Kitabı oku: «Ein neuer Zyklus beginnt», sayfa 2
Entwicklung des Bewusstseins
Wie wir wissen, entwickelt sich das menschliche Bewusstsein ständig weiter. Über lange Zeit hinweg hat die Wissenschaft diese Evolution verfolgt und aufgezeichnet. Doch in jüngster Zeit hat sich die Entwicklung des modernen Menschen auf eine Weise beschleunigt, die den meisten Menschen noch gar nicht recht klar geworden ist. Viele von uns haben das Gefühl, die Zeit laufe immer schneller; doch das gilt für die gesamte menschliche Entwicklung.
Ende der 1980er-Jahre veröffentlichten die Herausgeber der »Encyclopedia Britannica« eine wichtige Entdeckung: Nimmt man das gesammelte Wissen der Menschheit seit Beginn der Zivilisation, die vor ungefähr 6000 Jahren mit den Sumerern ihren Anfang nahm, bis zum Jahr 1900 n.Chr., dann hat sich die Menge an Wissen zwischen 1900 und 1950 verdoppelt. Im Lauf dieser 50 Jahre lernten wir, um es einmal computertechnisch auszudrücken, so viele Informations-Einheiten dazu wie in den vergangenen 6000 Jahren davor – etwas bislang Einmaliges in der Menschheitsgeschichte!
Doch damit hörte die Entwicklung nicht auf: Zwischen etwa 1950 und 1970 lernte die Menschheit erneut so viel wie in den ersten 6000 Jahren, diesmal brauchte sie dazu nur zwanzig Jahre. Der nächste, ebenso große Wissenssprung dauerte nur noch ungefähr zehn Jahre, von 1970 bis 1980. Die Beschleunigung setzte sich fort und 1986 erreichten wir die nächste Verdoppelung. Bis in die heutige Zeit wird unser Wissenszuwachs immer größer und schneller.
Während der 1980er-Jahre wurden wir mit Informationen aus dem Weltall und über die Erde so überschwemmt, dass die NASA es nicht mehr schaffte, alles in ihre Computer einzugeben, und damit acht oder neun Jahre hinterherhinkte. Sie musste warten, bis die Hardware und Software mit der menschlichen Lernfähigkeit Schritt halten konnte.

Die Wissenskurve von 1900–2012
Heute geht die Kurve immer steiler nach oben. Wir lernen alle paar Wochen so viel dazu wie in den ersten 6000 Jahren. Hört sich unmöglich an, ist aber wahr.
In den indischen »Veden«, die vor ungefähr 6000 Jahren geschrieben wurden, ist von der Zeit, in der wir jetzt leben, die Rede. Sie erzählen, wie wir Elektrizität und Magnetismus verstehen lernen; sie sprechen davon, dass wir »in Metallkisten am Himmel fliegen« – das ist ein Zitat! Und gemäß den vedischen Schriften werden wir an einem einzigen Tag alles aufgeben. Wie ein Kind, wenn es älter wird, seinen Teddybär zur Seite legt und nach Höherem strebt, wird auch die Menschheit alles loslassen. Das mag schwerer zu glauben sein als der eigentliche Aufstieg, aber das Leben ist voller Überraschungen.
Aus Maya-Sicht ist eine hoch entwickelte Technologie kein Zeichen für eine Hochkultur, sondern vielmehr ein Hinweis auf eine Zivilisation, die kurz davor steht, eine zu sein. Wozu braucht ein Volk Technologie, wenn es entdeckt, dass der menschliche Körper und das menschliche Bewusstsein zu allem fähig sind, was jetzt die Technologie erledigt, und weit, weit darüber hinaus? Würden wir die Technologie im Außen nicht aufgeben, wenn wir herausfänden, dass die innere Technologie ihr haushoch überlegen ist? Nach Überzeugung der Maya wird uns diese Erkenntnis für immer verändern.
