Kitabı oku: «Metalle - Wundheilung der Führungskraft»

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Alle Informationen dienen der spielerischen Selbsterfahrung. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Diagnose und Behandlung von Erkrankungen gehören in die Hände eines Arztes/Therapeuten! Für Nachteile und Schäden, die durch die Benutzung des Buches und der Kartensets entstehen könnten, wird vom Verlag keine Haftung übernommen.
eISBN 978-3-9468-1207-4
Inhalt
Einführung
Was ist Seelenhomöopathie?
Ahnenmedizin und die neun Lebensfelder
Die 9 Lebensfelder im Überblick
Was bedeutet „Innere Führungskraft“?
Metalle und Führung
Aluminium metalicum - Aluminium
Führung durch Selbstvergessenheit
Argentum metallicum - Silber
Führung durch Einbildungskraft
Aurum metallicum - Gold
Führung durch Verantwortung
Cuprum metallicum - Kupfer
Führung durch Wärme
Ferrum metallicum - Eisen
Führung durch Disziplin
Mercurius solubilis - Quecksilber
Führung durch Wahrheit
Palladium metallicum - Palladium
Führung durch Unterstützung
Platinum metallicum - Platin
Führung durch Selbstaufgabe
Plumbum metallicum - Blei
Führung durch Abgrenzung
Stannum metallicum - Zinn
Führung durch Anpassung
Titanium metallicum - Titan
Führung durch Größe
Zincum metallicum - Zink
Führung durch Dienstbarkeit

Einführung
Was ist Seelenhomöopathie?
In der Seelenhomöopathie gehen wir davon aus, dass unsere sichtbare und direkt erfahrbare Welt lediglich der feststoffliche Anteil der Wirklichkeit ist. Gleich einem hörbaren Ton enthält alles, was ist, auch noch Obertöne und Untertöne, die wir selbstverständlich auch wahrnehmen, die uns aber selten zu Bewusstsein kommen.
Die sogenannte westliche Welt, also unsere abendländische Kulturentwicklung, hat über die vergangenen Jahrhunderte hinweg einen Weg beschritten, der die Existenz feinstofflicher Energien immer mehr abgelehnt und negiert hat, bis wir heute vor dem Phänomen stehen, dass die „Allgemeinheit“ geneigt ist, alles für inexistent zu erklären, was nicht mit den derzeit zur Verfügung stehenden Methoden gemessen/bewiesen werden kann. Gleichzeitig entsteht aber sowohl in der Wissenschaft wie auch bei der suchenden Bevölkerung ein immer breiteres Verständnis für Energien und Phänomene, die jenseits der zur Zeit „beweisbaren“ Ergebnisse liegen.
Die Medizin hat sich in den letzten Jahren zu einem Schlachtfeld dieses Themas entwickelt. Über religiös-spirituell von einem Kirchendogma abweichende Meinungen, wie in den vergangenen Jahrhunderten geschehen, regt sich heutzutage niemand mehr auf.
Mit der Entwicklung der Medizin seit dem 19. Jahrhundert sind segenbringende Schritte zur Gesundung der Allgemeinheit geschehen. Bewusstsein für Hygiene spielte dabei eine wichtige Rolle. Heute sind uns Kanalisation und saubere Lebensmittel (meistens) selbstverständlich. Aber die Angst vor großen Seuchen nimmt wieder zu. Die Idee, dass man sogenannte „Erreger“ nur ausrotten muss, um bestimmte Krankheiten auszuschalten, hat sich nicht wirklich bewahrheitet. Diese Ansicht stammt aus kolonialistischen Zeiten mit einem Weltbild, dass uns bis heute Vernichtungskriege beschert, sowohl im menschlichen Körper wie im Erdkörper.
In allen Weltkulturen außer der abendländischen seit der „Aufklärung“ gibt es einen Zugang und Beschreibungen der anderen Seite der Wirklichkeit. Je nach Kultur unterscheiden sich die Darstellungen, aber der gemeinsame Nenner ist stets die Existenz geistiger Welten, mit denen man im Austausch steht. Dieser sogenannte Aberglaube wurde und wird bei uns verteufelt - und in der Medizin mit einer Vehemenz, die Erinnerungen an ganz alte Zeiten der Verfolgung wachwerden lässt. Hier ist viel Angst im Spiel, auf beiden Seiten.
Es hat auch bei uns immer Mediziner gegeben, die nach Zugang zur anderen Seite der Wirklichkeit gesucht haben - und auch gefunden haben.
Die Erfahrung, dass niemand so genau sagen kann, wie Heilung zustande kommt und warum bestimmte Dinge beim einen heilend sind und beim anderen gar nicht, lässt einen Heiler/eine Heilerin nicht kalt! Der Drang zu helfen und zu verstehen lässt sie schon immer bestehende Grenzen/Dogmen suchend überschreiten.
Samuel Hahnemann war so ein Mediziner. Im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert entwickelte er unter großen persönlichen Opfern seine Einsichten in die Wirkkraft verschiedener Substanzen. Die entscheidende Erkenntnis war, dass eine Substanz umso stärker in einen Organismus eingreift, desto weniger man von ihr verwendet, wenn sie vorher unter rhythmischem Verreiben „entstofflicht“ wurde. Damit hat Hahnemann die unstoffliche Seite der Wirklichkeit greifbar gemacht. Seitdem gibt es diese Methode, die geistige Essenz aus einer beliebigen Substanz herauszuarbeiten. Die Obertöne wurden beschreibbar!
Immer noch existiert allerdings das Phänomen, dass nicht alles bei jedem die gleiche Wirkung entfaltet. Ein weiterer Beweis dafür, dass es beim Thema Heilung um die Interaktion von Mensch und Substanz geht, nicht um Kochrezepte zur Beseitigung von Beschwerden.
Inzwischen wissen wir, dass bereits die Beschäftigung mit Informationen beim Lesenden/Wahrnehmenden eine Reaktion oder Resonanz im Organismus hervorruft. Die Selbstheilungskräfte einer Person sind in der Lage, entscheidende Veränderungen herbeizuführen, wenn die Kernkonflikte und Irrtümer erlöst und bewegt werden. Dadurch erübrigen sich andere heilkundliche Anwendungen nicht - im Gegenteil werden sie vielleicht erst jetzt ihre volle Wirkung entfalten können.
Die Homöopathie hat also eine Beschreibung der feinstofflichen Wirkaspekte einer Substanz geschaffen. Zu Beginn ging es dabei um körperliche Symptome, schnell bekamen aber auch Stimmungen und seelische Konflikte Beachtung.
