Kitabı oku: «Zürcher Bibel», sayfa 44
Josua 20
1. UND der Herr redete mit Josua und sprach:
2. Sage den Israeliten: Bestimmet euch die Freistädte, von denen ich euch durch Mose gesagt habe,
3. dass dahin fliehen möge ein Totschläger, der jemand aus Versehen, unvorsätzlich, erschlägt, damit sie euch als Zuflucht vor dem Bluträcher dienen.
4. Und wer zu einer dieser Städte flieht, der soll am Eingang des Stadttors stehenbleiben und seine Sache vor die Ältesten dieser Stadt bringen; dann sollen sie ihn zu sich in die Stadt nehmen und ihm Platz geben, dass er bei ihnen wohnen kann.
5. Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, sollen sie ihm den Totschläger nicht ausliefern, weil er den andern unvorsätzlich erschlagen hat, ohne dass er ihm zuvor feind war;
6. er soll aber in jener Stadt bleiben, bis er zur Entscheidung vor der Gemeinde gestanden, bis der Hohepriester stirbt, der zu jener Zeit sein wird. Alsdann soll der Totschläger wieder heim in seine Stadt und in sein Haus gehen, in die Stadt, aus der er geflohen ist.
7. Da weihten sie Kedes in Galiläa auf dem Gebirge Naphthali und Sichem auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba - das ist Hebron - auf dem Gebirge Juda.
8. Und jenseits des Jordan, bei Jericho, im Osten, bestimmten sie Bezer in der Wüste, auf der Ebene, aus dem Stamme Ruben und Ramoth in Gilead aus dem Stamme Gad und Golan in Basan aus dem Stamme Manasse.
9. Das waren die Städte, die für alle Israeliten und für die Fremdlinge, welche unter ihnen wohnten, bestimmt wurden, damit jeder, der jemand aus Versehen erschlüge, dahin fliehe und nicht sterbe durch den Bluträcher, ehe er vor der Gemeinde gestanden.
Josua 21
1. DA traten die Familienhäupter der Leviten zu dem Priester Eleasar und zu Josua, dem Sohne Nuns, und zu den Stammeshäuptern Israels
2. und redeten mit ihnen zu Silo im Lande Kanaan und sprachen: Der Herr hat durch Mose geboten, dass man uns Ortschaften gebe zum Wohnen und deren Weideplätze für unser Vieh.
3. Da gaben die Israeliten den Leviten von ihrem Erbbesitz nach dem Befehl des Herrn folgende Ortschaften samt ihren Weideplätzen.
4. Und es kam das Los für die Geschlechter der Kahathiter heraus, und es fielen durch das Los unter den Leviten den Nachkommen Aarons, des Priesters, dreizehn Ortschaften zu, von dem Stamme Juda, von dem Stamme Simeon und von dem Stamme Benjamin.
5. Den übrigen Nachkommen Kahaths fielen durch das Los zehn Ortschaften zu, von den Geschlechtern des Stammes Ephraim, von dem Stamme Dan und von dem halben Stamme Manasse.
6. Den Nachkommen Gersons fielen durch das Los dreizehn Ortschaften zu, von den Geschlechtern des Stammes Issaschar, von dem Stamme Asser, von dem Stamme Naphthali und von dem halben Stamme Manasse in Basan.
7. Den Nachkommen Meraris, ihren einzelnen Geschlechtern, fielen zwölf Ortschaften zu, von dem Stamme Ruben, von dem Stamme Gad und von dem Stamme Sebulon.
8. So gaben die Israeliten den Leviten diese Ortschaften samt ihren Weideplätzen durch das Los, wie der Herr durch Mose geboten hatte.
9. Im Stamme Juda und im Stamme Simeon gaben sie folgende Ortschaften, die sie mit Namen nannten.
10. Den Nachkommen Aarons von den Geschlechtern der Kahathiter unter den Leviten - denn auf sie fiel das Los zuerst -
11. gaben sie die Stadt Arbas, des Vaters Enaks - das ist Hebron - auf dem Gebirge Juda und die Weideplätze rings um sie her.
