Kitabı oku: «Weben mit kleinem Rahmen», sayfa 2

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WEBRAHMEN MIT SCHLITZEN

Dieser Webrahmen hat in der oberen und unteren Rahmenleiste Schlitze, in die die Kettfäden beim Bespannen eingelegt werden. Da die Schlitze fest sind, ist es bei diesem Modell relativ schwierig die Fadendichte zu verändern.


KARTONWEBRAHMEN

Bei mir fing alles mit einem Kartonwebrahmen an! Man kann ihn leicht selbst basteln, also gebe ich Ihnen hier eine kurze Anleitung dazu. Ein großer Vorteil dieses Webrahmens ist, dass er keine große Investition darstellt. Sie selbst können die Größe passend zu Ihrem Projekt wählen, und er eignet sich auch für Doppelgewebe. Allerdings bildet sich hierbei kein natürliches Webfach, und die Fadendichte lässt sich nachträglich nicht ändern. Ein Kartonwebrahmen funktioniert am besten mit einem relativ weiten Abstand zwischen den Kettfäden.

MAN BRAUCHT:

Festen Karton (mindestens 400 g/m²), 15 cm länger als das fertige Webstück

Lineal

Bleistift

Bastelmesser oder Papierschere

Zwei Streifen Wellpappe, Breite 2,5 cm, Länge entsprechend der Kartonbreite

Klebstoff


1 Den Karton auf einen ebenen Untergrund legen und von der oberen Kante 1,5 cm nach unten messen. Im Abstand von 1,5 cm zur Oberkante eine durchgehende, waagrechte Linie ziehen. Von dieser Linie erneut 1,5 cm nach unten messen und eine zweite waagrechte Linie einzeichnen.

2 Schritt 1 an der Unterkante des Kartons wiederholen.

3 Je nach gewünschter Fadendichte (= Anzahl der Kettfäden pro Maßeinheit) Markierungen an der obersten waagrechten Linie einzeichnen. Bei diesem Beispiel wurde der Einfachheit halber pro Zentimeter eine Markierung gesetzt, d. h., die Kettfäden werden später im Abstand von 1 cm nebeneinander verlaufen. Die entsprechenden Markierungen auch an der Oberkante des Kartons einzeichnen.

4 Die Abstandsmarkierungen auch an der untersten Linie und an der Unterkante des Kartons einzeichnen.


5 Mit einem Bastelmesser oder einer Papierschere einen Schlitz vom ersten Markierungspunkt an der Oberkante bis zum ersten Markierungspunkt an der waagrechten Linie schneiden, dabei auf einen geraden Schnitt achten. Die Schlitzlänge beträgt 1,5 cm. Nun ebenfalls bei allen anderen Markierungen Schlitze schneiden, sowohl an der Ober- als auch an der Unterkante.


6 Die beiden Streifen aus Wellpappe genau an der zweiten Linie oben und unten ausrichten und festkleben. Sie erleichtern später das Anheben der Kettfäden und machen den Webrahmen stabiler.


7 Vor dem Bespannen den Anfang des Kettgarns mit einem Überhandknoten (siehe Knoten) sichern und ein 2 cm langes Ende stehen lassen. Den Knoten und das abstehende Ende so in den ersten Schlitz links oben einlegen, dass der Knoten auf der Rückseite des Webrahmens liegt. Den Kettfaden spannen, auf der Vorderseite bis zur Unterkante ziehen und durch den ersten Schlitz auf der linken Seite nach hinten führen. Nun durch den nächsten Schlitz wieder nach vorn führen. Den Kettfaden spannen, auf der Vorderseite bis zur Oberkante hochziehen, durch den nächsten freien Schlitz nach hinten führen und durch den Schlitz rechts daneben wieder nach vorn führen. Den Kettfaden erneut spannen, auf der Vorderseite bis zur Unterkante ziehen und durch den nächsten freien Schlitz nach hinten führen etc. Die gespannten Kettfäden verlaufen absolut parallel. Wenn der Faden durch den letzten Schlitz nach hinten geführt wurde, den Kettfaden straff halten und das Fadenende mit einem Überhandknoten sichern, der auf der Hinterseite des Webrahmens liegt.

