Kitabı oku: «Homöopathische Symbolapotheke»

Yazı tipi:

»Als Musiker kann ich nicht anders, als an die

Homöopathie zu glauben, da der Geigenspieler

weiß, wie sein gesamter Ausdruck von der

winzigsten, subtilsten, unendlich kleinen und

feinen Tonveränderung abhängt.«

Yehudi Menuhin (1916-1999)

»Alles, was geschieht, ist Symbol.«

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Hinweis für die Leser:

Die Autorinnen haben bei der Erstellung dieses Buches Informationen und Ratschläge mit Sorgfalt recherchiert und geprüft, dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Verlag und Autorinnen können keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder Nachteile übernehmen, die sich aus der praktischen Umsetzung der in diesem Buch vorgestellten Anwendungen ergeben. Bitte respektieren Sie die Grenzen der Selbstbehandlung, und suchen Sie bei Erkrankungen einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf. Die vorgestellten Therapievorschläge sollen den Besuch beim entsprechenden Facharzt nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Christina Baumann & Roswitha Stark

HOMÖOPATHISCHE

SYMBOL

APOTHEKE

101 Schwingungsmittel

für den Soforteinsatz

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Inhalt

Vorwort

Einleitung

Teil 1: Grundlagen

Heilmittel der Energiemedizin

Homöopathie als Schwingungsmedizin

Symbole als energetische Heilmittel

Die homöopathische Symbolapotheke

Die 70 klassischen Mittel

Die 31 neuen Mittel

Die Schwingungspotenzen

Auswahl der Symbole über die Testliste

Auswahl der Potenzen

Aktivierung der Homöopathie-Symbole

Teil 2: 101 Homöopathie-Symbole

Die 70 klassischen Mittel

Aconitum napellus

Aesculus

Agnus castus

Anacardium orientale

Antimonium crudum

Apis mellifica

Apocynum cannabinum

Argentum nitricum

Aristolochia clematitis

Arnica montana

Arsenicum album

Artemisia vulgaris

Aurum metallicum

Barium carbonicum

Belladonna

Bellis perennis

Berberis

Cactus

Calcium carbonicum

Calcium phosphoricum

Calendula

Camphora

Cantharis

Carbo vegetabilis

Carcinosinum

Carduus marianus

Causticum

Chamomilla

China officinalis

Coca

Colocynthis

Conium maculatum

Cuprum metallicum

Digitalis purpurea

Dulcamara

Echinacea

Ferrum metallicum

Gelsemium

Glonoinum

Glycyrrhiza

Hekla lava

Hypericum

Ignatia

Lachesis

Ledum

Lycopodium

Magnesium phosphoricum

Mercurius solubilis

Millefolium

Myristica sebifera

Natrium muriaticum

Nux vomica

Okoubaka

Petroselinum

Phosphorus

Plumbum

Pulsatilla

Rauwolfia

Rhododendron

Rhus toxicodendron

Sambucus nigra

Sepia

Silicea

Staphisagria

Sulfur

Tabacum

Thuja

Valeriana

Veratrum album

Zincum metallicum

Die 31 neuen Mittel

Pilze

Viren

Enzyme

Bakterien

Parasiten

Mikroorganismen

Algen

Negativ-Ionen

Sonnenlicht

Erde

Vitamine

Aminosäuren

Alanin

Arginin

Asparagin

Asparaginsäure

Cystein

Glutamin

Glutaminsäure

Glycin

Histidin

Isoleucin

Leucin

Lysin

Methionin

Phenylalanin

Prolin

Serin

Threonin

Tryptophan

Tyrosin

Valin

Testlisten zur Symbol- und Potenzauswahl

Danksagung

Literaturverzeichnis / Internetadressen

Impressum

Stichwortregister

Vorwort

Sowohl die klassische Homöopathie als Schwingungsmedizin als auch eine Vielzahl anderer »Resonanztherapien« ist seit vielen Jahren aus dem Bereich der alternativen Gesundheit nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Menschen sind von den Möglichkeiten der Schulmedizin enttäuscht und probieren mit viel Erfolg alternative Angebote aus. Immer öfter bilden sich aber auch Ärzte, Mediziner, Zahnärzte und andere klassische Therapeuten in alternativen Heilmethoden weiter und erproben die Resonanztherapien als sinnvolle Ergänzung zum herkömmlichen Angebot. Denn die Patienten suchen ganzheitliche Wege und wollen mehr Möglichkeiten haben als nur Symptomunterdrückung durch Medikamente oder die Angebote großer Kliniken, etwas »wegzuschneiden«.

Während Samuel Hahnemanns (1755–1843) klassische Homöopathie »schon« über 200 Jahre alt ist, greifen die neuen alternativen Techniken zum Teil sogar auf jahrtausendealtes Wissen zurück. Man nehme nur die Akupunktur des Alten China oder die traditionelle Medizin des Ayurveda, aber auch die abendländische Medizin des Paracelsus mit seiner fundierten Kenntnis der »Signatur« der Pflanzen, die über die äußere Gestalt Aufschluss gibt über das innere Wesen ihrer Heilkräfte. Der Rest war Ausprobieren wie bei Hahnemann, der unzählige Substanzen zum Teil mit heftigen Nebenwirkungen in Selbstversuchen anwandte, bis er fand, dass durch Potenzierung = Schwingungserhöhung die Wirksamkeit der Mittel sowohl stieg als auch die Giftigkeit verschwand.

In neuerer Zeit liefern die Quantenphysik und spannende neue Wege im Bereich des geistigen Heilens erfolgreiche Ergebnisse, wie man völlig ohne den Einsatz irgendwelcher stofflicher Substanzen Erfolge im Gesundheitsbereich erzielen kann. Das Spektrum der Schwingungsheilmittel ist groß geworden, wobei das Ähnlichkeitsprinzip Hahnemanns immer noch häufig greift:

Welcher Heilimpuls ist individuell der beste? Was tritt mit der betroffenen Person beziehungsweise mit dem aktuellen Symptom am besten in Resonanz? Die klassischen Globuli, die Frequenzen von Farben oder Tönen, die Heilkraft von Symbolen, Essenzen oder Steine? Oder mehreres davon?

Viele Menschen, die alternative Wege der Gesundheit suchen, haben schon viele dieser Angebote ausprobiert. Wenn man genauer hinsieht, könnte man erkennen, dass alle diese »Formen« eines eint: Die Frequenz muss stimmen, um den Organismus umzustimmen! So kann man all die stofflichen Angebote eigentlich in reine Frequenzen übersetzen, wie dies ja die bekannten Resonanztherapiegeräte tun.

Homöopathie – aus vielen Grundsubstanzen wird Schwingungsarznei.

Da wir beide uns seit vielen Jahren auf die Heilkraft von Symbolen spezialisiert, aber auch vieles andere an Angeboten im Bereich der Schwingungsmedizin ausprobiert und erforscht haben, wissen wir, dass im Prinzip alles im geistigen Feld schon vorhanden ist und dass eine Form als Frequenz in eine andere Form übersetzt werden kann. Eine Farbe kann die gleiche Frequenz haben wie der entsprechende Ton, eine Pflanze die gleiche Schwingung wie der konzentrierte Gedanke eines Geistheilers, ein homöopathisches Mittel die gleiche Frequenz wie ein passendes Symbol.

Genau so etwas haben wir mit diesem Buch für Sie als Therapeut oder ganz einfach als interessierten Laien realisiert: 101 stoffliche Mittel in Symbolform übersetzt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und guten Erfolg beim Ausprobieren!

Ihre

Christina Baumann und Roswitha Stark

Einleitung

Seit nunmehr über 15 Jahren haben wir die wundervollen Heilwirkungen von Zeichen und Symbolen am eigenen Leib und auch an der eigenen Seele erfahren dürfen. Hunderte von Klienten, Patienten und Seminarteilnehmern brachten uns die erstaunlichsten Berichte über ihre Versuche und wunderbaren Erfolge an Menschen, Tieren und Pflanzen. So hat uns der Forscher Erich Körbler in jüngster Zeit die Heilarbeit mit Zeichen mit seiner »Neuen Homöopathie« wieder nähergebracht. Er hat damit das Rad nicht neu erfunden, aber es ist ihm zu verdanken, dass er unser Augenmerk darauf gerichtet und die Methode des Heilens mit Symbolen wieder stark in unser Bewusstsein gebracht hat. Nicht ohne Grund tauchte zur gleichen Zeit »Ötzi« auf, der jahrtausendealte Gletschermann, der gleiche und ähnliche Strichcode-Tätowierungen auf seinem Körper hatte.

Körbler zeigte uns, dass sogar ein einfacher einzelner Strich große Wirkung haben kann. Der Grund ist, dass Linien Antennen sind, die einen Plus- und Minuspol haben, und zwischen zwei unterschiedlichen Polen fließt das Leben, wodurch Informationen weitergegeben werden können. Leben ist also nur möglich, wenn es Polarität gibt. Die wunderbare Antennenform »Baum« nimmt über den Pluspol seiner Krone die Energie des Himmels auf und gibt sie über den Minuspol »Wurzeln« an die Mutter Erde ab, und auch umgekehrt. Ein einfacher gerader Strich ist in der Lage, durch Aufmalen auf den Körper eine Narbe zu entstören. Energie kann wieder frei fließen – und wo Fließen ist, geschieht Gesundung.

Obwohl viele Interessenten der Neuen Homöopathie wegen ebendieser Bezeichnung naheliegenderweise die Globuli-Homöopathie assoziierten und deswegen durchaus auch verwirrt waren, verwies Körbler mit dem Einsatz der entsprechenden Heilzeichen eher auf das homöopathische Prinzip »Ähnliches mit Ähnlichem heilen«, also darauf, dass ein Symptom eine bestimmte Frequenz ausstrahlt und das passende Heilmittel (in diesem Fall ein Zeichen) eine ähnliche Frequenz haben sollte, um einen Heilimpuls zu geben. So wie es Hahnemann mit seiner klassischen Homöopathie auch verstanden hatte.

Klassische Homöopathen wissen, dass es einen Wirkunterschied beim Einsatz der Globuli gibt, je nachdem wie hoch die Potenz ist, die gewählt wird. Während die D-Potenzen noch im grobstofflichen Bereich sind und eher die körperliche Ebene unterstützen, dafür aber meist öfter eingenommen werden sollen, wirken die höheren C-Potenzen und die Q- beziehungsweise LM-Potenzen oft stärker über den seelisch-geistigen Bereich, auf dessen Veränderung dann auch die körperliche Ebene reagiert. Noch kann jenseits der Potenz von D23 mit den heutigen Möglichkeiten keine chemische Substanz mehr festgestellt werden, weshalb man auch in der Hochpotenzhomöopathie weiß, dass hier nur noch reine Schwingungsenergie heilt, dies allerdings oft sehr durchgreifend und nachweisbar.