Bestimmte Mittel sind aber so komplex, dass deren Beschreibungen auch von den unerlösten Projektionen der damaligen Prüfer überschattet wurden.
Es kann regelrecht peinlich sein, mit einer dieser Beschreibungen in Verbindung gebracht zu werden. Auch sind sie großenteils in einem patriarchalen Stil des
19./20. Jahrhunderts verfasst, geprägt von einem heute veralteten Menschenbild.
Das befriedigte uns nicht!
Zutiefst davon überzeugt, dass alles, was hier existiert, einen unerlösten und einen erlösten Zustand darstellen kann, machten wir uns auf die Suche nach der Kernaussage, die in einer Substanz verborgen liegt. Welcher Lebensbereich wird von der Summe der Symptome dargestellt? Es gestaltete sich ein zeit-räumliches Bezugssystem, welches wir als Neunerfeld bezeichnen.
Eine weitere wichtige Erfahrung von uns ist, dass wir die ursprüngliche Vermutung Hahnemanns, mit genau einem Mittel alles auf einmal zu heilen, nicht teilen können.
Es kann nach unserer Erfahrung erst in der Zusammenarbeit einiger Mittel die Komplexität eines Krankheitsgeschehens berührt werden.
Man kann - vor allem mit hohen Potenzen - den festgefahrenen Zuständen des Energiekörpers einer Person wichtige und entscheidende Hinweise geben. Das „Similia similibus curentur“, also das Heilen durch Ähnlichkeit muss sich den komplexen Zuständen unserer Gegenwart und dem modernen Menschen anpassen.
Bleibt nun noch die Frage, was wir unter Heilung verstehen. Der Mensch ist aus verschiedenen energetischen Schichten aufgebaut. Die physisch greifbare Schicht ist sehr gut erforscht und es gibt eine große Menge Heilmittel dafür. Wäre diese Ebene unsere einzige Lebenswirklichkeit, kämen wir mit den vorhandenen Medikamenten bestens zurecht, die „Körpermaschine“ könnte gut repariert werden.
Aber in den vitalen Energiebahnen der Meridiane breiten sich die Gefühle aus, die wir geerbt haben oder mitgebracht haben oder die sich seit dem Beginn unserer jetzigen Existenz angehäuft haben.
Dadurch werden die Körperstrukturen mit negativen Energien geflutet. Bevor diese Gefühle nicht erkannt/erlöst/befreit werden, können Medikamente jeder Art nicht dauerhaft helfen.
Indem wir Verhältnisse und Zustände verstehen, benennen und wieder fühlen können, immer wieder aufs Neue, begreifen wir destruktive Abhängigkeiten, Fehlschlüsse und Verhaltensweisen, die aus der Vermeidung von Schmerz resultieren. Diese Erklärungen können wir unbewusst in Form von Medizin/homöopathischen Mitteln zu uns nehmen (was in Form einer Erstverschlimmerung durch den Erkenntnisschreck manchmal recht unbequem sein kann) oder aber durch Lesen und Gespräch in kontrolliertem Eigentempo.
Diese Form haben wir sehr zu schätzen gelernt. Jeder Mensch nimmt sich die zur Zeit für ihn passende Menge an Information. Die volle Fülle schwingt natürlich immer mit, alles Berührbare wird berührt werden.
Heilung gestaltet sich also für jeden Menschen in seinem eigenen Tempo und oft müssen sehr komplexe Zusammenhänge und Abhängigkeiten dafür verstanden werden.
Es entstanden die seelenhomöopathischen Karten, auf denen die unerlösten Zustände einer Substanz schlagwortartig präsentiert werden - gefolgt von einem allgemein gehaltenen und die Seele inspirierenden Lösungsweg.
Durch das Lesen und Bedenken dieser Beschreibungen im Kontext einer Frage oder Beschwerde bekommt man Hinweise auf Zusammenhänge, die im feinstofflichen Raum rund um das Thema verankert sind. Es entstehen sofort Anstöße zu einer neuartigen Auseinandersetzung mit dem Problem.
Jeder Mensch kann diese Karten benutzen, es braucht nicht zwangsläufig einen Therapeuten. Die Berührung durch das Wort findet in Eigenregie statt.
Therapeutisches Gespräch ist dadurch nicht ausgeschlossen und selbstverständlich zusätzlich hilfreich.
Die Ausführungen in diesem Buch über die Metalle bauen auf den Aussagen dieser Karten auf, stellen aber großräumige Erklärungen und ahnenmedizinische Herleitungen dar.
Zu Lektüre und Verständnis dieses Buchs ist Kenntnis und Gebrauch dieser Karten nicht notwendig.

Ahnenmedizin und die neun Lebensfelder
Die Ahnenmedizin - so wie wir sie verstehen - beruht auf der Annahme, dass in unserem Erbgut prinzipiell alle Erfahrungen der beteiligten Menschen gespeichert sind. Jede sich inkarnierende Seele bedient sich aus diesem Erfahrungspool, um ihre Aufgaben und Themen zu gestalten. Dabei werden selbstverständlich auch die ungelösten Fragen und Themen gestaltet. Diese wollen wir erleben, weil es eben diese sind, die uns in unserer Entwicklung bremsen. In jeder schwierigen Lebenssituation, Krankheit oder Stagnation stecken Erfahrungen, die noch nicht wahrgenommen wurden. „Wahr“-genommen, welch treffendes Wort. Allerdings sind die Gründe für diese Nicht-Wahrnehmung extrem vielfältig und wahrscheinlich so individuell wie die Menschen selbst. Der gemeinsame Nenner ist aber oft Schmerz. Körperlicher Schmerz ist dabei nur eine von vielen Formen. In immer feineren Schwingungsgraden begleitet uns Schmerz bis in die subtilsten Sphären unserer Trennung von der Seelenheimat. Dazwischen gestalten sich Schicksale.
Um eine komplexe Situation verstehen zu können, reicht es nicht aus, eine einzige Ursache oder einen einzigen Anker in der Vergangenheit zu finden. Es ist stets ein Geflecht - zieht man an einer Stelle, zwickt es an einer ganz unerwartet anderen. Ein Weg, mit dieser Komplexität umzugehen, ist in der Ahnenmedizin folgender:
Ein aktuelles Problem, die derzeitige Frage stellt den Kernkonflikt dar. Es gibt hier ein Thema, dass sich als Grundton aller übrigen Aspekte benennen lässt. Diese Kernkonflikte werden in der Ahnenmedizin von den Schlangen und den Giftpflanzen repräsentiert.
Rund um diesen Kernkonflikt gruppieren sich nun Aspekte der menschlichen Persönlichkeit.