ZUBEHÖR


Hier sehen Sie alle Werkzeuge, die besonders nützlich sind, wenn Sie mit dem Weben auf einem Kleinrahmen beginnen.


1 & 2. SCHIFFCHEN

Das Schiffchen ist eine rechteckige Leiste mit Kerben an beiden Enden. Mit dem Schiffchen schiebt man den aufgewickelten Schussfaden durch die Kettfäden. Das funktioniert am besten, wenn das Schiffchen länger ist als die Webbreite. Es gibt viele verschiedene Varianten.

3. TRENNSTAB

Mit dem Trennstab werden einzelne Kettfäden ausgewählt und angehoben. Stellt man ihn auf eine Längskante, öffnet sich das Webfach.

4. FLACHSTAB

Dieser Stab wird auch als Trennstab verwendet, ist aber vorn und hinten abgeflacht, damit er sich leichter durch die Kettfäden schieben lässt. Der Stab kann auch als Anschlagkamm verwendet werden.

5. ANSCHLAGKAMM

Mit einem Anschlagkamm, auch Webkamm genannt, wird jeder Schussfaden an das schon fertige Gewebe gedrückt, im Fachjargon „anschlagen“ genannt. Kämme gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Man kann zum Anschlagen auch eine einfache Küchengabel verwenden.

6. ANSCHLAGGABEL

Zum Anschlagen ist nicht unbedingt ein spezieller Kamm erforderlich, man kann die Schussfäden auch mit einer Gabel an das schon fertige Gewebe drücken.

7. TAPISSERIESPULEN

Man kann das Schussgarn auch auf Tapisseriespulen wickeln, die dann wie ein Schiffchen verwendet werden. Solche Tapisseriespulen sind für kleine Webbereiche sehr nützlich, besonders wenn verschiedenfarbige Schussfäden verarbeitet werden. Sie besitzen ein spitzes Ende, mit dem sich Kettfäden anheben und Schussfäden anschlagen lassen.

8. RUNDSTAB

Ein Rundstab ist ein sehr nützliches Werkzeug beim Weben. Er wird bei der Schlingenbildung (siehe Teppichweberei) verwendet und dient als sogenannter Rispenstab (beim Weben eines großflächigen, leinwandbindigen Gewebes lässt sich mit einem Rispenstab das zweite Webfach leichter bilden) sowie als Aufhängung. Einen Rundstab in passender Länge kann man leicht selbst zusägen.

9. STOPFNADEL

Eine Stopfnadel ist eine lange stumpfe Nadel mit einem großen Nadelöhr, durch das man dickes Garn relativ leicht ziehen kann. Stopf- und Durchziehnadeln werden bei der Kantenversäuberung verwendet und z. B. bei Hohlsaumkanten, Fransen- und Knotenkanten eingesetzt.

10. WEBNADEL

Eine Webnadel ist besonders lang und flach und hat ein sehr großes Nadelöhr. Sie wird oft als Stopfnadel zum Ausbessern von Webfehlern verwendet, doch man kann mit ihr auch Schussfäden einziehen, besonders wenn mit sehr dicken Garnen gearbeitet wird.

11. MASSBAND
12. LINEAL
13. SCHERE
14. KLEBEBAND


AUSGANGSMATERIALIEN


Deb Chandler, Weberin, Lehrerin und Autorin des Buches Learning to Weave erklärt es sehr anschaulich: „Garn ist das Ausgangsmaterial für Stoffe, und Fasern sind das Ausgangsmaterial für Garne.“


Mit welchem Material man webt, hat einen enormen Einfluss auf die Wirkung des fertigen Teiles. Anfänger wissen oft nicht recht, welches Material sie wählen sollen, doch wenn man die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Materialien und Fasern kennt, kann man für das jeweilige Projekt eine fundierte Wahl treffen. Das Angebot ist riesig. Deshalb ist es wichtig, etwas über die Fasern zu wissen, aus denen Webgarne hergestellt werden. Jede Faser verhält sich anders, und erst die Erfahrung zeigt, welche Faser sich wofür eignet. So entstehen z. B. aus den elastischen Wollfasern besonders weiche und angenehm zu tragende Schals, während aus den relativ steifen Leinenfasern Gewebe entstehen, die sich hervorragend als Tischläufer eignen.

