Kitabı oku: «Dein persönlicher Weg durch das Lebenslabyrinth»

Yazı tipi:

Bruno Erni

Dein persönlicher Weg durch das Lebenslabyrinth

Anleitung für ein gesundes Leben durch mentale Stärke

Giger Verlag

Infos über den Verlag und zu weiteren Büchern

unter www.gigerverlag.ch

1. Auflage 2021

© Giger Verlag GmbH, CH-8852 Altendorf

Telefon 0041 55 442 68 48

www.gigerverlag.ch

Lektorat: Monika Rohde, Leipzig

Korrektorat: Susanne Langer-Joffroy MA

Umschlaggestaltung:

Hauptmann & Kompanie Werbeagentur, Zürich

Layout und Satz: Roland Poferl Print-Design, Köln

Printed in EU

ISBN 978-3-039330-41-6

Inhalt

Einleitung

Finde deinen Zen-Garten

Struktur der Kundengeschichten

Wer bin ich, was beeinflusst mich?

Wer bin ich?

Doch warum bist du wie du bist?

Was mache ich gern? Wo liegen meine Talente, Gaben und Stärken?

Das Leben durch das Lebenslabyrinth ist ein Spiel

Die Parker-Methode

Woher kommen Glaubenssätze?

Glaubenssätze harmonisieren nach der Methode von Bruno Erni

Wie denkt es in dir?

Training des Bewusstseins

So kommst du in einen anderen Bewusstseinszustand

Wie stark ist dein Bewusstsein?

Kraft aus sieben Generationen und 210 Jahren

Ahnenreihe

Wohin geht die Reise?

Ablenkung und Fokus

Von der Idee in die Realität

Was wäre, würdest du nur noch 12 Monate leben?

Erstelle deine Löffelliste

So erhöhst du deinen Selbstwert – glaub an dich!

Deine Persönlichkeit nimmst du immer mit

Gehirnwellen

Mit der richtigen Gehirnwelle ist alles möglich!

Entwickle dich weiter, du hast es in der Hand

Wie kannst du deine Gehirnwellen bewusst beeinflussen?

Gehirnwellen wechseln automatisch

Geheimformel TT 3-4-5

Das Erwachen der Gehirnfrequenzen

Wer auf sein Herz hört, findet den Weg

Sinneserweiterungen durch die Sinne

Formen des Fühlens

Wir sind alle Hellseher

Deine Hellsinne

In 60 Minuten kann jeder unbewusste Gedanken oder das Feld lesen

Mir Antworten intuitiv anzeigen lassen – Amateurversion

Vorleben

Die beeindruckende Geschichte von Jenny Cockell

Der Aufbau deiner Persönlichkeit

Meditation: Heilung deiner Ahnenreihe und Stärkung deiner Persönlichkeit

Harmonisiere deine letzten sieben Vorleben nach der Methode von Bruno Erni

Dein Bewusstsein schärfen/erden

Du musst dich erden

Lieber unperfekt gestartet als perfekt gezögert

Die 12 Dimensionen im Lebenslabyrinth.

Lesen im Feld

Worauf richtest du deinen Fokus, um ein Feld zu lesen?

Wie verstehe ich die Sprache des Feldes

Was kann ich alles lesen?

Wie kann ich meine Energiefelder verändern?

Wie nutze ich die Energiefelder?

Wo finde ich den Zugang zum Feld?

Das große Ziel – Genießen/Freude

Mit einem ›Slow Day‹ zum ›Flow Day‹

Schlüsselpersonen sind wie stille Engel am Wegesrand

Schlusswort

Danksagung und ein Geheimnis

Über den Autor

Einleitung

Vielen lieben Dank, dass du dieses wertvolle Buch für dich erworben hast. Ich gratuliere dir aus tiefstem Herzen. Mich freut es sehr! Ich eröffne dir hier eine wundervolle Möglichkeit, wie du dich in deinem Leben zurechtfinden kannst.

Ich zeige dir, wie du aus Sicht logisch denkender Menschen in eine Art Parallelwelt eintauchen kannst, um dort an unfassbar wertvolles Wissen zu gelangen, das für dein Leben von großem Nutzen ist. Niemand kann es dir wegnehmen oder zerstören. Du bekommst auf alle Fragen eine Antwort und findest deinen richtigen Weg. Du wirst in der Lage sein, dich innerlich zu stabilisieren und zu stärken. Dazu lernst du, Menschen in ihren unbewussten Gedanken zu lesen. Du lernst, alles im Außen für dich zu überprüfen, was dir in deinem Leben eine enorme Sicherheit und Freiheit geben wird.

Wie also kommst auch du in so einen Flow, in dem dir alles zufällt? Wie nutzt du eine versteckte Urkraft in dir und wie kannst du den richtigen Weg finden, fühlen und lesen? Wie hörst du auf die richtigen Worte, die richtige innere Stimme und wie verstehst du diese Impulse? Wie kannst du eine Welt ›jenseits der Logik‹ dazu nutzen, glücklich und gesund zu leben? Wie soll das gehen? Alle Antworten findest du in diesem Buch.

Erkenne und fühle, wie du dein Leben für dich noch besser nutzen kannst. Wir alle haben einen individuellen und persönlichen Weg, den wir in unserem Leben erfahren dürfen. Finde deinen Fixstern und gleite optimal durch dein Leben.

Im Buch geht es klar um eine Welt ›Jenseits der Logik‹. Wir beginnen mit logischen Informationen und Beiträgen, wie du mithilfe deines Verstandes durch das Lebenslabyrinth deinen persönlichen Weg finden kannst. Dann jedoch wird es unlogisch. Wir finden tief in dir eine alte weise Kraft für dein Leben. Nimm einfach mit, was für dich stimmig ist. Es gleicht einem Besuch im Supermarkt. Du kaufst nicht alle Artikel auf einmal ein. Doch vielleicht entdeckst du Neues, was dir im Leben hilft und das es um Welten leichter macht. So wird es auch mit diesem Buch sein. Du wirst vielleicht Dinge zum ersten Mal lesen. Lass es einfach auf dich wirken. Sei skeptisch, jedoch offen. Teste es, erst dann wirst du es glauben können. Ich bin ein Mensch, der vieles hinterfragt. Doch meine erforschten Entdeckungen sind geprüft, einfach, wertvoll, gehen schnell und sind wirkungsvoll. Was willst du mehr?

2001 wäre ich sehr froh über dieses Wissen gewesen

Lass mich dir in wenigen Worten mitteilen, dass auch ich eine Zeit hatte, in der ich mich im Lebenslabyrinth verirrt hatte. Das war für mich ein Weg der ständigen Suche. Natürlich weiß ich nicht, wo du gerade im Leben stehst. Bestimmt war dein Leben nicht immer einfach. Obwohl ich viele Hochs in meinem Leben genießen konnte, begann rückblickend im Jahr 2001 eine schwere Zeit für mich. Ein Verwirrspiel auf meinem Weg durch das Lebenslabyrinth. Die schleichende Erkenntnis, dass ich schon lange nicht mehr auf dem optimalen Weg war, erhärtete sich Monat für Monat. Doch mein Verstand biss sich durch und machte es nicht gerade besser.

2003 hatte ich meinen ersten Autounfall. Nach über 17 Jahren harter Arbeit bei der größten Versicherung in der Schweiz kündigte ich meinen sicheren Versicherungsjob. Ich leitete in dieser Zeit u. a. eine der erfolgreichsten Hauptagenturen und führte später ein Großprojekt in den Schweizer-Markt ein. Das Großprojekt hatte viele Punkte, die mich an den Rand meiner Fähigkeiten drängten. Ich war Sklave meines hohen Salärs geworden. Rückblickend kratzte ich am Burn-out. 2005 ›befreite‹ ich mich mit der Idee, als selbstständiger Verkaufs- und Kommunikations-Berater tätig zu werden. 2006 nahm ich für ein Jahr eine ›Auszeit‹ auf eigene Kosten. Mein ehemaliger Chef sagte: »Du kannst jederzeit wiederkommen!« Das entspannte mich innerlich, doch ich musste mich schlicht erholen. Zum anderen wollte ich mich perfekt auf meine Seminare vorbereiten. War das wirklich der richtige Weg? So richtig genießen konnte ich diese Zeit nicht. Zu Beginn versuchte ich, mir meine Welt einfach bunt zu reden. Ich spürte in mir jedoch, dass meine Kräfte nicht mehr da waren. Noch schlimmer, sie schwanden immer mehr. Ich war einfach erschöpft. 2007 passierte dann mein zweiter Autounfall. Diesmal traf es mich richtig heftig. Fünf Jahre Schmerzen waren die Folge, die mich dem feinstofflichen Thema näherbrachte. Mehr Informationen darüber findest du in meinen anderen Büchern.

Auf einem Spaziergang 2012 mit meiner Frau musste ich ihr gestehen, dass ich kein Geld mehr hatte und wieder eine Anstellung suchen müsste. Ich hatte dieses Gefühl des Versagens in mir und war tieftraurig. Traurig, weil mir niemand meinen persönlichen Weg durch das Lebenslabyrinth zeigen oder erklären konnte. Niemand gab mir einen konkreten Plan oder einen klaren Hinweis, was ich tun solle. Ich fand mich als totalen Verlierer wieder. Auch meine Fassade des erfolgreichen Versicherungsexperten war zusammengebrochen. Von ganz oben nach ganz unten. Alle meine Träume waren geplatzt. Bis mir meine Frau auf diesem Spaziergang sagte:

»Auf was wartest du?« Ich schaute sie verwirrt an und verstand nicht. Sie schob den Kinderwagen vor sich hin und wiederholte: »Worauf wartest du? Du hast so viele Ausbildungen, Kurse, Seminare, Workshops, DVDs, Veranstaltungen, Bücher über das Thema im feinstofflichen Bereich aufgesaugt, gemacht, gelesen, geübt, verinnerlicht. Du kannst Menschen scannen, siehst die Energien, meine Seele und kannst mit ihr sprechen. Du weißt, wie man Selbstheilung aktiviert. Worauf wartest du? Mach endlich deine eigene Praxis auf!«

Wie ein heftiger Blitz schoss es durch mich hindurch. Ich spürte, dass meine Frau recht hatte und dass es in der Tat Sinn ergab. Doch ich hatte Angst. Angst vor dem Versagen. Angst zu verlieren. Angst davor, was die anderen denken könnten. Was, wenn es nicht geht? Doch was konnte ich noch verlieren? Ich hatte ja nichts mehr. Mein Geld, mein Ansehen, alles war weg.

Ich entschied mich auf diesem Spaziergang, dass ich per sofort eine Praxis in Winterthur (Schweiz) habe. Ich konnte nichts mehr verlieren. So begann ich im Kopf ein Spiel. Das Spiel ›Tu so als ob!‹. Ich tat so, als wäre die Praxis schon da. Nun geschah etwas Magisches. Wie ein Zauberfeld öffnete sich alles vor meinem inneren Auge und ich sah und fühlte plötzlich, was ich bisher einfach nicht sehen konnte. Mein innerer Schmerz und meine Angst machten mich blind, um den richtigen Weg zu sehen oder zu fühlen.

Ich war zu sehr mit dem WIE beschäftigt und vergaß dabei das WARUM!

Ich hatte unzählige Fachkenntnisse im Außen angehäuft und viele Menschen nach ihren Meinungen gefragt. Aber ich habe mich nie wirklich gefragt, WARUM ich das tue. Ich war zwar mit mir dauerbeschäftigt, doch der Blick war stets nach außen gerichtet, statt nach innen. Das Verrückte an der Geschichte ist rückblickend, dass ich den Schlüssel für die Lösung immer in mir trug.

Es ist, als ob du bei deinem Handy die SIM-Karte nicht einlegst, weil du nicht weißt, dass du sie einlegen musst, um zu telefonieren. Beides ist da, doch wenn du es nicht weißt, geht es nicht. Ich war rückblickend ›eine Frage‹ und ›etwas Ruhe‹ von meinem Ziel entfernt und habe es nicht gesehen. Ich irrte endlos durch ein Labyrinth und suchte ohne Ende. Bis ich erschöpft war. Wie ein wilder Stier, der um sein Leben kämpft, bis er zusammenbricht. Ist das nicht unfassbar? Aber ich bin nicht der Einzige. So ging ich der Frage nach, woher das kommt, und wurde fündig! Doch dazu später mehr.

Der Kluge lernt aus seinen Fehlern. Ich habe dank diesem Buch ebenfalls etwas sehr Wichtiges gelernt. Weil, oder dank dem ich dieses Buch schreiben durfte, ›musste‹ ich mich zwangsläufig erneut mit mir selber und meiner Geschichte beschäftigen. Dabei ist mir etwas sonnenklar geworden. Klar wurde mir, WARUM ich alle meine Tiefs und Blockaden hatte.

Lichtreihen der Erkenntnisse erhellten sich. Dafür bin ich dir, lieber Leser, sehr dankbar. Denn ohne dieses Buch wäre es mir wohl nicht so deutlich geworden. So danke ich auch meiner Verlegerin, Sabine Giger, vom Giger Verlag. Ohne sie hätte ich dieses Buch nicht geschrieben. So kannst du es dank ihr in deinen Händen halten und lesen. Sie sorgt täglich dafür, dass Bücher wie dieses ihre Ziele im Buchhandel erreichen. Danke Sabine!

Und wer profitiert nun am meisten davon? Genau, du! Ich gebe dir den perfekten Schlüssel für deinen persönlichen Weg durch dein Lebenslabyrinth. Du erwirbst hier im Grunde für sehr wenig Geld mein wertvolles Wissen. Einfacher wird es nicht gehen. Es ist eine Revolution der Sinne. Dein Verstand wird nicht immer Freude haben, doch wenn wir ihn zu unserem gemeinsamen Freund machen, dann wird er schnell erkennen, dass er gemeinsam mit deinem Herz in einem Top-Team ist und loslassen kann. Folge stets dem Weg des Herzens, denn es kennt den Weg.

Wie genau das geht und warum deine Gehirnwellen der Schlüssel für den Weg durch dein Lebenslabyrinth sind, erfährst du in diesem Buch. Du wirst lernen, wie du das für dich nutzen kannst. Wir tauchen, wie ein Jacques-Yves Cousteau, in die tiefsten Ecken von dir und fliegen wie Neil Armstrong an die Grenzen deiner Wirklichkeit. Wir fühlen zusammen die Freude von Pippi Langstrumpf und kombinieren für die Lösung wie Sherlock Holmes oder Agatha Christie. Wir hinterfragen Welten der Realitäten wie Albert Einstein und erhaschen unfassbare wertvolle Schlüssel fürs Leben wie Leonardo da Vinci. Die Aborigines lebten bereits vor etwa 40 000 bis 60 000 Jahren sehr bewusst mit dem Wissen. Auch die Urvölker der Indianer oder die Menschen im alten Ägypten, vor 5000 Jahren, wussten davon und nutzten es im Leben. Wohl war es auch den Mayas um das Jahr 300 bis 900 nach Christus bekannt, sowie den Inkas im 13. bis 16. Jahrhundert und vielen weiteren weisen Kulturen auf dieser Welt.

