Kitabı oku: «Die 50 besten Mnemo- und Merktechniken - eBook»
Agnes Boos
Die 50 besten
Mnemo- und Merktechniken
MiniSpielothek
Inhalt
Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und Behalten
Übungen zur Förderung der Konzentration
Ungewöhnliche Reihenfolge
Ungewöhnliche Bewegungen
Spiegelbilder
Wer, wie, was?
Wie ein Baum
Wahr oder Täuschung (Partnerübung)
Ja oder nein (Partnerübung)
Wort-Dschungel (Partnerübung)
Blind vertraut (Partnerübung)
Wörter tippen (Partnerübung)
Gruppenspiele für ein gutes Gedächtnis
Plus oder minus
Eins, zwei oder drei
Falscher Körperteil
Körpernummern
Ich sage, du sagst
Richtungswechsel
Namen verschenken
Nimm bei Vier
Norden, Süden, Osten, Westen
Lernen braucht auch mal ’ne Pause
Assoziieren, Visualisieren, Verknüpfen
Lernstoff merken
Namen merken
Fachbegriffe/Fremdwörter merken
Vokabeln merken
Ereignisse merken
Gedichte merken
Logische Zahlenfolgen erkennen und merken
Informationen strukturieren und visualisieren
Informationen sammeln und merken
Wichtige Textinhalte erkennen und merken
Eselsbrücken
Info: Merk-Reime
Anwendung: Merk-Reime
Info: Merk-Bilder
Anwendung: Merk-Bilder
Info: Merk-Sätze
Anwendung: Merk-Sätze
Info: Merk-Geschichten
Anwendung: Merk-Geschichten
Info: Akronyme
Anwendung: Akronyme
Zahlen- und Ankertechniken
Info: Zahlenreihen kreativ merken
Anwendung: Zahlenreihen kreativ merken
Info: Ziffern-Anfangsbuchstaben-System
Anwendung: Ziffern-Anfangsbuchstaben-System
Info: Zahlen-Form-System
Anwendung: Zahlen-Form-System
Info: Körper-Loci-Technik
Anwendung: Körper-Loci-Technik
Info: Abc-Tierliste
Anwendung: Abc-Tierliste

Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und Behalten
Motivation
Voraussetzung für gute Gedächtnisleistungen ist unsere Motivation, etwas Neues zu erfahren oder uns mit einer Sache intensiv zu beschäftigen. Die Freude über den Wissenszuwachs – auch wenn es anstrengend war – führt im Gehirn zur Ausschüttung von Botenstoffen, die uns positiv stimmen. Dieses gute Gefühl möchten wir gerne wieder verspüren und strengen uns beim nächsten Mal dafür gerne wieder an.
Konzentration
Konzentration ist unabdingbar für die Aufnahme und das Abspeichern von Informationen. Konzentriert zu arbeiten und zu lernen funktioniert nur in einer ungestörten, angenehmen Umgebung, unterstützt durch die dazu notwendigen bereitgelegten Utensilien. Unsere Konzentrationsfähigkeit ist abhängig von der Schwierigkeit der Aufgabe – je schwieriger, umso schneller ist unsere Konzentration erschöpft.
Bewegung und Entspannung
Bewegung fördert die Durchblutung und damit ausreichende Sauerstoffzufuhr für eine gute Gedächtnisleistung. Nach starker Anspannung benötigt unser Gehirn, ähnlich wie ein Muskel, eine Erholungsphase, um anschließend wieder konzentriert bei der Sache zu sein. Beim Lernen sollten wir auch auf unseren Biorhythmus achten, um so die beste Lernzeit zu nutzen.
Ernährung
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung bietet unserem Gehirn eine ausreichende Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen, die für eine gute Denkleistung erforderlich sind. Nur dann können unsere Körper- und Nervenzellen optimal arbeiten. Genügend zu trinken ist wichtig, damit der Sauerstoff und die notwendigen Nährstoffe auch an die richtigen Stellen im Körper und eben auch ins Gehirn gelangen.
Für Abwechslung sorgen
Gute Denkleistungen erreichen wir im optimalen Zusammenspiel beider Gehirnhälften mit ihren unterschiedlichen Funktionsarealen. Daher sollten wir sie auch im Lernalltag durch abwechslungsreiche Tätigkeiten anregen, damit sich das Gehirn nicht „langweilt“. Sich beim Lernen hintereinander mit ähnlichen Fächern wie Mathematik und Physik oder Französisch und Spanisch zu beschäftigen, stört das Abspeichern durch Ähnlichkeitshemmung.
Zum richtigen Umgang mit diesem Buch
In diesem Buch sind Übungen und Techniken beschrieben, die unsere Gedächtnisleistungen stärken und das Lernen erleichtern können.
Neben Übungen zur Konzentrationsförderung allein oder mit Partner befinden sich weitere Konzentrationsübungen für Gruppen zu Beginn des Buches.
Die verschiedenen Merk- und Mnemotechniken werden jeweils am Beginn jedes Kapitels erklärt und dann anhand von Lernbeispielen praktisch dargestellt. Die bildhaften Verknüpfungen für die unterschiedlichen Lerninhalte sind jeweils beispielhaft zu sehen und können nach Belieben neu verknüpft werden.
Das Arbeiten mit allen Merktechniken erfordert immer ein wenig Übung, damit das kreative Verknüpfen mit verrückten und merkwürdigen Bildern besser und schneller gelingt.
