Kitabı oku: «Die Mädchen meiner Schule»

Yazı tipi:

Benny Bohlen

Die Mädchen meiner Schule

Sammelband Teil 1 bis 4

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Sammelband

Vorwort

1

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Impressum neobooks

Sammelband

In diesem Sammelband sind die Teile 1 – 4, Die Mädchen meiner Schule, enthalten:

Band 1, Die Mädchen meiner Schule (Der neue Lehrer)

Band 2, Die Mädchen meiner Schule (Die Klassenfahrt nach Prag)

Band 3, Die Mädchen meiner Schule (Die devote Lehrerin, Teil 1)

Band 4, Die Mädchen meiner Schule (Die devote Lehrerin, Teil 2)

Vorwort

Mein ereignisreiches Leben geht in eine neue Phase über!

Ich habe mich dazu entschieden, von den vielen wahren Erlebnissen aus dem Leben eines Lehrers zu erzählen. Es handelt sich meine eigenen Affären, sowie um die vielen Romanzen und Liebesabenteuer meiner Kollegen und Kolleginnen, die mir diese offen und ehrlich erzählt haben, und mir die Erlaubnis erteilten, diese zu veröffentlichen.

Diese wahren Begebenheiten decken das tatsächliche Leben an deutschen Schulen auf. Glauben Sie wirklich, dass die jungen Mädchen der heutigen Generation so harmlos sind, wie sie wirken?

Wenn die Eltern ihren Kindern bereits in frühen Jahren ein i-Pad in die Hand drücken, und einen Internetzugang ermöglichen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unser Nachwuchs bereits sehr früh in die Welt der Sexualität eingeführt wird und diese für die eigenen Interessen zu nutzen versteht.

Hier sollte ich vielleicht anmerken, dass ich Lehrer am Gymnasium für Geschichte und Sport bin. Diese beiden Fächer sind nicht besonders arbeits- und vorbereitungsintensiv. Eigentlich habe ich ein lässiges und entspanntes Leben, wenn nur die jungen, hübschen Mädchen in der Schule nicht gewesen wären. Ein besonderer Ehrgeiz der jungen Generation scheint darin zu legen, einen Lehrer zu verführen. Aber ich greife bereits vor.

Ich sitze jetzt in meinem kleinen Arbeitszimmer und denke für die vergangenen Jahre als Lehrer nach. Was habe ich alles für verrückte Dinge erlebt. Es verging kaum ein Schuljahr ohne eine sexuelle Affäre mit einer, oder mehrerer meiner Schülerinnen.

Vielleicht sollte ich diesen Zeitpunkt nutzen, um mich selbst zu beschreiben. Ich scheine eine intensive Anziehungskraft auf junge Damen auszuüben. Vielleicht liegt das an meiner schlanken, durchtrainierten Statur, oder meinen ausdrucksstarken grünen Augen. Manche behaupten auch, ich hätte eine hypnotisierende, sanfte Stimme. Hier sind die Geschmäcker sicher verschieden, aber wahr ist, dass ich schon seit meiner Kindheit immer auf einen gepflegten Körper geachtet habe. Besonders wichtig waren und sind mir meine Zähne, auf deren hellen Farbton ich sehr stolz bin. Natürlich reagieren die Frauen, egal ob junges Mädchen oder reife Dame, auch auf den Duft eines Mannes. Hier scheine ich das richtige Parfüm – ich verwende Allure von Chanel – zu verwenden, dass sich ideal mit meiner natürlichen Ausdünstung zu ergänzen scheint.

Natürlich ist auch der Penis eines Mannes wichtig. Die Gerüchte, es käme nicht auf die Länge und ausdauernde Härte an, sind gelogen. Diese Behauptung scheint ein Mann mit einem Kurzschwanz in die Welt gesetzt zu haben.

Ich werde hier mal mit diesem falschen Gerücht aufräumen: Jede Frau liebt einen harten, gut gewachsenen Pint. Die ideale Länge liegt bei etwa zwanzig Zentimeter. Das beeindruckt eine Frau, zieht das schwache Geschlecht wie Motten das Licht an. Es signalisiert den Ur-Instinkten der Damen, dass der Mann stark und für die Versorgung einer Familie geeignet ist.

Während ich darüber schreibe, spüre ich ein verdächtiges Ziehen in den Lenden. Hier ist wieder mein Problem, das mich die ganzen Jahre meiner Lehrertätigkeit begleitet hat: Ich bin sehr leicht zu erregen. Ich brauche nur wenige Reize und schon fließt Blut in meinen Schwengel und verschafft mir eine eichenharte Erektion.

Und das in einem Gymnasium, wo die jungen Mädchen in körperbetonter Kleidung herumlaufen. Mist. Allein der Gedanken an meine Schülerinnen lässt meinen Riemen erwachen.

Während ich das schreibe, löse ich meinen Gürtel und ziehe den Reißverschluss herunter. Als ich die Hose öffne, schnellt mein Pint sofort hervor, eindeutig dankbar über die Freiheit, die ich ihm schenke. Er steht bereits im rechten Winkel von meinem Unterleib ab, ein kraftstrotzender, stolz gespannter Bolzen mit knapp über zwanzig Zentimeter Länge.

Ich habe meinem Penis übrigens den Namen »George« gegeben, da ich regelmäßig mit ihm spreche. Ich wollte darüber mal mit einem Psychiater reden, der jedoch sofort abwinkte und meinte, das sei kein Problem, sondern ein übliches männliches Verhalten.

Aber ich schweife erneut ab. Ich erzählte euch bereits, dass ich in meinem Arbeitszimmer sitze und über die vielen sexuellen Abenteuer mit meinen Schülerinnen oder deren Eltern nachdenke. Ja. Sie haben richtig gelesen. Die Eltern meiner Schüler sind nicht besser als ihr Nachwuchs. Auch diese sind bereit, für den Erfolg ihrer Kinder alles zu geben, selbst wenn der Einsatz des eigenen Körpers nötig sein sollte.

Ich hatte ursprünglich die Idee, mit dem Titel: »Die Mädchen meiner Schule« einen erotischen Roman über die sexuellen Affären mit meinen Schülerinnen oder deren Eltern zu schreiben. Aber schnell erkannte ich, dass es einfach zu viele Liebesabenteuer waren, um in einem einzigen Roman geschrieben zu werden.

Daher habe ich mich entschieden, meine Biografie als Lehrer als eine Serie zu veröffentlichen. Außerdem konnte ich mich in den letzten Wochen und Monaten mit Kollegen und Kolleginnen unterhalten, und von diesen eine große Sammlung sehr delikater Geschichten anlegen. Auch diese Erlebnisse werde ich in meiner Serie einbauen. Ich weiß selbst noch nicht, wie viele Teile es werden. Es ist im Grunde erst einmal eine Open-End-Story. Ich werde mit meinen Anfängen als Lehrer beginnen, und dann versuchen, die Vielzahl der Ereignisse zu erzählen.

Darf ich mich bereits als Schriftsteller bezeichnen, nur, weil ich etwas geschrieben habe? Gute Frage. Vielleicht kann mir jemand eine Antwort geben. Aber egal. Da ich das Schreiben als nebenberufliches Hobby betreibe, steht für mich der Spaß im Vordergrund. Ich arbeite immer noch als Lehrer in einem Gymnasium im tiefsten Bayern. Daher bin ich für Kritik und Anregungen in Bezug auf meiner Autorentätigkeit sehr dankbar.

Habt ihr als Lehrer oder Schüler ähnliche Erfahrungen gemacht?

Dann schreibt mir doch, vielleicht können wir diese in einem Band der Serie erzählen. Ich würde mich über Post von euch sehr freuen.

ben.bohlen@gmx.de

Viel Spaß beim Lesen

Euer Benny

1

Es war Anfang August und ich bin gerade achtundzwanzig Jahre alt geworden. Der Geburt am vierten August geschuldet, bin ich vom Sternzeichen Löwe. Sollte sich jemand damit auskennen, oder sich dafür interessieren, kann er mich jetzt astrologisch analysieren. Mit ist das alles völlig egal. Ich bin stark und selbstbewusst, daher sollte sich die Astrologie nach mir richten und nicht umgekehrt.

Ich hatte mein zweites Staatsexamen erfolgreich bestanden und stand nun vor meiner ersten Anstellung als Lehrer für Geschichte und Sport. Und dieser erste Job führte mich an das Annette-Kolb-Gymnasium nach Traunstein. Da sich unter meinen Lesern sicher einige befinden, die in der Schule beim Fach Geografie gefehlt haben, informiere ich kurz über den Standort meiner ersten Anstellung: Traunstein ist eine Große Kreisstadt und der Sitz des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Oberbayern. Sie liegt am Fluss Traun im Chiemgau.

Also, meine lieben Freunde, wir sprechen vom tiefsten Oberbayern, dort, wo die Menschen noch Dialekt sprechen, hübsche Dirndl tragen und täglich Schweinsbraten mit Knödeln essen. Oder auch nicht. Egal. Aber ich sollte bald feststellen, dass hier eine Vielzahl sehr hübscher Mädchen geboren wurden. Und das interessierte George am dringlichsten. Ich sagte bereits, dass die Schlange in meiner Hose mit den Namen George von mir getauft wurde. Die Taufe fand während dem ersten Sex meines Lebens statt, als ich die dicke Nachbarin meiner Eltern ficken durfte. Während ich sie in meinem jugendlichen Elan rammelte, leckte mir ihr Dackel ständig über die Arschbacken. Der Hund der Nachbarin hieß George. Da dieses Ereignis für mich für immer unvergesslich bleiben wird, habe ich den Namen des Hundes auch meinem Pint gegeben.

Aber ich schweife schon wieder ab. Das ist eines meiner Probleme. Ich habe häufig viele Gedanken gleichzeitig, die durch mein Hirn schwirren. Also, wenn ich zwischen den Themen regelmäßig wechsle und abschweife, seht mir das bitte nach. Ich bin auch nur ein ungläubiger Sünder. Oh je, und das im streng katholischen Bayern.

Ich ahnte bereit, dass es hier zu Schwierigkeiten und Verwicklungen kommen würde, sowohl in Bezug auf meinem mangelnden Glauben, als auch wegen der sexuellen Gier meines George, aber nicht, wie schlimm das alles in Traunstein werden sollte.

Aber ich versuche nun, etwas beim Thema zu bleiben.

Ich befand mich auf der Fahrt von München nach Traunstein. Jeder, der einmal im August die Autobahn München-Salzburg versucht hat zu befahren, erinnert sich an die kilometerlangen Staus. Klar, es waren Sommerferien und die Blechkarawanen rollten erbarmungslos in Richtung Süden.

Aber ich war ein cleveres Kerlchen, denn ich mied die Autobahn. Stattdessen nahm ich die Landstraße B304, fuhr an Grafing, Wasserburg und Obing vorbei, bevor mich mein Glück verließ.

Ich befand mich kurz hinter Aiging, einem kleinen Kaff kurz vor Traunstein, als der Hinterreifen meines alten BMWs platzte. Mist. Scheiße. Aber alles Fluchen half nicht. Ich kam am Straßenrand zum Stehen und stellte als erstes fest, wie einsam es in Oberbayern sein konnte. Kein Auto, kein Mensch, keine Hilfe weit und breit.

Vielleicht sollte ich noch kurz anmerken, dass ich wunderschöne Hände und sehr hübsche Finger besitze, die aber über keinerlei Talent für handwerkliche Tätigkeiten verfügen. Und jetzt sollte ich auch noch versuchen, den Hinterreifen zu wechseln? Nein. Das konnte nur in einem Fiasko enden. Später sollte ich feststellen, dass ich gar kein Ersatzreifen im Kofferraum gehabt hätte. Das schien irgendwann mal abgeschafft worden zu sein. Aber egal. Ich hätte mir sowieso nicht die Hände und Fingernägel schmutzig gemacht.

Dreckige Fingernägel geht gar nicht! Denkt daran, liebe Männer, wenn ihr euch mal wieder auf Freiersfüßen befindet. Die Mädels mögen das nicht. Also immer brav die Finger waschen und die Fingernägel säubern, bevor ihr Hand an die Weiber legt. Ich bin auch einer der wenigen Männer, die auf der Wiesn ein halbes Hendl mit Messer und Gabel essen, nur aus dem einzigen Grund, dass ich keine Fettspuren unter den Fingernägeln ertragen konnte.

Aber jetzt stand ich wie ein Volldepp am Straßenrand. Wie bestellt und nicht abgeholt. Aber dank Martin Cooper und seinem Patent aus dem Jahr 1973 gab es ein Handy. Und die aktuelle Generation sogar mit Internet. Und nun kam die Krönung: Es gibt hier im tiefsten Bayern sogar schon Internet. Also konnte ich in Traunstein einen Abschleppdienst ausfindig machen, der bereit war, innerhalb der nächsten zwei bis vier Stunden mein Auto abzuholen. Ja, so sind die Zeitfenster in Bayern. Es eilt nie. Die Termine werden gegeben und eingehalten, aber wann, das bleibt immer ein Abenteuer.

Okay. Also musste ich damit leben. Zum Glück war es August. Der Himmel war blau und die Sonne brannte vom Himmel. Durch die Wegbeschreibung meines Handys wusste ich, dass in nur wenigen Metern die Traun fließen sollte. Ich schrieb also einen Zettel, gab meine Handynummer bekannt und teilte dem Abschleppdienst mit, dass ich in der Umgebung etwas spazieren ging. Das Blatt heftete ich an die Windschutzscheibe.

Anschließend verließ ich die Bundesstraße und spazierte auf einem schmalen Weg in die Richtung, die vermutlich zur Traun führen würde. Vor mir bereitete sich die hügelige Voralpenlandschaft aus. Für den Anblick geben viele Menschen einen Haufen Geld aus und machen hier Urlaub. Und ich durfte hier arbeiten. Eigentlich ein schöner Job. Aber es sollte leider alles anders kommen. Aber dazu später mehr.

Kurz darauf erreichte ich die Traun. Der Fluss war an dieser Stelle schmal und nicht allzu tief. Ich überlegte einen Moment, ob ich mir ein kühles Bad gönnen sollte, verabschiedete mich jedoch schnell von dem Gedanken, da ich keine Wechselkleidung oder Handtuch dabeihatte.

Ich suchte mir eine Stelle am Ufer heraus, wo ich mir das Gesicht und die Hände kühlen konnte. Diese fand ich neben einem Gebüsch. Ich kroch an das Ufer und neigte mich über das leise plätschernde Wasser. Der Fluss glänzte von dieser Position wie flüssiges Metall. Jede Welle trug einen hellen Saum.

Bayern war faszinierend, dachte ich in diesem Moment erneut. Ich ließ mich auf den Bauch sinken und spritzte das Wasser in mein Gesicht.

Von fern hörte ich junge Stimmen, die sich meiner Position näherten. In dieser Sekunde kam ich mir in der liegenden Position recht dämlich vor, und wollte nicht gesehen werden. Aber ich stellte beruhigt fest, dass ich vom Gebüsch so verdeckt war, dass die jungen Leute an mir vorbeigehen würden, ohne mich zu sehen.

Doch sie kamen näher und blieben am Rand der Lichtung stehen. Ich blickte durch die Zweige hindurch. Der junge Mann hatte den Kopf des Mädchens in beide Hände genommen und küsste sie. Er war etwas größer wie sie.

Ich musste grinsen. Es war auch ein kitschiger Anblick. Sonne, Berge, Fluss, Bayern und ein küssendes Paar. Ein prima Foto für einen Werbeprospekt.

Das blonde Mädchen, ich schätze sie auf achtzehn oder neunzehn Jahre, ließ ich bereitwillig küssen. Dann zog sie seine Hände beiseite und trat einen Schritt zurück. Ich wurde nun Zeuge, einer interessanten Gegebenheit.

„Tony ... du ... du küsst ja wild“, stammelte die Blondine.

Ihre Lippen glühten, ihre Augen waren verschleiert. Tony griff wieder nach ihr und drückte sie an sich. Sein Mund presste sich auf die verlockenden Lippen.

Eigentlich habe ich nur sehr gering ausgeprägte voyeuristische Neigungen. Ich bin eher der Typ, der gerne beobachtet wird, als andere zu beobachten. Selbst aktiv zu sein ist immer befriedigender, als einen passiven Spanner zu markieren. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich sehr verschieden. Daher wollte ich eigentlich nicht Zeuge dieses Techtelmechtels sein, doch ich konnte den Blick nicht abwenden. Wie sie sich an ihn schmiegte, sich weich in seine Arme legte! Es war spannend und auch leicht erotisierend.

Langsam ließ sich der junge Mann auf den Waldboden nieder, zog die Blondine zu sich herunter und küsste sie im Gesicht und am Hals. Nun lag sie mit geschlossenen Augen neben ihm ausgestreckt unter dem dicken Ast einer rotgelben Buche.

Jetzt wurde ich doch leicht nervös. Ich wagte es nicht, mich zu rühren! Wenn ich jetzt gehen würde, dann hörten sie mich und glaubten, dass ich so ein beschissener Spanner bin. Und das, als neuer Lehrer im Traunsteiner Gymnasium. Das wäre ein schlechter Einstand.

