Kitabı oku: «Ein Trio mit zwei Hörnern»

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Inhalt

Drops hat Angst

Pony Johnnys gute Stube

Das Gugel-Ding

Ein geheimnisvolles Buch

Eine fliegende Kamera

Das Pfirsich-Männchen

Was die Tiere sind

Megedagik will Rache

Das voll komplizierte Kapitel wegen …

Die Operation Drops

Hat der Tierpark Stinktiere?

Das wildgewordene Stachelschwein

Was danach geschieht Teil 1

Was danach geschieht Teil 2

Am nächsten Tag im Tierpark

Ein Trio mit zwei Hörnern

Drops hat Angst

In Holunderhausen im Brombeerweg gibt es den Tierpark „Sagenhaft“. Geht man dort hinein …

Variante eins: … irrt man so lange umher, bis man als alter Mensch wieder herauskommt.

Variante zwei: … läuft man einen Rundweg, der zuerst am Streichelzoo vorbeikommt, wo einen Tiger und Löwen abschlabbern. Als nächstes trifft man auf das gefährlichste Tier des Tierparks, nämlich das allesfressende Hängebauchschwein.

Variante drei: … begegnet man allen Tieren aus dieser Geschichte. Und man hat nicht die geringste Ahnung, mit welchen Dingen sich die Tierparkbewohner in Wirklichkeit beschäftigen. Ob die Geschichte gut ausgeht? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das weiß man immer erst am Ende.

Jedenfalls fängt die Geschichte so an:

Gerade verduftet das Trio mit zwei Hörnern aus seinem Gehege. Sie sind ein Trio, weil sie drei an der Zahl sind. Es geht um den bunt gepunkteten Esel Drops, den braunen Esel Ulli und das schottische Highland-Rind Wallace. Wallace ist der mit den Hörnern. Die drei wollen verschwinden, sich absetzten, im besten Fall in Luft auflösen.

Tatsächlich ist es aber nur der Esel Drops, der verschwinden will. Und das alles nur wegen der roten Matilda. Denn sie kommt heute in den Tierpark und will allen Tieren eine Impfung verabreichen. Die rote Matilda ist nämlich eine Tierärztin. Sie hat feurig rotes Haar und ist sehr nett. Wenn sie in den Tierpark kommt, sagt sie immer:

„Die Impfungen sind wichtig, weil sie gefährliche Krankheiten verhindern!“ Sicherlich hat sie Recht damit, aber Esel Drops ist das völlig egal. Denn er hat Angst vor den Spritzen. Deshalb muss er schnellstens verschwinden.

"Wenn wir nur weit genug weg sind, findet sie uns nicht", sagt Drops.

„Sie erwischt uns doch - warts ab!", weiß Esel Ulli, ein echter Pfiffikus.

"Ich finde sie eigentlich ganz nett", schwärmt Wallace.

"Ja klar! Weil aus ihrem Kopf auch so rotes Fell wächst wie bei dir", sagt Drops zu Wallace.

"Yes! Und wal wiar Landsmänner sind. Beide kommen wiar aus Scotland", erwidert Wallace im Englisch-Akzent.

„Pah! Ich mag die rote Matilda nicht. Und diesmal erwischt sie mich auch nicht!“, mault Drops herum.

"Weißt du es nicht mehr? Das letzte Mal hat sie dich sowas von erwischt", bemerkt Ulli.

Oje! Klar, weiß Drops das noch. Wie könnte er das vergessen. Damals war er sehr leise, so leise wie ein kaputter Rasenmäher. Er hatte seine Augen fest zugedrückt, damit er unsichtbar wird. Aber Pustekuchen! Als die rote Matilda dann den Stall betrat, hatte sie ihn trotz allem gesehen. Eine Pleite war das. Auf jeden Fall bekam Drops damals wie gewöhnlich seine Spritze. Die Nadel hatte ihn noch nicht berührt, da fiel er auch schon um, wie ein boxendes Känguru das k.o. geht, wenn es zu viel auf die Nase bekommt.

Das mit der Angst ist bei Drops echt schlimm. Denn Drops seine Angst ist nicht nur so eine klitzekleine Angst. Nein! Drops hat auch nicht so eine Angst, die rumpel- und pumpelige Bauchschmerzen macht und dann einfach herausgepupst wird. Nein-nein! Drops seine Angst ist ein böser Unhold, ein finsterer Troll. Drops seine Angst umschlingt ihn wie eine hungrige Würgeschlange, die ihre Beute fürs Abendessen zunächst umschlingt und danach genüsslich verschlingt:

„MAMPF!“


Da meint Wallace auf einmal:

"I believe! Ich glaube, du hast eine Spritzenphebie!"