FASERN

Die Fasern, aus denen ein Garn besteht, verleihen ihm bestimmte Eigenschaften, ebenso das Verfahren, wie die Fasern zum Garn verarbeitet werden. Man unterscheidet fünf Arten von Fasern: tierische, pflanzliche und mineralische Fasern, sowie halbsynthetische und synthetische Fasern. Dieses Buch konzentriert sich auf Naturfasern, die auch bei den weiter hinten beschriebenen Projekten verwendet werden. Tierische und pflanzliche Fasern sind Naturfasern.

Tierische Fasern sind wohl den meisten Menschen vertraut, wenn auch nicht unbedingt aus dem Alltag. Dazu zählen Wolle, Haare, Daunen, Pelz und Vlies. Diese nachwachsenden tierischen Fasern werden durch Scheren der lebenden Tiere gewonnen, die dabei nicht verletzt werden. Pflanzliche Fasern werden aus unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen, meist aus dem Stängel oder aus den Blättern. Schon seit Jahrtausenden werden tierische und pflanzliche Fasern zu Stoffen verarbeitet. Erst im vergangenen Jh. wurden Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren entwickelt. Mit der Auswahl geeigneter Fasern können wir einen, wenn auch nur kleinen Beitrag zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigeren Textilindustrie leisten.

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den wichtigsten Naturfasern (Wolle, Angora, Baumwolle, Leinen, Bambus und Nesseln), mit ihrer Herkunft, ihren Eigenschaften und ihren Anwendungsgebieten. Einige dieser Fasern werden bei den weiter hinten beschriebenen Projekten verwendet.


WOLLE

Wollfasern waren die ersten Fasern, aus denen man Stoffe hergestellt hat. Wolle ist ein Überbegriff für die Fasern, die aus dem Vlies ganz unterschiedlicher Tiere stammen, z. B. Schafe, Ziegen, Lamas, Alpakas, Kamele. Die Wollarten sind ähnlich, doch ich konzentriere mich hier auf Schafwolle. Es gibt weltweit unzählige Schafrassen, von denen jede ein Wollkleid trägt, das ganz unterschiedliche und wundervolle Eigenschaften hat. Schafe werden einmal jährlich geschoren und das Wollkleid wächst nach. Schafwolle ist daher eine nachhaltige Faser.

Die Wollfaser ist hohl, zylindrisch und geschuppt. Die Schuppen verleihen der Faser ihre einzigartige wärmeisolierende Wirkung. Wolle ist besonders vielseitig einsetzbar, von Textilien bis hin zu Fußbodenbelägen und Wandisolierungen. Ich könnte Ihnen so viel über die erstaunlichen Eigenschaften von Wolle erzählen! Wolle ist mein Lieblingsmaterial, und ich bezeichne sie gern als „wunderwoll“!

EIGENSCHAFTEN:

-Warm – nichts wärmt besser als Wolle.

-Strapazierfähig – Wolle nutzt sich kaum ab, sie ist über lange Zeit verschleißfest.

-Elastisch – Wollfasern können sich sehr gut dehnen.

-Schwer entflammbar – Wolle kann in unbehandeltem Zustand Temperaturen bis zu 570° C widerstehen.

-Hygroskopisch – Wolle nimmt Feuchtigkeit gut auf, ohne sich nass anzufühlen; sie kann 33 % ihres Gewichts an Wasser aufnehmen und eignet sich deshalb gut für kühles Klima.

-Ausgleichend – Wolle reagiert auf die Temperatur der Umwelt und des Trägers.

-Isolierend

-Hautfreundlich

-Kaum statische Aufladung – im Gegensatz zu synthetischen Fasern lädt sich Wolle kaum statisch auf, was sie ideal für technische Anwendungen in Autos, Flugzeugen und Zügen macht.

-Biologisch abbaubar



BAUMWOLLE

Baumwolle wird oft auch als „weißes Gold“ bezeichnet, weil es die Faser ist, die den Menschen am meisten Reichtum brachte und schon seit Jahrhunderten gehandelt wird. Dennoch ist Baumwolle relativ preisgünstig zu kultivieren und lässt sich zu relativ preisgünstigen Stoffen verarbeiten. Baumwolle ist sehr vielseitig und wird in Kleidungsstücken, Heimtextilien, medizinischen Textilien und sogar in Lebensmitteln eingesetzt!

