Kitabı oku: «Wassertrinken wirkt Wunder»

Yazı tipi:

F. Batmanghelidj
Wassertrinken wirkt
Wunder
Erfolgsberichte von chronisch Kranken


VAK Verlags GmbH

Kirchzarten bei Freiburg

Titel der amerikanischen Originalausgabe:

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung des Verlags

Teil I: Einleitung

Der Neurotransmitter Histamin: Eine neue Sichtweise

Dem Wassermangel vorbeugen, um Krankheiten vorzubeugen

Was die Pharmaindustrie anrichtet

Beschwerden und Krankheiten, die durch Wassermangel verursacht werden können

Hinweise zu vertiefender Lektüren

Teil II: Erfahrungsberichte

Von der heilenden Kraft des Wassers

Teil III: Anhang

Über den Autor

Vorbemerkung des Verlags

Die in diesem Buch vorgestellten Informationen und Empfehlungen zur Versorgung des Körpers mit Wasser beruhen auf persönlichen Erfahrungen und auf umfangreichen Untersuchungen des Autors zum Thema.

Der Autor erteilt hier keine individuellen medizinischen Ratschläge, er empfiehlt keine Medikamente und fordert nicht dazu auf, verordnete Medikamente gegen den Rat des behandelnden Arztes abzusetzen – weder direkt noch indirekt. Die Absicht des Autors besteht einzig darin, auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Mikroanatomie und der molekularen Physiologie über die Bedeutung des Wassers für die Gesundheit aufzuklären. Er möchte seinen Beitrag dazu leisten, dass die Öffentlichkeit über die gesundheitsschädlichen Wirkungen der chronischen Austrocknung informiert wird.

Dieses Buch ist kein Ersatz für fundierte medizinische Beratung durch einen Arzt. Es ist im Gegenteil sehr erwünscht, dass man mit seinem Arzt über die Aussagen des Buches spricht. Wer die hier gegebenen Empfehlungen anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Man sollte sich dabei genau an die Anweisungen halten. Ernstlich erkrankte Menschen mit einer längeren Krankengeschichte und Patienten in ärztlicher Behandlung, besonders solche mit schweren Nierenerkrankungen, sollten die hier angebotenen Informationen nur unter Aufsicht ihres Arztes anwenden. Verlag und Autor können für die Anwendung der in diesem Buch beschriebenen Verfahrensweisen und Empfehlungen keine Garantie und keine Haftung übernehmen.

In den Erfahrungsberichten amerikanischer Patienten werden Namen von Medikamenten erwähnt; die amerikanischen Bezeichnungen wurden beibehalten, da es im Zusammenhang mit der „Wasserkur“ kaum von Bedeutung ist, welche Medikamente es genau waren, die den Betroffenen nicht geholfen haben.

Neben dem vorliegenden gibt es fünf weitere Bücher von Dr. Batmanghelidj über die gesundheitliche Bedeutsamkeit des Wassertrinkens:

– Wasser – die gesunde Lösung

– Sie sind nicht krank, Sie sind durstig

– Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs

– Wasser hilft

– Rückenschmerzen und Arthritis

Jedes dieser Bücher steht für sich selbst und kann ohne Kenntnis der anderen gelesen werden. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte, kreisen aber alle um das gleiche Thema. Leserinnen und Lesern der früheren Bücher von Dr. Batmanghelidj wird hier daher einiges Bekannte begegnen, da die grundsätzlichen Aussagen zur Wichtigkeit des Wassertrinkens natürlich gleich bleiben.

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte aus dem deutschsprachigen Raum sind im Internet unter www.wassertrinken.de nachzulesen.

Dieses Buch ist unserem Schöpfer in Ehrfurcht,

Demut, Hingabe und Liebe gewidmet.

* * *

In Erinnerung an meine Mutter Lila.

Sie lehrte mich in meiner Kindheit die moralischen Werte der

Wahrheit, der Ehrlichkeit, der Integrität und der Empathie.

F. B.

TEIL I


Einleitung

Es gibt eine bahnbrechende medizinische Erkenntnis, die unsere medizinischen Fakultäten und andere Organisationen des Gesundheitswesens der Öffentlichkeit vorenthalten: die Entdeckung, dass unbeabsichtigter chronischer Wassermangel im menschlichen Organismus die vorrangige Ursache für Schmerzen und Krankheiten ist (möglicherweise auch für Krebs). Der Grund, weshalb traditionell vertrauenswürdige Einrichtungen diese wissenschaftliche Erkenntnis ignorieren, ist meiner Ansicht nach der: Es wäre nicht von Vorteil für sie.

Wir haben bis vor kurzem nicht verstanden, dass der menschliche Organismus im Inneren der Körperzellen an Wassermangel leiden kann, obwohl es fast überall reichlich und praktisch kostenlos Wasser gibt. Stellen Sie sich einmal vor: Mehr als einhundert Jahre lang wurde ernsthafte wissenschaftliche Forschung betrieben zu der Frage, aus welchen gelösten Substanzen der Organismus zusammengesetzt ist. Dabei wurden aber die weitreichenden Komplikationen, die Wassermangel im Organismus auslöst, völlig übersehen. Wassermangel tritt ein, wenn gut „bewässerte“ Zellen sich in ausgetrocknete Zellen verwandeln, weil sie nicht genug Wasser bekommen; sie ähneln dann saftigen Pflaumen, die zu Dörrpflaumen werden. Dies passiert auch dann, wenn dem Körper wasserentziehende Getränke zugeführt werden, wie sie heute mehr und mehr auf dem Markt sind.

Der nach und nach austrocknende Organismus kann nicht mehr richtig funktionieren und zeigt Wassermangel an – die Symptome dafür bezeichnen wir gewöhnlich als „Krankheiten“ oder als „Syndrome“ mit unbekannter Ursache. Und seitdem die Struktur des menschlichen Erbgutes, der DNS, identifiziert wurde, geben wir gerne den Genen die Verantwortung für gesundheitliche Probleme. Dabei machen wir uns nicht klar, dass mit dem Austrocknen einer Zelle von innen heraus auch der Kern in dieser Zelle, die DNS, geschädigt wird.

Zweiundzwanzig Jahre Forschung haben mich zu der bahnbrechenden Erkenntnis geführt, die ich in meinen Büchern der Öffentlichkeit mitteile. Anfangs habe ich versucht, die Ärzteschaft dazu zu bewegen, meine Informationen zur Kenntnis zu nehmen und in ihre Behandlungsverfahren einzubeziehen. Mein aufrichtiger Enthusiasmus und meine Hoffnung erwiesen sich als Naivität. Mein Vorschlag – den Wassermangel des Organismus mit Wassertrinken zu behandeln statt mit chemischen Medikamenten – war anscheinend nicht kompliziert genug, um die Patienten zu beeindrucken und den Ärzten zur Ehre zu gereichen. Außerdem würde dieser neue Behandlungsansatz die Krankheiten nicht aufrechterhalten (und damit den Ärzten über einen längeren Zeitraum Geld einbringen). Denn wenn die Patienten wüssten, dass viele ihrer Gesundheitsprobleme auf unzureichende Wasseraufnahme zurückzuführen sind, hätten sie keinen Anlass mehr, erneut zum Arzt zu gehen. Aus diesem Grund haben die an medizinische Einrichtungen gebundenen Ärzte in ihrer Mehrzahl diese bahnbrechende medizinische Erkenntnis nicht anerkannt. Sie haben darauf mit Schweigen reagiert und mich so dazu veranlasst, meine Informationen auf direktem Weg an die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Gesellschaft muss vor der derzeit vorherrschenden (ich schreibe dies im Jahr 2003) Missachtung derjenigen Symptome des menschlichen Organismus, die auf anhaltende Austrocknung hinweisen, gewarnt werden. In den aktuellen diagnostischen Verfahren, die die festen Bestandteile des Blutes messen, wird dieser Wassermangel innerhalb der Zellen nicht berücksichtigt. Die Blutbildung ist so angelegt, dass das Blut immer dieselbe Zusammensetzung hat, selbst wenn andere Gewebe einen Teil ihrer Reserven opfern müssen, um dies zu erreichen. Wenn von außerhalb des Körpers, das heißt durch Trinken, nicht genügend Nachschub kommt, wird Wasser aus weniger aktiven Körperzonen abgezogen und dazu eingesetzt, die Konsistenz des Blutes aufrechtzuerhalten.

Werden die nach und nach austrocknenden Zellen in den betroffenen Bereichen des Organismus ineffizient und verursacht dies Symptome, die auf Wassermangel hindeuten, so spricht die moderne Medizin von „Krankheiten“. Dafür hat sie Behandlungsmethoden erfunden, die auf giftigen Chemikalien beruhen, anstatt die physiologischen Ursachen für diesen Mangel an Wohlbefinden als Folgen von Wassermangel zu identifizieren. Es ist schon schlimm genug, wenn der Körper unter Austrocknung zu leiden hat – oft wird er dann von der modernen Medizin auch noch mit giftigen Chemikalien überlastet.

Meiner Auffassung nach geht es hier in erster Linie um Geld. Dieser finanziell einträgliche Umgang mit Beschwerden, die durch Wassermangel verursacht sind, hat im letzten Jahrhundert das Wachstum des „Krankheitswesens“ finanziert („Gesundheitswesen“ kann man das nicht nennen). Dieses gedeiht mit Hilfe von Menschen, die zwar frei von Symptomen sind, aber krank bleiben: Sie verwenden chemische Substanzen, um die zahlreichen Schreie ihres Körpers nach Wasser zu unterdrücken. Auch aus diesem Grunde wird die Gesellschaft meiner Ansicht nach von horrenden Krankheitskosten erdrückt, die bei uns in den USA zum Beispiel jährlich um 12 Prozent steigen.

Versicherungsgesellschaften erhöhen ständig ihre Beiträge, während sie gleichzeitig Einschnitte bei den Versicherungsleistungen machen. Es ist kein Wunder, dass es in den USA derzeit 40 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung gibt – und das im Land des Überflusses, das auch ein Land schamloser selbstsüchtiger Maßlosigkeiten ist. (Ich erinnere an die Presseberichte über Vorstandsvorsitzende, die sich jahrein, jahraus Millionen in die eigenen Taschen zahlten, obwohl ihre Unternehmen um das Überleben kämpfen mussten.)

Das „Krankheitswesen“ macht da keine Ausnahme, mit dem Unterschied, dass hier die Öffentlichkeit zahlen muss, egal was gefordert wird. Keiner muss einen Wagen kaufen, der zu teuer ist, aber wir sind gezwungen, die hohen Beiträge für Dienstleistungen im Gesundheitswesen zu zahlen – so unvernünftig es auch sein mag. Die gute Nachricht, die ich mitteilen kann, ist die wissenschaftliche Tatsache, dass die gründlich erforschte Gesundheitsinformation, die in einem Glas Wasser enthalten ist, diesen Trend umkehren wird. Einer nach dem anderen werden die Menschen Wasser als grundlegendes Heilmittel für die meisten ihrer Gesundheitsprobleme erkennen.

* * *

In einer Fachzeitschrift für Magen-Darm-Erkrankungen (Journal of Clinical Gastroenterology) wurde im Juni 1983 mein Bericht darüber veröffentlicht, wie ich insgesamt mehr als dreitausend Menschen, die an Magengeschwüren litten, mit nichts anderem als mit einfachem Leitungswasser heilen konnte. Aus dieser Erfahrung lernte ich, dass die von mir behandelten Menschen alle Durst hatten; ich deckte das Phänomen auf, dass „Schmerzen“ im Organismus oft einfach nur Zeichen für Durst sind (die man aber gerne als Krankheitssymptome bezeichnet).

Die New York Times berichtete in ihrem Wissenschaftsteil ebenfalls darüber und dieser Artikel wurde auch in einer großen Anzahl anderer Zeitungen gleichzeitig veröffentlicht. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, aber man behandelt Sodbrennen immer noch mit starken Antihistaminika oder Antazida (Arzneimittel gegen allergische Reaktionen oder Magensäure bindende Arzneimittel). Der Grund dafür ist, dass sich kein Geld machen lässt, wenn man einem Patienten mit Schmerzen nur das Wassertrinken verordnet: Wasser könnte die durch Wassermangel verursachten Schmerzen heilen, aber Medikamente machen den Patienten zu einem Goldesel für das „Krankheitswesen“. Das klingt vielleicht zynisch, aber ich habe gute Gründe anzunehmen, dass dies die vorherrschende Denkweise ist.

