Kitabı oku: «Wochenend und Radelglück – Kleine Fahrrad-Auszeiten in Oberbayern»
KLEINE FAHRRAD-AUSZEITEN IN
-OBERBAYERN-

BERNHARD IRLINGER
Exklusiv für Sie als Leser:
MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD
unter: gps.bruckmann.de

INHALT
EINLEITUNG
Genuss am Fuss der Alpen
Mit dem Fahrrad durch das südliche Oberbayern
1 Stadtschönheit am Lech
Landsberg am Lech
2 Kultur und Natur am Lech
Schongau
3 Schlösser, Kirchen, Lüftelmalerei
Oberammergau
4 Im malerischen Pfaffenwinkel
Weilheim in Oberbayern
5 Moore und Seen im Blauen Land
Murnau
6 Badeseen mit Alpenblick
Iffeldorf
7 Im Herzen des Isarwinkels
Bad Tölz
8 Durch das Bayerische Oberland
Miesbach
9 Rund um Mangfall, Inn und Glonn
Bad Aibling
10 Rund um die Innschönheit
Wasserburg
11 Am Nordufer des Chiemsees
Seebruck
12 Rund um die Chiemgaumetropole
Traunstein
13 Im stillen Rupertiwinkel
Laufen
Orts- und Sachregister
Impressum

In der bezaubernden Altstadt von Landsberg
ZEICHENERKLÄRUNG ZU DEN TOURENKARTEN
| Tour |
| Tourenvariante |
| Richtungspfeil |
| Ausgangs-/Endpunkt der Tour |
| Bahnlinie mit Bahnhof |
| S-Bahn |
| Tunnel |
| Seilbahn, Gondelbahn |
| Bushaltestelle |
| Parkmöglichkeit |
| Hafen |
| Autofähre |
| Personenfähre |
| Flugplatz |
| Kirche |
| Kloster |
| Burg/Schloss |
| Ruine |
| Wegkreuz |
| Denkmal |
| Turm |
| Leuchtturm |
| Windpark |
| Windmühle |
| Mühle |
| Hotel, Gasthof, Restaurant |
| Jausenstation |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter) |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer) |
| Unterstand |
| Grillplatz |
| Jugendherberge |
| Campingplatz |
| Information |
| Museum |
| Bademöglichkeit |
| Bootsverleih |
| Sehenswürdigkeit |
| Ausgrabung |
| Kinderspielplatz |
| schöne Aussicht |
| Aussichtsturm |
| Wasserfall |
| Randhinweispfeil |
| Maßstabsleiste |
DIE ZIELE IM ÜBERBLICK
Landsberg am Lech
Schongau
Oberammergau
Weilheim in Oberbayern
Murnau
Iffeldorf
Bad Tölz
Miesbach
Bad Aibling
Wasserburg
Seebruck
Traunstein
Laufen
GENUSS AM FUSS DER ALPEN
Mit dem Fahrrad durch das südliche Oberbayern

