Kitabı oku: «Wander-Geheimtipps Bregenzer Wald»

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Touren für Neugierige

Wander-
Geheimtipps
Bregenzerwald

25 unbekannte Pfade abseits des Trubels

Exklusiv für Sie als Leser:

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unter: gps.bruckmann.de


Inhalt

Tourenüberblick

Vorwort

Willkommen im Bregenzerwald!

Wandern im Bregenzerwald

Vom Rheintal ins Bregenzerwaldgebirge

1Nördlich der Bregenzer Ach

Vom Gebhardsberg nach Langen

2Auf alten Wegen und Schienen

Von Kennelbach nach Buch

3Eine Wallfahrt durch das Moos

Von Rickenbach nach Alberschwende

4An der Dornbirner Ach

Von der Karrenseilbahn nach Gütle

5Ins einsame Bergdörfchen

Von Hohenems nach Ebnit

Im Vorderwald

6Ein Mann, ein Dorf

Von Ach nach Thal

7Auf dem Sulzbergstock

Von Doren nach Sulzberg

8Durch den Bärentobelsteig

Von Krumbach nach Riefensberg

9Im Ab und Auf zur Ach

Von Alberschwende nach Doren

10Die Brücken-Tour

Von Hittisau nach Lingenau

11Am Hang des Hittisbergs

Von Hittisau nach Sibratsgfäll

12Keineswegs eine Rosskur

Von Lingenau nach Krumbach

Im Mittelwald

13Ein Höhenzug und viel Kultur

Von Alberschwende nach Schwarzenberg

14Auf der alten Bahnstrecke

Von Egg nach Müselbach

15Am Klaratsberg

Von Großdorf nach Ittensberg

16Zur Hochälpelealpe

Von Andelsbuch zur Lustenauer Hütte

17Am Hang von Sattel und Niedere

Von Andelsbuch nach Egg

Im Hinterwald

18Zum Mittelpunkt des Bregenzerwalds

Von Bezau zur Sattelalpe

19Die Vier-Dörfer-Tour

Von Bezau nach Schnepfau

20Am Ende des Tals

Von Bizau nach Schönenbach

21Hindernislauf zur Schnellvorsäß

Von Mellau-Klaus nach Bezau

22Auf die Sünser Spitze

Von Damüls nach Mellau

23Unter dem Diedamskopf

Von Schoppernau nach Au

24Auf Franz Michael Felders Spuren

Von Hinterhopfreben nach Schoppernau

25Auf der Alten Salzstraße

Von Warth nach Hochkrumbach

Zugabe

Register

Impressum


1 Nördlich der Bregenzer Ach


10 Die Brücken-Tour


14 Auf der alten Bahnstrecke


21 Hindernislauf zur Schnellvorsäß


22 Auf die Sünser Spitze

Piktogramme erleichtern den Überblick


leicht
mittel
schwierig
Gehzeit
Höhenunterschied
Weglänge
Einkehr
Kinderfreundlich
Sehenswürdigkeit
Wintergeeignet
viel Sonne
eher Schatten
Bademöglichkeit
Anreise mit Bahn/Bus

Zeichenerklärung zu den Tourenkarten


Wandertour
Tourenvariante
Richtungspfeil
Ausgangs-/Endpunkt der Tour
Bahnlinie mit Bahnhof
S-Bahn
Tunnel
Seilbahn, Gondelbahn
Bushaltestelle
Parkmöglichkeit
Hafen
Autofähre
Personenfähre
Flugplatz
Kirche
Kloster
Burg/Schloss
Ruine
Wegkreuz
Denkmal
Turm
Leuchtturm
Windpark
Windmühle
Mühle
Hotel, Gasthof, Restaurant
Jausenstation
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter)
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer)
Unterstand
Grillplatz
Jugendherberge
Campingplatz
Information
Museum
Bademöglichkeit
Bootsverleih
Sehenswürdigkeit
Ausgrabung
Kinderspielplatz
schöne Aussicht
Aussichtsturm
Wasserfall
Randhinweispfeil
Maßstabsleiste

Tourenüberblick




Vorwort

Für die Einheimischen heißt er einfach nur »der Wald« und seine Einwohnerinnen und Einwohner »die Wälder« – ohne »l«. Der Bregenzerwald, der über Jahrhunderte hinweg nur lose Verbindungen über hohe Passwege zur namensgebenden vorarlbergischen Landeshauptstadt hatte, ist eine für die Alpen typische Talschaft, zusammengehalten durch einen Fluss, die Bregenzer Ach, an dessen Ufern die vielen kleinen Dörfer liegen. 22 Gemeinden gehören offiziell dazu, es gibt keine einzige Stadt, keine Burg, keine riesigen Fabrikanlagen, keine Autobahn, nur noch einen kleinen Museumszug und ein einziges kleines Kloster. Es gibt hier keine Getreideäcker und so gut wie keine Siloanlagen; Kühe, Pferde und Ziegen grasen noch auf Weide und Alpe. Und es gibt auch gar nicht mehr so viel Wald, aber trotzdem überall das alles prägende Holz.

