Kitabı oku: «Die schönste Braut des Landes»

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Fiona Flakes

Die schönste Braut des Landes

erotischer Roman

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Die schönste Braut des Landes

Impressum neobooks

Die schönste Braut des Landes

Ihre neue Zofe schüchterte sie ein bisschen ein.

Sie mochte sie auch sehr, keine Frage, sie war faszinierend und welterfahren und exotisch, und Melinda war ohnehin stolz, eine eigene Zofe bekommen zu haben – ihre alte Kinderfrau hatte sie mit ihren drei jüngeren Brüdern teilen müssen. Aber nachdem Gunda sich tränenreich verabschiedet hatte und auf den Pachthof ihres eigenen Sohnes gezogen war, hatte Melinda damit gerechnet, dass eine der Burgmägde sich um sie kümmern würde – stattdessen hatte ihre Mutter Elsbeth aufgenommen und zu ihrer Zofe gemacht. Elsbeth kam aus dem heiligen Land, wie auch Melindas Mutter selbst, und war mit zurückkehrenden Kreuzfahrern gereist – eine geheimnisvolle Fremde, die auf Wildenstein mißtrauisch beäugt wurde – doch die Burgherrin vertraute ihr, und Melinda war begeistert. Sie wurde nicht müde, sich Geschichten von fremden Ländern erzählen zu lassen, aber die ständige Umsorgung durch eine eigene Zofe irritierte sie auch, ebenso deren resolute Bestimmtheit, die sie sich beinahe wieder wie ein Kind fühlen ließ – dabei war sie mit ihren siebzehn Jahren erwachsen und nur einige Jahre jünger als Elsbeth selbst.

Aus dem Bad machte Elsbeth ein morgenländisches Ritual. Dank der Burgherrin verfügte Wildenstein über einen eigenen Baderaum, im Zuber dampfte heißes Wasser, Seife und Rosenöl standen bereit und Elsbeth entkleidete ihre Herrin, ohne deren Mithilfe zuzulassen, sodass Melinda sich ein bisschen wie ein Geschenk fühlte, das langsam und bedächtig ausgepackt wurde. Als sie nackt dastand, musterten Elsbeths dunkle Augen sie so intensiv, dass sie rasch in den Zuber stieg und untertauchte. Das warme Wasser entspannte sie und die Dampfschwaden machten sie schläfrig. Elsbeth ließ ihr einige Momente der Ruhe und räumte leise im Raum herum, dann trat sie zum Zuber und begann ihre Herrin einzuseifen. Sie ließ den Waschlappen liegen und wusch sie mit ihren bloßen Händen, massierte und knetete dabei ihre Muskeln, ihre Arme, ihre Schultern, den Nacken, den Rücken. Die Berührungen waren neu und ungewohnt, unvergleichbar mit dem groben Abschrubben, das sie von Gunda kannte, und Melinda schloß unwillkürlich die Augen – einerseits um sich den nun mehr streichelnden Händen wohlig zu überlassen, wie eine schnurrende Katze, andererseits um ihre Scheu zu verbergen. Sie wußte nicht recht, was sie von all dem zu halten hatte und ob sie nicht vielleicht dagegen protestieren sollte. Sie hielt den Atem an, als die Hände nach vorne glitten, über ihren flachen Bauch fächerten und schließlich sanft über ihre Brüste streichelten. Sie wich unmerklich zurück, doch die Berührung folgte ihr, umkreiste ihre Brüste, verrieb den Seifenschaum auf ihnen, die Hände umschlossen schließlich die weiche Fülle während die Finger über ihre Nippel streichelten, die zu Melindas Entsetzen hart wurden und empfindlich und ein seltsames Gefühl lief durch ihren ganzen Körper. Sie hielt ganz still und war zugleich erleichtert und enttäuscht, als Elsbeth losließ und die Seife mit warmen Wasser wieder abspülte. Als nächstes wusch sie ihre Füße, knetete und massierte unter Wasser ihre Zehen, ihre Sohlen und Fesseln, dann ihre Waden und Schenkel, strich dabei immer höher hinauf bis zu ihren Hüften, dann zurück zum Knie und an der Innenseite wieder hinauf. Als die Hände sie zwischen den Beinen berührten, im verborgenen Bereich, wo nie zuvor jemand sie berührt hatte, zuckte Melinda zurück, preßte die Beine zusammen und schob die Hände weg. Das widersprach allem was sie von Sitte und Anstand gelernt hatte und sie wußte, dass sie das nicht zulassen durfte. Doch die resolute Zofe ließ sich nicht beirren. „Herrin, benehmt euch nicht wie ein Kind und laßt euch von mir waschen. Ich habe schon anderen Damen gedient und weiß genau, was ich zu tun habe. Jetzt lehnt euch zurück, öffnet eure Beine wieder und laßt mich meine Arbeit machen.“ Melinda warf ihr einen skeptischen Blick zu und dachte sich, dass diese Worte für eine Magd außerordentlich keck waren und sie sie eigentlich zurechtweisen sollte, aber Elsbeth stand selbstbewußt und bestimmt vor ihr, die Hände in die Hüften gestemmt und Herausforderung im Blick. „Bist du sicher, dass das richtig ist, Elsbeth?“ „Und ob ich mir sicher bin! Ich habe am Hof des Grafen Merlot in Jerusalem gelernt, und im Palast des Paschas, ich weiß, was ich tue.“ Melinda dachte zwar bei sich, dass die Lehre in einem heidnischen Palast wohl keine angemessene Referenz war, aber mittlerweile überwog ihre Neugier ihre Bedenken und sie tat wie ihr geheißen. Sie lehnte sich zurück, öffnete zögernd wieder ihre Beine und schloß die Augen, mehr um keine Reaktion in ihnen zu verraten, als aus Scheu. Die Hände streichelten wieder über ihre Innenschenkel nach oben, drückten diese dabei weiter auseinander, dann streichelten die Finger über ihre Scham, vor und zurück, teilten vorsichtig ihre Schamlippen und streichelten die weiche Haut darunter, strichen sanft über ihre Öffnung zu dem kleinen fleischigen Knoten davor, den sie spielerisch umkreisten und reizten. Melindas Wangen brannten wie Feuer, ihr Körper war angespannt und die Augen fest geschlossen, ihr Herz klopfte und ihr Atem beschleunigte sich. Sie hatte sich selber schon dort unten berührt, verstohlen und heimlich, daher wußte sie, wie ihr Körper beschaffen war, aber die Berührung durch fremde Hände war um so vieles angenehmer und erregender, dass sie beinahe Schwindel erfaßte. Als die Zofe plötzlich von ihr abließ, biss Melinda die Zähne zusammen, um ein enttäuschtes Aufkeuchen zu unterdrücken. Elsbeth griff nach einem Tuch und faltete es einladend auseinander. „Kommt Herrin, steigt aus dem Zuber und laßt euch abtrocknen.“

