Kitabı oku: «Wanderungen für Senioren rund um Stuttgart»

Yazı tipi:

Gemütliche Genusstouren

Wanderungen für Senioren

rund um Stuttgart

35 entspannte Touren zwischen Wäldern und Weinbergen

Exklusiv für Sie als Leser:

MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD

unter: gps.bruckmann.de


Inhalt

Tourenüberblick

Vorwort

Unterwegs auf Wanderschaft

In Stuttgart und Umgebung

1Zwischen Solitude und Bärenschlössle

Methusalem-Bäume im Rotwildpark

2Viele Seen auf einen Streich

Durch den Rotwildpark und entlang der Parkseen

3Wald und Weinberge in Stuttgart

Von der Ruhbank nach Hedelfingen

4Weinberge, Aussicht und Wald

Von Rotenberg zum Kappelberg

5Durch das Körschtal zum Hohenheimer Schloss

Von Stuttgart-Rohr nach Stuttgart-Hohenheim

6Seeidylle und Mühlenromantik

Vom Siebenmühlental zum Hohenwart

7Zwischen Siebenmühlental und Höhenweg

Über die Kochenmühle zur Weidacher Höhe

Nördlich von Stuttgart – im Neckarland

8Zwischen Aussicht und Weinbergen

Zu den Hessigheimer Felsengärten

9Wo die Württemberger jagten

Durch den Bietigheimer Forst

10Zu Urmensch und Steppenelefant

Nach Steinheim an der Murr

11Von der Ruine zum Schlössle

Hoheneck und Favorite

Im Schwäbischen Wald

12Um den See oder über dem See

Wandern am Ebnisee

13Badesee und römisches Kastell

Von Welzheim zum Aichstruter Stausee

14Am Rand des Schwäbischen Waldes

Aussicht von Obersteinenberg

Westlich von Stuttgart – Gäulandschaften

15Entlang der Glems

Von Leonberg nach Ditzingen

16Wald, See und ein schilfbestandenes Tal

Über den Hölzersee ins Tal des Rankbachs

17Reichsstadt und Kirchenburg

Von Weil der Stadt durchs Ried nach Merklingen

18Heckengäu und Reichsstadtherrlichkeit

Von Weil der Stadt zum Käppelesberg

19Hecken, Hecken und Hecken

Über den Venusberg

Im Naturpark Schönbuch

20Vorbei an Eselstritt und Gabeleiche

Über Altdorf nach Holzgerlingen

21Auf den Schönbuchturm

Nach der Aussicht durch den Wald

22Hinab zum idyllischen Weiher

Von Dettenhausen ins Schaichtal

23Schaich, Heilbrunnen und Sulzeiche

Hinab ins idyllische Schaichtal

24Bannwald und mächtiger Baum

Vom Eisenbachhain zur Burgereiche

25Durch das Goldersbachtal

Von Bebenhausen zur Geschlossenen Brücke

26Auf dem Geschichtlichen Lehrpfad

Rund um Einsiedel im Schönbuch

Schwäbische Alb und Albvorland

27Neckar- und Albblick inbegriffen

hochgehberge-Wanderweg hochgehblickt

28Aussichtstour über dem Neckartal

Blick über Neckartailfingen zur Schwäbischen Alb

29Streuobstwiesen und ein Freilichtmuseum

Um das Freilichtmuseum Beuren

30Fohlenhof und Aussicht

Vom Gestüt St. Johann zu den Rutschenfelsen

31Rauschendes Highlight

Zum Uracher Wasserfall

32Natur und Geschichte

Vom Moor zum Kreuzstein

33Waldwanderung mit oder ohne Ruine

Im Banne der Ruine Reußenstein

34Entlang des Bachs zur Quelle

Von Wiesensteig zum Filsursprung

35Märzenbecher und Wasserfall

Von Bad Überkingen ins Autal

Register

Impressum


3 Blick von der Geroksruhe über Stuttgart


13 Sommerfreuden am Freizeit- und Badeparadies Ebnisee im Welzheimer Wald


29 Blick über das Freilichtmuseum Beuren zur Ruine Teck


31 Der Weg zum Uracher Wasserfall führt am Brühlbach entlang.

Piktogramme erleichtern den Überblick


leicht
mittel
schwer
Gehzeit
Höhenunterschied
Weglänge
Einkehr
Sehenswürdigkeit
Wintergeeignet
viel Sonne
viel Schatten
Bademöglichkeit
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Streckenwanderung

Zeichenerklärung zu den Tourenkarten


Tour
Tourenvariante
Richtungspfeil
Ausgangs-/Endpunkt der Tour
Bahnlinie mit Bahnhof
S-Bahn
Tunnel
Seilbahn, Gondelbahn
Bushaltestelle
Parkmöglichkeit
Hafen
Autofähre
Personenfähre
Flugplatz
Kirche
Kloster
Burg/Schloss
Ruine
Wegkreuz
Denkmal
Turm
Leuchtturm
Windpark
Windmühle
Mühle
Hotel, Gasthof, Restaurant
Jausenstation
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter)
Schutzhütte, Berggasthof (Sommer)
Unterstand
Grillplatz
Jugendherberge
Campingplatz
Information
Museum
Bademöglichkeit
Bootsverleih
Sehenswürdigkeit
Ausgrabung
Kinderspielplatz
schöne Aussicht
Aussichtsturm
Wasserfall
Randhinweispfeil
Maßstabsleiste

Tourenüberblick


Vorwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

man ist nie zu alt zum Wandern. Was sich allenfalls ändert, sind die Ziele, die Länge und die Höhenmeter. Ist ja auch klar: Ab einem bestimmten Alter muss man sich selbst und anderen nichts mehr beweisen. An den schönsten Orten einer Gegend war man vermutlich eh schon einmal, und wenn man sie wieder einmal besuchen möchte, dann eher im Rahmen einer gemütlicheren und kürzeren Tour.

