Kitabı oku: «Quantenheilung»
Reihe Quantum Entrainment®
Bücher:
•Frank Kinslow: Quantenheilung
•Frank Kinslow: Quantenheilung erleben
•Frank Kinslow: Suche nichts – finde alles!
•Frank Kinslow: Eu-Gefühl!
•Frank Kinslow: Martina und das Ungeheuer
•Frank Kinslow: Das QE-Praxisbuch
Audio-CDs:
•Frank Kinslow: Quantenheilung – Das Hörbuch
•Frank Kinslow: Quantenheilung – Meditationen und Übungen
•Frank Kinslow: Quantenheilung im Alltag 1
•Frank Kinslow: Quantenheilung im Alltag 2
DVD:
•Frank Kinslow: Quantenheilung live
Frank Kinslow
Titel der englischen Originalausgabe: The Secret of Instant Healing
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Anfang
2. Das Geheimnis wird gelüftet
3. Bewusstsein und das Universum
4. Der Verstand und die Gedanken
5. Der Raum zwischen unseren Gedanken
6. Wer bin ich?
7. Die Tor-Technik
8. Die Quantum-Entrainment®-Methode
9. Sich auf das Heilen vorbereiten
10. Gefühle und Eu-Gefühle®
11. Die drei Ps der Absicht der QE®-Methode
12. Das reine Bewusstsein finden
13. Heilen in drei Schritten
14. Nach einer Quantum-Entrainment®-Sitzung
15. Psychische Heilung
16. Die QE®-Methode in der Fernheilung
17. Erweiterte Quantenheilung
18. „Benutzerfreundlicher“ Weltfrieden
Über den Autor
Für meine Leser,
in Dankbarkeit und Wertschätzung
Vorwort
Was wäre, wenn ich Ihnen mitteilte, dass Sie ein Problem allein dadurch lösen könnten, indem Sie sich dessen bewusst sind? „Natürlich“, sagen Sie, „ich erkenne ein Problem und dann unternehme ich Schritte zur Abhilfe. Was soll daran so besonders sein?“
Das ist der Lauf des Lebens. Doch das meine ich nicht. Was wäre, wenn Sie sich eines Problems nur gewahr würden und das Bewusstsein es dann ohne Ihr weiteres Zutun lösen würde? Wäre das etwas Besonderes? Gewiss. Das meine ich. Sie können sich einer Arthritis im Knie, Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen, Wut oder Angst, einer erfolglosen Beziehung oder eines Arbeitsplatzverlustes genau auf die richtige Art bewusst werden und die ordnende Genialität Ihres Bewusstseins richtet, was in Ordnung zu bringen ist. Das ist nicht nur etwas Besonderes, es ist fast ein Wunder. Diese Fähigkeit könnte Ihre Welt und unseren Planeten auf unvorstellbare Weise verändern. Mit ihr könnten wir das Leben so angehen, dass unsere Welt sanfter und heiterer würde und sich in die Welt unserer Träume verwandelt. Einfach ausgedrückt: Wenn wir uns der heilenden und ordnenden Kraft des Bewusstseins gewahr werden, löst das die Probleme, mit denen wir uns herumschlagen, seit unsere menschlichen Vorfahren zum aufrechten Gang übergegangen sind.
Falls es Ihnen so vorkommt, als würde ich die Rolle des Bewusstseins überbewerten, wenn wir unser Leben an der uns innewohnenden Weisheit ausrichten: Das ist nicht der Fall. Und Sie werden innerhalb weniger Minuten erkennen, dass meine kühne Behauptung zutrifft. Dieses Büchlein birgt ein gewaltiges Potenzial. Doch Sie brauchen mir nicht einfach zu glauben, beileibe nicht. Ich stelle Ihnen eine wissenschaftlich reproduzierbare Methode vor, die jede und jeder anwenden kann. Sie brauchen nur bewusst zu sein. Sind Sie bewusst? Sind Sie sich dessen bewusst, dass Sie diese Worte lesen? Wissen Sie, ob Sie sitzen oder stehen? Wissen Sie, was Sie in diesem Moment denken? Das ist schon alles. Sie können die einfachen Schritte lernen, mit denen Sie Ihr Bewusstsein weiterentwickeln und Ihren Körper und Ihren Geist heilen. Sie können lernen, auch andere an Körper und Geist zu heilen. Und wenn Sie sich mit Ihren Freunden zusammentun, können Sie diese Welt sogar von den Übeln der Menschheit erlösen.
Sind Sie bereit? Sind Sie schon gespannt, spüren Sie, was auf Sie zukommen wird? Dieses kleine Büchlein wird Sie auf Ihrer persönlichen Reise begleiten. Die Wirkung erkennen wir an Ihrem Handeln nach der Lektüre. Der Rest ist einfach. Blättern Sie einfach nur um, und Ihr Leben wird sich für immer verändern.
Frank Kinslow, im November 2007
Sarasota, Florida
1. Anfang
„Alles lüftet seine Geheimnisse, wenn man es genug liebt.
Als ich schweigend mit Menschen kommunizierte, stellte ich fest, dass sie ihre Geheimnisse ebenfalls preisgeben, wenn man sie genug liebt.“
George Washington Carver
Näher als Ihr nächster Atemzug und lebendiger als Ihr nächster Herzschlag wartet ein fast unmerkliches Geheimnis auf Sie. Sobald Sie dieses Geheimnis lüften, werden in Ihrem Leben Wunder geschehen, die das, was Sie bisher für möglich hielten, um Lichtjahre übertreffen. Es ist das Geheimnis von Gesundheit, Freude und Frieden, und es ist auch jetzt am Werk, während Sie diese Zeilen lesen. Doch dieses Geheimnis ist vor Ihnen verborgen, nicht in den Symbolen eines kryptischen Pergaments im Innersten eines antiken Tempels, sondern es liegt unmittelbar vor Ihren offenen Augen.
Dieses kleine Buch wird Ihnen dieses Geheimnis enthüllen und zeigen, wie Sie von seiner Tiefgründigkeit profitieren und Ihr Leben bereichern können, das Ihrer Familie und Freunde, ja, sogar das Ihrer Haustiere. Auf den folgenden Seiten lernen Sie, Körper, Geist und Seele so mühelos zu heilen, als würden Sie einen stimmungsvollen Sonnenuntergang betrachten. Das wissenschaftliche Verfahren, das sich Ihnen eröffnet, ist für Sie leicht zu erlernen und bequem anzuwenden. Es ist genauso einfach wie das Geheimnis selbst, und es ist genauso machtvoll.
Ich empfehle Ihnen, dieses Buch Seite für Seite zu lesen und nichts zu überspringen. So kann das Geheimnis in Ihr Bewusstsein zurückfinden. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die Übungen wie beschrieben durchzuführen. Sie lernen eine neue Fertigkeit und sollten ein wenig üben, damit sie Ihnen in Fleisch und Blut übergeht. Die Übungen sind nicht schwierig, ja, sie sind vergnüglich, nährend und belebend. Ganz gleich, wie eifrig Sie sich daran machen, Wunder zu bewirken, nehmen Sie sich Zeit für die Grundlagen. Wie ein weiser Mann einst sagte: „Gut begonnen ist halb gewonnen.“
Dieses Geheimnis ist vor Ihnen verborgen, und zwar nicht in den Symbolen eines kryptischen Pergaments im Innersten eines antiken Tempels, sondern es liegt unmittelbar vor Ihren offenen Augen.