Das Wissen aus dem Innen ist nicht sichtbar für das Auge, obwohl immer wieder versucht wurde, es in den Religionen zu benennen oder aufzuzeichnen. In aktuellen Zeiten wie diesen hätte es wohl viele Freunde, wenn es nicht von den heutigen Menschen vergessen wäre. Denn dieses Wissen wurde schon in der Geschichte immer wieder bewusst verändert, um es geheim zu halten. Doch warum?

Dieses geheime Wissen liefert dir für dein Leben alle Antworten, die du brauchst. Es ist ein transparenter persönlicher Kompass und Kraftspender für dein Leben durch dein Lebenslabyrinth, sodass du in kompletter Freiheit leben kannst. Dank dem Internet können wir uns weltweit vernetzen und zu diesem Wissen austauschen. Dank E-Mail und Handy können wir gewisse Themen sofort überprüfen.

Klingt das interessant? Ich sage: »JA!«

Das musst du noch wissen

Das ist übrigens mein viertes Buch und bereits das dritte im Giger Verlag. Darauf bin ich sehr stolz und dankbar dafür. Schließlich waren alle drei Bestseller und landeten in den Top 10 der Schweizer Bestsellerliste. In den einzelnen Kategorien sogar auf Platz eins. Vielen lieben Dank! Damit man meine Bücher leichter lesen kann, schreibe ich immer in der männlichen Form. Das schließt natürlich die weibliche Form mit ein. Wie in den bisherigen Büchern, werde ich dich wiederum mit DU ansprechen. So kommen wir uns etwas näher. Schließlich geht es um eine sehr spannende Reise zusammen mit dem wichtigsten Menschen. Mit dir!

Ich persönlich freue mich schon jetzt sehr auf das Ende dieses Buches. Sicher, du wirst bestimmt begeistert vom Inhalt sein und sehr viel Nutzen davon für dein Leben haben. Ich für mich habe mir eine Belohnung für das Schreiben eingebaut. Was das genau ist, wirst du auf den letzten Seiten erfahren.

Überlege dir, wie du dich belohnen kannst, wenn du dieses Buch gelesen und die Übungen darin gemacht hast. Hast du eine Idee? Meine Belohnung hat etwas mit meinem Zen-Garten und Entspannung zu tun. Ich werde sie dir bald verraten. Doch dazu möchte ich dich zuerst etwas besser kennenlernen.

Das bin ich heute

Ich startete 2012 mit meiner Praxis. Anfang 2013 gab ich für eine große Krankenkasse und mehrere Vereine das Referat Jenseits der Logik – Schmerzfrei in 60 Sekunden!. Du kannst es auf YouTube sichten. Es hat über 100 000 Klicks.

Bereits im ersten Jahr hatte ich derart viele Anfragen, dass ich auf 100 000 CHF Umsatz kam. Von 0 auf 100! Ich war offensichtlich plötzlich auf dem richtigen Weg. Sehr viele herzberührende Begegnungen geschahen und immer wieder auch kleine Wunder. Alles wurde größer. Im Dezember 2017 kam Jutta Egger als Therapeutin in mein Team. Jutta lernte ich 2011 in einer energetischen Ausbildung kennen und schätzen. Ich war bereits damals sehr beeindruckt von ihren Fähigkeiten. So war es auch sie, die mich von meinen Dauerschmerzen in die Selbstheilung führte. Im Mai 2018 kam meine liebe Jenni, für die Organisation im Büro. Jenni ist es auch, die mir zurzeit den Rücken freihält, damit ich dieses Buch schreiben kann. Danke, liebe Jenni, du machst das fantastisch und ich bin sehr dankbar.

Im Dezember 2019 kam Ursula als Therapeutin hinzu. Sie ist Naturheilärztin und absolvierte mit Bravour unsere Energie-Coach-Ausbildung, die wir 2019 starteten. Auch gab es viele wundervolle Zusammenarbeiten in dieser Zeit mit Ärzten oder sie wurden verstärkt. Steffi unterstützt uns bei den Sozialen Medien. Nadia hilft uns im Lektorat und im Blog. Eine wundervolle Zusammenarbeit hat sich mit dem Aurachirurgen, Dr. Mathias Künlen, ergeben. Mit ihm gebe ich regelmäßig Seminare. Daneben arbeitet er öfter in unserer Praxis. 2015, 2017 und 2020 landete ich mit meinen Büchern drei Bestseller. Im September 2020 startete Anne-Lea im Marketing und half sehr, das Online-Geschäft aufzubauen. Jenseits der Logik®‹ wurde als Marke angemeldet und anerkannt. Im Mai 2021 stiegen unsere ersten drei lizenzierten Energie-Coaches, Rahel Lörtscher, Karin Inderbitzin und Sandra Bammert, die unsere Ausbildung ebenfalls mit Bravour durchlaufen haben, in unsere Praxis ein. Dieses Wachstum macht mich sehr stolz und glücklich. Wenn ich mich mit meiner Geschichte noch vor zehn Jahren vergleiche, dann scheine ich auf dem richtigen Weg zu sein. Die Blockaden sind weg und ich werde von einem Feld der Leichtigkeit navigiert und getragen. Diese Zeilen sollen dir bewusst Mut machen. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Es braucht einen sanften Blick nach vorn und den richtigen Fühler im Jetzt.

Eines sei hier erwähnt: Die verflixte Schule

Wenn ich in meinen Energie-Coachings meine Kunden oder auch mich selber beobachte, dann suchen wir im Leben immer wieder viel zu viel mit der Logik. Obwohl ich nun schon so viele Vorträge und Seminare dazu gegeben habe, passiert selbst mir das immer mal wieder. Der Grund ist wohl einfach. Wir alle haben neun Jahre logische Schule hinter uns. Die Konditionierung mit dem Suchen im Außen nach Fehlern. Im Außen? Ich glaube, wir alle haben da einen schönen Salat gelernt. Selbst Politiker grübeln sich den Kopf heiß, statt das Herz, die Energie und das Feld zu befragen. Wir vertrauen dem Messbaren und vergessen das Unfassbare.

Deinen optimalen Weg durch das Lebenslabyrinth findest du niemals über die Logik. Die Logik brauchen wir für die richtigen Fragen, doch die für dich richtige Antwort kommt immer aus dem Bereich ›Jenseits der Logik‹. Das ist für viele eine große Herausforderung, darum erwähne ich es bewusst.

Fliege schlägt Elefant

Dein Bewusstsein ist so groß wie eine Fliege von ein bis zwei Gramm. Dein Unterbewusstsein ist so groß wie ein Elefant von 20 Tonnen. In der Schule lernen wir alles über die Fliege und nur sehr wenig über den inneren Elefanten. Eine ganze Welt bleibt für viele so ihr Leben lang unentdeckt. Meine Welt ist aufgrund meiner Kindheitsphase ›Jenseits der Logik‹, und somit die Elefanten-Welt. Hier fühle ich mich wohl und kenne mich gut aus. Gern gebe ich dir meine Erfahrung, mein Wissen, meine Forschung und meine Ergebnisse weiter. Sie sollen dir wie durch Magie einen Weg öffnen, den deine Logik niemals verstehen kann. Ich werde dir erklären, warum du deine Logik zwar brauchst, sie trotzdem diese Welt nicht versteht. Die Lösung wird ein spannendes gemeinsames Abenteuer, das dein Leben zu 100% bereichern wird.

Wir werden hier im Buch deiner ›Logik‹ den nötigen Raum und Respekt geben, bevor wir in die Welt ›Jenseits der Logik‹ eintauchen. Die Menschen neigen dazu, alles schnell haben zu wollen. Du auch?

Finde deinen Zen-Garten

Lass uns deine Reise starten. Was nimmst du mit auf deine Reise durch dein Lebenslabyrinth? Was packst du alles ein? Was wirst du finden? Ich lade dich schon heute bewusst ein, deinen inneren ruhigen Zen-Garten zu finden, um achtsam durch deinen Tag zu gehen. Das hilft dir und ist eine weise Vorbereitung für den Teil Jenseits der Logik‹, damit du schnelle und gute Ergebnisse für dich erschaffen kannst.

Es ist morgens um acht Uhr. Ich habe gerade 20 Minuten meditiert und schlendere gemütlich in die Küche. Das Meditieren ist meine Kraftquelle und Tankstelle für den Tag. Ich entspanne alle meine Chakren und so meinen Geist. Ich sende vielen Personen Liebe, wie auch mir selber. Dazu nähre ich mein Feld für das Lebenslabyrinth und vieles mehr. Später mehr dazu.

Wie gesagt, ich bin in der Küche und belohne mich nun mit meinem sehr persönlichen Zen-Garten, der mit Sicherheit anders aussieht, als der, den du dir jetzt im Geist vorstellst. Mein persönlicher Zen-Garten ist meine heiß geliebte Kaffeemaschine. Ja, du hast richtig gelesen. Wir wechseln immer mal wieder von Nespresso zur Bohnen-Kaffeemaschine, wegen dem Abfall. Die Kaffeemaschine ist die Quelle meiner zweiten Entspannung für den Tag. Natürlich, und du hast recht, Kaffee hat Koffein und kann auch als Nervengift angesehen werden. Tja, ich liebe Kaffee, weil er für mich eine besondere Bedeutung hat, die ich irgendwann per Zufall entdeckte. Denn VOR dem Kaffeetrinken geschieht noch einiges.

Wenn ich bei der Kaffeemaschine die Kaffeebohnen auffülle, ordne ich beim Auffüllen mit den Händen die Bohnen so an, dass sie überall im Gefäß verteilt sind. Das mache ich in halber Trance und sehr achtsam. Wie ein Kind, das in sich versunken eine Sandburg baut, also bewusst langsam und genussvoll. Bereits wenn ich die Packung öffne, rieche ich mit geschlossenen Augen den Duft der Bohnen. Im Gehirn jubelt es. Manchmal betrachte ich die Bohnen und überlege mir, wo und wie die wohl an der Sonne getrocknet wurden. Dann schütte ich sie sorgfältig ins Gefäß der Maschine. Ein achtsames Ritual. Der Duft, der mir in die Nase steigt, erhöht die Vorfreude auf das, was noch kommt. Nun schließe ich den Deckel der Kaffeemaschine, fülle das Wasser ein und drücke vorsichtig auf die Espresso-Taste. Das Mahlen der Bohnen erzeugt den typischen Restaurantklang. In Gedanken sitze ich längst an einer Kaffeebar in der Südsee. Dann tröpfelt die braune Flüssigkeit langsam in die vorgewärmte Tasse. Ein weiterer Nasengruß bis ins Zentrum des Hirns erschließt sich mir in diesem Moment. Ich hebe freudig die Tasse von der Maschine und setze sie auf die vorbereitete Untertasse, wo ein kleiner Kaffeelöffel den Vibrationsklang verstärkt und meinem Gehirn den Impuls liefert, dass die Südsee doch ein einmaliges italienisches Kaffee-Restaurant ist. Ich rieche nochmals am Kaffee und sehe innerlich erneut ein Feuerwerk. Erst dann führe ich die Tasse zum Mund und genieße eine Oase der Ruhe. Dann setze ich die Tasse wieder auf die Untertasse, wo der Löffel unbenutzt nur dem Klang dient. Ein Ritual, bei dem ich für ein paar Minuten in meditativer Stimmung im vollkommenen Sein verschmelzen kann. Ist das nicht unfassbar einfach und genial?

Dieser kurze Moment ist mein sehr eigener, heiliger und persönlicher Zen-Garten-Moment der Ruhe mit mir allein. Alle Sinne sind eingebaut und ich bin komplett im JETZT. Ich lasse los und genieße es bewusst. Für mich eine wundervolle Form von Meditation.

Der Zen-Garten meiner Tochter

Beim Sonntagsfrühstück dürfen unsere Kinder einen süßen Brotaufstrich genießen. Unsere Tochter liebt ihre süßen Schokoladenstreusel. Schon das ›aus der Packung kippen‹ ist ein Abenteuer für sie. Dann mit den Fingern gleichmäßig auf dem Brot verteilen. Das kann eine ganze Weile dauern. Für sie ist das offensichtlich ihr heiliger Zen-Garten voller Genuss im Jetzt. Als Belohnung genießt sie dann jeden Bissen innig, oft mit geschlossenen Augen. Meine Tochter hat viele solche Zen-Momente. Beim Zäh-neputzen, beim Puzzeln usw. Kinder sind da wahre Vorbilder.

Wenn wir in die Ruhe kommen, dann können wir empfangen. Wir finden Antworten aus anderen Quellen und haben plötzlich einen klaren Kompass für unser Leben. Wir finden intuitiv die richtige Richtung heraus, und was gerade wichtig ist im Leben. Darum sind Pausen auch Pausen für unseren Verstand.

Frage: Was ist dein heiliger Zen-Garten im Alltag? Welcher Moment in deinem Alltag ist für dich so heilig wie dieser Zen-Garten-Moment?

Wenn du keinen solchen Moment hast, dann erschaffe dir ab jetzt bewusst solch einen Moment.

Zen-Momente im Garten

Als ich gestern im Garten stand, suchte mein Blick das Surren einer großen Biene, die in einem Wettbewerb für Klänge wohl den ersten Platz gewonnen hätte. Ich stand staunend vor einem Strauch mit lauter Blüten. Ein Universum der Sinne tat sich mir auf. Es surrte und tönte wie wild unter den Blättern. Als ich dann an der Blüte roch, huschte die Biene haarscharf an meiner Nase vorbei. Ui, war das ein Abenteuer.

Die Natur und die Tiere zu beobachten, versetzt mich immer wieder ins Staunen. Alles wächst im Frühling und in wenigen Tagen wurde alles grün. Auch stehe ich gern an einer Blumenwiese und staune, wie da ein ganzes Universum vor mir liegt. Dazu muss ich nicht nach Hawaii fahren, das Paradies ist in deinem Garten. Wann hast du zuletzt über die Natur gestaunt?

WEGWEISER LEBENSLABYRINTH

Ich beginne bewusst, mir Zen-Gärten anzulegen für meine Lebensfreude im Lebenslabyrinth. Sie sind wie Blumen am Wegesrand, geben Kraft und Ruhe für mein Leben. Es nährt mein Herz und so den Sinn im Leben. Ich beobachte mit allen Sinnen und staune wie ein kleines Kind. Ich spüre die Freude in mir und fühle das Jetzt.

Wichtig ist, wenn du noch nicht meditierst, dann beginne ab heute damit, mindestens zweimal die Woche. Das kann zwischen 5 und 30 Minuten sein. Für mich sind 20 Minuten ideal. Versuche, deine Dauer zu finden. Finde für dich auch heraus, wann ein guter Zeitpunkt dafür ist. Frühmorgens noch im Bett? Vor oder nach dem Frühstück? Über Mittag? Am Abend? Das findest du nur heraus, wenn du es testest. Du kannst es nur richtig machen. Warum das wichtig ist? Meditieren macht deinen inneren Bergsee, deinen Verstand ruhig. Das benötigst du, wenn du im Feld lesen willst. Es nährt deine Gesundheit und du erschaffst so dein eigenes Energiefeld für dein Lebenslabyrinth. Dieses nutzen wir später für all deine Fragen und Antworten.