Ich habe mich daran gemacht, den wissenschaftlichen Beweis für meine Entdeckung zu erbringen, dass Schmerzen Zeichen für Wassermangel im Organismus sind. Ich habe mich gefragt, warum die Pharmaindustrie darauf bestand, Magengeschwüre mit sehr starken Antihistaminika zu behandeln. Ich ging der Frage nach, welche Beziehung zwischen Histamin und Schmerzen besteht.

Ich forschte zu diesem Thema an der Universität von Philadelphia, an der ich dank Professor Michael Litt den Status eines Gaststipendiaten erhielt. Eines der Interessengebiete von Professor Litt war die Struktur von Schleim. Als er von meiner Forschung über Schmerzen und Wasser hörte, begriff er plötzlich den Sinn, der hinter der Struktur von Schleim steckt. Schleim besteht aus 2 Prozent festem Stützgerüst und 98 Prozent Wasser, das in den Maschen des Stützgerüsts eingeschlossen ist und zurückgehalten wird. Er begriff, dass die biologische Funktion hinter dem Aufbau von Schleim die einer Feuchtigkeitsschicht ist, die die der Luft ausgesetzten Schleimhäute vor Austrocknung schützt. Bis dahin hatten sich alle Spezialisten für Schleim auf die 2 Prozent fester Bestandteile im Schleim konzentriert und vergessen, sich nach der Bedeutung des in dieser Struktur eingeschlossenen Wassers zu fragen.

Zunächst verbrachte ich vier Jahre damit, manchmal bis zu achtzehn Stunden täglich wissenschaftliche Artikel sowie Kongressberichte über Neurotransmitter oder Bücher über Biophysik zu lesen, um die Beziehung zwischen Wasser und Leben zu verstehen. Ich war davon überzeugt, dass sich die Antworten nur in diesen Veröffentlichungen finden ließen, nicht aber in den medizinischen Fachzeitschriften. Und ich sollte Recht behalten.

Ich stellte einen schwerwiegenden Fehler im medizinischen Verständnis des menschlichen Organismus fest: Es sind nicht die festen Bestandteile, die sämtliche Funktionen des Organismus regulieren; es ist vielmehr das Wasser, das all die festen Bestandteile, die im Blut zirkulieren, auflöst und die Energie für die chemischen Reaktionen sämtlicher Funktionen des Organismus stellt. Kurz gefasst ist Wasser der wesentliche Regulator. Alles andere ist ihm untergeordnet. Instinktiv wussten wir dies bereits, aber den in der Medizin Tätigen erzählt man etwas anderes.

Unser medizinisches Wissen stützt sich auf falsche Annahmen über Wasser. Das ist der Grund dafür, dass wir ein „Krankheitswesen“ und kein der Krankheit vorbeugendes Gesundheitswesen haben. Ein solches Gesundheitswesen kann nur durch wissenschaftliche Forschung im Bereich der Physiologie entstehen und nicht dadurch, dass dem Organismus giftige chemische Substanzen verabreicht werden.

Im September 1987 hielt ich den Eröffnungsvortrag bei einer internationalen Konferenz über Krebs. In diesem Vortrag erklärte ich, warum Schmerzen einer der zahlreichen Schreie des Organismus nach Wasser sind und warum die hauptsächliche Ursache für Schmerzen und Krankheiten unbeabsichtigter chronischer Wassermangel ist. Mein Artikel Pain: A Need for Paradigm Change [auf Deutsch etwa: Schmerz: Warum ein neuer Ansatz notwendig ist) wurde in der September/Oktober-Ausgabe 1987 des Journal of Anticancer Research veröffentlicht. Das Journal of Anticancer Research ist eine angesehene und viel gelesene Fachzeitschrift auf dem Gebiet der Krebsforschung. Ich wurde gebeten, meinen Vortrag zu halten, nachdem meine wissenschaftliche Begründung für den neuen Ansatz von dem damaligen Leiter der Abteilung für Tumorbiologie an der Universität London einer fachlichen Beurteilung unterzogen worden war. Es wurde eine Konferenz einberufen, um anderen Krebsforschern diese neuen Informationen vorzustellen.

Das wissenschaftliche Sekretariat der 3. interdisziplinären Konferenz über Entzündungen erfuhr von meinen Erkenntnissen zu Histamin als Neurotransmitter, der für die Wasserregulierung im menschlichen Organismus zuständig ist. Ich wurde eingeladen, meine Ansichten 1989 auf der Konferenz in Monte Carlo vorzustellen. Es folgt die Kurzfassung meines Vortrags, aus der hervorgeht, warum Wasser ein besseres natürliches Antihistaminikum ist als alles, was die Pharmaindustrie zu bieten hat.

Der Neurotransmitter Histamin:
Eine neue Sichtweise

Von Dr. med. F. Batmanghelidj (Foundation For The Simple in Medicine)

Kurzfassung: Fortschritte in der Histaminforschung zeigen, dass Histamin ein Neurotransmitter, Neuromodulator und Osmoregulator des menschlichen Organismus ist. Das Durstgefühl ist ein unzuverlässiger Indikator für den Zustand eines chronischen Wassermangels in den Zellen des menschlichen Organismus ist. (Das Verhältnis von extrazellulärem zu intrazellulärem Wassergehalt des Organismus verschiebt sich in der Lebensphase zwischen zwanzig und siebzig Jahren nachweislich von 0,8 auf fast 1,1.) Demgegenüber hat sich die große Bedeutung von Histamin für die wesentlichen Funktionen der Osmoregulation und der Entstehung des Durstgefühls im Organismus erwiesen. Histamin spielt beim Auslösen des zellulären Kationenaustauschs eine Rolle, der offensichtlich zum Austausch von Wasser im Zellstoffwechsel hinzukommt. Darüber hinaus ist Histamin ein Modulator der Funktion der Lymphozyten, deren Funktionen durch die H1- und H2-Aktivierung verschiedener Untergruppen von Lymphozyten mit einer nicht zufälligen Verteilung von Histaminrezeptoren integriert werden. Der Anstoß von Histamin zur Regulierung des Wassergehalts des Organismus und der Wasseraufnahme führt zum Freisetzen von Vasopressin, das wiederum durch die einem Duschkopf ähnliche Clusterperforation von 2 Angström, die einen Eintritt von einem Wassermolekül nach dem anderen in einer Richtung durch die Membran erlaubt, einen gesteigerten Wasserzufluss durch die Zellmembran hindurch ermöglicht. Diese Funktion hat eine besondere Bedeutung für die Aufrechterhaltung des auf die Mikrotubuli gerichteten Mikrostroms geringer Viskosität des axonalen Transportsystems. Außerdem scheint Vasopressin in gleich bleibenden Konzentrationen wie ein die Kortisonfreisetzung modulierender Faktor zu wirken. Bei der allgemeinen Inhibition der Funktionen des Immunsystems kann die Sekretion von ACTH eine Rolle spielen, während Histamin möglicherweise in die Modulation der neuroendokrinen Systeme eingreift, und zwar wahrscheinlich dann, wenn der Feedbackmechanismus von ACTH unterbrochen ist. Neben Sauerstoff ist Wasser die für das Überleben des Organismus wichtigste Einzelsubstanz, wobei Mundtrockenheit nicht das einzige Anzeichen für einen Mangel an „freiem Wasser“ im Organismus ist; vielmehr sollten auch Symptome, die zu einer übermäßigen histaminergen Aktivität führen (wie etwa chronische Schmerzen) ebenfalls als Indikatoren für einen unausgeglichenen Wasserhaushalt betrachtet werden. Die primäre physiologische Antriebskraft der histaminergen Neurotransmission, der serotonergen Neurotransmission (ein weiteres System, das bei der Wasserregulierung im Organismus und der Veränderung der Schmerzschwelle eine Rolle spielt) und von Angiotensin II zur Wasseraufnahme müssen anerkannt sowie vor und während der Beurteilung der klinischen Anwendung von Antihistaminika in Behandlungsverfahren berücksichtigt werden, vor allem deshalb, weil eine erhöhte Wasseraufnahme der einzige natürliche Prozess der Regulierung und Inhibition einer übermäßigen Produktion und Freisetzung von Histamin sein könnte. Die längere Verabreichung von Antihistaminika bei Magen-Darm- und psychiatrischen Erkrankungen, saisonalen Allergien, als Analgetika oder Antiphlogistika ohne eine strikte Beachtung der die Wasseraufnahme regulierenden Funktionen von Histamin – zu denen auch die Maskierung von Anzeichen des Wassermangels gehört – könnte schließlich die Ursache der Regulierung nach unten von Zellmembranrezeptoren sein sowie Integration und Gleichgewicht stören. Wahrscheinlich verschiebt sie auch die Funktion des Immunsystems in die dominierende Gegenrichtung und könnte damit für die Entstehung neuer und anhaltender physiologischer Steady-state-Situationen verantwortlich sein, die mit einem umfassenden und anhaltenden Wohlbefinden des Patienten unvereinbar sind.

Schlüsselbegriffe: Histamin, Schmerzen, Entzündung, Immunmodulation, Durst, Wasser

Quelle: Kurzfassungsband der 3. interdisziplinären wissenschaftlichen Konferenz über Entzündung, Antirheumatika, Analgetika, Immunmodulatoren, Monte Carlo (Fürstentum Monaco), 15.–18. März 1989 (Seite 37)

* * *

Wenn wir Histamin in seiner Rolle bei der Regulierung des Wasserhaushalts im Organismus betrachten, wird sich die gesamte Struktur der Medizin ändern und menschenfreundlich werden und die Physiologie wird den ihr gebührenden Platz einnehmen. Derzeit stellt die Medizinindustrie Histamin fälschlich als eine schädliche Substanz dar und stellt chemische Substanzen her, die Histamin beeinflussen und seine Wirkung blockieren. Sämtliche Medikamente, die als Schmerzmittel, Antiallergika, Antidepressiva und Tranquilizer eingesetzt werden, sind direkt oder indirekt sehr starke Antihistaminika. Dabei ist Wasser ein viel besseres Antihistaminikum als all diese Medikamente zusammen. Die Medizinindustrie kann gar nicht genug Forschung zu Histamin betreiben, um ihre Medikamente herzustellen – ohne die natürliche Rolle von Histamin im Organismus zu verstehen. Die Pharmaindustrie besitzt meines Wissens nicht ein einziges Medikament, das mit Wasser als natürlichem Antihistaminikum konkurrieren kann. Sämtliche Medikamente haben gravierende Nebenwirkungen, Wasser nicht. Gleichzeitig erfüllt es seine normalen Aufgaben – die die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Histamin zeitweise zu imitieren versuchen, bis dem Organismus wieder mehr Wasser zugeführt wird.

Vielleicht wird damit erkennbar, warum ich in meinem Fachgebiet ein weltweit anerkannter Forscher bin. Meine Erkenntnisse werden zwingend dazu führen, dass die zukünftige medizinische Forschung die Disziplin der Physiologie einbeziehen muss. Man wird dann verstehen, dass sämtliche Gesundheitsprobleme als „Mangelerkrankungen“ betrachtet werden müssen. Wasser wird ganz oben auf der Liste der Elemente stehen, die untersucht werden müssen. Sobald feststeht, welches Element in unzureichenden Mengen vorliegt und so das Gesundheitsproblem verursacht, braucht man nichts anderes zu tun, als den Mangel zu korrigieren. Glücklicherweise sind sämtliche Elemente, die der Organismus braucht, in den verschiedenen natürlicherweise vorkommenden Nahrungsmitteln enthalten. Deshalb sollte Nahrung letztlich als Medizin betrachtet werden, die eine bessere Gesundheit gewährleistet, vorausgesetzt, dass man sehr genau darauf achtet, was man isst.

Doppelblind-Studien mit zufällig ausgewählten Testpersonen eignen sich ausschließlich für giftige Chemikalien und nicht für die Erforschung von Mangelerkrankungen. Diese Forschungsmethoden sind ein Hindernis für die Forschung im Bereich der Physiologie oder der Ernährung. Der von mir vorgeschlagene Ansatz wird zu einem besseren Verständnis davon führen, wie man Erkrankungen vorbeugen kann. Es ist offensichtlich, dass sich alle durch Wassermangel verursachten Erkrankungen heilen lassen, ohne dass man den Patienten schadet.