12. Das Feld der Stadt aber und ihre Gehöfte gaben sie Kaleb, dem Sohne Jephunnes, zum Besitz.
13. Den Nachkommen Aarons, des Priesters, gaben sie die Freistadt der Totschläger, Hebron und seine Weideplätze, Libna und seine Weideplätze,
14. Jattir und seine Weideplätze, Esthemoa und seine Weideplätze,
15. Holon und seine Weideplätze, Debir und seine Weideplätze,
16. Asan und seine Weideplätze, Jutta und seine Weideplätze, Beth-Semes und seine Weideplätze - neun Ortschaften in diesen zwei Stämmen;
17. im Stamme Benjamin aber: Gibeon und seine Weideplätze, Geba und seine Weideplätze,
18. Anathoth und seine Weideplätze, Almon und seine Weideplätze - vier Ortschaften.
19. Alle Ortschaften der Nachkommen Aarons, der Priester, waren dreizehn samt ihren Weideplätzen.
20. Den Geschlechtern der Nachkommen Kahaths, den übrigen Leviten unter den Nachkommen Kahaths, fielen die Ortschaften ihres Loses im Stamme Ephraim zu.
21. Und sie gaben ihnen die Freistadt der Totschläger, Sichem und seine Weideplätze auf dem Gebirge Ephraim, Geser und seine Weideplätze,
22. Kibzaim und seine Weideplätze, Beth-Horon und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
23. im Stamme Dan: Eltheke und seine Weideplätze, Gibbethon und seine Weideplätze,
24. Ajalon und seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
25. im halben Stamm Manasse: Thaanach und seine Weideplätze, Jibleam und seine Weideplätze - zwei Ortschaften.
26. Alle Ortschaften für die Geschlechter der übrigen Nachkommen Kahaths waren zehn samt ihren Weideplätzen.
27. Den Nachkommen Gersons aber unter den Geschlechtern der Leviten (gaben sie) im halben Stamm Manasse: die Freistadt der Totschläger, Golan in Basan und seine Weideplätze, Beesthera und seine Weideplätze - zwei Ortschaften;
28. im Stamme Issaschar: Kisjon und seine Weideplätze, Daberath und seine Weideplätze,
29. Jarmuth und seine Weideplätze, En#Gannim und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
30. im Stamme Asser: Misal und seine Weideplätze, Abdon und seine Weideplätze,
31. Helkath und seine Weideplätze, Rehob und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
32. im Stamme Naphthali: die Freistadt der Totschläger, Kedes in Galiläa und seine Weideplätze, Hammoth-Dor und seine Weideplätze, Karthan und seine Weideplätze - drei Ortschaften.
33. Alle Ortschaften der Gersoniter, ihrer einzelnen Geschlechter, waren dreizehn samt ihren Weideplätzen.
34. Den Geschlechtern der Nachkommen Meraris, den übrigen Leviten, (gaben sie) im Stamme Sebulon: Jokneam und seine Weideplätze, Kartha und seine Weideplätze,
35. Dimna und seine Weideplätze, Nahalal und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
36. im Stamme Ruben: die Freistadt der Totschläger, Bezer und seine Weideplätze, Jahza und seine Weideplätze,
37. Kedemoth und seine Weideplätze, Mephaath und seine Weideplätze - vier Ortschaften;
38. im Stamme Gad: die Freistadt der Totschläger, Ramoth in Gilead und seine Weideplätze, Mahanaim und seine Weideplätze,
39. Hesbon und seine Weideplätze, Jaeser und seine Weideplätze - zusammen vier Ortschaften;
40. alles Ortschaften für die Nachkommen Meraris, ihre einzelnen Geschlechter, die übrig waren unter den Geschlechtern der Leviten; so umfasste ihr Los zwölf Ortschaften.
41. Also waren inmitten des Besitzes der Israeliten insgesamt 48 Levitenstädte mit ihren Weideplätzen.
42. Es umfassten diese Städte je eine Ortschaft und die Weideplätze rings um sie her. So war es bei allen diesen Ortschaften.
43. So gab der Herr den Israeliten das ganze Land, wie er es ihren Vätern zugeschworen hatte, und sie nahmen es ein und liessen sich darin nieder.