Melinda folgte schweigsam, zu aufgewühlt, um auch nur ein Wort über die Lippen zu bringen. Sie ließ sich in das Laken hüllen und sanft trockenreiben. Dann wies Elsbeth auf eine Liege, die sie im Baderaum aufstellen hatte lassen. „Legt euch nieder, Herrin, auf den Bauch, Gesicht nach unten. Ich werde eure Haut mit Rosenöl einreiben, um sie weich und geschmeidig zu machen.“ Melinda gehorchte, verunsichert durch ihre ungewohnte Nacktheit, doch mit heimlicher Vorfreude auf weitere sinnliche Berührungen. Sie wurde nicht enttäuscht. Die Zofe träufelte Rosenöl auf Melindas Rücken, Hüften und Schenkel, dann massierte sie das Öl sanft mit kreisenden Bewegungen ein. Sie begann bei den Füßen, strich über die langen Beine ihrer Herrin und knetete dann etwas kräftiger ihre Pobacken. Melinda verkrampfte sich unwillkürlich, zwang sich dann aber selbst wieder locker zu lassen und konzentrierte sich auf die Massage. Elsbeth lachte leise. „So ist es recht, Herrin, entspannt euch und laßt mich nur machen. Fühlt meine Hände. Laßt angenehme Gefühle zu und gebt euch ihnen hin. Öffnet euch.“ Die Stimme wurde rauer, leicht heiser, dunkler, suggestiv – „Ihr seid kein Kind mehr, Melinda, sondern eine Frau, und dazu wunderschön. Wie eine gerade erblühende Rose. Eure Haut ist zart wie ein Blütenblatt, euer Fleisch weich und doch fest, euer Körper biegsam wie ein junger Zweig, und eure Rundungen sind vollkommen, wollüstig üppig aber nicht zu üppig.“ Die nun fast flüsternde, monotone Stimme verstärkte die betörende Wirkung der magischen Hände, wob einen unwiderstehlichen Zauber um Melinda. Die Worte waren wie die eines Dichters, allerdings kühn und verwegen, viel kühner und verwegener als die eines Minnesängers – außer vielleicht jene des berüchtigten Tannhäuser, der es wagte, von solchen Dingen zu singen. Die Hände kneteten nun ihren Rücken und ihre Arme. „So, Herrin, nun dreht euch auf den Rücken, ja, so ist es recht. Ich reibe das Öl nun in eure Beine, die so lang sind und so wohlgeformt.“ Dann träufelte sie Öl auf ihre Arme und ihren Bauch und fuhr fort: „Ich weiß, ihr wundert euch, warum eure Mutter mich zu eurer Zofe gemacht hat. Ich werde es euch verraten. Eure Mutter ist glücklich hier, es reut sie nicht, dass sie eurem Vater hierher gefolgt ist und ihre Heimat verlassen hat, aber Wildenstein ist dennoch nur eine ärmliche kleine Burg. Eure Mutter ist nun mal der einzige Schatz, den euer Vater aus dem heiligen Land mitgebracht hat. Sie hofft auf eine gute Heirat für euch, ihr sollt es einmal besser haben als hier und mehr Wohlstand finden, und ihr seid hübsch genug, dass das auch gelingen kann. Daher werde ich euch für die Ehe vorbereiten.“ Wieder kreisten die weichen, öligen Hände um ihre Brüste, streichelten, neckten, kneteten. Die Finger reizten ihre Nippel, die sich aufrichteten und verhärteten. Die Berührung war etwas fester als zuvor, aber dank des Öls geschmeidig und angenehm. Ein seltsamer Durst begann sich in Melinda auszubreiten, ein Sehnen und Ziehen, ein Hunger nach mehr, und sie mußte sich konzentrieren, um gleichzeitig den magischen Berührungen und den geflüsterten Worten zu folgen, und in all dem Bemühen fand sie keine Zeit mehr für Scheu oder Scham. Die Hände glitten nun über ihren Bauch nach unten, und da Melinda ihr Ziel nun erahnen konnte, klopfte ihr Herz schneller und ihr Blut pulste heiß durch ihren Leib. „Hierzulande wird eine Braut allzu unschuldig in die Ehe geschickt. Ist der Mann dann auch unerfahren oder ungeschickt wird die Hochzeitsnacht zur Enttäuschung und das Zusammenleben beginnt schlecht. Wenn eine Frau sich kennt und weiß, was sie erwarten und was sie ihrem Mann schenken kann, ist das ein großer Vorteil für sie. Und du hast so viel zu bieten und zu erwarten. Ich werde Dir zeigen, was es sein kann.“ Melindas Schenkel gaben diesmal wie von selber nach, als sie sanft auseinandergedrückt wurden. Ölige Finger streichelten über ihre Öffnung, vor und zurück, drangen ganz leicht und vorsichtig ein. Melinda keuchte auf. Die Finger streichelten sie sanft von innen, glitten dann wieder aus ihr heraus und weiter nach vorne, umkreisten, neckten und rieben ihre Klitoris. Ihre Hüften hoben sich, drängten sich der Berührung entgegen, drückten sich gegen die forschende Hand. Melinda stöhnte und leckte über ihre trockenen Lippen, überwältigt von den neuen, überraschenden Empfindungen, dem Ziehen und Sehnen in ihrem Unterleib, in ihrer Körpermitte, in ihrem Zentrum. Eine Spannung baute sich auf und wurde beinahe zur Qual, doch die wissenden Hände folgten ihr, streichelten fester und schneller und das Ziehen steigerte sich, ebenso dieser heftige Durst und dann erklomm sie neue Höhen und der Damm brach, unglaubliche Lust überflutete sie und ließ ihren Körper erzittern, Welle um Welle, und als es abebbte, blieb ein Gefühl unendlicher Entspannung und Zufriedenheit zurück. Die magischen Hände folgten ihrem Höhepunkt, solange er andauerte, und als danach ihr Fleisch so empfindlich war, dass die Berührung fast unangenehm wurde, zogen sie sich zurück und streichelten wieder ihre Hüften und Schenkel. Als alles vorüber war, öffnete Melinda zögernd die Augen und warf ihrer Zofe einen fragenden Blick zu. „Alles in Ordnung, meine Süße. Genauso sollte es sein. Du bist sinnlich und leidenschaftlich und wirst eine wunderbare Ehefrau werden. Ich werde dich noch mehr lehren, aber es muß ein Geheimnis zwischen uns bleiben. Die Menschen hier und vor allem die Kirche schätzen solche Vorbereitung gar nicht, und auch für deinen Ehemann mußt du eine unschuldige Jungfrau sein – aber du wirst alles über dich wissen und das wird dir weiterhelfen. Du kannst mir vertrauen.“ Sie streichelte über Melindas Haar und ihre Wange und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ich vertraue dir, Elsbeth.“

Als Melinda später über ihrer Näharbeit saß, sann sie über Elsbeths Worte nach. Sie machten durchaus Sinn. Sie hatte sich schon gewundert, warum Ihre Eltern noch keine Verlobung für sie arrangiert hatten – sie war schließlich längst in heiratsfähigem Alter und viele Mädchen wurden schon in der Wiege verlobt. Es stimmte, dass Wildenstein eine kleine, ärmliche Burg und ihr Vater kein reicher Mann war. Sie hatte drei jüngere Brüder und ihre Mitgift viel sehr bescheiden aus. Sie wußte auch, dass sie recht hübsch war und die Blicke der Männer ihr folgten, und dass das vielleicht etwas über ihre Armut hinwegtrösten konnte – aber was nützte ihr das, wenn sie nicht von Wildenstein wegkam. Als Freier kamen eigentlich nur Nachbarn in Frage, aber die Burgen in der Umgebung waren wie Wildenstein, ärmliche Unterkünfte für niederen Adel, die Burgherrn grobschlächtige Junker, nur zwei hatten Söhne im heiratsfähigen Alter, zwei weitere waren Witwer auf Ausschau nach einer neuen Braut – alle vier hatten schon um sie geworben und Melinda war sehr erleichtert gewesen, dass ihre Eltern alle Heiratsangebote bisher abgelehnt hatten. Sie hofften wohl wirklich auf eine bessere Partie – nur, wo sollten sie diese finden?

Melinda war so in ihre Gedanken versunken, dass sie unaufmerksam in ihrer Arbeit wurde und sich prompt in den Finger stach. Fluchend steckte sie die Fingerkuppe in den Mund um den Blutstropfen abzulecken und einen Fleck auf dem Hemd, das sie nähte, zu vermeiden. Sie könnte gut und gerne auf solche Arbeiten verzichten – doch auf Wildenstein gab es nicht viel Gesinde und alle mußten mitarbeiten, auch das Burgfräulein. Doch ihre kluge Mutter bereitete sie auch sorgfältig auf die Aufgaben einer Burgherrin vor – sorgfältiger als es für einen kargen Steinhaufen wie Wildenstein nötig wäre.

Ihre Gedanken wanderten nun zu jener anderen Vorbereitung, die sie von Elsbeth bekam, und sie spürte wie Hitze in ihre Wangen stieg. Ob ihre Mutter wirklich ahnte, wie weit diese Vorbereitung ging? Vielleicht hatte sie nur gedacht, dass Elsbeth ihr etwas über das Brautbett und ihre Pflichten darin erzählen würde – nicht aber, dass dieser Unterricht auch in der Praxis erfolgte. Alles, was heute geschehen war, war höchst sittenlos und ungehörig. Und in wie weit es ihr helfen sollte, einen Bräutigam zu finden, war höchst zweifelhaft. Wenn sie aber denn mal einen hätte, könnte dieses Wissen hilfreich sein – schon jetzt war ihre Furcht vor der ersten Nacht geschwunden und stattdessen freudiger Hoffnung gewichen. Wenn sie auch nur ähnliche Freuden in den Armen eines Mannes finden könnte, dann konnte sie es eigentlich kaum mehr erwarten.

Melinda lachte leise auf. Sie wußte, sie sollte diesem Treiben rasch ein Ende setzen. Doch sie wußte auch genau, dass sie das keinesfalls tun würde, sondern voller Neugier und Wissbegierde in ihre nächste Lektion gehen würde.