Der Bregenzerwald ist eine Einheit in der Vielfalt und trotz touristischer Erschließung noch immer, zum Glück, eine kleine Welt für sich. Und eine Talschaft mit wunderschöner, abwechslungsreicher Landschaft und einem offenen und freundlichen Menschenschlag mit einem lieblichen, wenn auch für ungeübte Ohren aufs Erste nicht immer ganz leicht zu verstehenden Dialekt. Die Orte sind klein und übersichtlich und oft weit verstreut in die Landschaft eingebettet, umgeben von den Vorsäßen und Alpen mit ihren Kapellen, Bildstöcken, Brunnen und Feldkreuzen. Und wer hier wandert, muss damit rechnen, einen Weidezaun zu übersteigen, um sich den Weg dann mit den einheimischen Tieren zu teilen, die das für gewöhnlich recht gelassen hinnehmen.

Kurzum, der Bregenzerwald besticht durch seine landschaftliche Schönheit, durch seine vielen Möglichkeiten zum Wandern, vom Flussuferweg bis zum Hochgebirgsgipfel, durch seine eigene Kultur und seine aufgeschlossenen Bewohner, durch seinen »stillen« Tourismus, im Sommer wie im Winter. Oder anders gesagt, ohne viele weitere Worte zu machen: Willkommen im Bregenzerwald!

Konstanz, im Dezember 2020

Benedikt Grimmler


Dieser Wegweiser in Schnepfau beweist: Der Bregenzerwald ist ein Wanderparadies.


Saftige Wiesen vor dem Meierhof bei Riefensberg

Willkommen im Bregenzerwald!
Vorderer, Mittlerer und Hinterer Wald

Grob setzt sich der Bregenzerwald aus mehreren klar erkennbaren Teilen zusammen: dem nördlichen Vorderen Wald, der noch durch weite Flächen und hohe Hügel geprägt ist, eine voralpenländische Mittelgebirgslandschaft. Im Süden, unterhalb des Durchbruchs der Ach bei Bersbuch, beginnt der Hintere Wald, bestimmt durch die aufragenden Gipfel des Hochgebirges, das hier bis deutlich über 2500 Meter hinaufreicht. Dazwischen liegt noch, als drittes, der Mittlere Wald, eine weite Ebene um Egg, Schwarzenberg und Andelsbuch.

Die Subersach, ein tief eingeschnittener Nebenfluss, war lange Trennlinie zwischen den zwei bzw. drei Teilen und ist noch heute als Dialektgrenze erkennbar. Waren es einstmals die charakteristischen Holzbrücken, so sind es heute monumentale Stahlbetonkonstruktionen, die die Region verbinden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist gleichwohl geblieben. Wie erwähnt hatte man über Jahrhunderte hinweg aufgrund der Abgeschlossenheit zu Rheintal, Allgäu und Arlberggebiet, die nur über hochgelegene Saumwege erreichbar waren, wenig Verbindung zur Außenwelt. Es entstand eine eigene Identität, die auch zu geschichtlichen Sonderentwicklungen führte.


Hoch oben im Gebirge finden sich meist nur noch rote Markierungen.


Die Bregenzer Ach verbindet (fast) alle Gemeinden des Bregenzerwalds.

In unserem Buch stellen wir von den 22 Gemeinden 21 vor (Schröcken ist die Ausnahme – das wird nachgeholt, versprochen!), dazu auch einige Orte am Rand und im Rheintal, um ein möglichst umfassendes Bild des Bregenzerwalds zu geben und seine zahlreichen Facetten vorzustellen – und dies auf Wegen, die nicht immer den üblichen Routen folgen.

Bregenzerwaldgebirge und Nagelfluhkette

Ganz so einfach ist es mit der klaren Aufteilung aber dann doch wieder nicht, denn die historische und die moderne touristische Region Bregenzerwald sind nicht komplett identisch mit dem sogenannten Bregenzerwaldgebirge.

Der Vordere Wald gehört zur Nagelfluhkette, die über die Landesgrenze bis weit hinein nach Bayern reicht; der Mittlere und der Hintere Wald sind – geologisch und offiziell definiert von den Alpenvereinen – das eigentliche Bregenzerwaldgebirge, das sich jedoch südlich bis ins Große Walser- und westlich bis ins Rheintal ausdehnt. Um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen, gehören die Gebirgszüge östlich von Au bereits zur Arlberggruppe, darunter Bregenzerwälder-Klassiker wie der Diedamskopf und der Widderstein sowie auch die höchste Erhebung der Region, die Braunarlspitze mit ihren 2649 Metern. Der berühmteste, markanteste und auch unheimlichste Berg der Talschaft, der buchstäblich seinen Schatten auf den Bregenzerwald wirft, ist jedoch die Kanisfluh (2044 m), eine enorme Bergwand.