Ein Blick zurück auf die Kulturen unserer Ahnen zeigt: Wir Menschen von heute sind ganz anders als unsere Vorfahren vor …, sagen wir einmal, 2000 Jahren. Das ist ziemlich offensichtlich, nicht nur im Hinblick auf unsere modernen Techno-Spielzeuge, sondern auch hinsichtlich unserer Wahrnehmung der uns umgebenden Realität, unserer Vorstellung von der Wirklichkeit und vom Menschen innerhalb dieser Welt. Gemäß den Lehren der Maya durchlaufen wir schon bald einen Wandel großen Ausmaßes, eine Bewusstseinsveränderung. Wir werden zu etwas völlig Neuem, zu einer neuen Spezies mit einer neuen Realitätswahrnehmung.
Darum geht es eigentlich beim 21. Dezember 2012: eine Veränderung des menschlichen Bewusstseins, den wir als Aufstieg bezeichnen. Wir werden über alle möglichen anderen Themen sprechen, aber es geht immer in diese Richtung. Das menschliche Bewusstsein nähert sich einem kritischen Zeitpunkt an, an dem die Entwicklung des Menschen sich stark beschleunigt und den Sprung auf eine neue Bewusstseinsebene schafft. Wir werden zu etwas, das größer ist als das, was wir »Mensch« nennen.
Mit diesem Verständnis kommen wir zurück auf die Aussagen der Maya hinsichtlich dessen, was wir werden. Wenn wir von der Veränderung des menschlichen Bewusstseins sprechen, beruht das auf diesem Verständnis. Zunächst einmal müssen wir uns unbedingt in Erinnerung rufen, was Zeremonie bedeutet, denn im Rahmen der Zeremonie werden wir zurückfinden zu unser Fähigkeit des Aufstiegs.
Zeremonie
In der Welt unserer Ahnen bedeutete Zeremonie weitaus mehr, als wir modernen Menschen uns überhaupt vorstellen können. Zeremonie ist die direkte Kommunikation und eine lebendige Verbindung mit dem Großen Geist, Mutter Erde, Vater Himmel und allem Leben überall. Die alten Völker glaubten, eine Zeremonie müsse ausgeführt werden, bevor in der Welt der Menschen harmonische Veränderungen stattfinden können. Durch Zeremonien wird unser Herz mit dem Herzen der Erde, der Sonne und des Universums, mit allem und jedem verbunden.
Durch Zeremonien erhielten die Völker der Alten Welt Zugang zu einer heiligen Welt unendlicher Möglichkeiten. Laut den Prophezeiungen der Maya gerät die Menschheit in den Jahren 2012 bis 2015 in ein sehr tiefes Chaos. Doch wir müssen keine Angst haben; das ist nicht das Ende, sondern vielmehr der Anfang. Ist es das Ende des Zeitzyklus und das Ende der Welt? Oder ist es der Beginn eines neuen Zyklus voller Schönheit und Hoffnung? Genau das müssen wir herausfinden.
Legen wir unseren Fokus beim Betrachten der Welt um uns herum auf das Ende, sehen wir: Alles in unserer modernen Zeit scheint auf sehr grundlegenden, umfassenden Ebenen zu degenerieren und zusammenzubrechen, genau wie es die Maya vor langer Zeit vorausgesagt haben.
Nehmen wir beispielsweise die Erderwärmung und die hohe Wahrscheinlichkeit einer sich schnell nähernden nächsten Eiszeit (bei der unsere Umwelt sich zunächst erwärmt); dadurch würde ein Großteil des Lebens auf der Erde ausgelöscht. Das weltweite Finanzsystem steht kurz vor dem totalen Kollaps – etwas, mit dem wir alle zu kämpfen haben. Krankheiten wie HIV/Aids, H5- (Vogelgrippe) und H5N1-Grippeviren sowie andere Krankheiten könnten weltweite Pandemien auslösen. Zurzeit werden auf dem Planeten über vierzig Kriege ausgefochten – außer Afghanistan und dem Arabischen Frühling gibt es weltweit viele andere Kriege, denen keine Beachtung geschenkt wird. Und was noch schlimmer ist: Ungefähr vier Milliarden Menschen leben von weniger als zwei Dollar am Tag; tagtäglich verhungern 25.000 Kinder. Die weltweite Bevölkerung von rund sieben Milliarden Menschen wächst beständig weiter und droht durch ihre bloße Existenz alles Leben auf der Erde zu zerstören.