Es war eindeutig zu spät zum Gehen!

Der Bursche streichelte nun über den schlanken Körper des Mädchens. Er berührte zart und vorsichtig ihre Brüste und knöpfte mit zitternden Fingern ihr Kleid auf. Dann küsste er ihren Hals, den weichen Hügel und das zarte Tal zwischen den festen Brüsten. Sein Mund verweilte an den Kuppen, während seine Hand über ihre Hüfte und den Oberschenkel hinunter zum Rocksaum strich. Dann schob er ihr Kleid hinauf, streichelte vom Knie innen an den Schenkeln hinauf, immer höher.

Die Blondine stöhnte leise. Ihre Beine entspannten sich und öffneten sich ein wenig. Er berührte ihren Slip, zog leicht am Bund. Sie richtete sich auf.

„Nein, Tony, nicht ... wir wollen doch nicht ernst machen!“

„Keine Angst, ich tue dir nichts. Ich will dich nur streicheln, dich küssen, zärtlich zu dir sein. Bitte, lass es dir gefallen. Du bist so schön, Marie, die schönste und erotischste Frau der Welt.“

Marie lächelte ihn verträumt an. Die Komplimente hatten ihr gefallen. Tony schien das Richtige gesagt zu haben. Erneut küsste er sie. Langsam ließ sie sich wieder zurückfallen. Seine Küsse erregten sie, ihre Abwehr schwand. Sie streichelte seinen Rücken, seine muskulösen Schultern.

Tony ergriff den Bund ihres Höschens und zog es langsam ihre Hüften herunter. Sie hob sich ein wenig, um es zu erleichtern. Dann lag ihr nackter Schoß frei vor ihm.

Er kniete neben ihr und starrte einen Moment lang fasziniert die völlig glatt rasierte Intimzone des Mädchens an. Seine Hand umschloss den Venushügel und schob sich langsam tiefer. Wieder streichelte er sie sanft. Marie bewegte sich leise. Tonys Hände waren überall. Eine Hand strich über den flachen Bauch und die Hüften, die andere Hand über die Schenkel. Dann drang er mit einem Finger vorsichtig und sehr zart in ihre Spalte ein. Marie stöhnte lauter. Ihr Körper hob sich seiner Hand entgegen.

„Ach, schön, jaaa ...“, murmelte sie leise.

Ihr Kopf lag auf dem Waldboden. Tony küsste immer wieder ihren Hals und ihre Brust. Dann beugte er sich weiter über sie, küsste ihren Bauch und ihre Schenkel.

Langsam, mit wachsender Spannung, wanderten seine Lippen zu ihrem Schoß. Sie stöhnte auf, breitete die Arme aus und bewegte den Kopf leidenschaftlich hin und her. Als sie immer heftiger atmete, nahm Tony seine Hand und drückte zwei Finger in ihre gierige Vagina.

Nach wenigen rhythmischen Bewegungen bäumte sie sich auf und schrie: „Aaaahhh ...“

Ihr Körper zuckte einige Male wild hin und her. Dann entspannte sie sich.

Jetzt nahm Tony ihre Hand und führte sie an sein aufgerichtetes Glied, das er aus dem Gefängnis seiner Hose befreit hatte. Langsam bewegte er ihre Hand auf und ab.

Marie richtete sich leicht auf. Während sie noch zusah, wie er ihre Hand bewegte, drückte sie ihn mit der anderen Hand zu Boden. Er ließ sich weich zurückfallen. Sein Penis stand groß und kraftvoll in die Höhe.

Sie kniete sich neben ihn und umschloss mit einer schnellen Bewegung sein Geschlecht mit ihren vollen Lippen. Erst streichelte sie es nur mit den Lippen, dann fasste sie mit der Hand die Wurzel und begann, ihren Kopf auf und ab zu bewegen. Nach wenigen Sekunden bäumte sich Tony wie ein Bogen auf. Aus seinem prall geschwollenen Glied ergoss sich ein Schwall heißer Flüssigkeit, die Marie mit ihren Händen auffing.

„Du, ich mag dich“, sagte sie leise, „du bist lieb.“

Tony richtete sich auf und half ihr beim Aufstehen. Gemeinsam zogen sie sich an und richtete ihre Haare. Er legte seinen Arm um sie. Dann gingen sie eng umschlungen den Weg zurück, auf dem sie gekommen waren.

Und ich? Klar, ihr habt allen Grund, mich zu schimpfen. Aber was hätte ich tun sollen? Daher gebe ich es zu. Ich hatte die Augen nicht abwenden können, war wie in einer lustvollen Trance gewesen und hatte die Szene wie einen hübschen Pornofilm genossen.

2

Traunstein wirkte so einladend. Es war Liebe auf den ersten Blick. Verwinkelte Gassen, freundliche Häuser mit breiten Dächern und schön geschnitzten Balkonen, auf denen leuchtend rote Geranien blühten. Ein reich verzierter Brunnen schmückte die Mitte des Rathausplatzes. Die Inschrift in golden glänzenden Buchstaben am Fuße des Brunnenheiligen lud den Fremden ein, sich an dem erfrischenden Wasser zu laben. An einer Brücke war ein verwittertes Holzschild befestigt: Für Traktoren gesperrt!

Ich ließ meine Augen über die Stadt schweifen, sah im Hintergrund die Chiemgauer Alpen liegen. Gewaltige Gebilde aus Stein, die meine Phantasie beflügelten. Märchen- und Fabelwesen, Hexen und Feen wohnten dort oben über den grünen Almen. Ich liebte den Zauber der ungebändigten Natur.

Das Hupen eines Autos schreckte mich aus meinen Gedanken.

„Wohl verrückt geworden, he?“, rief der Fahrer eines offenen Sportwagens. „Mitten auf der Straße zu pennen. Blöde Großstadtaffen!“

Großstadt? Stimmt, mein Münchner Kennzeichen, stellte ich fest. Der Abschleppdienst hatte meinen BMW nicht abschleppen müssen, sondern nur irgendeine Flüssigkeit in den Reifen gepumpt. Es würde für ein paar Kilometer gehen, aber dann sollte ich den Reifen wechseln lassen, so wurde ich informiert. Ich hatte freundlich genickt, dem Mann eine Banknote in die ausgestreckte Hand gedrückt und weiter nach Traunstein gefahren.

Ich machte eine entschuldigende Handbewegung, fuhr wieder an und bog in die nächste Straße ein. Ein Schild wies mir den Weg: Annette-Kolb-Gymnasium.

Das Schulgebäude passte nicht in das Stadtbild, obwohl der moderne Bau aus Glas und Beton sehr zweckmäßig wirkte. Aber da die Schule ein wenig entfernt von der Stadt am Waldrand stand, neben Sportgelände und Fußballstadion, machte sie einen guten Eindruck.

Während ich mich der Schule näherte, sah ich auf dem Sportplatz junge Männer in bunten Trikots über den Rasen laufen.

„Tor, Tooor!“, schrien die zehn Zuschauer, als ein Blondschopf in Rot nach raschem Spurt den Ball ins Tor geschossen hatte.

Der Lärm eines Schwimmbades tönte herüber. Die spielenden, planschenden Kinder übertönten mit ihrem Geschrei noch die Rufe der Fußballfans.

Ich wendete und fuhr in die Stadt zurück. Durch einen Torbogen, dann links und die nächste Straße rechts, so hatte es mir Claudia Bamhackl beschrieben.

Ich fand einen Parkplatz genau vor der Hausnummer zwei. Es war ein freundliches Haus mit weiß getünchten Mauern, grünen Fensterläden und einem schönen Balkon im ersten Stock. Auch hier blühten rote Geranien in den Kästen.

Ich stieg aus und schloss mein Auto ab. Dann ging ich langsam auf das Gartentor zu.

»Bamhackl«, stand auf dem Klingelschild. »Einmal läuten«

Das Schild darunter war leer, kein Name aufgedruckt. Ich klingelte und ging zur Haustür. Ein hübscher kleiner Garten mit Jasmin und Fliedersträuchern lag vor dem Haus; auf den Stufen zur Eingangstür standen zwei Schalen mit blühenden Fuchsien. In den Beeten neben dem Gartenweg blühte roter und weißer Phlox.

Aus dem geöffneten Fenster neben der Haustür hörte ich das Klappern von Geschirr.

„Moment“, rief eine Frauenstimme. „Ich komme gleich.“

Dann hörte man das Schlagen einer Tür und tippelnde Schritte. Eine ältere Dame öffnete. Mit ihr kam ein Schwall von Küchenduft aus der Tür. Frisch gebacken, dachte ich, wie zu Hause.

„Ja, bitte?“, fragte sie freundlich.

„Ich bin Benny Bohlen“, stellte ich mich vor.

„Oh, Herr Bohlen“, rief die Hausfrau. „Gerade haben wir von Ihnen gesprochen.“

„Tatsächlich?“

„Aber ja. Ich habe meiner Schwester am Telefon erzählt, dass der neue Lehrer bei mir wohnen wird. Wie in alten Zeiten, habe ich gesagt. Sie müssen nämlich wissen, dass mein Mann auch Lehrer war. Aber nun kommen Sie doch erst einmal herein. Ich bin Claudia Bamhackl.“

Damit trat sie von der Tür zurück und streckte mir die Hand entgegen. Neugierig betrat ich das Haus. Da ich hier wohnen sollte, sah ich mich mit einem raschen Blick genau um. Es gefiel mir hier sofort: ein breiter Flur, glänzend gebohnerte Holzdielen mit einem rötlichen Teppich belegt, mehrere Türen und auf einer alten Kommode ein großer Asternstrauß. Meine Blicke verweilten einen Augenblick auf der Treppe, die sich in behäbiger Rundung nach oben in den ersten Stock erhob.

Dann folgte ich der einladenden Handbewegung von Claudia Bamhackl. Auf dem Tisch war für zwei Personen Kaffeegeschirr aufgedeckt. Ein frischer, duftender Napfkuchen stand in der Mitte.

„Mögen Sie Kuchen?“, fragte die Hausherrin.

„Meine heimliche Leidenschaft.“

„Ach“, rief sie freudig, „meine auch. Aber setzen Sie sich doch. Ich hole schnell den Kaffee. Dann können wir ein wenig plaudern. Oder möchten Sie erst Ihr Zimmer sehen?“

„Das kann noch warten. Aber wenn ich mir vielleicht zuerst die Hände waschen dürfte? Ich hatte nämlich eine Reifenpanne.“

„Na, so ein Pech. Kommen Sie, ich zeige Ihnen das Badezimmer.“

Einige Minuten später saßen wir bei Kaffee und Kuchen. Ich genoss die gemütliche Atmosphäre, und fühlte mich vom ersten Augenblick an wohl. Fast eine Stunde lang hörte ich der Dame zu, aß Kuchen, trank Kaffee und nickte.

Sehr bald kannte ich ihre ganze Lebensgeschichte. Als Kind eines Bauern hatte Claudia Bamhackl das Licht der Welt erblickt, vor siebenundsechzig Jahren. Sie sieht eigentlich viel jünger aus, dachte ich damals, sie hat so lebendige Augen und ein so fröhliches Lächeln. Mit achtzehn heiratete sie einen jungen Lehrer und zog mit ihm nach Traunstein. Sie schenkte ihm eine Tochter und war eine gute Ehefrau. Später ging die Tochter nach München und heiratete dort einen Rechtsanwalt. Ihr Mann war vor einigen Jahren gestorben. Seit dieser Zeit lebte sie allein, aber sie schien sich mit dem Leben gut auszukennen, war rüstig und trotz allem guter Dinge.

Vor zwei Monaten hatte der Schuldirektor bei Claudia Bamhackl angefragt, ob sie nicht ein Zimmer an einen Lehrer aus München vermieten wolle.

Und ob sie wollte!

Wo sie doch so viel Platz hatte. Und so viel Zeit. Außerdem konnte sie viele gute Ratschläge geben.

„Ich schwatze doch zu viel“, sagte sie lächelnd, nachdem sie geendet hatte.

„Aber nein, ich höre Ihnen gern zu. Übrigens, Ihr Kuchen schmeckt ganz ausgezeichnet. Auch Ihr Kaffee ist so, wie ich ihn gern mag.“

„Sie sind sehr liebenswürdig, junger Mann“, bemerkte sie geschmeichelt. „Möchten Sie jetzt Ihr Zimmer sehen?“

„Ja, sehr gerne.“

Gemeinsam gingen wir in den ersten Stock. Meine Hand strich dabei über das dunkel glänzende Eichenholz des Geländers, als ich die Stufen hinaufging. Ein dicker Velourteppich schluckte jedes Geräusch der Schritte. Oben blieb ich auf dem kleinen, blitzsauberen Vorplatz stehen. Claudia Bamhackl öffnete die Tür neben der Treppe.

Ich blieb überrascht auf der Schwelle stehen. Der Raum übertraf alle meine Erwartungen. Er war sehr geräumig; zwei Fenster gaben angenehmes Licht. Die Abendsonne sandte die letzten goldenen Strahlen herein. Auf dem hellen Riemenfußboden lag ein dicker, bunter Teppich. Am linken Fenster stand ein großer Schreibtisch aus Eichenholz, dessen Platte mit grünem Filz bezogen war. Deckenhohe Wandregale boten viel Platz für Bücher. Gleich neben der Tür stand eine behagliche, braunbezogene Sitzgruppe, daneben eine Blumenbank mit bunten Herbstblumen in einer Tonschale. Über dem Sofa hing an der weißen Wand eine Reproduktion von Manet, eine bunte Wiesenlandschaft mit weiblichen Figuren im Hintergrund. Es war ein anheimelnder Raum.

„Das ist doch sicher das Arbeitszimmer ihres Mannes gewesen“, erkundigte ich mich.

Claudia Bamhackl nickte. „Es steht schon so lange leer. Da habe ich mir gedacht ... äh, gefällt es Ihnen?“

„Und ob es mir gefällt!“

„Na, sehen Sie! Gleich nebenan ist Ihr Schlafzimmer. Auf der anderen Seite des Flurs liegen Bad und Toilette.“

„Es sieht alles wunderbar aus“, bedankte ich mich.

„Also, ich lasse Sie jetzt allein. Sie wollen sicher Ihre Sachen aus dem Wagen holen und einräumen. Der Haustürschlüssel liegt auf dem Schreibtisch. Ich habe auch ein Klingelschild für Sie anfertigen lassen. Wäre es Ihnen recht, wenn ich unter Ihrem Namen »Dreimal läuten« draufschreibe? Dann wissen wir gleich, wer von uns beiden gemeint ist.“

Ich nickte zustimmend. Mir gefiel es hier sehr gut. Als die Hausherrin zur Treppe ging, fragte ich: „Kann ich mein Auto vor dem Haus stehen lassen?“

„Ach ja, natürlich. Sie können aber auch hinter das Haus fahren. Dort ist ein leeren Holzschuppen.“

Sie lächelte und ging nach unten. Sie freute sich, dass mir offensichtlich alles gut gefiel. Dieser nette junge Mann war ihr als Mitbewohner sehr willkommen.

Ich holte meine Koffer und richtete mich häuslich ein. Dann sprang ich schnell unter die Dusche und zog mir eine saubere Jeans an.

Als nächstes sah ich mich in meinem neuen Schlafzimmer um. Auch hier lag ein bunter Teppich auf dem hellen Holzfußboden. Ein breites Bett nahm die eine Wand ein, gegenüber stand eine zierliche Kommode aus Kirschholz mit einem hübschen Spiegelaufsatz. Ein dazu passendes Nachtkästchen stand neben dem Bett mit einer Lampe, deren Schirm aus hellgelbem Leinen bestand, passend zu den Vorhängen am Fenster.

Es wurde bereits Abend. Die Sonne war untergegangen, aber ich hatte gerade jetzt noch Lust auf einen kleinen Spaziergang. Ich lief die Treppe hinunter und ging mit elastischen Schritten durch den Hausflur und über den Steinplattenweg zur Straße.

Als ich nach einer Stunde zurückkam, telefonierte ich kurz mit dem Schuldirektor. Wir vereinbarten für den nächsten Tag ein Treffen in der Schule, ein erstes Kennenlernen.

Claudia Bamhackl kam aus der Küche und rief gutgelaunt: „Ich habe eine Kleinigkeit gekocht, nichts Besonderes, aber ich würde mich freuen, wenn Sie mir Gesellschaft leisten.“

Ich hörte, wie mein Magen knurrte und antwortete: „Ja, danke, sehr freundlich von Ihnen.“

3

Die Klasse zwölf C vom Annette-Kolb-Gymnasium saß vollzählig auf ihren Plätzen: vierzehn Mädchen an Einzeltischen in zwei Reihen am Fenster, an der Innenwand sechs Jungs.

Der Schuldirektor, Eberhard Weißnicht, hatte mich in meine neue Klasse begleitet. Vielleicht glaubte er, ich würde eine moralische Stütze benötigen. Die Klasse verhielt sich still, als wir den Raum betraten.

