Kitabı oku: «Mein Lotta-Leben. Das Kochbuch.»
INHALTSVERZEICHNIS DER REZEPTE
Pfannkuchen mit Apfelmus oder Sirup
Schokocreme mit Orangenscheiben
Wackelpudding
Blaubeersuppe
Granola Pancakes
Müsliriegel mit Schokolade
„Ohne-Rum“-Kugeln
Schokosplitter-Eis ohne Eismaschine
Popcorn
Nusshörnchen
Donuts
Kanelbullar
Pflaumenkuchen mit Schlagsahne
Rosinenbrot ohne Rosinen
Gruselige Kürbisküchlein
Blaubeermuffins
Papageienkuchen mit bunten Schokolinsen
Mini-Marmorgugl
Tarte aux Pommes
Erdbeerkuchen
Pfannkuchentorte
Vanillekipferl
Gewürzspekulatius
Würstchen im Brötchen
Knäckebrot mit Erdnussbutter & Chipsletten und Knäckebrot mit Teewurst & Ketchup
Dinkelbrötchen mit Thunfisch-Kapern-Frischkäse
Überbackene Käsestangen mit Dip
Kleine leckere Spieße mit allem
Dicke Pizzapfannkuchen
Pizzaschnecken
Blitzschnelle Pizzabrötchen
Rührei mit Bacon
Salat im Glas
Piroggen
Dänische Hot Dogs
Cheeseburger
Schwedische Mini-Frikadellen
Frittaten-Suppe
Tomatensuppe mit geröstetem Brot
Möhrencurry mit Kichererbsen
Hühnerfrikassee in Blätterteigpasteten
Spaghetti mit Tomatensoße
Fischstäbchen mit Pommeswürfeln
Lasagne
One-Pot-Hühnchen mit Pilzen und Nudeln
Hähnchenkeulen aus dem Ofen
Gefärbte Eier für Ostern
Grüner Smoothie
Dänische Remoulade
„Kokowääh“ wird „Kok ohne wääh“
DIES UND DAS
Warenkunde Obst und Gemüse
Warenkunde Kräuter und Gewürze
Warenkunde Trocken- und Milchprodukte
Obstsalat
Gesundheit – gesund ernähren und bewegen
Warenkunde Fleisch
Käse-Igel
Schüttelpizza
Bagelschlange
Gurkenmännchen und Tomatenkäfer
Schoko-Ideen
Kinderparty
Familienfrühstück für alle
Picknick
Menü für Weihnachten
Register
Impressum
Juchhu, ihr Lieben,
ihr wisst ja, dass Mama immer so viel
Ajudingsbums-Zeugs kocht. Weil das indisch ist und außerdem gesund. Leider mag ich das nicht so. Deshalb hatte ich irgendwann mal voll die gute Idee: Ich lerne selbst kochen, und dann gibt es jeden Tag nur noch leckere Sachen! 
Und weil das echt gut geklappt hat, verrate ich euch jetzt meine besten Rezepte und alles, was wichtig ist beim Kochen. Habt ihr auch Lust dazu?
Dann solltet ihr erst mal alle wichtigen Infos lesen. 
Da stehen nämlich die Antworten auf die ganzen blöden Fragen, die ich meinen Eltern beim Kochen ständig gestellt hab. Und wenn ihr die schon vorher kennt, müsst ihr nicht selbst so viele blöde Fragen stellen wie ich.
Außerdem kann ich euch auch noch was anderes verraten: Je öfter ich es gemacht hab, desto leichter fiel es mir! Falls ihr also Angst habt, dass ihr das mit dem Kochen nicht so gut hinkriegt, kann ich euch versprechen, dass es mit der Zeit immer besser wird!
Oder, wie Papa gerne sagt: 
Mit erhobenem Lehrerfinger.
Oh Mann, Papa … aber irgendwie hat er natürlich schon recht.
Meine erste Pizza zum Beispiel war die TOTALE KATASTROPHE — aber zumindest konnte man aus dem Teig und den ganzen Zutaten noch voll leckere Pizzamuffins machen. Wir haben einfach alles zu kleinen Knödeln zusammengerollt, die wir anschließend im Muffinblech verteilt haben … und Cheyenne fand die so gut, dass sie vier Stück davon geschafft hat!
Also nehmt euch Zeit, lest alles genau durch und holt euch Hilfe, falls nötig, bevor ihr loslegt. Dann kann nichts mehr schiefgehen. 