Nicht mehr wegzudenken – die heilsamen Kügelchen der Homöopathie.

Auch alle klassischen Homöopathen sind von uns eingeladen, zum Beispiel zusätzlich zu den klassischen Globuli oder vorher oder nachher, die entsprechenden Symbolmittel auszuprobieren. Beobachten und experimentieren Sie einfach, was passiert. Hahnemann machte seine Erfahrungen auch mit vielfältigen Experimenten an sich selbst. Homöopathie oder Arbeit mit anderen Schwingungsfrequenzen wie Farbe oder Symbol, es ist alles eine Erfahrungsheilkunde – mit sehr vielversprechenden Ergebnissen! Das ist das spannende an unserer heutigen Zeit.


Teil 1:

Grundlagen

Die Homöopathie-Symbole sind ein Teilbereich der Schwingungs- und Informationsmedizin. Wie Farbe, Klang oder Worte können sie als Frequenzen in den menschlichen Organismus übertragen werden und dort harmonisierende oder heilsame Wirkungen erzeugen. In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Symbole anwenden und mit der Schwingungsfrequenz von Potenzen kombinieren können. Die Testlisten (siehe Seite 209ff.) erleichtern die Auswahl des richtigen Mittels sowie die Bestimmung der passenden Potenz, die das jeweilige Symbol optimal wirken lässt.

Heilmittel der Energiemedizin

Immer mehr Menschen erkennen für sich selbst, dass die Einheit von Geist, Körper, Seele und die Spiritualität einfach zum Leben dazugehören, wenn nicht das Leben schlechthin ausmachen. Sie wählen konsequenterweise Therapieformen, die mit sanften, nichtinvasiven Verfahren möglichst nebenwirkungsfrei die körperliche oder emotionale Harmonie wiederherstellen können.

In Zeiten der Quantenphysik wissen wir, dass selbst reine und nicht an materielle Substanz gebundene Information Medizin sein kann, zum Beispiel elektrische Ströme, Magnetismus, Akupunktur, Licht und Farben, Klänge, Aura- und Chakrabehandlungen oder informiertes Wasser. Auch Gedanken gehören natürlich dazu, was die lange Tradition der geistigen Heilung zeigt. Wir leben in und mit Magnetfeldern. Wie wichtig das Erdmagnetfeld für den Menschen ist, zeigen die Erfahrungen der Weltraumforschung.

Notfallmedizinische Maßnahmen können Leben retten, doch viele Menschen erhalten keine schlüssigen Diagnosen mehr und gelten als »austherapiert« oder werden in die Ecke der psychisch Kranken geschoben, nachdem man diagnostisch schulmedizinisch nichts findet. Vor allem im Bereich der chronischen Erkrankungen wird immer mehr Bedarf sein für auf Energie- und Informationsmedizin basierte Methoden, die oft langfristig bessere Ergebnisse erbringen.

Einerseits ist die Energiemedizin noch jung, andererseits schon uralt. Denken wir nur an die jahrtausendealte Akupunkturlehre der traditionellen chinesischen Medizin oder die Behandlung mit Zeichen, die sich offensichtlich der 5000 Jahre alte Gletschermann Ötzi auf verletzte Stellen auftätowiert hatte. Selbstheilungskräfte für Körper und Seele müssen angeregt werden, um Kraftreserven zu mobilisieren, Stress aufzulösen und eine Erneuerung von der Basis her zu bewirken. Energiemedizin ist immer ganzheitlich orientiert!

Mittlerweile lässt sich sogar in der Aurafotografie beobachten, wie sich das Farbfeld der Aura unter dem Einfluss verschiedener alternativer Heilmittel verändert. Die Energiemedizin konnte nachweisen, dass der Mensch krank wird, wenn sich das unsichtbare Energiefeld seines Körpers nachteilig verändert beziehungsweise »verdichtet«, also seine Schwingungsfrequenz niedrig wird. Energie muss aber stets fließen, sonst führen die Blockaden zu Schmerz, Stoffwechselstörungen und irgendwann auch zu organischen Erkrankungen.

Alles im Universum ist Energie.

Krankheitsprozesse werden gestoppt, wenn man die Störungen des Energieflusses behebt, mit welcher Art von Schwingungsmitteln auch immer. Wer kinesiologische Testungen beherrscht oder mit Rute und Pendel umgehen kann, tut sich bei der Auswahl leicht, aber auch der Intuition zu vertrauen kann man bei der Auswahl des passenden Mittels lernen. So wie die Bioresonanztherapie mittels eines Computers eine schmerzlose und nebenwirkungsfreie Behandlung mit Schwingungen darstellt, welche die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt, so können dies die Homöopathie und das Heilen mit Zeichen ebenso. Bei sachkundiger Anwendung lassen sich damit erstaunliche Erfolge selbst bei ansonsten schwer zu beeinflussenden Erkrankungen erzielen, zum Beispiel bei allergischen Zuständen, Asthma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress oder anderen seelischen Belastungen. Eine energetische Behandlung bewirkt immer einen Ausgleich von Dysbalancen im Energiezustand des gesamten Organismus, des feinstofflichen und grobstofflichen Körpers.

Die Behandlungsmöglichkeiten mit den hier vorgestellten Symbolen können Sie mit jeder Art von Energiemedizin kombinieren, wenn Sie das möchten. Interessant ist natürlich ein alleiniger Einsatz, denn so spüren Sie, welche Methode im Augenblick weiterhilft. Welche Therapieform für die Behandlung individueller Beschwerden besonders geeignet ist, sollte sich natürlich nach einer Untersuchung und Beratung in der Praxis ergeben.

Homöopathie als Schwingungsmedizin

Die homöopathische Therapie wurde von dem 1755 in Meißen geborenen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt. Er leitete die Bezeichnung Homöopathie aus dem Griechischen ab: von homoios = ähnlich und pathos = Leiden. Seine Grundregel lautete: Similia similibus currentur – Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

Die Homöopathie gehört zu den Reiztherapien mit verdünnten und verschüttelten, von Hahnemann »dynamisiert« genannten Stoffen, die erst auf diese Weise die homöopathische Heilwirkung entfalten. Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeitsregel, das heißt, eine homöopathische Arznei wird die Krankheitssymptome beseitigen, die der Ausgangsstoff in nicht homöopathisch verarbeiteter Form verursachen kann. Die passende Schwingung beziehungsweise Frequenz erhält das gefundene Mittel aber erst dann, wenn die passende »Potenz« dazukommt, die erst die Dynamisierung ausmacht. Es ist ein großer Unterschied, ob eine eher körperlich orientierte D-Potenz verordnet wird oder eine sehr hohe Potenz wie die LM-Potenz. So kann das Mittel bestmöglich herausgesucht worden sein, ist aber nur halb wirksam, weil die Potenz nicht stimmt. Hahnemanns klassische Homöopathie ist weltweit verbreitet, und sie ist eine sanfte und gleichzeitig tief greifende Heilmethode.

Heutzutage versucht die Wissenschaft der Biophysik, die Wirkungsmechanismen von homöopathischen Mitteln zu erklären, indem sie die von den Mitteln ausgehenden elektromagnetischen Wellen erfasst und beobachtet, wie diese mit biologischen Systemen interagieren. Die Forschungen in diesem Gebiet dauern aber noch an und gestalten sich zum Teil recht schleppend, vermutlich auch deswegen, weil es nicht im Sinne der Pharmabranche ist, den wissenschaftlichen Nachweis über die Wirksamkeit der Homöopathie zu erbringen, sonst würden diese Forschungen mit wesentlich mehr finanziellen Mitteln unterstützt werden.

Vor einigen Jahren wurde eine Studie zur Homöopathie durchgeführt und im Lancet-Magazin (Lancet 2005; 366 (9487): S. 726–733) veröffentlicht. Hierbei zeigte sich, dass die Wirkungsmechanismen von Homöopathika andere sein müssen, als mit einer bislang üblichen Doppelblindstudie im Rahmen klassischer Pharmaziestudien nachgewiesen werden kann. So ist offensichtlich das Prinzip von Dosis und Wirkung auf die Homöopathie nicht anwendbar. Man hatte beobachtet, dass die Wirkungen, die in der Homöopathie »Prüfsymptome« genannt werden, sehr deutlich bei hohen Potenzen, das heißt bei gleichzeitig extrem hoher Verdünnung, auftreten, obwohl in der homöopathischen Zubereitung höher als D23 kein Wirkstoffmolekül mehr vorhanden sein dürfte. Bei Potenzen, die höher als D23 sind, oder bei C-Potenzen bleibt die Wirkung oft über einen längeren Zeitraum bestehen, auch wenn keine Aufnahme des Mittels mehr erfolgt. Für uns ein eindeutiger Hinweis, dass hier Schwingungsfrequenzen am Wirken sind, die nur jenseits von Chemismus und Materie zu erklären sind, ähnlich wie bei anderen Verfahren der Resonanztherapien.

Erfolgreich seit mehr als 250 Jahren – die Homöopathie.

Die klassische Homöopathie ist eine Erfahrungsmedizin, die seit mehr als 250 Jahren in der Alternativmedizin sehr gute Ergebnisse zeigt. Vor allem die Hochpotenzen jenseits der D-Potenzen haben sich dabei als sanft und nachhaltig erwiesen. Sie greifen auf noch unbekannte Art und Weise auch in den seelisch-emotionalen Bereich hinein und harmonisieren über die Psyche auch das körperliche Geschehen. Dazu sind oft keine Mehrfachgaben notwendig, im Gegenteil genügt oft eine oder wenige Gaben, um den Organismus positiv umzustimmen. Was hier wirkt, ist offensichtlich nicht die Materie, sondern die Schwingungsenergie. Sie setzt sich zusammen aus der Grundsubstanz des Mittels, zum Beispiel der verkleinerten und aufgelösten Pflanze, der Verdünnung um mehrere Stufen, der Verschüttelung oder Verreibung mit Milchzucker.

Symbole als energetische Heilmittel

Seit der Mensch vor einigen Hunderttausend Jahren Bewusstsein von sich und seiner Umwelt erlangte, erkannte er, dass die Erscheinungen der Natur sich in Formen und Bildern darstellen. Und seither bestand auch immer das Bedürfnis, die Information, die diese Formen repräsentierten, auf möglichst einfache symbolhafte Weise weiterzugeben.

