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Kitabı oku: «Der Graf von Monte Christo», sayfa 66

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Zwölftes Kapitel.
Ein Sommerball

An demselben Tage, ungefähr zu der Stunde, wo Madame Danglars die von uns mitgeteilte Unterredung im Cabinet des Staatsanwaltes pflegte, lenkte eine Caleche in die Rue du Helder ein, fuhr durch das Thor von Nro. 27 und hielt im Hofe an.

Nach einem Augenblick öffnete sich der Kutschenschlag und Frau von Morcerf stieg gestützt auf den Arm ihres Sohnes aus.

Kaum hatte Albert seine Mutter in ihre Wohnung zurückgeleitet, als er seine Pferde verlangte und sich nach den Champs-Elysées zu dem Grafen von Monte Christo fahren ließ.

Der Graf empfing ihn mit seinem gewöhnlichen Lächeln. Es war etwas Seltsames: nie schien man einen Schritt vorwärts in dem Herzen oder in dem Geiste dieses Mannes zu machen. Diejenigen, welche, wenn man so sagen darf, den Durchgang seines Vertrauens erzwingen wollten, fanden eine Mauer.

Morcerf, der mit geöffneten Armen auf ihn zuließ ließ, als er ihn anschaute, trotz seines freundschaftlichen Lächelns, diese Arme wieder fallen und wagte es höchstens, ihm die Hand zu reichen.

Monte Christo berührte sie, wie er es immer that, jedoch ohne sie zu drücken.«

»Hier bin ich wieder, lieber Graf,« sagte Albert.

»Seien Sie willkommen.«

»Ich bin erst vor einer Stunde zurückgekehrt,«

»Von Dienste?«

»Vom Treport.«

»Ah! es ist wahr!«

»Und mein erster Besuch gehört Ihnen.«

»Das ist sehr liebenswürdig,« sagte Monte Christo, gerade als ob er irgend etwas Anderes gesagt hätte.

»Nun, was gibt es Neues?«

»Neues! das fragen Sie mich, einen-Fremden?«

»Verstehen Sie mich wohl: wenn ich frage, was es Neues gebe, so meine ich, ob Sie etwas für mich getan haben?«

»Haben Sie mir denn irgend einen Auftrag erteilt?« versetzte Moute Christo mit scheinbarer Unruhe.

»Heucheln Sie doch nicht Gleichgültigkeit!« rief Albert; »man sagt, es gebe sympathetische Offenbarungen, welche entfernte Räume durchdringen: im Treport erhielt ich meinen elektrischen Schlag . . . « Sie haben wenn nicht für mich gearbeitet, doch wenigstens an mich gedacht.«

»Das ist möglich,« versetzte Monte Christo, »doch der magnetische Strom, dessen Conductor ich war, arbeitete, ich muß es gestehen, ohne meinen Willen.«

»Wirklich! ich bitte, erzählen Sie mir das.«

»Gut . . . Herr Danglars speiste bei mir zu Mittag.«

»Ich weiß es, denn um seine Gegenwart zu fliehen, machte ich mit meiner Mutter die Reise.«

»Doch er speiste mit Herrn Andrea Cavalcanti bei mir.«

»Mit Ihrem italienischen Fürsten?«

»Wir wollen nicht übertreiben, Herr Andrea gibt sich nur den Titel eines Grafen.«

»Er gibt sich, sagen Sie?«

»Er gibt sich, sage ich.«

»Er ist es also nicht?«

»Weiß ich es? Er gibt sich, ich gebe ihm, man gibt ihm diesen Titel: ist das nicht, als ob er ihn hätte?«

»Sie sind ein seltsamer Mann! Nun?«

»Was nun?«

»Herr Danglars hat bei Ihnen zu Mittag gespeist?«

»Ja.«

»Mit Ihrem Herrn Grafen Andrea Cavalcanti?«

»Mit dem Grafen Andrea Cavalcanti, dem Marquis seinem Vater, mit Madame Danglars, Herrn und Frau von Villefort, reizenden Leuten, Herrn Debray, Maximilian Morrel und dann noch mit wem . . . warten Sie . . . ah! mit Herrn von Chateau-Renaud.«

»Man hat von mir gesprochen?«

»Kein Wort.«

»Desto schlimmer.«

»Warum dies? Mir scheint, wenn man Sie vergessen hat, so that man nur das, was Sie wünschten.«

»Mein lieber Graf, wenn man nicht von mir sprach, so dachte man viel an mich, und dann bin ich in Verzweiflung.«

»Was ist Ihnen daran gelegen, da Fräulein Danglars nicht unter der Zahl derjenigen war, welche hier an Sie dachten? Ah! sie konnte allerdings zu Hause an Sie denken.«

»Oh! was das betrifft, nein, dessen bin ich gewiss, oder wenn sie am mich dachte, so geschah es auf dieselbe Weise, wie ich an sie denke.«

»Eine rührende Sympathie!« sagte der Graf.