SICHERHEIT
Also, ich hab mich ja schon ein bisschen gewundert, wie gefährlich kochen sein kann. Typisch Mama, hab ich noch gedacht, als sie mich vor scharfen Messern und heißen Öfen gewarnt hat … und dann ist mir beim Braten heißes Fett auf den Arm gespritzt. AUA!
Seitdem passe ich besser auf, und bei allen Sachen, bei denen man den Herd oder den Ofen benutzen muss, frage ich lieber einen Erwachsenen.
Legt euren Schmuck ab und bindet die Haare zusammen.
Passt auf, dass ihr sicher steht oder verwendet eine sichere Steh-Erhöhung.
Der Boden muss immer trocken sein, damit niemand ausrutscht. Nasse Stellen daher sofort trockenreiben.
Dreht Topf- und Pfannengriffe zur Seite, so bleibt ihr nicht daran hängen.
Verwendet Backofenhandschuhe, wenn ihr heiße Töpfe oder Pfannen anfasst oder Auflaufformen oder Backbleche aus dem Backofen holt.
Bei scharfen Messern und Küchenreiben und bei elektrischen Geräten ist immer die Aufsicht von Erwachsenen ratsam.
Außerdem höre ich Mama jetzt besser zu – und verrate euch ihre Tipps beim Kochen.
MEIN SUPERSCHNELLER START
| Rezept durchlesen |
| Zutaten durchschauen (welche sind da; welche muss ich kaufen?) |
| Einkaufen gehen |
| Alles bereitlegen |
| Schürze anziehen |
| Haare zusammenbinden |
| Hände waschen |
| Loslegen |
EIN REZEPT RICHTIG LESEN
Das passende Rezept findest du im Register (Inhaltsverzeichnis ab S. 4) oder du blätterst einfach drauflos und schaust dir die tollen Bilder an.
Unter jedem Rezept steht, für wie viel Personen oder Portionen das Essen gedacht ist. Oder die Stückzahl, die daraus entsteht. Auch die Zeit, die du für die Zubereitung brauchst, ist angegeben. Je öfter du kochst oder backst, desto schneller geht dir vieles von der Hand.
Im Anschluss findet du die Zutatenliste. Darin sind alle benötigten Zutaten für das Rezept aufgelistet. Schaue im Vorratsschrank und im Kühlschrank, was du schon dahast. Den Rest kaufst du vor dem Kochen ein. Dann folgt die Zubereitung. Darin werden alle Schritte in der Reihenfolge beschrieben, der du folgen musst, um das Essen zu kochen.
TIPP
Es kann sein, dass manchmal etwas vom Gericht übrigbleibt. Das kannst du für eine andere Mahlzeit aufbewahren.
LOS GEHT’S


Pfannkuchen mit Apfelmus ODER SIRUP
AM HERD!
Boah, lecker! Pfannkuchen sind mein absolutes Lieblingsessen! Am besten schmecken sie mit Apfelmus oder Sirup. Und am allerbesten ist es, wenn dann auch noch Cheyenne zum Essen vorbeikommt!
Die Pfannkuchen reichen für 4 Leute.
Bis alles zusammengerührt ist, brauche ich 25 Minuten, und dann nochmal 25 Minuten zum Braten. Dabei muss allerdings Mama dabei sein. Ist ja klar, oder?
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Rührschüssel, Schneebesen, Messbecher, Backpinsel, beschichtete Pfanne, Suppenkelle, Pfannenwender
Zutaten
300 g Weizenmehl Type
405
3 Eier
500 ml Milch
Salz
1 EL Zucker
4 EL Sonnenblumenöl
500 g Apfelmus oder
100 ml Ahornsirup oder
3 EL Zimt-Zucker

Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Gebt das Mehl in eine große Rührschüssel. Schlagt die Eier an der Schüsselkante auf und lasst sie dann ins Mehl plumpsen (also, ohne Schalen natürlich!).
Die Milch, 2 Prisen Salz und den Zucker dazu. Dann erst mal kräftig rühren. Meine Brüder können das auch schon, deshalb dürfen sie mir dabei immer helfen.