Eine Studie zu Wasser als natürliches Heilmittel lässt sich nicht „doppelblind“ durchführen. Womit ließe sich Wasser wohl vergleichen? In jedem Fall äußert sich Wassermangel nicht in einem einzigen Symptom, sondern in einer Reihe gleichzeitig auftretender Probleme, die sich bei Verfügbarkeit von ausreichend Wasser zurückbilden. Die Lektüre der Briefe in diesem Buch wird verdeutlichen, was ich meine. Jedenfalls lässt sich der Ansatz der Pharmaindustrie in keiner Weise auf die Forschung zur Beurteilung von Wasser als natürliches Heilmittel anwenden. Sämtliche gegensätzlichen Behauptungen können die Anwendung von Wasser als wirksamstem natürlichem Heilmittel nur hinauszögern, zum Leidwesen der Öffentlichkeit und zur Erbauung der Pharmakonzerne. Die Pharmakonzerne können weitermachen und die Öffentlichkeit noch etwas länger mittels Werbung zum Konsum ihrer Produkte animieren.

Ich befinde mich in einer fortdauernden Auseinandersetzung mit der Ärzteschaft, einer Auseinandersetzung für eine einfache Änderung des Blickwinkels, die das gesamte System der medizinischen Ausbildung auf die höchste Stufe des Verständnisses des menschlichen Organismus katapultieren könnte. Zur Verdeutlichung dieser Auseinandersetzung möchte ich zwei Beispiele meiner Bemühungen hier vorstellen. Bei dem ersten Beispiel handelt es sich um meinen Brief an einen aufsteigenden „Stern“ der Harvard University. Im zweiten Beispiel zitiere ich kritische Zeitungsartikel, die ich auch schon in einem Beitrag über die Pharmaindustrie auf meiner Homepage wiedergab.

Dem Wassermangel vorbeugen, um Krankheiten vorzubeugen

E-Mail an Dr. Eisenberg, gesendet: Samstag, 30. November 2002

Betreff: Ihr Artikel „Die Wissenschaft der alternativen Medizin“ in Newsweek vom 30.11.2002

Sehr geehrter Herr Dr. Eisenberg!

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit wird normalerweise nicht so vorgestellt, dass sie ihre Gegner überzeugt. Es ist eher so, dass diese Gegner aussterben und eine heranwachsende Generation von Anfang an mit der Wahrheit aufwächst.“ Max Planck

Vor zwanzig Jahren begann ich Magengeschwüre mit Wasser zu behandeln. Im Laufe von zwei Jahren und sieben Monaten behandelte ich erfolgreich mehr als 3000 Fälle. Aus dieser Erfahrung lernte ich, dass die betreffenden Menschen in Wirklichkeit Durst hatten und dass wir Mediziner eine Ausdrucksform von Durst im menschlichen Organismus als Krankheit abgestempelt hatten. Zu dieser Schlussfolgerung kam ich auch deshalb, weil eine Reihe anderer Erkrankungen ebenfalls auf erhöhte Wasseraufnahme ansprach.

Mein Bericht über den Behandlungsprozess wurde im Juni 1983 als Leitartikel des Journal of Clinical Gastroenterology veröffentlicht. Anschließend machte ich mich daran zu beweisen, warum diese Menschen einfach nur durstig waren. Im September 1987 hielt ich bei einer internationalen Krebs-Konferenz einen Gastvortrag und erklärte den Ansatz der „Regulierung über gelöste Stoffe“ für überholt. Ich erklärte, dass die physiologischen Funktionen des Organismus in Wirklichkeit über das „Lösungsmittel“ (Wasser) reguliert werden. Ich erklärte weiter, dass Schmerzen und degenerative Erkrankungen (einschließlich Krebs) oft auf „unbeabsichtigten chronischen Wassermangel“ zurückgeführt werden könnten und dass all diese Erkrankungen Ergebnisse einer „Systemstörung“ (aufgrund des Fehlens von Wasser) seien. Als Beweis für meine Auffassung zeigte ich, dass Histamin tatsächlich ein Neurotransmitter ist, der für die Wasserregulierung und die Programme des Organismus zur Bewältigung von Austrocknung zuständig ist. Mein Vortrag wurde in der Ausgabe September/Oktober 1987 des Journal of Anticancer Research veröffentlicht.

1989 lud mich das wissenschaftliche Sekretariat der 3. interdisziplinären Konferenz über Entzündungen ein, meine Erkenntnisse zum Thema Histamin vorzustellen. Die Kurzfassung meines Vortrags sowie zahlreiche andere Beiträge zum Thema Molekularphysiologie und -pathologie von Wassermangel sind im Internet auf meiner Homepage www.watercure.com zu finden.

Es sieht nicht nur so aus, als ob meine Forschung die primäre Ursache von Schmerzen und degenerativen Erkrankungen ans Licht gebracht hätte, sondern es ist auch klar geworden, auf welche unkomplizierte Weise letztere sich vermeiden lassen: Dem Wassermangel vorbeugen, um Krankheiten vorzubeugen!

Ich habe mir erlaubt, mein Widerlegungsschreiben an Dr. Valtin von der medizinischen Fakultät des Dartmouth College beizufügen, um Ihnen zu zeigen, wie sehr das ärztliche Denken stagniert und wie sehr dies der Öffentlichkeit schadet. [Das genannte Schreiben ist abgedruckt in F. Batmanghelidj: Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!, Kirchzarten: VAK, 2003, S. 196 ff. Anm. d. Verlags]

Wenn Sie das starke Wachstum der „Wasserindustrie“ in den letzten zehn Jahren bedenken, werden Sie feststellen, dass die Informationen, die ich in meinen Büchern, in meinen Artikeln und in Radiointerviews vorstelle, bereits einen Einfluss auf die Öffentlichkeit und deren Wunsch nach bleibender Gesundheit hatten. In einigen weiterführenden Schulen dienen meine Bücher als Lehrbücher. In Kalifornien wurden Sprudelautomaten auf allgemeinen Beschluss aus den Schulen verbannt. Die heranwachsende Generation der Amerikaner wird mit der Information groß, dass man dem Durst vorbeugen soll. Wenn medizinische Fakultäten wie Harvard so bedeutend bleiben möchten, wie sie derzeit sind, müssen sie sich in der Erforschung des „Lösungsmittels“ engagieren; Sie in Ihrer Position haben hervorragende Möglichkeiten, sich mit diesem Thema zu befassen. Es wäre sträflich, diese Gelegenheit nicht wahrzunehmen. Ich weiß, dass Sie sehr von der chinesischen Medizin beeindruckt sind, aber sagen Sie mir bitte, wie viele Menschen würden denn zu einem Akupunkteur gehen, wenn sie wüssten, dass sie Schmerzen durch das Trinken von Wasser verhindern können?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Batmanghelidj

* * *

Es verwundert nicht, dass ich von Dr. Eisenberg, dem ich diesen wissenschaftlichen Diskussionsbeitrag schickte, keine Antwort erhielt. Er reagierte mit Schweigen, wie all die anderen, die das Ausmaß des lebenslangen Irrtums, das sich vor ihnen auftut, bestürzt. Ich weiß, wie sie sich fühlen. Sie fühlen sich auf einmal nackt. Sie blicken auf ihr jahrelanges Auswendiglernen von „wissenschaftlichem Jargon“, auf all die statistischen Analysen zur Rechtfertigung ihrer Behandlungsmethoden mit toxischen Chemikalien oder invasiven Verfahren, und auf einmal wird die Legitimationsbasis alles dessen für überholt erklärt. Es wird ihnen klar, dass alles, was sie aufgebaut haben, bald einfach weggewischt werden wird, wie durch einen Wirbelsturm, der allmählich heranzieht und bald ihr hoch dekoriertes Haus erreicht haben wird. Diese Rolle des Wirbelsturms wird die Öffentlichkeit übernehmen, und zwar mit einer ganzen Menge an Verärgerung über all das, was die konventionelle Medizin bisher angerichtet hat.

Was die Pharmaindustrie anrichtet

Auszüge aus Zeitungsberichten

The Washington Post, 15.4.1998

„Regulär verordnete Medikamente fordern hohen Tribut. Millionen Menschen von toxischen Reaktionen betroffen“

Von Rick Weiss, Redakteur bei der Washington Post

Mehr als 2 Millionen Amerikaner werden jedes Jahr in Folge toxischer Reaktionen auf regulär verordnete und richtig eingenommene Medikamente schwer krank und 106.000 Menschen sterben an diesen Reaktionen, wie aus einer neuen Studie hervorgeht. Diese erstaunliche hohe Anzahl macht Arzneimittelnebenwirkungen mindestens zur sechsthäufigsten, wenn nicht vielleicht sogar zur vierthäufigsten Todesursache in diesem Land.“

Weiter heißt es in diesem Artikel:

„Diese Analyse, die die größte und vollständigste ihrer Art darstellt, lässt darauf schließen, dass jeder 15. Patient in den US-amerikanischen Krankenhäusern mit schweren Nebenwirkungen durch verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel rechnen muss, und 5% dieser Patienten in Folge solcher Nebenwirkungen sterben werden

Wenn diese Ergebnisse zutreffen, liegt die Anzahl der Menschen, die jährlich an Arzneimittelnebenwirkungen sterben, direkt hinter der Anzahl der Menschen, die an Herzerkrankungen, Krebs und Schlaganfall sterben, und ist höher als die Anzahl derer, die an Lungenerkrankungen, Lungenentzündung oder Diabetes sterben.

Fachleuten zufolge ist die Aussagekraft der Studie, die heute im Journal of the American Medical Association [amerikanisches Ärzteblatt] veröffentlicht wurde, stärker als die früherer Studien, da nur Fälle mit einer korrekten Einnahme der Arzneimittel berücksichtigt wurden.“

In der Washington Post vom 7. Mai 2002 wird noch ein weiterer Trick der Pharmaindustrie aufgedeckt. In seinem Beitrag mit dem Titel „Es ist schwer, eine Zuckerpille gegen Depression zu schlagen: Placebo hellt die Stimmung auf und verändert die Chemie des Gehirns bei der Mehrheit der Studien zu Antidepressiva“ schreibt Shamkar Vedantam, Redakteur bei der Washington Post:

„Nach Tausenden von Studien, Hundertmillionen von Verordnungen und Zehnmilliarden von Dollar Umsatz stehen zwei Dinge über Pillen gegen Depression fest: Antidepressiva wie Prozac, Paxil und Zoloft wirken. Und Zuckerpillen auch.

Pharmaunternehmen in den letzten Jahren durchgeführt haben, Zuckerpillen genau so gut abschnitten – oder sogar besser – als Antidepressiva. Die Unternehmen mussten zahlreiche Studien durchführen, um zwei Studien mit positiven Ergebnissen zu erhalten – die Mindestanforderung der Food and Drug Administration für die Zulassung eines Arzneimittels.“

Der Artikel ist ausführlich und berichtet von Forschung, bei der sich herausstellte, dass Placebo mindestens 5 % wirksamer war als die in der Studie untersuchten Arzneimittel. Da ich bereits gezeigt habe, dass die positive Wirkung von Placebo auf das Wasser zurückzuführen ist, das getrunken wird, um die Arzneimittel zu schlucken, und da man, wenn man schon einmal Wasser trinkt, möglicherweise mehr trinkt als das unbedingte Mindestmaß, um die Tablette zu schlucken, erscheint die antidepressive Wirkung von Zuckerpillen weniger überraschend als es auf den ersten Blick erscheint.

Beschwerden und Krankheiten, die durch Wassermangel verursacht werden können

Anhaltender unbeabsichtigter Wassermangel hat im Laufe der Zeit schädliche Auswirkungen. Geht man die im Folgenden aufgeführten Probleme rechtzeitig an, so kann man sie lindern oder sogar heilen, wie aus den Briefen im Hauptteil dieses Buches hervorgeht.

Der menschliche Organismus drückt Wassermangel auf vier verschiedene Arten aus: durch körperliche Empfindungen; durch interne Notprogramme, mit denen er sich Ausgleich zu verschaffen versucht; durch Alarmzeichen und schließlich durch ernste Komplikationen in Folge anhaltenden Wassermangels.