„Ich möchte euch alle zum neuen Schuljahr begrüßen. Ihr werdet sicher verwundert sein, warum der Schuldirektor diese Worte an euch richtet“, sagte Eberhard Weißnicht und sprach nach einem kurzen Rundblick über die jungen Gesichter weiter: „Ihr bekommt einen neuen Klassenlehrer, der euch in den Fächern Deutsch und Sport unterrichten wird. Ich möchte, dass ihr Ben Bohlen begrüßt.“

Die zwanzig Schüler klopften verhalten mit den flachen Händen auf die Tischplatten. Ich spürte sofort, dass ich mir den Respekt erst erarbeiten musste.

„Nun wünsche ich euch ein erfolgreiches Schuljahr und trete das Wort an euren neuen Klassenlehrer ab.“

Der Direktor trat beiseite und nickte mir zu. Ich stand gerade an der Tafel und schrieb meinen Namen. Außerdem brauchte ich eine kurze Pause vom Anblick der süßen jungen Mädchen. Puh. Das war grenzwertig für einen leicht zu erregenden Mann. Ich unterrichtete pure Erotik. Die Mädchen waren der Hammer, eines hübscher als das andere. Ich erinnere mich noch an meine damaligen Gedanken, meine Verzweiflung, da ich genau spürte, dass es nicht gut gehen würde. Früher oder später musste ich diesen geilen Geschöpfen erlegen. Vor dem Sportunterricht, wenn die Mädchen in einem knappen Sportdress vor mir herumhüpfen würden, war mir bereits angst und bange.

„Also macht mir keine Schande“, sagte der Direktor lächelnd zur Klasse und nickte zu Abschied. Dann ging er. Schweigen. Die Schritte des Schuldirektors verloren sich auf dem Flur. Stille.

Die Zwölfte war mit ihrem neuen Klassenlehrer allein. Ich musterte meine Schüler, und sah in die neugierigen Augen. Dann erstarrte ich für einen kurzen Moment. In der zweiten Reihe saß die blonde Marie, die ich heimlich am Fluss beobachtet hatte. Und tatsächlich. Auch ihr Partner, den sie am Fluss den Schwanz gelutscht hatte, der schüchtern wirkende Tony, war einer meiner Schüler. Er saß in der letzten Reihe. Zum Glück hatten die beiden meine Anwesenheit in dem Gebüsch nicht bemerkt. Das wäre sonst ein peinlicher erster Auftritt vor meiner neuen Klasse geworden. Ich versuchte die Gedanken an die Szene am Fluss zu verdrängen.

„Wir wollen uns möglichst gut vertragen und ordentliche Arbeit leisten, okay“, begann ich meine ersten Worte und hoffte, dass diese klar und selbstbewusst klangen.

Gemurmel erfüllte den Klassenraum. Einige Schüler nickten mir zu, andere grinsten sich an. In einigen Mädchengesichtern las ich Entgegenkommen.

„Natürlich habe ich gewusst, dass eine zwölfte Klasse kein Kindergarten mehr ist. Aber dass ich hier so nette Jungs und so hübsche jungen Mädchen begegne, habe ich mir nicht vorgestellt. Ihr seid alle volljährig und daher nach dem Gesetz bereits erwachsen. Womit wir bei der wichtigen Frage angelangt sind: Wie soll ich euch anreden? Mit »Sie« oder mit »Du«?“

„Mit »Sie«!“, riefen einige Mädchen.

„Mit »Du«!“, erklang es von der anderen Seite.

Nun redeten alle durcheinander und ich musste das Gemurmel unterbrechen.

„Wie wäre es, wenn wir abstimmten?“, schlug ich vor.

Von der Klasse kam keine Reaktion.

„Wer war denn bisher Klassensprecher?“

Die blonde Marie, deren nackten Körper ich durch die Büsche am Fluss bereits bewundert hatte, erhob sich.

„Klassensprecherin!“, sagte sie spitz.

„Verzeihung“, murmelte ich. Natürlich, auch mit diesem Problem muss ich rechnen. In diesem Alter sind sie nicht nur hübsch, sondern auch empfindsam. Und ausgerechnet Marie war die Klassensprecherin! Immer wenn ich das Mädchen ansah, hatte ich ihre blank rasierte Spalte vor meinem geistigen Auge. Mist. Aber geil.

„Haben Sie einen Vorschlag?“, erkundigte ich mich und versuchte die Farbe ihrer Augen zu erkennen, sah jedoch nur ihre lutschenden Lippen am Schwanz von Tony.

„Tja, das ist nicht so einfach. Alle Mädchen werden loyal sein, wenn ich etwas vorschlage. Dann sind es vierzehn Stimmen. Aber wir müssen schnell eine Besprechung abhalten. Würden Sie uns einige Minuten geben?“

Ich betrachtete interessiert erst die Mädchen und dann die Jungs an. Der Ton der Klasse gefiel mir. Allerdings waren die Burschen bei jeder Abstimmung im Nachteil. Aber das war nicht zu ändern.

„Bitte besprechen Sie sich.“

Und an die Jungs gewandt: „Ihr natürlich auch. Ich schreibe inzwischen einen Plan für die Einteilung der Sportstunden an die Tafel.“

Ich drehte mich um und wischte meinen Namen von der Tafel. Hinter mir ging es ziemlich lebhaft zu. Ich sah auf die Uhr und schrieb dann den Sportplan. Die Mädchen ereiferten sich, blieben aber im Flüsterton. Auch die Jungs murmelten nur verhalten. Nach fünf Minuten drehte ich mich wieder der Klasse zu.

„So, jetzt müsste eine Entscheidung gefallen sein. Ich bitte um Vorschläge für die Abstimmung. Wer ist für »Sie«?“

Bei den Mädchen erhob sich keine Hand, obwohl manches Gesicht verriet, dass einige nicht ganz einverstanden waren. Bei den Jungs hoben sich fünf Hände.

„Wer ist für »Du«?“

Jetzt streckten sich alle Mädchenhände nach oben, außerdem der Rest der Burschen.

„Damit ist die Frage geklärt. Wir müssen uns nach der Mehrheit richten. Ich bedanke mich für das Vertrauen und weiß es zu schätzen. Jetzt bitte ich jeden von euch, seinen Vornamen auf einen Zettel zu schreiben und diesen vor euch auf den Tisch zu stellen. So kann ich mir die Namen am schnellsten merken. Aber zuerst ist jeder von euch so nett und sagt mir seinen Namen selber. Der Gerechtigkeit zuliebe fangen die Jungs an.“

Jeder nannte seinen Namen. Dabei erkannte ich schon ein wenig den Charakter und die Art meiner Schüler. Als ich jedem einmal zugenickt hatte, stellte ich mit Vergnügen fest, dass kein wirklich schwieriger Typ dabei war.

Bei den Mädchen verweilten meine Augen etwas länger als nötig. Sie waren teils ein wenig verlegen, teils leicht aggressiv, sogar ein spöttisches Lächeln erkannte ich. Achtzehnjährige mit weiblichen Rundungen, modisch sommerlich gekleidet, mit braungebrannten Armen und Beinen. Ich ertappte mich dabei, wie meine Blicke über die nackten Knie einiger Mädchen streiften. Ich war schon von dem perfekt gewachsenen Körper der blonden Marie am Fluss beeindruckt gewesen, aber die anderen Mädchen schienen ihr in nichts nachzustehen. Ob blond, brünett oder schwarzhaarig, hier war alles zu bewundern. Mensch, pass bloß auf. Und du, George, gib Ruhe! Denn ich spürte bereits ein verdächtiges Ziehen und Zerren in der Hose. So ein Mist.

„Herr Bohlen, wir sind mit den Namen durch“, sagte Marie, die Klassensprecherin, laut.

Ich betrachtete das Mädchen erneut, und hoffte, nicht wieder eine blanke Spalte vor meinem geistigen Auge zu sehen. Marie hatte sich halb erhoben, um meine Aufmerksamkeit zu erhalten. Dadurch sah ich in ihren Ausschnitt. Das leichte blaue Kleid lag nicht eng am Körper, der Stoff bauschte sich ein wenig um den festen Busen. Trotzdem bekam ich einen tiefen Einblick und erinnerte mich an die Sekunden, als Tony an ihren Titten herumgefummelt hatte.

„Wie?“, stammelte ich unbeholfen und entschuldigte mich gleich darauf. „Ich war wohl mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache. Aber das versteht ihr sicher. Der Umzug, die neue Umgebung. Da heute der erste Schultag ist, müssen wir ja nicht gleich mit dem Stoff anfangen. Übrigens, Traunstein gefällt mir bisher sehr gut.“

Einige nickten. Dann fuhr ich fort: „Habt ihr vielleicht eine Frage an mich?“

„Ich“, meldete sich ein Mädchen aus der dritten Reihe. Sie stand auf.

Ich sah kurz auf das Schild auf ihrem Tisch: Lisa. Dann betrachtete ich das junge Mädchen, und sah eindeutig eines der schönsten weiblichen Geschöpfe, dass ich je gesehen hatte. Mist. Sie hätte jeden Schönheitswettbewerb gewonnen. Lisa war schlank, hatte ein bezauberndes Gesicht, blonde, lange Haare, die glatt über die Schultern fielen und lebendige, große blaue Augen.

„Das wollen wir gleich mal abstellen“, sagte ich. „Ihr braucht nicht aufzustehen, wenn ich etwas frage. So groß ist die Klasse nicht, dass ich euch nicht auch so sehen kann. Also, was wolltest du fragen, Lisa?“

„Sind Sie verheiratet?“

Ich musste schmunzeln. Neugierige Mädchen. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich damals dafür, offen und ehrlich zu antworten: „Nein.“

„Verlobt?“

„Auch nicht.“

„Aber eine feste Freundin haben Sie doch, oder?“

Jetzt wurde ich doch skeptisch. Vorsicht, alter Junge, dachte ich. Jetzt wollen sie dich aufs Glatteis führen.

„Diese Frage ist recht persönlich, aber derzeit habe ich keine feste Beziehung, ich lebe allein.“

Lisa, die vor meinem geistigen Auge gerade eine Krone für den Sieg einer Miss-Wahl trug, machte einen artigen Knicks und setzte sich. Ihre Augen sprühten vor Vergnügen.

„Haben Sie ein Auto, und was für eins?“, fragte Simon, ein Junge, der ganz hinten saß.

„Einen roten BMW.“

„Der mit dem platten Reifen?“

„Ja. Woher weißt du das?“

„Meinem Vater gehört das Abschleppunternehmer, das Ihnen geholfen hat.“

„Richte ihm bitte meine besten Grüße aus.“

„Werde ich tun.“

Dieses Frage- und Antwortspiel förderte ich bewusst. So lernte ich meine Klasse ein wenig besser kennen, wer sich in den Vordergrund drängte, wer nur zuhörte.

„Dürfen wir die Sitzordnung ändern?“

Das war Marie, die Klassensprecherin. Sie hatte nicht einmal die Hand gehoben. Aber anscheinend war sie eine Art Autorität, denn sofort war gespannte Stille. Das machte mich sofort stutzig. Diese Frage schien irgendwie wichtig zu sein, aber ich konnte natürlich die Hintergründe nicht wissen.

„Wie wollt ihr sie denn ändern?“

„Die Tische umstellen, zu zweit oder zu dritt zusammenschieben. Wir könnten Arbeitsgruppen bilden.“

„Darüber müssten wir uns unterhalten. Macht doch mal einen Plan, möglichst mehrere Vorschläge. Ich kann mich dazu heute noch nicht äußern.“

„Wir wissen schon genau, wo wir sitzen wollen. Wir möchten auch nicht mehr so nach Jungen und Mädchen getrennt sitzen. Das schafft Gegnerschaft, und das ist doch heute nicht mehr gefragt!“

Ich sah Marie an, die jetzt plötzlich Mensch und nicht mehr Spalte für mich war. Sie wollte sofort eine Entscheidung von mir haben. Ich begriff in dieser Sekunde, dass ich strenger sein musste, wenn ich nicht dauernd überfahren werden wollte. Von Fairness war hier natürlich keine Rede. Ich hob den Kopf und sah einmal kurz über die gespannten und neugierigen Gesichter.

„Das wird heute nicht entschieden. Wir haben ja Zeit. Lasst uns nächste Woche wieder darüber reden.“

Mit Absicht hatte ich meiner Stimme ein wenig Härte verliehen. Der Klasse entging der Wandel keineswegs. Einige Augenpaare senkten sich.

Ich nickte Marie zu. Die Klasse wusste nun, dass meine Gutmütigkeit vernünftige Grenzen hatte.

In diesem Augenblick ertönte die Pausenglocke. Das war mir sehr lieb, ein wirkungsvoller Abschluss für die erste Stunde. Ich trat an mein Pult und nahm meine Tasche.

Hier war nun mein neuer Arbeitsplatz.

Und immer würde ich diese entzückenden Mädchen vor Augen haben, jedes so anziehend und reizvoll gekleidet. George zuckte unverändert in meiner Hose. Auch ihm schienen die jungen Damen gefallen zu haben.

„Also, das war´s für heute. Ihr habt jetzt Geschichte. Ich werde meinen Kollegen bitten, euch heute noch zu schonen, sozusagen als Einstand. Also, dann bis morgen.“

„Auf Wiedersehen, Herr Bohlen“, erklang es im Chor.

Ich verließ die Klasse, schloss die Tür und atmete tief durch. Das konnte ja heiter werden. Ich war einerseits begeistert von der Aussicht, diese Klasse jeden Tag zu sehen und ihre Entwicklung zu fördern; anderseits war mir nicht wohl bei dem Gedanken, dieser jungen Weiblichkeit so massiv ausgesetzt zu sein. Da konnte einem schon die Luft knapp werden, wenn man all diese zauberhaften Gestalten dauernd vor Augen hatte. Wie sie sich bewegten, wenn sie sich nur einmal vom langen Sitzen reckten und streckten! Wie sich der Kleiderstoff um ihre erotischen Körper spannte.

„Na, wie war denn die erste Stunde, Herr Bohlen?“

Die Stimme des Kollegen Georg Knüppel holte mich aus meinen Gedanken.

„Mittelprächtig“, antwortete ich.

„Wird schon werden. Ich werde die Zwölfte jetzt mit Geschichte auf Vordermann bringen.“

„Oh je, das klingt ja recht ernst.“

„Nicht gut?“

„Ich habe mich mit einer deutlichen Zurechtweisung verabschieden müssen, aber als kleines Trostpflaster anklingen lassen, dass ich für sie heute noch um Schonung bitten würde.“

„Zurechtweisung? Was war denn?“

„Die Klassensprecherin hat mich mit der Bitte um eine neue Sitzordnung überrumpeln wollen.“

„Marie?“

„Ja.“

„Schau, schau, das kleine Biest. Und wie haben Sie reagiert?“

„Das Thema verschoben.“

„Gut, sehr gut. Und was die Schonung betrifft, nun, ich werde durchblicken lassen, dass ich mich erweichen ließ.“

„Danke, das ist nett.“

„Eine Hand wäscht die andere, Herr Kollege. Ich glaube, wir verstehen uns. Darum möchte ich Ihnen schon jetzt einen kleinen Hinweis geben, obwohl es sicher ein wenig verfrüht ist.“

„Für Hinweise bin ich immer dankbar.“

„Wissen Sie, wenn Sie unserem Kollegen Holger Wyrwa begegnen, dann sollten Sie grundsätzlich etwas vorsichtig sein.“

„Wieso?“

„Er mag Sie nicht.“

„Aber er kennt mich doch gar nicht.“

„Das ist für Kollegen Wyrwa nicht nötig. Sie sind gegen seinen Willen hier. Er hatte einen anderen Vorschlag für die freie Stelle, verstehen Sie?“

„Vielen Dank für die Warnung.“

„Ist schon okay.“

Studienrat Knüppel ging zur Zwölften, um Geschichte zu unterrichten. Ich betrat das Lehrerzimmer und bereitete mich auf die nächste Deutschstunde vor, die ich anschließend in einer der unteren Klassen zu geben hatte.

Als ich die Treppe hinunterging, um die dritte Klasse aufzusuchen, tauchten vor meinem inneren Auge wieder die Mädchengesichter der Zwölften auf: das wunderschöne, blond umrahmte Gesicht von Lisa, die fragenden, großen Augen der schwarzhaarigen Sarah und Maries umwerfender, direkter Charme. Ich seufzte, aber es war kein unglückliches Seufzen, sondern dem Zucken von George in meiner Hose geschuldet.

Holger Wyrwa begegnete mir nicht. Der Kollege hatte angerufen und wurde erst für die nächste Woche erwartet. Im Lehrerzimmer herrschte eine gelockerte Atmosphäre. So verging mein erster Arbeitstag ereignislos.

Nach dem Unterricht schlenderte ich ohne Hast durch den Pausenhof und verließ die Schule. Vom Gelände des Schwimmbads drang Lärm herüber. Ich verbrachte den Nachmittag mit der Erkundung meiner neuen Heimat. Als es bereits dunkel wurde, schlenderte ich zu meiner neuen Mietwohnung. Claudia Bamhackl stand mit einer Gießkanne im Garten.

„Wie war´s denn?“, fragte sie erwartungsvoll, als ich durch das Gartentor hereinkam.