Genau hier setzt dieses Buch an: Es präsentiert bequeme Wanderungen rund um Stuttgart, natürlich zu den schönsten und bekanntesten Zielen, vielleicht aber auch zum einen oder anderen Ort, den Sie noch nicht kennen.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass die beschriebenen Touren nicht zu lang sind, die Höhenmeter sich in Grenzen halten und die Wege angenehm zu gehen sind. Holprige, verwurzelte und steinige Passagen wurden nach Möglichkeit ausgespart. Natürlich sind aber auch Wanderungen dabei, bei denen Teile der Strecken auf unbefestigten Wegen verlaufen. Dies lässt sich oftmals gar nicht vermeiden, wenn man in einer sehenswerten Gegend unterwegs sein möchte. Wo dies der Fall ist, wird es im Wandertext beschrieben, eventuell sogar mit einer bequemeren Alternative.

Enthalten sind bei den beschriebenen »Wanderungen für Senioren« kurze Touren, aber auch längere Wanderungen für diejenigen, die es sich zutrauen.


Blick über Neckartailfingen und das Neckartal zur Schwäbischen Alb


Bei den Hessigheimer Felsengärten: Blick über die Weinberge auf den Neckar

Die Touren verlaufen rings um Stuttgart: zum Teil im Stadtgebiet selbst, ansonsten nördlich der Landeshauptstadt, in den Gäulandschaften, in den Naturparks Schönbuch und Schwäbisch-Fränkischer Wald samt Remstal, im nahe gelegenen Schwarzwald sowie auf der Schwäbischen Alb – überall also, wo es schön ist und wo man gerne wandert. Meist handelt es sich um Rundwanderungen, es sind aber auch ein paar Streckenwanderungen dabei, bei denen man für den Transfer auf den ÖPNV zurückgreift.

Alle Wanderungen habe ich selbst ausprobiert, sodass ich sie mit gutem Gewissen empfehlen kann. Es sind kurze Spaziergänge ebenso wie Halbtageswanderungen dabei, nie aber Strecken, bei denen auch ein jüngerer, durchtrainierter Wanderer ins Schnaufen kommen würde.

Für alle Touren wünsche ich Ihnen viel Vergnügen, allzeit gutes Wetter und viele angenehme Begegnungen.

Ihr Dieter Buck

Unterwegs auf Wanderschaft

Die »Basics« des Wanderns haben die meisten Senioren sicher seit Jahrzehnten intus. Dazu gehört in erster Linie gutes Schuhwerk, denn man sollte niemals – vielleicht gar »weil es sich nicht mehr lohnt«, wie ich schon gehört habe – auf feste und gute Wanderstiefel verzichten. Es lohnt sich immer! Und sei es nur deswegen, um ohne Umwege durch eine Pfütze marschieren zu können. Halbschuhe, Sandalen oder Schlimmeres sind verpönt. Dass Wanderstöcke empfehlenswert sind, wissen Sie vermutlich auch schon lange. Diese geben einfach einen besseren Halt, denn man ist dadurch mit vier Abstützpunkten – also quasi einem Allradantrieb – unterwegs. Das oft erwähnte Argument, dass es schlecht sei, wenn man sich einmal an die Stöcke gewöhnt habe, kann man ab einem gewissen Alter negieren. Den Vorteil, dass sie Gelenke schonen und einen besseren Halt geben, nimmt man hingegen sicher gerne in Kauf. Bei jeder abschüssigen Strecke oder bei einem holprigen Weg über Steine und Wurzeln wird man dankbar dafür sein.


Blick über die Egelseer Heide bei Stuttgart-Rotenberg zum Neckartal


Den Abstecher in die Glasklinge sollte nur machen, wer gut zu Fuß und trittsicher ist.

Die Wanderungen dieses Buches orientieren sich meist an den markierten Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins oder des Schwarzwaldvereins. Die entsprechenden Wanderschilder und Wegweiser dieser Wandervereine werden in den Touren genau angeführt. Wege, die sich nicht an den von den Vereinen beschriebenen Routen orientieren, sind mit ihren Verzweigungen detailliert beschrieben, sodass es eigentlich keine Probleme mit der Orientierung geben dürfte. Zudem sind die Wegverläufe auf den Wanderkarten im Buch gut ersichtlich.

Sollte es trotzdem einmal Probleme mit der Orientierung geben, sind die beiden Apps Maps.Me und Phonemaps für das Smartphone überaus nützlich. Sie sind beide kostenlos, benötigen kein Netz und arbeiten auf GPS-Basis einwandfrei. Mit ihnen kann man sowohl seinen Standort wie auch den Verlauf der Wanderwege sogar im dichten Wald bestens feststellen.


Fachwerkpracht in Steinheim an der Murr

Zeiten und Höhen

Es gibt ja feste Formeln für die Errechnung von Gehzeiten und Höhenmetern. Dabei wird von vier Kilometern in der Stunde auf ebenen Strecken und Zuschlägen für Höhenunterschiede (400 Höhenmeter in der Stunde) ausgegangen. Danach sind auch die Angaben im Buch ausgerichtet, wenn auch etwas nach oben gerundet. Entnommen wurden sie einer gängigen Wandernavigationssoftware. Pausen zum Ausruhen, Einkehren, Infotafeln lesen oder Fotografieren sind dabei allerdings nicht mitgerechnet.