Zu den körperlichen Empfindungen gehören: Müdigkeit, die nicht in Folge von Anstrengung auftritt, beispielsweise die morgendliche Unlust aufzustehen; ferner Ängstlichkeit, Unruhe, Gereiztheit, Depression, Schlafstörungen, heftiges Verlangen nach Limonade, Alkohol oder gar harten Drogen – das sind einige Ausdrucksmöglichkeiten des Gehirns, wenn es unter Problemen mit dem Wasserhaushalt leidet.

Notprogramme zum Ausgleichen der Austrocknung und zum Ressourcenmanagement sind: Verstopfung, Allergien, Asthma, Hypertonie (Bluthochdruck), Diabetes Typ 2 und Autoimmunerkrankungen.

Die Alarmzeichen oder die erst seit kurzem bekannten regionalen Durstsignale sind: Sodbrennen, rheumatische Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Kolitisschmerzen, Fibromyalgien und Schmerzen bei Angina pectoris.

Die möglichen Komplikationen aufgrund eines anhaltenden Wassermangels sind sehr zahlreich und umfassen unter anderem: Fettsucht, Hämorrhoiden, Cholesterinablagerungen sowie arterielle Gefäßkrankheiten, auch Diabetes Typ 1 und schwere neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Neuritis (Nervenentzündung) sowie Phlebitis (Venenentzündung), Lymphome, Krebs und viele andere.

Traditionell hat die Medizin den menschlichen Organismus in zahlreiche über- und untergeordnete Fachgebiete aufgeteilt, je nach der Art und Weise der Organe, ihren jeweiligen Wassermangel auszudrücken. Jedes dieser Fachgebiete hat seine eigenen Untersuchungsrituale. Die Pharmaindustrie ist den Ärzten entgegengekommen und hat Arzneimittel entwickelt, die in deren spezifischem Fachgebiet eingesetzt werden können. Deshalb muss der Patient verschiedene Fachärzte für die jeweiligen organspezifischen Symptome aufsuchen, wenn sich der Wassermangel in mehr als einem Organ oder Bereich des Organismus bemerkbar macht. Und deshalb werden bei ein und demselben Menschen für dieselbe zugrundeliegende Ursache – nämlich Wassermangel – so viele verschiedene Tabletten und Behandlungsverfahren verordnet. Ich hoffe, das vorliegende Buch wird etwas Licht in dieses Dunkel der Verwirrung bringen. Die in diesem Buch veröffentlichten Erfahrungsberichte von Patienten zeigen, wie sich allein aufgrund vermehrten Wassertrinkens viele Beschwerden und Krankheiten zurückbilden können. Einige dieser Probleme möchte ich hier kurz erläutern, um das Verständnis der anschließenden Erfahrungsberichte zu erleichtern.

Angina pectoris

Im Stadium leichterer Beschwerden: Angina pectoris ist ein Zeichen für Wassermangel im Herz-Lungen-Bereich. Sie sollte mit erhöhter Wasserzufuhr behandelt werden, bis der Patient schmerzfrei ist und keine Arzneimittel mehr braucht. Es empfiehlt sich eine sorgfältige ärztliche Überwachung. Wasser ist das natürliche Heilmittel bei Angina pectoris.

Im Stadium ernster Erkrankung: Ist der Wassermangel so stark, dass die Herzmuskeln regelrecht nach Wasser schreien, kann dies zu tödlichen Herzproblemen führen, etwa zu Herzanfällen, Embolien, Schlaganfällen, Hypertonie, Herzinsuffizienz oder zu Nierenerkrankungen, Ödemen und vielem mehr.

Asthma

Im Stadium leichterer Beschwerden: Asthma sowie Allergien sind durch Wassermangel im Organismus verursachte Komplikationen. (Asthma haben rund 17 Millionen Kinder, von denen jährlich mehrere Tausend sterben. An Allergien leiden 50 Millionen Menschen.) Die Kurzatmigkeit bei Asthma entsteht durch ein Wasserrationierungsprogramm des Organismus, das durch Histamin geregelt wird. Bei Asthma ist der freie Luftstrom behindert, so dass Wasser den Körper nicht in Form von Dampf verlassen kann – der typische weiße Atemhauch im Winter. (Innerhalb von 24 Stunden verlieren wir ungefähr ein Viertel der ausgeschiedenen Wassermenge über die Lungen.) Erhöhte Wasserzufuhr kann einigen Asthmaanfällen vorbeugen. Jede Zelle der Atemwege wird dadurch besser mit Wasser versorgt und das hilft bei der Kontraktion (Oberflächenspannung des Wassers), die Luft bei jeder Ausatmung auszustoßen. Außerdem müssen Asthmatiker mehr Salz zu sich nehmen, um die Schleimpfropfen in den Atemwegen aufzubrechen, die den freien Luftstrom in die und aus den Lungenbläschen behindern. Darüber hinaus brauchen sie auch Mineraliensupplemente, wie beispielsweise Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Selen. Dies sind die intrazellulären Mineralien, die Wasser im Inneren der Zellen zurückhalten. Bei Wassermangel fehlt es dem Organismus auch an diesen Mineralien.

Im Stadium ernster Erkrankung: Werden Asthma und Allergien nicht als Zeichen für Wassermangel im Organismus erkannt, bedeutet das für Tausende von Kindern jährlich das Todesurteil. Aber es führt auch bei den „Überlebenden“ zu nicht mehr rückgängig zu machenden genetischen Schäden. Man stelle sich einmal vor, dass nach einem Bericht in der Tageszeitung New York Times vom 9. April 2003 ein Viertel aller Kinder im New Yorker Bezirk Harlem an Asthma leidet!

Bluthochdruck (Hypertonie)

Im Stadium leichterer Beschwerden: Hypertonie ist ein Versuch des Organismus zur Anpassung an allgemeinen Wassermangel, wenn nicht genug Wasser vorhanden ist, um sämtliche Blutgefäße zu füllen, die die normale Diffusion des Wassers in die lebenswichtigen Zellen erleichtern. Der Anstieg des Blutdrucks ist Teil der Umkehrosmose; dabei wird Wasser aus dem Blutserum gefiltert und durch winzige Löcher in der Zellmembran in wichtige Zellen injiziert. Für diesen Injektionsprozess ist zusätzlicher Druck erforderlich. So wie im Krankenhaus Flüssigkeit intravenös gespritzt wird, spritzt der Organismus Wasser in Milliarden von Zellen gleichzeitig. Die Zufuhr von Wasser und etwas Salz werden den Blutdruck wieder normalisieren! Außerdem sind Supplemente der Mineralien erforderlich, die das Wasser im Zellinneren zurückhalten und damit vermeiden, dass der Blutdruck ansteigt.

Im Stadium ernster Erkrankung: Wird Bluthochdruck nicht als wichtiges Zeichen von Wassermangel im menschlichen Organismus erkannt, sondern mit Diuretika behandelt (die den Organismus weiter austrocknen), so kommt es mit der Zeit zur Verlegung der Herzarterien und der zum Gehirn führenden Arterien durch Cholesterin. Dies führt zu Herzanfällen und kleinen oder massiven Schlaganfällen mit Lähmungserscheinungen. Schließlich treten auch Nierenerkrankungen auf. Außerdem kann das zu Hirnschäden und neurologischen Erkrankungen (beispielsweise Alzheimer) führen.

Diabetes Typ 2

Im Stadium leichterer Beschwerden: Altersdiabetes ist eine andere Art des Organismus, sich an schweren Wassermangel anzupassen. Die Freisetzung von Insulin wird verhindert, damit es nicht in sämtliche Körperzellen Wasser pumpen kann; so soll die vorrangige Versorgung des Gehirns mit Wasser gewährleistet werden. Wasser und etwas Salz werden Altersdiabetes in seinen frühen Stadien rückgängig machen. Eine ausführliche Erklärung zu Wassermangel und Diabetes Typ 1 und 2 steht in meinem Buch Wasser – die gesunde Lösung.

Im Stadium ernster Erkrankung: Wird Altersdiabetes nicht als Komplikation aufgrund von Wassermangel erkannt, kommt es mit der Zeit zu massiven Schäden an den Blutgefäßen im ganzen Körper. Langfristig kann dies zum Verlust der Zehen, der Füße und der Beine durch Gangrän führen. Auch Schäden an den Augen und sogar Blindheit gehören zu den möglichen Folgen. Menschen mit Diabetes Typ 2 sind schließlich auf das Spritzen von Insulin angewiesen, um ihren Blutzucker unter Kontrolle zu halten.

Erhöhter Cholesterinwert

Im Stadium leichterer Beschwerden: Hohe Konzentrationen an Cholesterin sind Hinweise auf früh einsetzenden Ausgleich von Austrocknung im Organismus. Cholesterin ist eine kalkähnliche Substanz, mit der Lücken in der Zellmembran aufgefüllt werden, damit die Zellen kein lebenswichtiges Wasser an das in ihrer Nachbarschaft zirkulierende, osmotisch stärkere Blut verlieren. Cholesterin wird zur Bildung der Zellmembranen von Nervenzellen und von Hormonen gebraucht, aber auch als eine Art „Schutzschild“ gegen übermäßigen Verlust von Wasser, das sonst als Notration in andere lebenswichtige Zellen gespritzt werden könnte. Es besteht außerdem ein direkter Zusammenhang zwischen Knochen, die Calcium verlieren und weich werden, und der Konzentration an Cholesterin, da unter dem Einfluss von Sonnenlicht aus Cholesterin Vitamin D gebildet wird. Vitamin D ist erforderlich, damit die Knochenneubildung angeregt wird. Gesteigerte Cholesterinbildung kann eine Art sein, wie sich der Organismus gegen Osteoporose wehrt. In einer der nachfolgenden Zuschriften wird berichtet, wie erhöhte Wasserzufuhr zu einem Anstieg der Knochendichte um 10 Prozent führte – in einigen Knochen sogar 17 Prozent, wie beispielsweise im Hüftknochen, wo eine stärkere Knochendichte ausgesprochen wichtig ist.

Die Einordnung von Cholesterin als „schlecht“ (weil es Ablagerungen an den Arterienwänden des Herzens und anderswo bildet) ist unzutreffend und sie ist zu einer sprudelnden Geldquelle für die Pharmaindustrie geworden. Der Cholesterinwert wird in Blut bestimmt, das aus einer der Armvenen entnommen wurde. Hierbei handelt es sich um sehr langsam zum Herzen fließendes Blut. Wenn die Ablagerungen wirklich durch die Klebrigkeit von Cholesterin verursacht würden, müssten auch die Venen blockiert sein, jedenfalls viel eher als die Arterien, in denen das Blut auf Grund des höheren Drucks und der pulsierenden Art des Blutstroms besser durchmischt ist. Es gibt keinen einzigen Bericht darüber, dass jemals Venen durch Cholesterin blockiert wurden oder sich an Venenwänden Ablagerungen gebildet hätten! – In Wirklichkeit dient Cholesterin als „wasserdichter Verband“ an den Verschleißstellen der Arterienwände, an denen das in Folge von Wassermangel und geringer Urinausscheidung (dunkler und saurer Urin) konzentrierte und saure Blut Schäden hinterlässt.

Im Stadium ernster Erkrankung: Wenn Menschen, die mehr Cholesterin brauchen – wegen der unzähligen wichtigen Funktionen, die es erfüllt – cholesterinsenkende Arzneimittel erhalten, kann dies letztendlich zu schweren Gesundheitsproblemen führen, möglicherweise auch zu lebensgefährdenden Leberschäden. Cholesterin ist lebenswichtig. Der Organismus würde nicht mehr davon bilden, wenn er es nicht wirklich brauchte.

Kolitis

Im Stadium leichterer Beschwerden: Kolitisschmerzen sind Zeichen für Wassermangel im Dickdarm. Sie treten zusammen mit Verstopfung auf, weil sich der Dickdarm zusammenzieht, um den letzten Tropfen Wasser aus dem Stuhl herauszupressen, und es der Darmschleimhaut dadurch am nötigen Gleitmittel fehlt.

Im Stadium ernster Erkrankung: Werden Kolitisschmerzen nicht als Zeichen für Wassermangel erkannt, kommt es zu anhaltender Verstopfung. Später im Leben wird daraus eine Stuhlverdichtung. Diese kann Divertikulitis, Morbus Crohn, Hämorrhoiden und Polypen verursachen und erhöht deutlich das Risiko für Krebserkrankungen des Dickdarms und des Rektums.