Manche von diesen Aspekten sind in der Gegenwart entstanden, manche bringt man individuell aus seiner Seelenvergangenheit mit und manche entstehen aus dem Erbgut mit den Informationen der Ahnen.
•Die Seelenebene stellt die gespeicherten Erfahrungen der derzeitig in dieser Seele lebenden Person zum derzeitigen Problem dar.
•Die Ahnenebene stellt die Einflüsse aus dem männlichen und weiblichen Ahnenfeld dar.
•Die persönliche Ebene ist der Ausdruck im Hier und Jetzt, die Art, wie man sich in der Gesellschaft bewegt.
Der Kernkonflikt wird also von allen Seiten „gestaltet“.
In diesem Buch befassen wir uns mit den Metallen und der Führungskraft. Das männliche Ahnenfeld ist unser Pool für Erfahrungen mit Führung. Wohlgemerkt besteht ein männliches Ahnenfeld nicht nur aus den Männern der väterlichen Linie, sondern eben auch aus denen der mütterlichen.
Es beschränkt sich auch nicht auf Groß- und Urgroßväter, sondern meint alle Männer, die von Bedeutung waren.
Bekomme ich, was ich brauche? Wenn nein, warum nicht? Was brauche ich eigentlich? Wie prägt die Führung während meiner Kindheit mein ganzes Leben?
Es wird für jedes Metall ein Stimmungsbild gebaut, das die Grundstimmung erklärt. Dieses wird man für die eigene Situation übersetzen.
Aus der Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen dieser Art von Führung entstehen Impulse, die in eine heilsame Richtung weisen.
Zusätzlich werden für jede Ebene und Position im sogenannten Neunerfeld der Ahnenmedizin angepasste Darstellungen angeboten.
Die Metalle (und ebenso die Mineralien aus dem Kartenset Mikrokosmos) sind Stellvertreter des männlichen Ahnenfelds. Also werden Erfahrungen aller Männer - selbstverständlich auch von der Mutterseite - die zu der fragenden Person gehören, hier Resonanz finden. Das werden natürlich niemals alle jemals gelebt habenden Männer sein: wohl aber einige, deren Erfahrungen zu mir in meinem Problem die meiste Resonanz haben.
Nicht immer hat man Informationen über das Leben der Vorfahren. Solche Ahnenerinnerungen können durchaus auch einige Jahrhunderte her sein. Es geht bei dieser Arbeit auch nicht darum, quasi spiritistische Botschaften aus dem Jenseits abzufragen. Diese Kanäle sind immer bunt gemischt und niemand kann bei solchen Kontakten sicher sein, dass es sich tatsächlich um die eigenen Ahnen handelt.
Es ist eher wie bei einer großen Sinfonie aus Erfahrungen: einzelne Melodien werden hervorgehoben, um bestimmte Zusammenhänge verstehen zu können. Aber die gesamte Sinfonie befindet sich jederzeit im eigenen Erbgut jedes Zellkerns des eigenen Körpers. Denn „Ich“ bin geworden aus allen Prägungen, die meine Vorfahren dort hinterlassen haben und die „Ich“ mit meinem Seelenerbe in diesem jetzigen Leben gestalte.
Wenn man mit dem Kartenset Makrokosmos arbeitet, besteht die Möglichkeit, alle neun Felder mit verschiedenen Karten zu belegen. In diesem Fall ist es möglich, dass eine Metallkarte in einem anderen Lebensfeld zu liegen kommt. Das verändert die Auslegung natürlich ein wenig. Es macht einen Unterschied, ob die persönliche Ebene nach Führung ruft oder ob aus der Seelenebene ein solcher Mangel (zum Thema der Frage) zu bestehen scheint. Auch ein weibliches Ahnenfeld oder ein Kernkonflikt kann sich mit einem Führungsmangel beschäftigen. Es wird für jedes Lebensfeld eine angepasste Erklärung gegeben.
Wenn man ohne Kenntnis des Kartensets dieses Buch liest, kann man sich von den Erklärungen an die Hand nehmen lassen und die eigene Lebensgeschichte auf Führungsmängel untersuchen. Wie sind wir zu dem geworden, was wir jetzt sind? Welche Heilkraft steckt in einem Metallmittel?

Die 9 Lebensfelder im Überblick

Was bedeutet innere Führungskraft?
Wir alle haben Ziele, solange wir bei Bewusstsein sind. Egal, ob wir es merken oder nicht, wir verfolgen unsere Ziele ununterbrochen.
Sobald wir hier auf der Erde existieren, müssen wir uns darum kümmern, hier auch bestehen zu können. Wenn alles so läuft, wie vorgesehen, bekommen wir in den ersten Jahren dabei Hilfe. Mit der Hilfe von Eltern und „Älteren“ kümmert sich jedes Kind um die bestmögliche Befriedigung seiner Bedürfnisse. Und schon vom ersten Atemzug an haben wir Bedürfnisse, die über die reine Lebenserhaltung weit hinausgehen. Ein Kleinkind hat schon recht genaue Vorstellungen, was es „will“ und oft auch effektive Strategien, dieses zu bekommen. Im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen entstehen immer mehr und andere Ziele, bis schließlich, wenn alles gut geht, der Lebensplan verwirklicht werden kann.
Es sind also ganz unterschiedliche Ziele gleichzeitig in uns vorhanden:
-Die elementaren Ziele unseres Körpers: Nahrung, Wärme, Gesundheit, Erholung und Schlaf.
-Die „sozialen“ Ziele: Zugehörigkeit, Gemeinschaft, Anerkennung, Freundschaft, Wohlstand, Gewinn.
-Die „seelischen“ Ziele: Liebe, Sinn und Verständnis, Heilung im Sinne von Heilsfindung.
-Die „geistigen“ Ziele: Lösung der Kernkonflikte des Seins, Erkenntniszuwachs, Rückkehr zum Ursprung im Sinne von Erlösung.
-Und noch viele andere große und kleine Ziele, die ganz individuell zu unserer Persönlichkeit gehören.
In jedem von uns verlangt eine Mischung aus diesen Zielen nach ihrer Befriedigung/Erreichung. Wir suchen im Wachbewusstsein mit Willenskraft aus diesen Zielen jene aus, die uns momentan wichtig und erreichbar erscheinen.
Und wie erreicht man ein Ziel? Nachdem man es definiert hat, sucht man den Weg, der - vielleicht - dorthin führt. Dabei verlässt man sich meistens auf Wegbeschreibungen von Anderen, die vor uns ein ähnliches Ziel hatten.
Man „nimmt sich etwas vor“ und hat Ziele, bewusste und unbewusste. Allein schon aus der Tatsache, dass uns viele unserer Ziele gar nicht klar bewusst sind, kann man ableiten, dass das Erreichen eines Ziels gar nicht so selbstverständlich ist.
