Kitabı oku: «Sein Auge. Die Buchhaltung Gottes.»
Sein Auge
Die Buchhaltung Gottes
Der Mikrokosmos
im Makrokosmos
Gabriele

Der universale Geist
ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe
an Mensch, Natur und Tieren
September 2020
Druckausgabe März 2017
© Gabriele-Verlag Das Wort GmbH
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld
Tel. 09391/504135, Fax 09391/504133
www.gabriele-verlag.com
Alle Rechte vorbehalten.
ISBN 978-3-89201-809-4 (Printausgabe)
ISBN 978-3-96446-116-2 (epub)
ISBN 978-3-96446-117-9 (mobi)
Zum Geleit
Gott ist gegenwärtig, Er ist ewig strömendes Licht. Auch im Schatten, in der Materie und in der Sünde, ist Gottes Allmacht gegenwärtig. Der Gottzustrebende erkennt überall Gottes Wirken, auch im Schatten, in der Sünde. Will der Mensch Gott näherkommen, dann muss er mehr und mehr die Zehn Gebote, welche Auszüge aus dem ewigen Gesetz sind, die Gott Mose für die Menschen gab, und die Bergpredigt, die Jesus von Nazareth die Menschen lehrte und ihnen auch vorlebte, verwirklichen und erfüllen. Dann weichen die Schatten, und das Licht zieht in Seele und Mensch ein.
Wer sagt, er sei Christ, der verpflichtet sich vor dem Gesetz, Gott, die Gebote und die Bergpredigt zu erfüllen. Strebt der Mensch nach höheren Idealen und Werten, die sich aus der Erfüllung der Gesetzmäßigkeiten Gottes ergeben, dann wird er geradlinig, aufrichtig und friedvoll. Dann wird er auch das Leben achten und den Frieden halten.
Streben Seele und Mensch also den inneren Idealen und Werten und den geistig-ethischen Prinzipien zu, dann vollzieht sich im Menschen ein innerer Wandel – hin zur göttlichen Weisheit, zum Wissen um alle inneren Vorgänge. Diesem Reifeprozess liegt die Verwirklichung der Zehn Gebote und der Bergpredigt zugrunde; der Mensch wächst in das Innere Leben, in das allweise göttliche Bewusstsein, hinein. Dann ist er nicht mehr der Intellektuelle und nicht mehr der Kriegerische, nicht mehr der Held, nicht mehr der machthungrige Wissenschaftler, nicht mehr der nach Karriere und Ansehen strebende Politiker, sondern der wahre Weise, der alles im Lichte Inneren Lebens betrachtet und nach den Gesetzen Gottes handelt.
Wer die Zehn Gebote und die Bergpredigt im täglichen Leben befolgt, der ist bestrebt, in allen Bereichen des Lebens Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen. Nur auf diesem Wege erlangt der Mensch wahre Intuition, göttliche Führung und Weisheit.
Gottes Weisheit hat also mit dem Intellekt nichts gemeinsam. Der Intellekt ist geprägt durch angelerntes, also angeeignetes Wissen. Die Weisheit Gottes hingegen ist die Intelligenz, ist das Ich Bin, ist das ewige Gesetz, Gott, ist das wahre Sein, das Leben, das inwendig in jeder Seele und in jedem Menschen wohnt. Die göttliche Weisheit offenbart sich jenen Menschen, welche die Gesetze Gottes mehr und mehr erfüllen.
Wird im Menschen die Weisheit Gottes offenbar, dann schwindet das menschliche Ich, der Intellekt. An seine Stelle tritt die All-Intelligenz, Gott, das Wissen um alle inneren Abläufe des Alls und um alle Dinge. Wer die inneren Abläufe, die Gesetzmäßigkeiten, die allen Geschehnissen und Dingen zugrunde liegen, kennt, der weiß auch um die äußeren Zusammenhänge, weil er den Durchblick hat.
Es sei noch einmal gesagt: Der Mensch erlangt Weisheit nicht durch Speicherung von Wissen – auch dann nicht, wenn er alle Bücher dieser Welt gelesen hätte. Wissen allein macht nicht weise. Wer jedoch die Zehn Gebote und die Bergpredigt im täglichen Leben verwirklicht, reift in das allumfassende Gesetz, Gott, hinein und erlangt Weisheit. Er ist dann der wahre Weise. Wer diesem Ziel im inneren Prozess des Werdens und des Reifens zustrebt, dessen Bewusstsein erweitert sich, das heißt, sein geistiges Spektrum wird größer.
Wer sich als Wesen in Gott finden möchte, der lässt sich nicht mehr von seinem Intellekt einschränken; er gibt sich nicht mehr mit der Begrenztheit seines menschlichen Ichs zufrieden, das darauf bedacht ist, sich ständig in Pose zu setzen, um sich darzustellen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das menschliche Ich sieht nur sich selbst und kennt auch nur sich selbst. Das ist die Enge des Intellekts.
Menschen, die höheren Idealen und Werten, der Weisheit Gottes, Seinem ewigen Gesetz, zustreben, wollen die Gesetze Gottes in die Welt bringen und die Welt im Geiste Gottes erneuern, auf dass wahrhaft Friede werde.
Jesus von Nazareth war der größte Reformator. Er lehrte und lebte die Gesetze Gottes, und die Ihm nachfolgten und nachfolgen, taten und tun dasselbe. Solche Menschen überlassen ihr Leben nicht dem Zufall und dem Schicksal. Sie nehmen ihr Leben in die Hand und meistern es mit der Kraft aus der Erfüllung der Gebote Gottes. Sie wissen, dass die höchste Kraft und Macht, Gott, das All bestimmt, den kosmischen Kreislauf. Dementsprechend denken und leben sie, um bewusst aus diesem Kreislauf der ewigen Kraft zu schöpfen und zu geben.
Menschen in der Verwirklichung der Zehn Gebote und der Bergpredigt begnügen sich nicht mit dem Gedanken, nur Mensch zu sein. Sie forschen tiefer und gelangen auf dem Weg der Selbsterkenntnis zu der Überzeugung und Gewissheit, dass sie Wesen in Gott sind und dass jeder Mensch der Mikrokosmos im Makrokosmos ist. Wem dies wahrlich bewusst wurde, der wird nicht mehr ruhen, bis er Dem nahe ist, welcher der Makrokosmos ist – Gott.