Der Unterricht gestaltete sich überaus angenehm. Melinda konnte Scheu und Unsicherheit immer besser überwinden und sich immer ungehemmter den geschickten Händen ihrer Zofe hingeben. Sie sehnte sich immer stärker nach dem Höhepunkt, mit dem ihr Eifer belohnt wurde. Eine Woche lang folgte Elsbeth in etwa dem gleichen Muster. Dann kam etwas Neues hinzu. Als Melinda auf dem Rücken lag und auf die magischen Hände wartete, beugte die erfahrene Frau sich über sie und streichelte sie stattdessen mit dem Mund. Zuerst mit den Lippen, dann mit der Zunge liebkoste sie ihre Brüste, leckte über die empfindsamen Nippel, bis Melinda sich unter dem sinnlichen Ansturm wand, dann schlossen sich die Lippen um eine der zarten rosa Knospen und der Mund saugte sacht daran. Es war wie ein Blitz, der direkt von ihren Brustknospen in ihren Unterleib schoss und sie feucht zwischen den Beinen werden ließ. Der Mund wechselte die Seite und saugte an ihrem anderen Nippel, fordernder nun, und Melinda wand sich seufzend auf ihrer Liegestatt. Dann leckte und küsste sich die Zofe den Weg über ihren Bauch nach unten. Melinda sog scharf die Luft ein – sie würde wohl nicht – nein, das konnte nicht sein – doch der Mund wanderte unbeirrt weiter, küsste ihre Scham. Die Hände kamen dazu, sanfte Finger teilten ihre Schamlippen und eine geschickte Zunge leckte über ihre Öffnung, lang und geduldig, dann tauchte sie ein, so tief wie möglich, kostete und streichelte, wanderte zur Klitoris, kostete und streichelte auch dort, dann schloß sich der Mund wie vorhin über den Nippel nun auch über diese Knospe und saugte. Das Gefühl war so überwältigend, dass Melinda wimmerte und zitterte und aufschrie, als endlich die Erlösung kam und die Lust über sie hinwegflutete.

Bei den nächsten Lektionen wußte Melinda nie, ob nur Hände, oder auch der Mund sie streicheln würde – Elsbeth variierte die Lust, wie es ihr gefiel. Da sie merkte, dass Melinda immer noch etwas scheu war und sich mit geschlossenen Augen besser entspannen konnte, legte sie ihr manchmal eine Augenbinde an. Das Dunkel versetzte sie in eine andere, aufregende Welt des Fühlens allein und ließ sie jede Berührung noch intensiver wahrnehmen.

Ein anderes Mal erlaubte Elsbeth diesen Rückzug nicht und bestand darauf, dass Melinda ihre Augen stets offen behielt und alles beobachtete, was mit ihr geschah. Sie mußte ihr in die Augen sehen und ihre Scheu bewußt überwinden.

„Heute wirst du etwas Neues lernen, meine Süße. Du wirst deinen Körper selbst erforschen und Dir Freude spenden und ich werde nur dabei zusehen.“ Es war leichter als erwartet. Melinda kannte ihren Körper mittlerweile gut genug und wußte, welche Berührungen sie mochte. Sie strich mit ihren eigenen Händen über ihren Körper, über ihre Brüste, ihren Bauch und ihre Hüften. Die Beine zu spreizen und sich in ihrem intimsten Bereich selbst zu streicheln, während die dunklen Augen ihrer strengen Lehrmeisterin auf ihr ruhten, war schon viel schwieriger, es gelang ihr aber auch. Sie teilte die Falten ihres Geschlechts mit den Fingern der linken Hand, mit der rechten umkreiste und rieb sie sacht den kleinen, fleischigen Knoten, in dem sich ihr Sehnen, ihre Lust sammelten und von wo aus sie in heißen Wellen über ihren ganzen Leib fluten würde. Die Berührung war nicht so angenehm wie erwartet und Melinda verstand, dass ihre Finger zu trocken waren, sie wußte aber auch, wo sie die nötige Feuchtigkeit finden konnte. Ihre Hand glitt tiefer nach unten, streichelte über ihre Öffnung, tauchte leicht ein und fand dort nasse Hitze, sie strich ihre Säfte nach vorne und nun glitt ihre Hand weich genug über ihre Lustknospe, sie rieb sanft, dann fester, und es dauerte nicht lange, bis sie aufkeuchte und ihr Unterleib zuckte und heiße Wonne durch ihre Adern floss. Die Gewissheit, dass sie sich selbst Vergnügen bereiten und den Durst ihres erwachten Körpers stillen konnte, war überwältigend und beruhigend und verlieh ihr ein neues Selbstvertrauen.

Alle Lektionen fanden ausschließlich im Baderaum statt, den Elsbeth immer sorgfältig verschloss und streng darauf achtete, dass sich niemand in der Nähe herumtrieb. Vielleicht wunderte sich so mancher Burgbewohner, ob Familie oder Gesinde, dass das Burgfräulein ganz der morgenländischen Sitte eines täglichen Bades verfiel, und schüttelte den Kopf darüber, aber keiner machte eine Bemerkung, und Melinda war sich sicher, dass niemand etwas von dem Treiben dort ahnte. Nur der Burggeistliche, Vater Alban, konnte sich eine kritische Bemerkung über allzu eifrige Körperpflege in einer Sonntagspredigt nicht verkneifen, aber der Gute badete selber nie und Melinda nahm an, dass schon warmes Wasser auf nackter Haut für ihn zu sinnlich war und daher abgelehnt werden mußte. Da aber die Burgherren selbst im Orient die Reinlichkeit schätzen gelernt hatten und dies an ihre Kinder weitergegeben hatten, war häufiges Baden in der Familie üblich und Vater Alban setzte sich nicht durch und resignierte. Er war ein gemächlicher älterer Herr und nicht auf Konfrontation mit seinem Brotgeber aus.

Als der Herbst dem Winter wich, saß Melinda über den Vorratslisten und machte Notizen, während ihre Mutter die Mehlsäcke, die Würste und Käselaibe abzählte. Elsbeth half ihnen, so gut sie konnte und blickte voll Bewunderung auf die Schriftzeichen ihres Schützlings. Melinda war selbst ausgesprochen stolz, dass sie schreiben und rechnen konnte und wußte, dass nur wenige Frauen darin unterrichtet wurden, ein Wunder, dass sie ihrer gelehrten Mutter zu verdanken hatte. Anna blickte ihr prüfend über die Schulter und war zufrieden. „Wir haben dieses Jahr neun Käselaibe mehr als letztes Jahr, und auch vierzehn Säcke mehr Mehl.“ „Ja, Mutter, es war Gott sei Dank ein gutes Jahr. Letztes Jahr war es viel schlechter, weil Vater wegen der schlechten Ernte den Pächtern die Abgaben reduziert hat. Das macht nicht jeder Lehnsherr.“ Stolz schwang in ihrer Stimme mit. Ihre Eltern hatten sie zu Mitgefühl und Großmut erzogen. Ihr Vater fühlte sich für seine Pächter genauso verantwortlich wie für seine Gefolgsleute und seine Familie.

Anna von Wildenstein runzelte die Stirn. „Es wird sich leider trotzdem kein neues Kleid für Dich ausgehen, Melinda – und ich hätte so gehofft, wir könnten Dir etwas Neues nähen für nächsten Sommer.“ „Ich kann ihr blaues Kleid noch etwas ausbessern und umändern, damit es ihr passt, Herrin. Sie sieht wunderschön aus darin. Und das Gelbe ist auch noch gut.“ „Ist gut Elsbeth, bitte mach das. Wir haben wohl keine andere Möglichkeit.“ „Es macht nichts aus Mama, es sieht mich hier ohnehin keiner, da kann ich auch ruhig die alten Kleider weiter tragen.“ Sie wollte ihre Mutter trösten, klang aber doch ein bisschen missmutig. Anna musterte sie aufmerksam, dann seufzte sie. „Ja ich weiß, wir leben hier allzu abgeschieden. Ich habe aber Deiner Tante Martha geschrieben, dass wir sie im Frühling besuchen kommen werden. Auf der Sixtburg gibt es immer Gäste, da kommen wir dann etwas unter die Leute.“ Melinda lächelte. „Das klingt wunderbar! Kommen die Jungen auch mit?“ „Ja, wir reisen alle gemeinsam. Etwas Abwechslung tut uns allen gut.“ Melinda freute sich darauf, spürte aber auch einen Knoten in ihrem Magen. Sie wußte, dass der Ausflug auch dem Ziel diente, dass sie einen Bräutigam fand. Sie wünschte, es würde ihr gelingen, hatte aber auch Angst zu versagen.

„Elsbeth, was ist Dein Traum in Deinem Leben?“ Melinda spazierte über eine Blumenwiese, die der Frühling mit bunten Blüten geschmückt hatte, zum Dorf hinunter und wurde von ihrer Zofe begleitet. Sie hatte befürchtet, dass der Alltag aufgrund ihrer „Lektionen“ unangenehm und peinlich werden könnte, aber durch die strikte Beschränkung auf den Baderaum blieb alles hinter dessen verschlossenen Türen und außerhalb hatten sie eine ganz normale Freundschaft aufgebaut, konnten plaudern und lachen und sich unbefangen geben. „Mein Traum? Ja denkt ihr denn, ich träume, Herrin?“ „Jeder Mensch träumt doch von etwas.“ Elsbeth verschränkte die Hände und blickte bescheiden zu Boden. „Eigentlich hatte ich einmal vor ins Kloster zu gehen.“ Melinda grinste. „Wenn du denkst, du kannst dich über mich lustig machen, dann irrst du dich aber sehr. Ausgerechnet du. Ich seh doch den Schalk in deinen Augen. Also ehrlich, was ist dein Traum?“ Elsbeth überlegte. „Ich bin froh, dass ich auf Wildenstein eine Heimat gefunden habe. Wenn ihr einmal heiratet, folge ich euch gerne in eure neue Heimat. Wenn sich aber auch einmal für mich die Möglichkeit auf eine Heirat ergeben sollte, dann würde ich das glaube ich auch gerne tun. Es muß schön sein, eine Familie zu gründen.“ „Ich wünsche Dir, dass dein Traum sich erfüllt. Dann müssen wir also jetzt beide nach Ehemännern Ausschau halten.“ Sie seufzte.

