Kitabı oku: «Trend-Kochbuch: Food Boards - Die besten Partyrezepte für Fingerfood, Shared Plates und bunte Platten.»
Food
BOARDS
Die besten Partyrezepte
für Fingerfood, Shared
Plates & bunte Platten
Alex & Angkana Neumayer

INHALT
EINLEITUNG
WELTREISE
ENTLANG DER ADRIA
AB IN DEN SÜDEN
GRIECHISCHER SOMMER
ORIENTALISCHE MEZE
AUF NACH ASIEN
THAI-DESSERT-BOARD
VIETNAMESISCHES VORSPEISEN-BOARD
TEMAKI SUSHI BOARD
HAWAIIAN POKE BOARD
TEXMEX BOARD
TACO PARTY
CARIBBEAN SUMMER SPLASH
SPANISCHES TAPAS-BOARD
ITALIENISCHES ANTIPASTI-BOARD
ITALIENISCHES ANTIPASTI-BOARD VEGETARISCH
DER ÖSTERREICHER
DAHOAM IN BAYERN
THEMENBOARDS
DEFTIGE ALMJAUSE
BUNT GEMISCHT
CRACKER-GEMÜSE-BOARD
CROSTINI-BOARD
EAST MEETS WEST BOARD
FINGERFOOD BOARD
FRÜHJAHRSGEMÜSE-BOARD
GERÄUCHERTES UND DEFTIGES
GRILLGEMÜSE-BOARD
KÄSEBOARD MIT NÜSSEN UND DÖRRFRÜCHTEN
KINDERPARTY
CANAPE-BOARD
LIGHT AND HIP
MEERESFRÜCHTE-BOARD
DIPS, CHIPS UND NÜSSE
RÄUCHERFISCH-BOARD
SLIM FIT BOARD
SNACK CHAOS
SONNTAGSBRUNCH
SPARGEL SAISON
VALENTINO-BOARD
WAFFE-BOARD
WURST & KÄSE-BOARD
REGISTER
ÜBER DIE AUTOREN
IMPRESSUM
EINLEITUNG
Warum Food-Boards? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Sie können alles prima anrichten, bevor der Besuch kommt, und mit Ihren Gästen gemütlich genießen, statt viel Zeit alleine in der Küche zu verbringen.
(Fast) alles kann gut vorbereitet und gekühlt werden, nur das eine oder andere Board peppen wir noch mit warmen Komponenten auf.
WAS SOLLTE EIN FOOD-BOARD BEINHALTEN?
Ist es als Vorspeise, kleiner Snack oder als Brotzeit zwischendurch gedacht, ist das Board die gesamte Mahlzeit oder handelt es sich um ein Käse- oder Früchteboard als Dessert?
Als Vorspeise sollte es auf alle Fälle nicht zu sättigend sein. Servieren Sie wenig Brot, eher Cracker. Alles sollte in kleinen Happen angerichtet sein. Ist nichts Tropfendes dabei, können diese Happen ruhig mit kleinen Spießchen ausgestattet oder nur mit Servietten, aber ohne Teller serviert werden. Wenn Sie sich für Teller entscheiden, wählen Sie kleine Teller.
Das gilt für das Board, für die Hauptmahlzeit genauso wie für den Snack zwischendurch. Zu den Snacks reichen Sie Brot dazu und rechnen Sie dabei ruhig eine etwas größere Menge pro Person ein.
Gilt das Food-Board als kulinarisches Highlight des Tages, sollten Sie unbedingt genügend Sättigungsbeilagen wie Brot, Cracker, Teigtaschen, Reis oder Reisnudeln – zum Beispiel bei asiatischen Food-Boards – einplanen. Rechnen Sie mit hungrigen Gästen. Da in gemütlicher Atmosphäre rund ums Food-Board langsam gegessen wird, wird auch ausführlich gegessen. Kleiner Tipp: Haben Sie immer noch eine Reserve im Kühlschrank zum Auffüllen. Steht ein fast leeres Board länger auf dem Tisch, wirft das ein schlechtes Licht auf den Gastgeber.
Ein kleines Käse- oder Früchteboard als Dessert bildet den perfekten Abschluss eines gelungenen Mahls.
Natürlich sollte bei allen Boards, egal ob als Vorspeise, Snack oder Hauptgang, immer auch für Vegetarier eine leckere Auswahl dabei sein.
WO FANGE ICH AN? WIE ANRICHTEN?
Verwenden Sie das passende Board. Das kann ein rustikales Holzbrett, eine Platte aus Stein, Glas, Porzellan, Keramik oder ein hübsches Tablett sein. Schauen Sie, was am besten zum Thema des Boards passt.
Zuerst werden die Hauptbestandteile harmonisch verteilt. Sind portionsweise abgefüllte kleine Gläschen dabei, können diese zuerst positioniert werden, denn sie benötigen Platz. Kommen später warme Komponenten hinzu, so wird jetzt schon der nötige Platz dafür frei gelassen.
Wenn Sie ein langes, schmales Board für einen längeren Tisch benutzen, so macht es Sinn, die Hauptstücke an beiden Seiten des Boards zu platzieren, entsprechend werden die Schalen mit Dips und Aufstrichen angerichtet. Wurstwaren lassen sich falten und somit dort einbringen, wo etwas Platz ist. Nicht nur für Canapés sollten alle Zutaten in der richtigen Größe vorgeschnitten und angerichtet sein, sodass jeder nur noch zuzugreifen braucht.
Zum Schluss kommen die Deko-Elemente. Sie sollten das Board optisch zusammenhalten und dürfen gern Farbakzente setzen. Unbedingt das nötige »Werkzeug« dazulegen, seien es Gabeln, Käsemesser, kleine Löffel für Dips oder Vorlegebestecke – und auch genügend von allem. Gäste sollten nicht nach Besteck fragen müssen.
NOCH EINIGE GEDANKEN ZU FOOD-BOARDS
Die Rezepte in diesem Buch haben wir bewusst einfach gehalten, um die Zubereitung so zeitsparend wie möglich zu gestalten. Für die Dips verwenden wir meist entweder Joghurt, Sauerrahm, Quark oder Frischkäse als Basis. Alternativ werden Gemüse mit hochwertigem Olivenöl gemixt. Von der Verwendung von Fertigprodukten wie etwa Mayonnaise aus dem Glas zur Zubereitung von Dips ist unbedingt abzuraten, denn dieser Geschmack überlagert jeden anderen. Eine Mayonnaise ist im Übrigen minutenschnell selbst hergestellt (Grundrezept: drei Eigelb mit einer Prise Salz schaumig rühren, 500 ml Sonnenblumenöl unter Rühren zuträufeln, mit Zitronensaft abschmecken).
Auch bei der Zubereitung von Food-Boards sollte man so viel wie möglich auf Produkte der Saison setzen.
Ganz wichtig: Das Auge isst mit! Das Board sollte im Ganzen so appetitlich wie möglich wirken, die einzelnen Komponenten frisch sein und auch so aussehen. Einige warme Komponenten oder kleine Gläser peppen jedes Board auf.
Mit den themenbezogenen Food-Boards in diesem Buch reisen Sie kulinarisch rund um die Welt. Wir haben Wert darauf gelegt, eine große Auswahl an Köstlichkeiten zu präsentieren, die Ihre Fantasie anregen sollen. Lassen Sie sich inspirieren – kombinieren Sie Rezepte verschiedener Food-Boards aus dem Buch oder gestalten Sie Ihr eigenes Food-Board!
INFOS ZUM REZEPTTEIL
Frisches Gemüse oder Obst wird vor der Zubereitung gewaschen und/oder geputzt. Das Waschen oder Putzen frischer Zutaten haben wir in den Rezepten nicht extra jedes Mal angeführt.
Wird Currypulver verwendet, handelt es sich immer um das milde Madras-Currypulver aus dem Asialaden.
Trocken geröstete und gemörserte Koriandersamen sind viel schmackhafter als fertig gemahlener Koriander aus dem Handel. Wir verwenden gemörserte Koriandersamen.
Bei frischer Minze setzen wir auf mildere Sorten wie die marokkanische Minze.
Da Sojasauce geschmacklich nicht gleich Sojasauce ist, empfehlen wir, auf jeden Fall ein Markenprodukt zu verwenden.
Asiatische Zutaten kaufen wir dort, wo sie ganz sicher aus Asien stammen und auch genauso gut wie dort schmecken: im Asialaden.
Unsere Rezepte sind in der Regel für vier bis sechs Personen konzipiert. Nicht die gesamte im Rezept beschriebene Quantität ist auf den Fotos der Boards wiederzufinden.
DIE REZEPTE
WELTREISE AB SEITE 8
THEMENBOARDS AB SEITE 90
ENTLANG DER ADRIA