Die Baumwollpflanze gedeiht in tropischen und subtropischen Regionen, etwa in Nord- und Südamerika, Afrika und Indien. Baumwollfasern wachsen in kleinen Bollen am Stamm der Baumwollpflanze. Nach der Blüte verwandelt sich der Fruchtknoten zu einer Kapsel, die aufspringt und aus der die Fasern herausquellen. Jede Baumwollkapsel enthält ca. 14 g Baumwollfasern. Die Fasern sind sehr fein und weich, der Faserkern ist hohl. Nach der Ernte ziehen sich die Fasern zusammen, kräuseln sich und schaffen dadurch Lufteinschlüsse, die für die wärmende und weiche Wirkung der Baumwolle verantwortlich sind. „Mercerisierte Baumwolle“ wurde mit Natronlauge behandelt und zugleich gespannt, sodass der Faserquerschnitt wieder rund ist. Dadurch erzielt man besonderen Glanz und Festigkeit, und die Faser läuft später weniger ein.

EIGENSCHAFTEN:

-Antiallergen

-Atmungsaktiv

-Besonders weich

-Warm

-Wärmeleiter – Baumwolle führt Wärme vom Körper ab und bewirkt eine gewisse Kühlung. Deshalb wird sie gern für Sommerkleidung verwendet.

-Sehr fest



LEINEN

Auch Leinen wird schon sehr lange hergestellt. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich auf Tafeln aus dem alten Griechenland, die ca. 4000 Jahre alt sind. Leinen wird aus der Flachspflanze gewonnen. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze, deren Wachstum nach etwa 100 Tagen beendet ist. Sie hat kleine, spitz zulaufende Blätter. Die Leinenfasern werden aus dem Stängel der Flachspflanze gewonnen. Durch einen Vorgang namens Rotten oder Rösten zersetzt sich der Pflanzenleim im Stängel und die Fasern lassen sich schonend herauslösen. Anschließend wird der Flachs gebrochen und alle Holzteile werden durch Schwingen entfernt. Leinen hat nur eine minimale Dehnbarkeit, läuft nicht ein und wird, mit Ausnahme von Baumwolle, kaum mit anderen Fasern gemischt. Baumwoll-Leinen-Mischungen erfreuen sich allerdings großer Beliebtheit und lassen sich gut verarbeiten.

EIGENSCHAFTEN:

-Steif – Leinen hat ein „Gedächtnis“ und behält seine Form.

-Kühlend – Leinen eignet sich sehr gut für Sommerkleidung.

-Atmungsaktiv

-Leicht

-Sehr hohe Festigkeit – wie alle Zellulosefasern ist auch Leinen im nassen Zustand besonders fest und wird deshalb gern zu Produkten wie Geschirrtüchern, Putzlappen oder Stoffsieben für die Verarbeitung von Lebensmitteln eingesetzt.



BAMBUS

Bambus ist in der Garnproduktion eine relativ neue Faser. Ob die Herstellung von Bambusgarnen umweltfreundlich ist, wird heftig diskutiert. Bambus könnte ähnlich wie Flachs verarbeitet werden, doch leider werden Bambusfasern heutzutage meist durch chemische Prozesse gewonnen. Deshalb gelten Bambusfasern nicht wirklich als Naturfasern, auch wenn sie pflanzlichen Ursprungs sind. Sie werden deshalb als halbsynthetische Fasern klassifiziert. Die Bambusstängel werden geerntet, zerschreddert und in chemischen Prozessen zu Bambuszellulose aufgelöst. Die so erhaltenen Fasern werden zu Garnen versponnen. Bambusfasern haben eine sehr hohe Stapellänge (siehe Glossar), sind hohl, lassen sich gut färben und sind farbecht. Unabhängig vom Herstellungsprozess ist die Bambusfaser eine faszinierende Faser mit vielen Vorteilen.

EIGENSCHAFTEN:

-Natürlich steril – Bambus kann für medizinische Zwecke verwendet werden.