Struktur der Kundengeschichten

Damit du weißt, wie die folgenden Kundengeschichten aufgebaut sind, nun eine kurze Erklärung. Im Buch lasse ich viele Bereiche weg. Wir fokussieren uns hier nur noch auf das Feld des Menschen. Dort sind alle Informationen gespeichert, wirken und sind veränderbar. Wir wollen sie verstehen, lesen und ändern. Im Energie-Coaching machen wir das in der Regel gegen Ende der Sitzung. Da lesen wir den Klienten und geben ihm mit, was wichtig für sein Leben ist und welche Fähigkeiten in ihm vorhanden sind. Als Sahnehäubchen lesen wir den Seelenauftrag, das ist gleichbedeutend wie der Fixstern im Lebenslabyrinth.

Die Kundenbeispiele sind so aufgebaut, dass ich dir nur über das Energie-Coaching am Ende berichte. Eben dann, wenn ich dem Kunden die Lösung lese.

In diesem Buch spreche ich bewusst von Energiefeldern. Ein Fußballfeld ist auch ein Feld. Verwenden wir also symbolisch so ein Fußballfeld. Dort suchen wir die beiden neuen Gefühle, die wir ins Positive umgewandelt haben. Schnell wirst du feststellen, dass sie zu Beginn nicht vorhanden sind, da dein inneres Wesen diese Gefühle in Form von Spielern noch nicht im Einsatz hat. Sonst hättest du ja keinen Mangel. Aber wir werden das bewusst ändern. Mithilfe deiner Ahnen und mit Unterstützung deines inneren Begleiters wirst du in der Lage sein, es wie mit Magie zu verändern. Wir machen so das Unsichtbare sichtbar und zaubern mit der Unterstützung der Energie deiner Ahnen hier etwas hervor.

Wir suchen immer auf dem Fußballfeld diese Energien. Zu Beginn befinden sie sich noch außerhalb und nach der Behandlung erscheinen sie wie aus dem Nichts. Glaube mir, das ist pure Magie und jenseits der Logik.

Zusammenfassend hier noch mal die Struktur der Kundengeschichten:

1 1. Wir lesen die Probleme in der Energie des Klienten.

2 2. Wir fassen es auf zwei negative Emotionen zusammen und wenden sie ins Positive.

3 3. Wir erstellen ein Fußballfeld, suchen dort diese Energien und lassen sie dank der Ahnen der Klienten und deren Begleiter im Feld erscheinen.

4 4. Wir lesen die Lösungen.

Die ersten Kundengeschichten sind noch etwas einfacher, quasi um warm zu werden. Beginnen wir mit einer sehr beeindruckenden Geschichte.

Kundengeschichte 1: Ertrinken

Birgit ist eine junge Dame und sitzt fröhlich vor mir in der Praxis. Sie hat seit 40 Jahren das angstvolle Gefühl, im Wasser zu ertrinken. Sie beschreibt es so, dass sie im Wasser immer das Gefühl hat, dass sie jemand nach unten zieht. Angst vor tiefem Wasser ist es nicht direkt, erst wenn mehr Menschen hinzukommen, dann wird es ihr unangenehm und sie bekommt Panik. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde sie das Gefühl auf 7 einstufen.

Ich reduziere meine Gehirnfrequenz und lese den für mich wahren Grund in ihrem Feld und sehe, dass sie wie eine Boje im Meer festgemacht ist. Ich befreie sie, gehe mit ihr an Land und betrachte mit ihr zusammen vom sicheren Strand aus die Boje im Meer. Sie stampft auf den Boden und erkennt, dass sie nicht die Boje ist.

Ich öffne die Augen, schaue Birgit an und erzähle ihr diese Geschichte. »Auf deiner Skala 1 bis 10, wo würdest du es nun einstufen?« Birgit kann es nicht mehr greifen. Auch am Folgetag, eine Woche, zwei Monate später war es weg. Weg ist weg. Ich liebe meinen Job.

Solche Umschreibungen in einem Feld gehen sehr schnell, wenn der Klient offen dafür ist. Mich freut es sehr, wenn ich so einfach helfen kann.

Kundengeschichte 2: Schmerz als Wahrheit oder Liebe macht frei!

Silvia sitzt fröhlich vor mir und kommt gleich auf den Punkt. Sie hat oft das Gefühl, dass sie verletzt wird und nichts für immer hält. Weiter sagt sie: »Bruno, ich habe schon viel im Leben erreicht mit meinem Geschäft, doch die Kunden und Menschen sind so mühsam!« Im Gespräch finden wir heraus, dass sie das Gefühl hat, im Leben immer »durch den Schmerz« gehen zu müssen, um sich zu entwickeln. Silvia hat oft wiederkehrende Depressionen, findet das Leben schlicht anstrengend.

Wenn wir die Emotionen bei Silvia zusammenfassen, dann finden wir hier deutlich:

1 1. Schmerz als Wahrheit

2 2. Die Menschen sind blöd oder ärgern sie

Gerne lade ich dich an dieser Stelle als Coach ein. Wie würdest du diese beiden Gefühle ins Positive umwandeln? Da wir erst am Start sind, helfe ich dir hier etwas.

1 – Punkt 1 wird zu: Liebe macht frei!

2 – Punkt 2 wird zu: Ich bin okay – du bist okay.

Ich erstelle für Silvia ein Fußballfeld und suche dort die beiden neuen Punkte als Energie. Je nach Stärke können sie größer oder kleiner sein. Nachdem wir die Energien mithilfe der Ahnen umgewandelt haben, machen wir auf dem Fußballfeld die neuen Energien sichtbar. Zwei große und wundervolle Energien sind nun vorhanden. Wie das genau geht und eine exakte Anleitung wirst du in der Kundengeschichte 5 von Nicole erhalten. Ich blicke zu Silvia und frage, was sie fühlt. Sie: »Hm, ich fühle mich sehr gut. Es ist so ruhig in mir geworden.«

Oft spüren die Menschen genau das. Als würde eine unsichtbare Kraft plötzlich aktiv. Je nach Empfinden eines Klienten kann es auch erst in den kommenden Tagen besser gespürt werden.

Dann lese ich aus ihrer Energie in den drei Bereichen ›Privat‹, ›Gesundheit‹ und ›Beruf‹:

Ich: »Nimm dir immer wieder Zeit und Raum für deine eigenen Gedanken. Du brauchst einen starken Partner an deiner Seite und sei dem Leben gegenüber etwas tolerant. Für deine Gesundheit sind Sport, Dehnen und Yoga sehr wertvoll. Atme immer wieder tief ein. Schwitze und laufe. Beruflich ist es wichtig, dass du stopp und go anwendest. 60 Minuten arbeiten — 10 Minuten Pause — 60 Minuten arbeiten und 10 Minuten Pause. Gib dein Wissen weiter und trage deine Vision nach draußen. Stehe zu dir. Erforsche dein Bewusstsein und gebe es weiter. Erforsche das Thema der Emotionen.«

Am Ende gebe ich gern einen übergeordneten Satz mit. So kannst du dich auf ein Thema fokussieren. Ich: »Das Wichtige für dich ist, dass du dir selber vertrauen kannst.«

Dann bestärke ich sie in ihrer Fähigkeit: »Du kannst enorm viel auf einmal wahrnehmen. Geh nicht davon aus, dass das auch andere können, denn es ist deine Fähigkeit.« Oft ist einem Menschen das nicht wirklich bewusst, da es als normal angesehen wird.

»Und zum Schluss noch dein persönlicher Weg durch das Lebenslabyrinth: Fühle und verstehe. Fühle in dich und beginne zu verstehen, was du alles wahrnehmen kannst. Lerne die verschiedenen Formen der Wahrnehmung kennen und spiele damit. Verstehe, wie die Menschen ticken und wie du tickst. Fühle darin die Freude und genieße deinen Weg. Gib dein Wissen weiter und wachse so auch im Fühlen und Verstehen. Das Freuen dabei ist dein schnellster Weg.«

Diese persönlichen Worte klingen sehr einfach, doch sie sind für Silvia die tiefste Wahrheit und geben ihrem Leben Sinn.

Wer bin ich, was beeinflusst mich?
Wer bin ich?

Eine der wichtigsten und zentralsten Fragen, die du dir in deinem Leben beantworten darfst, ist die Frage: »Wer bin ich?« Nur wer weiß, wer er ist, kann sein Potenzial leben und den Impulsen vertrauen.

Schule

Nehmen wir die Schule nochmals kurz ins Visier, wir gehen, wie erwähnt, mindestens neun Jahre in die Schule. Wir lernen dort fast alles über und für die Logik. Wer gute Noten bekommt, ist ein guter Mensch. Wirtschaftlich gesehen finde ich das eine gute Idee. Wenn ich eine Hotelübernachtung in den Bergen buche, mit einem traumhaften Abendessen, dann bin ich froh, wenn das Hotel von den Gästen gut benotet wurde. So habe ich eine Orientierung und kann davon ausgehen, was mich erwartet. Gute Noten für Hotels, Restaurants, Unternehmen usw. sind durchweg sinnvoll. Aber bei kleinen Kindern? Die entdecken doch erst das Leben.

Kinder werden in der Schule in ein vorgegebenes Raster von Vorstellungen gedrückt, das Erwachsene erstellt haben. Im Grunde etwas grotesk. Das wäre das Gleiche, als ob ich einen Baum pflanze und ihm sage, wie er zu wachsen hat. Okay, vielleicht nicht ganz. Das Wissen in der Schule ist gut gemeint und soll als Grundbasis im Leben dienen.

Das Problem dieser Schulphase ist, dass wir fast nur in der Beta-Gehirnwelle gefördert werden, dort sitzen unser Verstand und die gewünschte Ordnung. Wir lernen Informationen, die uns im Leben dienen, doch wir lernen fast nichts über uns selbst. Wenn wir später im Leben wichtige Entscheidungen treffen müssen, dann suchen wir unbewusst wieder in diesem Bereich, weil wir das so gelernt haben. Doch dort finden wir oft keine Lösung für unser Herz. So kann ich mich stundenlang fragen: »Wer bin ich?« Ich werde die Antwort in mir nicht finden. Wer in der Logik sucht, findet für das Leben oft keine Antworten. Antworten dazu kommen aus einem komplett anderen Bereich. Dennoch brauchen wir die Beta-Wellen als Ordnungs-Speicherplatz von Informationen, damit wir lernen können, wer wir sind. Hilfreich sind hier sicher Charakter-Typen-Tests oder andere Tools, die unser Verhalten sichtbar machen.

Ich habe vor Jahren die Themen Psychologie, Charakteranalysen und Numerologie ›studiert‹, die mir für meine Orientierung und das Verstehen sehr geholfen haben. Sie machen mir gewisse Dinge greifbar und verständlich.

Doch warum bist du, wie du bist?

Die Forschung besagt, dass es etwa 5000 verschiedene Varianten an Charakterzügen gibt, dann beginnt sich der Mensch zu wiederholen. In der Numerologie und der Astrologie gilt das Geburtsdatum als Fingerabdruck für deine Persönlichkeit. Daraus können deine Wertvorstellungen, deine Talente und deine Art zu denken gelesen werden. In der Forschung spricht man vom genetischen Erbe, das als Embryo gebildet wird.

Dein Bewusstsein hat dich zu dem gemacht, wer du bist. Alle Erlebnisse aus deinen Vorleben, deiner Kindheit und die Energien deiner Eltern haben dich zu dem geformt, der du heute bist. Logisch ist jeder Mensch einzigartig in seiner Art und Weise. Nichts ist fix für immer, alles kann verändert werden. Selbst Zwillinge machen unterschiedliche Erfahrungen und haben verschiedene persönliche Wertvorstellungen. Dennoch haben wir gewisse Züge, die bei allen gleich sind.

Gemachte Erfahrungen in der Kindheit sind wie Trampelpfade durch ein Weizenfeld. Wenn ich diese wiederhole, egal welchen Charakter ich habe, verstärkt es die Erfahrung und der Trampelpfad wird zum Weg, zur Straße, zur Autobahn. Diese Erfahrungsmuster der Kindheit begleiten dich durch das ganze Leben. Es sind Samen, die du gesetzt hast, die dich wie transparente Mauern unterstützen oder einengen. Du glaubst daran, weil du es erlebt hast. Sie wurden in einer Zeit erlebt, in der deine Gehirnfrequenz noch langsam schwang. Du hattest zu diesem Zeitpunkt nicht die Kontrolle, sie abzublocken oder zu hinterfragen. Dein Verstand kam erst mit ca. 12 Jahren bewusst in dein Leben. Ungefähr ab diesem Moment kannst du auch deine Gefühle bewusst steuern. Aber wenn Gefühle kommen, dann kommen sie aus dem Unbewussten. Dank einem klaren Plan und einer klaren Absicht kannst du deine Gefühle bewusst steuern.

Du bist das Orchester

Wie aber spielen dein Verstand und dein Unterbewusstsein zusammen? Du erinnerst dich an die Fliege und den Elefanten. Die Fliege ist dein Verstand. Sie ist wie ein Dirigent. Der Elefant ist wie ein großes Orchester. Wenn nun dein Dirigent dein Orchester schlecht dirigiert, dann klingt es schlecht. Deine Persönlichkeit ist wie ein gut dirigiertes Orchester. Der Verstand hat als Dirigent die Kontrolle. Doch nun kommt ein Satz, den musst du auswendig lernen. Wenn ich dich um drei Uhr in der Nacht anrufe, dann solltest du ihn reflexartig sagen und leben können. Dieser Satz heißt:

»Ich bin das Orchester und habe einen Dirigenten!« Du bist also nicht der Dirigent und hast ein Orchester, sondern du hast einen Dirigenten und bist das Orchester! Verstehst du den Unterschied?

Wir brauchen den Dirigenten. Wir sollten ihn uns unbedingt zum Freund machen und nicht verstoßen. Denn er hat uns schon oft aus der Not geholfen, damit wir wieder richtig spielen. In der Schule lernen wir jedoch alles für den Dirigenten. Alle Regeln, Zahlen, Daten, Fakten aber wir vergessen dabei, dass das wahre Leben im Orchester oder im Elefanten stattfindet. Musik spielt nicht nur mit Noten, Musik muss man fühlen. Es ist wie beim Tanzen. Du musst die Schritte und die Abfolge kennen, doch dann musst du alles vergessen, sonst kannst du nicht tanzen. Verstehst du, was ich meine?

Ein Dirigent kann wütend werden, weil das Orchester falsch spielt. Das hat mit der persönlichen Reife des Dirigenten zu tun. Doch das Orchester lebt, weil es spielen will, egal ob richtig oder falsch. Es will Freude fühlen bei dem, was es tut.