Möglicherweise besteht zum Beispiel das starke, aber unbewusste Ziel, jede weitere Demütigung zu vermeiden, weil wir die Erinnerung an Scham und Entblößung nie wieder erleben wollen. Strebt man dann aber beispielsweise eine öffentliche Tätigkeit an, sind die Widerstände vorprogrammiert -wohlgemerkt ganz und gar im eigenen Unterbewusstsein.
Warum reichen also gute Vorsätze und kluge Ratgeber selten aus? Warum erreichen wir nicht immer das, was wir anstreben oder für wichtig halten? Weil wir die Verbindungen und Anhaftungen aus der Vergangenheit, der eigenen und jener der Vorfahren, nicht wahrnehmen oder nicht wahrhaben wollen.
Starke Gefühle verschwinden nicht einfach von selbst. Der Tod der beteiligten Personen oder das Ende einer Situation löscht die Energien von Ereignissen nicht aus - das gilt im Guten wie im Schlechten. Manche Wallfahrtsorte zum Beispiel bewahren den Eindruck eines erleuchteten Geschehens bis heute. Schlachtfelder und andere Orte des Grauens zwingen auch Unwissende in ihren Bann.
Durch unsere familiäre Zusammengehörigkeit und unsere individuelle seelische Vergangenheit hängen wir alle an verschiedenen längst vergangenen Geschehnissen.
Bestimmen wir nun im Hier und Heute ein Ziel, programmieren wir dadurch unser inneres „Navi“, dessen „Software“ sich in unserem Unterbewusstsein befindet. Es verarbeitet selbstverständlich alle Informationen, die wir mit unserem Tagesbewusstsein sammeln. Um aber die Route berechnen zu können, wird es ohne Zweifel die übliche Frage stellen: „Mein Standort“.
Und dieser Standort ist nicht immer dort, wo wir meinen, manchmal sogar ganz woanders.
Verlangt also unser inneres Navigationsgerät nach dem Standort, um die Route zu bestimmen, bezieht es alle Energien in die Berechnung ein, auch jene, die uns nicht bewusst sind. Man meint vielleicht, im Hier und Jetzt zu sein. Aber bei dem gewählten Thema fühlt die Seele mit großer Kraft in einer völlig anderen Zeit. Leider merken wir das in der Regel erst, wenn der gewählte Weg nicht zum Ziel führt. Denkbar ist auch die umgekehrte Variante: man glaubt sich immer noch auf einer bestimmten Position zu befinden, die Realität ist aber längst eine ganz andere.
Kann man der inneren Navigation nun Vorwürfe machen - ein Update anfordern? Nein, gewiss nicht. Die eigene Führung folgt eben nicht nur dem Tagesbewusstsein und den Wünschen der Persönlichkeit, sondern ist vor allem mit dem großen Ganzen verbunden. Dazu gehören die Gefühlserinnerungen der eigenen Ahnen und die Geschichte, die jeder selbst mit in dieses Leben bringt. Alle Rätsel, Aufgaben und Anhaftungen, die gelöst werden möchten, werden die Führungskraft beeinflussen.
Es gibt auch eine „Hierarchie der Schulden“ zu beachten: sollten in der Vergangenheit Vergehen gegen das Leben begangen worden sein (Mord, Grausamkeit, Verbrechen), werden die Nachkommen dafür in die Pflicht genommen, ohne es vielleicht zu wissen. Man kann beobachten, wie sich solche Lasten auf verschiedene Familienmitglieder verteilen, jeder nimmt einen Teil der Schuld und drückt ihn in seinem Leben aus - sei es mit Schmerzen und Krankheit, sei es mit Misserfolg und Schulden. Erst wenn hier bewusste Anerkennung geleistet wurde, werden sich solche dunklen Vorhänge lüften. Wir kennen diese Zusammenhänge aus der sogenannten Aufstellungsarbeit nach Hellinger.
Unsere Führungskraft ist also nicht nur unserem „Ich“ verpflichtet, sondern einem größeren Ganzen, von dem „Ich“ ein Teil bin und zu dem „Ich“ meinen Teil beitrage. Bei manchen Menschen ist die Verwirklichung ihrer persönlichen Wünsche der passende Ausdruck des gesamten Ahnenfeldes und alles scheint ihnen zu gelingen. Für andere Menschen heißt die Aufgabe, sich mit Widerständen auseinanderzusetzen und als Teil der Familie zur Verarbeitung von Ereignissen beizutragen. Niemand kann endgültig beurteilen, wie sinnhaft ein Geschehen ist. Hier entstehen spirituelle Aspekte, die weit in die Seelenebene hineinreichen.
Wie wirkt nun die Führungskraft auf die Persönlichkeit ein?
Wie werde ich geführt?
Indem ich mich in meiner Umwelt wahrnehme und beurteile.
Nehmen wir zum Beispiel die Berufswahl eines jungen Menschen: nach welchen Kriterien wählt man sich seinen Beruf aus? Hat man eine Wahl? Oder folgt man dem, was andere für einen vorgesehen haben? Nehme ich also von vornherein Bedürfnisse und Einschränkungen meiner Umwelt als gegeben hin oder gibt mir jemand oder etwas eine Entscheidungsfreiheit?
Welcher Ideologie muss ich folgen?
Die Führungskraft bzw. das männliche Ahnenfeld im Sinne der aktiven Willensausübung und Wahrnehmung entsteht - ahnenmedizinisch körperlich betrachtet - aus dem ektodermalen Teil des Keimblatts. Das ist derjenige Teil des sich entfaltenden Embryos, der außen = ekto liegt, im Gegensatz zum entodermalen Teil und dem anschließend entstehenden mesodermalen, der sich zwischen diesen beiden bildet.
-Aus dem Ektoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit Wahrnehmung zu tun haben (Haut, Sinnesorgane, Nervensystem).
-Aus dem Entoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit Verarbeitung zu tun haben (Verdauung, Atmung, Energie).
-Aus dem Mesoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit dem „Ich“ zu tun haben (Herz und Blutgefäße, Wasserhaushalt, Skelett und Muskeln, Bindegewebe, Immunsystem, Fortpflanzung).
Alles, was ich wahrnehmen kann, kommt über Nervenzellen in mein Bewusstsein (auch Sinnesorgane haben spezialisierte Nervenzellen). Jede Form von „übersinnlicher“ Wahrnehmung, der sogenannte 6. Sinn, ist letztendlich auch eine verfeinerte Form von nervlicher Wahrnehmung. Es ist der stofflichste Teil unserer feinerstofflichen Körper. Es ist die Schnittstelle von grobstofflichem zu ätherischem Körper. Die Meridianbahnen gehören bereits nicht mehr zum physisch berührbaren Körper, sind aber durch altüberlieferte Methoden noch beeinflussbar.