Migräne

Im Stadium leichterer Beschwerden: Migräne ist ein Zeichen für Wassermangel im Gehirn und in den Augen. Sie wird vollständig abklingen, wenn verhindert wird, dass sich der Wassermangel im ganzen Organismus ausbreiten kann.

Im Stadium ernster Erkrankung: Die Art des Wassermangels, die Migräne auslöst, wird mit der Zeit zu Entzündungen und Undichtigkeiten der kleinen Arterien im Gehirn führen sowie zu Plaquebildung, die oft bei schweren neurologischen Erkrankungen beobachtet wird. Außerdem kann der Augenhintergrund betroffen sein (möglicherweise partieller Verlust des Augenlichts).

Rheumatische Gelenkschmerzen

Im Stadium leichterer Beschwerden: Rheumatische Gelenkschmerzen – Arthritis – sind Zeichen für Wassermangel in dem schmerzenden Gelenk. Davon können junge wie alte Menschen betroffen sein. Durch den Einsatz von Schmerzmitteln wird das Problem nicht behoben, sondern es entstehen noch mehr Schäden. Wasserzufuhr und kleine Mengen an Salz heilen diese Beschwerden.

Schmerzen im unteren Rücken

Im Stadium leichterer Beschwerden: Schmerzen im unteren Rücken und rheumatoide Arthritis der Wirbelsäule (Spondylitis ankylosans) sind Zeichen für Wassermangel in der Wirbelsäule und den Bandscheiben – den wasserhaltigen Polstern, auf denen das Gewicht des Körpers liegt. Diese Beschwerden sollten mit erhöhter Wasserzufuhr behandelt werden.

Im Stadium ernster Erkrankung: Werden rheumatoide Arthritis und Schmerzen im unteren Rücken nicht als Zeichen für Wassermangel in den Gelenkhöhlen des Körpers erkannt, sondern wie unterschiedliche Krankheiten mit Schmerzmitteln, Krankengymnastik, Akupunktur und schließlich mit einem chirurgischen Eingriff behandelt, entsteht mit der Zeit eine Osteoarthritis, weil die Knorpelzellen in den Gelenken alle abgestorben sind. Dadurch kommt es zu einer Verformung der Wirbelsäule und zu stark behindernden Verformungen der Extremitäten. Und man darf nie vergessen: Schmerzmittel können zu ganz eigenen, lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen.

Sodbrennen

Im Stadium leichterer Beschwerden: Sodbrennen ist ein Signal für Wassermangel im oberen Magen-Darm-Trakt. Es ist ein wichtiges Durstsignal des Organismus. Der Einsatz von Antazida oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung dieser Schmerzen korrigiert nicht den Wassermangel, an dem der Organismus trotz einer solchen Behandlung weiterhin leidet.

Im Stadium ernster Erkrankung: Wird Sodbrennen nicht als ein Zeichen für Wassermangel erkannt, sondern mit Antazida oder anderen Arzneimitteln behandelt, kann es mit der Zeit zu einer Entzündung der Speiseröhre, des Magens oder des Dünndarms kommen, zu Hiatushernie, Magen-Darm-Geschwüren, Verstopfung, Hämorrhoiden, Divertikulitis, Morbus Crohn und schließlich zu einer Krebserkrankung des Magen-Darm-Trakts (eventuell auch der Leber und der Bauchspeicheldrüse).

Chronisches Müdigkeitssyndrom, Depression, Lupus, Multiple Sklerose, Muskeldystrophie

Diese Gesundheitsprobleme entstehen durch lange anhaltenden Wassermangel. Sie verschwinden aber wieder, sobald der Organismus gut und regelmäßig mit Wasser versorgt wird und gleichzeitig auch ausreichende Mengen der oben erwähnten essenziellen intrazellulären Mineralien erhält. Bei diesen Gesundheitsproblemen sollte ein Teil des Behandlungsprogramms aus Muskeltraining bestehen. Unter den im Folgenden abgedruckten Briefen gibt es einige, in denen von der Heilkraft des Wassers bei den genannten Gesundheitsproblemen berichtet wird.

Hinweise zu vertiefender Lektüre

Weitere Informationen zu den hier genannten Beschwerden finden sich in meinen bereits früher erschienenen Büchern: Wasser – die gesunde Lösung, Wasser hilft und Sie sind nicht krank, Sie sind durstig. Darin gebe ich ausführliche Erklärungen zu diesen durch Wassermangel verursachten Erkrankungen und auch genaue Empfehlungen dazu, wie sie sich natürlich und nebenwirkungsfrei behandeln lassen – mit Wasser und Salz.

Der Hauptteil des vorliegenden Buches ist Erfahrungsberichten gewidmet. Menschen, die meine früher erschienenen Bücher gelesen haben, beschreiben darin wie sie ihre Beschwerden lindern oder heilen konnten, indem sie vermehrt Wasser tranken und sich dabei an die Empfehlungen hielten, die ich in den oben genannten Büchern gebe. In der medizinischen Forschung werden für die Erforschung von chemischen Verbindungen und Arzneimitteln üblicherweise so genannte Doppelblind-Studien zur Wirksamkeit des entsprechenden Präparats durchgeführt. Derartige Studien sind ausschließlich sinnvoll zur Untersuchung von Fremdsubstanzen, die – in größeren Dosen eingenommen – lebensgefährliche Wirkungen haben können. Die Methode dagegen, die zur Untersuchung der Auswirkungen von Änderungen der Lebensweise und der Ernährungsweise eingesetzt wird, könnte man als „Ergebnisstudie“ bezeichnen, wobei die Patienten an der Studie teilnehmen, indem sie die Zeichen für eine Änderung beobachten und darüber berichten.

In diese Kategorie der Forschung gehören auch die Berichte dieses Buches. Sie alle stammen aus Briefen oder E-Mails von Lesern meiner früheren Bücher (vor allem von Wasser – die gesunde Lösung). Die vereinzelten „Kommentare“ zwischen den Fallberichten stammen von mir selbst.

Eine Mahnung zur Vorsicht

Es ist wahr, dass Wasser ein Heilmittel für zahlreiche Gesundheitsprobleme des menschlichen Körpers ist, aber zu viel Wasser kann genauso gefährlich werden wie eine zu hohe Dosis irgendeines anderen Heilmittels. Versuchen Sie bitte nicht, die ernsthaften Probleme im Gefolge eines lange anhaltenden, chronischen Wassermangels im Organismus innerhalb von einem oder zwei Tagen zu beheben. Der menschliche Organismus ist vergleichbar mit einer komplexen chemischen Anlage, die viel Zeit und einige zusätzliche „Zutaten“ braucht, um wieder ihren früheren Normalzustand zu erreichen. Der Körper ist nicht wie ein Auto, dessen Benzintank Sie auffüllen können, um sich dann für die nächsten paar hundert Kilometer keine Sorgen mehr machen zu müssen. Sie müssen verstehen, wie der menschliche Organismus funktioniert. Deshalb müssen Sie mehr zu diesem Thema lesen. Dieses Buch will Ihnen Möglichkeiten aufzeigen. Damit Sie diese Möglichkeiten ausschöpfen und Ihre eigenen Selbstheilungskräfte wecken können, sollten Sie auch meine anderen Bücher lesen. Sie werden Ihnen zeigen, wie Sie auf einfache und natürliche Weise zu einer blühenden Gesundheit und einem längeren, produktiveren und freudvolleren Leben finden können.

Hören Sie nicht ohne die nötige Vorsicht und nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt damit auf, Ihre bisherigen wichtigen Medikamente einzunehmen, selbst wenn sich Ihr Arzt auf der „anderen Seite“ befindet. Sie können ihn vielleicht dazu bringen, dass er nachliest und versteht, was Wassermangel bedeutet. Geben Sie ihm ein Exemplar dieses Buches. Wir brauchen immer eine zweite Meinung, wenn es um unsere Gesundheitsprobleme geht. Deshalb brauchen Sie auch immer Ihren Arzt, der für Sie da ist. Wenn Ihre Ärzte erst einmal erkannt haben, wo sie sich getäuscht haben, wird ihre Bindung an den ärztlichen Eid sie dazu bringen, Sie zu unterstützen. Meine Kritik am „Krankheitswesen“ richtet sich in erster Linie gegen die Lehreinrichtungen, die medizinische Fehlinformationen verbreiten, sowie gegen die Entscheidungsträger der Institutionen innerhalb dieses Systems. Sie richtet sich selbstverständlich nicht gegen die ehrenwerten und aufopferungsbereiten Mitglieder der Gesellschaft, die sich in medizinischen Einrichtungen liebevoll und selbstlos den Kranken widmen.

TEIL 2


Erfahrungsberichte

Von der heilenden Kraft des Wassers
Dünndarmgeschwür – Verdauungsstörungen – Kolitis – Rückenschmerzen – Allergien – chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen

Es ist ein Jahr her, dass ich Ihr Buch Wasser – die gesunde Lösung zum ersten Mal gelesen habe. Ich erhielt es damals von einem Freund als Geschenk. Seitdem hat sich meine Gesundheit deutlich verbessert. Ich bin jetzt 52 und bei bester Gesundheit. Bevor Ihr Buch mich dazu brachte, Wassertrinken zu einem festen Bestandteil meines Lebens, zu einer selbstverständlichen Gewohnheit in meinem Tagesablauf zu machen, war dies nicht der Fall.

Für die meisten meiner Bekannten galt ich als erfolgreicher Mensch mit ausgezeichneter Gesundheit – ich hatte Normalgewicht, ungewöhnliche Kraft und Ausdauer, ausgezeichnete Ernährungsgewohnheiten (viel frisches Gemüse und Vollkornprodukte, wenig Fleisch, tierische Produkte oder Fertignahrung) und ich lag in sportlicher Hinsicht über dem Durchschnitt. Dennoch hatte ich fast fünfzig Jahre lang unter einer ganzen Reihe von Beschwerden zu leiden, beispielsweise: Dünndarmgeschwür (im Alter von 19 Jahren), Verdauungsstörungen, Probleme mit dem Dickdarm und der Darmentleerung (im Alter von 19 bis 51 Jahren), Lebensmittelallergien (von 12 bis 17 Jahren), chronische Infektion der Nasennebenhöhlen (von 5 bis 51 Jahren), chronische und akute Rückenprobleme (von 13 bis 51 Jahren), Gemütserkrankungen und geistige Verwirrung (von 6 bis 51 Jahren).

Meine Probleme waren umso beunruhigender und verwirrender, als ich ein intelligenter, gebildeter Mensch bin und stark motiviert war, Lösungen für diese Probleme zu finden. Ich habe 35 Jahre lang nach Antworten darauf gesucht. Ich suchte danach in Bereichen wie Ernährungsweise, Nahrungsergänzungsmittel, Körperbewegung, Yoga, Meditation, traditionelle Religion, spirituelle Übungen, Akupunktur, traditionelle Medizin, Chiropraktik, Massage, Reiki, Polarity-Therapie, bei 12-Schritte-Selbsthilfegruppen und ich suchte in Büchern und Kursen zur Persönlichkeitsentwicklung (wie EST und Hoffman-Quadrinity-Prozess)

Natürlich habe ich schon oft gelesen, wie wichtig es ist, viel Wasser zu trinken. Vor sechs Jahren habe ich mir sogar einen Umkehrosmosefilter für Wasser angeschafft, weil ich hoffte, dass mich der bessere Geschmack des Wassers motivieren würde, mehr Wasser zu trinken. Trotzdem habe ich der Wassertherapie nie wirklich eine Chance gegeben. Bis ich Ihr Buch las, erschienen mir andere Getränke immer besser, vor allem Tee und Kaffee.

Zu dem Zeitpunkt, als ich Ihr Buch las, litt ich an einer chronischen Nervenverletzung im oberen Rücken, die mich über einen Zeitraum von zwei Jahren darin hinderte, Golf oder Tennis zu spielen. Die Kraft in meinem Arm entsprach nur etwa einem Drittel der früheren Kraft. Ich war körperlich und seelisch an einem Tiefpunkt in meinem Leben angekommen.