Erschließt sich dem Menschen die göttliche Weisheit, ist er wahrhaft weise, dann erfasst er, dass alles, jeder kleinste Baustein der Materie, sich im All widerspiegelt, also gespeichert ist, und dass alle Veränderungen im All und in und auf der Erde im All registriert werden. Er erkennt die inneren Zusammenhänge der gesamten Himmelsmechanik – vom reinen Sein bis hin zur Materie mit ihren unzähligen Gestirnen.
Einzig demjenigen, der in den Geist des Ewigen, in das Gesetz, Gott, hineinreift, ist es gegeben, die inneren Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos allmählich zu ergründen – z.B., wie der kosmische Mensch, der Mikrokosmos, mit dem unendlichen All, dem Makrokosmos, in Verbindung steht.
Im All, dem Makrokosmos, ist jeder Baustein der Unendlichkeit gespeichert. Auch die Gefühle, die Empfindungen und die Gedanken des Menschen sind Bausteine. Ebenso ist jedes Wort und jede Handlung ein Baustein, der im Makrokosmos registriert wird. Da keine Energie verlorengeht, so muss diese auch irgendwo verbleiben und wirksam sein. Sie ist im Makrokosmos registriert.
Menschen, die immer mehr in die Weisheit Gottes, in das Gesetz des Lebens, eintauchen, erfahren in und an sich selbst, welche Wege Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen nehmen, wo sie ankommen, wie sie zurückstrahlen und wie sie auf den Absender Einfluss nehmen. Der wahre Weise kennt also die Inhalte der Bausteine des Alls und weiß um deren Wirkungen und Auswirkungen.
Denn: Alles gibt und empfängt. Die ganze Unendlichkeit ist auf dem Prinzip Senden und Empfangen aufgebaut, also auf Kommunikation.
Menschliche Worte sind nur Begriffe. Wer diese in ihrer Tiefe begreifen möchte, wer also die Inhalte der Worte erfassen lernen möchte, der muss sich zuerst selbst erkennen und sein wahres Selbst finden. Dann erst versteht er die Sprache des ewigen Gesetzes, die nicht das menschliche Wort als solches ist, sondern der Inhalt des Wortes, der Sinn, der Geist, der darin wirksam ist.
Wer zum geistigen Leben erwacht ist, wer also mehr und mehr die inneren Werte und Ideale entwickelt, der nimmt das Wort nicht mehr dem Buchstaben nach, sondern sucht und findet in jedem Wort das Gesetz, Gott. Dadurch schaut er tiefer und erfasst ganz allmählich die geistigen Zusammenhänge der Unendlichkeit.
Menschen, die in der Erfüllung des Gesetzes, in Gott, leben, reden nicht aus sich, sondern das Göttliche in ihnen spricht durch sie. Das ist dann die Erleuchtung im Menschen. Spricht ein erleuchteter Mensch, also ein Weiser, dann sind auch seine Worte erleuchtet und weise, weil sie vom Geist durchglühte Worte sind, Worte der Wahrheit, Worte des Ewigen und der Ewigkeit.
Unsere Schwester, die dieses Buch niederschreibt, ist die Prophetin und die Botschafterin Gottes. Als Prophetin Gottes empfängt sie das unmittelbare Wort, das zu ihr und durch sie zu den Menschen spricht. Als Botschafterin Gottes schöpft sie aus der nie versiegenden Quelle der göttlichen Weisheit, aus dem Born der Wahrheit, in welcher ihre Seele lebt, um das Wort des Heils zu lehren. Mit ihren Worten, die durchglüht sind von der göttlichen Weisheit, hilft sie den Wanderern auf dem Weg zur Wahrheit, die Probleme und Schwierigkeiten gesetzmäßig zu lösen.
Das Offenbarungswort, die Lehren, die Hilfen, das geschriebene Wort – alles kommt aus einer Quelle, aus der Weisheit, dem Born der Wahrheit.
In diesem Buch erläutert unsere Schwester mit ihrem Wortschatz die geistigen Zusammenhänge zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos, um den Menschen, die sich bemühen, Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen, tiefe Einblicke in das mächtige Kommunikationsnetz, in das All-Netz ,,Senden und Empfangen“, zu geben.
Viele Menschen wollen über das Wort Gottes diskutieren. Gott ist Wahrheit. Über die Wahrheit kann nicht diskutiert werden, weil sie absolut ist. Wer darüber diskutiert, der erfasst nur die Schale, das Wort, und nicht die Inhalte des Wortes. Der wahre Weise diskutiert nicht – er gibt. Ob das Wort, die Hilfe, die aus der Wahrheit kommt, angenommen wird oder nicht, das überlässt er Gott und seinem Nächsten.
Wer in der Wahrheit lebt, der schöpft aus der Wahrheit und spricht die Wahrheit. Er will nicht überzeugen, will nicht beweisen, will nicht glauben machen – er gibt. Das Prinzip der Wahrheit lautet: Wer es fassen kann, der fasse es; wer es lassen möchte, der lasse es.
Dieses kurze Geleitwort wurde von mir, Bruder Emanuel, durch unsere Schwester offenbart. Im Werk des Herrn bin ich der verantwortliche Diener. Ich bin kein Mensch, sondern ein göttliches Wesen, ein Geistwesen, der Cherub der göttlichen Weisheit, welcher der Prophetin und Botschafterin Gottes zur Seite steht.
Bruder Emanuel
Ein Wort an die Leser dieses Buches
Mein Name ist Gabriele. Gott, der Ewige, nennt mich Seine Prophetin und Seine Botschafterin. Nicht ich nenne mich so; Gott, der All-Eine, hat mich zu Seinem Instrument gemacht.
Seit 18 Jahren (1975) spricht der Ewige Sein Allmachtswort durch mich zu Seinen Menschenkindern, zu meinen Brüdern und Schwestern. Jedem Menschen bin ich Schwester und will auch nichts anderes sein; denn im Geiste des Herrn sind wir alle Geschwister. Aus dem erschlossenen Bewusstsein meiner Seele – die im Allstrom, im All-Einen, leben darf und die aus der ewigen Quelle, Gott, schöpft – schöpfte ich, Gabriele, die Lebensimpulse, die ewige Wahrheit, und gebe sie in diesem Buch mit meinen Worten weiter, denn ich bin als Mensch auf dieser Erde.