Ein einfacher Kreis für das komplexe Wesen Sonne, ein Auge für Gott, ein Strich für einen Baum usw. Auch die Körperbemalungen in vielen Kulturkreisen enthalten komplexe Informationen, die nicht einfach nur auf eine Beschreibung der sichtbaren Form reduziert werden können. Viele Schamanen und unsere Vorfahren wissen durch Überlieferungen um die Kraft von Symbolen, weil sie um den mystischen Inhalt wissen und beziehen sie in wichtige Rituale ein. Häufige Gestaltungselemente sind Striche, Kreis, Dreieck und Viereck. Viele wunderschöne, für uns sehr ästhetisch anmutende Mandalas haben eine Struktur, die man in der Natur beobachten kann: Mineralien, Eiskristalle oder die Anordnung von Wassermolekülen. Zellen mit ihrem Zellkern sind so gebaut oder Atome, die von Elektronen und Neutronen umkreist werden. Pflanzen, allen voran Blumen, bilden Mandalas auffallend oft aus.

Heutzutage sind Bilder und Symbole allgegenwärtig. Immer tragen Symbole für den Betrachter eine Bedeutung in sich, sie sollen uns etwas sagen, ob wir das nun »rational« verstehen können oder eher unterbewusst als »Sprache der Seele«. Symbole enthalten Informationen in komprimierter Form. Auch unser Gehirn denkt in Symbolen, wie Forschungen von Neurologen und Sprachwissenschaftlern belegen. Symbole sind die Sprache des Unbewussten und können uns wertvolle Informationen liefern. Und diese Impulse können sogar einen heilenden Einfluss auf uns haben, denn wir wissen heute: Energie und Informationsfelder bestimmen auch unsere Physiologie und unsere Biochemie.

Die Symbolsprache der Seele entschlüsselte wie kein anderer der Psychologe Carl Gustav Jung (1875–1961). Bei der Analyse von Träumen stieß der Psychologe auf Gemeinsamkeiten mit den bildlichen Darstellungen in fremden Kulturen. In seinem Standardwerk »Der Mensch und seine Symbole« beschreibt er bestimmte »Archetypen« als Energiekomplexe, die allen Menschen gemeinsam sind und zum sogenannten »kollektiven Unbewussten« gehören. Diese Urbilder der Seele können auch wachgerufen werden durch Begegnungen mit Menschen oder alltäglichen Symbolen. Nach Jung sprechen sie eine tiefere Schicht der Psyche an.

Neuere Forschungen aus der Neurologie bestätigen, dass Symbole die Sprachgrundlage unseres Gehirns sind. Neurologen vergleichen das Gehirn mit seinen über 100 Milliarden Nervenzellen und über 100 Millionen Synapsen mit einem Computer: Das Gehirn ist der Computer – die Hardware – unser Geist eine Art Programm, sozusagen die Software. Und die Sprache des Geistes sind innere Bilder in Form von Symbolen, sie sind die Basis unserer Denkfähigkeit, unserer inneren Kommunikation. Doch eine Dimension unterscheidet das menschliche Gehirn sehr wohl noch vom Computer: Die Symbole (Informationen) sind immer gekoppelt an Emotionen. Die »Physical-Symbol-Hypothesis« der Computerwissenschaftler Alan Newell und Herbert Simon besagt, dass das menschliche Gehirn angefüllt ist mit elementaren Symbolen, die durch Nervenzellen identifiziert werden.

Wir benutzen Symbole seit vielen Jahren als wertvolle Hilfsmittel zur Aktivierung von energetischen Ressourcen in allen möglichen Lebensbereichen. Genauso wie jedes Wort oder jeder Klang, so hat auch jedes Symbol eine ganz bestimmte Frequenz und einen bestimmten geistigen Inhalt gespeichert, der zur Wirkung gebracht wird, sobald man das Symbol aktiviert.

Die Symbolenergien sind energetische Harmonisierungsmöglichkeiten von Dissonanzen im feinstofflichen Feld lebender Organismen, so wie Blütenessenzen, homöopathische Mittel oder Heilsteine. Sie können wie andere Frequenzen jederzeit und vor allem nahezu kostenlos angezapft werden. Symbole können auf die unterschiedlichen Ebenen Körper (stoffliche Welt), Seele (Gefühle) und Geist (Denken) spürbar ausgleichend einwirken. Die Wirkung kann als ein »In-Bewegung-Bringen« des zu statisch gewordenen Organismus spürbar sein, was mit der Erstreaktion nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels vergleichbar ist. Verborgene Gefühlskonflikte oder Traumata können ans Licht kommen oder die Selbstheilungskräfte durch körperliche Reaktionen aktiviert werden. So ist jede Reaktion genau richtig. Eine »Überdosierung« ist eigentlich nicht möglich, der Körper oder das Emotionalfeld des Menschen, des Tieres, der Pflanze oder eines Raumes nimmt nur die Dosis an, die es braucht und auch bewältigen kann. Trotzdem ersetzt die praktische Arbeit mit den Symbolen keine Medikamente oder ärztliche Behandlung.

Die homöopathische Symbolapotheke

Die 101 »homöopathischen« Schwingungsmittel, die wir Ihnen mit diesem Buch an die Hand geben, sind aus der Idee heraus entstanden, dass jede Ausdrucksform einer Frequenz durch eine andere Ausdrucksform ersetzt werden kann. Die Frequenz ist die Häufigkeit der Schwingungen pro Zeiteinheit:

1 Hz (Hertz) = 1 x pro Sekunde

Wir kennen das bereits aus der Welt der Klänge und Farben, wo die gleichen Frequenzen durch Farbe und Ton darstellbar sind. Die Empfindung von Farbe beruht auf Licht, auf elektromagnetischen Wellen. Musik und Töne entstehen hingegen aus mechanischen Schwingungen. Beide Phänomene haben mit Wellen zu tun. Farben und Töne sind Schwingungen:

Tonspektrum = circa 20 bis 20.000 Hertz

Farbspektrum = circa 380 bis 760 Billionen Hertz

Im Bereich dessen, was der Mensch mit seinen Sinnen wahrnehmen kann, gibt es vielfältige Analogien, die wir nicht immer mit physikalischen Mitteln messen können. Wir hören den Ton, wir sehen die Farbe oder das Symbol, wir riechen den Duft, wir spüren die Berührung, und immer nehmen wir dabei auch das Unsichtbare wahr, das jenseits des Spektrums unserer Sinne, wohl aber im Bereich der Fähigkeiten der Hellsinne liegt. Womit wir in Resonanz gehen, hängt von unserer inneren Resonanz, unserer »inneren Ähnlichkeit« ab.

Das, was uns nichts angeht, was nicht auf Resonanz (re-sonare = mit-tönen) trifft, wird einfach durch uns hindurchfließen, wie Gedanken, die jemand über uns hegt, durchaus nicht alle in unserem System »hängen bleiben«, um uns etwa negativ zu beeinflussen. Nur dann, wenn uns zum Beispiel jemand schuldig spricht und wir uns innerlich auch schuldig fühlen, wird diese Energie beziehungsweise diese Frequenz in uns haften bleiben und Auswirkungen emotionaler oder körperlicher Art zeigen können.

Die homöopathische Symbolreihe in diesem Buch ist auf intuitivem Wege entstanden. Den Ausdruck »channeln« mögen wir zwar als esoterisch verbrämten Begriff nicht so sehr, aber letztendlich waren es geführte Eingebungen aus dem Bereich der Ganzheit, man könnte auch sagen aus der Anbindung zum großen morphogenetischen Informationsfeld, die uns diese Formen als Ausdrucksweise für die klassischen homöopathischen Mittel intuitiv geliefert haben.

Auch jede Pflanze hat ein eigenes Frequenzspektrum.

Aus tiefer Verbindung, Achtsamkeit, Wertschätzung für die zugrunde liegenden Substanzen wurden uns die entsprechenden Symbole geschenkt, damit wir sie Ihnen für die praktische Nutzung zur Verfügung stellen können, anstelle der klassischen Globuli oder auch zum alleinigen Einsatz als Schwingungsmedizin. Wie das »echte« homöopathische Mittel tritt das »Symbolmittel« in Resonanz zu Ihrem körperlichen, emotionalen oder geistigen Anliegen und wird die dem Organismus innewohnende Lebenskraft anregen, die Selbstheilungskräfte zu stärken und zu aktivieren.

Die 70 klassischen Mittel

Die Auswahl von 70 klassischen homöopathischen Mitteln wird den meisten Lesern, die sich schon mit Homöopathie beschäftigt haben, bekannt vorkommen, bis auf die wenigen »kleineren« Mittel (zum Beispiel Rauwolfia oder Glycyrrhiza), die wir hier mit berücksichtigt haben. Diese Symbole sind im engeren Sinne bildhafte Übersetzungen der gängigsten homöopathischen Mittel.

Statt sich die Globuli kaufen zu müssen, können Sie diese Symbole nun zur Informationsübertragung benutzen oder sich einfach unarzneiliche (»leere«) Globuli anschaffen, auf die Sie mit Gedankenkraft die entsprechenden Symbole aufspeichern können. Machen Sie ruhig auch Experimente damit, wie die Symbole allein wirken oder der »echte« Globulus plus das Symbol. Wie Hahnemann auch sind wir hier auf die Erfahrungen der Anwender angewiesen, da das Heilen mit Symbolen zwar einerseits schon eine jahrtausendealte Heilmethode zu sein scheint (siehe »Ötzi«), andererseits aber erst in den letzten 20 Jahren als Möglichkeit der Resonanztherapie wieder neu aufgetaucht ist. Das allerdings mit sehr zahlreichen, vielversprechenden Ergebnissen, wie uns viele Therapeuten reflektiert haben.

Hier müssen wir Sie jedoch schon aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass Sie bei sogenannten »ernsten« Erkrankungen einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen und im Zweifel nicht lange herumexperimentieren sollten. Wir bewegen uns hier im Bereich der sogenannten »Grenzwissenschaften«, und Sie wissen ja bestimmt, dass diese keinesfalls »wissenschaftlich« anerkannt sind. Dafür sind Sie aber sicherlich vor Nebenwirkungen sicher, nicht aber vor Wirkungen! Wirkung bedeutet, dass sich etwas verändert, also in Bewegung setzt und Heilung geschieht nur dort, wo Veränderung stattfindet und eine Situation der Starre gelöst wird. Und dazu sind Symbole sehr wohl in der Lage.