Auf Ihrem Weg werden Sie als Erstes verstehen, was Bewusstsein ist und wo es sich befindet. Dann werden Sie dem Geheimnis Schritt für Schritt begegnen und es wie einen alten Freund begrüßen. Schließlich lernen Sie, es in Ihr Leben zu locken, um Ihren Körper zu heilen, Ihre Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen, Ihren Geist zu schärfen und so ein produktiveres und freudvolleres Leben zu erschaffen. Natürlich werden Sie dieses Geheimnis auch mit anderen teilen können und so deren Leben beleben und heilen!
2. Das Geheimnis wird gelüftet
„Der wahre Wert des Lebens hängt vom Bewusstsein und der Kraft der Kontemplation ab, nicht vom reinen Überleben.“
Aristoteles
Ich würde Ihnen gerne eine einfache Frage stellen. Die Antwort zu verstehen könnte Ihr Leben für immer verändern. Denken Sie gründlich über die Frage nach und lesen Sie erst danach weiter. Hier ist die Frage: Was ist Ihnen in diesem Leben am wichtigsten?
Was ist Ihnen eingefallen? Gesundheit? Familie? Geist? Arbeit? Eiscreme? Meine Antwort auf diese Frage lautet: Bewusstsein. Ohne Bewusstsein haben Sie nichts. Ohne Bewusstsein können Sie Ihre Partnerin, Ihren Partner und Ihre Kinder nicht lieben, nicht Ihrer Arbeit nachgehen oder in einem Straßencafé einen Kaffee trinken. Ohne Bewusstsein existieren Sie im Grunde gar nicht.
Verwechseln Sie Bewusstsein nicht mit Ihrem Verstand. Wäre Ihr Verstand eine Glühbirne, dann wäre das Bewusstsein die Elektrizität, die die Glühbirne zum Leuchten bringt. Spiegelt der Geist das Bewusstsein nur schwach wider, so führt das zu Verwirrung, Missverständnissen und letztlich Leid. Ein Geist mit wachem Bewusstsein ist ruhig und präsent. Er strahlt Frieden und Sanftheit aus, die andere beruhigt. Wenn Sie Bewusstsein als Ihr „inneres Licht“ betrachten, dann sind Sie schon nahe dran, seine überragende Bedeutung zu verstehen.
Die Qualität Ihres Bewusstseins bestimmt Ihre Lebensqualität.
Die Qualität Ihres Bewusstseins bestimmt Ihre Lebensqualität. Es ist wichtig, dass Ihr Bewusstsein dynamisch und wach ist. Nehmen wir an, Sie säßen in einem völlig dunklen Raum neben einem Fenster. Der Tag ist noch nicht angebrochen, doch gerade scheinen die ersten Lichtstrahlen herein, da entdecken Sie zu Ihren Füßen etwas nicht Identifizierbares. Fasziniert blicken Sie auf die Gestalt, während der Raum ganz allmählich heller wird und Sie den Gegenstand deutlicher sehen. Plötzlich erkennen Sie zu Ihrem Entsetzen, dass es eine zusammengeringelte Schlange ist, die sofort zubeißen könnte. Sie sind unfähig, sich zu bewegen und trauen sich vor allem nicht, sich zu bewegen, aus Angst, die Schlange könnte Sie angreifen. Durch Ihren Kopf schießen fieberhaft Gedanken wie: „Ist das eine Giftschlange? Beißt sie mich, wenn ich mich nur rühre? Wird mir jemand helfen, wenn ich gebissen werde?“ Sie sitzen wie versteinert da, während das Licht den Raum immer mehr erhellt. Aus irgendeinem Grund, so bemerken Sie erleichtert, hat die Schlange noch nicht zugebissen. Sie entspannen sich ein wenig und können wieder klarer denken. Rasch überprüft Ihr Verstand verschiedene Rettungsszenarien, Ihr Körper verharrt unbeweglich. Die Sonne steigt gerade über den Horizont, die ersten Sonnenstrahlen dringen durch das Fenster und erfüllen den Raum mit einem zarten goldenen Licht. So wie ein Blitz die Schwärze der Nacht erhellt, erkennen Sie plötzlich, dass die Schlange in Wirklichkeit ein zusammengerolltes Seil ist.
Sie hatten Angst. Ihr Verstand gefror förmlich und zerbarst, Ihre Gedanken glichen verstreuten Glasscherben. Währenddessen pumpte Ihr starrer Körper Stresshormone ins Blut und rüstete Sie zum Kampf. In diesen kurzen Momenten alterten Sie um Monate. Warum? Einfach weil Sie eine Bedrohung wahrnahmen, wo gar keine bestand.
Die Dunkelheit können wir mit eingeschränkter Bewusstheit gleichsetzen. Überarbeitung, Bewegungsmangel, Drogen, Alkohol, schlechte Ernährung oder Ärger, Gier oder Trauer, all das trübt unser Bewusstsein und setzt unsere Fähigkeit herab, die Welt als nicht bedrohlich wahrzunehmen.
Unser Leben wimmelt nur so von empfundenen Bedrohungen: finanzielle Schlangen, Schlangen am Arbeitsplatz und in der Familie. Selbst wenn wir zu so etwas Angenehmem wie ins Kino oder an den Strand fahren, kann der Verkehr uns unsere Laune verderben, unseren Blutdruck in die Höhe treiben und uns ausrasten lassen. Wir sind die „Kampf-oder-Flucht-Generation“, die in jeder Ecke Schlangen vermutet.
Wie ändern wir diese Wahrnehmungen? Wie können wir helles Tageslicht genießen, das die Schlangen als die wirkungslosen Seile enttarnt, die sie sind? Wir werden bewusster. Bewusstsein ist wie Sonnenlicht. Es macht unsere Emotionen leichter und unser Denken klarer. Schwerfälliges Denken und verworrene Emotionen spiegeln das Bewusstsein nur schlecht wider. Unser Bewusstsein bestimmt unsere Wahrnehmung. Ein klares Bewusstsein lässt sich nie von einem Seil zum Narren halten.
Wir sind die „Kampf-oder-Flucht-Generation“, die in jeder Ecke Schlangen vermutet.
Unser Verstand ist die meiste Zeit auf Autopilot eingestellt. Das unaufhörliche Geschwätz im Kopf ist ein gutes Beispiel für einen außer Kontrolle geratenen Verstand. Der hyperaktive Verstand, der heute so weit verbreitet ist, dass er als normal erachtet wird, verbraucht Unmengen von Energie und bringt uns ständig in Schwierigkeiten. Andere Symptome sind: Sich über die Zukunft Sorgen machen, über der Vergangenheit brüten, Langeweile, Frustration, Ärger, Ängstlichkeit und Furcht. Das alles sind Seile, die wie Schlangen aussehen. Ein trübes Bewusstsein macht unsere Welt zu einem Furcht erregenden Ort.
