Kitabı oku: «Taschen und Täschchen selbst genäht»

Yazı tipi:

Edwige Foissac

Taschen und Täschchen selbst genäht


Vollständige E-Book-Ausgabe der im Stiebner Verlag erschienenen Printausgabe (ISBN 978-3-8307-0948-0)

Die französische Originalausgabe dieses Buches erschien 2014 unter dem Titel „Les sacs et pochettes à coudre de Mavada“ bei CreaPassions.com.

Copyright © by Vitrac & Son Publishing Ltd. 2014

Aus dem Französischen von der MCS Schabert GmbH, München, www.mcs-schabert.de, unter Mitarbeit von Katrin Marburger (Übersetzung).

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der deutschen Ausgabe

© 2015 Stiebner Verlag GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages.

www.stiebner.com

ISBN: 978-3-8307-3009-5

Die Schnittmusterbogen sind aus technischen Gründen nicht in der E-Book-Datei enthalten. Fordern Sie diese bitte mit E-Book-Kaufnachweis beim Verlag an (verlag@stiebner.com). Sie erhalten die Schnittmusterbogen dann als PDF-Datei in Originalgröße.

ALLE MODELLE IN DIESEM BUCH SIND NUR ZUM PERSÖNLICHEN UND NICHT KOMMERZIELLEN GEBRAUCH BESTIMMT.

Einführung

Vor einiger Zeit stieß ich auf eine Schachtel, die in einem Winkel der Garage verstaut war. Ich nenne solche kleinen Schachteln „Erinnerungsfundus“.

Darin befanden sich Kinderfotos von mir, eine kleine Auswahl von Bildern meiner ersten zehn Lebensjahre. Begeistert habe ich mich gleich darangesetzt, die Schnappschüsse zu sortieren …

Auf vielen Bildern halte ich eine Plastiktüte oder ein kleines Weidenkörbchen in der Hand.

Schon von klein auf hatte ich das Bedürfnis, meine Schätze mit mir herumzutragen – glänzende kleine Kieselsteine, Muscheln aus dem Urlaub am Meer, meine kleinen Zeichenhefte –, und ich erinnere mich daran, dass meine süße Mama mir erzählt hat, wie sehr ich an diesen Sammelbehältnissen hing – ich schleppte immer eins mit, das war das Allerwichtigste. Immer wenn wir irgendwo hingingen, musste eine Tasche oder ein Korb dabei sein.

Später, während meiner Studienzeit, habe ich zum Leidwesen meiner Eltern den Großteil meines Taschengeldes für Ledertaschen ausgegeben.

Ich war fasziniert von diesen kleinen Lederwaren; mir gefiel, dass jedes Stück einzigartig, ästhetisch und stilvoll war. Ich besaß eine hübsche Sammlung und liebte meine Taschen sehr.

Eine Tasche ist nicht nur ein Mittel, um Besitz zu transportieren und sich zu beruhigen, ein bisschen so, wie ein Kind sich mit einem vertrauten Kuscheltier beruhigt. Sie ist vor allem das gewisse Etwas, das ein Outfit vervollkommnet, das kleine Extra, das den Unterschied macht. Mit einer schönen Tasche fühlt man sich auch schön.

Mir ist klar, dass meine Liebe zu Taschen auf meine Kindheit zurückgeht und als ich aufs Nähen verfallen bin, fühlte ich mich auf Anhieb von Taschen und Accessoires angezogen.

Es ist toll, sich eine individuelle Tasche zu nähen, ein schönes, auf die Garderobe abgestimmtes Accessoire.

In diesem Buch gebe ich Ihnen die Nähleitungen für 23 Taschen und Accessoires, damit auch Sie sich die Tasche Ihrer Träume nähen können – ein Einzelstück, das sonst niemand hat, das aber jeder haben möchte und in dem Sie Ihre schönsten Schätze transportieren können.