44. Und der Herr verschaffte ihnen ringsum Ruhe, ganz wie er ihren Vätern geschworen hatte, und keiner hielt stand vor ihnen von all ihren Feinden; alle ihre Feinde gab der Herr in ihre Hand.
45. Nichts fiel dahin von all dem Guten, das der Herr dem Hause Israel versprochen hatte; alles traf ein.
Josua 22
1. DAMALS berief Josua die Rubeniten, die Gaditen und den halben Stamm Manasse
2. und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehalten, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat, und meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch geboten habe.
3. Ihr habt eure Brüder nun während einer langen Zeit nicht verlassen; bis auf diesen Tag habt ihr das Gebot des Herrn, eures Gottes, treulich gehalten.
4. Nun aber hat der Herr, euer Gott, euren Brüdern Ruhe verschafft, wie er ihnen versprochen hat. So kehret jetzt um und ziehet hin zu euren Zelten in das Land eures Eigentums, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan gegeben hat.
5. Nur erfüllet ja getreulich das Gebot und das Gesetz, das euch Mose, der Knecht des Herrn, verordnet hat, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebet und ganz auf seinen Wegen wandelt und seine Gebote haltet und ihm anhanget und ihm von ganzem Herzen und von ganzer Seele dienet.
6. Und Josua segnete sie und entliess sie, und sie zogen heimwärts zu ihren Zelten.
7. Dem halben Stamm Manasse hatte Mose in Basan Besitz gegeben; der andern Hälfte gab Josua Besitz unter ihren Brüdern jenseits des Jordan im Westen. Auch segnete sie Josua, als er sie zu ihren Zelten entliess,
8. und sprach zu ihnen: Kehrt nun zurück zu euren Zelten mit reichen Schätzen und mit sehr viel Vieh, mit Silber, Gold, Erz, Eisen und Kleidern in grosser Menge; teilt mit euren Brüdern, was ihr von euren Feinden erbeutet habt.
9. Da kehrten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse um und zogen von den Israeliten aus Silo hinweg, um ins Land Gilead zu ziehen, ins Land ihres Eigentums, wo sie sich ansässig gemacht hatten, wie der Herr durch Mose geboten hatte.
10. Und da sie nach Geliloth am Jordan kamen, das in dem Lande Kanaan liegt, bauten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse daselbst einen Altar am Jordan, einen grossen, weithin sichtbaren Altar.
11. Und die Israeliten hörten sagen: Siehe, die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse haben den Altar gebaut gegenüber dem Lande Kanaan bei Geliloth am Jordan, jenseits des Gebietes der Israeliten.
12. Als die Israeliten das hörten, versammelte sich die ganze Gemeinde zu Silo, um wider sie ins Feld zu ziehen.
13. Und die Israeliten sandten Pinehas, den Sohn des Priesters Eleasar, zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead
14. und mit ihm zehn Vorsteher, je einen Vorsteher von jedem Stamme unter allen Stämmen Israels; jeder war das Haupt seines Stammes unter den Tausenden Israels.
15. Als diese nun zu den Rubeniten, den Gaditen und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead kamen, redeten sie mit ihnen und sprachen:
16. Also lässt euch die ganze Gemeinde des Herrn sagen: Was ist das für ein Treubruch, den ihr da an dem Gott Israels begangen habt, indem ihr euch heute von dem Herrn abkehrt, dadurch dass ihr euch einen Altar baut und euch so wider den Herrn empört?
17. Ist es noch nicht genug an der Missetat mit Peor, von der wir uns bis auf diesen Tag noch nicht gereinigt haben und um derentwillen die Plage über die Gemeinde des Herrn kam?
18. Und ihr wollt euch heute von dem Herrn wegwenden? Wenn ihr euch heute gegen den Herrn empört, so wird er morgen über die ganze Gemeinde Israels zürnen.
19. Doch wenn das Land, das ihr besitzt, unrein ist, so kommt herüber in das Land, das der Herr besitzt, wo die Wohnung des Herrn steht, und macht euch unter uns ansässig; nur empört euch nicht gegen den Herrn und auch nicht gegen uns, indem ihr euch noch einen Altar baut ausser dem Altar des Herrn, unsres Gottes.