Anschließend rufe ich Mama, damit sie am Herd mit aufpasst. Also: Herd anschalten, Pfanne drauf und die Pfanne 1 Minute heiß werden lassen. Dann mit einem Pinsel den Pfannenboden dünn mit Öl bestreichen.
Eine Kelle voll Teig in die Pfanne geben, die Pfanne schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilen kann. 1 Minute braten lassen. Den Pfannkuchen mit einem Pfannenwender umdrehen und auf der anderen Seite noch einmal 1 Minute braten.
Die fertigen Pfannkuchen auf einem Teller aufeinanderstapeln. Und dann mit Apfelmus, Sirup oder auch Zimt und Zucker essen.
Hmmm, köschtlisch …

Schokocreme mit Orangenscheiben

AM HERD!
Sooo lecker – und man muss nicht mal eine Tüte dazu aufreißen. Das ist auch gut – weil Mama keine Fertigsachen mag und es selbst gemacht ja sowieso viel besser schmeckt!
Das gibt 4 leckere Schüsseln Pudding. Tja, Pech Gehabt, Blödbrüder. Dann müsst ihr beiden euch wohl eine Schüssel teilen. Es dauert auch bloß 30 Minuten plus 1 Stunde Kühlzeit, bis alles fertig ist … also, bis auf den Abwasch. Den lass ich aber sowieso für Jakob und Simon übrig.

Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Topf, Tasse, Messbecher, Schneebesen, 4 schöne Schüsseln, Schüsseln, Schneidbrett, kleines Küchenmesser
Zutaten
100 ml Sahne
2 EL Kakaopulver
35 g Speisestärke
2 EL Zucker
400 ml Milch
2 Bio-Orangen

Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Füllt die Sahne in eine Tasse, gebt Kakaopulver, Speisestärke und den Zucker dazu. Solange verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Klümpchen sind nämlich voll EKLIG.
An dieser Stelle muss ich leider immer Mama rufen. Weil ich nicht alleine an den Herd darf. Schüttet die Milch in einen Topf und kocht sie auf. Wenn die Milch kocht, schaltet den Herd auf die mittlere Stufe zurück. Sonst kocht sie nämlich über, und das ist voll der Schweinkram.
Die angerührte Schoko-Sahne-Mischung in die Milch gießen und mit dem Schneebesen rühren, rühren, rühren. Bloß keine Klümpchen. Dann lasst ihr den Pudding 1 Minute kochen, wobei ihr immer weiterrührt. Sonst brennt die leckere Schokocreme an.


Den Pudding anschließend in die schönen 4 Schüsseln umfüllen und dann sind die Orangen dran. Sonst wär’s ja keine Schokocreme mit Orangenscheiben – und außerdem sind die total lecker. Nehmt ein kleines scharfes Messer und schneidet die Orangen in dünne Scheiben. Die Scheiben könnt ihr an einer Stelle von der Mitte bis zum Rand einschneiden.
Zuletzt legt ihr die Scheiben auf den Pudding, steckt eine eingeschnittene Scheibe an den Glasrand und stellt alles 1 Stunde in den Kühlschrank. Mir zumindest schmeckt der Pudding kalt am allerbesten.
Und danach: Den Topf ausschlecken! Dann wird die Wartezeit auch nicht so lang.

WARENKUNDE
Obst und Gemüse
Kennt ihr „5 am Tag“? Das ist eine tolle Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bundesministeriums für Gesundheit. Wenn du Lust hast kannst du viele tolle Infos darüber im Internet nachlesen.


