Kitabı oku: «DEINE SEELENHEIMAT IM UNIVERSUM. Die Seelensphären und ihre Geschöpfe»

Yazı tipi:


CHAMUEL SCHAUFFERT

Deine Seelenheimat im Universum

Die Seelensphären

und ihre Geschöpfe

Entdecke, wer du wirklich bist!


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Herausgeber & Lektor Michael Nagula
Textredaktion Renate Schilling
Einbandgestaltung Guter Punkt
Layout & Satz Birgit Letsch
Druck CPI books GmbH

ISBN Hardcover 978-3-95447-518-6

ISBN eBook 978-3-95447-519-3

Copyright © 2021 by Chamuel Schauffert & AMRA Verlag

Die hier vorgestellten Informationen, Ratschläge und Übungen sind natürlich subjektiv. Sie wurden zwar nach bestem Wissen und Gewissen geprüft, dennoch übernehmen Verfasser und Verlag keinerlei Haftung für Schäden gleich welcher Art, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der Informationen, Tipps, Ratschläge oder Übungen ergeben. Im Zweifelsfall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

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Inhalt

Einleitung

ANFANG und ENDE

Von der Einheit zum Universum

Die Schöpfung und das Universum

Die Entstehung des Universums

Der Aufbau unseres Universums

Projekte in unserem Universum

Das Projekt ERDE

Inkarnation auf die Erde

Die Rolle des gefallenen Seraphims

Die Illusion des vollkommenen Engels

Auswirkungen der Luzifer-Energie

Der irdische Alltag als Übungsfeld

Die SEELENSPHÄREN

Die Entstehung der Seelensphären

Aktuelle Vorsteher der Seelensphären

Aktuelle Seraphim-Begleiter der Sphären

Vom unterschiedlichen Charakter der Seelensphären

Vom Eintauchen in verschiedene Seelensphären

Der goldene Kern und der Zwilling

Der Seelenpartner

Die Seelensphären und die Erde

Arbeiten mit den Seelensphären und geistigen Begleitern

Hilfreiche Tipps

Einstieg in die Seelensphären

1Seelensphäre Lemurien

Meditation Lemurien-Sphäre

2Seelensphäre Regenbogen

Meditation Regenbogen-Sphäre

3Seelensphäre Feen & Elfen

Meditation Feen & Elfen-Sphäre

4Seelensphäre Wal & Delphin

Meditation Wal & Delphin-Sphäre

5Seelensphäre Sirius-Sphäre

Meditation Sirius-Sphäre

6Seelensphäre Orion

Meditation Orion-Sphäre

7Seelensphäre Plejaden

Meditation Plejaden-Sphäre

8Seelensphäre Larimar

Meditation Larimar-Sphäre

9Seelensphäre Sun & Star

Meditation Sun & Star-Sphäre

10Seelensphäre Zamarah

Meditation Zamarah-Sphäre

11Seelensphäre Ansara

Meditation Ansara-Sphäre

12Seelensphäre Engel

Meditation Engel-Sphäre

Danke

Über die Autorin

Einleitung

Solange ich zurückdenken kann, hat mich das Menschsein fasziniert. Warum sind die Leute unterschiedlich, und wieso verstehe ich manche Menschen und andere gar nicht? Was bringt mich dazu, jemanden sympathisch zu finden, obwohl ich ihn gar nicht kenne, und wie kommt es, dass ich bei manchen Menschen ein ungutes Gefühl entwickle, dem nichts Äußerliches zugrunde liegt? Was genau macht den Unterschied aus?

Und warum kommen Menschen auf die Erde und warum gehen sie wieder? Wozu sollte dieses Kommen und Gehen gut sein? Ich fand es unbeschreiblich mühevoll, auf die Erde zu kommen und erwachsen zu werden, und dann soll ich nach einigen Jahren einfach so wieder sterben?

Ausgelöst wurden diese Fragen, als ich etwa zehn Jahre alt war und ein Kind in meiner unmittelbaren Nachbarschaft verstarb. Im Gegensatz zu anderen freute ich mich und dachte: Cool, sie hat es geschafft! Diesen Gedanken behielt ich aber wohlweislich für mich, denn mein Umfeld reagierte ein klein wenig anders. Ich konnte die Reaktion der Erwachsenen nicht mit meiner in Einklang bringen und fing an, mich mit dem Thema Menschsein näher zu beschäftigen.

Sehr weit bin ich damals nicht gekommen, schlicht weil ich mit niemandem darüber sprach. Was ich jedoch zu verstehen begann, war, dass alles, was mir auf der Erde begegnet, beseelt ist: Pflanzen ebenso wie Tiere, Wasser ebenso wie Luft oder Erde, Steine, Erze oder Metalle. Die Erde ist gleichfalls pure Energie/Seele.

Irgendwann holte mich der tägliche Wahnsinn mit Schule, Familie und Sport wieder ein, und das Thema »Was ist der Sinn des Lebens?« rückte leider in ziemlich weite Ferne. Wirklich los ließ es mich jedoch nie mehr.

Die Faszination unseres Ursprungs bewegt nicht nur mich. Sie bewegt die Menschheit. Was geschah vor unserem Erscheinen auf der Erde, und was geschieht mit unserer Seele nach dem Verlassen des Körpers? Ganz genau erkennen wir das natürlich erst, wenn wir im unmittelbaren Prozess des Geschehens sind. Eine Ahnung haben die meisten Menschen dennoch. Schließlich glauben viele Religionen und Kulturen an ein Weiterleben nach dem Verlassen des Körpers. Und auch ich war immer der festen Überzeugung, dass dieses Menschsein nur ein kleiner Unfall ist und wir danach endlich wieder unsere wahre Form annehmen können.

Mein Drang, mehr über unsere Herkunft zu erfahren, erwachte zu neuem Leben, als der Prozess meines spirituellen Erwachens begann. Die Erde und alles, was darauf existiert, ist spannend, und die Art unseres Seins auf der Erde zog mich in ihren Bann. Das große Ganze im Zusammenspiel ist außerordentlich aufregend. Ich wollte mehr wissen und begann tiefer zu graben.

Durch ein persönliches Ereignis kam ich mit einer Weisheit in Berührung, die ich heute Seelensphäre oder Seelenheimat nenne. Das Erforschen der Seelensphären ließ mich umfassender in die spirituelle Schöpfungsgeschichte unseres Universums eintauchen. Die Entwicklung und Weisheit der unterschiedlichen Seelen und ihre Charaktere berühren mich immer noch bis ins Innerste, denn die verschiedenen »Welten« in unserem Universum besitzen eine Schönheit und Kraft, die in allem lebt.

Dieses Wissen möchte ich in diesem Buch vermitteln. Denn wir alle stammen aus unterschiedlichen Seelensphären, und uns wird auf der Erde die Freiheit geschenkt, unsere universale Schöpfung aus diversen Blickwinkeln zu erfahren. Im März des Jahres 2015 wurde das vorerst letzte Seelensphären-Tor geöffnet. Daher sind aktuell zwölf Seelensphären aktiv auf der Erde vertreten:


~Lemurien-Sphäre

~Regenbogen-Sphäre

~Feen & Elfen-Sphäre

~Wal & Delphin-Sphäre

~Sirius-Sphäre

~Orion-Sphäre

~Plejaden-Sphäre

~Larimar-Sphäre

~Sun & Star-Sphäre

~Zamarah-Sphäre

~Ansara-Sphäre

~Engel-Sphäre

Wir alle gemeinsam dürfen uns bewusst sein, was für ein faszinierendes Geschenk das Leben auf der Erde ist.

Die kosmische Liebe auf unterschiedlichste Weise auf der Erde zu entdecken und ausprobieren zu dürfen, ist eine überaus großzügige Gnade von Gaia. Hier auf der Erde haben wir die Möglichkeit, zwölf verschiedene Seelensphären auf einer Ebene zu erfahren. Was für ein fantastisches Abenteuer!

Mir ist bewusst, dass es verschiedene Konzepte dazu gibt, wie das Universum entstand, aufgebaut ist und funktioniert. Einer sagt dies, der andere das, und der nächste ist der Meinung, das sei alles falsch und wir seien nur Zufall.

Vielleicht gelingt es dir, deinen Geist für neue Möglichkeiten zu öffnen. Nichts ist in der göttlichen Schöpfung unmöglich. Vor tausend Erdenjahren wäre ein Leben, wie wir es heute führen, unvorstellbar gewesen. Erscheint dir eine Wahrheit vollkommen unvorstellbar, dann bedenke, dass je nach Aussicht und Blickwinkel die Dinge anders erscheinen. Keine Ansicht ist einfach nur falsch, und keine ist einfach nur richtig. Es handelt sich immer um unterschiedliche Aspekte von dem, was ist.

Jedes Wesen hat das Recht auf seine Meinung und seine Ansichten. Gerade das ist es, was unser Universum göttlich werden lässt, denn es spiegelt die unterschiedliche Natur der verschiedenen Seelensphären wider. Ist dir deine Seelensphäre nicht gegenwärtig, dann ist das ein wundervoller Grund, dieses Buch zu erforschen. Vielleicht fühlst du dich zu einer Seelensphäre besonders hingezogen. Ist das der Fall, kann das Folgendes bedeuten:

1.Du kommst aus dieser Seelensphäre.

2.Dein Seelenzwilling oder Seelenpartner kommt aus dieser Sphäre.

3.Du benötigst diese Energie gerade in einem hohen Ausmaß.

4.Diese Seelensphäre hat beschlossen, dich auf besondere Weise zu unterstützen.

Mir ist bewusst, dass dieses Buch so manches spirituelle Konzept über Bord wirft. Wenn du dich mit manchen meiner Aussagen nicht anfreunden kannst, dann überspringe einfach ein Kapitel oder lass das Buch ruhen. Das Wissen wird in dir weiterwirken und wird nach und nach seine tiefgreifende Energie entfalten.

Du solltest dich niemals zwingen, etwas verstehen zu müssen. Du hast das Recht, deine Wahrheit auf deine Weise zu leben. Lass dir niemals vorschreiben, was du zu glauben hast.

Es ist jederzeit ein »Du darfst«, sofern du willst.

Du bist einzigartig, und daher wirst du die Informationen in diesem Buch auf deine Art nutzen. Jeder Weg, den du beschreitest, ist dein Weg, und jede Aussage von mir nur ein Samenkorn, das du wachsen lassen kannst. Meine Empfehlung: Ignoriere, was dich nicht berührt, und lebe, was dich bewegt.

Wir alle werden von feinstofflichen Seelen begleitet. Die Betonung liegt hier auf begleitet. Weder Seraphim wie Michael, Raphael oder Uriel noch Avatare wie Rowena, Buddha oder Saint Germain werden dir Wünsche erfüllen. Die Erfüllung deiner Wünsche liegt absolut in deiner eigenen Verantwortung.

Deine Begleiter werden darauf bedacht sein, dass du deinen eigenen Willen wahrnimmst und ausführst. Sie werden dich unterstützen, dich manchmal ein Stück des Weges tragen, jedoch werden sie niemals deinen Weg für dich beschreiten!

Die eigene Wahrheit zu finden endet in unendlicher Freude – doch suche sie nicht verbissen, sondern mit Leichtigkeit! Dieses Buch möchte dir dabei helfen.

Du bist herzlich eingeladen, die Sphären der Seelenheimat-Energien zu erforschen und dir dabei neu zu begegnen.

Viel Freude und Erkenntnis beim Entdecken deiner wahren Heimat im Universum!

Deine Chamuel


ANFANG und ENDE

Wo ist der Anfang und wo das Ende? Nun, ich denke, es gibt weder das eine noch das andere. Unser Universum ist entstanden und es wird vergehen. Das bedeutet jedoch nur, dass wir nicht mehr in der Form existieren, in der wir gerade sind.

Wir lösen uns auf und verschmelzen mit der Einheit, bis ein neues Universum entsteht, in dem wir wirken.

Letztlich ist alles ein gigantischer Energiekreislauf. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, sondern nur ein Erfahren und Lernen. Einzig unser irdisches Bewusstsein lässt uns glauben, dass es ein Gestern und ein Morgen gibt. In Wahrheit gibt es nur das Jetzt, den Augenblick oder den Moment.

Unser Universum entstand, und mit ihm – im selben Jetzt – entstand unser kosmisches Dasein. Es bildeten sich Energiezentren – ich nenne sie »Seelensphären«. In ihnen ist das Herzzentrum oder der goldene Kern unserer Seele verankert. Bewegen wir uns im Universum, dann verlassen wir unsere Sphäre und kehren nach dem Abenteuer wieder in die Seelensphäre zurück.

In unserem Universum gibt es Millionen von Seelensphären, und auf der Erde sind zwölf von ihnen aktiv. Aus diesen Sphären inkarniert alles, was wir auf der Erde sehen, und auch manches, was wir als Menschen nicht sehen können. Im Rahmen meiner spirituellen Arbeit wurde mir viele Male die Ehre zuteil, den Seelen mitteilen zu dürfen, welcher Seelensphäre sie angehören. Diese berührenden Begegnungen zeigten mir, wie außerordentlich wichtig das Wissen über unseren universalen Ursprung ist.

Es wäre mir eine Freude, dich mit diesem Buch darin zu unterstützen, deine wahrhaftige Identität zu entdecken. Wenn du möchtest, wird dich dieses Buch ein Stück des Weges zu dir selbst begleiten. Durch das Lesen und das Eintauchen in die Seelensphären gewinnst du fühlbare Erkenntnisse. Deine Erinnerungen an dich selbst werden dich beflügeln, deine Stärken zu entdecken und erfüllt auf der Erde zu leben. Selbstverständlich gibt es in jeder Sphäre Energien, die dir vertraut sind und zu denen du dich hingezogen fühlst, denn letztlich sind wir alle eins. Dennoch bist du einer Sphäre angehörig und bleibst ihr treu, bis wir wieder in die Einheit eintauchen.

Die Seelensphären senden eine Vielzahl unterschiedlicher Daseinsformen und Wesensarten auf die Erde. Die Charaktere könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Nur einige wenige Beispiele sind die Tiere, die Kristalle, das Wasser, die Bäume und natürlich die Licht- sowie die Engelwesen. Mit unbeschreiblicher galaktischer Kreativität bereichern die verschiedenen Wesensarten der Seelensphären das Leben auf der Erde. Alle Körperformen auf der Erde, gleich ob Pflanzen, Tiere, Menschen oder Kristalle, sind in den Seelensphären existent. Auf der Erde gibt es nichts, was nicht bereits im Universum seinen Ursprung findet! Das gilt sowohl für die Formen der »Materie« wie für unsere Gedankenwelt.

Allerdings inkarnieren nicht alle Wesen aus den Sphären ins irdische Matrixfeld. Auf der Erde ist nur ein geringer Anteil der Wesenheiten aus den Seelensphären vorhanden. Im Durchschnitt inkarnieren lediglich ein Drittel der Wesensarten aus den Seelensphären. Die Seelensphären sind millionenfach kreativer, als es auf der Erde den Anschein erweckt.

Wir alle können wesentlich zur Bewusstwerdung der eigenen Seelensphäre beitragen. Jeder Einzelne auf der Erde hat eine vollkommene Verbindung zu seiner Seelensphäre. Je mehr du dich mit deiner Bewusstwerdung auf der Erde beschäftigst, desto intensiver trägst du persönlich zur Weiterentwicklung in deiner Sphäre bei.

Doch bevor wir tiefer in die Welt der Seelensphären eintauchen, ist es sinnvoll, erst einmal das Universum insgesamt sowie das Projekt Erde näher zu betrachten.

Von der Einheit zum Universum

Ich unterscheide unser Dasein in zwei Kategorien. Einerseits gibt es die Einheit, aus der wir alle kommen und in die wir eines Tages wieder zurückkehren. Andererseits gibt es das Universum. Das Universum entspricht einer Luftblase innerhalb des riesigen Ozeans der Einheit, aus dem es entstand.

Die Einheit bedeutet für mich die Quelle oder das Energiezentrum – auch als Gott bezeichnet –, aus dem alles hervorgeht, und sie umfasst alle Seelen, die jemals erschaffen wurden. Hier im Buch differenziere ich Gott und Einheit. Gott betrachte ich als das schöpferische Prinzip der Einheit im Zentrum des vollkommenen, liebenden Bewusstseins aller Seelen.

Selbstverständlich existiert unser Universum ebenfalls innerhalb der Einheit, doch es ist durch eine feine Membran von der Einheit abgeschirmt. Unser Universum treibt wie eine Luftblase im Meer der Einheit, von dem es umgeben ist.

Auch wenn unser Universum momentan nicht fähig ist, wieder in die Einheit einzutauchen, streben wir als »Universianer« doch unaufhörlich auf die Einheit zu. Dabei ist die gesamte universelle Schöpfung durch eine Silberschnur mit der Einheit und mit Gott verbunden. Aufgrund unserer speziellen Situation ist es uns zwar verwehrt, das absolute Einheitszentrum zu berühren, doch sind wir nicht wirklich getrennt!

Aus der Einheit fließt ein stetiger Strom göttlicher Weisheit und Liebe in unser Universum, jedoch fließt keine Energie aus dem Universum in die Einheit zurück.

Wir besitzen in unserem Innersten den elementaren, unbezwingbaren Willen, uns mit der Einheit zu vereinigen und wieder zu verschmelzen. Jeglicher Bewusstseinsprozess dient dem Ziel, mit der Einheit eins zu werden. Welchen Weg wir auch wählen, letzten Endes gelangen wir an die universale Grenze zur Einheit. Sobald alle Wesenheiten in unserem Kosmos ihre eigene Göttlichkeit erkannt haben, werden wir in einer fließenden Bewegung wieder eins mit der Einheit.

Wir verschmelzen hierbei mit der Liebe, die wir sind.

Die Schöpfung und das Universum

Gott und die Schöpfung in verständlichen Worten zu beschreiben ist keine leichte Aufgabe. Ich möchte dennoch einmal den Versuch starten, das Prinzip der universalen Schöpfung und der Seelensphären darzustellen. So viele Seelen es gibt, so viele Sichtweisen gibt es. Alles zusammen ergibt die Schöpfung.

Gott ist das absolute, allumfassende liebende BEWUSSTSEIN und bildet eine Einheit mit allem, was ist. Gott ist Liebe und Weisheit. Gott ist existierende, denkende, handelnde Energie und besteht aus absoluter, vollkommener LIEBE.

Gott ist sich seines allumfassenden SEINS einschließlich seiner Schöpfung, der Einheit, bewusst.

Auf der Erde herrscht das gleiche Prinzip. Alles, was auf der Erde existiert, macht unsere Erde aus. Der einzige Unterschied zur Einheit besteht darin, dass die Einheit unendlich ist.

Göttliches Liebes-Bewusstsein ist ALLES und NICHTS. Niemals gibt es eine andere Energie im Bewusstsein des Zentrums als LIEBE, und es ist wichtig, diesen Gedanken immer in sich zu tragen. Daraus ergibt sich, dass Gott frei von Bewertung und Leid ist. Gott ist nicht fähig, solche »Gedanken« zu ersinnen.

Unser Verständnis von Gott muss entsprechend revidiert werden. Das Zentrum, oder Gott, ist Liebe, und diese Liebe steht uns jederzeit zur Verfügung, wo immer wir uns befinden. Wir sind immer mit unserer Quelle verbunden.

Aktuell fließt nichts, was in unserem Universum existiert, in die Einheit zurück. Das bedeutet, dass sich unser Universum weiterhin in der Ausdehnungsphase befindet.

Das ist irdisch-wissenschaftlich nachgewiesen. Wir können das auch als Ausatmungsphase betrachten, auf die irgendwann in der Zukunft die Einatmungsphase folgen wird.

Es gibt in unserem Universum (oder Kosmos) keine zentrale Quelle, aus der die göttliche Energie strömt, vielmehr strömt die Energie aus der Einheit gleichmäßig in unser Universum ein und verteilt sich in alle Winkel. Der intensivste Energiestrahl aus der Einheit dringt durch die Membran in der Engel-Sphäre ein. Hier ist die Abgrenzung zur Einheit sehr fein und daher durchlässiger. Nachdem die Engel die Energie ins Universum geleitet haben, sind unterschiedliche Wesen daran beteiligt, die Energie im Kosmos zu verteilen. Jedes Wesen kann, soll und darf die Energie nach eigenem Ermessen für sich nutzen, denn in unserem Universum repräsentieren wir alle die göttliche Schöpferkraft. Alle gemeinsam erschaffen wir durch die Nutzung der göttlichen Energie unsere Realität.

Das Wissen um unsere eigene Schöpfungskraft lässt uns erkennen, dass wir das Universum mit seinen Seelensphären und Projekten selbst kreieren und fähig sind, alles zu erschaffen, was wir wollen. Eines können wir allerdings nicht: Wir sind nicht befähigt, neue Wesen zu schöpfen! Dies geschieht ausschließlich im Zentrum der Einheit. Die göttliche Seelenschöpferkraft besitzt nur das Zentrum der Quelle.

Das bedeutet, dass alle Seelen in unserem Universum seit Anbeginn vorhanden sind. Keine kommt hinzu und keine verlässt das Universum. Wir sitzen alle bis zur Auflösung des Kosmos in einem gemeinsamen Boot. Und obwohl die Quelle oder Gott nicht in unserem Universum unmittelbar als Zentrum vorhanden ist, ist sich Gott aller Wesenheiten seiner Schöpfung allzeit bewusst. Gott hält die Verbindung durch eine Silberschnur aufrecht, und durch diese Silberschnur werden wir direkt vom Zentrum aus mit Liebe gespeist. Die Silberschnur besteht zwischen Gott/der Einheit und unserem jeweiligen Urkern im Universum. Unser Urkern ist einer Seelensphäre zugeordnet und wird darin gehütet. Die Seelensphäre ist unsere Seelenheimat, solange wir in diesem Universum leben. Sie ist das Zentrum, in das wir nach einer Inkarnation immer wieder zurückkehren. In den Seelensphären vollbringen wir den Prozess unserer Bewusstwerdung. Dort findet auch unser Aufstiegsprozess statt.