Kinder sind für mich wahre Vorbilder. Die wollen auch Freude im Leben fühlen. Schön ist das zu erkennen, wenn Kinder unterschiedlicher Nationen in den Ferien zusammenspielen. Freudig klatschen und tanzen sie zusammen auf dem Spielplatz. Später kämpfen die gleichen Menschen in einer Großfirma oder für das Vaterland auf dem Kriegsplatz, jedoch gegeneinander.

All das geschieht nur, weil der innere Dirigent es so dirigiert und glaubt, er müsse es tun. Ob es nun die Fliege ist, der Dirigent oder dein Verstand mit deinem Ego. Dieses kleine Tier, dieser starke Mensch oder dieser sture Punkt kann zur Marionette ohne Herz werden. Ich glaube fest an die Herzen der Menschen. Tief in uns spüren wir es alle. Seien wir achtsam, setzen den Dirigenten weise ein und lassen dem inneren Orchester Raum für die Musik, die unsere Herzen öffnet.

WEGWEISER LEBENSLABYRINTH

Gemeinsam geht es besser: Mit meinem inneren Dirigenten und meinem inneren Orchester spiele ich die schönsten Melodien, die es gibt. Wenn mein Herz sie hört und spürt, dann fühle ich diese Freude in mir und es geht mir gut!

Deine Werte

Bei der Frage, wer ich bin, sind mir immer wieder die persönlichen Werte aufgefallen, so wie sich die Königin von England mit Sicherheit anders verhält als Dieter Bohlen. Jeder hat in sich diese persönlichen Werte. Es lohnt sich, wenn du dich einmal damit beschäftigst.

Diese Werte sind deine Basis, auf der du deine Gedanken, deinen Glauben, dein Handeln und deine Ansichten aufbaust. Es ist, als wenn du dein Orchester befragst, welche Stücke sie am besten und am liebsten spielen. Ist es Klassik, Reggae, Blues, Rock, Pop?

Wir alle haben unterschiedliche Ansichten, Denkweisen und Vorstellungen vom Leben. Jeder Mensch, jede Kultur denkt unterschiedlich und hat andere Interessen. Persönliche Ansichten und unsere Werte trennen und verbinden uns. Jeder lebt unbewusst nach seinen Werten und wird versuchen, seine Vorstellung zu verwirklichen. Verstehst du die Werte, dann verstehst du die Menschen und dich selber besser.

Beliebte Werte sind z. B.:

Ehrlichkeit, Treue, Zuverlässigkeit, Toleranz, Freiheit, Hilfsbereitschaft usw.

Daher lohnt es sich sehr, deine fünf bis zehn Werte zu finden, nach denen du lebst, und sie dir niederzuschreiben. Nimm dir genügend Zeit und fühle ein paar Wochen später nochmals hinein. Du kannst diese Übung natürlich auch später machen. In meinem Member-Bereich unter www.brunoerni.com/member-bereich kannst du dir eine Wertetabelle kostenlos herunterladen. Als Motivation für dich hier meine Werte:

Freiheit, Familie, Liebe, Helfen

Wenn ich meine Werte in meinem eigenen Tempo lebe, dann kann ich Menschen helfen, in eine Jenseits der Logik‹-Welt einzutauchen, damit sie und ich frei und unabhängig, glücklich und gesund leben können. Mich macht das tief im Herzen unfassbar dankbar, stolz und glücklich. Wer seine Werte kennt, strahlt auf seinem persönlichen Weg durch das Lebenslabyrinth wie ein heller Stern.

Kundengeschichte 3: Warum tust du das, was du tust?

In deinen persönlichen Werten stecken deine inneren Ansichten. Diese sind auch mit deinen Fähigkeiten und Gaben verwandt. Wer selbstbewusst durch das Lebenslabyrinth gleiten möchte, der sollte seine Fähigkeiten und Stärken kennen. Was kannst du besonders gut? Was gelingt dir einfach? Woran hast du Spaß?

Lange ist es her, als mich der liebevolle Leon besuchte. Er kam auf Empfehlung seiner Frau. Sein Erscheinen ist mir unvergesslich. Das ist durchaus positiv gemeint. Seine wilden gekrausten Haare, seine einfachen Kleider mit Löchern und seine lustigen Schuhe. Unrasiert saß er da und erzählte, wie er mühsam seine technische Weiterbildung machte. »Zwei Jahre habe ich schon. Zwei Jahre muss ich noch. Ein riesiger Stress, nicht meine Welt. Doch man muss das halt machen.« Während unseres Gesprächs finden wir heraus, dass er sehr gern Zeit draußen in der Natur verbringt. »Wenn ich am

Abend im Garten sitze, fühle ich mich pudelwohl. Ich kenne jede Blume, jede Pflanze. Hast du gewusst, dass Pflanzen dein Raumklima reinigen können? In deiner Praxis müsstest du das auch haben.« Dann erklärte er mir genau, welche Pflanze was macht.

Ich: »Leon, warum machst du die technische Weiterbildung?«

Er: »Ich bin da bei meinem Arbeitgeber reingerutscht und gefördert worden. Ich muss das tun. Sie haben sonst niemanden.«

Ich: »Macht dir das Freude?«

Er: »Naja, ich bin froh, wenn es vorbei ist. Das Lernen neben den Kindern ist eine Herausforderung für die ganze Familie. Die Kinder verstehen oft nicht, dass ich am Wochenende keine Zeit für sie habe.«

Ich: »Wie alt sind deine Kinder?«

Er: »8 und 10 Jahre.«

Ich: »Was verpassen deine Kinder mit dir oder was verpasst du mit ihnen, weil du diese Weiterbildung machst?«

Er: »Ich kann das doch jetzt nicht hinschmeißen?«

Ich: »Das war nicht meine Frage. Warum kennst du dich eigentlich so gut mit der Pflanzenwelt aus?«

Er: »Das war schon immer so. Ganz früher etwas, jetzt ein großes Hobby von mir. Kommt wohl von meinem Vater.« Und schon erzählte er mir erneut begeistert etwas über Pflanzen. Ich war sehr beeindruckt und lernte dazu.

Ich: »Warum machst du nicht etwas in diesem Bereich?«

Er: »Ich habe da keine tiefe fundierte Ausbildung vorzuweisen. Das braucht man ja.«

Oft haben wir das Gefühl, dass nur etwas ›hart Erarbeitetes‹ richtig wertvoll ist. Wenn ich neun Jahre in die Schule gegangen bin, wenn ich vier Jahre schweißgebadet eine komplizierte Weiterbildung gemacht oder sechs Jahre intensiv studiert habe, dann habe ich meine Stärken gestärkt und ich bin im Leben angekommen.

So fühlt sich nicht nur Leon, sondern viele meiner Klienten. Ich kenne viele Erwachsene, die sich nur dann wertvoll fühlen, wenn sie eine exakte Aus- oder Weiterbildung über mehrere Jahre gemacht haben, um ihren persönlichen Erfahrungsschatz mit viel Know-how zu bereichern. Ist das wirklich wichtig für deinen persönlichen Weg durch dein Lebenslabyrinth?

Soll ich dir ein Geständnis machen? Mir hat noch kein Klient vor einer Behandlung gesagt: »Zeige mir bitte zuerst deine Ausbildungen.« Meine Kunden erwarten, dass ich mein Gewerbe kann. Was sie am Ende fühlen, ist die Wahrheit. Sie sehen, dass ich schon lange mit Herzblut arbeite und sogar Bücher darüber geschrieben habe. Sie sehen, fühlen und lesen, ich habe eine Gabe, eine Stärke und lebe meine Fähigkeit.

Wir alle wurden mit mindestens einem Talent oder einer besonderen Gabe geboren. Wir sind mit dieser Stärke in diesem Leben angekommen. Ich beobachte jedoch, wenn einem Kind scheinbar Erfolge einfach so zufallen, weil es besondere Gaben oder Talente besitzt, dieses oft nichts wert ist. Schließlich gelingt es ihm ja von selbst und es musste nicht viel dafür tun. Es ist dem Kind einfach in den Schoß gefallen. Das Hirn kombiniert zusammen mit dem Schulverstand: Ist etwas so einfach, dann kann es nichts Besonderes sein. Erst recht nicht gut bezahlt. Ich bin da völlig anderer Meinung.

Leon und viele andere irren dann durch ihr Lebenslabyrinth und versuchen, etwas ›hart zu lernen‹, was sie nicht können und nicht mögen, statt aus dem etwas mehr zu machen, was leicht ist, was sie lieben und können. Natürlich braucht es unser Bildungssystem und die Möglichkeit für Ausbildungen. Das ist sehr viel wert. Was ich dir hier jedoch klar zurufe: Achte mehr auf deine Talente und schätze sie. Noch viel wichtiger: Mach etwas daraus!

Warum? Weil du es schon kannst. Und weil du es kannst, ist es leicht. Du bringst alles aus deinen Vorleben mit. Doch das hast du vergessen. All das wird dir leichtfallen, darum mache daraus noch mehr. Jeder Mensch hier auf dieser Welt hat mindestens ein Talent, eine Stärke. Du musst dich nur erinnern. Mach etwas daraus. Worauf wartest du?

Apropos erinnern. Erinnerst du dich an meine Geschichte zu Beginn, als mir meine Frau auf dem Spaziergang sagte: »Worauf wartest du?« Mir ging es ähnlich. Ist das schlimm? Nein, ich habe es erkannt und bin meinen Stärken gefolgt. Schlimm wird es erst, wenn wir auf Dauer diese Impulse ignorieren und nichts lernen.

Wo liegen meine Stärken? Was interessiert mich? Was ist mein Talent?

Bei Leon standen wir an einem Scheidepunkt. Der Verstand sagte: Ich muss diese zwei Jahre abschließen. Sein Herz rief: Hör auf! Verbringe Zeit in der Natur, mit Pflanzen und mit Dingen, die du magst, so auch mit den Kindern. Wir lasen gemeinsam an seinem Energiefeld und erstellten einen klugen Plan. Du wirst über das Feldlesen später noch Genaueres erfahren.

Logisch rieten fast alle davon ab, die technische Ausbildung jetzt zu stoppen. Mit seiner Frau entschied er aber, er mache es trotzdem und höre auf. Seine Kinder freuten sich. Beruflich musste er sich neu orientieren. Er begann bei einer kleinen Gartenfirma. Dazu machte er Beratungen in kleinen Unternehmen und bei Privatpersonen. Thema: Welche Pflanzen in Innenräumen sind gut für ein natürliches Raumklima?

Mit einem günstigen monatlichen Abonnement pflegt er diese Innenpflanzen. »Das Geschäft läuft erstaunlich gut«, meinte er und lachte. Man spürte, dass er einen sinnvollen und leichten Job für sich gefunden hatte. Und er sprudelte los: »Das ist kein Job, Bruno, das ist ein Hobby, mit dem ich Geld erhalte. Ach ja, weißt du eigentlich, dass Hedera Helix auch ›der Gemeine Efeu‹ genannt wird und zu den absoluten Top-Luftreinigern zählt? Er filtert sämtliche Schadstoffe in Form von Formaldehyd, Benzol, Trichlorethen und sogar Ammoniak und gehört zu den wenigen Zimmerpflanzen, die auch in unseren Gefilden heimisch sind …« Ich bin sehr stolz auf Leon!

Um dir dieses Feld noch bewusster zu machen: Ich stelle meine Mitarbeiter nicht auf Grund ihrer Zeugnisse ein. Ich spüre ihren Fähigkeiten, Stärken und Talenten nach und beobachte ihre Resultate. Wer etwas gut kann, ist automatisch ein Experte auf diesem Gebiet.

Was mache ich gern? Wo liegen meine Talente, Gaben und Stärken?

Wenn Roger Federer auf dem Tennisplatz trainiert, dann stärkt er seine Stärken. Im Sport findet man sehr schnell Menschen, die ihre Stärken stärken. Wer seine Stärken stärkt, wird in seiner Disziplin unschlagbar und einzigartig.

Um deine Einzigartigkeit zu beleuchten ist es wichtig, dass du dich mit der Frage befasst: Was macht mir Freude und was fällt mir leicht?

Welches sind meine Stärken, was ist mein Talent, was ist meine Fähigkeit?

1 – Welche Tätigkeiten beherrsche ich wirklich gut?

2 – Was macht mir Spaß und motiviert mich?

3 – Womit verbringe ich gern meine Zeit?

4 – Worin erziele ich die größten Erfolge?

5 – Wie habe ich diese Erfolge erreicht?

6 – Was sind meine Hobbys?

WEGWEISER LEBENSLABYRINTH

Ich frage mein Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen), wo sie meine Stärken sehen. Das hilft mir, mich 360 Grad wahrzunehmen.

Das Leben durch das Lebenslabyrinth ist ein Spiel

Egal welches Seelenalter jemand hat, es gibt immer die Möglichkeit, sich als Opfer oder Macher zu sehen. Bei meinen Referaten zeige ich dazu verschiedene Beispiele. Man kann es auf eine einfache Frageform herunterbrechen:

1 – MUSS ich durch das Lebenslabyrinth gehen oder

2 – WILL ich durch das Lebenslabyrinth gehen.

3 – Muss ich arbeiten gehen oder will ich arbeiten gehen?

4 – Muss ich mich gesund ernähren oder will ich mich gesund ernähren?

5 – Muss ich einem Menschen helfen oder will ich einem Menschen helfen?

6 – Muss ich etwas Sinnvolles suchen oder will ich etwas Sinnvolles finden?

Es ist die bewertende Einstellung zum Leben, die sich in den Fragen widerspiegelt. Kann man das bewusst ändern? Kann ich aus einem Opferdenken heraus ein Macher werden?

Ich habe viel dazu recherchiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass nicht immer Opferdenken vorhanden ist. Es kommt auf eine Außensituation an, wo es in dir reagiert. Dieses Indir-Reagieren hat mit deiner inneren Gelassenheit der Dinge zu tun. Es ist eine Frage, wie persönlich du etwas nimmst. Weiter spielt es eine Rolle, wie fit du als Ganzes gerade bist. Wie geht es deinem Körper, wie viel Freiheit hast du, wie viel Stress? Das führt uns automatisch zu der Frage, wie viel Zeit verbringst du im logischen Beta-Wellen-Zustand? Denn hier ist dein Opferverhalten gespeichert.

Wenn wir Negatives erleben, krank werden oder Unfälle haben, wenn liebe Freunde von uns sterben, wir einen Job verlieren oder dein Partner die Trennung will, dann können wir das alles sehr persönlich nehmen. Dabei kann ich mich als Opfer sehen oder in einer Opferrolle bewegen. Eine Opferfalle ist somit ein Gefühl, Opfer der Umstände oder anderer Menschen zu sein.

Das Außen liefert uns Gründe zu glauben, dass wir bemitleidet werden müssen. Wir ärgern uns über eine unrechte Situation und hadern mit dem Schicksal. Wir leiden, sind ratlos und fühlen uns ausgeliefert, ohnmächtig und hilflos. Im Grunde wünschen wir uns in diesem Moment einen Menschen, der dies alles erkennt und uns hilft, dieses Problem zu verstehen und zu lösen. Wie ein Kind, das Unterstützung bei der Mutter sucht. Doch sie sieht es nicht, sonst würden wir ja nicht leiden.