Gabriele
Im Oktober 1992
Der Makrokosmos der Reinigungsebenen
und der Makrokosmos der Materie –
Absplitterungen aus dem ewigen Reich Gottes
Durch dieses ganze Buch, ,,Sein Auge. Die Buchhaltung Gottes. Der Mikrokosmos im Makrokosmos“, zieht sich gleichsam als roter Faden folgende Aussage:
Alles und alle, Geistwesen, Seelen, Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine bilden das All und stehen mit jedem Baustein des Alls in Kommunikation. Jeder Baustein des menschlichen Körpers, jeder geistige Baustein der Seele und jedes Element der Naturreiche ist in den Gestirnen verzeichnet.
Das Universum außerhalb des ewigen Reiches Gottes besteht aus den unzähligen Gestirnen der Fallreiche, welche feinstofflicher Art sind, und den materiellen Gestirnen. Das ewige Reich Gottes – die geistigen Universen, die sieben mal sieben Himmelssphären – besteht aus den reinen feinstofflichen Sonnensystemen. Das gesamte Gefüge des Alls ist der Makrokosmos, der sich durch den Fall verändert hat. Durch den Fall von Geistwesen, die sein wollten wie Gott, entstand ganz allmählich folgende Gliederung des gesamten Universums:
Der ewige Makrokosmos, das ewige Gesetz, die reinen, feinstofflichen Universen, entließen Planetenteile, die Fallwelten. So entstanden die Fallreiche, welche nach der Erlösertat Christi Reinigungsebenen wurden, gleichsam Stationen zurück in das ewige Reich. Im Verlauf dieses Geschehens entwickelten sich der Makrokosmos der Reinigungsebenen und der Makrokosmos der grobstofflichen Planeten, der Materie.
Es besteht also das ewige Sein, der ewige Makrokosmos, der das ewige Gesetz ist und alle reinen Wesen und alles reine Sein umschließt. Es besteht außerdem der Makrokosmos mit den Planeten der Reinigungsebenen, auf welchen sich die Seelen aufhalten, die nach dem Ablegen ihres irdischen Leibes von der Erde kommen, und es besteht der materielle Makrokosmos, der die grobstofflichen Planeten, die Menschen und die grobstofflichen Naturreiche trägt.
Der reine Makrokosmos ist das Absolute Gesetz, Gott, das alle Reiche und Bereiche des Alls durchströmt und erhält, weil Gott, das ewige Gesetz, allgegenwärtig ist. Was sich außerhalb des geistigen ewigen Makrokosmos, des Reiches Gottes, bewegt, die Reinigungsebenen mit ihren unzähligen feineren Gestirnen, und die stärker und stark verdichteten Bereiche, zu welchen die Materie mit ihren grobstofflichen Gestirnen gehört, sind also Absplitterungen aus dem ewigen Sein, dem ewigen Makrokosmos, dem Reich Gottes. Die beiden Makrokosmen der Fallreiche – Reinigungsebenen und Materie –, gehören zum ewigen Makrokosmos, dem Reich Gottes; sie werden wieder die Assimilation an das reine Sein erlangen.
Aus dieser Aufteilung: ewiger Makrokosmos, bedingte Makrokosmen – Reinigungsebenen und Materie, die durch das Fallgeschehen entstanden – ergibt sich folgende Situation:
Das ewige Reich ist von reinen Wesen – sie werden Geistwesen genannt – bevölkert, die Reinigungsebenen von entkörperten Seelen und die Erde, die Materie, von verkörperten Seelen, von Menschen.
Alle bewohnten Planeten sind von Speichersternen umgeben. Der fallbedingte Teil des großen Ganzen – die Reinigungsebenen und die Materie – ist mit einem Computer zu vergleichen, den ich die Buchhaltung Gottes nenne.
Alle Universen, die reinen Universen und die Fall-Universen, werden von einer Kraft erhalten: dem Geist Gottes, der fließenden, allgegenwärtigen Energie, dem ewig alldurchströmenden Gesetz, in welchem die Geistwesen leben und von dem auch die Seelen und Menschen erhalten werden.
Die beiden fallbedingten Makrokosmen –
Speicherplaneten für Menschen und Seelen
Aus der Schöpfung Gottes, der Allkraft, dem ewig strömenden Gesetz, gingen die reinen Geistwesen und die geistigen Naturreiche hervor. Die Körper der Geistwesen sind komprimiertes ewiges Gesetz und somit der Mikrokosmos im göttlichen ewigen Makrokosmos. Die geistigen Naturreiche – die Mineralien, Pflanzen, Tiere und Naturwesen – sind Entwicklungsformen, gleich Elementarformen, mit unterschiedlichem Bewusstseinsstand. Sie sind geistige Lebensformen, geschöpft und geschaffen aus dem fließenden ewigen Gesetz Gott, und gehören zum ewigen geistigen, feinstofflichen Makrokosmos.
Die Gestirne der Reinigungsebenen, zu denen das materielle Universum gehört, sind nur Teilaspekte aus dem reinen ewigen Makrokosmos, dem Reich Gottes. Die Planeten der Reinigungsebenen, auf denen die entkörperten Seelen leben, sind in ihrer Struktur feiner als die Planeten des materiellen Universums.
Die beiden Fall-Makrokosmen, Reinigungsebenen und materielles Universum, gleichen sich in ihrer Struktur jeweils den Seelen und Menschen an durch das Prinzip Senden und Empfangen. Was also der Mensch sendet, das nehmen die entsprechenden Planeten auf. Deshalb sind sie Speicherplaneten für das Soll und Haben jeder Seele und jedes Menschen. Das Soll ist die Schuld, die Speicherung in den Planeten. Das Haben ist die Auflösung der Schuld in den Speichersternen und die Umwandlung dieser Negativenergie in positive Energie in der Seele.
Der Makrokosmos, der von den Planeten der Reinigungsebenen gebildet wird, entspricht in seinen Schwingungsgraden den Belastungen jener Seelen, die in den Reinigungsebenen leben, um abzutragen, was sie sich als Menschen an Sündhaftem auferlegt haben. Jede Seele ist mit ihren Belastungen der Mikrokosmos im Makrokosmos der Reinigungsebenen.
Der materielle Makrokosmos mit den materiellen Gestirnen registriert alle Vorgänge der Materie. Der physische Körper ist somit der Mikrokosmos im materiellen Makrokosmos, dem materiellen Universum, zu dem auch die Naturreiche der Materie gehören. Die allumfassende Buchhaltung Gottes registriert und speichert im Fallbereich jeden Baustein der Materie. Jede Zelle des menschlichen Leibes, sämtliche Vorgänge in der Zellstruktur und in jedem Baustein der Materie bestehen aus verschiedenen Schwingungsgraden, die sich auffächern und entsprechend ihrer Frequenz in die Speicherung der Reinigungsebenen und in die Speicher des materiellen Universums eingehen. Das vollzieht sich dann, wenn diese Vorgänge schon im Ober- und Unterbewusstsein des Menschen schwingen und somit auch in der Seele registriert sind.