Im Starnberger See spiegelt sich der blaue Himmel.
Das südliche Oberbayern begeistert mit einer Landschaft, die verschiedene Facetten zu einem harmonischen Gesamtbild vereint. Sattgrüne Wiesen, dunkle Wälder und blaue Seen werden von sanften Hügeln und hohen Bergen eingerahmt. Diese Naturschönheiten werden aufs Vortrefflichste ergänzt durch malerische Dörfer, zwiebelturmgekrönte Kirchen und Klöster sowie altehrwürdige Städte.
Das oberbayerische Alpenvorland, das vom Lech im Westen bis zur Salzach im Osten reicht, setzt sich aus einem Puzzle unterschiedlicher, historisch gewachsener Gebiete zusammen. Ein Wochenendausflug führt uns nach Landsberg ins Lechrain, das die Grenze zu Schwaben markiert. Weiter geht es in den beschaulichen Pfaffenwinkel, der seinen Namen den zahlreichen Kirchen und Klöstern verdankt. Die stillen Runden führen uns hier an vielen Teichen vorbei, die einst die Mönche in den Fastenzeiten mit Fisch versorgten. Südlich davon liegt das Blaue Land, das seinen Namen den Lichtstimmungen verdankt, die vor 100 Jahren berühmte expressionistische Maler anzogen. Touren im Fünfseenland, der Badewanne der Münchner mit ihren kleinen und großen Seen, dürfen natürlich nicht fehlen. Anschließend erkunden wir im Tölzer Land und im Bayerischen Oberland die Täler von Isar und Mangfall und dringen von Miesbach aus in die Bergwelt des Mangfallgebirges vor.
INNTAL, CHIEMGAU UND RUPERTIWINKEL
Die Mangfall leitet uns dann auch weiter Richtung Inn. Angenehme Wege führen uns durch die sanfte Landschaft rund um Bad Aibling, die uns herrliche Blicke bis hin zu den Alpen gewährt. Und innabwärts bietet uns Wasserburg mit seiner wundervollen mittelalterlichen Altstadt einen eindrucksvollen Ausgangspunkt für zwei recht anspruchsvolle Touren. Nun ist es nicht mehr weit zum Bayerischen Meer, dem herrlichen Chiemsee, der das Herz des Chiemgaus bildet. Von seinen Ufern führen uns stille Wege zu zahlreichen kleinen Seen und zu sehenswerten Klöstern. Die Chiemgaumetropole Traunstein ist Ausgangspunkt für zwei Touren mit ganz unterschiedlichem Charakter. Die eine führt uns durch die Täler der Traun in die Bergwelt der Chiemgauer Alpen, die andere rund um den wundervollen Waginger See, der als einer der wärmsten Badeseen in Oberbayern gilt. Er liegt schon im Rupertiwinkel, der bis vor 200 Jahren zu Salzburg gehörte. Die Salzach umspült hier den alten Handelsort Laufen. Eine Tour führt uns von dort durch beschauliche Moorlandschaften, eine zweite an der Salzach entlang nach Tittmoning mit dem herrlichen Stadtplatz, der von einer mächtigen Burg überragt wird.
OBERBAYERN MIT DEM RAD – STRESSFREI
Die Schönheit des oberbayerischen Alpenvorlandes ist schon lange weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Wahre Besuchermassen überfluten an sonnigen Tagen die bekanntesten Ausflugsziele und so manch genervter Ausflügler verbringt gefühlt mehr Zeit im Stau oder bei der Parkplatzsuche als in der Natur. Um diesen Stress zu vermeiden, bietet dieses Buch zwei Strategien an.
Zum einen werden Touren beschrieben, die meist abseits der Hauptrouten liegen und auch die weniger bekannten Schönheiten der Region auf dem Programm haben. So kann man jenseits der großen Touristenströme stille Moore, einsame Seen oder weniger bekannte Kirchen und Klöster besuchen. Und zum Zweiten sind zu jedem der dreizehn beschriebenen Standorte zwei Touren angegeben. Mit einer Übernachtung können so verschiedene Ziele angesteuert werden. Man kann abends die Tour gemütlich ausklingen lassen und dabei in aller Ruhe die Orte erkunden. Die Ausgangspunkte sind allesamt für sich selbst eine Sehenswürdigkeit und bieten meist genug Abwechslung und Sehenswürdigkeiten, um dort mindestens einen weiteren Tag zu verbringen. Wenn die Tagesausflügler im Rückreisestress sind, sitzt man selbst gemütlich in einem der zahllosen schönen Gasthöfe und erholt sich in aller Ruhe von den Anstrengungen der Tour, lässt die Eindrücke des Tages Revue passieren und genießt die Vorfreude auf den nächsten Radtag.
DAS BESTE FÜR DIE REGION
Von einem Radelwochenende profitiert man durch den vermiedenen Stress nicht nur selbst, sondern auch die Umwelt wird es einem danken. Mit einer Übernachtung zwischen zwei Radeltagen halbiert man die Anfahrtskilometer und die damit verbundene Umweltbelastung. Und wer es besonders gut mit der Natur meint, der erreicht alle Ausgangsorte auch bequem mit der Bahn. Die Übernachtungskosten kann man so mit den Kosten der reduzierten Bahnfahrten verrechnen und die teils etwas komplizierte Anreise lohnt sich doppelt. Und nicht zuletzt profitieren auch die bereisten Regionen, die so manches Mal unter der Last der Tagesausflügler leiden. Das Geld, das man für Einkehr und Übernachtung ausgibt, kommt den Städten und Dörfern direkt zugute. Mit weniger Stress für den Radler, einem zusätzlichen Nutzen für die Umwelt und der Stärkung der örtlichen Wirtschaft schafft man so eine Win-win-win-Situation, die für alle Seiten nur Vorteile hat. Einem Mehrtages-Radausflug in einer der schönsten Regionen Deutschlands steht also nichts mehr im Weg.

An den wundervollen Osterseen

Gut ausgeschildert geht’s durchs Alpenvorland.

Abseits der Straßen ist Radfahren am schönsten.
STADTSCHÖNHEIT AM LECH
Landsberg am Lech

Die malerische Altstadt von Landsberg spiegelt sich im Lech.
1
An einem wichtigen Übergang über den Lech entstand im 12. Jahrhundert die Stadt Landsberg. Bis heute begeistert die an der Romantischen Straße gelegene Stadt mit ihren bestens erhaltenen historischen Bauwerken. Und auch das Umland bietet so manche Sehenswürdigkeit.
Im 12. Jahrhundert wurde Landsberg an einem strategischen Lechübergang von Heinrich dem Löwen gegründet und entwickelte sich schnell zu einer wichtigen Handelsstadt. Heute begeistert das an der Romantischen Straße gelegene Landsberg mit seiner mittelalterlich-barocken Altstadt, die zu den schönsten in Oberbayern zählt. Am malerischen Hauptplatz steht das prächtige Rokoko-Rathaus. Die herrliche Stuckfassade schuf Dominikus Zimmermann, Bürger und Bürgermeister von Landsberg. Als bedeutendste Teile der weitgehend erhaltenen Stadtbefestigung gelten der im 14. Jahrhundert erbaute Schöne Turm und das sehenswerte Bayertor (1425) am oberen Rand der Altstadt. Sakrale Kunst findet man in der gotischen Stadtkirche Maria Himmelfahrt mit ihrer wertvollen mittelalterlichen und barocken Ausstattung. Die Malteser- und die Johanneskirche sind im Inneren in verschwenderischem Rokoko gestaltet.