20. Kam nicht, als Achan, der Sohn Serahs, am Gebannten sich vergriff, ein Zorn (Gottes) über die ganze Gemeinde Israels, wiewohl er nur ein einzelner Mann war? Starb er nicht für seine Missetat?
21. Da antworteten die Rubeniten, die Gaditen und der halbe Stamm Manasse und sprachen zu den Häuptern der Tausende Israels:
22. Der Gott der Götter, Jahwe (vgl. Anm. zu 1.Mo. 4,26), der Gott der Götter, Jahwe, er weiss, und Israel soll es auch wissen: Ist es aus Empörung oder Untreue gegen ihn, den Herrn, geschehen,
23. dass wir uns einen Altar gebaut haben, um uns von dem Herrn abzuwenden, so helfe er uns heute nicht! Und geschah es, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern oder Heilsopfer darauf darzubringen, so ahnde es der Herr!
24. Vielmehr haben wir es deshalb getan, weil wir besorgten, es möchten künftig eure Kinder zu unsern Kindern sagen: «Was geht euch der Herr, der Gott Israels, an?
25. Hat doch der Herr den Jordan zur Grenze gesetzt zwischen uns und euch, ihr Rubeniten und Gaditen; ihr habt keinen Teil an dem Herrn.» Damit werden eure Kinder unsre Kinder von der Furcht des Herrn abwendig machen.
26. Darum dachten wir: Wir wollen uns doch den Altar bauen, nicht für Brandopfer noch für Schlachtopfer,
27. sondern Zeuge soll er sein zwischen uns und euch und unsern Nachkommen, dass wir den Dienst des Herrn üben wollen vor ihm mit unsern Brandopfern, Schlachtopfern und Heilsopfern und dass eure Kinder künftig nicht zu unsern Kindern sagen: «Ihr habt keinen Teil an dem Herrn.»
28. Und wir dachten: Wenn sie aber künftig so zu uns und unsern Nachkommen sprechen sollten, so können wir sagen: Sehet das Abbild des Altars des Herrn, das unsre Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer noch für Schlachtopfer, sondern dass er zwischen uns und euch Zeuge sei.
29. Das sei ferne von uns, dass wir uns gegen den Herrn empören und uns heute von dem Herrn abwenden, indem wir einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer und für Schlachtopfer, ausser dem Altar des Herrn, unsres Gottes, der vor seiner Wohnung steht.
30. Als aber der Priester Pinehas und die Vorsteher der Gemeinde, die Häupter der Tausende Israels, die bei ihm waren, die Worte hörten, welche die Rubeniten, Gaditen und Manassiten sprachen, gefielen sie ihnen wohl.
31. Und Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, sprach zu den Rubeniten, Gaditen und Manassiten: Heute erkennen wir, dass der Herr unter uns ist, weil ihr da nicht einen Treubruch an dem Herrn begangen habt. Nun habt ihr die Israeliten aus der Hand des Herrn errettet.
32. Darnach kehrten Pinehas, der Sohn des Priesters Eleasar, und die Vorsteher von den Rubeniten und Gaditen aus dem Lande Gilead zurück in das Land Kanaan zu den Israeliten und brachten ihnen Bericht.
33. Da gefiel die Sache den Israeliten wohl, und sie lobten Gott und dachten nicht mehr daran, wider die Rubeniten und Gaditen ins Feld zu ziehen, um das Land zu verheeren, in dem diese wohnten.
34. Und die Rubeniten und Gaditen nannten den Altar Ed (d. h. Zeuge); denn (, sagten sie,) Zeuge soll er sein zwischen uns, dass Jahwe (vgl. Anm. zu 1.Mo. 4,26) der (wahre) Gott ist.
Josua 23
1. UND nach langer Zeit, als der Herr den Israeliten vor all ihren Feinden ringsum Ruhe verschafft hatte und Josua alt und hochbetagt war,
2. berief Josua ganz Israel, seine Ältesten, Häupter, Richter und Amtleute, und sprach zu ihnen: Ich bin nun alt und hochbetagt,
3. ihr aber habt alles gesehen, was der Herr, euer Gott, getan hat an all diesen Völkern vor euch; denn der Herr, euer Gott, hat selbst für euch gestritten.