› Zubereitungszeit für das Board: 1 Stunde ‹
BASICS
Für das Board
2 Zwiebel-Knoblauch-Focaccias
Kichererbsensalat
Ajvar
Paprika-Feta-Dip
Zucchini-Röllchen mit würzigem Frischkäse
Außerdem
2 unterschiedliche kleine Salami im Ganzen (alternativ Abschnitte von zwei großen Salami)
5 Scheiben Bresaola
1 Stück Gorgonzola (200 g)
1 Stück Parmesan (100 g)
je 1 Dolde blaue und grüne Weintrauben
8–12 Kirschtomaten
1 gute Handvoll grüne und schwarze Oliven
1 Knoblauchknolle, im Ofen gebacken (Zubereitung bei Crostini-Board, siehe Seite 105)
50 g Pistazien
1 Kännchen Olivenöl (etwa 200 ml)
Für die Dekoration
1 Radicchioblatt
8–12 eingelegte Kapernäpfel aus dem Glas
½ Pfirsich, in Spalten geschnitten
FÜR DAS AJVAR
Zubereitungszeit 30 Minuten
2 rote Paprika
2 dicke Scheiben Aubergine (etwa 70 g)
½ Zwiebel
3–4 Knoblauchzehen
1 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 Msp. rosenscharfes Paprikapulver
1 TL Zucker
Salz nach Belieben

Für das Ajvar den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Paprika halbieren, von Stielansätzen und Samen befreien und in grobe Stücke schneiden. Die Aubergine in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen, die Zwiebel halbieren. Paprika, Aubergine, Zwiebel und Knoblauch auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Gemüse im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.
Die Paprika und die Aubergine von der Haut befreien, alle Gemüse miteinander pürieren und mit den übrigen Zutaten würzen. In einem Topf bei geringer bis mittlerer Temperatur einige Minuten unter Rühren zu einer cremigen Paste kochen.
Tipp: In sterile Gläser gefüllt hält das Ajvar gut verschlossen etwa vier Wochen.
FÜR DIE ZWIEBEL-KNOBLAUCHFOCACCIA
Zubereitungszeit 20 Minuten plus Zeit zum Gehen
Pizzateig (im Rezept Pizzabrot, aber ohne Knoblauch, Öl und Rosmarin, dafür mit etwas mehr Hefe, siehe Seite 147)
Olivenöl zum Bestreichen
2–4 Knoblauchzehen
1–2 große Zwiebeln

Für die Focaccias den Backofen auf 270 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Pizzateig nach Anleitung zubereiten. Den Teig zu zwei 0,5 cm dicken runden Fladen ausrollen und mit Olivenöl bestreichen.
Knoblauch und Zwiebeln abziehen und in feine Scheiben beziehungsweise Ringe schneiden. Den Knoblauch in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis er zu duften beginnt. Die Focaccias mit geröstetem Knoblauch und Zwiebelringen belegen, dann noch einmal gut 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 7 Minuten backen.
FÜR DEN KICHERERBSENSALAT
Zubereitungszeit 10 Minuten
200 g gegarte Kichererbsen
10 Zuckererbsenschoten
Salz
½ rote Paprika
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
2 EL natives Olivenöl extra

Für den Salat die Kichererbsen waschen und abtropfen lassen, in eine Schüssel geben.
Die Zuckererbsenschoten in kochendem Salzwasser 1 Minute blanchieren. Abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken. Einige Schoten für die Dekoration beiseitelegen, die übrigen diagonal in feine Streifen schneiden.
Die Paprika häuten (wie im Rezept Muhammara-Dip, siehe Seite 26) und fein schneiden. Den Knoblauch abziehen und ebenfalls fein schneiden. Beides mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz pürieren und unter die Kichererbsen heben. Mit den Zuckerschoten dekorieren.
FÜR DEN PAPRIKA-FETA-DIP
Zubereitungszeit 10 Minuten
½ rote Paprika
2 Stängel glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen
100 g Frischkäse
1 EL natives Olivenöl extra
1 Msp. rosenscharfes Paprikapulver
Salz
100 g Feta

