Kitabı oku: «Poesea»
Inhaltsverzeichnis
Impressum 5
Widmung 6
Belarus 7
Wenn du denkst 9
In deinem Herzen 10
Geliebte Mutter 11
Zeit 12
Tränen 14
Hospizgedanken 15
Sinnliche Spiele 17
Depression 19
Auf ewig 21
Gespräch zwischen Kopf und Herz 22
Ein neuer Weg 23
An jenem Tag 25
Was suchst du? 28
Anders 29
Wenn meine Liebe 31
Ich bin hier! 33
Die Einfachheit der Liebe 34
Mahnmal 35
Liebe 36
Herzschmerz 37
Das Feuer 38
Gedanken des Begehrens 40
Alles 42
Für Dich 43
Labyrinth 44
Düsternis 46
Eines Tages 48
Du hier jetzt und sofort 49
In jener Zeit 50
Der Tag an dem mein Herz zu Asche zerfiel 51
Lieber Sonnenschein 53
Der Tag 54
Der Narr 56
Zwei Seiten im Leben 57
Zeitreise 58
Liebe ist wie ein Baum 59
Ich 60
Bleib wie du bist 61
Das Mädchen mit dem Feuerzeug – Teil 1 62
Das Mädchen mit dem Feuerzeug – Teil 2 65
Das Mädchen mit dem Feuerzeug – Teil 3 67
Das Mädchen mit dem Feuerzeug – Teil 4 69
Der Eiswürfel 71
Zärtlichkeit 73
Neid 75
Dominanz – Teil 1 77
Dominanz – Teil 2 81
Dominanz – Teil 3 84
Dominanz – Teil 4 87
Dominanz – Teil 5 92
Dominanz – Teil 6 98
Du bist mein Phönix 103
Der König der Nacht! 105
Ein Lächeln 108
Wir beide 109
Intimität 111
Bis ans Ende aller Zeiten 112
Ich will 114
Augenspiele 116
Erotisches Verderben 117
Ein Schmetterling 119
Millionenmal … 121
In deinen Händen 123
Seelennacht 124
Farben 125
Gedanken 126
Seifenblasen 127
Komm zu mir 128
Die Liebesnacht 130
Eine Träne 132
Frei 133
Hemmungslos 135
Abschied 137
Du hast mich gefunden 139
Gestorben, um zu leben 140
Weihnachten 142
Wenn ich 144
Liebesspiele 145
An manchen Tagen 147
Worauf ich stehe 148
Sei DU 149
Die Formen der Liebe 150
Verlebte Zeit 152
Du 153
Verloren 154
Stimmen im Kopf 156
Vertrauen 157
Das Buch des Lebens 158
Finde jemanden, 160
In dir 161
Die Straße der Seelenlosen 162
Lug und Trug 164
Nenn mich Chaos 166
Vergänglichkeit 168
In meinem Kopf 170
So manches Mal 172
Angst 174
Was ich bin 176
Liebe mich 178
Gezeichnet 180
Erotik der Lust 181
Sie lag vor mir. 183
Verlust einer Liebe 185
Du kannst DIR selbst nicht entkommen 186
Komm träum mit mir 187
Lebe mein Leben 188
Die Fremde in der U-Bahn 189
Ich habe einen Engel gesehen 191
Der Spiegel 192
Wenn du mich fragst, was ich sehe 193
Ich will dich spüren 194
Schmerz 195
Sinn des Lebens 196
Hilf mir 198
Mit dir 199
In mir 202
Berühre dich 204
Und eines Tages 205
Der Spiegel an der Wand 206
Deine Augen 209
Du bist mein 211
Momente 213
Die zeitlose Stunde 215
Was ist Leben 217
Gib niemals auf 219
Für mich 222
Mauern 223
Messerklingen 225
Seelenschmerz 226
Der Mensch 228
Das Spiel 230
Zeit 231
Was will ich mehr 232
Dein letzter Blick 233
Der Blick 235
Spiegel Gedanken 236
Verbrannte Erde 237
Impressum
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© 2021 novum publishing
ISBN Printausgabe: 978-3-903861-14-5
ISBN e-book: 978-3-903861-15-2
Lektorat: Thomas Ladits
Umschlagfoto: Jurga Basinskaite, Oscolock | Dreamstime.com
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
www.novumverlag.com
Widmung
Ich widme dieses Buch
meiner Tochter Sabrina Haslinger
Belarus
In Trauer sehe ich all die Menschen,
die um ihre Freiheit, Rechte und Leben kämpfen.
Hohe Ideale einer oft vermessenen Selbstverständlichkeit.
Eingefordert und verhindert in einer bestialisch unmenschlichen Einfachheit.
Die Machtgier greift erneut zu Waffen.
Mit Schlägen will man Stille schaffen.
Erniedrigt Frauen, tötet Männer,
lässt Angst erbauen, missbraucht die Hämmer.
Der Rest der Welt ins Schweigen geht.
Es zählt das Geld, um das sich alles dreht.
Schockstarre ist das Los der Freiheit.
Stillstand das Resultat der Feigheit.
Im Fernsehen hören wir die Schreie,
die aus Folterzellen kommen.
Dem Bösen tragen wir zur Weihe,
dem Guten haben wir die Sicht genommen.
Blaue Striemen blutig rot,
zerrissene Riemen, der Freiheit Tod.
Die Große Welt, sie diskutiert,
es kann nicht sein was hier passiert.
Der Vorteil an dem Fernsehbild:
ich schalt es ab, wenn es zu wild.
Doch im realen wahren Leben,
sind Menschen es, die in Todesangst schweben.
Und niemand wagt den ersten Schritt,
die Wirtschaft könnte Schaden nehmen.
Es ist ein wahrer Höllenritt,
niemand mag Gott Mammon zähmen.