Sprichst du im Universum zu Gott, wird deine Botschaft entweder von einem Seraphim-Engel oder einem Avatar-Lichtwesen empfangen. Ich befürchte, dass Gott für jegliche Art von Reklamationen oder Jammern taub ist. Für Liebesgeflüster ist er jedoch absolut offen. Richtet ein Mensch beispielsweise ein Gebet, eine Bitte oder einen Dank an Gott, werden diese Botschaften meist von Seraphim Michael empfangen. Er gilt als göttlicher Stellvertreter und ist dafür zuständig, die Koordination des Universums zu managen. Er leitet die Energie an die geistigen Begleiter der inkarnierten Wesen weiter, und diese entscheiden, wie sie optimal unterstützen können. Ist eine Bitte mit deinem jetzigen Lebensplan nicht vereinbar, wird sie für dich unerfüllt bleiben. Letztlich erfüllt die Energie in unserem Universum alle Bedürfnisse und Wünsche, die wir jemals geäußert haben, nur der Zeitpunkt und der Ort variieren. Wünsche, die anderen Seelen Schaden zufügen, werden generell nicht erfüllt und fließen postwendend zum Absender zurück.

Die Entstehung des Universums

Unser Universum ist lediglich eines von Millionen Universen im Sein der Einheit. Und jedes einzelne Universum hat seinen besonderen Zauber, so auch unseres.

Das Universum erscheint, von der Erde aus betrachtet, unendlich. Doch von der wahrhaftigen Unendlichkeit der Einheit aus gesehen ist es nicht größer als eine winzige Luftblase im Ozean. Der Ozean ist die Einheit, die kleine Luftblase ist unser Universum. Das Universum (also die Luftblase) ist rundherum umgeben von der göttlichen Liebe, der Einheit (dem Ozean). Wir schweben mit unserem Universum im Ozean der Einheit, treiben im Meer der Liebe. Innerhalb des Universums leben die verschiedenen Wesenheiten und bilden zusammen die Seelensphären und alles, was noch in unserem Universum existiert.

In der unendlichen Einheit formen sich durch Liebeswellen ständig sanfte oder auch mal gewaltige Energiestrudel, die der Beginn eines jeden Universums sind. Das ist vergleichbar mit dem irdischen Ozean, der verschieden starke Wellen erzeugt, in denen Milliarden von Luftbläschen entstehen. Liebeswellen entstehen in diversen Bereichen der Einheit und setzen sich aus unterschiedlichen Aspekten der Schöpfung zusammen. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung der Energien sind alle Universen verschieden. Was alle Universen verbindet, ist die Tatsache, dass sie sich nach einer gewissen »Zeit« von selbst wieder auflösen und nahtlos und ohne große Hindernisse in die Einheit eingliedern. Sie verschmelzen mit anderen Aspekten der Quelle und treiben im Strom der unendlichen Liebe dahin, bis sie von einer neuen Welle getroffen werden und ein neues Universum entsteht. Das ist ein normaler Vorgang, den wir alle schon millionenfach erlebt haben.

Unser Universum ist anders, da wir es nicht einfach verlassen können, um wieder in die Unendlichkeit der Einheit einzutauchen. Wir sind das Universum der Polarität. Wie alle anderen Universen entstanden wir durch eine Liebeswelle, doch diese war besonders gigantisch, sozusagen ein Liebes-Tsunami von kolossalem Ausmaß. Die Wesen am Ort des Geschehens tauchten mit ihrer gesamten Seele in den Energiestrudel ein – und fanden sich im Universum wieder. Einige Seelen am Rande des Geschehens tauchten nur mit der Hälfte ihrer Seelenanteile ins Universum ein. Sie bilden eine Ausnahme gegenüber allen anderen Wesen und werden auf der Erde auch gerne als Engel bezeichnet.

Engel sind keine besonders »heiligen« Seelen, sie sind nur intensiver mit der Quelle verbunden als Seelen, die mit ihren gesamten Seelenanteilen ins Universum eingetaucht sind.

Die Liebeswelle traf uns vollkommen unvorbereitet, und mit einem Schlag – dem Urknall –, war Chaos entstanden. Das Entstehen unseres Universums hatte eine nie dagewesene Wucht. Die Auswirkung ist vergleichbar mit einer kolossalen Lawine, die mit Lichtgeschwindigkeit den Mount Everest hinunter donnert. Alle Wesen, alle göttlichen Aspekte, flogen kreuz und quer, und das pure göttliche Chaos erfasste die Wesen und schleuderte alle wild durcheinander. Viele Seelen wurden vom Chaos komplett erfasst und verloren die Kontrolle über ihre vollkommene Bewusstheit. Manchen Seelen gelang es, ihre Bewusstheit aufrechtzuerhalten. Sie bemühten sich, einen vagen Überblick über die Lage zu erlangen.

Zum ersten Mal in der Historie der Unendlichkeit entstand ein Ungleichgewicht, wodurch eine Distanz zwischen den Seelen geschaffen wurde. Das Thema unseres Universums begann sich zu offenbaren: der Beginn der Polarität. Schnell war ersichtlich, dass die Wesen, die ihr Bewusstsein verloren hatten, umgehend und dringend Hilfe benötigten. Die Frage war, wie ihnen Hilfe gebracht werden konnte. Eine Lösung musste gefunden werden.

Seraphim Luzifer startete den Versuch, in die tieferen Bewusstseinsebenen abzutauchen, doch er scheiterte, da er nicht fähig war, seine Schwingung so weit abzusenken. Avatar Saint Germain versuchte sich als Nächster, gleichfalls erfolglos. Auch er war nicht fähig, sein hohes Bewusstsein im notwendigen Maße zu verringern.

Mittlerweile begann sich das Universum unaufhaltsam zu verdichten und zu formen, was eine weitere Distanz zwischen allen Wesen hervorrief. Die Konsequenz war die unaufhaltsame Abtrennung von der Einheit. Es entstand eine hauchdünne Membran, gleich einem feinen, undurchdringlichen Energiefilm, zwischen Universum und Einheit, so dass sich das Tor zur Einheit unaufhaltsam schloss. Keine Seele war fähig, diesen Prozess aufzuhalten.

Ein weiterer verzweifelter Versuch wurde gestartet, das Unaufhaltsame doch noch abzuwenden. Drei Seraphim-Engel übernahmen diese Aufgabe: Seraphim Michael, Seraphim Zadkiel und Seraphim Luzifer. Einer von ihnen sollte seine Schwingung den Wesen angleichen, um ihnen zu Hilfe kommen zu können. Ziel war es, sie durch Berühren wieder in ihr vollkommenes Bewusstsein zu führen. Luzifer übernahm freiwillig die schwierige Aufgabe, seine Energie zu reduzieren, was ohne Hilfe von außen unmöglich war. In Ermangelung von Erfahrung mit einer solchen Situation schien das Verschieben des innersten Kerns der Liebe von Luzifer zu Zadkiel die einfachste Lösung.

Seraphim Zadkiel und Seraphim Luzifer sind Zwillingsseelen. Daher besitzen sie ein gemeinsames Zentrum der Liebe, in dem der goldene Funke der Göttlichkeit verankert ist. Seraphim Michael sah keine andere Möglichkeit, als augenblicklich zu handeln. Er verschob Luzifers Hälfte des Herzzentrums vollständig auf die Seite seines Zwillings Zadkiel. Schlagartig sank Seraphim Luzifer auf die tiefste Ebene des Universums hinab, doch gleichzeitig erhob er sich über alle Wesen im Kosmos, da er bis auf die Herzqualität keine seiner Fähigkeiten verloren hatte.

Die Auswirkungen auf das gesamte Universum, und somit auch auf die Einheit, waren unvorhergesehen. Alle waren überrascht und völlig rat- und hilflos.

Bevor auch nur ein Wesen die Konsequenzen dieser Handlung erfassen konnte, war Luzifer in die tiefen ebenso wie in die höheren Dimensionen des Universums eingetaucht und ward nicht mehr gesehen. Er löste sich auf und gleichzeitig verdichtete er sich. Dabei entstand die Luzifer-Sphäre, ein in sich abgeschlossenes Energiefeld im Universum.

Das geschah zeitgleich mit dem Urknall, als sich die Membran zur Einheit ruckartig und komplett verschloss. Das heißt, dass sich der feine Energiefilm vollständig um unser Universum schloss. Bis auf einen kleinen Spalt gibt es weder für uns noch für die Einheit ein Durchkommen. Dieser kleine Spalt befindet sich in der Engel-Sphäre und wird von Engeln sorgsam gehütet. Kein Wesen außer den Seraphim-Engeln darf sich diesem Spalt nähern. Ihn zu berühren oder sogar hindurch zu fliegen ist auch den Seraphim-Engeln unmöglich.

Mit diesem Prozess änderte sich schlagartig und unwiderruflich die Schwingung unseres Universums. Ab jetzt gab es zwei Seiten. Eine nie da gewesene Energie durchströmte das Universum: die Energie der Polarität.

Luzifer war fortan für alle Seelen unerreichbar und dennoch in allen Winkeln spürbar. Luzifer wurde zu dem, wie wir ihn heute kennen, zu purer Illusion. Seraphim Zadkiel besaß das gesamte Herzzentrum, Luzifer nichts mehr. Anstatt im Einklang leben sie nun in Trennung. Alles und Nichts. Liebe und Illusion. Beendet wird dieser Zustand, sobald alle Seelen ihren Bewusstwerdungsprozess abgeschlossen haben.

Aus diesem Akt entstanden in unserem Universum die Dimensionen mit ihren Ebenen. Die Schwingung der Polarität ist von der ersten bis hinauf in die elfte Dimension spürbar. Einzig die zwölfte Dimension ist davon ausgenommen. In der zwölften Dimension gibt es keine Trennung und damit auch keine Polarität, alle Wesen sind eins. Bis auf eine Ausnahme: Luzifer und Zadkiel. Der eine besitzt die Liebe seines Zwillings in sich, der andere weiß nicht, dass er keine Liebe mehr besitzt, und lebt Illusion. So sind sie beide weiterhin Seraphim-Engel und in der zwölften Dimension vorhanden, ohne dass sie einander im Einssein begegnen.

So nahm die Geschichte unseres Universums ihren Anfang und dauert bis heute an.

Der Aufbau unseres Universums

Nach einer ersten Betrachtung war klar, dass unser Universum einen Weg beschreiten würde, der gänzlich neu war. Alle Erfahrungen, die wir in der Einheit gemacht hatten, waren mit einem Schlag bedeutungslos. Keine einzige Seele konnte aus einem Erfahrungsschatz schöpfen. Alles, wirklich alles, war neu.

Es gab noch immer vollkommen bewusste Seelen, sogenannte Avatare und Seraphim, die augenblicklich begannen, das Chaos mit ihrer Bewusstheit zu ordnen. Sie unternahmen verschiedene Versuche, die Verwirrung zu reduzieren und die Ordnung wiederherzustellen. Alle verbliebenen Avatare und Seraphim tasteten dazu mit ihrem Bewusstsein das jetzt in unterschiedliche Bewusstseinsstufen eingeteilte Universum ab. Sie erforschten die Tiefen des Kosmos, um einen genauen Überblick zu erhalten.

Seraphim Michael richtete sein Bewusstsein gänzlich auf Luzifer, um den Prozess der Aufspaltung wieder rückgängig zu machen, doch seine Bemühungen waren vergebens. Bis heute weist Michael Luzifer in seine Schranken, mehr ist nicht möglich. Hierdurch ist Seraphim Michael im gesamten Universum aktiv und wurde daher zum »göttlichen Stellvertreter« erwählt. Ihm obliegt die Führung unseres Universums. Dieser Aufgabe kommt er bis heute nach.

Avatare (diese Bezeichnung steht für den höchsten Bewusstseinsgrad eines Lichtwesens) begannen, ihre Aufmerksamkeit dem Universum mit seinen nun zwölf Dimensionen und Ebenen zu schenken. Die Ebene, aus der heraus sie agierten, nenne ich zwölfte Dimension. Von hier aus durchstreiften sie mit ihrer bewussten Energie das Universum und erkundeten die Lage der Seelen, die einem Bewusstseinsverlust unterlagen.

Unter den Engeln waren einzig die Seraphim-Engel fähig, aus ihrem Energiefeld ins Universum einzutauchen und diese Aufgabe wahrzunehmen. Die Engel-Sphäre existiert, im Gegensatz zu allen anderen Sphären, nur in der zwölften Dimension, auch wenn nicht alle Engel Seraphim sind. Heute arbeiten Engel aller Bewusstseinsstufen im Universum. Wie sie die Sphäre verlassen, dazu mehr im Kapitel über die Seelensphären. Nur Seraphim Michael war von Anfang an fähig, die Engel-Sphäre zu verlassen und mit den Avataren zu arbeiten.

Mit dem Vorgang des Urknalls spaltete sich die Energie in Schwingungsfrequenzen auf, und es entstanden voneinander abgetrennte Abstufungen/Dimensionen, gleich einem riesigen Wolkenkratzer mit zwölf gigantischen Stockwerken, jedes Stockwerk eine Dimension. Durch Herabsenken der Schwingung, gleichbedeutend mit einem Bewusstseinsverlust, klappte das Universum wie eine Ziehharmonika auseinander. Die Auseinanderfaltung unseres Universums schritt weiter voran, bis sich letzten Endes ein System von 12 mal 12 Bewusstseinsstufen herauskristallisierte, also zwölf Dimensionen mit je zwölf Ebenen. Die verschiedenen Dimensionen und Ebenen befinden sich überall in unserem Universum und nehmen keine besondere Position ein. Es gibt keine speziellen »Plätze«, an denen beispielsweise die fünfte Dimension vorherrscht oder die siebte oder die zwölfte. Das Universum ist allzeit in Bewegung, nichts ist starr.

Das Auseinanderfalten erschwerte eine direkte und klare Kommunikation immens. Eine gänzlich unbekannte Komponente der Göttlichkeit war entstanden. Seelen aus der zwölften Dimension beobachteten die Entwicklung, ohne dass sie auch nur den Hauch einer Chance hatten, etwas dagegen zu unternehmen. Sie verfolgten, wie verschiedene Wesen unaufhaltsam in die unteren Schwingungsebenen gezogen wurden und mehr und mehr ihr Bewusstsein verloren. Doch sie waren unfähig, in den laufenden Prozess einzugreifen. Erstens wussten sie nicht, wie sie dabei vorgehen sollten, und zweitens waren sie noch nicht in der Lage, die zwölfte Dimension zu verlassen. Sie konnten nur ihre Energie, ähnlich einem Laserstrahl, in alle Dimensionen senden und so die Entwicklung beobachten.

Realisierbar wurde die Kontaktaufnahme erst durch Luzifer. Er existierte von der ersten bis zur zwölften Dimension gleichzeitig. Somit schuf er die Basis für die Verbindung zu allen Schwingungsebenen. Die Möglichkeit der Verbindung ergibt sich ausschließlich aus seiner Art der Existenz. Normalerweise existiert eine Seele nur in der Dimension, in der ihr Bewusstsein sich entfaltet hat. Nicht so Luzifer. Aufgrund des Verschiebens seines goldenen Funkens der Liebe in Zadkiel breitete er sich in alle Dimensionen aus. Er besitzt sowohl die niedrigste wie auch die höchste Schwingung. Einzig die Fähigkeit zur Liebe fehlt ihm. Das ist der Grund, warum er keinen Aufstiegsprozess benötigt.

Alle anderen Wesen, die außerhalb der zwölften Dimension leben, müssen einen Bewusstwerdungsprozess durchlaufen. Das größte Hindernis für einen schnellen Aufstieg ist, dass Seelen der unteren Dimensionen keinen Zugriff auf die höheren Dimensionen besitzen. In ihnen schlummert lediglich eine Ahnung davon, dass es mehr geben muss als das, was sie gerade wahrnehmen. Die in uns verborgene Erinnerung an das »Paradies« strahlt allerdings mit einer ungebrochenen Kraft und beflügelt uns, immer weiter voranzuschreiten.

Nachdem sich das Universum in unterschiedliche Bewusstseinsgrade unterteilt hatte, bestand weiterhin die Problematik, dass alle Wesen chaotisch in ihren Dimensionen herumschwirrten. Das Problem löste sich nach und nach auf, indem sich Seelen mit einer gemeinsamen Grundschwingung zusammenfanden, sich verbanden und jeweils ein Energiefeld bildeten. Alles in unserem Universum besitzt seine ureigene Schwingung, jedoch gibt es Seelen, die eine gemeinsame Grundschwingung in sich tragen. Sie schwingen sozusagen auf der gleichen Wellenlänge. Das Energiefeld, in dem sie sich zusammenfanden, könnte man universale Heimat oder »kosmisches Zuhause« nennen. Nachdem alle Wesen ihr »Zuhause« gefunden hatten, schlossen sich die jeweiligen Energiefelder, und die Seelensphären waren entstanden. Es gibt in unserem Universum Millionen von Seelensphären, und zwölf von ihnen bilden das Projekt »Erde«.

Die Seelensphären sind ein Teil unseres Universums, jedoch füllen sie das Universum nicht gänzlich aus. Es gibt viele Projekte außerhalb der Seelensphären, im freien Universum. Diese sind jederzeit für alle sichtbar, in Form von Sternen-, Sonnen- und Planetenwesen (diese habe ich in der Sun & Star-Sphäre zusammengefasst, doch eigentlich befinden sie sich im freien Universum). Ebenso zählen Asteroiden, Kometen und dergleichen dazu. Mit ihnen zusammen gestalten wir Projekte, wie beispielsweise unser Projekt Erde. Unser Universum ist unglaublich vielfältig, und meine Beschreibung gibt nur einen winzig kleinen Ausschnitt aus den unendlichen Möglichkeiten wieder. Das Universum unterliegt einem stetigen Bewusstseinswandel. Die Bewegung des Universums gerät niemals in Stillstand.

Wellen der Veränderung bewegen sich durch alle Dimensionen und Ebenen. Die einzelnen Dimensionen sind nicht wirklich getrennt, die Übergänge sind fließend.

Unsere momentane Situation ist die Ausatmungsphase. Das bedeutet, dass Energie aus der Einheit ins Universum fließt. Eines Tages wird jedoch ein Stillstand eintreten. Das ist der Augenblick, in dem wir alle (außer Luzifer) unsere Bewusstwerdung vollendet haben und bereit für die Rückkehr in die Einheit sind. Dann hält das Universum den Atem an. Für einen Augenblick steht dann die universale Schöpfung still. Nachdem die Schöpfung angehalten wurde, beginnt Gott mit der Einatmungsphase. Das Universum löst sich auf, und wir verschmelzen wieder mit der Einheit. Ist der Vorgang der Rückkehr in die Einheit beendet, entsteht nochmals ein kurzer Atemstillstand, bevor auch Luzifer in die Einheit zurückbefördert wird. Dieser Verschmelzungsakt geschieht mit einer gewaltigen Explosion, in der sich das gesamte Universum auflöst.

Projekte in unserem Universum

In unserem Universum geschieht es immer wieder, dass unterschiedliche Wesen sich verbinden und an der Idee eines Projektes feilen. Ein Spiel wird kreiert. Alle, die möchten, dürfen mitspielen, solange sie sich an die Regeln (kosmische Gesetze) halten. Es ist Seelen zum Beispiel nicht erlaubt, ein Projekt einfach zu verlassen. Können die Regeln nicht eingehalten werden, wird das Spielfeld verändert. Die Regeln bleiben immer gleich, nur die Umstände erscheinen anders.

Innerhalb des Energiefeldes eines Projekts sind mehrere Spielfelder vorhanden, wie zum Beispiel die Erde und ihr Abkommen mit den Seelensphären und anderen Planeten. Meistens ist eine Galaxie ein großes übergeordnetes Projekt. Persönliche Spielregeln werden je nach der Lebensaufgabe eines Projekts festgelegt. Nicht nur Lichtwesen besitzen persönliche »Spielpläne« und Gesetze, das gleiche gilt für jedes einzelne Projekt, für alle Galaxien und Seelensphären im Universum. Mit irdischen Worten: Es gibt galaktische Richtlinien (göttliche Gesetze), die befolgt werden müssen. Jeder Kanton/jedes Bundesland (Galaxie) hat jedoch die Möglichkeit, diese Richtlinien in einem gewissen Rahmen auszulegen, wie es seinen Plänen und Gegebenheiten entspricht. Der Rahmen bleibt bestehen. Innerhalb des Rahmens besteht Raum für Individualität oder besondere Bedürfnisse.

Innerhalb des gesamten Universums gelten immer die gleichen, nicht wandelbaren kosmischen Gesetze. Sie sind für alle im Kosmos gültig und müssen von der gesamten Schöpfung eingehalten werden. Einzige Ausnahme: Luzifer. Verlässt er seine Sphäre, so ist auch er dazu verpflichtet, die Gesetze zu beachten, was er allerdings nicht macht. Er überschreitet Grenzen nach seinem Gutdünken, was ihm eigentlich nicht zusteht. Er ignoriert jegliche Regeln und handelt nur nach eigenem Gutdünken.

Die Einhaltung der kosmischen Gesetze im Universum wird durch verschiedene kosmische Räte gewährleistet. Im Universum gibt es in allen Dimensionen und Ebenen kosmische Räte. Sie beobachten die Bewusstwerdung aller Seelen im Universum. Eine Bevorzugung einzelner Wesen ist nicht erlaubt, ganz gleich, ob sie Seraphim Raphael, Avatar Saint Germain oder Pegasus heißen. Es gelten in unserem Universum für alle Wesen die gleichen Gesetze. Auch für besondere Umstände oder Verstrickungen gelten die Regeln. Auf Milde aufgrund eines unglücklichen Zusammentreffens verschiedener Umstände kann keiner hoffen. Das Universum ist klar und eindeutig, was seine Gesetze angeht, und ein Umdeuten der Gesetze ist ausgeschlossen.

Ein universaler kosmischer Rat besteht aus Millionen von Wesen. Im universalen kosmischen Rat wird jede Wesensart durch einen Avatar beziehungsweise Seraphim vertreten.

Beispiele dafür sind:


~ Seraphim Michael für die Engel

~ Avatar Saint Germain für die Lichtwesen

~ Avatar Pegasus für Einhörner

~ Avatar Korana für Sterne und Planeten

~ Avatar Tujmur für Drachen

~ und so weiter …

Das Projekt ERDE

Für uns ein ganz besonderes Projekt ist natürlich das Projekt Erde, das wir nun etwas näher betrachten wollen.

Jetzt, in diesem Moment, ist das Leben auf der Erde unsere greifbare Realität. Wir sind vollkommen ins Menschsein eingetaucht und geben uns unserem Sein auf der Erde hin. Wir werden geboren, leben unser Dasein und verlassen den Körper wieder. So viel ist bekannt. Doch was war davor und was kommt danach, und wie komme ich auf die Erde und wohin gehe ich nach diesem Abenteuer?

