Kitabı oku: «Selbstheilung durch mentale Gedankenkraft»
Bruno Erni
Selbstheilung durch mentale Gedankenkraft
Bruno Erni
Selbstheilung durch
mentale
Gedankenkraft
Innere Blockaden auflösen – gesund, vital
und schmerzfrei leben
Giger Verlag
Infos über den Verlag und zu weiteren Büchern
unter www.gigerverlag.ch
1. Auflage 2020
© Giger Verlag GmbH, CH-8852 Altendorf
Telefon 0041 55 442 68 48
www.gigerverlag.ch Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie Werbeagentur, Zürich Layout und Satz: Roland Poferl Print-Design, Köln e-Book: mbassador GmbH, Basel
ISBN 978-3-907210-32-1
eISBN 978-3-907210-90-1
Inhalt
Einleitung
Wie entsteht Selbstheilung? Was sind Selbstheilungskräfte?
Kundengeschichte 1: Klaustrophobie in 30 Sekunden aufgelöst
Kundengeschichte 2: 40 Jahre Rückenschmerzen in wenigen Sekunden aufgelöst
Vom Sichtbaren ins Unsichtbare
Dr. Cleve Backster, CIA, Lügendetektor-Test mit Pflanzen
Unser unsichtbarer Körper
Wie kann ich glauben, dass es überhaupt Energie gibt?
Wenn Stress krank macht
Das Energiefeld reinigen in 3,5 Sekunden
Kundengeschichte 3: Das weinende Herz
Herzkommunikation
Das Gesetz der Anziehung und der Resonanz
Placebos in der Medizin
Wie geschieht Spontanheilung?
Der Maharishi-Effekt: Meditieren für den Weltfrieden
Die Formen der Blockaden
Glaubenssätze abfragen und für immer auflösen
Körperpendel
Wie löst bzw. neutralisierst du Glaubenssätze?
Das Gesetz der Schöpfung
Auf den Spuren der Zellbiologie
So ziehst du Fülle an
Kundengeschichte 4: Männer sind Schweine
Der Krebs kam, weil ich immer musste
Kundengeschichte 5: Ich darf nicht schön sein
Die vier Phasen der Veränderung für deine Selbstheilung
Das Gesetz der Polarität
Immer mehr Ärzte fordern in Deutschland eine Rückbesinnung auf Heilkunst statt Profit
Umsatz der 20 größten Pharmaunternehmen im Jahr 2017
Antidepressiva wirken kaum besser als Placebos
Ich tu so, also wäre ich 20 Jahre jünger
So werden Glaubenskonstrukte in den Familien weitergegeben
Gedanken sind stärker als Medizin
Eigenes Gesundheitsrezept ausstellen
Antworten und Handlungen, die dich gesund machen
Mit diesem Bewusstsein schaffe ich das Unmögliche
Kundengeschichte 6: Klientin ohne Haare
Lebenskalender und die Verbindung nach oben
Wissenschaftliche Forschung im feinstofflichen Bereich
Kann man jemandem Gedankenbilder mit mentaler Gedankenkraft senden?
Auf die Signale des Körpers achten
Sprich mit deinen Organen
Wie regeneriere ich ein Organ?
Was passiert mit dem Organ?
Kundengeschichte 7: Geschichte einer Krebspatientin
Sind es immer nur Gedanken, die uns krank machen?
Kundengeschichte 8: Eigenverantwortung heißt, ich muss erkennen, was ich mit mir mache
Kundengeschichte 9: Die stöhnende Gebärmutter
Mentale Aurachirurgie
Kundengeschichte 10: Ketten entfernen
Experimente mit Aurachirurgie
Kundengeschichte 11: Rückenoperation mit Aurachirurgie
Wie löse ich mental ein Problem?
Ich suggeriere mich gesund
Acht ultimative Schlüssel für deine Selbstheilung
Wie gelange ich in die Selbstheilungsfrequenz?
Wie entsteht Heilung?
Muskelkater auflösen
So entsteht Selbstheilung
Kundengeschichte 12: Unbewusst voll auf Kurs
Was genau passiert, wenn wir meditieren, und weshalb mache ich das?
So haben Fremdenergien keine Chance
Meine wertvollste Meditation
Kundengeschichte 13: Was soll ich bloß werden
Dein Alleinstellungsmerkmal
Kundengeschichte 14: Vom Anwaltsbüro zum Yoga-studio
Herzmeditation mit deinem gespiegelten Ich
Alles reagiert auf uns, das Leben ist ein reines Spiegelbild
Das Gesetz der Entsprechung – gute Gefühle spiegeln sich im Außen
Das Gesetz des Rhythmus
Nutze für deine Selbstheilung Heilfrequenzen
Elektromagnetische Wellen
Hören der Frequenzen
Spüren der Frequenzen
7,83 Hz – Die Grundfrequenz der Erde
Kundengeschichte 15: Schmerzen in Hongkong und Jakarta aufgelöst
Hilfe bei Schmerz
Entspannung dank Atemtechnik – am besten gleich ausprobieren
Kundengeschichte 16: Hören Sie das?
Sei glücklich und gesund
Nutze die Kraft in dir
Dein Unterbewusstsein vergisst nie etwas
Selbstheilung kommt aus deiner Energie
Wie verbinde ich mich mit den Energiefrequenzen?
Das Gesetz des Gleichgewichts – vertraue der Harmonie
Die verschiedenen Frequenzfelder
Gehirnfrequenzen
432 Hertz – Herzensfrequenz
Die Solfeggio-Frequenzen
Die wichtigste Frequenz für deine Selbstheilung
Schlusswort
Meine liebe Tante Erika
Fassen wir für unseren Verstand zusammen
Wie geht es eigentlich deinem Land mit den Bewohnern?
Was könnte dich nun noch hindern?
Danksagung
Links und Literatur
Über den Autor
Einleitung
Hast du dir auch schon einmal die Hand auf dein Herz gelegt, um zu fühlen, wie es deinem Herzen geht? Hast du gewusst, dass man mit dem Herz kommunizieren kann? Grundsätzlich wäre das sehr einfach und wirkungsvoll für die Selbstheilung. In diesem Buch findest du wertvolle Übungen dafür. Ich lege übrigens jeden Freitagabend meine Hand aufs Herz. Wenn man jedoch mit dem Herzen kommunizieren kann, dann solltest du wissen, dass auch Organe weinen können. Ich erzähle dir dazu eine Kundengeschichte von einer stöhnenden Gebärmutter. Das klingt doch schon sehr vielversprechend. Wenn man also mit Organen Kontakt für die Selbstheilung aufnehmen kann, dann kannst du sicher sein, dieses Buch sprengt deine bisherigen Vorstellungen. Es ist jenseits der Logik. Genau das ist meine Welt.
Ich werde dir von Fällen erzählen, in denen ich die Energie von Menschen oder auch deren Seele lese und tiefe Blockaden mit dem Kunden innerhalb von Sekunden auflöse. Du wirst eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erhalten, wie du selber tiefe Blockaden lösen und über das Quantenfeld sofort Selbstheilung auslösen kannst. Hast du gewusst, dass das auch die US-Regierung erforscht? So erzähle ich dir von unglaublichen Entdeckungen der CIA, von beeindruckenden Placebo-Fällen in der Medizin, wie Spontanheilungen funktionieren, von Heil-Frequenzen, von diversen wissenschaftlichen Berichten, von Ärzten, die herausgefunden haben, wie du deine Organe heilen und wie du dein Energiefeld für die Heilung nutzen kannst. Dazu kommen 16 Kundengeschichten aus meiner Praxis und 31 Selbstheilungstipps. Ebenso verrate ich dir meine persönlichsten und meine wertvollsten Übungen, die ich jeden Tag für meine Gesundheit anwende. Ziel ist, dass du sehr viel vom Inhalt dieses Buches an dir selber anwenden kannst. Es soll einfach, leicht, humorvoll, praxisnah und doch auch wissenschaftlich fundiert sein. Dazu muss es schnell gehen. Daher lass uns gleich mit einer Orientierungsfrage in dein Abenteuer eintauchen:
Wenn du ein Land wärst, welches Land wärst du? Wenn deine Organe die Bewohner deines Landes wären, wie würde es denen gehen? Wie würde es dem Land selber gehen? Was könntest du tun, damit es den Bewohnern und dem Land besser gehen würde?
Du siehst, so einfach kann es sein. Für mich bist du nicht nur Landbesitzer. Du bist auch König (oder Königin) dieses, deines Landes. Es ist wichtig, was du über dein Land und über dich denkst. Du bist der König, die Königin, in deinem Leben. Darum sage laut:
»Ein König, eine Königin, ist dankbar, ist mit dem Leben verbunden im Hier und Jetzt. Lebe die Freude und das gute Gefühl, jeden Tag. Es braucht Mut, sich selber zu sein. Doch ich entscheide mich jeden Tag für die Liebe in mir, für mein Land, für mich, denn ich bin ein König, eine Königin!«
Ach ja, ich spreche dich in diesem Buch direkt an, mit ›du‹. Das ist für uns beide einfacher. Auch werde ich in der männlichen Form schreiben, das beinhaltet immer auch die weibliche Form. Und noch etwas: Bei allen in diesem Buch erwähnten Kundengeschichten habe ich die Namen geändert. Ich möchte damit deren Privatsphäre schützen. Natürlich sind mir alle Kunden bekannt.
Wie entsteht Selbstheilung?
Was sind Selbstheilungskräfte?
Der Körper ist aus meiner Sicht und Erfahrung die größte Selbstheilungsanlage, die es gibt. Wenn du dir eine kleine körperliche Wunde zuziehst, dann wird dein Körper von Natur aus die Selbstheilung aktivieren und die Wunde wie durch ein Wunder »heilen«. Wenn du eine Erkältung hast, bildet dein Körper automatisch Antikörper, und du wirst von selbst wieder gesund. Und wie ist das bei psychischen Blockaden? Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Ist das wirklich so? Krisen gehen in der Regel von selbst vorbei. Das ist in der Tat ein Naturgesetz. Doch Krisen, Blockaden, Schmerzen, Traumata oder Stress hinterlassen tiefe Spuren in der Psyche eines Menschen. Unser Unterbewusstsein speichert solche Momente. Oft liegen diese Geschichten wie Atommüll in deinem persönlichen Meer und tauchen gänzlich unkontrolliert und unplanmäßig an die Oberfläche. Wie wird so etwas fachgerecht abgetragen und harmonisiert? In diesem Buch findest du Lösungen.
Im Grunde genommen hat jede medizinische, psychische und naturheilkundliche Intervention das Ziel, die Selbstheilung in dir zu aktivieren. Kein Arzt kann einen Patienten heilen. Ein Arzt kann nur etwas aus dem Weg räumen, was dann die Selbstheilung ermöglicht. Auch Medikamente können nur unterstützend für die Selbstheilungsmechanismen sein. Hierbei unterscheide ich gern akute und chronische Beschwerden. Ich denke, die Schulmedizin hilft sehr gut bei akuten Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Blinddarmentzündung usw. oder auch bei einem Armbruch, Verbrennungen oder anderen schweren Unfällen. Da braucht es ein schnelles Handeln. Anders sehe ich es bei chronischen Erkrankungen. Hier liegt die Wurzel meist etwas tiefer und hat seine Gründe, die es zu lösen gilt, damit die Selbstheilung fließen kann. Oft ist es ein Lebensstil, der verändert werden sollte. Chronische Erkrankungen sind schleichende Stressmomente, die fast unbemerkt plötzlich da sind. Deine Gesundheit kippt aus dem Gleichgewicht und hat Stress wegen dieser Möglichkeiten:
1.Mangel an Bewegung
2.falsche Ernährung
3.Alkohol, Nikotin, Drogen
4.Medikamente
5.Umweltgifte
6.körperlicher Stress
7.beruflicher Stress
8.psychischer Stress
9.Allergien auf Nahrungsmittel
10.Wasserbelastungen
11.geopathischer Stress (Erdstrahlungen)
12.Feinstaubbelastungen
13.Stress durch Elektrosmog (Funkmasten etc.)
Du kannst es zu den folgenden drei Punkten zusammenfassen:
1.körperlich: also zu wenig Bewegung
2.äußere Einflüsse: zu schlechte Ernährung oder eben Belastung von außen
3.emotional: psychisch, Belastungen aller Art
Wenn in diesen Bereichen das Gleichgewicht gestört ist und aus der Balance kippt, dann fließt die Selbstheilung nicht mehr optimal und der Mensch kann sich nicht mehr selbst heilen. In diesem Buch bekommst du viele Hilfen für diese Bereiche. Ich öffne dir dazu einen vierten Bereich für die Heilung, in dem du die besten und stärksten Lösungstools erhältst, damit du wie von Zauberhand in die Selbstregulierung kommst. Du wirst zum Magier deiner mentalen Gedanken, die dich Schritt für Schritt in die Heilung führen.