So diskutieren wir und sind bestürzt,
keiner da, der den Diktator stürzt.
Und wieder werden Menschen sterben,
an der Gleichgültigkeit, die herrscht auf Erden.
Ein Mahnmal für unser eigen Sein,
die anderen werfen Stein für Stein.
Wir selbst sehen zu, sind kurz bestürzt,
All das tabu,
Mitleid verkürzt.
Wenn du denkst
Wenn du denkst, es wird besser, dann kann es geschehen,
dass es schlimmer wird.
Wenn du denkst, es wird schöner, dann kann es geschehen,
dass es dunkler wird.
Wenn du denkst, es ist alles in Ordnung, dann kann es
geschehen, dass die Unordnung dich übermannt.
Wenn du denkst, du wirst geliebt, so kann es geschehen,
dass nur du das glaubst.
Wenn du denkst, es geht nicht schlimmer,
dann wird es schlimmer als je zuvor.
Hör auf zu denken und glaube daran. Glaube an das Schöne –
das Gute – die Liebe zu dem einen Menschen.
Glaube an dich und es werden andere an dich glauben.
Glaube an dich und lebe.
Lebe und liebe.
Sei genügsam mit dir, sei genügsam mit dem,
was du hast. Und sei genügsam mit der wahren Liebe, die
du nur einmal im Leben triffst. Alles andere sind Trugbilder,
deren Halbwertszeit vergänglich erscheint.
Glaube, lebe, liebe.
In deinem Herzen
Mein Leben lege ich in deine Hand.
Mein Herz und meine Seele gebe ich dir
als wertvollsten Pfand.
Du bist die eine und wirst es immer sein.
Ich bin der deine und lasse dich niemals nie allein.
Ich sah es schon beim ersten Blick,
zaghaft, scheu, unsagbar klar.
Dein Lachen gab mir dann den Kick,
für mich ein Traum, er wurde wahr.
Ich schenke dir mein Hab und Gut,
mein Licht, mein Atem, mein ganzes Ich.
Ich fasse zusammen all den Mut, und sage laut:
„Ich liebe dich.“
Geliebte Mutter
Und als ich begann zu atmen,
da lag ich bereits in deinen Armen.
Und als ich begann zu sehen, da hatte ich nur Augen für dich.
Und als ich begann zu laufen, da lief ich in deine Arme.
Und als ich begann zu fallen, da fiel ich in deine Hände.
Und als ich begann zu denken, da dachte ich nur an dich.
Und als ich begann zu reden, da sprach ich nur mit dir.
Und als ich begann zu leben, da warst du an meiner Seite.
Und als ich begann zu lieben, da ließest du mich gehen.
Und als ich begann zu sterben, da warst du nicht bei mir.
Doch wenn ich dann gestorben bin,
dann bin ich wieder nah an dir.
Danke an all die Mütter die für ihre Kinder da sind.
Danke für euer Tun.
Zeit
Als die Zeit in Strömen dachte,
traf vergangenes das Heut.
Cronos selbst unendlich lachte,
zeitlos seine große Freud.
Sah in jedem Winkel leise,
temporäre Traurigkeit.
Doch die Zeit, auf ihre Weise,
wuchs in die Unendlichkeit.
Floß dahin im Zeitenstrome,
Stund für Stund und Tag für Tag.
Fraß sich durch die Zeitatome,
denn die Zeit in sich autark.
Fragst du mich, wie Zeit entstand,
würd die Antwort ich nicht wissen.
Ob sie einen Anfang fand,
Zeit gefaltet, ich zerrissen.
Und am Ende aller Tage
ist die Zeit noch immer hier.
Keine Antwort auf die Frage,
die gestellt ich tief in mir.
Korn für Korn zerrinnt die Zeit
in ein Meer der Wüstendünen.
Durch die Sanduhr sie entzweit,
tanzt für sich auf eignen Bühnen.
Zeit vergeht und kommt nie wieder,
nur der Morgen ist gewiss.
Tag entsteht mit tausend Liedern.
Weil die Zeit unendlich ist.
Tränen
Milliarden Tränen führen leise
in ungewisse Wegbarkeiten.
Und jeder Weg, auf seine Weise,
ein Mahnmal unserer Eitelkeiten.
Erhaben tragen wir den Stolz,
und in uns tobt ein ewiger Sturm.
Das Herz erkaltet, hart wie Holz,
so stürzen wir vom Seelenturm.
Das Salz der Tränen, es wiegt schwer.
Dämonen zähmen, macht uns leer.
Es reinigt Wunden, tief in mir.
Der Leib geschunden, heut und hier.
Der Blick erblindet, leer und starr.
Nichts mehr empfindet, was einst war.
Wie hohe Mauern, kalt und leer,
Dämonen lauern, todesschwer.
Und dann am Ende nichts mehr bleibt.
Von all dem Wahnsinn, der uns treibt.
Zu Staub zerfallen und verweht.
Menschen verhallen, nichts mehr besteht.
Hospizgedanken
Das Licht der Kerzen flackert still,
zeigt an, dass sie noch leben will.
Der Docht, er brennt noch lichterloh,
dem Tod geweiht, noch lebensfroh.
Die Zeit, sie war ein Auf und Ab,
nicht viele Jahre sie gehabt.
Der Kerzenschein erhellt den Raum
und weckt in ihr so manchen Traum.
Am weißen Sandstrand liegen
und den warmen Sand zu fühlen.
Auf den Mond zu fliegen,
den Durst mit Caipirinha kühlen.
Oft denkt sie an den einen Mann,
sie war ihm nah, doch kam nie an.
Im Licht der Kerze kann sie sehen,
nicht mehr lange, dann muss sie gehen.
Die feuchten Augen zeigen viel,
sie ist am Ende, nah dem Ziel.