Seelen und Menschen können nach dem Prinzip Senden und Empfangen den rein geistigen Makrokosmos, das Reich Gottes, so lange nicht erreichen, wie sie mit schweren Sünden belastet sind. Der geistige Makrokosmos, das Reich Gottes, das ewige Gesetz, hingegen durchstrahlt alle Teile, die aus ihm abgefallen sind, sämtliche Bausteine beider Fall-Makrokosmen.
Das Ganze kann als absolute Registratur bezeichnet werden. Die Welt der Sterne ist ein riesiger Computer, der auf jeden Vorgang – und sei er noch so unscheinbar – reagiert. Es geht also kein Jota verloren, weil alles Energie ist, die in ihrem Schwingungsgrad in Kraft oder Form oder Struktur erhalten bleibt. Jeder Vorgang auf dieser Erde, jeder Gedanke eines Menschen, jede Empfindung, jede Handlung, alle Wünsche, Sehnsüchte, Leidenschaften werden von diesen beiden Makrokosmen – Reinigungsebenen und Materie – aufgenommen.
Durch Senden und Empfangen –
ein gigantisches Kommunikationsnetz,
ein mächtiges Computersystem
Gott, das alles durchströmende ewige Gesetz, ist alles in allem, die durchstrahlende, ewige, erhaltende und gebende Kraft in jedem Baustein der Materie und der Reinigungsebenen. Der Mensch und auch die Seele können nur so weit strahlen, wie es ihrem Bewusstseinsstand entspricht.
Das materielle Speichersystem steht eng mit dem Speicher der Reinigungsebenen in Verbindung. Beide Systeme registrieren die Ursachen der Menschen. Was die Seele und der Mensch senden, also das, was von ihnen ausgeht an Gefühlen, Empfindungen, Gedanken, Worten, Handlungen, an Wünschen, Leidenschaften, Begierden und Sehnsüchten – auch alle ehemaligen ungesühnten Vorgänge bis zurück in Vorinkarnationen –, das empfangen Seele und Mensch wieder. Durch Strahlung kommt das Sendepotential jeder Seele und jedes Menschen aus den Computersystemen der beiden Makrokosmen wieder auf Mensch und Seele zurück. Sie empfangen.
Solange Seele und Mensch belastet sind, stehen sie also mit den Reinigungsebenen und dem materiellen Speichersystem in Kommunikation und werden von dieser Sternenwelt gesteuert. Ist die Seele gereinigt, dann steht sie in Kommunikation mit dem ewigen Sein. Trotzdem ist ihre irdische Hülle, der Mensch, mit dem materiellen Speichersystem verbunden, da alle Schwingunsgrade der materiellen Bausteine des Körpers dort registriert sind.
Auch von den verschiedenen Bewusstseinsständen der Lebensformen der Naturreiche – die wiederum verschiedene Schwingunsgrade sind –, sowohl in den Reinigungsebenen, im feineren Makrokosmos, als auch auf der Materie, im groben Makrokosmos, wird das Feinstoffliche vom ewigen Makrokosmos getragen und das Grobstoffliche – z.B. die materielle Hülle – von den beiden Speicherprinzipien geleitet.
Wer sich in diese Aussagen hineinempfindet, der ahnt die gigantische und detaillierte Registratur Gottes für alle und für alles, was sich außerhalb des ewigen Seins, des Reiches Gottes, befindet.
Durch die Maschen dieses gigantischen Kommunikationsnetzes – Reinigungsebenen und materielles Universum – kann weder eine Seele noch ein Mensch hindurchschlüpfen. Um in den reinen Makrokosmos, in das ewige Reich Gottes, einzugehen, müssen der Mensch und die Seele wieder die Reinheit erlangt haben. Die Speicherungen in den Gestirnen der Fallbereiche müssen gelöscht sein.
Die ganze Unendlichkeit ist also ein mächtiges Computersystem. Den reinen Makrokosmos, das Reich Gottes, und alle positiven Kräfte im Negativen nenne ich den Allcomputer. Die Absplitterungen vom göttlichen Makrokosmos, die Reinigungsebenen und das materielle Universum, das zum Ausdruck gelangte Negative, bezeichne ich als den Kausal- oder Fallcomputer.
Wir sind also registriert – jeder Einzelne von uns. Solange unsere Seelen belastet sind, stehen wir mit unseren Belastungen in Kommunikation – mit den beiden abgesplitterten Makrokosmen, mit unserem eigenen Sendepotential, das dort gespeichert ist. In diesem Zusammenhang können wir auch die Aussage ,,Was du säst, das wirst du ernten“ besser verstehen. Es ist das Prinzip: Was du sendest, das empfängst du.
Gott ist alles in allem. Gott, das ganze Prinzip, das Sein, das ewige Gesetz, befindet sich in jeder Seele und somit in jedem beseelten Menschen. Der unbelastbare Wesenskern in der Seele ist Gott, das ewige Gesetz, das Ganze. Er ist die tragende und speisende Urkraft allen Seins.
Die Urkraft besteht aus den sieben Grundkräften der Unendlichkeit. Gott, das ewige Prinzip, ist in jedem Baustein der Unendlichkeit als vollkommene Kraft. Je nach Bewusstseinsgrad strahlt die Vollkommenheit, der Wesenskern, eine oder einige Grundkräfte als Evolutionsfacetten aus.
Gott ist also unteilbar und ist deshalb ungeteilt in allem – und in allem das Ganze. Infolgedessen ist überall Gott. In jedem Baustein der Materie ist Gott. In jedem Ablauf, jedem Geschehen ist Gott die Bewegung, das Leben. Die Energiequelle der Seele und des Menschen, der Wesenskern, Gott, das unbelastbare Sein, und alle positiven Kräfte in allen Bausteinen stehen über den Wesenskern mit dem reinen Makrokosmos, dem ewigen Gesetz, in beständiger Kommunikation. Da alle registriert sind und alles registriert ist, so ist auch alles Kommunikation – durch das Prinzip Senden und Empfangen.