Krumbach mit seiner typischen Wälderkirche

Allzu sehr verwirren lassen sollte man sich von dieser Einteilung für Experten jedoch nicht – wer durch den Wald reist, wird die Bergwelt auch einfach so genießen können und froh sein, dass er an einem Tag mal eher auf Hügeln, an einem anderen Tag auch mal steil auf eine Bergspitze wandern kann. Flach geht es allerdings nie zu, kein Wunder bei Höhenunterschieden von knapp über 400 Metern auf Bodenseeniveau bis hinauf auf 2650 Meter.

Leben im Bregenzerwald

Besiedelt wurde der Bregenzerwald erst nach dem Jahr 1000, vereinzelt aber mag der eine oder andere auch schon früher dort gelebt haben, denn bereits die Römer liebten die Region als Jagdgebiet, wie auch viele spätere Herrschaften. Es waren die lokalen Größen, die anfangs den Wald unter sich aufteilten: die Bregenzer Herzöge, das Kloster Mehrerau, schließlich die Habsburger. Die einzelnen Dörfer wurden nach und nach gegründet, aber man blieb quasi unter sich. Die Oberherrschaft der abgelegenen Region blieb lose, im Hinteren Wald bildete sich die sogenannte »Wälderrepublik« heraus, eine Art demokratisch halbautonome Versammlung der Einwohner, nachgewiesen seit 1522 und aufgelöst erst zu Zeiten der kurzen bayerischen Besatzung (s. Tour 18). Für das Grundverständnis der Wälder ist diese Selbstständigkeit noch immer – zu Recht – bedeutsam. Es waren übrigens gerade die Frauen, die in mehreren Aufständen jegliche Versuche der Unterwerfung durch Fremdmächte meist erfolgreich abwehrten. Heute ist man Fremden gegenüber natürlich sehr aufgeschlossen; auch wenn das Wälderbähnle nur noch sehr verkürzt verkehrt – aber durch ein hervorragendes Busnetz ersetzt wurde –, ist der Tourismus naturgemäß eine der wichtigsten Einnahmequellen.


Neugierig sind nicht nur diese Ponys in Stollen, …


… sondern auch diese ungewöhnlichen Kirchenbesucherinnen in Schönenbach.

Armut dagegen war früher stets ein Problem – eines, das erstaunliche kreative Lösungsmöglichkeiten hervorbrachte. Zu den eher tristen Folgen gehörten die »Schwabenkinder«, Bauern, die ihre Kinder mindestens für die Sommermonate in die wohlhabenderen Gebiete Oberschwabens senden mussten, um sie dort Geld verdienen zu lassen. Doch die Bregenzerwälder zogen auch aus, um ganz andere Fähigkeiten unter Beweis zu stellen: Sie waren nämlich überaus begabte Künstler. Ohne die »Auer Zunft« ist das Barockzeitalter nicht denkbar, Meisterwerke der Baukunst von St. Gallen bis zur Birnau sind Bregenzerwälder Künstlern wie Architekten, Malern und Bildhauern zu verdanken. Der Wald selbst ist ohnehin ein Genuss für Architekturliebhaber. Holz ist natürlich das Baumaterial Nr. 1, und so entstanden die wunderschönen charakteristischen Wälderhäuser der vergangenen Jahrhunderte, aber auch insbesondere ganz moderne Bauten – hier ist es gelungen, zeitgenössische Architektur hervorragend mit der Tradition und Rücksicht auf die Landschaft zu vereinen.

Unterhalb des Lorenapasses reicht der Blick von Maltach bereits bis zum Bodensee.

Zwei Punkte möchten wir noch herausheben. Die selbstbewussten Bregenzerwälderinnen haben wir schon erwähnt. Es ist wahrscheinlich geradezu charakteristisch, dass sie es sind, die noch immer ihre traditionelle Tracht, die Juppe, an Sonn- und Feiertagen mit Stolz tragen. Weit entfernt von Landzeitschriften- und Oktoberfestkitsch gehört auch für junge Mädchen die Ausstattung mit der eigenen Juppe einfach dazu. In Riefensberg kann man sich die Herstellung dieses Gewands vorzeigen und erklären lassen (s. Tour 8). Und dann ist da noch die Bewirtschaftung des Bregenzerwalds im Dreierrhythmus, seit Jahrhunderten die Arbeitszeiten, aber auch die Landschaft bis heute bestimmend. Im Winter wohnt die Familie mit ihrem oft nicht allzu großen Viehbestand natürlich auf dem Hof in einer der typischen Streusiedlungen um den Ortskern aus Kirche und Gemeindeamt. Im Frühjahr bis Juli aber geht es mit Sack, Pack und den Tieren auf die Vorsäß, um dort die Weiden zu nutzen, in eine Hütte auf gut 800–1200 Metern Höhe. Noch höher hinaus, auf die Alpe, zieht man dann im Hochsommer bis Mitte September, ehe es anschließend noch einmal für ein paar Wochen auf die Vorsäß geht, bis im Oktober dann das Leben im Dorf erneut beginnt. Der Bregenzerwald liefert noch heute über 50 Prozent der Vorarlberger Milch und Milchprodukte, darunter den ebenso legendären wie einfach nur unglaublich guten Bergkäse aus Heumilch.