Obwohl wir bei uns in der Praxis große Blockaden lösen, damit der Körper oder die Psyche heilen kann, bin ich kein Heiler. Wenn ein Mensch das Gefühl hat, er ist ein Heiler, dann klingt das, als wenn ein Wasserhahn das Gefühl hat, er sei die Quelle. Guten Therapeuten ist es wichtiger, den Energiefluss bei einem Menschen in ein Optimum zu bringen und die Steine aus dem Weg zu räumen.
Die Natur hat in uns Menschen einen Schlüssel für die Selbstheilung vorgesehen und hinterlegt, sodass wir in der Lage sind, glücklich und gesund zu leben. Als Selbstheilungskraft (auch Heilkraft der Natur genannt) bezeichnet man die Fähigkeit des Körpers, sowohl äußere als auch innere Verletzungen bzw. Krankheiten zu heilen. Jeder kann seine Selbstheilung aktivieren. Die Menschen müssen aus meiner Sicht jedoch wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen. Auch wenn es mich sehr freut, dass du dieses Buch gekauft hast und ich dich schon jetzt sehr mag, kann ich leider nicht für dich essen oder schlafen. Das muss jeder selbst tun.
So möchte dieses Buch auch dazu beitragen, dass unsere Gesundheitskosten sich reduzieren. Das wiederum hilft unserem Gesundheitssystem, welches im Jahr 2017 allein in der Schweiz über 82774 Milliarden CHF (82774000000!) an Kosten generierte (Quelle: bfs.admin.ch). Gern zitiere ich an dieser Stelle die Gesundheitsdirektorin des Kantons Zürich (Schweiz), Natalie Rickli. Sie hat bei ihrem Amtsantritt am 6. Mai 2019 gesagt: »Den Kranken helfen, die Gesunden zu Eigenverantwortung motivieren, die Kosten im Griff haben.« Diesen Worten schließe ich mich gern an. Doch dazu muss ich etwas über den gewohnten Tellerrand hinausblicken. Es braucht Mut für ungewohnte und neue Wege, die funktionieren. Denn:
Probleme kann man niemals mit derselbenDenkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
ALBERT EINSTEIN
Um deine Selbstheilung zu aktivieren, brauchst du somit etwas Ergänzendes zum Bekannten, sonst findet keine Änderung statt. Weiter sollte es sehr einfach und leicht sein. Dazu muss es noch schnell gehen, das wollen die Menschen von heute. Dass es aus einem neuen Betrachtungswinkel kommen muss, versteht sich von selbst. Einverstanden? Sonst würdest du es ja schon kennen. In diesem Buch findest du sehr viele neue, bewährte und funktionierende Lösungen für dich. Die Basis bildet ein gesundes Leben. Neben der körperlichen Bewegung und der gesunden Ernährung benötigen wir hier auch deine Gedankenkraft bzw. die Gehirnfrequenz. Warum die Tiefenentspannung und das Meditieren so extrem wichtig sind und welche Übungen dir hier sehr einfach und schnell helfen, wirst du in diesem Buch ebenfalls erfahren. Dazu lernst du exklusive, körperliche, mentale und energetische Übungen kennen, die einen wahren Turbo für deine Selbstheilung darstellen. Dein Vorteil: Ich veredle das bereits seit vielen Jahren. Eine große Zeitersparnis für dich. Die Zeit ist reif, jetzt.
Selbstheilungstipp 1
Ich übernehme ab heute meine volle Verantwortung für mein Leben. Ich achte täglich darauf, was mir mein Körper sagen will.
Damit dein Verstand erkennen kann, dass es sehr schnell gehen darf, hier die erste Kundengeschichte.
Kundengeschichte 1
Klaustrophobie in 30 Sekunden aufgelöst
Auf einem Kongress komme ich mit einer jungen dynamischen Frau ins Gespräch. Nennen wir sie Helena. Wie so oft, erzähle ich gern von meiner Arbeit. Das Interesse der jungen Frau ist geweckt, und sie erzählt mir voller Leidenschaft, dass sie seit Jahren Klaustrophobie habe, also Panik, in einem engen Raum zu sein. Offensichtlich ein großes Problem. Viele Therapien habe sie schon versucht, auch Hypnose. Nichts habe bisher eine Verbesserung ausgelöst.
Ganz ehrlich, ich hatte gerade Zeit, bin komplett entspannt und frage, ob ich mit ihr diesbezüglich ein Experiment machen dürfe. Natürlich stimmt sie sofort zu.
Ich schließe die Augen, fokussiere mich auf ihre Energie und sage: »Ich sehe dich in einer kleinen Holzkiste. Nur auf einer Seite ist diese offen, dort wo es offen ist, sind Gitterstäbe. Sie ist verriegelt. Du kannst in der Kiste nur knien und die Arme etwas durch die Gitterstäbe nach draußen halten.« Dieses Bild zeigt mir ihre Seele. Helena ist sprachlos und bringt kaum ein Wort heraus. »Genauso fühlt sich das an. Bei Beschreibungen gegenüber anderen erkläre ich es exakt mit diesem Bild.« Natürlich freuen mich diese Treffer immer sehr, da es dem Klienten ein unglaubliches Staunen ins Gesicht zaubert. Zugleich öffnet sich so das Vertrauen per Knopfdruck. Ihr Unterbewusstsein ist für mich jetzt offen. Wohl verstanden, wir haben uns bisher nie gesehen, und ich kenne die Dame nicht. Woher sollte ich das wissen.
Noch immer stehen wir in der Menge der Menschen in der Hotelhalle. Ich frage sie: »Willst du dein Enge-Gefühl nun ändern?« – »Ja, klar«, meint sie, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich: »Auf einer Skala von 1–10, wie hoch würdest du deine Panik einstufen?« – »15«, sagt sie. Lachend schließe ich die Augen und tauche in ihre Seele ein. Dabei sehe ich folgende Geschichte: »Ich beruhige meine ›Klientin‹ in der Kiste und sage ihr, dass es einen Schlüssel für die Gitterstäbe gibt. Sie müsse dazu ganz ruhig werden, dann sehe sie, dass der Schlüssel innen, neben dem Schloss, an der Wand hänge. Durch ihre Panik hat sie den Schlüssel jedoch bis heute nicht gesehen. Tatsächlich, sie sieht ihn, nimmt ihn in die Hand und öffnet das Schloss. Die Gitterstäbe fallen nach außen runter. Sie krabbelt aus der Box, steht auf, streckt sich freudig und klettert dann auf die Kiste. Wie eine Siegerin steht sie nun auf der Kiste und jubelt lauthals. Plötzlich stehen viele Menschen um die Kiste herum und jubeln ihr voller Freude und mit einem tosenden Applaus zu.«
Diese Geschichte dauerte vielleicht 30 Sekunden. Für mich war das wie ein Mini-Traum. Ohne ihr die Geschichte zu erzählen, öffne ich die Augen und frage: »Hat sich etwas verändert? Beziehungsweise, wo auf einer Skala von 1–10 ist noch deine Panik eingestuft?« Es wird ruhig. Sie japst nach Luft und kann das Thema nicht mehr greifen. »Ähm, es ist wie weg?«, sagt sie. »Ich verstehe nicht ganz … Null!«
Nun erzähle ich ihr die Geschichte, damit auch ihr Verstand etwas Futter bekommt. Berührt füllen sich ihre Augen mit Tränen. Sie spürt sehr deutlich, dass es einfach weg ist. Tiefe Dankbarkeit löst das bei ihr aus. Die dynamische Frau wird ganz ruhig und umarmt mich. »Wie machst du das? Es ist weg!« Ich lache und freue mich mit ihr.
Beeindruckt stand während meiner Livebehandlung ihre Kollegin daneben und fragt mich nun: »Ich hatte lange Angst vor Mäusen. Diese Angst habe ich in der Therapie aufgelöst. Doch wir fanden nie den Grund der Angst heraus. Kannst du so etwas herausfinden?« – »Nun, alles ist Energie. Ich kann es versuchen«, sage ich. Schon fokussierte ich mich auf ihre Energie und sah, wie Mäusezähne Schokolade angeknabbert hatten. Da ich mit dem Bild nichts anfangen konnte, erzählte ich es. »Als Kind hatte ich immer Schokolade in meinem Kinderzimmer. Da hatte in der Tat einmal eine Maus Schokolade angeknabbert, ich erinnere mich.« Ich: »Ich bin der Meinung, dass du Angst hattest, dass du im Schlaf von einer Maus plötzlich angeknabbert oder gefressen wirst.« Ruhe kehrt ein. »Stimmt, ich hatte in der Tat Angst, die würde mich fressen. Das habe ich komplett vergessen. Danke dir, jetzt kann ich das Mauskapitel endgültig abschließen. Das ist sehr heilsam für mich.«
Ein paar Tage später schrieb mir Helena, die dynamische Frau, eine Dankes-E-Mail: »Lieber Bruno. Ich bin noch immer tief berührt und dankbar. Viele verschiedene Therapien habe ich versucht, nichts half. Dann du in der Hotelhalle, in nur 30 Sekunden. Ich kann mir das nicht erklären. Doch weg ist weg. Komplett, jenseits der Logik. Das Leben ohne Klaustrophobie ist extrem befreiend. 1000 Dank!«
Solche Behandlungen liebe ich. Sie gehen schnell und haben eine tiefe Wirkung.
Wenn Kunden in meine Praxis kommen, dann nehme ich mir in einem Energie-Coaching gern eine Stunde Zeit. Damit ich all die vielen Anfragen behandeln kann, habe ich vor ein paar Jahren Jutta Egger als Therapeutin eingestellt. Jutta arbeitet sehr ähnlich und unterstützt mich zum Teil während der Behandlungen. So kann ich mehrere Kunden pro Tag behandeln, ohne dass ich müde werde. Jutta habe ich vor knapp zehn Jahren bei einer gemeinsamen Ausbildung kennen- und schätzen gelernt. Sie hat schon vielen Menschen sehr geholfen, auch mir. So war sie auch bei folgender Geschichte dabei.
Kundengeschichte 2
40 Jahre Rückenschmerzen in wenigen Sekunden aufgelöst
Im September 2019 kam eine Mutter gemeinsam mit ihrer Tochter zu mir nach Winterthur in die Praxis. Sie waren aus Deutschland angereist. Die Mutter kam mit der Hoffnung, durch ein Energie-Coaching eine Verbesserung ihrer Rückenschmerzen zu erreichen. Diese plagten sie bereits seit 40 Jahren. Es beeindruckt mich sehr und ich bin zutiefst dankbar dafür, dass Menschen immer wieder von weither anreisen und mir ihr Vertrauen schenken. Jeden Tag gebe ich mein Bestes und versuche, tief greifend zu helfen.
Ein Energie-Coaching beginne ich allein, baue vorab das Gespräch mit dem Klienten auf und hole die Wünsche ab. In diesem Fall berichtete mir die deutsche Dame: »Ich habe seit 40 Jahren Rückenschmerzen!«
In der Zwischenzeit kam Jutta dazu. So können wir gemeinsam mehr erreichen in den 60 Minuten, als wenn ich allein bin. Wir behandelten den Rücken auf verschiedenen Ebenen und Stufen. Ich: »Was war denn vor 40 Jahren? Wie genau hat das begonnen?« Die deutsche Kundin erzählte, dass sie sich vor 40 Jahren einer Rückenoperation unterzogen hatte. Dabei bekam sie eine Spritze, und es wurde ein Katheter in den Rücken gelegt. Sie erzählte uns davon, wie schmerzhaft das gewesen sei. Der behandelnde Arzt hatte den Kanal nicht richtig getroffen, und es gab Komplikationen. Für uns waren das sehr wertvolle Informationen, denn von diesem Zeitpunkt an begann der Leidensweg dieser Frau. Es musste am Rücken energetisch etwas vorgefallen sein, das nicht hätte geschehen sollen.
In der Aurachirurgie geht man davon aus, dass sich alles in der Aura speichert. Wenn also Schläuche, Spritzen und Nadeln solche Schmerzen verursacht haben, sollte man diese Energie am Ort des Rückens abfühlen. Das machte ich. Mit einem sanften Ziehen, als wären die Schläuche noch drin, zog ich und fragte, ob sie das spüre. »Ja«, rief sie aufgeregt. Sanft zog ich die unsichtbaren, für die Kundin jedoch spürbaren Schläuche, Spritzen und Nadeln aus ihrer Wirbelsäule und so aus dem Rücken heraus. Ich weiß, und du hast absolut recht, das klingt total jenseits der Logik, doch bitte lies weiter. Wir behandelten die Wirbelsäule mithilfe verschiedener Methoden noch kurz weiter, stabilisierten und reinigten diesen Bereich, bis wir das Gefühl hatten, jetzt ist es okay.