Jedes der drei oben beschriebenen Keimblätter hat ein passendes eigenes Kommunikationssystem: die Hormone. Hormone verursachen Gefühlsregungen, denen wir uns nicht entziehen können. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den Beginn der eigenen Pubertät: plötzlich waren Interessen anwesend, die noch Wochen vorher völlig unwichtig waren und auf einmal breiten Raum im Bewusstsein einnahmen.
Die wesentlichen Produktionsstätten für die Hormone des Ektoderms sind Zirbeldrüse, Hypophyse und Nebennierenmark.
Im Einzelnen werden von diesen Drüsen folgende Lebensbereiche beeinflusst:
-Die Zirbeldrüse bildet Melatonin und regelt dadurch Schlaf und Wachheit. Die „alten Griechen“ waren der Überzeugung, sie sei das Ventil für den Fluss der Erinnerungen. In den Veden stellt sie das 7. Chakra dar, das Energietor zum Kosmos. Sie ist zuständig für den Beginn der sexuellen Reifung. Nur die Nieren bekommen mehr Durchblutung, der Informationsaustausch mit der Zirbeldrüse ist dem Körper also sehr wichtig.
-Die Hypophyse ist die wichtigste Schnittstelle zwischen Gehirn und Körperfunktionen. Mit neun verschiedenen Hormonen werden sämtliche Bereiche von Wachstum, Fortpflanzung und Stoffwechsel geregelt. Die Feinabstimmung erfolgt teilweise in den Zielorganen, aber von der Hypophyse kommt das „Go“ und das „Stop“.
-Das Nebennierenmark produziert Adrenalin und Noradrenalin, beide sind Stresshormone und ermöglichen uns Kampf und Flucht.
Die Wahrnehmung der Außenwelt und die daraus entstehenden Entscheidungen veranlassen also die Anpassung des Gesamtorganismus‘ an die derzeitigen Verhältnisse. Dabei fließen ganz offensichtlich Wahrnehmungen aus dem Unterbewusstsein und dem uns umgebenden Kosmos über die Zirbeldrüse in diese Führung mit ein.
Die Programmierung des Zielorts in das innere Navi - also die Formulierung eines Wunsches - verursacht also möglicherweise eine Standortbestimmung, mit der wir nicht gerechnet haben. Trotzdem ist es immer der richtige Standort, denn offensichtlich gibt es Energien oder Verpflichtungen, die uns an diesem Punkt festhalten. Anstatt mit dem Ergebnis zu hadern, ist es sinnvoll, sich die Zusammenhänge klarzumachen. Dazu gibt es mit der Ahnenmedizin und dem „Neunerfeld“ ein Werkzeug, das die Verflechtungen sichtbar machen möchte. Das menschliche Bewusstsein ist in Sekundenbruchteilen in der Lage, den Standort neu zu bestimmen, wenn die Seele sich neu orientiert oder Gefühlsenergien gelöst wurden.

Metalle und Führungskraft
Metalle sind Kinder des Kosmos. Sie entstanden in der brodelnden Ursuppe des Universums durch diverse Kernverschmelzungen. In dieser „Jugendzeit“, diesem Urzustand war - und ist außerhalb der Erde auch immer noch -Plasma der Aggregatzustand der Metalle. Plasma ist der Zustand nach der Umwandlung von Gas - wir kennen es als Blitz oder als Nordlicht.
Das Universum befindet sich zu 99% im Plasmazustand.
Während der Entstehung der Erde „ergossen“ sich die Metalle in den Erdkörper. Hier sind sie nun größtenteils im Verbund mit anderem Gestein zu finden. Taucht ein Metall ohne solche Verbindung in seiner reinen Form auf, spricht man von „gediegen“ Metall. Solche Reinformen wurden schon immer gefunden und verarbeitet. Im Wesentlichen waren dies Gold und Silber. Für gewöhnlich ist ein Metall aber mit dem umliegenden Gestein verbunden, man spricht dann von Erzen. Die Kenntnisse über die Verhüttung, also das Trennen der Metalle vom Gestein sind Kulturgeschichte.
Was unterscheidet ein Metall von anderem Gestein? Ein einzelnes Atom eines Metalls hätte keine der Eigenschaften, die ein Metall ausmachen, es wäre einfach noch kein Metall. Erst wenn sich viele Atome einer Art verbinden, bildet sich ein sogenanntes Metallgitter. In diesem bilden die Atomrümpfe ein Gitter, in dem sich die Elektronen dieser Atome gemeinsam frei bewegen können.
Durch ihre Wechselwirkungen entstehen nun die metallischen Eigenschaften. Jedes Metall hat dabei seine typischen Gitterformen. Metall entsteht durch Ordnung.
Die metallischen Eigenschaften sind:
-Glanz, es schimmert und wirft Licht zurück, wenn es poliert ist.
-Verformbarkeit, es zerbricht nicht, wenn man es schlägt, sondern biegt sich. Auch lässt es sich schmelzen und in Formen gießen.
-Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität.
Alle diese Eigenschaften erinnern auch an Wasser, anders als die übrigen Stoffe dieser Erde haben Metalle eine Art innere Flüssigkeit bewahrt.
Die scheinbar sehr dichten Metalle haben also einen viel direkteren Bezug zum Kosmos als viele andere irdische Substanzen. Gleichzeitig werden manche Metalle in biochemischen Vorgängen gebraucht. Ohne Hilfe dieser - enzymatisch angepassten - Metalle wären viele Lebensvorgänge nicht möglich.
Indem die Weltenbürger Metalle sich in den Erdkörper haben „verzaubern“ lassen, ermöglichten sie durch dieses Opfer eine Entwicklung.
Die Aminosäuren brauchen manche Metallverbindungen, um sich in komplexe Proteine falten zu können. Anders ausgedrückt: Körper brauchen Metalle, um sich bauen zu können.
Der Gesamtorganismus Erde braucht wesentlich mehr Metalle als die verschiedenen Körper, die auf ihm existieren. Alle Metalle sind verstofflichter Ausdruck von Ideen und Seinszuständen, die nicht unbedingt mit der menschlichen Entwicklung zu tun haben müssen, sehr wohl aber mit der Entwicklung der Wesenheit Erde.