IN DEN CAFÉS und Lokalen, die in der Landsberger Altstadt am Ufer des Lechs liegen, kann man nach der Tour im sanften Abendlicht entspannen. Besonders beliebt ist der Lechgarten am Klösterl südlich der Lechbrücke mit seinem idyllisch am Ufer gelegenen Biergarten (lechgarten.de).
IM SÜDEN VON LANDSBERG – BERGBLICK UND WALLFAHRTSKIRCHE
Vom Hauptplatz in der Altstadt von Landsberg schieben wir die Räder durch den Schmalzturm und dann auf der steilen Alten Bergstraße zum Bayertor hinauf. Nun geht es über den nahen Kreisverkehr geradewegs in die Weilheimer Straße und nach 200 Metern links nach Reisch. Wir treffen vor dem Dorf auf eine Vorfahrtsstraße, radeln rechts in den Ort und auf der Kapellenstraße links an der Kirche vorbei. Nach kurzer Fahrt biegen wir rechts auf die schmale Angerstraße ab und radeln geradeaus in den Wald. Dort folgen wir an einer Gabelung den Radwegweisern nach rechts und radeln nach einem etwas steileren Anstieg an einer Wegkreuzung rechts Richtung Hagenheim. Wir fahren bald über Felder zur Kreisstraße, auf ihr wenige Meter nach links und dann rechts zu einem geteerten Wirtschaftsweg. Hier geht es links zu einer Straße am Ortsrand von Hofstetten. Auf ihr fahren wir nach rechts und bei nächster Gelegenheit links in das Dorf. Nun geht es geradewegs bis zu einer Kreuzung mit verschiedenen Radwegweisern.
ZUR BAROCKEN WALLFAHRTSKIRCHE
Den Wegweisern Richtung Obermühlhausen folgend, halten wir uns nun an mehreren Gabelungen jeweils rechts. Im Auf und Ab gelangen wir bis zu einer Kreuzung vor einem Berg und radeln nach links ins nahe Obermühlhausen. Dort fahren wir rechts auf der Bergstraße zur Landstraße hinauf, auf ihr nach rechts und nach 200 Metern links in das Sträßchen Kronberg. An der ersten Kreuzung in den Feldern biegen wir rechts ab. An der folgenden Gabelung halten wir uns links und folgen der schmalen Teerstraße, bis wir auf eine Vorfahrtsstraße treffen. Auf ihr geht es 400 Meter nach links und dann bei erster Gelegenheit rechts auf eine schmale Teerstraße, der wir nach Thaining folgen.

Über Hofstetten geht der Blick zur Zugspitze.
Am Hauptplatz von Landsberg

Das mittelalterliche Bayertor in Landsberg
Im Ort fahren wir an einer Doppelkreuzung links auf dem Mühlenweg zur Ortsdurchfahrt und biegen dort nach links ab. Kurz vor dem Ortsende geht es links in den Postweg. Wir radeln geradewegs über die Umgehungsstraße nach Issing. An der ersten Kreuzung fahren wir nach rechts zur Durchgangsstraße und auf ihr nach links. Vor dem Kirchhügel geht es rechts auf der Reichlinger Straße aufwärts zum Ortsrand. Hier fahren wir rechts auf der Vilgertshofer Straße zur Umgehungsstraße, die wir überqueren. Jenseits geht es auf dem Radweg kurz nach rechts und dann links auf die Straße, die uns über eine Vorfahrtsstraße zur berühmten Barockkirche von Vilgertshofen führt.

DIE WALLFAHRTSKIRCHE in Vilgertshofen zählt zu den eindrucksvollsten Barockkirchen in Oberbayern. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie vom Wessobrunner Baumeister Johann Schmutzer errichtet, der auch den Innenraum mit prächtigen Stuckarbeiten verzierte. Der Hauptaltar umrahmt das spätgotische Gnadenbild einer Pieta.

In der prunkvoll ausgestatteten Wallfahrtskirche von Vilgertshofen

AM LECH ENTLANG NACH LANDSBERG
Wir radeln geradewegs an der Kirche vorbei und folgen nun immer den Wegweisern des Radweges Romantische Straße. Im Rechts-Links-Knick leiten sie uns durch Stadl und geradewegs weiter nach Stoffen. Dort geht es links in die Pitzlinger Straße und bald abwärts ins Lechtal. Vor der Kirche von Pitzling biegen wir rechts in die Seestraße und radeln am Lech entlang zurück nach Landsberg.