„Für den ersten Tag ganz gut.“

„Ich habe ein bescheidenes Abendessen hergerichtet“, sagte sie, „und Sie dürfen es mir nicht abschlagen.“

„Ich habe einen Bärenhunger und nehme dankend an.“

„Dann kommen Sie, bevor es kalt wird.“

Es gab Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat. Ich berichtete von der Fragestunde und von der geplanten Änderung der Sitzordnung.

„Ach herrje“, rief Claudia Bamhackl. „Das kenne ich von meinem Mann. Die schwatzen dann immer nur und passen gar nicht mehr auf. Das sind sich Jungs und Mädchen gleich.“

„Das habe ich mir auch gedacht.“

„Und? Werden Sie einer neuen Sitzordnung zustimmen?“

„Erst einmal habe ich das Thema verschoben. Vorläufig bin ich zu ahnungslos. Ich weiß noch nicht recht, was so alles läuft. Ich muss die Klasse erst einmal besser kennenlernen.“

„Recht haben Sie! Genauso hat mein Mann auch immer gehandelt und ist damit gut gefahren. Man soll nichts überstürzen, besonders nicht mit den jungen Dingern. Die sind schlau und können einen jungen Lehrer ganz schön an der Nase herumführen. Wenn man es merkt, ist es schon zu spät. Also, wenn ich Ihnen einen Rat geben darf?“

„Bitte, Frau Bamhackl, ich kann einen guten Rat immer brauchen.“

„Lassen Sie alles so, wie es jetzt ist. Ändern kann man jederzeit, aber erst dann, wenn Sie sich durchgesetzt haben. Man weiß ja nie.“

„Sie meinen es gut mit mir. Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen sagen, dass ich mich bei Ihnen sehr wohlfühle.“

„Danke“, strahlte sie.

4

In der ersten Schulwoche hatte ich den Kopf voll mit Arbeit. Ich wollte mich schnell eingewöhnen und in den Betrieb der Schule integrieren. Die Kollegen kamen mir freundlich entgegen. Es gab keine Probleme.

Die Sportstunden war ein Vergnügen; das Wetter war warm und freundlich. Wenn ich es ermöglichen konnte, setzte ich mich abends aufs Fahrrad, das im Schuppen hinter dem Haus stand. Ich erkundigte die nähere Umgebung, fuhr über schmale Landstraßen unter Apfelbäumen entlang oder an der Trau in Richtung Berge.

Aber ständig quälte mich George. Er mochte es zwar, wenn ich ihn morgens unter der Dusche massierte und abspritzen ließ, aber er wollte mehr. Er sehnte sich nach einer feuchten Grotte zwischen Mädchenschenkeln. Aber die Schülerinnen waren tabu! Ich musste unbedingt Abstand halten. Daher beschloss ich, vorsichtiger zu sein und mich distanzierter zu verhalten.

Die zwölfte Klasse bemerkte mein verändertes Wesen.

Anfangs hatte ich in den Unterrichtsstunden regelmäßig einen Witz gemacht, war fröhlich und aufgeschlossen gewesen. Doch jetzt blieb ich am Aufgabenstoff des Buches, sah kaum auf, hörte keine Anspielungen und vermied es, ein persönliches Wort zu sprechen. Ich wirkte auf mein Umfeld abwesend.

„Was ist mit ihm?“, fragte die hübsche Lisa.

„Der hat sicher Liebeskummer“, meinte Sarah.

„Ich glaube, der ist auf Entzug, hatte zu lange keinen Sex mehr, dann reagieren Männer immer so“, erklärte Marie, die selbstbewusste Klassensprecherin.

„Man müsste ihn wieder aufheitern“, meinte Lisa. „Schließlich sind wir ja auch nicht hässlich, oder?“

Einen Augenblick lang herrschte Schweigen, dann sahen sich die drei Mädchen an.

„Natürlich! Wir müssen ihn aus der Grübelei rausholen. Das müsste doch zu machen sein.“

Lisa reckte sich. Sie trug einen engen hellblauen Pullover, der sich weich um ihre jugendlichen Formen schmiegte.

„Das machen wir“, sagte Marie. Sie dachte mehr an einen Flirt, an ein spielerisches Tändeln mit Worten, aber die beiden anderen Mädchen dachten da viel handfester, ihnen schwebten sehr kurze Gymnastikhöschen vor, ausgeschnittene Shirts mit kessen Sprüchen drauf.

Schließlich war Benny Bohlen auch ihr Sportlehrer.

Aber auch im Klassenzimmer war vielleicht allerlei zu machen, wenn man wollte. Bisher war er so uninteressiert gewesen, dass die Mädchen sich lächerlich vorgekommen wären, wenn sie versucht hätten, seine Aufmerksamkeit auf ihre Reize zu lenken. Einige hatten es sogar versucht, nur hatte er es nicht bemerkt oder nichts merken wollen.

Aber jetzt war das anders! Jetzt wollten sie sich besonders hübsch anziehen, schicke Frisuren ausdenken und anziehend schminken. Und achtzehnjährige Mädchen waren sehr kreativ wenn es darum ging, einen Mann zu verführen. Miststücke!

Und ich war völlig naiv. Ein typischer Mann halt. Daher merkte ich zunächst nichts von diesem Umschwung bei den Mädchen in meiner Klasse. Den Jungs fiel es aber auf. Sie begannen, sich mehr für die Mädchen als für den Unterricht zu interessieren. Sie flirteten immer lebhafter, ohne viel Erfolg.

Die Blicke der Mädchen hingen an ihrem Lehrer!

Ich machte nachmittags, wenn die Hefte korrigiert waren, lange Spaziergänge. Dabei traf ich seltsamerweise oft zwei Schülerinnen meiner Klasse, die mich in eine Unterhaltung verwickelten und eine Weile mit mir gingen. Sie verströmten eine Welle neugieriger Erotik, die nun plötzlich bei mir ankam. Allmählich veränderten sich meine Tagträume und George übernahm die Regentschaft über meine Phantasie. Immer häufiger fiel mir das Gesicht oder der Körper einer der Schülerinnen auf. Ich entzog mich diesen Gesprächen nicht mehr, ja, ich fing selbst an, leicht zu flirten. Diese geballte, unbekümmerte Weiblichkeit gewann immer mehr das Interesse von George, der in einen Erregungsdauerzustand geraten war.

Meine letzte sexuelle Beziehung lag bereits über sechs Monate zurück. Einfach zu lange für einen gesunden jungen Mann. Nur noch in schwachen Erinnerungen kamen Bilder, die mich beim Sex zeigten. Ein Mann kann nicht nur von Träumen leben, wenn um ihn herum das blühende Leben in seinen schönsten Formen pulsiert. Die schwellenden Rundungen meiner hübschen Schülerinnen waren nicht länger zu übersehen.

Ich hatte ein Aufsatzthema gestellt. Nun saß die Klasse eifrig über die Hefte gebeugt. Atomenergie – ja oder nein? Ein strittiges Thema, besonders nach dem Gau in Fukushima.

Jeder hatte dazu etwas zu sagen, nur Lisa, das Schönste aller Geschöpfe in meinem damaligen Universum, war merkwürdigerweise abgelenkt. Sie verfolgte mich ständig mit ihren blauen Augen. Ich konnte es genau spüren. Besonders George gefielen diese intensiven Mädchenblicke. Auch ihr Spiel mit den erregend schönen Beinen war mir nicht entgangen. Sie trug teure Nylons, die ihre Beine verführerisch modellierten.

Noch hielt ich das alles für Zufall. Was war ich doch naiv. Aber ich sollte bald eines Besseren belehrt werden!

Lisa spielte mit ihrem Rocksaum. Sie hatte in der rechten Hand den Kugelschreiber und kritzelte etwas auf den Block. Bisher stand erst ein Satz auf dem Papier, das vor ihr auf dem Arbeitstisch lag. Ich machte einen Rundgang durch die Klasse, sah hier und da auf das Geschriebene und las bei Marie:

»Atomkraft ist mir egal! Mir ist die männliche Kraft, die direkt aus den Lenden kommt, viel wichtiger!«

Miststück! Ich las ihre Sätze, blieb aber nicht länger stehen. Lisa war wirklich unglaublich! Zu jung, um das Leben bereits zu verstehen. Zu alt, um noch naiv und unberührt zu sein. Ein hinreißendes Alter, aber sehr schwierig. Verdammt schwierig sogar!

Mit diesen Gedanken setzte ich mich wieder an das Lehrerpult. Als ich den Blick hob, sah ich etwas, das unmöglich wahr sein konnte. Nein, es war keine Täuschung!

Lisa saß mit geweiteten Schenkeln zurückgelehnt auf ihrem Stuhl. Sie trug eine Strumpfhose, der Stoff war transparent. Darunter war sie völlig nackt. Kein Slip! Nichts!

Sie wartete bis ich unter ihren Tisch blickte, dann spreizte sie ihre Beine. In diesem Moment übernahm George die Steuerung meines Körpers. Das hieß, ich konnte meine Augen nicht mehr von Lisa abwenden.

Völlig verblüfft erkannte ich, oder war es George, der es zuerst sah, dass die Strumpfhose zwischen ihren Schenkeln über eine große Öffnung verfügte. Das Miststück hatte mit einer Schere ein Loch in die Nylons geschnitten. Sie grinste mich lüstern an, leckte mit der Zungenspitze über die Oberlippe und spreizte die Schenkel noch weiter.

Nun konnte ich, oder war es George, die glatt rasierten Lippen ihrer Vagina erkennen, die feucht glänzten. Das Mädchen war erregt! Mir blieb die Luft weg. Langsam legte Lisa einen Finger auf ihre Möse und streichelte die Spalte entlang. Ich glaubte sogar, ein Schmatzen zu hören, als sie einen Finger in ihre Scheide schob.

Die wunderschöne Lisa masturbierte vor seinen Augen!

Mitten in meiner Unterrichtsstunde!

Und George wurde aktiv. Er forderte mehr Blut an, saugte es aus meinem Gehirn und füllte damit seine Schwellkörper. Mist! Ich bekam einen Steifen. George drückte gegen den Stoff meiner Hose und schrie förmlich nach seiner Freiheit. Er wollte hervorgeholt werden. Blödmann! Jetzt nicht, versuchte ich ihn zu beruhigen. Aber wie es bei den frechen Burschen so oft ist, hören sie nicht mehr auf ihren Herrn und Meister, wenn direkt vor ihnen eine feuchte Fotze schmatzt.

Mit Gewalt hob ich meinen Kopf und riss mich von diesem Anblick los. Ich sah der blonden Lisa direkt in die Augen. Langsam schloss sie ihre Beine und strich den Rock zurück über die Knie. Sie nahm ihren Finger in den Mund und leckte ihre eigene Erregung ab. Dann lächelte sie triumphierend!

Was für ein durchtriebenes Luder! Süß, aber gefährlich und sich der möglichen Folgen nicht bewusst. Ich sah über die gebeugten Köpfe der Klasse hinweg. Dann schweifte mein Blick zum Fenster hinaus. Ein junges Mädchen hatte mir ihre nackte Intimzone präsentiert, und sich vor meinen Augen selbst befriedigt. Miststück! Aber George fühlte sich wohl. Ihm schienen die Mädchen meiner Klasse sehr zu gefallen.

Die Stille in der Klasse war beängstigend. Ich stand auf, ging zum Schrank an der Rückwand des Klassenzimmers und kramte unter der Landkarte. Vielleicht konnte ein kurzes, ernstes Gespräch mit George ausreichen, um seinen Erregungsgrad herunterzufahren. Ich versuchte, meinen Atem und mein Herz wieder unter Kontrolle zu bringen. Bald hatte ich mich wieder gefasst.

Als ich mich wieder an meinem Pult niederließ, blickte ich in Lisas Augen. Sie lächelte und spielte mit ihrer Zungenspitze um ihre Lippen. Ich sah das Mädchen so kühl an, wie es mir George gestattete.

So nicht, dachte ich und beschloss, der attraktiven Lisa eine Lehre zu erteilen. Ich nahm ein Blatt Papier mit dem Schulaufdruck aus der Schublade und schrieb einen Brief an die Eltern von Lisa. Ich bat sie zu einem Gespräch in die Schule!

Ein paar Tage später hatte ich in der großen Pause mit Oberstudienrat Holger Wyrwa gemeinsam die Aufsicht im Schulhof. Die ganze Schülerschaft wusste, dass wir keine Sympathie füreinander empfanden. Vor den Ferien war die Entscheidung für eine neue Lehrkraft lange Zeit Stoff für Diskussionen im Lehrerkollegium gewesen. Die Wahl hatte sich auf mich und eine gute Bekannte von Holger Wyrwa konzentriert. Die Lehrer hatten sich geschlossen für mich entschieden. Für die Lehrerschaft war ausschlaggebend gewesen, dass dieser Kandidat ein junger Mann mit eigenen Ideen war. Aus meinen Unterlagen ging hervor, dass ich meine Meinung zu vertreten wusste, ohne sich Feinde zu machen.

Bis zum heutigen Tag hatte es keine Konfrontation gegeben. Außer einer höflichen Begrüßung hatten wir noch kein Wort gewechselt.

Die gemeinsame Aufsicht ließ erkennen, dass wir uns aus dem Weg gehen wollten. Holger Wyrwa kam auf der linken Seite des Schulhofs unter den schattengebenden Linden seiner Pflicht nach. Ich stand auf dem offenen Platz rechts bei den herumtobenden Erstklässlern.

Plötzlich ereignete sich ein Zwischenfall!

Zwei Schüler gerieten sich in die Haare. Sofort bildete sich ein neugieriger Kreis um die Streithähne. Sie rauften genau in der Mitte des Schulhofs. Holger Wyrwa war Klassenlehrer der Zehnten und einer der Jungs gehörte zu seiner Klasse. Flink rannte er auf die beiden Kampfhähne zu. Es war ein belustigender Anblick für die Umstehenden, die vor ihm zurückwichen. Der Lehrer Wyrwa war von kleiner Statur, böse Zungen verglichen seinen Körperbau mit einem Kasten, oder einem Hobbit aus Herr der Ringe.

„Aufhören!“, schrie er. „Sofort hört ihr auf!“

Mit beiden Händen zerrte er die Raufbolde auseinander.

„Natürlich ist wieder einer von der Zwölften dabei!“

Ich war ebenfalls mit wenigen Schritten herangekommen und trat jetzt hinter den Kreis der Schüler, die gespannt herumstanden. Ich wartete noch ab.

Der zweite Kampfhahn war Simon, einer aus meiner Klasse. Ich nickte ihm beruhigend zu, als sich der Schüler hilfesuchend nach mir umsah.

„Ich habe nicht angefangen!“, verteidigte sich Simon.

„Du brauchst gar nicht auf deinen Klassenlehrer zu schielen. Er kann dir hier auch nicht helfen.“ Holger Wyrwa erhob seine piepsende Stimme. „Und damit du es lernst, schreibst du mir bis morgen hundert Mal: Ich habe mich auf dem Schulgelände friedlich zu verhalten. Hundert Mal! Hast du das verstanden?“

„Aber ich habe doch gar nichts gemacht“, rief Simon vorwurfsvoll.

„Du wagst es zu widersprechen?“, brüllte der Lehrer los. „Das ist doch die Höhe! Dafür schreibst du mir ...“

„Gar nichts!“, unterbrach ich meinen Kollegen. Alle wichen beiseite. „Simon, geh zu den anderen zurück.“

Der Junge atmete auf und verschwand.

„Was fällt Ihnen ein, sich hier einzumischen?“ Das Gesicht von Holger Wyrwa rötete sich cholerisch.

„Dieser Teil des Schulhofes unterliegt meiner Aufsichtspflicht, Herr Kollege. Der linke Teil ist Ihr Bereich. Also noch einen schönen Tag!“, antwortete ich mit einem deutlich warnenden Unterton in der Stimme.

Holger Wyrwa schnappte hörbar nach Luft. Der Zorn beengte seine Kehle, doch als er bereit war weiterzubrüllen, war niemand mehr da, den er anschreien konnte. Ich hatte mich bereits von dem Hobbit entfernt und unterhielt mich mit einer Gruppe Schüler. Mit kaum beherrschter Wut verschwand der Oberstudienrat im Schulgebäude. Morgen war Lehrerkonferenz. Er nahm sich vor, es dem jungen Schnösel ein für alle Mal zu zeigen.

Am Nachmittag war Elternsprechstunde.

Neugierig erwartete ich die Eltern von Lisa. Da keine Antwort auf meinen Brief gekommen war, nahm ich an, dass meine kurzfristige Zeitangabe akzeptiert worden war.

Es klopfte!

Aber es war eine junge Dame, die hereinkam. Sie trug ein elegant geschnittenes buntes Sommerkleid, das vorteilhaft ihre schlanke Figur erkennen ließ. Schöne, schlanke Beine, ein bezauberndes Gesicht, blonde, lange Haare, die glatt über die Schultern fielen, lebendige, große Augen. Die Farbe konnte ich im Gegenlicht nicht sofort erkennen. Ich stand auf und ging auf sie zu, um sie zu begrüßen. Ein Lächeln verschönte ihr Gesicht, doch die Augen blieben ernst.