"Du meinst eine Spritzenphobie!", berichtigt Ulli.

"Yes! Eine Spritzenphe-phobie!"

"Was ist eine Spritzenphe-phobie?", fragt Drops.

Esel Ulli gibt Auskunft:

"Nicht Phebie, auch nicht Phe-phobie, das Ding heißt Phobie. Capito? Jedenfalls ist das eine leidige Sache. Da hat man eine fürchterliche Furcht vor irgendwas Bestimmtem. Bei dir Drops sind es die Spritzen. Deshalb hast du eine Spritzenphobie."

"Pho-bieiii! Pho-bieiii! Das klingt schön - so würde ich mein Meerschweinchen rufen. Und du meinst wirklich, das habe ich?", fragt Drops.

"Ich würde sagen … Ja! Ohne jeden Zweifel!", bezeugt Ulli. "Am besten, du machst eine Konfrontationstherapie.“

"Hä - eine was?!“ Drops guckt wie ein Fragezeichen.

Esel Ulli haut jetzt mit medizinischem Fachwissen um sich und setzt seine Erklärer-Eselmiene auf:

"Eine Konfrontationstherapie ist so was, wie 'Gesund machen in kleinen Schritten' - also Schritt für Schritt! Ich kannte mal einen Bernhardiner namens Ulf. Der hatte Angst vor Mäusen. Sogar wenn die Computermaus Klick machte, sträubte sich bei Ulf das Fell. Dann fing er an zu jaulen und verkroch sich in die letzte Ecke. Und das war nicht einfach, denn die übrigen Ecken waren schon mit Möbeln zugestellt."

"Ist das wahr?", fragt Drops erstaunt.

"Ja doch! Ich schwör'!", verspricht Ulli feierlich und erzählt weiter. "Und genau deshalb bekam er so eine Konfrontationstherapie.

Das ging so: Erst kam eine Maus vorbei. Die brachte den Bernhardiner gewaltig zum Schwitzen. Er verkroch sich in seine Ecke, aber er hielt es aus. Am nächsten Tag kam sie wieder. Da blieb er schon etwas locker. Am dritten Tag kam die Maus nicht allein. Sie hatte eine andere Maus dabei. Da hat Ulf zwar ein bisschen gekreischt, aber er hielt es dennoch aus. Schritt für Schritt kamen immer noch mehr Mäuse. Es waren so viele, damit konnte man ein Kino füllen. Der Hund blieb seelenruhig - souverän wie ein König. Am Ende hatte er keine Angst mehr vor Mäusen. Einige Zeit später hatte der Bernhardiner mit seinem Herrchen sogar ein Mäusekino eröffnet.

'Maus-oleum' oder so ähnlich heißt das."

"Ui! Das ist ja fein!", ruft Drops voller Begeisterung. "Glaubst du, ich könnte mir mal bei Ulf die Mäuse pumpen?"

"O Mann, Drops! Du brauchst keine Mäuse! Du machst es natürlich mit der Spritze.", sagt Ulli ungeduldig und stampft mit dem Huf auf.

"Du bekommst Schritt für Schritt die Spritzen - ist doch klar wie Kloßbrühe!“

Drops überlegt:

"Erst eine Maus, dann viele Mäuse. Erst eine Spritze, dann viele Spritzen." Jetzt hat er begriffen, reißt seine Augen weit auf und schreit:

"Dein Plan ist verrückt! Ich wollte keine einzige Spritze und jetzt soll ich viele bekommen? Da mach ich keinesfalls und ganz und gar nicht mit! Kommt nicht in die Tüte!"

Der Esel schreit so laut, dass er zwei gurrende Turteltauben aus einem Baum verjagt. Vor Schreck lassen sie ein paar Tauben-Kleckse fallen.

Da schlägt Wallace vor:

"Lasst uns doch zu Pony Johnny gehen! Der ist der Älteste hier im Park - ein echter Oldi. Vielleicht hat er eine Eidia und kann dich helpen?"

Das machen sie auch. Und das Trio mit zwei Hörnern trabt los.