Jeder wird mal ›Opfer‹ von Angriffen, Verletzungen, Enttäuschungen und Schmerzen. Wir können das nicht verhindern, es gehört zu den Spielregeln im Lebenslabyrinth. Sehr wohl kann ich aber meine Einstellung dazu ändern. Das Leben durch das Lebenslabyrinth ist ein Spiel. Das ganze Leben ist ein Spiel, in dem wir Erfahrungen sammeln möchten. Ich habe einen freien Willen und kann dem bewusst Energie geben oder mich um etwas anderes kümmern. Kurz: Schmerzen sind unvermeidlich. Das Leiden ist freiwillig.

Wenn ich leide, gebe ich meine Macht ab. Wenn ich meine Macht abgebe, kann jemand anderes über meine Gefühle walten. Ich werde zu einer Marionette und bin dann eben ein Opfer. Es ist daher eher eine Frage, ob ich ein Problem habe oder eine Herausforderung sehe. Ein unbeschwertes und leichtes Leben ergibt nur dann Sinn, wenn ich es schätzen kann. Damit ich es schätzen kann, muss ich meine Gefühle erforschen. Wer einmal in eine Pfütze gefallen ist, hat keine Angst vor der Meerestiefe. Ich wachse durch meine Erfahrung und lerne, sodass ich im Lebenslabyrinth durchaus mitbestimmen kann. Ich kann meine inneren Gefühle so beeinflussen, dass es mir gut geht. Und die finde ich nur in der Entspannung.

Zufrieden ist derjenige, der glaubt, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können und trotz widriger Umstände seines Glückes Schmied zu sein. Auch glückliche und zufriedene Menschen erleben unerfreuliche und schmerzvolle Erfahrungen. Doch diese spüren in sich, dass das letzte Kapitel noch nicht geschrieben ist. Sie übergeben diesen Umständen nicht die Macht. Sie spüren und wissen, dass es da eine Kraft in ihnen gibt, mit der sie das regeln, ändern und beeinflussen können. Sie versuchen immer, das Beste aus der Situation zu machen, und fragen sich vielleicht: Was hat das gerade mit mir zu tun? Denn das Außen ist der Spiegel von mir. Oft sind scheinbare Probleme auch Chancen, um zu wachsen.

Daran erkennen wir, dass es viel mit unserem inneren Seelenalter zu tun hat. Reife oder alte Seelen fragen sich nicht: »Warum passiert mir das gerade?« Die wissen, da ist ein Aspekt, der gut ist, es ist normal, dass wir hier Erfahrungen sammeln, und es wird eine Lösung geben.

Niemand kann dir schlechte Gefühle machen, wenn du sie nicht zulässt. Ohne deine Erlaubnis kann dir niemand das Gefühl geben, minderwertig zu sein! Ohne deine Erlaubnis kann dich niemand verletzen oder demütigen. Ohne deine Erlaubnis kann niemand dich traurig oder deprimiert machen. Ohne deine Erlaubnis geht gar nichts.

Was ich über mich denke, ist sehr zentral. Wenn ich denke, ich bin schwach und machtlos, dann ist das so. Wenn ich glaube, ich bin der König und unbesiegbar, dann ist das auch so. Der Vorteil einer Opfer-Einstellung ist sicher, wir bekommen Zuwendung in Form von Mitleid und Trost. Ein Gefühl, das wir vielleicht von unseren Eltern nie erhalten haben und uns so nachholen.

Frage dich jetzt bewusst: Bin ich ein Opfer? Wenn ja, dann erkenne, dass die anderen oder das Außen keine bewussten Täter sind. Sie triggern dich, doch du entscheidest selber über die Situation. Möge die Macht mit dir sein!

Lerne lieber, mit deinen Gefühlen besser umzugehen. Zähle bei Stress von zehn auf null. Trinke ein Glas warmes Wasser. Beobachte deine Gedanken und erkläre dir, was gerade geschieht. Du bist nicht dein Körper. Du bist in einem großen Spiel, wie wirst du reagieren? Entspanne dich.

Versuche zu verstehen, warum die Menschen so gehandelt haben. Nimm deren Standpunkt ein. Was haben sie für Werte und Stärken? Wo sind die deinen? Stärke dein Selbstwertgefühl. Selbstbewusste Menschen sind keine Opfer, sie sind Macher. Erkenne, es geht nie um Schuld. Es geht immer nur um die Erfahrung. Bewertungen finden in deinem Kopf statt. Dazu ein heftiges Beispiel. Hättest du auch so handeln können?

Viktor Frankl überlebte den Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager Auschwitz. Rückblickend sagte er: »Wir, die wir im Konzentrationslager lebten, erinnern uns an Menschen, die anderen geholfen haben, die ihr letztes Stück Brot mit anderen teilten. Wenn es auch nicht viele waren, so sind diese wenigen Menschen doch der Beweis dafür, dass man einem Menschen alles nehmen kann, bis auf eines, nämlich die letzte aller menschlichen Freiheiten, die Freiheit, in jeder Situation seine Einstellung zu wählen.« (Wikipedia und … trotzdem Ja zum Leben sagen, Viktor E. Frankl)

Für mich wahre Meister darin sind oft behinderte Menschen. Mein Onkel hatte Kinderlähmung. Ich habe nie gehört, dass er in all den 70 Jahren seines Lebens je gejammert hat. Ein großer Mann lebte ein großartiges Leben auf eine Art, die wir uns nie wünschen würden.

Durch Ausreden, Ausflüchte und Schuldzuweisungen begibt man sich in die Opferrolle und hat so kaum eine Chance, Krisen und Hindernisse erfolgreich zu meistern. Du bist der Macher deines Lebenslabyrinths. Erkenne, wie genial du bist. Fördere bewusst deine Stärken und liebe dich. Du bist das Beste, was dir passieren kann. Hilf anderen Menschen, dies zu erkennen. Das wird dich im Glück erstrahlen lassen. Nutze das Wissen in diesem Buch und lies deinen eigenen Weg oder die Lösungen für all deine Fragen.

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Ich lächle mich während mindestens 21 Tagen täglich mehrmals im Spiegel an und sage mir:

»Ich liebe mich. Ich bin das Beste, was mir passieren konnte. Heute ist der beste Tag meines Lebens!«

Die Parker-Methode

Wer kennt sie nicht, die Kult-TV-Serie Friends aus den Jahren 1994 bis 2004. Jennifer Aniston wurde damit weltberühmt. In der Folge 17 und 18 der achten Staffel spielt Alec Baldwin als Parker den Freund von Phoebe Buffay (Lisa Kudrow). Das Witzige und Lustige an der Figur von Parker sind seine übertriebene Freundlichkeit und sein Sinn für das Gute. Ich nenne es gern die ›Parker-Methode‹.

Beispiel: Parker kommt mit den Friends auf ein Geburtstagsfest, bleibt am Eingang kurz stehen und nimmt den Raum und die Stimmung wahr. »Wow, wie bedeutend dieser Moment ist: Ich bin hier mit euch und wir werden den besten Geburtstag feiern.« Parker beginnt sofort, alles Schöne in diesem Raum zu sehen und zu benennen: »Ist das nicht ein herrlicher Raum? Wow, ich habe mich noch nie so wohlgefühlt. Schau mal dieser schöne Blumenstrauß! Ist das nicht der schönste Blumenstrauß, den du je gesehen hast?« Alles, was Parker erlebt, sieht, hört oder fühlt, ist das Allerschönste, was es je gab. Als TV-Zuschauer ist das sehr amüsant und logisch folgen daraus immer wieder Lacher. Die Parker-Methode hat es in sich.

Solche komplett übertriebenen Situationen bleiben in deinem Unterbewusstsein hängen. Als wir vor ein paar Wochen im Tessin in den Ferien waren, stand ich auf unserem Balkon und bewunderte die herrliche Aussicht. Ich sagte zu meiner Frau: »Ist das nicht die herrlichste Aussicht, die wir jemals hatten?« Wir blickten uns an und lachten.

Am Abend gingen wir mit den Kindern beim Italiener essen. Ein traumhafter Abend am See. Was würde Parker wohl sagen? »Dieses Restaurant ist einfach traumhaft. Wir sitzen auf so bequemen Stühlen. Unser Gespräch war sehr tiefgreifend und berührend. Das war das beste Nachtessen, das wir je hatten.« Wir lachten alle.

In der TV-Serie sitzt Parker auf dem Sofa bei Phoebe zu Hause. Als er darauf wippt und den Stoff berührt, stellt er fest: »Das ist das wundervollste und bequemste Sofa, auf dem ich je gesessen habe.«

In meiner Energie-Coach-Ausbildung vom vergangenen Wochenende habe ich von der ›Parker-Methode‹ erzählt. Uns war rasch klar, dass wir alle im besten Seminarraum saßen, den wir je gesehen hatten. Auch die Gruppe war die beste Gruppe, die wir je hatten. Am Ende jedes Seminares fasse ich immer gern das Wochenende kurz zusammen. Und ja, es war die beste Zusammenfassung, die ich je gemacht habe. Die Stimmung im Raum war wirklich wundervoll.

WEGWEISER LEBENSLABYRINTH

Die besten Momente im Leben werden dann zu den besten, wenn ich ihnen sage, dass sie die besten Momente sind.

Versuche, die Parker-Methode noch heute in deinem Lebenslabyrinth anzuwenden und auszuprobieren. Sie sollte zu einem Gesetz für dich werden.

Parker-Methode:

1 1. Halte kurz inne und erkenne den wundervollen und magischen Moment.

2 2. Schaue, fühle oder höre. Staune und beleuchte, wie ein kleines Kind, diesen einzigartigen Moment.

3 3. Parker beginnt den Raum wahrzunehmen, die Dinge darin zu erkennen und zu beschreiben. Oft sagt er den Satz: Ist es nicht der wundervollste Moment, den du je hattest? Nicht und kein sollten allerdings grundsätzlich für das Unterbewusstsein vermieden werden. Hier ein paar Sätze für dich:

– Ist das nicht das beste Buch, das du je gelesen hast?

– Ist das nicht die beste E-Mail, die du je erhalten hast?

– Ist das nicht der beste Kaffee, den du je in deinem Leben getrunken hast?

– Ist das nicht das schönste Lied, das du je in deinem Leben gehört hast?

– Ist das nicht das beste Gespräch, das du je in deinem Leben geführt hast?

– Ist das nicht die schönste Stimme, die du in deinem Leben je gehört hast?

– Ist es nicht der beste Tag in deinem Leben, den du je hattest?

1 4. Versuche jetzt NICHT und KEIN wegzulassen (siehe nächster Abschnitt).

2 5. Lass positive Emotionen zu. Die Emotionen hinter deinen Aussagen haben eine tiefe Wirkung. Sprich deine wundervollen Aussagen also in voller Freude, tief aus deinem Bauch, oder besser, aus deinem Herzen heraus.

Optimiere die Sätze von Punkt 3 und lass das NICHT weg. Steh auf, streck dich, sprich laut und voller Freude:

1 – Wow. Das ist das beste Buch, das ich je gelesen habe.

2 – Das ist die beste E-Mail, die ich je erhalten habe.

3 – Das ist der beste Kaffee, den ich in meinem Leben je getrunken habe.

4 – Das ist ganz klar das schönste Lied, welches ich in meinem Leben je gehört habe.

5 – Das ist das beste Gespräch, das ich je in meinem Leben geführt habe.

6 – Das ist die schönste Stimme, die ich in meinem Leben je gehört habe.

7 – Das ist der beste Tag in meinem Leben, den ich je hatte.

Logisch meldet sich bei solchen Aussagen dein Verstand, dein Dirigent, und widerspricht vielleicht. Egal, mach bei diesem Spiel einfach mit. Du machst es wunderbar. Dabei fällt mir gerade auf: Das ist wohl der wundervollste Moment in deinem ganzen Leben, den du je hattest.

Nun bist du an der Reihe

Sprich in der komplettesten Übertreibung aus, was genau gerade so wundervoll und einzigartig ist in deinem Leben. Egal ob es ein Gegenstand, ein Raum, eine Sache, ein Mensch oder ein Erlebnis ist. Egal ob du es siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst; beleuchte es. Mach es bunter, größer, heller. Du machst das wunderbar.

Ein tiefgründiges Gespräch wird so natürlich nicht wirklich möglich. Das erkennt irgendwann auch Phoebe in der TV-Serie. Sie beginnt, sich über die übertriebene Fröhlichkeit sogar aufzuregen. Ein Streit der beiden endet mit dem Rauswurf aus der Wohnung. Doch Parker wäre nicht Parker. Er klopft an die Wohnungstür. Sie öffnet. Schon sagt er: »War das nicht der beste Streit, den du je hattest?«

Dein Ziel soll die Fünf sein

Versuche, mit der »Parker-Methode« täglich mindestens fünf solche Punkte in deinem Umfeld, in deinem Lebenslabyrinth, laut zu beleuchten. Lache dabei fröhlich wie ein kleines Kind, welches das erste Mal eine Kerze aus eigener Kraft ausblasen konnte. Staune über das Leben und das Leben staunt über dich. Ich garantiere dir, dein Leben in deinem Lebenslabyrinth wird sich unglaublich positiv verändern. Und ja, hast du es bemerkt? »Ist das nicht das beste Kapitel, das du je gelesen hast?«

Woher kommen Glaubenssätze?

Was aus uns spricht, hat klar mit unserem Denken und unseren Glaubenssätzen zu tun. Ob übertrieben positiv, wie bei Parker, oder negativ, aus der Forschung wissen wir, dass bis zum sechsten Lebensjahr Worte und Emotionen als Wahrheit ungefiltert im Unterbewusstsein landen. Im übertragenen Sinn sind negative Glaubenssätze wie Batterien, die dein Elefant verschluckt hat. Irgendwann kommen sie an die Oberfläche und stoßen dir schlecht auf. Es sind Rucksäcke der Last, die dir angezogen wurden, um Dinge zu glauben, die im Grunde für dich heute keine Rolle mehr spielen, dich jedoch komplett eingrenzen. Oder noch anders ausgedrückt, dein inneres Orchester spielt nicht im Sitzen, sondern im Stehen oder Hüpfen, weil es glaubt, dies sei richtig.

Aus deiner Kindheit

Aufgrund verschiedener Situationen im Leben deiner Familie und in deinem kann es diesen Glaubenssatz geben: »Ich bin immer zur falschen Zeit am falschen Ort.« Das ist nicht einfach ein Satz, der dir als Kind einmal gesagt wurde, das sind emotionale Erlebnisse, die du im Leben erfahren hast und die dir innerlich bestätigen: »Es ist auch so!«

Häufig finde ich in meinen Energie-Coachings den Glaubenssatz: »Ich darf nicht sichtbar sein – Ich bin nicht sichtbar.« Die Entstehung hat viele Gründe. Einmal sagte mir eine Klientin, dass sie während der Schulzeit, im Sportunterricht, immer als Letzte gewählt wurde. Niemand wollte sie im Klassen-Team haben. Sie war offenbar unsichtbar. Später wollte sie unsichtbar sein, weil sie dieses Schamgefühl nicht mehr erleben wollte. »Angst, übersehen zu werden« oder: »Was denken bloß die anderen?«, sind ebenfalls bekannte Glaubenssätze.