Die 31 neuen Mittel

Zusätzlich zu den in Symbolform codierten 70 klassisch-homöopathischen Mitteln bieten wir Ihnen mit diesem Symbolefundus noch etwas ganz Besonderes und bisher Einmaliges an: 31 bisher nicht als Homöopathie verfügbare Substanzen wurden von uns als »homöopathische Schwingungsmittel« codiert und können ebenso wie die klassischen Mittel geistig potenziert werden. Es sind Substanzen, die von immenser grundlegender Bedeutung für das Leben schlechthin sind. Sie haben vielfältige körperliche und energetische Funktionen für uns Menschen und für viele andere lebendige Organismen der Erde, und vielfach werden sie einseitig negativ bewertet, wie zum Beispiel die Viren. Nichts ist aber nur positiv oder negativ, es sind immer zwei Seiten der gleichen Medaille. In diesem Sinne möchten wir diese Substanzen beziehungsweise Lebewesen an dieser Stelle würdigen und ihr oft noch verkanntes Wirken für uns alle in Dankbarkeit wertschätzen. Hier stellen wir Ihnen diese »neuen« Mittel vor.

Pilze

Pilze sind Mischwesen zwischen Pflanze und Tier und bilden unter den Lebewesen ein eigenständiges Reich. Sie atmen wie Tiere und Menschen Sauerstoff und ernähren sich von organischem Material wie Holz oder Insekten. Pilze haben Zellwände wie die Pflanzen, doch bestehen diese nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin wie die Panzer von Insekten. Es sind weltweit rund 100.000 Pilzarten bekannt, Schätzungen zufolge könnte es aber mehr als fünf Millionen geben. Viele Heilpilze haben mittlerweile in der Therapie einen festen Platz. Es sind viele körpereigene Pilze vorhanden (= Endobiont, Lebewesen, das in einem anderen Lebewesen lebt). Sie entwickeln sich bei Vergiftungen und Schwermetallbelastung und gehen wieder in ein winziges Stadium zurück, wenn die Belastung vorüber ist.

Viren

Viren zählen nicht zu den Lebewesen, denn sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und ihnen fehlen Ribosomen und Mitochondrien. Sie können allein keine Proteine herstellen, keine Energie umwandeln und sich auch nicht selbst replizieren. Es gibt immer mehr resistente Viren, und viele Menschen leiden unter chronischen Krankheiten wie Pfeiffersches Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus) oder wiederkehrenden Herpesinfektionen, denen schulmedizinisch oft schwer beizukommen ist.

Von der Nosodentherapie (Nosoden werden aus ebenjenen Stoffen hergestellt, die eine Störung oder Krankheit im Organismus hervorrufen) kennen wir aufbereitete Viren oder Bakterienpräparate, allerdings handelt es sich hier um Isopathie (Gleiches mit Gleichem heilen) und nicht um Homöopathie (Ähnliches mit Ähnlichem heilen).

Enzyme

Enzyme sind Proteine, die in biochemischen Reaktionen unseres Körpers als Katalysatoren wirken. Sie treiben viele biochemische Reaktionen voran. So setzen sie Stoffe zu anderen Stoffen um und spalten große Moleküle auf. Sie erschließen Grundbausteine, die für unseren Körper nötig sind, aus der Nahrung und sind am Stoffwechsel beteiligt. Neben Verdauung, Wachstum und Atmung werden sie für die Weiterleitung von Reizen und vielen weiteren Abläufen in unserem Körper benötigt. Die wohl grundlegendste Aufgabe übernehmen die Verdauungsenzyme.

Bakterien

Bakterien können krank machen, wenn sie überhandnehmen, das wissen wir. Durch den sorglosen Einsatz von Antibiotika haben wir uns hier ein großes Resistenzproblem sozusagen hausgemacht. Bakterien können jedoch auch überlebensnotwendig sein, zum Beispiel die Darmbakterien. Die kleinen Helfer können krank machende Keime im Verdauungstrakt verdrängen oder die Immunabwehr gegen Eindringlinge stärken. Deshalb gibt es mittlerweile sogar die »Bakteriotherapie«.

Parasiten

Neben den bekannten schädigenden Parasiten gibt es auch viele nützliche, wie Blutegel oder kleine Fischchen, die Hautfetzen fressen können, oder man setzt Würmer bei offenen Beinen an, damit die Wunde heilen kann. Pferde und andere Tiere können gänzlich nicht ohne Parasiten leben. In der Krebstherapie können eingesetzte Parasiten Gifte auffressen und auch in der sogenannten »Milieutherapie« arbeitet man bewusst mit Parasiten zusammen.

Mikroorganismen

Mikroorganismen sind einfach überall: in der Natur, im Boden, im Wasser, in der Luft und im und auf dem Körper. Bezüglich ihres Stoffwechsels sind sie durch außerordentlich vielfältige physiologische Leistungen gekennzeichnet. Die einen leben von abgestorbenen organischen Materialien, andere ernähren sich durch CO2-Assimilation, wobei die Energie entweder aus der Fotosynthese oder aus der Oxidation anorganischer Verbindungen stammt. Zu ihnen gehören Bakterien, ein großer Teil der Pilze einschließlich der Hefen, viele Algen und die Protozoen (Einzeller).

Algen

In unserem Alltag sind wir von vielen Toxinen umgeben, zum Beispiel Aluminium, Fluor, Quecksilber, Arsen, Kadmium oder Blei. Schon kleinste Mengen von Schwermetallen können im Körper negative Auswirkungen haben. Deshalb ist es wichtig, den Körper mit natürlichen Methoden von diesen Giften zu befreien. Mikroalgen leben seit Urzeiten auf unserem Planeten und wissen, wie es geht. Sie können Gifte im Körper binden und schonend ausscheiden, ohne dass der Organismus zu stark belastet wird.

Auch wenn wir sie meist nicht sehen können – Kleinstlebewesen sind lebensnotwendig.

Negativ-Ionen

Negative Ionen sind erst in den letzten Jahren in ihrer großen Bedeutung für unsere Gesundheit erkannt worden. Sie sind eine herausragende Energiequelle für unseren Körper und spielen eine wichtige Rolle für die Zellfunktionen. Fließen negative Ionen in den Körper, öffnen sich Kanäle in Zellwänden, Gifte werden ausgeschieden, Nährstoffe besser aufgenommen und neue gesunde Zellen entstehen. Ein Wasserfall bietet bis zu 70.000 Anionen pro Kubikmeter, ein Meeresstrand 4000 pro Kubikmeter, ein Nadelwald 3000 pro Kubikmeter.

Sonnenlicht

Ohne die Sonne gäbe es die Erde nicht. Wir wissen um ihr Riesenpotenzial, aber auch um die Gefahren, wenn die Harmonie von Einstrahlung und Schutz vor zu viel Strahlung nicht mehr gegeben ist. Die Sonne besteht zu 75% aus Wasserstoff und zu 25% aus Helium. Sie liefert uns permanent riesige Energiemengen in Form winziger, für das menschliche Auge nicht sichtbarer Teilchen, den Lichtquanten oder Photonen. Sonnenlicht existiert als Homöopathikum unter dem Namen »Sol« und entsteht, indem man Milchzucker konzentrierten Sonnenstrahlen aussetzt. Es gehört jedoch zur Gruppe der Imponderabilien, was bedeutet, dass ihre Wirkung nicht im klassischen Sinne geprüft wurde.

Licht ist Teilchen und Strahlung zugleich, eine Besonderheit, wie die Physik uns zeigt. Alle unsere Zellen kommunizieren mit diesem Licht.

Lebensgrundlage und Nahrungsquelle – die Erde.

Erde

Wir sehen die Erde als Heimatplanet, Erdboden, Lebenssubstanz wie Heilerde und große Energie, die alles an Leben hervorbringt und nach dem körperlichen Tod wieder in sich aufnehmen wird. Sie ist ein Lebewesen mit riesiger vitaler pulsierender Kraft, was schon der Vulkankern in ihrem Inneren zeigt. Es war besonders schön, welche Gestalt sie uns mit dem Symbol in diesem Buch gezeigt hat, und wir sind sehr gespannt, welche Heilkraft sie uns in potenzierter Form bringen wird.

Vitamine

Die Meinungen, ob Vitamine vom Organismus in ausreichendem Maß selbst produziert werden können, gehen in neuerer Zeit sehr auseinander. Vitamin D3 kann der Körper selbst herstellen, sofern ausreichend Sonnenexposition besteht, und auch Niacin, das aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt werden kann. Ansonsten müssen Vitamine angeblich mit der Nahrung aufgenommen werden. Vermutlich ist der Darm wohl weit leistungsfähiger (soweit er gesund ist), als wir bislang vermuten, und kann sicherlich mehr lebensnotwendige Stoffe zur Verfügung stellen, als wir ahnen. Ansonsten müssten wohl diejenigen, die sich zum Teil bereits seit mehreren Jahren von Energie ernähren (»Lichtnahrung«), schon längst an Vitaminmangel verstorben sein. Obwohl es in Mode gekommen und anscheinend sehr komfortabel ist, ist es sinnvoller, ökologisch produziertes Obst und Gemüse als Vitaminlieferant zu sich zu nehmen.

Die Erde liefert die Grundbausteine unseres Organismus.

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Grundbausteine des Körpers. Sie sind, wie Fett und Kohlenhydrate, zwar auch Energieträger, zeichnen sich aber strukturell dadurch aus, dass sie Stickstoff (N) enthalten. Fett und Kohlenhydrate enthalten keinen Stickstoff. Als solches sind nur Aminosäuren dazu in der Lage, Gewebe und Organe, Muskeln, Haut und Haare zu bilden. Aminosäuren regulieren fast alle Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper und sind wahre Alleskönner: Die meisten Hormone bestehen aus Aminosäuren, sie befördern Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper. Auch Antikörper bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, sodass der Mangel an Aminosäuren sich schnell in einem schlecht funktionierendem Immunsystem zeigen kann. Wir haben für dieses Buch die 20 vielleicht wichtigsten sogenannten »kanonischen« Aminosäuren in Symbole verwandelt. Es sind diejenigen, für die sich Codons in unserem genetischen Code finden.

Die 20 Aminosäuren auf einen Blick


AlaninGlutaminLeucinSerin
ArgininGlutaminsäureLysinThreonin
AsparaginGlycinMethioninTryptophan
AsparaginsäureHistidinPhenylalaninTyrosin
CysteinIsoleucinProlinValin

Die Schwingungspotenzen

Was die Homöopathie so kraftvoll macht, ist nicht die Auswahl der zugrunde liegenden Substanz allein. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht entscheidend, ist der Vorgang der »Potenzierung«. Wie der Name schon sagt, bekommt das hergestellte Medikament dadurch seine eigentliche Kraft. Und so haben wir in diesem Buch das »Mittel« in Form des Symbols zur Verfügung gestellt, UND es wird kombiniert und kraftvoller gemacht durch die Potenz, die Sie in diesem Fall auf geistigem Wege dazugeben. Dadurch potenziert sich dann die Wirksamkeit.