Ich: »Können Sie mal aufstehen und im Zimmer umhergehen? Wie fühlt sich der Rücken an? Können Sie den mal bewegen?« Mit schnellen Schritten ging sie hin und her. »Ich fühle mich irgendwie leichter. Darf ich mich mal nach vorne beugen? Das tut nämlich immer sehr weh.« – »Ja, klar.« Schon begann sie sich nach vorne zu biegen. Wieder nach oben. Ihr Gesicht zeigte einen verwunderten Menschen. Dann bog sie sich hin und her, die Hände ins Kreuz nach hinten und wieder die Hände auf den Boden. Dann stand sie wieder normal und sagte: »Das kann doch nicht sein, das geht doch nicht. Ich spüre den Schmerz nicht mehr.« Wieder begann sie sich zu bewegen und suchte förmlich den Schmerz, doch der blieb weg.
Man stelle sich vor, 40 Jahre von Schmerzen geplagt und dann innerhalb von Sekunden alles weg. In diesem Moment realisierte sie, was geschehen war. Ihre Augen wurden feucht, und sie umarmte uns beide, Ausdruck einer tiefen Dankbarkeit, nach 40 Jahren Leidensphase endlich wieder schmerzfrei.
Ich bin überzeugt, es gibt viele gute Ärzte, und die Schulmedizin tut täglich ihr Bestes. Stell dir jedoch vor, unsere Klientin hätte sich aufgrund ihrer langjährigen Schmerzen erneut einer Operation unterzogen. Und stell dir andererseits vor, wie wir innerhalb von wenigen Minuten das Problem der Klientin in ihrem Energiefeld lösen konnten und die Schmerzen verschwanden. Kein chirurgischer Eingriff war nötig, lediglich eine Operation im Energiefeld, um einen nicht sichtbaren Schlauch aus der Wirbelsäule herauszuziehen.
Wenn wir mit mentaler Aurachirurgie operieren, dann ist das fast schon etwas Magie. Wer das zum ersten Mal hört, beginnt zu zweifeln, ob das wirklich möglich ist. Doch nimm dazu einfach mal dein Smartphone in die Hand, und erkenne, was du damit alles machen kannst: Fotografieren, Musik hören, E-Mails, Texte, Audio und Bilder senden, Skype oder Face-Time bis ans Ende der Welt nutzen, Gamen, Kalender führen und natürlich telefonieren. Oder einfach nur eine Uhr oder Stoppuhr. Erinnere dich an deine Großeltern. Die hatten im Dorf nur ein einziges Telefon. Dann kam langsam der Siegeszug von Radio und TV, natürlich erst nur in schwarz-weiß … Wenn du denen gesagt hättest, was einmal möglich ist, hätten sie dich eingesperrt.
Meine Arbeit ist jedoch nicht neu. Schon den alten Kulturen waren diese Energien mächtig und bewusst. Ich habe das Gefühl, wir haben es einfach etwas vergessen. Unsere Schulmedizin ist sicherlich nicht gerade daran interessiert, da es schon fast zu schnell geht und zu wenig Umsatz bringt. Oft ist es einfach auch Unwissen, also keine böse Absicht. Das muss hier klar betont werden. Machen wir dazu am besten eine Verständnisbrücke vom Sichtbaren ins Unsichtbare.
Vom Sichtbaren ins Unsichtbare
Dr. Cleve Backster, CIA, Lügendetektor-Testmit Pflanzen
Ein Mann namens Backster machte mit einem Galvanometer und einer Zimmerpflanze namens Dracaena massangeana verrückte Experimente. Cleve Backster war der führende Lügendetektor-Experte der CIA. Seine Pflanzenexperimente in den sechziger Jahren machten Schlagzeilen in der Weltpresse. Er konnte zeigen, dass Pflanzen Gefühle haben. Da er sehr wissenschaftlich vorging, nannte man das später den »Backster-Effekt«.
Sein Abenteuer begann 1966. Er untersuchte den fachgerechten Gebrauch von Lügendetektoren bei den Polizei- und den Sicherheitsbeamten aus aller Welt. Plötzlich hatte er eine Idee. Er befestigte die Elektroden eines seiner Lügendetektoren an einem Blatt der Dracaena. Die Dracaena, ein Drachenbaum, ist eine tropische Pflanze und gleicht einer Palme. Backster war neugierig, ob das Blatt reagieren würde, wenn er die Pflanze begoss, und wenn ja, wie und wie schnell. Doch das Galvanometer, also der Lügendetektor, reagierte nicht. Es gab keinen elektrischen Widerstand.
Er wusste, wenn man einen Menschen bedroht, kann man im Gerät eine Reaktion sehen. Ergo, er begann die Pflanze zu bedrohen. Er tunkte ein Blatt des Drachenbaums in die Tasse mit heißem Kaffee, die er gerade trank. Wieder zeigte die Messung keine Reaktion. Backster tippte mit einem Schreiber an die Pflanze. Nichts geschah. Er ging im Raum umher und überlegte: »Wie kann ich der Pflanze die größtmöglichen Schmerzen zufügen?« Dann hatte er eine Idee, er könnte sie verbrennen. In dem Moment, in dem er daran dachte, und noch bevor er nach dem Feuerzeug griff, schlug die Anzeige wie wild aus. Wohlbemerkt, er stand weit entfernt von der Pflanze und hatte sich nicht bewegt. Er hatte bloß den Gedanken, die Pflanze hatte also klar seine Gedanken gelesen.
Das führte ihn zu der Hypothese, dass die fünf Sinne des Menschen hemmende Faktoren sein könnten, die eine ursprüngliche »Primär-Wahrnehmung« überlagern, die möglicherweise der ganzen Natur gemeinsam ist. »Vielleicht sehen Pflanzen ohne Augen besser als wir Menschen mit ihnen«, so Backster.
An der Yale-Universität (USA) machte er dann unzählige Experimente mit verschiedenen Pflanzen und Früchten. Die Beobachtungsdaten waren alle sehr ähnlich und ergaben ein völlig neues Bild vom Leben. Er fand heraus, dass Pflanzen auch auf mögliche Gefahren von Tieren oder Menschen reagieren. So konnte man sogar einen Mörder stellen.
Seine Pflanze wusste, wann er vom 24 Kilometer entfernten New Jersey entschied, nach New York zurückzukehren. Als würde die Pflanze »aufatmen«. Mich erinnert das an das morphogenetische Feld, das der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake bekannt machte. Er ist Absolvent der ehrwürdigen Universität Cambridge, Research Fellow der Royal Society und Fachmann für Pflanzenphysiologie. Mit seinen Büchern über Das schöpferische Universum (1981) oder Das Gedächtnis der Natur (1988) wurde er berühmt. Menschen und Tiere haben telepathische Fähigkeiten, behauptet Rupert Sheldrake, seine unzähligen Experimente mit Hunden, Tauben und Menschen lassen uns ebenfalls staunen.
Unser unsichtbarer Körper
Hast du dir schon einmal durch ein Mikroskop angesehen, wie deine Zellen entstehen oder sich vermehren? Das ist unfassbar genial. Unser Körper ist einzigartig und individuell. Jeder Mensch ist ein einmaliger Fingerabdruck. Kein Körper, keine Seele gleicht der anderen. Täglich laufen in unserem Organismus komplizierte Vorgänge und chemische Reaktionen ab, damit alle Organe die lebensnotwendigen Funktionen erfüllen können.
Hast du gewusst, dass
–unser Körper aus ca. 50 bis 100 Billionen Zellen besteht?
–unser Körper rund 200 verschiedene Arten von Zellen hat?
–in einer Sekunde 50 Millionen Zellen absterben und genauso viele Zellen in der gleichen Zeit wieder gebildet werden?
–pro Tag somit ca. 50 bis 70 Milliarden Zellen sterben und wieder ersetzt werden? (Das sind mehr als das Zehnfache der aktuellen Weltbevölkerung!)
–die größte Zelle die Eizelle ist und die kleinste die Spermienzelle?
–die DNA nur der Bauplan ist?
–jedes Gen 30 000 unterschiedliche Proteine hat?
–unser Körper ca. 39 Billionen Bakterien hat?
–Knochen die wichtigsten Bestandteile unseres Skelettes sind?
–die Masse der Knochen 10% unseres Körpergewichts ausmacht?
–z. B. unser Schädel aus insgesamt 29 Knochen besteht?
–die meisten Menschen nicht wissen, wo die Organe im Körper liegen und was genau deren Aufgabe und Funk tion ist? (Okay, beim Herzen weißt du es oder?)
–du 12 Hauptmeridianbahnen (Lebensenergie über den Körper) hast? (Viele kennen das aus der Akupunktur.)
–du 7 Hauptchakren hast, die feinstoffliche Organe und Energiezentren sind?
–jeder an den Handflächen Chakren hat und damit Energien fühlen kann?
–jeder Mensch eine Aura (Energiefeld) von 2 bis 3 Metern hat?
–im achten Chakra, eine Armlänge oberhalb des Kopfes, das Seelenchakra sitzt?
–jeder Mensch mit der Kraft der Gedanken sein Energiefeld, die Meridiane und die Chakren für die Gesundheit und die Selbstheilung nutzen kann?
Anhand dieser Zahlen ist bereits zu erkennen, dass unser Körper ein hochkomplexes Gebilde ist. Deshalb verdient er sehr viel Aufmerksamkeit und Hinwendung und eine besonders gesunde Ernährung, um alle diese hochsensiblen Systeme zu erhalten und zu schützen. Oder würdest du einem Baby einen Whisky geben? Wohl kaum. Dennoch behandeln viele ihren Körper genauso.
Der Körper ist einerseits nicht für Überfluss und Übermaß geschaffen wie andererseits für Entbehrung, Entzug, Mangel- und Unterversorgung. Es hilft uns hier bereits vom Kindesalter her, uns zu sensibilisieren und gesunde Essrituale zu lernen.
Es ist erstaunlich, wie lange ein Körper gesund bleiben kann, wenn er nur Pizza und Cola als Nahrung bekommt. Unsere Gedanken bei der Einnahme der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle. So ist Beten vor dem Essen plötzlich wieder sinnvoll, da es die Dankbarkeit für diese Nahrung steigert. Allein die Absicht der Dankbarkeit vor dem ersten Biss ist sehr viel wert. Wir fokussieren uns auf das, was gleich in unserem Körper landet. Wir steigern so die Achtsamkeit.
Deine Gedanken bilden deine innere Wahrheit. Diese innere Wahrheit bildet deine Lebensenergie. Die Lebensenergie stärkt unsere innere Energie, die aus einer anderen Frequenz besteht. Das ist somit ein wichtiger Schlüssel für deine Gesundheit.
Wir sind im Grunde alle nur Energie. Das spüren wir schnell, wenn wir unsere Hände reiben. Sie werden warm. Machen wir an dieser Stelle gleich ein kleines Experiment. Schließe die Augen und reibe ca. zehnmal sehr schnell die Hände oder drücke kurz die Daumen in die Handballen. So aktivierst du deine Handchakren. Nun versuche ganz bewusst, dir einen transparenten Ball vorzustellen und diesen mit deinen Händen spielerisch zu halten. Fühle, wie du den Ball zwischen den Händen hältst. Spüre die Energie, wie sie immer stärker wird. Du weißt natürlich, dass du jederzeit in die Hände klatschen könntest, da ja kein echter Ball vorhanden ist. Dennoch spürst du diese Energie. Wir haben an unserem Körper unzählige solche Energiefelder. Wer sie kennt, kann sehr gezielt die Selbstheilung aktivieren, ankurbeln und nähren. Jeder Bauer weiß, was das heißt.
Du wirst in diesem Buch die einfachsten und besten Methoden lernen, wie du deine Energiefelder reinigen und pflegen kannst. Dabei hilft uns auch deine mentale Gedankenkraft.
Selbstheilungstipp 2
Ich bin mir bewusst, ich bin reine Energie. Diese Energie kann jederzeit verändert werden. Damit es meinem grobstofflichen Körper, mit 50 bis 100 Billionen Zellen, gut geht, ist gesunde Ernährung eine gute Idee. Meine 39 Billionen Bakterien muss ich nicht persönlich mit dem Namen kennen. Dennoch sind sie meine Freunde und stärken bedingungslos mein Immunsystem.