Für den Dip die Paprika von Stielansatz und Samen befreien, häuten (wie im Rezept Muhammara-Dip, siehe Seite 26) und in Stücke schneiden. Dann in einer Küchenmaschine pürieren. Von der Petersilie die Blätter abzupfen und hacken. Den Knoblauch abziehen und ebenfalls fein hacken.
Paprika, Petersilie, Knoblauch und Frischkäse gut verrühren. Olivenöl, Paprikapulver und Salz unterrühren.
Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und unter die Paprika-Frischkäse-Mischung heben. Nach Belieben nochmals mit Salz abschmecken.
ZUCCHINI-RÖLLCHEN MIT WÜRZIGEM FRISCHKÄSE
Zubereitungszeit 10 Minuten | Ergibt etwa 6–8 Röllchen
1 große Zucchini (etwa 200 g)
3 EL Sonnenblumenöl zum Braten
Salz
1 TL edelsüßes Paprikapulver
½ TL Madras-Currypulver
3 EL Sonnenblumenkerne
1 Knoblauchzehe
200 g Frischkäse

Für die Röllchen die Zucchini längs in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne 2 EL Sonnenblumenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zucchinischeiben darin kurz auf beiden Seiten scharf anbraten. Etwas salzen, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
In der Pfanne das übrige Öl erhitzen und darin das Paprika- und das Currypulver kurz anrösten. Nicht zu lange rösten, sonst wird das Currypulver bitter. In einer weiteren Pfanne die Sonnenblumenkerne ohne Fett anrösten und grob hacken. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden.
Für die Füllung der Röllchen Frischkäse, Knoblauch, Paprika- und Currypulver, Sonnenblumenkerne und Salz gut mischen. Die Füllung gleichmäßig auf die Zucchinischeiben verteilen, etwas ausstreichen. Die Zucchini aufrollen und bei Bedarf mit Spießchen fixieren.

Anrichten des Food-Boards
Alle Bestandteile auf einem großen Brett anrichten.
Die Zucchini-Röllchen in das Radicchioblatt stellen. Mit Kapernäpfeln und Pfirsichspalten dekorieren und die Pistazien in einer Schale zum Knabbern dazu reichen.
AB IN DEN SÜDEN

› Zubereitungszeit für das Board: 1 Stunde ‹
BASICS
Für das Board
Melonen-Aprikosen-Couscous-Salat
Dattel-Feigen-Salat
Joghurt-Minze-Dip
Rote-Bete-Granatapfel-Salat
Lamm-Köfte
Außerdem
1 Handvoll grüne und schwarze Oliven
½ rote Zwiebel
4–8 getrocknete Datteln
8–12 getrocknete Aprikosen
2 Pita-Brote
Für die Dekoration
1 Palmblatt
2 Zimtstangen
1 Handvoll Pistazien
1 Granatapfel
2 Zitronen
FÜR DEN DATTEL-FEIGEN-SALAT
Zubereitungszeit 10 Minuten
10 getrocknete Datteln
5 getrocknete Feigen
2–3 Stängel glatte Petersilie
2–3 Stängel Koriander
1 Stängel Minze
1 TL Sesamsamen
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Orange
1 EL natives Olivenöl extra
½ TL Madras-Currypulver
Chilipulver nach Belieben
100 g Feta
1 TL Pinienkerne

Für den Dattel-Feigen-Salat die Datteln entsteinen und vierteln, die Feigen in Streifen schneiden. Die Kräuterblätter abzupfen und hacken, die Minzespitze beiseitelegen.
Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden. Zitronensaft, Orangenschale, Sesam, Knoblauch und Olivenöl zu einer Marinade verrühren. Datteln, Feigen und gehackte Kräuter unterheben. Mit Curry- und Chilipulver würzen. Den Feta zerbröseln und die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beides über den Salat streuen und mit Minze dekorieren.
FÜR DEN MELONEN-APRIKOSEN-COUSCOUS-SALAT
Zubereitungszeit 40 Minuten
100 g Couscous
2 EL Olivenöl
50 ml Orangensaft
1 TL Fenchelsamen
1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
1 Msp. Zimtpulver
½ Zuckermelone
Sonnenblumenöl
1 Tomate
⅛ Salatgurke
¼ rote Zwiebel
1 Lauchzwiebel
10 getrocknete Aprikosen
3 Stängel glatte Petersilie
2 Stängel Minze
1 TL Madras-Currypulver
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
20 g Mandelblättchen

Für den Melonen-Aprikosen-Couscous-Salat den Couscous nach Packungsanleitung garen. Mit Olivenöl, Orangensaft, Fenchelsamen, Zitronenschale und Zimtpulver vermischt 30 Minuten marinieren.
Die Melone in Spalten schneiden und von den Samen befreien. In einer Grillpfanne das Sonnenblumenöl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen und die Melonenspalten darin auf beiden Seiten kurz grillen.
Tomate und Gurke von den Samen befreien und fein würfeln. Die Zwiebel abziehen und ebenfalls würfeln. Die Lauchzwiebel putzen und in feine Scheiben, die Aprikosen in Streifen schneiden. Petersilienblätter sowie die Blätter von einem Stängel Minze abzupfen und hacken.
Gemüse, Aprikosen und Kräuter mit dem Couscous vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. In einer größeren Schale die Melone am Rand anrichten und den Couscous mittig hineingeben. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und darüberstreuen. Mit einem Stängel Minze dekorieren.
FÜR DIE LAMM-KÖFTE
Zubereitungszeit 20 Minuten | Ergibt etwa 15 Köfte
2 Stängel Minze
5–6 Stängel glatte Petersilie
3–4 Stängel Koriander
½ Zwiebel
3–4 Knoblauchzehen
1 TL gemörserter Koriandersamen
400 g Lammhackfleisch
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
1 Prise Zimtpulver
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Sonnenblumenöl zum Braten
15 Zweige Rosmarin

Für die Köfte die Kräuterblätter abzupfen und hacken. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln.
Alle Zutaten (mit Ausnahme des Sonnenblumenöls und des Rosmarins) gut miteinander vermischen, würzen und aus dem Teig 15 ovale Bällchen formen. Das Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen und die Köfte rundum darin knusprig braten. Jedes Bällchen vorsichtig auf einen Rosmarinzweig stecken.
Tipp: Die Köfte schmecken warm oder auch kalt.
FÜR DEN ROTE-BETE-GRANATAPFEL-SALAT
Zubereitungszeit 10 Minuten
1 gegarte Rote Bete aus dem Glas
1 EL Honig
1 EL Zitronensaft
1 TL Baharat (arabische Gewürzmischung)
2 EL natives Olivenöl extra
2–3 Stängel glatte Petersilie
1–2 Stängel Minze
1 Knoblauchzehe
¼ rote Zwiebel
5 Radieschen
1 TL Pinienkerne
2 EL Granatapfelkerne
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Rote-Bete-Granatapfel-Salat die Rote Bete in Stücke schneiden. Honig, Zitronensaft, Baharat und Olivenöl miteinander verrühren. Petersilien- und Minzeblätter abzupfen und hacken. Knoblauch und Zwiebel abziehen und fein schneiden, die Radieschen vierteln. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Alle Zutaten zu einem Salat vermengen und würzen.
FÜR DEN JOGHURT–MINZE-DIP
Zubereitungszeit 10 Minuten
100 g Fladenbrot
1–2 Knoblauchzehen
3–4 Stängel Minze
100 g gegarte Kichererbsen
300 g Joghurt
2 EL natives Olivenöl extra
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL gemörserte Koriandersamen
Salz