Wandern im Bregenzerwald
Für Familien geeignet

Dieser Hinweis am Ende unserer Tourencharakteristiken muss naturgemäß näher präzisiert werden. Er bedeutet nicht, dass es sich um einen Spaziergang handelt, sondern durchaus um anspruchsvolle Wanderungen mit den für unsere Region unvermeidlichen Anstiegen. Manche Tour sollte für Kinder womöglich von der Länge angepasst, sprich verkürzt werden, hier kann man sich am Text orientieren. Kinderwagentauglich ist keine der Strecken, besonders schwierige Abschnitte (lange An- und Abstiege, steile oder enge Pfade), die aber für Kinder zu bewältigen sind, werden mit »Für Familien mit Wandererfahrung« charakterisiert. Gibt es ein – wenn auch noch so kurzes – Wegstück an oder auf einer stärker befahrenen Landstraße, gilt die Tour als nicht familientauglich. Natürlich aber wissen Eltern ihre Kinder und deren Wanderfähigkeiten am besten einzuschätzen, sodass sie nach der Lektüre eigenständig entscheiden können, welche Touren sie mit ihren Sprösslingen in Angriff nehmen möchten.

»Wir starten am …

… Gemeindeamt.« Das werden Sie oft zu lesen bekommen. Die ersten Touren mit Beginn im Rheintal sind eine Ausnahme, aber im Bregenzerwald selbst mit seinen kleinen, weit verstreuten Dörfern sind das oft gut sichtbare Gemeindeamt oder die Kirche ebenso das natürliche Zentrum wie auch der geeignetste Ausgangspunkt, da dort für gewöhnlich immer eine Bushaltestelle zu finden ist. Der Bus ist das beste Verkehrsmittel im Bregenzerwald, das Netz hervorragend ausgebaut, Umstiege sind aufeinander abgestimmt, und die Strecken werden verlässlich und mit hoher Frequenz bedient – dies gilt auch für die abgelegeneren Ortschaften (s. Tippkasten). Da wir bei ein, zwei Touren die Grenze nach Deutschland überqueren, sollte man Ausweispapiere dabeihaben – der Grenzübertritt wird dann im »Tourencharakter« gesondert erwähnt. Unsere Touren sind durchnummeriert, doch es versteht sich von selbst, dass die Lese- nicht der Laufreihenfolge entsprechen muss. Je nachdem, wo der Ausgangsort ist, startet man nach Belieben, ob bei Tour 14 oder 25, und geht danach zu Tour 7 oder 22, wie es einem gefällt.

Die Bregenzerwald-Gäste-Card

Wer im Sommer länger als drei Tage mit Übernachtung im Bregenzerwald verbringt, erhält automatisch und kostenlos, meist im Tourismusbüro des Gemeindeamts, die Bregenzerwald-Gäste-Card. Damit lassen sich nicht nur die Busse der Region und einiger Nachbargebiete sowie die Bergbahnen und Freibäder gratis nutzen, es gibt zusätzlich auch zahlreiche Vergünstigungen bei Veranstaltungen und Museen (www.bregenzerwald.at/aktivitaet/bregenzerwald-gaeste-card).

Wanderzeiten und Höhenmeter

Die angegebenen Zeiten sind relativ großzügig bemessen, geübte Wanderer werden diese sicher des Öfteren unterschreiten. Es handelt sich dabei um reine Laufzeiten, d. h., berücksichtigt sind lediglich Pausen für eine kurze Rast oder den Aufenthalt etwa an einem Aussichtspunkt. Umgekehrt sind die Längen der einzelnen Touren so gestaltet, dass sie meist über ein paar Stunden nicht hinausgehen und leicht zu einem Tagesausflug mit ausgedehntem Aufenthalt in einer gemütlichen Einkehr, auf dem Spielplatz oder im Museum, einer Rast auf einem Berg oder bei einem Bad ausgeweitet werden können (und sollen).


Selbst hoch oben trifft man im Sommer noch immer auf Kühe.