Wabernde Dampfschwaden im Baderaum. Eine andere Welt, unwirklich und voll Illusion. Voll Lust und Leidenschaft. Die Freundin wurde wieder zur Lehrmeisterin. Elsbeths Finger streichelte über ihre Pforte, den Eingang in ihren Körper, drang vorsichtig etwas tiefer ein als je zuvor. Melinda hatte gelernt, dass es schmerzvoll war, wenn sie sich verkrampfte, aber angenehm, wenn sie sich entspannte und nicht dagegen wehrte. Die heisere Stimme der Lehrmeisterin klang an ihr Ohr. „Du weißt, dass dein Ehemann hier mit seinem Glied in dich eindringen wird. Ich kann es Dir nicht genauer zeigen, weil ich dein Jungfernhäutchen nicht zerstören darf. Es muß bluten beim ersten Mal, daher wird es auch etwas wehtun. Nur wenig, wenn er geschickt ist, etwas mehr, wenn es ein Grobian oder ein Dummkopf ist, was Gott verhüten möge. Es wird leichter sein, wenn du vorher etwas Öl oder eine Salbe aufträgst, die ich dir zubereiten werde, damit der Eingang schlüpfriger ist – du hast schon bemerkt, dass es umso besser ist, je feuchter und schlüpfriger du bist – auch wenn nur ich es bin, die dich berührt. Und hab keine Angst – der Schmerz vergeht und dann wird das Eindringen Dir Lust bereiten.“ Melinda seufzte leise auf. Sie konnte sich die Lust jetzt gut vorstellen und wünschte sich, der Finger würde tiefer in sie gleiten. Oder das Glied ihres Ehemannes. Wie mochte das wohl sein? Die Vorstellung erregte sie und als Elsbeths Finger sie streichelten kam sie rasch zum Höhepunkt.

„Setzt euch auf Herrin – und nicht erschrecken – seht her, was ich hier habe.“ Melinda folgte ihr und blickte verdutzt auf den Gegenstand in der Hand der Zofe. „Aha, eine Rübe. Und?“ fragte sie verständnislos. „Nun, so könnt ihr euch in etwa das Glied eines Mannes in Form und Größe vorstellen – wenn er gut ausgestattet ist.“ Elsbeth grinste, aber Melinda keuchte entsetzt auf. „Bist du verrückt! Das ist Wahnsinn – das ist viel zu groß, um in mich reinzupassen.“ Elsbeths Augen verschleierten sich, während sie die Rübe beinahe liebevoll betrachtete. „Keine Sorge, das passt schon, du wirst sehen. Ich würde es dir gerne zeigen und sie langsam in Dich einführen, aber das darf ich ja nicht. Ich will Dir aber was anderes zeigen. Du kannst Deinem Mann Lust bereiten, indem du ihn streichelst und ich zeige Dir, wie das geht. Sieh zu und mach es mir dann nach.“ Sie liebkoste die Rübe von unten nach oben, mit einer Hand oder mit zweien, umschloss sie mit ihrer Faust und ließ diese der Rübe entlang gleiten. Melinda versuchte aufmerksam zu folgen, brach aber doch nach einigen Minuten in Lachen aus. „Tut mir leid, Elsbeth, aber das sieht zu komisch aus – eine verwöhnte Rübe.“ Elsbeth mußte nun auch lachen, kehrte dann aber sogleich wieder die strenge Lehrmeisterin heraus. „Nimm die Lektion gefälligst ernst, Herrin. Du wirst noch einmal sehr froh sein, wenn dein Gatte zufrieden mit dir ist. Genau so kannst Du ihm den Verstand rauben und nicht anders. In diesem Moment kannst Du alles von ihm fordern. Noch besser wird ihm aber das hier gefallen.“ Und sie führte die Rübe zu ihrem Mund, leckte daran, umschloss sie dann mit ihren Lippen und ließ ihren Mund daran auf und ab gleiten wie vorhin ihre Faust. Melinda verging das Lachen, sie war zugleich beunruhigt und erregt. Konnte sie das wirklich tun? Ihre Verunsicherung war ihr wohl ins Gesicht geschrieben, aber Elsbeth kannte keine Gnade, sie drückte ihr die Rübe in die Hand und ließ sie sie streicheln und lecken und saugen, bis sie zufrieden war. „Gut gemacht, Herrin. Bedenke noch drei wichtige Dinge, die du nicht vergessen darfst: Erstens: Pass auf deine Zähne auf. Rüben sind empfindlicher, als du denkst. Zweitens: Wenn wir auch heute gelacht haben - lache nie über die Rübe eines Mannes – du kannst ihn dir nicht schneller zum Feind machen als auf diese Weise. Drittens – wenn du ihm das erste Mal auf diese Weise Lust schenkst, mußt du es sehr zögerlich und ungeschickt tun, als ob es dir gerade erst dein Instinkt so eingeben würde, sonst glaubt er, du hättest es so schon einem anderen Manne gemacht.“ Melinda nickte – sie konnte diese Argumente nachvollziehen und nahm sich vor, nichts zu vergessen. „So, meine Süße, und zum Abschluss zeige ich Dir noch, dass die Rübe sehr wohl in die Öffnung einer Frau passt – und zwar in meine. Sieh nur zu.“ Melinda erschauerte vor Aufregung und setzte sich sehr aufrecht hin, um sich ja nichts entgehen zu lassen. Elsbeth zog ihre Röcke nach oben, entblößte ihre olivfarbenen Beine. Sie lehnte sich zurück und winkelte ein Bein an, dann berührte und streichelte sie sich selbst, um sich zu erregen. Viel war dazu nach dem vorangehenden Unterricht nicht nötig. Als sie feucht genug war, griff sie nach der Rübe und setzte die Spitze an ihre gespreizte Pforte. Langsam schob sie die Rübe hinein. Ihre Scheidenwände gaben nach und die Rübe glitt weiter hinein, bis sie fast ganz in ihrem Körper versank. Melinda beobachtete das Schauspiel fasziniert und fühlte auch ihre eigene Erregung wieder ansteigen. Nur vom Zusehen wurde auch sie wieder feucht zwischen den Beinen und war bestürzt, wie schnell sie darauf reagierte. Elsbeth zog die Rübe fast ganz heraus und stieß sie fester wieder in ihren Körper, das wiederholte sie mehrere Male, wurde immer schneller, ihre Atmung beschleunigte sich und schließlich stieß sie ein letztes Mal fest zu, erschauerte und sank seufzend auf die Liege zurück. Sie hatte sich tatsächlich mit der Rübe Lust verschafft. Nach einiger Zeit setzte sie sich auf und sah Melinda erwartungsvoll an. „Nun, Herrin, alles gemerkt?“ Melinda hatte ganz rote Wangen und Schweiß glänzte auf ihrer Stirn. „Das habe ich. Aber – verflucht sollst du sein, Elsbeth – ich werde nie wieder Rüben essen können, ohne rot zu werden. Wie soll ich das erklären, wenn jemand es bemerkt?“ Elsbeth lachte, bis sie kraftlos wieder auf die Liege zurücksank.

Ein anderer Tag, eine andere Lektion. Diesmal ging es wieder ernster zu. Elsbeth fesselte Melindas Hände mit einem weichen Schal über ihrem Kopf, dann band sie noch beide Knöchel fest. Melinda fühlte sich hilflos ausgeliefert, genoss sie Berührungen aber umso mehr. Sie verstand die besondere Hingabe, die alle Gefühle noch um so viel intensiver machte. Das Vertrauen. Die Ungewissheit. Die Bedrohung. Die Freiheit, keine Entscheidungen treffen zu müssen. All das führte sie zu einem erschütternden Höhepunkt.