Indem man eine Substanz „potenziert“, also rhythmisch verreibt nach den Vorgaben von Samuel Hahnemann, befreit man das in ihr verborgene Potential, welches aus dem kosmischen Werdegang jeder Wesenheit gewachsen ist. Potenzierte Metalle entfalten Qualitäten, die sich im Mentalen zeigen. Verantwortung, Selbstaufgabe oder Abgrenzung sind Vorgänge, die durch Reflektion entstehen, durch Denkvorgänge. Mit solchen Kategorien ist man in der Lage, komplexe Gefühlssituationen zu analysieren und zu verändern. Ich kann also meinen Weg ändern, wenn ich mich von diesen Kategorien leiten lasse, ihre Führungskraft akzeptiere. Sie geben einen Anstoß zur Entwicklung des „Ich“.

Aluminium metallicum Aluminium
Führung durch Selbstvergessenheit
Aluminium ist ein Metall der Gegensätze.
Einerseits ist es ein vollwertiges Metall: es besitzt eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit ( nur Gold, Silber und Kupfer leiten besser), ist verformbar und glänzt wie Silber, hat eine Beziehung zu Wärme.
Andererseits findet man praktisch kein reines Aluminiummetall in der Erde, lediglich in mikroskopisch kleinen Nuggets bis 1 mm Größe. Es wiegt sehr wenig, Eisen ist dreimal so schwer. Seinen metallischen Glanz verliert es bei Luftkontakt praktisch sofort, es oxidiert mit einer grauen Schicht, wird dadurch aber auch wirksam vor Korrosion geschützt.
In der Erde kommt Aluminium praktisch ausschließlich in vielen verschiedenen chemischen Verbindungen vor. Deshalb konnte auch erst im 19. Jahrhundert die Existenz von Aluminium nachgewiesen werden.
In der Erdkruste ist es das am häufigsten vorkommende Metall, in der Erdhülle (also zusätzlich zur Erdkruste in Gewässern, Luft und Biosphäre) ist es nach Sauerstoff und Silicium das dritthäufigste Element. Als Aluminiumoxid ist es ein Teil des Bodens, der uns ernährt: die sogenannte Tonerde, mit welcher Wasser und Nährstoffe im Boden gehalten werden, besteht zu großen Teilen aus verschiedenen Aluminiumoxiden. So weich sich Tonerde anfässt, so hart wird Aluminiumoxid in seiner Erscheinungsform als Korund: mit Mohshärte 9 ist es beinahe diamanthart, genutzt als Schleifmittel in der Industrie. In der kristallinen Form bilden sich aus Korund die Edelsteine Rubin und Saphir. Aluminium ist nach Stahl der zweitwichtigste metallische Werkstoff der Industrie. Obwohl es so leicht ist, besitzt es eine hohe spezifische Festigkeit. Bei gleicher Bauart wiegt ein Werkstück aus Aluminium nur die Hälfte wie eines aus Stahl. Auch können mit Aluminium viele andere Metalle legiert werden, um bestimmte Eigenschaften zu verstärken oder zu unterdrücken. Es ist also eigentlich allgegenwärtig und trotzdem eigentlich gar nicht da. Aluminium ist völlig aufgegangen in der Dienstbarkeit für diese Welt. Es hat sich so sehr verbunden, dass es kaum noch als Individuum gefunden werden kann.
Sich selbst vergessen, um anderen zum Blühen und Gedeihen zu verhelfen: man meint beinahe, eine Form von spiritueller Aufgabe in solchem Verhalten zu entdecken. Die Wesenheit Aluminium scheint die Erde und ihre Lebensformen sehr zu lieben, denn sie schenkt sich ihr fast vollständig hin.
Wenn man als Mensch für seinen Lebensweg ähnliche Entscheidungen trifft, kann das als Ausdruck tief empfundener Hingabe angesehen werden. Wahrscheinlich ist es ein wichtiger Schritt in unserer langen Seelenentwicklung, die weitgehende Selbstaufgabe zu erfahren. Es ist wie ein Erinnerungsreflex an Zeiten und Zustände, in denen wir noch als Gruppeneinheit existierten. Es zählte damals nicht das Erleben des Individuums, sondern das Wohlbefinden der Gruppe, zu der man gehörte. Durch lange Zeiten hin haben wir uns als Menschheit in dieser Form weiterentwickelt. Heutzutage ist es aber ein Rückschritt, das eigene Individuum einfach auszublenden. Als Menschheit sind wir eigentlich schon an einem Punkt angekommen, an dem jeder und jede sich in der eigenen Verschiedenheit voneinander wahrnehmen kann und soll.
Für autoritäre und rückwärtsgewandte Gruppen ist es aber natürlich äußerst praktisch, wenn es ein Ideal der Dienstbarkeit gibt, dem sich manche Individuen gerne hingeben. So bleibt für die anderen Mitglieder viel mehr Raum für Selbstverwirklichung.
Als Beispiele mögen hier das überlieferte Verhältnis von Männern und Frauen (Hausarbeit verlangt eine Menge Hingabe an unsichtbare Dienstbarkeit) oder das Verhalten in den meisten patriarchal-religiösen Gemeinschaften (Gehorsam und Dienstbarkeit als spirituelle Ideale der gläubigen Masse und das Recht auf Präsentation und Versorgung für einige Wenige) stehen.
Sowohl in seiner stofflich-physischen Wirkung wie auch in der feinstofflichhomöopathischen Wirkung entsteht durch Aluminium und seine verschiedenen Verbindungen eine Verlangsamung. Das Grundsymptom von Aluminium ist die Verlangsamung, die Passivisierung.
-Magensäurereduzierende Medikamente funktionieren auf der Basis von Aluminium.
-Schweißdrüsen und kleine blutende Wunden bei der Rasur werden verschlossen durch die adstringierende Wirkung von Alaun, einem Kalium-Aluminium-Sulfat.
-Viele enzymatische Vorgänge des Säugetierorganismus können durch Aluminium und seine Verbindungen blockiert oder verlangsamt werden.
-Die Diskussion um das Risiko einer Alzheimer-Demenzerkrankung durch erhöhte Zufuhr von Aluminium wird engagiert geführt, noch gibt es keine schlüssigen Erklärungen für das Auftreten der senilen Plaques im Gehirn. (Diskussionsbeitrag: Ein Impfantigen wird an Tonerdepartikel gebunden und in die Blutbahn, also sofort in das intimste Körperinnere gegeben - keine Gelegenheit zum Handeln für die Immunabwehr. Tonerde besteht zu großen Teilen aus Aluminiumoxiden.)
-Durch sauren Regen erhöht sich die Aluminiumaufnahme von Pflanzen, die daraufhin verkümmert wachsen. Es werden inzwischen Sorten mit Resistenz gezüchtet.
-Das homöopathische Mittelbild umfasst Symptome wie Vergesslich keit, Abstumpfung, brütendes Insichgekehrtsein, Konzentrationsstörungen und ähnliches.