Ich spürte ein angenehmes Kribbeln, das an meinen Zehen begann und in meinem Kopf zu explodieren schien. Noch nie hatte mich ein weibliches Wesen schon bei der ersten Begegnung so stark beeindruckt, wie diese junge Frau. Sie war Anfang Zwanzig, sah aber erwachsen, reif und verantwortungsbewusst aus. Um ihre Augen lag ein Zug, der nicht zu dem jungen, vollen Mund passte.

Ich kann mich noch sehr gut an dieses Gefühl unserer ersten Begegnung erinnern, denn ich hätte sie am liebsten in die Arme genommen und nie mehr losgelassen. Ich wollte sie vor der Welt beschützen und in ihre Augen ein glückliches Leuchten zaubern!

Ich verstand mich selbst nicht mehr. Das durfte doch nicht wahr sein! Ich hatte dieses hinreißende Wesen noch nie gesehen und hätte ihr am liebsten sofort mein Herz zu Füßen gelegt.

„Sind Sie Herr Bohlen?“

Ihre weiche Stimme traf mich wie ein Stromschlag.

Als sie mir die Hand gab, musste ich mich zusammennehmen, sie sofort wieder loszulassen. Ich rückte ihr einen Stuhl zurecht und zog mich hinter meinen Schreibtisch zurück. Reiß dich zusammen, dachte ich. Bleib ganz ruhig!

„Ich bin Amelie Wild, die ältere Schwester von Lisa Wild. Unsere Mutter liegt im Krankenhaus, der Vater leider schon gestorben. Deshalb bin ich zu Ihnen gekommen. Ich hoffe, Sie akzeptieren mich als Gesprächspartner.“

„Das tut mir leid, wegen Ihren Eltern. Ist Ihre Mutter länger krank?“

„Wir hoffen, dass sie bald nach Hause kommt. Aber es kann noch etwas länger dauern. Was hat Lisa denn angestellt?“

„Hm. Bitte, nehmen Sie doch erst einmal Platz.“

Während sie sich auf den Stuhl vor meinen Schreibtisch setzte, blickte ich die junge Frau genauer an. Jetzt sah ich, dass ihre Augen blaugrau waren. Das Kleid deutete wohlgewachsene Brüste an. Natürlich meldete sich George zu Wort und verlangte, die Oberweite der Frau nackt sehen zu wollen. Ich musste ihn erneut bremsen, obwohl ich einen ähnlichen Gedanken hatte.

„Was hat Lisa gemacht?“, fragte Amelie Wild und sah mich neugierig an. „Es muss doch etwas vorgefallen sein, sonst hätten Sie kein Gespräch gewünscht.“

„Wissen Sie, die Angelegenheit, die ich mit Ihrer Mutter hätte besprechen wollen, ist Ihnen nicht so einfach zu erklären. Ich meine, Sie sind selbst noch so jung und ...“

So schön, wollte ich fast sagen. Amelie aber bezog meine Pause auf das bevorstehende Gespräch.

„Ich bin eine gute Zuhörerin“, versprach sie. „Bitte reden Sie ganz offen mit mir. Seit unser Vater vor drei Jahren tödlich verunglückt ist, kümmere ich mich um alles. Mutter ist natürlich das Oberhaupt der Familie, aber sie hat die Nerven nicht mehr und verträgt keine Aufregung.“

Ich nickte betroffen und sagte: „Lisa ist in einem schwierigen Alter.“

„Lisa ist achtzehn Jahre alt! Und damit nach dem Gesetz bereits volljährig. Was sollte an diesem Alter also schwierig sein? In den meisten anderen Ländern wäre sie bereits verheiratet und zweifache Mutter. Also, reden Sie nicht um den heißen Brei herum, sondern sagen mir, was vorgefallen ist.“

„Sie trägt eine, wie soll ich sagen, eine ... hm ... Offenherzigkeit zur Schau, die ein Lehrer nicht übersehen kann.“

Amelie richtete sich auf. „Sie meinen, sie provoziert?“

Ich nickte.

„Und wie macht sie das?“

„Sie trägt recht kurze Kleider.“

„Das ist mir neuerdings auch aufgefallen, aber doch wohl nicht der Grund, mich zu einer Besprechung zu bitte. Kurz Kleider tragen doch fast alle Mädchen zu dieser Jahreszeit“, überlegte Amelie laut. „Aber ich nehme an, das war es nicht, was Sie mir sagen wollen. Also bitte, reden Sie offen. Nur wenn ich weiß, was meine Schwester angestellt hat, kann ich auf sie einwirken.“

„Völlig offen?“

„Ja, bitte.“

„Einverstanden. Vor drei Tagen hatte sie unter dem kurzen Kleid keinen Slip an. Sie spreizte vor mir ihre Schenkel und präsentierte ihre unbedeckte Weiblichkeit. Als sie erkannte, dass ich sie ansah, begann sie, sich während dem Unterricht mit den Fingern sexuell zu stimulieren.“

Amelie erschrak sichtlich. Sie zuckte zusammen und sank mehrere Zentimeter tiefer in den Stuhl zurück. Sie atmete tief ein, dann wurde sie rot, leicht verlegen.

„Sie haben das gesehen?“

„Ja. Ihre Schwester wartete damit meine Aufmerksamkeit ab, bevor sie sich bewusst entblößte. Sie masturbierte unter der Schulbank, mit der genauen Absicht, dass ich alles erkennen konnte.“

„Das geht natürlich gar nicht“, sagte Amelie mit einem gefassten Ton. Ihre Stimme klang fest und entschlossen. „Sie können sich darauf verlassen, dass ich da etwas unternehme.“

„Sie sollten aber nicht übertreiben. Vielleicht ist es auch eine Art Gruppenzwang, die anderen Mädchen der Klasse verhalten sich ähnlich.“

Amelie schaute mir direkt in die Augen. Es lag ein leichtes Mitgefühl in ihrem Blick.

„Sie Armer! Ich verspreche Ihnen, dass ich vorsichtig mit meiner Schwester reden werde. Ab morgen trägt Lisa wieder eine Jeans!“

„Da bin ich gespannt, wie sie das schaffen.“

„Wie genau verhalten sich die anderen Mädchen?“

Ich seufzte. „Sie probieren ihre Chancen an mir aus. Aber so direkt wie Lisa ist bisher keine vorgegangen.“

„Sie unterrichten Deutsch und Sport?“

„Ja. Die Turnstunden sind recht schwierig. Die Sportbekleidung ist ganz allgemein sehr körperbetont geschnitten.“

„Verzeihen Sie meine Offenheit, aber ...“

„Ja?“

„Ob Sie es nicht einfach mit Deutlichkeit versuchen könnten? Den Mädchen klarmachen, wie unmöglich sie sich benehmen? Mit direkten, offenen Worten, die schockieren?“

„Daran habe ich auch schon gedacht. Nur wie, weiß ich noch nicht. Sie sind bei aller Frechheit so ahnungslos und naiv. Ich habe wenigstens den Eindruck.“

„Es gäbe eine Möglichkeit ...“, sagte Amelie nachdenklich, aber dann schüttelte sie den Kopf.

„Bitte verraten Sie mir doch, was Sie meinen.“

„Nein, nein, das geht nicht, da Sie allein leben. Normalerweise müssten Sie den Mädchen Ihre Frau präsentieren, dann ist die Kuh vom Eis.“

„Ich finde Ihre Idee ganz ausgezeichnet, eine Freundin müsste sich für mich doch sicher auch finden lassen, meinen Sie nicht auch?“

Jetzt flirtete ich ganz offen mit ihr. Sie verstand meine Anspielung und wurde leicht verlegen. Ihre Augen vermieden meinen Blick. Sie spielte unruhig an ihrer weißen Handtasche.

„Vielen Dank für das Gespräch, Herr Bohlen“, sagte sie dann ablenkend. „Es wird nicht wieder geschehen, dass Lisa den Unterricht stört. Hoffentlich leiden ihre Leistungen nicht darunter?“

„Nein. Lisa ist eine gute Schülerin. Sie fasst schnell auf und kann ihre Eindrücke mündlich und schriftlich gut wiedergeben. Gerade deshalb kommt sie ja auf dumme Ideen. Ich danke Ihnen, dass Sie sich dieses Problem annehmen wollen. Meine Möglichkeiten sind da sehr gering, wie Sie sich denken können. Ich darf es nicht einmal bemerken.“

„Nun muss ich aber gehen. Ich muss heute noch arbeiten.“

„Am Abend?“

„Ja. Nicht jeder kann sich seine Arbeitszeiten aussuchen.“

Sie reichte mir die Hand, und ich brachte sie zur Tür. Nachdenklich ging ich zu meinem Schreibtisch zurück. Ich musste es einrichten, sie bald wiederzusehen.

Am späten Nachmittag war ich allein in meinem Zimmer.

Claudia Bamhackl war wohl einkaufen oder traf sich mit einer Freundin. Ich hätte Hefte korrigieren oder den Unterricht der nächsten Tage vorbereiten müssen, fand aber keine Ruhe und Konzentration.

Die Gedanken liefen wirr durch meinen Kopf. Ich lag entspannt auf dem Bett, und hatte die entblößte Vagina von Lisa vor meinem geistigen Auge. Mir kam es vor, als würde ich ständig von blonden hübschen Frauen umgeben sein. Zuerst Marie, die ich aus dem Gebüsch an der Trau beobachtet hatte. Anschließend Lisa, die vor meinen Augen im Klassenzimmer masturbierte und dann auch noch ihre Schwester, deren Ausstrahlung und Erotik mich fast umgehauen hat.

Bei diesen Bildern erwachte George unverzüglich. Er wurde groß, hart und voller Verlangen. Im Spiel meiner Gedanken war es nicht meine Hand, die meinen Penis umschloss, nicht meine Finger, die sich gefühlvoll auf und ab bewegten. Es waren blonde Mädchen, immer wieder unbekleidete blonde Mädchen. Weiche Lippen, die hauchzart über die Nacktheit von George streiften, den Weg hinab fanden, Finger, die über die Schwere meiner Hoden sanft hinwegstrichen, Brüste, die meine Augen erregten, mit steif erhobenen Nippeln, die mein Mund berühren konnte, Schenkel, deren geheime Tiefe lockte, sich auf George zu senken, das Feuer der Lust in mir entfachten.

Ich wichste im Rhythmus meines Atems, der schneller und schneller wurde, lauter und stärker. Mein Mund war geöffnet, die Augen geschlossen. Bilder kamen, Gestalten in erregender Haltung, Gesichter voller Anmut.

Als es mir kam, bäumte ich mich heftig auf. Während mein Sperma in einem hohen Bogen auf meinen Bauch klatschte, sah ich die Schülerinnen meiner Klasse, die alle nackt waren, und die ihre Finger in ihre Mösen schoben und heftig masturbierten.

Dann überwältigte mich die Leere, die immer entstand, nachdem ich abgespritzt hatte. Ich fiel zurück und entspannte mich.

Mist. Wichsen ist schon okay. Aber langsam brauchte ich eine Fotze zum Vögeln. So konnte es nicht weitergehen. Ich würde etwas unternehmen müssen.

Und George sandte mir den Plan, den ich umsetzen sollte!

5

Mein Ansehen war bei den Jungs der Zwölften Klasse sprunghaft angestiegen, ohne dass ich es beabsichtigt hätte. Simons Mitteilungsbedürfnis war schuld daran.

„Der hat den blöden Wyrwa so richtig zur Schnecke gemacht“, hatte er seinen Mitschülern brühwarm erzählt. „Als er mir die zweite Strafaufgabe aufbrummen wollte, da hat der Bohlen ihm eine verpasst!“

„Mit der Faust?“

„Quatsch, mit Worten. Ich kann euch sagen! Zuerst hat er den Wyrwa reden lassen, um ihm dann knallhart klarzumachen, dass ich keine einzige Zeile schreiben werde. Keine einzige! Als der Hobbit dann losbrüllen wollte, da hat der Bohlen ihm bereits den Rücken zugekehrt gehabt. Wyrwa ist fast geplatzt vor Wut. Er hat hörbar nach Luft geschnappt, mit hochroter Birne, dann ist er abgerauscht. Ich sage euch, der Bohlen ist in Ordnung.“

Zustimmendes Gemurmel war die Antwort.

Natürlich hatten auch die Mädchen von dem Zwischenfall erfahren. Ihre Version klang jedoch etwas anders, schmeichelhafter. Sie betonten mein männliches Auftreten, meinen Sieg über den »Drachen Wyrwa«.

„Während der Wyrwa wie ein aufgescheuchtes Huhn oder ein wütender Hahn herumhüpfte, stand der Bohlen ganz ruhig da“, schwärmte Lisa laut. „Wie im Film. Der Hofnarr, der um den König herumhüpft.“

„Und?“

„Der Bohlen brauchte ihn nur streng anzublicken und der grässliche Wyrwa schrumpfte förmlich zusammen. Ich sage euch, er hätte den Wyrwa auch ohne ein Wort zum Schweigen gebracht.“

Die Mädchen seufzten. Von nun an himmelten sie mich erst richtig an.

Die Deutschstunde begann, sehr zur Freude aller Mädchen. Die Tür öffnete sich. Augenblicklich verstummte das Kichern und Schwatzen. Alle Augen richteten sich auf mich.

Ich lächelte, nickte und sagte: „Guten Tag, ihr Radaubande. Ich habe euch bis ins Lehrerzimmer gehört.“

„Pah!“, erklang es aus einer der letzten Reihen.

„Ja, Julian? Wolltest du etwas sagen?“

„Ich habe nichts gesagt, Herr Bohlen“, stotterte Julian.

„Ach? Vielleicht haben wir einen Stimmenimitator unter uns. Was meinst du dazu?“

„Pah!“, stieß Julian hervor und verstummte sofort wieder. Er wurde rot und biss sich auf die Lippen. Nun hatte er sich doch verraten.

Die Mädchen lachten laut.

„Ich habe die Aufsätze korrigiert. Ob es am Thema liegen mag, dass die Mädchen ein Kernkraftwerk als halbrundes Kügelchen, ulkiges Ei oder durchgeschnittenes Bällchen bezeichnen?“

Nun lachten die Jungs, Simon am lautesten.

„Was dich betrifft, Simon, so hast du den Vogel abgeschossen“, schmunzelte ich. „Deine Formulierung: Phasenkritisches Machtwerk halbintelligenter Zweibeiner, mag zwar gewaltig klingen, hat jedoch von der Wortdefinition her den Stellenwert einer Null.“

Diesmal war es Lisa, die am lautesten kicherte. Sie dachte sicher an Simons Prahlerei. Er wollte Schriftsteller werden.

„Es freut mich, dass du lachst“, wandte ich mich sogleich an Lisa, die sich die letzten Tage erstaunlich brav gegeben hatte, „denn auch zu deinem Aufsatz gibt es etwas zu sagen. Er zeugt von ganz besonderer Intelligenz, von der Vorsicht, sich keine Blöße geben zu wollen. Er glänzt durch gähnende Leere. Wobei meine Formulierung, ihr keine Blöße geben zu wollen, auf andere Lebensbereiche nicht zutrifft.“

„Ich kann Sie so schlecht hören“, rief Lisa übertrieben laut. „Der Lärm vom Sportplatz, Sie verstehen?“

„Übrigens, was ich dir schon in der Pause sagen wollte, deine Jeans steht dir ausgezeichnet.“

„Danke“, konterte Lisa, mimte die Teilnahmslose und starrte gelangweilt an die Decke.

Wenn auch kaum ein Schüler die Bedeutung dieses Wortwechsels verstanden hatte, so spürten die meisten doch das Besondere daran.

Die Turnstunden der zwölften Klasse waren nach Geschlechtern getrennt, so wurde es vom Traunsteiner Stadtrat beschlossen. In Bayern bestimmte nicht die Schulbehörde, sondern die Politik.

In den ersten Wochen hatte ich den Plan entwickelt, dass zuerst die Jungs Sport hatten, anschließend die Mädchen. Wobei es immer häufiger geschehen war, dass die „Nachzügler“ der vorangegangenen Stunde noch duschten, sich anzogen, während die „Eiligen“ der nachfolgenden Stunde damit beschäftigt waren, sich schon anzuziehen.

Viele Jungs der Zwölften waren „Nachzügler“ gewesen, viele Mädchen „Eilige“.

Nur ein langer Flur trennte die Dusch- und Umkleideräume der beiden Geschlechter, ein Flur mit Türen, die nur selten geschlossen waren. Immer öfter hatte ein Junge ein nacktes Mädchen gesehen – und umgekehrt.

In der neunten und zehnten Klasse hatten die Mädchen noch laut geschrien, wenn sie von den Jungs beobachtet wurden. Keine wäre auf die Idee gekommen, mit ihrem Körper zu provozieren.

In der zwölften Klasse war es anders!

Jungs, die sich unbekleidet bei geöffneten Türen den Mädchen zeigten. Mädchen, die es ihnen gleichtaten. Spielerische Bewegungen, stummes Zeigen, erregendes Spiel.

Und natürlich wurde ich als Sportlehrer bald in dieses Spiel mit einbezogen!

Nach langen Diskussionen hatte ich im Lehrerkollegium durchgesetzt, dass die Turnstunden der Zwölften nicht mehr unmittelbar aufeinander folgten. Der Erfolg war, dass nun ich derjenige war, dem die Mädchen ihre Aufmerksamkeit schenkten.