Bewusstsein ist immer und überall, wir schenken ihm nur keine Aufmerksamkeit. Ich weiß, das klingt etwas seltsam, doch es stimmt. Normalerweise sind wir mit Dingen, Menschen und Gedanken beschäftigt, die unseren Alltag ausmachen. Dieser Dinge sind wir uns bewusst, doch sind wir uns auch des Bewusstseins bewusst? Nicht oft. Die meisten von uns würden reines Bewusstsein nicht einmal erkennen, wenn es direkt auf sie zukäme und ihnen die Hand gäbe. Das alles ist dabei, sich zu ändern.
Bewusstsein ist immer und überall, wir schenken ihm nur keine Aufmerksamkeit.
Moment mal! Das ist es? Das ist das Geheimnis? Bewusstsein? Wahrscheinlich sind Sie jetzt ein wenig enttäuscht. Das wäre ich auch, wenn ich glaubte, ich hätte das Geheimnis des Universums schon gelüftet, indem ich ganz einfach das reine Bewusstsein erkenne. Dann verstehen Sie vielleicht noch nicht so ganz, was ich meine. Das liegt daran, dass der Verstand reines Bewusstsein nicht erfassen kann. Sie können es nicht „fotografieren“. Bewusstsein ist kein Gegenstand, keine Idee oder Emotion. Deshalb kann ein Gespräch darüber frustrieren, wenn Sie es mit dem Verstand erfassen wollen. Es ist nicht materiell, deshalb können Sie nicht danach greifen und es wie einen Hammer benutzen. Doch sobald Sie reines Bewusstsein erfahren haben, oder vielmehr nicht-erfahren haben, ergibt das alles auf wunderbare und vollkommene Weise Sinn.
Machen Sie sich keine Gedanken, falls Sie im Augenblick etwas verwirrt sind. Sie müssen überhaupt nichts vom Bewusstsein verstehen, damit es in Ihrem Leben Wunder wirken kann. Abgesehen davon ist es natürlich nützlich, etwas über das Bewusstsein zu wissen, damit Sie anderen erklären können, warum sie sich so rasch so gut fühlen können. Wie Sie selbst bald herausfinden werden, können Sie „Wunder“ bewirken, Spaß haben und reines Bewusstsein wird für Sie so selbstverständlich wie das Atmen. In Ordnung, sind Sie bereit für ein paar trockene Fakten? Gut!
Sie müssen überhaupt nichts vom Bewusstsein verstehen, damit es in Ihrem Leben „Wunder“ wirken kann.
3. Bewusstsein und das Universum
„Lasst uns nicht ärgerlich zurück und auch nicht ängstlich nach vorn schauen, sondern bewusst in die Gegenwart.“
James Thurber
„In dem Moment, in dem man etwas seine ganze Aufmerksamkeit schenkt, selbst einem Grashalm, wird es zu einer geheimnisvollen, Ehrfurcht gebietenden, unbeschreiblich großartigen eigenen Welt.“
Henry Miller
Schauen Sie sich die folgende Abbildung 1 an, das Modell der Materie. Beginnen Sie mit der horizontalen Linie in der Abbildung unten. Sie repräsentiert die Grenze zwischen der sichtbaren Welt aus erschaffenen Dingen auf der einen Seite und dem Nichts (no-thing, zu Deutsch etwa: kein Ding), aus dem alles erschaffen wurde, auf der anderen. Darüber befindet sich die unendliche Schöpfung, darunter das grenzenlose Reich des reinen Bewusstseins.
Reines Bewusstsein ist eines, ohne Form. Das heißt, es hat keine Grenzen, die unser Verstand ausmachen kann. Unser Verstand arbeitet mit Dingen, die man an ihren unterschiedlichen Formen erkennt. Der Verstand gleicht einem Behälter für Gedanken und Emotionen. Durch unsere Sinne bleibt unser Verstand in Kontakt mit der materiellen Welt. Weil sie unterschiedlich aussehen, können wir einen Keks von einer Kröte unterscheiden. Das erscheint vielleicht allzu simpel, doch die Aufgabe des Verstandes ist es, verschiedene Formen zu erkennen, sie zu etikettieren und zu kategorisieren und dann entweder zu verwenden oder für den späteren Gebrauch abzulegen.
Reines Bewusstsein ist eines, ohne Form, ohne ein Zweites. Das heißt, es hat keine Grenzen, die unser Verstand ausmachen kann.
Das alles leistet unser Denken, das selbst auch eine Form ist. Gedanken und Emotionen sind mentale Formen. Ideen, Überzeugungen, Hoffnungen und Philosophien sind eine Ansammlung von Gedanken zu einem zentralen Thema, ähnlich wie ein Stuhl eine Ansammlung von Molekülen ist, rund um die Vorstellung, Sie in einer Sitzposition zu halten.
Gedanken sind nicht so fassbar wie materielle Gegenstände, sie sind aber dennoch Gegenstände. Worauf es ankommt, ist, dass alle Dinge im Universum einzigartig und einmalig sind. Jeder Gegenstand wird durch seine einzigartige Form unterschieden und genau bestimmt.
Unter dem Strich finden wir das formlose, reine Bewusstsein. Stellen Sie es sich wie ein leeres Blatt Papier vor, auf das Worte geschrieben werden sollen. Das Bewusstsein ist formlos, grenzenlos, unterschiedslos und rein. Es ist eines, ohne ein Zweites. Weil das reine Bewusstsein formlos ist, kann es unser Verstand nicht erkennen. Wie sehr Sie sich auch anstrengen, Sie werden Bewusstsein nicht verstehen können und genauso wenig kontrollieren oder manipulieren. Es existiert nicht als Gegenstand, deshalb existiert es für den Verstand nicht. Doch es existiert sehr wohl.

Abbildung 1: Modell der Materie
Hier ist also die Aufgabe, die vor uns liegt. Es gilt etwas ohne Form oder Masse zu finden. Wir wollen mit diesem „Nichts“ vertrauter werden als mit unserem Verstand. Und letztlich wollen wir diese nicht verwendbare Nicht-Kraft dazu nutzen, uns selbst und andere zu heilen. Beginnen Sie nun zu verstehen, warum dieses Wissen ein Geheimnis ist? Es ist ein Geheimnis, weil wir in unserem Verstand leben und uns des Bewusstseins nicht bewusst sind. Obwohl wir schon unser ganzes Leben lang das Gegenteil erleben, glauben wir unserem Verstand, wenn er uns sagt, dass uns Dinge dauerhaft Freude, Frieden und Liebe bescheren. Immer und immer wieder fallen wir auf diesen alten Trick herein. Und genauso glauben wir ihm, wenn er uns weismachen will, das Nichts habe keinen Wert.
Hat es aber!
Obwohl wir schon unser ganzes Leben lang das Gegenteil erleben, glauben wir unserem Verstand, wenn er uns sagt, dass uns Dinge dauerhaft Freude, Frieden und Liebe bescheren.
Reines Bewusstsein ist grenzenlos, deshalb kann sich nichts daran ändern. Diese Art des Nichts existiert immer. Alle anderen Dinge, das heißt alles Erschaffene, verändert sich und hört letztlich auf zu existieren. Im Reich der Schöpfungen ist der Wandel das einzig Beständige. In dem Moment, in dem etwas erschaffen wird, tritt es die Reise zu seinem Ende an. Reines Bewusstsein verändert sich nie, stirbt nie. Es ist das Feld unvergänglicher Liebe und grenzenlosen Friedens.