Braucht man einen eher sanften, mehr körperorientierten Anstoß der Selbstheilungskraft, wird man eine D-Potenz dazugeben, bei akuten Beschwerden vielleicht eine C-Potenz. Soll es so sein, werden Sie eine Hochpotenz dazugeben oder sogar die von uns neu zur Verfügung gestellte »kosmische Potenz«, die eine schier unendliche Schwingungserhöhung ermöglicht. Diese ist aber nicht in jedem Fall angesagt, denn es muss der genau passende Heilimpuls für den jeweiligen Fall ausgewählt werden, um den Organismus nicht zu überfordern. Nicht mehr und höher hilft mehr, sondern genau passend hilft am besten!

In der Homöopathie spricht man nicht von verschiedenen Konzentrationen, sondern von Potenzen. Potenzieren heißt quasi »verstärken«, auch wenn es eigentlich noch mehr ist, eher ein »Dynamisieren« oder »die Schwingungsfrequenz erhöhen«. So paradox das für alle materiell-chemisch denkenden Menschen klingen mag, man potenziert, indem man das Arzneimittel weiter verdünnt und verschüttelt beziehungsweise verreibt. Hahnemann sah den Kern des Potenzierens im Prozess des Verschüttelns und nicht im Verdünnen allein. Er führte die Potenzierung um 1798 ein. Diese geschieht entweder mit Milchzucker (Tabletten) oder mit Alkohol-Wasser-Mischungen (Globuli, Lösungen). Das Potenzieren erfolgt heute in der Regel entweder nach den Vorschriften von Hahnemann oder nach denen des Homöopathischen Arzneibuches (HAB). Die Vorschriften des HAB bilden die gesetzliche Grundlage für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel in Deutschland. Dort sind sowohl die Verfahren als auch die zu verwendenden Substanzen beschrieben. Die meisten Laien greifen auf die bekannten D-Potenzen zurück. Sie sind im Akutfall weniger nebenwirkungsreich, müssen aber öfter genommen werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Erfahrene Homöopathen bevorzugen eine höhere Potenz ab der C30 bis hin zu höchsten Potenzen.

Verschüttelung (Dilution)

Ausgangsprodukt ist eine Urtinktur (Symbol: Ø), die zunächst im Verhältnis 1:10, das sind 1 Teil Urtinktur und 9 Teile Lösungsmittel (zusammen also 10 Teile, daher D-Potenzen), 1:100, das sind 1 Teil Urtinktur und 99 Teile Lösungsmittel (zusammen also 100 Teile, daher C-Potenzen) oder 1:50.000, das sind 1 Teil Urtinktur und 49.999 Teile Lösungsmittel (zusammen also 50.000 Teile, daher LM- oder Q-Potenzen) verdünnt und anschließend mit einer festgelegten Zahl von Schlägen geschüttelt wird. Diese Kombination aus Verdünnung und Schütteln wird jeweils pro Potenzierungsschritt durchgeführt.

Verreibung (Trituration)

Substanzen, die nicht in Alkohol oder destilliertem Wasser aufgelöst werden können (zum Beispiel Mineralien), werden zunächst bis zur dritten oder vierten Potenz verrieben (trituriert). Bei der Verreibung wird die Ausgangssubstanz (Symbol: Ø) je Potenzierungsschritt dreimal mit Milchzucker in einem Mörser verrieben und aufgescharrt. Das Verhältnis zwischen Ausgangssubstanz und Milchzucker entspricht pro Potenzierungsschritt in der Regel 1:100 (C-Potenz). Die Buchstaben C, D und Q beziehungsweise LM stehen für die durchgeführten Verdünnungsschritte:

D = 1:10

C = 1:100

Q/LM = 1:50.000

D6 bedeutet 6 Potenzierungsschritte nach dem Verfahren für D-Potenzen, C30 bedeutet 30 Potenzierungsschritte nach dem Verfahren für C-Potenzen.


PotenzartHerstellung
D-Potenzen(Dezimalpotenzen)Verdünnung 1:10+ 10 Schüttelschläge
C-Potenzen(Centesimalpotenzen)Verdünnung 1:100+ 10 Schüttelschläge
Q-/LM-Potenzen(Quinquaginta-Millesimal-Potenzen)Verdünnung 1:50.000+ 100 Schüttelschläge+ Verwendung einer zusätzlichen Trägersubstanz(Q1 wird aus einer C3-Verreibung nach einem besonderen Verfahren hergestellt.)

Q-Potenzen entwickelte Hahnemann gegen Ende seines Lebens. Ihre Herstellung wurde erstmals in der 6. Auflage des Organon (erschienen 1922) beschrieben. Q-Potenzen sollen eine besonders sanfte Heilwirkung haben. Sie müssen von den LM-Potenzen unterschieden werden. Q-Potenzen werden grundsätzlich aus der Verreibung (C1 bis C3) des jeweiligen Ausgangsstoffes (Trituration) hergestellt. LM-Potenzen dagegen werden zum größten Teil aus alkoholischen Auszügen der jeweiligen Grundsubstanz (C1 bis C3) hergestellt (Dilutionen).

Niedrige Potenzen sind diejenigen, bei denen aufgrund der noch geringen Zahl an Verdünnungsschritten eine messbare Anzahl an Molekülen der Ausgangssubstanz enthalten ist. Bei »pflanzlichen« Homöopathika ist hier also neben der energetischen auch noch eine rein substanzielle Mittelwirkung wie in nicht-potenzierten Pflanzenarzneien wirksam.

Mittelhohe Potenzen haben den Verdünnungsprozess bereits wesentlich öfter durchlaufen. Ihre »Energie« ist somit deutlich gesteigert, wenngleich eventuell rein rechnerisch ab der D24 schon keine Moleküle der Ausgangssubstanz mehr in der Arznei vorliegen.

Hohe Potenzen haben einen nochmals gesteigerten Energiegehalt. Sie sollten nur noch ausnahmsweise von Laien selbst eingesetzt werden. Hohe Potenzen sind die C200, C1.000 und die LM-beziehungsweise Q-Potenzen. Die hohen C-Potenzen haben eine lange Wirkdauer. Sie sollen nicht allzu oft wiederholt werden. LM-Potenzen sind stark und gelten als tief und dennoch sanft wirkende Potenzen.

Sehr hohe Potenzen sind die C10.000, C50.000 und noch höhere Potenzierungsgrade. Sie werden nur in besonderen Krankheitssituationen und bei besonderer Erfahrung seitens des homöopathischen Arztes zum Einsatz kommen. Ihre Wirkung kann unter Umständen Wochen bis Monate andauern. Der Umgang mit den potenzierten Arzneien erfordert ein hohes Maß an Verantwortung in Anbetracht der großen »Kraft der kleinen Kügelchen«.

Die Kosmische Potenz (KP)

Das homöopathische Wirkprinzip ist also bestimmt durch die (Grund-)Substanz und den ganz wesentlichen Faktor der gewählten Potenz. Jenseits der vordefinierten im Handel erhältlichen Potenzierungen gibt es natürlich theoretisch viele andere mögliche Potenzen, die bisher nur einfach (noch) nicht materiell hergestellt wurden. Letztendlich kann die Potenzierung im Sinne von Schwingungserhöhung ins Unendliche fortgesetzt werden. Diesen Gedanken hatten wir, als wir uns entschieden, ebendiese Möglichkeit der Potenzierung bis ins Unendliche als Möglichkeitsprinzip in diesem Buch anzubieten. Das dringt natürlich in Bereiche vor, die wir nur (zumindest im Augenblick) durch geistige Interaktion erreichen können.

Higgs-Bosonen, die »Gottesteilchen«?

Higgs-Bosonen sind Anregungen des sogenannten »Higgs-Feldes«, das theoretisch bereits Mitte der Sechzigerjahre vorhergesagt, bisher aber wissenschaftlich noch nicht zu Ende erforscht wurde. Die Versuche im Teilchenbeschleuniger im CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) dienen unter anderem dieser Forschung. Das Higgs-Feld soll dafür sorgen, dass alle Objekte eine Masse haben. Es durchdringt das gesamte Universum, so wird vermutet. Was hinter dem Higgs-Mechanismus steckt, hat der Physiker David Miller mit seinem »Cocktailparty-Gleichnis« veranschaulicht:

Die Teilnehmer einer politischen Feier sind gleichmäßig im Raum verteilt. Plötzlich kommt die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher herein. Sie läuft durch die Menge – und sofort bildet sich eine Menschentraube um sie. Thatcher kann den Raum nicht einfach so durchqueren wie ein Photon, denn Thatcher hat eine große Masse. Wenn sie weiterläuft, treten Partyteilnehmer, denen sie sich nähert, auf sie zu. Andere, von denen sie sich entfernt, wenden sich von ihr ab und ihren ursprünglichen Gesprächspartnern wieder zu. Warum aber wenden sich Menschen der Ex-Premierministerin zu? Weil sie von ihrem Nebenmann gesagt bekommen: »Guck mal, wer da gekommen ist.« Es ist das Getuschel, das die Zusammenballung auslöst. Es verleiht Margaret Thatcher Masse – und so gesehen ist das Getuschel im Raum nichts anderes als das gesuchte Higgs-Boson. Es wandert durch den Raum – als Zusammenballung von Menschen, und mittendrin ist die Premierministerin.

Der Higgs-Mechanismus ist nichts anderes als ein Hintergrundfeld, das Teilchen Masse verleihen kann. Seine Masse konnte bisher noch nicht genau bestimmt werden. Forschern ist es aber gelungen, den Massebereich des Teilchens immer weiter einzugrenzen. Das Higgs-Feld ist also etwas, das noch keinen bestimmten Zweck hat. Dieser kann noch (individuell) bestimmt werden.

Sinn und Zweck können also selbst definiert werden. In diesem Sinne ist es ein allumfassendes »Gottesteilchen«, dem auch Begriffe wie Urteilchen, Nullpotenzial, Quantenfeld oder Matrix sehr nahekommen, ohne genau das Gleiche zu sein.

In diesem Sinne kann auch der Zugriff auf die »Kosmische Potenz« unterschiedliche Ergebnisse zeigen, was ebenso durch die Intention und die Einwirkung des vorhandenen »göttlichen Feldes« bestimmt wird.