Der Erfolg beim Lernen mit diesen Techniken ist jedoch immer wieder verblüffend.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Agnes Boos

Übungen zur Förderung der Konzentration
1 Ungewöhnliche Reihenfolge
Bei dieser Übung geht es darum, gut eingeprägte Informationen anders zu wiederholen. Das erfordert eine hohe Konzentration.
Folgende Übungen sind möglich:
Das Abc in umgekehrter Reihenfolge aufsagen
Die 12 Monate in alphabetischer Reihenfolge aufsagen
Wörter rückwärts buchstabieren
Rückwärts von 100 bis 0 zählen, dabei immer jede dritte Zahl auslassen: 100, 99, –, 97, 96, –, 94, 93, –, 91, 90, –, 88 …
2 Ungewöhnliche Bewegungen
Bei dieser Übung wird der Automatismus gewohnter Bewegungen bewusst ausgeschaltet und diese anders ausgeführt.
Folgende Bewegungen werden durchgeführt:
Beide Arme werden wie gewohnt verschränkt, entweder ist die linke Hand oder die rechte Hand „versteckt“. Nun wird die Verschränkung der Arme getauscht, sodass der andere Arm „versteckt“ ist.
Die Hände werden zunächst wie üblich gefaltet, entweder ist der rechte oder der linke Daumen oben. Nun werden die Finger so verschränkt, dass der andere Daumen oben ist.
Beide Hände werden mit überkreuzten ausgestreckten Armen gefaltet. Nun werden die Hände nach innen zum Körper gedreht. Der Blick wird auf einen beliebigen Finger konzentriert, der jetzt bewegt werden soll. Durch die überkreuzten Arme wird man zu Beginn der Übung meist den entsprechenden Finger der anderen Hand bewegen.
3 Spiegelbilder
Diese Übung unterstützt das vernetzte Arbeiten beider Gehirnhälften.
Mit beiden Händen werden die Zahlen von 0 bis 9 in die Luft gemalt.
Variationen
Die Zahlen von 0 bis 9 werden in die Luft gemalt. Dabei malt die geübte Hand normal, die ungeübte Hand malt spiegelbildlich.
Die Zahlen von 0 bis 9 werden in die Luft gemalt. Dabei malt die ungeübte Hand normal, die geübte Hand malt spiegelbildlich.
4 Wer, wie, was?
Bei dieser Übung geht es darum, sich sehr auf Situationen oder Ereignisse zu konzentrieren, die einem täglich begegnen.
Folgende Übungen sind dabei möglich:
Überlege genau, mit welchen Personen du dich heute schon unterhalten hast (Eltern, Lehrer, Freundin, Verkäufer …).
Überlege genau, in welcher Reihenfolge du was machen musst, wenn du in Gedanken beispielsweise Spaghetti kochst, dein Fahrrad reparierst, einen Purzelbaum machst …
Überlege am Abend genau, was du – zurückblickend bis zum Morgen – alles gemacht hast …
5 Wie ein Baum
Diese Übung bringt innere Ruhe und Konzentration und lässt sich mit etwas Training stetig steigern.
Die Übung wird folgendermaßen durchgeführt:
Zunächst einfach locker hinstellen, auf den Atem achten und ruhig auf der Stelle stehen. Mehrere Atemzüge in dieser Position machen.
Beide Beine schließen, auf den Atem achten und ruhig auf der Stelle stehen. Mehrere Atemzüge in dieser Position machen.
Auf ein Bein stellen, auf den Atem achten und ruhig auf der Stelle stehen. Mehrere Atemzüge in dieser Position machen. Danach auf das andere Bein stellen.
Beide Beine schließen, Augen schließen, auf den Atem achten und ruhig auf der Stelle stehen. Mehrere Atemzüge in dieser Position machen.
6 Wahr oder Täuschung (Partnerübung)
Bei dieser Übung geht es um konzentrierte Wahrnehmung.
Die Übung wird zu zweit durchgeführt. Zunächst schaut sich einer der beiden den Raum aufmerksam an. Dann darf er nur noch auf sein Blatt Papier schauen. Nun zeichnet er die Umrisse eines Gegenstandes im Raum, der ihm von seinem Partner genannt wird.
Variationen
Es werden zwei Gegenstände genannt, die gezeichnet werden sollen. Dabei soll das Größenverhältnis der beiden Gegenstände beim Zeichnen berücksichtigt werden. Dies ist nicht immer einfach einzuschätzen, wenn die Dinge nicht nebeneinander zu sehen sind.
Beide malen die Umrisse von Gegenständen, die sich nicht im Raum befinden, die aber gut überprüft werden können. Beispiele: Euromünze, Personalausweis, Teebeutel …
Material
Papier, Stift
7 Ja oder nein (Partnerübung)
Bei dieser Übung wird eine automatisierte Bewegung bewusst unterdrückt. Dies erfordert eine hohe Konzentration.
Bei dieser Partnerübung beginnt ein Teilnehmer und stellt seinem Partner eine Frage, die dieser eindeutig mit „ja“ oder „nein“ beantworten kann. Der Befragte antwortet, macht aber zu seiner Antwort die gegenteilige Kopfbewegung.
Beispiele
A fragt B: „Hast du einen roten Pullover an?“ B hat einen blauen Pullover an. Er antwortet deshalb: „Nein“, und nickt gleichzeitig dabei.
B fragt A: „Bist du heute mit dem Fahrrad zur Schule gekommen?“A ist mit dem Fahrrad gekommen. Er antwortet deshalb: „Ja“, und schüttelt dabei den Kopf.
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