Hier ist der Clou: Alles, was eine Form hat, kommt aus dem formlosen reinen Bewusstsein. Fragen Sie mich bitte nicht wie, es geschieht einfach. Aus dem Schoß des reinen Bewusstseins wird das Netz der Schöpfung gesponnen. Die Quantenphysik hat das Reich des reinen Bewusstseins entdeckt, zumindest theoretisch. David Bohm, einer der führenden theoretischen Physiker seiner Generation, stellte ein „grenzenloses Ganzes“ fest, das eine implizite Ordnung enthält. Das ist nicht zu verwechseln mit dem Nullpunktfeld oder Quantenzustand, dem energieärmsten Zustand eines Teilchens oder Gegenstandes. Der Zustand, den Bohm beschreibt, hat keine Energie. Einfach ausgedrückt enthält dieses Feld das „stoffliche Zeug“ der Schöpfung, das still darauf wartet, Form oder Energie zu werden. Bohm teilt uns also mit, dass alles aus dem Nichts kommt. Er sagt, und ich mache hier einen kleinen verallgemeinernden Sprung, dass die Schöpfung aus dem Nichts des reinen Bewusstseins hervorgeht. Diese Erfahrung werden Sie später auch machen, wenn Sie lernen, Ihre Gedanken anzuhalten, und dann beobachten, wie Ihre Gedanken wieder aus dem Nichts heraus konkrete Form annehmen. Schauen Sie jetzt in der Abbildung noch einmal auf die erschaffenen Formen oberhalb des Querstrichs.
Alles in der Schöpfung zeigt zwei Merkmale: Ordnung und Energie. Das wollen wir an dem Stuhl verdeutlichen, auf dem Sie sitzen. Was Sie als Stuhl bezeichnen, ist in Wirklichkeit Energie in Form eines Stuhls. Wir wissen, dass er Energie aufweist, weil Ihr Stuhl Ihr Gesäß in der Luft hält. In der Gleichung von Ordnung und Energie drückt sich Ordnung durch die Form Ihres Stuhls aus. Deshalb spielt es keine Rolle, ob wir von Sternen oder Atomen, Amöben oder Zebras reden, alles ist Energie und Form.
Aus dem Schoß des reinen Bewusstseins wird das Netz der Schöpfung gesponnen.
Die Urform der Schöpfung ist die Welle. Unmittelbar vor der Welle und gleich nach dem reinen Bewusstsein finden Sie in der Schöpfungshierarchie das Nullpunktfeld oder den Quantenzustand. Diesen „Leckerbissen“ erwähne ich für diejenigen Leserinnen und Leser, die mit der Quantentheorie vertraut sind und meinen Standpunkt gründlicher begreifen wollen. Falls Sie eher der Heilkunst zugetan sind, hier bezeichnet man die Grundlage der Schöpfung oft als Lebens- oder Vitalkraft, die einem Organismus Leben einhaucht. Eine Welle ist grenzenlos und erstreckt sich ins Unendliche. Immer wenn sich Wellen überlagern, entstehen subatomare Teilchen. Sobald diese Teilchen kompakter werden, werden sie zu Atomen. Atome drängen sich zusammen und bilden Moleküle und diese wiederum ordnen sich in materiellen Formen wie Stühlen, Blumen und Autos an.
Alles in der Schöpfung zeigt zwei Merkmale: Ordnung und Energie.
In unserer Skala von Energie und Ordnung zeigt ein Gegenstand umso weniger Energie, je stofflicher er ist. Ihr Stuhl ist recht massiv im Vergleich zu einem subatomaren Teilchen. Subatomare Teilchen sind „windige“ Kerlchen. Kennen Sie den genauen Aufenthaltsort eines solchen Teilchens, dann wissen Sie nicht, wie schnell oder in welche Richtung es sich bewegt. Wenn Sie seine genaue Geschwindigkeit messen wollen, dann finden Sie es nicht mehr. Beim Thema Mithilfe im Haushalt verhielten sich meine heranwachsenden Kinder wie subatomare Teilchen. Wenn sie in Bewegung waren, und das ist ja für Hausarbeit notwendig, dann waren sie einfach nicht aufzufinden. Konnte man hingegen ihren genauen Aufenthaltsort ausfindig machen, etwa auf der Couch vor dem Fernseher, waren sie nicht zu bewegen. Rückblickend ist erstaunlich, welche physikalische Konzepte meine Kinder beherrschten, z.B. die Trägheit … Ich verdanke ihnen viel.
Gut, zurück zu Energie und Materie. Je höher die Schöpfungsebene, umso mehr Energie enthält sie. Auf der groben, materiellen Ebene trägt die Energie des Stuhls, auf dem Sie sitzen, Ihr Gewicht. Auf der nächsthöheren, molekularen Ebene des Stuhles werden Sie mehr Energie feststellen. Würden wir die Moleküle des Stuhls neu anordnen, indem wir ihn beispielsweise anzündeten, könnten wir wesentlich mehr Energie in Form von Hitze und Licht freisetzen. Und wenn wir dann noch mehr Energie des Stuhles freisetzen wollen, könnten wir auf die atomare Ebene gehen. Wenn wir die Atome des Stuhles spalten könnten, könnten wir Unmengen von Energie in vielen Formen freisetzen. Ich weiß nicht, ob Wissenschaftler daran arbeiten, die Kraft subatomarer Teilchen zu nutzen, doch ich weiß von Technologien, die feinstoffliche Energiewellen nutzen. Auf dieser Ebene sind die energetischen Heiler zu Hause und während wir lernen, ohne Energie zu heilen, werden wir auch deren interessante Arbeit kennen lernen.
Je höher die Schöpfungsebene, umso mehr Energie enthält sie.
Ich will Sie Folgendes fragen: Sind Ihnen je die Gedanken ausgegangen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Aussage, die wir über Gedanken machen können, ist diese: Von unserem ersten bis zum letzten Atemzug sind sie immer da. Wenn Gedanken Energie sind und sie uns niemals ausgehen, dann leuchtet ein, dass die Quelle der Gedanken eine Quelle unerschöpflicher Energie ist. Dann ist auch verständlich, dass wir immens davon profitieren würden, könnten wir diese Quelle der Gedanken direkt anzapfen. Es stellt sich heraus, dass es sich eindeutig und enorm heilsam auf körperliche Leiden, persönliche Beziehungen, finanziellen Erfolg, unser Gefühlsleben und sogar auf unser Liebesleben auswirkt, wenn wir die Quelle unserer Gedanken entdecken. Jeder Aspekt unseres Lebens wird auf wunderbare Weise transformiert, wenn wir uns einfach bewusst werden, wo alles beginnt. Und das wäre unser stets gegenwärtiger Begleiter des reinen Bewusstseins.
Wenn Gedanken Energie sind und sie uns niemals ausgehen, dann leuchtet ein, dass die Quelle der Gedanken eine Quelle unerschöpflicher Energie ist.