Diese Liste ließe sich fortsetzen, doch Sie wissen im Herzen, wovon ich rede: Wir leben in unsicheren Zeiten, um es einmal milde auszudrücken. Wie die Maya sagen, wurde dieses ganze Chaos vor langer Zeit vorhergesagt. Wir nähern uns dem Ende eines sehr langen Zyklus, und gegen Ende eines Zyklus bricht immer Chaos aus. Das gehört zum Kreislauf von Leben und Tod; es ist etwas ganz Natürliches.
Die Maya sagen voraus, dass das derzeitige Chaos erst der Anfang ist. Auf der Erde wird etwas geschehen, das viel stärker und mächtiger ist als alles, was die Menschheit derzeit erlebt oder jemals erlebt hat.
Höchste Zeit, uns anzuhören, was da kommen wird, und uns innerlich zu rüsten! Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, einfach so weiterzuleben, als wäre alles ganz normal, denn das ist es eben nicht. Doch jenes, was anstelle der normalen Realität kommen wird, ist etwas viel, viel Größeres.
Obwohl die bevorstehenden Veränderungen jede Menge negativer Konsequenzen nach sich ziehen, gibt es einen positiven Aspekt, den die Maya und ich Ihnen nahebringen möchten. Ja, wahrscheinlich wird sich die Erde verändern, doch es gibt etwas viel Wichtigeres, unglaublich Schönes und Positives, worüber niemand redet und dessen sich die Wissenschaft nicht bewusst ist. Dies ist eine Botschaft großer Hoffnung!
Ob das Ende des Zyklus im Maya-Kalender der Langen Zählung nun eine Katastrophe oder ein Segen für uns ist, hängt von der Menschheit ab; das haben mir nicht nur die Maya, sondern auch andere indigene Stämme vermittelt. In Zeiten wie der unseren, in der eine Seite im Buch der Geschichte weitergeblättert und die Zivilisation in eine Krise gestürzt wird, ist es ausschlaggebend, wie die Menschheit ihre gesamten Erfahrungen, all ihr Wissen und ihre Weisheit in einer Bewusstheit zusammenführt, die die Menschen in die Zukunft führt.
Ist diese zukünftige Erfahrung nachhaltig und andauernd, werden wir überleben; ansonsten werden wir dasselbe Schicksal erleiden wie die Dinosaurier und ausgelöscht werden. Es liegt an uns. Wir haben die Macht, jetzt unsere Zukunft zu verändern, ja das Hier und Jetzt ist sogar der einzige Zeitpunkt und der einzige Ort, um diesen Wandel zu vollziehen.
Ist von diesem neuen Bewusstsein die Rede, steht dahinter ein tiefes Verständnis bzw. Geheimnis, wie dieses höhere Bewusstsein entsteht. Das lässt sich in einem einzigen Satz ausdrücken, der allerdings von den meisten Menschen nicht verstanden wird; ich äußere ihn trotzdem und komme dann darauf zurück, um ihn näher zu erläutern: Der Bewusstseinssprung kann sich nur vollziehen, wenn die Bewusstheit der Alten Welt mit der Bewusstheit der modernen Welt zusammengebracht wird.
Einfach ausgedrückt, leben wir gleichzeitig in der Alten und in der modernen Welt, aber das fällt uns sehr schwer. Die beiden Welten müssen sich gegenseitig verstehen und das Wissen und die Weisheit der jeweils anderen Welt in sich aufnehmen, sonst wird es weder der Alten noch der modernen Welt möglich sein, auf eine höhere Bewusstseinsstufe aufzusteigen. Dazu ist Zusammenarbeit erforderlich.