Iss 2 Portionen Obst und 3 PORTIONEN GEMÜSE jeden Tag. Eine Portion ist so viel, wie deine geballte Faust groß ist. In Früchten und Gemüse sind reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten. Alles unentbehrlich für deinen Körper, um den ganzen Tag für dich Höchstleistung zu erbringen.

Noch dazu sind Obst und Gemüse wahre „Leichtgewichte“ und machen nicht dick. Sie enthalten viel Wasser. Beides ist sowohl roh, als auch gegart sehr lecker.

Wackelpudding

AM HERD!
Das Rezept ergibt 8 Portionen GLIBBER. Voll lecker! (Meine Brüder kriegen trotzdem nicht mehr als ein Glas ab …)
Es dauert nur 20 Minuten, den Wackelpudding zu machen. Leider muss man anschließend 2-3 Stunden warten, bis er im Kühlschrank fest wird. Puh. Aber in der Zwischenzeit kann man ja zum Beispiel mit seiner Lieblingsfreundin Cheyenne zusammen Stinkbomben basteln.
Das braucht ihr dafür
kleine Schüssel, Schneebesen, kleiner Topf, 8 schöne Gläser (`aà80-100 ml Fassungsvermögen), Messbecher
Zutaten
6 Blatt Gelatine
500 ml Maracujasaft
2 EL Zucker
8 EL Maracujakerne
Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Und dann wird’s spannend: »Gelatine« hab ich persönlich zwar noch nie gehört, aber die braucht man für den GLIBBER.
Und es ist voll leicht: Einfach 250 ml kaltes Wasser in eine Schüssel füllen und die Gelatineblätter reinlegen. Danach sollen sie 10 Minuten quellen.
In der Zwischenzeit sagt ihr am besten eurer Mama Bescheid, damit sie euch am Herd hilft. Danach gießt ihr den Saft in einen Topf und gebt noch 2 Esslöffel Zucker dazu (auch wenn Mama eventuell der Meinung ist, dass es so schon süß genug ist). Anschließend den Saft auf dem Herd erhitzen. Er muss nicht kochen, nur heiß sein.
Die Gelatineblätter aus dem Wasser nehmen und das Wasser gut ausdrücken. Den Saft vom Herd nehmen, die Gelatine in den Saft geben und solange rühren, bis die sich aufgelöst hat.
Anschließend Mama bitten, dass sie den Saft in einen Messbecher schüttet, dann in die 8 Gläser gießen. In den Kühlschrank stellen. Und danach habt ihr erst mal 2-3 Stunden Zeit zum Spielen, bis der GLIBBER schön fest ist. Zum Schluss je 1 Esslöffel Maracujakerne pro Glas darübergeben.

Blaubeersuppe BLÅBÄRSSUPPA
AM HERD!
Die schmeckt voll nach Schweden - echt lecker! Das finden auch Mama und meine Brüder. Aber zum Glück mag Papa lieber Fisch, sodass wir die 4 Portionen für uns alleine haben.
Dabei geht es viel schneller, die Suppe zu machen als einen Fisch zu grillen: nämlich nur 25 Minuten.
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Zitronenpresse, Küchenmesser, Topf, Rührlöffel, Pürierstab
Zutaten
1 halbe Zitrone
1 Apfel
500 g Heidelbeeren
(frisch oder tiefgekühlt)
250 ml Wasser
75 g Zucker (darf auch weniger sein)
Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Presst den Saft der Zitrone mit einer Zitronenpresse aus.
Dann solltet ihr Mama oder Oma Ingrid Bescheid sagen, weil ihr jetzt ein scharfes Messer braucht und danach auch schon das Kochen losgeht. Ihr müsst nämlich den Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Schneidet die Apfelviertel in kleine Würfel.
Die Apfelwürfel mit den Heidelbeeren, dem Zitronensaft, dem Zucker und dem Wasser in den Topf geben. Alles aufkochen und dabei immer mal wieder umrühren. Die Suppe 3 Minuten köcheln lassen.
Dann nehmt ihr 2-3 EL von den Blaubeeren wieder aus der Suppe raus. Aber nicht aufessen, auch wenn sie voll lecker sind!
Den Rest der Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Bei uns macht das immer Mama, weil die Suppe ganz schön spritzen kann. Und das tut voll weh, weil sie so heiß ist – außerdem gibt das Flecken. Am Schluss die ganzen Beeren wieder in die Suppe geben.
Im Winter essen wir sie immer warm, im Sommer am liebsten eiskalt. Und wenn Oma zu Besuch ist, dürfen wir sogar eine Kugel Vanilleeis mit reintun.