Noch einmal blickt sie still ins Licht,
der Kopf, er bleibt, bewegt sich nicht.
Mit einem letzten Atemzug ist sie gegangen,
endlich befreit, nicht mehr gefangen.
Ein fremder Mensch schließt ihr die Augen,
und vor dem Haus, da fliegen drei weiße Tauben.
Nun ist sie weg und nicht mehr hier,
das Zimmer leer so ohne ihr.
Und als sie ging, zur selben Stund,
da kam ein Kind, klein und gesund.
Das Leben, es geht immer weiter,
auf dieser Welt sind wir Begleiter.
Für eine kurze Lebenszeit,
bis in die letzte Ewigkeit.
Sinnliche Spiele
An deine zarten Lippen ich gedenke,
an denen ich dir Liebe schenke.
Erforsche sinnlich deinen Mund,
mit Küssen Zärtlichkeit tu ich dir kund.
In deinem Körper steigt Verlangen,
Sehe es am Erröten deiner Wangen.
Und auch dein Atem, er wird schwer,
du sagst es nicht, doch du willst mehr.
Und meine Lust verbrennt mein Ich,
Verdammt noch mal, ich will nur dich.
Mein Herz, es brennt wie tausend Feuer,
werde zügellos, ein Ungeheuer.
Ich seh dich an und weiß genau,
ich bin dein Mann, du meine Frau.
Und mit der Liebe Leidenschaft
erwacht in mir die Manneskraft.
Wir küssen uns durch Raum und Zeit,
vergessen alles, gehen zu weit.
Die Lust ist groß, dich zu verführen,
komm, lass mich doch dein Herz berühren.
Und wie das Glühen einer Sonne
brennst du für mich in Lust und Wonne.
Mein Glück im Leben nun vollkommen,
du hast mein Herz im Sturm genommen.
Ich wusste nie, was Liebe ist,
bis zu dem Tag als du zu mir gekommen bist.
War trunken oft von bloßem Schein,
Und niemals kehrte Frieden ein.
Doch dann warst du, und kamst zu mir.
Bringst mich zur Ruh, bin ich bei dir.
Mein Leben hat nun endlich Sinn.
Warum? Weil ich in deinem Herzen bin.
Depression
Mein Herz wie Blei,
reißt mich entzwei.
Gedankenleer,
ich kann nicht mehr.
Der Schmerz ist groß,
werd ihn nicht los.
Weiß nicht, warum,
es bringt mich um.
Kein Grund dafür,
es brennt in mir.
Das Hirn verrückt,
dem Jetzt entrückt.
Keine Ahnung, warum,
ich muss es tun.
Die Zweifel erweckt,
mein Ich versteckt.
Der Kopf so schwer,
die Seele leer.
Gedankenlos,
im Abendrot.
Ein Flackern nur
zerreißt die Schnur.
Der Faden weg,
es fehlt der Zweck.
Gedanken Funken,
vor Trauer trunken.
Und doch ein Licht,
du kriegst mich nicht.
Zieh mich heraus
vom Schneckenhaus.
Leb an aufs Neu,
und nichts bereu.
Die Depression,
mein alter Freund,
lacht voller Hohn,
wird gleich verräumt.
Sie lauert tief,
geht alles schief.
Sie lebt in mir,
im Jetzt und Hier.
Doch ich bin stark,
besiege sie.
An diesem Tag,
für immer nie.
Auf ewig
Ich sah das Leuchten deiner Augen, die pure Leidenschaft.
Ich sah das Strahlen deiner Seele, du bist für mich gemacht.
Ich spürte deine Lippen nah an meinem Mund.
Ich küsste dich von Herzen, du machst mein Herz gesund.
Du bist die eine welche, die immer für mich da.
Ich werde auf dich warten, und wär’s in tausend Jahr.
Ich liebe deine Augen, den Hals und dein Gesicht.
Es gibt Millionen Frauen, doch die, die will ich nicht.
Ich will nur dich mehr spüren, am Tag und in der Nacht.
Ich will dich stets verführen, und geb auf dich gut Acht.
Du bist mein neues Leben, mit all dem schönen Schein.
Bei Gott ich schwör dir ewig, ohne dich will ich nicht sein.
Auch wenn du nicht bei mir bist, und du soweit weit weg.
Ein Leben ohne dich ist so wahrlich ohne Zweck.
Ich liebe dich von Herzen, schon bevor ich dich noch sah.
Will lindern deine Schmerzen, bin einfach für DICH da.
Gespräch zwischen Kopf und Herz
„Weißt du, was ich an dir nicht verstehe?“, wandte sich der Kopf fragend ans Herz. Das Herz blickte liebevoll auf und erwiderte: „Das ist dein Problem, lieber Kopf, du versuchst immer, alles zu verstehen.“
Der Kopf ließ sich nicht beirren und setzte fort: „Du hast in der Vergangenheit schon so viel Schmerz erlebt und trotzdem hörst du niemals auf, zu lieben. Es wird auch in Zukunft Menschen geben, die dich verletzen und enttäuschen, macht dir das überhaupt keine Angst?“
Das Herz antwortete sanft, aber bestimmt: „Ich lebe niemals in der Vergangenheit oder einer möglichen Zukunft, so wie du es tust. Ich schlage jetzt. Das, was gestern war, kümmert mich nicht mehr. Um das Morgen sorge ich mich nicht, denn die Gegenwart ist der Ort, an dem ich zu Hause bin.“
Ein neuer Weg
Mein Herz, es klopft so wild wie nie,
die Angst im Kopf ist wieder da.
Es rattert laut, die Fantasie,
wird die Befürchtung vielleicht wahr?
Ein Augenblick, so unbedacht, das Leben hat verändert.