Wie kann ich glauben, dass es überhaupt Energie gibt?
Kirlianfotografie ist eine Art Energiefotografie, bei der das Energiefeld von Objekten und Lebewesen sichtbar gemacht wird. Man bezeichnet sie auch als Energetische oder Aura-Fotografie. Sie wurde vom sowjetischen Ehepaar Semjon Kirlian und Walentina Kirliana (Elektrotechnik-Ingenieur) durch Zufall entdeckt, als er einen medizinischen Apparat reparieren sollte, und ab 1937 entwickelt.
Die Kirlianfotografie beruht auf alten Ideen der chinesischen Medizin oder noch älteren Kulturen, dass jedes Objekt ein elektrisches Feld oder mit anderen Worten von einer Aura umgeben ist. Dies wurde weiterentwickelt, und man kann heute mit vielen Geräten das Energiefeld messen. In der Medizin, Bio-Physik oder Parapsychologie wurde weltweit der energetische Zustand von gestorbenen und lebenden Pflanzen, Tieren und Menschen untersucht und erforscht. Du kennst ja schon die Geschichte von Dr. Cleve Backster.
Nach und nach wurden auf dem Gebiet der Aura-Fotografie verschiedene Technologien entwickelt, die die menschliche Aura oder das elektromagnetische Feld erfassen sollten. Bis heute haben wir verschiedene Systeme wie PIP (Poly Kontrast Interference Photography), DAS (Digital Aura Scanning System), RFI (Resonant Field Imaging) usw., die die menschliche Aura erfassen und uns helfen, die subtilen Ungleichgewichte in unserem Körper zu erkennen.
Diese Lebensenergiebilder sind bei jedem Menschen unterschiedlich und zeigen, wie der physische und emotionelle Zustand eines Menschen ist. Bei physisch und emotional gesunden Menschen erscheint eine hohe strahlende Aura, ein schwaches Leuchten könnte auf eine Krankheit hinweisen.
Ich sehe und spüre diese Energiefelder auch ohne Messgeräte mit meinem inneren Auge. Das kann jeder lernen. Wir sind alle in der Lage, diese Energien zu sehen und zu spüren, wenn man weiß, wie es geht. Unsere alten Kulturen waren mit diesen Energien noch tiefer verbunden.
Die spannende Entdeckung bei der Kirlianfotografie ist, dass, wenn man einem Baumblatt einen Teil abreißt und es physisch nicht mehr da ist, es auf der Kirlianfotografie jedoch noch zu sehen ist. Für mich war sofort klar, wenn das bei einem Baumblatt so ist, dann sehen wir viele Bäume nicht mehr mit dem physischen Auge, auch wenn sie energetisch noch da sind. Ich ging in den Wald zu einem gefällten Baum, zu einem Baumstrunk. Meine Hand glitt vom Schnitt nach oben. Ich versuchte, den Rand bzw. die Baumrinde zu fühlen, dort, wo der Baum nicht mehr war. Und in der Tat, die Energie des Baumes war spürbar. Ich wiederholte das Experiment unzählige Male auch mit meinen Kindern. Wir stellten uns vor den Baumstrunk, schlossen die Augen, rieben die Hände und fühlten mit den Handflächen, den Handchakren, den Rand des Baumes, obwohl er nicht mehr zu sehen war. Ist das nicht unglaublich? So wiederholten wir es bei einem abgebrochenen Ast und vielen anderen Gegenständen. Ich lade dich ein, das auch mal zu testen.
Spinnen wir nun diesen Gedanken weiter, dann sind auch entnommene Organe in einem Körper noch spürbar und energetisch vorhanden. Das hat Vor- und Nachteile. In unserer Praxis harmonisieren wir so etwas oft an Klienten.
Dr. Konstantin G. Korotkov entwickelte die Kirlianfo-tografie weiter. Er führte in Russland viele internationale wissenschaftliche Kongresse durch, wo Wissenschaftler aus 46 Ländern ihre Ergebnisse mit dieser Technik vorstellten. Zum Beispiel wurde durch das Energiefeld eine Frühdiagnose bei Krebs erkannt. Auch konnte durch die Kamera die Einnahme von Drogen, Alkohol, Rauchen oder Stress nachgewiesen werden. All das wirkte negativ auf die Energie. Obwohl es für viele Wissenschaftlicher schwer zu glauben ist, dass diese Leuchtkraft unseren seelischen und körperlichen Zustand repräsentiert, arbeite auch ich seit vielen Jahren sehr gezielt damit. Jedoch ohne Kirlianfotografie, sondern mit meinem dritten Auge. Ich beobachte und bestätige diese Energien und die darin gesehenen und möglichen Krankheiten. Das Energiefeld ist zeitlich dem Körper voraus oder der Körper folgt bedingungslos dem Energiefeld.
Korotkov bringt es bei der Meisterschaftskonferenz 2010 in den USA auf den Punkt. Im Leben jedes Menschen gibt es immer wieder Stress und Spannung. Viele körperliche Probleme beruhen exakt auf der Ebene von Stress und Spannung, 90% des menschlichen Handelns finden unter ständiger Anspannung statt, das reduziert die Lebensenergie.
Wenn Stress krank macht
Unter Stress haben Menschen schon immer gelitten. Vor 100 Jahren musste man die Familie ernähren und sich vor der Kälte schützen. Obwohl wir heute eine Waschmaschine, eine Geschirrspülmaschine und eine warme Wohnung oder ein warmes Haus haben, müssen wir noch heute in der Arbeit oder zu Hause sehr viele Informationen verarbeiten. Wir alle haben den Drang, uns selbst zu verwirklichen. Ständig fragen wir uns, wie unsere Ansprüche und die Realität zusammenpassen. Das erzeugt Stress.
Wenn ich meine Ideen, Wünsche und Träume in innere Vorstellungen umwandle, muss ich die Projekte auf einer Zeitachse ablegen. Tue ich das nicht, habe ich innerlich ein Druckgefühl, dass ich noch so viel zu tun habe. Wenn ich falsch plane oder Menschen über meine Zeit verfügen, dann kann ich meinen inneren Vorstellungen nicht gerecht werden, und das erzeugt bei mir Stress.
Stress kann es geben,
–wenn eine Mutter für ihr supergut erzogenes und hochbegabtes Kind alles perfekt machen möchte.
–wenn die attraktive und lebenslustige Ehepartnerin alles perfekt machen muss.
–wenn der immer belastbare und zuverlässige Mitarbeiter in einem 80-%-Job alles perfekt erledigen will.
Die Gesellschaft verführt uns hier zu einer Rolle, der wir gerecht werden wollen. Doch ganz ohne Stress wäre unser Leben vermutlich schon etwas langweilig. Zu viel Stress löst jedoch Frühwarnsymptome aus. Wir können nicht mehr einschlafen, wachen mitten in der Nacht oder sehr früh morgens auf und fühlen uns gerädert. Wir springen nur noch hektisch zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her und fühlen uns im Hamsterrad. Vielleicht fühlen sich andere sogar von uns gekränkt, weil wir gereizt reagieren und beleidigend sind. Wenn das so ist, dann ist der Moment gekommen, um zu handeln und um gegenzusteuern.
Du musst also im ersten Schritt erst einmal überhaupt erkennen, dass du gestresst bist und in welcher Phase du steckst. So kannst du sehr schnell dem Körper das Signal geben, dass er kein Stresshormon mehr ausschütten muss. Dann können auch deine Gedanken und Handlungen gezielt heruntergefahren werden.
Ich mache in diesen Situationen gern etwas total Gegensätzliches. Ich laufe dem PC oder Büro z. B. wortwörtlich davon: ab in den Garten, ein Spaziergang ohne Handy, mit geschlossenen Augen Musik hören oder etwas Spannendes lesen. Es ist ein inneres Loslassen, an dem der Verstand festhält.
Spätestens dann spüre ich, dass ich falsch geplant habe. Zu wenige Pausen oder eben zu wenig Zeit für das Tagesgeschäft. Das Tagesgeschäft mit dem Wichtigen und Dringenden muss mein Team für mich erledigen. So versuche ich, mir einen Stresspuffer einzubauen. Eine gute Planung ist für mich das A und O.
Ablenkung und nicht fokussiertes Arbeiten ist ein sehr großer Stressfaktor. Anders gesagt: Fokussiertes und geplantes Arbeiten inkl. Pausen für die Erholung, dazu mit Spezialmusik für das Gehirn, reduzieren den Stress. Und ganz wichtig: Einfach nur zu sein ist lebenswichtig, ganz ohne Plan. Wenn ich im Garten bin oder in der Natur, wenn ich meditiere, dann verfliegt die Zeit.
Selbstheilungstipp 3
Es gibt drei Stressphasen: 1. Alarm, 2. Widerstand und 3. Erschöpfung. Wenn ich mich in einer dieser Phasen befinde, lege ich gezielt eine Pause ein und entspanne mich. Einfach mal keine Termine und viel Zeit für mich zu haben, ist eine gute Idee. Wenn diese Zeit nicht kommt, dann muss ich mir diese Zeit nehmen. In der Ruhe liegt die Kraft.
Das Energiefeld reinigen in 3,5 Sekunden
Die Aura ist dein Energiefeld um dich herum. Du bist für dieses Feld verantwortlich, du beeinflusst es mit deinen Gedanken, mit deinem Körper und deinem Geist. Jeder hat es, ob er will oder nicht. Es gibt Menschen, die haben eine saugende oder eine blasende Aura. Das zu wissen ist sehr hilfreich, obwohl es vielleicht gerade etwas seltsam klingt, daher hier ein Beispiel.
Stell dir einmal vor, ein aufgewühlter und genervter Arbeitskollege kommt zu dir und erzählt dir sehr emotional eine Geschichte. Die Emotionen sind für dich deutlich spürbar. Sie sind wie emotionale Kuhfladen, die diese Person bei dir abgeladen hat und die nun eklig in deiner Aura kleben. Das geschieht jeden Tag und immer wieder. Irgendwann ist deine Aura völlig verdreckt. Viele Menschen leben so und haben keine Ahnung davon.
Oft hört man von weisen Menschen, man solle immer wieder seine Aura reinigen, nun weißt du auch wieso. In vielen Büchern und Seminaren wird erwähnt, man kann durch Meditieren die Aura reinigen. So soll man sich in einer Meditation einen Goldregen vorstellen, damit die Aura wieder sauber werde. Ich habe dies meinen Kunden erzählt, in der Hoffnung ihnen zu helfen. Da diese Meditationen jedoch 20 bis 30 Minuten dauern, hat der heutige Mensch keine Zeit dafür. In langer Arbeit habe ich mir überlegt, wie das schneller gehen könnte und 2017 eine Übung zusammengestellt. Diese habe ich an meinen Kunden immer wieder getestet, bis es dann in 3,5 Sekunden möglich wurde, die Aura zu reinigen und zu reparieren. Die Übung ist unbezahlbar leicht, wenn man weiß, wie es geht. Hier ist sie, exklusiv für dich:
Stell dir ein kleines süßes Bienchen vor, wie es im Swimmingpool auf der Wasseroberfläche gelandet ist und wild um Hilfe strampelt. Es ist am Ertrinken. Du, als lieber Mensch, bist der Retter in der Not. Bestimmt kennst du die Poolnetze mit den langen Stangen, mit denen man exakt solche Tierchen retten kann. Mit dem Nylonnetz tauchst du unter das Bienchen ins Wasser und hebst es vorsichtig heraus. Das Wasser fließt durch das Nylon- oder Fischernetz ab, die Biene kann trocknen und dank dir wieder in die Freiheit fliegen.
Nun stelle dir ein solches Nylon- oder besser ein sehr dichtes Fischernetz, als durchlässige Wand vor dir stehend, vor. Bitte beachte, dass die Aura rund um dich herum einen Durchmesser von mindestens zwei bis drei Metern hat. Stell dir weiter vor, dass dieses Fischernetz wie an einer Duschstange, oberhalb deines Kopfes angebracht ist. Wenn du deinen Duschvorhang bzw. dein Fischernetz über dich werfen würdest, dann würde der, angebracht an der Duschstange, hinter dir wieder herunterfallen. Wenn das Fischernetz immer gespannt ist, so wie das Poolnetz, dann gleitet das Fischernetz stramm um dich bzw. deine Aura herum.
Konkret: Du hältst mit beiden Händen das Fischernetz und schwingst es, geführt mit deinen Händen, über deinen Kopf. Das Fischernetz fällt hinter dir herunter. Deine Arme gehen nach unten und »holen« das Netz von hinten und schieben es in Gedanken DURCH den Körper. Dabei werden alle Zellen im Körper und auch die Chakren komplett gereinigt. Natürlich lässt du das Fischernetz nicht los, sondern wiederholst diese Übung noch zwei Mal, also insgesamt drei Mal.