Granola Pancakes

AM HERD!
Wie lecker ist das denn? Frühstück und Nachtisch in einem! „Granola“ ist das Beste, was Mama jemals in der Abteilung mit den gesunden Lebensmitteln gefunden hat.
Zum Glück isst Papa morgens lieber Vollkornbrot. Sonst würden die 4 Portionen ja gar nicht für die ganze Familie reichen. Die Pancakes haben wir in 30 Minuten fertig gehabt.

Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Rührschüssel, Schneebesen, Pfanne, kleine Suppenkelle, Schneidbrett, Messer, Pfannenwender, Pürierstab
Zutaten
200 g Dinkelmehl Type
630 (oder Weizenmehl Type 405)
2 Eier
250 ml Milch
1 TL Zucker
2 TL Backpulver
1 TL Zimtpulver
Sonnenblumenöl zum Braten
5 EL Granola (knuspriggebackenes Hafermüsli)
250 g frische Erdbeeren
1 EL Honig
Messt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Gebt das Mehl in eine Schüssel. Jetzt kommen die Eier, die Milch, Zucker, Backpulver und Zimt dazu. Kräftig rühren, bis alles gut vermischt ist.
Jetzt geht’s an den Herd, deshalb solltet ihr mal wieder eure Mama fragen (oder Papa – der nascht wenigstens nicht vom Teig). Also: Herd anschalten, Pfanne drauf und 1 Minute vorheizen. 1 TL Öl in die Pfanne geben und die Pfanne schwenken, dass sich das Öl gut verteilen kann.
Den Teig mit einem Esslöffel in Häufchen in der Pfanne verteilen. Jetzt mit Granola bestreuen. 1 Minute braten. Die Pancakes mit dem Pfannenwender umdrehen. Nochmal 1 Minute braten. Und schon sind sie fertig und lecker!
Für die Erdbeersoße spült ihr die Erdbeeren in einem Sieb und schneidet die grünen Blätter ab. Gebt die Erdbeeren mit dem Honig in einen hohen Mixbecher. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Die Pancakes mit dem Erdbeerpüree zusammen servieren.
Und wenn ihr dann nicht voll die gute Laune für den Tag habt, dann weiß ich auch nicht!


Müsliriegel mit Schokolade

IM BACKOFEN!
Also, Müsliriegel finde ich ja meistens nicht so lecker. Vor allem, wenn Mama sie in diesem Ayu…dingsbums-Laden gekauft hat. Aber diese hier schmecken total gut!
Aus den Zutaten könnt ihr 18 Stück machen. Es sei denn, ihr schneidet sie kleiner. Dann werden es natürlich mehr. Die Müsliriegel waren nach etwa 1 Stunde fertig.
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Schüssel, Messer, Topf, Rührlöffel, Backform (30x20 cm), Backpapier
Zutaten
100 g getrocknete
Aprikosen
50 ml Apfelsaft
80 g Butter
120 g Honig
200 g Haferflocken
150 g Mandelstifte
1 Prise Salz
100 g backfeste Schokostreusel (ganz wichtig!)
Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Mit Mama zusammen den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Legt die Backform mit Backpapier aus. Und dann wird geschnippelt.
Schneidet die Aprikosen in kleine Stücke und gebt sie mit dem Apfelsaft in eine Schüssel. Jetzt die Butter und den Honig in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schüttet die Haferflocken, Mandelstifte, Salz und Aprikosen zur Butter-Honig-Mischung. Rührt alles um.
Die Müslimischung jetzt gleichmäßig in die vorbereitete Form füllen. Danach streut ihr die Schokostreusel darauf und drückt alles gut an.
Die Form in den Backofen auf dem mittleren Einschub schieben. 25 Minuten backen. Holt sie danach mit Ofenhandschuhen vorsichtig heraus. Oder mit Topflappen. Hauptsache vorsichtig!
Die Müslimasse 15 Minuten abkühlen lassen. Dann mit einem scharfen Messer in 3 Streifen schneiden. Die Streifen in jeweils 6 Riegel schneiden. In Backpapier gewickelt sind die Müsliriegel ein super Power-Snack für Zwischendurch und zum Mitnehmen. Also genau das Richtige, um einen Schultag bei Frau Kackert zu überstehen!