Dass dieses Leben auf der Erde zeitlich begrenzt ist, ist für jeden ersichtlich. Ausgehend von dieser Realität gehen wir nun Schritt für Schritt rückwärts, um letztlich an den Ausgangspunkt unserer Reise zu gelangen. Wir werfen einen Blick zurück, damit es leichter wird, das Jetzt zu verstehen.

Schauen wir auf unseren Ursprung im Universum, können wir die Gegenwart und die Zukunft besser nach unseren Vorstellungen gestalten. Das Wissen darum, wie, wo und wer wir sind, erleichtert es jedem, sich selbst und seine Mitmenschen zu verstehen. Und wer für sich selbst ein Verständnis entwickelt, entwickelt auch ein Verständnis für das Universum, in dem wir alle leben.

Ganz ursprünglich kommen wir alle aus der Einheit. Aufgrund einer gigantischen Liebeswelle bildete sich eine Luftblase – genannt Universum –, in die wir hineinpurzelten. Das Universum ist nun unsere Heimat, bis wir eines Tages wieder in die Einheit zurückkehren. Bis dahin werden wir noch einige Abenteuer erleben, unter anderem auf der Erde. Gaia (so der Name unseres Planetenwesens Erde) wird von Seraphim Uriel als ein »Er« bezeichnet und nicht als eine »Sie«. Das bedeutet, dass die Schwingung Gaias eher männlicher und nicht weiblicher Natur ist. Sollte Gaia für dich weiblich sein, so behalte das jedoch ruhig bei.

Vor 12,7 Milliarden Jahren hat Gaia den Entschluss gefasst, sich für neue Wege zu öffnen. In Absprache mit der Seelensphäre Lemurien und mit Seraphim Uriel freute sich Gaia, am Projekt Erde teilzunehmen. Insgesamt zwölf Seelensphären schlossen sich dem Projekt Erde an. Das war sehr aufwendig …

Bevor so ein Projekt gestartet werden kann, ist viel Kommunikation über den Aufbau und Ablauf nötig. Es braucht geraume Zeit für die Vorbereitung, und bis der Startschuss tatsächlich fällt, vergehen viele Millionen Jahre. Alles muss bis ins Detail aufeinander abgestimmt und miteinander abgesprochen werden. Nichts wird dem Zufall überlassen, denn alles im Universum greift ineinander.

Gaia erkannte, dass ihm durch die Teilnahme an diesem Projekt eine wundervolle Chance geboten wurde, seinen Aufwachprozess zu beschleunigen. Für ihn war es ein großer Schritt, hatte er doch noch nie aktiv an einem Projekt teilgenommen. Nachdem Gaia sein Begehren bekannt gegeben hatte, wurde begonnen, einen geeigneten Platz sowie geeignete Mitstreiter zu finden. Ideale Seelensphären waren bald gefunden, und auch der Ort des Geschehens war schnell eruiert. Unsere Galaxie ist recht jung, und Seraphim Uriel sah darin die perfekte Wirkungsstätte für Gaia und die teilnehmenden Seelensphären. Nachdem die Planungsphase abgeschlossen und alles vorbereitet war, wurde das Projekt in die Tat umgesetzt.

Unser Universum ist überaus belebt, und die Menschen sind nur ein kleiner Teil der Schöpfung. Es gibt Milliarden von verschiedenen Bewusstseinsformen, und alles wird durch voll entfaltete Wesen, genannt Avatare oder Seraphim-Engel, beobachtet und betreut. Ihnen ist es gestattet, in alle Belange einzugreifen, sofern es nötig sein sollte. Sie sind in kosmischen Räten vertreten, in denen das gesamte Universum und seine Projekte koordiniert werden. In einem solchen Rat wurde das Projekt Gaia/Erde geboren und anschließend von den teilnehmenden Wesen umgesetzt. Die erste große Handlung bestand darin, zuerst einmal diejenigen Seelensphären ausfindig zu machen, die das Projekt mitgestalten wollten.

Diese Gruppe setzte sich wie folgt zusammen: Lemurien-Sphäre, Regenbogen-Sphäre, Elfen & Feen-Sphäre, Wal & Delphin-Sphäre, Sirius-Sphäre, Orion-Sphäre, Plejaden-Sphäre, Larimar-Sphäre, Sun & Star-Sphäre, Zamarah-Sphäre und Ansara-Sphäre. Die Engel-Sphäre war zu Anfang nicht als aktiv inkarnierende Gruppe mit eingebunden. Sie wollten das Projekt ausschließlich feinstofflich begleiten. Und nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte begonnen werden, das Projekt in materieller Form umzusetzen. Konkret bedeutet das, dass unser Sonnensystem entstand. Unser Sonnensystem bildet gemeinsam mit anderen Planetensystemen unsere Galaxie, und diese ist wiederum an andere Galaxien angeschlossen. So ergibt sich ein allumfassendes Projekt, an dem Milliarden von Wesen unterschiedlicher Herkunft und verschiedener Bewusstseinsstufen teilnehmen.

Vor etwa sieben Milliarden Jahren begann sich also unser heutiges Sonnensystem zu formen, und die einzelnen Planetenwesen nahmen darin ihre Position ein. Nach anfänglichem Gerangel war alles geordnet, und die zweite Phase begann. Nun verbanden die unterschiedlichen Seelensphären ihre Energie mit Gaia.

Alle Seelensphären sind ausschließlich feinstofflich, und der Prozess, Materie zu formen, gestaltet sich mitunter schwierig. Damit dieser Prozess harmonisch verlief, wurde ein schützendes Matrixfeld um Gaia aufgebaut. Sobald der Vorgang abgeschlossen war, waren alle Voraussetzungen für das Projekt geschaffen, und der Startschuss zum Abenteuer Erde war gefallen.

Am Anfang brachten sich die Seelensphären Zamarah, Lemurien sowie die Wal & Delphin-Sphäre aktiv ein, und besonders das Feuerwesen aus Zamarah, die Steinwesen aus Lemurien und das Wasserwesen aus der Wal & Delphin-Sphäre wechselten aus der Feinstofflichkeit in verdichtete Materie. Sie reduzierten ihre Energieschwingung und passten sich der dritten Dimension an. Der Wandlungsvorgang verlief nicht ganz reibungslos, da es immer wieder zu heftigen Energieausbrüchen kam. Hierbei sprengen die Wesen Materie ab, um sich anschließend wieder neu zu verdichten.

Nach und nach trafen weitere Wesen aus den Seelensphären ein und verbanden ihre Energie mit Gaia. Das erste Zeitalter auf dieser Welt, Lemurien, war geboren.

Das Projekt Erde hatte ein völlig neues Konzept, was bedeutet, dass keine Erfahrungswerte zur Verfügung standen. Die Verantwortlichen der jeweiligen Seelensphären waren bemühten, für unterschiedliche Wesen eine passende Form zu arrangieren, was manchmal zu chaotischen Verhältnissen führte. Mithilfe von Learning by doing wurden schneller passende Formen gefunden, welche die optimalen Bedingungen zur Entfaltung boten. Das Projekt entwickelte sich, und weitere Wesen fanden ihren Platz.

Entschließt sich eine Seele, eine Inkarnation auf der Erde zu durchlaufen, wählt sie ihre materielle Form. Der Prozess der Formfindung und -gestaltung hält immer noch an, denn es kommen immer wieder neue Wesen hinzu, und manche verlassen die Erde für immer. Dennoch verhält es sich bis heute so, dass nicht alle Seelen einer Inkarnation auf der Erde zustimmen, und es gibt Formen, die in keine Zeitepoche hineinpassen. Sie widmen sich anderen Aufgaben, bei denen ihre Art des Seins besser ins Konzept passt.

Das Projekt Erde ist ein aktiv gestalterisches Geschehen. Es ist immer in Bewegung, und die Formen sowie Energien werden sich weiterentwickeln und neue Spielfelder erschaffen. Sobald Gaia in die fünfte Dimension aufgestiegen ist, werden die Karten für die Wesensformen auf der Erde neu gemischt. Seelengruppen werden sich verabschieden, und dafür werden andere neu erscheinen. Die aktive Phase des Projekts ist noch lange nicht abgeschlossen. Selbst wenn Licht- und Engelwesen nicht mehr als Menschen auf der Erde Abenteuer erleben, werden andere Seelen das Projekt Erde weiterhin für ihren Aufwachprozess nutzen können. Hierbei stehen hohe Avatare und Seraphim aus der feinstofflichen Ebene Gaia und dem Projekt Erde unermüdlich zur Seite.

Am eigentlichen Bewusstwerdungsprozess von Gaia sind die Wesen aus den Seelensphären wenig bis gar nicht beteiligt. Gaia kann jedoch durch die Vielfältigkeit einiges lernen und ihren Horizont erweitern. Und unser Nutzen besteht in der Erfahrungswelt, die wir auf der Erde vorfinden. Hierdurch sind wir verbunden, obwohl es zwei unterschiedliche Wege sind, die beschritten werden.

Je bewusster Gaia ist, desto höher ist die Schwingung, die ins Matrixfeld der Erde und in den Kosmos fließt.

Dieser Umstand gibt allen Wesen die Chance, ihr Bewusstsein ebenfalls zügig zu erhöhen.


ANMERKUNG

Am Projekt Erde sind auch Milliarden feinstofflicher Wesen beteiligt. Sie arbeiten unerlässlich mit und für alle inkarnierten Seelen. Seraphim-Engel beispielsweise holen alle Seelen in ihren Seelensphäre ab und begleiten sie als Geburtsengel auf die Erde. Avatare wie Buddha oder Pegasus stehen allzeit mit ihrer Energie und Weisheit zur Verfügung, zudem wachen sie über uns oder begleiten die Seelen in schwierigen Zeiten mit aktiven Handlungen ihrerseits. Dennoch darf nie vergessen werden, dass der freie Wille eines jeden Wesens mehr zählt als der Wille eines geistigen Begleiters. Kein Wesen ist eine Marionette, die bevormundet wird. Wer ein Meister werden will, muss seinen Weg zur Meisterschaft beschreiten und eigenmächtig lernen, ein Meister zu sein. Eine Inkarnation auf der Erde ist ein hervorragender Weg, seinen Meisterweg zu erfahren und seine vollkommene Meisterschaft zu erreichen.

Inkarnation auf die Erde

Es gibt Millionen von Projekten im Universum, die Erde ist nur eines davon. Die uns bekannten Seelensphären gestalten mitunter eigene Projekte, in die Seelen inkarnieren können. Beispiele dafür sind die Orion-, die Plejaden- oder auch die Sirius-Sphäre mit den gleichnamigen Sternbildern/Sternsystemen am Firmament. Zudem ist es möglich, in die einzelnen Seelensphären zu inkarnieren. Einzig die Engel-Sphäre bildet eine Ausnahme. In sie können nur Engelwesen eintauchen.

Es gibt vielseitige Wege, das Bewusstsein auch außerhalb der Seelensphären zu erweitern. Zudem ist es nicht zwingend nötig, zu inkarnieren, es besteht auch die Möglichkeit, im feinstofflichen Feld unseres Universums zu arbeiten, beispielsweise als geistiger Begleiter von Seelen oder von Projekten. Dennoch ist eine Inkarnation auf der Erde beliebt, besonders bei den teilnehmenden Seelensphären. In Ausnahmefällen kann auch einem Wesen aus einer nicht teilnehmenden Sphäre der Zutritt zur Erde erlaubt werden, was jedoch einen immensen Aufwand bedeutet.

Auf der Erde kann in sehr kurzer Zeit sehr viel erarbeitet werden. Wer ins Matrixfeld der Erde inkarniert, befindet sich sozusagen in der Meisterklasse.

Die Warteschlange ist lang, und so darf sich jedes Wesen glücklich schätzen, auf der Erde ein Abenteuer erleben zu dürfen.

Für eine Inkarnation muss einiges beachtet werden, daher läuft sie immer nach den gleichen Prinzipien ab. Das Inkarnationsverfahren gestaltet sich nach Dimension, Bewusstsein und Art der Sphäre. Für die Erde gilt Folgendes:

1.Die Seele muss eine Lernaufgabe wählen.

2.Der Lernschritt muss im kosmischen Rat der Seelensphäre und der Erde genehmigt werden.

3.Die Seele benötigt mehrere geistige Begleiter und einen Schutzengel.

4.Die Seele erwählt ihren Geburtsengel.

5.Es dürfen nur zwölf Seelenanteile in einem Körper auf der Erde inkarnieren.

6.Die Seele muss im kosmischen Rat der Erde ihr universales Wissen zurücklassen.

7.Die Seele erhält gegebenenfalls durch den kosmischen Rat einen Auftrag.

In der Seelensphäre des Wesens wird die Inkarnation besprochen. Hier gilt es zu beachten, dass das Leben auf der Erde in der Seelensphäre unbekannt ist. Einzig das Projekt und seine Energie sind sichtbar oder spürbar. Alles, was mit irdischen Gefühlen oder dem irdischen Sein zu tun hat, kann nicht außerhalb der Erde erfahren werden. Nur Wesen, die aktiv am Projekt Erde beteiligt sind, sind sich der Verhältnisse auf der Erde bewusst, also alle hier inkarnierten Seelen. Es ist Teil der Inkarnationserfahrung …

Sind die Voraussetzungen für eine Inkarnation erfüllt, wird an deren Umsetzung gearbeitet. Bevor eine Inkarnation praktisch umgesetzt wird, stellt die Seele ihr Team zusammen, das aus insgesamt etwa drei- bis fünftausend Wesen aller Art besteht. In den meisten Fällen begleitet ein Team die Seele über mehrere Millionen Jahre. So wird ein kontinuierlicher Entfaltungsprozess gewährleistet. Jedoch steht es einer Seele frei, einen Wechsel innerhalb ihres Teams vorzunehmen, je nachdem, welche Energien sie für die Umsetzung ihrer Lernaufgaben benötigt. Steht das Inkarnationskonzept, muss es im kosmischen Rat der jeweiligen Sphäre genehmigt oder gegebenenfalls nochmals überarbeitet werden, doch meistens wird das Konzept akzeptiert. Das Konzept wird dann der Akasha-Chronik des Wesens hinzugefügt und ist somit ausführbar. Die Akasha-Chronik, auch als Buch des Lebens bezeichnet, ist das Gedächtnis eines Wesens außerhalb der Seelensphäre. Alles, was eine Seele im Universum erlebt, ist darin enthalten. Innerhalb der Seelensphären gibt es keine Akasha-Chronik.

Jedes Wesen hat nur eine Akasha-Chronik, gleichgültig, wie viele Male es außerhalb der Sphäre existiert hat. Die Akasha-Chronik ist wie ein Haus mit verschiedenen Zimmern. Für eine Inkarnation steht ein Zimmer zur Verfügung. In diesem Raum ist alles gespeichert, was in der jeweiligen Inkarnation vorgesehen ist, und auch das, was dann tatsächlich erlebt wird. Entschließt sich eine Seele während einer Inkarnation zu einem Kurswechsel, so ist es möglich, die Akasha-Chronik umzuschreiben, was jedoch nicht allzu oft vorkommt. Die Beweggründe geben den Ausschlag. Oberflächlichkeit wird abgelehnt und ein weiterer Zutritt zum kosmischen Rat eventuell verwehrt.

Zum Verlassen der Seelensphäre für eine Inkarnation benötigt das Wesen einen Geburtsengel. Ist der Geburtsengel erwählt, kann die Inkarnationsreise beginnen. Der Seraphim-Engel umhüllt die Seelenanteile, die zur Inkarnation bereitstehen (für die Erde sind es zwölf) und löst sie vorsichtig aus der Seelenenergie des Urkerns heraus, der aus Millionen von Seelenanteilen besteht.

Der Geburtsengel bildet einen Energiestrahl zur Erde, und in diesem senkt er die Energie ab, bis sie sich dem Energieniveau des Zielortes, also der Erde, angepasst hat. Der Seraphim achtet darauf, dass die Seele an der Stelle ins irdische Matrixfeld eintaucht, an der die Inkarnation stattfindet. Ist der Moment der »Menschwerdung« gekommen, beginnt der Seraphim-Engel die Seelenanteile mit dem menschlichen Körper zu verbinden und sie in die Chakren einzufügen. Dieser Prozess birgt einige Hürden, da das Verbinden von vielen Faktoren abhängt. Etwa dreißig Prozent der Verfahren werden abgebrochen. In diesem Fall wird zu einem späteren Zeitpunkt ein erneuter Versuch gestartet, wobei das Wesen während der Wartephase nicht in die Seelensphäre zurückkehrt, sondern die werdende Mutter weiterhin begleitet. Sollte die Seele nur den Eintauchprozess erleben wollen, kehrt sie nach dem Berühren des irdischen Matrixfeldes sofort wieder in ihre Seelensphäre zurück. Dieses Prozedere gilt für alle Wesen gleichermaßen.

Das Einfügen der Seelenanteile in die Chakren geschieht nach einem geregelten Verfahren. Der erste Seelenanteil wird etwa sechs Wochen nach der Befruchtung der Eizelle ins Herz-Chakra eingefügt. Danach folgen Solarplexus-Chakra, Sexual-Chakra, Wurzel-Chakra, dann geht es weiter mit dem Hals-Chakra, dem Dritten Auge, dem Kronen-Chakra und weiter in die höheren Chakren, die außerhalb des materiellen Körpers liegen, also die Chakren acht bis zwölf. Das zwölfte Chakra liegt, geschützt durch das Sternentor, außerhalb der irdischen Matrixsphäre.

Dein sichtbarer, materieller Körper ist also nur ein Teil deines wahren menschlichen Körpers. Du besitzt für deine irdische Inkarnation zwölf Körper. Der erste Körper ist dein materieller Körper. Alle anderen Körper sind feinstofflicher Natur und werden von deinen Seelenanteilen erzeugt, die in den Chakren liegen. Arbeiten dein Schutzengel oder deine sphärischen Begleiter mit dir, geschieht dies durch deine feinstofflichen, sphärischen Körper.


LISTE DER KÖRPER AUS GEISTIGER SICHT


1. Materieller Körper

2. Aura-Körper

3. Ätherischer Körper

4. Emotional-Körper

5. Mental-Körper

6. Astral-Körper

7. Ketheri-Körper

8. Chakren-Körper

9. Saphit-Körper

10. Sternen-Körper

11. Samairis-Körper

12. Seraph/Avatar-Körper

Sind alle Seelenanteile in den Chakren verankert, beginnt die Geburt. Im Moment der Abtrennung der Nabelschnur wird das kosmische Wissen gelöscht, wobei ein kleiner Teil beibehalten wird. Dieser Vorgang wird »Durch das Tor des Vergessens schreiten« genannt. Glücklicherweise werden die Tore nicht komplett geschlossen. Bis zum zweiten Lebensjahr bleibt ein Teil des Tores geöffnet, erst danach wird der letzte Rest der Erinnerung genommen, womit das das irdische Abenteuer endgültig startet. Sobald die Tore geschlossen wurden, öffnet sich die Akasha-Chronik, und die Energie beginnt zu wirken. Die Umsetzung des Lebensauftrags oder der Bestimmung auf Erden nimmt ihren Lauf.

Läuft alles nach Plan, steht einer erfolgreichen Inkarnation nichts im Wege. Sollten Hürden auftauchen, kommen die geistigen Begleiter zum Zug. Sie entscheiden, welche Maßnahmen getroffen werden, damit die Inkarnation zum gewünschten Ziel führt. Jedes Wesen hat das Recht, seinen Lebensplan seinen Bedürfnissen anzupassen. Eine Inkarnation auf der Erde beinhaltet viele unbekannte Bereiche. Ist ein Kurswechsel von Vorteil, kann er durchaus vollzogen werden, selbst wenn hierdurch ein Ziel, das zuvor definiert wurde, nicht erreicht wird.

Jedes Wesen hat innerhalb seiner Inkarnation durchaus einen gewissen Spielraum, denn kein Weg ist unwiderruflich festgelegt. Zudem stehen allen Wesen drei mögliche Zeitpunkte zur Verfügung, zu denen sie die Inkarnation beenden können, beispielsweise durch eine Krankheit oder einen Unfall. Entscheidet sich eine Seele für das Weiterleben auf der Erde, wird der nächste Abschnitt aktiviert. Das heißt, jedes Wesen kann seine Inkarnation beenden, sofern es seine Lebensaufgabe nicht erfüllen kann oder sich die Inkarnation anders vorgestellt hat. Der Geburtsengel wird die Ablösung der Seele vom Körper veranlassen, und die Seele wird über den kosmischen Rat in seine Seelensphäre zurückkehren.

Kehrt ein Wesen in seine Seelensphäre zurück, läuft der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab. Sind alle Seelenanteile aus dem menschlichen Körper gelöst und ist die Verbindung zum irdischen Matrixfeld getrennt, wird der Seraphim-Engel die Seele wieder sicher zurückbegleiten. Alles rein Irdische kann nicht in den Kosmos einfließen und verbleibt, solange das Projekt besteht, als »Fingerabdruck« auf der Erde.

Wir alle kommen als »Gäste« auf die Erde.

Uns wird die Ehre zuteil, auf der Erde Erfahrungen machen zu dürfen. Wertschätzung für dieses Geschenk ist eine wundervolle Art, der Erde etwas zurückzugeben.

Die Rolle des gefallenen Seraphims

Das Projekt Erde wird nicht nur von Avataren und Seraphim begleitet, Millionen weiterer unterschiedlicher Wesen sind ebenfalls dabei. Sie umhüllen alle gemeinsam die Erde mit einem sehr starken Schutzmantel, der verhindert, dass aus kosmischer wie aus irdischer Sicht zu viele Energien hinein- und hinausgelangen, oder sie begleiten die Wesen und Gaia selbst.

Das Projekt Erde ist ein in sich abgeschlossenes Unternehmen, selbst wenn es in unser Sonnensystem und unsere Galaxie als Ganzes eingebunden ist. Die Erde ist etwas Besonderes und hat aus diesem Grund einige zusätzliche Befugnisse. Beispielsweise dürfen darin existierende disharmonische Energien von allen Wesen selbstständig gewandelt werden. Zudem ist es Begleitern nur in Ausnahmesituationen erlaubt, aktiv einzugreifen. Ein Beispiel für eine Ausnahmesituation war die Zerstörung von Atlantis.