Der Weg der Seele zur Inkarnation
geht über die Planetenkonstellationen
Infolge der Abspaltung von Gott, durch den Fall, ergab sich im Laufe der Verdichtung, der Menschwerdung, die Einverleibung der Seele, die Inkarnation.
Geht ein reines Geistwesen, das im ewigen Sein, im göttlichen Makrokosmos, dem Reich Gottes, lebt, in die Dichte zur Einverleibung, dann durchschreitet es den Makrokosmos der Reinigungsebenen und den materiellen Makrokosmos, um dann auf Erden Mensch zu werden.
Diese Wege hin zur Inkarnation sind für das sich inkarnierende Geistwesen Erkenntniswege. Mit den Erkenntnissen darüber, was sich in den Reinigungsebenen vollzieht und wie die beiden Kosmen, der feinere Kosmos und der gröbere Kosmos, reagieren, deckt das sich inkarnierende Geistwesen seine Göttlichkeit ab. Diese seine Erkenntnisschritte sind in den Reinigungsebenen und im materiellen Kosmos gespeichert. Das ist der erste Magnetismus, und das sind die ersten Kommunikationen, mit denen das inkarnierte Geistwesen sodann in Verbindung tritt.
Für ein reines Wesen gilt das Gleiche wie für eine belastete Seele, die aus den Reinigungsebenen zur Einverleibung geht: Das Wissen um seine Herkunft und der Grund der Einverleibung ist abgedeckt. Woher also das Geistwesen oder die belastete Seele kommen, was dort ablief, ist während des Erdenlebens verhüllt.
Ein reines Geistwesen, das, aus den Himmeln kommend, Mensch wird, bringt einen göttlichen Auftrag für die Erde mit. Eine belastete Seele, die aus den Reinigungsebenen zur Inkarnation geht, bringt ihre noch ungesühnten Ursachen mit, die sie dann im Erdendasein bereinigen soll.
Einerlei, ob ein Geistwesen oder eine belastete Seele ins Erdenleben eintritt – beide werden gemäß ihrem Eingabepotential, welches gleich das Kommunikationspotential ist, über die Planetenkonstellation der Reinigungsebenen und über die Planetenkonstellation des materiellen Kosmos zur Erde geleitet. Beide Konstellationen sind weitgehend identisch, also durch Kommunikation aufeinander abgestimmt. Die Konstellationen gleich Kommunikationen sind Wege der Anziehung, auf denen dann Geistwesen oder belastete Seelen zur Einverleibung gehen.
Das Computersystem der Fallreiche
registriert präzise alle Abläufe auf der Erde
und in den Seelenreichen
Was sich jeden Augenblick in und auf der Erde vollzieht, sich ab- und aufbaut, sowie jede Regung und Bewegung der Seele und des Menschen – ebenso im Fein- und Grobstofflichen der Naturreiche – wird in den Gestirnen registriert. Der Ablauf der vielen Details, die oftmals nur feinste Nuancen von Veränderungen sind, die wir Menschen gar nicht wahrnehmen und auch nicht begreifen können, wird im Kosmos aufgezeichnet.
Verändert sich z.B. durch intensive Sonnenbestrahlung die Haut des Menschen, dann ändert sich auch die Zellschwingung und nicht zuletzt die atomare Schwingung des Körpers. Diese feinsten Abweichungen werden sofort im Computersystem des Alls erfasst – entweder im Computersystem der Reinigungsebenen oder im Computersystem des materiellen Universums oder in beiden.
Der Kausalcomputer berücksichtigt nicht nur die objektiven Fakten, sondern auch die moralisch-ethische, also innere Komponente. Ein Beispiel:
Setzt sich ein Mensch unbewusst der erhöhten Sonnenstrahlung aus, z.B. im Beruf oder das Kind beim Spiel, dann ist es möglich, dass die dadurch bedingte Hautveränderung nur im materiellen Kosmos registriert wird, wenn keine gravierende Ursache zugrunde liegt. Nimmt jedoch der Mensch bewusst die erhöhte ultraviolette Strahlung der Sonne auf, weil er z.B. mit seiner Bräune Menschliches bewirken möchte, dann wird sich diese Hautveränderung in beiden Makrokosmen auswirken. Zum einen werden die Gedanken in den Gestirnen der Reinigungsebenen erfasst, zum anderen die Hautveränderung in den Gestirnen des materiellen Kosmos.
Mit jeder Veränderung, und sei es nur im Rhythmus des Atems, nehmen wir schon Kommunikation zu jenen Bereichen des Kosmos auf, in welchen wir registriert sind. Mensch und Kosmos bilden eine Einheit; deshalb ist auch jede kleinste Nuance gespeichert und wird sofort aktiv, wenn wir uns verändern.
Ähnliche Abläufe finden auch zwischen den Naturreichen und den Fallcomputern statt. Starke Windböen z.B. verändern vieles in der Natur. Leidet die Natur Schaden, dann treten diese Veränderungen in den beiden Fallcomputern auf. Werden Pflanzen und Bäume zerstört, dann zieht sich die Lebenskraft zurück. Dieser Vorgang findet auch im göttlichen Sein das entsprechende Echo.
Jede Veränderung bewirkt zugleich eine Veränderung im All. Das ist die mächtige Buchhaltung Gottes – ein gigantisches Computersystem.
Diese überdimensionale Buchhaltung Gottes ist die Gerechtigkeit des Ewigen. Nichts geht verloren – alles ist verzeichnet. Jedes Staubkorn, jedes Sandkorn, jedes Atom, jede Regung und jede Neigung, jeder Windhauch und jeder Sonnenstrahl, jeder Strahl des Mondes und jeder Strahl der Gestirne, jede Spermie und jede Eizelle, jede Zelle des menschlichen Körpers ist registriert.
Jede Spermie, die bei der Vereinigung zwischen Mann und Frau den Weg zur Eizelle sucht und zur Zellteilung anregt, wird schon vom materiellen Kosmos geleitet; ihr Weg wird sofort aufgezeichnet. Entsteht dann ein physischer Körper, so wird dieser von der ersten Zellteilung an im materiellen Kosmos registriert. Der Wachstumsprozess wird vom Kosmos her geleitet und gleichzeitig die Schwingung und jede Bewegung des werdenden Körpers im Leibe der Mutter wiederum im All aufgebaut.
Die Fall-Makrokosmen registrieren das Sterben und das Werden jedes Menschen, jeder Pflanze und jedes Tieres und begleiten sowohl das Sterben als auch das Werden. Jede Generation hat andere Lebensregeln und andere Lebensformen, auch im Umgang mit den Menschen und den Naturreichen; sie werden in allen Einzelheiten aufgezeichnet und erfasst.