»Sie hassen sich also?«

»Hören, Sie,« sprach Morcerf, »wenn Fräulein Danglars geeignet wäre, Mitleid mit dem Myrtenbaum zu bekommen, das ich für Sie erdulde, und mich außerhalb des von unsern beiden Familien beschlossenen Ehebundes belohnen wollte, so würde mir dies vortrefflich zusagen. Kurz ich glaube, daß Fräulein Danglars eine entzückende Geliebte wäre, doch als Frau, Teufel! . . . «

»Das ist also die Art und Weise, wie Sie über Ihre Zukünftige denken?« sprach Monte Christo lachend.

»Oh! mein Gott, ja, zwar etwas roh, aber wenigstens bestimmt. Da man jedoch aus diesem Traume nicht eine Wirklichkeit machen kann, da, um zu einem gewissen Ziele zu gelangen, Fräulein Danglars meine Frau werden, das heißt mit mir leben, bei mir denken, bei mir singen, zehn Schritte von mir Verse und Musik machen muß, und dies mein ganzes Leben hindurch, so erschrecke ich; eine Geliebte, lieber Graf, verläßt man, aber eine Frau, Teufel! das ist etwas Anderes, das behält man, und zwar ewig, nahe oder ferne; Fräulein Danglars aber stets zu behalten, und wäre es auch nur in der Ferne, ist in der Tat schrecklich.«

»Sie sind schwer zu befriedigen; Vicomte.«

»Ja, denn häufig denke ich an etwas Unmögliches.«

»An was?«

»Ich wünschte eine Frau für mich zu finden, wie mein Vater eine für sich gefunden hat.«

Monte Christo erbleichte und schaute Albert an während er mit prächtigen Pistolen spielte, deren Federn er rasch knacken ließ.

»Ihr Vater ist also sehr glücklich gewesen?« sagte er.

»Sie kennen meine Ansicht über meine Mutter, Herr Graf: ein Engel des Himmels, immer noch schön, besser als je. Ich komme vom Treport zurück; ei, mein Gott! für jeden andern Sohn wäre seine Mutter begleiten eine Gefälligkeit oder ein Frohndienst gewesen, ich aber habe acht Tage unter vier Augen mit ihr zugebracht, zufriedener, ruhiger, poetischer, sage ich Ihnen, als wenn ich die Königin Mab oder Titania nachdem Treport geführt hätte.«

»Das ist eine erschreckliche Vollkommenheit, und Sie machen denjenigen, welche Sie hören, große Lust, Junggesellen zu bleiben.«

»Gerade im Bewußtsein, daß es auf der Welt eine vollkommene Frau gibt, getraue ich mir nicht, Fräulein Danglars zu heiraten. Haben Sie zuweilen bemerkt, wie unsere Selbstsucht Alles, was uns gehört, in glänzende Farben kleidet? Der Diamant, der an dem Fenster von Marlé oder Fossin funkelte, wird viel schöner, sobald er unser Diamant ist; doch begreifen Sie das Leiden, wenn Sie der Augenschein zwingt, anzuerkennen, daß es einen von reinerem Wasser gibt, während Sie verurteilt sind, diesen Diamant, der unter einem andern steht, ewig zu tragen?«

»Weltlich!« murmelte der Graf.

»Deshalb werde ich vor Freude an dem Tage springen, wo Fräulein Eugenie wahrnimmt, daß ich ein gebrechliches Atom bin und kaum so viele hundert tausend Franken besitze, als sie Millionen hat.«

Monte Christo lächelte.

»Ich hatte wohl einen Gedanken,« fuhr Albert fort; »Franz ist eins Freund von excentrischen Dingen, ich wollte ihn in Fräulein Danglars verliebt machen; doch obgleich ich ihm vier Briefe in dem lockendsten Style schrieb, antwortete er mir stets und auf eine unabänderliche Weise:

»»Ich bin allerdings excentrisch. aber dies geht bei mir nicht so weit, daß ich mein Wort zurücknehmen würde, wenn ich es einmal gegeben habe.««

»Das nenne ich eine aufopfernde Freundschaft: einem Andern eine Frau geben, die man selbst nur unter dem Titel einer Geliebten haben mochte.«

Albert lächelte.