Der gesamte Energiefluss bleibt im Matrixfeld der Erde und durchflutet alles und jeden. Das gilt sowohl für die positive Energie wie für die Energie des Engels Luzifer. Luzifer ist nicht böse, wie so oft dargestellt wird, er ist reine Illusion. Die Gefahr für alle Wesen auf der Erde besteht hauptsächlich darin, der Gier und der Illusion zu erliegen. Daraus entstehen das Mangeldenken und der Neid. Zum Schluss überwältigt uns die Angst, und wir sind vollkommen in der materiellen Welt gefangen. Keine Seele ist vor diesem Irrweg geschützt. Es ist ein kosmisch-irdisches Gesetz, dass alle Seelen auf der Erde gleichgestellt sind.

Selbst Avatare und Seraphim müssen selbstständig erkennen, dass der Weg der Liebe der einzig wahre ist.

Die Illusion des vollkommenen Engels

Luzifer war einst ein wundervoller Seraphim-Engel. Wie bereits beschrieben, wurde unmittelbar nach der Entstehung des Universums Luzifers Hälfte des Herzzentrums in Zadkiels verschoben, damit er die Wesen erreichen konnte, die in vollkommene Bewusstlosigkeit gefallen waren. Erst nachdem dieser Akt vollzogen war, wurden die Konsequenzen dieser Handlung ersichtlich: Luzifer behielt sein vollkommenes Bewusstsein, jedoch ging seine Liebe ganz und gar verloren, da sie zu hundert Prozent an Zadkiel übertragen worden war. Das Fatale daran ist, dass Luzifer nicht weiß, dass er seine Liebe verloren hat. Er lebt in der Illusion, ein vollkommener Engel zu sein. Er repräsentiert also etwas, dem wir als Menschen gern erliegen, nämlich die Illusion. Er ist Illusion.

Luzifer will nicht errettet werden, denn er fühlt nicht, was mit ihm geschehen ist. Ganz im Gegenteil, er ist der Überzeugung, dass er uns erretten muss. Er besitzt all seine Fähigkeiten im Überfluss, bis auf eine einzige: seine Fähigkeit, zu lieben und Liebe zu sein. Das bedeutet, dass all seinen Handlungen die Liebe fehlt. Ohne Liebe kann eine Handlung nicht das gleiche Resultat erzielen wie mit Liebe. Da er jedoch nicht weiß, dass er keine Liebe mehr besitzt, handelt er unablässig, um uns zu retten, und bewirkt das genaue Gegenteil davon. Mittlerweile ist Luzifer tief in dieses Sein eingetaucht und überschreitet dabei alle kosmischen Gesetze. Er hat sich seine Welt nach seinen Vorstellungen aufgebaut und Wesen gefunden, die ihm unterwürfig dienen.

Menschen, die sich seiner annehmen und glauben, ihn mit gutem Zureden dazu bewegen zu können, auf die Lichtseite zu kommen, erliegen ihm aufs Äußerste. Sie verfallen seiner Illusion vollkommen. Erst im letzten Akt der Auflösung unseres Universums wird er seine Hälfte des Herzzentrums wieder zurückerhalten.

Ich empfehle daher dringend, sich nicht mit der Luzifer-Energie einzulassen und schon gar nicht mit ihm zu arbeiten!

Auswirkungen der Luzifer-Energie

Luzifer wurde durch das Fehlen seines Herzzentrums fähig, jede beliebige Schwingung anzunehmen. Durch diese Macht teilte er das Universum in unterschiedliche Dimensionen auf und begann, in jeder Dimension zu wirken. Dadurch klappte das Universum in Schichten auseinander, wie ein Hochhaus mit aufeinander getürmten Stockwerken. Einzig in der zwölften Dimension hat er keinerlei Kraft und Macht. Hier ist er zwar vorhanden, jedoch hat er keine Kontrolle über die Wesen, die sich dort befinden. Sie waren und sind vollkommen erwacht und durchschauen sein Spiel.

Das Entstehen der Dimensionen hatte Auswirkungen auf die Seelensphären. Sie mussten sich dem System der Dimensionen anschließen, wodurch sich die Seelensphären in zwölf mal zwölf Bewusstseinsstufen aufteilten. Das ist bis zum heutigen Tage der Fall und wird bis zu unserer Vereinigung mit der Einheit so bleiben. Ist eine Seele in einer Seelensphäre noch vollkommen unbewusst, existiert sie in der ersten Dimension dieser Sphäre.

Je bewusster sie wird, desto höher steigt sie in den Dimensionen auf, bis sie letztlich in der zwölften Dimension ankommt.

Heben alle Wesen, die in der untersten Dimension einer Seelensphäre leben, ihr Bewusstsein an, steigt die Sphäre auf und ist fortan nicht mehr in der vorherigen Dimension vorhanden. Dieser Prozess dauert an, bis alle Wesen einer Sphäre ihr vollkommenes Bewusstsein erlangt haben. Manche Seelensphären bestehen durchgehend von der ersten bis zur zwölften Dimension. Je mehr Seelen ihren Aufstiegsprozess vollziehen, desto höher steigt die Sphäre im Allgemeinen. Die in diesem Buch aufgeführten Seelensphären existieren mit ihrer Bewusstheit bereits in der fünften Dimension oder höher.

Mit jeder Dimensionsstufe wird eine Seelensphäre leichter und durchlässiger. In der zwölften Dimension ist bereits die Energie von »Alles und Nichts« vorhanden. Es gibt in der zwölften Dimension keine Grenzen, und die Trennung der einzelnen Seelensphären wurde überwunden.

Entschließt sich ein Wesen, der Illusion zu folgen, hat Luzifer leichtes Spiel. Die Gier zeigt sich zuerst in Kleinigkeiten, bis sie letzten Endes das gesamte Denken und Handeln eines Wesens beherrscht. Die Folgen sind ein unterschiedlich ausgeprägtes Suchtverhalten: Kaufsucht, Geltungssucht, Wissenssucht, Esssucht, Machtsucht, Alkoholsucht, Sportsucht, Sammelsucht, Sexsucht oder Drogensucht. Die Sucht nach Macht ist besonders beliebt, aber auch die Sucht, ausschließlich auf sich selbst bezogen zu sein. Die Problematik besteht vor allem in der gesellschaftlichen Akzeptanz verschiedener Süchte.

Die Menschen und die gesamte Erde werden ununterbrochen mit disharmonischen Energien bombardiert. Die liebevolle Lichtseite ist nicht müßig und überflutet uns und die Erde mit Harmonie und Liebe. Wir dürfen selbst entscheiden, was wir leben.

Die Erde befindet sich in einer Energieummantelung. Die kosmische Liebesenergie dringt dadurch zwar spärlicher zu uns vor als beispielsweise in die Seelensphären, dennoch ist sie spürbar vorhanden. Die Besonderheit unserer Erde liegt darin, dass sowohl Luzifer wie auch Michael die Erde gleichberechtigt einhüllen. Diesem Umstand verdanken wir die intensive irdische Illusionsmagie. Die Illusionsmagie wirkt sich auf alle ätherischen ebenso wie auf den materiellen Körper aus.

Jede Zuwiderhandlung gegen die göttliche Ordnung verursacht eine Disharmonie im Körper. Unterliegen wir mehr und mehr der Illusion und »vermenschlichen« wir, ist die Gefahr groß, dass wir an Seele und Körper erkranken. Erliegt eine Seele der Illusion, kann das schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die negativen Ströme hinterlassen im Astralkörper Risse. Bleibt eine Heilung durch Erkenntnis aus, kann eine komplette Zerstörung eintreten. Die Folge wäre, dass der menschliche Körper aufgegeben werden muss, also der Tod. Nicht alle Krankheiten entstehen durch negative Energie. Manchmal übernehmen wir Energien, und ab und an entscheiden wir uns auch, krank zu werden, damit ein Lernprozess seinen Anfang oder seinen Abschluss findet. Niemals ist eine Krankheit eine Strafe Gottes! Heilung bedeutet zudem nicht immer, dass der menschliche Körper erhalten bleibt!

Es liegt im Bereich des Möglichen, dass sich Seelen auf der Erde bewusst für Luzifer entscheiden. Meist glauben sie, dadurch leicht und schnell an Geld, Besitz oder Macht zu gelangen. Sie definieren sich über Geltung und Materie. Hierbei wird verdrängt, dass Luzifer am Ende die Rechnung stellt. Und er stellt sie nach seinen Regeln und seinem Gutdünken. Diese Gefahr ist eine der häufigsten Gründe für ein Scheitern. Sie wird leicht übersehen, da der Rausch durch Macht alles andere überlagert. Allerdings erhalten alle inkarnierten Seelen Hinweise von ihren sphärischen Begleitern. Werden sie beachtet, besteht kaum Gefahr.

Erliegt ein Wesen Luzifers Energie auf der Erde, wird nach dem Verlassen des irdischen Matrixfeldes geprüft, inwieweit das Wesen gereinigt werden muss. Sollte eine erste Reinigung nicht ausreichen, werden andere Maßnahmen in Betracht gezogen. Wie die Maßnahmen aussehen, unterliegt der Beurteilung und der Aufsicht der sphärischen Begleiter und des kosmischen Rates. Dass ein Wesen auf der Erde vollkommen Luzifer verfällt, ist mehr als unwahrscheinlich, denn wir inkarnieren nur mit zwölf von Milliarden Seelenanteilen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass eine Handlung den Weg in Luzifers Sphäre ebnet. Wesen, die Luzifers Sphäre angehören, inkarnieren ebenfalls ins irdische Matrixfeld. Dass sie auf Anhieb als solche erkannt werden, ist nicht unwahrscheinlich. Ein eindeutiges Erkennungszeichen gibt es aber nicht.

Sofern sich ein Wesen entschließt, Luzifer zu folgen, ist ein Eingreifen seitens der sphärischen Begleiter nicht mehr möglich. Alle Wesen müssen in diesem Fall aus sich heraus den ersten Impuls senden, sollten sie die Luzifer-Sphäre wieder verlassen wollen. Hierin liegt wohl das größte Hindernis. Sendet ein Wesen aus der Luzifer-Sphäre allerdings einen Liebesimpuls, eilen ihm seine sphärischen Begleiter augenblicklich zu Hilfe.

Im Allgemeinen herrscht die Ansicht, dass alle »gefallenen« Engel sich von Anfang an bei Luzifer befanden. Diese Vorstellung ist nicht korrekt. Nicht jeder Engel in der Luzifer-Sphäre hat von Beginn an dort existiert. Es kann jede Sekunde ein Engel fallen, und gefallene Engel können wieder aufsteigen. Die Gefahr ist weder für Lichtwesen noch für Engelwesen gebannt. Dennoch ist Angst nicht förderlich. Liebevolle Verantwortung sollte allen Handlungen zugrunde liegen. Nehmen wir unsere Verantwortung in vollem Umfang wahr, ist es nicht möglich, Egospiele zu betreiben.

Die Auswirkungen von Süchten und Machtspielen sind je nach Bewusstseinsniveau unterschiedlich.

Prinzipiell gilt: Je bewusster ein Wesen ist, desto intensiver und tiefgreifender sind die Auswirkungen. In Luzifers Sphäre zu existieren ist jedoch wenig erbauend. Der Preis für einen kurzen Moment der Macht auf Erden erscheint mir definitiv zu hoch.

Der irdische Alltag als Übungsfeld

Die Erde ist ein beliebtes Übungsfeld, das hervorragend zum Erforschen der eigenen Möglichkeiten geeignet ist. Es ist ein Abenteuer, das irdische Dasein mit der kosmischen Urkraft zu vereinen, und immer mehr Menschen nutzen diese Kraft, um neue Wege auf der Erde zu beschreiten. Ganz gleich, auf welche Art und Weise du die spirituelle Welt entdeckst, sie ist Teil deiner wahren Seele. Selbst wenn du sie nicht aktiv nutzst, bist und bleibst du eine Reflexion der göttlichen Schöpfungskraft.

Meine Erfahrungen als Mensch zeigten mir auf, wie überaus wertvoll die Weisheit der Seelensphären ist, denn sämtliche Entwicklungsprozesse in den kosmischen Sphären oder im Universum nehmen Einfluss auf die Entwicklung des spirituellen Bewusstseins auf der Erde. Es ist daher immer ratsam, das Bewusstsein der eigenen spirituellen Fähigkeiten zu entfalten und sich nicht auf den materiellen und technischen Errungenschaften unseres Zeitalters auszuruhen. Bitte nicht falsch verstehen, ich lehne die irdische Technik keinesfalls ab. Wir sollten sie nur mit unserem spirituellen Bewusstsein verbinden. Es ist vorteilhaft, Technik und Spirit als Gesamtpaket zu nutzen und das göttliche Paradies im Einklang mit allen Möglichkeiten auf Erden zu leben.

Es ist ein wunderbares Gefühl, Grenzen, die dich einengen, zu sprengen und deine »Göttlichkeit« innerhalb der irdischen Ebene zu erwecken. Erfahre die Dimensionen und Ebenen der Seelensphären und lasse dich be- und verzaubern. Deine Sicht sowohl auf die sichtbare Welt als auch auf die geistige Sphäre wird sich durch deine Erlebnisse stetig erweitern.

Die Magie unseres Daseins war und ist ein zentraler Punkt auf der Erde. Seit Jahrmillionen befasst sich die »Menschheit« mit existentiellen Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich auf der Erde? Wozu das Ganze? Bei der Beantwortung all dieser Fragen unterstützen uns das Wissen und die Weisheit der diversen Seelensphären, und besonders werden wir durch sie im der Entfaltung unseres Bewusstseins gefördert. Das Projekt Erde bietet hierzu unerschöpfliche Möglichkeiten.

Es ist bedauerlich, dass die Menschen vergessen haben, woher sie kommen und wohin sie zurückkehren, was bei manchen dazu führt, dass sie sich auf der Erde fehl am Platz oder nirgends zugehörig fühlen. Die Folge: Verlustängste, Unruhe, Verwirrtheit und Aggressionen bis hin zu Depression und Todessehnsucht, um nur einige Auswirkungen zu nennen.

Die innere Intuition wird sich bemühen, die Erinnerung aufrechtzuerhalten, und kontinuierlich Kontakt zu unserer Heimat in den Seelensphären suchen und herstellen. Gibst du der Erinnerung Raum und wagst du es, aktiv Kontakt zu halten, fühlt sich deine Seele getragen und verbunden. Dein Leben erhält eine aktive Bereicherung, wobei dein Verständnis für dich selbst und deine Mitmenschen wächst. Deine Sicht für das Gesamte weitet sich in deinen Alltag hinein aus, und du wirst beginnen, Herz und Verstand zu vereinen. Einem irdisch erfüllten Leben steht dann rein gar nichts mehr im Wege.

Die gesamte Schöpfung ist jederzeit vollkommen mit allem verbunden, auch wenn unser menschlicher Verstand uns manchmal das Wissen um die Gesetze der göttlichen Schöpfung vorenthält. Hiermit ist nicht nur die Menschheit gemeint, sondern jegliche Energie/Materie, ob Stein oder Kristall, Pflanzen oder Tierwesen. Wir sind alle Puzzleteile des gesamten Gefüges und somit zusammen Gott oder die Schöpfung. Schließt sich ein Puzzleteil aus, zerfällt das Bild und es entsteht Disharmonie. Diese Weisheit ist besonders wichtig, da sie die Notwendigkeit aufzeigt, jedem Wesen mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen.

Alles zu lieben und im Wissen des All-Eins-Seins zu handeln geht manchmal in der alltäglichen Hektik verloren. Aber das gehört zum Lernprozess in der Inkarnation. Genau wie der Umstand, dass jeder Mensch einen eigenen Körper besitzt, wodurch wir uns als getrennt wahrnehmen. Erschließt sich dir die Weisheit, dass unser Projekt Erde nur im Licht der Gemeinschaft funktionieren kann, ist die logische Folge, dass du allem und jedem mit Liebe begegnest.

Das Wissen aus den Seelensphären unterstützt diesen Prozess des Erkennens. Sind dir die Energien und die Charakterzüge der einzelnen Seelensphären bewusst, so akzeptierst du die Grenzen und Möglichkeiten deines Gegenübers leichter, was zur Folge hat, dass sich niemand mehr verbiegen muss.

Betrachte jede Seele als Ergänzung deiner eigenen Seele und erkenne das Ich im Wir. Lebe das Wir im Ich. Jede Seele besitzt einen Aspekt von Gott, der sie vollkommen werden lässt.

Wir gehören nicht der Schöpfung an – wir sind die Schöpfung.

Und dennoch ist deine Daseins-Geschichte einzigartig, und deine Wahrnehmung und deine Weisheit sind ebenfalls einzigartig! Viele Faktoren spielen bei deiner Wahrnehmung eine Rolle. Woher kommst du? Was hast du in anderen Sphären erlebt? Wie oft warst du schon auf der Erde? Alles zusammen ergibt die Summe deiner Erfahrungen und deiner Weisheit, woraus deine Wahrnehmung und dein Bewusstsein resultieren.

Das bedeutet, dass es keine absolute Wahrheit und Weisheit gibt, die für alle gleich ist. Was der Menschheit schwer fällt, ist das Akzeptieren der unterschiedlichen Auffassungen. Ein Eskimo nimmt die Erde aus einem anderen Blickwinkel wahr als ein Wüstenbewohner. Würden beide die Erde beschreiben, könnten sich die Beschreibungen wohl kaum unterschiedlicher anhören. Doch beide Sichtweisen der Erde sind richtig und wahr!

Betrachte also dein Gegenüber als Wesen mit anderen Erfahrungen, denn diese entstehen schon allein daraus, dass die Wesen aus unterschiedlichen Seelensphären kommen, in denen verschiedene Energien zu Hause sind.

Betrachte dein Leben als Abenteuer, bei dem du ruhig und ohne schlechtes Gewissen Erfolge und Misserfolge erleben darfst. Lebe dein Leben mit allem, was du bist, und bleibe offen und mutig für Neues. Hab keine Furcht vor Veränderung und Wandel und freue dich über neue Wahrheiten und Weisheiten.

Besitzen wir eine Meinung, bedeutet das keineswegs, dass wir diese nicht ändern dürfen. Du bist kein Blatt im Wind, sondern ein Wesen, das sich auf das Leben einlässt, anstatt nur zu existieren. Die Folge ist mehr Lebenserfahrung, und dadurch entstehen neue Wahrheiten. Was heute für dich gültig ist, kann sich morgen durch irgendein Ereignis bereits ins Gegenteil wandeln.

Vermeide jedoch, die Meinung und Wahrheit eines anderen Wesens zu übernehmen, ohne zu prüfen, ob sie mit deiner Lebensphilosophie übereinstimmt. Die göttliche Schöpfung unterliegt einem stetigen Wandel. Es ist unnötig, eine Einheitsmeinung anzustreben. Wesentlich bereichernder ist es, jede Wahrheit und Weisheit in dir aufzunehmen und sie, sofern passend, deiner Weisheit hinzuzufügen.

Wahrheiten und Wahrnehmungen sind nicht bei allen Wesen gleich, aber gleichwertig.

Ich empfehle dir, offen für neue Aspekte zu bleiben und dir deine eigene Meinung zu bilden. Es gilt nicht zu bewerten, sondern zu erfahren, was deine eigene Weisheit dir sagt.


Seraphim Michael

Die SEELEN­SPHÄREN

Sobald ich anfange, über die Seelensphären zu erzählen, beginne ich mit: »Alles auf der Erde ist nur geliehen. Nichts, was hier existiert, ist irdisch. Alles wird eines Tages in die entsprechende Seelensphäre zurückkehren. Die Zeit auf der Erde ist für alle begrenzt. Wir sind nicht die Besitzer der Erde. Wir sind Gäste.«

Alles, was wir auf der Erde sehen, ob Mensch, Wasser, Baum, Tier oder Stein, hat seinen Ankerpunkt oder seine Heimat in einem Energiefeld, das ich Seelensphäre nenne. Das sind gigantische Energiegebilde im Kosmos, die autonom handeln und wirken. Zwölf unterschiedliche Seelensphären präsentieren sich auf der Erde und gestalten zusammen unser irdisches Dasein, unsere Welt. Das bedeutet, dass ausnahmslos alles, was du sehen kannst, einem dieser zwölf Energiefelder/Seelensphären entspringt.

Das einzig Konstante in unserem Sein auf der Erde ist die Erde selbst, genannt Gaia. Würde die Erde an diesem Projekt nicht teilnehmen, wäre Gaia zwar in der dritten Dimension fühlbar, jedoch nicht sichtbar, und schon gar nicht in der Art, in der wir aktuell hier existieren, bewohnbar mit Materie. Gaia besäße die Form, die alle Wesen ursprünglich besitzen, nämlich eine rein geistige Form mit feinstofflicher Schwingung.

Die Seelensphären sind mit der Erde nicht vergleichbar. Sie sind, in welcher Dimension sie sich auch befinden, ausschließlich feinstofflich. Nur so ist es möglich, dass jede Seele mit ihrer Sphäre verschmilzt und dass alle Wesen in einer Sphäre eins werden. Seiner Sphäre bleibt ein Wesen bis zur Auflösung des Universums treu.

Jedes Wesen einer Seelensphäre ist die Seelensphäre. Kommt eine Seele beispielsweise aus Lemurien, so ist sie nicht einfach nur in Lemurien zu Hause, vielmehr ist sie Lemurien. Daher ist ein Wechsel der Sphäre nicht möglich.

Die Entstehung der Seelensphären

Die Energiefelder der Seelensphären bildeten sich recht schnell, nachdem Luzifer von seinem Zwilling getrennt worden war. Jede Sphäre besitzt durch den neu erschaffenen Umstand der Polarität einen unverwechselbaren Charakter. Zum ersten Mal zeigte sich hier die Unterschiedlichkeit der Schöpfung. Denn in der Dualität ist das Ergänzende sichtbar, in der Polarität das Trennende.

Nachdem sich den Avataren in der höchsten Schwingungsebene die zwölf Dimensionen offenbart hatten und gleichzeitig die Polarität spürbar wurde, musste eine Lösung gefunden werden, um den Seelen mit vermindertem Bewusstsein eine »Heimat« zu geben. Daher schlossen sich jeweils Avatare mit gleicher Grundschwingung zusammen und erzeugten gemeinsam ein kraftvolles Energiefeld. Solch ein Energiefeld bildet bis in die Gegenwart jeweils die Grundlage einer Seelensphäre, und dies ist nach wie vor der ursprüngliche Kern der Seelensphären. Die Seelensphären befinden sich vollständig in der feinstofflichen Dimension. Sie enthalten keine Materie, gleich in welcher Ebene und Dimension sie sich befinden.

Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss der Avatare wurde die Grundschwingung der neu gebildeten Sphären aus der zwölften Dimension heraus in das gerade entstehende Universum ausgedehnt. Zu Anfang nährten die Avatare mit ihrer hohen Schwingung die Energie der jeweiligen Seelensphäre noch allein. Sie erzeugten dadurch ein Gefäß, in dem sich mehr und mehr gleich schwingende Wesen zusammenfinden konnten. Das Energiefeld dehnte sich mit jedem Ankömmling weiter aus, auch hinsichtlich der verschiedenen Schwingungsebenen, und wurde immer größer. Die Wesen, die sich einer passenden Sphäre anschlossen, besaßen durch ihre Grundschwingung freien Zugang zu der jeweiligen Sphäre, die ihnen entsprach. Wesen mit einer anderen Frequenz konnten nicht in die Sphäre eintauchen, ihnen fehlte der passende Schlüssel zum Schloss. Besaß ein Wesen jedoch die passende Frequenz, wurde eine mächtige Anziehungskraft aktiv, der es sich nicht entziehen konnte. Es wurde regelrecht in die Sphäre hineingezogen. Der Ruf der Schwingung wurde in der tiefsten Bewusstseinsebene, der ersten Dimension, ebenso wahrgenommen wie in der höchsten, der zwölften Dimension.

Nachdem jedes Wesen seinen Platz im Universum gefunden hatte, schlossen sich die Sphären und bildeten ab sofort autonome Energiegebilde. Die Seelensphären mit ihren Milliarden von unterschiedlichen Wesen waren nun existent. Die Avatare umhüllten die Sphären jeweils mit einer von außen undurchdringlichen Schutzhülle und begannen mit ihrer Arbeit, die Wesen in ihrem Aufstiegsprozess zu unterstützen. Die Schutzhülle verhindert, dass negative Energie in die Sphären eindringt. Zudem kann keine Seele, die nicht der Sphäre angehört, in die Seelensphäre eintreten. Nur mit der Erlaubnis eines Avatars ist es mittlerweile möglich, als außenstehendes Wesen Zugang zu erhalten, beispielsweise über eine Inkarnation. Außerdem sind dadurch alle Seelensphären frei von Luzifer und seinesgleichen.

Nachdem die Wesen in den Seelensphären anfingen, ihre Bewusstwerdung zu koordinieren, begann das Chaos sich zu lichten. Ein Hauch von Ordnung begann sich auszubreiten und offenbarte, dass der Prozess noch nicht beendet war.

Das Spiel der Polarität fing gerade erst an. Das Leben im Kosmos begann sich zu formen und Gestalt anzunehmen.

Aufgrund der unterschiedlichen Bewusstseinsstufen waren die Wesen in den verschiedenen Dimensionen nicht fähig, miteinander zu kommunizieren, und das stellte zu Beginn ein fast unüberwindbares Problem dar. Wesen, die ihr vollkommenes Bewusstsein erhalten konnten, waren außerstande, ihre Schwingung zu reduzieren. Wesen, die ihr Bewusstsein in unterschiedlichem Ausmaß verloren hatten, konnten es nicht wieder anheben. Abhilfe schaffte ungewollt Luzifer. Als seine Erscheinung sich aufspaltete, spaltete er gleichzeitig das Universum in seine verschiedenen Dimensionen auf, und das ermöglichte sowohl den Seraphim in der Engel-Sphäre als auch den Avataren einen Blick bis in den hintersten Winkel unseres Universums. Sie waren durch Luzifer nun fähig, ihre Schwingung ohne Bewusstseinsverlust zu senken.

Seelensphären schwingen im Rhythmus ihrer Seelen, und in einem Avatar sind alle Schwingungsgrade der Sphäre enthalten. Das bemächtigte sie, ihren Blick über alle Dimensionen und Ebenen ihrer Sphäre schweifen zu lassen. Sie konnten alle Wesen der Sphäre in ihrem Sein erkennen, und daher ging keine Seele verloren, alle wurden gesehen und begleitet.

Die Dimensionen und Ebenen der Seelensphären sind jeweils durch eine leichte Energiemembran voneinander getrennt. Es kristallisierte sich heraus, dass Wesen aus den höheren Sphären in die tieferen Sphären abtauchen konnten. Für sie ist die Membran nicht vorhanden, was es ihnen ermöglicht, die Seelen in ihrem Prozess zu unterstützen. Auf der anderen Seite können Wesen aus einer tieferen Sphäre die zugehörigen Wesen aus den höheren Dimensionen nicht erkennen. Dadurch wurde deutlich, dass den Avataren einer Sphäre eine große Aufgabe übertragen wurde. Sie sind dafür verantwortlich, allen Seelen in ihrer Sphäre bei ihrem Aufstiegsprozess Unterstützung zukommen zu lassen, und das ohne jegliche Manipulation und Bevormundung. Alle Avatare aus allen Seelensphären begannen ihre Arbeit und dehnten ihre Aktivitäten nach und nach über ihre Sphäre hinaus ins gesamte Universum aus.

Die einzelnen Seelensphären werden jeweils von einem Avatar der Sphäre geführt. Er ist sozusagen der Vorsteher und wacht über jede Seele, die der Sphäre angehört. Die Vorsteher bleiben nicht von Anbeginn bis zum Ende unseres Daseins Vorsteher, nein, sie wechseln ihre Tätigkeit und übernehmen immer wieder verschiedene Aufgaben im Universum. Wurde ein Avatar aber einmal in seine Position als Vorsteher berufen, hat er diese über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren inne.

Zurzeit sind in den am Projekt Erde teilnehmenden Sphären alle Vorsteher Lichtwesen. Das entwickelte sich so und war nicht etwa fest geplant. Es kann durchaus sein, dass beim nächsten Wechsel ein anderes Wesen, beispielsweise ein Baumwesen oder ein Drachenwesen, Vorsteher in seiner jeweiligen Sphäre wird. In den Sphären spielt die Form eines Wesens keine Rolle. Es geht einzig und allein um die Bewusstheit einer Seele.


AKTUELLE VORSTEHER DER SEELENSPHÄREN


Seelensphäre Vorstehender Avatar
Lemurien-Sphäre Zeus
Regenbogen-Sphäre Faithemy
Feen & Elfen-Sphäre Malan Salah
Wal & Delphin-Sphäre Poseidon
Sirius-Sphäre Sharon
Orion-Sphäre Oronape
Plejaden-Sphäre Aaron Shiro
Larimar-Sphäre Alewar
Sun & Star-Sphäre Sora
Zamarah-Sphäre Laphron
Ansara-Sphäre Tamura
Engel-Sphäre Ampheniel (Seraphim)

Mit der Entwicklung der Seelensphären wurde ersichtlich, dass es nicht nur einen Vorsteher im Inneren braucht, sondern ebenso einen Begleiter, der dieser Sphäre nicht angehört und daher die Entwicklung von einem anderen Blickwinkel aus begutachten kann. Hierdurch wird eine optimale Entfaltung gewährleistet. Die Seraphim-Engel waren bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.


AKTUELLE SERAPHIM-BEGLEITER DER SPHÄREN


Seelensphäre Begleitender Seraphim
Lemurien-Sphäre Raphael
Regenbogen-Sphäre Gabriel
Feen & Elfen-Sphäre Jophiel
Wal & Delphin-Sphäre Chamuel
Sirius-Sphäre Michael
Orion-Sphäre Uriel
Plejaden-Sphäre Zadkiel
Larimar-Sphäre Metatron
Sun & Star-Sphäre Sandalphon
Zamarah-Sphäre Nathaniel
Ansara-Sphäre Haniel
Engel-Sphäre Uriel

Vom unterschiedlichen Charakter der Seelensphären

Besonders spannend sind die unterschiedlichen Charaktereigenschaften der Seelensphären. Sie eröffnen ungeahnte Sichtweisen im allumfassenden Bewusstsein einer jeden Seele. Alles entstand aus einer Quelle, und doch sind die Wesen der Schöpfung unendlich vielfältig. Aufgrund dieser Vielfältigkeit ist ein einheitliches Aufsteigen zur Erleuchtung unmöglich, und aus diesem Grund beschreitet jede Seelensphäre ihren ureigenen Weg. Selbst innerhalb einer Sphäre gibt es keine zwei gleichen Wege. Jeder Bewusstwerdungsweg ist einzigartig in seiner Art und Geschwindigkeit.

Die Seelensphären verweilen weder an einem bestimmten Punkt im Universum, noch sind sie starr in ihrer Form. Sie sind Spirit und breiten sich je nach Energie aus oder ziehen sich zusammen. Das hängt von der Aktivität innerhalb der Sphäre ab.

Nicht alle Seelen einer Sphäre verlassen für einen Bewusstwerdungsprozess oder eine Erfahrung die Sphäre. Es ist durchaus möglich, die Erleuchtung innerhalb einer Sphäre zu erlangen. Andererseits arbeiten auch Wesen im freien Universum, um dort ein Projekt zu begleiten oder die Eindämmung der Luzifer-Energie zu unterstützen. Es gibt unzählige Betätigungsfelder außerhalb der Sphären.

Innerhalb und auch außerhalb der Sphären kann ein Wesen die Form annehmen, die es bevorzugt. Meistens jedoch wählt ein Wesen seine favorisierte Form und bleibt über einen längeren Zeitraum bei dieser Erscheinungsart. In den Sphären können die Wesen ihre Schwingung in Form ausdrücken und sind dennoch feinstofflich und nicht materiell wie auf der Erde. Ab der zehnten Dimension gibt es keine Formen mehr. Nach einem Bewusstwerdungsprozess, besonders wenn damit ein Dimensionssprung einhergeht, kann ein Wesen eine neue Seinsform wählen, muss das jedoch nicht tun. Allerdings unterscheidet sich die neue Erscheinung in der Regel nicht stark von der vorherigen. Meist handelt es sich nur kleine, jedoch für das Wesen tiefgreifende Veränderungen.

Je nach Wesensart ist es in den Sphären möglich, den Aufstieg entweder als Gruppe oder einzeln zu absolvieren. Erfährt ein Wesen für sich allein eine Erleuchtung, kann es selbstständig in die nächste Ebene oder Dimension aufsteigen. Hat eine Seele sich entschlossen, sich einer Gruppe anzuschließen, so werden die Wesen gemeinsam aufsteigen. Der Nachteil hierbei ist offensichtlich, denn alle müssen warten, bis alle den entsprechenden Bewusstseinsgrad erreicht haben, um die Erleuchtung erfahren zu können. Eine Gruppendynamik, in der Wesen aufsteigen, welche die Erleuchtung nicht selbst in sich erfahren haben, gibt es nicht. Ein Wesen kann nur dann in eine neue Dimension aufsteigen, wenn es tatsächlich Erleuchtung erfahren hat. Es ist nicht möglich, sich durchzuschmuggeln.

Während der Bewusstseinserhöhung eines Wesens wird die Membran, welche die einzelnen Dimensionen einer Sphäre voneinander trennt, für die Seele sichtbar. Das Wesen gleitet hindurch und befindet sich nun in der höheren Ebene. Fortan existiert die Seele in der neuen Ebene und arbeitet weiter an der Bewusstwerdung. Es gibt Sphären, die bereits mit allen Wesen in die zwölfte Dimension aufgestiegen sind.

Die folgende Grafik verdeutlicht die aktuelle Situation der am Projekt Erde teilnehmenden Seelensphären.

Die kosmische Gesetzgebung hat auch in den Seelensphären ihre Gültigkeit. Handelst du innerhalb der Seelensphäre gegen die Göttlichkeit, so folgen Konsequenzen.

Diese sind jedoch niemals strafend und belehrend, sondern immer unterstützend und erhellend.

Die göttliche Energie erreicht alle Wesen in allen Dimensionen, denn jede Seele ist über eine Silberschnur mit Gott und der Einheit verbunden. Die Silberschnur, die Verbindung zu Gott, ist eine Einbahnstraße. Reine göttliche Energie fließt zu den Seelen, jedoch strömt nichts von einer Seele in die Einheit zurück. Gott kann dich als Wesen wahrnehmen, jedoch nicht deine Handlungen im Universum. Demzufolge ist die Quelle niemals strafend, sondern ausschließlich liebend.


Ein vollkommenes Ablösen aus einer Sphäre ist nicht möglich. Die Seelen einer Sphäre sind miteinander aufs Innigste verbunden und unterstützen sich gegenseitig. Der goldene Kern, das Innerste eines jeden Wesens, bleibt immer in der zwölften Dimension einer Seelensphäre vorhanden.

Vom Eintauchen in verschiedene Seelensphären

Jedes Wesen kann in alle Sphären eintauchen und Abenteuer erleben, bis auf zwei Ausnahmen:

1.Engel-Sphäre. In diese können nur Engelwesen einfließen.

2.Luzifer-Sphäre. In sie können nur Wesen

eintauchen, die zu Luzifer gehören. Für alle anderen ist diese Sphäre tabu.

Jedes Wesen besitzt Millionen von Seelenanteilen. Verlässt ein Wesen seine Sphäre, beispielsweise für eine Inkarnation oder Projektbegleitung, so kann es Anteile »abspalten«. Für eine Inkarnation in eine andere Seelensphäre kann eine Seele bis zu zehntausend Seelenanteile auswählen. Je nach Inkarnationsort ist die Anzahl sehr schwankend. Auf die Erde nimmt ein Wesen nur zwölf Anteile mit. Entsprechend der Anzahl seiner erleuchteten Seelenanteile würde es dann in der jeweils entsprechenden Dimension landen:

12. Dimension = 12 vollkommen erleuchtete, bewusste Seelenanteile

11. Dimension = 1 unbewusster Anteil + 11 bewusste Anteile

10. Dimension = 2 unbewusste Anteile + 10 bewusste Anteile

9. Dimension = 3 unbewusste Anteile + 9 bewusste Anteile

8. Dimension = 4 unbewusste Anteile + 8 bewusste Anteile

7. Dimension = 5 unbewusste Anteile + 7 bewusste Anteile

6. Dimension = 6 unbewusste Anteile + 6 bewusste Anteile

So geht es weiter bis in die unterste Dimension. In der ersten Dimension sind dann, außer dem Anteil, der in seinem goldenen Kern verweilt, alle Anteile eines Wesens unbewusst. Meistens wählt das Wesen dabei neun unbewusste Seelenanteile, also Seelenanteile, die noch erleuchtet werden müssen, und drei drei bewusste Anteile. Dass ein Wesen eine Inkarnation komplett ohne bewusste Anteile beginnt, wäre ungewöhnlich. Zumindest ein Seelenanteil muss bewusst sein. Je bewusster ein Wesen wird, desto mehr Seelenanteile kehren in die zwölfte Dimension zu seinem goldenen Kern, seinem Herzzentrum, zurück. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Die »Abenteuertrips« werden nach Art des gewünschten Bewusstwerdungsprozesses ausgewählt und basieren auf Freiwilligkeit. Alle Erfahrungen werden eigenständig, aber mit Unterstützung des kosmischen Begleiter-Teams gestaltet. Im Gegensatz zu einer Inkarnation auf der Erde behält das Wesen bei einer Inkarnation in eine Seelensphäre sein vollkommenes Bewusstsein bei. Das ist insofern vorteilhaft, da der Lernprozess ohne Bewusstseinsverlust gestartet werden kann. Auf der Erde dagegen verlieren wir das Bewusstsein unserer wahren Identität, damit wir vollkommen in die irdische Matrix eintauchen können.

Zum besseren Verständnis hier ein Vergleich: Will ein Multimillionär erfahren, wie es wirklich ist, auf der Straße zu leben, reicht es nicht aus, sich einfach nur für einen Monat auf die Straße zu begeben. Selbst wenn er sich wie ein Obdachloser kleidet, bettelt und in einem Hauseingang schläft, wird er immer wissen, dass er reich ist. Verliert er dagegen sein Gedächtnis, so wird er die Erfahrung vollkommen authentisch erleben.

Es ist jedoch nicht immer nötig, das Bewusstsein auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Prozess eines Inkarnationsverfahrens geschieht in den einzelnen Projekten oder Sphären auf unterschiedliche Weise. Hier spielen die Dimensionen eine entscheidende Rolle, denn je höher der Inkarnationsort schwingt, desto leichter ist das Inkarnations-Verfahren. In der Regel gilt, dass in Projekten bis zur fünften Dimension nicht mehr als 120 Anteile mitgenommen werden dürfen. Danach können mehr Anteile für eine Inkarnation genutzt werden.

Anders sieht es bei der Begleitung eines Projektes aus oder bei der Arbeit im freien Universum. Hier können, wie bei einer Inkarnation in eine Seelensphäre, mehrere tausend Anteile mitgenommen werden. Der Grund hierfür: Das bewusste Sein bleibt erhalten und muss nicht, wie auf der Erde, zurückgelassen werden.

Das Inkarnieren in andere Seelensphären ist ein großes Abenteuer, da jede Sphäre unterschiedliche Energien besitzt. Inkarniert ein Wesen in eine Sphäre, muss es sich den Spielregeln der Sphäre anpassen. Zudem wird seine Schwingungsform für die Zeit der Inkarnation den Wesen in der Sphäre angepasst.

Die meisten Seelen erhalten Lernaufgaben oder Aufträge, die sie in ihrer Inkarnation erfüllen sollen. Nach der Erfüllung eines Lernauftrages und erfolgreicher Erleuchtung kehrt das Wesen in die eigene Seelensphäre zurück. Eine Rückkehr aus einer anderen Seelensphäre ist ohne Erfüllung der Aufgabe nicht möglich. Daher kann eine Inkarnation in einer Sphäre über mehrere Jahrtausende andauern. Bei der Erfüllung eines Auftrages stehen die sphärischen Begleiter im besonderen Maße zur Verfügung. Hierbei beobachten beispielsweise Avatare und Seraphim-Engel die Fortschritte ihres Schützlings und kontrollieren die Erfüllung der Lernaufgabe. Die Seelensphäre selbst stellt zudem Wesen zur Verfügung, die bei der Erfüllung der Aufgabe liebevoll unterstützen.

Während einer Inkarnation dürfen Avatare, genauso wie Seraphim-Engel, bei Gefahr auch ohne die Erlaubnis des kosmischen Rates in eine Situation eingreifen. Damit eine Seele bei einer Inkarnation optimal betreut werden kann, steht dem begleitenden Avatar und/oder Seraphim-Engel ein großes Team zur Verfügung, das aus allen möglichen Wesensarten besteht. Letzten Endes liegt die Verantwortung jedoch vollumfänglich bei dem inkarnierten Wesen. Das gleiche gilt in der eigenen Seelensphäre sowie im gesamten Universum. Jedes Wesen ist für seine Handlungen allumfassend selbst verantwortlich.

Die gute Nachricht ist: Kein Wesen ist je allein. Wir werden als Zwilling erschaffen und sind auch im Universum mit ihm auf das Innigste verbunden. Mit seinem Zwilling teilt sich ein Wesen seinen goldenen Kern, sein Zentrum. Selbst bei einer irdischen Inkarnation, bei der wir fast alles vergessen, ist uns tief im Inneren bewusst, dass wir nicht allein sind.

Der goldene Kern und der Zwilling

Alle Seelen besitzen einen goldenen Kern, den goldenen Funken oder das Herzzentrum. Den goldenen Kern teilt sich ein Wesen immer mit seinem Zwilling, auch Dualseele genannt.

Der goldene Kern verlässt die zwölfte Dimension niemals. Er sorgt dafür, dass wir den Drang verspüren, uns zu entwickeln. Er ist der Motor dafür, dass wir uns erfahren wollen und uns auf die Suche nach uns selbst begeben.

Jedes Wesen kann ein und denselben Aspekt auf unterschiedliche Weise ausdrücken. Daher wird eine Seele immer als Dualität erschaffen. Zwillinge sind Dualseelen, die einen göttlichen Aspekt in sich ergänzenden Ausprägungen reflektieren. Nur durch das Duale sind wir vollkommen.

So sind zum Beispiel Seraphim Raphael und Seraphim Uriel Zwillinge. Raphael lebt seine Heilkraft mehr »medizinisch« und Uriel mehr »chirurgisch«. Ihre Grundessenz ist jedoch die gleiche, nämlich die göttliche Heilkraft. Durch den unterschiedlichen Ausdruck der Essenz erzeugen sie in sich verschiedene Schwingungen. Daher besteht bei den Dualseelen die Möglichkeit, dass sie in unterschiedlichen Seelensphären zu Hause sind. Was bei Engeln aufgrund ihrer besonderen Seelensituation jedoch nicht der Fall ist.

Mit seinem Zwilling ist jeder bis in die Unendlichkeit verbunden, daran ändert auch das Universum nichts. Eine Trennung ist nicht möglich. Uns verbindet auf ewig das gemeinsame Herzzentrum, der goldene Kern. Der goldene Kern verliert niemals sein bewusstes Sein. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass alle Seelen in unserem Universum zusammen mit ihrem Zwilling mit zumindest einem Aspekt oder Seelenanteil in der zwölften Dimension verankert sind. Wir teilen uns gemeinsam die Essenz des göttlichen Funkens und sind in der zwölften Dimension untrennbar miteinander vereint. Selbst wenn der Zwilling einer anderen Seelensphäre angehört, ist der Kontakt zu ihm niemals unterbrochen.

Eine Seele besteht allerdings nicht nur aus dem goldenen Kern oder Herzzentrum, sondern aus Milliarden von Aspekten oder Seelenanteilen, die zum goldenen Funken gehören, gleich einem menschlichen Körper mit seinen Milliarden von Zellen. Jede Zelle übernimmt eine andere Aufgabe, und dennoch ist in allen jeweils der einzigartige Bauplan unseres Körpers enthalten.

Aus dieser Situation entsteht ein weiterer Effekt. Nicht alle Zwillinge von Seelen in der zwölften Dimension haben ihr Bewusstsein zur Gänze entfaltet. Es ist durchaus möglich, dass ein Zwilling vollkommen bewusste und der andere noch unbewusste Seelenanteile besitzt. Praktisch bedeutet das, dass ein Zwilling möglicherweise bereits in der zwölften Dimension lebt, der andere Zwilling jedoch in der achten Dimension. Wie ist das möglich?

