Kitabı oku: «Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen»

Inhalt
Vorwort
1. Kapitel
Overlockmaschinen, Coverlockmaschinen und Zubehör
O Die Overlock kennenlernen
Grundfunktionen
Sticharten
C Die Coverlock kennenlernen
Grundfunktionen
Sticharten
OC Gemeinsamkeiten
Die Nähmaschine im Überblick
Die verschiedenen Funktionen
Stichlänge
Stichbreite
Differenzialtransport
Nähfußandruck
OC Nadeln
Spezialnadeln für Overlock und Coverlock
Klassische Nähmaschinennadeln
Universalnadeln
Jerseynadeln
Stretchnadeln
Jeansnadeln
Topstitch- oder Nachsticknadeln
Sticknadeln
Metallicnadeln
Microtexnadeln
Stepp- oder Quiltnadeln
Praktische Anwendungstipps
Nähgarn
Eigenschaften der Spulen und Konen
Farbtöne
Garnqualitäten
Klassisches Polyestergarn
OC Bauschgarn
OC Wollgarn
OC Elastikgarn
C Stickgarn
OC Metallicgarn oder Metallgarn
C Garn für Steppnähte/Topstitch
OC (dickeres Garn)
O Unsichtbares Nähgarn
Praktische Anwendungstipps
Nähfüße und Kantenführungen
O Für die Overlock
Kräuselfuß
Blindstichfuß für unsichtbare Säume
Gummibandkräusler
Paspelfuß
Kantenführung
Bandnähfuß mit Bandabroller
Kordonierfuß A und B
C Für die Coverlock
Klarsichteinsatzfuß
Mittelkantenfuß
Saumführung
Bandführung
Verstellbare Kantenführung
Elastik-Kräuselzubehör
OC Weiteres Zubehör für Overlock- und Coverlockmaschinen
OC Nähhilfe: Einlagenstoffe
Bügelvlies
Meterware
Bänder
Die Kreativen
Verschiedene Modelle von Overlock- und Coverlockmaschinen
Overlockmaschinen
Brother 4234D
Elna 664 Pro
Janome MyLock 744D
Juki MO-644D
Pfaff Hobbylock 2.0
Coverlockmaschinen
Brother Cover Stitch 2340CV
Elna 444
Janome Cover Pro 1000 CPX
Kombinierte Overlock-Coverlock-Maschinen
Baby Lock Evolution
Bernina 1300 MDC
Pfaff Coverlock 4.0
Singer Professional 5
OC Wartung und Pflege
OC Einrichtung eines Nähplatzes
2. Kapitel
Grundlagen des Nähens mit Overlock und Coverlock
OC Einfädeln
Das Prinzip der Knotentechnik
Die Knotentechnik Schritt für Schritt
O Nahtlinie und Nahtzugaben
Schnittmuster mit enthaltenen Nahtzugaben
Schnittmuster ohne enthaltene Nahtzugaben
O Nähen mit und ohne Stecknadel
Erstes Nähen
O Mit der Overlock
C Mit der Coverlock
Regeln der Fadenspannung
O 4-Faden-Overlockstich mit der Overlock
Tipps und Tricks
C Breiter Overlockstich mit der Coverlock
OC Regeln der Stichlänge
OC Regeln der Stichbreite
OC Den Differenzialtransport regeln
Nahtenden sichern
C Mit der Overlock
O Mit der Coverlock
O Mit oder ohne Messer der Overlock nähen
O Rundungen nähen
Innenbögen nähen
Außenbögen nähen
O Overlockstich kreisförmig nähen
O Ecken nähen
An der Außenkante
Ecken an der Innenkante
O Eine Ecke verstärken
3. Kapitel
Zusammennähen von Kleidungsstücken
Sticharten
O Versäubern
2-Faden-Überwendlichnaht
3-Faden-Überwendlichnaht
Umsetzung
Zusammenfügen
O 1-Nadel-3-Faden-Überwendlichstich
Französische Naht
O 3-Faden-Super-Stretch
Umsetzung
O 4-Faden-Überwendlichnaht
Umsetzung
C Kettstiche
Umsetzung
K 4- oder 5-Faden-Sicherheitsnaht
C Dreifach-Covernaht
Umsetzung
Raffen und Gummizüge
O Raffen
Vorgehen wie mit der Nähmaschine
Einsatz des Differenzialtransports der Overlock
O Einsatz des Kräuselfußes
Gummizüge
Letzte Arbeitsschritte
O Halsausschnitte
Runder Halsausschnitt
V-Ausschnitt
Annähen einer Kapuze
Ärmel- oder Hosensaum mit Strickbündchen
O Überwendlichnaht
C Covernaht
Bund und Tunnelzüge
O Angesetzter Bund
O Bund mit Hosenschlitz
OC Angeschnittener Bund
Schrägbänder
O Ohne Bandführung
C Mit Bandführung
Säume
O Einfach eingeschlagener Saum
C Saum mit Einlage
Säumen mit der Coverlock
O Falscher Saum mit Überwendlichnaht
O Unsichtbarer Saum
4. Kapitel
Zierstiche und spezielle Verarbeitungen
O Flatlock
2-Faden-Flatlock
3-Faden-Flatlock
Flatlocks als Verbindungsnaht
Flatlock und Verbindungsstich kombinieren
Flatlock und 3-Faden-Überwendlichstich
Flatlocks und Strickbündchen
Flatlocks an gebügelter Kante
Flatlocksaum, Leiterstichseite
Flatlocksaum, Kettelstichseite
Flatlocks und Patchwork
Crazy Patchwork
Aufnähen von Bändern und Flatlocks
Nähen eines Kissenbezugs
Nähen einer Tunika
O Rollsaum
Klassischer Rollsaum
Wasserlösliche Einlage
Ziergarn
Wellensaum
Wave-Rollsaum
Integriertes Wave-Rollsaum-Programm
Manuell einstellen
Muschelsaum
O Festonstich
Integriertes Festonstich-Programm.
Manuell genähter Festonstich
C Kettstiche
Doppelkettenstichnaht
Sticken
C Coverstich
Rechte Stoffseite
Linke Stoffseite
Sticken
Zusamennähen
Zusamennähen und zugleich Sticken
Variante mit Coverstichen, die über die Naht hinausgehen
Biesen
O Biesen und Rollsaum
O Biesen an einem schmalen Saum
C Klassische Biesen
OC Paspel
Herstellen einer Paspel
Annähen einer Paspel
Spitze annähen
O Mit Überwendlichstichen
C Mit Coverstichen
O Mit Flatlocks
Annähen eines Reißverschlusses
O Mit Überwendlichstichen
C Mit Coverstichen
Glossar
Danksagungen
O = Overlock C = Coverlock K = Kombinierte Overlock-Coverlock-Maschinen
Vorwort
Dieses Buch ist aus einer gemeinsamen Leidenschaft zuerst für das Nähen, dann für Jerseystoffe entstanden. Spricht man von Jerseystoffen, denkt man auch an die Schwierigkeiten, diese mit der Nähmaschine zu nähen. So haben wir das Nähen mit Overlock- und Coverlockmaschinen entdeckt, die uns inzwischen unverzichtbar geworden sind. Die vielfältigen Möglichkeiten, die diese Maschinen bieten, haben uns so begeistert, dass wir unser Wissen nicht für uns behalten möchten.
Es gibt immer mehr stolze Besitzerinnen (und Besitzer!) einer Overlock- oder Coverlockmaschine, die sich wie wir für den Umgang mit diesen Maschinen interessieren. Dieses Buch will eine Einführung für Anfänger und Fortgeschrittene sein. Wir hoffen, dass Sie darin die gewünschten Informationen fi nden, dass das Buch Ihnen hilft, das ganze Potenzial Ihrer Maschine auszuschöpfen, oder dass es Sie dazu anregt, sich einfach einmal daran zu wagen.
Nach einer ausführlichen Beschreibung dieser Maschinen stellen wir Ihnen deren grundlegende Funktionen vor, dann die Techniken des Zusammennähens und Versäuberns sowie dekorativer Anwendungen.
Viel Spaß bei der Lektüre und beim Nähen!