Nun bin ich eiskalt aufgewacht,
und Angst ist da, die mich jetzt blendet.
Ich zittere am ganzen Leib,
hab Furcht und niemand soll sie sehen.
Mein Hirn fragt sich, was ich da treib, und sagt:
„Komm, lass uns gehen.“
Der Abgrund steht jetzt vor mir da,
und lauthals ruft er meinen Namen.
Ich wollt, es wäre gar nicht wahr,
in mir rotieren stille Dramen.
Ich sehe den Ausweg kaum vor mir, und höre das Geschrei.
Ich wäre so gerne jetzt nah bei dir, doch das ist längst vorbei.
Ich zittere und spüre Angst, so tief und düster und extrem.
Ich kann nicht tun, was du verlangst,
ich mag und will heut noch nicht gehen.
So steh ich auf, nehme alles hin,
beweise euch jetzt, wie stark ich bin.
Erhebe stolz den Kopf nach vorn,
und blicke in die Zukunft fern.
Mit jedem Schritt ich neu geboren,
doch leben tu ich viel zu gern.
So nehme das Leben ich nun an,
und schreite langsam, aber stets voran.
An jenem Tag
An jenem Tag, an dem ich starb, war ich allein.
An jenem Tag, an dem ich starb,
war alles, was ich war, vergangen.
An jenem Tag, an dem ich starb,
war die Erde kalt und der Mond verdunkelt.
An jenem Tag, an dem ich starb,
trat ich ein in das Land des Vergessens.
An jenem Tag, an dem ich starb, erloschen meine Träume,
Wünsche und Fantasien auf ewig.
An jenem Tag, an dem ich starb,
war nichts und niemand so wie zuvor.
An jenem Tag, an dem ich starb, war es nicht der Tod,
der mich mit sich nahm.
An jenem Tag, an dem ich starb, waren es Menschen, die
mich mit ihrer Gleichgültigkeit zum Tode verurteilten.
An jenem Tag, an dem ich starb, rissen sie mir das Herz aus
der Brust und zertraten meine Seele.
An jenem Tag, an dem ich starb, starb mit mir die Unschuld.
An jenem Tag, an dem ich starb,
erkalteten die Vulkane unserer Erde.
An jenem Tag, an dem ich starb, verschwanden Ideale,
Werte und ethische Grundsätze.
Denn an jenem Tag, an dem ich starb, wurde mir bewusst,
wieviel Gleichgültigkeit und Selbstherrlichkeit
in dieser Welt vorherrschte.
Denn an jenem Tag, an dem ich starb,
sah ich den Menschen in die Seele.
Ich sah Abgründe, tiefe Täler des Neides,
Hasses und der unmenschlichen Verachtung.
Ich sah tiefe Gräben der Wut und Hoffnungslosigkeit und
ich sah den Abgrund der Finsternis.
An jenem Tag, an dem ich starb, sprach ein Politiker
über 69 Menschen an seinem 69. Geburtstag.
An jenem Tag, als er dies sprach, beging einer
der 69 Suizid aus Verzweiflung.
An jenem Tag, als dies geschah,
erlitt der Politiker keine Konsequenzen.
An jenem Tag, als dies geschah,
war der Tod eines Menschen nichts mehr wert.
An jenem Tag, an dem ich starb,
wurden Mauern neu aufgebaut, obwohl diese erst
vor kurzem freudig niedergerissen wurden.
An jenem Tag, an dem ich starb,
wurden zerfallende Mauern erneuert.
An jenem Tag, an dem ich starb,
waren die Mauern nicht aus Stein, sondern aus
Gleichgültigkeit und Verachtung entstanden.
An jenem Tag, an dem ich starb, wurde ich neu geboren,
nur um euch die Geschichte meines Todes zu erzählen.
An jenem Tag, an dem ich starb, wurde ich neu geboren,
als Mahnmal meiner Selbst,
als leise Erinnerung an die Menschlichkeit.
An jenem Tag, an dem ich starb, wurde ich neu geboren,
nur um das Licht der Hoffnung neu zu entzünden.
An jenem Tag, an dem ich wieder geboren wurde,
erwachte die Erde zu neuem Licht und
die Menschen lernten wieder zu lieben.
An jenem Tag, in meinem Traum.
An jenem Tag, hinter Zeit und Raum.
An jenem Tag, im Jetzt und Hier.
An jenem Tag bin ich endlich bei dir.
An jenem Tag ist Menschlichkeit mein Wegbereiter.
An jenem Tag bringt Wahrheit mich Stück für Stück weiter.
An jenem Tag hatte ich Tränen in den Augen.
An jenem Tag lernte ich wieder zu vertrauen.
Was suchst du?
Ich wurde heute von jemanden gefragt, was ich suche:
Ein Abenteuer oder etwas Ernstes.
Zuerst wollte ich antworten, etwas Ernstes.
Nachdem ich kurz nachdachte, begann ich zu realisieren,
dass ich eigentlich doch ein Abenteuer mir wünsche.
Ein Abenteuer, das kein Ablaufdatum hat.
Ein Abenteuer mit EINER Person, das so spannend und
aufregend ist, dass es niemals zu enden scheint.
Ein Abenteuer, in dem Spontanität, Zufriedenheit,
Neugier und Ruhe selbstverständlich ist.
Ein Abenteuer, das mich täglich neugierig
auf den gemeinsamen Morgen macht.
Ein Abenteuer, das mich gemeinsam mit der EINEN Person
in ein Leben voller Glück führen wird.
Ein Abenteuer, wo ich in den Armen der einen einschlafe
und in die Augen derselben Person
am nächsten Tag als erstes blicken werde.
Ich will nichts Ernstes, denn ich bin nicht ernst.
Ich will nichts Ernstes, denn dazu ist das Leben zu schön.