Für den Joghurt-Minze-Dip das Fladenbrot würfeln und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Knoblauch abziehen, fein schneiden und ebenfalls rösten. Die Minzeblätter abzupfen und grob hacken. Die Kichererbsen abtropfen lassen und unter kaltem Wasser abspülen.
Alle Zutaten miteinander in einem Mixer pürieren, eventuell noch einmal mit Salz abschmecken.

Anrichten des Food-Boards
Alle Bestandteile auf einer hellen Steinplatte miteinander anrichten und dekorieren. Die Pita-Brote halbieren, nach Belieben anrösten und dazu reichen. Mit einem Palmblatt, Zimtstangen, Pistazien, Granatapfel und Zitronen dekorieren.
GRIECHISCHER SOMMER

› Zubereitungszeit für das Board: Am Vortag: 15 Minuten zum Schneiden und Marinieren der Souflaki-Spießchen | Am Tag der Zubereitung: 1 Stunde plus Anrichten des Boards ‹
BASICS
Für das Board
Souflaki
Tsaziki
Tiropita
Dakos
Fava-Erbsen-Creme
marinierte Auberginen
Außerdem
1 Handvoll Oliven und Kapernäpfel aus dem Glas
1 Handvoll getrocknete Aprikosen und Pistazien
Für die Dekoration
1 Zitrone
1 Schale mit Gemüse und Früchten nach Belieben
1 Bund Oregano
FÜR DIE TIROPITAS
Zubereitungszeit 20 Minuten
Ergibt 12 kleine Teigtaschen
150 g Blattspinat (TK)
150 g Feta
½ Zwiebel
2–3 Knoblauchzehen
1 Ei
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Packungen (600 g) Blätterteig
Sonnenblumenöl zum Braten

Für die Tiropitas den Spinat gut ausdrücken. Den Feta mit einer Gabel zerdrücken. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein schneiden. Spinat, Feta, Zwiebel, Knoblauch und Ei vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Blätterteig in etwa 10 cm große Vierecke schneiden und jeweils auf eine Ecke etwas von der Spinat-Käse-Mischung geben. Die Blätterteigvierecke zu Dreiecken einklappen und die Ränder gut andrücken.
Das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Tiropitas darin auf jeder Seite etwa 3 Minuten goldbraun braten, gut abtropfen lassen.
Tipp: Die Tiropitas sollten warm oder lauwarm serviert werden. Sie können auch im Backofen bei 220 °C in etwa 10 Minuten goldbraun gebacken werden.
FÜR DIE SOUFLAKI
Zubereitungszeit 20 Minuten
Ergibt 10 Spieße
400 g Schweinenacken
2 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
2 EL natives Olivenöl extra
1 TL getrockneter Oregano
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Souflaki das Fleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden.
Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch und Oregano vermischen und das Fleisch darin mindestens 1 Stunde (vorzugsweise über Nacht) marinieren.
Das Fleisch auf Spieße aufstecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Grill auf hoher Temperatur vorheizen und die Spieße im direkten Bereich etwa 5 Minuten rundum grillen (alternativ in einer Grillpfanne braten).
Tipp: Die Souflaki schmecken auch mit Lammfleisch zubereitet hervorragend.
FÜR DAS TSAZIKI
Zubereitungszeit 10 Minuten
¼ Salatgurke
2 Knoblauchzehen
200 g griechischer Joghurt
1 EL natives Olivenöl extra
1–2 EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für das Tsaziki die Gurke von den Samen befreien und grob raspeln. Den Saft gut ausdrücken. Den Knoblauch abziehen und fein hacken.
Alle Zutaten gut miteinander mischen und 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
Zum Servieren mit Pfeffer bestreuen..
FÜR DIE DAKOS
Zubereitungszeit 15 Minuten
2 reife Tomaten
½ TL Puderzucker
4 EL natives Olivenöl extra
1 TL gehackte Kapern aus dem Glas
1 EL grob gehackte schwarze Oliven
1 TL gehackte Oreganoblätter
½ TL gehackte Minzeblätter
1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben griechischer Vollkornzwieback (alternativ im Ofen geröstetes Vollkornbaguette)
50 g griechischer Käse nach Belieben

Für die Dakos die Tomaten von den Stielansätzen und Samen befreien und etwa 1 cm groß würfeln. Mit allen Zutaten außer dem Brot und dem Käse vermischen und kurz durchziehen lassen.
Die Tomatenmischung auf die Brotscheiben verteilen. Den mit einer Gabel zerdrückten Käse darüber verteilen.
FÜR DIE FAVA-ERBSEN-CREME
Zubereitungszeit 20 Minuten plus Kochzeit
½ Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g getrocknete griechische Fava-Erbsen
1 Lorbeerblatt
1 EL Zitronensaft
3 EL natives Olivenöl extra
4–5 Kapernäpfel aus dem Glas
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ rote Zwiebel

Für die Fava-Erbsen-Creme Zwiebel und Knoblauch abziehen. Mit den Fava-Erbsen und dem Lorbeer in gut der doppelten Menge Wasser weich kochen. Das kann etwa 1 Stunde dauern. Abgießen, dabei den Fond auffangen, und das Lorbeerblatt entfernen. Kurz abkühlen lassen.
Die Erbsenmischung mit Zitronensaft und Olivenöl im Mixer grob pürieren. Nach Bedarf etwas vom Fond zugeben, damit die Creme eine geschmeidige Konsistenz bekommt. Die Kapernäpfel hacken und unterheben, einen für die Dekoration beiseitelegen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zwiebel abziehen und zu Ringen schneiden. Die Creme damit und mit einem Kapernapfel dekorieren.
Tipp: Die gelbe Farbe wird intensiver, wenn Sie etwas Kurkumapulver dazugeben.
FÜR DIE MARINIERTEN AUBERGINEN
Zubereitungszeit 30 Minuten
1 mittelgroße Aubergine
3 EL natives Olivenöl extra plus etwas mehr zum Bestreichen
1 rote Spitzpaprika
1 Zweig Oregano
1 Stängel glatte Petersilie
1–2 Knoblauchzehen
1–2 TL abgeriebene Schale und Saft von 1 unbehandelten Zitrone
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die marinierten Auberginen den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Aubergine längs in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beidseitig mit Öl bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Auberginenscheiben im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten garen. Auf eine Platte oder einen Teller legen und abkühlen lassen.
Die Spitzpaprika von Stielansatz sowie Samen befreien und fein würfeln. Von den Kräutern die Blätter abzupfen und hacken. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden.
Zitronenschale und -saft, Olivenöl, Spitzpaprika, Knoblauch, Oregano und Petersilie vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mischung auf den Auberginenscheiben verteilen.