Inhalt

Bevor Sie beginnen

Einige Grundbegriffe des Nähens

Einzigartige Täschchen und besondere Portemonnaies

Handtäschchen Nomade

Portemonnaie Gipsy

Handtäschchen Meine kleine Hütte

Handtäschchen Auf meiner kleinen Wolke

Beschwingtes Handtäschchen

Portemonnaie Kopf oder Zahl

Handtäschchen Titouan der Fuchs

Handtäschchen zum Ausgehen

Multitäschchen für Krimskrams

Hübsche Taschen bunt gemixt

Schultertasche Eulalie

Beuteltasche Solveig

Taschenorganizer

Transparente Tasche Nine

Henkeltasche Louise

Schultertasche Bérénice

Einkaufstasche Agathe

Umhängetasche Eisbär

Schultertasche Cléa

Tragetasche Haus des Glücks

Bowlingtasche Romy

Hübsche Etuis

Reißverschlusstäschchen Mila

Reißverschlusstäschchen Phillipine

Seelöwenetui mit Klarsichtfenster

Adressen

Bevor Sie beginnen

Vorbereitung

Wählen Sie Ihr Modell aus und lesen Sie die Anleitung komplett durch, damit Ihnen keine zum Nähen wichtigen Angaben entgehen. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie eine Tasche auftrennen müssen, weil Sie eine Kleinigkeit nicht beachtet haben.

Ich verrate Ihnen kleine Tipps und Kniffe, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, und alle nötigen Informationen finden Sie in der schrittweisen Anleitung.

Beachten Sie die Reihenfolge der einzelnen Schritte.

Ich rate Ihnen, die verwendeten Materialien sorgfältig auszuwählen und die Farben gut aufeinander abzustimmen, ganz gleich für welches Modell. Je nach Farben und Material kann das Ergebnis tatsächlich vollkommen unterschiedlich ausfallen.

Schnittmuster

Alle Schnittteile mithilfe von Transparent- oder Seidenpapier kopieren.

Die Teile entlang der Linien ausschneiden und von links auf Ihren Stoff stecken. Dabei die Richtung der Motive und den Fadenlauf beachten (vor allem bei bedruckten Stoffen und Cord).

Mit Textilstift oder Schneiderkreide die Umrisse des Schnittmusters aufzeichnen und entlang der Linien zuschneiden. Sie können das Schnittmuster auch direkt auf den Stoff stecken und rings um das Schnittteil zuschneiden.


Nahtzugaben

Bei allen Modellen in diesem Buch sind die Nahtzugaben enthalten. Die Nahtzugabe ist das Stück zwischen der Naht und dem Stoffrand. Auf Ihrem Nähfüßchen befinden sich Markierungen zum problemlosen Nähen, doch wenn Sie sich bezüglich der Nahtzugaben für die Modelle in diesem Buch unsicher sind, platzieren Sie die Kante des Füßchens genau an der Stoffkante und nähen Sie dann.

Dadurch werden die Modelle nicht verändert!

Bügeln

Während des Nähens lege ich besonderen Wert auf das Bügeln, sofern das Material es erlaubt. So vermeidet man zerknitterte Stoffe und Ungenauigkeiten. Das Zusammennähen wird erleichtert und das Ergebnis exakter.

Man muss wissen, dass beschichteter Stoff und Wachstuch von links oder aber von rechts mit einem Bügeltuch (ein Stück angefeuchteter Stoff) oder mit Backpapier zwischen Bügeleisen und Stoff gebügelt wird.

Kunstleder wird von links gebügelt.

Markierungen

Um Markierungen auf der rechten Seite Ihres Stoffes anzubringen, können Sie einen auswaschbaren Filzstift verwenden, aber auch einen radierbaren Tintenroller, wie ihn unsere Schulkinder benutzen. Dieser wird durch Bügeln gelöscht. Testen Sie dies jedoch zuvor an einem Stoffrest, denn auf manchen Stoffen hinterlässt der Stift eine leichte weiße Spur!

Vlieseline

Durch Bügeleinlage wird ein Stoff dicker und damit verstärkt. Verstärkungen mit Vlieseline fransen nicht aus. Die Vlieseline besitzt eine matte Seite und eine glänzende, die mit Kleber beschichtet ist. Es gibt Vlieseline in unterschiedlicher Stärke, die je nach gewünschtem Ergebnis und verwendetem Stoff ausgewählt werden muss. Für meine Taschen verwende ich häufig die Qualität H250.