Ich hatte mir angewöhnt, erst einige Minuten nach Beginn der Turnstunden durch den Flur in die Sporthalle zu gehen. Zu dieser Zeit waren die Mädchen schon umgezogen und übten an den Geräten.

So auch heute.

Bockspringen. Übungen auf dem Pferd und an der Stange. Letzteres gefiel den Mädchen ganz besonders. An der Stange hochklettern, daran ganz langsam hinabrutschen, sich dabei drehen, den Kopf weit in den Nacken geworfen, um das Gleichgewicht zu halten und den Druck der Stange zwischen den Schenkeln zu spüren. Das Reiben und Gleiten an ihrem Schoss, das erregende Gefühl, wenn sich die Rundung der Stange fest auf das Geschlecht presste, das Tal der Lippen teilte ... natürlich hatte auch George, der Frechdachs in meiner Hose, ständig dieses Bild vor seinem Eichelkopf.

Lisa machte ein schmerzverzerrtes Gesicht, als sie unten ankam. Sie humpelte zu einer Bodenmatte und ließ sich darauf fallen.

„Weitermachen!“, rief ich den anderen Mädchen zu und ging zu Lisa.

„Hast du dir wehgetan?“

Sie nickte, stöhnte leise und rieb sich die Innenseite der Oberschenkel.

„Es brennt so“, jammerte sie.

„Wo?“

Lisa spreizte die Beine. Sie trug sehr eng anliegende Sportkleidung, obwohl mir ihre Schwester versprochen hatte, dass sie sich sittsamer kleiden würde. Ihr Liebeshügel wölbte sich unter dem engen Stoff. Deutlich war der Einschnitt ihrer Schamlippen erkennbar.

Ich vermutete, dass sie erneut mit mir spielte. Dieses Miststück! Aber George wachte bei diesem Anblick auf und pochte in meiner Hose.

Ich erkannte allerdings auch, dass an der Innerseite ihrer Oberschenkel die Haut gerötet war, wie bei einer leichten Verbrennung.

„Hier?“, erkundigte ich mich und berührte Lisa an der geröteten Stelle.

Lisa nickte, während ihre Augen glänzten. Miststück!

„Ich werde etwas Bepanthen Salbe holen. Diese ist bei Hautaufschürfungen und leichten Verbrennungen am besten geeignet.“

„Das wäre sehr nett, Herr Bohlen.“

Ich erhob mich, wandte sich zu den anderen Mädchen und rief: „Ich bin gleich wieder da.“

Dann holte ich die Salbe. Als ich wieder die Turnhalle betrat, kniete die schwarzhaarige Sarah, ein Mädchen, das mich an eine südländische Prinzessin erinnerte, direkt neben Lisa, die immer noch wehleidig stöhnte und sich sanft die gerötete Haut rieb.

„Du willst ja nur von ihm gestreichelt werden“, hörte ich Sarahs fauchende Stimme. Die Schwarzhaarige verströmte eine prickelnde Aura, etwas Geheimnisvolles umgab das Mädchen, aber auch etwas lockendes und Erotisches. Ich hätte nicht sagen können, was mich an Sarah faszinierte, es war nicht die umwerfende Schönheit einer Lisa, nein, es war etwas Anderes. Vielleicht würde ich es noch herausfinden.

„Hau ab, du blöde Ziege!“, antwortete Lisa.

„He, he, was ist denn hier los?“, rief ich und tat so, als hätte ich die Worte der Mädchen nicht gehört.

Sarah lächelte mich herausfordernd an, stand auf und rannte zurück zu ihrer Turnstange.

Ich kniete mich wieder neben Lisa nieder.

„Na, dann wollen wir mal“, meinte ich und begann, die gerötete Haut mit der Sportsalbe einzureiben.

Marie schloss die Augen.

„Gut so?“

„Bitte auch etwas weiter oben!“, hauchte sie.

Ich nickte und fuhr mit kreisender Hand etwas höher. Lisa kam mir langsam mit ihrem Schoß entgegen. Nur deshalb geschah, wonach sie begehrte und was ich nicht hätte tun dürfen: Meine Finger streiften über ihr Geschlecht. Ich hätte sofort meine Finger wegziehen müssen, aber ich tat es nicht. Ich muss entschuldigend anmerken, dass George wieder die Macht über meinen Körper übernommen hatte. Und er beschloss in dieser Sekunde, weiter den Stoff über Lisas Schamregion zu streicheln. Also strich mein Zeigefinger die verbrannte Stelle mit Salbe ein, und die anderen Finger rieben über das Textil, das sich über ihre Schamlippen spannte. Ich konnte genau die äußeren Lippen ihrer Vagina spüren, sogar die Hitze, die von dieser Körperregion ausstrahlte.

Als ich zwischen ihre Schenkel blickte, erkannte ich, dass der Stoff von ihrer Scheidenflüssigkeit durchnässt war. Miststück! Sie war geil. Ich hatte eine Schülerin sexuell stimuliert. Scheiße. Das könnte mich meinen Job kosten.

„Entschuldige. Ich hätte dich hier nicht berühren dürfen.“

„Das war wunderschön, Herr Bohlen“, antwortete sie voller Gefühl und Sexappeal in der Stimme. „Das können Sie gerne wiederholen, so oft Sie wollen. Ich mag das.“

„Nein. Das geht nicht.“

„Wie Sie meinen.“

Lisa machte einen Schmollmund, nickte, sagte „danke“ und humpelte zu den anderen Mädchen zurück.

Ich sah ihr nach. Meine Finger brannten dort, wo ich ihr Geschlecht berührt hatte. Wie warm und weich sie dort ist. George war begeistert und zuckte in meiner Unterhose.

Kurz darauf endete die Turnstunde. Das Lachen und Kichern erfüllte den ganzen Flur vor den Umkleidekabinen. Alle Türen standen weit offen. In den Duschkabinen ging es hoch her. Lautes Rufen übertönte das Rauschen des Wassers.

Ich befand mich noch in der Turnhalle, und hörte mit gemischten Gefühlen die gegenseitigen Sticheleien.

„Ich bin nackt!“, vernahm ich eine Stimme.

„Er hört dich doch eh nicht“, kam als Antwort.

„Achtung, er kommt!“

„Tür zu!“, schrie ein Mädchen.

„Türen auf!“, erklang es im Chor.

„Weg da, du versperrst ihm die Sicht auf meinen Edelkörper!“

„Verdammt, ich krieg den Reißverschluss nicht auf.“

Helles Kreischen untermalte die Rufe.

Was sind achtzehnjährige Mädchen doch für Zicken, dachte ich in diesem Moment. Aber George freute sich, er stellte sich vor, was er alles zu sehen bekommen könnte.

„Macht die Türen zu, sonst muss ich es tun!“, rief ich laut aus der Turnhalle.

„Hilfe, er kommt!“

„Drängle dich nicht so vor!“

„Aua, lass mich los!“

„Ruhe!“, brüllte ich erneut. Stille. „Okay, ihr wollt es nicht anders haben.“

Der Duschraum hatte drei Türen. Ich war kurz vor der ersten Tür, als diese krachend ins Schloss fielen. Schritt für Schritt ging ich weiter. Zwei Türen standen noch offen. Vor der ersten blieb ich stehen und konnte in die Umkleidekabine sehen.

Zwei Mädchen waren splitternackt: Lisa, der blonde Engel und Sarah, die schwarzhaarige Geheimnisvolle!

Beide lächelten mich verführerisch an. Mist, fluchte ich, spürte aber, wie George das Blut aus meinem Körper sog und in seine Schwellkörper pumpte.

„Hallo, Herr Bohlen“, hauchte Lisa verführerisch, drehte sich um und bückte sich zu einem Handtuch, das auf dem Boden lag.

Ich konnte ihre nackten Gesäßbacken bewundern und erkannte zwischen den Rundungen die prallen Lippen ihrer Vagina. Mist. Wie geil war das denn. Durch ihre gespreizte und nach vorne gebeugte Körperhaltung waren die äußeren Schamlippen leicht geöffnet. Ich konnte direkt in den Eingang ihrer verheißungsvollen Grotte blicken. Mist! Nicht schon wieder Lisa. Ich hatte bereits eine Grenze überschritten, die mich meinen Job kosten könnte. Schnell schloss ich die Tür. Reiß dich zusammen!

Die letzte Tür flog von allein ins Schloss. Eine halbe Stunde war vergangen, dreißig Minuten, in denen ich mit diesen Bildern nicht fertig wurde. Ständig sah ich die heißen Lippen von Lisas Vagina vor meinem geistigen Auge. Das Mädchen war eine Göttin, besaß die Schönheit einer Aphrodite und den Sexappeal einer Emilia Clarke. Okay, ich gebe es zu! Ich bin Game of Thrones. Und Emilia Clarke war meine heimliche Wichsvorlage unter der Dusche.

Mein Herz raste und George pochte in der Unterhose. Oh, Lisa. Was tust du mir nur an. Das Mädchen war so schön, so erregend, so jugendlich.

Dann wurde ich einer völligen Stille überrascht. Kein Lachen erklang mehr, kein Kichern. Der lange Flur lag wie ausgestorben vor mir. Ich blickte auf meine Uhr. Die Mädchen waren mittlerweile zurück in der Klasse und hatten Geschichte. Wie lange war ich denn hier gesessen und hatte geträumt?

Alle Türen standen offen. Langsam ging ich durch den Gang und sah nach liegengebliebenen Gegenständen, fand in der vorletzten Umkleidekabine ein aufgeschlagenes Pornoheft. Kopfschüttelnd betrachtete ich flüchtig die Bilder und nahm das Heft an mich.

Ein Geräusch ließ mich aufhorchen.

Ein Stöhnen!

Es klang von weit entfernt und konnte doch nur nebenan sein. Rasch betrat ich den letzten Raum, und glaubte, meinen Augen nicht zu trauen!

Die schwarzhaarige, geheimnisvolle Sarah lag splitternackt auf einer Bank. Das Mädchen mit der Ausstrahlung einer südländischen Prinzessin. Zuerst starrte ich auf ihren Busen. Wow. Das waren prachtvolle Brüste, sicher eine C-Körbchengröße mit langen erigierten Nippeln.

Der schlanke Mädchenkörper lag schweißgebadet auf der Bank. Sie stöhnte, hielt ihre Beine weit gespreizt und rieb sich mit ihrer Hand zwischen den lockenden Schenkeln.

Ich konnte direkt auf ihr entblößtes Geschlecht blicken. Auf ihrem Venushügel befanden sich gekürzte, tiefschwarze Intimhaare, die zu einem perfekten Dreieck frisiert waren. Die rosigen Schamlippen waren komplett enthaart und glänzten wie ein Baby-Popo.

Die äußeren Lippen ihrer Vagina waren leicht geöffnet. Es tropfte feucht aus dem Loch. Ich konnte sogar die inneren Lippen und den geschwollenen Kitzler betrachten, der sich aus der Hautfalte geschält hatte.

Verwirrt musterte ich das nackte Mädchen. Ich hätte mich umdrehen und sofort gehen müssen. Aber erneut war es George, der die Macht über meinen Körper übernahm. Er steuerte meine Muskeln und befahl mir, hier stehen zu bleiben. Kein Mann hatte eine Chance gegen seinen Schwanz. Ich auch nicht. Also gehorchte ich seinen Befehlen und starrte weiter auf den nackten Mädchenleib.

Neuerlich stöhnte sie auf, und öffnete die Augen. Sie blickte mich direkt an. Während unsere Pupillen miteinander zu verschmelzen schienen, schob sie einen zweiten Finger in das Loch ihrer Scheide. Die fickenden Bewegungen wurden schneller.

„Oh, Herr Bohlen. Oh, mein Lehrer. Bitte, bleiben Sie bei mir und sehen mir zu. Es erregt mich so stark, wenn mir ein Mann beim Masturbieren zusieht. Ich möchte Ihre gierigen Augen auf meiner Fotze spüren, Herr Bohlen. Jaaa ... ahhh ... schauen Sie mir zu, wie ich es mir selbst besorge, Herr Lehrer.“

Ihr Stöhnen verriet die Kraft ihrer Gefühle. Etwas an dem jungen Mädchen zog mich magisch an. Dann begriff ich es: Sie war eine Exhibitionistin!

George wurde knüppelhart und pulsierte in meiner Jogginghose. Die Nacktheit und Vollkommenheit ihre Brust faszinierte mich. Sie war wunderschön gewachsen, groß, hart, mit langen, spitzen Nippeln versehen. Außerdem wirkte dieses perfekt frisierte Dreieck auf ihrem Venushügel wie ein Kunstwerk.

Ihr nackter Körper bäumte sich heftig auf. Ihr Unterleib begann zu zittern.

„Schöönn ... so schöööön ... schauen Sie mir auf die Fotze. Können Sie mein gieriges Loch erkennen? Ich will Ihre Blicke spüren, Herr Bohlen. Ich komme ... oh, nun schauen Sie genau hin, wie ich spritze ...“

Ich traute meinen Augen nicht!

Sarah spritze ihr weibliches Ejakulat in einem großen Bogen aus ihrer Scheide. Das weibliche Sekret spritzte sicher einen Meter weit auf den Boden. Ich hatte zwar vom weiblichen Squirting gelesen und gehört, aber noch nie dabei live zugesehen.

Sarah zitterte am ganzen Körper. Ihre Vagina krampfte sich zusammen und spuckte immer neue Mengen Sekret aus.

Als sich ihr Körper nach längeren Zuckungen wieder beruhigte, lächelte sie mich herausfordernd an.

„Hat es Ihnen gefallen, Herr Bohlen?“

Ich konnte nur mit dem Kopf nicken. Mir fehlten die Worte.

„Sie haben einen steifen Schwanz, Herr Bohlen“, grinste sie lüstern. „Darf ich ihn einmal sehen?“

„Sarah!“

„Ich möchte Ihnen gerne den Schwanz saugen. Ich werde Sie entsamen, bis Sie völlig entleert sind. Das letzte Mal habe ich über eine Stunde am Pint eines Jungen gelutscht. Sie werden sich wundern. Aber ich habe es im Internet gelernt. Das Ganze besteht aus einer wunderbaren Prostata und Lingam Massage und ein paar Tricks. Sie werden nach meinem Mund süchtig sein! Also, lieber Herr Bohlen, ziehen Sie die Hose herunter und schieben Ihren Schwanz in meinen Mund.“

Ich brauchte nicht an mir herunterblicken, denn ich kannte George. Natürlich war er hart wie das Eisen von Krupp. Er schrie laut: Tue es! Ich will in den heißen Mund des Mädchens!

„Ich ... ähhh“, stammelte ich.

„Ich hätte nicht gedacht, dass Sie so schüchtern sind, Herr Bohlen“, hauchte sie. „Wissen Sie, was ich dann mache, wenn ich Sie leergesaugt?“

„Nein ... ähhh.“

„Sie beobachten mich aus der Nähe. Ihr Kopf ist nur wenige Zentimeter von meiner Fotze entfernt und ich wichse mich. Dann möchte ich meinen Saft in ihren Mund spritzen und Sie schlucken alles! Würde Ihnen das gefallen, Herr Bohlen?“

George zuckte wild in meiner Hose. Ihm würde es sicher gefallen. Mist. Was sind das Miststück, diese achtzehnjährigen Mädchen.

Ich wollte etwas antworten, auch wenn mir in diesem Moment die wichtigen Worte fehlten. Aber mir wurde eine Antwort erspart. Durch die äußere Tür der Turnhalle hörten wir laute Rufe und Geschrei. Die nächste Klasse erschien zum Sportunterricht.

„Schnell zieh dich an“, rief ich hektisch. „Dann verschwinde hier, wir sollten nicht zusammen gesehen werden!“

„Wir verschieben es auf einen anderen Zeitpunkt, ja? Bitte, Herr Bohlen, ich möchte Ihren Schwanz verwöhnen!“

Ich drehte mich um und rannte schnell in das Umkleidezimmer für Lehrer. George war unverändert im Angriffsmodus und dehnte meine Jogginghose. Ich zog mich nackt aus und sprang unter die kalte Dusche. Das hasste George und er beruhigte sich wieder.

6

Am Abend nach der Schule brauchte ich dringend frische Luft.

Die Turnstunde mit den Mädchen hatte meine Gedanken völlig durcheinandergewirbelt. Ich verließ die Stadt und spazierte am Ufer der Trau entlang. Plötzlich begann es zu regnen. Die schweren Tropfen holten mich in die Realität zurück.

Der Regen wurde stärker und wuchs zu einem mächtigen Schauer. Dunkle Wolken zogen auf und schlossen sich zu einer Front, Wolken, die das letzte Licht des Tages wie ein Vorhang abschirmten. In Sekundenschnelle herrschte Finsternis.

Ein heller Blitz zuckte herab, teilte sich kurz über der Ebene. Grollender Donner erklang, ein Gewitterregen ging nieder, gerade so, als würde der Himmel Traum und Gedanken fortzuspülen versuchen, auszulöschen, was mich gerade alles beschäftigte.