»Wissen Sie, daß dieser liebe Franz zurückkommt?« sprach Morcerf: »doch es ist Ihnen wenig daran gelegen, Sie lieben ihm glaube ich, nicht?«

»Ich! ei mein lieber Vicomte, wo haben Sie denn gesehen, daß ich Franz nicht liebe? Ich liebe die ganze Welt.«

»Und ich bin in dieser Welt mit einbegriffen . . . Ich danke.«

»Wir wollen die Sache nicht verwirren,« sprach Monte Christo: »ich liebe die ganze Welt auf die Weise, wie wir nach dem Befehle Gottes unsern Nächsten lieben sollen, das heißt auf eine christliche Weise; aber ich hasse nur gewisse Personen. Kehren wir zu Herrn Franz d’Epinay zurück. Sie sagen. er komme an?«

»Ja, zurückgerufen von Herrn von Villefort, der, wie es scheint, eben so wütend ist, Fräulein Valentine zu verheiraten, als Herr Danglars, Fräulein Eugenie in die Ehe zu versetzen. Der Zustand eines Vaters von großen Töchtern muß offenbar im höchsten Grade ermüdend sein: es scheint, es macht ihnen das Fieber und ihr Puls schlägt neunzig mal in der Minute, bis sie von denselben befreit sind.«

»Herr d’Epinay gleicht Ihnen nicht, er nimmt, wie ich glaube, sein Unglück in Geduld hin.«

»Er tut noch etwas Besseres, er nimmt die Sache im Ernste, zieht weiße Halsbinden an und spricht bereits von seiner Familie. Übrigens hegt er eine große Achtung für die Villefort.«

»Nicht wahr, eine wohlverdiente?«

»Ich glaube es, Herr von Villefort wurde immer für einen strengen, aber gerechten Mann angesehen.«

»Das lasse ich mir gefallen,« sprach Monte Christo, »es ist doch wenigstens Einer, den Sie nicht wie den armen Herrn Danglars behandeln.«

»Dies kommt vielleicht davon her, daß ich nicht genötigt bin, seine Tochter zu heiraten,« entgegnete Albert lachend.

»In der Tat, mein lieber Herr,« sagte Monte Christo Sie haben ein empörend kindisches Wesen.«

»Ich?«

»Ja, Sie. Nehmen Sie doch eine Cigarre.«

»Sehr gern. Und warum bin ich kindisch?«

»Weil Sie sich gegen eine Heirat mit Fräulein Danglars sträuben. Ei mein Gott! lassen Sie die Dinge Ihren Gang gehen, und Sie sind es vielleicht nicht, der zuerst sein Wort zurück nimmt.«

»Bah,« rief Albert mit großen Augen.

»Allerdings, mein lieber Vicomte, man wird Ihnen nicht mit Gewalt den Kopf zwischen die Thüren stecken! Sprechen Sie im Ernst,« sagte Monte Christo den Ton verändernd, »haben Sie Lust zu brechen?«

»Ich gebe hundert tausend Franken hierfür.«

»Wohl,« so seien Sie glücklich; Herr Danglars ist bereit, das Doppelte zu geben, um zu demselben Ziele zu gelangen.«

»Ist dieses Glück wahr?« sagte Albert, der es indessen, während er so sprach, nicht verhindern konnte. daß eine unmerkliche Wolke über seine Stirne hinzog. »Doch, mein lieber Herr Graf, Herr Danglars hat also Gründe?«

»Ah! hier kommt die stolze, selbstsüchtige Natur! gut. ich finde hier wieder den Menschen, der die Eitelkeit eines Andern mit der Axt totschlagen will und schreit, wenn man die seinige mit einer Nadel ansticht.«

»Nein! doch es scheint mir,« Herr Danglars . . . «

»Sollte von Ihnen entzückt sein, nicht wahr? Ei! Herr Danglars ist entschieden ein Mann von schlechtem Geschmacke und noch mehr entzückt von einem Anderen . . . Studieren Sie, schauen Sie, ergreifen Sie die Anspielungen im Fluge, und ziehen Sie Nutzen daraus.«

»Gut, ich begreife; hören Sie, meine Mutter . . . nein! nicht meine Mutter, ich täusche mich, mein Vater hat den Gedanken gehabt, einen Ball zu geben.«

»Einen Ball in dieser Jahreszeit?«

»Die Bälle sind stets in der Mode.«

»Wären Sie es nicht, so dürfte die Gräfin nur wollen, und sie würde sie in Mode bringen.«

»Nicht übel: Sie begreifen, das sind Vollblutbälle; diejenigen, welche im Monat Juli in Paris bleiben, sind wahre Pariser. Wollen Sie eine Einladung für die Herren Cavalcanti übernehmen?«

»Ja wie viel Tagen wird der Ball stattfinden?«

»Sonnabend.«

»Herr Cavalcanti der Vater wird abgereist sein.«

»Doch Herr Cavalcanti der Sohn bleibt, wollen Sie es übernehmen, Herrn Cavalcanti den Sohn zubringen?«

»Hören Sie, Vicomte ich kenne ihn nicht.«

»Sie kennen ihn nicht?«

»Nein, ich habe ihn vor drei oder vier Tagen zum ersten Male gesehen, und stehe in keiner Beziehung zu ihm.«