Wir haben bereits festgestellt, dass die feineren Ebenen der materiellen Welt über mehr Energie verfügen. Doch woher kommt diese ganze Energie? Mittlerweile wissen wir, dass sie aus dem reinen Bewusstsein stammt. Eine Schöpfung ist nach der Definition eine systematische und geordnete Bewegung von Energie. Dafür ist es notwendig, einen wichtigen Punkt zu verstehen: Reines Bewusstsein ist die Quelle der Energie, ohne jedoch selbst Energie zu sein. Das heißt, es bewegt sich nicht. Es hat das Potenzial, alles zu erschaffen, doch es hat noch nichts erschaffen. Auch hat es keine Form. Man könnte sagen, das reine Bewusstsein ist die Vollendung, die darauf wartet, sich selbst zum Ausdruck zu bringen.
Reines Bewusstsein ist die Quelle der Energie, ohne jedoch selbst Energie zu sein.
Vielleicht denken Sie jetzt: „Worauf will er denn hinaus?“ Ich bin froh über Ihre Frage! Wenn Sie die mächtigste Kraft und die vollkommenste Ordnung erkennen wollen, dann müssen Sie mit der Quelle allen Wissens in Kontakt kommen, dem reinen Bewusstsein. Es gibt Tausende von Heilverfahren, die auf den verschiedenen Ebenen des Lebens ansetzen. Körperarbeit und Chiropraktik wirken auf der groben, körperlichen Ebene gut. Heilpflanzen und Medikamente wirken auf der molekularen Ebene. Akupunktur und Energieheilung arbeiten mit feineren Energiewellen. Keines dieser Heilverfahren wendet sich direkt an die Quelle der Schöpfung. In diesem Buch lernen Sie, wie Sie aus dem Bewusstsein heraus heilen können. Ich nenne diesen Prozess Quantum-Entrainment-Methode, kurz QE oder auch Quantenheilung. Erinnern Sie sich: Energie und Ordnung entstammen dem reinen Bewusstsein und wenn Sie eine QE-Sitzung durchführen, dann wenden Sie sich an die reinste, kraft- und machtvollste existierende Quelle, die uns zur Verfügung steht. Bei einer Quantenheilung heilen nicht Sie, sondern das Bewusstsein. Und nicht nur die Menschen, denen Sie helfen, werden geheilt, sondern auch Sie selbst. Eine Situation, von der beide profitieren.
4. Der Verstand und die Gedanken
„Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus.“
Ralph Waldo Emerson
„Die Frage lautet:
Können Sie sich der Reflexhaftigkeit eines Gedankens bewusst werden – dass er ein Reflex ist …
Und wir könnten sagen, solange die Reflexe sich frei verändern können, muss es eine Art Intelligenz oder Wahrnehmung geben, etwas, das ein wenig außerhalb des Reflexes liegt, das erkennen könnte, ob er stimmig ist oder nicht.“
David Bohm
Ihr Verstand ist etwas Erschaffenes. Er ist nicht greifbar wie Ihr Stuhl. Er ist eher mental als materiell. Doch wie Materie besteht Ihr Verstand aus Energie und Ordnung und ist gleichzeitig Behälter Ihrer Gedanken. Ein Gedanke ist ein sehr interessantes Phänomen. Als ich in den frühen 1970er-Jahren bei Maharishi Mahesh Yogi war, meditierte ich in der verschlafenen spanischen Stadt La Antilla fünf Monate lang täglich zehn bis zwölf Stunden. Nach den ersten paar Wochen wurde mein Verstand sehr ruhig und nach und nach konnte ich zusehen, wie er arbeitete. Damals beobachtete ich, wie Gedanken entstehen. Jeder neu erschaffene Gedanke war ein einzelner Energiepunkt, der an der Schwelle des reinen Bewusstseins auftauchte. Ich beobachtete, wie sein Inhalt sich zeigte. Jeder Gedanke, also jede Gedankenform, enthielt eine Schwingung, die eine Emotion und einen logischen Gedanken repräsentierte, sowie jeden der fünf Sinne. Im Universum des Verstandes ist jeder Gedanke eine Galaxie.

Abbildung 2: Modell des Verstandes
Ist er erst einmal geboren, durchtrennt der Gedanke seine Nabelschnur zum Mutterbewusstsein und beginnt aufzusteigen und sich auszudehnen wie eine Luftblase vom Grund eines Teiches. In dem Moment, in dem sich ein Gedanke vom Ganzen trennt, wird das Ego geboren. Während sie sich ausdehnt, breitet sich die Gedankenenergie über eine größere Fläche aus. Der Gedanke wird schwächer, je weiter er sich von seiner Quelle entfernt. An diesem Punkt ist er leicht zu verzerren und zu verfälschen. Schließlich zerplatzt der Gedanke wie eine Seifenblase an der Oberfläche meines Bewusstseins. Das Zerplatzen der Gedankenblase war, wie Maharishi mir später erklärte, der Moment, in dem sich der Verstand des Endes der Reise des Gedankens bewusst wurde. An diesem Punkt handeln wir nach unseren bewussten Gedanken. Ich erlebte gleichzeitig seine Geburt und seinen Tod durch ein erweitertes Bewusstsein, das von meiner Meditation herrührte.
Ihr Verstand ist der Behälter Ihrer Gedanken. Im Universum des Verstandes ist jeder Gedanke eine Galaxie.
Jeder Gedanke geht mit einer vorherrschenden Emotion und einer Schwingung einher, die wir über die Sinne wahrnehmen. Solange sich der Gedanke ausdehnt, treten die Schwingungen miteinander in Wechselwirkung und verändern sich. Seinen Hang zum Handeln richtet der Gedanke an den vorherrschenden inneren Schwingungen aus. Auch sah ich eine Art Matrix, durch die sich Gedanken ihren Weg ins Bewusstsein bahnen. War das Innenleben durcheinander, so konnte die Matrix die Schwingungen im Innen neu ordnen und die Tendenz ändern. Maharishi sagte mir, das sei der Intellekt, der Gedanken filtere und so dazu beitrage, dass sie harmonischer werden und unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fördern.
Ohne hierauf weiter einzugehen, möchte ich für unsere Zwecke jedoch einen einzigen Punkt aufgreifen. Je weiter sich ein Gedanke vom reinen Bewusstsein entfernt, desto schwächer wird er und desto wahrscheinlicher richtet er Schaden an. Die von uns als negativ bezeichneten Gedanken beginnen nicht als solche. Fehlwahrnehmung und Angst, die im Inneren unausgewogenen Druck erzeugen, „verunstalten“ die Gedanken. Sobald ein Gedanke entsteht, erlebt er eine Art Trennungsangst. Die Bhagavad-Gita (eine der zentralen Schriften des Hinduismus, Anm. d. Übers.) formuliert das so: „Die Angst wird aus der Dualität geboren.“ Nicht mehr mit der grenzenlosen Einheit des Bewusstseins verbunden, nimmt ein Gedanke sich als allein wahr und versucht, diesen Verlust auszugleichen. An diesem Punkt kann sich der ansonsten vollkommen funktionierende Gedanke verzerren. Ein abscheulicher Gedanke lässt einen Menschen ebenso handeln. Wir brauchen uns nur umzuschauen, um zu erkennen, dass ein ganz harmonischer, liebevoller und produktiver Gedanke in unserer Alltagswelt kaum seinen Ausdruck findet.