Aus ahnenmedizinischer Betrachtung entsteht also ein Bild von Selbstaufgabe und Dienstbarkeit, allerdings nicht in seinem versorgenden, „weiblichen“ Aspekt, sondern in der Führungsachse, denn wir sprechen ja hier von einem Metall. Führung durch Selbstvergessenheit macht eine Menge Entwicklung für Andere möglich. Solange man kein Problem damit hat, als Individuum vergessen zu werden, ist also alles in Ordnung.
Dahinter versteckt sich natürlich eine Verweigerung. Nichts und niemand in unserer Welt kann sich einer Entwicklung entziehen, alles wächst und verändert sich ständig. Übernehme ich also die Führung in einer Entwicklung dadurch, dass ich meine Individualität ausblende, wird meine eigene Entwicklung durch Andere bestimmt. Ich folge deren Bedürfnissen - freiwillig oder weil es von mir erwartet wird. Ist der dadurch entstehende Gewinn für mich groß genug, werde ich zufrieden sein. Trotzdem wird die individuelle Entwicklung ausgeblendet und die unbewussten vitalen Aspekte der Persönlichkeit werden um die verpassten Möglichkeiten der Selbsterfahrung trauern.
Solche Gefühle verschwinden nicht einfach, nur weil die derzeitigen gesellschaftlichen Umstände solches Verhalten belohnen. Wenn wir an unserem Lebensende eine Bilanz der Erfahrungen und Erlebnisse ziehen, kann es sein, dass Bitterkeit als Erbe weitergereicht wird. Die Treue und Liebe der Nachkommen versucht dann möglicherweise ganz unbewusst, durch das Ausleben der bitteren Gefühle eines solchen Lebensentwurfs eine Verbindung herzustellen.
Im erlösten Aluminium-Führungszustand bin ich in der Lage, meine Lebenskraft und Lebensweisheit ohne jeden Hader Anderen zur Verfügung zu stellen. Ich kenne dann meine Individualität und es macht mir nichts aus, wenn sie zeitweilig nicht in Erscheinung treten kann. Ich weiß jederzeit, wann es genug ist. Ich bin beinahe diamanthart und kann, wenn es mir richtig erscheint, als kostbarer Rubin oder Saphir in Erscheinung treten.
Im männlichen Ahnenfeld:
Für deine Frage lenkt dich deine innere Führungskraft zu den Bedürfnissen und Zuständen deiner Umgebung. Die Lösung scheint darin zu liegen, sich an die Umgebung anzupassen, in der Gemeinschaft aufzugehen und aus einem Gruppengeist heraus zu handeln bzw. zu entscheiden. Möglicherweise entsteht daraus eine große gemeinsame Kraft. Es hängt von deiner Frage ab, ob es sinnvoll ist, sich als Teil eines Gruppenkörpers zu definieren. In einem Gruppenkörper gerät zwangsläufig vieles der eigenen Individualität in den Hintergrund. Zum Thema deiner Frage strömt dir jedenfalls aus deinem männlichen Ahnenfeld die Erfahrung solcher Lösungen zu. Nach der Entscheidung, sich von der Gruppe führen zu lassen, ist man in gewissem Maß davon befreit, eigene Entscheidungen zu fällen. Diese entstehen nur aus dem jeweiligen Gruppengeist. Wie diese Entscheidungen getroffen werden, hängt selbstverständlich von Art und Ziel dieser Gruppe ab.
Nehmen wir zum Beispiel eine der vielen politischen Gruppierungen der Vergangenheit: die französische Revolution im 18. Jahrhundert, die kommunistischen Parteien im zaristischen Russland des beginnenden 20. Jahrhunderts, die Widerstandskämpfer im 2. Weltkrieg, uvm. Entstanden sind sie alle, um gegen eine unerträgliche Diktatur anzukämpfen. Mit Gruppeneinheit kämpften sie - erfolgreich - gegen den Feind. Mit ganzem Herzen gehörte man zu „seiner“ Gruppe. Gleichzeitig gab es aber das individuelle Leben, die eigene Familie und Liebe, all das hatte sich oft genug dem Gruppenziel unterzuordnen. Und nicht selten entstand im Lauf der Zeit in solcher Gruppe Willkür, gegen die sich ein innerer Widerstand bildete. So kann es sein, dass die wahren Gefühle unterdrückt oder verdrängt wurden und sich bewusst oder unbewusst in das Erbgut einprägten.
Im unerlösten Aluminium-Führungszustand entsteht aus der Selbstvergessenheit deshalb eine Unklarheit über die eigene Identität. Man lebt wie im Traum nach den Wünschen Anderer, deren „Diktat“ man innerlich hört. Gleichzeitig enttäuscht man dadurch legitime Bedürfnisse der eigenen Angehörigen nach Zuwendung und Führung. Man gerät in einen selbstmitleidigen Jammer, weil es scheinbar keinen Ausweg gibt. Solch ein Ausweg war ja unter Umständen auch lebensgefährlich, wenn man an oben genannte Gruppen denkt.
Prüfe also, in wie weit solche Verhältnisse zum Thema deiner Frage aus deiner Familiengeschichte bekannt sind. Sollte dieses Geschehen schon lange zurück liegen, ist es möglicherweise nur noch die Stimmung, sich „leider“ der Gruppe anpassen zu müssen und darüber kräftig schimpfen zu müssen. Akzeptiere die Erfahrungen deiner Ahnen, auch wenn du meinst, dass es Alternativen gegeben hätte.
Sollten die Erfahrungen deiner Ahnen zu diesem Thema positiv gewesen sein, wird dir die Kraft der Gruppeneinheit und des selbstvergessenen Dienens als Führungskraft geschenkt.
Auf der Torwächter-Position:
Der Kern deiner Frage verlangt von dir eine Stellungnahme zum Thema Individualität. Traust du dich, „eigenwillig“ zu sein? Musst du dich gegen Ansprüche oder Wünsche von Anderen zur Wehr setzen? Vielleicht bist du dir auch nicht ganz sicher, wie weit es in Ordnung ist, was du vorhast.
Es scheint eine langdauernde Anpassung an die Wünsche oder Vorgaben deiner Umgebung zu geben, ob nun genau zum Thema deiner jetzigen Frage oder sowieso ganz allgemein. Der Kernkonflikt heißt für dich im Moment Selbstvergessenheit.
Sei dir bewusst, dass es sowieso nur auf deine ureigene Individualität ankommt. Niemand kann letztendlich durch Anpassung lernen und reifen.
Die Befriedigung der Bedürfnisse von Anderen ist ein schmaler Grat.