In Vilgertshofen begeistert die wundervolle Barockkirche.
ZWISCHEN BAYERN UND SCHWABEN – IM LECHRAIN
Am Hauptplatz in Landsberg fahren wir links in die für Radler freigegebene Fußgängerzone. Bis Kaufering weisen uns nun die Schilder des Radweges Romantische Straße die Richtung. Es geht geradewegs aus der Altstadt, nach der Lechbrücke rechts auf einen Radweg und am Fluss entlang zur Lechbrücke von Kaufering. Wir überqueren den Fluss und biegen nach der Brücke links in den Brückenring. Er knickt bald scharf nach rechts ab und bringt uns zu einer Kreuzung, an der wir links auf die Scheuringer Straße schwenken. Am Ende eines kurzen Anstieges fahren wir rechts auf einen Feldweg und an der folgenden Kreuzung nach links zu einer sternförmigen Kreuzung vor einem Hof. Hier geht es halbrechts auf einen Wirtschaftsweg, dem wir nun geradewegs drei Kilometer über die aussichtsreichen Felder folgen. Anschließend halten wir uns an einer Kreuzung nach einem kurzen Waldstück rechts und radeln über eine kleine Kuppe geradewegs auf schmaler Straße nach Weil.

Die neugotische Abteikirche überragt Kloster St. Ottilien.
Typisch oberbayrisch – Barockkirche und Maibaum in Eresing
ZUM SCHLOSS DER WITTELSBACHER
Wir biegen links in die Wolfgangstraße und danach rechts in den Kreuzweg. Auf der folgenden Vorfahrtsstraße geht es rechts zur Landstraße, wenige Meter nach links und dann rechts auf der Geretshausener Straße nach Geretshausen. Nach einem kurzen Stück aufwärts biegen wir links nach Petzenhausen ab. Wir halten uns auf der Oberen Bergstraße links, kommen in den Ort und wechseln nach einem Rechtsknick geradewegs auf die untergeordnete Schlettstraße. An der Gabelung am Ortsrand halten wir uns links und treffen in Jedelstetten auf eine Querstraße. Kurz fahren wir nach links, dann rechts zur Kreisstraße und auf dem Radweg wieder nach rechts. An seinem Ende geht es über die Hauptstraße in die nach Kaltenberg ausgeschilderte Nebenstraße und bald über eine Vorfahrtsstraße geradewegs zum Schloss Kaltenberg.
AM KLOSTER VORBEI ZURÜCK NACH LANDSBERG
Wir biegen vor Schloss Kaltenberg rechts ab und fahren an der großen Ritterspielarena vorbei zu einer Gabelung. Auf der schmalen Prinz-Heinrich-Straße geht es links hinab und danach geradeaus zu einer Vorfahrtsstraße. Nach wenigen Metern biegen wir links in die Von-Willibald-Straße und nach der Bahnlinie rechts in die Lindenstraße. Nach 700 Metern geht es geradewegs über die Landstraße und auf dem Kiesweg an der Bahnlinie entlang zu einer schmalen Teerstraße. Wenige Meter fahren wir nach links und biegen dann rechts ab auf einen Wirtschaftsweg. Wir radeln auf dem Hauptweg durch den Wald und stoßen in Geltendorf auf die Bahnhofstraße. Auf ihr geht es nach rechts und vor der Bahnlinie links am Bahnhof Geltendorf vorbei. Nach kurzer Fahrt radeln wir rechts durch beide Bahnunterführungen und dann auf einem Alleeweg zum Kloster St. Ottilien.

Das Bräustüberl im Schloss Kaltenberg bietet eine urige Einkehr.

SEIT 1886 BESTEHT das benediktinische Missionskloster St. Ottilien, das heute zu den größten Klöstern in Deutschland zählt. Die Reichsabtei wird von der mächtigen neugotischen Abteikirche überragt. Neben der Kirche lohnt das Missionsmuseum mit seinen ethnologischen Sammlungen einen Besuch.
Vor dem Kloster radeln wir auf der Straße kurz nach rechts und biegen vor dem Emminger Hof links auf den Weg, der durch das Klostergelände zur großen Abteikirche führt. Hier geht es geradewegs auf einem Kiesweg kurz abwärts und an der folgenden Kreuzung an der Klostermauer entlang nach rechts. Jetzt radeln wir geradewegs durch den Wald und kurz vor Eresing an einer Gabelung nach links. Auf dem Teersträßchen fahren wir abwärts zur vorfahrtsberechtigten Pflaumdorfer Straße, die uns rechts zu einer Kreuzung an der Kirche im Ortszentrum von Eresing führt. Bis nach Penzing können wir nun den Schildern des Ammersee-Radweges folgen. Wir radeln geradewegs an der schönen Dorfkirche vorbei und treffen nach 200 Metern auf die Hauptstraße. Auf ihr geht es kurz nach rechts und dann links auf die Ramsacher Straße. Nun fahren wir immer geradeaus, in Ramsach über eine Vorfahrtsstraße und auf schmaler Teerstraße nach Penzing.
Im Ort halten wir uns links und biegen nach wenigen Metern rechts in die Fritz-Börner-Straße. An ihrem Ende geht es links in die Schwiftinger Straße und über die A 96 nach Schwifting. Im Ort fahren wir nach rechts in die Lindenstraße, dann über die Landstraße und weiter nach Reisch. Wir radeln rechts um die Kirche zur Kapellenstraße, die uns nach rechts aus dem Ort führt. Nach kurzer Fahrt geht es links auf dem Reischer Talweg nach Landsberg. Hier fahren wir auf der Hauptstraße rechts zum Kreisverkehr, jenseits durch das Bayertor und auf der Alten Bergstraße abwärts zum Hauptplatz im Herzen der Altstadt von Landsberg.