Wir sind reine Schwingung. Die Schwingungen, die unsere Seele erzeugt, sind winzige Aspekte, gleich den Zellen in unserem Körper. Einzelne Aspekte, oder in manchen Fällen auch alle Aspekte, können ihre Schwingung verloren haben. Sie sind gewissermaßen erstarrt. Da sie mit ihrem goldenen Kern verbunden sind, ist das nur ein vorübergehender Zustand, der unter Umständen jedoch Milliarden Jahre andauern kann.

Durch die verringerte Schwingung werden die Seelenanteile schwerer als der goldene Kern. Je mehr Seelenanteile unbewusst sind, also ihre Schwingung verloren haben, desto schwerer oder träger werden sie. Ist ein Wesen vollkommen unbewusst, sind seine Seelenanteile sehr unbeweglich, fast erstarrt. Die Starre bewirkt, dass die Seelenanteile in der ersten Dimension verweilen. Je mehr Seelenanteile das Wesen durch Bewusstwerdung in Schwingung versetzt, desto leichter werden sie. Je hochschwingender eine Seele wird, desto höher steigt sie in den Dimensionen auf. Je weniger unbewusste Seelenanteile, desto höher die Dimension. Gewissermaßen verliert das Wesen an Masse, da seine erleuchteten Anteile in die zwölfte Dimension aufsteigen und sich nahtlos in den goldenen Kern einfügen. Je mehr Seelenanteile wiederum im goldenen Kern positioniert sind, desto weniger verbleiben in den unteren Dimensionen, was bedeutet, dass sich die Schwingung erhöht.

Dieser Vorgang wird Bewusstwerdungsprozess, Aufwachprozess oder Erleuchtung genannt.

Der Seelenpartner

Ein weiterer Aspekt unseres Seins ist unser Seelenpartner. Wie der Zwilling, so spielt auch der Seelenpartner eine große Rolle in unserem Sein. Dabei ist es ebenfalls möglich, dass der Seelenpartner in einer anderen Seelensphäre beheimatet ist. Seraphim Michaels Erklärung dazu lautet: Dein Zwilling ist dein Herz. Dein Seelenpartner ist die Liebe dazu.

Das bedeutet: Unser innerster Kern spiegelt sich mit unserem Zwilling in uns, also innen. Mit unserem Seelenpartner spiegeln wir die Liebe im Außen, im Gegenüber.

Der Seelenpartner lässt uns den Aspekt der Göttlichkeit leben, den wir im irdischen Leben als partnerschaftliche Liebe bezeichnen. Doch macht die Seelenpartnerschaft viel mehr aus als die menschliche Liebe. Sie umfasst das Alles und das Nichts. Sie beinhaltet die Freiheit und die Verschmelzung.

Eine Seelenpartnerschaft kann nicht mit einer irdischen Partnerschaft verglichen werden. Hier ist man tatsächlich eins, ohne den anderen einzuschränken. Gemeinsam mit der Zwillingsflamme und dem Seelenpartner entsteht im Universum die vollkommene Dreifaltigkeit.

Die Seelensphären und die Erde

Das Projekt Erde wurde gestartet, damit die Wesen aus den Sphären einen Ort zur Entfaltung erhalten, in dem nicht die Energie einer einzelnen Sphäre führend ist. Inkarnieren Wesen in eine Seelensphäre, ist dort die Energie der Sphäre das beherrschende Thema. Auf der Erde gestaltet sich die Situation anders. Nicht eine einzelne Energie steht im Mittelpunkt, sondern zwölf Energien erhalten gleichberechtigt die Möglichkeit, auf der Erde und somit für die Wesen vor Ort zu wirken und sie dabei zu unterstützen, in der Vielfältigkeit ein Abenteuer zu starten, das ihnen die Chance bietet, in sehr kurzer Zeit einen Aufstieg zu vollbringen.

Damit das geschehen konnte, musste eine Sphäre gefunden werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt, beispielsweise, dass die Sphäre mindestens das Niveau der fünften Dimension erreicht hat, also alle Wesen der Sphäre bereits mindestens in der fünften Dimension leben. Das Bewusstsein Gaias war bereit aufzusteigen, und mit ihm alle Wesen, die auf der Erde eine Inkarnation erleben. Von diesem Plan ausgehend, wäre es unvorteilhaft, Wesen am Projekt teilnehmen zu lassen, die, sollte die Erde einen Quantensprung vollbringen, das irdische Matrixfeld verlassen müssten.

Das Projekt Erde wurde in ein bestehendes Projekt eingebunden, nämlich die Galaxie, der wir angehören.

Da ein einzelnes Projekt nicht unbedingt einfach einzubinden ist, wurde gleich ein gesamtes Sonnensystem neu aktiviert. Sowohl auf dem Mars wie auch auf der Venus finden ähnliche Projekte wie auf der Erde statt. Allerdings sind sie bereits in die fünfte Dimension aufgestiegen und daher für uns Menschen in der dritten Dimension nicht als Projekte sichtbar.

Gaia hinkt aufgrund der Geschichte mit Atlantis hinterher. Die feinstofflichen Begleiter der Erde lassen uns verstärkte Unterstützung zukommen, damit wir aufholen können und ebenfalls in die fünfte Dimension aufsteigen.

Hierzu braucht es allerdings die Bereitschaft aller Wesen, die auf der Erde leben. Sind wir als Menschen auf der Erde inkarniert, nehmen wir, vom irdischen Blickwinkel aus, lediglich die dritte Dimension unseres Universums wahr.

Betrachten wir die Sterne und Planeten, Sonnen und schwarzen Löcher, so sehen wir die Materie der dritten Dimension. Die Planeten unseres Sonnensystems und auch die Planeten-, Sternen- und Sonnenwesen innerhalb unserer Galaxie befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie halten einzig zum Zweck der Gravitation die Materie in der dritten Dimension, ansonsten würde unser Sonnensystem auseinanderfallen.

Gaia, ein Wesen, das entgegen der allgemeinen Auffassung mehr männliche als weibliche Energie in sich trägt, ist mit seinem Bewusstsein bereits in die fünfte Dimension aufgestiegen. Die Wesen, die auf ihm leben, haben es jedoch noch nicht geschafft, die Materie in die fünfte Dimension zu wandeln. Wir erhalten jetzt die Möglichkeit, durch eine Inkarnation auf der Erde daran teilzunehmen und gleichfalls zu wachsen.

Wichtig dabei ist, zu verstehen, dass keine Seele wertvoller ist als eine andere. Das Bewusstsein der Menschen muss in dieser Hinsicht noch einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Wir glauben oft, ein Mensch sei mehr wert als ein Tier, und ein Tier sei mehr wert als eine Pflanze, doch das ist falsch. Es ist auch nicht richtig, dass Steine und Kristalle nicht leben würden. Alles, was existiert, trägt den goldenen Funken in sich. Nur weil ein Wesen eine eigene Art zu leben hat, heißt das nicht, dass es weniger beseelt oder weniger wertvoll wäre. In unserem Universum gibt es unendlich viele Seinsformen, und sie alle sind gleichwertig!

Die Energien der Seelensphären sind auf der Erde gleichmäßig verteilt. Dem äußeren Anschein nach überwiegen die Sphären Lemurien, Regenbogen, Feen & Elfen und Wal & Delphin. Dies ist jedoch nur aus menschlicher Sicht der Fall. Bestimmte Seelensphären, wie beispielsweise Larimar oder auch Ansara, wirken mehr feinstofflich.

Um die Erde herum wurde ein Matrixfeld erschaffen, in das alle teilnehmenden Sphären gleich viel Energie einspeisen. Daher spielen die inkarnierten Wesen keine Rolle bezüglich der Energiepräsenz auf der Erde. Sie sind lediglich als Gäste hier, um eine Erfahrung für sich zu gestalten.

Im Matrixfeld der Erde ist der kosmische Rat der Erde eingegliedert. Er liegt um das gesamte Energiefeld herum. Durch ihn treten alle Wesen ins Matrixfeld der Erde ein und durch ihn verlassen sie auch wieder die Erde. Im kosmischen Rat müssen alle irdischen Gefühle und Gedanken, alles Irdische, zurückgelassen werden. Kein Wesen kann mit irdischem Gedankengut in seine Sphäre zurückkehren. Die Sphären sind rein und damit frei von jeglicher Polarität. Im kosmischen Rat befindet sich auch der Ort, an dem wir durch das Tor des Vergessens gehen. Uns wird das Wissen über unsere wahre Identität genommen, damit wir uns ganz auf die irdische Inkarnation einlassen können. Verlassen wir unseren Körper wieder, verläuft der Prozess in umgekehrter Reihenfolge. Wir vergessen alles Irdische und erhalten dafür unser kosmisches Wissen zurück. Im kosmischen Rat werden auch die Aufträge für die Seelen bestimmt und erteilt.

Der kosmische Rat setzt sich aus Wesen der zwölf teilnehmenden Seelensphären zusammen. Fester Bestandteil des irdischen kosmischen Rates sind beispielsweise Avatar Sanat Kumara (Plejader), Saint Germain (Lemurer) und Seraphim Uriel (Engel). Der kosmische Rat kümmert sich um alle Belange der Erde und der inkarnierten Wesen. Er achtet darauf, dass ein Wesen nicht unberechtigt ins irdische Matrixfeld eindringt. Er hat die Macht, eine Inkarnation zu beenden, sollte sie Schaden für das gesamte Universum hervorrufen. Er hätte zudem auch die Macht, das gesamte Projekt mit einem Schlag aufzulösen.

Kommen wir auf die Erde, so erhalten wir einen Körper. Dieser Körper setzt sich aus vielen Seelenwesen zusammen, denn wir leben in enger Kooperation mit hunderten von Wesen. So besitzen beispielsweise Viren, Bakterien und selbst die Zellen eigene Seelenanteile von Wesen, die aus unterschiedlichen Sphären kommen. Ähnlich einem Wohnhaus, in dem viele Materialen verbaut werden und das anschließend bewohnt wird.

Der Körper wird zwar maßgeblich durch den Willen eines Lichtwesens gesteuert, doch hat er ein eigenes Bewusstsein und somit auch ein eigenes Gedächtnis. Daraus ergeben sich manchmal etwas kurios anmutende Situationen, beispielsweise: Du willst nach links, doch dein Körper geht nach rechts. Wichtig ist hier zu beachten: Du bist nicht dein Körper, dein Körper ist vielmehr ein Gefäß, das du für deine Inkarnation nutzt. Denn ohne Materie ist eine Inkarnation auf der Erde nicht erlaubt.

Die Wesen der Seelensphären tummeln sich auf der Erde in wundervoller Symbiose. Wir Menschen müssen lernen, uns dieser Symbiose anzupassen und nicht alles unserem Rhythmus zu unterwerfen. Lernen wir, uns dem natürlichen Rhythmus hinzugeben, steht einem schnellen Aufstieg in die fünfte Dimension nichts mehr im Weg.

Arbeiten mit den Seelensphären und geistigen Begleitern

Zunächst gilt, dass jeder die Energie jeder Seelensphäre für sich nutzen kann. Alle Wesen aus dem Universum, ob nun Wesen aus den Seelensphären, Avatare oder Seraphim-Engel, sind bereit, mit ihrer spirituellen Energie zu dienen. Zu beachten ist, dass sie nicht irdischer, sondern kosmischer Natur sind. Aus diesem Grund haben sie eine andere Sichtweise als wir Menschen auf der Erde. Zudem sind sie nicht bereit, sich den Wünschen oder Empfindungen eines Menschen anzupassen. Das sollte besonders beim Empfangen von Botschaften unbedingt Beachtung finden. Ist ein Mensch für eine Botschaft offen, kann deren Genauigkeit oft verblüffen. Manche Botschaften ergeben unter Umständen im aktuellen Stadium keinen Sinn, doch wenn die Zeit reif ist, wird die Botschaft verständlich.

Das Universum und auch die geistigen Begleiter sind am Wohlergehen aller Seelen interessiert und sind bestrebt, das für dich Beste zu erschaffen. Sowohl die Avatare als auch die Engel oder die Wesen der Seelensphären lieben es, mit Menschen Kontakt zu pflegen. Schließlich ist das einer der Hauptgründe für unser Projekt. Sie sind Begleiter und keine Diener im irdischen Sinn. An sie kann man nichts abgeben, und sie erfüllen keine Wünsche. Wesen, von denen sie unablässig angerufen werden, damit sie etwas in Ordnung bringen, was diese selbst herausgefordert haben, beobachten sie, greifen jedoch nicht ein. Sphärische Begleiter können durchaus provozierend sein und Hürden aufstellen, damit wir eine Prüfung unseres Bewusstseins absolvieren. Durch diese Herausforderungen wachsen wir auf der Erde über uns selbst hinaus. Sie fördern unseren Mut, die Komfortzone unseres Lebens zu verlassen und uns auf echte Abenteuer einzulassen. Selbsterkenntnis ist der Weg, den sie für uns bereithalten. Du bist der Schöpfer deines Lebens, und nicht irgendein Avatar oder Engel. Willst du ein Meister sein, dann wachse und schöpfe selbst und lass nicht schöpfen!

Ist eine Seele jedoch in einer absoluten Notlage, kann Hilfe angefordert werden, und alle feinstofflichen Wesen sind dann sehr gerne zur Stelle. Unabhängig davon, ob ein inkarniertes Wesen die Avatare, die Engel oder die Seelensphären bevorzugt – wenn Unterstützung gebraucht wird, wird sie freudig von allen gewährt. Sie senden auch häufig Energie, Inspiration oder Intuition, die intensiv wahrgenommen werden kann.


HILFREICHE TIPPS

Wer mit der feinstofflichen Welt arbeiten will, benötigt hierzu nichts weiter als die Intention, genau das zu tun. Es werden keine Räucherstäbchen, kein Aura-Spray, kein Tensor, keine Kerze oder sonstige Accessoires benötigt. Was nicht bedeutet, dass nicht all das verwendet werden kann. Diese Produkte unterstützen dich, in eine geeignete Stimmung zu kommen. Für die geistigen Wesen sind solche Dinge vollkommen unwichtig. Sie sind nicht irdisch und benötigen daher auch nichts Irdisches. Worauf sie größten Wert legen, ist deine Absicht. Diese sollte immer dem Wohle des Universums und seiner Schöpfung dienen.

Jede Sphäre hat eine Energie, die dich auf der Erde unterstützt. Nutze sie zum Wohle aller Wesen. Fällt es dir zum Beispiel schwer zu kommunizieren, dann verbinde dich mit der Seelensphäre der Plejaden. Willst du mehr Kontakt zu Tieren, dann verbinde dich mit der Regenbogen-Sphäre. Kontakt zu den Sphären bekommst du zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die in diesem Buch enthaltenenen Meditationen unterstützen dich dabei.

Botschaften empfangen: Sprich die Sphäre oder das Wesen direkt an und öffne dich für die jeweilige Energie. Sie sprechen nicht immer die menschliche Sprache, jedoch wird der Sinn einer Botschaft übertragen.

Fragen stellen: Wende dich an die von dir gewünschte Sphäre oder an ein geistiges Wesen. Stelle deine Frage klar und deutlich. Beachte, dass Fragen, die bereits mehrmals gestellt und bereits beantwortet wurden, von ihnen ignoriert werden. Sie beantworten eine Frage nur ein Mal. Fragen, die nur der Befriedigung des Egos dienen, werden gleichfalls ignoriert. Sie sind an deiner Entfaltung interessiert und an nichts anderem.

Energie aus den Sphären aufnehmen: Hierzu kannst du dich einfach bequem hinsetzen oder legen. Sprich den Namen der Seelensphäre aus, und schon fließt die Energie direkt in deinen menschlichen Körper. Das gleiche gilt, solltest du Heilenergie benötigen.

Ansonsten muss auf nichts weiter geachtet werden als auf die liebevolle Absicht, mit ihnen zu arbeiten.

Einstieg in die SEELEN­SPHÄREN

Die nachfolgenden Darstellungen der einzelnen Seelensphären muten eventuell sehr menschlich an. Meine Möglichkeiten zur Veranschaulichung dieser unbeschreiblichen Energiefelder sind auf der Erde leider durch die Sprache begrenzt.

Der wichtigste Punkt ist, dass die Sphären an sich keine Materie besitzen. Sie sind reine Schwingung, wenn auch in der unteren Dimension sehr verlangsamt.

Zu beachten ist außerdem Folgendes: In den Sphären sind keine menschlichen Gefühle vorhanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Emotionen gelebt werden. Es gibt nur keine negativen Emotionen wie Hass oder Angst, sondern ausnahmslos positive und konstruktive Gedanken beziehungsweise Schwingungen.

Jede Wesenheit bildet einen Teil ihrer Seelensphäre. Wir kommen nicht aus einer Sphäre, wir sind die Sphäre.

Alle Seelen sind jederzeit mit ihrer Sphäre verbunden. Unabhängig davon, was auf der Erde erlebt und erfahren wird, wirkt die Verbindung zur eigenen Seelensphäre intensiv, was den meisten Menschen nicht bewusst ist. Ereignisse oder Geschehnisse in den Seelensphären nehmen direkten Einfluss auf unsere irdische Gemütslage. Wir sind immer mit unserer Seelenheimat verbunden und erhalten hieraus unsere Energie und Weisheit.

Die Lebensweise in den höheren Dimensionen der jeweiligen Sphären ist komplett anders und dennoch gleich.

Prinzipiell besteht der Bewusstwerdungsprozess darin, die eigene Göttlichkeit zu erkennen.

Die Beschreibung der jeweiligen Lichtwesen (jener Wesen, die als Mensch inkarnieren) bezieht sich auf ihr Dasein in ihrer Sphäre sowie im Universum, jedoch nicht auf ihre Lebensweise auf der Erde. Was auf der Erde gegebenenfalls als negative Eigenschaft eingestuft wird, kann in der Sphäre als wundervolle Fähigkeit angesehen werden. Charaktereigenschaften sind Bestandteile einer Seele und werden immer mitgenommen, wohin ein Wesen auch geht. Keine Seele kann ihren Ursprung verleugnen. Wir sind die, als die wir erschaffen wurden, und es gilt, die eigenen Charaktereigenschaften zum Wohle der Schöpfung zu entfalten und einzusetzen. Hierdurch wird jede Seele einzigartig.

Wie sich ein Charakterzug in einem Projekt oder einer Inkarnation in einer anderen Seelensphäre entwickelt und auswirkt, ist von vielen Faktoren abhängig. Ziel innerhalb und außerhalb der Seelensphäre sollte sein, seine Stärken zu entwickeln und die eigenen Handlungen und Fähigkeiten zum Nutzen aller einzusetzen.

In den Seelensphären gibt es keinen Sterbeprozess wie auf der Erde. Die Seelen wissen, dass sie in eine andere Ebene voranschreiten. Einen »Sterbeprozess« im Sinne eines Wandlungsprozesses erfahren die Wesen dennoch, allerdings ist es ein froher und tief bewegender Weg. Würden wir auf der Erde verstehen, dass wir schlicht die Ebene wechseln, würden wir uns viel Schmerz ersparen.

Manch spirituell erwachter Mensch auf der Erde unterliegt der Illusion, dass der Weg einfacher wird, je bewusster wir werden. Bedauerlicherweise ist das Gegenteil der Fall. Die feinen Unterschiede der verschiedenen Schwingungen sind oft nicht zu differenzieren und damit nicht immer offensichtlich.

Daher ist es wichtig, sich seiner eigenen Energie vollkommen bewusst zu sein. Hierdurch können Schwingungen, die nicht der eigenen entsprechen, sofort erkannt werden. Jede Sekunde unseres Seins müssen wir achtsam sein oder, anders ausgedrückt, uns unserer selbst vollkommen bewusst sein.




Begleitender Engel

Seraphim Raphael


Vorsteher Avatar Zeus
Bekannter Avatar Avatar Lord Saint Germain
Erste Manifestation vor 6 bis 4,5 Milliarden Jahren
Orte der Manifestation Tibet, Hawaii
Unterste Dimension 6. Dimension, 1. Ebene
Aufstiegsprozess aktuell im Prozess, zuletzt vor 102.000 Jahren
Lichtwesen Lemurer
Andere Seelengruppen Kristalle und Gesteine

Lemurien – ein wohlklingender Name für ein Energiefeld, das voller Kraft und Macht ist. Hier lebt die geballte Stärke der allumfassenden Heilung. In der Lemurien-Sphäre wird der Fokus besonders auf den Heilungsprozess in allen Bereichen, Dimensionen und Ebenen gelegt. Im Universum ist Lemurien die Sphäre mit dem größten kosmischen Heilwissen und der absoluten Heilkompetenz. Zudem ist die wundervolle Kristall- und Steinkraft in diesem Energiefeld beheimatet. Heilkristalle aus Lemurien bieten wundervolle Möglichkeiten, unser Sein in Einklang zu bringen, ohne dabei Schmerzen auszulösen.

Die Energieform von Lemurien wirkt unterstützend bei jedem Heilungsverlauf, sowohl auf der Erde wie auch im Universum. Die Sphäre erzeugt ausgleichende Besonnenheit und Mitgefühl in allen Bereichen. Sie unterstützt die Hingabe an die Gemeinschaft und offenbart dir das Wissen um deinen Platz in der Gesellschaft. Die Sphäre verleiht göttliches Vertrauen, fördert die Gesundheit und erschafft Kristall-Heilklänge. Zudem ist sie eines der größten Energiefelder in unserem Universum, und lemurische Wesen sind in fast allen kosmischen Projekten anwesend und mitwirkend. Neben der Energie des Heilens beherrschen sie die Diplomatie in Vollendung und werden daher gerne auf universale Reisen geschickt. Zahlreiche auf der Erde bekannte Avatare kommen aus dieser Sphäre, beispielsweise Saint Germain, Rowena, Isis, Zeus und noch viele mehr.

Lemurer lieben es, in andere Seelensphären einzutauchen, und eignen sich dabei schnell die Fähigkeiten der unterschiedlichen Seelensphären an. Das gilt für alle Seelen aus Lemurien, gleich ob Stein-, Kristall- oder Lichtwesen. Im Universum übernehmen sie jegliche Aufgaben. Im Besonderen betreuen sie Energiefelder, in denen Heilung außerhalb der Seelensphäre stattfindet. Sie sind in vielen kosmischen Räten anwesend.

Die lemurische Energie wirkt harmonisierend bei folgenden Themen: Alle geistigen und körperlichen Krankheitsbilder, Flatterhaftigkeit, Drang zum Lügen, sich auf der Erde verloren fühlen, Pessimismus, Süchte, Geldsucht, Panikattacken, Zerstörungswut, Rechthaberei, Geltungsbedürfnis.