Genau einplanen, zumindest aber gedanklich berücksichtigen sollte man unerwartete Verzögerungen – sei es, weil man einen Abzweig verpasst hat, aus anderen Gründen einen Umweg gegangen ist, ein Weg wegen Waldarbeiten gesperrt oder sonstwie unpassierbar ist. Aus diesem Grund ist die Mitnahme einer guten Wanderkarte sehr zu empfehlen. Tipps finden Sie in den Tourenbeschreibungen.

Sie werden vielleicht etwas langsamer und gemütlicher unterwegs sein – bei den recht kurzen Touren dieses Buches ist das ja auch kein Problem. Ich habe aber darauf verzichtet, generelle Zuschläge zu machen, da dies eine sehr individuelle Sache ist. Sie wissen – spätestens nach den ersten beiden Touren – ja selbst am besten, wie Sie sich nach den angegebenen Zeiten einzuschätzen haben. Deshalb empfehle ich Ihnen, nach den ersten Erfahrungen Ihre »echte« Gehzeit selbst festzulegen. Seien Sie dabei ruhig großzügig mit dem Runden nach oben – es ist immer besser, doch etwas früher als geplant anzukommen, als am Schluss hetzen zu müssen, um die angedachte Zeit noch zu realisieren.

Die Entfernungen und Höhenunterschiede wurden GPS-basiert ermittelt. Je nach Gerät und Software gibt es aber Abweichungen in den Messungen – hundertprozentig genaue Angaben wird man wohl nirgendwo bekommen. Trotzdem sind es gute Anhaltspunkte, um sich zu orientieren.

Die Touren


Blick vom Camererstein bei den Rutschenfelsen auf die Ruine Hohenurach

1 Zwischen Solitude und Bärenschlössle
Methusalem-Bäume im Rotwildpark

Der Rotwildpark zählt zu den schönsten Waldgebieten Stuttgarts. Unzählige uralte Bäume sind hier zu finden, die altersbedingt aber leider immer weniger werden. In der Mitte der Tour kommen wir zum Bärenschlössle, wo man einkehren kann, danach zum Glemsbrunnen – das Flüsschen entspringt hier im Rotwildpark.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Wir wandern auf geschotterten Waldwegen.

Ausgangspunkt/Endpunkt

Stuttgart, Parkplatz Solitudetor, Wildparkstraße, 480 m

Höchster Punkt

Ausgangspunkt, 480 m

Anfahrt

Auto: Auf der L 1180/Wildparkstraße in Richtung Schillerhöhe/Leonberg. GPS 48.777708, 9.089920

Bus & Bahn: Bus bis Haltestelle Forsthaus II; Info: www.vvs.de

Einkehr

Bärenschlössle

Karten

Wanderkarte W228 Stuttgart, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; Wanderkarte mit Radwegen Stuttgart Südwest Blatt 50-539, 1:25 000, NaturNavi


Auch die ganz junge Generation findet ihr Vergnügen am Bärenschlössle.


Zum BärenschlössleWir gehen vom Parkplatz aus in den Wald, wo wir dem Bärensträßle immer geradeaus folgen. Nach wenigen Minuten quert die Pappelallee (links)/Bernhardsbachsträßle (rechts) ; wer will, spaziert hier kurz nach rechts, um sich das alte Schießhaus anzusehen. An der Lichtung danach finden wir einige Bänke. Auf der Pappelallee kommen wir am Ende der Tour wieder hierher.


Das Bärensträßle führt schnurgerade zum Bärenschlössle.


Blick vom Bärenschlössle über den Bärensee zur Hirschwiese mit dem Fütterungspavillon.

Vorerst behalten wir aber unsere Richtung bei. Es folgt eine weitere Lichtung mit Spielgeräten, Grillstelle, Tischen und Bänken und einer Schutzhütte. Danach passieren wir das Forsthaus/Wildmeisterei und erreichen anschließend die Kreuzung mit dem Wapitiweg. Hier stehen rechts das Denkmal für Forstmeister Wilhelm Lanz, links eine Schutzhütte mit Grillstelle und in der Lichtung selbst eine weitere Grillstelle mit Sitzgelegenheiten.

Wenige Minuten später erreichen wir das Bärenschlössle . Wenn man sich gleich am Beginn der großen Wiese nach links wendet, kann man nach wenigen Metern nach links auf einem Pfad im Wald bergab zu einem steinernen Gebäude gehen, das ein wenig an ein italienisches Trullo erinnert.


Das Bärenschlössle ist eine beliebte Rast- und Einkehrstation im Rotwildpark.

Zum GlemsbrunnenAm Bärenschlössle biegen wir links ab und wandern im Königweg leicht auf und ab bis zu einer großen Lichtung . Hier sehen wir rechts den Glemsbrunnen und vor uns das Hirschgehege.

Wir wandern im Hirschgehegerundweg links am Futterhaus vorbei und folgen der Einzäunung. Vielleicht sehen wir auch einen der Hirsche. Bald treffen wir auf die Pappelallee. Ihr folgen wir nach links.

Am Ende einer großen Lichtung stoßen wir auf das Bärensträßle , dem wir nach rechts zurück zum Ausgangspunkt folgen.