Overlockmaschinen, Coverlockmaschinen und Zubehör
Warum eine andere Maschine verwenden als Ihre geliebte Nähmaschine? Warum sich mit drei, vier oder mehr Spulen das Leben schwer machen? Ganz einfach, um sich die Arbeit zu erleichtern und über professionelle Techniken für alle Näharbeiten zu verfügen.
Overlock- und Coverlockmaschinen (kurz: Overlock und Coverlock) ergänzen Ihre Nähmaschine; sie verfügen über andere Sticharten, können Ihre Maschine aber auch bei vielen Arbeiten ersetzen.
Dieses 1. Kapitel zeigt den Unterschied zwischen Overlock- und Coverlockmaschinen und ihren speziellen Techniken. Anschließend werden Zubehör und nützliche Helfer für das Nähen mit diesen Maschinen vorgestellt (Nadeln, Nähgarn, Nähfüße, Einlagen etc.).
Bei der Gelegenheit geben wir auch einen Überblick über das aktuelle Angebot an Maschinen und ihre jeweiligen Besonderheiten. Zuletzt befassen wir uns mit Aufbau und Wartung der Maschinen, bevor wir uns im folgenden Kapitel dem eigentlichen Nähen zuwenden.
Die Overlock kennenlernen
Grundfunktionen
Die Overlock erlaubt sauberes Abschneiden des Stoffes, Zusammennähen und Versäubern in einem Arbeitsgang. Mit der 4-Faden-Overlocknaht wird der Stoff sowohl zusammengenäht als auch versäubert. Dies bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis gegenüber der normalen Nähmaschine, die mindestens zwei Arbeitsgänge nötig macht: das Zusammennähen im Geradstich und das Versäubern im Zickzackoder Überwendlichstich. Auch das Einnähen von Gummibändern, Paspeln etc. ist mit einer Overlock zeitsparender möglich.