Ich will nichts Ernstes, denn ich will kein lebender Toter sein.
Ich will nichts Ernstes, wo ich mein Selbst verliere.
Ja, ich will ein Abenteuer.
Ein Abenteuer mit DIR.
Ein Abenteuer, in dem es nur ein WIR,
ein DU und ICH gibt.
Ja, ich will ein Abenteuer und das Abenteuer bist DU.
Anders
Viele glauben zu wissen, wer ich bin,
ohne zu sehen, was ich bin.
Viele glauben zu kennen, wie ich denke,
ohne zu hören, was ich sage.
Viele glauben zu spüren, wie ich fühle,
ohne zu berühren, was ich bin.
Wenige denken zu glauben, ich sei wie sie meinen.
Wenige spüren mein Innerstes,
ohne meine Oberfläche zu verlassen.
Wenige meinen es gut mit mir,
ohne zu wissen, was ich brauche.
Wenige bedauern meine Existenz,
ohne zu erraten, warum ich bin, was ich bin.
Keiner macht sich Gedanken,
wie mein Leben wuchs und warum ich hier bin.
Keiner überlegt, ob ich ein Mensch bin,
viel wichtiger wird meine Herkunft bewertet.
Keiner versucht, meine Narben zu spüren,
viel wichtiger ist es, mich zum Lachen zu bringen.
Keiner teilt meine Wehmut,
da sie augenscheinlich nicht sichtbar ist.
Ich bin ich.
Ich bin geworden, wie ich bin.
Ich mache Fehler wie jeder andere auch.
Mein Blut hat dieselbe Farbe wie das meines Nachbarn.
Ich habe gelebt und erlebt.
Ich wurde geliebt und habe geliebt.
Ich war präsent und wurde vergessen.
Ich polarisiere und entspreche nicht dem klassischen Typ.
Und doch bin ich ICH.
Neugeboren aus der Veränderung.
Gewachsen aus dem Gestern.
Gestärkt aus dem Heute.
Und voller Hoffnung auf das Morgen.
Liebt mich oder hasst mich.
Es ist egal, zu was ihr euch entscheidet.
Nehmt euch Zeit für mich und ihr werdet sehen.
Bewertet mich oberflächlich und ihr könnt gehen.
Ich bin anders.
Anders als ihr denkt.
Anders als ihr fühlt.
Anders als ich auf den ersten Blick wirke.
Vielleicht bin ich eure Zukunft.
Vielleicht bin ich die Vergangenheit.
Ganz sicher bin ich gerade jetzt eure Gegenwart.
Ich bin anders, anders als ihr denkt, anders als ihr fühlt.
Ich bin ICH
und genau darauf bin ich stolz, anders zu sein.
Ich bin ICH.
Ich bin anders.
Wenn meine Liebe
Wenn meine Liebe einen Namen hat,
dann trägt sie deinen Namen.
Wenn meine Liebe ein Gesicht hat, dann hat es das deine.
Wenn meine Liebe einen Grund hat,
um zu existieren, dann bist dieser Grund nur du.
Wenn meine Liebe eine Bestimmung hat,
so ist es jene, dich zu lieben.
Du hast dich in mein Herz geschlichen und
dabei meinen Verstand geraubt.
Du hast mich gelehrt, Herz und Gefühle zu spüren,
wie ich es noch nie in meinem Leben getan habe.
Du, die du dich in meiner Seele und
meinen Gedanken verewigt hast.
Das einzige Thema meines Denkens und
mein Grund zu existieren bist du.
Du Dieb meiner Liebe,
Dieb meiner Küsse,
Dieb meiner Liebkosungen,
Dieb meiner Gedanken und Bringer meiner Sehnsüchte.
Du bist, was ich immer haben wollte und nie zu träumen wagte.
Ich muss sein, um für dich existieren zu dürfen.
Ich muss atmen, um dich berühren zu können.
Ich muss leben, um dich zu lieben.
Unsere Seelen, unsere Körper, unsere Herzen sind untrennbar
und unteilbar ineinander verwoben.
Ich liebe dich, weil du da bist.
Ich liebe dich, weil ich existiere.
Ich liebe dich, weil du bist, wie du bist.
Ich liebe dich, weil du mich nimmst, wie ich bin.
Ich bin hier!
Wenn du Angst hast, komm zu mir.
Ich gebe dir die Kraft, die du brauchst!
Wenn du allein bist, komm zu mir.
Ich halte dich und gebe dir die Geborgenheit, die dich stützt!
Wenn du traurig bist, komm zu mir.
Ich reiche dir die Schulter, an der du dich ausweinen kannst!
Vertraue mir, denn ich bin bei dir…
werde immer bei dir sein.
Wir sind Freunde auf ewig und egal, was geschieht,
ich bin da.
Die Einfachheit der Liebe
In der Liebe ist es gerade die Hoffnung, die alles gefährdet,
was wir uns vielleicht wünschen.
Das Gefühl, verliebt zu sein, ist meist mit der Erkenntnis
verbunden, viele Gemeinsamkeiten mit dem geliebten
Menschen zu haben.
Wir hoffen, dass der eine jene Person ist, die uns versteht und
alle Gemeinsamkeiten des täglichen Alltags mit uns trägt.
Dies erzeugt den Gedanken, nicht mehr alleine zu sein,
sondern endlich den Lebenspartner gefunden zu haben,
der einen versteht.
Die rosarote Brille der Hoffnung wurde aufgesetzt und
die Unschärfen der Liebe gehen ihren Weg. Verklärte
Wahrnehmungen und verdrängte Gefühle erledigen
den Rest in der Traumfabrik der Liebe.
Durch diese komplexe Situation ist ein Scheitern
der Beziehung absehbar.