AUF EINEN BLICK
Info
STADT/REGION: Landsberg am Lech
BESTE REISEZEIT: April bis Oktober
TOURISTINFO: Tourismusverband Ammersee-Lech, Hauptplatz 152, 86899 Landsberg am Lech, Tel. 08191/12 82 47, ammerseelech.de
AKTIV UNTERWEGS
KALTENBERGER RITTERTUNIER: Auf der Tour durch das Herz des Lechrains bietet Schloss Kaltenberg eine schöne Einkehr. Berühmt ist Kaltenberg vor allem auch für die Ritterspiele, die alljährlich an den Juliwochenenden in der großen Arena neben dem Schloss stattfinden. Die in eine Rahmenhandlung eingebettete Stunt-Show mit professionellen Stunt-Reitern, Schwertkämpfern und verschiedenen Künstlergruppen in historischen Kostümen lockt alljährlich unzählige Besucher an. Ein Rahmenprogramm mit Musikern, Tänzern und Artisten und ein großer Mittelaltermarkt sorgen für weitere Attraktionen (rittertunier.de).
ÜBERNACHTUNG
HOTEL SCHAFBRÄU: Hinterer Anger 338, Tel. 08191/49 20, hotel-schafbrau.de
STADTHOTEL AUGSBURGER HOF: Schlossergasse 378, Tel. 08191/96 95 96, augsburger-hof.com
ZWEITE HEIMAT PRIVATPENSION: Alte Bergstraße 451, Tel. 0162/402 25 03, zweite-heimat.info
IM SÜDEN VON LANDSBERG
DAUER: 3.15 Std.
HÖHENMETER: 240 Hm auf/ab
LÄNGE: 38 km
SCHWIERIGKEIT: Mittel
AUSGANGS-/ENDPUNKT: Der Hauptplatz in Landsberg am Lech
TOURENCHARAKTER: Die aussichtsreiche Tour führt in stetem Auf und Ab durch die stille Hügellandschaft östlich des Lechs. Bis auf einen steilen Schiebeberg in der Altstadt von Landsberg sind die Anstiege aber nie allzu lang oder steil.

Das Tor von Schloss Kaltenberg

Im Schlosshof von Kaltenberg
EINKEHR UNTERWEGS: Einen Zwischenstopp kann man kurz nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche in Vilgertshofen im nahen Dörfchen Stadl einlegen. Hier bietet der Kultur-Stadl leckere kleine und große Gerichte in einem idyllischen Ambiente (kultur-stadl.de).
ZWISCHEN BAYERN UND SCHWABEN
DAUER: 3.30 Std.
HÖHENMETER: 250 Hm auf/ab
LÄNGE: 44 km
SCHWIERIGKEIT: Mittel
AUSGANGS-/ENDPUNKT: Der Hauptplatz in Landsberg am Lech
TOURENCHARAKTER: Die Tour führt in meist sanftem Auf und Ab durch das Hügelland des Lechrains.
EINKEHR UNTERWEGS: Die ursprüngliche Burg in Kaltenberg wurde 1292 erbaut und nach und nach zum Schloss umgestaltet. Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Schloss, das heute Prinz Luitpold von Bayern gehört, sein heutiges Aussehen. Im Schloss ist ein Teil der König Ludwig Schlossbrauerei untergebracht und das Bräustüberl Schloss Kaltenberg bietet eine urig-stilvolle Einkehrmöglichkeit.
KULTUR UND NATUR AM LECH
Schongau

Auf schmalen Straßen geht’s durchs Hügelland östlich des Lechs.
2
Ganz im Westen des Oberbayerischen Alpenvorlands liegt Schongau, das mit seiner mauerumgürteten Altstadt zu gefallen weiß. Von hier erkunden wir das landschaftlich bezaubernde und kulturell interessante Umland, das durch die Radfernwege Romantische Straße und Via Claudia erschlossen wird.
Der ursprüngliche Siedlungskern von Schongau lag im nahen Altenstadt, wovon bis heute die dortige imposante romanische Basilika zeugt. Doch im 13. Jahrhundert verließen die meisten Bewohner Altenstadt und gründeten auf einem besser zu verteidigenden Umlaufberg über dem Lech Schongau, das 1253 die Stadtrechte erhielt. Durch die Lage am Kreuzungspunkt der Fernstraße von Italien nach Augsburg und der Salzstraße von Berchtesgaden zum Bodensee kam die Stadt zu Reichtum.
Auf dem ehemals vom Lech umflossenen Stadthügel liegt die malerische Altstadt von Schongau. Sie wird bis heute von der nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer mit mehreren Toren und Türmen eingefasst. Den Mittelpunkt bildet der malerische Marienplatz, auf den der Staffelgiebel des gotischen, 1515 erbauten Ballenhauses mit dem spätgotischen Ratssaal im Obergeschoss schaut. In der barocken Stadtpfarrkirche hinterließen bedeutende Künstler wie Dominikus Zimmermann und Matthäus Günther ihre Spuren.