Brother Overlock 1034D
Die Overlock verfügt über zwei Messer: ein unteres, feststehendes Messer und ein oberes Messer, das sich auf und ab bewegt. Sie schneiden vor dem Anbringen der Naht den überschüssigen Stoff ab, sodass die Naht sehr professionell aussieht.
Das obere Messer kann ausgeschaltet werden, sodass die Messer nicht mehr schneiden. Für bestimmte Sticharten und Techniken ist das erforderlich; dies wird im Einzelfall in den folgenden Kapiteln angemerkt.
Nur die Overlockmaschinen besitzen Messer. Bei den kombinierten Overlock-Coverlock-Maschinen sollten die Messer für den Coverlock- und Kettstich stets ausgeschaltet werden.

Messer einer Overlock
Sticharten
Die Sticharten variieren je nach Overlockmodell: Overlockstich, Rollsaumstich, Flatlock etc. Die gebräuchlichsten Overlockmaschinen verwenden vier Fäden (zwei Nadel- und zwei Greiferfäden), doch je nach Stichart werden zwei, drei, vier oder fünf Fäden benötigt. Mit der Overlock wird immer an der Stoffkante gearbeitet.
Hier einige Beispiele für Sticharten, die sich mit der Overlock nähen lassen.

4-Faden-Overlocknaht

3-Faden-Overlocknaht

Rollsaum breit und schmal

Gewellter Rollsaum

Flachnaht (Flatlock)

Festonstich
Die Coverlock kennenlernen
Grundfunktionen
Die Coverlock dient dazu, Stoffe aller Art in einem Arbeitsgang umzusäumen, ohne dass sich der Stoff verzieht, sowie dazu, Stoffe zusammenzunähen.
Außerdem verfügt sie über Zierstiche, die keine andere Maschine bietet, unter Verwendung des Kettstichs und des Coverlockstichs (siehe Fotos.) Dafür werden zwei, drei oder vier Fäden benötigt. In Ausnahmefällen, z. B. beim Top-Bottom-Stich, werden fünf Fäden benötigt.
Mit der Coverlock lassen sich bestimmte Stoffe leichter nähen als mit der normalen Nähmaschine: Der Differenzialtransport reguliert den Stofftransport und erleichtert so die Verarbeitung von fließenden, elastischen oder sehr glatten Stoffen.
So lassen sich tadellose Abschlüsse arbeiten und dabei sparen Sie zudem noch Zeit.
Im Unterschied zur Overlock, die an der Stoffkante arbeitet, näht die Coverlock in der Stoffmitte. Sie besitzt keine Messer.

Coverlockmaschine Janome Cover Pro 1000CPX
Sticharten
Hier einige Sticharten, die sich mit der Coverlock nähen lassen:

Top-Bottom-Stich, auf Vorder- und Rückseite identisch

Dreifach-Covernaht

Covernaht breit

Rückseite des Kettstichs (als Zierstich verwendet)
Gemeinsamkeiten
Bestimmte Eigenschaften haben alle Overlock- und Coverlockmaschinen gemeinsam, ganz gleich welches Modell von welchem Hersteller.
Die Nähmaschine im Überblick
Wie bei einer Nähmaschine drückt der Nähfuß den Stoff auf die Zacken des Transporteurs der Overlock- oder Coverlockmaschine, damit er weiterbewegt wird. Man kann ihn abmontieren und durch einen Spezialfuß ersetzen.
Der Spulenhalter für das Nähgarn fasst je nach Modell drei bis acht Spulen oder Konen.
Die Fadenführung führt die einzelnen Fäden so vom Spulenhalter zur Maschine, dass sie sich nicht verwirren.

Standardnähfuß einer Overlock
Die Fadenspannungsscheiben dienen dazu, die Spannung der einzelnen Fäden individuell einzustellen; sie unterscheiden sich oft durch bestimmte Farben. Der Faden muss in die Scheibe eingeführt werden; je größer die eingestellte Zahl, desto höher ist die Fadenspannung. Manche Maschinen regeln die Spannung automatisch je nach gewählter Stichart. An einfacheren Modellen muss sie von Hand so eingestellt werden, dass eine ordentliche Naht entsteht (siehe).

Der Spulenhalter hält die Konen und die darüber angebrachte Fadenführung, die verhindert, dass sich die Fäden verwirren.