Anrichten des Food-Boards
Alle Bestandteile auf mehreren Olivenholzbrettern anrichten. Die Zitrone in Scheiben schneiden. Mit Zitronenscheiben, Gemüse und Früchten sowie Oregano dekorieren.
ORIENTALISCHE MEZE

› Zubereitungszeit für das Board: 1 ½ Stunden ‹
BASICS
Für das Board
Grillauberginen mit Zitrone
Muhammara-Dip
Rote-Bete-Sesam-Dip
Baba Ganoush
Taboulé
Hummus
Falafel
Außerdem
1 Handvoll grüne und schwarze Oliven
1 Handvoll getrocknete Datteln
1 Handvoll getrocknete Aprikosen
1 Handvoll Mandeln
1 Handvoll Pistazien
6–8 kleinere Fladenbrote
Rote-Bete-Chips
Für die Dekoration
1 Granatapfel
1 Bund Minze
FÜR DIE GRILLAUBERGINEN MIT ZITRONE
Zubereitungszeit 20 Minuten
1 EL Pinienkerne
1 große Aubergine
Olivenöl zum Bestreichen
1 Zitrone

Für die Grillauberginen die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften.
Die Aubergine längs in dünne Streifen schneiden. Die Streifen mit Öl bestreichen und in der Grillpfanne bei mittlerer Temperatur auf jeder Seite 1 Minute goldbraun braten.
Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in der Pfanne bei mittlerer Temperatur auf beiden Seiten anrösten.
Die Auberginenscheiben falten und mit Pinienkernen bestreuen, die Zitronenscheiben anlegen.
| FÜR DAS BABA GANOUSH | Arabischer Auberginen-Dip |
Zubereitungszeit 35 Minuten
1 mittelgroße Aubergine
2–3 Knoblauchzehen
2 EL natives Olivenöl extra
3 Stängel glatte Petersilie
2 EL Tahin (Sesampaste)
½ TL Kreuzkümmelpulver
1–2 EL Zitronensaft
Salz
1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone

Für das Baba Ganoush den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Aubergine rundherum mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen, dann sollte sie innen weich sein.
Den Knoblauch abziehen und fein schneiden, in einer Pfanne mit wenigen Tropfen Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur kurz anrösten. Die Petersilienblätter abzupfen und hacken. Die Aubergine halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale herauslösen.
Alle Zutaten außer der Petersilie in einem Mixer pürieren und den Dip mit Petersilie bestreuen.
| FÜR DIE FALAFEL | Gebackene arabische Kichererbsen-Bällchen |
Zubereitungszeit 20 Minuten
200 g eingeweichte, ungegarte Kichererbsen
1 Zwiebel
2–3 Knoblauchzehen
3 Stängel Koriander
3 Stängel glatte Petersilie
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Sonnenblumenöl zum Frittieren

Die Kichererbsen abgießen und waschen. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein schneiden. Koriander- und Petersilienblätter abzupfen und hacken.
Alle Zutaten im Mixer zu einer geschmeidigen, aber noch leicht körnigen Masse verarbeiten. Daraus kleine Bällchen formen. Das Frittieröl auf etwa 180 °C erhitzen (an einem hineingetauchten Holzstab steigen Blasen auf). Die Bällchen in heißem Öl goldbraun frittieren (alternativ in einer Pfanne in Öl goldbraun braten). Nicht zu lange frittieren oder braten, die Falafel sollten außen knusprig gebräunt, aber innen noch weich sein. Gut abtropfen lassen und warm servieren.
Tipp: Der Falafel-Teig kann vorbereitet und die Bällchen geformt und im Kühlschrank kalt gestellt werden. Das Frittieren sollte nach Möglichkeit kurz vor dem Servieren erfolgen.
FÜR DEN ROTE-BETE-SESAM-DIP
Zubereitungszeit 5 Minuten
1 gegarte Rote Bete (etwa 200 g)
1 Knoblauchzehe
1 EL Tahin (Sesampaste)
2 EL Frischkäse
1 TL Zitronensaft
1 TL Harissa (scharfe Würzpaste aus dem Orienthandel)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für den Rote-Bete-Sesam-Dip die Rote Bete im Mixer pürieren. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden. Alle Zutaten miteinander zu einem cremigen Dip verrühren.
FÜR DEN HUMMUS
Zubereitungszeit 5 Minuten
½ Dose gegarte Kichererbsen (200 g)
1–2 Knoblauchzehen
2 EL Tahin (Sesampaste)
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
3 EL Zitronensaft
½ TL Kreuzkümmelpulver
100 ml natives Olivenöl extra plus Öl für die Dekoration
Salz
Petersilienblätter für die Dekoration

Die Kichererbsen waschen und abtropfen lassen, einige für die Dekoration beiseitelegen. Den Knoblauch abziehen und fein schneiden.
Die Kichererbsen mit allen Zutaten im Mixer pürieren.
Den Hummus mit Petersilienblättern und ganzen Kichererbsen bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
| FÜR DAS TABOULÉ | Arabischer Bulgursalat |
Zubereitungszeit 35 Minuten
200 g Bulgur
3–4 Tomaten
1 Salatgurke
1 rote Zwiebel
1–2 Knoblauchzehen
1 Bund glatte Petersilie plus Petersilie für die Dekoration
2–3 Stängel Minze
3 EL Zitronensaft
100 ml natives Olivenöl extra
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für das Taboulé den Bulgur mit kochendem Wasser übergießen und etwa 30 Minuten quellen lassen. Überschüssiges Wasser abgießen und den Bulgur abkühlen lassen.
Währenddessen Tomaten und Gurke von den Samen befreien und klein würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen, die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch fein schneiden. Petersilien- und Minzeblätter abzupfen und hacken.
Alle Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Schüssel füllen und die Petersilie für die Dekoration auflegen.
Tipp: Taboulé sollte immer erst kurz vor dem Servieren gemischt werden, damit es aromatischer schmeckt.
| FÜR DEN MUHAMMARA-DIP | Paprika-Walnuss-Dip aus Syrien |
Zubereitungszeit 30 Minuten
2 rote Paprika
4–5 EL natives Olivenöl extra
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
80 g Walnusskerne (alternativ gemahlene Walnusskerne)
1 Scheibe Toastbrot
1–2 TL Harissa (scharfe Würzpaste aus dem Orienthandel)
½ TL Tomatenmark
1 TL Honig
1 EL Zitronensaft zum Abschmecken
Salz
1 Msp. Gewürznelkenpulver
1 Msp. Zimtpulver
1 Walnuss