BESONDERS SCHÖN kann man einen erlebnisreichen Radtag in Schongau im Löwenhof ausklingen lassen. Der Gasthof ist in einem historischen Stadthaus in der Löwenstraße zu finden. An warmen Sommertagen sitzt man ganz toll im schattigen Innenhof (loewenhof-schongau.de).

DIE BESCHRIEBENE RADTOUR nach Steingaden führt am Stadtrand von Schongau an der Badestelle am Lechstausee Schongau vorbei. Seit Generationen stürzen sich die Schongauer hier, am Lido genannten Badestrand, bei schönem Wetter in die erfrischend kühlen Fluten des Lechs. Und im angrenzenden Bootshaus kann man sich im Terrassenrestaurant direkt am Seeufer kulinarisch verwöhnen lassen (bootshaus-schongau.de).
IM NORDEN VON SCHONGAU – ZUR ROMANISCHEN BASILIKA
Vor dem Bahnhof Schongau folgen wir dem Fußweg kurz nach links. Nach 200 Metern biegen wir nach den Gleisen links in die Perlachstraße und halten uns nach kurzer Strecke an einer Gabelung links. Nun führt uns der anstrengendste Anstieg der Tour zum Trachtenheim Schongau hinauf. Weiter aufwärts fahren wir auf einer Forststraße, an einem ersten Abzweig geradeaus und 200 Meter weiter an einer Doppelkreuzung zweimal nach links. Nun geht es abwärts zu einem Radweg, auf den wir nach rechts abbiegen und der uns nach 1,5 Kilometern kurz vor der B 17 auf einer Nebenstraße nach Hohenfurch bringt. Hier fahren wir nach der Brücke über die Schönach nach rechts und nach wenigen Metern links in die Kinsauer Straße. Von hier leiten uns jetzt die Schilder der Radwege Romantische Straße und der Via Claudia über Kinsau nach Epfach. Wir radeln auf der Hauptstraße am kleinen Römermuseum und der Kirche vorbei und erreichen kurz vor dem Ortsende eine Kreuzung.

Auf dem Kirchhügel bei Epfach war einst ein römisches Militärlager.
Die romanische Basilika von Altenstadt

St. Michael überragt Denklingen.

AN DIE GROSSE Geschichte des Dorfes Epfach erinnert ein kleines Römermuseum. Hier beschützte das römische Abodiacum eine wichtige Straßenkreuzung.
ZUR ROMANISCHEN BASILIKA VON ALTENSTADT
Wir folgen geradewegs der Beschilderung des Radweges Via Claudia auf eine Nebenstraße. Nach vier Kilometern halten wir uns nach einem kurzen Waldstück rechts und kommen so zur B 17, die wir geradewegs überqueren. Ein Radweg bringt uns entlang einer breiten Straße nach Denklingen. Nach den Bahngleisen radeln wir vor einer Kapelle links zu einer Vorfahrtsstraße, folgen ihr nur wenige Meter nach rechts und biegen anschließend links ab. Auf der Hauptstraße durch Denklingen und kurz vor dem Ortsende geht es an einem Linksknick geradewegs auf den Bachweg. Wir fahren auf der schmalen Teerstraße immer geradeaus und treffen in Dienhausen auf eine Vorfahrtsstraße, der wir links durch das Dörfchen bis vor den Dienhauser Weiher folgen.
Unser Weg führt am Dörfchen Sachsenried vorbei.
Hier radeln wir rechts über einen Parkplatz und geradewegs den Radwegweisern Richtung Sachsenried folgend durch den Wald. Auf breitem Forstweg geht es zur Kniehütte, an der wir uns links halten. Nun fahren wir durch ein Waldtal bis zu einem Querweg, dem wir wenige Meter nach links folgen, um dann nach rechts zum Waldrand und durch Wiesen abwärts zu einer Vorfahrtsstraße zu gelangen. Wir fahren rechts aufwärts zu einer Kreuzung vor Sachsenried und biegen scharf links auf ein schmales Teersträßchen, das durch die Wiesen nach Schwabsoien läuft.
Geradewegs geht es in den Ort und zur Hauptstraße, die rechts ins Ortszentrum führt. Hier folgen wir den Radwegweisern rechts nach Schwabbruck. Dort wechseln wir geradewegs auf eine Nebenstraße, die uns an der wuchtigen Kirche vorbeiführt. Nach einem Brückchen biegen wir links in die Straße Zur Pfannenschmiede, die uns über die Wiesen geradewegs zu einer Vorfahrtsstraße in Altenstadt leitet. Wir folgen ihr kurz nach rechts und biegen dann links zur Basilika St. Michael ab.