Je weiter sich ein Gedanke vom reinen Bewusstsein entfernt, desto schwächer wird er und desto wahrscheinlicher richtet er Schaden an.
Wenn Sie glauben, ich würde einen Gedanken zu sehr beleben oder ihm zu viel Intelligenz beimessen, dann vergessen Sie nicht, dass genau die Ansammlung dieser Gedanken Sie dahin gebracht hat, wo Sie heute sind. Die meisten Menschen identifizieren sich in erster Linie mit ihrem Denken. Sie sagen: „Ich bin beruflich erfolgreich. Meiner Ansicht nach soll Bildung kostenlos sein. Ich bin wütend.“ Doch was brauchten Sie dafür, um Erfolg, Überzeugungen und Gefühle zu haben? Jeden Schritt Ihres Weges haben Ihre Gedanken geprägt und Ihren Fortschritt oder mangelnden Fortschritt gelenkt.
Je weiter der Weg eines Gedankens ist, bis er in Ihr Bewusstsein gelangt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er disharmonisch wird. Wenn wir unser Bewusstsein so erweitern könnten, dass wir mit den Gedanken näher an ihrem Ursprung in Kontakt kämen, dann könnten wir die Wahrscheinlichkeit einer Disharmonie verringern. Diese Botschaft ist nicht neu. Schon seit Ewigkeiten raten uns die Weisen, auf diesen Zug aufzuspringen. Das Problem ist nicht das Was, sondern das Wie. Weil wir die Rolle des Bewusstseins beim Denken noch nicht völlig verstehen, sitzen wir in der Patsche. Doch es geht um mehr als um das Verstehen. Verstehen findet im Verstand statt. Das reine Bewusstsein ist jenseits des Verstandes. Deshalb muss das Verstehen außen vorbleiben.
Die meisten Menschen identifizieren sich in erster Linie mit ihrem Denken.
Es bleibt also die Erfahrung des reinen Bewusstseins. Und auch da befinden wir uns auf schwankendem Boden. Um eine Erfahrung zu machen, brauchen wir den Verstand. Und hierin liegt einer der hervorstechendsten und praktisch allgemein missverstandenen Grundsätze, wenn es darum geht, reines Bewusstsein zu erkennen. Reines Bewusstsein lässt sich nicht erfahren. Wir erkennen es durch Nicht-Erfahren. Das sollte hier erwähnt werden. Auch noch so viele Erklärungen vermitteln uns nicht die Nicht-Erfahrung reinen Bewusstseins. Für den Moment will ich Ihnen jedoch zeigen, wie Sie Ihr Denken anhalten und selbst entdecken können, woher die Gedanken kommen.
Reines Bewusstsein lässt sich nicht erfahren. Wir erkennen es durch Nicht-Erfahren.
5. Der Raum zwischen unseren Gedanken
„Wir müssen lernen wieder zu erwachen und uns wach zu halten, nicht mit mechanischen Mitteln, sondern durch ein grenzenloses Erwarten des neuen Morgens.“
Henry David Thoreau
„Wenn wir das Wunder einer einzigen Blume klar sehen könnten, würde sich unser ganzes Leben ändern.“
Buddha
Je näher ein Gedanke, mit dem wir in Kontakt kommen, am reinen Bewusstsein ist, desto mehr Energie und Ordnung enthält er. Mit einem Gedanken bereits bei seinem Entstehen in Kontakt zu kommen, bedeutet Vollkommenheit wahrzunehmen, frei von disharmonischen Einflüssen. Bevor Sie die Quantum-Entrainment-Methode (QE) erlernen, werde ich Sie durch mehrere Übungen führen, bei denen Sie Ihr Alltagsbewusstsein dem reinen Bewusstsein öffnen. Sie brauchen den Weg nur einmal zu beschreiten und werden sich danach immer dieses reinen Bewusstseins gewahr sein. Nicht anders, als wenn Sie an einem kühlen Tag eine Jacke anziehen. Sobald Sie sie anhaben, hält diese Sie wohlig warm. Selbst wenn Sie vergessen, dass Sie Ihre Jacke tragen, schützt sie Sie noch. Und wann immer Sie wollen, können Sie sich bewusst machen, dass Sie Ihre Jacke anhaben. Genauso ist es mit dem reinen Bewusstsein: Sobald Sie es einmal gefunden haben, brauchen Sie sich nur noch bewusst zu werden, dass es immer da ist. Sind Sie bereit? Los geht’s!
Übung Nr. 1: Die Gedanken anhalten
Setzen Sie sich bequem hin und schließen Sie Ihre Augen. Achten Sie jetzt auf Ihre Gedanken. Folgen Sie ihnen einfach, wohin auch immer sie Sie führen. Beobachten Sie einfach, wie sie kommen und gehen. Nachdem Sie Ihre Gedanken ungefähr fünf bis zehn Sekunden lang beobachtet haben, stellen Sie sich folgende Frage; achten Sie dann sehr aufmerksam darauf, was unmittelbar nach dem Fragen passiert. Hier ist sie: „Woher kommt mein nächster Gedanke?“
Was ist passiert? Gab es in Ihrem Denken eine kurze Pause, während Sie auf den nächsten Gedanken warteten? Haben Sie einen Raum bemerkt, eine Art Lücke zwischen der Frage und Ihrem nächsten Gedanken? Gut, lesen Sie nun die Anleitung noch einmal und führen Sie die Übung erneut durch. Ich warte …
Nun, ist Ihnen ein winziges Zögern, eine Pause zwischen Ihren Gedanken aufgefallen? Falls Sie unmittelbar nach der Frage wachsam waren, werden Sie bemerkt haben, dass Ihr Verstand einfach darauf wartete, dass etwas geschieht. Eckart Tolle, Autor des Buches Die Kraft der Gegenwart, sagt, der Verstand ist wie eine Katze, die ein Mauseloch beobachtet. Sie waren wach, warteten, aber in dieser Lücke tauchten keine Gedanken auf. Vielleicht haben Sie gehört, dass es Jahre mühsamen Übens erfordert, den Verstand von Gedanken zu befreien, aber Sie haben es in wenigen Sekunden geschafft.
Bitte führen Sie die Übung noch mehrmals durch. Sie können ersatzweise auch andere Fragen stellen, etwa „Welche Farbe hat mein nächster Gedanke?“, oder „Wie wird mein nächster Gedanke riechen?“, oder „Wie wird mein nächster Gedanke aussehen?“. Die Frage selbst ist nicht wichtig, jedoch Ihre Aufmerksamkeit. Sie lässt die Lücke zutage treten, den Raum zwischen Gedanken. Diese Lücke ist reines Bewusstsein. Sie mag flüchtig sein, aber sie ist da. Sobald Sie sich dieser Pause in den Gedanken regelmäßig bewusst werden, wird das Magie in Ihr Leben bringen.
Zurück an die Arbeit. Machen Sie diese Übung noch weitere zwei oder drei Minuten lang, wobei Sie die Frage etwa alle 15 Sekunden erneut stellen. Achten Sie auf die Lücke, sobald sie auftaucht. Halten Sie nach ihr Ausschau, wenn sie nicht da ist. Innerhalb weniger Minuten werden Sie feststellen, dass Ihre Gedanken sich beruhigen und Ihr Körper sich entspannt.