Die Spannungsscheiben, hier von Hand zu regeln, unterscheiden sich durch ihre Farbe.
Die Overlock näht mit ein bis zwei Nadeln, die Coverlock mit einer, zwei oder drei Nadeln.
Die Greifer führen die Fäden unter die Nadeln, durch Verschlingen mit den Nadelfäden entsteht ein Stich. Die Overlock hat zwei Greifer, den oberen Greifer (der seinen Faden über dem Stoff verschlingt) und den unteren Greifer (der seinen Faden unter dem Stoff verschlingt). Die Coverlock hat nur einen Greifer.
Mit dem Handrad kann man die Maschine bedienen, ohne das Pedal zu benutzen (siehe Foto). Manchmal ist es notwendig, einen oder zwei Stiche zu setzen, um zu überprüfen, ob alles korrekt eingefädelt ist, oder um präzise eine Ecke zu nähen: Mithilfe des Handrads ist es möglich, ganz langsam und exakt zu arbeiten.

Um einen Stich zu setzen, greifen die Greifer der Overlock nacheinander in die Nadelfäden.
Mit dem Freiarm lassen sich schlauchförmige oder kleine Teile leichter nähen, z. B. Kragen, Manschetten oder Säume. Nicht alle Overlocks und Coverlocks haben diese Funktion; manche Modelle mit Freiarm sind besonders praktisch, da der Anschiebetisch komplett abnehmbar ist.

Der Greifer der Coverlock führt den Faden bis an die Nadeln heran.

Freiarm-Overlock mit komplett abnehmbarem Anschiebetisch zum leichteren Nähen schlauchförmiger Teile.
Christelles Nähkästchen
Ich bevorzuge Overlocks und Coverlocks mit großer Arbeitsfläche oder einem extra Anschiebetisch, damit meine Arbeit rings um den Nähfuß schön glatt liegt. So lässt es sich angenehmer arbeiten.
Die Arbeitsfläche ist die Fläche zwischen dem Nähfuß und dem Korpus der Overlock. Je größer sie ist, desto leichter fallen Nähen und Bearbeitung des Stoffes.
Der Farb-/Zahlencode für das Einfädeln ist der Einfachheit halber oft direkt auf der Maschine angegeben. Manche Maschinen verfügen sogar über ein vollautomatisches Jet-Air-Einfädelsystem.
Die verschiedenen Funktionen
Stichlänge
Die Stichlänge ist der Abstand zwischen den einzelnen Einstichen der Nadel im Stoff; sie lässt sich an der Maschine einstellen (je nach Modell mit einem Rädchen, einer Stellschraube, einem Hebel oder einer Taste, siehe Foto). Beim Overlockstich verändert sich durch Verstellen der Stichlänge die Dichte der Naht: Soll die Naht den Stoff komplett bedecken (aus ästhetischen oder praktischen Gründen, Frottee und Plüsch erfordern z. B. eine dichtere Naht), muss die Stichlänge verringert werden, damit die Fäden der Overlocknaht enger beieinanderliegen. Beim Flatlockstich kann aus ästhetischen Gründen eine größere Stichlänge notwendig sein.
Stichbreite
An der Overlock entspricht die Stichbreite dem Abstand zwischen der am weitesten links positionierten Nadel (bei Verwendung mehrerer Nadeln) und der Stoffkante. Mit einem Rädchen lässt sich die Schnittbreite verstellen, d. h. der Abstand zwischen den Messern und der am weitesten rechts positionierten Nadel: Die Overlocknaht wird mehr oder weniger breit.
An der Coverlock ist die Stichbreite der Abstand zwischen linker und rechter Nadel. Die Stichbreite hängt auch von der gewählten Stichart ab: Eine 5-Faden-Sicherheits-Overlocknaht (Geradstich + Overlockstich, ca. 9 mm breit) ist breiter als ein Rollsaumstich (2 mm); ein Kettstich (1 mm) ist schmaler als ein breiter Coverstich (6 mm).
Differenzialtransport
Diese Funktion ist sehr praktisch zum Nähen von Strickstoffen und zum Erzielen von Kräuseleffekten an jeder Stoffart. Die Overlock besitzt zwei verschiedene Transporteure, die unter dem Nähfuß angebracht sind und deren Geschwindigkeit unabhängig voneinander regelbar ist. Je nach Einstellung wird der Stoff gedehnt oder gerafft.

Von oben: Einstellung von Stichlänge und Differenzialtransport sowie das Handrad
Nähfußandruck
Dies ist der Druck, den der Nähfuß auf den Stoff ausübt. Er lässt sich mit einem Rädchen oder einer Stellschraube regeln. Ein zu schwacher Nähfußandruck führt zu unregelmäßigen Stichen. Um gleichmäßige Stiche zu erhalten, genügt es, den Andruck zu erhöhen. Dicke und voluminöse Stoffe erfordern einen höheren Nähfußandruck.
Betrachten wir nun das verschiedene Zubehör, das zum Nähen mit Overlock und Coverlock benötigt wird. Es empfiehlt sich, das Zubehör stets passend zur jeweiligen Arbeit auszuwählen.