Wichtige Internetadressen

ÖPNV: www.vmobil.at/ueber-vmobil/partner/landbus-bregenzerwald

Tourismus: www.bregenzerwald.at

Wetter: www.bergfex.at/sommer/bregenzerwald; www.wetter.at

Die Angabe der Höhenmeter bezieht sich immer auf das Gesamtprofil (also den höchsten und den niedrigsten Punkt der Tour) und ist nicht aufaddiert – was folglich auch bedeuten kann, dass es z. B. mehrere Anstiege hintereinander von 250 Hm gibt. Gleichwohl sind auch die »schweren« Touren für einen geübten Freizeitwanderer gut zu bewältigen.

Zu berücksichtigen sind gerade in den Bergen immer die Witterungsverhältnisse (s. Tippkasten) und der entsprechende Hinweis bei der Kurzcharakteristik der Strecke.


Eine Vorsäß – mit herrlichem Ausblick auf das Bregenzerwald-Panorama

Schwierigkeitsgrade

Die Einstufung von »leicht« bis »schwer« ist natürlich bis zu einem Punkt ebenfalls subjektiv – objektiv bemisst sie sich nach den An- und Abstiegen, der Wegbeschaffenheit und der Länge. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Ausgangslage im Bregenzerwald bereits gewisse Ansprüche an Wanderer stellt – auch eine »leichte« Tour beinhaltet hier normalerweise mindestens einen spürbaren Anstieg; dieser ist dann aber auf bequemen Wegen zu bewältigen und nicht allzu lange. Dementsprechend weisen »mittelschwere« Touren längere oder mehrere An- und Abstiege auch mal auf Pfaden auf. »Schwere« Touren führen teils ins Hochgebirge, verlaufen oft auf Felspfaden, erfordern Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, und es kommen auch steile, schwierige Bergpfade vor – aber es werden keine Kletterkünste verlangt (also blau gepunktete Touren, s. u.).

Vorarlberger Farbenlehre und Orientierung

Die offizielle Einteilung der Wanderwege in Vorarlberg lautet:

•Normale Wanderwege: gelb/durchgehende Linie

•Bergwanderungen: rot/gestrichelte Linie

•Alpine Klettersteige: blau/dünn gestrichelte Linie

Sie ist verlässlich und eine gute Orientierung. Blaue Wege kommen in unserem Buch nicht vor. Auch wenn wir uns abseits der üblichen Touren bewegen, verlassen wir nie offizielle Wanderwege, und das Umherschweifen in der Natur ist tabu, nicht nur, weil wir uns des Öfteren durch geschützte Gebiete bewegen und das Verlassen der Wege in den Bergen oft auch gefährlich sein kann. Die Wegweiser und Markierungen sind in den meisten Fällen gut sichtbar und zielführend, selten muss man einen zweiten Blick riskieren, um die Markierung zu erkennen, die auch mal weiter entfernt gegenüber, als Stange auf einer Wiese oder als Bemalung eines Felsblocks, auftauchen kann. Eine klassische Wanderkarte ist trotzdem Pflicht für Zweifelsfälle und zur größeren Orientierung – anders als Smartphone-Apps fällt sie im Gebirge nicht mangels Empfang aus. Und dann sind da ja noch unsere Wegbeschreibungen im Buch.

Die Wege bieten alle Varianten, von breiten Wald- und Forstwegen über steile, enge und wurzelige Trampel-, Geröll- und Felspfade; von (zum Glück eher selten) Gehsteigen neben Autostraßen bis zu sehr einsamen und stillen Tälern und Tobeln. Besonders schwierige Abschnitte – etwa an Steilhängen – sind extra erwähnt, insbesondere in Hinsicht auf ihre Begehbarkeit bei und nach Niederschlägen. Berücksichtigen sollte man jedoch, gerade bei höheren Touren, dass die Beschaffenheit der Wege schnell wechseln kann: Soeben noch auf einem breiten Waldsträßchen dahinflanierend, geht es urplötzlich auf engstem Raum auf einem kurvigen Steig hinauf oder hinab, wo eine gewisse Gebirgserfahrung grundsätzlich vorausgesetzt wird.

Vor dem Start: die Ausrüstung

Immer mit dabei sollte man haben:

•Wanderschuhe

•Wanderkarte

•Rucksack

•Erste-Hilfe-Set

•Warme Kleidung (je nach Jahreszeit)

•Ausweis (bei Grenzübertritt)

•Regenschutz

•Wasserflasche/Getränk und Proviant

•Sonnen- und Insektenschutz

•Geld

•Taschentücher

•Uhr

Sollte man dabeihaben:

•Schreibzeug

•Handy

•Wechselkleidung

•Taschenmesser

•Busfahrplan Landbus Bregenzerwald

Nur für besondere Touren:

•Wander-, Trekkingstöcke

•Fernglas

•Fotoapparat

•Taschenlampe

•Kulturbeutel (für Übernachtungen)

Vom Rheintal ins Bregenzerwaldgebirge


Blick von Langen über das Tal der Bregenzer Ach hinweg nach Buch

1Nördlich der Bregenzer Ach
Vom Gebhardsberg nach Langen

Hoch über der Landeshauptstadt Bregenz starten wir mit atemberaubendem Panoramablick über Rheintal und Bodensee zu unserer ersten Tour, die uns über einen Wallfahrtsort und durch einen Tobel in die Bregenzerwald-Gemeinde Langen führt.