Wenn du die Übung drei Mal wiederholt hast, kannst du dir im Weiteren vorstellen, wie das Netz schmutzig geworden ist. Werfe es in Gedanken bewusst nach rechts oder links von dir weg und stelle dir dabei vor, wie sich der Schmutz und das Fischernetz beim Wegwerfen komplett auflösen. Es entmaterialisiert sich. Bravo, du hast soeben das erste Mal deine Aura in kurzer Zeit gereinigt.
Nun hast du die Übung vielleicht mit vollem Körpereinsatz durchgeführt, hast deine Arme und Hände nach oben geschwungen, hast gespürt, wie das Netz hinter dir herunterfiel. Möglicherweise hast du außerdem mithilfe deiner Arme und Hände das Netz etwa auf Schulterhöhe durch dich hindurch gezogen. Eine regelrechte Turnübung.
Doch das Reinigen der Aura ist erst der erste Teil. Die Übung hat noch einen zweiten und letzten Teil. Viele Menschen haben eine Delle, einen Riss oder sogar ein Loch in ihrer Aura. Das ist grundsätzlich nicht schlimm und kann passieren, wenn man zu viel Last trägt, Probleme hat oder einfach nicht mehr in die Entspannung kommt. Wenn man dann jedoch endlich in die Entspannung gelangt, bricht die Aura auf, und man wird auf der Stelle sehr müde und weiß nicht warum.
Eine Aura regeneriert und repariert sich in der Regel im Schlaf automatisch. Doch wenn die Gedanken und das Nervensystem wegen Stress, Hektik, Druck, Sorgen oder anderem angetrieben nicht mehr zur Ruhe kommen, dann kann sich die Aura nicht mehr selbst regenerieren und braucht einen Impuls von außen. Das kann jemand von unserem Team sein oder noch besser: du selbst. So bist du nicht abhängig von anderen Menschen.
Neulich kam eine liebe Coiffeuse zu uns und erzählte, sie sei seit Monaten komplett erschöpft und fühle eine Dauermüdigkeit. Sie war schon beim Arzt, doch der hat nichts gefunden. Natürlich haben wir gleich die Aura gereinigt und repariert. Und siehe da: Nach wenigen Sekunden spürte sie hinter den Augen eine deutliche Entspannung. Nach ca. 15 bis 30 Sekunden war sie spürbar wieder fit. Sie fühlte sich hellwach. Auch bei ihrem Folgetermin, nach sechs Wochen, war sie topfit und im Leben wieder angekommen. Wer das fühlen kann, erlebt eine unglaubliche Stärkung fast per Knopfdruck in sich hochkommen.
Um die Aura zu schließen, muss man wissen: Der Fokus folgt der Aufmerksamkeit. Wenn ich etwas einen Impuls gebe, dann stoße ich es an. Meine Gedanken führen zum Ziel. Mit dem Körper zusammen habe ich eine starke Kraft, der Materie oder der Energie einen Impuls zu geben. Und so geht das:
Stell dir vor, deine Aura ist ein riesiges zwei bis drei Meter großes Ei. Genauso kannst du dir die Form deiner Aura vorstellen. Du stehst in diesem Ei, und das Ei hat einen Riss, eine Delle oder ein Loch. Strecke nun deine Arme nach oben über deinen Kopf, bis die Hände zusammenkommen. Sage dann: »Meine Aura ist ganz!« Während du das sagst, gehen deine Arme gestreckt nach unten, so als ob du in deiner Vorstellung mit deinen Händen die Innenfläche deines Eis berührst und fühlst, alles ist ganz. Nimm im nächsten Schritt wieder beide Arme nach oben hoch, bis sich beide Hände wieder mit gestreckten Armen berühren. Führe nun die linke Hand vor deinem Körper herunter und die rechte Hand hinter deinem Körper. Sage dabei erneut den Satz: »Meine Aura ist ganz!« Wiederhole, wenn du das Gefühl hast, es ist für dich nötig, dies noch ein drittes Mal, nur sollte diesmal die rechte Hand vorne sein und die linke Hand hinten.
Hatte deine Aura ein Loch, eine Delle oder einen Riss, dann spürst du dies nun deutlich hinter deinen Augen, denn diese beginnen sich sogleich zu entspannen. Faszinierend! Nach weiteren 10, 20 oder 30 Sekunden wirst du dich vital und ganz fühlen. Achte auf deine Vitalität. Um dich noch mehr zu schützen, kannst du eine goldene oder weiße Energie um dich herum visualisieren. Wie die Schale eines Apfels bist du nun gut vor Fremdenergien geschützt und gestärkt.
Wenn du nun das Fischernetz (Teil 1) und »die Aura ist ganz!« (Teil 2) zusammen nimmst, dann geht das in 3,5 Sekunden. Doch wie ich zu sagen pflege, dies war erst die Amateurversion. Willst du die Profiversion noch kennenlernen? Hier ist sie:
Bei der Profiversion stellst du dir Folgendes vor: Du stehst in einer 10 cm großen Version deiner Selbst auf Herzhöhe vor dir. Dann schwingst du das Netz drei Mal um dich herum und wirfst es weg. Funktioniert ebenfalls gut. Dazu nimmst du deine Zeigefinger und gleitest damit anstelle deiner Arme und Hände um deine kleine Aura und sagst: »Meine Aura ist ganz!« Das war es schon. Es gibt sogar noch eine Expertenversion. Willst du die auch kennenlernen? Okay, weil du es bist: Hierbei stelle ich mir alles nur noch in Gedanken vor. Der Fokus folgt der Aufmerksamkeit! Je mehr du übst, umso besser wird es dir gelingen.
Wie oft ich die Aura reinige? Nun, wie oft am Tag wäschst du dir deine Hände? Genau, mehrmals am Tag. Genauso halte ich es mit dem Reinigen meiner Aura. Morgens im Bett oder beim ersten Kaffee, mittags nach dem Essen, in den Pausen, an der Tankstelle, an der Kasse im Supermarkt, abends im Bett. Egal wann und wo, ich reinige immer gern meine Aura. Natürlich würdest du im Supermarkt nicht sehen, wie ich Arme und Hände nach oben und unten schwinge; ich führe die Reinigung in Gedanken durch. Auch unser Haus reinige ich jeden Tag auf diese Weise und mit der Aura meiner Kinder halte ich es genauso. Abends im Bett stelle ich mir vor, wie ich ihre Aura reinige und sehe eine kraftvolle und ganze Aura. Um die Übung an meinen Kindern zu machen, brauche ich nicht in ihre Zimmer zu gehen. Meine jüngste Tochter rief früher in der Nacht oft nach uns. Seit ich ihre Aura reinige, schlafen alle meine Kinder durch. Mit der regelmäßigen Reinigung kann sie herrlich durchschlafen.
An dieser Stelle eine wichtige Bemerkung: Wenn du diese Übung am Abend im Bett machst, dann wirf bitte das Fischernetz nicht in die Richtung deines Partners, sondern natürlich auf die andere Seite! Auch mache ich die Aurareinigung nicht für andere Menschen. Selbst meine Ehefrau macht das selbst, sie ist alt genug.
Nun wünsche ich dir mit dieser Übung viel Spaß. Du wirst feststellen, sie wird dein Leben maßgeblich positiv beeinflussen. 3,5 Sekunden, die dein Leben für immer verändern können.
Selbstheilungstipp 4
Mein Energiefeld, die Aura, in 3,5 Sekunden zu reinigen und wieder fit und gesund zu machen, ist ein großes Geschenk für mich, das ich ab jetzt täglich mehrmals praktiziere. Wenn ich nur etwas aus diesem Buch mitnehme, dann sind es diese 3,5 Sekunden. Die lohnen sich sehr.
Kundengeschichte 3
Das weinende Herz
Anne steht vor mir, und ich fühle ihr Energiefeld ab. Das verläuft immer berührungsfrei. Blockaden, die man in der Energie spürt, kann man so leicht reinigen und entfernen. Bei Anne jedoch bleibe ich auf der Höhe des Herzens »hängen«. Die gefühlte Herzenergie strahlt intensiv in die Aura hinaus. Ich versuche, die Energie wahrzunehmen, und bleibe nur beim Fühlen.
Anne sieht entspannt aus. Ihre private Energie ist reduziert, das sehe ich. Trotz ihres gelassenen Gesichts scheint es ihr nicht super zu gehen. So macht auch das Störfeld vor dem Herzen Sinn. Dann höre ich plötzlich ein stilles Weinen. Ich öffne meine Augen, um mich auf die Umgebung im Raum zu konzentrieren. Weint da ein Kind im Warteraum? Es ist still. Ich scheine mich geirrt zu haben und schließe wieder die Augen. Dann höre ich es wieder. Es ist ihr Herz. Es weint. Intuitiv nehme ich mit dem Herzen mental Kontakt auf und frage, warum es traurig ist. »Ich bin so allein«, sagt das Herz. Ich sage in Gedanken: »Was brauchst du denn?« Herz: »Liebe und Aufmerksamkeit.« Ich: »Ich werde es Anne sagen, es geht dir gleich besser.«
Ich öffne die Augen und frage Anne: »Ist bei dir gerade viel los?« Anne: »Ja, sehr.« – »Wie geht es dir privat?« Da lässt Anne ihre Maske fallen und beginnt zu weinen. Sie erzählt mir von ihrer Trennung mit allen weiteren Problemen. »Fühlst du dich allein?« Anne: »Ja, sehr.« – »Was denkst du, wie es deinem Herz geht?« Sie: »Keine Ahnung. Vermutlich nicht gut.« Ich: »Willst du es fragen?« Anne: »Was? Wie denn?«
»Lege deine Hand auf dein Herz und schließe die Augen. Kannst du es fühlen?« Anne macht das sehr gut. Schnell ist der Kontakt mit ihrem Herzen da, und wir können das weinende Herz beruhigen. Für sie ist es sehr hilfreich, mit ihrem Herz zu sprechen. Sie fühlt sich plötzlich nicht mehr so allein. Sie fühlt, wenn ich dem Herz gut zurede und es in ein Gespräch verwickle, dann geht es ihr besser. Sie macht das wirklich beeindruckend schnell und gut. So geht es ihr rasch wieder besser.
Ihr Herz war gesund, doch es hatte großen Stress und war dazu sehr angespannt. Es brauchte einfach die Information: »Ich liebe dich, alles ist gut!«, und schon beruhigen sich Anne und ihr Herz sichtbar.
Herzkommunikation
Die eigene Wahrnehmung zu schärfen, heißt immer auch, sich selbst zu reflektieren, an sich selbst zu glauben, zu wissen, wie und wo man im Leben steht und was man tut. Für mich als Energie-Coach ist es von großer Bedeutung, auf meinem Seelenweg unterwegs zu sein. Den eigenen Seelenauftrag zu kennen, gleicht dem berühmten »Sahnehäubchen« im Leben. Um dies herauszufinden und immer wieder zu überprüfen, ist es wichtig, wiederholt in sich hineinzufühlen.
Ich lege dazu gern eine Hand auf mein Herz. Damit ich das nicht vergesse, war für mich zu Beginn ein Ritual nötig. Ich fand für mich den Freitag sehr passend. Darum: Jeden Freitagabend frage ich auf diese Weise mein Herz, wie es sich fühlt, ob es ihm gut geht und ob ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn ich so meinem Herzen nachspüre, kann ich fühlen, wie es ihm dabei geht. Mit den Worten »ich liebe dich« gebe ich einen Impuls und beobachte, was sich verändert. Im Gespräch mit meinem Herzen frage ich es ganz konkret: »Was möchtest du mir sagen? Brauchst du etwas? Kann ich etwas für dich tun?« In einer Phase meines Lebens, in der ich viel Stress von außen spürte und ihn auch selbst als solchen empfand, war die Antwort meines Herzens deutlich hörbar: »Meditiere, entspanne dich, komme in die Ruhe, meditiere.« Normalerweise meditiere ich morgens, irgendwo zwischen 7 und 9 Uhr, für ca. 20 bis 30 Minuten. In dieser anstrengenden und turbulenten Phase jedoch vergaß ich, morgens zu meditieren, und ging nach der täglichen Morgenroutine direkt zur Arbeit. Meine Kraftquelle, das Aufladen meines Akkus, ließ ich aus. Ganz wunderbar also, wenn mich mein Herz wieder daran erinnert, meine Kraftquelle zu nutzen und wieder zu meditieren. Solche Impulse sind sehr wertvoll. Wenn man die Botschaft der Impulse dann auch umsetzt, ist man einem Geheimnis auf der Spur für die Selbstheilung.