Liebe ist es dann, wenn sich zwei Menschen von den zuvor
entdeckten unbeständigen Wunschvorstellungen abwenden
und sich hin zu einer realistischen, stabilen und auf Toleranz
gegründeten Beziehung hinbewegen.
Diese innere Reife der Liebenden ist ein Hinweis darauf,
dass die wahre Liebe gedeiht und wächst.
Wir müssen lernen zu lieben, nicht wie wir es als Individuen
uns wünschen. Das gemeinsame Wir mit allen Schwächen
und Stärken müssen wir mit Geduld, Akzeptanz und Toleranz
füllen, um zu einem einzigen Individuum zu wachsen.
Dieses Wesen ist in seiner Unterschiedlichkeit komplex,
universell und einzigartig. Täglich herausfordernd und
doch wunderschön.
Dieses Wesen nennt sich Liebe.
Mahnmal
An jenem Tag, an dem die Gerechtigkeit versagt,
stirbt die Hoffnung.
An jenem Tag, an dem der Hass gewinnt,
verliert die Wahrheit.
An jenem Tag, an dem Gewalt regiert,
stirbt die Menschlichkeit.
An jenem Tag, an dem der Mensch in seinem Gegenüber
seinen Bruder nicht mehr sieht, stirbt das Gefühl.
An jenem Tag, an dem der Glaube versagt,
stirbt die Empathie.
An jenem Tag, an dem Macht und Reichtum und
die Gier nach mehr überhandnimmt, stirbt das Herz.
An jenem Tag, an dem Medien nicht mehr über die Realität
berichten, sondern nur noch unwahre Trugbilder des
Lebens produzieren, an diesem Tag wurde der Anfang des
endgültigen Armageddon eingeleitet.
An jenem Tag in der Zukunft ist alles von Düsternis
umgeben, und die Meere färben sich in dunklem Rot.
An jenem Tag, an dem alle wegschauen und nur das Böse
regiert, an jenem Tag möchte ich zu Asche zerfallen und als
Mahnmal in alle Winde verstreut werden.
An jenem Tag.
Liebe
Ich dachte immer, die wahre Liebe wäre eine wunderschöne
Geschichte, von Menschen, die ihre Träume für real hielten.
Ich dachte immer, die wahre Liebe wäre ein Traum,
der nie geträumt werden kann.
Ich dachte immer, die wahre Liebe würde mir niemals
begegnen und auf mich vergessen.
Seit ich dich traf weiß ich, dass die wahre Liebe nicht nur eine
Geschichte ist, sondern dass sie geträumte Realität wurde.
Seit ich dich traf weiß ich, dass die wahre Liebe nicht
nur geträumt wird, sondern ein extrem wertvolles und
wunderschönes Gefühl ist.
Seit ich dich traf weiß ich, dass die wahre Liebe
zwei Herzen zusammenführen kann.
Du kamst in mein Leben und lächeltest mir zu.
Du standst vor mir wie ein Engel so schön.
Ich begehrte dich vom ersten Augenaufschlag an,
bei dem ich dich gesehen hatte.
Ich begehrte dich, seitdem ich das erste Mal
deine Stimme am Telefon hörte.
Seitdem ich dich kenne ist die Schwerkraft aufgehoben und
ich lernte dank dir zu fliegen.
Seitdem ich dich kenne sehe ich die kleinsten Blätter,
die sich wunderschön im Wind bewegen.
Seitdem ich dich kenne nehme ich den einzigartigen
Gesang der Vögel wieder wahr.
Du hast mein Leben verändert.
Du hast aus dem Mann einen Liebenden gemacht.
Du hast mich aus meiner traurigen Existenz emporgehoben.
Du hast mein Herz erobert und es gehört für immer dir.
Danke für deine Liebe.
Danke für dein Herz.
Danke für dich.
Herzschmerz
Sie lebte in meinem Herz, so tief, so warm, so wunderbar.
Nichts, was ich ihr je sagte, war ein Scherz,
denn ich liebte sie unsagbar.
Sie hatte einen Platz tief in meiner Seele.
Doch irgendwas lief schief, war schuld,
dass ich mich nun quäle.
Sie lächelte und küsste mich, wie nie zuvor ich’s kannte.
Sie sagte laut: „Ich liebe dich“ und sah, wie ich verbrannte.
Ihr Herz schien rein, unsagbar klar, und
ihre Augen wunderschön.
Ich dachte nur: „Ein Traum wird wahr“,
da ging sie ohne sich umzudrehen.
Sie trat meine Gefühle fest und tief und lachte über mich.
Und niemand da, als ich um Hilfe rief,
in meinem Herzen traf ein tiefer Stich.
Und als ich schon am Boden lag stieg sie über mich hinweg.
Das letzte, was sie mir gesagt:
„Leb wohl, du kleiner Haufen Dreck.“
Sie hatte, was sie haben will, und lebt ihr Leben weiter.
Für mich war alles viel zu viel, typisch, dass ich scheiter.
Das Herz zerbrach, die Seele tot.
Der Dolch, er traf, das Blut rann rot.
Die Augen leer, der Traum zerstört.
Ich kann nicht mehr, will, dass es aufhört.
Das Feuer
Das Feuer lodert in meinem Herzen.
Es brennt unaufhaltsam und leuchtend hell.
Es fackelt wie das Licht von wunderschönen Kerzen.
Und scheint wie Millionen Sonnen so grell.
Es ist das Herz, das ewig leuchtet,
auch wenn ich dereinst gegangen bin.
Ich habe Menschlichkeit niemals geheuchelt,
Sie war tief in meiner Seele drin.
Ich bin so müde von meiner Welt,
die Kraft verlässt mich immer mehr.
Es gibt da etwas, das mir wohl fehlt,
ich fühl mich haltlos, unsagbar leer.