-Antibakteriell und gute Feuchtigkeitsaufnahme – Bambus wird deshalb gern für Unterwäsche und Handtücher verwendet.

-Feuchtigkeitsregulierend

-Seidiger Griff, glänzend

-Sehr guter Fall – Bambus läuft kaum ein, ist formstabil und eignet sich deshalb gut für Kleidungsstücke.

-Sehr hohe Festigkeit

-Sehr strapazierfähig – Bambus scheuert kaum durch und franst nicht aus


ANGORA

Angora ist eine tierische Faser, die Wollfasern sehr ähnlich ist. Sie wird aus dem Fell des Angorakaninchens gewonnen, das zwei Arten von Haaren beinhaltet: eine äußere Lage aus groben Haaren und eine innere Lage aus sehr weichen Haaren. In Angoragarnen werden beide Arten zusammen verarbeitet, was ihr charakteristisches Merkmal erklärt, nämlich die langen, rauen und steifen Härchen, die gelegentlich hervorstehen. Angoragarne sind selten und teurer als Schafwolle.. Sie sind achtmal wärmer als Wolle und können für leichte, warme Kleidung verwendet werden. Angorafasern haben ähnliche Eigenschaften wie Wollfasern und werden oft mit Wollfasern gemischt.

EIGENSCHAFTEN:

-Achtmal wärmer als Wolle

-Weniger Feuchtigkeitsaufnahme als Wolle

-Verfilzt leicht

-Weicher, luxuriöser Griff

-Aureoleneffekt – Lichthofeffekt, der für Produkte aus Angoragarn typisch ist


NESSEL

Die gemeine europäische Brennnessel erzeugt Fasern, die sich für die Garnherstellung eignen. Die Fasern sind weich und seidig und erreichen eine Stapellänge von bis zu 5 cm. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Stoffe aus Nesselfasern als Baumwollersatz für Kleidungsstücke und Uniformen verwendet. Nesselfasern sind feiner als Leinen und können den Feinheitsgrad von Baumwollfasern erreichen. Außerdem wird weniger Wasser als bei der Herstellung von Baumwollfasern benötigt. In dieser Hinsicht wird auch weiterhin Forschung betrieben. Als nachhaltige Pflanzen könnten Brennnesseln in Zukunft ein hervorragender Ersatz für Baumwolle werden. Und nein, das Garn sticht nicht!

EIGENSCHAFTEN:

-Leicht

-Schnell trocknend und schimmelresistent

-Glänzend

-Geringe Dehnbarkeit, hohe Festigkeit

-Langlebigkeit – Nesselfasern halten von allen Naturfasern am längsten.


GARNE


Garne bestehen aus Fasern, die miteinander versponnen werden. Garne unterscheiden sich in zwei Punkten: dem Ausgangsmaterial (also aus welchen Fasern bzw. Kombinationen von Fasern sie bestehen) und dem Herstellungsverfahren, womit sich dieser Abschnitt beschäftigt.


Garne werden meist nach folgendem Schema hergestellt: Die zu Ballen gepressten Fasern werden gelockert und gereinigt, danach geordnet, gekämmt und verstreckt. Das anschließende Verdrehen des Faserbands nennt man Spinnen. Die Art und Weise, wie ein Garn gesponnen wird, beeinflusst seine Eigenschaften. Ein hart verdrehtes Garn ist sehr fest, ein locker verdrehtes Garn reißt leichter.

MEHRFACHGARNE UND GARNSTÄRKE

Nachdem ein einfaches Garn gesponnen wurde, werden oft mehrere Stränge zusammengedreht, sodass Mehrfachgarne entstehen, die stabiler und reißfester sind als Einfachgarne. Die Anzahl der Stränge – bei Wolle spricht man von Drähten – wird oft in der Garnbezeichnung angegeben. So besteht z. B. Vierfachgarn aus vier zusammengedrehten Strängen. Die einzelnen Stränge können verschieden dick sein; zusammen ergeben sie ein mehr oder weniger voluminöses Garn.

Die weitere Verarbeitung der Einfachgarne kann industriell oder von Hand geschehen. Traditionell verwendet man Handkarden und Spinnräder.


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9783830730415
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