Selbstheilungstipp 5
Ich lege einmal in der Woche meine Hand auf mein Herz und frage, wie es ihm geht. Ich höre dabei gezielt auf mein Herz, denn so wird mein Leben immer leichter und leichter. Mit Meditieren zapfe ich meine Kraftquelle an.
Das Gesetz der Anziehung und der Resonanz
Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das weiß auch der Volksmund. Was wir denken, sagen und tun, zieht seinesgleichen an und bringt entsprechende Dinge, Erfahrungen und Menschen in unser Leben. Dein persönliches Verhalten bestimmt deine persönlichen Verhältnisse und deine gesamten Lebensumstände. Das ist der Grund, warum es vielen Menschen schwerfällt, sich aus unglücklichen Lebenssituationen zu befreien: Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Negativität zieht Negatives an, Dunkles zieht Dunkles an, Hass zieht Hass an, Angst zieht Angst an, Sucht zieht Sucht an, Aggressivität zieht Aggressivität an – und wenn wir nicht innehalten und umkehren, setzen wir eine Spirale nach unten in Gang, die irgendwann nicht mehr zu stoppen ist und zu Depression, Verzweiflung, Unglück und im schlimmsten Fall zum Tode führt.
Wir müssen zuerst glücklich SEIN, um Glück zu erfahren. Das SEIN kann nur durch unsere Gedanken entstehen. Wir müssen unsere Gedanken nach dem SEIN richten und alle Gedanken, die dem SEIN entgegenwirken, fernhalten und verbannen. Dann wird auch unser Handeln danach bestimmt, und schließlich können wir mithilfe unserer positiven Gedanken noch mehr Positivität anziehen. Du bist, was du tust. Du ziehst all das in dein Leben, was deinen täglichen Handlungen, Gedanken und Emotionen entspricht.
Das »Tu so als ob« ist dafür das mächtigste und einfachste Prinzip, um Fülle anzuziehen. Im Frühling 2003 habe ich mir so meine Traumfrau bestellt. Ich tat so, als wäre sie schon da. Fünf Wochen später begegneten wir uns. (Die genaue Geschichte dazu findest du in meinem Buch: Jenseits der Logik.)
2013 habe ich das Gleiche mit meiner Praxis gemacht. Obwohl mein Verstand etwas Mühe hatte, tat ich so, als hätte ich eine erfolgreiche Praxis. In der Tat wurde es so, und ich bin über Monate ausgebucht.
Im August 2019 saß ich in unserem Garten und spürte, wie uns die Arbeit über den Kopf wuchs. Die Anfragen nahmen konstant zu, und ich kam mit meinen Projekten nicht mehr nach. Ich spürte die sanfte Überforderung in mir. Dieses Gefühl hatte ich jedoch schon einige Wochen zuvor. Nun stellte ich mich dem Gefühl und »bestellte« einen Mitarbeiter, der uns hier optimal unterstützt. In meiner Vorstellung war da plötzlich ein Mensch, der mithalf, die Projekte umzusetzen. Ich tauchte in das freudige Gefühl ein und spürte, wie sich plötzlich alles sehr leicht anfühlte. Natürlich war das in der Realität noch nicht so, doch in meiner Phantasie schon. Ich bat mein inneres Team um klare Unterstützung. Hier stelle ich mir immer ein paar Engel vor, die mich beobachten. Diese haben im Himmel ein riesiges Netzwerk von anderen Engeln, an die sie dann meine Wünsche weitererzählen: »Bruno möchte das Gefühl fühlen, bei dem er von einem Mitarbeiter optimal unterstützt wird.«
Zwei Tage später, und das ist kein Witz, schreibt mir eine liebe Kundin, ob ihr Sohn bei uns ein Praktikum machen könnte. Eine Woche später begann er bereits in unserer Firma mit den ersten Projektarbeiten. Ich danke dir von Herzen, lieber François. Du hast das super gemacht.
Übrigens: Gemäß dem schweizerischen Bundesamt für Statistik (BFS) glauben 58% der Frauen in der Schweiz an Engel und übernatürliche Wesen. Etwa gleich viele vertrauen auch in Heiler und Hellseher. Bei den Männern sind es ca. 45%.
Sind Frauen darum besser in ›Bestellungen‹? Wohlgemerkt, hier meine ich nicht das Online-Bestellen bei Amazon oder Zalando. Engel hin oder her, ob dieser schnellen Lieferung war selbst ich überrascht und freute mich sehr. Zufall? Sicher nicht. Ich bedankte mich sehr bewusst aus tiefstem Herzen beim Universum.
Das Gesetz der Resonanz ist mein Lieblingsgesetz. Darum noch ein Beispiel. Immer wieder kommen Kundinnen zu uns in die Praxis und haben es schwer in ihrer Beziehung. So war neulich die eher schüchterne Sandy bei mir.
Sie sagte mir: »Bruno, ich habe Angst, dass ich meinen Partner verliere.« – »Warum?«, fragte ich. Man spürte förmlich ihr ängstliches Verhalten. Das strahlte sie auch ihrem Partner gegenüber aus. Unsicherheit ist die Folge, also nicht gerade förderlich für ihre Beziehung. Sie: »Ich merke, wie mein Mann allmählich das Interesse an mir verliert. Mich macht das sehr traurig. Ich will das ja nicht. Doch ich spüre, dass meine Befürchtungen und Ängste Realität werden. Alles scheint immer näher und näher zu rücken, obwohl ich das ganz und gar nicht möchte.« Sie begann zu weinen.
Ich wartete etwas und gab ihr Raum für ihre Gefühle, dann sagte ich: »Und wenn du in die andere Kasse einbezahlen würdest?« Sie blickte mich mit einem Fragezeichen im Gesicht an. »Du hast Angst, deinen Partner zu verlieren, oder?« – »Ja.« – »Wenn man davon ausgeht, dass dein inneres Gefühl Resonanzen anzieht und sich so vermehren möchte, dann müsste man ja auf die Freude einzahlen, dass du eine gute Beziehung hast.« – »Das habe ich aber nicht«, entgegnete sie in Windeseile und mit einem energischen Unterton.
»Mag sein. Machen wir ein Spiel?«, fragte ich. »Ja.« – »Lass uns mal so tun, als hätte deine Beziehung einen unerwarteten Aufschwung. Unternimm gezielt mit deinem Partner etwas und liebe ihn bedingungslos. Konzentriere dich bewusst auf die Energie in der Beziehung, in der alles gut läuft. Erinnere dich bewusst an schöne vergangene gemeinsame Erlebnisse und erschaffe bewusst im Geist und in deiner Phantasie schöne Momente. Gehe in das Gefühl. Wie fühlt es sich an? Verstärke es in allen Sinnen. Lass Sorgen wie eine Wolke weiterziehen und sage dir, ja, ich mache bewusst dieses Spiel mit. Okay?«
Sandy stimmte zu und wir begannen noch im Coaching, uns in diese Möglichkeit einzutauchen.
Und was geschah? Die Sorgen verschwanden mit der Zeit immer mehr, bis sie sich ganz auflösten. Die Beziehung wurde stabil, und Sandy ist noch heute glücklich mit ihrem Partner zusammen.
Negative Gedanken, die du hegst, werden sich mit der Zeit immer weiter verstärken, je mehr Beachtung du ihnen schenkst. Du kannst erst aus dem Kreislauf entfliehen, wenn du deine Art zu denken änderst. Auch wenn ich dich sympathisch finde, ich kann das nicht für dich machen. Du bist dein eigener mentaler Magnet. Denkst du über Positives nach, wirst du mit der Zeit noch mehr Positives anziehen. Achte deshalb immer wieder sehr gezielt darauf, welche Qualität deine Gedanken haben, denn sie bestimmen dein Leben. Schlimme Nachrichten belasten dein Unterbewusstsein unnötig. Betreibe bewusst Gedankenhygiene. Beobachte deine Gedanken, und staune über dein Denken.
Deine Gedanken wirken immer, zu jeder Zeit, in jeder Situation. Sie nähren dein Bewusstsein. Wenn du diese weisen Worte verstehst und sie in deinen Lebenssituationen deuten kannst, verschaffst du dir einen mächtigen Vorteil für dein Leben und deine Gesundheit. Du begreifst, dass du der Schöpfer deines Lebens bist und deine Umstände selbst in der Hand hast. Du bist der König von deinem Land!
Lebe das Leben, welches du auch immer wünschst. Du musst dich nur dazu entscheiden und mithilfe deiner Gedanken dein Wunschleben Stück für Stück heranziehen.
Handle richtig auf vermeintliche Rückschläge oder Tiefpunkte und gehe lehrreich damit um. Was macht das mit deinem Denken? Dadurch, dass du merkst, dass dein Inneres dafür verantwortlich ist, wie die Welt um dich herum scheint, entwickelst du eine tiefe spirituelle Verbundenheit. Du begreifst, dass du Körper, Geist und Seele bist und dein Leben mehr ist, als die Spitze des Eisbergs.
Placebos in der Medizin
Wie erwähnt, haben wir viele Klienten mit chronischen Leiden. Etliche waren schon bei Ärzten. Diese Arztgespräche haben oft eine tiefe Wirkung hinterlassen. Darum ist es wichtig zu fragen: In welche Richtung lenkt der Arzt deine Gedanken und deinen Glauben? Damit dir die Kraft dieser Worte bewusst wird, habe ich dir ein paar extrem spannende Geschichten über Placebos in der Medizin herausgesucht.
Anfang 2011 veröffentlichte der Wissenschaftsbeirat der Bundesärztekammer neue und unglaubliche Forschungsergebnisse (siehe hinten unter Placebo in der Medizin) Wenn jemand ein Placebo (Scheinmedikament) bekommt, zum Beispiel in Form einer Tablette, dann registriert der Körper offensichtlich, dass in dieser Tablette kein Wirkstoff enthalten ist. Glaubt dieser Mensch jedoch, ein wirksames Medikament erhalten zu haben, dann macht sein Unterbewusstsein aufgrund der positiven Erwartungshaltung etwas absolut Unglaubliches: Es veranlasst im Gehirn die Ausschüttung von Botenstoffen, die im Körper dafür sorgen, dass die fehlenden Wirkstoffe einfach selbst hergestellt werden! Interessant ist jedoch, dass der Körper nicht unbedingt die gleichen Stoffe herstellt, die angeblich im Medikament enthalten waren. Das Unterbewusstsein veranlasst sehr häufig die Produktion völlig anderer Stoffe, die jedoch gleichermaßen die erwartete Medikamentenwirkung bewirken. Die Wirkung der selbst hergestellten Stoffe kann der des Medikamentes sogar überlegen sein. Der Placebo-Effekt ist daher laut Bundesärztekammer nicht auf eine Begleiterscheinung (Epiphänomen) reduzierbar, sondern hat eine eigene neuro-biologische Basis. Erklären kann man die Existenz des Placebo-Effektes mit den derzeitigen wissenschaftlichen Weltanschauungen jedoch nicht. Auch kann er (noch nicht) bei allen Patienten zuverlässig ausgelöst werden, da bislang noch nicht alle Faktoren dazu vollständig erforscht sind. Die Macht, die unsere Erwartungshaltung auf unser Unterbewusstsein und damit auf Körper, Seele und Geist ausüben kann, ist schier unglaublich, und die Grenzen dieser Macht sind noch längst nicht ausgelotet.
Die bisherigen Forschungsergebnisse sind überaus beeindruckend. Placebos werden nach Aussage der Bundesärztekammer z.B. nach Organtransplantationen eingesetzt, um die Abstoßung des fremden Organs zu verhindern, sie helfen bei fast allen Arten von körperlichen und seelischen Schmerzen, Allergien, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Reizdarmsyndrom, Bluthochdruck, Parkinson usw. Gleichzeitig helfen sie auch bei sehr vielen geistigen Erkrankungen wie Depressionen, Burn-out, Ängsten, Neurosen etc.
Die Effektivität des Placebos scheint dabei sehr stark davon abhängig zu sein, wie sehr sich die Erwartungshaltung des Patienten auf den Glauben an die Wirksamkeit seiner Behandlung stützt. Es gibt unzählige von Ärzten dokumentierte Fallbeispiele zum Placebo-Effekt, die über die genannten Phänomene sogar noch weit hinausgehen.
Eines der erstaunlichsten wurde 1957 von Dr. Bruno Klopfer im Journal of projective techniques veröffentlicht.