Und doch, das Feuer, es brennt weiter,
auch wenn es zart ein Flämmchen ist.
Auf mich warten die apokalyptischen Reiter,
die letzte Kälte, die meine Seele frisst.
Und jeder Tag erscheint so schwer.
Und immer frage ich, warum?
Und manchmal will ich auch nicht mehr,
Und ich verharre einfach stumm.
Und bin ich dereinst zu Staub zerfallen,
verweht mein Sein in Ewigkeit.
So bitte ich euch, sagt es allen,
nichts in meinem Leben tut mir leid.
Ich habe gelebt mit allen Sinnen.
Ich habe gelebt mit Glück und Leid.
Ich hatte die Liebe in meinem Herzen drinnen.
Es war nur nie die richtige Zeit.
Gedanken des Begehrens
Deine Augen
Dein brennender Blick
Dein Mund
Deine kirschroten Lippen
Deine Stimme
Deine wärmenden Worte
Dein Haar
Deine fraulichen Strähnen
Dein Hals
Deine erotischen Lenden
Dein Körper
Deine zarten Knospen
Ich spüre das Tal des Verlangens,
deine Lenden brennen heiß.
Wie die Fliege im Netz habe ich mich in dir verfangen.
Meine Männlichkeit gebe ich dir preis.
Deine Weiblichkeit ergießt sich in Strömen.
Ein Berg der Sinnlichkeit, der vor mir liegt.
Ich streichle dein Herz, um dich zu verwöhnen.
Es ist deine Lust, die meiner Leidenschaft erliegt.
Ich dringe ein in den tiefen Fluss der Unendlichkeit.
Vor mir liegt der Ozean der Gefühle.
Ich sehe es in den Augen, du bist bereit.
In deinem Körper herrscht verhängnisvolle Schwüle.
Ich dringe ein in das Meer der Glückseligkeit,
Tauche in die wärmende Grotte der Lust.
Du schenkst mir all deine Weiblichkeit,
mit jedem Stoß erlöse ich dich von deinem Frust.
Liebe, Verlockung, Leidenschaft.
Ein emotionales Gewitter.
Mit jedem Atemzug neue Kraft,
und plötzlich ein starkes Erzittern.
Emotion, Entspannung, Freiheit,
in einem Augenblick des Jetzt und Hier.
Von all deinen Qualen befreit,
du und ich, ich in dir.
Begehren auf Zeit,
Begehren auf Ewigkeit.
Begehren zu zweit.
Alles
Alles, was ich sah, war Fassade, und alles,
was ich fühlte, tat weh.
Alles, was ich sah, war gelogen, und alles,
was ich fühlte, war Kälte.
Alles, was ich wollte, war Wahrheit, alles,
was ich bekam, war gelogen.
Für Dich
Wenn die Liebe ein Buch ist,
so müssen die Seiten mit dir noch beschrieben werden.
Wenn die Liebe ein Schmetterling ist,
so müssen seine Flügel in deinem Glanze leuchten.
Wenn die Liebe ein Sturm ist,
so trägt jeder Blick von dir einen Orkan in sich.
Wenn die Liebe das Meer ist, so berührt eine einzige Träne
von dir mein Herz und füllt alle Ozeane.
Wenn die Liebe das Weltall ist, so sind deine Küsse
unendlich und von unsagbarer Weite.
Wenn dein Atem ein Hauch ist, so trifft er mich
mit voller Wucht und reißt mich mit sich.
Wenn deine Stimme so sanft wie das zarte Rauschen
des Waldes an mein Ohr dringt, so ist sie für mich
der Trost in einer dunklen, kalten Nacht.
Wenn ein kleiner Winkel deines Herzens für mich
reserviert ist, so erhellst du mein Sein.
Labyrinth
In meinem Kopf befinden sich Kreuzungen und Wege,
deren Richtungen ich nicht nenne.
In meinem Kopf befinden sich Berge und Täler,
deren Höhe und Tiefen ich nicht kenne.
Welcher Weg führt aus dem Chaos?
Welcher Weg hilft mir ins Glück?
Wie nur mach dem Wirrwarr ich den Garaus?
Wie nur finde ich in mein Leben zurück?
Was ist, wenn es ist, und was wird, wenn es war?
So viele Fragen, und sie werden mehr, Jahr für Jahr.
So manchen Tag geht es nicht weiter.
Der Stillstand ist der leise Tod.
Zu oft ist es wolkig und nicht heiter.
Zu oft sieht meine Seele rot.
Kein Ausweg ist derzeit in Sicht, zu vieles,
was verwirrend scheint.
Am Ende des Tunnels strahlt kein Licht,
kein Wunder, meine Seele weint.
Doch trotz der Düsternis im Sein und
all den Wirrungen im Leben.
Jeden Morgen weckt mich der Sonne Schein,
selbst bei dem stärksten, schlimmsten Regen.
So denk ich nach und hoffe mir,
dass eines Tages Schluss mit dem Gedankenwirr.
Und all das Durcheinander endet hier,
in deinen Armen nah bei mir.
Düsternis
Finster, starr und ungezwungen,
lockt die Dunkelheit mein Sein.
Wie aus einem tiefen Brunnen,
lädt die Düsternis mich ein.
Ruft verlockend meine Seele,
will mein Licht in sich vernichten.
Dunkelheit will mich wohl quälen,
Dämonen nun ihr Teufelswerk verrichten.
Vulkane sprengen ihre Mauern,
Wände reißen plötzlich ein.
Düstre Schatten auf mich lauern,
dringen tief in meine Seele ein.
Vögel sterben in den Bäumen,
noch bevor ihr Lied sie sangen.
Und der Tod lauert in meinen Träumen,
mir bleibt nur noch Angst, ein lautes Bangen.