Der Ausgleich sollte stimmen! Am Ende deines Lebens wirst du nicht danach beurteilt, wie dienstbar du vielleicht warst, sondern wieviel Lebenserfahrung du deinem Seelenweg zufügen konntest. Dienstbarkeit kann selbstverständlich ein Teil der Erfahrungen sein, und sie ist wichtig und notwendig. Aber wenn es auf Kosten der eigentlichen Seelenentwicklung geht, entsteht Kummer und Zorn. Vertrödle deine Lebenszeit nicht mit Bravsein! Dafür gibt es keine Fleißpunkte auf dem Seelenkonto. Traue dich, deine ureigenen Bedürfnisse und Entscheidungen zu finden.
Solltest du aber bereit sein, für dein Anliegen deine eigenen Bedürfnisse hintan zu stellen, wirst du in der Kraft der Gruppe große Schritte gehen können.
Im weiblichen Ahnenfeld:
Die Versorgungskraft für deine Frage läuft durch den Filter der Bedürfnisse von Anderen. Deine weiblichen Ahnen haben zu deinem Thema Erfahrungen mit Anpassung gemacht. Vielleicht heißt ihre genetische Botschaft an dich, dass es wichtig ist, nicht aus der Reihe zu tanzen, um der großen Gemeinschaft nicht zu schaden. Prüfe nun, ob diese Haltung auch für dich stimmig ist. Gibt es Frieden in dieser Lösung? Oder bleibt doch der Kummer über mangelnde Selbstverwirklichung als Kerngefühl übrig?
Gerade von Frauen wurde jahrhundertelang erwartet, sich dem „großen Ganzen“ zu opfern durch Dienstbarkeit. Erst seit kurzer Zeit ist es in unserer westlichen Welt selbstverständlich, dass auch eine Frau einen Beruf ergreifen kann - und schon längst steckt auch darin schon wieder ein Kern aus Dienstbarkeit: nun muss man eben auch noch das Berufsleben erfolgreich managen, zusätzlich zu Familie und Haushalt.
Es ist sehr mühsam, sich solchen „uralten“ Rollenbildern zu widersetzen. Dazu gehört Mut und Kraft. Dein weibliches Ahnenfeld scheint beim Thema deiner Frage stark an solche Verhältnisse erinnert zu werden.
Wenn deine innere Versorgungskraft positive Energien beim Thema Selbstvergessenheit für dich bereithält, wirst du mit Freude die rund um dich bestehenden Bedürfnisse erkennen und mit dem Thema deiner Frage verbinden können.
In der persönlichen Ebene:
Deine Frage konfrontiert dich mit deinen bisherigen Entscheidungen. Du hörst innerlich, was man von dir erwartet. Hast du bisher versucht, diesen Erwartungen zu genügen? Oder hast du gezielt probiert, genau das Gegenteil zu tun? Beides lässt dir nicht wirklich deine Freiheit. Es ist mühsam, alle Erwartungen und inneren Stimmen auszublenden, um herauszufinden, was man tatsächlich wirklich selbst will und was dem eigenen Wachstum dienlich ist. Aber genau das wird offenbar jetzt von dir erwartet. Falls du dir selbst dafür grollst, bisher einen scheinbar „falschen“ Weg genommen zu haben, akzeptiere es einfach als Erfahrung. Wie heißt es so schön? Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.
Jammern und Klagen darf man - eine Zeit lang. Es ist wichtig, diese Gefühle zum Ausdruck zu bringen - mach es laut und deutlich. Du hast eine tiefe Erfahrung zum Thema Anpassung hinter dir. Und anschließend werden jetzt die Verhältnisse neu sortiert.
Selbstvergessenheit entsteht im gesunden Sinn dann, wenn man genau das tut, was zur Zeit das Richtige ist. Dann gibt es Kraft und Freude und die Zeit vergeht wie im Flug.
Selbstvergessenheit als Konzept verursacht früher oder später eine Art von „Kater“, wenn man daraus wieder aufwacht.
Selbstvergessenheit am Ende eines Lebens der Dienstbarkeit für Andere kann, wenn es sehr verboten war, eigenwillig zu sein, in die Demenz führen - die ultimative Selbstvergessenheit.
Erobere dir in deinem Thema „dich selbst“!
Dann
-hast du die Freiheit, die richtige Entscheidung für deine persönliche Entwicklung zu treffen.
-bleibst du verbunden mit deiner Gruppe, obwohl du eigene Entscheidungen fällst.
-findest du das nötige Selbstvertrauen für deinen individuellen Weg.
In der Seelenebene:
„Selbstvergessenes Dienen ist der schnellste Weg zu Gott“. Es steckt viel Wahrheit in diesem Satz. Leider wird er meistens nur imitiert:
-Von den jeweiligen Machthabern gern umgedeutet zum Zweck der optimalen Ausbeutung der Arbeitskraft von Schutzbefohlenen.
-Von den Suchern und Sucherinnen dieser Welt als scheinbar schnelle Lösung bei der Suche nach dem Ausstieg aus diesem „Jammertal“.
Dabei sollten wir inzwischen verstanden haben, dass es nur durch echte Selbstverwirklichung dauerhaften Fortschritt auf dem Seelenweg geben kann.
Es kommt auf dich an! Nicht auf dein Bravsein oder deine Folgsamkeit, sondern auf genau deine Kreativität und Individualität. Deine persönliche Seele soll aufwachen und mithelfen im großen Spiel um diese Welt. Das geht aber nur, wenn du zufrieden mit dir und deiner Umwelt bist, wenn du fühlen kannst, dass alles in der Vergangenheit erlebte ein Teil deines Wegs zum Aufwachen war - und immer noch ist. Dann kannst du die bitteren Erfahrungen der Selbstverleugnung in Frieden loslassen.
Vertraue darauf, dass alle deine Wünsche irgendwie sinnvoll sind.
Du hast diesen wunderbaren Körper bekommen, um damit Erfahrungen zu sammeln - nutze deine Zeit. Selbstverständlich wirst du versuchen, absurde Wünsche in ihrer Botschaft zu verstehen. Manchmal muss das Unterbewusstsein eben recht laut werden, um sich bemerkbar zu machen. Sortiere das alles mit Vernunft, aber verfalle nicht in den Fehler, es allen (auch nicht den göttlichen Sphären) recht machen zu wollen.
Dann wird es ganz leicht, sich selbst zu vergessen. Innerlich ist man nämlich „bei sich angekommen“, man kann jederzeit neu bestimmen, was richtig und wichtig ist - ohne sich zu verbiegen. Dann kann deine Seele strahlen wie ein Rubin oder ein Saphir.
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