Die Alte Welt ist bereit, diesen Schritt jetzt zu tun. Fast alle indigenen Stämme weltweit sind bereit für den Wandel. Die moderne Welt hat allerdings immer noch nicht verstanden, wie wichtig die Urvölker und deren Nachfahren, die Alte Welt, für sie sind. Doch warum sind unsere Vorfahren für uns überlebenswichtig? Und warum ist unser Überleben wichtig für unsere Ahnen?
Die Maya der ewigen Zeit
Wir Menschen in der modernen Welt leben zum Großteil in einer synthetischen Realität. Damit meine ich ein Leben getrennt von der Natur: Wir leben in unseren Häusern, unseren Autos, ja sogar in unseren Schuhen.
Unsere Technologie schirmt uns von der Außenwelt und den Gefahren der Natur ab, aber auch von der essenziellen elektrischen Verbindung zu Mutter Erde, die von allen indigenen Völkern verstanden wird [ich empfehle Ihnen, sich mit der neuen Wissenschaft des Earthing vertraut zu machen, z.B. auf der Website www.earthing.com (Anm. d. Übers.: deutsche Website http://www.earthing-info.de)].
Wir sind so stolz auf unsere technologischen Errungenschaften, dass wir uns nicht vorstellen können, warum Angehörige von indigenen Stämmen, die mit den Füßen im Dreck herumlaufen und sich kaum genug Nahrung verschaffen können, tatsächlich in der Lage sein könnten, diese moderne Welt zu beeinflussen.
Ich möchte Ihnen erklären, warum die Maya und andere Urvölker so wichtig für das Überleben der Menschheit sind. Lassen Sie diese Erkenntnis in sich reifen, dann erhalten Sie Zugang zur verborgenen Welt der Maya und zu ihrer Weisheit und Lebensweise.
Die Heilige Geometrie
Ein Blick in die Natur und auf das Universum zeigt uns: Der menschliche Körper und alle bekannten Lebensformen unterliegen der sogenannten Fibonacci-Folge, einer mathematischen Zahlensequenz (darüber später mehr). Der menschliche Körper enthält diese Zahlenmuster an Milliarden von Stellen, denn jede einzelne Zelle baut darauf auf. Ebenso entsprechen die proportionalen Verhältnisse vieler Körperteile den Fibonacci-Zahlen.
Die Heilige Geometrie ist die Blaupause des Universums. Durch sie wird das ansonsten totale Chaos geordnet. Die Anordnung eines jeden einzelnen in der materiellen Wirklichkeit existierenden Objekts wird unabhängig von dessen Größe durch die geometrischen Muster der sogenannten Heiligen Geometrie in eine Ordnung gebracht. Planeten umkreisen die Sonnen mit einer Präzision nach den Regeln dieser Heiligen Geometrie.
Wie die umfassende Mathematik in allen antiken Pyramiden belegt, haben unsere Ahnen diese Zusammenhänge sehr gut verstanden; doch der modernen Welt ist dieses Grundwissen abhanden gekommen. In den letzten 500 Jahren war es im Dunklen verborgen. Jetzt hat sich die NASA an dieses uralte Wissen erinnert und bringt es mit neuen Erkenntnissen zusammen; es entsteht ein klareres Bild des Universums. Ohne dieses alte Wissen könnten wir niemals die Wahrheit der Realität erfahren.
Der Goldene Schnitt
So wie ich es begreife, stehen der Goldene Schnitt und dessen Proportionszahl Phi () über allen anderen Verhältniszahlen und Proportionen im Universum. Sie können eine beliebig lange gerade Linie hernehmen und an einer bestimmten Stelle teilen, um den Goldenen Schnitt zu erhalten: Der kürzere Teil dieser Linie entspricht der Zahl Eins, der längere Teil (leicht aufgerundet) der Zahl 1,6180339 – einer irrationalen Zahl, die ins Unendliche geht. Dieses Verhältnis sieht man nicht nur in Planeten, Sternen und Monden, sondern in allen Lebensformen auf der Erde, auch im menschlichen Körper.