Dieser Gedanke wird in der neuesten Physik am ehesten abgebildet durch die Forschungen zum sogenannten »Higgs-Boson«. Ein Teilchen oder vielleicht Partikel beziehungsweise ein »Feld« daraus, das dafür sorgt, dass andere Teilchen Masse erhalten, also zur »Realisierung« kommen.

Durch unseren Geist und unser Wissen um die Möglichkeit einer bis ins Unendliche reichenden stufenlosen Potenzierung sowie Schwingungserhöhung wird dies Realität und zwar in genau dem Maße, wie es für uns dienlich und angemessen ist. Die kosmische Potenz ist also eine immer im Hintergrund vorhandene Möglichkeit, die wir von Fall zu Fall näher definieren können.

Ein anderer Gedanke, die kosmische Potenz »be-greifbar« zu machen, ist dieser: Unser Wissen um dieses Feld genügt, es koppelt sich automatisch durch unsere Intention, ohne dass wir im klassischen Sinne etwas »tun« müssten, alles geschieht eher durch Nichts-Tun beziehungsweise durch Geschehenlassen von etwas, das sowieso schon vorhanden ist. Es entspricht dem Satz, der absolute Hingabe ausdrückt, »Dein Wille geschehe«, nicht aber aus einer Opferhaltung heraus, sondern aus der geistigen Haltung und dem inneren Wissen heraus, dass ich/wir dieser Gott beziehungsweise Schöpfergeist bin/sind und alles, was existiert, durch unser Sein manifestiert wird.

Die Essenz der kosmischen Potenz zu begreifen, kann mit verschiedenen Begrifflichkeiten versucht werden, die unten aufgelistet sind. Die kosmische Potenz ist gleichzeitig das göttliche Feld, Higgs-Feld, Nullpunktpotenzial oder alle Urteilchen gleichzeitig. Gemeint ist das immerwährende Prinzip des All-Eins-Seins, auf das wir durch unsere Hingabe oder durch das »Dein-Wille-geschehe« Zugriff haben. Denn nicht nur durch TUN, sondern auch durch passives Aufnehmen der allumfassenden Energien geschieht Schöpfung!

Essenz der kosmischen Potenz (KP):


Gott,Dein Willegeschehe
Nullpunktpotenzial100%ige HingabeMaterialisation
Urteilchenhier und jetztpassiv, aufnehmend
Higgs-FeldVertrauenzum besten Wohle

Auswahl der Symbole über die Testliste

Hinweis für E-Book-Leser:

Das dem gedruckten Buch beiliegende A2-Plakat können Sie unter www.mankau-verlag.de bestellen; den Symbolkreis sowie die Testlisten zur Auswahl der Potenzen finden Sie jedoch auch am Ende dieses E-Books ab Seite 209.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das passende Symbol für Ihr Anliegen mithilfe der Testliste (siehe Seite 209) herauszufinden. Wichtig ist, dass Sie wissen, WOFÜR Sie das Symbolmittel brauchen beziehungsweise anwenden möchten, zum Beispiel für ein körperliches oder emotionales Anliegen oder für eine Situation, die Sie beschäftigt.

Mit Testsystem

Ein Testsystem wie der Muskeltest, Pendel oder Einhandrute sind hier sehr gut geeignet, um das richtige Symbol (oder auch mehrere) aus den Abbildungen in den Kreisen herauszufiltern.

Armlängentest

Wenn Sie noch kein Testsystem gelernt haben, ist die einfachste Möglichkeit, über den Körper JA- oder NEIN-Antworten zu bekommen, der Armlängentest. Stellen Sie sich dazu gerade hin, und strecken Sie beide Arme seitlich aus. Die Daumen zeigen dabei nach oben. Denken Sie dann »JA«, und führen Sie die Daumen vor Ihrem Körper zusammen. Die Daumen sollten jetzt auf gleicher Höhe liegen (wenn nicht, macht Ihnen etwas Stress, und Sie sollten zunächst einmal zur Ruhe kommen, ein Glas Wasser trinken und es dann noch einmal versuchen). Das ist jetzt Ihre »Ja-Aussage« und impliziert die Überzeugung: »Diesen Heilimpuls brauche ich.« Denken Sie anschließend ein »Nein«, und führen Sie Ihre Daumen wieder zusammen; die Daumen sind nun gegeneinander verschoben, das heißt dieser energetische Impuls ist für Sie jetzt ungeeignet.



Intuitiv

Wenn Sie kein Testsystem beherrschen, dann gehen Sie am besten rein intuitiv vor, indem Sie Ihre Augen über die Symbole in den Kreisen wandern lassen und dasjenige auswählen, wo Sie »hängen bleiben«. Vertrauen Sie Ihrer geistigen Führung, dass dieses Symbol das richtige ist, und testen Sie nicht noch einmal nach.

Auswahl über das Stichwortregister

Das Stichwortregister im Anhang (Seite 213ff.) kann Sie auf die Spur führen, welche Mittel bei bestimmten Symptomen oder Beschwerden geeignet wären. Dies kann hilfreich sein, ist aber mehr verstandesorientiert, und letztendlich bedienen viele Mittel gleiche oder ähnliche Symptome, sodass am Ende doch wieder eine Entscheidung notwendig sein wird. Der klassische Homöopath trifft diese Entscheidung aus seiner Erfahrung heraus. Da wir die Symbolapotheke aber auch Laien zugänglich machen möchten, ist hier am Ende doch wieder eine Testmöglichkeit beziehungsweise das Vertrauen in Ihre Intuition gefordert.

»Kombipräparate«

Die klassische Homöopathie nach Hahnemann verordnet eigentlich keine Kombipräparate, weil sie den ganzen Menschen betrachtet und nicht nur körperliche Symptome (wie »Arnika gegen Verletzungen«). Dennoch sind natürlich – schon aus geschäftlichen Gründen beziehungsweise zum Zwecke der beliebten Selbstmedikation – inzwischen viele Mischmittel auf dem Markt, wo für ein bestimmtes Beschwerdebild mehrere homöopathische Mittel mit ungefähr dem gleichen Wirkungsbereich kombiniert sind. Wenn Sie den Wunsch haben oder getestet haben, dass das Sinn machen würde, können Sie natürlich auch mehrere Symbole »mischen« beziehungsweise kombinieren. In diesem Fall müssen Sie dann auch für jedes Mittel einzeln die Potenz bestimmen. Da »aller guten Dinge drei sind«, würden wir Ihnen aber empfehlen, nur jeweils drei Mittel zu kombinieren, da sonst die Klarheit im Körper-Seele-Geist-Organismus vielleicht nicht mehr gegeben ist.

Auswahl der Potenzen

Nachdem Sie das passende Homöopathie-Symbol ausgewählt haben, ist es, wie in der klassischen Homöopathie auch, wichtig, die richtige Potenz zu bestimmen, um es mit dem Mittel zu koppeln, damit es optimal wirksam sein kann. Sie sehen ab Seite 210 vier Kreise für die Potenzen: D, C, LM und Kosmische Potenz. Bestimmen Sie zunächst (intuitiv oder mit Testsystem), in welchem der vier Kreise sich die passende Potenz befindet. Danach wählen Sie in diesem Kreis eine Potenz aus. Die kosmische Potenz gibt es natürlich nur einmal. Wie alles, was existiert, Bewegung, Schwingung, Energie und »Leben mit Bewusstsein« ist, so verstehen wir selbst die Potenzen als »Wesenheiten«. Diese Wesenheiten haben wir befragt, welche Potenzen uns im Einzelnen zur Verfügung stehen möchten. Dabei herausgekommen sind deshalb nicht nur die bekannten klassischen Potenzen, sondern auch »Potenz-Zwischenstufen«. Ihre Energie koppelt sich an das ausgewählte Homöopathie-Symbol und wird dessen Kraft individuell verstärken. In welcher Weise es spezifisch wirkt, können wir genauso wenig vorhersagen wie die klassische Homöopathie auch.

Einzelmittel-Potenz-Akkorde

Wenn sich in einem Fläschchen das gleiche Mittel in verschiedenen Potenzen befindet, also zum Beispiel Belladonna in D4, D6 und D12, dann sprechen wir von Einzelmittel-Potenz-Akkorden. Da die Auswahl der Potenz oft eine genauso schwierige Aufgabe ist wie die Entscheidung für ein Mittel, sorgt das nicht nur bei Laien immer wieder für Unsicherheiten. Dies versucht man mit Potenzakkorden zu umgehen, was allerdings von klassischen Homöopathen kritisiert wird. Das liegt wohl daran, dass es sich bei diesen Mischungen von verschiedenen Potenzen des gleichen Mittels um eine neue Zubereitungsform handelt, die in der alten Literatur nicht erwähnt ist und somit von Homöopathen, die nach Hahnemanns Regeln arbeiten, nicht gerne aufgenommen wird. Die Testfrage wäre hier: Macht ein Potenzakkord dieses Mittels Sinn für mein Anliegen? Wenn ja, müssen Sie herausbekommen, welche Potenzen zum jeweiligen Mittel dazugegeben werden sollen. Wir empfehlen, hier innerhalb der gleichen Potenzreihe zu bleiben, also zum Beispiel drei D-Potenzen, vier C-Potenzen usw., nicht etwa eine D-Potenz, eine C-Potenz und eine LM-Potenz. Es kann aber durchaus vorkommen, dass die kosmische Potenz zum Akkord dazugenommen wird. Dies ist ein experimenteller Bereich!

Aktivierung der Homöopathie-Symbole

Nun haben Sie sowohl das Homöopathie-Symbol als auch die Potenz ausgewählt. Jetzt geht es darum, beide zu kombinieren.


Geistig potenzieren

Stellen Sie sich dazu vor, wie Sie das Symbol in der linken Hand halten und die Potenz in der rechten Hand. Stellen Sie sich vor, wie die Potenz das Mittel/Symbol quasi »durchdringt«. Bleiben Sie für circa eine Minute bei dieser Vorstellung (möglichst ohne dass Sie sich ablenken lassen).