Für den Muhammara-Dip den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Paprika halbieren, vom Stielansatz und von den Samen befreien und mit etwas Öl bestreichen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene mit der Hautseite nach oben 20 Minuten backen. Die Paprika etwas abkühlen lassen und mit Frischhaltefolie bedeckt 5 Minuten stehen lassen. Die Haut abziehen und die Paprika in Stücke schneiden.
Knoblauch und Schalotte abziehen und fein schneiden. In einer Pfanne mit wenigen Tropfen Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur kurz anrösten. Die Walnusskerne fein mahlen, das Toastbrot entrinden und klein würfeln.
Paprika, Knoblauch, Schalotten, Walnusskerne und Toastbrot mit Harissa, Tomatenmark, Honig und dem übrigen Olivenöl in einem Mixer pürieren. Mit Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken und einige Zeit stehen lassen. Zum Servieren mit einer Walnuss dekorieren.
Tipp: Haben Sie keine Harissa zu Hause, dann würzen Sie das Muhammara zusätzlich mit etwas Chili-, Kreuzkümmel-, Kümmel- und Korianderpulver sowie fein geschnittenen Korianderblättern.

Anrichten des Food-Boards
Die Bestandteile in Keramikschalen und auf Holzbrettern anrichten. Den Granatapfel aufbrechen und mit Granatapfelstücken und Minze dekorieren.
AUF NACH ASIEN

› Zubereitungszeit für das Board: Am Vortag: 15 Minuten zum Schneiden und Marinieren der Hühnerspießchen | Am Tag der Zubereitung: 1 Stunde plus Anrichten des Boards ‹
BASICS
Für das Board
Gurken-Raita
Ananas-Chutney
Grillhähnchenspieße
indische Gemüsebällchen
Fleischbällchen mit Tamarinden-Sambal
Außerdem
2 Papayaspalten
½ Mango
8–12 Hummer-Chips
Für die Dekoration
2 Zitronenspalten
1 Orchideenblüte
4–6 getrocknete Chilischoten
3–4 Minzespitzen
1 gute Handvoll Physalis
FÜR DIE GURKEN-RAITA
Zubereitungszeit 20 Minuten
1 Salatgurke
3–4 Stängel Minze
3–4 Stängel Koriander
200 g Joghurt
200 g Sauerrahm
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL Senfpulver
1 TL gemörserter Koriandersamen
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Raita die Salatgurke längs halbieren und von den Samen befreien. Grob reiben und den Saft abgießen. Von den Kräutern die Blätter abzupfen und sehr fein hacken.
Joghurt und Sauerrahm verrühren, zunächst die geriebene Gurke, dann die anderen Zutaten unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Sauerrahm und Joghurt zu mischen macht die Raita cremiger, als nur Joghurt zu verwenden.
FÜR DIE GRILLHÄHNCHENSPIESSE
Zubereitungszeit 15 Minuten plus Zeit zum Marinieren
Für die Spieße
400 g Hähnchenbrustfilet
Saft von 1 Zitrone
Für die Marinade
1 Schalotte
3–5 Knoblauchzehen
100 g Joghurt
1 TL Madras-Currypulver
1 TL gemörserte Koriandersamen
½ TL Kreuzkümmelpulver
1 EL fein gehackter Ingwer
1 Msp. Gewürznelkenpulver
Salz
Chilipulver nach Belieben

Für die Marinade Schalotte und Knoblauch abziehen und fein schneiden. Den Joghurt mit allen übrigen Zutaten außer Zitronensaft und Fleisch gut verrühren.
Das Fleisch mundgerecht würfeln und in der Marinade über Nacht marinieren, dabei kühl stellen. Das mariniertes Fleisch auf Spieße stecken. Auf dem vorgeheizten Grill (alternativ unter dem Backofengrill oder in einer Grillpfanne mit wenig Sonnenblumenöl) im direkten Bereich bei hoher Temperatur etwa 6 Minuten unter Wenden goldbraun grillen (oder braten).
Die fertigen Spieße mit Zitronensaft beträufeln.
Tipp: Das Fleisch von Hähnchenkeulen ist saftiger als das von Hähnchenbrustfilet.
FÜR DAS ANANAS-CHUTNEY
Zubereitungszeit 20 Minuten
½ Ananas
1 kleines Stück Ingwer (etwa 1 cm)
1–2 kleine scharfe Chilis
250 g Zucker
150 ml Apfelessig (oder ein anderer heller Essig mit mindestens 4 % Säure)
1 Zimtstange
5–6 Gewürznelken
7–8 Kardamomsamen

Für das Chutney die Ananas schälen und klein würfeln. Den holzigen Stiel in der Mitte nicht mitschneiden. Die Ingwerwurzel schälen und in etwa fünf Scheiben schneiden. Die Chilis von Stielansätzen (je nach gewünschtem Schärfegrad auch von den Samen) befreien und fein hacken.
In einem Topf den Zucker bei geringer bis mittlerer Temperatur karamellisieren lassen und mit Essig ablöschen. Die Ananas sowie alle anderen Zutaten in den Topf geben und unter Rühren etwa 10 Minuten einkochen.
Tipp: In sterile Gläser abgefüllt und luftdicht verschlossen sind Chutneys mindestens vier Wochen haltbar.
FÜR DIE FLEISCHBÄLLCHEN MIT TAMARINDEN-SAMBAL
Zubereitungszeit 20 Minuten
Für die Schweinefleisch-Bällchen
400 g fettes Schweinehackfleisch
2 EL Sojasauce
2 EL Austernsauce
1 TL gemörserte Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL Madras-Currypulver
1 Eiweiß
Salz
Chilipulver nach Belieben
Sonnenblumenöl zum Frittieren
Für das Tamarinden-Sambal
1 Knoblauchzehe
1 EL Tamarindenpüree (aus dem Asialaden)
3 EL Zucker
1 Sternanis
3–4 Gewürznelken
Salz
1 EL Sambal Oelek