Betrachten Sie einmal die Gelenke und Knochen Ihrer Hand: Wenn Sie die Länge des mittleren Knochens durch die Länge des Knochens mit dem Fingernagel teilen, stehen sie im Phi-Verhältnis zueinander: 1,6180339. Nimmt man dann die Länge des dritten und längsten Fingerknochens und teilt sie durch die Länge des mittleren Knochens, kommt erneut die Zahl Phi heraus. Der Goldene Schnitt steckt in allen Knochen.
Für mich ist der Goldene Schnitt unter allen anderen mathematischen Möglichkeiten ganz sicher die wichtigste Verhältniszahl. Sogar die Größe der Planeten und ihrer Monde ist kein Zufall, sondern entspricht perfekt den Regeln der Heiligen Geometrie.
Doch das Leben – ich und Sie und alles Leben überall – weiß nicht, wie es den Goldenen Schnitt hervorbringen kann. Ich glaube sogar, der Goldene Schnitt existiert von Natur aus nirgendwo im Universum. Er ist das Grundprinzip der idealen Verhältniszahl und kommt in der Natur immer nur näherungsweise vor. Das Leben weiß nicht, wie es mit unendlichen Zahlen umgehen soll.
Aber habe ich nicht eben gesagt, der Goldene Schnitt findet sich in unserem Körper? Ist das nicht ein Widerspruch? Hier ist die Erklärung:
Das Leben hat dieses fantastische Verhältnis schon zu Beginn der Schöpfung entdeckt. Wiederentdeckt wurde die Annäherung jedoch erst vor ein paar Hundert Jahren von dem italienischen Mathematiker Fibonacci. Die Fibonacci-Zahlen lauten: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 etc. Sie sind einfach eine Zahlenfolge, bei der sich die jeweils nächste Zahl durch Addition ihrer beiden vorhergehenden Zahlen ergibt. Beginnt man also mit 8 und addiert zu dieser Zahl die davorliegende 5 dazu, erhält man als nächste Zahl 13.
Wenn man aber diese Zahlen jeweils durch die vorhergehende Zahl teilt und die Zahl Phi = 1,6180339 als (ungefähres) Ergebnis im Blick hat, versteht man: Teilt man 1 durch 1, ergibt sich 1, und diese Zahl liegt unter dem Maß des Goldenen Schnitts. 2 geteilt durch 1 ist 2, was über 1,6180339 liegt, aber immerhin dem Goldenen Schnitt näher kommt.
3 geteilt durch 2 ergibt 1,5; das liegt also noch näher, ist aber kleiner als das Idealmaß Phi. 5 geteilt durch 3 ist (leicht aufgerundet) 1,66667, also ein bisschen größer, aber noch näher. Je größer die zu teilende Zahl ist, die durch die vorhergehende Zahl geteilt wird, desto mehr nähert man sich dem Goldenen Schnitt mit 1,6180339. Teilt man 55 durch 34, ist man schon sehr nahe dran.

Ein Nautilusschneckenhaus
Auf dem Bild sehen wir die aufgeschnittene Schale einer Nautilusschnecke, sodass man ins Innere blicken kann. Jede Kammer entsteht auf Basis der Fibonacci-Folge. Zunächst sind die Kammern in ungleichmäßigen Abständen angeordnet und sehr seltsam, denn anfangs kommen sie nicht so nah an den Goldenen Schnitt heran. Die erste Kammer entspricht der Zahl 1; es geht weiter mit 1, dann 2, dann 5 etc. Je höher die Zahl in der Fibonacci-Folge, desto näher liegt sie an diesem perfekten Verhältnis/Maß – wie man am Haus der Nautilusschnecke sehen kann, bei der die Kammern mehr und mehr Perfektion erreichen.