Mit Overlock und Coverlock lassen sich alle Stoffe verarbeiten.

Webstoffe und Wirkstoffe
Webstoffe sind von Wirkstoffen zu unterscheiden, auch wenn alle mit Overlock und Coverlock verarbeitet werden können.
Beim Webstoff (mit Kette und Schuss) kreuzen sich die Kettfäden (meist vertikal) und die Schussfäden (meist horizontal). Es gibt verschiedene Bindungen, nach denen die Fäden miteinander gekreuzt werden: Leinwandbindung, Atlasbindung oder Köperbindung. Webstoffe sind z. B. Batist, Popeline, Jeansstoff, Tweed, Leinen oder Charmeuse.
Wirkstoff (sogenannte Maschenware) besteht aus Maschen (die Fäden formen Schleifen, die ineinander verschlungen werden), die ihn elastisch machen: Jersey, Interlock und Rippstrick sind Wirkstoffe.
Nadeln
Spezialnadeln für Overlock und Coverlock
In der Bedienungsanleitung Ihrer Maschine steht, ob Sie Universalnadeln verwenden können (d. h. normale Nähmaschinennadeln) oder ob Sie spezielle Overlock- und Coverlocknadeln benötigen: Es gibt z. B. das System ELx705 von Schmetz, JLx2 von Bernina oder die Nadeln HA-1SP von Janome oder Organ.
Auch wenn die Maschine mit Universalnadeln funktioniert, wird manchmal die Verwendung von Spezialnadeln empfohlen, da diese für die höhere Nähgeschwindigkeit der Overlock- und Coverlockmaschinen besser geeignet sind. Sie sind so konstruiert, dass sie eine große Schlaufe bilden, die für den Stich von einem oder mehreren Greifern erfasst wird.
Wenn Sie Universalnadeln mit Spezialnähgarn verwenden wollen, müssen Sie die Nadeln dem Nähgarn und dem verwendeten Stoff anpassen.

Schmetz-Nadeln: ELx705 und ELx705 CF (Chrome Finish – verchromt, Qualität einer Industrienadel)
Christelles Nähkästchen
Ich rate Ihnen dringend zur Verwendung der Schmetz-ELx705-Nadeln, v. a. für alle Covernähte: Die Nähte werden deutlich schöner und gleichmäßiger!
Klassische Nähmaschinennadeln
Manche Overlocks funktionieren mit den gleichen Nadeln wie normale Nähmaschinen. Für die Verwendung von Spezialnähgarn muss man manchmal auf diese Nadeln zurückgreifen.
Universalnadeln
Diese überall erhältlichen Nadeln eignen sich für mitteldicke und dünne Webstoffe.

Universalnadeln
Jerseynadeln
Die abgerundete Spitze dieser Nadeln schiebt die Maschen auseinander, statt sie zu durchstechen, und verhindert so, dass Löcher entstehen. Unverzichtbar für die Verarbeitung aller Strickstoffe (Jersey, Interlock etc.).

Jerseynadeln
Stretchnadeln
Diese Nadeln mit mittlerer Kugelspitze (zwischen Universal- und Jerseynadel) werden u. a. für die Herstellung von Wäsche und Bademoden verwendet. Die Form ihrer Hohlkehle (über dem Nadelöhr) nimmt den Spulen- oder Greiferfaden auf und verhindert so, dass bei sehr dehnbaren Stoffen (z. B. Lycra) Stiche übersprungen werden.

Stretchnadeln
Jeansnadeln
Diese sehr spitzen Nadeln sind für besonders feste, dicht gewebte Stoffe konzipiert (Jeansstoff, Köperstoff, Gabardine …).

Jeansnadeln
Topstitch- oder Nachsticknadeln
Durch ihr besonders großes Nadelöhr sind diese Nadeln gut für dickeres Nähgarn geeignet. Dank der scharfen Spitze werden sie für Nähte und Zierstiche an Jeansstoff, Cord, Polsterstoffen oder Leder verwendet.

Topstitchnadeln
Sticknadeln
Die spezielle Konstruktion dieser Nadeln reduziert die Reibung und schützt so die (oft empfindlichen) Fasern des Stickgarns vor Verschleiß und Durchreißen.

Profil einer Sticknadel

Sticknadeln
Metallicnadeln
Diese Nadeln sind zur Verarbeitung von dekorativem Metallicgarn bestimmt. Der nicht sehr reißfeste Metallicfaden benötigt eine Nadel mit Spezialöhr, das die Reibung minimiert.
Durch Reduzierung der Reibung verhindern die Nadelöhre von Stick- und Metallicnadeln, dass das Nähgarn reißt.

Metallicnadeln

Vergleich der Nadelöhre von Schmetz-Nadeln
Microtexnadeln
Diese dünnen, spitzen Nadeln eignen sich perfekt für Mikrofaserstoffe, die zugleich dicht, dünn und empfindlich sind. Außer für Mikrofasern werden sie auch für Seiden- und Polyesterstoffe verwendet.