Ich war noch nie in meinem Leben betrunken und ich habe auch nie mehr als fünf Zigaretten am Tag geraucht. Zu diesem Zeitpunkt rauchte ich überhaupt nicht mehr und trank auch keinen Alkohol. Trotzdem war ich ständig von Gedanken an Koffein, Tabak oder Alkohol besessen. Ich ging zwar regelmäßig zu Chiropraktikern, Osteopathen und Masseuren, hatte aber 15 Jahre lang keinen Arzt mehr aufsuchen müssen. In meiner Verzweiflung ging ich dann zu einem Arzt, der mir ein Medikament gegen Stress, ein Schmerzmittel und ein Muskelrelaxans verschrieb. Ich nahm die verordneten Dosen und fiel für 16 Stunden in eine Art Halbkoma. Danach brach ich die medikamentöse Behandlung ab. Einige Wochen später kam mein Freund zum Abendessen zu mir und gab mir Ihr Buch.

Innerhalb einer Woche, nachdem ich meine tägliche Nahrung um 2 bis 3 Liter Wasser ergänzt hatte, stellte ich Folgendes fest:

• Die Schmerzen von der Nervenverletzung waren abgeklungen und ich konnte wieder mit dem Training anfangen.

• Ich hatte wesentlich weniger an Verdauungsstörungen und Blähungen zu leiden.

• Mein Suchtdrang und mein Zwangsverhalten hatten erheblich nachgelassen oder waren völlig verschwunden. Ich musste nicht länger gegen das Verlangen ankämpfen zu rauchen, zu trinken, mich voll zu stopfen oder Unmengen von Kaffee zu trinken.

• Ich hatte mehr Energie.

• Ich konnte besser denken und arbeiten.

Sie dürfen mich gerne als Referenz verwenden. Ich bin jederzeit bereit, mit jedem über das Wassertrinken zu sprechen.

W. E. G.

* * *

Rückenschmerzen

Ich möchte Ihnen danken und Ihnen von dem großen Fortschritt berichten, den ich bei der Heilung meines Rückens erreicht habe. Während ich Ihr Buch Wasser – die gesunde Lösung las, erfuhr ich von der Existenz Ihres Buches Rückenschmerzen und Arthritis. Ich habe die empfohlenen Übungen – und noch einige eigene – gemacht und auch die von Ihnen empfohlene Wassermenge getrunken und ich kann mit Freude berichten, dass mein Rücken viel kräftiger geworden ist und wesentlich weniger schmerzt.

Vor mehr als 20 Jahren erlitt ich eine Rückenverletzung, als ich einem Freund beim Tragen eines Klaviers half. Eine der Bandscheiben im unteren Rücken wurde wohl zerquetscht oder schwer beschädigt. Mit den Jahren wurde es immer schlimmer, bis vor ein paar Jahren Krämpfe auftraten, die mir das Gehen unmöglich machten. Ich hatte entsetzliche Schmerzen. Meistens wurden sie schon durch leichtes Heben ausgelöst. Wenn ich mich nach vorne beugte und mehr als 5 Kilogramm Gewicht hob, hatte ich anschließend tagelang Probleme.

Nachdem ich vor etwa eineinhalb Jahren mit dem von Ihnen empfohlenen Übungsprogramm für den Rücken begonnen hatte, konnte ich langsame, aber anhaltende Fortschritte beobachten. Im letzten Sommer kam dann die Feuerprobe. Zehneinhalb Jahre vorher war ich als Atomuhrenforscher in Boulder (Colorado) in Rente gegangen und hatte eine Farm in Utah gekauft – in der Nähe meiner Heimatstadt und meiner Familie. Bis zum letzten Sommer hatten meine Frau und ich es eher anderen überlassen, die Farm zu bewirtschaften, aber dann führten die Umstände dazu, dass wir das selbst übernehmen mussten. Dazu gehörte auch, 10 Meter lange Bewässerungsrohre zu bewegen sowie das Heu von drei Heuernten zu Ballen zu binden und abzutransportieren. Da die Farm für Modernisierungsmaßnahmen nicht groß genug ist, hoben meine Söhne und ich mit einigen Erntehelfern die 40 Kilo schweren Heuballen auf einen Lastwagen und einen Heuwagen– wobei mir die Grashalme über den schweißnassen Nacken und überall herunterhingen. Außerdem mussten wir die Ballen in der Scheune unterbringen, bis hoch unters Dach – eine Ernte von gut tausend Ballen. Da ich auf einer Farm aufgewachsen bin, habe ich mich nie vor harter Arbeit gescheut, und das war sehr harte Arbeit.

Ein Jahr früher wäre ich dazu nie im Leben in der Lage gewesen und es war tatsächlich ein gutes Gefühl, diese harte Arbeit erledigen zu können. Ich habe mich immer bemüht, meinen Körper in guter Verfassung zu halten, aber vor einigen Jahren musste ich sogar mit dem Joggen aufhören, da es mir zu starke Rückenschmerzen verursachte. Jetzt kann ich auch wieder ohne große Schmerzen laufen. Wenn man bedenkt, dass ich 66 Jahre alt bin, finde ich das alles beachtlich und ich danke Ihnen für Ihre enorme Unterstützung bei meiner Genesung. Ich bin noch lange nicht ganz wieder hergestellt, aber ich bin auf dem richtigen Weg und mein Rücken wird immer kräftiger. Heute Morgen und gestern habe ich ungefähr 30 Zentimeter Schnee von unserem Weg geschaufelt, ohne nennenswerte Rückenschmerzen. Dazu war ich jahrelang nicht mehr in der Lage.

Sie empfehlen, bei den Rückenübungen zusätzliche Gewichte an den Füßen zu benutzen. Ich trage nur Schuhe und habe in jeder Hand ein Gewicht von 1,5 Kilo, um gleichzeitig den Oberkörper zu kräftigen. Bei den zusätzlichen Übungen, die ich neben den Ihren mache, geht es auch um die Kräftigung der Rückenmuskeln sowie allgemein um die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und des Lymphsystems. Es sind unter anderem folgende Übungen:

1. Abwechselnd auf jeder Seite liegen und mit dem freien Arm und Bein Scherenbewegungen machen, sowohl kreisförmig als auch rauf und runter.

2. Auf dem Rücken liegend Oberkörper und Beine anheben.

3. Liegestütze aus den Knien und den Zehenspitzen heraus machen, mit besonderer Betonung auf Beugen und Anspannen der unteren Rückenmuskeln – wobei die osmotische Wasserpumpe aktiviert wird, die Sie für den unteren Rücken empfehlen.

4. Hampelmann spielen und dabei den Boden mit den Gewichten in den Händen berühren und aus dem Stand mit gespreizten Beinen überkreuz den linken Fuß mit der rechten Hand und umgekehrt berühren.

5. Verschiedene Sprungübungen auf einem Trampolin ausführen – ausgezeichnet für das Lymphsystem.

6. Verschiedene Dehnübungen machen, um den ganzen Körper biegsam zu erhalten.

Zusätzlich mache ich Spaziergänge mit meiner Frau, Skilanglauf und, wenn das Wetter es erlaubt, jeden Tag eine Tour mit dem Mountainbike. Normalerweise können wir an den meisten Tagen des Jahres einer dieser Aktivitäten nachgehen.

Es ist phantastisch sich so wohl zu fühlen. Das Leben hat es wirklich gut mit mir gemeint und die gute Gesundheit macht es mir eher möglich, mich nützlich zu machen und die Dinge zu tun, die ich für die Wichtigsten halte. Ich bin glücklich, wenn ich meine Dankbarkeit zeigen kann, indem ich mich nützlich mache, und in der Rückenlage und mit Schmerzen ist das ziemlich schwierig.

Noch einmal meinen Dank für diese großartige Hilfe bei der Bekämpfung meiner Schmerzen. Ich bin von Ihrem ersten Buch so beeindruckt, dass ich eine Besprechung dazu geschrieben und sie auf meine Homepage gestellt habe: www.allanstime.com/Health/water.htm. Ihr zweites Buch rettet meinen Rücken. Auch meiner Frau hat Ihre Wasserkur sehr gut getan. In Dankbarkeit,

D. W. A.

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Osteoporose

Bei mir wurde vor einiger Zeit fortgeschrittene Osteoporose festgestellt mit zwei eingebrochenen Wirbeln – dadurch büßte ich 7,5 Zentimeter von meiner Körpergröße ein. Seit diese Diagnose gestellt wurde, tat ich alles, was die Ärzte empfahlen, um die noch vorhandene Knochendichte aufrechtzuerhalten und weitere Frakturen zu verhindern, aber ich habe auch mehr Wasser getrunken.

Diese Woche stand eine Untersuchung der Knochendichte an. Im Laufe der Untersuchung sagte die medizinisch-technische Assistentin, dass die Messergebnisse an der Hüfte merkwürdig seien, und entschloss sich, diesen Teil der Untersuchung noch einmal durchzuführen. (Ich denke, sie traute ihren Augen nicht, weil die Knochendichte um 17 Prozent zugenommen hatte.)

Der Arzt sagte mir, die Untersuchungsergebnisse zeigten eine Zunahme der Knochendichte um 10 Prozent in meinem Rücken und um 17 Prozent in meiner Hüfte. Ich habe auch 2,5 Zentimeter an Körpergröße dazugewonnen.

Diese Krankheit kann Männer und Frauen gleichermaßen treffen. In den USA steht sie in der Statistik der häufigsten Todesursachen auf Platz 12. Rund 1,3 Millionen Knochenbrüche jährlich werden auf diese Krankheit zurückgeführt.

Ganz herzlichen Dank für Ihr Buch Wasser – die gesunde Lösung. Es hat meinem Leben eine ganz neue Richtung gegeben.

Ihre C. M.

Kommentar: Wundern Sie sich nicht darüber, dass die Knochendichte in Folge einer angemessenen Versorgung des Körpers mit Wasser zunimmt! Der Grund dafür ist sehr einfach: Die Knochenstruktur ist ein Reservoir (neben anderen) für gespeicherte Energie, das der Körper, wenn nötig, anzapfen kann. Wie Sie wissen, setzt sich beim Erhitzen von Wasser das aufgelöste Calcium als Belag innen im Wasserkocher ab. Es entspricht der chemischen Eigenschaft des Calciumatoms, dass es sich beim Erhitzen an ein anderes Calciumatom bindet. Wissenschaftlich ausgedrückt bedeutet dies, dass je zwei Calciumatome, die sich aneinander binden, eine Energieeinheit zwischen sich einlagern. Der Körper hat gelernt, die Calciumbindung zu lösen und die darin gelagerte Energie freizusetzen. (1 ATP-Energieeinheit pro Calciumbindung; ATP = Adenosintriphosphat, eine energiereiche chemische Verbindung, die die gespeicherte Energie schrittweise freisetzen kann)

Wassermangel bedeutet, dass der Körper geringe Energiereserven hat. Wenn der Wassermangel immer größer wird, muss der Körper die Knochenstruktur aufbrechen, um an die dort gespeicherte Energie heranzukommen. So kommt es zur Entstehung von Osteoporose. Ausreichende Wasserversorgung des Körpers bewirkt das Gegenteil. Wasser ist für den menschlichen Körper die Hauptenergiequelle. Es produziert an der Zellmembran große „Aktivierungswärme“. Es erwärmt den Körper und stellt ihm die Energie für all seine chemischen Reaktionen. Der Körper hat gelernt, Energie aus Wärme durch die Bildung von ATP in chemische Energie umzuwandeln und zu speichern und überschüssige Energie in den Calciumspeichern innerhalb der Zellen und in den Knochen zu lagern. Aus diesem Grund konnte C. M. ihre Neigung zu Osteoporose wieder rückgängig machen. Wenn Sie das „Knochengewebe“ durch Gewicht stimulieren, werden die Knochen bildenden Zellen angeregt, Knochensubstanz abzulagern und die Knochenstruktur zu verdichten – unter der Voraussetzung, dass sie die nötige Energie zur Verfügung haben, um Calciumatome miteinander verschmelzen zu lassen. Wasser liefert die zusätzliche Energie für diesen Prozess. Daher rührte die Zunahme der Knochendichte bei C. M. um 17 Prozent.