Das Mittel »einnehmen«

Anschließend reicht es, wenn Sie nur noch mit dem Symbol arbeiten. Die beste Möglichkeit ist die Übertragung der Energie auf Wasser mit anschließendem schluckweisem Trinken. Die »Wasserübertragung« ist eine wunderbare Möglichkeit, heilende Informationen zu speichern, denn Wasser ist der beste Informationsträger überhaupt. Zeigen Sie mit der linken Hand auf das Symbol im Buch oder noch besser, malen Sie das Symbol ab, und halten Sie es in der linken Hand. In der rechten Hand halten Sie ein Glas Wasser (muss nicht ganz gefüllt sein). Nun stellen Sie sich circa eine Minute lang vor, wie das Symbol in das Wasser hineinfließt und darin ganz aufgenommen beziehungsweise gespeichert wird. So haben Sie Ihr eigenes Heilmittel programmiert. Dann trinken Sie einige Schlucke davon. Bei Bedarf wiederholen beziehungsweise austesten, wie oft und wie lange Sie ein solches Wasser trinken sollen.


Über die linke Hand aufnehmen und über die rechte Hand in den Körper einfließen lassen

Legen Sie die linke (Energie aufnehmende) Hand auf das Symbol, oder zeigen Sie darauf. Die rechte Hand legen Sie auf die Stelle am Körper, die Beschwerden macht (wenn das nicht geht, denken Sie sich dorthin), und stellen Sie sich vor, wie die Energie des Symbols jetzt in diese Stelle Ihres Körpers hineinfließt und sich von dort aus verbreitet, wo immer sie hinfließen möchte.

Symbol visualisieren

Mithilfe Ihres Vorstellungsvermögens können Sie jedes Symbol in eine kraftvolle Energie verwandeln und einfach überall hinschicken, wo es benötigt wird. Stellen Sie sich zunächst die Körperstelle oder die Beschwerde bildlich vor Ihrem geistigen Auge vor. Dann stellen Sie sich vor, wie das Symbol quasi »in die Situation hineinfließt« und alles umhüllt und durchdringt. Sie werden spüren, wann dieser Vorgang beendet ist. Dann bedanken Sie sich bei der geistigen Welt, die hierbei geholfen hat.

In die Aura einspeichern

Die Praxiserfahrungen zeigen, dass es oft sinnvoll ist, das Symbol/Mittel in die Aura der Person, also in einigen Zentimetern Abstand vom Körper, hineinzuspeichern. Das ist das feinstoffliche Feld, wo die Krankheit zuerst entsteht, bevor sie sich quasi körperlich spürbar manifestiert. In diesem Fall ist es gut zu wissen (austesten), in welcher Region des Körpers Sie das Symbol einspeichern sollen, zum Beispiel in Höhe des Rückens, des Bauches, des Kopfes usw. Halten Sie das Symbolmittel mit der Hand vor den Körper, und fühlen Sie, wie es in die Aura hineinfließt. Lassen Sie dem Behandelten anschließend genügend Zeit zum Nachwirken, und sprechen Sie dann mit ihm, ob und was er eventuell gespürt hat.



Teil 2:

101 Homöopathie-Symbole

In diesem Teil finden Sie nun alle 101 Symbole, die als Codierung für 70 klassische homöopathische Mittel stehen und für die 31 Mittel, aus denen wir quasi neue homöopathische Schwingungsmittel gemacht haben. Die Beschreibung der Substanzen und der körperlich-geistigen Einsatzgebiete sind den Beschreibungen der klassischen Mittel entlehnt beziehungsweise stammen aus dem klassisch-homöopathischen Wissensschatz; für die neuen Mittel finden Sie zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten im Register ab Seite 213. Die Botschaften der Seelenwesen sind intuitiv erfasst und möchten Sie ermutigen, die innere Substanz jenseits des Verstandes mit Herz, Seele und Geist zu erfassen.


Aconitum napellus

Eisenhut

Das Seelenwesen

Das Universum, die Natur, die Erde, das Leben … beschaulich in einem Augenblick, im nächsten Moment rabiat und manchmal viel zu schnell für uns Menschen. Durch Unfälle, Schocks, Dramen und Traumata werden wir oft vom Leben gebeutelt und durchgeschüttelt an Körper, Seele und Geist. Manches können wir so schnell nicht verarbeiten und verhärten dann. Bist du erstarrt wie die Erde nach einem Vulkanausbruch, so bitte darum, dass du das Geschehene noch einmal in Zeitlupe sehen mögest. So können dein Geist und dein Körper dem folgen, was im Außen geschehen ist und im Inneren noch nicht verarbeitet werden konnte. So wirst du ruhig, denn du weißt, dass du die Geschwindigkeit selbst steuern kannst. Atme durch den ganzen Körper, und werde ruhig.

Ich beruhige Körper und Geist und verhelfe mir zu Stärke und Stabilität.

Substanz

Aconitum napellus, der Eisenhut, ist eine Giftpflanze und gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Seinen Namen trägt er wegen der helmartigen Blüte. In der Homöopathie finden alle Teile samt Wurzelknollen Verwendung. Die giftige Pflanze ist Gegenstand zahlreicher Legenden. So soll der Höllenhund Kerberos, nachdem er gezwungen worden war, die Unterwelt zu verlassen, vom Tageslicht derart entsetzt gewesen sein, dass er vor den Höhleneingang auf den Boden spie. Daraus wuchs der Eisenhut.

Charakter

Für Aconitum-Situationen typisch sind plötzliche und sehr heftige Zustände, wie zum Beispiel Schock nach einem Unfall. Auch heftige Gemütsregungen, die durch Ärger oder Schreck entstehen, oder plötzliches Auftreten körperlicher Symptome bei trockenem und kaltem Wind. Alles ist plötzlich und heftig, seien es Schmerzen, Ruhelosigkeit oder Angst bis hin zur Todesangst. Entzündungs- und Erkältungsbeschwerden treten akut und schnell auf. Der Aconitum-Typus ist eher robust und lebhaft. Er erkrankt rasch, wird aber genauso schnell wieder gesund. Der Patient wirkt ängstlich und unruhig und empfindet großen Durst. Hilft bei starkem psychischem Stress, der durch ein plötzliches Ereignis ausgelöst wird.

Einsatzgebiete

Angst, Heftigkeit, Krise, Schreck, Panikattacken, Angina pectoris, plötzliche fieberhafte Erkältungen, Krupp-Husten, Schock durch Unfall oder Krankheit, Angst vor dem Sterben oder dem Tod. Heftige Schmerzen durch kalten, trockenen Wind. Erkältung, Grippe, fieberhafter Infekt, schneller Puls. Hexenschuss mit sehr starken Schmerzen. Plötzlich beginnender nächtlicher Husten, trocken und pfeifend, Pseudokrupp. Kummer bei plötzlichen, unerwarteten Ereignissen oder Schreck. Plötzliche Migräne, Geburtstraumata.



Aesculus

Rosskastanie

Das Seelenwesen

Als deine freie Seele in die schwere Materie dieser Welt inkarnierte, verlorst du an Geschwindigkeit und Leichtigkeit, und später wusstest du nicht mehr, wie du den Wind der Durchlässigkeit wieder in dir zirkulieren lassen kannst. Verbinde dich mit deinem Atem, denn er ist die Erinnerung an deine Herkunft. Lass ihn strömen in all deine Zellen über die Verbindungsstraßen in deinem Körper, die Adern und Bahnen, die sich jetzt mit neuem Licht erfüllen. Du bist genügend geerdet – JETZT aber richte dich auf, und öffne deinen Geist für Frische, Bewegung, Leichtigkeit und Schaffenskraft! Aesculus hilft dir, die raue Schale zu öffnen und das Leben in dir wieder fließen und zirkulieren zu lassen. Sauerstoff dringt wie ein frischer Wind in deine Adern ein und lässt Verstaubtes und Verhärtetes zu Licht und Leben werden.

Ich öffne meinen Geist für Bewegung, Leichtigkeit und Freiheit.

Substanz

Die Rosskastanie ist ein stattlicher Baum, der zu den Seifenbaumgewächsen gehört. Er wird bis zu 30 Meter hoch und kann 300 Jahre alt werden. Typisch sind seine klebrigen Knospen, die sich im Mai zu weißlichen Blütenrispen wandeln. Die im Herbst herabfallenden großen braunen Kastanien sind die Samen, die in der stacheligen Kapsel heranwachsen. Für das homöopathische Aesculus verwendet man die geschälten Samen der Rosskastanie.

Charakter

Aesculus ist ein wichtiges homöopathisches Mittel für die Blutgefäße, insbesondere für gestaute Venen bis hin zu Venenentzündungen oder Thrombosen. Die Venen sind sichtbar und tiefblau. Die betroffenen Menschen fühlen sich gestaut, schwer und überfüllt. Das Aufstehen aus der Sitzposition fällt schwer, die Verdauung ist träge, der Klient eher langsam in seiner Art. Typisch ist das Auftreten von brennenden Hämorrhoiden, die sehr druckempfindlich sind. Das Mittel hilft bei Bindegewebs- und Venenschwäche, die während der Schwangerschaft das Auftreten von Krampfadern und Hämorrhoiden begünstigt.

Einsatzgebiete

Venenschwäche, schwere gestaute Beine, entzündliche Venen im Becken, in Armen und Beinen. Krampfadern und Hämorrhoiden. Gut geeignet für Schwangere, die unter geschwollenen, gestauten Beinen leiden, Vorbeugung von Schwangerschaftsvarizen. Rheumatische Beschwerden in der Kreuzbeinregion, Verstopfung. Stechen im Enddarm, als hätten sich Holzsplitter festgesetzt. Schmerzende Schwere im unteren Rücken. Schmerzhafter Stuhldrang mit voluminöser Entleerung.



Agnus castus

Mönchspfeffer

Das Seelenwesen

Lange Zeit hast du dich sanft wie ein Lamm in die Herde eingefügt, viele Dinge abgenickt und dich deinem Schicksal geduldig ergeben. Du hast gewartet, ob sich die Dinge von allein bessern, aber nicht viel ist geschehen. Es fehlte der passende Weg, die Dinge zu verändern. Spürst du nicht den Wolf in dir, der langsam anfängt zu rumoren? Diesen Anteil deiner Seele, der seine Kraft zeigen möchte? Du magst überrascht sein, dass du in Wirklichkeit nicht immer lammfromm bist und dass sich die Ungeduld in dir Bahn brechen möchte. Erlaube dir jetzt, dass du dich wieder spüren kannst mit allen Sinnen. Dass du Gefühle hast, die deine persönliche Stärke sind. Erlaube dir, auszubrechen aus Routine und Mitläufertum. So viel mehr Kraft steckt in dir. Trau dich, sie zu entdecken!

Ich erlaube mir, ich selbst zu sein.