2 Viele Seen auf einen Streich
Durch den Rotwildpark und entlang der Parkseen

Die Parkseen im Rotwildpark zählen zu den beliebtesten Naherholungszielen Stuttgarts. Das ist auch kein Wunder, hat man hier mit der Seenplatte, dem herrlichen Waldgebiet mit den uralten markanten Bäumen und dem Bärenschlössle sowie weiteren Überbleibseln der ehemaligen Herrschaft der Württemberger ein wunderbares Gebiet, um viel zu erleben.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Einfache Rundwanderung auf guten Wegen

Ausgangspunkt/Endpunkt

Stuttgart, Parkstreifen am Schattenring, 427 m

Höchster Punkt

Nach Forsthaus 1, 466 m

Anfahrt

Auto: Wenn man vom Schattenring kommt, beginnt der Parkstreifen kurz nach dem Kreisverkehr. Er zieht sich eine ganze Weile hin. Ausweichparkplätze findet man auf der anderen Straßenseite, am Schattengrund oder beim Forsthaus 1 auf der anderen Seite der Wildparkstraße.

GPS 48.756835, 9.113965

Bus & Bahn: Bus bis Haltestelle Forsthaus 1 oder Schattengrund; Info: www.vvs.de

Einkehr

Bärenschlössle

Karten

Wanderkarte W228 Stuttgart, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; Wanderkarte mit Radwegen Stuttgart Südwest Blatt 50-539, 1:25 000, NaturNavi



Die umgestürzten Bäume im Pfaffensee bewirken trotz des lieblichen Sees eine recht urtümliche Stimmung.

Entlang des PfaffenseesJe nachdem, wo man am Parkstreifen geparkt hat, begibt man sich zum Anfang des Parkstreifens in Richtung Schattenring (von Stuttgart aus gesehen), wo an der Infotafel ein Weg in den Wald und zum Pfaffensee führt. Hier wandert man geradeaus weiter und auf der anderen Seeseite nach links am See entlang. Auch wenn man weiter westlich geparkt hat, gelangt man problemlos zum See. Dann folgt man dem Uferweg nach rechts und ebenfalls auf der anderen Uferseite ein Stück nach links.

Schließlich kommt man zu der kleinen Halbinsel, an der man, wenn man gut zu Fuß ist, nach links zum Ufer und zu den Bänken spazieren und dem Pfad am Ufer folgen kann, bis dieser wieder auf den breiten Weg trifft. Ansonsten folgt man gleich dem breiten Weg.


Morgenlicht an der alten Eiche auf der Halbinsel.

Über die Wildmeisterei ins BernbachtalWo links der Damm den Pfaffen- vom Neuen See trennt , biegen wir rechts, dann gleich wieder rechts ab in die Schlösslesallee. Etwas später halten wir uns vor der Schlösslesalleehütte links in den Bettelweg. Bald kommen wir an einer Lichtung und einer Grillhütte vorbei. Immer dem Weg folgend erreichen wir bald das Forsthaus 1 . Hier biegen wir links ab in das Glemssträßchen. Auf ihm – oder dem gut zu gehenden Pfad links daneben – geht es nun eine ganze Weile geradeaus.


Auf der kleinen Halbinsel am Pfaffensee steht eine markante Eiche.

An einer Lichtung liegen links der Glemsbrunnen und rechts das Hirschgehege mit dem historischen Futterhaus. Wer abkürzen will, kann hier nach links zum Bärenschlössle gehen. Ansonsten wandern wir geradeaus weiter zur Wildmeisterei, die durch ein klassizistisches Gebäude markiert ist. Auch hier kann man nach links zum Bärenschlössle spazieren. Bei beiden Abkürzungen gehen wir nach dem Bärenschlössle entweder geradeaus etwas steiler oder links auf einem Fahrweg gemütlicher hinab zum Damm zwischen Neuem und Bärensee.

Ansonsten wandern wir links der Gebäude der Wildmeisterei in der Sibylllengrabenallee weiter. An der nächsten Verzweigung halten wir uns links und überqueren auf einem Damm die kleinen Weiher links und rechts des Weges. Danach biegen wir links ab.

Entlang der Parkseen zurückNun wandern wir gemütlich entlang des Bärensees, wobei wir links oben bald das Bärenschlössle sehen können. Am Damm zwischen dem Bären- und dem Neuen See treffen auch diejenigen Wanderer ein, die sich für die Abkürzung entschieden haben . Wer den weiteren Weg gewählt hat, aber im Bärenschlössle einkehren oder die Aussicht genießen will, geht nun links hinauf, kehrt aber später wieder hierher zurück.

Ansonsten wandern wir geradeaus weiter, erst entlang des Neuen Sees oder des Pfaffensees. Je nachdem, ob man im Schatten oder in der Sonne wandern will, kann man dies links oder rechts der Seen machen. Am Pfaffensee geht man am besten auf dem Weg nach rechts zum Parkplatz, auf dem man zum See gekommen ist.

3 Wald und Weinberge in Stuttgart
Von der Ruhbank nach Hedelfingen

Der einstige – und heute nicht mehr genutzte – Slogan von Stuttgart hieß ja »Großstadt zwischen Wald und Reben«. Schade eigentlich, denn wie man an dieser Wanderung sieht, stimmt er immer noch. Wir wandern erst durch den Wald, dann durch Weinberge und von der Höhe hinab ins Neckartal. Dabei können wir die verschiedenen Schönheiten von Stuttgart ausgiebig kennenlernen.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Bergabwanderung von Stadtbahnstation zu Stadtbahnstation, meist auf festen Wegen, ein Stück auch auf einem Naturpfad

Ausgangspunkt

Stuttgart, Stadtbahnhaltestelle Ruhbank, 478 m

Endpunkt

Hedelfingen, Stadtbahnhaltestelle Hedelfingen

Höchster Punkt

Stadtbahnhaltestelle Ruhbank, 478 m

Anfahrt

Bus & Bahn: Stadtbahn, Anfahrt bis Stadtbahnhaltestelle Ruhbank, Rückfahrt ab Stadtbahnhaltestelle Hedelfingen; Info: www.vvs.de