Microtexnadeln
Stepp- oder Quiltnadeln
Dank der abgeflachten Spitze lassen sich mit diesen langen, dünnen Nadeln Stoff und Wattierung nähen, ohne sie zu beschädigen. Sie sind für alle Stepparbeiten geeignet; die Nadel sollte man regelmäßig wechseln.

Steppnadeln
Praktische Anwendungstipps
Nach der Auswahl des Nadeltyps muss die zu Stoff und Nähgarn passende Stärke bestimmt werden. Die Stärke einer Nadel gibt ihren Durchmesser an: Eine Nadel der Stärke 80 hat einen Durchmesser von 0,8 mm. Die Bandbreite der Nadelstärken reicht von extradünn (60) bis extradick (120). Beim Auswechseln einer Nadel darauf achten, dass die Nadel fest sitzt, damit sie nicht herausfallen und so die Maschine beschädigen kann.
Die Nadeln von Overlock und Coverlock häufig und nach jedem kleinen Zwischenfall (Verbiegen, Bruch) wechseln, da sonst der Stoff beschädigt werden kann. Die Lebensdauer einer Nadel beträgt etwa acht Stunden Nähzeit.

Profitipp
Denken Sie daran, häufig Ihre Nadeln zu wechseln, bevor sie so abgenutzt sind, dass sie den Stoff beschädigen. So werden Ihre Nähte fester und haltbarer!
Nähgarn
Mit verschiedenem Nähgarn kann man unendlich kreativ arbeiten. Für Overlock und Coverlock werden meist Konen mit Garn aus 100 % Polyester verwendet. Der Faden kommt oben aus der Kone heraus, sodass sehr schnell genäht werden kann: Sie werden beeindruckt sein, wie schnell der Faden abrollt und die Naht entsteht! Dieses Nähgarn ist robust, glatt und oft nicht so dick wie Nähgarn für die normale Nähmaschine.

Konen mit Polyestergarn
Die Verwendung anderer Garntypen oder anderer Spulen ist natürlich auch möglich.
Eigenschaften der Spulen und Konen
Für Overlock und Coverlock geeignete Spulen oder Konen mit Nähgarn sind Zylinder, auf die das Garn kreuzweise aufgewickelt ist.
Spulen und Konen gibt es in verschiedenen Größen. Auf der herkömmlichen Garnrolle, die für die Nähmaschine verwendet wird, sind 100, 200 oder 500 m Nähgarn. Diese Größe ist interessant für kleinere Projekte oder Arbeiten mit verschiedenen Farben oder Fantasiegarnen.
Um an der Overlock oder Coverlock mit einer solchen Garnrolle zu arbeiten, verwenden Sie eine Schaumstoffscheibe und eine Schutzkappe zum Festhalten der Garnrolle. Nähen Sie langsam, damit der Faden nicht reißt.

Links eine kreuzweise gespulte Garnrolle; rechts eine Garnrolle mit gerade aufgewickeltem Garn
Minikonen (z. B. Miniking von Gütermann) sind kleine Konen mit 400, 500 oder 1000 m Garn. Sie sind interessant, da sie das Nähen mit Overlock und Coverlock erleichtern und billiger sind als die großen Konen. Auch für teures Fantasiegarn, das Sie häufiger verwenden, können Sie diese Größe wählen.
Konen gibt es mit 2500–5000 m Nähgarn. Diese preisgünstige Größe empfiehlt sich für häufig verwendetes Garn. Es gibt auch Maxikonen mit 10 000 m Nähgarn.

Links und rechts vorn: Garnrollen; Mitte: eine Minikingkone; links und rechts hinten: Konen in verschiedenen Größen
Farbtöne
Es ist nicht notwendig, drei bis fünf Garnrollen derselben Farbe anzuschaffen. Im Gegenteil, wählen Sie Farbtöne und Nuancen, die Sie im Laufe Ihrer Projekte untereinander kombinieren können. Farbtöne wie Grau, Beige, Braun, Dunkelblau sowie alle neutralen Farbtöne sind vielseitig zu verwenden.

Dreifach-Covernaht, hergestellt mit Multicolorgarn im Greifer
Denken Sie bei der Auswahl und beim Einfädeln des Nähgarns stets daran, welche Farbe später zu sehen sein wird – bei einem Rollsaum sind dies z. B. der Nadelfaden und der Faden des oberen Greifers, bei anderen Sticharten jedoch andere Fäden (siehe 3. und 4. Kap.).
Nähgarn mit Farbverlauf ist sehr interessant für dekorative Nähte: Es sind zweifarbige Nuancen („ombré“, Verlauf eines Farbtons in Richtung Weiß oder Schwarz) und Multicolorgarne (mehrfarbig) erhältlich.