»Ohne-Rum«-Kugeln

Wenn Oma mal Rumkugeln mitbringt, sind die immer nur für die Erwachsenen. Natürlich, weil da Alkohol drin ist. Voll unfair! Aber diese „Ohne-Rum“-Kugeln sind mindestens genauso lecker. Und von denen kriegen Mama und Papa nichts ab. Ha!
Aus der Masse werden 50 kleine, süsse Kügelchen.
Die sind blitzschnell fertig, nur 45 Minuten - inklusive rollen, abkühlen und naschen!
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Rührschüssel, kleines Messer
Zutaten
75 g weiche Butter
75 g Erdnussbutter
120 g Zucker
70 g Kakao
350 g feine Haferflocken
100 ml Sahne
100 g Schokostreusel

Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Und dann geht’s auch schon los: Gebt die Butter, die Erdnussbutter, den Zucker, den Kakao, die Haferflocken und die Sahne in eine Schüssel. Vermengt alles mit den Händen.
Gebt die Masse auf die Arbeitsfläche und formt eine Rolle. Schneidet davon 2 cm lange Stücke ab. Die werden nun in den Händen kugelig gerollt. Die Kugeln anschließend in den Schokostreuseln wenden und 30 Minuten kaltstellen.
Wenn nach dem ersten Probieren noch etwas übrig ist, könnt ihr sie in einer verschließbaren Dose 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Und am besten euren Blödbrüdern nichts davon verraten!!!

Schokosplitter-Eis ohne Eismaschine
Boah, man kann Eis selber machen? Und es geht sogar superschnell? Cool! Nur schade, dass das Einfrieren anschließend immer so schrecklich lange dauert …
Das Rezept reicht für 8 Leute.
Und ich hab bloß 30 Minuten dafür in der Küche gestanden. Der Gefrierschrank hat danach allerdings noch mal 5-6 Stunden gebraucht.

Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, grobe Küchenreibe, Dosenöffner, hoher Mixbecher, Handrührer mit Schneebesen, Rührschüssel, Schneebesen, Kastenform (20 cm), Frischhaltefolie, Eisportionierer oder Esslöffel
Zutaten
100 g Zartbitterschokolade
250 ml Sahne
100 g griechischer Joghurt
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400 g)
8 Eiswaffel-Hörnchen bunte Streusel

Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Spült die Kastenform mit kaltem Wasser aus, lasst sie gut abtropfen und legt sie mit Frischhaltefolie aus.
Dann müsst ihr die Schokolade auf der groben Seite der Küchenreibe raspeln. Gebt anschließend die Schlagsahne in einen hohen Mixbecher und schlagt sie mit den Schneebesen des Handrührers steif.
Jetzt in einer Schüssel den Joghurt mit der Schokolade und der Kondensmilch verrühren. Die Sahne zugeben und mit einem Schneebesen sehr vorsichtig unterheben.
Die Eismasse in die Form füllen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 5-6 Stunden im Gefrierfach einfrieren. Fertig!
Damit ihr das Eis leichter zu Kugeln formen könnt, lasst es etwa 5 Minuten bei Zimmertemperatur stehen. Dann Kugeln formen, in Eiswaffeln geben und bunte Streusel drüberstreuen. Oder auch Schokolinsen oder Kokosraspel oder was ihr sonst noch so auf eurem Eis mögt. 