»Doch Sie empfangen ihn?«

»Ich, das ist etwas Anderes; er ist mir durch einen braven Abbé empfohlen worden, den man getäuscht haben kann. Laden Sie ihn immerhin selbst ein, sagen Sie mir aber nicht, ich soll ihn bei Ihnen vorstellen; würde er später Fräulein Danglars heiraten, so könnten Sie mich eines Schleichweges beschuldigen und Lust bekommen, sich aus Leben und Tod mit mir zu schlagen; überdies weiß ich nicht, ob ich selbst kommen werde.«

»Wohin?«

»Auf Ihren Ball.«

»Warum werden Sie nicht kommen?«

»Einmal, weil ich noch nicht eingeladen bin.«

»Ich erscheine ausdrücklich hier, um Ihnen Ihre Einladung persönlich zu überbringen.«

»Oh! das ist entzückend; doch ich kann verhindert sein.«

»Wenn ich Ihnen Eines gesagt habe, sind Sie liebenswürdig genug, um uns alle Ihre Hindernisse zum Opfer zu bringen.«

»Sprechen Sie.«

»Meine Mutter bittet Sie.«

»Die Frau Gräfin von Morcerf?« versetzte Monte Christo bebend.

»Ah! Graf, ich sage Ihnen, meine Mutter spricht frei mit mir; und wenn Sie nicht die sympathetischen Fibern, von denen vorhin die Rede war, in sich krachen fühlten, so fehlen Ihnen diese Fibern gänzlich, denn vier Tage lang sprachen wir nur von Ihrer Person.«

»Von mir? In der Tat, Sie überhäufen mich mit Artigkeiten!«

»Hören Sie, dies ist das Vorrecht Ihrer Stellung, wenn man ein lebendiges Problem ist!«

»Ah! ich bin also auch für Ihre Frau Mutter ein Problem! In der Tat, ich hielt sie für zu vernünftig, als daß ich glauben konnte, sie würde sich solchen Verirrungen der Einbildungskraft hingeben!«

»Ein Problem, mein lieber Graf, ein Problem für Alle, für meine Mutter wie für die Anderen, ein angenommenes, aber nicht erratenes Problem, bleiben Sie stets im Zustande eines Räthsels. Meine Mutter fragt nur immer, wie es komme, daß Sie so jung seien. Ich glaube im Ganzen, daß Sie meine Mutter, während Sie die Gräfin G*** Lord Ruthwen nennt, für Cagliostro oder für den Grafen von Saint-Germain hält. Sobald Sie Frau von Morcerf wieder besuchen, bestätigen Sie dieselbe in ihrer Meinung. Das kann Ihnen nicht schwer werden, Sie haben den Stein der Weisen des Einen, und besitzen den Geist des Andern.

»Ich danke Ihnen, daß Sie mich hiervon benachrichtigt haben,« sagte der Graf lächelnd; »ich werde bemüht sein, mich in den Stand zu setzen, allen diesen Mutmaßungen die Stirne zu bieten.«

»Sie kommen also Sonnabend?«

»Da mich Frau von Morcerf darum bittet.«

»Sie sind bezaubernd.«

»Und Herr Danglars?«

»Seht er hat bereits die dreifache Einladung erhalten; mein Vater übernahm dies. Wir werden auch bemüht sein, Herrn von Villefort zu bekommen, doch man verzweifelt daran.«

»Man muß nie an etwas verzweifelte. sagt das Sprichwort.«

»Tanzen Sie, Herr Graf?«

»Ich.«

»Ja, Sie. Wäre es etwas Erstaunliches, wenn Sie tanzten?«

»Ah! in der Tat, so lange man das Vierzigste noch nicht hinter sich hat . . . Nein, ich tanze nicht, aber ich sehe gern tanzen. Tanzt Frau von Morcerf?«

»Niemals; Sie plaudern, sie hat so große Lust, mit Ihnen zu plaudern.«

»Wirklich?«

»Bei meinem Ehrenwort! Ich erkläre Ihnen, Sie sind der erste Mann, für welchen meine Mutter eine solche Neugierde geoffenbart hat.«

Albert nahm seinen Hut und stand auf; der Graf führte ihn an die Thüre.

»Ich mache mir einen Vorwurf,« sagte er, ihn oben an der Freitreppe zurückhaltend.

»Welchen?«

»Ich war indiskret, ich hätte nicht von Herrn Danglars sprechen sollen.«

»Im Gegenteil, sprechen Sie abermals, sprechen sie oft, sprechen Sie immer davon: doch auf dieselbe Weise.«

»Gut! Sie beruhigen mich. Sagen Sie mir, wann kommt Herr d’Epinay?«

»Spätestens in fünf bis sechs Tagen.«

»Und wann heiratet er?«

»Sobald Herr und Frau von Saint-Meran eingetroffen sind.«

»Bringen Sie ihn zu mir, wenn er in Paris ist. Obgleich Sie behaupten, ich liebe ihn nicht, erkläre ich Ihnen doch, daß ich glücklich sein werde, ihn wiederzusehen.«

»Ihre Befehle sollen vollzogen werden, Herr Graf.«

»Auf Wiedersehen!«

»Nicht wahr, jedenfalls Sonnabend?«

»Ich habe mein Wort gegeben.«

Der Graf grüßte Albert mit der Hand und folgte ihm mit den Augen. Als der Vicomte in seinen Phaëton gestiegen war, wandte er sich um und fragte, da er Bertuccio hinter sich fand:

»Nun?«

»Sie ist in den Justizpalast gefahren,« antwortete der Intendant.