Auch Eltern hinterlassen klare Spuren. So wurde einem Klienten in seiner Kindheit immer wieder dieser Satz von den Eltern gesagt: »Ein Mann, der so denkt wie du, ist kein richtiger Mann!«

Ich hatte schon Frauen in meinen Energie-Coachings, die mir Ähnliches berichteten. Wer das immer wieder hört, beginnt es zu glauben und versucht, sich anders zu verhalten. Doch was ist da noch richtig? Wie soll ein Mensch damit noch einen Partner finden? Genau das war hier das Problem. Er war ja kein Mann und suchte dennoch eine Frau. Erst als wir es erkannten und in der Energie harmonisierten, war das System für einen Partner offen und er wusste: »Ich darf ein Mann sein. Ich bin ein Mann und es ist gut so!«

Aus dem Vorleben

Viele Muster beschreibe ich bereits in meinen anderen Büchern. Doch dir möchte ich nun eine neue Perspektive und ein neues Forschungsresultat erzählen. Wie dir bekannt, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass wir schon einmal gelebt haben. Es gibt mehrere Gründe, warum ich das glaube. Gern möchte ich dir nun meine Erfahrungen dazu näherbringen.

Da ich ein kritischer Mensch bin, muss ich in diesen Bereichen viel selber testen und so Erfahrungen sammeln. Daher machte ich ein Experiment mit meiner Frau. Ich klinkte mich in ihre Aura und ihre Energie ein und begann diese intensiv und bewusst zu fühlen. Für dich als Info, meine Frau saß mir vis-à-vis und wusste davon. Sie erlebte es also real mit. Dann ging ich vom heutigen Jetzt in ihrer Energie zurück. Jahr für Jahr ging ich nun in ihrem Leben zurück. Ich fühlte, wie sie ein Teenager war, wie sie sich als Kind fühlte, und dann spürte ich ihre Geburt und den Neustart in dieses Leben. Das war sehr beeindruckend. Doch ich wollte noch weiter zurück, Embryo im Mutterbauch, dann … dann war plötzlich alles ruhig. Keine bunten Farben mehr. Stille. Ich sah meine Frau in der Energie an und sah sie in einem braunen Raum. Ich sah, wie die Energie ihrer Seele von oben in den Körper eintrat. Welch berührender Moment! Ich kann es kaum in Worte fassen. Aber ich wollte noch weiter zurück. Nach einer gewissen Zeit in diesem braunen Raum geriet ich plötzlich durch einen Vorhang und landete in ihrem letzten Vorleben. Dort allerdings am Ende dieses Lebens und das nahm ich auch so wahr. Es war plötzlich eine unfassbar tiefe Trauer in mir. Ich sah meine Frau in diesem Moment sterben. Dieses Gefühl war für mich derart real und heftig, dass ich per Knopfdruck begann zu weinen. Ich hatte sie soeben verloren.

Als ich diese Worte hier für dich niederschrieb, sah ich innerlich wieder dieses Bild, wie sie vor mir lag und ich nichts machen konnte. Da hadere ich oder jemand mit dem Universum und fühlt sich komplett allein. Es macht mich per sofort wieder traurig und ich komme in dieses Gefühl hinein. Meine Augen werden feucht und ich muss weinen. Wie ich das wahrnehme? Wie eine reale Erinnerung.

In diesem Moment bin ich sehr froh, dass ich mich nicht mehr an meine Vorleben erinnere. Ich glaube, die menschliche Psyche würde das nicht verkraften. Doch was, wenn da noch eine alte Strömung, ein Eid, ein Gelübde, ein Schock, eine Ungerechtigkeit aus einem Vorleben in dir wirkt, die du logisch nicht erklären kannst?

Hier sind Glaubenssätze gespeichert

Beim Harmonisieren von Glaubenssätzen tauchen wir immer in vier Energiefelder beim Klienten ein, die wir für die Harmonisierung anstoßen. Das Energiefeld 1 geht von den Füßen bis zum Hals, das Energiefeld 2 ist rund um den Kopf, das Energiefeld 3 liegt um die Seele und das Energiefeld 4 ist um deine Vorleben. Aus deiner Sicht findest du dieses Feld rechts, etwa in Höhe des Kiefers beginnend. Es geht ca. einen Meter rechts seitlich, leicht schräg nach unten. In diesem Feld finden wir deine letzten sieben Vorleben. Du kannst dir einfach sieben Eier vorstellen. Jedes Ei ist wie ein Vorleben.

Schnell wird klar, dass Glaubensätze nicht nur aus diesem Leben sein müssen. Wenn ich mich mit einem Glaubenssatz als Fokus auf die Vorleben fokussiere, dann leuchtet das entsprechende Vorleben auf. Grundsätzlich kann ich mir hier Bilder anzeigen lassen. Doch aus Erfahrung geht es zu 99% nur um das Harmonisieren der Erinnerung.

Kundengeschichte 4: Angst vor dem Fotografieren

Letzte Woche war Doria bei mir. Sie hat eine sehr spezielle Angst. Angst ist sogar etwas untertrieben, sie spricht eher von Panik. Eine Panik, die du dir vermutlich nicht vorstellen kannst. Sie hat Panik, wenn sie sich fotografieren lassen muss. Nein, nicht dass das Foto nicht gut wird.

Sie hat schon vieles versucht und nichts half, diese intensive und starke Angst zu nehmen. Im Januar 2021 war sie das erste Mal bei mir. Wir fanden zwar einige Punkte zum Lösen, doch die Panik war immer noch da. Als die Klientin im Mai nochmals kam, fragte ich erneut: »Kannst du mir genau sagen, wie du das Fotografiertwerden empfindest?« Sie: »Es ist für mich so, als würde man mich vor einer Mauer erschießen! Auf einer Skala von 1–10 ist es 12.«

Bei so einer Aussage fühlt man mit und versucht zu verstehen. Da wir in ihrem aktuellen Leben keine Resonanz oder keinen Grund fanden, fokussierte ich mich bewusst auf die letzten sieben Vorleben. Und in der Tat, im Vorleben eins, drei und vier fanden wir eine tiefe Resonanz. Dabei hat das Vorleben drei am intensivsten ›aufgeleuchtet‹.

Ich harmonisierte und klinkte mich intensiv in diese Ebenen ein. Und dann geschah etwas Magisches. Ihr Gefühl veränderte sich per sofort. Sie spürte plötzlich, wie sich die Panik und Angst massiv reduzierten. Ihr Verstand, also der Dirigent, fand das nicht wirklich gut. Schließlich ist er der Beschützer ihres Systems. Veränderungen sind wie Wolken, die weiterziehen oder sich auflösen. Doch auch er konnte nach ein paar Tagen damit umgehen und sich freuen. Wenn wir Grüße aus dem Vorleben so schnell und einfach harmonisieren können, dann ist das ein unglaublicher Mehrwert für unser aktuelles Leben.

Ahnen-Reihe

Zu 80% sind wir Denk-Kopien unserer Eltern. Wenn wir das gesagt bekommen, dann hören wir das nicht gern. Aber du hast in den ersten sechs Jahren ungefiltert alles von deinen Eltern aufgenommen. Die vielen ›Nein‹, die sie gesagt, gedacht bzw. gefühlt haben. Natürlich bist du ein echtes Unikat und hast einen freien Willen, doch woher denkt es, wie es denkt? Unsere Eltern wurden wiederum von ihren Großeltern beeinflusst. Schnell erkennst du, wie vieles von den Ahnen übertragen wird. Dazu gehören auch Glaubenssätze, Blockaden und Schicksalsgeschichten. Da die Ahnen einen unerwartet hohen Einfluss auf dich haben und du jedoch auch mit den Energien der Ahnen sehr viel Kraft für dich und dein Energiefeld erhalten kannst, habe ich dafür ein Extrakapitel geschrieben. Dort mehr dazu. Die Ahnen beeinflussen so auch dein Lebens-Energiefeld. Lass uns dieses Feld nun näher betrachten.

Glaubenssätze harmonisieren nach der Methode von Bruno Erni

Ich möchte dir bereits an dieser Stelle zeigen, wie du sehr einfach einen Glaubenssatz harmonisieren und so auflösen kannst. Ein Glaubenssatz ist wie ein inneres Konstrukt, das dir sagt, wie dein Leben sein soll. Im weiteren Verlauf findest du dazu immer wieder Hinweise und Geschichten.

Alles ist Energie. So ist ein Glaubenssatz nur eine energetische Information, die auf dein Feld wirkt. Änderst du diese Energie, ändern sich dein Wesen und dein Glaube. Stell dir dazu nun dein Energiefeld, deine Aura, um dich herum vor. Deine Aura hat eine Ausstrahlung von ca. zwei bis drei Meter. Das heißt links und rechts, vorne und hinten, oben und unten geht diese Energie weg. Du stehst so quasi in einem großen Ei und um dich herum ist dieses Feld. Aus meiner Sicht gibt es nun in diesem Feld Speicherungen mit Informationen, die dich im Potenzial einschränken. Ein Glaubenssatz ist nicht nur negativ. So brauchen wir unsere inneren positiven Sätze. Wenn ich unter Druck gerate, dann komme ich irgendwann an einen Punkt, wo es aus mir spricht: »Ich schaffe das!« Das wollen wir auf keinen Fall ändern, denn es gibt mir den nötigen Kick, um etwas zu erreichen.

Jemand anders hat in der gleichen Situation vielleicht ein sehr negatives Gefühl. Diese Person glaubt, sie ist unter Druck allein und niemand versteht sie. Dieses Gefühl könnte in Worten heißen: »Ich bin einsam und muss leiden!«

Glaubenssätze zu erkennen sind eine Herausforderung, da wir uns oft nicht die Zeit dafür nehmen. Bei anderen fällt es uns meist leichter auf. Woher ein Glaubenssatz kommt, ist im Grunde nicht wichtig. Es ist eine Energie im Feld, die uns bremst.

Hier möchte ich dir kurz das Körperpendel erklären. Ich finde es das beste Tool, um alles an sich selbstständig abzufragen. Du fragst in Gedanken und der Körper zeigt dir die Antwort. Da ich das so gut finde, kommt diese Übung in allen meinen Büchern vor. Wenn du sie schon kennst, kannst du die Beschreibung und Anleitung überhüpfen. Ansonsten mache sie gleich mit.

Entscheidung leicht gemacht mit dem Körperpendel

Stell dich aufrecht hin und achte auf einen guten Kontakt deiner Füße mit dem Boden. Ich empfehle dir, die Augen zu schließen und den Blick nach innen zu richten. Spüre kurz in die Füße. Kippe nun wie ein Pendel nach vorn und sage dir innerlich oder laut: »Lieber Körper, wenn ich nach vorn kippe, heißt das für dich ja.« Warte einen kurzen Moment, speichere das bewusst ab und komme dann wieder in die Mitte. Nun kippst du wie ein Pendel nach hinten und sagst dir: »Lieber Körper, wenn ich nach hinten kippe, heißt das für dich nein.« Warte auch hier einen kurzen Moment und speichere das so ab.

Das ist eine einfache Methode, die du evtl. von den Muskeltests der Kinesiologie kennst. Teste Folgendes: Stell dich wieder aufrecht hin, halte guten Kontakt zum Boden und schließe die Augen. Gib deinem Körper die klare Anweisung, dir bei folgender Antwort zu helfen: »Lieber Körper, stehe ich in der Schweiz?« Ist das der Fall, zieht dich dein Körper von selbst nach vorn, anderenfalls nach hinten. Dein Zutun ist absolut nicht nötig, du hast deinem Körper bereits beigebracht, wie es funktioniert, du darfst ihm vertrauen. Frage nun ein paar Sachen ab, bei denen du weißt, dass du sie kennst. Zum Beispiel: Bin ich eine Frau? Bin ich ein Mann? Mag ich Schokolade? Mag ich Obst?

Werde jetzt konkreter: Soll ich mehr Wasser trinken? 1 Liter? 1,5 Liter? 2 Liter? Braucht mein Körper eine Pause?

Der Körperpendel ist ein wundervolles Instrument, um Dinge abzufragen, die du nicht kennen kannst. Sobald du ihm vertraust, kannst du ihn für alles einsetzen. Ist dieses Medikament gut für mich? Sind diese Nudeln okay für meinen Körper? Habe ich zu diesem Thema einen Glaubenssatz? Sollte ich mich mehr entspannen? Soll ich mehr mit meiner inneren Stimme Kontakt aufnehmen?

So kannst du einen Glaubenssatz nach der Methode von Bruno Erni harmonisieren:

Nehmen wir das Gefühl: »Unter Druck bin ich einsam und niemand versteht mich.« Stehe dazu und frage mit deinem Körperpendel ab, ob der Glaubenssatz bei dir eine Resonanz auslöst.

Erinnere dich an die vier Energiefelder (Körper, Kopf, Seele und Vorleben). Stell dir nun um dich herum zusätzlich noch deine Aura vor. Sieh dich in einem riesigen Ei stehen und siehe oder fühle auch die vier Energiefelder. Dann sprich das Wort: »Korrigiert« und fühle, wie es von oben auf deine Aura und auf die vier Energiefelder regnet. Sieh mit dem inneren Auge, wie dieser Regen deine Aura und die vier Felder von oben reinigt. Wie ein sanfter Regen wäscht es dich von oben nach unten. Sanft, jedoch bestimmt. Fühle, wie du mit deiner Atmung (Kehlkopfatmung) den Regen bewusst steuern kannst. Zusammen mit dem Beginn des Regens sprichst du innerlich oder laut OM. Wenn es dir gelingt, kannst du zusätzlich die 432-Hertz-Frequenz imaginieren. Dazu fokussierst du dich komplett auf dich und dein Energiefeld. Fühle, wie der Regen deine Aura und die vier Felder reinigt, sage innerlich OM und wisse, dass die 432-Hertz-Frequenz alles zusätzlich in die Heilung harmonisiert. Gleite von oben nach unten. Wenn du nach wenigen Sekunden fertig bist, frage dann mit dem Körperpendel erneut deinen Glaubenssatz ab.

»Habe ich einen Glaubenssatz, der heißt: ›Unter Druck bin ich einsam und niemand versteht mich.‹« Wenn wieder ein Ja kommt, dann wiederhole alles.

Kommt ein Nein, frage positiv nach: »Darf ich ein leichtes, lockeres Leben leben, in dem man mich versteht?« Wenn wieder ein Ja kommt, hast du es super gemacht.