Für die Fleischbällchen alle Zutaten bis auf das Öl gut vermischen und kleine Bällchen aus dem Teig formen. In einem Topf Sonnenblumenöl auf etwa 180 °C erhitzen (an einem hineingetauchten Holzstab steigen Blasen auf) und die Fleischbällchen darin knusprig frittieren. Gut abtropfen lassen.
Für das Tamarinden-Sambal den Knoblauch abziehen und fein schneiden. Alle Zutaten außer Sambal Oelek mit etwas Wasser 5 Minuten langsam aufkochen.
Die Sauce sollte dann den Geschmack der Gewürze angenommen haben und das Wasser verdampft sein.
Zum Schluss Sambal Oelek zugeben. Die Sauce kann kalt serviert werden.
Tipp: Die Bällchen können vor dem Frittieren in Sesamsamen gewälzt werden.
FÜR DIE INDISCHEN GEMÜSEBÄLLCHEN
Zubereitungszeit 40 Minuten | Ergibt 12 Bällchen
200 g Kartoffeln, mit der Schale gekocht
1 Karotte
100 g Brokkoli
100 g Blumenkohl
½ Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 EL Sonnenblumenöl
50 g Erbsen aus dem Glas
100 g Linsen, gekocht
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
2 TL Madras-Currypulver
1 TL fein geriebener Ingwer
Salz
5–6 Stängel Koriander
Für die Panade
5–6 EL Weizenmehl
1–2 Eier
5–6 EL Paniermehl (am besten grobes Panko-Paniermehl)
Sonnenblumenöl zum Frittieren

Für die Gemüsebällchen die Kartoffeln pellen und mit einer Gabel zerdrücken, die Karotte schälen. Kartoffeln, Karotte, Brokkoli und Blumenkohl in Stücke schneiden. In kochendem Wasser 2–3 Minuten garen. Abgießen und auf Küchenpapier trocknen lassen, dann fein hacken.
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein schneiden, dann bei mittlerer bis hoher Temperatur kurz in etwas Öl anrösten.
Kartoffeln, Gemüse, Erbsen, Linsen, Knoblauch und Gewürze gut miteinander verkneten. Die Korianderblätter abzupfen, fein hacken und untermengen.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen und in Mehl, Ei und Paniermehl wenden. In 180 °C heißem Öl (an einem hineingetauchten Holzstab steigen Blasen auf) goldbraun frittieren und gut abtropfen lassen. Entweder warm oder lauwarm servieren.
Tipp: Wird Panko-Paniermehl verwendet bleiben die Bällchen auch bei Zimmertemperatur lange schön knusprig.

Anrichten des Food-Boards
Alle Bestandteilen in Keramikschälchen und auf
Holz- oder Bambustellern arrangieren.
Papaya und Mango schälen, in Rauten schneiden
und anrichten, die Hummer-Chips dazu reichen.
Mit Zitronenspalten, einer Orchideenblüte, Chilis,
Minzespitzen und Physalis dekorieren.
THAI–DESSERT–BOARD

In Thailand ist Mango mit Klebreis ein sehr beliebtes Dessert. Außer mit Mango schmeckt der Klebreis auch mit anderen tropischen Früchten toll. Verwenden Sie immer gut gereifte Früchte für dieses Gericht.
› Zubereitungszeit für das Board: 1 Stunde zum Garen des Reises, Schneiden der Früchte, Zubereiten des Kokos-Dips und Anrichten des Boards ‹
BASICS
Für das Board
Kokos-Dip
weißer Klebreis
violetter Klebreis
Außerdem
(tropische) Früchte nach Belieben (Mango, Papaya, Wassermelone, Ananas, Drachenfrucht, Feigen, Physalis, Pomelo)
Für die Dekoration
1 Palmblatt
1 Orchideenblüte
FÜR DEN KOKOS-DIP
Zubereitungszeit 5 Minuten
600 ml Kokosmilch
4 EL Zucker
½ TL Salz
1 EL Maisstärke

Für den Kokos-Dip die Kokosmilch mit Zucker und Salz aufkochen, dann in drei Portionen teilen.
Eine Portion der Flüssigkeit mit der Stärke binden. Dazu die Stärke mit kaltem Wasser verrühren und in die kochende Kokosmilch gießen. Diesen Dip beiseitestellen.
FÜR DEN WEISSEN KLEBREIS
Zubereitungszeit 35 Minuten plus 4 Stunden Einweichzeit
300 g weißer Klebreis
etwas Kokos-Dip (siehe oben)
schwarze Sesamsamen zum Bestreuen

Den Klebreis mindestens 4 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen.
Abseihen und auf einem gut durchlässigen Tuch oder auf einem feinen Sieb zugedeckt 30 Minuten über Dampf garen.
Den noch heißen Reis mit einer Portion der gekochten Kokosmilch mischen.
Zum Servieren etwas Kokos-Dip darübergeben und mit Sesamsamen bestreuen.
FÜR DEN VIOLETTEN KLEBREIS
Zubereitungszeit 35 Minuten plus 1 Nacht Einweichzeit
200 g weißer Klebreis
100 g schwarzer Klebreis
etwas Kokos-Dip (siehe linke Seite)
weiße Sesamsamen zum Bestreuen

Den schwarzen Reis über Nacht in Wasser einweichen, den weißen Reis 4 Stunden in Wasser einweichen. Jeweils abseihen und beide Reissorten mischen. Auf einem gut durchlässigen Tuch oder auf einem feinen Sieb zugedeckt 40 Minuten über Dampf garen.
Den noch heißen Reis mit dem Kokos-Dip mischen und mit den Sesamsamen bestreuen.