Selbst ein Brunnen, tief und leer,
weint im Monden Schein für mich.
Auch mein Herz schlägt düster, schwer,
seh am Ende kaum noch Licht.
Und Dämonen tanzen ihren Reigen,
wissen, dass ihr Sieg nun nah.
Auch der Wind verharrt im Schweigen,
sieh, die Düsternis ist da.
Am Fluss Styx, da steht mein Boot,
wartet, um mich mitzunehmen.
Dunkelheit heißt für mich Tod,
Finsternis, Gedanken lähmen.
Und der Fährmann weist den Weg mir,
Durch den Fluss der Ewigkeit.
Ein letztes Mal im Jetzt und Hier,
mein Gott, nun ist sie da, die letzte Zeit.
Düsternis hat mich gepackt,
unabdingbar, zeitenlos.
Meine Seele nun entfacht,
Dämonisch, kalt und rücksichtslos.
Düsternis, ich nun versinke,
in des Abgrunds letzte Ecke.
Finsternis, ich jetzt ertrinke,
Dunkelheit nun meine Decke.
Eines Tages
Und eines Tages, wenn das Leben mich verlässt,
wird die Nacht mein Begleiter sein.
Und eines Tages, wenn das Leben mich verlässt,
wird ein einziger Traum Beständigkeit haben.
Und eines Tages, wenn das Leben mich verlässt,
wird eine Träne meine Wangen benetzen.
Denn eines Tages, wenn das Leben mich verlässt,
wirst du wissen, dass du mein täglicher Sonnenschein,
mein wahr gewordener Traum und
einzig und allein mein Leben warst.
Denn eines Tages werde ich dich verlassen, nur um zu wissen,
dass wir uns in einem anderen Leben wieder begegnen
werden und uns wieder lieben und gemeinsam Hand in Hand
vereint sein können. Nur um gemeinsam eins zu sein.
Eines Tages
Du hier jetzt und sofort
Allein in meinem Bett
Ich träume von dir.
Heiße Fantasien,
Haut an Haut,
unsere Lippen wild.
Ein leises Keuchen
und das Gefühl von deinen Händen.
Ich träume von dir.
Ich spüre deine Hände,
ich spüre deine zarten Küsse, deinen Atem an meiner Haut.
Ich spüre dich tief in meinem Herzen.
Ich träume von dir.
Mein Körper beginnt zu vibrieren.
Meine Emotionen beflügeln meine Fantasie.
Ich will dich jetzt sofort.
Ich will dich – NUR DICH allein für mich.
Ich träume von dir.
Das Gefühl von deinen sehnsüchtigen Blicken,
dein Körper zwischen meinen Schenkeln.
Ich träume von dir.
Aber es genügt mir nicht mehr.
Ich brauche dich …
Heute …
Jetzt …
Hier …
In jener Zeit
In jener Zeit, wenn bunte Sterne den Himmel schmücken,
und die Menschen am Weihnachtsmarkt
den Lebkuchen pflücken,
wenn selbst die Dunkelheit zu strahlen beginnt,
sich jedes Herz der Liebe besinnt.
In jener Zeit, wenn niemals sich ein dunkler Schatten niederlegt,
wenn Barmherzigkeit und Liebe des Menschen Tun bewegt,
wenn leuchtend glüht das Seelenherz,
dann ist vergessen all der Schmerz.
In jener Zeit, wenn der Mond die Nächte farbig macht,
und in allen Augen Hoffnung wieder lacht,
und die dunkeln Wolken weiterziehen,
bekommen wir unsere Unschuld zurück verliehen.
In jener Zeit, wenn der Nachbar auf seinen nächsten schaut,
der Mensch auch wieder einen anderem vertraut.
In jener Zeit, wo Kummer auch dem Wohlgefallen weicht,
dann ist die schönste Zeit des Jahres –
Es ist die Weihnachtszeit!
Der Tag an dem mein Herz zu Asche zerfiel
Jener Tag, an dem ich dich traf,
war der Tag, an dem mein Herz zu strahlen begann.
Jener Tag, an dem ich dich traf,
war der Tag, wo ich dachte, es gibt endlich einen Neuanfang.
An jenem Tag berührtest du zutiefst mein Herz,
und ließest mich vergessen all meinen Schmerz.
Meine Augen und meine Seele begannen wieder zu strahlen.
Ich dachte, endlich könnte ich begraben all meine Qualen.
Blind vor Liebe war ich dummer Tor,
alles habe ich für dich gegeben.
Und doch spieltest du mir nur etwas vor,
scheinbar passiert dies immer wieder in meinem Leben.
Von heut auf morgen warst du weg,
nachdem du alles von mir hattest.
Für dich war ich das Mittel zu deinem Zweck,
hast keine Ahnung, wie weh du mir tatest.
Ich ging zugrunde und war gestorben.
Du lachtest und liefst deinen eigenen Weg.
Aus den Aschen meiner Seele warst du neu geboren,
nie wieder, so dachte ich, mein ICH in die Hände
eines anderen leg.
Mein Herz zerfiel zu Asche nun,
ausgelöscht ein Erdenleben.
Keinen Tag mehr konnte ich ruhen,
für mich wird’s keinen Morgen geben.
Es verging die Zeit und das Leben langsam mir entschwand,
als eines Tages ich ein wunderbares Lächeln fand.
Ein Lächeln rein und strahlend warm,
Ich kam zu dir und du nahmst mich in den Arm.
Du linderst meine Schmerzen,
mit Feingefühl und Achtsamkeit.
Und mit deinem Herzen
vertreibst du meine Einsamkeit.
Der Tag, an dem mein Herz zu Asche zerfiel,
war der Tag, an dem ich wiedererwacht.
Denn du bist nun mein Lebensziel,
du hast mein Feuer neu entfacht.
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