Ich begann schneller zu gehen. Zehn Minuten später hatte ich das Gymnasium erreicht, und überquerte die Straße. Das Gefühl einer endlosen Leere hatte mich ergriffen. Der Regen störte mich nicht mehr.

Ich ging rein mechanisch Schritt für Schritt vorwärts, fühlte mich wie ausgehöhlt, war frei von allen anderen Empfindungen, dachte nichts und wünschte mir dennoch, nicht allein zu sein.

Das Hupen eines Autos ließ mich aufblicken. Ich blieb stehen, als ein Wagen neben mir anhielt. Eine Frau saß am Steuer und öffnete die Beifahrertür. Da erkannte ich die Fahrerin! Amelie Wild!

„Rasch, steigen Sie ein! Sie sind ja schon ganz nass“, rief Amelie.

„Es regnet“, stellte ich sachlich fest.

„Eben darum.“

„Ich habe es aber nicht mehr weit und würde Ihnen die ganzen Sitze nass machen.“

„Nun kommen Sie schon“, drängte sie.

Achselzuckend stieg ich ein. Das Denken fiel mir noch immer schwer, aber als ich sie ansah, stieg ein Gefühl der Freude in mir empor. Die Leere in meinem Kopf begann zu weichen.

„Machen Sie das öfter?“, fragte Amelie.

„Was meinen Sie?“

„Wie ein Schlafwandler durch den Regen zu laufen.“

Ich nickte. „Manchmal schon.“

„Waren Sie spazieren?“

Wieder nickte ich.

„Sie sollten sich schleunigst die nassen Sachen ausziehen, sonst erkälten Sie sich noch“, empfahl sie.

Erstmals lächelte ich und setzte ihren Rat in die Tat um. Erschrocken trat Amelie aufs Gaspedal, als ich damit begann, mein Hemd aufzuknöpfen.

„Nehmen Sie immer alles so wörtlich?“

„Meistens“, schmunzelte ich.

„Und wann ist meistens?“

„Wenn ich mir einen Vorteil verspreche.“

„Ehrlich sind Sie also auch noch“, murmelte sie.

„Verzeihen Sie, es sollte ein Scherz sein.“

„Ist schon okay!“ Und nach wenigen Sekunden des Schweigens: „Sie wirken irgendwie bedrückt.“

„Das freut mich“, erwiderte ich.

„Wieso?“

„Es zeugt von Anteilnahme, dass Sie das merken.“

„Sind Sie privat immer so komisch?“

„Nur nach achtzehn Uhr und wenn es regnet.“

„Ha, ha“, lachte sie.

Amelies Gegenwart stimmte mich heiter. Die Kälte des Regens machte mir nichts mehr aus. Ein Glücksgefühl durchströmte mich. Endlich hatte der Zufall uns wieder zusammengebracht. Diese Chance wollte ich jetzt ausnutzen, denn so schnell kam sie bestimmt nicht wieder.

„Wir sind da“, sagte sie und hielt vor meiner Haustür. „Oh weh, es regnet wieder sehr kräftig.“

„Hoffentlich ist Frau Bamhackl da“, murmelte ich.

„Haben Sie denn keinen Haustürschlüssel?“

„Doch, habe ich.“

„Dann würde ich vorschlagen, dass Sie ihn auch benutzen. Sie kennen sicher den Trick: Schlüssel in das Schlüsselloch und drehen. Oder gibt es bei der Bedienung ihres Schlüssels auch eine Einschränkung? Nur vor achtzehn Uhr und wenn die Sonne scheint oder so?“

„Keine Einschränkung. Aber um den Schlüssel zu benutzen, brauche ich eine Leiter. Haben Sie zufällig eine dabei?“

„Sie sprechen in Rätseln“, entgegnete sie.

„Der Schlüssel liegt auf meinem Schreibtisch“, erklärte ich. „Und der steht in meinem Zimmer. Wenn ich also eine Leiter hätte, dann könnte ich ...“

Amelie lachte laut auf. „Es noch umständlicher zu erklären, geht wohl nicht, wie?“

„Ich kann es gerne noch einmal versuchen.“

„Versuchen Sie lieber, ins Haus zu kommen und trockene Kleidung anzuziehen. Ich drehe schon einmal um.“

„Wenn Sie meinen“, brummelte ich und stieg aus.

Amelie fuhr bis zur nächsten Seitenstraße und wendete dort. Als sie wieder vor dem Haus von Claudia Bamhackl anhielt, saß ich im strömenden Regen auf den Treppenstufen und grinste. Sie winkte mich wieder an das Auto heran.

„Und was machen wir jetzt?“, fragte sie.

„Kennen Sie einen Mann, der ihre Wohnung schon einmal fluchtartig verlassen musste und in etwa meine Größe hat?“

Zuerst stutzte sie, dann lachte sie wieder.

„Nein“, erwiderte sie. „Aber ich habe ein Kleid, das mir zu groß ist. Hätten Sie daran Interesse?“

„Danke, kein Bedarf.“

„Wählerisch zu sein, können Sie sich in ihrer Situation nicht leisten.“

„Was für eine Farbe hat denn das Kleid?“

„Blaue Punkte auf weißem Grund.“

„Genau diese Kombination mag ich nicht.“

„Sie können die blauen Punkt ja rausschneiden.“

„Ja, wenn das so ist, dann würde ich das Angebot annehmen ...“

Eine halbe Stunde später stand ich nackt in einem fremden Badezimmer. Meine anfängliche Befürchtung, meiner Schülerin Lisa zu begegnen, hatte Amelie mir nehmen können. Lisa war auf der Geburtstagsfeier einer Freundin und würde erst spät nach Hause kommen. Und die Mutter lag noch im Krankenhaus.

Die Badezimmertür hatte keinen Schlüssel. Deshalb beeilte ich mich, unter die Dusche zu kommen. Ich schob die Glaswand hinter mir zu und stellte die Brause an.

Als ich zehn Minuten später die Duschkabine verließ, bekam ich einen Schrecken. Ich hatte meine Kleidung zuvor achtlos auf den gefliesten Boden geworfen. Nun waren alle Sachen spurlos verschwunden. Ein großes Badetuch rettete mich. Ich band es mir um den Bauch. Dann versuchte ich festzustellen, wie durchsichtig die Milchglasscheibe der Duschkabine war. Ich kam schnell zu der Erkenntnis, dass ein Beobachter von draußen nur eine verschwommene Kontur sehen konnte.

„Hallo?“, rief ich.

„Ja?“, antwortete Amelie.

„Alle meine Sachen sind weg.“

„Soll ich die Polizei rufen?“, fragte sie.

Ich musste lachen. Sie war witzig und schlagfertig.

„Nicht, wenn Sie die Täterin sind.“

„Ich habe sie aber nicht.“

„Sondern?“

„Der Trockner amüsiert sich gerade damit.“

„Bringen Sie sie mir dann vorbei?“

„Ein paar Minuten wird es schon noch dauern. Ich kann Ihnen zwischenzeitlich einen heißen Tee kochen. Binden Sie sich ein Badetuch um und kommen in die Küche. Ich verspreche Ihnen auch, Sie nicht zu vergewaltigen.“

Schade, dachte mein George und grinste mit seinem Eichelköpfchen, das sich leicht mit Blut füllte. Mist! George! Jetzt keinen Steifen bekommen, das Handtuch würde alles verraten.

„Wo ist die Küche?“

„Links am Ende des Flurs.“

„Okay, ich komme.“

„Nur zu. Ich habe bereits die Frauen der gesamten Nachbarschaft zusammengetrommelt und Eintritt verlangt. Jetzt sitzen alle hier und warten auf den halbnackten Lehrer unserer Schule.“

Abermals musste ich lachen. Amelies Schlagfertigkeit, ihr Witz und Humor gefielen mir genauso wie ihr sehr attraktives Äußere. Sie war eine bildhübsche Frau.

Amelie lächelte mir aufmunternd zu, als ich die Küche betrat.

„Bitte setzen Sie sich. Der Tee ist gleich fertig.“

„Vielen Dank.“

„Ich bügle rasch Ihre Sachen auf und bringe Sie dann nach Hause“, sagte sie und wollte die Küche verlassen.

„Aber nein“, rief ich. „Ich gehe zu Fuß. So weit ist es ja nicht. Der Regen hat auch aufgehört.“

„Es ist für mich kein Umweg.“

„Müssen Sie denn noch fort.“

Sie nickte.

„Beruflich?“

„Ja. Ich muss doch Geld verdienen. Das Krankenhaus für meine Mutter kostet sehr viel. Außerdem muss ich die Miete und den Haushalt finanzieren. Meine Schwester kostet auch eine Menge.“

„Und das verdienen Sie alles allein?“

„Ja.“

„Was arbeiten Sie denn?“

„Ich werde jetzt nach Ihrer Kleidung sehen“, antwortete sie, ohne meine Frage zu beantworten und verließ die Küche.

Wenig später kam sie zurück.

„Ich habe Ihre Sachen ins Bad gelegt“, sagte sie. „Während Sie sich anziehen, räume ich hier kurz auf. Dann können wir fahren.“

Schweigend nickte ich und ging ins Badezimmer.

Die Rückfahrt zu meiner Wohnung verlief schweigend. Wenig später hielt sie vor dem Haus.

„Ich habe mich noch gar nicht bei Ihnen bedankt.“

„Das ist schon in Ordnung“, entgegnete sie.

„Trotzdem würde ich Sie als Dank gerne zum Essen einladen. Wann haben Sie denn Ihren freien Abend?“

„Morgen.“

„Dann hole ich Sie morgen ab. Passt ihnen acht Uhr?“

„Sie müssen mich aber nicht einladen.“

„Ich tue es auch nicht aus Dankbarkeit.“

„Und warum dann?“

„Weil Sie so hässlich sind und ich Sie nicht leiden kann.“

„Dann nehme ich an.“

Am nächsten Abend hatte ich Amelie abgeholt und in ein nettes Restaurant ausgeführt. Wir waren bei Kerzenschein und Rotwein gesessen und hatten viel geplaudert und gelacht.

Amelie war wie immer fröhlich und vergnügt. Ich erkannte, dass sie den Abend genoss, spürte, wie sie die Stunden in Minuten einteilte, um jede einzeln auszukosten. Ich freute mich über ihr unbeschwertes Wesen, genoss ihre Nähe, fühlte mich zu ihr hingezogen und war von ihrer Schönheit bezaubert. Sie trug einen knielangen Rock, darüber eine weiße Bluse und eine hellblaue Strickjacke. Die Farbe harmonierte mit den blauen Augen. Der enge Rock betonte ihre schlanke Figur und hob hervor, was mich schon immer an einer Frau faszinierte: feste, runde Gesäßbacken. Ihr langes blondes Haar schimmerte im flackernden Schein des Kerzenlichts. Das Funkeln in ihren Augen reizte mich ebenso wie die vollen, weichen und warmen Lippen ihres Mundes. Ihr helles Lachen klang wie Musik.

„Das war ein wirklich schöner Abend“, sagte sie, nachdem ich die Rechnung beglichen hatte. Sie lächelte mich strahlend an, als ich fürsorglich ihren Arm ergriff, um sie zum Parkplatz zu führen.

Im Wagen versuchte ich, sie immer wieder diskret zu betrachten. Das Kleid war leicht verrutscht und sie unternahm nichts, um es in Ordnung zu bringen. Ich sah ihre nackten Oberschenkel, roch den Duft ihrer Haare und glaubte, das Schlagen ihres Herzens zu hören.

„Prüfung bestanden?“, fragte sie lachend.

„Wie bitte?“

„Ware geprüft und für gut befunden?“

„Verzeihung“, murmelte ich.

„Schon okay“, sagte sie einlenkend. „Wie geht es mit der zwölften Klasse? Alles in Ordnung mit meiner Schwester?“

Ich seufzte.

„Klingt nicht gut“, horchte sie auf.

„Naja, die Turnstunde.“

„Schlimm?“

„Es ist etwas passiert, dass mir nicht passieren darf. Leider betrifft es Ihre Schwester.“

„Erzählen Sie es mir bitte.“

Sie schwieg und wartete auf seine kommenden Worte.

„Lisa hat sich irgendwie an der Turnstange verletzt. Nicht schlimm, glaube ich. Es war die Reibung des Metalls auf ihrer Haut. Ich habe sie daraufhin mit einer Salbe eingerieben, an der Schenkelinnenseite. Dabei ist es passiert. Sie hat plötzlich ihren Unterleib nach vorne gedrückt, so dass meine Hand auf ihr Geschlecht gepresst wurde. Ich habe Ihre Schwester unsittlich berührt. Es tut mir so leid. Ich hätte es ahnen müssen und besser aufpassen.“

„Es freut mich, dass Sie ein so ehrlicher Mann sind. Das imponiert einer Frau. Sie erzählen mir das in einer Offenheit, die selten ist“, antwortete Amelie. „Bezüglich Lisa brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Das war nur ein dummer Zufall. Was Lisa getan hat, darüber werde ich mit ihr reden.“

Ich fühlte mich erleichtert. Es hatte mich belastet.

„Natürlich habe ich mich bei Ihrer Schwester entschuldigt. Und wie reagierte sie? Sie stöhnte und sagte, dass es sehr schön gewesen war. Meine Finger haben wie Feuer gebrannt. Ich war verwirrt über diese Berührung. Nein, es war gewiss kein Zufall. Ich hätte mir denken können, was sie vorhatte.“

„Hat es Sie denn erregt?“, fragte Amelie mit weicher Stimme.

„Ehrlich gesagt, ja. Ich kann Sie nicht anlügen. Sicher hätte ich jetzt etwas Anderes sagen müssen, aber die Wahrheit ist, dass es mich erregt hat. So etwas darf mir nicht passieren, ich bin ihr Lehrer und trage die Verantwortung!“

Amelie lächelte und trat auf die Bremse.

„Wir sind da“, sagte sie leise.

„Darf ich Amelie sagen und zur Du-Anrede wechseln?“

„Gerne. Wenn ich Benny sagen darf?“

„Natürlich. Möchtest du auf eine Tasse Kaffee noch zu mir kommen, Amelie?“

„Was würde deine Vermieterin dazu sagen?“

„Sie ist nicht zu Hause. Ich glaube, zu Besuch bei Ihrer Schwester.“

„Hast du Hintergedanken, Benny?“

„Ja. Sogar ziemlich versaute. Schlimm?“

„Nein. Lass uns zu dir gehen. Ich habe auch ziemlich versaute Phantasien.“

Schnell zog ich sie aus dem Auto, öffnete die Haustür und führte sie in meine Räume. Ich zog Amelie förmlich hinter mir her. Nicht, dass sie mir noch davonläuft. George wäre für immer beleidigt auf mich gewesen.

In meinem Zimmer angekommen nahm ich sie in die Arme und drückte sie endlos lange an mich. Dann küssten wir uns leidenschaftlich. Als wir uns nach einer Ewigkeit wieder voneinander lösten, nahm sie bei der Hand, und führte sie in mein angrenzendes Schlafzimmer.

Mit flinken Fingern half ich ihr aus der Stickjacke, öffnete anschließend die weiße Bluse und streifte sie ab. Während ich mich auf die Kante meines Bettes setzte, konnte ich ihren entblößten Oberkörper betrachten, der nur noch mit dem BH bekleidet war. Flach der Bauch mit einem niedlichen Bauchnabel, makellose glatte Haut, die von keinem Leberfleck bedeckt wurde. Ihre Oberfläche ließ mich an weißen Marmor denken und ich konnte mich fast nicht satt daran sehen.

Doch ich wollte mehr und beschäftigte mich mit dem Rock. Ich griff um sie herum, zog sie noch näher an mich heran, bis ihre Knie meinen Schritt berührten. George erwachte sofort und sie konnte sicher mit ihren Knien fühlen, wie hart er war. Und richtig, ihre Knie begannen mich zu reiben, drückten gegen meine Männlichkeit.

Wenig später hatte ich den Verschluss des Rocks gelöst und zog den Reißverschluss herunter, was in dem fast totenstillen Raum überlaut klang. Das ratschende Geräusch durchdrang die Stille und Amelie atmete tiefer ein und aus, als der Rock über ihre Beine nach unten rutschte.

Ich hielt die Luft an, als ihr Unterleib fast in Augenhöhe vor mir stand. Nur ein winziger, leicht transparenter Slip, bedeckte ihren Unterleib und zeigte mehr als er verbarg. Amelie war unten herum fast haarlos. Nur ein sehr schmaler Streifen kurzer Vegetation zog sich wenige Zentimeter nach oben und deutete geradezu auf das hin, was noch ein wenig verborgen war.

Während ich weiter auf das Höschen starrte, legte ich meine Hände auf ihre festen Gesäßbacken und begann sie zu kneten, suchte dabei gleichzeitig nach der besten Stelle, den Slip zu beseitigen.

Als ich dann den Bund ihres Höschens langsam nach unten zog, ging ein leichtes Zittern durch Amelie und ich meinte, Gänsehaut auf ihrem Hintern zu fühlen. Sie holte einmal tief Luft und ließ es geräuschvoll wieder heraus, was mich dazu animierte, schneller zu machen.