Löse so höchstens fünf Glaubenssätze pro Woche. Dein Unterbewusstsein braucht genügend Zeit, um sich mit der neuen Situation anzufreunden. Ich beschreibe es immer gleich: Löst du Glaubenssätze auf, dann wird dein Fußballfeld größer. Diese neue Fläche kennst du noch nicht und kannst sie entdecken. Je nach Glaubenssatz und Persönlichkeit ist sie unterschiedlich. Vor lauter Freude hatte ich einmal an einem Abend 30 Glaubenssätze bei mir gelöst. Zu Beginn fühlte ich mich richtig gut und kraftvoll. Doch schon am nächsten Tag war meine Welt sonderbar. Mein Beta-Wellen-Verstand bekam innere Gefühlsstörungen und mein Leben eine Krise. Ich fiel für zwei bis drei Wochen in eine Mini-Depression und verstand mich und mein Leben nicht mehr. Sei also wachsam. Du kannst mit dem Körperpendel abfragen, wie viele Glaubenssätze du lösen magst. Starte mit fünf und mache dann eine Woche Pause. Du hast noch dein ganzes Leben Zeit.

Wie denkt es in dir?

Was wir denken, kann bewertet werden. Daraus entstehen Gefühle und Emotionen. Du hast täglich ca. 50 000 bis 70 000 Gedanken. Das sind im Jahr ca. 20 bis 25 Millionen Gedanken. Eine unfassbar hohe Zahl! Schlüsseln wir die Gedanken mal etwas auf:

27% deiner Gedanken, also 6750 000 Gedanken im Jahr, sind negativ.

3% deiner Gedanken, also 750 000 Gedanken im Jahr, sind positiv.

70% deiner Gedanken, also 17 500 000 Gedanken im Jahr, sind Nebensächlichkeiten.

95% deiner Gedanken, also 23 750 000 Gedanken im Jahr, sind Wiederholungen oder haben wir in der Dauerschleife.

6% deiner Gedanken, also 1 250 000 Gedanken im Jahr, sind neue Gedanken.

Eines ist klar, es sind sehr viele Gedanken. Gedanken sind schnell. Gehen hin und her. Daraus werden Gefühle und Emotionen erzeugt, diese wiederum sind langsam und träge. Die Emotionen spürst du am Körper. So sind die Gedanken das Bindeglied zwischen Körper und Emotion. Die Emotionen wiederum sind am Gesetz der Resonanz angeknüpft. Habe ich immer wieder angstvolle Gedanken, produziere und kultiviere ich die daraus gewonnenen Emotionen und Gefühle. Diese wirken auf mein Umfeld magnetisch und ich ziehe so noch mehr über das Resonanzfeld an.

Habe ich immer wieder finanzielle Angst, dann spüre ich das mit Sicherheit auch am Körper. Vielleicht sticht mein Herz oder meine Atmung ist schwer. Mein Gesicht ist mit Sorgenfalten übersät und ich glaube alles, was ich denke. Meine Gedanken kreisen in der linken logischen Gehirnhälfte und beginnen zu glühen. Das wirkt wie eine Bestellung beim Universum und mir wird auf magische Art und Weise bestätigt, dass ich recht habe. Vielleicht flattert eine hohe Buße oder ein Rechtsstreit ins Haus. Damit wird deiner Logik bestätigt, dass deine Gedanken und Gefühle stimmen und du glaubst diese Wahrheit als Wahrheit.

Dein Glaube wurde dir dazu über dein Feld genährt. Also das, was deine Eltern dir immer wieder gesagt oder was sie gedacht haben, das bist du heute. Gedacht haben? Ja, gedacht haben. Denn rein energetisch gesehen ist alles mit allem verbunden. Du warst bis zum 14. Lebensjahr mit deinen Eltern über alle sieben Hauptchakren (energetischen Organe) verbunden. Bei der Geburt zu 100%. Dann löste sich von unten her alle zwei Jahre ein Chakra in die Selbstständigkeit ab. Mit ca. 14 Jahren kommen wir in die Pubertät und entdecken dann auch unsere eigene Energie. Diese wurde 14 Jahre von deinen Eltern energetisch mitbeeinflusst.

WEGWEISER LEBENSLABYRINTH

Alles ist Energie. Ich meditiere täglich (mindestens zweimal in der Woche) und halte so meine Energie sauber. Ich fokussiere mich dabei auch auf meine Chakren und entspanne diese.

Fremdenergie löst sich und die Chakren stärken meine Selbstheilungskräfte. Als König (Königin) stelle ich stolz fest: Ich bin zu 100% glücklich und gesund und in Liebe mit der Quelle verbunden.

Training des Bewusstseins

Um dein Bewusstsein weiter auszubauen, ist es sinnvoll, die Gehirnwellenbereiche bewusst zu trainieren. Also bewusst zu lernen, die Gehirnwellen zu wechseln. Rauf und runter.

Der Grund dafür ist sehr einfach, es hat weitreichende, positive Effekte auf dein Leben. Du lernst wieder bestimmte Bewusstseinszustände zu erreichen, wie die Trance, Visualisierung, Intuition, Bestellungen beim Universum oder auch eine entspannende Meditation. Du kannst so am Feld lesen, ungeahnte Lösungen finden und dir sogar den optimalen Weg zeigen lassen. Wir können uns selbst neu programmieren, wenn wir in einen hypnotischen Zustand wechseln. Genauso bleiben wir langfristig entspannter, inspirierter, glücklich und gesund. Wir erhalten besseren Zugriff auf unser Unterbewusstsein, auf unser Leben jenseits der Logik und können somit uns selbst besser verstehen. Ein unbezahlbares Geschenk, das alte weise Kulturen noch pflegten. Öffne deinen Horizont und komme mit auf eine magische Reise, die dich optimal durch dein Leben führt. Doch wie?

So kommst du in einen anderen Bewusstseinszustand

Es gibt viele Wege, wie du deine Gehirnwellen reduzieren kannst. Das ist einfacher als du denkst. Zumal durchläufst du diese Phasen, wie erwähnt, jeden Morgen und Abend, ohne dass es dir bewusst ist.

Das jedoch bewusst anzuwenden, ist nun das Ziel. Beobachten wir Zen-Meister und Meditations-Experten, dann scheint die innere Ruhe der richtige Weg zu sein. Nicht immer gelingt uns das auf Kommando. Es braucht also einen immer gleichen Weg, damit du es als Routine in dir abspeichern kannst. Als Erstes ist es wichtig, vom Beta-Zustand in den Alpha-Zustand zu kommen. Wir nutzen dabei deinen Verstand als Partner.

In unserer Ausbildung haben wir verschiedene Wege, wie wir den Menschen helfen können. Die folgende Übung ist für Menschen gedacht, denen der Verstand wirklich sehr aktiv im Weg steht. Diese Übung gleicht einem Umerziehen deines Verstandes. Sie hilft dir auch später, dich immer wieder in der Ruhe auf etwas zu fokussieren. Sie ist nicht gerade sexy, doch auf Dauer ist sie sehr wertvoll. Ich hoffe, du erkennst den Wert darin.

So kommst du in den Alpha-Zustand –Amateur-Übung für einen sehr zähen Verstand

Schließe nach dem Lesen dieser Übung deine Augen und zähle langsam von 100 zurück auf 0. Fokussiere dich bewusst beim Zählen auf die Zahlen. Halte deinen Körper in der Ruhe und achte darauf, dass deine Augen in dieser Zeit ruhig sind. Versuche, alles um dich herum auszublenden. Wenn es dir hilft, kannst du Entspannungsmusik laufen lassen oder auf YouTube einen Alpha-Ton suchen und diesen hören.

Wiederhole das täglich während 10 Tagen. Das ist deine erste Aufgabe, um dein Bewusstsein zu stärken. Es gleicht dem Muskeltraining.

Nach 10 Tagen kannst du das Zählen verkürzen. Zähle während weiterer 10 Tage von 50 zurück auf 0. Nach weiteren 10 Tagen von 20 zurück auf 0 Und in den letzten 10 Tagen von 10 zurück auf 0. Du hast nun deinen Verstand erzogen und kannst dein Bewusstsein auf Kommando in den Alpha-Zustand wechseln.

Wir lösen ein Problem

Nun möchte ich dir eine wertvolle Übung beschreiben, wie du ein Problem in deiner aktuellen Situation lösen kannst. Bist du bereit?

Dazu müssen wir natürlich ein aktuelles Problem von dir genauer betrachten. Was könnte das sein? Vielleicht hast du gerade Schmerzen am Körper und möchtest das ändern. Vielleicht hast du ein Organ, dass dir Sorgen bereitet. Oder du hast einfach Geldnot, Frust, Sorgen oder Ängste. Fokussiere dich bewusst auf ein Thema. Wähle es aus und mache es dir bewusst. Wir benötigen es für die nächste Übung. Hast du etwas?

Um dein Problem in der Gegenwart zu ändern, gehen wir über die ›Rote Tomate‹ an deinen Kraftort.

Viele meiner Übungen beginnen an deinem Kraftort. Daher beschreibe dir hier einen Weg, wie du sehr einfach dorthin gelangen kannst. Wenn du es das erste Mal machst, dann ist der Weg mit der Roten Tomate eine gute und schnelle Lösung. Dabei führe ich dich mit Farben und Bildern. Je öfter du es wiederholst, desto schneller wird dir das gelingen. Am Ende genügt ein etwas längerer Atemzug.

Rote Tomate

Schließe nach dem Lesen dieses Textes die Augen. Fühle zuerst in deine Füße. Welchen Fuß spürst du mehr? Warte einen Moment, bis du beide Füße etwa gleich spürst. Nimm einen tiefen Atemzug von drei Sekunden und atme in acht Sekunden aus. Fühle, wie sich deine Lunge mit Luft füllt und leert. Wiederhole: drei Sekunden ein – acht Sekunden aus. Spüre die Lunge. Und ein letztes Mal: drei Sekunden ein – acht Sekunden aus. Lege die Zunge an den Gaumen und stelle dir im Geist eine ›rote Tomate‹ vor. Gehe näher auf diese rote Tomate zu und erkenne, dass sie eine Tür hat. Öffne diese und gehe in die rote Tomate hinein. Schau dich um, es sieht aus wie in einer wundervollen Kristallhöhle. Alles ist rot und funkelt wunderschön. Von oben kommt ein sanfter Zauberregen, der dich von außen und von innen reinigt. Von unten wird Dreck und Fremdenergie abgesaugt. Sobald du dich bereit fühlst, erscheint ein oranger Gang. Du gehst diesen entlang und schaust dich um. Alles ist orange. Dann wechselt es zu gelb. Der Gang wird gelb und neigt sich nach unten. Du rutschst in einem gelben Gang hinunter, wie auf einer lustigen Rutschbahn. Am Ende der Rutsche landest du auf grünem weichem Gras. Du purzelst über das grüne weiche Gras und plumpst in blaues Meerwasser, wo du unter Wasser wundervoll atmen kannst. Du schwimmst in diesem blauen Wasser und realisierst, dass es plötzlich violett geworden ist. Du schaust auf den Meeresgrund und siehst, wie der goldbraune Sand immer näherkommt und du aus dem Wasser steigen kannst. Du bist an einem wundervollen Sandstrand angekommen. Willkommen an deinem Kraftort.

Schlendere nun am Sandstrand entlang. Erkenne den wundervollen Ort, mit den Palmen, dem Meer, dem herrlichen Wetter. Während du am Strand entlangläufst, wandert dein Blick durch die Palmen und du siehst einen wunderschönen Bungalow direkt am Meer. Es ist dein Bungalow. Darin findest du alles, was du brauchst. Deinen inneren Begleiter, deine Gesundheitsapotheke, einen Raum mit großer Kinoleinwand und auch den Lift zu deinen Vorleben. Ein Amphitheater liegt ein paar Palmen-Schritte hinter dem Bungalow.

Um von diesem Kraftort wieder zurückzukommen, gehst du zum Sandstrand zurück. Dort steht eine weiße Bank mit einem herrlichen Blick auf das Meer. Auf dieser Bank schließt du deine Augen, nimmst einen tiefen Atemzug, bewegst deine Füße und Hände und öffnest dann in deinem Tempo wieder die Augen. Willkommen zurück.

Ein Problem lösen

Gehe nun also bewusst an deinen Kraftort. Gehe zu deinem Bungalow und in den Raum mit einer großen weißen Kinoleinwand. Setze dich zwei Meter vor diese Leinwand, sodass du einen perfekten Blick darauf hast. Plötzlich geht ein Counter los und du siehst 3, 2, 1 Film ab:

Deine Leinwand zeigt dir einen roten Apfel. Betrachte ihn in aller Ruhe. Plötzlich wird der Apfel gelb. Blinzle bewusst mit deinen geschlossenen Augen und wechsle so die Farbe weiter auf grün.

Denke nun an einen Menschen, den du magst. Versuche diesen Menschen auf der Leinwand zu sehen. Erkenne die Schönheit und Liebe dieses Menschen. Lächle ihn an und sende diesem Menschen aus deinem Herzen Liebe. Eine ›rosa Wolke‹ wandert über einen Regenbogen von deinem Herzen zu dessen Herzen. Wenn du magst, kannst du dazu denken: »Ich liebe dich! Schön, dass es dich gibt!« Genieße den Moment.

Nimm einen kurzen Atemzug und löse dich von der Leinwand. Du bleibst mit geschlossenen Augen in diesem Raum in deinem Kopf. Dort steht ein kleiner Tisch mit einem Teetopf und einem Glas Wasser. Nimm einen Schluck, entspanne dich und denke nun an die Situation in deinem Leben, die du ändern möchtest.

Blicke erneut auf die Leinwand. Schon geht der Countdown wieder los: 3 – 2 – 1 – 0:

Situation 1 – die Gegenwart

Wenn du Schmerzen hast, dann fühle und sieh diese Schmerzen sehr bewusst und intensiv auf der Leinwand und auch an dir.

Wenn du finanzielle Probleme hast, dann gehe in das Gefühl hinein. Spüre und sehe bei allem, was du machst, bewusst die aktuelle Emotion und den Frust. Nimm an, was ist.

Drücke nun die Pausentaste und friere das Bild und das Gefühl bewusst ein. Schaue dir das Bild an, wie es stillsteht. Schiebe das Bild und so die Situation nach links in deine Vergangenheit und erstelle dir nun die Situation 2. Situation Nummer 2 erscheint nach dem Countdown 3 – 2 – 1 – 0.

Situation 2 – deine Handlung

Nun bist du gefragt. Wenn du einen Zauberstab hättest, wie würdest du das Problem lösen? Hast du körperliche Schmerzen, dann lass dir diesen Ort als Rot anzeigen. Übermale den Schmerz mit grüner Farbe und fühle, wie er leicht wird. Vielleicht hast du einen Schwamm und kannst so einfach den Schmerz reinigen. Vielleicht scheint die Sonne plötzlich durch eine schwarze Wolke und alles wird frei und leicht.

Bist du in finanzieller Not, dann stell dir vor, wie du unter der Dusche stehst und plötzlich von der Decke ein Geldregen über dich fällt. Fühle die Freude und das einzigartige Erlebnis. Vielleicht kommt dein Chef auf dich zu und gibt dir eine Lohnerhöhung, vielleicht hast du den Mut gehabt, den Job zu wechseln, da du noch eine Weiterbildung gemacht hast. Vielleicht nimmst du noch einen Nebenjob an. Vielleicht hat dich jemand gefragt, ob du eine Arbeit machen möchtest, die für dich enorm einfach ist und sehr gut bezahlt. Frage dich bewusst: »Was will ich ändern?«

Drücke dann erneut die Pausentaste. Schaue dir das Bild an. Erkenne dein Handeln! Was hast du für die Lösung unternommen?