Dr. Bruno Klopfer berichtete von einem Patienten (Mr. Wright) mit sehr weit fortgeschrittenem Lymphknotenkrebs. In seinem gesamten Körper hatten sich große Tumoren entwickelt. Damals wurde gerade eine Studie mit dem Wirkstoff Krebiozen durchgeführt, der von den Medien als Wunderwaffe gegen Krebs angepriesen wurde. Mr. Wright las davon und drängte darauf, unbedingt in diese Studie mit aufgenommen zu werden. Obwohl das Stadium seiner Erkrankung für diese Studie viel zu weit fortgeschritten war, machten die Ärzte aus Mitgefühl eine Ausnahme – ohne jedoch tatsächlich ein Resultat zu erwarten. Was dann geschah, erschien den Ärzten wie ein Wunder. Mr. Wright nahm zu, sah besser aus, fühlte sich besser und seine Tumoren schrumpften in kürzester Zeit so stark, dass sie kaum noch ertastet werden konnten. Sein Zustand verbesserte sich fortwährend, bis die Zeitungen nach ein paar Monaten davon berichteten, dass Krebiozen die in diesen Wirkstoff gesetzten Erwartungen leider doch nicht erfüllt hätte. Nachdem Wright diese Berichte gelesen hatte, verlor er sofort wieder an Gewicht und seine Tumoren wuchsen wieder. Im Bewusstsein, dass es sich bei der Genesung von Mr. Wright um einen Placebo-Effekt gehandelt haben musste, erzählten die Ärzte ihm, die erste Lieferung Krebiozen, die das Krankenhaus erhalten hatte, sei tatsächlich nicht so wirksam gewesen. Das Labor habe inzwischen jedoch den Fehler behoben, sodass das Mittel jetzt seine volle Wirkung entfalten würde. Daraufhin erhielt Mr. Wright erneut Spritzen, jedoch nicht Krebiozen, sondern lediglich sterilisiertes Wasser. Tatsächlich verbesserte sich sein Zustand erneut auf die gleiche dramatische Weise wie zuvor durch Krebiozen. Es ging ihm so lange besser, bis einige Monate später regionale Zeitungen davon berichteten, dass der American Medical Association zufolge Krebiozen gegen Krebs völlig unwirksam sei. Als Mr. Wright davon erfuhr, wuchsen seine Tumoren sofort wieder, und er starb nach wenigen Wochen.
Zu diesem Fallbeispiel gibt es einige übertriebene Darstellungen im Internet, die vermutlich im Laufe der Jahre immer mehr aufgepeppt wurden. Die vorliegende Darstellung stammt von Dr. Howard Brody, Arzt und Professor für medizinische Ethik an der Michigan State University (Brody, 2002, S. 16–17).
Unser Unterbewusstsein und unser Körper sind offensichtlich zu den erstaunlichsten Dingen fähig, wenn wir eine Heilung aus welchem Grund auch immer erwarten. Ebenso wie beim Placebo-Effekt veranlasst unser Unterbewusstsein auch beim Noncebo-Effekt über die Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn die Produktion körpereigener Wirkstoffe, die die von uns erwarteten körperlichen, seelischen oder geistigen Probleme auslösen.
Wie weitreichend die Folgen unserer Erwartungshaltung dabei sein können, beschreibt das Fallbeispiel von Mrs. S., das vom Kardiologen Dr. Bernard Lown (Erfinder der Defibrillation, Friedensnobelpreis 1985) dokumentiert wurde (ebd., S. 20–22).
Mrs. S. litt an einer nicht lebensbedrohlichen Herzklappenerkrankung namens Trikuspide Stenose und an einer leichten Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), die erfolgreich mit Medikamenten kontrolliert wurde. Mrs. S. ließ gerade im Krankenhaus turnusmäßig eine Routineuntersuchung durchführen. Ihr Zustand war wie üblich stabil. Bei der Visite kam der Oberarzt mit einer Schwadron von Assistenzärzten ins Krankenzimmer, wie es damals üblich war. Da es gegenüber den Assistenzärzten nicht viel Bemerkenswertes zu berichten gab, fasste der Oberarzt den Fall von Mrs. S. folgendermaßen zusammen: »Diese Frau hat TS!« TS war unter Kardiologen eine gängige Abkürzung für Trikuspide Stenose. Danach verließen die Ärzte das Krankenzimmer, ohne Mrs. S. weiter zu beachten. Kurz darauf kam der damalige Assistenzarzt Dr. Lown zu Mrs. S. zurück und war sehr überrascht, dass diese völlig panisch war. Als er sie fragte, was los sei, antwortete diese, der Oberarzt hätte gesagt, dass sie mit Sicherheit sterben werde. Er hätte gesagt, sie habe TS, und sie wüsste ganz genau, dass dies terminale (zum Tode führende) Situation heißen würde. Dr. Lown versuchte ihr klarzumachen, dass TS nicht terminale Situation, sondern Trikuspide Stenose bedeuten würde, was Mrs. S. jedoch nicht annehmen konnte. Sie wisse ganz genau, was wirklich los sei, murmelte sie immer wieder wie in Trance. Sie war absolut überzeugt, Dr. Lown würde nur versuchen, sie vor der schrecklichen Wahrheit zu bewahren. Obwohl es keinerlei Anzeichen dafür gab, dass sich ihr eigentlich unbedrohliches Herzleiden signifikant verschlechtert hätte, verstarb Mrs. S. noch am gleichen Tag, ohne dass die Ärzte etwas dagegen tun konnten.
Die Macht, die unsere auf Überzeugung gestützte Erwartungshaltung auf Körper, Geist und Seele ausüben kann, ist offensichtlich mehr als gewaltig. Das Auslösen eines starken Nocebo-Effektes über eine negative Erwartungshaltung vollzieht sich dabei leider einfacher, als das Auslösen eines positiven Placebo-Effektes, da wir aus Sicherheitsgründen häufiger dazu neigen, eher vom Negativen auszugehen. Natürlich ist die Existenz des Placebo- und des Nocebo-Effektes kein absoluter Beweis dafür, dass unser Bewusstsein unsere gesamte Realität gestaltet. Diese Effekte dokumentieren lediglich den gigantischen Einfluss unserer auf Überzeugungen gestützten Erwartungshaltung auf Körper, Geist und Seele. Da in unserem Universum jedoch alles nach den gleichen Naturgesetzen aufgebaut ist, ist es sicherlich nicht allzu weit hergeholt, dass auch unsere Realität nach dem gleichen Prinzip funktionieren könnte wie Körper, Geist und Seele. Das würde bedeuten, dass unsere gesamte Realität sich genau wie Körper, Geist und Seele nach Kräften bemühen würde, unsere Erwartungshaltungen zu erfüllen. Und diese Erwartungshaltung ist genau das, was wir denken. Bewusst, aber zum größten Teil auch unbewusst. Es sind unsere Überzeugungen und unsere Aufmerksamkeit auf die jeweiligen Ergebnisse.
Deine Gedanken und dein Glaube über die Dinge hier auf der Erde fokussieren dich auf das, was du bist. Wecke bewusst diesen inneren Heiler für deine Selbstheilung.
Knie-OP
Eine im Jahre 2002 im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie der »Baylor School of Medicine«, Houston, überwachte Patienten mit schweren Knieschmerzen, die sich operieren lassen wollten (Moseley et al., 2002). Dr. Bruce Moseley, der Leiter der Untersuchung, wusste, dass Knie-OPs seinen Patienten halfen. Und er bekannte außerdem, dass »alle guten Chirurgen wüssten, dass es im Bereich der Operation keinen Placebo-Effekt gibt.«
Er wollte für sie herausfinden, welche Art von Operation seinen Patienten am besten half, und teilte die Patienten der Studie in drei Gruppen auf: In der einen wurde den Patienten der geschädigte Knorpel abgeschliffen, in der zweiten wurde das Gelenk gespült und alles entzündliche Material entfernt. Beides gilt heute als Standardbehandlung für chronische Knieentzündungen. Die 3. Gruppe in diesem klinischen Versuch wurde jedoch nur zum Schein operiert. Der Patient wurde betäubt, Dr. Moseley machte die drei Standardeinschnitte und redete und bewegte sich, als führe er die Operation durch.
Er planschte sogar mit Salzwasser, um für die tief Betäubten die Geräusche der Kniewaschung nachzuahmen. Nach vierzig Minuten nähte Moseley die Schnitte wieder zu, wie bei jeder anderen Operation. Alle drei Gruppen erhielten genau die gleiche postoperative Behandlung, zu der auch ein Gymnastikprogramm gehörte. Die Ergebnisse waren, medizinisch betrachtet, schockierend: Alle real Operierten erfuhren wie erwartet Besserung. Doch der »Placebo-Gruppe« ging es genauso gut!
Trotz der Tatsache, dass jedes Jahr 650 000 arthritische Knie operiert werden à 5000,– Dollar (3250 Milliarden!), war für den Operateur klar: »Ich glaube nicht, dass eine arthroskopische Operation des Knies bei Osteoarthritis eine größere Besserung bewirkt, als es der bloße Placeboeffekt kann, und daher empfehle ich sie nicht mehr«, sagt Dr. Moseley. Dieser Bericht kam auch im Fernsehen. Die Berichte wurden ehrlich dargestellt und zeigten die Mitglieder der Placebo-Gruppen, wie sie wanderten und Sport trieben. Übrigens: Die Scheinoperierten wurden erst zwei Jahre nach der OP informiert.
Tim Perez (zitiert nach Lipton, S. 138), ein Mitglied dieser Gruppe, konnte vor der Operation nur mit einem Stock gehen, jetzt spielte er mit seinen Enkeln Fußball. Er brachte das Thema seiner Heilung in einem Interview bei Discovery Channel zum Ausdruck: »In dieser Welt ist alles möglich, wenn man es sich in den Kopf setzt. Ich weiß, dass unser Geist Wunder vollbringen kann.«
Wenn ich Klienten in meiner Praxis mit Knieschmerzen behandle, gehen diese zu einem großen Teil schmerzfrei nach Hause. In meinem Buch Ich sehe deine Seele beschreibe ich detailliert, wie ich eine Kniebehandlung durchführe.
Selbstheilungstipp 6
Ich bin mein eigenes Placebo. Wenn ich ein Bonbon nehme, dann weiß ich ab heute, dieses Bonbon macht mich komplett gesund. Ich fühle es deutlich in mir, weil ich daran glaube.
Wie geschieht Spontanheilung?
Es gibt immer wieder Spontanheilungen, die die Schulmedizin nicht erklären kann. Wie bei einem großen Fischschwarm, der in synchroner Bewegung ist und innerhalb von Sekunden die Richtung ändert, gibt es wie aus dem Nichts eine Reaktion, denn obwohl jeder Fisch ein eigenes Individuum ist, sind doch alle Fische zusammen ein Organismus.
Genauso können offenbar Krebszellen ihr Verhalten ändern. Doch was gibt ihnen den Impuls zur Umkehr? Aus meiner Sicht muss immer zuerst die Ursache gelöst werden. Es gleicht einem Dorn in der Seele, den es zu lösen gilt. Dann muss ich erkennen und fühlen, dass dieser gelöst ist. So kann ich glauben, dass nun die Selbstheilung aktiviert wird, weiter hinten folgt dazu eine Kundengeschichte.
Gibt es für eine Spontanheilung eine Garantie? Natürlich nicht. Trotzdem lohnt es sich, diese über das Quantenfeld anzustoßen! Der Verstand will immer eine Garantie. Das Herz und deine Seele jedoch kennen den Weg.
Der Maharishi-Effekt: Meditierenfür den Weltfrieden
Wie stark sind Gedanken? Kann man mit einer Meditation die Welt verändern? Bei dieser Suche bin ich auf den Maharishi-Effekt gestoßen.
Maharishi Mahesh Yogi war ein Kämpfer für den Weltfrieden sowie Begründer der Transzendentalen Meditation (spezielle Mantra-Meditation), die den Maharishi-Effekt provozierte. Eine Gruppe von 7000 Menschen meditierte 1978 über drei Wochen in der Hoffnung, die umgebende Stadt positiv zu beeinflussen. Tatsächlich konnten sie die kollektive Energie der Stadt so verändern, dass während der Dauer der Meditationssitzungen die Kriminalitätsrate, um durchschnittlich 16% sanken. Auch wurden weniger Suizide und Unfälle verzeichnet. Das wurde als der sogenannte »Maharishi-Effekt« bekannt. Positive Trends zeigten sich in Gesellschaft, Wirtschaft (z. B. sinkende Inflation und Arbeitslosigkeit) und Politik. Für einen globalen Maharishi-Effekt seien etwa 8000 Personen an einem Ort notwendig.
Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Psychology, Crime & Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in der britischen Stadt Merseyside während der Zeit, in der große Gruppen von Menschen meditierten, um 13% sank. Im Juli 1993 wurde ein Experiment in Washington D.C. gemacht. Dabei sank die Verbrecherrate sogar um 23%.
Fast 50 weitere Studien konnten den Maharishi-Effekt, sprich die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. Wir erinnern uns an den Fischschwarm. Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat das einen energetischen Welleneffekt auf das Bewusstsein der Menschen in der Umgebung. Auch Nicht-Meditierende werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.
Das Ganze funktionierte auch mit der Idee, wohlwollende Gedanken auszusenden. Wie du diesen Welleneffekt für deine Selbstheilung nutzen kannst, erfährst du gleich.
Die Formen der Blockaden
Um deine Selbstheilung voll im Fluss zu haben, musst du deine bremsenden Glaubenssätze, falschen Überzeugungen und inneren Blockaden kennen und lösen.
Glaubenssätze sind grundsätzlich einschränkend und/ oder förderlich. Wir konzentrieren uns hier auf einschränkende und falsche Überzeugungen, die wir oft auch als innere Blockaden wahrnehmen. Damit du es besser verstehst, habe ich es für dich etwas strukturiert.
Psychische Blockaden finden sich vor allem im mentalen und emotionalen Bereich des Menschen. Davon zu unterscheiden sind körperliche und seelische Blockaden. Meistens wirkt sich die Blockade eines Bereiches auf die anderen aus, und das Ganze scheint ineinander verstrickt. Dennoch möchte ich dir in diesem Kapitel Beispiele nennen, um dir die einzelnen Blockadetypen darzustellen.
Mentale Blockaden entstehen durch Wiederholungen einzelner Wörter oder ganzer Sätze, in der Regel von unseren Eltern oder Lehrern. Beispiel: »Im Leben bekommt man nichts geschenkt.« Unter www.brunoerni/member-bereich findest du in der Kategorie »Buch« fast 400 verschiedene Glaubenssätze. Einige davon seien hier notiert:
Geld stinkt / Geld ist schmutzig / Ohne Fleiß kein Preis / Das Leben ist hart / Indianer kennen keinen Schmerz / Da ist doch ein Haken an dieser Sache / Ich bin dick / Ich bin dumm / Ich bin ein Opfer der Ungerechtigkeit / Dafür bin ich zu alt / Das haben wir schon immer so gemacht.
Erkennst du einen oder mehrere Sätze, die möglicherweise von deinen Eltern oder Lehrern immerzu wiederholt wurden? An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir als Kinder noch in der Lage sind, die Gedanken unserer Eltern zu hören. Hier ein spannendes Beispiel aus meinem Privatleben: Unsere jüngste Tochter hat Angst vor bellenden Hunden. Leider muss ich gestehen, dass dies meinen früheren Gedanken zuzuschreiben ist. Es gab eine Zeit, in der ich mich sonntagmorgens über den bellenden Hund unserer Nachbarn ärgerte, ohne dies jemals unserer Tochter gegenüber zu erwähnen. Ich ließ zu, dass die ärgerlichen Gedanken sich wiederholten wie ein sich drehendes Karussell. Allein durch mein inneres Denken hörte unsere Tochter meine Worte in ihren Gedanken und lernte: »Bellende Hunde sind gefährlich.« Irgendwann besprach ich das Thema mit meiner Frau, woraufhin sie meinte: »Nutze in dieser Angelegenheit deine Gedankenkraft für dich selbst und formuliere es so um, wie du es haben möchtest. Stell dir zum Beispiel vor, der bellende Hund beschützt unser Grundstück und unser Haus vor Einbrechern. Das wäre doch ein supergutes Gefühl, oder?« Dass ich da nicht selbst draufgekommen bin. Ich war peinlich berührt und musste schmunzeln. Umgehend setzte ich die tolle Idee meiner Frau um und seither geht es mir mit dem bellenden Hund sehr gut. Nur unsere Tochter hat, weil sie im Alter von zwei bis drei Jahren meinen Gedanken zu oft lauschte, noch immer Angst vor bellenden Hunden. Solche Blockaden können im psychischen Bereich, genauer gesagt, in der mentalen Ebene umgeschrieben bzw. aufgelöst werden.
Wenn mehrere Aussagen in einem Satz enthalten sind, sprechen wir von kombinierten Glaubenssätzen. Diese werden ebenfalls im Energiefeld, in dem Glaubenssätze gespeichert sind, aufgelöst. Eine typische Kombination ist beispielsweise der Satz: »Reiche Leute sind arrogant.« Oder: »Du musst hart arbeiten, damit aus dir ein anständiger Mensch wird.« Wenn du nun jemals in deinem Leben das Ziel haben solltest, Reichtum zu erreichen, ohne dabei arrogant zu werden, wird dich dieser Glaubenssatz ausbremsen. Außer, er wird dir bewusst, und du unternimmst aktiv etwas daran, das zu ändern.
In meinen Seminaren erzähle ich oft, wie wichtig es meinen Eltern war, was andere über uns dachten. Nicht schwer sich vorzustellen, dass mich die Wiederholung dieses Inhaltes in Wort und Tat jahrelang beeinflusste. Wie jedes Kind beobachtete ich das Verhalten meiner Eltern ganz genau und glaubte ihnen natürlich. Daraus lernte ich, dass es wichtig ist, was andere über mich denken. Es ist weniger ein Glaubenssatz, als vielmehr ein Ablauf in der Verhaltensweise meiner Eltern, der mich geprägt hatte. Diesen Ablauf konnte ich immer wieder beobachten, hatte ihn gespeichert und wollte ihm entsprechen. Auch die verschiedenen Formen des Druckes oder von Belastungen speichern sich natürlich ab. Zum Beispiel: Erwartungsdruck, Leistungsdruck, Lebensdruck, usw.
Solche oder ähnliche Themen bewegen sich in einer Randzone: Sie können sich zu mentalen oder emotionalen Blockaden entwickeln.
Emotionale Blockaden der psychischen Ebene können aufgrund kleiner Schock- bzw. Schreckensmomente entstehen. Wenn wir erschrecken, wird das im Energiefeld gespeichert. Aus diesem Grund finde ich es nicht lustig, wenn beispielsweise Kurzfilme über WhatsApp verschickt werden, bei deren Ende man wie aus dem Nichts angeschrien wird oder schlimmer, eine gruselige Maske dich anzuspringen scheint.
Beispiel: Eine Kundin von mir litt, seitdem sie 18 war, unter einer schlimmen Hautkrankheit. Niemand fand heraus warum. Im Energiefeld wurde ich jedoch fündig, sie musste mit 18 Jahren einen Schreck erlebt haben. Nach Rückfrage bestätigte sie, dass sie damals in den Ferien bei einer Gasexplosion enorm erschrocken war. Geschehen sei ihr nichts und es war ja nicht schlimm, doch sie habe noch minutenlang am ganzen Körper gezittert.
Solche Momente werden im Energiefeld gespeichert und können im Lebenskalender oder limbischen System aufgelöst werden. Die Inhalte emotionaler Blockaden können, wie bereits bei den mentalen Blockaden beschrieben, einfacher oder kombinierter Natur sein.
Hier ein Beispiel einer Kombination: Ein Kind steht barfuß auf dem Rasen und isst einen Apfel. In diesem Moment beobachtet es ein anderes Kind, das von einem Baum fällt. Barfuß im Rasen, Apfel essend und erschrecken – diese Kombination der drei Elemente wird im limbischen System gespeichert und kann später im Leben eine Allergie auslösen. Jahre später kann es geschehen, dass der Betroffene auf einer Wiese stehend einen Apfel isst und mit einer Hautallergie reagiert, ohne die geringste Ahnung zu haben, weshalb.
Das Erlebte wird reproduziert und der Körper reagiert mit Stress. Es wird einer »plötzlich« auftretenden Allergie zugeschrieben, ohne jemals den Zusammenhang dafür herauszufinden. Auch in solch einem Fall kann die Speicherung über das limbische System, ich nenne das den Lebenskalender, ein Begriff, der von Horst Krohne »erfunden« wurde, harmonisiert werden.
Heutzutage gibt es leider viele Möglichkeiten, solche Kombinationen von Inhalten zu speichern. Wenn wir beispielsweise vor dem Fernseher essen und gerade etwas kauen, während emotional Belastendes gezeigt wird, dann wird das im Energiefeld gespeichert. So kommt es immer wieder vor, dass wir bei Klienten, die Videospiele mit brutalem Inhalt gespielt haben, solche Speicherungen versuchen zu löschen. Ebenfalls im Lebenskalender können emotional belastende Themen wie Scheidungen, starke Stressphasen, Unfälle, Ohnmachtssituationen, Missbräuche, usw. aufgelöst werden.
Jeder Mensch reagiert anders auf emotionalen Stress. Speziell tief liegende emotionale Speicherungen löse ich über das 8. Chakra, das Seelenchakra, auf. Mitunter sind im Seelenchakra schwere Traumata und Blockaden wie schwere Unfälle, schwerwiegender sexueller Missbrauch und Ohnmachtssituationen abgelegt, sodass wir sie tief greifend auf der Ebene der Zellen auflösen können. Auch das Beispiel zu Beginn des Buches mit der Klaustrophobie löste ich über das Seelenchakra.
Verschiedenartige Ängste, so zum Beispiel Höhenangst, Spinnenphobie oder Flugangst, sind, je nachdem, entweder auf der seelischen oder emotionalen Ebene zu finden. Am individuellen Empfinden des Erlebten liegt es, wie tief und auf welcher Ebene das Trauma im Menschen gespeichert wurde.
Körperliche Blockaden zeigen sich überall dort, wo Symptome für den Menschen deutlich spürbar sind: Eingeschränkte Beweglichkeit der Extremitäten oder der Gelenke, Atemschwierigkeiten bei Schnupfen oder Asthma, geschwächte Blutgefäße nach einem Schlaganfall oder einer Lungenembolie, andauernde Verspannungen, Kopf- und Nackenschmerzen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, nervöser Magen, Asthma. Die Liste ließe sich natürlich noch erweitern, dennoch erscheint mir die Erwähnung dieses einen Themas wichtig: unser Herz. Zu spüren sind Herzerkrankungen meist körperlich. Wenn wir in solchen Fällen tiefer suchen, finden wir die Ursachen dafür jedoch auf der emotionalen oder der seelischen Ebene.
Es versteht sich von selbst, dass der liebevolle und umsichtige Umgang mit uns selbst und unserem Körper von enormer Wichtigkeit ist. Konditionierungen aus der Kindheit sind prägend, und negative Wortwiederholungen können Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit haben. Als Folge davon lehnt man sich auf der mentalen Ebene vielleicht ab, anstatt sich zu lieben. Gut möglich, dass sich das Herz längst gemeldet hat. Vielleicht mit Rhythmusstörungen, starkem Pochen oder Schmerzen. Wichtig wäre dann, auf diese Impulse zu hören und sich zu fragen: Was will es mir sagen? Denn das Überhören des Herzens hat in der Regel Folgen für unsere Gesundheit!
Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass eine Blockade ein Hindernis darstellt, das dein Potenzial und/oder deinen Handlungsspielraum einschränkt. Allenfalls werden dadurch Möglichkeiten im Leben untergraben und, trotz Disziplin und Anstrengung, Ziele nicht erreicht. Hierzu ein paar Beispiele:
–Du bereitest dich sehr gut auf eine Prüfung vor, hast jedoch währenddessen ein Blackout.
–Eine werdende Mutter bereitet sich intensiv auf das Leben mit einem Kind vor. Im späteren Alltag dann hat sie große Schwierigkeiten, eigene Vorstellungen umzusetzen. Zu sehr ist die eigene Mutter oder Schwiegermutter mit allzu gut gemeinten Ratschlägen zur Stelle, sodass die junge Mutter plötzlich sämtliche Absicht auf die Goldwaage legt und jede ihrer Handlungen genau überprüft.
–Ein sehr talentierter und guter Sportler, stets der Beste im Team des Sportvereins, bereitet sich diszipliniert auf einen Wettkampf vor. Am Wettkampftag selbst geht jedoch nichts mehr.
–Ein in der Kommunikation sehr starker und sympathischer Mensch, stets gut gelaunt und in jeder Situation überlegen, reagiert sehr emotional auf das Schreien eines Kindes, ein Außenreiz, der bei ihm einen wunden Punkt berührt.
–Selbstbewusste und attraktive Menschen, die bei näherem Kennenlernen eines möglichen Partners ihre ganze Lockerheit verlieren, demnach in Situationen, die sie emotional berühren und in denen es ihnen besonders wichtig ist, gut dazustehen.
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