»Ist sie lange dort geblieben?«

»Anderthalb Stunden.«

»Und dann nach Hause zurückgekehrt?«

»Unmittelbar.«

»Wohl, mein lieber Herr Bertuccio wenn ich Ihnen nun einen Rath geben soll, so sehen Sie in der Normandie nach, ob Sie nicht das kleine Landgut finden, von welchem ich Ihnen sprach.«

Herr Bertuccio verbeugte sich, und da seine Wünsche mit dem Befehle, den er erhalten, vollkommen im Einklang standen, so reiste er noch an demselben Abend ab.

Dreizehntes Kapitel.
Die Erkundigungen

Herr von Villefort hielt Madame Danglars und besonders sich selbst Wort, indem er zu erfahren suchte, wie der Graf von Monte Christo Kenntnis von der Geschichte des Hauses in Auteuil erlangt hatte.

Er schrieb an demselben Tage an einen gewissen Herrn von Boville, der, nachdem er einst Inspektor der Gefängnisse gewesen, in einem höheren Grade beider Sicherheitspolizei angestellt worden war, um von diesem die gewünschte Auskunft zu erhaltene Herr von Boville verlangte zwei Tage, um in Erfahrung zu bringen, bei wem man genaue Kunde einziehen könnte.

Nachdem die zwei Tage abgelaufen waren, erhielt Herr von Villefort folgende Note:

»Die Person, welche man den Herrn Grafen von Monte Christo nennt, ist besonders dem Lord Wilmore, einem reichen Fremden, bekannt, den man zuweilen in Paris sieht, und der sich in diesem Augenblick hier befindet; sie ist ebenfalls bekannt dem Abbé Busoni, einem sizilianischen Priester von großem Rufe im Orient, wo er viele gute Werke verrichtet hat.«

Herr von Villefort antwortete durch einen Befehl, über diese beiden Fremden auf das Schleunigste und Genaueste Erkundigung einzuziehen: am andern Abend waren seine Befehle vollzogen und er erhielt folgende Notizen:

»Der Abbé, der nur auf einen Monat in Paris war, bewohnte hinter Saint-Silpuce ein kleines Haus, bestehend aus einem Stocke und einem Erdgeschoß; vier Zimmer, zwei oben, zwei unten, bildeten die ganze Wohnung, deren einziger Miethsmann er war.

»Die zwei unteren Zimmer bestanden aus einem Speisesaal mit Tischen, Stühlen und Buffet von Nußbaumholz, und einem Salon mit weiß angemaltem Getäfel, ohne Zierraten, ohne Teppiche und ohne Uhr. Man sah, daß sich der Abbé für seine Person auf die streng notwendigen Gegenstände beschränkte.

»Der Abbé bewohnte allerdings vorzugsweise den Salon im ersten Stocke.

»Ganz mit theologischen Büchern und Pergamenten, unter denen man ihn, wie sein Kammerdiener sagte, sich Monate lang vergraben sah, ausgestattet, war dieser Salon in Wirklichkeit weniger ein Salon, als eine Bibliothek.

»Sein Diener betrachtete die Besuche durch eine Art von Gitterchen, und wenn ihm ihr Gesicht unbekannt war oder mißfiel, so antwortete er, der Herr Abbé wäre nicht in Paris, womit sich viele begnügten, denn man wußte, daß er häufig reiste und zuweilen lange Zeit auf der Reise blieb.

»War er übrigens zu Hause oder nicht zu Hause, befand er sich in Paris oder in Kairo, so gab der Abbé doch immer, und das Gitter diente auch, um die Almosen durchzuschieben, welche der Diener unablässig im Namen seine Herrn austeilte.

»Das andere Zimmer, welches neben der Bibliothek lag, war ein Schlafzimmer. Ein Bett ohne Vorhänge, vier Lehnstühle und ein Canapé von Utrechter Sammet bildeten nebst einem Betpulte seine ganze Ausstattung.

»Lord Wilmore wohnte in der Rue Saint-George. Er war einer von den englischen Touristen, welche ihr ganzes Vermögen auf der Reise verzehren. Er miethete eine meublirte Wohnung, in der er nur zwei bis drei Stunden des Tages zubrachte und sehr selten schlief. Es gehörte zu seiner Manien, daß er durchaus nicht die französische Sprache sprechen wollte, welche er jedoch mit ziemlich großer Reinheit geschrieben haben soll.«

Am anderen Tage, nachdem diese kostbare Auskunft bei dem Herrn Staatsanwalte eingetroffen war, klopfte ein Mensch, der an der Ecke der Rue Féron aus dem Wagen stieg, an eine olivengrün angemalte Thüre und fragte nach dem Abbé Busoni.