Das ist der Weg des Lebens. Um die Tatsache zu umgehen, dass es solche komplexen irrationalen Zahlen nicht nutzen kann, verwendet es nur einstellige ganze Zahlen als Basis, beispielsweise 1, 2 und 3, und zwar nicht nur in unserem Körper, sondern in allem Lebendigen auf der Erde, auch in Dingen, die für uns gar nicht lebendig sind, zum Beispiel Kristallen.
Hier geht es ja darum, zu erklären, warum die Alte Welt und die moderne Welt sich gegenseitig brauchen, um die Prophezeiungen der Maya zu überleben. Das können wir anhand eines Bildes der Sumpfschafgarbe erklären einer seltsam aussehenden Pflanze, deren Wachstum aber auf der Fibonacci-Folge beruht, die sich vor unseren Augen entfaltet. Wenn sie aus der Erde hervorsprießt, wächst zunächst ein Blatt, dann noch eins, dann zwei, dann drei, dann fünf, dann acht Blätter und schließlich dreizehn Blüten.
Die Frage ist nun: Woher weiß diese Pflanze, nachdem fünf Blätter gewachsen sind, wie viele als Nächstes wachsen werden? Es sind acht Blätter, aber warum nicht zehn oder zwölf oder wie viele auch immer? Wie weiß sie das?
Indem sie auf die Vergangenheit zurückblickt – also auf die 3 – und weiß: Wenn sie die Vergangenheit zur Gegenwart – also zur 5 – addiert, liegt die Zukunft bei 8. Sie weiß genau, dass es sich um die Zahl 8 handelt.

Sumpfschafgarbe
Genau in dieser Situation befindet sich die Menschheit zurzeit. Die moderne Welt der Gegenwart entspricht der Zahl 5; sie weiß nicht, wohin sie geht, weil sie die Verbindung zu ihrer Vergangenheit vollständig verloren hat. Doch wenn und falls sie sich mit der Alten Welt rückverbindet, weiß sie genau, wohin es gehen soll. Ohne diese Rückverbindung zur Alten Welt können wir nicht wissen, in welche Richtung unser Bewusstsein sich erweitern wird. Diese Rückverbindung ist keine Wahlmöglichkeit, sondern ein Muss. Die Alte Welt ist bereit für uns.

Die Fibonacci-Sequenz der Sumpfschafgarbe
Die Alten wissen, sie brauchen uns. Nur wir wissen nicht, dass wir sie brauchen. Das ist das Problem, allerdings eines, das Sie, wie ich meine, lösen werden.
2. Kapitel
Warum der 21. Dezember 2012?
Der Maya-Kalender ist der exakteste Kalender auf der Erde; seine unglaubliche Präzision hat bei Wissenschaftlern weltweit für Überraschung gesorgt. Unter anderem auch wegen dieser hohen Genauigkeit erhoffen sich Millionen Menschen von den Ältesten der Maya eine Erklärung für den 21. Dezember 2012.
Wir ahnen, dass dieses Datum wichtig ist; aber wir wissen oft nicht, was es wirklich bedeutet. Um Licht ins Dunkel zu bringen, müssen wir über andere Zeitzyklen sprechen, die nachfolgend in der richtigen Reihenfolge erklärt werden, denn sie hängen alle miteinander zusammen.
Die Verschiebung der Magnetpole der Erde, der sogenannte Polsprung, der Schlüssel zu den Maya-Prophezeiungen, wird auch von der modernen Wissenschaft bestätigt. Falls die Maya wirklich recht haben, werden die bevorstehenden Ereignisse tatsächlich die Welt verändern. Interessiert das überhaupt jemanden?
Die Maya hoffen sehr, dass es von Interesse ist. Beim Studium des Maya-Kalenders kamen die Forscher zu dem Schluss, 2012 sei für die Menschen das Jahr des Weltuntergangs. Öffnet man sich allerdings wirklich der Perspektive der noch lebenden Maya, müsste man genauer von der Geburt einer neuen Menschheit – oder noch klarer: von der Geburt eines neuen Bewusstseins – sprechen. Doch dieser Teil der Prophezeiung ist fast der ganzen Welt verborgen geblieben – bislang!
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