Anrichten des Food-Boards
Zum Servieren die Früchte schälen, in Form schneiden und dekorativ auf Glas- oder Keramiktellern anrichten. Den Reis nach Farben getrennt in Porzellanschiffchen oder auf hübsche Platten setzen. Den übrigen Dip in einem Keramikschälchen dazu reichen. Mit einem Palmblatt und einer Orchidee dekorieren.
VIETNAMESISCHES VORSPEISEN–BOARD

› Zubereitungszeit für das Board: Am Vortag 15 Minuten zum Schneiden und Marinieren der Hühner-Bits | Am Tag der Zubereitung: 1 Stunde plus Anrichten des Boards ‹
BASICS
Für das Board
Fleischbällchen
Hähnchen-Bits
Dip mit Erdnüssen
Außerdem
½ grüner Blattsalat
¼ kleine Ananas
½ Papaya (alternativ Mango oder Sternfrüchte)
1 Salatgurke
2 Bananen
Sonnenblumenöl zum Braten
100 g feine Reisnudeln
1 Stück Ingwer (etwa 50 g)
1 Limette
Thai-Basilikum (am besten Horapa), Minze und Koriander
3–4 rote Chilis
200 g Garnelenschwänze, gegart und geschält
200 g Tintenfischringe, frittiert
vietnamesisches Reispapier
1 Handvoll Hummer-Chips
1 Handvoll Schweinefleisch-Chips (aus dem Asialaden)
Für die Dekoration
2 Stangen Zitronengras
1 Lauchzwiebel
1 Karotte
Minzespitzen
FÜR DIE HÄHNCHEN-BITS
Zubereitungszeit 20 Minuten plus Marinierzeit
2 Schalotten
2–3 Knoblauchzehen
1 Stange Zitronengras
1 EL fein geschnittener Ingwer
1 TL Madras-Currypulver
½ TL Kurkumapulver
3 EL Austernsauce
1 EL Sojasauce
1 TL Zucker
2–3 EL Sonnenblumenöl zum Braten
Salz
Chilipulver nach Belieben
400 g Hähnchenbrustfilet

Für die Hähnchen-Bits Schalotten und Knoblauch abziehen und fein schneiden. Das Zitronengras ebenfalls fein schneiden. Alle Zutaten außer dem Fleisch und dem Öl in einem Mixer grob miteinander pürieren. Das Fleisch sehr fein schneiden oder wolfen. Die Mischung mit dem Hähnchenfleisch gut vermengen und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.
In einer Pfanne reichlich Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Bits darin rundum unter Wenden knusprig braten. Möglichst heiß oder warm servieren.
FÜR DIE FLEISCHBÄLLCHEN
Zubereitungszeit 15 Minuten
2 Schalotten
3–4 Knoblauchzehen
400 g fettes Schweinehackfleisch
1 Eiweiß
1 TL Zucker
2 EL Austernsauce
1 EL Nam Pla (würzige Thai-Fischsauce, aus dem Asialaden)
Salz
Chilipulver nach Belieben
Sonnenblumenöl zum Braten

Für die Fleischbällchen Schalotten und Knoblauch abziehen und fein schneiden. Alle Zutaten bis auf das Öl gut vermischen und dann Bällchen daraus formen.
In einer Pfanne reichlich Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Bällchen darin rundum unter Wenden knusprig braten. Warm oder lauwarm servieren.
FÜR DEN DIP MIT ERDNÜSSEN
Zubereitungszeit 15 Minuten
200 g Zucker
100 ml Weißweinessig
100 ml Nam Pla (würzige Thai-Fischsauce, aus dem Asialaden)
2 EL Zitronensaft
½ Karotte
1 roter Chili
Chilipulver nach Belieben
50 g Erdnüsse

Den Zucker in einem kleinen Kochtopf goldbraun karamellisieren. Den Essig und etwas Wasser angießen und alles dickflüssig einkochen. Abkühlen lassen, dann die Fischsauce und den Zitronensaft unterrühren.
Die Karotte reiben und unterheben. Den Chili vom Stielansatz befreien und in Ringe schneiden, nach gewünschtem Schärfegrad davon zum Dip geben. Mit Chilipulver abschmecken.
Die Erdnüsse hacken und den Dip damit bestreuen.

Anrichten des Food-Boards
Vom Salat schöne Blätter abzupfen. Ananas, Papaya und Salatgurke würfeln. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden, die Scheiben in etwas Öl bei mittlerer Temperatur goldbraun braten. Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten. Den Ingwer schälen und fein schneiden. Die Limette in feine Scheiben schneiden und diese vierteln.
Zitronengras, Lauchzwiebel und Karotte in Form schneiden und die Platte damit und mit Minzespitzen dekorieren. Auf einer riesigen Platte den Dip mittig platzieren und alle übrigen Bestandteile sortiert darum herum anrichten.
TEMAKI SUSHI BOARD

› Zubereitungszeit für das Board: 1 Stunde ‹
BASICS
Für das Board
Sushi-Reis
Würzmarinade
Sesam-Soja-Dip
Außerdem
150 g Thunfisch in Sushi-Qualität
150 g Lachs in Sushi-Qualität
150 g Tintenfisch, gegart
¼ Salatgurke
1 Avocado
1 Stück Rettich (etwa 100 g)
1 große Karotte
½ rote Paprika
½ gelbe Paprika
5 Stangen grüner Spargel
Salz
3–4 EL Mayonnaise (selbst gemachte Mayonnaise siehe Einleitung)
2 EL scharfe Chilisauce
1 EL Roter Masago-Kaviar (aus dem Asialaden)
1 Handvoll Rucola
10 Garnelenschwänze, gegart und geschält
70 g Sushi-Ingwer aus dem Glas
1–2 EL Wasabi-Paste aus dem Glas
12 Nori-Blätter (etwa 15 × 8 cm, aus dem Asialaden)
1–2 Handvoll Algen nach Belieben
Für die Dekoration
1 Zweig japanischer Ahorn
3–4 Radieschen
FÜR DIE WÜRZMARINADE
Zubereitungszeit 5 Minuten
70 ml japanischer Reis- oder Getreideessig (aus dem Asialaden)
1 TL Salz
3–4 EL Zucker

Für die Würzmarinade alle Zutaten in einem kleinen Kochtopf bei geringer Temperatur erwärmen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben, abkühlen lassen.
FÜR DEN SUSHI-REIS
Zubereitungszeit 45 Minuten
1 kg Sushi-Reis
Würzmarinade (siehe linke Seite)

Den Sushi-Reis zwei bis drei Mal gut waschen und danach in kaltem Wasser etwa 20 Minuten quellen lassen. Den Reis durch ein feines Sieb abgießen und mit frischem Wasser im Verhältnis 1:1 zur Reismenge zugedeckt langsam aufkochen, dann bei mittlerer Temperatur 10 Minuten weiterkochen. Die Temperatur reduzieren und den Reis weitere 10 Minuten ziehen lassen. Kurz den Deckel abnehmen, die Würzmarinade über den Reis träufeln und den Reis nochmals zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen.
Den Sushi-Reis in eine große, flache Schüssel füllen und die übrige Marinade mit einer Küchenspachtel vorsichtig unterheben, bis die Flüssigkeit aufgenommen worden ist. Wichtig ist, dass die Reiskörner nicht zerdrückt werden. Am Boden der Schüssel sollte sich ein klebriger Film bilden – dann hat der Reis die richtige Konsistenz.
In eine Servierschüssel geben und den Reis bei Zimmertemperatur servieren.
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