Begleitender Seraphim

Raphael


Name »Gott heilt«
Zwillingsflamme Uriel
Seelenpartner Venus
Farbe Helles Grün/Silber
Aufgaben Göttliche Heilung, Humor, Lehren

ENERGIE UND CHARAKTER

Seraphim Raphael ist der Mediziner unter den Engeln. Sein trockener Humor, seine Offenherzigkeit und Begeisterungsfähigkeit sind ansteckend. Raphael gibt niemals auf, er ist großzügig und tolerant, zielstrebig und fokussiert. Er ist der große Heiler unter den Seraphim, er lässt geschehen, was geschehen soll.

Seraphim Raphael begleitet Lemurien mit seiner allumfassenden Liebe und seiner kosmischen Heilweisheit von Beginn an. Er fühlt sich magisch zu allen lemurischen Seelen hingezogen, entsprechen sie doch seiner Energie der Heilung.

Mit seinem humorvollen Charakter erleichtert Raphael manch schwerwiegenden Heilungsverlauf auf der Erde, in der Seelensphäre und natürlich auch im Universum.

Raphael unterstützt die Seelensphäre vor allem mit seiner göttlichen Heilweisheit. Hierbei konzentriert er sich nicht ausschließlich auf höher entwickelte Seelen, vielmehr erhalten alle Wesen in Lemurien gleichermaßen seine Aufmerksamkeit. Das gilt für Lichtwesen ebenso wie für Kristalle oder Steinwesen.

Auf der Erde unterstützt Raphael die Menschen bei der Umwandlung von

~Krankheit in Heilung,

~Trübsal in Lachen,

~Flatterhaftigkeit in Stabilität,

~Aufgeben in Kraft zum Weitergehen,

~Zerstreutheit in Fokus,

~Teilnahmslosigkeit in Interesse.


Vorsteher

Avatar Zeus


Name »Lichtvoller Tag«
Farbe Helles Lindgrün
Zwilling Avatar Poseidon
Seelenpartner Avatar Ishtar
Aufgaben Entwicklung der eigenen Heilkräfte, Aufsicht über den Bewusstwerdungsprozess in Lemurien, Entwicklung der Führungsqualitäten, Fokussierung

ENERGIE UND CHARAKTER

Avatar Zeus sprüht geradezu vor Selbstbewusstsein. Er ist selbstsicher und machtvoll in allen Bereichen. Seine Ausstrahlung entspricht einem energiegeladenen Casanova, der einen hitzigen Charakter besitzt und dennoch einen überaus sinnlichen Charme versprüht.

Er ist zuständig dafür, Aufgaben und Aufträge an alle Seelen in Lemurien zu erteilen. Hält Zeus eine Ansprache oder gibt er zu verstehen, dass ein Auftrag erfüllt werden muss, duldet er keinen Widerspruch. Er ist direkt und schnörkellos und gibt klare und unmissverständliche Anweisungen. Seine Handlungen sind immer rasch und zielgerichtet.

Als Vorsteher lenkt er die Sphäre souverän und mit viel Disziplin. Seine Handlungen sind streng und folgen einer logischen Ordnung. Zeus lebt seinen Auftrag in Lemurien mit großer Hingabe und erfüllt seine Führungsrolle mit vollkommener Gelassenheit. Er beobachtet alle Dimensionen mit liebevoller und gleichzeitig strenger Entschlossenheit. Mit aktivem Engagement lehrt er unablässig die lemurische Heilkunst, und zwar nicht nur in der lemurischen Sphäre, sondern im ganzen Kosmos. Als oberster Heiler von Lemurien zeigt er jeder Seele, dass ihre eigene Heilkraft in ihr selbst ruht. Ob Lemurer oder nicht, jedes Wesen besitzt Selbstheilungskräfte. Seine kraftvolle Energie erzeugt eine Aura der inneren Heilkraft, die jeder, der mit ihm in Berührung kommt, in sich selbst entfalten kann.

Avatar Zeus ist maßgeblich an der Gestaltung und Entwicklung aller Formen auf der Erde beteiligt. Er gilt als Initiator des Projekt Erdes und war bis zum Ende der Atlantis-Epoche auf der Erde sehr aktiv. In Atlantis kam ihm eine führende Rolle zu. Danach war das Andenken an ihn auf der Erde allgegenwärtig, was dazu führte, dass er als Gott verehrt wurde.

In heutiger Zeit konzentriert sich Avatar Zeus auf die Entwicklung der lemurischen Seelensphäre und hat nur noch wenig direkten Einfluss auf die Erde.

Allgemeines

Alle Wesen dieser Sphäre werden als »Lemurer« bezeichnet, Lichtwesen ebenso wie Kristalle und Gesteine. Doch der Einfachheit halber nenne ich hier nur die Lichtwesen »Lemurer« und alle anderen Wesen bei ihrem irdischen Namen.

Die unterste Bewusstseinsstufe von Lemurien berührt die sechste Dimension. Somit sind Lemurer in ihrer Seelensphäre wesentlich bewusster als auf der Erde.

Lemurien zu beschreiben ist eine kleine Herausforderung. Das Energiefeld repräsentiert die unterschiedlichsten Heilschwingungen, die für jede Seele im Universum das vollkommene Heilmittel darstellen. So vielfältig die Disharmonien sein können, so variabel sind auch die Heilmöglichkeiten. Jede lemurische Seele repräsentiert eine Heilungsart Gottes oder der Quelle.

Diese Sphäre ist unbeschreiblich machtvoll, und jede Seele ist sich ihrer Verantwortung für sich selbst und für den Kosmos bewusst. Alle Wesen in Lemurien sind starke Persönlichkeiten und können ohne Schwierigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Das Mitgefühl für andere Seelen und ihre Situation hält sich bei ihnen in Grenzen, was sie jedoch durch ihre liebevolle Hingabe an alle ausgleichen. Ihren Blick halten sie stets nach vorne und auf das Ziel gerichtet, ganz gleich, ob es sich um Lichtwesen, Steinwesen oder Kristallwesen handelt. Sie interessieren sich ausschließlich für die Lösung und nicht für das Problem.

Alle Wesen aus Lemurien arbeiten im Universum, jedoch inkarnieren nicht alle auf die Erde. Einige Wesensgruppen aus Lemurien arbeiten in anderen Projekten mit und stehen diesen vollkommen und ausschließlich zur Verfügung.

In dieser Seelensphäre gibt es noch erheblich mehr unterschiedliche Energien als die drei erwähnten Wesenheiten, allerdings beschränke ich mich hier auf diejenigen Wesen, die tatsächlich auf die Erde inkarnieren.

Lemurien ist für seine kosmische Heilfähigkeit im Universum bekannt. In keiner anderen Sphäre pulsiert die Energie der Heilung derart intensiv in den zugehörigen Seelen. Die Heilschwingungen werden nicht nur von den lemurischen Lichtwesen erzeugt, sondern genauso von den Kristall- und Steinwesen. Die Heilfrequenzen der unterschiedlichen Wesen sind so stark, dass sie über die Seelensphäre hinaus im Universum wahrgenommen werden können. Durch die Vereinigung der verschiedenen Seelen in Lemurien wird ein Energiefeld geschaffen, das alle Wesen in allen Ebenen und Dimensionen der Lemurien-Sphäre bei der eigenen Entwicklung unterstützt.

In den nächsten Jahrtausenden wird die lemurische Sphäre mit ihrem Aufstiegsprozess intensiver beschäftigt sein, weshalb alle lemurischen Wesen in einer tiefen Umbruchphase sind. Die Auswirkungen davon werden durchaus auf der Erde sicht- und spürbar werden. In der Folge werden sich neue Verfahren und Heilmittel in der Medizin entwickeln, und die Heilkräfte jedes Einzelnen werden sich verstärkt zeigen.

Einige Lemurer haben den Aufstieg in die zwölfte Ebene der zwölften Dimension bereits vollendet oder behielten ihr Bewusstsein nach dem Urknall bei. Das bedeutet, dass in Lemurien Avatar-Wesen ihre Seelensphäre beim Aufstieg in die zwölfte Dimension tatkräftig unterstützen.

Heilung in Lemurien

Die Heilenergie für unser gesamtes Universum stammt nicht ausschließlich aus Lemurien. Alle Seelensphären tragen eine Form der Heilkraft in sich. Doch Lemurien ist Heilung!

In Lemurien erzeugen die Seelen imposante Kristall- und Steinklänge, eine Art Musik, die der Heilung sowohl auf der Erde als auch im Universum dient. Das gesamte Universum nutzt die Heilfrequenz der Lemurer, ob nun in einer Seelensphäre, in einem Projekt außerhalb der Seelensphären oder im freien Universum. Diese Heilenergie wird vor allem von Projekten genutzt, in denen es Materie gibt. Doch auch in den höheren Dimensionen, in denen keine Materie mehr existiert, wird diese Heilschwingung zur Bewusstwerdung angewandt. Ab der zehnten Dimension gibt es keine feste Materie mehr, hier besteht die Energie nur noch als Licht. Sobald Disharmonie entsteht, kann lemurische Energie eine kraftvolle Unterstützung in allen Bereichen bieten. Einzig in der zwölften Dimension wird die Energie nicht mehr als Heilenergie wahrgenommen, da die Wesen bereits ihre vollkommene Bewusstheit erreicht haben.

Taucht eine Seele zu Heilungszwecken in die Lemurien-Sphäre ein, erhält sie ihren eigenen Heiltempel. Formen spielen im Universum eine große Rolle. Auch wenn sie feinstofflich sind, ist die Anordnung der Energie von immenser Wirkung auf unsere Seele. Manche bevorzugen die Form einer Pyramide, andere stellen sich ein Schloss, einen Wald oder eine Höhle vor. Jedoch muss das Heilenergiefeld nicht unbedingt eine Form besitzen. Pure Energie ist ebenfalls möglich.

Die lemurischen Heilkristalle und Steine können jedwede gewünschte Form annehmen, da sie nicht wie auf der Erde starr sind. Die Wesen fließen zusammen, türmen sich wie Gebirgszüge übereinander und zerfallen wieder, um sich wiederum erneut zu vereinen. Dieses Schauspiel sieht aus menschlicher Sicht bizarr und magisch aus. Es entstehen Gebilde, die für menschliche Augen unbeschreiblich und sehr mystisch anmuten. Die Schönheit des Prozesses und die daraus entstehenden Formen lassen in jeder Seele ein Gefühl der Glückseligkeit aufkommen.

Für die Heilung eines Lichtwesens aus einer anderen Sphäre erschaffen Kristalle und Steine augenblicklich die Form, die der Seele dient. Ist die Heilung vollendet, formieren sich die Heilkristalle neu und stellen sich auf die nächste Heilung ein. Stein- und Kristallwesen bilden immer wieder neue Verbände. Ganz egal, wie die unterschiedlichen Heilgebäude aussehen, eines ist immer gleich: In der Mitte eines Heiltempels steht das persönliche Heilkristallbett, das aus Milliarden unterschiedlicher Kristall- und Steinwesen besteht, eine Ansammlung hochkonzentrierter Heilenergie.

Zudem erhält jedes Lichtwesen sein eigenes lemurisches Heiler-Team mit vier Haupt-Heilpriester/innen, wobei das gesamte Heiler-Team zumeist aus fünfzehn Lichtwesen besteht. Je nach Anforderung kann die Zahl der Heilpriester und Kristall- und Gesteinswesen unter Umständen stark variieren.

Wie lange ein Heilungsprozess dauert, ist nicht im Vorhinein festzulegen. Ausschlaggebend ist das Ausmaß der Disharmonie und die eigene Bereitschaft, Heilung zuzulassen, sich für sich selbst zu öffnen und die Wahrheit zu finden. Wurde ein Wesen durch Angriffe Luzifers Gegenseite massiv geschwächt, ist der Heilungsprozess wesentlich aufwendiger.

Nicht alle Heilprozesse finden innerhalb der lemurischen Seelensphäre statt. Es gibt auch nahe unserer Erde ein gigantisches Energiefeld der lemurischen Heilschwingung. Alle irdischen Verletzungen oder Erkrankungen müssen in diesem Energiefeld in Harmonie gebracht werden, denn keine Seele kann mit einem irdischen Bewusstsein in eine der Seelensphären eintauchen. Ist eine Heilung abgeschlossen, bringen die kosmischen Eltern oder die geistigen Begleiter die Seele in ihre Seelensphäre zurück. Ist sie wohlbehalten in der Seelensphäre angekommen, verschmelzen die Seelenanteile zur Gänze wieder mit der »Urseele«. Genutzt wird das Energiefeld zudem bei Unfällen, die von Luzifer verursacht wurden.

Doch immer gilt: Ganz gleich, wie viele Heilpriester/innen und Heilsteine/Kristalle dir zur Verfügung stehen, ganz gleich, wie wunderschön die Heilklänge sind: Keine Heilung kann ohne deine innere Bereitschaft stattfinden!

Lemurer

Lemurer sind göttliche Heiler. Jegliche Heiltätigkeit fällt ihnen leicht, und sie müssen nicht lernen, ihre Heilfähigkeiten zu nutzen – sie wissen es einfach. Auf der Erde erinnern sie sich ihrer Heilfähigkeiten wesentlich intensiver als Wesen aus anderen Seelensphären und entwickeln schnell ihre eigenen Heiltechniken. Als Menschen sind viele Lemurer von ihren Heiltechniken und ihrem Wissen so überzeugt, dass sie für andere Meinungen keinen Raum lassen. Widersprich ihnen dann nicht. Manchmal kommen sie von selbst darauf, dass andere Methoden gleichwertig sind.

Häufige Charaktereigenschaften der lemurischen Lichtwesen:

~Sie sind sich ihrer Heilaufgabe bewusst.

~Sie sind »stolz« und erhaben.

~Sie bilden sich eine Meinung und sind dann sehr schwer vom Gegenteil zu überzeugen.

~Sie lieben die Gemeinschaft.

~Sie sind extrem experimentierfreudig.

~Sie lamentieren nicht lange, sondern handeln unverzüglich.

~Sie können Sachverhalte gut erklären.

~Sie eignen sich hervorragend für den Lehrberuf.

~Sie betreuen voller Hingabe die ihnen zugewiesene(n) Aufgabe(n).

~Sie sind sehr gewissenhaft.

~Sie können sehr begeisterungsfähig sein.

~Sie verstehen überhaupt keinen Spaß, wenn es um die Betreuung der Wesenheiten in Lemurien geht.

~Sie können sehr streng sein.

~Sie inkarnieren gerne und oft in andere Sphären.

~Sie sind unternehmungslustig

~Sie sind wissbegierig, lernfreudig und haben eine schnelle Auffassungsgabe.

~Sie sind verantwortungsbewusst und diszipliniert.

Lemurer leben immer in einer Gemeinschaft aus unterschiedlich bewussten Seelen. Die »Wohngemeinschaft« umfasst dreißig bis vierzig Lichtwesen, inkarnierte Lichtwesen aus anderen Seelensphären nicht mit eingerechnet. Sie gestalten ihr Dasein in einer Gemeinschaft und halten sich an vorgegebene Richtlinien. Ein Ausbrechen aus der Gemeinschaft kommt selten bis gar nicht vor. Sie sind aufrichtig und friedliebend. In der Sphäre finden keine Konfrontationen statt. Alles geht ruhig und geradlinig vonstatten.

In den Seelensphären ist die Energie in den unteren Dimensionen ebenfalls feinstofflich. Das bedeutet, dass es keine Materie wie auf der Erde gibt. Jedoch können die Wesen ihre Energie verdichten, ähnlich einem Laserstrahl auf der Erde. Hierdurch entstehen Formen und Gebilde, die mit denen auf der Erde vergleichbar sind. Schlaf, wie wir ihn auf der Erde kennen, gibt es nicht. »Erholung« und das Tanken von Energie findet gänzlich in Meditation statt. Ist eine Meditation nicht möglich, stehen den Lemurern spezielle Kristalltränke zur Verfügung. In Lemurien gibt es keine Nahrung, die unserer gleicht, alles ist eher eine Art flüssige Essenz, und es entstehen keine Köperausscheidungen.

Lemurer achten auf ihre Umgebung in einer beeindruckenden Weise. Es wird alles vermieden, was ihrer Dimension und den darin lebenden Wesenheiten Schaden zufügen könnte. Alle Lemurer sind ausnahmslos fürsorgliche und soziale Wesenheiten. Sie »tanzen« gerne und ausgiebig. Hierfür gibt es spezielle Tempelanlagen, die gigantische Ausmaße haben können.

Lemurer leben in familienähnlichen Wohngemeinschaften, die jeweils von einem Heilpriester und einer Heilpriesterin begleitet werden, und alle Belange werden mit ihnen besprochen. Sofern gewünscht, kann ein Wechsel der Gemeinschaft vollzogen werden, allerdings geschieht ein Wechsel sehr selten.

Ist ein Lemurer zum Gemeinschaftsvorsteher ernannt, wird er darauf vorbereitet, in die nächste Ebene aufzusteigen. In Lemurien herrscht ein strenges Aufstiegsprotokoll, das jeder Lemurer genau befolgen muss. In allen Dimensionen von Lemurien ist klar erkenntlich, wer an welchem Platz seine Aufgabe hat.

Alle Lemurer erfüllen ihre Aufgaben hingebungsvoll und sind bemüht, zielstrebig ihren Aufstiegsprozess zu durchschreiten. Ist ein lemurischer Gruppenvorsteher bereit, in die nächste Ebene oder Dimension aufzusteigen, erwählt er aus der eigenen Gemeinschaftsgruppe seinen Nachfolger. Nachdem der Nachfolger in seine Aufgaben eingeweiht wurde, kann in einem wundervollen Ritual der Aufstiegsprozess des vorherigen Vorstehers stattfinden.

Die lemurische Ausdrucksform ist unserer menschlichen sehr ähnlich, oder besser gesagt, unsere menschlichen Körperformen wurden nach ihren kreiert. Bis in die zehnte Dimension tragen Lemurer eine Art Kleidung; je tiefer die Dimension, desto dichter die Kleidung. Sie besteht aus wallenden Energie-Gewändern und ist mit menschlicher Kleidung nicht zu vergleichen. Ihre Gewänder sind üppig gestaltet und haben wundervolle, prächtige Farben.

Jedem Wesen im Universum, außer denen der Luzifer-Sphäre, ist es erlaubt, in jede Sphäre zu inkarnieren. Eine Schwangerschaft, wie wir sie auf der Erde kennen, gibt es dabei in der Regel nicht. Das Inkarnationsverfahren gestaltet sich in jeder Sphäre anders. In Lemurien werden inkarnierte Wesen aus anderen Seelensphären liebevoll in ihren Lernerfahrungen begleitet.

Hierfür stehen jedem Wesen unterschiedliche Lemurer als Begleiter zur Verfügung. Die vorherrschende strenge Ordnung ist jedoch für Wesen aus der Feen & Elfen-Sphäre schwer zu ertragen. Es ist äußerst amüsant, wenn ein Lemurer auf eine Elfe trifft. Sie sind die einzigen Wesen, die einen Lemurer blitzartig aus seinem Rhythmus und seiner Fassung bringen können.

Lernschritte werden in Lemurien in einer Art »Schule« vollzogen. Einen geregelten Ablauf in den Lehrorten gibt es jedoch nicht. Lemurer und inkarnierte Wesen treffen sich regelmäßig und beraten sich mit ihren Lehrern und Begleitern. Oftmals werden die Themen in Gruppen diskutiert und anschließend in praktischen Erfahrungen erlernt. Es wird nicht ausschließlich über die allgemeine Schöpfung doziert, vielmehr gibt es einiges über Kristalle und Steine zu erfahren. Und selbstverständlich wird in den Hallen der Heilung auch das Heilwissen weitergereicht.

Lernen und Lehren besitzen in Lemurien absolute Priorität. Keine andere Sphäre hat dergestalt Freude am Lernen und Lehren. Sie geben sich dem Erfassen aller Dinge intensiv hin und gestalten daraus ihre Lernschritte. Ist eine Lernerfahrung erfolgt, wird der nächste Lernschritt erarbeitet und anschließend vollzogen. Die Art des Lernens unterscheidet sich in Lemurien dahingehend, dass ein Lehrer seinem Schüler niemals seine Lernschritte vorschreibt oder ihn daran hindert, eine Lernerfahrung zu machen.

Selbst wenn für einen Lehrer ersichtlich ist, dass der Weg des Schülers keinen Sinn ergibt, wird er ihn dennoch diesen Weg gehen lassen. Jedes Wesen hat das Recht auf »Fehler«. Die Beziehung zwischen Schüler und Lehrer basiert weniger auf »Belehrung« als vielmehr auf geschützter Selbsterfahrung.

Wurde eine Erleuchtung durchlebt, zieht der Lemurer in die höhere Bewusstseinssphäre ein. Das gilt im überall im Universum. Ab der zehnten Dimension gibt es keine »Schule« mehr. Jedes Wesen besitzt ab diesem Stadium die Fähigkeit, selbstständig seine Schritte zu absolvieren. Kosmische Eltern dürfen nicht aktiv in den Bewusstwerdungsprozess eingreifen und sind eher als Stützen zu betrachten Die Gefahr, dass sich eine Seele verirrt, wird dadurch eingedämmt. Begleitung durch die kosmischen Eltern findet bis in die zwölfte Dimension statt.

Die Beziehung zwischen Schüler und Lehrer besteht so lange, bis ein Wesen fähig ist, in die nächste Ebene aufzusteigen. Auf der Erde würden wir sagen: »ein Leben lang«. Für inkarnierte Wesen gilt: Die Beziehung zwischen »Lehrer« und Schüler besteht über die Sphäre hinaus. Kehrt ein Wesen in seine eigene Seelensphäre zurück, behält es dennoch eine Verbindung zu seinem Begleiter in Lemurien. Eine Inkarnation in Lemurien kann nach irdischen Maßstäben bis zu fünfzehntausend Jahre dauern.

Kristalle und Gesteine

In den Seelensphären gibt es Millionen verschiedene Wesenheiten. Nur wenige davon inkarnieren auf die Erde. Kristall- und Steinwesen entschlossen sich von Anfang an, am Projekt Erde aktiv mitzuarbeiten und auf die Erde zu inkarnieren.

Kristalle und Steine sind bedeutsame Wesenheiten in Lemurien. Ihnen wird ein Großteil des Heilwissens zugeschrieben. Steinwesen sind neben den Lichtwesen die größte Seelengruppe im Universum.