Abbildung 3: Die Lücke
Warum ist das so? Sie beabsichtigen gar nicht, sich zu entspannen oder friedvoll zu werden. Es geschieht von selbst, ohne Ihr Zutun. Warum fühlen und verhalten wir uns so anders, wenn wir uns unseres Bewusstseins gewahr werden? Indem Sie bewusst wurden, konnten Sie mit Ihren Gedanken auf immer höheren und feineren Ebenen in Kontakt kommen. Und auf jeder Ebene ist die Ordnung ausgeprägter und die Energie höher. Die Lücke, die Sie zwischen Ihren Gedanken wahrnahmen, war das Erfahren der Nicht-Erfahrung, die ich bereits erwähnte. Diese Nicht-Erfahrung war reines Bewusstsein.
Meditieren Sie mehrmals täglich eine Minute lang und stellen Sie dabei dem Verstand alle 15 Sekunden eine neue Frage. Sie werden sich bald des Raumes bewusst sein, den Sie zwischen Ihren Gedanken entdeckt haben, selbst wenn Sie anderen Aktivitäten nachgehen, sich z.B. unterhalten oder Auto fahren. Auch wenn Sie nichts anderes tun sollten, als regelmäßig diese kurze Pause zwischen Gedanken zu beobachten, würden Sie sich im Laufe der Zeit energiegeladener fühlen, weniger Stress empfinden und sogar eine geschmeidige Leichtigkeit in Ihren Beziehungen mit anderen feststellen. Vielleicht nehmen Sie auch eine heiterere Stimmung wahr, die ein wenig an Spitzbübigkeit erinnert. Sich gut zu fühlen ist ein Vergnügen. Dieses Empfinden ist die Grundlage für kommende tiefere, erfüllendere Erfahrungen. Doch allein diese Übung lohnt sich schon. Nun wollen wir unser Wissen um die Quelle der Gedanken erweitern, damit wir sie noch intensiver nutzen können.
Die Lücke zwischen Gedanken war das Erfahren der Nicht-Erfahrung. Diese Nicht-Erfahrung war reines Bewusstsein.
6. Wer bin ich?
„Das nicht hinterfragte Leben lohnt es nicht, gelebt zu werden. Die einzig wahre Weisheit besteht darin zu wissen, dass man nichts weiß.“
Sokrates
Vor etlichen Jahren drängte uns Sokrates: „Erkenne dich selbst!“ Haben Sie sich je gefragt, warum er das als so überaus wichtig empfand? Welche möglichen Vorteile hätten wir davon, wenn wir mit unserem Selbst vertraut würden? Und was, zum Kuckuck, ist überhaupt unser Selbst? Lassen Sie uns das einmal näher anschauen.
Wiederholen Sie Übung Nr. 1: Das reine Bewusstsein finden und stellen Sie erneut die Lücke zwischen den Gedanken fest. Machen Sie das einige Minuten lang und stellen Sie dabei eine der Vorbereitungsfragen. Stellen Sie die Frage ungefähr alle 15 Sekunden und denken Sie daran, ganz wachsam zu sein, um festzustellen, was unmittelbar nach dem Fragen geschieht.
Der Erfahrung nach ist diese Lücke zwischen Gedanken nicht gerade etwas, worüber man viel schreiben könnte. Sie ist einfach ein Raum voller Stille, die nur deutlich wird, nachdem ein Gedanke endet und bevor der nächste beginnt. Da in der Pause zwischen den Gedanken kein Denken stattfindet, werden Sie sich des Denkens nicht bewusst sein, bis es wieder einsetzt und vielleicht nicht einmal dann. Der Verstand folgt der Bewegung. Ihn faszinieren Bewegung und Form. In der Lücke sind beide nicht vorhanden. Sie enthält nichts. Nun ja, das Nichts bedeutet nichts für den Verstand. Doch das ist ein schwer wiegender Fehler, und zwar aus folgendem Grund: Alle Gedanken unseres Verstandes kommen aus diesem Nichts, das wir als reines Bewusstsein identifiziert haben. Prüfen Sie selbst. Wiederholen Sie die Übung und beobachten Sie die Lücke. Automatisch und ohne weiteres Zutun. Ihrerseits taucht der nächste Gedanke spontan auf. Er ist taghell, ein brandneuer Gedanke. Das ist recht wundersam, wenn Sie innehalten, um darüber nachzudenken. Jeder neue Gedanke ist ein Wunder der Schöpfung und kommt aus dem Nichts. Deshalb kann das Nichts nicht leer sein. Irgendetwas muss in dem Nichts enthalten sein, sonst könnte es keine Gedanken hervorbringen. Interessant, nicht wahr?
Da in der Pause zwischen den Gedanken kein Denken stattfindet, werden Sie sich des Denkens nicht bewusst sein, bis es wieder einsetzt …
Wiederholen Sie Übung Nr. 1 (S. 33) noch einige Male. Denken Sie insbesondere daran, wachsam zu sein, und achten Sie darauf, was geschieht. Mittlerweile sind Sie schon ein alter Hase darin, die Pause zwischen Ihren Gedanken zu beobachten. Jetzt stelle ich Ihnen die 64 000-Euro-Frage: Wer beobachtet die Lücke? Es gibt keine Gedanken, keine Emotionen, keinerlei Bewegung – doch Sie sind immer noch da, nicht wahr? Sie sind nicht ins Koma gefallen und auch nicht nach Oklahoma gefahren. Sie haben genau hier darauf gewartet, dass wieder ein Gedanke auftaucht. Wer hat da gewartet? Wer ist dieses Sie? Wer beobachtet, wenn der Verstand verschwindet?
Wenn Sie sich mit Ihren Gedanken identifizieren, die in Ihren Erinnerungen und Zukunftsplänen durcheinanderlaufen, dann verweisen Sie auf das „Ich“. „Ich“ ist die Ansammlung von „Dingen“, wie Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihre Interessen und Vorlieben, Ihre Hoffnungen und Erinnerungen, die Sie Ihr Leben nennen. Doch nichts davon existiert in dem Moment, in dem Ihr Denken stoppt. Um das zu beobachten, müssen Sie bewusst sein, stimmt’s? In dem Augenblick, in dem der Verstand ausgeschaltet wird, sind Sie sich nichts bewusst. In dem Moment existiert nichts außer dem reinen Bewusstsein. Und jetzt haben Sie das Rätsel gelöst, wer Sie wirklich sind: Sie sind Bewusstsein!
Wer beobachtet, wenn der Verstand verschwindet?
Klingt das unmöglich? Die Tatsache selbst lässt sich nicht leugnen. Ihre unmittelbare Wahrnehmung hat gezeigt, dass Ihr inneres Selbst Bewusstsein ist. Ja, bevor das „Ich“ geboren und in das Selbstbild eingefügt wurde, das Sie als Ihr Selbst ausmachen, existierte das einzige Selbst, reines Bewusstsein. Um dieses Tohuwabohu ging es bei den bohrenden Fragen, die Sokrates vor 2500 Jahren stellte. Er ermunterte die Menschen dazu, nicht nur den Inhalt ihrer Gedanken, sondern die Gedanken selbst in Frage zu stellen. Sie und ich wissen freilich, dass das recht schnell zum reinen Bewusstsein führt, dem unteilbaren inneren Selbst.