Danach sah sie Elsbeth fragend an. „Elsbeth, du schenkst mir so viel Lust. Aber du... ich meine... möchtest du auch, dass ich dich berühre und dir zum Höhepunkt verhelfe?“ Elsbeth musterte sie aufmerksam, dann schüttelte sie den Kopf. „Keine Sorge, das ist nicht nötig. Ich kümmere mich schon selbst um mich. Du bist nicht wirklich für die Frauenliebe geschaffen, glaub mir, soviel Erfahrung habe ich, um das zu spüren. Auch würde dir diese Lektion nichts wirklich bringen, also lassen wir das. Du darfst nicht zu aktiv werden, sonst zweifelt dein Gatte noch an deiner Unschuld. Übe dich lieber in der Hingabe.“

Elsbeth hatte noch weitere Überraschungen auf Lager, die nächste bestürzte Melinda allerdings sehr. Sie hatte ihr wieder die Augenbinde umgelegt, um sie in jene andere Welt zu versetzen, fernab von der Realität, ins Reich des Fühlens und der Anonymität. Sie fühlte nur Hände und Lippen, die sie berührten und liebkosten und berauschten, ohne daran zu denken, wem sie gehörten. Ihre Zofe wies sie an, auf dem Bauch zu liegen, dann massierte sie ausgiebig ihren Rücken, ihre Schenkel und dann ihre Pobacken. Sie spreizte die Globen dabei auseinander und streichelte mit den Fingern nach vorne, über ihre Spalte und Klitoris, bis Melinda seufzte. Dann rutschte der feuchte, ölige Finger langsam zurück, streichelte von ihrer Spalte zurück bis zu ihrem Anus und massierte sanft die Rosette. „Nein“ stöhnte Melinda entsetzt und wollte zurückweichen, konnte sich aber nicht bewegen, weil die Liebkosung sich so gut anfühlte. Wie konnte das sein? Wie war es möglich, dass etwas so Unerhörtes, etwas so Undenkbares, so Unaussprechliches sich so angenehm und richtig anfühlte und ihr Blut rascher fließen und in ihren Ohren rauschen ließ. Der Finger streichelte unbeirrt weiter, während die andere Hand weiterhin die Pobacken knetete, bis Melinda sich unwillkürlich entspannte. Da überwand der Finger die Barriere und schlüpfte in ihren Körper. „Was machst du Elsbeth, nein!“ keuchte Melinda und verspannte sich. „Schsch, meine Süße, sei ruhig und entspann dich. Lass locker. Es ist lange nicht so schlimm, wie es Dir erscheint. Man kann auch durch die Hinterpforte Lust finden – das machen die Menschen, seit es sie gibt. Schon die alten Griechen wussten das. Lasse dich darauf ein.“ Wieder knetete sie die verspannten Pobacken, während der Finger in ihrem Anus ein und aus glitt, sacht und behutsam, und Melinda ließ locker, denn verspannt verursachte es Schmerz, wenn sie locker ließ, war es aber eine aufreizende Berührung, die sie erstaunlich erregte. Verflucht, jetzt war es gewiss – sie würde in der Hölle landen, weil sie das zuließ und auch noch genoss. Doch als die zweite Hand der Zofe nach vorne glitt und sie gleichzeitig Melindas Klitoris reizte, während der andere Finger weiterhin ihren Anus erkundete, vergaß Melinda alle düsteren Gedanken und erlebte einen intensiven, berauschenden Höhepunkt, der sie erschöpft und befriedigt auf die Liege sinken ließ. Danach war sie doch wieder etwas erschrocken über diese erstaunliche Übung, aber Elsbeth beruhigte sie. „Das war eine sehr nützliche Lektion, glaube mir. Im Orient ist die Liebe durch die Hinterpforte nicht so selten. Sie kann dem Mann großes Vergnügen verschaffen, da dieser Eingang sehr eng ist, und sein Glied daher besonders stimuliert wird. Außerdem kann es so zu keiner Schwangerschaft kommen, falls man das nicht möchte. Für die Kirche ist es natürlich eine Todsünde, wie so viel anderes auch, und wenn du einen sehr frommen Ehemann bekommst, wird er dich dort nie berühren, wenn du aber einen bekommst, der sein Vergnügen dort suchst, wirst du froh sein, dass ich dich darauf vorbereitet habe.“ Melinda konnte dazu nur matt nicken. Das war wohl wahr – bei der Vorstellung ein Ehemann hätte sie dort berührt, ohne dass sie etwas von diesen Dingen gewusst hätte – sie wäre wohl vor Scham im Erdboden versunken.

Elsbeth war nun sehr zufrieden mit ihrer Schülerin und den Lektionen. „ Du bist nun bald so weit. Es wird Zeit, dass wir zu deiner Tante reisen.“ Bald begann dann auch der Trubel in Wildenstein mit den Vorbereitungen für die Reise, Truhen wurden gepackt, die drei Wildenstein Jungen tobten aufgeregt durch das alte Gemäuer – aber dann geschah doch etwas ganz anderes.

„Es tut mir leid, Melinda, dass wir unsere Reise noch etwas aufschieben müssen, aber dein Vater und ich müssen zuerst bei den Pächtern im Norden nach dem Rechten sehen. Der Himmel weiß, warum dort schon wieder Streit ausgebrochen ist. In ein paar Tagen sind wir wieder da. Pass auf, dass die Jungen ihrem Lehrer folgen und nicht nur die Schwertübungen machen.“ „Ich kümmere mich um alles, keine Sorge. Umarme Gunda für mich, wenn du sie siehst.“

Melinda zupfte an dem blauen Kleid herum. Nachdem Elsbeth es abgeändert hatte, passte es wieder und sah leidlich hübsch aus, aber für einen Besuch auf der Sixtburg war es lange nicht schön genug. Sie lugte durch die Fensterläden ins Freie. Der Wind sauste immer heftiger um das alte Gemäuer und zauste die Bäume im Burggraben. Schwere, graue Regenwolken türmten sich auf. Sie fröstelte und trat näher an den Kamin, in dem die Mägde ordentlich eingeheizt hatten. Hoffentlich schafften ihre Eltern es noch rechtzeitig in ihre Unterkunft im Kloster Abtenau – das Gewitter würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Eckhart zog missmutig seinen Umhang fester um sich, den der Regen doch schon längst durchnässt hatte. Die Regentropfen liefen in seinen Nacken und über sein Gesicht und in seine Stiefel. Sein Pferd schnaubte und schüttelte sich und wirkte genauso missmutig wie er selbst. Eckhart klopfte es beruhigend, dann schielte er durch die graue Regenwand auf den Weg, der vor ihm lag, und dann zu der alten, kleinen Steinburg zu seiner Linken. Sie wirkte so karg und ungemütlich und im Allgemeinen machte er einen großen Bogen um solch unwirtliche Unterkünfte. Er hatte noch einen weiten Weg zur Sixtburg vor sich. Teufel noch mal, er wußte nicht mal, ob der Weg sich lohnte. Er suchte nun schon seit sechs Monaten, noch immer ohne Erfolg. Wie hatte er sich nur auf diese Aufgabe einlassen können? Zuviel Wein war im Spiel gewesen, und es hatte auch nach Spaß geklungen. Einer Herausforderung war er noch nie ausgewichen. Und dann noch das Versprechen der Belohnung – eigenes Land. Schon immer hatte er davon geträumt. Aber die Suche machte lang nicht so viel Spaß wie gedacht und sein Ehrgeiz trieb ihn weiter – dreimal hatte er sich beinahe entschieden, und dann doch beschlossen, weiterzusuchen. Zu wichtig war ihm die Anerkennung seines Herrn. Er mußte seinem Ruf gerecht werden. Sein Hengst schnaubte wieder und tänzelte. „Schon gut, alter Freund. Wir kehren in der Burg ein und wärmen uns auf. Morgen ist auch noch ein Tag.“ Er lenkte den Fuchs zur Burg. Die zwei alten Soldaten am Burgtor ließen ihn nach kurzer Kontrolle rasch passieren. Eine junge Magd mit langen, roten Zöpfen begrüßte ihn und bat ihn in die Halle. Sie knickste vor dem hübschen, blonden Ritter, auch wenn er etwas zerzaust aussah und Haare und Kleider ihm am Leib klebten und sein Umhang den Boden nässte. „Ritter Walther und Dame Anna sind leider nicht zu Hause, aber das junge Fräulein wird euch willkommen heißen. Bitte folgt mir, ich führe euch zu ihr.“ Sie brachte ihn in eine Kemenate, in der ein gemütliches Feuer im Kamin prasselte und das mehrere dicke Talgkerzen in warmes Licht tauchten. Dann sah er das Burgfräulein, und er vergaß seinen Missmut und seine nassen Kleider und seine Abscheu vor kargen Steinburgen. Er vergaß sogar, sich zu verbeugen.