DIE PFARRKIRCHE ST. MICHAEL ist eine der wichtigsten romanischen Kirchen in weitem Umkreis. Um 1200 wurde die Basilika mit den drei Apsiden und den zwei Türmen errichtet. Durch die Verlagerung des Handelsplatzes nach Schongau geriet sie schon nach wenigen Jahren ins Abseits und blieb so bis heute fast unverändert erhalten. Im 32 Meter hohen Innenraum besticht vor allem die über dem Altar aufgehängte, 3,20 Meter hohe romanische Christusfigur, die als der »Große Gott von Altenstadt« bekannt ist. Sehenswert sind auch der alte Taufstein und eine romanische Madonna.

ZURÜCK INS NAHE SCHONGAU
Wir radeln am Eingang zur romanischen Basilika vorbei zu einer Querstraße, folgen ihr wenige Meter nach rechts und biegen dann links in die Schäfgasse. Wir überqueren geradewegs die nächste Vorfahrtsstraße und folgen dem Köllenweg, der uns bald über die B 17 zu einer Querstraße am Stadtrand von Schongau bringt. Wir fahren hier links zu einer breiten Straße und an ihr entlang nach rechts. Eine Kehre wird auf einem Radweg abgeschnitten und im Tal treffen wir wieder auf die Hauptstraße, auf der wir geradewegs bis zu einer Kreuzung vor der Altstadt fahren. Hier radeln wir entweder geradeaus hinauf in die Altstadt von Schongau oder links zurück zum Bahnhof Schongau.

Der »Große Gott« in der Basilika von Altenstadt

Am Dienhauser Weiher

Der Lechstausee bei Urspring lockt mit einer erfrischenden Badepause.
VON SCHONGAU NACH STEINGADEN – AM LECH ENTLANG
Vor dem Bahnhof Schongau überqueren wir an einer Ampel die Hauptstraße und folgen dem Radweg nach links. Vor der Lechbrücke geht es rechts in die Lechuferstraße und bald aufwärts zur Lechstaustufe Schongau. Wir folgen noch kurz geradewegs der Straße und biegen 100 Meter nach dem Abzweig zum Lido links in ein Nebensträßchen. Geradewegs radeln wir zu einer Forstwegkreuzung. Hier fahren wir nach links und immer geradeaus, bis wir auf einem Brückchen die breite B 17 überqueren. Der Weg knickt nach rechts und folgt der Bundesstraße. Nach 500 Metern geht es an einem ersten Brückchen geradewegs vorbei und an der Kreuzung neben der zweiten Brücke nach links.
Zwischenstopp an der römischen Villa von Peiting
AUF DER VIA CLAUDIA NACH SÜDEN
Im Auf und Ab fahren wir auf einem Forstweg und auf schmaler Teerstraße geradewegs nach Burggen. Dort geht es am Sportplatz links auf einem Feldweg zur Dessaustraße und auf ihr links aus dem Dorf. Wir folgen jetzt immer der Radwegbeschilderung der Via Claudia, die uns entlang des Lechs über Dessau zur Lechstaustufe Urspring bringt. Auf ihr fahren wir links über den Fluss nach Urspring. Wir radeln geradewegs durch das Dorf und folgen am Ortsende den Radwegweisern Richtung Steingaden links auf den Eggweg, der uns über einen aussichtsreichen Wiesenhügel nach Steingaden bringt. An einer Ampel überqueren wir die B 17 und erreichen über den Marktplatz das ehemalige Kloster Steingaden.

DIE IM 12. JAHRHUNDERT erbaute Klosterkirche von Steingaden zeigt von außen noch deutlich ihren romanischen Ursprung. Romanisch sind auch das Westportal und die Rundkapelle am Eingang in den Klosterbezirk. Der romanische Kreuzgang ist gotisch umgestaltet. In der Kirche bestechen die wundervolle Barock- und Rokoko-Ausstattung und das Renaissance-Chorgestühl.
AUF DEM RADWEG ROMANTISCHE STRASSE
Vom Marktplatz radeln wir nach der Kirchenbesichtigung rechts am Gasthof Zur Post vorbei in eine Gasse und geradewegs weiter zur B 17. Auf der Bundesstraße geht es 100 Meter nach rechts und dann links in die Hammerschmiedstraße. An ihrem Ende biegen wir rechts in die Aggensteinstraße und an der nächsten Kreuzung links in die Vorfahrtsstraße. Wir folgen nun bis kurz vor Schongau der Beschilderung des Radweges Romantische Straße. Er führt uns über Riesen und Kreut bis vor die Brücke über die B 17. Hier fahren wir nach rechts und dann links über die Bundesstraße zur römischen Villa von Peiting. Sie war vom 2. bis zum 4. nachchristlichen Jahrhundert bewohnt.
Geradeaus treffen wir auf eine Vorfahrtsstraße, der wir kurz nach links folgen. Wir biegen rechts in eine schmale Teerstraße und radeln geradewegs auf einer Forststraße durch den Wald und über die Lechstaustufe Schongau. Nach der Staustufe halten wir uns an der Kreuzung rechts und fahren zurück zum Stadtzentrum von Schongau.