Lassen Sie uns noch ein wenig darüber nachdenken, dass wir reines Bewusstsein sind. Lassen Sie Ihr Leben noch einmal Revue passieren. Holen Sie einen Moment aus Ihrer Kindheit und dann aus Ihren Jugendjahren her. Erinnern Sie sich jetzt an eine Zeit in Ihren 20er- oder 30er-Jahren, bis Sie bei Ihrem heutigen Alter angelangt sind. Denken Sie an das, was Sie jetzt tun. Im Laufe Ihres Lebens haben sich Ihre Interessen und Gefühle gewandelt, Ihr Körper ist gewachsen und gealtert, die Familie ist älter geworden und Freunde haben gewechselt. Doch da war immer ein Teil von Ihnen, der schon da ist, seit Sie denken können. Er hat sich in allen Lebensphasen nicht gewandelt.
„Ich“ ist die Ansammlung von „Dingen“, wie Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihre Interessen und Vorlieben, Ihre Hoffnungen und Erinnerungen, die Sie Ihr Leben nennen.
In jedem Stadium, nein, in jeder Sekunde Ihres Lebens, während Ihr Körper damit beschäftigt war, so zu werden, wie er heute ist, stand Ihr Bewusstsein als stiller, wachsamer, zeitloser Zeuge oder Beobachter daneben. Als Sie sagten: „Ich möchte zu meiner Mama“, „Ich hasse den Turnunterricht“, „Ich werde dich immer lieben“ oder „Ich mag keine laute Musik“, identifizierten Sie sich mit Dingen, Ereignissen und Gefühlen, die zwar dem „Ich“ widerfuhren, nicht aber dem Selbst. Die Dinge und Gefühle in Ihrem Leben – dass Sie sich nach Ihrer Mutter sehnten, den Turnunterricht verabscheuten usw. –, das alles hat sich gewandelt und ist in der sogenannten Erinnerung aufbewahrt. Die Dinge in Ihrem Leben haben sich verändert und verändern sich noch. Doch Ihr Bewusstsein ist nach wie vor regungsloser Zeuge des Films, den Sie Ihr Leben nennen.
Alfred Lord Tennyson sprach in seinem Gedicht The Brook von dieser Unveränderlichkeit und Beständigkeit, als er schrieb „Menschen kommen, Menschen gehen, ich aber fließe ewig“. Wir könnten genauso leicht, jedoch weniger eloquent sagen: Meine Sicherheit, Gefühle und Gedanken, mein Körper und mein Umfeld kommen und gehen, aber mein Bewusstsein bleibt ewig bestehen. Das ist sicher nicht so ergreifend für die Seele, doch es bringt den Sachverhalt rüber.
Warum ist es so absolut entscheidend, „Dein Selbst“ zu kennen? Wenn Sie es schaffen, Ihr inneres Selbst als unveränderlich, grenzenlos und als ewiges Bewusstsein wertzuschätzen, dann beginnt Ihre Abhängigkeit vom welkenden Körper und Ihrem nachlassenden Verstand zu schwinden. Sie werden sich bewusst, dass Sie jenseits allen Wandels und des Todes sind. Sie werden sich bewusst, dass Sie als Bewusstsein ewig existieren, jenseits all der Dinge und Gedanken, die „Sie“ sind.
Sie sind Bewusstsein! Doch Ihr Bewusstsein war bisher ein unbewegter Zeuge des Films, den Sie Ihr Leben nennen.
Wenn es Sie schon entspannte und Ihnen Frieden vermittelte, die Lücke zwischen Ihren Gedanken ein paar Minuten zu beobachten, stellen Sie sich nur vor, welch freudige Abenteuer auf Sie warten, wenn reines Bewusstsein Ihr Denken, Essen, Arbeiten und Lieben erfüllt. Der erste Schritt zu einem erfüllten und reichen Leben besteht in der Entdeckung, dass Sie zutiefst in Ihrem Denken reines Bewusstsein sind. Dieses Bewusstsein in Ihre Alltagsaktivitäten zu locken, das ist der nächste Schritt. Wenn Sie schließlich lernen, Ihre Wunden und die anderer zu heilen, dann ist das wirklich eine durch eigene Kraft erreichte Wohltat.
7. Die Tor-Technik
„Wenn ich die gute Fee beeinflussen könnte, die bei der Taufe aller Kinder Pate steht, dann würde ich sie bitten, jedem Kind der Welt ein so nachhaltiges Gefühl für Wunder zu schenken, dass es das ganze Leben lang anhält.“
Rachel Carson
Ich habe alle möglichen Reaktionen erlebt, als Menschen erkannten, dass sie reines Bewusstsein sind und nicht der Kram, mit dem ihr Verstand angefüllt ist. Gewöhnlich ist dieser Moment geprägt von freudiger Überraschung, verbunden mit einem Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Diese Euphorie kann eine Weile anhalten, doch früher oder später will das Ego die Kontrolle über den Verstand zurückgewinnen. An diesem Punkt gewinnen Gedanken und Dinge wieder ihre übertriebene und überzogene Wichtigkeit. Das schwache Echo des Bewusstseins verklingt und ist rasch vergessen. Doch das muss nicht so sein. Wenn Sie beherzigen, was Sie in diesem Buch lesen, werden Sie das reine Bewusstsein mit ziemlicher Sicherheit festigen.
Der nächste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel besteht darin, die Nicht-Erfahrung des reinen Bewusstseins zu vertiefen und zu erweitern. Das erreichen wir, indem wir die Zeitspanne verlängern, der wir uns des reinen Bewusstseins gewahr sind. Dafür habe ich einen wunderbar einfachen und wirksamen Prozess entwickelt, der jedem und jeder schon beim ersten Mal gelingt. Ich nenne ihn die Tor-Technik, denn er öffnet das Tor zum reinen Bewusstsein so leicht, als hätte der Wächter des Tores es selbst geölt. Wir brauchen das Tor nur noch zu durchschreiten.
Der nächste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel besteht darin, die Nicht-Erfahrung des reinen Bewusstseins zu vertiefen und zu erweitern.
Die Tor-Technik verändert die Art, wie wir unsere Welt sehen, sanft und dennoch tief greifend. Diese „Änderung“ mag anfangs kaum merkbar sein, doch sie beeinflusst unseren Körper und Verstand/Geist nachhaltig und überträgt sich auf alle anderen Lebensbereiche. Hat man die Tor-Technik erst einmal einige Wochen angewandt, dann ist es nicht ungewöhnlich, wenn Freunde Bemerkungen machen über unsere entspannten Gesichtszüge oder das zarte Leuchten in unseren Augen. Es ist Zeit anzufangen, krempeln Sie also die Ärmel hoch und öffnen Sie das Tor zu Ihrem Selbst.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Freunde Bemerkungen machen über unsere entspannten Gesichtszüge oder das sanfte Leuchten in unseren Augen.
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