Flatlockstich mit zweifarbigem Garn
Garnqualitäten
Das Nähgarn ist je nach gewünschter Stichart und Verwendung auszuwählen. Wir stellen Ihnen die gebräuchlichsten Garnqualitäten mit den Produktnamen der gängigsten Hersteller vor, doch es gibt auch ähnliche Produkte anderer Fabrikate – einfach ausprobieren!
Klassisches Polyestergarn
Dies ist das am einfachsten zu beschaffende Garn zum Nähen von Kleidungsstücken und kleineren Wohnaccessoires. Es ist für Greifer und Nadeln gleichermaßen geeignet. Erhältlich ist es auf Garnrollen oder den preiswerteren Konen und in einer großen Farbpalette sowie in verschiedenen Stärken, die Sie je nach Stoffqualität auswählen (siehe Tabelle).

Top-Bottom-Stich mit Polyestergarn
Beispiele für Polyestergarn: Seracor und Seralene von Mettler, Polyneon von Madeira, Trojalock von Amann sowie Tera und Toldi-Lock von Gütermann.
Bauschgarn
Sehr weiches Nähgarn aus Polyamid für Overlock und Coverlock, das besonders für die Verarbeitung von Strickstoffen und Unterwäsche geeignet ist. Es wird nur in den Greifern verwendet außer beim Super-Stretch-Stich, bei dem es in Greifer und Nadeln eingefädelt wird.

Profitipp
Denken Sie daran, für eine korrekte Fadenspannung die Spannung der Scheiben für das Bauschgarn zu reduzieren: Aufgrund seiner Elastizität benötigt dieses Garn eine geringere Spannung als Polyestergarn.
Es gibt verschiedenes mehr oder weniger bauschiges Bauschgarn, durch das die Naht mehr oder weniger deckend wird. Da es nicht gezwirnt ist und daher stärker deckt als Polyestergarn, eignet es sich besonders für Rollsäume. Wegen seiner Bauschigkeit ist es nicht leicht einzufädeln, sodass eine Einfädelhilfe Ihnen hier sehr nützlich sein kann. Eine andere Möglichkeit zur Erleichterung des Einfädelns ist, den Bauschfaden an einen Polyesterfaden anzuknoten (siehe S. 47).

Overlockstich schmal und Wellensaum mit Woolly Nylon von YLI
Beispiele für Bauschgarn: Woolly Nylon von YLI, Seraflock von Mettler, Bauschgarn von Gütermann.
Christelles Nähkästchen
Bauschgarn ist ein tolles Nähgarn, das ich oft verwende. Es eignet sich sehr gut für Kinderkleidung, da die Nähte ganz weich sind und nicht kratzen. Auch für gut deckende dekorative Overlocknähte auf Frottee oder Plüsch ist es perfekt geeignet.
Wollgarn
Dieses relativ dicke, matt schimmernde Nähgarn mit Wollanteil ist problemlos in der Anwendung und lässt Nähte „wie handgefertigt“ wirken.
Es eignet sich als Nadel- oder Greiferfaden für Ziernähte (Overlock, Coverlock, Stickerei) und ist besonders interessant für Pullover, Fleecebekleidung, Frottee, Kinderkleidung oder um Jeans und dicken Stoffen eine persönliche Note zu verleihen.

Von links nach rechts: Coverlocknaht breit, Kettstich und 3-Faden-Overlocknaht in Burmilana uni und multicolor
Beispiele für Wollgarn: Lana und Burmilana von Madeira.
Elastikgarn
Dieses Garn wird für Kräusel- und Smokarbeiten im Kettstich verwendet. Es wird in den Greifer eingefädelt. Damit eine korrekte Naht entsteht, muss die Fadenspannung des Greifers reduziert werden. Elastikgarn ist überwiegend in Weiß und Schwarz, manchmal aber auch in anderen Farben erhältlich.

Raffungen im Kettstich mit Stickgarn in der Nadel und Elastikgarn im Greifer
Stickgarn
Dieses Nähgarn aus Rayon (auch Viskose oder Kunstseide genannt) oder glattem Polyester kann als Greifer- und Nadelfaden verwendet werden, für Ziernähte im Overlock- oder Coverlockstich. Wenn Sie mehrere ganz dünne Fäden zusammen in eine Nadel oder einen Greifer einfädeln, erzielen Sie einen wunderschönen Effekt! Dickeres Stickgarn wird nur in den Greifern verwendet.

Stickerei im Kettstich (Verwendung der Rückseite des Stiches) mit Sulkygarn
Stickgarn kann uni, zwei- oder mehrfarbig sein, matt oder glänzend.
Beispiele für Stickgarn: Rayon, Decora und Frosted Matt von Madeira, Isacord von Mettler, Sulky von Gunold.