AUF EINEN BLICK
Info
STADT/REGION: Schongau und das Lechtal
BESTE REISEZEIT: April bis Oktober
TOURISTINFO: Tourist-Information Schongau, Münzstraße 1–3, 86956 Schongau, Tel. 08861/21 41 81, schongau.de
AKTIV UNTERWEGS
STADTMUSEUM SCHONGAU: Das interessante Museum ist in der ehemaligen Spitalkirche St. Erasmus untergebracht, die für sich schon eine Sehenswürdigkeit ist. Es bietet eine Fülle unterschiedlicher Anschauungsobjekte von archäologischen Funden über sakrale Kunst bis zur Stadtgeschichte und der Geschichte des Pfaffenwinkels.
ÜBERNACHTUNG
HOTEL ALTE POST: Marienplatz 19, Tel. 08861/232 00, altepost-schongau.de
HOTEL BLAUE TRAUBE: Münzstraße 10, Tel. 08861/30 60, blaue-traube-schongau.de
LECHWIRT: Lechvorstadt 2, Tel. 08861/690 34 24, lechwirt.apartment.hotel.mix.de
IM NORDEN VON SCHONGAU
DAUER: 3.30 Std.
HÖHENMETER: 230 Hm auf/ab
LÄNGE: 42 km
SCHWIERIGKEIT: Mittel
AUSGANGS-/ENDPUNKT: Der Bahnhof von Schongau
TOURENCHARAKTER: Die Tour verläuft großteils auf wenig befahrenen oder verkehrsfreien Nebenstraßen und Wirtschaftswegen. Lediglich zu Beginn der Tour ein längerer, auf kurzen Abschnitten etwas steilerer Anstieg. Auf der übrigen Strecke wechseln sanfte Anstiege und Abfahrten mit längeren Flachstücken.

An der Stadtmauer von Schongau

Auf dem Marienplatz in Schongau
EINKEHR UNTERWEGS: Auf eine 400-jährige Tradition kann man im Gasthof Sonne in Epfach zurückblicken, der unweit des kleinen Römermuseums steht. Im gemütlichen Dorfgasthaus wird man mit leckeren bayrischen Gerichten, deren Zutaten aus regionaler Produktion stammen, verwöhnt (zur-sonne-epfach.de).
VON SCHONGAU NACH STEINGADEN
DAUER: 3.45 Std.
HÖHENMETER: 430 Hm auf/ab
LÄNGE: 44 km
SCHWIERIGKEIT: Schwer
AUSGANGS-/ENDPUNKT: Der Bahnhof in Schongau
TOURENCHARAKTER: Die Route verläuft, abgesehen von kürzeren Abschnitten auf gut zu befahrenden Wirtschaftswegen, durchwegs auf geteerten, verkehrsarmen Nebenstraßen. Die zahlreichen Steigungen sind nie allzu lang oder steil.
EINKEHR UNTERWEGS: In Steingaden findet man unweit der Klosterkirche in der Welfenstraße die wundervolle Klosterschänke. Die gemütliche Wirtschaft weiß mit ausgezeichnetem Essen und einem schattigen Biergarten zu gefallen. Genau der richtige Ort, um sich für den Rückweg nach Schongau zu stärken (klosterschaenke.eatbu.com).
SCHLÖSSER, KIRCHEN, LÜFTELMALEREI
Oberammergau

Weltkulturerbe in ländlicher Idylle – die Wieskirche
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Überragt von markanten Bergen liegt das Dorf Oberammergau im Tal der Ammer. Hier kann man problemlos einen längeren Urlaub verbringen. Für uns reicht aber ein Wochenende, um die kulturelle Vielfalt und die bezaubernde Landschaft auf dem Rad zu erkunden.
Im obersten Tal der Ammer liegt der berühmte Gebirgsort Oberammergau. Weltweit bekannt ist der Ort für seine Passionsspiele, die alle zehn Jahre stattfinden. Sie gehen auf ein Gelöbnis zurück, das die Oberammergauer im Pestjahr 1633 ablegten. Alle Darsteller sind Laien aus dem Ort und die wachsenden Bärte der Oberammergauer sind ein sicheres Zeichen für bevorstehende Passionsspiele. Der Ort selbst bezaubert durch seine alten Gebäude, deren Fassaden teils mit sehenswerten Lüftlmalereien verziert sind. Herausragend ist das aufwendig gestaltete Pilatushaus. Im Passionsdorf kann man zu interessanten Touren starten, die sowohl landschaftlich als auch kulturell viele Highlights bieten.

MITTEN IN OBERAMMERGAU kann man seinen Hunger bestens im Restaurant s’Wirtshaus stillen. Mit Blick zum wunderschönen Pilatushaus schmecken die lecker-bodenständigen Gerichte besonders gut (swirtshaus-ogau.de).
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