Tourencharakter

Mehrere Anstiege auf guten, breiten Wegen, nur der letzte Abstieg nach Langen verlangt den Wanderern mehr ab (kann aber umgangen werden). Für Familien geeignet – auf der Straße zum Wirtatobel allerdings aufpassen!

Ausgangspunkt

Burg Gebhardsberg bei Bregenz. GPS: 47.490278, 9.748333

Endpunkt

Langen-Dorf

Anfahrt

Bahn & Bus: Bregenz Hauptbahnhof (IC, IR, RE, S-Bahn). Mit Buslinie 25 kommt man von Langen zurück nach Bregenz.

Auto: A 14 (Rheintalautobahn) bis Ausfahrt Bregenz

Karte

Kümmerly + Frey 1:35 000, Nr. 1 Bregenzerwald

Einkehr

In Gebhardsberg, Gasthof Adler in Fluh, Gasthof Stollen in Langen

Information

www.langen.at


Auf dem GebhardsbergWohl seit dem 10. Jahrhundert stand hier eine Burg, offiziell Hohenbregenz genannt. Weit besser bekannt ist der Ort aber als Gebhardsberg, was auch daran liegt, dass die einstige Festung seit dem Dreißigjährigen Krieg in Trümmern liegt und anschließend von hier lebenden Einsiedlern eine Wallfahrtskirche errichtet wurde. Diese beherrscht heute die Lage über der scharfen Abbruchkante hinunter ins Tal der Bregenzer Ach. In den Resten der Burg ist außerdem ein beliebtes Ausflugsrestaurant zu finden – mit Blick auf den Bodensee und das Rheintal.


Viele Wege führen nach Fluh – wir wählen die gelbe Markierung.

Geheimnisvoller Erker in alten Mauern: die Burg Hohenbregenz


Das Burgtor geleitet uns hinaus.

Wir verlassen den Gebhardsberg durch das östliche Burgtor hinab zum Parkplatz und orientieren uns rechts (neben dem kleinen Garten) am Wegweiser, wo wir den mittleren Weg Richtung Fluh wählen, ein breiter Schotterweg mit gelber Markierung durch den Buchwald. Leicht ansteigend geht es bis zu einer Lichtung am Bach. Hier wenden wir uns für wenige Meter nach rechts, um dann sofort links hinauf abzubiegen. An der nächsten Kreuzung wandern wir dann links auf dem Wiesenweg weiter, überqueren die Straße und gehen am Waldrand rechts entlang – der Wanderweg ginge geradeaus weiter, ist aber bisweilen gesperrt. Ausweichen kann man links zur Straße und an dieser rechts nach Fluh.

Von Fluh über Wirtatobel und Stollen …Das langgezogene Dörfchen Fluh am Hang durchqueren wir vollends von Anfang bis Ende, vorbei an der Dorfkirche bis zu den letzten Häusern. Wir bleiben auf dem Landsträßchen geradeaus und gehen dieses hinab in den Wirtatobel. Hier biegen wir gegenüber dem Sägewerk links auf den Waldweg ab und steigen wieder bergan.

Es geht nun geradeaus auf zwar breitem Weg weiter, aber mit zwischenzeitlicher Steigung von 28 Prozent und via eine Kurve durch den Wald nach Stollen. Der Name verrät es schon: Tatsächlich wurde hier lange Zeit in kleinerem Umfang Kohle abgebaut; dies ist nun aber doch schon einige Jahre her. Bekannt ist Stollen heute als lokaler Wallfahrtsort, die erste – hölzerne – Fatimakapelle steht als schmuckes Beiwerk neben ihrer Nachfolgerin aus den 1950er-Jahren mit ihren schönen Glasfenstern.

Auf den Hirschberg

Wer noch etwas höher hinaus will, der kann von Langen auf den Hirschberg (1095 m) steigen. Hier stand im Mittelalter ein Frauenklösterchen – nach Blitzschlag wanderten die Nonnen nach Kennelbach ab –, in dessen Nachfolge eine idyllische Kapelle knapp unterhalb des Gipfels steht (von Langen-Dorf aus gut 1 Std. Gehzeit einfach, ca. 450 Hm).