Popcorn

AM HERD!
Selbstgemachtes Popcorn, cool! Das ist wie Kino zu Hause und geht fast schneller, als man eine Tüte Chips aufreißen kann. Findet jedenfalls Cheyenne. Außerdem kann man sich aussuchen, ob man es süß oder salzig essen möchte.
Die Popkörner reichen für ungefähr 4 Leute.
Ich hab sie in 20 Minuten fertig gehabt.
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Esslöffel, großen Topf mit Glasdeckel, große Schüssel, Papiertüten
Zutaten
6 EL Popcorn-Mais
2 EL neutrales Pflanzenöl
2 EL feiner Zucker
Wiegt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Popcorn unbedingt mit Mama zusammen machen, das Öl und der Zucker werden nämlich voll heiß!
Als erstes müsst ihr den Topf auf den Herd stellen. Gebt das Öl mit dem Zucker und dem Mais in den Topf. Nicht vergessen: Deckel drauf. Jetzt anschalten und genau hinhören.
Sobald die ersten Plopp-Geräusche und so ein Knistern zu hören sind, den Topf immer mal wieder rütteln. So verteilen sich die Körner gut und der Zucker brennt nicht an. Durch den Glasdeckel könnt ihr alles gut beobachten.
Wenn fast kein Ploppen mehr zu hören ist, den Topf vom Herd nehmen. Das Popcorn in eine große Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen. Dann nach Lust und Laune in Papiertüten füllen, Kinofilm anmachen und losknabbern.
Falls ihr das Popcorn lieber salzig mögt, lasst den Zucker weg und streut nach dem Ploppen einfach einige Prisen Salz darüber.




Nusshörnchen

IM BACKOFEN!
Also, für mich könnten die Nusshörnchen ja nur aus der Füllung bestehen. Die ist nämlich sowas von lecker! Allerdings macht Mama da nicht mit. Sie hat mich voll im Blick, wenn ich backe. Aber egal, die Dinger sind auch warm aus dem Ofen total köstlich.
Aus dem Teig kann man 12 Hörnchen machen. Ich habe 45 Minuten zur Vorbereitung gebraucht und sie dann 25 Minuten gebacken.
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, Topf, Rührschüssel, Backblech, Backpapier, Rollholz, Messer oder Rollschneider
Zutaten
Für den Teig
250 g Dinkelmehl Type
630
125 g Magerquark
2 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
75 ml Milch
75 ml Öl (zum Beispiel Sonnenblume, Raps, …)
50 g Zucker
Für die Füllung
50 g Butter
50 g Zucker
1 TL Zimtpulver
100 g gemahlene Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse (was ihr gerne mögt)
Messt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Jetzt geht es an den Herd. Mamaaa, kommst du bitte??? Gebt für die Füllung die Butter in einen kleinen Topf. Stellt ihn auf den Herd und schmelzt die Butter bei wenig Hitze. Dann den Topf beiseitestellen.
Zucker, Zimt und Mandeln zur Butter geben und alles gut verrühren. Schon ist die Füllung fertig. Aber jetzt bloß nicht zu viel naschen, sonst reicht es nicht für die Hörnchen!
Den Backofen anschalten. 180 °C Ober-/Unterhitze. Das Backpapier auf das Backblech legen.
Der Teig ist mega einfach. Gebt das Mehl, den Quark, das Backpulver, Salz, Milch, Öl und Zucker in eine große Rührschüssel. Den Teig knete ich mit den Händen. Das macht voll Spaß! Mama nimmt allerdings immer den Handrührer. Na, meinetwegen, soll sie mal.