4. Sehet, ich habe euch diese übrigen Völker durch das Los zugeteilt, einem jeden Stamme seinen Erbbesitz, aus all den Völkern, die ich ausgerottet habe vom Jordan an bis an das grosse Meer gegen Sonnenuntergang.
5. Und der Herr, euer Gott, selbst wird sie vor euch ausstossen und vor euch vertreiben, und ihr werdet ihr Land einnehmen, wie euch der Herr, euer Gott, verheissen hat.
6. So seid nun recht fest, alles zu halten und zu tun, was im Buche des Gesetzes Moses geschrieben steht, indem ihr nicht davon abweicht, weder zur Rechten noch zur Linken,
7. damit ihr euch nicht mit diesen Völkern vermenget, die noch bei euch übrig sind, und nicht den Namen ihrer Götter erwähnet, bei ihnen schwöret, ihnen dienet und sie anbetet,
8. sondern dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr anhangen, wie ihr bis auf diesen Tag getan habt.
9. Darum hat der Herr grosse und mächtige Völker vor euch vertrieben, und euch hat niemand standgehalten bis auf diesen Tag.
10. Ein einziger von euch jagt tausend vor sich her; denn der Herr, euer Gott, streitet selbst für euch, wie er euch verheissen hat.
11. Darum seid um eures Lebens willen darauf bedacht, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebhabet;
12. denn wenn ihr euch abwendet und dem Rest dieser Völker anhanget, die da noch bei euch übriggeblieben sind, und euch mit ihnen verschwägert, dass ihr euch miteinander vermenget,
13. so wisset wohl, dass der Herr, euer Gott, diese Völker nicht mehr vor euch vertreiben wird, sondern sie werden euch zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zur Geissel an euren Seiten und zu Dornen in euren Augen, bis ihr vertilgt seid aus diesem schönen Lande, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat.
14. Siehe, ich gehe heute den Weg aller Welt. So bedenket denn von ganzem Herzen und von ganzer Seele, dass nichts hinfällig geworden ist von all dem Guten, das der Herr, euer Gott, euch verheissen hat. Alles ist eingetroffen; nichts ist ausgeblieben.
15. Wie nun alles Gute eingetroffen ist, das der Herr, euer Gott, euch verheissen hat, so wird der Herr auch alles Böse über euch kommen lassen, bis er euch vertilgt hat aus diesem schönen Lande, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat,
16. wenn ihr die Bundesordnung, die der Herr, euer Gott, euch gegeben hat, übertretet und hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet; und der Zorn des Herrn wird über euch entbrennen, und ihr werdet bald vertilgt sein aus dem schönen Lande, das er euch gegeben hat.
Josua 24
1. UND Josua versammelte alle Stämme Israels zu Sichem und berief die Ältesten Israels, seine Häupter, Richter und Amtleute. Und als sie vor Gott getreten waren,
2. sprach Josua zu dem ganzen Volke: So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, wohnten vor Zeiten jenseits des (Euphrat-)Stromes und dienten andern Göttern.
3. Da holte ich euren Vater Abraham von der andern Seite des Stromes und liess ihn durch das ganze Land Kanaan wandern und mehrte sein Geschlecht und gab ihm Isaak.
4. Dem Isaak aber gab ich Jakob und Esau; und dem Esau gab ich das Gebirge Seir zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten.
5. Dann sandte ich Mose und Aaron und schlug Ägypten mit dem, was ich in seiner Mitte tat. Darnach führte ich euch heraus.
6. Und ich führte eure Väter aus Ägypten. Und als ihr ans Meer kamt und die Ägypter euren Vätern mit Wagen und Reitern an das Schilfmeer nachjagten,
7. da schrieen sie zum Herrn; der setzte Finsternis zwischen euch und die Ägypter und liess das Meer über sie kommen, und es bedeckte sie. Und eure Augen sahen, was ich den Ägyptern getan habe. Darnach habt ihr lange Zeit in der Wüste geweilt.
8. Dann brachte ich euch in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten; und als sie wider euch stritten, gab ich sie in eure Hand, und ihr nahmt ihr Land in Besitz, und ich vertilgte sie vor euch.