Karte

Wanderkarte W228 Stuttgart, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; Wanderkarte mit Radwegen Stuttgart Südost Blatt 52-539, 1:25 000, NaturNavi


Herbstimpression im Stuttgarter Wald


Anfangs durch den WaldWir starten an der Stadtbahnhaltestelle Ruhbank. Dort gehen wir auf die östliche Waldseite und im Wald bis zum nächsten Querweg (Silberwaldsträßle). Hier halten wir uns links und wandern mit dem Zeichen roter Punkt, bis wir links die Stadtbahnhaltestelle Stelle sehen. Dort überqueren wir die Straße nach links und gehen im Dobelsträßle im Wald hinab bis zum nächsten Querweg (Richard-Bücheler-Weg).

Aussichtspunkt GeroksruheHier biegen wir rechts ab und wandern bis zu den ersten Häusern, wo auch die Stadtbahnhaltestelle Geroksruhe liegt. Wir überqueren die Straße, danach geht unser Weg nach rechts weiter. Erst machen wir aber einen kurzen Abstecher nach links zur Geroksruhe , von der wir einen schönen Blick über Stuttgart haben.

Weiter durch den WaldDanach wandern wir wie erwähnt nach rechts weiter. An der nächsten Verzweigung folgen wir der nach links ziehenden Straße Waldebene Ost. Es geht kurz vorbei an Kleingärten, dann zweigen wir mit dem Zeichen roter Punkt rechts in den mit einer Schranke gesicherten Waldweg ab. An der nächsten Kreuzung werden wir nach links verwiesen. Nach einem kurzen Stück abwärts überqueren wir einen Weg. Nun haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir nehmen den breiten und gut zu gehenden Forstweg (Unteres Dürrbachsträßle) gleich neben der Schranke zum Parkplatz oder wir wandern auf dem mit dem roten Punkt markierten schmalen und etwas holprigen Naturweg weiter abwärts.

Vorbei an RohrackerSchließlich kommen wir zum aufgestauten Dürrbachsee . Danach wandern wir auf jeden Fall auf dem Unteren Dürrbachsträßle weiter. Schließlich sehen wir links Kleingärten und Wochenendhäuser, und bald befinden sich rechts die ersten Wohnhäuser von Rohracker. Hier folgen wir dem nach links aufwärts ziehenden Sträßchen mit dem Zeichen des Stuttgarter Weinwanderwegs.


An der Geroksruhe sollte man ein wenig den Blick schweifen lassen.

Es geht aufwärts, dann knickt unser Weg scharf rechts ab . An der Verzweigung nach einer Ausweichstelle nehmen wir mit dem Zeichen des Stuttgarter Rundwanderwegs/Rößlewegs die rechte Variante. Der Weg führt relativ eben bzw. leicht fallend weiter. Nun haben wir auch einen herrlichen Blick nach rechts über Rohracker nach Heumaden bzw. ins Neckartal.

An einem Gedenkstein zur Flurbereinigung halten wir uns an den rechten, abwärts führenden Weg, der uns zu den ersten Häusern von Hedelfingen und zum Alosenweg bringt. Wir halten uns links und spazieren entlang der Wohnhäuser hinab. Vor einem Fahrverbotsschild biegen wir rechts ab zur Hedelfinger Straße, hier halten wir uns rechts und gehen zum Hedelfinger Platz mit der Stadtbahnhaltestelle Hedelfingen.


Idylle am Dürrbachsee

4 Weinberge, Aussicht und Wald
Von Rotenberg zum Kappelberg

Stuttgart-Rotenberg mit der Grabkapelle und dem Freizeitgelände Egelseer Heide gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Einwohner. Die Szenerie der Tour wechselt zwischen Weinbergen, Aussichtsplätzen und den Ausläufern des Schurwalds. Kommt man mit dem Bus, muss man zwar noch eine Strecke vom Ort zum Parkplatz gehen, diese lohnt sich aber durch die prächtige Aussicht über die Weinberge in Richtung Uhlbach.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Rundwanderung auf festen Wegen, eine lohnenswerte Erweiterung auf einem anfangs unbefestigten Pfad

Ausgangspunkt/Endpunkt

Stuttgart-Rotenberg, Parkplatz Egelseer Heide, 448 m

Höchster Punkt

Nach der Vereinigung der beiden Wege vor dem Esslinger Tor, 480 m

Anfahrt

Auto: Über Stuttgart-Untertürkheim nach Rotenberg, dann in der Stettener Straße bis zu deren Ende zum Parkplatz an der Egelseer Heide. An schönen Tagen sind die Parkplätze bald belegt, und da man auch im Ort selbst nicht parken kann, empfiehlt sich die umweltfreundliche Anfahrt mit dem Bus.

GPS 48.785752, 9.286407

Bus & Bahn: S-Bahn bis Stuttgart-Untertürkheim, weiter mit dem Bus nach Rotenberg, dann die Wanderung an der Endstation beginnen; Info: www.vvs.de

Einkehr

Stuttgart-Rotenberg

Karten

Wanderkarte W220 Welzheim, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; Wanderkarte mit Radwegen Stuttgart Nordost Blatt 52-541, 1:25 000, NaturNav)


Durch Wald und mit Aussicht zum KappelbergWer mit dem Bus anreist, wandert von der Endstation in Rotenberg in der Stettener Straße bis zu deren Ende am Parkplatz bei der Egelseer Heide. Von dort gehen wir in Verlängerung der Straße zum Waldrand und biegen links ab. Als Wanderzeichen orientieren wir uns am roten Punkt. Nun steigt es an bis zu einer steinernen Schutzhütte. Danach kommen wir in den Wald.