Die medizinischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse eines Volkes und was es daraus macht, jedes Gefühl, jede Empfindung, jedes Wort und jede Handlung – die Fall-Makrokosmen registrieren alles. Das mächtige Computersystem speichert jede Erkenntnis, die zuerst als genial aufgenommen und dann wieder als Illusion verworfen wird. Es nimmt auf und löscht und teilt jenen Menschen die Ursachen zu, die mit ihren medizinischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Methoden am Menschen oder in der Natur manipuliert, also Ursachen gesetzt haben.
Jede Lebensform – und sei es die kleinste Mikrobe, die sich ganz allmählich aufbaut und in Aktion trittt – wird in allen Bewegungen ihres Lebens vom materiellen Makrokosmos registriert und vom ewigen Sein begleitet. Jeder Prozess der Verwesung wird vom materiellen Makrokosmos wahrgenommen und, je nach eingetretenem Aggregatzustand, gespeichert. Alle Verwesungsprozesse in und auf der Erde, im Wasser und in der Luft – und seien es die der kleinsten Lebensformen, die mit den physischen Augen nicht mehr wahrnehmbar sind – werden mit all ihren Stadien vom materiellen Makrokosmos kontrolliert und in der jeweiligen Position registriert.
In der Weise, wie sich eine einzelne Zelle in einer Lebensform der Natur aufbaut, so baut sie sich auch im materiellen Makrokosmos auf. So, wie eine einzelne Zelle stirbt und sich allmählich in andere Energieformen umwandelt, so registriert es auch der Makrokosmos.
Wir können also davon ausgehen, dass sich jeder werdende materielle Baustein entsprechend seinem Entwicklungsweg im materiellen Kosmos aufbaut. So, wie sich jeder Baustein der Materie verändert, wandelt er sich auch im Makrokosmos, und so, wie jeder einzelne Baustein der Materie stirbt und in einen anderen Aggregatzustand übergeht – so vollzieht sich der Vorgang auch in den Fall-Makrokosmen.
Der überdimensionalen und gerechten Buchhaltung Gottes entgeht nichts. Die Inhalte der unzähligen Augenblicke eines Tages, die jeder Mensch unterschiedlich aufnimmt, weil in jedem Augenblick für jeden Menschen andere Impulse gesetzt werden, kommen von den drei Makrokosmen – entweder aus dem ewigen Sein oder aus den Reinigungsebenen oder aus dem materiellen Kosmos.
Die gigantische und gerechte
Buchhaltung Gottes erfasst
alle Details des Erdenlebens
Leichtfertig geht der Mensch mit seinem Leben um, auch mit dem werdenden Leben im Leibe der Mutter, ebenso mit dem Leben und dem werdenden Leben in den Naturreichen. Viele Menschen glauben, sie könnten über das Leben anderer oder über das werdende Leben im Mutterleib bestimmen. Viele machen sich die Erde auf brutale Weise untertan und nehmen sich das Recht heraus, in die Gesetzmäßigkeiten der Naturreiche einzugreifen. Letzten Endes greifen sie in ihr eigenes Leben ein und töten allmählich die Zellverbände ihres Körpers, weil sie sich immer mehr belasten durch das Aufladen von Schuld, also von Ursachen.
Mit unvorstellbarer Härte und Brutalität wird jetzt die Genforschung betrieben. Tiere und Pflanzen müssen leiden und sterben. Auch Menschen werden als Versuchsobjekte verwendet. Hier greift der Mensch in das Erbgut seiner Mitmenschen ein und ist sich nicht bewusst, dass er sich damit unvorstellbar belastet. Wer nimmt sich das Recht heraus, andere zu manipulieren? Nur der, der selbst manipuliert ist und keine Achtung vor dem Leben und dem Ablauf des Lebens hat.
Heute geht es immer wieder um den Abtreibungsparagraphen in der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Abtreibung erlaubt sei. Befragen wir das Absolute Gesetz, dann kommt ein klares Nein zur Abtreibung. Abtreiben ist gleich Töten, denn schon wenn sich die Eizelle in der Frau zu teilen beginnt, wird über den Makrokosmos der Reinigungsebenen eine Seele angeregt, die dem Erbgut des Zeugenden und der Empfangenden entspricht. Die Seele, die durch die Zeugung den Impuls erhält, nähert sich dann ganz allmählich dem sich aufbauenden physischen Körper, dem Embryo im Leibe der Mutter.
Die Seele bringt also Belastungen und Eigenschaften mit von jener Art, wie sie im Augenblick der Zeugung – sowohl im Samen des Mannes als auch in der Eizelle der Frau – aktiv waren. In der Seele, die sich dem Embryo im Leibe der Mutter nähert, liegen also gleiche und ähnliche Anlagen wie jene, die in den Spermien und in der Eizelle aktiv waren – entweder göttlicher Natur oder menschlicher Kausalnatur.
Die Eltern also bestimmen, welche Seele sie anziehen. Was die sich nähernde Seele an Strahlungspotential – positiv und auch negativ – mitbringt, entspricht wiederum dem Erbmaterial der Frau und des Mannes. Dementsprechend baut sich auch der Erdenkörper, der Embryo, im Leibe der Mutter auf. Jedes Detail des Auf- oder Abbaus eines Körpers wird in den Gestirnen, im materiellen Makrokosmos, registriert.
Wird nun ein Embryo – und sei es auch im Anfangsstadium seines Lebens – abgetrieben, dann wird eine sich nähernde Seele vertrieben, das heißt, ein werdender Körper wurde getötet und einer Seele die Einverleibung verwehrt. Diese Ursachen fallen auf die Verursacher. Jeder Beteiligte erhält jenes Quantum an Schuld zugeteilt, womit er beteiligt war.
Es ist für unseren menschlichen Verstand unfassbar, dass alle Details des Lebens registriert werden. Doch die gigantische und gerechte Buchhaltung Gottes ist die Konsequenz des Allprinzips: Was du sendest, das wirst du wieder empfangen.
Alles ist in allem enthalten – deshalb ist alles gespeichert. Auch jedes Blutgefäß, die Zusammensetzung der Knochen, der Muskeln, der Sehnen, der Bänder, der Lymphe, der Lymphgefäße und der Lymphbahnen, der Drüsen und Hormone – jeder kleinste Baustein ist erfasst. Alle Abläufe in den Bereichen der Natur, sogar jede Bewegung eines Baumes, eines Strauches, einer Pflanze, eines Tieres wird von den Gestirnen ausgelöst und wieder registriert.