9. Da erhob sich Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, und stritt wider Israel; und er sandte hin und liess Bileam, den Sohn Beors, rufen, dass er euch verfluche.
10. Aber ich wollte nicht auf Bileam hören, sondern er musste euch immer wieder segnen, und ich errettete euch aus seiner Hand.
11. Und als ihr über den Jordan ginget und nach Jericho kamet, stritten wider euch die Bürger von Jericho, die Amoriter, Pheresiter, Kanaaniter, Hethiter, Girgasiter, Hewiter und Jebusiter; aber ich gab sie in eure Hand.
12. Und ich sandte die Hornissen vor euch her; die vertrieben sie vor euch, die zwölf Könige der Amoriter - nicht durch dein Schwert und nicht durch deinen Bogen.
13. Und ich gab euch ein Land, um das ihr euch nicht abgemüht, und Städte, die ihr nicht gebaut und doch zum Wohnsitz bekommen habt; ihr esset von Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt.
14. So fürchtet nun den Herrn und dienet ihm aufrichtig und treu; tut die Götter von euch, denen eure Väter jenseits des (Euphrat-)Stromes und in Ägypten gedient haben, und dienet dem Herrn.
15. Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so wählet heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.
16. Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den Herrn verlassen und andern Göttern dienen!
17. Denn der Herr ist unser Gott; er ist es, der uns und unsre Väter aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, geführt und vor unsern Augen diese grossen Zeichen getan und uns behütet hat auf dem ganzen Wege, den wir gegangen, und unter allen Völkern, durch die wir mitten hindurchgezogen sind.
18. Und der Herr hat alle Völker, auch die Amoriter, die im Lande wohnten, vor uns vertrieben. Auch wir wollen dem Herrn dienen, denn er ist unser Gott.
19. Da sprach Josua zum Volke: Ihr könnt dem Herrn nicht dienen, denn er ist ein heiliger Gott; ein eifersüchtiger Gott ist er: er wird euch eure Übertretung und eure Sünden nicht vergeben.
20. Wenn ihr den Herrn verlasst und fremden Göttern dient, so wird er sich wenden und euch Übles tun und euch aufreiben, nachdem er euch Gutes getan hat.
21. Da sprach das Volk zu Josua: Nein! dem Herrn wollen wir dienen.
22. Josua aber sprach zum Volke: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den Herrn erwählt habt, ihm zu dienen - und sie sprachen: Wir sind Zeugen -;
23. so tut nun von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neiget euer Herz dem Herrn zu, dem Gott Israels.
24. Und das Volk sprach zu Josua: Dem Herrn, unserm Gott, wollen wir dienen und auf seine Stimme hören.
25. Also verpflichtete Josua das Volk an jenem Tage und gab ihm Gesetz und Recht in Sichem.
26. Und Josua schrieb dies alles in das Buch des Gesetzes Gottes, und er nahm einen grossen Stein und richtete ihn daselbst auf unter der Eiche, die beim Heiligtum des Herrn steht.
27. Und Josua sprach zum ganzen Volke: Siehe, dieser Stein soll Zeuge gegen uns sein; denn er hat alle Worte gehört, die der Herr mit uns geredet hat, und er soll Zeuge gegen euch sein, damit ihr euren Gott nicht verleugnet.
28. Dann entliess Josua das Volk, einen jeden in sein Eigentum.
29. Und es begab sich nach alledem, dass Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, starb, als er 110 Jahre alt war.
30. Und man begrub ihn im Gebiete seines Erbbesitzes zu Thimnath-Serah, das auf dem Gebirge Ephraim liegt, nördlich vom Berge Gaas.
31. Und Israel diente dem Herrn, solange Josua lebte und die Ältesten, die Josua überlebten und die alles kannten, was der Herr für Israel getan hatte.
32. Und die Gebeine Josephs, welche die Israeliten aus Ägypten heraufgebracht hatten, begruben sie zu Sichem in dem Grundstück, das Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, um hundert Kesita gekauft und Joseph zum Erbbesitz gegeben hatte.
33. Und als Eleasar, der Sohn Aarons, gestorben war, begrub man ihn zu Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinehas, die ihm auf dem Gebirge Ephraim gegeben worden war.