Substanz

Agnus castus ist ein Strauchgewächs, das in der Mittelmeergegend und Kleinasien vorkommt. Die kleinen violetten Blüten wandeln sich zu tiefroten Beeren, die getrocknet der Ausgangsstoff für die homöopathische Arznei sind. Die darin enthaltenen Samen schmecken scharf und wurden im Mittelalter als Gewürz verwendet. Man sagt den Früchten nach, dass sie den Sexualtrieb dämpfen. Deshalb auch die Bezeichnung »Mönchspfeffer«.

Charakter

Der Mönchspfeffer ist ein bewährtes homöopathisches Mittel zur Behandlung von Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden und bei sexueller Schwäche wie Erektionsstörungen oder Frigidität. Der Geschlechtstrieb ist unterentwickelt oder wird unterdrückt. Es wird auch bei depressiven Zuständen gegeben. Der Klient ist müde, geschwächt, benommen oder traurig bis hin zu depressiven Zuständen. Die Beine schwellen abends an, beim Gehen knickt man schnell um. Die Verdauung ist träge, und oft fühlt man sich gebläht. Bei Männern zeigen sich angeschwollene, kalte Hoden, aus der Harnröhre fließt gelbliches Sekret, beim Stuhlgang wird Prostata-Sekret beigemengt.

Einsatzgebiete

Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen. Unregelmäßige, übermäßige oder geringe Regelblutung mit schmerzhaften Krämpfen. Erschöpfungszustände, Depressionen. Bei verlangsamtem Stoffwechsel mit Stimmungsschwankungen. Stillprobleme, zu viel oder zu wenig Milchproduktion, Schwierigkeiten beim Abstillen. Feuchte oder trockene Hautausschläge durch Einnahme der Pille, Akne. Impotenz, geringe Libido, Zeugungsunfähigkeit.



Anacardium orientale

Malakkanuss

Das Seelenwesen

Hallo, wo bist du? Versteckst du dich vor dir und den Mitmenschen? Sie warten, dass du wiederkommst und deinen Platz unter ihnen einnimmst. Hast du deine Existenzberechtigung auf dieser Erde vergessen? Warum bist du so verzweifelt an dir selbst, dass du meinst, dich und andere zerstören zu müssen? Erkenne an, dass du ein Geschöpf Gottes bist und es keinen Grund mehr gibt, dein Gefühl des Versagens weiter zu nähren. Finde einen Platz, wo du dich ausruhen kannst von der Anstrengung deiner Geburt auf diese Erde. Mach dir klar: Dieser Schmerz ist jetzt vorbei! Du bist jenseits von Eden, so meinst du. So öffne deine Augen, schau in eine andere Richtung. Vielleicht entdeckst du eine Blume, die gerade ihre Blüte öffnet – nur für dich!

Ich lerne, mich selbst zu achten.

Substanz

Anacardium orientale ist der Ostindische Malakkanussbaum, auch Tintenbaum oder Elefantenlausbaum genannt. Er erreicht eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 25 Meter. Seine Früchte sind eiförmig und werden bis zu 2 Zentimeter groß. Sie enthalten unter anderem relativ bittere Öle. Die Schale ist giftig. Die Homöopathie verwendet als Grundstoff für das Mittel Anacardium orientale die gereiften und getrockneten Früchte.


Charakter

Anacardium zählt zu den »heftigen« homöopathischen Mitteln, insbesondere im Hinblick auf psychische Symptome. Dieser Mensch ist extrem misstrauisch, leidet unter großen Ängsten und Selbstzweifeln und wirkt oft »zerrissen« wie ein »Mensch mit zwei Seelen«. Auffällig ist die aggressive Grundstimmung, die aus großen Minderwertigkeitskomplexen herrührt. Er ist unbeherrscht, hat plötzliche Wutanfälle und Hassgefühle, äußert sich in verletzenden Beschimpfungen, vor allem nahestehenden Personen gegenüber, schreit und flucht, quält mitunter sogar Tiere. Phasen von Brutalität wechseln mit Freundlichkeit ab. Körperliche oder geistige Aufgaben werden meist nur unter größter Anstrengung erledigt.

Einsatzgebiete

Stechende Stirnkopfschmerzen infolge geistiger Anstrengung. Ohrgeräusche und Sinnestäuschungen. Starker Mundgeruch, geschwollenes Zahnfleisch. Verstopft, wie mit einem Pfahl durchbohrt. Nachts unerträglicher Juckreiz mit weißen oder roten Hautbläschen. Mangelndes Selbstbewusstsein, Ängste, nervöse Verdauungsbeschwerden, Reizmagen, Zwölffingerdarmgeschwüre, Konzentrationsschwäche und depressive Verstimmungen. Gutes Mittel bei Prüfungsangst, ADHS oder Aufmerksamkeitsdefiziten und psychischen Essstörungen.


Antimonium crudum

Schwarzer Spießglanz

Das Seelenwesen

Du magst nicht immer nur Schönes erlebt haben, aber das ist kein Grund zu verschwinden! Wenn du dich auflöst in deinen Träumen, Schwärmereien und romantischen Reisen in andere Welten, wirst du womöglich den Grund auf dieser Erde nicht mehr finden können. Entscheide dich zu leben – im Hier und Jetzt! Heute ist dein bester Tag. Nicht alles dreht sich nur um dich, auch wenn du unendlich wichtig bist für diese Welt. Nimm deinen Platz wieder ein, denn nur du kannst ihn ausfüllen, und verströme von hier aus deine Kraft. Hier kannst du dir selbst am besten dienen, und all jenen, die auf dich warten. Deine Anziehungskraft kommt aus deinem Inneren. Nähre sie, und du wirst groß! Verströme deine Größe nach außen, und du wirst viel Positives anziehen.

Ich bin da.

Substanz

Der schwarze Spießglanz ist ein silberglänzendes Metall mit kristalliner Struktur. Chemisch steht es an der Grenze der Metalle zu den Nichtmetallen. Es ist in der Lage, andere Metalle aufzulösen und kann Gold aus dem Verbund mit Silber lösen. Im Mittelalter galt Antimon den Alchimisten als wichtiger Stoff im Rahmen der Transmutationsprozesse der Metalle. Für Paracelsus war Antimon eine Schlüsselsubstanz für die Gewinnung des »Elixiers«, mit dem alle Krankheiten geheilt werden können.


Charakter

Antimonium crudum passt zu Menschen, die verdrießlich, mürrisch, eigensinnig und wankelmütig sind. Andererseits sehr romantisch bis hin zur Realitätsflucht in Sentimentalität. Sie reagieren besonders empfindlich auf das Licht des Mondes und sind oft schnell beleidigt. Sie haben einen großen Appetit und essen zu viel oder schwanken zwischen abnorm großem Appetit und Ekel vor dem Essen. Sie erbrechen häufig nach dem Essen, leiden an Völlegefühl und Sodbrennen. Durchfälle sind mit Schleim und Unverdautem begleitet. Ein dicker weißer Belag überzieht die Zunge. Antimonium-Patienten zeigen übermäßig verhornte, schwielige Fußsohlen, die Zehen brennen, Finger- und Zehennägel wachsen krumm, verdickt, brechen oder reißen leicht.

Einsatzgebiete

Hautausschläge, Ekzeme, Husten, Bronchitis, asthmatischer Krampfhusten, Emphysem. Verdauungsstörungen und Magenverstimmung. Unmittelbar nach dem Essen fühlt man sich wie ein Ballon aufgebläht. Brechreiz und Übelkeit, wechselseitig Verstopfung und Durchfall. Warzen an schwieligen, rissigen Füßen, Hühneraugen, Hornhautverdickungen, Arthritis. Wichtiges Konstitutionsmittel für Kinder, die eine adipöse Veranlagung haben und unter rheumatischen Beschwerden leiden.


Apis mellifica

Honigbiene

Das Seelenwesen

Wenn dich etwas piesackt in deinem Leben, dann ist das durchaus nicht immer feindselig gemeint. Es kann auch ganz freundlich gemeint sein, damit du etwas daraus lernst. Es möchte dich ans Ausruhen erinnern, bevor der ganze Ballon deiner Gefühle auf einmal herausplatzt. Das würde eine ganz schöne Überschwemmung geben. Alles, was du an Gefühlen angestaut hast, möchte jetzt ab und zu auch mal gefühlt werden, und das geht nur, wenn du dir Zeit und Muße dafür nimmst. Kannst du fühlen, wer du selbst bist, oder zumindest, ob es noch andere Gefühle außer Aufregung und Eile in dir gibt? Vielleicht findest du neben deiner Emsigkeit und Betriebsamkeit Muße und Frieden? Auch die fleißigste Biene darf mal von ihrem Honig genießen. Guten Appetit!

Ich komme zur Ruhe und spüre mich.

Substanz

Die Arznei wird aus ganzen Honigbienen hergestellt. Während wilde Bienen in Europa aufgrund von Pestiziden und Monokulturen immer seltener werden, nimmt die Verbreitung an Imkervölkern wieder zu. Die fleißige Aktivität des Tieres findet ihre Entsprechung im Arzneimittelbild in Form einer nervösen Ruhelosigkeit (»wepsig«). Aber auch das Thema Honig beziehungsweise »süß« spielt beim Mittelbild eine Rolle.

Charakter

Apis ist die geeignete Arznei für alle akuten Entzündungszustände von Haut und Schleimhaut sowie für Allergien, wenn sie mit deutlicher Schwellung (Ödembildung) einhergehen. Kennzeichnend für die Schwellung ist die blassrosa Farbe. Besonders erfolgreich kann Apis bei überschießenden Reaktionen auf Insektenstiche zur Anwendung kommen und ist hilfreich bei stechenden brennenden Schmerzen. Durstlosigkeit ist auffällig bei fast allen Beschwerden. Wie die Biene kommt der Mensch geistig und körperlich nicht zur Ruhe, immer muss etwas erledigt werden. Ein Apis-Patient kann schlecht weinen und Gefühle herauslassen, deshalb sammelt er das Wasser in Form von Ödemen im Körper an.

Einsatzgebiete

Stiche mit rosa Schwellung, Blasenbeschwerden und Blasenentzündungen, Gelenk- und Rückenschmerzen, Halsschmerzen, Hautausschlag und Ekzeme, Nagelbettentzündungen, Rheuma, Sonnenbrand. Schmerzen meist brennend, stechend oder beißend wie heiße Nadelstiche. Empfindlichkeit auf Berührung. Aufgedunsenheit, Schwellung im Gesicht, besonders um die Augen. Oft plötzlicher Beginn der Beschwerden. Brennendes Jucken und der stechende Schmerz verlangen nach Abkühlung. Verminderte Urinproduktion.


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Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
27 eylül 2024
Hacim:
307 s. 196 illüstrasyon
ISBN:
9783863744021
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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