Während meine Hände jetzt mit dem Slip zusammen ihre Beine entlang fuhren, wurde ihre Scham von dem Stoffdreieck befreit und ließ einen ungehinderten Blick zu. Was zuvor der durchsichtige Werkstoff versprochen hatte, wurde mehr als gehalten. Nur der feine Strich zeigte überhaupt, dass sie dort einmal Haare gehabt hatte. Der Rest war mehr als sorgsam entfernt worden und nicht ein Stoppel war zu erkennen.

Dabei musste ich jetzt grinsen, denn hier zeigte sich wieder einmal, wie wenige echte Blondinen es wirklich gab. Der Strich war jedenfalls sehr dunkel geraten.

Dann ließ ich das Höschen los und es sank den Rest des Wegs alleine zu Boden. Ich beugte mich nach vorne und küsste sie zuerst nur zart und fast nur gehaucht auf ihren Bauch, worauf hin sie einmal zusammenzuckte. Doch dann ließ sie sofort wieder locker und schob ihren Bauch weiter in meine Richtung.

Hier wurde er von meiner Zunge begrüßt, die jetzt über die warme, weiche Haut fuhr, dabei setzte ich knapp oberhalb des Strichs an und zog sie dann weiter nach oben, bis die Zungenspitze ihren Bauchnabel erreichte. Hier bohrte sie sich förmlich hinein und begann Amelie zu kitzeln. Prompt begann sie leise zu kichern, nahm aber meinen Kopf in ihre Hände und drückte ihn gegen sich. Doch nicht lange und sie wollte mehr als nur ihren Bauchnabel verwöhnt bekommen. Vorsichtig drückte sie meinen Kopf zentimeterweise nach unten. Schon spürte ich die sehr kurzen Haare an meinen Lippen und fuhr mit der Zunge darüber.

Tief musste ich mich beugen und es wurde etwas unbequem. Damit ich besseren Zugang erhielt, rutschte ich vom Bett und saß schon wenig später auf dem Boden. Jetzt verließen mich zwar ihre massierenden Knie aber das war auch ganz gut so. Mir war sowieso schon unheimlich heiß und da war es schon ganz gut, wenn ich etwas abkühlte.

Hatte ich Amelie bis jetzt am Hintern festgehalten, ließ ich jetzt eine Hand an ihrem linken Bein entlang gleiten, bis diese an ihrer Kniekehle angekommen war. Ich griff fest zu und hob es langsam nach oben, während sie ihr Gewicht auf das andere verlagerte. Ihre Weiblichkeit war nicht weit von meinem Kopf entfernt, und wenn ich jetzt einatmete, kam mir ein sehr feiner, leicht süßlicher Duft in meine Nase, welcher mehr als betörend auf mich wirkte.

Immer weiter, wie in Zeitlupe hob ich ihr Bein an, bis es den Winkel erreicht hatte, welchen ich angestrebt hatte. Dann zog ich es an meiner Schulter vorbei und stellte es auf das Bett. Jetzt löste ich die Hand von ihrem Bein, schob dieses darunter hindurch bis zu der Stelle, wo sie zuletzt gelegen hatte. Dann zog ich Amelies Unterleib in meine Richtung.

Willig ließ sie es zu, fühlte wieder meine suchenden Lippen, die sich jetzt weiter nach unten bewegten, als sie schon gewesen waren. Schon war ich am äußersten Rand der Spalte angekommen, die sich schon leicht geöffnet hatte. Weich und zugleich fest waren die Wülste, welche den Schlitz umrandeten, als sich meine Zunge jetzt genussvoll dazwischenschob.

Amelies Körper durchrann ein Schauer und ließ sie einen Moment versteifen, was ich sehr gut zwischen meinen Fingern fühlen konnte. Schnell fand ich eine Möglichkeit, sie noch mehr zu erregen. Schon fast hungrig nach Berührung war ihr kleiner Kitzler hervorgetreten und streckte sich meiner Zunge entgegen, welche sofort begann, mit ihm zu spielen.

Ein Stöhnen entfuhr Amelies geöffnetem Mund. Mich spornte es geradezu an, diese Laute noch lauter werden zu lassen. Wischte ich zuvor mehr als zärtlich darüber, wurde der kleine Knopf jetzt zu meiner Zielscheibe. Ich begann ihn mit der Zungenspitze zu umrunden, wurde dabei schneller und rutschte dann wie zufällig darüber.

Ein kleiner spitzer Schrei löste sich von Amelies Lippen und ihre Hände wühlten sich in meine Haare. Sie hielt sich daran fest und zog mich zugleich an sich heran. Fest mit ihr verbunden ließ ich jetzt ein Feuerwerk los, welches in Amelies Körper zur vollen Entfaltung kam. Ich sog mich förmlich an ihr fest, zog damit ihren kleinen Freund weiter in meinen Mundraum und konnte ihn noch besser verwöhnen. Vollkommen nackt stand er da und erwartete weitere Genüsse. Die bekam er dann auch Schlag auf Schlag und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Schluss ging ich fast grob mit ihm um, wurde aber zu meinem Erstaunen dafür belohnt. Amelie wollte es heftig, zeigte es mir sogar an, indem sie mich so fest auf sich gepresst hielt, wie es nur möglich war.

Dann ließ ich meine Finger auf Wanderschaft gehen. Hitze schlug meinen Fingerkuppen entgegen und Feuchtigkeit lief sofort daran entlang, als sie sich zwischen die Lippen ihrer Vagina bohrten. Leicht fand ich Einlass und führte erst einen, dann den zweiten Finger hinein.

Amelies Körper reagierte sofort. Sie knickte ein wenig im rechten Bein ein, auf dem ihr gesamtes Gewicht stand. Ich griff sofort mit der anderen Hand fester zu und hob sie soweit an, dass sie wieder sicher stand. Lange würde ich das nicht schaffen, aber für ein paar Momente würde es reichen.

Meine beiden anderen Finger begannen in ihr zu wühlen, spreizten sich ab und begannen sich in ihr zu drehen, wurden dann von noch einem unterstützt, der ebenfalls noch hineindrängte und mit den anderen beiden fast ein Dreieck bildete.

Amelie schrie einmal auf und ihr Unterleib zuckte gewaltig, kam meinen Fingern entgegen, während ihr Saft dazwischen hindurch an meinem Arm entlanglief.

Lange konnte ich sie so nicht mehr halten, dafür waren meine Kräfte nicht stark genug, also zog ich meine Finger heraus und verließ meine jetzige Position. Ich rutschte unter Amelie hindurch drehte mich um und kniete wenig später hinter ihr.

Jetzt konnte ich sie von hinten genießen und war bei dem Anblick mehr als angetan. Ich stand auf und drückte ihren Oberkörper weiter nach vorne. Dabei verließ ihr Bein das Bett und sie stand gebückt vor mir.

Weiter drückte ich sie so weit herunter, dass ihre Hände auf dem Bett auflagen. Sofort drückte ich meine drei Finger, jetzt von hinten in ihr Geschlecht und begann sie damit zu stoßen.

Amelies Atem ging schneller und schneller, während ihr Unterleib mir entgegenkam. Zum Schluss hämmerte ich meine Finger geradezu in sie hinein und sie schrie auf einmal auf. Ihre Beine versagten und hätte ich sie nicht sofort festgehalten, wäre sie zu Boden gefallen.

Während sie ihren Höhepunkt erlebte, hob ich sie vorsichtig an und legte sie mit dem Rücken nach unten auf das Bett. Dann zog ich mir mein Hemd aus, streichelte nebenbei mit meinen Fingerkuppen sanft über ihren Körper.

Noch von ihrem Höhepunkt ermattet nahm Amelie alles ohne größere Regung hin, nahm es vielleicht gar nicht so wahr. Dies störte mich allerdings auch nicht, denn so konnte ich sie in Ruhe betrachten. Aber meine Neugierde war grenzenlos. Ich schob meine Hand unter ihren BH, umfasste den darunter verborgenen Hügel und knetete diesen genauso, wie sie sich schon an ihrem Hintern zu schaffen gemacht hatte. Noch feiner kam mir die Haut vor und hatte den großen Vorteil, ein wirkliches Zentrum zu haben. Schon waren die steifen Kirschen zwischen zwei meiner Finger geraten, die sich rhythmisch gegeneinander bewegten.

Dies strahlte sofort neue Empfindungen in Amelies Körper. Wie von selbst zog sie ihre Beine an und ließ diese auseinanderklaffen. Ein Betätigungsfeld tat sich auf, um welches sich jetzt die Hand kümmerte, die zuvor die Beine gestreichelt hatte. Sie legte sich genau auf das Zentrum, sodass der Ballen kreisende Bewegungen auf ihrer Lusterbse machte und meine Finger wieder ihr Geheimnis erkundeten.

Plötzlich hob Amelie ihre Arme, öffnete den Verschluss ihres Büstenhalters und zog diesen aus. Immer wieder reizten meine Finger die schon harten Knospen. Doch nicht lange und sie bekamen Gesellschaft von meinen Lippen, welche sich abwechselnd um sie legten und daran sogen.

Während sich jetzt wieder eine Hand von Amelie auf meinen Hinterkopf legte und diesen lenkte, erstastete die andere zuerst meinen Oberkörper, strich dann aber schneller weiter nach unten und legte sich auf meine Hose. Hier fand sie unter dem Stoff den munteren George, der sich nach ihrer Berührung sehnte. Er wollte unbedingt in die Freiheit und sich ganz ausdehnen können, denn es war eigentlich zu eng, wo er sich jetzt befand.

Leider wurde es noch enger, denn Amelies tastendende Hände brachten das Wunder zustande, dass er sich doch noch etwas weiter ausdehnte. Dann ging nichts mehr und es wurde fast schmerzhaft. Lange würde ich es so nicht mehr aushalten können, würde es aber auch nicht müssen.

Weiter bearbeitete ich Amelies Körper, der meine Streicheleinheiten aufnahm, wie ein Schwamm das Wasser. Durch die beidseitige Reizung an Brüsten und Scheide zugleich war sie schnell wieder in der Verfassung, in der sie schon gewesen war. Ihr Atem ging relativ schnell und flach, mehrmals drücke sich ihr Rücken durch, wölbte den Bauch nach oben, um dann wieder einen Moment ruhig zu liegen. Das war dann der Fall, wenn ich etwas weniger ungestüm war. Doch das dauerte nicht lange, denn sie sollte ja nicht kalt werden. Im Gegenteil, ich wollte sie quälen, wollte sie zum Wahnsinn treiben.

Ich war jedenfalls schon recht nah an meinem Vorhaben, denn schon war ihre Hand an meinem Schritt dabei, die Hose zu öffnen. Sie überwand diese Hürde mit Leichtigkeit und schon wenige Sekunden später verschwand der Druck, der George gefangen hielt. Erleichtert atmete ich etwas tiefer ein und zuckte dann aber zusammen, als sich Amelies Hand in meine Hose schob.

Und George strahlte! Endlich bekam er die Aufmerksamkeit, die er so ersehnt hatte. Ihre weiche Hand legte sich um den harten Schaft und begann, leicht auf und ab zu streicheln.

Ich wurde langsam unruhig. Daher öffnete ich meine Hose und ließ sie zu Boden rutschen. Nun war mein Unterleib vollkommen befreit und ich schob mich etwas weiter aufs Bett, während ich meine Beine weiter ausstreckte. Jetzt stand George so frei, wie es nur ging und das nahm Amelie gleich zur Kenntnis. Als sie den harten Schaft berührte, verzog sich ihr Mund zu einem Lächeln. Was in dem Moment in ihren Gedanken vor sich ging, hätte ich zu gerne gewusst.

Doch plötzlich ließ Amelie den wild zuckenden George los und griff zu ihrer Handtasche.

„Nur mit Gummi, okay?“

„Äh. Du hast Kondome in der Handtasche?“

„Ja. Ich muss berufsbedingt immer auf meine Gesundheit achten.“

„Wie meinst du das?“

Ich klang wohl ziemlich verwirrt, denn sie lächelte nachsichtig. Sie zog ein kleines Päckchen aus der Handtasche hervor, öffnete es vorsichtig und holte ein Kondom hervor, welches sie sehr schnell und geübt über meinen Steifen abrollte. Das war das Verhalten eines Profis! Aber ich dachte nicht länger darüber nach, denn George übernahm wieder die Kontrolle über meinen Körper.

Sie zog mich zu sich. Damit war die Fahrtrichtung klar und ich kroch jetzt so schnell wie möglich zwischen ihre Beine. Sie hob ihren Oberkörper leicht an, hielt den Atem an, als sie bemerkte, dass ich meinen Unterkörper absenkte und meine Eichel suchend über ihre Scheide strich. Ihr Unterkörper ruckte noch etwas in eine bequemere Position und erwartete dann mein Eindringen.

Auf meine Arme gestützt kam mein Oberkörper weiter nach unten und ich küsste Amelie. Ihre Lippen, so weich wie Daunenkissen, empfingen mich und in dem Moment, als meine Zunge in ihren Mund vordrang, schob ich meine Eichel zwischen ihren Schamlippen hindurch in sie hinein.

Meine Lippen auf ihre gepresst nahm ich ihren Schrei entgegen, der in meinem Mund endete. Dann hielt sie den Atem an, während ich mich weiter in ihren Bauch schob und sie zugleich ihre Beine um meine Taille legte.

Zentimeter für Zentimeter glitt ich in die heiße und nasse Passage, die mich fest umschlossen hielt und sich, wie ein Handschuh um George legte. Dann hielt ich einmal kurz an, war fast ganz in ihr. Doch ich wartete einen kleinen Moment, erst dann drang ich ganz ein. Wieder mündete ein Schrei in meinem Mundraum. Diesmal länger und lauter als zuvor.

Endlich hatte ich vollkommen Quartier genommen und ruckte noch einmal hin und her um mich vollkommen mit Amelie zu verbinden. Dann hielt ich wenige Sekunden still, wartete ab, bis ihr Atem wieder etwas ruhiger ging. Erst dann löste ich meine Lippen von den ihren. Jetzt atmete sie noch tiefer und griff mir an den Hintern. Ihre Hände lagen auf meinen Backen und streichelten sie.

Erst jetzt hob ich mich ein wenig an und glitt wieder hinein. Sofort entströmte ihrer Kehle wieder etwas Luft, die mit einem leichten Stöhnen angereichert war. Doch schon erfolgte der nächste Streich, wobei ich mich weiter herauszog.

Von Stoß zu Stoß entfernte ich mich weiter von ihr, bis meine Eichel zwischen ihren Schamlippen kurz erschien. Doch nur für einen winzigen Augenblick, denn schon war sie wieder dabei, die Tiefe von Amelies Unterleib auszuloten.

Immer wenn ich jetzt tief in sie fuhr, stieß Amelie ihren Atem aus, atmete dann wieder ein, wenn ich mich aus ihrem Körper zurückzog. Doch dann beschleunigte ich mein Tun, wurde schneller und stieß härter zu. Ich wollte den Leib unter mir stoßen, wollte mich hineinbohren und mich in ihm verlieren.

Schon bald lösten sich Amelies Beine von mir und standen jetzt weit auseinander. Zugleich kam mir jetzt ihr Unterleib entgegen, wenn ich herunterfuhr. Ihre Füße standen dazu ganz auf der Decke und sie schnellte mir geradezu entgegen. Hart trafen wir aufeinander, prallten mit der Zeit klatschend gegeneinander und ihr Mund entließ jedes Mal einen spitzen Schrei.

Ich war so erregt, wie es nur ging, trotzdem verblieb ich auf dieser Stufe und hatte den Eindruck, als wenn ich stundenlang so weitermachen konnte, ohne zu kommen.

Unter mir war die Hölle los. Unsere Leiber prallten auf halbem Weg zusammen und die ganze Luft war mit Schreien von Amelie angefüllt.

Dann drückte ich sie mit meinem ganzen Gewicht nach unten. Nagelte sie geradezu auf die Decke. Ich nahm eine Hand und versuchte ihr Bein weiter herunterzudrücken. Amelie verstand mich sofort. Ihr anderes Bein tat es gleich und so öffnete sie sich mir, soweit es ging. Sie schaffte es fast so weit, dass ihre Knie die Decke berührten, und lag damit so offen unter mir, wie es nur ging. Jetzt stieß ich wieder zu und Amelie konnte mir aus dieser Position fast nicht entgegenkommen. Musste auch nicht, denn jetzt hämmerte ich mich geradezu in sie hinein.

Das ganze Bett begann im Takt zu vibrieren als ich mich so hart und schnell in Amelie versenkte, wie es nur ging. Schweißtropfen lösten sich vor Anstrengung von meinem Körper und tropften herunter auf ihren Bauch, meine Arme zitterten und wurden immer weicher. Lange würde ich es so nicht mehr aushalten.

An Amelie ging auch eine Veränderung vor sich. Sie wurde enger und erzeugte dadurch mehr Reibung an George. Dies wiederum brachte mich in ungeahnte Höhen. Jetzt wusste ich, dass es nicht mehr lange dauern würde. Genauso wie ich, machte sich Amelie unter mir bereit. Sie war inzwischen kaum noch zu halten. Schrie mich jetzt geradezu an, verlangte nach mehr, während sie weiterhin meine Stöße entgegennahm.

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