Jetzt streut ihr ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche. Den Teig drauflegen und rund (etwa 24 cm im Durchmesser) ausrollen. Wenn er kleben sollte, nochmal Mehl drüber stäuben. Dann in 16 Pizzastücke schneiden. Die Nussfüllung draufgeben und mit einem Esslöffel verstreichen.
Anschließend von der breiten Seite zur Spitze hin aufrollen. Alle Hörnchen auf das Backblech legen. Wichtig: Schön Abstand halten, die gehen nämlich noch voll auf. Das Backblech in den Ofen schieben, mittlerer Einschub. 20-25 Minuten backen.
Lauwarm sind die der Oberkracher. Echt!

WARENKUNDE
Kräuter und Gewürze
Zu den Gewürzen zählen zum Beispiel Pfeffer, Zimt, Vanille, Kurkuma, Koriander oder auch Fenchel.
Gemahlene Gewürze verlieren schneller ihr Aroma, deshalb sollten sie zügig aufgebraucht werden. Oder ihr kauft Gewürze im Ganzen und mahlt sie frisch in der Gewürzmühle oder im Mörser.

Kräuter schmecken intensiv und geben zusätzlich eine schöne Farbe.
Neben Petersilie, Schnittlauch und Dill zählen auch Thymian, Rosmarin oder Basilikum dazu.
Im Kühlschrank in einer Dose mit einigen Spritzern Wasser aufbewahren, dann bleiben sie einige Tage frisch. Oder Kräutertöpfchen kaufen und regelmäßig gießen.

Donuts

IM BACKOFEN!
Die gibt’s bei uns immer aus dem Backofen und nicht aus der Fritteuse. Weil die sonst viel zu fettig werden, sagt Mama. Vor allem werden unsere Donuts total lecker …
Aus dem Teig kann man 16 Stück machen. Und ich weiß auch schon, wer keinen davon abkriegt: nämlich Berenike, die blöde Ziege. Die kann mit ihren dämlichen Lämmer-Girls weiter ihre ollen Puffreiskracker essen. Ich habe die Donuts in knapp 2 Stunden fertig gehabt.
Das braucht ihr dafür
Küchenwaage, kleiner Topf, Rührschüssel, Handrührer mit Knethaken oder eure Hände, Backblech, Backpapier, 2 Ausstecher (6 cm und 2 cm), Löffel, Backpinsel, kleine Schüssel
Zutaten
120 ml Milch
250 g Dinkelmehl
Type 630
2 TL Trockenhefe
1 Prise Salz
50 g Zucker
30 g weiche Butter +
3 EL mehr zum Bestreichen
1 Ei
Außerdem
150 g Puderzucker
1 halbe Zitrone rote Lebensmittelfarbe bunte Zuckerstreusel
Messt alle Zutaten ab und stellt sie bereit. Los geht’s mit dem Teig: Die Milch in einen kleinen Topf geben, auf dem Herd lauwarm erhitzen.
Gebt das Mehl zusammen mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker in eine Schüssel. Alles vermischen. Ei, lauwarme Milch und Butter zugeben. Mit den Knethaken des Handrührers oder den Händen zu einem Teig verkneten. Das dauert ein bisschen. Lohnt sich aber. Der Teig ist perfekt, wenn eine schöne runde Kugel entstanden ist, die nicht an den Händen klebt. Sonst noch etwas Mehl darauf stäuben.
Den Teig abdecken und zum Gehenlassen neben die Heizung stellen. 45 Minuten Blockflöte üben … solange geht der Teig nämlich (nur ab und zu mal nachgucken, ob er nicht schon weggegangen ist, hihi!).

Anschließend knetet ihr den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durch und rollt ihn 2 cm dick aus. Mit einem runden Ausstecher (na klar, Tasse geht auch) 12 Kreise ausstechen. In der Mitte nochmal einen kleinen Kreis ausstechen (z.B. mit Papas Ehering). Die Teigringe auf das Backblech legen. Genug Abstand halten, weil die Dinger nämlich noch voll aufgehen. Danach nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Dann zurück in die Küche, natürlich mal wieder mit Mama. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einschalten. 10 Minuten vorheizen.


Ücretsiz ön izlemeyi tamamladınız.