Meine Beschreibung hier gilt sowohl für Kristalle als auch für Steine. Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass Kristalle flinkere Wesenheiten sind. Gestein ist von seiner Art eher gemütlich und behäbig. Steinwesen sind dennoch die wesentlich leidenschaftlicheren Wesen, denn sie sind außerordentlich emotional. Steinseelen sind gute Beobachter und warten, bis der Zeitpunkt gekommen ist, ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. Haben sie etwas zu sagen, genügt ein Wort oder ein Energiestrahl.

Die Ausdrucksweise der Steinwesen ist beeindruckend. Sie sind außerordentlich fokussiert und gehen mit ihrer Energie sparsam um. Verschwendung ist hier nicht anzutreffen. Sie sind stille Seelen, die im richtigen Augenblick zur Handlung übergehen. Dabei sind sie von erhabener Schlichtheit, an ihnen ist kein Pomp und nichts Aufdringliches. Steine sind im Normalfall friedliche Wesen, die jeglicher Disharmonie mit ihrer Liebe entgegenwirken. Selten erlebt man sie in Wallung. Sollte das dennoch einmal geschehen, ist die entfesselte Urkraft unbeschreiblich.

Im Gegensatz hierzu stehen die Kristalle. Sie leuchten und kommunizieren in spektakulär intensiven Farben, die wir uns nicht einmal ansatzweise vorstellen können. Die Farbkraft gibt Lemurien eine Leuchtintensität, die im Universum einmalig ist. Die Farben entfalten in Lemurien eine grandiose Heilschwingung. Die Farbheilschwingung erstrahlt über das Energiefeld von Lemurien hinaus und wirkt bis in den Kosmos hinein. Kristalle sind wesentlich agiler als Steinwesen und lieben es, in ständiger Kommunikation zu stehen. Sie sind regelrecht »geschwätzig«. Sie sind im Gegensatz zu Steinwesen richtig flink und lieben es, überall mitzumischen. Sie genießen es, eine tragende Rolle im Geschehen zu spielen. Wie lemurische Lichtwesen lieben sie es, zu spielen. Sind Steinwesen tiefgründig, so sind Kristallseelen leicht und unbeschwert.

Kristalle und Steine berühren das Universum mit ihrer Hingabe. Sie lassen ihre einzigartige Heilschwingung in vollkommener Liebe erblühen. Gemessen an der heilenden Wirkung in Lemurien, entfalten Kristalle und Steine auf der Erde ihre »irdische« Heilschwingung vielleicht gerade einmal zu 0,5 Prozent. Du kannst ihre Heilschwingung durch liebevolles Berühren wesentlich erhöhen.

In Lemurien werden die grandiosen, kristallinen Schwingungen individuell für jedes Wesen zusammengestellt. Sie durchfluten sanft und in Stille eine Essenz und beheben fast zärtlich alle Disharmonien. Höher schwingende Kristallwesen erzeugen Heilgesänge von solcher Schönheit, dass bereits ein Ton in einem Wesen Heilung bewirkt. Die Heilgesänge der Kristalle und Steine durchdringen jegliches Sein in allen Sphären und Dimensionen.

Je bewusster ein Kristall oder Stein ist, desto reiner und klarer ist sein kristalliner Heilgesang. Der göttliche Bewusstwerdungsprozess der Kristalle und Steine verläuft über das Erlernen der vollkommenen Heilgesänge. Je reiner ein Kristall auf der Erde ist, desto reiner ist sein Bewusstsein und desto höher die Dimension, aus der er inkarniert ist.

Auf der Erde suchen Kristalle sich bewusst Menschen aus, um bei ihnen zu lernen oder sie zu lehren. Du solltest ihnen dieses Geschenk nicht nehmen. Falls du mit Kristallen arbeitest, würde ich dir empfehlen, das mit relativ reinen Kristallen zu tun. Du kannst natürlich immer einen nicht ganz so reinen Kristall dazulegen. Dadurch wird dieser Kristall lernen und sein Bewusstsein anheben.

Kristalle sind liebevolle Wesenheiten, die in hingebungsvollen Verbänden zusammenleben. Sie erzeugen im Zusammenschluss ein bezauberndes Liebespotential.

Seitdem der erste Stein und der erste Kristall in der zwölften Dimension existieren, verläuft der Bewusstwerdungsprozess wesentlich zügiger. Ihre Liebe und Weisheit erleichtern allen Wesenheiten im Universum ihren Aufstiegsprozess.

In Lemurien hat jeder Kristall und jeder Stein seinen eigenen Namen, genauso wie jedes Lichtwesen. Der Name beschreibt die Seele und ihre Aufgabe. Die Kristalle werden in gigantischen Höhlen gehütet und umsorgt. Gleichfalls gibt es gigantische freie Kristallfelder, die sich durch die gesamte lemurische Sphäre erstrecken.

Kristalle bewegen sich nur, wenn es sein muss, sie bleiben lieber an Ort und Stelle. Steine dagegen türmen sich, wie auf der Erde, zu kolossalen Gebirgszügen auf, die sich stetig verändern, da sie sehr unternehmungslustig sind und in der Sphäre herumspazieren. Trotz ihrer emotionalen Seite sind Steine ruhige und bedächtige Wesen, wohingegen Kristalle wesentlich dynamischer und aufbrausender sind.

Steine und Kristalle besitzen einen eindeutigen Lehrauftrag, denn ihr Wissen um die Heilkunst ist herausragend. Viele Lichtwesen studieren bei ihnen und wenden ihr Wissen anschließend in den eigenen Seelensphären an. Steine lehren dich ihre Weisheit, indem sie dich begleiten, Kristalle hingegen lehren, indem sie dir klare Aufträge übermitteln.

Nach einer Inkarnation in anderen Sphären durchlaufen Steine und Kristalle gleichermaßen einen Harmonisierungsprozess. Kristalle nehmen, mehr noch als Steine, jegliche negative Schwingung in sich auf. Auf der Erde sind Erdbeben, Vulkane, Bergsprengungen und Steinverarbeitung zum Bau von Häusern, Straßen und dergleichen eine immense Belastung für Steine. Steine und Kristalle sind es gewohnt, sich selbstständig zu formieren, und die rücksichtslose Art und Weise der Menschen schädigt sie und lässt sie auf der Erde in eine Art Koma fallen. Verwendest du auf der Erde Steine oder Kristalle als Heilsteine oder für einen Hausbau, dann bitte sie zuerst, dir zu dienen. Du wirst bemerken, dass dann alles sehr viel leichter und erfolgreicher verlaufen wird.

Während einer Erleuchtung wird der Stein oder Kristall immer lichter und strahlender, bis er in einem Farbspektakel in die nächste Ebene aufsteigt. Dieser Prozess ist auch deswegen so spektakulär, weil Kristall- und Steinwesen in Gruppen aufsteigen.

In Lemurien formieren sich die Heilkristall-Stein-Tempel nach den Wünschen der zu heilenden Seele, daher unterscheiden sich Form und Größe immens. Bilden Steine und Kristalle »Wohngebäude« für lemurische Lichtwesen, so lassen sie durchaus ihre eigene Fantasie mit einfließen, woraus Gebilde von exquisiter Schönheit entstehen.

Eine weitere Art, Heilung zu finden, sind die Heilwege der Steine und Kristalle. In den hoch schwingenden Ebenen führt ein Beschreiten dieser Wege zur absoluten Glückseligkeit. Ab der zehnten Dimension erzeugt es sogar einen kosmischen Orgasmus. Viele Wesen auf der Erde erinnern sich an diese Wege und gehen daher gerne wandern oder spazieren. Gehst du auf der Erde spazieren oder wandern, stelle dir vor, dass du dich auf einem lemurischen Heilweg befindest.

Die unzähligen Kristall- und Steinwesen in Lemurien produzieren Heilsinfonien von unbeschreiblicher Schönheit. Die harmonisierende Wirkung ist in der Sphäre hör- und spürbar. Lemurische Heilpriester bringen sich mit der Kraft ihrer Schwingung ein, und zusammen erzeugen sie ein fulminantes Musikspektakel. Selbstverständlich erreichen die Sinfonien nicht nur die Heiltempel, sondern auch die Wohnstätten und »öffentlichen« Gebäude der lemurischen Lichtwesen.

In den kristallinen Wohnstätten findet das »alltägliche« Leben der Lemurer statt. Alle Gebäude in Lemurien erzeugen eine feine, kaum wahrnehmbare Schwingung und beeinflussen damit das alltägliche Leben der Lemurer auf subtile Weise.

Lemurien auf der Erde

Lemurien war und ist noch immer die treibende Kraft beim Projekt Erde. Lemurer haben im kosmischen Rat der Erde eine tragende Rolle, und ihre Avatare sprechen ein ausschlaggebendes Wort mit, denn ohne ihr Einverständnis findet kein Projekt auf Erden statt. Lemurien ist die am häufigsten vertretene Seelensphäre auf der Erde, und ihre Energie ist in jedem Winkel der Erde anzutreffen. Das ist darauf zurückzuführen, dass es überall Steinwesen gibt. Steinwesen waren, neben dem Feuer, die ersten Wesenheiten, die sich im irdischen Matrixfeld niederließen. Das Gestein bildete eine solide Grundlage, auf der das Projekt Erde gedeihen konnte; daher hieß die erste Zeitepoche auf Erden Lemurien.

Das bedeutet, dass Lemurien das gesamte Projekt aus dem Energiefeld der fünften Dimension heraus geleitet hat. Lemurien war es, das allen Wesen dazu verhalf, ihre Energie aus der fünften Dimension in die dritte abzusenken und Materie anzunehmen. Das Verfahren wurde auch in der Zeitepoche von Atlantis beibehalten. Erst nach Beendigung der atlantischen Epoche und mit Beginn unserer Epoche (Samairis) wurde das Verfahren aufgehoben. Jetzt ist es nur noch der Feen & Elfen-Sphäre gestattet, aus der fünften Dimension heraus auf die Erde Einfluss zu nehmen.

Lemurien manifestierte sich speziell für die Erde vor etwa 6 bis 4,5 Milliarden Jahren. Das bedeutet, dass der Energiestrahl Lemuriens ab diesem Zeitpunkt mit der Erde/Gaia verbunden war. Und von Anfang an umhüllte Lemurien respektvoll das Bewusstsein Gaias und begann die Energie behutsam zu verdichten und die Schwingung der dritten Dimension anzupassen.

Materie ist nichts weiter als göttliche Schwingung, auf ein tiefes Maß reduziert. Wird die Schwingung angehoben, verändert sich der Zustand von fest in durchlässig. Die in der Einheit existierende Schwingung ist dermaßen hoch, dass sie nichts und alles umfasst. Das heißt: Alles existiert im Nichts. Vulkanausbrüche, Erdrutsche und Kristalle, die einfach auseinanderbrechen, sind konkrete Auswirkungen des Aufstiegsprozesses oder eines bewegenden Ereignisses. Meist liegt der Auslöser Jahrtausende zurück. Heutige Vulkanausbrüche auf Hawaii mit ihrem sehr bewegten Untergrund haben ihren Ursprung unter anderem in der atlantischen Zeitepoche.

Lemurische Lichtwesen erschienen wesentlich später auf der Bildfläche. Sie waren die ersten Lichtwesen, die die Erde berührten. Inkarnationen geschahen durch Verdichtung der lemurischen Energie. Einen menschlich materiellen Körper, wie wir ihn kennen, gab es damals noch nicht. Diese Lichtwesen schufen bereits in frühester Zeit eine Kultur auf Erden, die nicht aus Materie bestand. Die Schwingung war der fünften Dimension angepasst und somit wesentlich hochschwingender als die Erdschwingung. Die lemurische Frühkultur verbreitete sich über die gesamte Erde. Tibet war und ist immer noch ein Ballungszentrum der lemurischen Energie. Tipp: Bei Interesse an dieser Ära kannst du jederzeit deine Erinnerung an die Zeitepoche von Lemurien hervorrufen. Sie gewährt dir die Informationen, die für dein jetziges Leben unterstützend wirken können.

Schließen Seelen eine irdische Inkarnation ab und benötigen sphärische Heilung, dürfen alle Lichtwesen Lemurien zur Heilung nutzen. Alle schmerzhaften Erfahrungen, die wir auf der Erde erleben, müssen harmonisiert werden, bevor wir in unsere eigene Seelensphäre zurückkehren. Das gilt für alle Wesen außer den Engeln. Wir nehmen nicht alle Energien nach unserem irdischen Ableben mit in unsere Sphäre, da viele Energien rein irdischer Natur sind, und diese schütteln wir zusammen mit unserem irdischen Körper ab. Sie müssen auf irdische Art überwunden werden.

Die Problematik, die sich mittlerweile auftut, ergibt sich aus dem lemurischen Aufstiegsprozess. Wesen aus höheren Dimensionen können zwar in eine untere Dimension hinabsteigen, jedoch kann kein Wesen in eine höhere Dimension eintauchen, ohne das Bewusstsein der entsprechenden Dimension zu haben! Das heißt, dass ein Wesen aus der dritten Dimension nicht in Lemurien gereinigt werden kann, weil sich Lemurien bereits in der sechsten Dimension befindet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass entweder die lemurische Energie zu den jeweiligen Projekten geleitet wird oder eigene Heilenergiezentren im Kosmos aufgebaut werden. Beides hat jedoch nicht dieselbe Qualität, wie lemurische Heilung direkt in der Lemurien-Sphäre zu erfahren.

Wir auf der Erde sind noch in der glücklichen Lage, die lemurische Sphäre nutzen zu können. Für alle Wesen, deren Bewusstseinsstufe unterhalb des lemurischen Energiefeldes liegt (6. Dimension, 1. Ebene), wurde ein Sonderenergiefeld direkt an der lemurischen Seelensphäre erzeugt. Dabei wird die Energie direkt aus Lemurien in das angeschlossene Energiefeld geleitet und enthält somit die fast vollständige Schwingung aus Lemurien. Zudem inkarnieren seit 2012 alle Wesen mit der Energie der sechsten Dimension, und die Thematik wird sich mit der Zeit erübrigen.

Auf der Erde sind Lemurer oft in einer hohen Position und in Führungsetagen zu finden, sowohl in der Regierung wie auch in der Privatwirtschaft oder als spirituelle Lehrer. Lemurer haben gern das Sagen und sind, sofern sie nicht der irdischen Illusion erliegen, wunderbare Führungskräfte. Auch viele unserer irdischen Mediziner/Ärzte und medialen Heiler sowie medizinischen Therapeuten kommen aus dieser Seelensphäre.

Lemurer haben auf der Erde bedauerlicherweise die Tendenz, sich in Angelegenheiten einzumischen, die sie gar nichts angehen. Dadurch, dass sie oft glauben, alles besser zu wissen, erschweren sie so manch anderen Wesen das irdische Leben. Hast du einen lemurischen Freund oder Partner, so beende ab einem gewissen Punkt die Diskussion. Machst du weiter, wirst du nur deine Nerven strapazieren, doch eine Änderung wird nicht erfolgen. Bleib also bei deiner Vorstellung und lasse dem Lemurer die seine.

INKARNIEREN LEMURER AUF DIE ERDE, BEVORZUGEN SIE FOLGENDE BERUFE …

Alle medizinischen Berufe: Pflegeberufe, Heilpraktiker, Apotheker, Physiotherapeut, Arzt, Zahnarzt und dergleichen. Zudem eignen sie sich hervorragend als Lehrer, Ingenieure für den Tunnelbau, Feuerwehrleute, Priester (auch spirituelle Lehrer), für Verwaltung, Organisation, als Streetworker, Verkäufer, Geologe, Steinmetz, Bergführer. Jedoch ist das nur eine kleine Auswahl, denn prinzipiell sind Lemurer in allen Berufssparten zu finden.

Ein Erlebnis mit Lemurien

Mittlerweile kann ich von vielen Begegnungen mit dieser Seelensphäre erzählen. Doch zu Anfang war mir die Sphäre etwas suspekt. Die Heilschwingung empfand ich als überwältigend, da mir ihre Art zu heilen vollkommen fremd war. Ich komme aus der Schulmedizin und hegte ein tiefes Misstrauen gegenüber alternativer Medizin. Mittlerweile habe ich dieses Misstrauen überwunden und bin nunmehr gegenüber der Schulmedizin wesentlich kritischer.

Wie auch immer, eines Tages lag ich mit einer dicken Erkältung im Bett. Da ich nichts anderes zu tun hatte, jammerte ich so vor mich hin und beklagte mich darüber, wie lästig eine Erkältung doch sei und dass ich stattdessen viel lieber gesund wäre.

Ich sprach es nicht deutlich aus, doch war ich der Meinung, dass SIE durchaus mit einem Zauberstab meine Erkältung »wegzaubern« sollten. Ein Schlenker mit ihrem Finger würde sicher ausreichen, und die Viren würden sich in Luft auflösen.

Mit SIE meine ich die Seraphim Michael und Uriel, die mich als Mentoren auf der Erde begleiten. Sie sind fähig, meine Gedanken zu lesen, bevor ich diese überhaupt zu Ende gedacht habe. Daher sah ich sie nun etwas mitleidig auf mich herabblicken. Ich freute mich, da ich dachte: Wunderbar, jetzt treten SIE in Aktion, und in einer Stunde bin ich wieder fit. Bedauerlicherweise war dem nicht so. Allerdings waren SIE keineswegs untätig, denn SIE nahmen mich auf eine Astralreise mit. Unser Ziel war Lemurien.

Als wir ankamen, begrüßte mich Avatar Zeus an einem gigantischen Tor. Das Tor war lebendig und bewegte sich unablässig. Es formte zunächst einen Bogen, um sich dann in einen spitz zulaufenden Turm mit einer kleinen Öffnung zu wandeln. Ich sah fasziniert zu und vergaß meine Umgebung.

Zeus sprach mich an und fragte nach meinem Begehr. Zuerst wusste ich nicht, was er von mir wollte, bis mir meine irdische Erkältung einfiel. Und so fragte ich unschuldig nach einer kleinen Wunderpille gegen irdische Erkältungen. Er meinte: »Nein«, und das war es. Aha, dachte ich, dann können wir wohl wieder zurück. Das war wohl nichts.

Komplette Fehleinschätzung.

Denn Zeus schaute mich sehr eindringlich an und sagte: »Findest du nicht, dass es sinnvoll wäre, andere Wege der Heilung zu beschreiten, als eine Tablette zu nehmen?«

Ich war erstaunt und fragte zurück: »Was meinst du damit?«

Zeus erklärte mir, dass Gesundheit durch Schwingung wiederhergestellt werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich das nicht gewusst.

Also antwortete ich: »Gut, dann zeig mir, wie das geht.«

Wir durchschritten das Tor, und ich sah, dass dieses Tor nur der Anfang einer wundervollen Stein- und Kristall-Halle war. In der Mitte stand ein Kristallbett solchen Ausmaßes, dass ich es nicht in menschliche Worte fassen kann. Nicht nur seine Größe war beindruckend, sondern auch die vielen Stein- und Kristall-Wesen, die es bildeten. Vom Kristallbett ging eine unbeschreibliche Harmonie aus. Die Farbenpracht versprühte eine Stimmung, die ich bis jetzt nicht wieder erlebt habe. Ich war beeindruckt.

Zeus begleitete mich zu dem Kristall-Steinbett, und ich kletterte hinauf. Sobald ich einen Fuß anhob, formte sich eine neue Stufe, und die alte löste sich auf. Als ich oben ankam, legte ich mich hin. Ich erwartete ein hartes Bett wie auf der Erde, so war es jedoch nicht. Die Kristalle und Steine waren vielmehr weich, da sie aus reiner Schwingung bestanden. Sobald ich mich hinlegte, sank ich tief in das Bett ein, bis es mich letztlich vollkommen umschloss. Die Steine und Kristalle nahmen meine Schwingung auf, und ich spürte, wie mich plötzlich eine bleierne Schwere umgab. Ich fühlte mich schwer und krank.

Die Kristalle und Steine begannen vom Rand des Bettes her die Schwingung zu harmonisieren, indem sie die Frequenz der Schwingung erhöhten. Nach und nach drang die Schwingung zu mir vor und begann in meinen Astralkörper einzufließen. Die Kristalle und Steine forderten mich auf, diese Schwingung in meinem Inneren nachzuahmen. Das ließ ich geschehen, und so war ich nach kurzer Zeit in Einklang mit ihnen. Alle Disharmonie verließ mich, und ich fühlte mich frisch und erholt. Langsam schwebte ich wieder nach oben, stand auf und stieg die Stufen zu Zeus hinab. Ich fühlte mich fantastisch.

Zeus sah mich an und sagte zu mir: »Chamuel, kein Wesen kann dich heilen. Tabletten bekämpfen auf der Erde nur die Symptome, jedoch nicht die Ursache der Disharmonie. Wichtig ist, dass du genau spürst und wahrnimmst, was dein Körper benötigt. Nicht alle ›Krankheiten‹ sind auf der Erde heilbar, manchmal ist die Disharmonie triefgreifender und die Seele wird den Körper, den ihr nur geliehen habt, verlassen. Gesund sein bedeutet auch, dass Spirit und Körper eine harmonische Einheit bilden.«

Ich fühlte in mich hinein und spürte sehr intensiv meinen Astralkörper.

Zeus begleitete mich zum Tor, und ich dankte allen Wesen in Lemurien für ihre wundervolle Energie. Michael und Uriel begleiteten mich zurück in meinen Körper. Schlagartig fühlte ich mich wieder krank. Ich dachte: Mist, das hat ja nicht lange angehalten. Doch Michael schaute mich an und sagte: »Schließe die Augen und lass vorhin Gefühlte wieder in dir entstehen, spüre, wie die Harmonie der Kristalle und Steine in deinem Körper wirkt.«

Darüber schlief ich ein. Am nächsten Morgen erwachte ich wesentlich erholter und war in der Lage, das Bett zu verlassen. Ich ließ mehrmals am Tag die Schwingung in meinem Körper entstehen und war nach zwei Tagen fast vollständig genesen.

Diese Methode wende ich noch immer an, und sie funktioniert einfach ganz wunderbar. Ich bin daher überglücklich über diese Erfahrung. Zeigt sie doch, dass wir fähig sind, unsere Gesundheit selbstständig zu steuern. Vielleicht funktioniert die Methode nicht immer vollkommen, doch ist sie ein gutes Instrument, was ich dir zur Anwendung empfehle.


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