Über diese absolute Registratur im materiellen Makrokosmos und im Makrokosmos der Reinigungsebenen erfolgt sodann die Führung Gottes. Bei einer Seele, die zur Inkarnation geht, ist ausschlaggebend, wieviel Licht oder Schatten sie in diese Welt mitbringt. Denn daraus ergibt sich die mittelbare oder unmittelbare Führung Gottes.
Eine sehr belastete Seele wird entsprechend ihren Schatten von den Reinigungsplaneten über den materiellen Makrokosmos gesteuert. Sie kann vom ewigen Sein, von Gott, nicht unmittelbar geführt werden; denn sie lebt in ihrer menschlichen Eigendynamik – das heißt, sie schafft immer mehr Ursachen und ist ausgerichtet auf ihre Schatten. Ein solcher Mensch lebt gleichsam in einem Gefängnis, dessen Gitterstäbe sein menschliches Ich geschaffen hat. Er hat nur Kommunikation mit seinen Ursachen, letztlich mit den Gestirnen, in welchen sein Ich gespeichert ist.
Die mittelbare Führung ist die erhaltende und impulsgebende Energie. Sie ist der Weckruf Gottes. Aufgrund von ehernen Gesetzmäßigkeiten ist das All beständig in Bewegung und bringt dadurch die Ursachen zur Wirkung, die der Mensch als Krankheit, Schicksal und dergleichen zu tragen hat – wenn er dem göttlichen Weckruf nicht folgt. So lange wird der Mensch von seinen eigenen Belastungen gesteuert, bis er erwacht und höhere Erkenntnis in seinem Leben Raum gewinnt.
Machen wir uns bewusst, welch ein mächtiges kosmisches Uhrwerk tickt, in dem auch jeder Mensch ein Rädchen ist, das, je nach seiner Verzahnung mit dem gesamten Räderwerk, schneller oder langsamer läuft oder sprunghaft ist oder stillsteht. Überdenken wir in einer ruhigen Stunde diese exakten Zusammenhänge der drei Makrokosmen und der absoluten Buchführung Gottes in den Reinigungsebenen und im materiellen Universum, dann erfassen wir, weshalb wir auf der Erde sind, nämlich, um wieder göttlich zu werden, um als reines Wesen zurückzukehren in den ewigen Makrokosmos, in das ewige göttliche Gesetz. Wer sich in diese Darlegungen vertieft, versteht auch die Aussage: ,,Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt.“ ,,Kauft man nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig? Dennoch fällt deren keiner auf die Erde ohne euren Vater.“
Impulse aus den Gestirnen des
Computersystems geleiten die Seele
auf ihre Erdenwanderung
In den Reinigungsebenen, in denen die Seelen leben, ist ein beständiges Kommen und Gehen der Seelen durch das Hinein- und Herausschlüpfen aus dem Fleisch. Beim ersten Schrei eines Neugeborenen findet der Zusammenschluss zwischen Seele und Mensch statt – das Hineinschlüpfen der Seele in das Fleisch. Der im kleinen Erdenbürger einverleibten Seele obliegt nun die Aufgabe, ihren angenommenen physischen Leib für das irdische Dasein vorzubereiten.
Jede Seele hat ihren Lebensrhythmus, ihre spezielle Schwingung, die sich aus dem Licht und dem Schatten der Seele ergibt. Eine lichte, also nicht sehr stark belastete Seele hat einen harmonischen Rhythmus und somit eine harmonische Bewegung. Eine belastete, also verschattete Seele ist geprägt durch disharmonische Rhythmen und disharmonische Bewegungen. Diese Rhythmen, diese Schwingungen, überträgt die Seele ihrem physischen Körper. Deshalb macht jedes Kind schon von der Geburt an andere Bewegungen.
Der erste Schrei des Kindes ist zugleich das erste Ausatmen und Einatmen der Seele in ihrem irdischen Leib. Dieser erste Kontakt mit ihrem Körper, der erste Schrei, ist bei jedem Neugeborenen verschieden, weil dieser erste Atemzug der Seele im Erdenkleid die Schwingungsgrade der Seele anzeigt – entweder harmonisch oder disharmonisch.
Der erste Schrei im physischen Leib ist für die Seele die Koppelung mit dem irdischen Körper und zugleich, in der Verbindung Seele und Mensch, die erste Speicherung in den Gestirnen für das neue irdische Leben. Zugleich nimmt sie Kontakt mit ihren Speicherungen im Fallcomputer auf, die sie – sofern sie schon einverleibt war – aus Vorinkarnationen dort zurückgelassen hat.
Aus dem Computersystem bekommt die Seele des Menschenkindes immer wieder Impulse, die menschlichen Töne zu modellieren, Impulse, die ihr nahelegen, auf die Töne, das heißt auf die Worte der Eltern und der Familienmitglieder zu lauschen, um so die menschliche Sprache zu erlernen, damit sie sich im Laufe ihres Wachsens und Reifens verständlich machen kann.
Die Seele ging über die Planetenkonstellationen zur Inkarnation, die ihren Seeleninhalten entsprachen. Sie beinhalten die Lebensprogramme für diesen Erdengang. Auf diese Weise steht der neue Erdenbürger schon in Kontakt mit dem Kausalcomputer, den beiden Makrokosmen Reinigungsebenen und materieller Kosmos, oder mit dem Allcomputer, dem ewigen Makrokosmos – je nach Licht oder Schatten seiner Seele.
Das kosmische Computersystem gibt dem Neugeborenen auch die Impulse, die physischen Augen zu öffnen und das Gehör zu schärfen. Durch die Mithilfe der Seele, die aus den Gestirnen die Impulse empfängt, öffnen sich im physischen Körper die Augen; das Kind beginnt allmählich, zu sehen, zu hören und zu verstehen.
Sehen, Hören und Verstehen muss der kleine Mensch lernen. Dabei hilft ihm der kosmische Computer, der die Programme aktiviert, die in der Planetenkonstellation für die Seele gespeichert sind. Auch die Familie und die Menschen, welche das Neugeborene umgeben, tragen mit dazu bei, dass die Seele ihre noch nicht programmierte Hülle, den physischen Leib, ganz allmählich zu durchdringen vermag, so dass sie im Erdenkörper entweder von Gott, dem ewigen Gesetz, geführt oder von den Reinigungsebenen gesteuert werden kann – je nachdem, was die Seele mitbringt, Licht oder Schatten.