Anwendung: Vlieseline passend zuschneiden und die glänzende Seite auf die linke Seite des zu verstärkenden Stoffteils legen. Jede Stelle etwa zwölf Sekunden bügeln (Baumwolltemperatur), dabei das Bügeleisen versetzen, nicht schieben. Mit Vlieseline verstärkter Stoff ist bei 30 °C im Schonwaschgang waschbar.

Mein kleiner Tipp:

Wenn ich die Rückseite eines Stoffes mit Bügeleinlage verstärken muss, schneide ich das entsprechende Teil nicht einzeln aus Vlieseline und Baumwollstoff aus, sondern nur aus Vlieseline. Dann bügele ich das Vlies auf und schneide das Teil ringsherum aus dem Stoff zu.

Im Sortiment von Vlieseline gibt es auch Volumenvlies, das wie dünneres Vlies aufgebügelt wird. Es ist sehr praktisch, da es beim Nähen nicht verrutscht. (Bild 1)


Kunstleder und Leder

Entgegen der gängigen Vorstellung ist das Nähen von Leder oder Kunstleder nicht komplizierter als das Nähen von Baumwollstoff. Man muss jedoch unbedingt eine spezielle Ledernadel (oder Jeansnadel) verwenden, die stabiler ist.

Damit das Leder beim Nähen gut gleitet und nicht am Nähfuß klebt, verwenden Sie einen Teflonfuß, Rollenfuß oder Obertransportfuß.

Damit Ihr Leder schön glatt liegt, vergrößern Sie die Stichlänge.

Vermeiden Sie es, Leder oder Kunstleder abzustecken, da dies bleibende Löcher hinterlässt. Verwenden Sie lieber ablösbares und wiederverwendbares Klebeband, das Sie beim Nähen nach und nach ablösen, oder Plastikklammern.

Für bestimmte Lederapplikationen verwenden Sie einen speziellen Lederkleber – so können Sie nähen, ohne dass die Teile verrutschen. (Bild 2)


Steckverschlüsse oder andere Taschenverschlüsse

Zum Befestigen meiner Taschenverschlüsse befülle ich meine Taschen immer vorher, um zu vermeiden, dass der Verschluss bei Gebrauch zu stramm oder zu locker sitzt.

Nähgarn

Verwenden Sie am besten ein Nähgarn im Farbton Ihres Stoffes. Wünschen Sie dagegen einen Kontrast, wählen Sie eine andere Farbe. Wenn Ober- und Unterseite Ihrer Arbeit unterschiedliche Farben haben, denken Sie daran, den Unterfaden zu wechseln; so können Sie zwei Farbtöne gleichzeitig nähen.

Ich rate Ihnen jedoch, für Ober- und Unterfaden dieselbe Qualität bzw. dieselbe Marke des Nähgarns zu verwenden.

Zubehör

Zum Zuschneiden Ihres Stoffes legen Sie sich eine gute Schneiderschere zu. Verwenden Sie diese niemals für Papier, sonst wird sie stumpf!

Für alle geraden Teile können Sie auch einen Rollschneider mit einem Patchworklineal und einer Schneidematte verwenden.

Falls Sie kein genügend großes Lineal besitzen, können Sie zum Ziehen gerader Linien auch ein großes Buch verwenden.

Für Verschlüsse und Schnallen zum Verstellen der Riemenlänge verwenden Sie ruhig welche von Ihren alten Taschen – beim Suchen findet man manchmal wahre Schätze!

Verwenden Sie besser Kunststoff- als Metallreißverschlüsse. So vermeiden Sie, dass beim Darübernähen Ihre Nadel bricht.

Lassen Sie Ihre Fantasie spielen, indem Sie originelle Knöpfe in außergewöhnlichen Formen und bunte Kunststoffdruckknöpfe (Snaps) verwenden. (Bild 3)


Kunststoffdruckknöpfe werden nicht mit einer Standard-Druckknopfzange (für Metalldruckknöpfe) angebracht, sondern mit einer speziellen Snap-Zange (z. B. KAM-Snaps-Druckknopfzange). (Bild 4)


Stoff

Bevorzugen Sie als Oberstoff für Ihre Taschen robuste, dicke Stoffe wie Kunstleder, Velours, Wildlederimitat, Gabardine, Jeansstoff, Leder, Alcantara oder beschichteten Stoff/Wachstuch.