»Der Herr Abbé ist schon am Morgen ausgegangen,« erwiderte der Diener.

»Ich könnte mich nicht mit dieser Antwort begnügen.« sprach der Besuch, »denn ich komme im Auftrag einer Person, für die man immer zu Hause ist. Doch wollen Sie dem Herrn Abbé Busoni . . . «

»Ich habe Ihnen bereits gesagt, er wäre nicht zu Hause,« wiederholte der Diener.

»So geben Sie ihm, wenn er zurückgekehrt sein wird, diese Karte und dieses versiegelte Papier. Wird der Herr Abbé diesen Abend um acht Uhr zu Hause sein?«

»Ohne allen Zweifel, mein Herr, wenn der Herr Abbé nicht arbeitet, denn dann ist es, wie wenn er ausgegangen wäre.«

»Ich werde diesen Abend zur genannten Stunde wiederkommen,« versetzte der Besuch, und entfernte sich.

Zur bestimmten Stunde kam derselbe Mensch indem selben Wagen, der, statt an der Ecke der Rue Féron anzuhalten, diesmal vor der grünen Thüre anhielt. Er klopfte, man öffnete ihm und er trat ein.

Aus den Zeichen der Ehrfurcht, die der Diener an ihn verschwendete, ersah er, daß der Brief die gewünschte Wirkung hervorgebracht hatte.

»Ist der Herr Abbé zu Hause?« fragte er.

»Ja, er arbeitet in seiner Bibliothek; doch er erwartet den Herrn,« sprach der Diener.

Der Fremde stieg eine ziemlich schlechte Treppe hinauf, und erblickte an einem Tische, dessen Oberfläche mit der Helle übergossen war, die ein weiter Lichtschirm concentrirte, während das Übrige des Zimmers im Schatten lag, den Abbé in geistlicher Kleidung. Den Kopf bedeckt mit einer von jenen Kappen, unter denen sich der Schädel der Gelehrten in us des Mittelalters begrub.

»Habe ich die Ehre mit Herrn Busoni zu sprechen?« fragte der Besuch.

»Ja, mein Herr,« antwortete der Abbé, »und Sie sind die Person, welche Herr von Boville, der ehemalige Intendant der Gefängnisse, im Auftrage des Herrn Polizeipräfecten zu mir schickt.«

»Ganz richtig, mein Herr.«

»Einem von den Agenten, welche für die Sicherheit von Paris zu sorgen haben?«

»Ja, mein Herr,« antwortete der Fremde mit einem gewissen Zögern und besonders mit etwas Röte.

Der Abbé richtete die große Brille zurecht, welche nicht nur seine Augen, sondern auch seine Schläfe bedeckte, setzte sich wieder und bedeutete dem Fremden durch ein Zeichen, er möge sich ebenfalls setzen.

»Ich höre Sie. mein Herr,« sprach der Abbé mit scharf italienischem Accente.

»Die Sendung, welche ich übernommen habe. Mein Herr,« sagte der Besuch, jedes seiner Worte so langsam aussprechend, als hätten sie Mühe aus dem Munde zu gehen, »ist eine Sendung des Vertrauens für denjenigen, der dieselbe vollzieht, und für den, bei welchem sie vollzogen wird.«

»Der Abbé verbeugte sich.

»Ja, mein Herr,« fuhr der Fremde fort, »Ihre Redlichkeit ist dem Herrn Polizeipräfecten so wohl bekannt, daß er von Ihnen, als Beamter, eine Sache erfahren will, bei der die öffentliche Sicherheit beteiligt ist, in deren Namen ich zu Ihnen abgeordnet bin. Wir hoffen, Herr Abbé, daß weder Bande der Freundschaft, noch menschliche Rücksichten Sie veranlassen werden, der Justiz die Wahrheit zu verbergen.«

»Vorausgesetzt, mein Herr, daß die Dinge, welche Sie zu erfahren wünschen, in keiner Beziehung die Bedenklichkeiten meines Gewissens berühren. Ich bin Priester. mein Herr, und die Geheimnisse der Beichte, zum Beispiel, müssen zwischen mir und der Gerechtigkeit Gottes, und nicht zwischen mir und der menschlichen Gerechtigkeit bleiben.«

»Oh! seien Sie unbesorgt, Herr Abbé,« sagte der Fremde, »jedenfalls werden wir Ihr Gewissen sichern.«

Bei diesen Worten drückte der Abbé auf seiner Seite auf den Lichtschirm und hob dadurch den Lichtschirm auf der anderen Seite, so daß, während das Gesicht des Fremden völlig beleuchtet wurde, das seinige ganz im Schatten blieb.