Das Mädchen war bezaubernd. Atemberaubend. Stolz wie eine Königin stand sie vor ihm, in ihrem abgetragenen, altmodischen Kleid. Die goldblonden Haare fielen offen über ihre Schultern und ihren Rücken, nur von einem schmalen silbernen Reif gebändigt, ihre großen, blauen Augen musterten ihn aufmerksam durch lange, schwarze Wimpern, der hübsche, volle Mund schenkte ihm ein freundliches Lächeln. Sie war groß gewachsen, schlank und anmutig, mit langen Beinen, runden Hüften und schmaler Taille, und unter dem schlichten Leineneinsatz ihres Ausschnitts ließen sich hübsche, volle Brüste erahnen. Als Eckhart merkte, dass er sie anstarrte, erinnerte er sich endlich an seine Manieren und verbeugte sich rasch. „Edles Fräulein, ich bin Ritter Eckhart, im Dienste von Graf Ruprecht von Behringen, und ich bitte euch um Schutz vor dem Regen und Obdach für die Nacht.“

„Seid willkommen, Ritter Eckhart. Meine Zofe Elsbeth wird euch ein heißes Bad bereiten, damit ihr euch aufwärmen könnt, und euch trockene Kleider zurechtlegen – vergebt, wenn es einfache Kleidung ist, aber es wird doch angenehmer sein, als euer durchnässtes Zeug. Gebt eure Kleider Elsbeth, die Mägde werden sie dann für euch waschen und trocknen. Danach teilt bitte unser Abendessen mit uns in der Halle. Ist das dort eine Laute in eurem Beutel? Seid ihr ein Minnesänger?“ „Das bin ich, edles Fräulein, zu euren Diensten. Soll ich nachher für euch singen?“ „Unbedingt, ich bitte darum“. Wieder schenkte sie ihm ein warmes Lächeln, und Hoffnung, wallte in ihm auf. War es möglich, dass seine Suche ausgerechnet hier, in dieser armseligen Burg, in die ihn nur das Gewitter getrieben hatte, ein Ende fand?

Als er im heißen Wasser lag und sein durchfrorener Körper sich langsam erwärmte, wollten seine Gedanken beim schönen Burgfräulein verweilen, doch wurde er von der kecken Zofe abgelenkt. Sie war selber eine hübsche Frau, mit dunklen Haaren und Augen, und sie badete ihn geschickt und flink, schrubbte seinen Rücken und seine Brust. Dann warf sie ihm einen auffordernden Blick zu und tauchte ihre Hand tiefer ins Wasser. Ihre Finger streichelten seine Erektion und er keuchte auf. Ob nun seine Begegnung mit der goldenen Venus vorhin, oder die Hände dieser dunklen Versuchung schuld daran waren, er war erregt und hart wie Stein, und die geschickten Hände mußten ihn nur kurz massieren, um seinen Samen zum Fließen zu bringen. Die Versuchung lächelte ihn an, verführerisch und verheißungsvoll. „Edler Ritter, ihr könnt die Nacht in der Halle verbringen, gerne aber auch bei mir. Ich kenne ruhige und dunkle Ecken in dieser Burg, in die man sich zurückziehen kann, wenn man lieber unbeobachtet bleiben will.“ „Das werde ich bestimmt nicht ausschlagen, meine Schöne, nach dieser freundlichen Einladung.“ Er zog an ihrem dunklen Zopf bis ihr Mund nahe genug dem seinen war, damit er sie küssen konnte.

Eckhart lag auf seinem Strohsack, an seinem Rücken spürte er den Körper der hübschen Zofe, nackt, wie Gott sie geschaffen hatte. Sie war eine hinreißende Geliebte, erfahren und wollüstig, und für sich allein schon ein Grund, warum er sich schon seit vier Tagen auf Wildenstein aufhielt. Die alte Burg, in der er zunächst nicht einmal übernachten hatte wollen, hatte ihn auf allen Ebenen überrascht. Sie war einfach und arm, aber gut geführt und erstaunlich behaglich. Die Menschen waren freundlich, die Speisen einfach, aber wohlschmeckend, die drei Wildenstein Jungen himmelten den fremden Ritter an und überredeten ihn zu Kampfübungen mit ihnen, und abends in der Halle fand der Minnesänger ein dankbares Publikum, das seinen Liedern hingebungsvoll lauschte und nicht an Lob und Applaus sparte. Der orientalische Baderaum wirkte in dem alten Gemäuer wie eine Fata Morgana, deren Anblick man kaum trauen mochte, komplett ausgestattet bis zur exotischen, schwarzhaarigen Odaliske.

Am erstaunlichsten war aber die goldene Venus selbst, schön, jung, fröhlich und unschuldig, doch sie führte die Burg mit fester Hand und alle gehorchten ihr. Er hatte sich schon beinahe entschieden, zauderte aber doch noch etwas. Zuviel stand für ihn auf dem Spiel.

Elsbeth war erwacht und räkelte und streckte sich. Er drehte sich um und zog sie in seine Arme. Sie legte den Kopf zurück und strich mit ihrer Hand über seine blonden Bartstoppeln. „Nun frag schon.“ Die Aufforderung erstaunte ihn. „Was meinst du?“ „Deine Augen hängen ständig an meiner schönen Herrin, und wenn du denkst, es fällt keinem auf, bist du ein Dummkopf.“ Er schnaubte empört, mußte dann aber lachen. „Ist es so offensichtlich?“ „In der Tat. Was willst Du von ihr? Möchtest du sie heiraten?“ Eckhart warf ihr einen prüfenden Blick zu und beschloss dann, sich ihr anzuvertrauen. Wie auch immer, er brauchte ihre Hilfe.

„Ich habe einen besonderen Auftrag. Ich soll eine Braut für meinen Herrn, Graf Ruprecht suchen. Und zwar die schönste Braut des Landes.“

Elsbeth starrte ihn entgeistert an. „Das ist ein Scherz. Du machst dich lustig über mich!“.

„Keineswegs. Genau das ist mein Auftrag. Und du ahnst nicht, wie lange ich schon suche. Ich reise von Burg zu Burg und finde hübsche Mädchen allerorts, aber keine ist dann wirklich schön genug, oder es sind dumme Gänse, die einem mit ihrem Geschnatter in den Wahnsinn treiben, oder schüchterne Jungfern, die bei einem Blick von meinem Herr tot umfallen würden, oder es sind gierige Weiber, die sich die Hand abhacken würden, nur um diese Heirat eingehen zu können. Das geht alles nicht. Ich brauche eine schöne, kluge Jungfrau, die ihn wahrlich verzaubern kann.“

Elsbeth schluckte. Graf Ruprecht von Behringen war einer der reichsten und mächtigsten Männer im Reich, er war ein guter Freund und Gefolgsmann von König Rudolf, und selbst die hochmütigen Kurfürsten achteten und fürchteten ihn. Es war undenkbar – es war mehr als sie nur je hätte erträumen können für ihre Herrin.

„ Wie kann es sein, dass der Graf sich von seinem Minnesänger eine Braut suchen lässt – und wie könnte er je die Tochter eines einfachen Ritters von einer kleinen, unbedeutenden Burg zur Frau nehmen? Der Graf würde doch nur eine Dame des Hochadels nehmen, mit reicher Mitgift, womöglich gar eine Verwandte des Königs.“ „ Das hat er alles schon gehabt. Er war dreimal verheiratet. Die erste Braut hat ihm noch sein Vater gesucht, die beiden danach waren ebenso reiche, hochadelige Damen, allesamt vorteilhafte und treffliche Verbindungen. Alle haben ihn gelangweilt, und keine hat ihm einen Erben geschenkt. Nachdem seine dritte Frau letztes Jahr gestorben ist, hat er genug davon. Er hat genug Reichtum und Macht, sodass er keine weitere vorteilhafte Verbindung mehr braucht. Daher will er nun eine schöne und gesunde Frau, auch aus niederem Adel, die ihm Freude beschert und ihm Erben schenkt. Und ich habe den Auftrag, sie für ihn zu finden. Bring mir die schönste Braut des Landes, hat er zu mir gesagt.“ „Und wie kommst gerade du zu diesem ehrenvollen Auftrag?“ Eckhart grinste. „ Weil ich ein Frauenkenner bin. Ich bin begabt darin, schöne Frauen zu finden, und ich weiß genau, was ihm gefällt. Wir haben uns schon einige Male eine Frau geteilt, und meine Wahl fand noch immer seine Zustimmung.“ „Eine Frau geteilt?“ Das war auch für die erfahrene Elsbeth etwas Neues. Aber ihre Phantasie arbeitete bereits und sie konnte sich die Szenen bildhaft vorstellen. Sie runzelte die Stirn. „Ich weiß nicht, ob dein Graf etwas für meine Herrin ist. Das klingt, als wäre er allzu kühn.“ „Untersteh dich, meinen Herrn zu beleidigen. Es gibt keine Frau, die ihn nicht heiraten möchte. Er ist nicht nur reich und mächtig, er ist auch der stärkste und beste Kämpfer, eine Legende unter den Rittern.“ „Nun gut, willst du also für deinen Herrn um ihre Hand anhalten, wenn ihre Eltern wieder zurück sind?“. „Ich wage es noch nicht. Ich muß mir absolut sicher sein – es hängt alles für mich davon ab – mein guter Ruf, mein Leben, meine Zukunft. Ich werde reich belohnt, wenn ich erfolgreich bin, sollte mein Herr aber nicht zufrieden sein oder sich getäuscht fühlen, wer weiß, wie lang dann mein Kopf noch auf meinen Schultern sitzt. Einen so mächtigen Mann zu enttäuschen kann gefährlich sein.“ „Melinda würde ihn nicht enttäuschen. Sie ist makellos. Du hast die schönste Braut des Landes gefunden.“ Eckhart blickte sie zweifelnd an. „Ich muß ganz sicher sein. Du mußt mir dabei helfen. Ich muß sie nackt sehen.“