* * *

Rückenschmerzen

Ich bin 75 Jahre, eine alte Dame, die fast die Hälfte ihres Lebens an Rückenschmerzen gelitten hat, und dies trotz der von meinem Hausarzt verordneten Schmerzmittel, trotz Akupunktur, osteopathischer Behandlung, chiropraktischer Behandlung und noch einem Dutzend weiterer alternativer Behandlungsmethoden. Außerdem hatte ich geschwollene Fußgelenke und einige weitere, geringfügigere Gesundheitsprobleme. Jetzt, nach gerade einmal einer Woche Wasserkur, fühle ich einen enormen Unterschied in meinem Allgemeinzustand und die Rückenschmerzen sind viel besser geworden, so viel besser, dass ich mich hinsetzen und Ihnen schreiben kann.

Ihre R. G.

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Verstopfung und Hämorrhoiden – Sodbrennen – kalte Füße und Hände – stark riechender Urin

Ich trank üblicherweise täglich zwei Kannen Kaffee und einige Gläser Sprudel, aber kein einfaches Leitungswasser. Ich bin jetzt seit etwa drei Jahren in Rente. Als ich noch arbeitete, trank ich ab und zu Wasser aus dem Wasserspender an meinem Arbeitsplatz. Jetzt bei mir zu Hause habe ich keinen Wasserspender und da ich Leitungswasser nicht mag, trank ich also überhaupt kein Wasser mehr.

Meine Symptome:

• Mein Urin roch immer stärker. Ich dachte schon, ich müsse einen Arzt aufsuchen, weil ich vielleicht eine Infektion hatte.

• Meine Verstopfung war so schlimm, dass ich zwei- bis dreimal pro Woche ein Mittel gegen Hämorrhoiden anwendete.

• Manchmal hatte ich so starkes Sodbrennen, dass ich mehrmals im Monat Tums [ein Calciumpräparat] verwendete.

• Außerdem hatte ich ein Problem mit den Bronchien, tief sitzenden Husten, Heiserkeit und dicken Schleim.

Im Winter musste ich zum ersten Mal in meinem Leben lange Unterhosen tragen. Nachts brauchte ich Socken, lange Unterhosen und ein T-Shirt und ich deckte mich mit einem Laken und zwei Decken zu. Morgens war mir so kalt, dass ich meine Füße mit einem Föhn wärmte, und nachdem ich die Socken angezogen hatte, wärmte ich diese an meinen Füßen mit dem Föhn. Zuletzt habe ich sogar die Schuhe vor dem Anziehen angewärmt. Mir war im Allgemeinen so kalt, dass mein Körper kaum richtig „funktionieren“ konnte. Es tat weh. Wenn ich einen Spaziergang machen wollte, zog ich zwei Gymnastikhosen an.

Ich ging in ein Fitnesszentrum und trainierte mit Laufband und Crosstrainer. Bald fing das an, dass ich mich beim Besuch des Fitnesszentrums deprimiert fühlte, ohne dass ich wusste, warum. Meine Leistungsparameter mussten allmählich immer tiefer angesetzt werden. Außerdem musste ich mir ständig die Seiten halten.

Wenn ich einfach so zum Einkaufen ging, taten mir meine Seiten so weh, dass mir die Tränen kamen. Meine Füßen taten ebenfalls weh, aber die Seitenstiche waren heftiger und überdeckten das. Mein Karatetraining fiel mir auch immer schwerer. Die Anzahl der Bewegungen (beispielsweise Tritte), zu denen ich fähig war, nahm ständig weiter ab. Der Trainer wollte eigentlich zwischen 25 und 50 Tritte, aber wir setzten das auf 10 bis 15 herunter und rechtfertigten das damit, dass ich schließlich älter würde, ohne zu beachten, wie schnell ich innerhalb weniger Jahre „gealtert“ war.

Ich habe versucht abzunehmen, aber sobald ich weniger aß, wurde mir kalt und alles tat mir weh, wie bei einer Erkältung. Ich fühlte mich so unwohl, dass ich morgens nicht mehr aufstehen wollte. Ich hatte einfach keine Lust, mich aufzusetzen oder hinzustellen. Ich verstehe jetzt, wie sich ein Mangel an Begeisterung, wie sich Lethargie oder sogar Depressionen breit machen.

Auf der Haut meiner Hand fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Wenn ich meine Hand hoch hielt, sah die Haut wie bei einer Mumie aus, völlig trocken. Meine Hand war ganz flach. Ich begann, mir Sorgen über meine Gesundheit zu machen: Vielleicht hatte ich ja Diabetes? Ich hatte immer negative Untersuchungsergebnisse für Diabetes und meine Suche im Internet erbrachte nichts, was meine Beobachtungen erklärte.

Ich weiß, dass Ärzte sagen, man solle viel Wasser trinken, wenn man krank sei. Der starke Geruch meines Urins brachte mich schließlich dazu, dass ich Wasser trank, um meine Organe durchzuspülen. Zur selben Zeit schickte mir ein Freund eine E-Mail zum Thema Wassermangel. Ich war entsetzt, als ich erfuhr, dass ein paar Prozent Wasserentzug zu einer Einschränkung der sportlichen Leistungsfähigkeit von 10 bis 20 Prozent führen können. Diese Information brachte mich dazu, eine Recherche im Internet zu starten. Ich war erstaunt, als ich feststellte, dass ich fast alle Symptome von Wassermangel hatte. Ich entschloss mich nach Büchern zu suchen und fand schließlich Ihr Buch Wasser – die gesunde Lösung. Ich halte mich seitdem an die Empfehlung, die Sie in diesem Buch geben: morgens als Erstes zwei oder mehr Gläser Wasser; eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser; zweieinhalb Stunden nach jeder Mahlzeit ein Glas Wasser und beim Zubettgehen nochmals ein Glas Wasser. Im Laufe des Tages trinke ich sogar noch ein oder zwei Gläser mehr. Meinen Kaffeekonsum habe ich verringert.

Die Ergebnisse:

• Mein Urin riecht nicht mehr und die Verstopfung ist fast verschwunden. Ich wusste gar nicht mehr, dass Stuhlgang so einfach sein kann, fast angenehm. Meinem Magen geht es jetzt gut und die Probleme mit den Bronchien sind ebenfalls verschwunden.

• Schlafen kann ich jetzt wieder in der normalen Unterwäsche, wie früher. In vielen Nächten waren (und sind) meine Beine so warm, dass sie sich fast verschwitzt anfühlten. Es ist erstaunlich, wie stark die Temperaturregulierung meines Körpers aus dem Ruder gelaufen war. Wenn ich jetzt einmal der Kälte ausgesetzt bin, fühlt es sich einfach nur kalt an, schmerzt aber nicht mehr.

• Beim Aufstehen morgens fühle ich mich gut. Manchmal macht es mir einfach Spaß nur dazusitzen, weil ich mich so gut fühle, ohne jegliche Beschwerden.

• Wenn ich nach dem Aufstehen 2 oder 3 Gläser Wasser trinke, bekomme ich davon einen Auftrieb wie von Kaffee. Wenn ich mich morgens an den Computer setze, erscheint mir der Bildschirm heller, fast als ob er glitzern würde. Verstehen kann ich das nicht, aber es ist so.

• Wenn ich weniger esse, um abzunehmen, empfinde ich einfach nur Hunger, ohne mich krank zu fühlen. Ich kann darüber lächeln, weil ich weiß, dass ich das unter Kontrolle habe. Ein bisschen Hunger, den ich gut aushalten kann.

• Was meine Hand angeht: Wenn ich sie jetzt vor mir ausstrecke, sehe ich die Blutgefäße und die Muskeln, die sich unter der Haut abzeichnen. Vorher war meine Hand völlig flach.

• Ich bin nicht mehr deprimiert. Das führe ich darauf zurück, dass ich mich einfach besser fühle. Dauernde leichte Schmerzen oder Beschwerden nagen eben ständig an der eigenen Einstellung.

Manche Probleme schleichen sich langsam ein, ohne dass wir die Verschlimmerung bemerken, oder so, dass wir uns daran gewöhnen. Am deutlichsten lassen sich die bei mir eingetretenen Veränderungen im Fitnesszentrum feststellen. Bei denselben Einstellungen für Geschwindigkeit und Steigung, die ich früher einmal hatte (vor den Beschwerden), liegt mein Puls jetzt um 10 bis 12 Schläge niedriger als früher. Erst dachte ich, dass es an dem Gerät liege, aber es ist bei allen Geräten dasselbe. Einige dieser positiven Veränderungen traten sehr schnell auf, innerhalb weniger Tage, andere brauchten einen oder zwei Monate, bis sie wirklich zu spüren waren.

Insgesamt bin ich nach wie vor erstaunt darüber, wie stark sich eine zu geringe Aufnahme von Wasser auswirkt. Ich habe eindeutige Ergebnisse und bin sehr optimistisch. Mein Karatetrainer möchte jetzt, dass ich den „schwarzen Gürtel“ mache. Mit 60 Jahren scheint das verrückt, aber ich habe schon zwischen 20 und 30 dafür trainiert. Mein Trainer ist sicher, dass ich das schaffe, obwohl bei dem System, das ich erlerne, die Gürtel nicht so leicht verliehen werden wie bei anderen. Das macht mich sehr stolz und hat mein Selbstbewusstsein gestärkt. Es macht mir Lust, noch mehr zu tun.

Ich lese Ihr Buch immer wieder. Vieles in Ihrem Buch hätte ich vor einigen Monaten nicht geglaubt, aber heute habe ich Beweise dafür. Ich empfehle das Buch wärmstens jedem, den ich kenne. Ich bin zu einem „Prediger“ für das Wassertrinken geworden. Vor allem unter meinen älteren Freunden scheint es viele zu geben, die das angeht. Da gibt es Leute über 50, die nichts anderes als Kaffee, Tee oder Alkohol trinken und die meisten der Symptome haben, die ich bei mir selbst gesehen habe. Ich bin glücklich und habe das Gefühl zu helfen, wenn ich erreichen kann, dass sie wenigstens etwas weniger Kaffee und dafür mehr Wasser trinken. Man kann sich leicht vorstellen, wie Wassermangel zu ernsthaften Erkrankungen führt. Schon meine private, sicher unvollständige Informationssammlung deutet auf ein ernst zu nehmendes Problem durch Wassermangel bei älteren Menschen hin, vor allem bei älteren Männern.

Ihr Buch ist zweifellos äußerst wertvoll. Meine einzige Kritik ist, dass ich es erneut lesen musste, um Ihre Empfehlung für die tägliche Wasseraufnahme zu finden. Ich wünschte, es gäbe darüber ein Extrakapitel oder eine Tabelle. Es steht außer Frage, dass Ihr Buch einen wertvollen Beitrag zu einem wichtigen Thema leistet – herzlichen Dank. Es ist einfach eine Pflichtlektüre und für gute Gesundheit wahrscheinlich viel wertvoller als alles andere im Bücherregal.

In einem der Briefe von Lesern Ihres Buches heißt es, dass er zwei Bücher auf seinem Nachttisch habe – die Bibel und Ihr Buch. Erst fand ich das etwas merkwürdig, aber Ihr Buch kann wirklich so wichtig sein. Es hat mir mehr Lebensqualität gegeben.

P. C. van K.

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Schwindel – Krämpfe – Zahnfleischschwund – Autismus

Es hat mich gefreut, dass Ihnen mein Brief für die neue Ausgabe Ihres Buches nützlich erschien. Danke! Wie Sie ja bereits wissen, habe ich dort berichtet, dass sich meine Schwindelanfälle durch das Befolgen Ihrer Empfehlungen zum Wassertrinken umgehend besserten. Hier nun weitere Veränderungen: Abgesehen davon, dass ich nun mit nur einem Kopfkissen schlafe anstatt mit vier, kann ich meine Haare über einer Waschschüssel waschen, ohne dass mir schwindlig wird. Ich kann auf einem Brett mit einer Neigung liegen, bei der meine Füße 45 Zentimeter höher liegen als mein Kopf. Beim Autofahren muss ich keine Angst mehr vor schnellen Kopfbewegungen haben. Die Schwindelanfälle waren zwar kein ständiges Problem, traten aber seit mindestens 40 Jahren immer wieder auf. Jetzt gehören sie der Vergangenheit an.