Aussichtsbank am Kappelberg mit Blick nach Rotenberg mit der Grabkapelle.


Rastplatz mit Aussicht

Dort biegen wir bald an der Kreuzung vor einem Trimm-Dich-Platz links ab. Es geht kurz steil bergab, dann halten wir uns nach der Schranke am querenden Weg mit dem Wanderzeichen rotes Kreuz rechts. Nach einem kurzen Stück bergab zweigen wir bei dem eingezäunten Grundstück rechts ab. Jetzt steigt es wieder etwas an.

Bald zeigt uns ein Schild an, dass wir uns im Naturschutzgebiet Kappelberg befinden. Am Wanderschild Kappelberg Hasenholz (472 m) führt unser Weg später, wenn wir uns nicht für die Variante entscheiden, nach rechts weiter. Vorerst wandern wir aber noch rund einen halben Kilometer geradeaus. Wir sind nun im Freien und haben nach links einen prächtigen Blick über die Weinberge nach Rotenberg mit der Grabkapelle und den Höhen der Filderebenen dahinter. Immer wieder unterbrechen Informationstafeln zum Kappelberg und Bänke zum Ausruhen den Wanderweg.

Nach der Infotafel »Giftmischer und Leckermäuler« müssen wir uns entscheiden. Der einfache Weg wäre, dass wir uns umdrehen und am Schild Kappelberg Hasenholz (472 m) links halten.


Am Kappelberg sieht man einige markante Baumgestalten.

Zurück durch den WaldWer aber einen anfangs ansteigenden Naturpfad nicht scheut, der geht nach rechts zum Waldrand und dort auf dem Pfad am Waldrand entlang hinauf. Auch von weiter oben haben wir einen prächtigen Blick. Wir kommen zum Spielplatz Ebene . Hier finden wir einige Spielgeräte, eine Grillstelle, Tische und Bänke – ein idealer Rastplatz in der Mitte der Wanderung also. Umgeben ist der Platz von knorrigen, uralten und teils abgestorbenen Bäumen. Nach dem Spielplatz geht es im Wald weiter, jetzt auf einem gut zu gehenden Waldweg.

Nach einem Bolzplatz mündet unser Weg in den vom Wanderschild Kappelberg Hasenholz kommenden. Nun wandern wir immer geradeaus weiter. Nach einer Schutzhütte und Trimm-Dich-Geräten erreichen wir das Esslinger Tor . Hier sehen wir auch den »Pilzbaum«, der von einem runden Stapel Baumholz pilzartig umgeben ist – auch eine Einrichtung, die zum Ausruhen einlädt.

Wir wandern links an dem Baum vorbei und treffen einige Zeit später auf die Kaiserstraße. Am Schild Birkenwald abgebrannte Linde (468 m) biegen wir rechts ab und gehen mit leichtem Auf und Ab zurück zum Waldrand und dem dahinter liegenden Parkplatz.

Wer zur Bushaltestelle nach Rotenberg muss, hat im Ort noch die Gelegenheit, die Grabkapelle zu besuchen. Hierzu folgt man bei der Bushaltestelle der links abgehenden Württembergstraße.

5 Durch das Körschtal zum Hohenheimer Schloss
Von Stuttgart-Rohr nach Stuttgart-Hohenheim

Diese gemütliche Streckenwanderung führt durch das Körschtal, das noch einige idyllische Stellen aufzuweisen hat. Das zum Teil naturbelassene Tal führt auch durch das Naturschutzgebiet Weidach- und Zettachwald hindurch. Als Attraktionen warten in Hohenheim außerdem der sehenswerte Park mit seinen exotischen Bäumen und künstlichen Ruinen sowie das Hohenheimer Schloss auf uns.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Leichte Streckenwanderung von Haltestelle zu Haltestelle durch Stuttgarter Vororte

Ausgangspunkt

Stuttgart-Rohr, S-Bahnhaltestelle, 440 m, oder Stadtbahnhaltestelle Dürrlewang

Endpunkt

Stuttgart-Hohenheim

Höchster Punkt

Ausgangspunkt, 440 m

Anfahrt

Bus & Bahn: Hinfahrt mit der S-Bahn bis Stuttgart-Rohr oder mit der Stadtbahn zur Endstation Dürrlewang, Rückfahrt mit der Stadtbahn ab Hohenheim Garbe;

Info: www.vvs.de

Einkehr

In den Vororten

Karten

Stadtplan Stuttgart; Wanderkarte W228 Stuttgart, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; WanderKarten Stuttgart Südwest 50-539 und Stuttgart Südost 52-539, 1:25 000, NaturNavi


Ein prächtiger Bau: Schloss Hohenheim


Von Rohr nach MöhringenWir starten an der S-Bahn-Station in Stuttgart-Rohr. Unterhalb von ihr folgen wir der Osterbronnstraße ostwärts durch Dürrlewang. An der querenden Galileistraße geht es hinter der Endstation der Stadtbahn weiter durch ein Wiesentälchen. Kurz danach an einem Querweg spazieren wir mit einem Linksrechts-Knick weiter.

Nach einer links stehenden Scheune biegen wir links ab , wandern an dem Fachwerkgebäude vorbei und immer geradeaus bis zu den Stadtbahngleisen. Wir überqueren sie, halten uns danach rechts und überqueren gleich noch einmal die Gleise. Dann spazieren wir nach Möhringen hinein.