Das verschlug selbst der kecken Zofe kurzfristig die Sprache. Sie wollte ihm empört versichern, dass er ihrem Urteil trauen könne, aber er schien nicht von seinem Standpunkt abzurücken. Er mußte sicher sein, das war seine Bedingung. Nun stand es Elsbeth schlecht an, die Prüde zu spielen. Sie überlegte nur kurz und beschloss dann, dass das durchaus machbar war. „Ich werde dir helfen. Ich verstecke dich im Baderaum. Ich werde dir zeigen, dass sie schön und sinnlich ist und deinem Herrn viel Freude machen wird. Aber du mußt schwören, dass du niemals jemand verraten wirst, was du zu sehen bekommst.“

Eckhart hatte geschworen und wurde daraufhin im Baderaum versteckt – hinter einer Trennwand, durch deren Holzgitterstäbe man durchsehen konnte. Er war bereits erregt und hart noch ehe die Frauen den Raum auch nur betreten hatten. Als sie ankamen, preßte er sein Gesicht gegen das Holzgitter, um sich nur ja nichts entgehen zu lassen. Er wurde nicht enttäuscht. Elsbeth stellte das Mädchen neben den Zuber, gerade in sein Blickfeld, schnürte ihr Kleid auf und streifte es von ihren Schultern. Das Unterkleid folgte, dann streifte sie ihr Schuhe und Strümpfe ab, und kurze Zeit später stand die goldene Venus nackt vor ihm – so schön, wie er es sich erträumt hatte. Ihre Brüste waren wie süße, reife Äpfel, rund und appetitlich, ihre Haut hell und rosig, ihre Beine lang und elegant. Elsbeth gelang es, sie unauffällig herumzudrehen und ihm auch ihre Rückseite zu zeigen, den langen, schlanken Rücken, die geschwungenen Hüften, die runden, festen Pobacken. Er wurde Zeuge des intimen Baderituals und der Ölmassage danach. Er sah wie Elsbeth das Mädchen streichelte und liebkoste, von Kopf bis Fuß, sah, wie sie die schönen weißen Beine auseinanderdrückte und die Schamlippen mit den Fingern teilte und als er die süße rosige Muschel sah, setzte beinahe sein Herz aus. Elsbeth streichelte weiter, unbarmherzig und bestimmt, und das Burgfräulein wand sich und seufzte, keuchte auf und erzitterte. Sein Glied war hart wie Stein und beulte seine Beinkleider aus und drückte nicht minder vehement gegen das Holzgitter wie sein Gesicht mit den flammenden Augen. Die Spannung ließ nicht nach, als Elsbeth ihre Herrin wieder ankleidete und die goldenen Haare bürstete, parfümierte und flocht. Die Zofe geleitete Melinda hinaus, und als sie in den Baderaum zurückkam, stand er immer noch wie gebannt am selben Platz. Die mitleidige Geliebte erlöste ihn, sie stupste ihn auf die Liege, öffnete seine Beinkleider, raffte ihre Röcke und setzte sich rittlings auf ihn. Als ihre warme feuchte Grotte ihn umschloss, war es um jede Kontrolle geschehen, er bohrte sich in sie, stieß einige Male kräftig zu und explodierte dann in ihr. Seine Geliebte war noch unbefriedigt, aber sein schlechtes Gewissen quälte ihn nur kurz, denn mit nur wenig Ermunterung ihrerseits wurde er rasch wieder hart, er legte sie auf den Rücken und drang wieder in sie ein, sich Zeit nehmend dieses Mal, und wenig später spürte er ihre Muskeln rhythmisch zucken und seinen Schaft melken und er versprühte erneut seinen Samen in ihr.

„Bist du verrückt? Was heißt nochmal? Ich habe dir alles gezeigt, was du wolltest, und jetzt willst du noch mehr?“ Sein sturer Ausdruck brachte sie zur Weißglut, aber er ließ sich nicht beirren. „Sehen reicht nicht. Ich muß sie berühren, und außerdem muß ich mich vergewissern, dass sie noch Jungfrau ist.“ „Wie soll ich das machen? Glaubst du, ich kann sie zu so etwas überreden? Alles hat seine Grenzen.“ „Du schaffst das schon.“

Eckhart frohlockte. Er hatte sich durchgesetzt, Elsbeth hatte ihn noch einmal im Baderaum versteckt, und er wartete ungeduldig auf die beiden Frauen. Er verhielt sich mucksmäuschen still, als sie eintraten und beobachtete das Bad, er sah zu, wie die Zofe mit weichen Leinentüchern glitzernde Wassertropfen vom Körper der Venus tupfte, dann bugsierte sie das Mädchen auf die Liege und legte ihr eine Augenbinde an. Dann winkte sie Eckhart aus seinem Versteck heraus. Der Ritter trat leise zur Liege und betrachtete den geschmeidigen Körper nun ganz nahe, versuchte den Anblick mit seinen Augen zu trinken. Sein Atem ging heftiger und er mußte sich konzentrieren um nicht laut nach Luft zu schnappen und sich so zu verraten. Elsbeth griff nach seinen Händen, drehte sie nach oben und goss Rosenöl in seine Handflächen. Dann wies sie auf Melinda als würde sie ihm ein großzügiges Geschenk machen, und genauso fühlte es sich auch an für ihn. Er trat ganz nahe an die Liege, beugte sich über das Mädchen und legte seine öligen Handflächen direkt auf ihre Brüste.

Melinda zuckte zusammen und griff unwillkürlich zu ihrer Augenbinde, aber Elsbeth zog ihre Hand wieder weg. „Schsch, ganz ruhig meine Süße, alles ist gut. Alles ist in Ordnung, vertrau mir.“

Eckhart hatte ganz ruhig gehalten, nun wagte er sich weiter vor, er umfasste die runden Brüste, wog sie in seinen großen Händen, drückte sacht und erregte die Nippel mit seinen Fingern. Melinda seufzte und der süße Laut steigerte seine Erregung ins Unermessliche. Er senkte den Kopf und kitzelte ihre Nippel mit seiner Zunge, bis sie zu harten, festen Knospen wurden, rosig und frisch.

Es schloss seine Lippen darum und saugte, erst sacht, dann fester, mit wachsendem Verlangen. Er wechselte die Seite und kostete die andere Knospe und seine Bartstoppeln kratzten über die zarte Haut. Melinda keuchte auf, die Hand zuckte wieder kurz zu ihrer Augenbinde, fiel aber dann auf die Liege zurück. Stattdessen wölbte sich ihr Körper ihm entgegen, die Knospe drängte tiefer in seinen Mund, sie warf den Kopf zurück und wimmerte leise und er fürchtete den Verstand zu verlieren und saugte, als würde sein Leben davon abhängen. Nach einiger Zeit schien ihr das zu viel zu werden, sie wich langsam zurück und er riss sich zusammen und ließ von ihren Brüsten ab, konnte aber ihre Haut nicht verlassen, weder seine Handflächen noch seine Zunge, die nach ihrem Geschmack lechzte. Sie fühlte sich an wie warmer Samt und er streichelte von ihrem Körper was immer er erwischte, während er ihren Bauch und ihre Hüften küsste, ihre Beine und ihre Scham. Er brauchte die Hände nur auf ihre Schenkel zu legen und sie öffneten sich ihm von selbst, seine Hände spreizten sie weiter, damit er die rosige Muschel genauer sehen konnte, die er gestern nur durch das Holzgitter erspähen hatte dürfen, seine Finger erkundeten sie, strichen über die Falten ihres Geschlechts, teilten sie, erprobten ihre Öffnung und als er vorsichtig seinen Finger einführte war es, als würde er ihn in warmen Honig tauchen. Sie war schlüpfrig und feucht, offensichtlich erregt, aber eng, so eng, Er glitt vorsichtig tiefer und Elsbeth stieß ihn an und warf ihm einen warnenden Blick zu. Er nickte beruhigend. Ja, er konnte das Jungfernhäutchen spüren, sie war intakt. Er durfte keinen Fehler machen. Melinda hielt sich ganz still, fast als wäre sie ängstlich und fühlte die Gefahr, und das weckte das Raubtier in ihm, den Eroberer, das Blut rauschte in seinen Ohren – „Nimm sie. Nimm sie dir.“ Er knurrte, ein tiefes, kehliges Geräusch, dann drückte er ihre Beine fast grob noch weiter auseinander, senkte den Kopf auf ihre Scham und atmete tief ihren Moschusgeruch ein, küsste und kostete, leckte und saugte, und das Mädchen zitterte und bog sich ihm wieder entgegen, voller Verlangen, ein stummes Flehen und er wußte, er war drauf und dran, jede Beherrschung zu verlieren. Seine Erektion drohte seine Beinkleider zu sprengen und drängte beinahe schmerzhaft nach oben und die Versuchung, sein pochendes Glied zu befreien und tief in ihr heißes Fleisch zu bohren, das Jungfernhäutchen zu durchstoßen und in sie zu hämmern, als erster Mann seinen Samen in ihrem Bauch zu verströmen, wurde beinahe übermächtig. Er war drauf und dran, alles zunichte zu machen, alles zu verlieren, wonach er so sehr gesucht hatte. Verflucht, er würde wohl auch eine andere Braut für seinen Herrn finden – es gab schließlich noch andere schöne Mädchen und er war wohl ein Experte darin, sie zu finden, hatte er doch auch diese makellose Perle gefunden, mitten im Nichts.