Dekorative 3-Faden-Overlocknähte mit Decoragarn
Metallicgarn oder Metallgarn
Bei der Overlock wird dieses Garn im oberen Greifer eingefädelt (fantastisch für Rollsäume!); für sonstige dekorative Arbeiten kann es als Greifer- und Nadelfaden verwendet werden. Dünneres Garn wird in die Nadeln eingefädelt (Spezialnadeln für Metallgarn), dickeres in die Greifer.
Denken Sie daran, die Fadenspannung zu reduzieren, wenn Sie Metallgarn verwenden.
Metallgarn wird in mehreren Farbtönen angeboten: in Gold, Silber, irisierenden Farbtönen oder in Farben mit Farbverlauf für besondere Effekte.
Beispiele für Metallgarn: Glamour und Supertwist von Madeira, Metallic von Mettler, Mety von Gunold.

Vorder- und Rückseite von 3-Faden-Overlockstich (links) und Flatlockstich (rechts) mit Glamourgarn
Garn für Steppnähte/Topstitch (dickeres Garn)
Dieses dicke, strapazierfähige Garn wird für den Festonstich in die Greifer eingefädelt, in die Nadeln dagegen u. a. für Kettstich oder Coverlockstich. Durch seine Stärke heben sich Farbe und Struktur des Garnes deutlich vom Stoff ab.

Topstitchnaht im breiten Coverlockstich mit Cordonnetgarn (in Frankreich erhältlich)
Beispiele für Topstitchgarn: Extra stark und Cordonnet von Mettler, Gütermann-creativ-Zierstichfaden.
Unsichtbares Nähgarn
Transparentes Polyestergarn für das Nähen leichter, fließender Stoffe wie Seide, Mikrofaser oder sehr feinen Jersey sowie für das Anfertigen von Säumen an allen Stoffarten. Mit den beiden Farbrichtungen „klar“ bzw. „hell“ und „rauch“ gibt es das passende Transparentgarn für jeden Stoff.
Beispiele für Transparentgarn: Monofil von Madeira, Transfil von Amann.
Mit Overlock und Coverlock lassen sich zahlreiche weitere Garne verarbeiten: Hologrammgarn, fluoreszierendes oder phosphoreszierendes Garn, Solargarn, das auf Sonneneinstrahlung reagiert, etc.

Unsichtbares Garn zur Saumbefestigung
Probieren Sie als Nähgarn für die Greifer auch schmale Bänder oder Wolle, Leinen oder auch Perlgarn aus, um ganz neue dekorative Effekte zu erzielen.

Der Schweif der Sternschnuppe ist im Kettstich (Rückseite) mit Perlgarn gearbeitet.
Praktische Anwendungstipps
Damit Ihre Näharbeiten gelingen, wählen Sie zum jeweiligen Stoff passendes hochwertiges Nähgarn ohne Unregelmäßigkeiten. Die meisten der oben genannten Nähgarne sind in verschiedenen Stärken erhältlich.
Auswahl der Nadel je nach verwendetem Nähgarn und zu nähendem Stoff
| Nadelstärke | Garnstärke | Stoffe |
| 50/60/70 | 150–300 | zart, fließend (< 130 g/m2) |
| 70/80 | 90–120 | dünn und mitteldick |
| 90/120 | 50–80 | schwer (> 290 g/m2) |
| 130/150 | 20–40 | zum Übernähen und für strapazierfähige Nähte |
Bewahren Sie einige leere Konen auf, um Bänder und Spezialgarne aufzuwickeln, die nicht auf Konen oder Spulen erhältlich sind.
Welche Menge an Nähgarn benötigen Sie? Für 1 m Naht rechnet man etwa 6–10 m Nähgarn, je nach Garnstärke und Stichlänge. Bedenken Sie außerdem, dass die Greifer mindestens doppelt so viel Garn verbrauchen wie die Nadeln.

Leinengarn, das zur Verarbeitung mit dem Greifer der Overlock von Hand auf eine Kone gewickelt wurde

Profitipp
Für besondere Ziereffekte oder um strapazierfähigere Nähte zu erhalten, können Sie zwei Fäden in ein und dieselbe Nadel einfädeln.
Nähfüße und Kantenführungen
Overlock- und Coverlockmaschinen sind mit einem Standardnähfuß ausgestattet, mit dem man die meisten Nähte anfertigen kann. Je nach gewünschter Technik können Spezialnähfüße und Kantenführungen jedoch sehr nützlich oder sogar unbedingt erforderlich sein. Die hier vorgestellten Nähfüße stammen vom Hersteller Janome und sind auch in Deutschland erhältlich. Natürlich bieten auch die anderen Hersteller von Overlock- und Coverlockmaschinen entsprechendes Zubehör an.
Für die Overlock
Kräuselfuß
Mit dem Kräuselfuß lässt sich eine Stofflage raffen und zugleich auf eine andere Lage nähen, die nicht gerafft wird. Besonders interessant, wenn man längere Stücke raffen muss, da man gleichzeitig raffen, zusammennähen und überwendlich versäubern kann.

Kräuselfuß
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