An der neuapostolischen Kirche halten wir uns links, gleich danach nach dem Bach rechts. Jetzt gehen wir immer geradeaus nach Osten. Links oben liegt die auch Filderdom genannte Möhringer Kirche, dann spazieren wir in der Pezoldstraße bis zur querenden Hechinger Straße. Nach ihr geht es in der Dinghofstraße, dann in der Straße Im Schießgärtle weiter, nun mit dem Wanderzeichen rotes Kreuz. Wir wandern durch ein Wohngebiet, danach oberhalb der rechts unten im Tal verlaufenden Körsch. An einer Verzweigung (Spitalrain) führt das rote Kreuz links weiter, wir gehen aber nach rechts bergab ins Körschtal .


Eine fast dörfliche Idylle, trotz des Hochhauses im Hintergrund

Durch das KörschtalIm Körschtal findet man eine interessante Flora und Fauna, u. a. mit der Schwarzen Teufelskralle, dem Großen Wiesenkopf, dem Teufelsabbiss oder an feuchten Stellen der Sumpfdotterblume. Außerdem hat man hier schon über 100 Vogelarten gezählt, darunter Graureiher, Gebirgsstelze, Wasseramsel und sogar den Eisvogel! Und in der mäandernden Körsch kommt die Bachforelle vor. Eine Besonderheit der Flora ist der seltene Blaustern (Scilla bifolia), und im Frühjahr riecht der Wald würzig nach Bärlauch.

Wir stoßen auf eine Landstraße vor dem großen Viadukt der B 27 , danach wandern wir in der Straße Körschwiesen geradeaus weiter. Wir kommen an der Kläranlage vorbei, danach durchqueren wir das seit 1990 geschützte Naturschutzgebiet Weidach- und Zettachwald . Mit 226 Hektar Fläche ist es das größte Naturschutzgebiet der Fildern; auch in ihm wurden schon über 100 verschiedene Vogelarten gesichtet, darunter der Wendehals, der Gartenrotschwanz, die Schafstelze und das Rebhuhn, sowie im Wald der Mäusebussard, der Wespenbussard, der Sperber, der Habicht, der Waldkauz, die Waldohreule und verschiedene Spechtarten. Über 70 verschiedene Vogelarten nutzen das Gebiet als Brutplatz.

Schloss und Park HohenheimBei dem einsamen Anwesen kurz darauf sollten wir den mächtigen Mammutbaum beachten. Nach etwas Anstieg und einigen Kleingärten kommen wir zu einer Kreuzung. Hier biegen wir mit dem roten Punkt links ab. Nach der nächsten Kreuzung geht es mit dem roten Kreuz – das uns jetzt wieder eine Weile begleitet – geradeaus weiter in Richtung »Hohenheim«. Wir umgehen eine mächtige Linde, danach kommen wir hinein nach Hohenheim. Immer geradeaus gehend, spazieren wir zur Stadtbahn-Haltestelle Garbe. Zu ihr kehren wir später wieder zurück.

Schloss und Gärten Hohenheim

Herzog Carl Eugen schenkte die Anlage 1772 seiner späteren Frau Franziska von Leutrum. 1785 bis 1791 ließ er das heutige Schloss als Landsitz für sich und Franziska erbauen, um hier seine letzten Lebensjahre zu verbringen. Die rund 30 Hektar großen Hohenheimer Gärten entstanden aus den im englischen Stil angelegten Parkanlagen des Hohenheimer Schlossgutes. Sie bestehen aus dem Exotischen Garten mit dem »Dörfle«, dem Schlosspark südlich des Schlosses und dem Botanischen Garten. Der Herzog wollte hier aus den Trümmern einer römischen Stadt ein Bauerndorf entstehen lassen. Deshalb wurden von 1777 bis 1793 rund 100 Gebäude – Tempel, Bäder, Gartenhäuser, Grotten etc. – angelegt. Davon bestehen heute noch das Spielhaus (mit einem kleinen Museum zur Geschichte Hohenheims; Auskunft: Tel. 0711/459–21 19), die Ruine eines römischen Tempels und das römische Wirtshaus. Im Alten Botanischen Garten hat man ab 1829 zahlreiche Baumarten aus aller Welt angepflanzt.

Nach dem Kreisverkehr beginnt die Garbenstraße . Ihr könnten wir bis vor das Schloss folgen. Schöner ist es allerdings, wenn wir von der Garbenstraße nach rechts in den Exotenpark gehen. Wir können parallel zur Garbenstraße durch den Park spazieren, bis wir nach dem Spielhaus den Park verlassen. Anschließend gehen wir durch die Garbenstraße bis zur Querstraße vor dem Schloss. Wer Zeit hat, sollte sich vorher allerdings einfach durch den Park mit seinen zahlreichen sehenswerten Bäumen und sonstigen Gewächsen treiben lassen; so kommt man auch zu den künstlichen Ruinen, die der Herzog anlegen ließ. Abschließend kehren wir wieder zur Haltestelle Garbe zurück, von wo wir die Rückfahrt mit der Stadtbahn antreten können.

6 Seeidylle und Mühlenromantik
Vom Siebenmühlental zum Hohenwart

Das Siebenmühlental zählt zu den schönsten Wandergebieten in Leinfelden-Echterdingen. Wir starten diese Tour bei den zwei wohl bekanntesten Mühlen dort, wandern dann über die aussichtsreiche Höhe oberhalb des ehemaligen Skihangs Piz Mus und erreichen im Wald einen idyllischen See, der im Sommer mit Seerosen bedeckt ist.


Wichtiges zur Tour

Tourencharakter

Wir wandern auf festen Waldwegen.