Elsbeth rettete ihn in letzter Sekunde. Sie glitt neben ihm auf ihre Knie, öffnete rasch seine Beinkleider und stülpte ihren Mund um seinen zuckenden Schaft. Er keuchte erleichtert auf. Er spürte feuchte Hitze, um sein Glied und in seinem Mund, seine Zunge fand den gleichen Rhythmus wie Elsbeths Zunge und er spürte wie Melinda unter ihm vor Lust zerfloss und von ihrem Höhepunkt überrollt wurde, ihr Becken und ihre Schenkel zitterten. Nur Sekunden später ejakulierte er, spritzte seinen Saft in Elsbeths Kehle und spürte die saugenden Bewegungen ihrer Wangen, als sie seinen Nektar schluckte. Die Lust war so intensiv, dass seine Beine nachgeben und er neben ihr auf den Boden sank. Er umarmte seine großzügige und vorsichtige Geliebte und küsste sie. Dann richtete er sich mühsam wieder auf, richtete seine Beinkleider, streichelte noch einmal mit seinen rauen Händen über Melindas Körper, nickte Elsbeth zu und schlich leise durch der Tür aus dem Baderaum.

Melinda hörte es trotzdem, sie fuhr auf und riss sich die Augenbinde von ihrem Gesicht.

„Elsbeth, bist du wahnsinnig geworden? Was sollte das? Warum hast du mich nicht vorgewarnt? Ich wußte nicht, was ich tun sollte, beinahe hätte ich mich verraten!“ Elsbeth lachte und umarmte sie. „Du hast alles richtig gemacht, keine Sorge. Du hast mir vertraut und recht daran getan. Ich hab schon auf dich aufgepasst. Ich werde Dir dann gleich erzählen, worum es geht. Es war doch schön, nicht wahr?“ Melinda blieb nichts anderes übrig, als es zuzugeben. Der klugen Elsbeth hätte sie wohl nichts vormachen können.

Diese Nacht träumte sie von rauen, großen, schwieligen Männerhänden, von Bartstoppeln, die sacht über ihre Haut kratzten, und sie wußte, sie wollte mehr davon.

Anna und Walther von Wildenstein starrten sprachlos auf ihren noblen Besucher, ein blonder Ritter und Minnesänger, der sich gerade elegant und stilvoll vor ihnen verbeugte, nachdem er in aller Form um die Hand ihrer Tochter Melinda angehalten hatte, für seinen Herrn, der niemand anderer war als Graf Ruprecht von Behringen. Was sonst sollte einem die Sprache verschlagen, wenn nicht das. Als sie sich wieder etwas gefasst hatten, baten sie sich etwas Zeit für ihre Antwort aus, weil sie zuerst mit Melinda sprechen wollten. Eckhart wunderte sich kaum noch darüber. Er hatte schon verstanden, dass auf Wildenstein vieles ganz anders gehandhabt wurde als anderswo.

Melinda war ratlos und rastlos. Sie ging in der Kemenate auf und ab, ohne Ruhe zu finden. Sie zerbrach sich den Kopf, seit Elsbeth ihr von Graf Ruprecht erzählt hatte. Es rührte sie, dass ihre Eltern nun mit ihr beratschlagten. Andere Eltern hätten diese Gelegenheit mit beiden Händen ergriffen, ohne auch nur einen Gedanken an ihre Tochter zu verschwenden. Mädchen wurden in diesen Dingen normalerweise nicht gefragt, sondern von ihren Eltern so gut wie möglich verheiratet. Melinda wußte, dass sie eigentlich nicht nein sagen konnte. Das Angebot war ehrenvoll und so viel mehr, als sie je erhoffen hätte können. Sie würde ihre Eltern und Wildenstein unterstützen können, die Zukunft ihrer Brüder sichern. Eine große Burg führen mit all den Kenntnissen, die sie dafür erworben hatte. Sie würde die Welt sehen, den Hof, den König. Sie würde Aufregung und Abwechslung finden und Abenteuer.

Sie wußte nichts über Graf Ruprecht. So gut wie nichts. Nicht mehr, als jeder wußte. Ritter Eckhart beschrieb ihn als gerecht, stark, ein unbezwingbarer Kämpfer. Der König hieß ihn seinen Freund. Er hatte drei Frauen aus dem Hochadel gehabt und sich nun entschlossen eine Braut nach ganz anderen Maßstäben zu suchen. Zu diesem Zwecke hatte er seinen Minnesänger ausgeschickt. Das war romantisch. Eine Geschichte für eine Saga. Punkt. Mehr wußte sie nicht.

Mehr wußte keine Braut von ihrem Bräutigam.

Welche Wahl hatte sie? Sie konnte nicht immer auf Wildenstein bleiben. Nicht so lange bis sie zu alt war, um verheiratet zu werden. Sie könnte einen Nachbarn heiraten und zumindest in der Nähe bleiben. Sie ging alle vier Freier in Gedanken noch mal durch. Und schüttelte sich. Nein. Sie hatte keine Wahl. Nicht wirklich. Vom geplanten Besuch auf der Sixtburg war in Wahrheit auch nicht viel zu erwarten. Nicht wirklich. Es war auch nur eine kleine Burg, und die Besucher Landjunker und unbedeutende Ritter. Kein Vergleich zu einem Grafen. Dem mächtigsten des Landes.

„Ich werde ihn heiraten.“ Sie umarmte ihre Eltern und versuchte, sich ihre Unsicherheit nicht anmerken zu lassen.

Eckhart reiste ab im Triumph. Danach ging alles sehr schnell, schneller als Melinda erwartet hatte. Das Lied des Minnesängers auf die schönste Braut des Landes hatte wohl Graf Ruprechts Gefallen gefunden. Sein Herz gerührt. Seine Ungeduld geschürt. Nur wenige Wochen darauf war Eckhart zurück, auf seinem tänzelnden Fuchs, einen Tross von fünf Kutschen im Schlepptau, bewacht von fünfzehn Soldaten, beladen mit Geschenken. Auf Wildenstein prasselte ein Segen herab von Stoffen, Pelzen, Wandteppichen, Wein, Geschmeide und Silber, wie Manna vom Himmel. Selbst prachtvolle Schwerter für die drei Wildenstein Söhne waren dabei. Für Melinda brachte er Goldschmuck und Juwelen und eine Truhe mit Kleidern, so prächtig, wie sie sie noch nie gesehen hatte, und dabei waren sie nur für die Reise bestimmt. Sie war gerührt und dankbar und aufgeregt und erschrocken über so viel Prunk.

Melinda hatte das einfachste Kleid ihrer neuen Garderobe angezogen, aus grünem Samt mit weißem Pelzbesatz an Ausschnitt und Ärmeln. Ganz Wildenstein hatte sich im Burghof versammelt um sie zu verabschieden. Sie umarmte alle, von der Köchin bis zum Stallburschen und nicht wenige wischten sich verstohlen Tränen aus den Augenwinkeln. Heinz, Jakob und Lenz, ihre Brüder, gaben sich tapfer, verhielten sich aber ungewöhnlich ruhig. Es viel ihr schwer, sich aus den Armen ihrer Eltern zu lösen, wußte sie doch nicht, wann sie sie wiedersehen würde. Sie weinte nicht. Sie durfte nicht weinen. Sie wollte nicht alle anderen zum Weinen bringen. Sie sollten sie als elegante Gräfin sehen, die in ihr glorreiches neues Leben aufbrach. Sie sollten stolz auf sie sein und glücklich über ihren Aufstieg und den des Hauses Wildenstein. Dafür tat sie das hier. Unter anderem. Aber hauptsächlich dafür. Sie winkte nochmal allen zu und stieg dann in die Kutsche, in der schon Elsbeth und Hilde warteten, die freundliche, rotbezopfte Magd, die vor Freude strahlte, dass sie auch mitkommen durfte.

Die Reise war seltsam. Ein aufregendes Abenteuer einerseits, in einer bequemen Kutsche durchs Land zu fahren, so weit wie nie zuvor, über Wiesen und Felder, vorbei an Burgen und Dörfern, mit einer Eskorte würdig einer Königin. Andererseits beunruhigten sie Gedanken an das Ziel der Reise und was sie dort erwarten würde und ob sie dem gewachsen war. Sie gab sich tapfer und behielt ihre Grübeleien für sich.

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