Schiebe nun auch dieses Bild nach links in deine Vergangenheit und öffne das letzte Bild. Situation Nummer 3 erscheint nach dem Countdown 3 – 2 – 1 – 0:

Situation 3 – zukünftiges Erleben

Blicke erneut auf die Leinwand und sieh dich, wie du ein Leben führst ohne Schmerzen, also glücklich und gesund. Betrachte und fühle, wie du dich bewegen kannst. Betrachte, was genau du machst, wie du lebst und was du tust. Staune und gehe in die Freude. Spüre es! Fühle es! Fühle die Leichtigkeit.

Sieh, wie leicht das Geld in dein Leben fließt. Erkenne mit welcher Dankbarkeit du das Geld verwaltest, ausgibst und einnimmst. Betrachte und fühle, wie du nun leben kannst, welche Träume in Erfüllung gegangen sind. Staune und gehe auch hier in die Freude. Spüre und fühle deine neue Realität. Erlebe die perfekte Lösung für dein Leben.

Wenn du alles aufgenommen hast, dann gehe in deiner Ruhe zurück zur Bank am Strand. Komme in deiner Zeit zurück.

Das Geheimnis liegt im Alpha- und Theta-Bereich

Machst du diese Übung in der Beta-Frequenz, dann ist sie reine Zeitverschwendung. Dein Verstand wird niemals zulassen, in dieses neue Leben zu kommen. Das Geheimnis liegt somit im Alpha- und Theta-Bereich. Wiederhole diese Übung dreimal täglich für fünf Minuten. Der Fokus folgt der Aufmerksamkeit und deine Realität wird sich in den kommenden Wochen ändern. Gib dir Zeit. Der Rasen wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Fühle das eigene Tempo. Fühle, wie sich das reale Leben plötzlich mit dem Leinwandleben in deinem Kopf beginnt zu synchronisieren. Erkenne die Chancen, die sich plötzlich im Außen ergeben. Du bist Schöpfer und gehst so deinen persönlichen Weg durch das Lebenslabyrinth.

Was willst du verändern? Beginne mit dem Verstand zusammen zu arbeiten. Nimm dir bewusste Auszeiten von ein bis zwei Tagen. Einen Rückzug zu dir selber und tauche dabei in dein Wunschleben ein. Frage dich in der Ruhe: »Was will ich in meinem Leben noch erleben? Was ist wichtig für mich und meine Seele?«

Wie stark ist dein Bewusstsein?

Kann ein Bewusstsein überhaupt stark sein?

Mir ist in all den Jahren aufgefallen, dass mein Bewusstsein immer stärker und stärker wird. Mir gelingt es immer einfacher, Energien zu lesen und Selbstheilung bei Menschen anzustoßen. Weiter fiel mir auf, dass nach längeren Unterbrechungen, zum Beispiel durch Ferien, mir die Arbeit leichter von der Hand geht. Als hätte ich mentales Krafttraining gemacht.

Dein Bewusstsein kannst du nicht sehen oder greifen, doch es ist immer da. Es bewegt sich unabhängig von deinem Körper und stärkt sich mit der bewussten Reduktion deiner Gehirnfrequenz. Dazwischen braucht es Entspannung, einen Fokuswechsel, um auf ein nächstes Level zu kommen. Dadurch ergeben sich auch immer neue Möglichkeiten. Das Wichtigste ist, einfach zu beginnen. Beginne mit einer Meditation und lass deine innere Stimme zu Wort kommen. Denn dann bist du automatisch auf dem richtigen Weg durch das Lebenslabyrinth.

Auf das Bewusstseinsfeld kannst du mit diesen drei Möglichkeiten zugreifen:

1 1. Du kannst es mit Abstand beobachten.

2 2. Du kannst dich nähern und ein bewusstes Thema betrachten.

3 3. Du kannst dir die eine bewusste Information holen.

Ich habe wundervoll geschlafen!

Am Morgen, wenn du erwachst, kannst du bewusst deine Gedanken beobachten. Was kommt dir als Erstes in den Sinn? Worüber denkst du nach?

Wenn ich wenig oder schlecht geschlafen habe, dann sind meine Gedanken nicht gerade positiv. Doch ich habe ein spannendes Spiel für mich entwickelt. Sobald ich erkenne, dass meine Gedanken negativ sind, beginne ich mir sehr bewusst und gezielt zu suggerieren:

»Ich habe wundervoll geschlafen. Ich habe wundervoll geschlafen. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. Ich habe wundervoll geschlafen. Ich habe wundervoll geschlafen. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. Ich habe wundervoll geschlafen. Ich habe wundervoll geschlafen. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. Ich bin komplett erholt und ausgeruht. …

Ich wiederhole diese Worte hypnotisch im Geist etwa drei bis fünf Minuten. Während der Wiederholungen spüre ich dann plötzlich, dass ich in der Tat wundervoll geschlafen habe und mich komplett erholt und ausgeruht fühle. Das hält in der Regel den ganzen Tag an. Ich kann dir das nur wärmstens empfehlen.

Bewusstsein spüren

Dein Bewusstsein kannst du auch über deinen Körper spüren. Wenn du dich bewusst auf deine linke Hand fokussierst, dann beginnst du diese mit der Zeit zu spüren. Wechsle dann zum Beispiel in den rechten Fuß und warte wiederum, bis du den Fuß bewusst wahrnimmst.

Kundengeschichte 5: »Mein Mann spinnt doch«

So, nun folgt eine Kundengeschichte, da nehme ich dich so quasi backstage mit, hinter die Kulisse.

Nicole, eine lachende junge Frau, sitzt mir vis-à-vis in der Praxis gegenüber. Als sie mir den Grund ihres Besuches sagen will, beginnt sie zu weinen. »Das ist auch der Grund, warum ich da bin«, sagt sie halb lachend, halb schluchzend. »Es ist diese wiederkehrende Traurigkeit und Depression, die immer wieder in mir hochkommt.«

Als ich in ihre private Energie schaue, frage ich: »Hast du manchmal Konflikte mit deinem Partner?« Sie: »Mein Mann? Der spinnt doch! Er versteht mich nicht und meint, ich bilde mir alles nur ein. Das macht mich sehr traurig.«

Ich: »Nicole, wir kennen uns erst seit zehn Minuten. Wenn ich im Feld lese oder Energien wahrnehme, dann kann ich nichts dafür, was ich sehe oder fühle. Ich bin wie ein Dolmetscher, der versucht, das zu übersetzen, was du selber in dir spürst und wahrnimmst. Es scheint logisch, dass dieses Übersetzen viel Fingerspitzengefühl braucht. Doch für den Inhalt bin ich nicht zuständig. Verstehst du das? Auch ist es wichtig, dass du es nicht persönlich nimmst, was ich dir gleich sagen werde. Es soll dir vielmehr helfen zu verstehen, was in dir unbewusst passiert, wie du unbewusst reagierst und denkst. Du bist heute hier, weil du etwas ändern willst. Ist das richtig?«

Ich rede bewusst so mit Nicole, weil ich etwas gesehen habe, was nicht so leicht für ihren Verstand sein wird. Daher benötige ich ihr »Okay und JA« von ihrem Verstand. Nicole schaut mich fragend an: »Natürlich ist das okay, darum bin ich ja da. Ui, hast du etwas Schlimmes bei mir gesehen?« Ich mag es nicht, wenn Kunden diesen Satz sagen. Es gibt nichts Schlimmes. Alles ist, wie es ist. Wir Menschen neigen zu sehr dazu, zu bewerten in gut oder schlecht. »Nein, liebe Nicole. Es gibt nichts Schlimmes. Alles ist gut und du kannst dich entspannen.«

Sie nimmt einen tiefen Atemzug und wird wieder ruhig. Mir zeigt das, wie fragil Menschen sein können. Es zeigt, wie leicht man Menschen in die Angst und in die Abhängigkeit führen kann. Ich liebe die Freiheit und die Liebe. In der Freiheit ist die Unabhängigkeit. So gebe ich gern mein ganzes Wissen weiter, damit jeder frei und unabhängig leben kann. Das ist sehr wichtig. Abhängigkeit erscheint mir nicht seriös. Im Durchschnitt kommen Klienten ein- bis dreimal zu uns. So habe ich die große Erwartung an unsere Arbeit, dass dann schon viel passieren muss.

Ich: »Nicole, du sagst, dass du immer wieder grundlos traurig bist. Hast du manchmal Konflikte mit deinem Mann?« Ich lese das aus ihrer Energie und gebe ihr mit der Frage eine freie Möglichkeit. Klar weiß ich, was ich sehe, doch ich kann mich ja auch irren.

Sie: »Ja, er ist immer wieder sehr attackierend und verletzend zu mir. Er ist streng und mir verbal dominant überlegen. Das macht mich traurig und ich fühle mich schwach.«

Ich: »Wie zeigt sich das bei dir?«

Sie wiederholt leise und studierend meine Frage. Dann sagt sie: »Ich weine dann oft, werde schwach. In solchen Situationen verwünsche ich meinen Mann. Er versteht mich nicht.«

Ich: »Und wie reagiert dein Mann?«

Sie: »Er will nicht, dass ich weine. Er kommt dann sehr liebevoll zu mir und versucht, mich auf seine Art zu trösten. Das geschieht jedoch nicht sofort. Erst irgendwann später. Dann, wenn er sieht, dass es mir wirklich nicht gut geht.«

Ich: »Was fühlst du, wenn er zu dir kommt?«

Sie: »Gerechtigkeit. Ich kann ja nichts dafür, dass ich immer traurig bin. Er soll nur merken, dass es mir nicht gut geht.«

Ich: »Dein Mann hat dann also Mitleid mit dir, weil er sieht, dass es dir nicht gut geht?«

Sie: »Ja. Ich glaube das ist der Grund, warum ich noch mit ihm verheiratet bin.«

Ich: »Dann spürst du, dass er zu dir steht und dich liebt?«

Sie: »Ja, sonst würde er ja nicht zu mir kommen.« Hast du als Leser bereits das Muster von Nicole erkannt? Sie hat immer wieder Konflikte mit ihrem Ehemann. Wenn dieser sie verbal und streng attackiert, dann wird sie schwach und verfällt in ein Muster der grundlosen Traurigkeit. Daraufhin hat er wiederum Mitleid mit seiner Frau und so kann sich Nicole wieder spüren.

Sie: »Es ist einfach immer alles so schwer für mich.«

Dieses Verhalten haben viele Menschen. Oft entsteht so etwas in der Kindheit. Ein Kind erhält von den Eltern keine Aufmerksamkeit. Erst als es krank wird und Fieber bekommt, müssen sich die Eltern um das Kind kümmern. Das Kind lernt unbewusst, wenn ich leide, sieht man mich und ich bin liebenswert. Es wirkt wie eine unbewusste Erpressung, so muss Nicole ihr Verhalten nicht ändern und wird dennoch geliebt. Sie fällt als erwachsene Person in ein Kinder-Ich und versucht ihre Realität so zu beeinflussen. Im Grunde möchte sie einfach nur liebevoll und schön sein.

Es hilft sehr, wenn man das erkennt, das innere Kind heilt, Blockaden löst und dazu die Glaubenssätze harmonisiert. Lieben kann man nur sich selber. Das darf Nicole nun auch erkennen. Sie darf aktiv Verantwortung für ihr Leben übernehmen und nicht die Macht im Außen platzieren.

Ich halte ihr einen Spiegel hin und erkläre ihr, dass sie sich so annehmen soll, wie sie ist.

Anschließend lese ich ihre private Energie: »Was hält Nicole von einer Veränderung ab?« Ich sehe vor meinem geistigen Auge, dass alles aus ihrem Geist kommt und nicht aus dem Herzen.

Ich: »Es spielt sich bei dir vieles im Kopf ab und du lebst nach den Möglichkeiten: ›Hätte, würde, täte‹. Mir fehlt etwas das TUN. Wenn ich deine Energie wahrnehme, dann kommst du nicht ins Handeln, weil du kurz vor der Handlung schon wieder andere Gedanken und Meinungen hast. Schnelle Gedanken sind eine Gabe und manchmal sinnvoll. Doch wenn du oft denkst, du könntest ja und dir das schon reicht, dann kommst du nie ins Tun. Du versuchst, andere Emotionen zu steuern mit dem Ausdruck deiner traurigen Gefühle. Das könnte man als emotionale Erpressung sehen. Wie ein Kind, das jetzt unbedingt eine Süßigkeit haben will, ansonsten ist es eingeschnappt. Bist du noch so ein kleines Kind? Wenn du dich annimmst, wie du bist, dich als Königin wahrnehmen und deine ganze Pracht fühlen kannst, wenn du das tust, was du willst, wenn du innerlich ruhig wirst, dann bist du bei dir und so auch voll in der Liebe. Dann gibt es von dir selbst so viele Süßigkeiten wie du willst. Verstehst du das?«

Sie: »Oh mein Gott, Bruno.« Sie weint. Sie erzählt mir von ihren Eltern, die sie nicht sahen und der Liebe, die sie nie hatte. Dann wird sie plötzlich innerlich ruhig und sagt: »Du hast absolut recht. Mir war das bisher nicht bewusst. Ich mache mir auch keinen konkreten Plan für meine Handlungen. Das habe ich so nie gelernt.«

Ich: »Vielleicht hilft dir ein Psychologe, eine Freundin, dein Mann oder wir in einem weiteren Energie-Coaching. Hilfreich ist sicher eine ›Schritt-für-Schritt-Anleitung‹ mit persönlicher Betreuung. Das ist nicht bewertend gemeint, sondern soll dich in deine Stabilität führen. Ich habe das Gefühl, es braucht nicht viel.«

Wir machten dann ein komplettes Energie-Coaching inklusive dem Lösen von Glaubenssätzen, Blockaden, Chakra stärken und der Harmonisierung im Lebenskalender. Dort fanden wir auch den Trigger-Punkt für ihr Verhalten. Dazu klinkte ich mich in ihre Seele ein und half ihr, das alles per sofort in die Selbstheilung anzustoßen, damit sie ein leichteres und freieres Leben haben kann.

Auch ihren Seelenauftrag lasen wir. Dieser widerspiegelte sich mit ihrem verborgenen Wunsch, die ›Feinheit in den Menschen zu entdecken‹.

Wie so oft leben die Menschen den Seelenauftrag für andere, jedoch nicht für sich. Ihr altes Verhalten war somit exakt das Gegenteil. Dabei erkennt Nicole, wie fein und sensibel sie ist. Sie entwickelte sich beeindruckend schnell. Dann kamen wir zu dem Fußball-Energiefeld und der Ahnenreihe. Bitte was? Lass es mich dir erklären.

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Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
07 ağustos 2025
Hacim:
281 s. 2 illüstrasyon
ISBN:
9783039330607
Yayıncı:
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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