Hier weitere positive Veränderungen: Ich habe jetzt nur noch selten Wadenkrämpfe, unter denen ich vorher fast jede Nacht zu leiden hatte. Außerdem sind jetzt die meisten oberen Zahnhälse wieder mit Zahnfleisch bedeckt, wo sich im Laufe der Jahre unschöne Lücken gebildet hatten, die jetzt verschwunden sind. Das Zahnfleisch sieht wieder so gut aus wie ursprünglich. Was für eine schöne Überraschung! Hier zeigt sich sicher ganz besonders, wie das Körpergewebe austrocknen und schrumpfen kann. Für meine 84 Jahre bin ich bei sehr guter Gesundheit und in mancher Hinsicht besser dran als vor 10 Jahren.

Meinem Sohn Charles (der gehörlos und autistisch ist) geht es gut. Er hat zugenommen (was dringend nötig war), sieht gesünder aus und verhält sich besser als jemals seit dem Kleinkindalter. Ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde, aber ich habe den Eindruck, dass er in der letzten Zeit auf einige Geräusche reagiert.

Bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, spreche ich mit anderen Menschen über das Wassertrinken. Danke für Ihren Dienst an der Menschheit und Ihren Mut und Ihr Durchhaltevermögen. Ich habe Ihr Buch in mehreren Veröffentlichungen zum Thema Gesundheit erwähnt gesehen.

M. R.

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Migräne – Rückenschmerzen – Energiemangel

Meine Frau Carol und ich werden für immer dankbar sein, dass Sie uns den preiswertesten Weg zu einer besseren Gesundheit gezeigt haben. Wenn ich bedenke, dass man nur acht Gläser Wasser pro Tag trinken muss (mit einem viertel Teelöffel Salz pro Liter) … Ich weiß jetzt, dass jeder, der sich daran hält, eine deutliche Besserung seiner Gesundheit feststellen wird. Ich habe bis jetzt noch niemanden getroffen, der dieser Empfehlung gefolgt wäre und keinen Unterschied festgestellt hätte. Es funktioniert wirklich. Man muss es nur tun. Das kann einem niemand abnehmen.

Außerdem müssen natürlich die Menschen, die sich um bessere Gesundheit mit Hilfe von Wassertrinken bemühen, immer wieder auf die Feinheiten aufmerksam gemacht werden: Für jede Tasse Kaffee, die ich trinke, nehme ich auch ein zusätzliches Glas Wasser zu mir. Für jedes Glas Sprudel mache ich es ebenso. Nach einiger Zeit finden Sie an den anderen Getränken gar keinen Geschmack mehr. Ich kann mich erinnern, dass ich beim ersten Mal, als ich Diätlimonade trank, den Geschmack fürchterlich fand. Das war das einzige Getränk, das meine Familie immer kaufte. Ich gewöhnte mich mit der Zeit an den Geschmack und mochte danach keinen gewöhnlichen Sprudel mehr. Genauso ist es, wenn Sie anfangen regelmäßig Wasser zu trinken. Inzwischen mag ich keinerlei Sprudel mehr.

Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages an einem großen Glas kalten Wassers zu einer Pizza Freude haben würde. Genau! Ich kann noch nicht einmal mehr zu einer Pizza Sprudel trinken. Einfaches Wasser schmeckt viel besser. Ich trinke morgens immer noch gerne zwei Tassen Kaffee, aber vor jeder Tasse trinke ich ein Glas Wasser. Hier einige der positiven Veränderungen, die ich auf Grund Ihrer Empfehlungen erreichte: Ich habe nun 99 Prozent weniger Rückenschmerzen, mehr Energie, keine schweren Migräneanfälle mehr und schließlich einen Durst, der unbedingt gestillt werden will. In den letzten 20 Jahren habe ich nie aus einem Durstgefühl heraus getrunken; ich habe getrunken, weil diese Diätlimonade wohl zu einer Gewohnheit wird. Seit ich mit dem Wassertrinken angefangen habe, stelle ich fest, dass ich auf Grund von Durst trinke, und das allein versetzt mich schon in Erstaunen.

Bei mir wurde auch einmal ein Bandscheibenvorfall festgestellt. Ich werde nie die Schmerzen vergessen, die mir in die Beine schossen, sobald ich eine falsche Bewegung machte. Es gab Zeiten, da meine Frau mir morgens die Socken anziehen musste. Dann kroch ich aus dem Bett. Ich konnte ein halbes Jahr lang nicht auf einem Stuhl sitzen, egal auf welcher Art von Stuhl. Wenn ich beim Auftreten der Schmerzen gerade stand, warfen mich die Schmerzen buchstäblich um, ich musste mich an Ort und Stelle auf den Boden legen, bis ich schließlich den Mut und die Energie aufbrachte, zum Sofa oder zum Bett zu kriechen. Manchmal bin ich stundenlang nur einfach da liegen geblieben, wo ich gerade lag. Bei der Fahrt zum Arzt musste ich in meinem Auto auf dem Bauch liegen. Ich habe auch oft am Küchentisch stehend gegessen.

Zugegeben: Auch mein Arzt hat mir geholfen, da die Tabletten, die ich gegen die Entzündung einnahm, immerhin eine Zeit lang wirkten; ohne sie hätte ich es nicht aushalten können. Aber ich kann Ihnen Folgendes sagen: Im ersten Jahr bekam ich ein Rezept für die Originalpackung mit dreimaliger Erneuerung (oder Wiederholung) und ich habe die gesamte Menge an Tabletten innerhalb eines Jahres verbraucht. Im zweiten Jahr begann ich Wasser zu trinken und habe nur noch eine Packung Tabletten verbraucht. Ich glaube sogar, im zweiten Jahr wäre ich auch ganz ohne diese Tabletten ausgekommen. Aber die Schmerzen waren ja so entsetzlich, dass ich wohl hin und wieder diese kleine zusätzliche Sicherheit brauchte, sobald nur das leichteste Stechen im Gesäß zu verspüren war. (An dieser Stelle fingen die Schmerzen immer an.) Ich bin davon überzeugt, dass die Tabletten die Schmerzen gelindert haben, aber erst das Wasser hat wirklich zur Heilung beigetragen.

Wenn ich sage „beigetragen“, dann deshalb, weil ich auch mit Spazierengehen und Gymnastik anfangen musste. Als ich die großen Veränderungen in meinem Gesundheitszustand beobachtete, fing ich fast automatisch an, auch mehr gesündere Lebensmittel zu essen. Es scheint, als ob alles wieder in Ordnung kommt, wenn man sich erst einmal zu einem gesünderen Lebensstil entschlossen hat. Ich bin allerdings kein Gesundheitsfanatiker. Ich rauche weiter. Aber soll ich Ihnen mal etwas sagen? Ich rauche jetzt weniger. Bis jetzt bin ich noch nicht so weit, dass ich in jedem Augenblick meines Lebens auf die gesündeste Weise lebe, atme oder esse, aber insgesamt ist meine Gesundheit jetzt viel besser als noch vor wenigen Jahren. Für die meisten Dinge gilt, dass sie, wenn sie maßvoll eingesetzt werden, niemanden umbringen. Vor ein paar Jahren habe ich sogar mit dem Kegeln angefangen. Es gab eine Zeit, da ich glaubte, dass ich niemals in der Lage wäre, eine 7 Kilo schwere Kugel hochzuheben und über die Kegelbahn zu rollen.

Dieses neue Leben verdanke ich Ihnen, Dr. Batmanghelidj. Ich danke Ihnen! Ich schreibe Ihnen diesen Brief in der Hoffnung, dass ihn andere Menschen lesen und dadurch vielleicht motiviert werden, es auszuprobieren. Wenn ich nur einem anderen Menschen helfen kann, hat es sich schon gelohnt.

H. J. F.

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Rückenschmerzen – Nackenschmerzen – Karpaltunnelsyndrom – Energiemangel

Kurz vor Weihnachten letztes Jahr rief ein Freund aus England bei uns zu Hause an, nachdem wir ihn acht Jahre lang nicht gesehen hatten. Mein Mann und ich hatten Mike 1995 auf einer Reise durch England, Schottland und Irland flüchtig kennen gelernt, als er unser Busfahrer war.

Wir unterhielten uns lange und im Verlauf des Gesprächs erzählte er mir von einigen Internetseiten, von denen er meinte, dass ich sie mir ansehen solle; er kam darauf zu sprechen, nachdem ich ihm erzählt hatte, was wir beruflich machen und dass mein Mann sich vor etwa einem Jahr einer Bypass-Operation unterziehen musste. Bei einer dieser Seiten handelte es sich um www.watercure.com, also Ihre Website. Nachdem ich diese Internetseite gefunden und studiert hatte, bestellte ich fünf Exemplare Ihres Buchs Wasser – die gesunde Lösung, fing aber schon auf Grund der wenigen Informationen aus dem Internet sofort damit an, mehr Wasser zu trinken. Es ist wahr, dass ich früher schon einmal mehr Wasser getrunken hatte als in der letzten Zeit und dass es jetzt einfach zu wenig war.

Ich muss Ihnen sagen, dass ich regelmäßig zu einem Chiropraktiker gehe, und das praktisch seit 25 Jahren. Ich erachte mich selbst als „gesund“, da ich keine schweren Krankheiten hatte, und ich habe auch kein Übergewicht. Ich habe aber ständig überall Schmerzen und hatte ziemliche Angst vor dem Älterwerden, weil ich dachte, dass die Schmerzen dann nur noch schlimmer würden.

Im Mai 2001 brach ich mir einen Arm, als ich beim Rückwärtsgehen am Strand über einen Holzbalken fiel. Der Arm heilte gut und schnell, aber seit dieser Verletzung habe ich immer Probleme mit meinem Handgelenk. Die Diagnose meines Chiropraktikers und des Arztes, der meinen Armbruch versorgt hatte, lautet: Karpaltunnelsyndrom im rechten Handgelenk und Quervain-Krankheit im linken Handgelenk. Die Suche nach Hilfe war ziemlich kostspielig und auch das Tragen der Handstützbänder und die Einnahme von Ibuprofen in hohen Dosen, wie vom Arzt verschrieben, brachte keine Linderung. Etwas Linderung verschaffte mir der Chiropraktiker durch das Richten meiner Handgelenke, aber auch das half nur vorübergehend.

Als ich Ihr Buch erhielt, fing ich sofort an darin zu lesen, um herauszufinden, wie viel Wasser man trinken soll und wann man es trinken soll. Ich konnte die Antwort nicht gleich vorne finden, stellte mir aber schließlich mein „Trinkprogramm“ zusammen, als ich zum Ende des Buches kam, und schrieb es mir auf. Mein Mann sagt, ich sei auf einem „Wassertrip“, wenn ich andere Leute frage, ob sie genug Wasser trinken; aber sogar er hat angefangen, das „Trinkprogramm“ zu befolgen, und es geht ihm jeden Tag besser.

Inzwischen fühle auch ich mich erheblich besser. Ich kann sogar sagen, dass ich mich darauf freue, auch im Alter meinen Charme nicht zu verlieren, wie ich hoffe! Ich habe mehr Energie, meine Gelenke, mein Rücken und mein Nacken fühlen sich deutlich besser an und mein Chiropraktiker sagt, dass er bei meinen monatlichen Sitzungen zum Richten die positiven Veränderungen spüre. Ich habe zwar ganz gelegentlich noch Beschwerden in meinen Handgelenken, aber die Schmerzen haben aufgehört. Es ist leicht, die Schmerzen zu vergessen, wenn sie einmal weg sind, aber ich kann Ihnen versichern, dass ich oft geweint habe, wenn mir meine Handgelenke so wehtaten, dass ich mich völlig hilflos fühlte. Diese Schmerzen sind fort!!!

Ich werde auch in Zukunft allen, die ich erreiche, sagen, dass sie mehr Wasser trinken sollen und warum; übrigens bin ich erst 57 Jahre alt. Nach Jahren mit Hormonersatztherapie (wegen Wechseljahrsbeschwerden), die ich dann gegen den Rat meines Arztes abgebrochen habe, stelle ich fest, dass ich heute klarer denken kann; rückblickend finde ich, dass mein Kopf lange Zeit „benebelt“ war. Aber seit ich nun regelmäßig Wasser trinke (seit etwa vier Monaten), habe ich einen klaren Kopf und auch viel mehr Energie.

Ihre Forschung hat mir sehr geholfen und Ihre Lösung ist so einfach und einleuchtend. Ich glaube, dass Gott den Menschen und das Wasser geschaffen hat. … Er gab uns Wasser, weil wir es brauchen!

L. R.

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