Für das Futter, die Schulterriemen und Details auf der Außenseite verwenden Sie uni oder gemusterten Baumwollstoff von Liberty.

Einige Grundbegriffe des Nähens

Annähen von Schrägband

Schrägband ist ein diagonal zum Fadenlauf zugeschnittener Stoffstreifen. Es verleiht Accessoires und Kleidungsstücken einen fantasievollen Touch und wird für perfekte Kantenabschlüsse verwendet.

Annähen von Schrägband:

–Das Schrägband rechts auf links kantenbündig auf den Stoff stecken und im näher an der Kante gelegenen Falz annähen.

–Schrägband auf die rechte Stoffseite umschlagen und so feststecken, dass es die Befestigungsnaht verdeckt.

–Den Umschlag des Schrägbands 2 mm vom inneren Umbruch entfernt aufsteppen, am besten mit Nähgarn im gleichen Farbton wie das Band.

Gerundete Ecken

Um beim Wenden Ihrer Arbeit auf rechts eine schöne Rundung zu erhalten, die Nahtzugabe entlang der gesamten Rundung einkerben, entweder mit einer Zickzackschere oder durch Einschneiden kleiner Schlitze. Diese kleinen Schnitte in regelmäßigen Abständen anbringen und 1 mm von der Naht beenden. (Bild 1 gerundete Ecken)


Gerade Ecken

Für eine spitze Ecke mit glatt liegenden Kanten die Ecke der Nahtzugabe vor dem Wenden diagonal abschneiden. (Bild 2 abgeschnittene Ecken)


Geradstich

Dies ist der Grundstich Ihrer Nähmaschine. Zum Absteppen können Sie die Stichlänge ruhig vergrößern, für eine haltbare Naht sollte sie verringert werden, vor allem bei Materialien wie Baumwolle. Zum Sichern Ihrer Naht vergessen Sie nicht, an Anfang und Ende der Naht einige Rückstiche zu nähen..

Saumstich

Mit diesem Stich lassen sich Öffnungen unauffällig schließen. Ich verwende ihn zum Zunähen aller verbliebenen Öffnungen des Futterstoffs. Den Stoff vor dem Zunähen 1 cm nach innen umschlagen. (Bild 1)


Paspel

Die Paspel ist ein um eine Kordel genähtes Schrägband. Sie wird zwischen zwei Stofflagen angebracht und verleiht Kanten Struktur und eine fantasievolle Note. Die Paspel wird zunächst an einer Stofflage befestigt, dann wird die zweite angenäht.

Zum Annähen empfehle ich einen Paspelfuß, doch wenn Sie keinen besitzen, tut es ein spezieller Reißverschlussfuß ebenso gut.

Annähen einer Paspel:

1. Die Paspel kantenbündig von rechts auf den ersten Stoff legen, sodass die Kordel nach innen zeigt. Feststecken und mit farblich passendem Nähgarn knapp neben dem kleinen Wulst annähen. Zur Verdeutlichung habe ich für das Foto kontrastfarbiges Garn verwendet. (Bild 1)


2. Wenn Sie die Paspel nach diesem Annähen von der anderen Seite betrachten, sehen Sie die erste Naht. (Bild 2)


3. Den zweiten Stoff rechts auf rechts und kantenbündig auf den Stoff mit der Paspel legen. Mit Klammern befestigen. (Bild 3)


4. Für ein sauberes Ergebnis exakt auf der ersten Naht feststeppen. (Bild 4)


5. Beide Stoffteile wenden, sodass sie links auf links liegen. Nach Wunsch können Sie den Stoff entlang der Paspel zusammensteppen, damit er flach liegt. (Bild 5)


Info:

Bei der Tasche Romy erkläre ich, wie man zwei Paspelenden unsichtbar zusammenfügt.