»Verzeihen Sie, mein Herr Abbé,« sagte der Abgeordnete des Polizeipräfecten, »dieses Licht ist höchst schmerzhaft für meine Augen.«

Der Abbé drückte den grünen Pappdeckel nieder.

»Sprechen Sie nun.«

»Ich komme zur Sache. Sie kennen ohne Zweifel den Herrn Grafen von Monte Christo?«

»Sie meinen Herrn Zaccone?«

»Zaccone! . . . Heißt er denn nicht Monte Christo?«

»Meine Christo ist der Name eines Gutes, oder vielmehr eines Felsen, und kein Familienname.«

»Wohl, es mag sein; streiten wir nicht über Worte, und da Herr von Monte Christo und Herr Zaccone derselbe Mensch ist . . . «

»Ganz derselbe.«

»So wollen wir von Herrn Zaccone sprechen.«

»Gut.«

»Ich fragte Sie, ob Sie ihn kennen.«

»Genau.«

»Wer ist er?«

»Er ist der Sohn eines reichen Reeders in Malta.«

»Ja, ich weiß, das sagt man; doch Sie begreifen, die Polizei kann sich nicht mit einem man sagt begnügen?«

»Wenn jedoch,« versetzte der Abbé mit einem sehr freundlichen Lächeln, »wenn dieses man sagt die Wahrheit ist, so muß sich die ganze Welt damit begnügen, und die Polizei muß es machen, wie die ganze Welt.«

»Sind Sie dessen, was Sie behaupten, gewiss?«

»Ob ich dessen gewiss bin!«

»Bemerken Sie wohl, mein Herr, ich setze durchaus keinen Zweifel in Ihre Glaubwürdigkeit. Ich frage Sie: sind Sie Ihrer Sache gewiss?«

»Hören Sie, ich habe Herrn Zaccone den Vater gekannt.«

»Ah! ah!«

»Ja, und haben mit dem Sohne, als er noch ein Kind war, wohl zehnmal auf den Werften gespielt.«

»Doch dieser Grafentitel? . . . «

»Sie wissen, das kauft sich.«

»Du Italien?«

»Überall.«

»Doch diese Reichtümer, welche, wie man sagt, ungeheuer sind . . . «

»Oh! was das betrifft,« erwiderte der Abbé, »ungeheuer, das ist das richtige Wort.«

»Wie viel glauben Sie, daß er besitzt, Sie, der Sie ihn kennen.«

»O! er hat gewiss hundert und fünfzig bis zweimal hundert tausend Franken Rente.«

»Ah! das ist vernünftig,« versetzte der Fremde, »aber man sprach von drei, von vier Millionen!«

»Zweimal hundert tausend Franken Rente, mein Herr, das macht gerade vier Millionen Kapital.«

»Doch man sprach von den drei bis vier Millionen Rente.«

»Oh, das ist nicht glaublich!«

»Und Sie kennen seine Insel Monte Christo?«

»Gewiß; Jeder, der von Palermo, von Neapel oder Rom nach Frankreich reiste, kennt sie, weil er an ihr vorüber gekommen ist und dieselbe im Vorüberfahren gesehen hat.«

»Es ist ein bezaubernder Aufenthalt, wie man versichert?«

»Nur ein Felsen.«

»Und warum hat der Graf einen Felsen gekauft?«

»Gerade, um Graf zu sein. Um in Italien Graf zu werden, bedarf man auch einer Grafschaft.«

»Sie haben ohne Zweifel von den Jugendabenteuern von Herrn Zaccone sprechen hören?«

»Dem Vater?«

»Nein, dem Sohne?«

»Ah! hier fängt die Ungewissheit bei mir an, denn hier habe ich meinen Kameraden aus dem Gesichte verloren.«

»Er hat den Krieg mitgemacht?«

»Ich glaube, er hat gedient.«

»Bei welcher Waffe?«

»Bei der Marine.«

»Sie sind nicht sein Beichtvater?«

»Nein, mein Herr; ich glaube, er ist Lutheraner.«

»Wie, Lutheraner?«

»Ich sage, ich glaube; ich kann es nicht mit Sicherheit behaupten. Übrigens war ich der Ansicht, die Freiheit des Cultus wäre in Frankreich begründet?«

»Allerdings, auch beschäftigen wir uns in diesem Augenblick nicht mit seinem Glauben, sondern mit seinen Handlungen; im Namen des Herrn Polizeipräfecten fordere ich Sie auf, zu sagen, was Sie davon wissen.«

»Er gilt für einen sehr wohlthätigen und menschenfreundlichen Mann. Unser heiliger Vater, der Papst, hat ihn, eine Gunst, die er kaum Fürsten bewilligt, zum Ritter des Christusordens für die großen Dienste ernannt, die er den Christen im Orient geleistet; er hat so fünf bis sechs Großkreuze für Dienste erhalten, die von ihm den Fürsten oder den Staaten erwiesen worden sind.«