Entscheidend ist also, woher die Seele kommt, von lichten Höhen oder aus den Bereichen des Schattens, in denen sie als belastete Seele gelebt hat. Im kleinen Erdenbürger bereitet sie Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr ihren Körper für das weitere Erdenleben vor. In dieser Vorbereitungsphase entstehen auch die ersten Lebensprogramme für das Leben auf der Erde. In dem Maße, wie der Körper reagiert, also sitzt, steht, spricht und sich bewegt, schlüpft die Seele mehr und mehr in ihren Leib und verästelt sich dort. Sie arbeitet sich gleichsam in den Leib hinein, um alle Funktionen in dem wachsenden und reifenden Körper zu beherrschen, bis ihr physischer Leib weitgehend synchron auf die Seele reagiert. Durch diese Verbindung entsteht eine Wechselwirkung zwischen Seele und Leib – beide wirken dadurch aufeinander ein.
Das allmähliche Hineinschlüpfen der Seele können wir mit der Einwurzelung eines Baumes vergleichen. So, wie sich der junge Baum mit seinen Wurzeln allmählich in das Erdreich hineinarbeitet und sich das Wurzelwerk verzweigt, ähnlich ist es mit der Seele, die ganz allmählich mit allen Schwingungen ihres Seins alle Fasern ihres irdischen Leibes durchdringt.
Der physische Körper –
das Spiegelbild der Seele
Keine Seele kann ohne die unbelastbare Energie, Gott, existieren und auch nicht ihre Hülle, der Mensch. Deshalb besteht der Mensch aus Geist, Seele und Körper. Der Geist ist die unbelastbare Energie, der Wesenskern der Seele. Das Wort ,,Wesenskern“ besagt, dass dieser das göttliche Erbe, die Mentalität und die Fähigkeiten des reinen Wesens beinhaltet. Der Wesenskern ist in beständiger Kommunikation mit dem Reich Gottes, dem ewigen Makrokosmos.
Die Seele besteht aus geistigen Partikeln. Die geistige Partikelstruktur trägt teilweise die Belastungen aus zurückliegenden Inkarnationen. Mit diesen Belastungen, gleich Verschattungen, steht die entkörperte Seele in den Reinigungsebenen oder die inkarnierte Seele, der Mensch, mit jenen Planeten in Kommunikation, in welchen die Belastungsprogramme, ihre Ursachen, gespeichert sind.
Wer in das große kosmische Geschehen einer Inkarnation eingreift, beispielsweise durch Abtreibung eines Embryos, der wird einst Gleiches oder Ähnliches zu erdulden haben. In einer der nächsten Einverleibungen wird seine Seele unter Umständen dasselbe Schicksal ereilen. Auch sie wird durch Abtreibung zurückgestoßen werden, oder sie wird in ein sogenanntes unterentwickeltes Land in unwirtliche Lebensbedingungen inkarnieren, weil sie einst einem Wesen, einer Seele, die Entwicklung auf der Erde verweigert hat.
Der physische Körper ist das Spiegelbild der Seele. Die Ausstrahlung der Seele beruht auf dem, was sie sich in den einzelnen Inkarnationen, in den verschiedenen physischen Körpern, angeeignet hat. Das strahlt die Seele in ihren irdischen Leib; dadurch wird der Leib geprägt. Was also die Seele trägt, Licht oder Schatten, das überträgt sie ihrer Hülle. Mit diesen Schwingungen bringt sie die atomare Struktur des Menschen in Aktion, der dann so gezeichnet ist, wie die Seele strahlt.
Deshalb wird der irdische Körper auch der Gedankenkörper genannt, weil die Gedanken des Menschen die Spiegelung der lichten oder der sündhaften Seele sind. Die Ausstrahlung der Seele beruht auf dem, was der Mensch in seine Seele durch sein Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln, durch seine Wünsche, seine Leidenschaften, seine Sehnsüchte – oder durch die Erfüllung der göttlichen Gesetze eingegeben hat.
Das Licht der Seele bewirkt in ihrem physischen Leib, dass der Mensch edel, fein und gut ist, dass er für seinen Nächsten und mit seinem Nächsten ist. Die Schatten bewirken Gehässigkeit, Neid, Feindschaft, Intoleranz, Hochmut, Eitelkeit, Abwertung des Nächsten, Genusssucht und weiteres mehr.
Der Mensch und seine Seele bilden weitgehend eine Einheit. Die Ausstrahlung der Seele ist gleich der Ausstrahlung des Menschen. Diese Strahlungsintensität verbindet Seele und Mensch mit dem kosmischen Computer. Die lichte Seele hat Kommunikation mit dem All-Makrokosmos, dem ewigen Sein. Die belastete Seele und der gleichermaßen belastete Mensch haben Kommunikation mit dem Makrokosmos der Fallreiche, in welchen ihre sündhaften Programme gespeichert sind.
Der materielle Makrokosmos ist der Speicher für die Bewegungen und Abläufe auf und in der Materie. Er speichert auch das Sündhafte des Menschen, das seine Seele nach dem Tod ihres irdischen Körpers dann, wenn sie eventuell wieder zur Einverleibung geht, mit in ihren neuen Menschen nimmt.
Licht und Schatten wirken sich in allen Bausteinen des physischen Leibes aus. Daher kann über die Speicherung im All eine Ursache, die in der Seele liegt, im Menschen als Krankheit, als Schicksal und dergleichen wirksam werden, weil jede Zelle, jeder Baustein des physischen Leibes an den Programmen des menschlichen Ichs beteiligt ist.
Die Seele im Menschen ist auf der Wanderung. Über den Kausalcomputer wird sie gesteuert und an jene Orte gelenkt, wo sie ihr Menschliches erkennen und bereinigen soll, und auch mit jenen Menschen zusammengeführt, mit denen sie ihre ehemaligen gegensätzlichen Verhaltensweisen, ihr Sündhaftes, zu bereinigen hat. Auf vielerlei Art und Weise werden Seele und Mensch auf die bestehenden Sünden aufmerksam gemacht, so dass der Mensch sie rechtzeitig zu erkennen vermag, um sie über Christus mit dem Nächsten zu bereinigen, bevor die Ursachen zum Ausbruch kommen.
Ücretsiz ön izlemeyi tamamladınız.