Ausgangspunkt/Endpunkt

Leinfelden-Echterdingen-Musberg, Parkplatz Mäulesmühle/Eselsmühle, 404 m

Höchster Punkt

Vor der Grillstelle auf dem Hohenwart, 490 m

Anfahrt

Auto: Über Leinfelden nach Musberg, dort weiter in Richtung Steinenbronn bis zum ersten Viadukt bei der Mäulesmühle.

GPS 48.684671, 9.128105

Bus & Bahn: S-Bahn bis Leinfelden Bahnhof, Bus bis Musberg Eselsmühle; Info: www.vvs.de

Einkehr

Mäulesmühle, Eselsmühle, Sportplatzgaststätten

Karten

Wanderkarte W228 Stuttgart, 1:25 000, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein e.V.; Wanderkarte mit Radwegen Stuttgart Südwest Blatt 50-539, 1:25 000, NaturNavi

Information

www.leinfelden-echterdingen.de


Hinauf zum Piz MusWir beginnen diese Tour am Parkplatz unter dem Viadukt bei der Mäulesmühle. Dort überqueren wir die Straße, gehen durch das Mühlengelände und folgen danach kurz der Straße auf einem parallel verlaufenden Fußgängerweg. Sobald wir rechts den nächsten Viadukt sehen, überqueren wir die Straße und gehen zu diesem hin.

Jetzt nehmen wir den rechten Weg (Hauweg), der in den Wald führt und gleich ansteigt. Auf der Höhe verlassen wir den Wald. Nun wandern wir am Waldrand bzw. am oberen Rand des ehemaligen Skihangs Piz Mus entlang. Nach rechts sehen wir nach Musberg, davor – von oben allerdings nicht zu sehen – verläuft das Siebenmühlental, in dem die Obere Mühle und die Eselsmühle liegen. Der Hang rechts von Musberg ist das Naturschutzgebiet Eichberg.

Wir sehen noch den Rest des ehemaligen Skilifts, danach kommen wir wieder in den Wald. Vorbei an den Sportplatzgaststätten wandern wir zum Parkplatz Häfnersteige .

Zum idyllischen SeerosenseeDort folgen wir dem auf der linken Seite des Parkplatzes abgehenden Unterschiedweg, dessen Name allerdings nirgends angeschrieben ist. Es ist der zweite Weg von rechts, bevor sich links das Sträßchen und ein Wanderweg teilen.


Die Mäulesmühle ist ein prächtiges Bauwerk. Hier kann man einkehren oder das Mühlenmuseum besuchen. Immer zu sehen ist das riesige Mühlrad auf der Rückseite des Gebäudes.

Wir folgen dem Weg weiter bis zum querenden Wetzelweg, auf dem wir uns links halten. Kurz danach biegen wir links in den Marderweg ein. Er bringt uns zum Seerosensee . Danach gehen wir im Marderweg bis zum querenden Stuttgarterweg. Hier biegen wir rechts ab.

Über den HohenwartAn einer Verzweigung, an der es geradeaus nur noch unbefestigt weiterginge , biegen wir links ab; nun wandern wir über den Hohenwart. Der Weg beschreibt einige ausgeprägte Kurven und führt uns nach einer Linkskurve an einem links liegenden Grillplatz vorbei. Etwas später sehen wir an einer Kreuzung rechts einen Wasserbehälter, ehe wir den querenden Bettelweg erreichen. In diesen biegen wir mit dem Wanderzeichen rotes Kreuz links ab.

Mäulesmühle

Die Mäulesmühle wurde 1383 erstmals erwähnt. Der Name kommt von der Familie Maylen, die 1694–1764 die Metzgermühle, wie sie damals hieß, bewohnte. Heute gehört sie der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Bekannt ist sie als Aufführungsort der Mundart-Theatergruppe »Komede-Scheuer« mit ihrem Paradestück »Hannes und der Bürgermeister«. Der heutige Bau stammt von 1819, nach Umbauten ist sie heute wohl die am besten erhaltene Mühle der Umgebung.

Im Mühlenmuseum sind Geschichte und Technik des Müllerhandwerks dokumentiert. Hier gibt es auch ein funktionsfähiges Mahlwerk von 1819, welches immer sonntags um 17 Uhr in Betrieb genommen wird. Das große Mühlrad kann auch außerhalb der Öffnungszeiten hinter dem Haus besichtigt werden.

Einkehren kann man im Bio-Restaurant, und an Schönwettertagen ist der Biergarten geöffnet (www.bio-restaurant-maeulesmuehle.de).

Nach einiger Zeit sehen wir links eine Erklärungstafel zu den sogenannten Habitatbaumgruppen. Auf ihr wird erklärt, was es bedeutet, wenn manche Bäume mit Wellenlinien bemalt sind. Etwas später kommen wir zu einer Wegspinne, an der rechts der Bergweg abgeht, dem wir folgen. Er führt bald bergab und bringt uns zu dem bekannten Viadukt der ehemaligen Bahnstrecke, die durch das Siebenmühlental verlief.

Dort überqueren wir die Straße und gehen auf bekanntem Weg zurück zur Mäulesmühle bzw. zum Ausgangspunkt. Wenn man beim Parkplatz dem Mühlweg folgt, kommt man zur Eselsmühle. Hier gibt es ein Mühlrad sowie eine geologische Sammlung zu besichtigen, man kann einkehren oder Produkte in Demeterqualität kaufen.


Im Wald bei Musberg liegt der idyllische Seerosensee.

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Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
12 kasım 2024
Hacim:
270 s. 267 illüstrasyon
ISBN:
9783862468034
Yayıncı:
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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