»Und er trägt sie?«

»Nein, doch er ist stolz darauf; er sagt, er liebe mehr die den Wohlthätern der Menschheit bewilligten Belohnungen, als diejenigen, welche man den Zerstörern der Menschen zukommen lasse.«

»Dieser Mann ist also ein Quaker?«

»Er ist allerdings ein Quaker, wohlverstanden, abgesehen von dem großen Hute und dem kastanienbraunen Rocke.«

»Weiß man, daß er Freunde hat?«

»Ja, denn es sind alle diejenigen seine Freunde, welche ihn kennen.«

»Doch er hat auch wohl einen Feind?«

»Einen einzigen.«

»Wie heißt er?«

»Lord Wilmore.«

»Wo ist er?«

»In diesem Augenblick in Paris.«

»Und er kann mir Auskunft geben?«

»Kostbare. Er war zu gleicher Zeit mit Zaccone in Indien.«

»Wissen Sie, wo er wohnt?«

»Irgendwo in der Chaussée d’Antin.«

»Sie stehen schlecht mit diesem Engländer?«

»Ich liebe Zaccone und er haßt ihn; wir sind deshalb kalt miteinander.«

»Mein Herr Abbé, glauben Sie, der Graf von Monte Christo sei je in Frankreich gewesen, vor der Reise die er jetzt nach Paris gemacht hat?«

»Ah! dafür kann ich Ihnen aus das Bündigste stehen. Nein, mein Herr, er ist nie hier gewesen, denn er hat sich vor sechs Monaten an mich gewendet, um die erforderliche Auskunft zu erhalten. Da ich meinerseits nicht wußte, um welche Zeit ich in Paris sein würde, so adressierte ich ihn an Herrn Cavalcanti.«

»An Andrea?«

»Nein, an Bartolomeo, den Vater.«

»Seht gut, mein Herr; ich habe Sie nur noch Eines zu fragen, und fordere Sie im Namen der Menschheit, der Ehre und der Religion auf, mir ohne Umschweife zu antworten.«

»Sprechen Sie. mein Herr.«

»Wissen Sie, in welcher Absicht Herr von Mont Christo ein Haus in Auteuil kaufte?«

»Gewiß, denn er hat es mir gesagt.«

»Nun denn?«

»Um daraus ein Hospiz für Geisteskranke nach Art dessen zu machen, welches der Herr Baron von Pisari in Palermo gegründet hat.«

»Kennen Sie dieses Hospiz?«

»Dein Rufe nach, ja, mein Herr; es soll eine herrliche Anstalt sein.«

Und hiernach grüßte der Abbé den Fremden. Wie ein Mensch, der zu verstehen geben will, es wäre ihm nicht unangenehm, eine unterbrochene Arbeit wiederaufnehmen zu können.

Begriff der Besuch das Verlangen des Abbé oder war er mit seinen Fragen zu Ende, . . er stand ebenfalls auf. Der Abbé begleitete ihn bis zur Thüre.

»Sie geben große Almosen,« sprach der Fremde, »und obgleich man Sie reich nennt, wage ich es dennoch, Ihnen etwas für die Armen anzubieten; würden Sie wohl die Güte haben, meine Gabe anzunehmen?«

»Ich danke Ihnen, mein Herr; ich bin nur auf Eines in der Welt eifersüchtig: was ich Gutes thue, muß von mir kommen.«

»Aber wenn . . . «

»Es ist ein unabänderlicher Beschluß. Doch suchen Sie, mein Herr, und Sie werden finden: ach! es findet sich auf dem Wege jedes Reichen genug Elend, an das man gleichsam mit den Ellenbogen stößt!«

Der Abbé grüßte zum letzten Male und öffnete die Thüre; der Fremde grüßte ebenfalls und entfernte sich.

Der Wagen führte ihn geraden Weges zu Herrn von Villefort.

Eine Stunde nachher kam der Wagen abermals heraus und diesmal wandte er sich nach der Rue Fontaine-Saint-George.

Bei Nro. 5 hielt er an. Hier wohnte Lord Wilmore. Der Fremde hatte Lord Wilmore schriftlich um eine Zusammenkunft gebeten, welche dieser auf zehn Uhr bestimmte. Als der Abgesandte des Herrn Polizeipräfecten um zehn Uhr weniger zehn Minuten ankam, antwortete man ihm, Lord Wilmore, die Pünktlichkeit und Genauigkeit in Person, wäre noch nicht zurückgekehrt, aber er würde sicherlich auf den Punkt zehn Uhr erscheinen.

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Yaş sınırı:
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Litres'teki yayın tarihi:
10 aralık 2019
Hacim:
1870 s. 17 illüstrasyon
Telif hakkı:
Public Domain