Pony Johnnys gute Stube

Über die Eselsbrücke hinüber kommt man zum Ponyhof. Mit klappernden Hufen überquert das Trio die Brücke. Sie ist eine wahrlich schöne Brücke, so mit Verschnörkelung im Holz und wurde einst von drei katalanischen Rieseneseln gebaut, die sich einfach nicht ihren Heimweg zum Stall merken konnten. Als die Eselsbrücke fertiggestellt war, führte sie zu jener Zeit direkt zu ihrem Stall und die drei Riesenesel mussten nur darüber laufen und schon waren sie heimgekehrt.

Als das Trio am Ponyhof angekommen ist, sieht es Pony Johnny hinter einem Koppelzaun stehen:

Klein! Weiß! Und mit lauter geflochtenen Zöpfen! Eben ein schönes Shetlandpony.


"Hi Johnny! Schick siehst du wieder aus", ruft das Trio.

"Hi ihr drei!“, erwidert Johnny und schüttelt stolz seine Mähne.

"Ja, ich bin piekfein! Ihr werdet es nicht erraten, aber heute war wieder der Pony-Knuddel-Tag. Ich bekam elfundzwanzig Zöpfe von elfundzwölfzig Mädchen. Wunder-fantastisch! Und morgen ist der Knuddel-Pony-Tag. Ich liebe die Abwechslung. Johnny schüttelt schon wieder seine Mähne - das macht er dauernd - und ein paar liebesbedürftige Schmeißfliegen verlassen kurz Johnnys schönes Fell. Doch in Sekundenschnelle schmeißen sie sich wieder an ihn heran.

„Ihr seht aus, als hättet ihr ein Problem, oder vielmehr Drops hat eins“, beäugt Pony Johnny das Trio.

"Woher weißt du das?", will Ulli wissen.

"Na ja! Heute kommt die rote Matilda, und Matilda plus Drops ist gleich Problem. Logisch!", veranschaulicht Pony Johnny und unterstreicht dies mit einem Kopfnicken.

"Johnny, weißt du dann vielleicht auch, wie man Drops helfen kann?", fragt wieder Ulli.

"Äh! - Klar! Gegen einen Gugelhupf!", verkündet Pony Johnny.

"Hä! Gugel-was?", wundert sich jetzt das Trio.

"Na, ihr wisst schon. Das Ding mit Eiern, Butter, Mehl, Zucker und so - verstehen wir uns?", zwinkert Pony Johnny den anderen zu.

"Aber ...", protestiert das Trio.

"Nix aber! Hilfe gegen Kuchen, klar?" Pony Johnny guckt unschuldig in die Luft und pfeift.

"Also gut! Abgemacht!", das Trio ist einverstanden.

"Drops! Du besorgst den Kuchen! Okay?", erteilt Ulli ihm sofort den Auftrag.

"Wieso ich?"

"Erstens geht es schließlich um dich und zweitens bist du der berühmte Esel mit den einzigartigen Punkten im Fell. Wenn du den Kuchen besorgst, finden das alle zauberhaft.“

"Wenn du meinst", gibt Drops nach und dann schaut er das Pony noch einmal mit seinen großen Esel-Kulleraugen an:

"Und du kannst mir wirklich helfen, Johnny?"

"Jaja! Pony-Ehrenwort! Besorg du nur den Kuuuchen", nickt Johnny und leckt mit seiner Zunge übers Maul. Bei dem Wort Kuchen wird Johnny fürchterlich schwindelig und ihm läuft das Wasser im Maul zusammen. Mit einem - SCHLUCKS! - schluckt er es herunter.

"Okay Freunde, bis gleich!", verabschiedet sich Drops und trottet los.

"Dann kommt mal rüber in die gute Stube", zeigt Pony Johnny mit einem Kopfschütteln. Dabei wackeln seine lustigen Zöpfe hin und her. Das Pony trabt mit seinen kurzen Beinen in den Stall. Ulli und Wallace folgen dem Shetty. In diesem Moment schaut die Straußenhenne Fusselchen um die Ecke des Gebäudes. Neugierig streckt sie ihren langen Hals noch viel länger.

"Das ist wieder typisch für Pony Johnny - nur Heimlichkeiten", gluckst sie.

"Wiar haben eine wichtigen Angelegenheit zu regeln. Verstehst du - do you understand?", erklärt Wallace ihr. Und zack verschwinden sie hinter der Stalltür.


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