Einzigartige Täschchen und besondere Portemonnaies


Originelle Täschchen zum Transport des Nötigsten, ohne sich mit überflüssigem Kram zu beladen.

Praktisch, leicht und fantasievoll – das Schwierigste ist, sich für eines zu entscheiden.

Zu einigen Modellen gibt es ein passendes kleines Portemonnaie. Alles für einen individuellen und außergewöhnlichen Look!


Handtäschchen Nomade

Handtäschchen im Bohème-Stil in Form eines Wohnwagens. Damit muss man einfach durch die Welt ziehen.



GRÖSSE: 19 x 23 cm

SCHWIERIGKEITSGRAD: *

MATERIAL:

– 30 cm Jeansstoff als Oberstoff, für die vordere Außentasche und die seitlichen Schlaufen zur Befestigung des Schulterriemens

– 50 cm Baumwolldruck für das Futter der Haupttasche, der kleinen vorderen Tasche und den Schulterriemen

– Reste von bedrucktem, beschichtetem Stoff/Wachstuch für die Tür, das Fenster und die kleinen Wimpel

– ein kleines Stück Bügeleinlage (Typ H250) zum Verstärken der Rückseite der Wimpel

– 17 cm Schrägband für die Wimpelgirlande

– ein farblich zur Tasche passender Reißverschluss, 20 cm lang

– ein großer Plastikknopf (6 cm Durchmesser) für das Rad des Wohnwagens

– Garn (z. B. Baumwollstickgarn) zum Befestigen des Rades an der Tasche

SCHNITTMUSTER:

Nahtzugaben von 0,75 cm sind enthalten.

Bogen A, rote Linien

Nur der Schulterriemen und das Taschenfutter sind nicht auf dem Schnittmusterbogen. Folgende Maße auf den Stoff übertragen und die Teile zuschneiden:

Oberstoff: 1x Vorder- und 1x Rückseite aus Jeansstoff.

Futter: 1x Vorder- und 1x Rückseite aus Baumwolldruck.

Vordere Außentasche: 1x aus Jeansstoff.

Futter der vorderen Außentasche: 1 Rechteck von 28 cm Breite und 16 cm Höhe aus Baumwolldruck.

Schulterriemen: 1 Streifen von 12 x 130 cm aus Baumwolldruck.

Seitliche Schlaufen: 1 Streifen von 10 x 14 cm aus Jeansstoff.

Wimpel: Dreiecke von 3 cm Grundseite und 4 cm Höhe aus zuvor mit Bügeleinlage (Bügeleinlage) verstärktem Baumwolldruck.

Tür und Fenster: Die Umrisse von Tür und Fenster direkt auf die Rückseite des beschichteten Stoffes zeichnen und entlang der Linien ausschneiden.

Tipps:

Wenn Ihr Stoff für den Schulterriemen von 130 cm nicht lang genug ist, schneiden Sie vier Streifen von 66 cm Länge zu, die Sie an der Schmalseite links auf links zusammennähen.

Die Wimpel können Sie statt aus Baumwolle aus buntem beschichtetem Stoff oder Kunstleder arbeiten. In diesem Fall erübrigt sich die Verstärkung mit Vlieseline, die am Baumwollstoff auch das Ausfransen verhindert.

Anleitung:

1. Mit der vorderen Außentasche beginnen. Das Rechteck aus Baumwolldruck (28 x 16 cm) am oberen Rand doppelt einschlagen (jeweils 1 cm). Den Umschlag bügeln, damit er gut hält. (Bild 1)


2. Diesen Umschlag von 1 cm Breite über die Oberkante der Außentasche aus Jeansstoff legen, sodass Baumwolldruck und Jeansstoff links auf links liegen. Feststecken und entlang der Kante des Umschlags feststeppen. (Bild 2)


3. Den überstehenden Futterstoff entlang des Umrisses der Jeanstasche abschneiden. Dies geht einfacher, wenn Sie Futter und Jeansstoff zusammenstecken. Die Tür aus beschichtetem Stoff auflegen und auf der Außentasche festnähen. Denken Sie daran, einen Teflonfuß zu verwenden! Die fertige Außentasche beiseitelegen. (Bild 3)