… nach LangenGegenüber dem Gasthaus Stollen biegen wir links hoch ab und folgen der roten Markierung mit der Bezeichnung »Langen Waldweg« (eine bequemere Alternative ist der gelb markierte Weg »Langen Straße«). Anfangs schreiten wir auf einem Forstweg entlang, von dem jedoch nach einiger Zeit rechts ein Waldpfad abzweigt, der uns bis Langen führen wird. Es ist der anspruchsvollste Teil unserer Wanderung, und in scharfem Zickzack geht es auf dem engen, teils steilen Trampelpfad bis kurz vor das Ortszentrum von Langen. Die letzten Meter legen wir dann auf der Teerstraße hinunter nach Langen-Dorf zurück.


Vom Gebhardsberg schweift der Blick weit über das dicht besiedelte Rheintal.


Der Gasthof Adler in Fluh

Für die einen ist Langen (neben Sulzberg) die nördlichste Gemeinde des Bregenzerwalds, für die anderen gehört sie (noch) nicht richtig dazu. In jedem Fall ist sie das nördliche Eingangstor in den Bregenzerwald, was niemand bestreiten wird und allein schon der Ausblick hinüber auf die wunderbare Landschaft beweist. Mit dem Bus (Linie 25) kommt man von hier zurück nach Bregenz.

2Auf alten Wegen und Schienen
Von Kennelbach nach Buch

Auf historischen Verbindungswegen geht es an und oberhalb der wilden Bregenzer Ach entlang, durch Bozenau und nach Buch und am Ende auf der alten Bucher Straße zurück nach Kennelbach.


Tourencharakter

Die Gesamttour ist nur für Profis. Die Bregenzer-Ach-Schlucht ist auch in freigegebenem Zustand äußerst anspruchsvoll und erfordert Erfahrung, absolute Trittsicherheit und, obwohl flach, gewisse Kletterkünste – bei Niederschlägen ein Tabu! Der Anstieg nach Buch ist recht bequem und mittelschwer, insgesamt aber ist die Tour als schwer einzuordnen. Noch einmal der Hinweis: Derzeit (2020) nur ab Bozenau begehbar (verkürzte Tour dann 12 km, ca. 3 Std.).

Ausgangs-/Endpunkt

Kennelbach, Schindler-Areal. GPS: 47.477516, 9.763149

Anfahrt

Bahn & Bus: Bahnhof Wolfurt (RB Bregenz–Feldkirch), zu Fuß oder mit dem Bus zum Schindler-Areal

Auto: A 14 (Rheintalautobahn) bis Ausfahrt Bregenz und über die Bregenzer Straße nach Kennelbach

Karte

Kümmerly + Frey 1:35 000, Nr. 1 Bregenzerwald

Einkehr

In Kennelbach, in Bozenau das Achstüble, in Wolfurt

Information

www.gemeinde-buch.at


Auf den Spuren der WälderbahnWir beginnen unsere Tour am Eingang zum Schindler-Areal, ein den Ort Kennelbach prägendes altes Fabrikgelände, das neben der namengebenden Firma heute auch von einem international bekannten Skihersteller genutzt wird. Am Kanal entlang gehen wir durch das Areal bis hinter die letzten Bauten, dann erst queren wir das Gewässer hinüber zu den Infotafeln und sind damit auf dem sehr langen Pfad, der ins Naturschutzgebiet Bregenzer-Ach-Schlucht führt.

Auf den nächsten gut acht Kilometern ist es sehr, sehr einsam bzw. wieder sehr einsam. Jahrhundertelang arbeiteten hier nur die Holzfäller, die die Stämme die Ach hinunterschickten, und von 1902–1980 zwängte sich die Wälderbahn auf ihren Schmalspurgleisen am Hang entlang. Ihre verschwundenen Gleise – andere Überreste sind noch vorhanden – werden uns durch das Tal führen (zu ihrer Geschichte s. Tour 14).

Achtung auf die WegführungNun folgt allerdings leider der Wermutstropfen dieser Wanderung: Die wunderschöne, sowohl naturbelassene als auch durch ihre Vergangenheit spannende Strecke hat leider noch immer mit den Problemen der Wälderbahn zu kämpfen, die dieser einst den Garaus machten: mit Hangrutschen, Muren und Abbrüchen. Der Weg ist deshalb derzeit ab kurz hinter Kennelbach und kurz vor Bozenau gesperrt.

In der Hoffnung, dass dieser einmalige Wanderweg in naher Zukunft gesichert und wieder freigegeben wird, wurde er in dieses Buch aufgenommen. Momentan ist leider nur der Abschnitt ab Bozenau frei begehbar.