4. Die vier Wimpel in das gefalzte Schrägband einlegen. Die Girlande von der Vorderseite zusammensteppen. Das Schrägband auf beiden Seiten überstehen lassen; es wird später abgeschnitten. Das Fenster aus beschichtetem Stoff aufnähen. Zur Arbeitserleichterung dabei mit ablösbarem Klebeband fixieren, das nach und nach entfernt wird. So entstehen keine Löcher durch Feststecken. (Bild 4)


5. Den Reißverschluss rechts auf rechts kantenbündig an die Oberkante des Taschenvorderteils legen und feststecken. Den Reißverschlussfuß montieren und das Reißverschlussband auf die Taschenoberkante steppen. (Bild 5)


6. Das Taschenfutter aus Baumwolldruck rechts auf rechts auf den Oberstoff des Taschenvorderteils legen und an der Oberkante feststecken. (Bild 6)


7. Die Arbeit auf rechts wenden und die Stoffteile genau auf der ersten Naht zusammensteppen. (Bild 7)


8. Das erste Futterteil und das Vorderteil der Tasche sind nun an einer Seite des Reißverschlusses befestigt. (Bild 8)


9. Futterstoff und Oberstoff links auf links aufeinanderlegen. Den Futterstoff von rechts bügeln, sodass Futter und Oberstoff an der Oberkante kantenbündig liegen. (Bild 9)


10. Mithilfe des Reißverschlussfußes die Kante des Jeansstoffs entlang dem Reißverschluss absteppen. Durch diese Steppnaht werden zugleich Oberstoff und Futter zusammengenäht. Damit es schöner aussieht, einen farblich zum Futterstoff passenden Unterfaden einlegen. (Bild 10)


11. Für die Taschenrückseite und ihr Futter die Schritte 5 bis 10 wiederholen. (Bild 11)


12. Den 14 x 10 cm langen Jeansstreifen für die Schlaufen des Schulterriemens an den Längsseiten zur Mitte umfalzen wie ein Schrägband, dann nochmals längs falten. So entsteht ein vierlagiger Streifen von 14 x 2,5 cm. Diesen an der Längsseite zusammensteppen und in zwei Teile von 7 x 2,5 cm schneiden. (Bild 12)


13. Diese beiden Streifen zur Schlaufe falten und 2 cm unterhalb der Oberkante von rechts auf die Vorderseite der Tasche stecken. 0,5 cm von der Kante entfernt feststeppen, damit das Zusammennähen der Tasche später leichter geht.

Die Außentasche so auf die Vorderseite der Tasche legen, dass die unteren Kanten bündig sind. Festklemmen oder -stecken. (Bild 13)


14. Die beiden Futterteile und die beiden Oberstoffteile jeweils rechts auf rechts aufeinanderlegen. Dabei unbedingt den Reißverschluss öffnen, sonst können Sie die Tasche später nicht wenden! Ringsum feststecken. (Bild 14)


15. Ringsum zusammensteppen; dabei an der Unterseite des Futters eine Öffnung lassen. Die Tasche durch diese Öffnung auf rechts wenden. Die Öffnung unauffällig mit Saumstichen schließen (siehe Grundbegriffe des Nähens) und das Futter in die Tasche schieben. (Bild 15)


16. Für den Schulterriemen den Streifen von 130 x 12 cm an den Schmalseiten 1 cm nach innen umschlagen, dann den Streifen der Länge nach wie ein Schrägband doppelt falzen. Es entsteht ein vierlagiger Streifen von 128 x 3 cm. (Bild 16)


17. Den Schulterriemen ringsum zusammensteppen. (Bild 17)


18. Den großen Knopf mit Baumwollstickgarn annähen. Dabei ruhig mit Farbkontrasten spielen. Das „Rad“ wird nur an die Außentasche genäht, nicht ans Vorderteil der Haupttasche! Die Enden des Schulterriemens durch die seitlichen Schlaufen schieben und auf beiden Seiten festknoten. Fertig ist Ihre Tasche! (Bild 18)


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