Menschenleer, eng und naturbelassen: das wilde Tal der Bregenzer Ach


Kein Durchkommen: einsturzgefährdeter Tunnel der Wälderbahn

Spannender Tourabschnitt nach BozenauAn den rauschenden Windungen der Ach geht es oft auf sehr schmalem Pfad und zwischen Wasser und Hang entlang, es gibt fast keine Abzweigungen, und bis Bozenau ist die Orientierung klar: am Ufer immer geradeaus. Leicht ist das nicht, denn man wandert vorsichtig an der Abbruchkante entlang und über Reste der Bahn oder durch schlammige Stellen – selbst im Hochsommer ist es in Flussnähe feucht. Bei und nach Niederschlägen ist die Strecke ohnehin ein absolutes Tabu! Eine Besonderheit ist das Durchwandern zweier ehemaliger Tunnel, des Rickenbach- und des Rotachtunnels (beide derzeit wegen Einsturzgefahr gesperrt). Liebhaber der Flora laufen an vielen geschützten Arten vorbei und durch kleine Auenwälder.

Kurz nach dem Rotachtunnel kommen wir schließlich nach Bozenau mit dem renovierten alten Bahnhof Doren-Sulzberg und wechseln hier über den historischen Steg (s. Tour 9).

Nach BuchDie Orientierung bleibt erst mal einfach: Es geht bergauf bis zum ersten Hof und dort geradeaus weiter, und zwar bis kurz bevor das Teersträßchen in einer Kurve in die größere Landstraße einbiegt. Wir kürzen vorher schon ab, steigen links den Pfad hoch (hinter dem Lagerplatz) und überqueren das genannte Landsträßchen direkt in den Wald hinüber auf einen Pfad, der bergan führt. Dieser trifft kurz darauf auf einen geteerten Forstweg. Wir gehen rechts und nach dem ersten Haus leicht links, dann auf die Weiden, hier erst am Waldrand entlang und dann kurz in den Wald hinein, wo es rechts wieder zur Straße hinuntergeht. Auf ihr wandern wir schließlich links weiter bis nach Buch.

Kurz nach dem Ortsschild gehen wir links hoch ins Ortszentrum mit der Barockkirche, dem Pfarrhaus und dem modernen Gemeindeamt; links ist sogar ein kleiner Dorfladen. Buch, obwohl hoch über der Ach gelegen, ist keine der klassischen Bregenzerwald-Gemeinden, historisch war es stärker mit dem Rheintal verbunden.

Auf der alten Bucher StraßeDorthin wollen auch wir zurück und können dies auf einem historischen Pfad, der einst beschwerlichen alten Bucher Straße. Hierfür gehen wir links vom Gemeindeamt die Straße hinunter Richtung Feuerwehr und biegen in der Kurve dann links ab auf den oberen der beiden Wege. Nach dem Waldstück am Wegweiser zum Moststüble (diesem nicht folgend) geht es rechts ab, bis wir direkt vor ein Haus kommen. Bei diesem biegen wir erneut rechts auf einen Wiesenpfad ab, der uns hinunter bis kurz vor den nächsten Hof führt. Hier halten wir uns kurz rechts, dann geht es links weiter bis zu einer Lichtung vor einem weiteren einsamen Anwesen. Dort wandern wir nach rechts in den Wald und sind nun auf der alten Bucher Straße – und können uns gut die Beschwerlichkeiten vorstellen, die man früher damit hatte, den Ort zu erreichen. Dabei gehen wir immerhin bergab (und vom Winter reden wir besser gar nicht).


Man ahnt, warum der Weg derzeit gesperrt ist: ehemalige, wenig vertrauenerweckende Bahnbrücke.

Tierhilfe Vorarlberg

In Bozenau steht nicht nur der alte Bahnhof für Doren und Sulzberg, und hier führt nicht nur die einzige Brücke weit und breit über die Ach – neben dem Achstüble als Einkehrmöglichkeit gibt es hier seit 2006 auch ein Begegnungszentrum der Tierhilfe Vorarlberg. Bei Voranmeldung erfährt man mehr über die versorgten Tiere und über die Arbeit der Initiative (www.gut-bozenau.at).

Zurück nach KennelbachDurch den Wald wandern wir nun am Hang entlang oberhalb der rauschenden Ach in Richtung Wolfurt. An den nächsten Abzweigungen, erst auf den Forstweg, dann am Kreuz und Brunnen und später kurz vor dem Waldende halten wir uns stets rechts. Schon in Sichtweite von Wolfurt (noch größtenteils hinter einem Hügel verborgen) biegen wir dann nach links (Wegweiser »Wolfurt Kirche«) und kommen ins alte Ortszentrum von Wolfurt. Unterhalb der Kirche gehen wir rechts in die Oberfeldgasse (die mittlere der drei Straßen), gelangen so zur Ach und laufen rechts über die Brücke hinüber nach Kennelbach. Dort halten wir uns erneut rechts und kommen zurück zum Schindler-Areal.

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