Kitabı oku: «Tiefes Verlangen - Erotische Geschichten», sayfa 2
Gentleman FKK-Club
Simon hatte lange mit sich gerungen und sein Vorhaben immer wieder zurückgestellt. Es war ein riesiger Schritt für ihn gewesen, sich endlich zu der Aktion durchzuringen und sein seit Monaten bestehendes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es hatte alles mit einer Zeitungsannonce in einem Boulevardblatt begonnen:
„Gentleman FKK-Club - 30 internationale Girls - So oft du willst - So oft du kannst - Sauna - Massage -- Bademäntel - pauschales Tagesticket für 99 Euro - Buffet und Softdrinks, Bier inklusive -- Sky-Bundesliga verfügbar“
Schon früher waren ihm die Anzeigen aufgefallen, aber noch nie zuvor hatte Simon es ernsthaft in Erwägung gezogen, die Angebote näher unter die Lupe zu nehmen. Nach dem Tod seiner Frau lebte er jahrelang alleine und es hatten sich keine Gelegenheiten ergeben, Zärtlichkeiten zu empfangen oder einfach nur puren Sex zu erleben. Ihm wäre nie in den Sinn gekommen ein derartiges Etablissement aufzusuchen. Mit seinen 55 Jahren war er nicht mehr der Jüngste, doch keinesfalls zu alt um etwas Spaß zu haben. Diesen gönnte er sich hin und wieder vor dem Fernseher, wenn ihn ein geliehener Pornofilm in Stimmung brachte und bei dem er sich selber befriedigte. Simon genügte dies zur Befriedigung seiner Bedürfnisse und an dieser Genügsamkeit hätte sich nichts geändert, wenn nicht zufällig ein neuer FKK-Club in der Nachbarstadt eröffnet hätte.
Simon lebte in einer kleinen Stadt mit knapp zehntausend Einwohnern. In einer noch beschaulicheren Stadt, keine fünf Kilometer von seinem Haus entfernt, hatte kürzlich ein Sauna Club eröffnet. Die Betreiber hatten ausgerechnet in der Tageszeitung inserierte, die Simon täglich auf dem Frühstückstisch liegen hatte. Die Anzeige weckte Simons Interesse, da die Gelegenheit so greifbar nahe war und nicht nur in der surrealen Welt existierte. Für ihn ergab sich unerwartet die Möglichkeit, von dem besonderen Angebot Gebrauch zu machen. Er hatte die Anzeige mehr als einmal studiert und hatte mit dem Besuch des Etablissements geliebäugelt. Natürlich hatte er den Gedanken zunächst verworfen und die Zeitung entsorgt.
Einen Tag später holte er diese aus dem Papiercontainer und schnitt die betreffende Anzeige aus. Er verlor mehrere Gedanken an die sich bietende Gelegenheit, ohne allerdings Nägel mit Köpfen zu machen. Als er eines Abends eine Reportage im Privatfernsehen sah, bei der es um Swinger- und Sauna Clubs ging, wurde das Thema für ihn wieder aktuell und er geriet in seiner ablehnenden Haltung gehörig ins Wanken. Er gab sich schließlich einen Ruck und entschloss sich, zum großen Wurf auszuholen. Simon wog das Für und Wider ab und die Neugierde siegte am Ende gegenüber seinen Bedenken.
An einem Samstagnachmittag hatte er hinreichend Mut und Energie aufgebracht und begab sich in Richtung des werbenden Clubs. Da er sein Auto nicht vor dem Etablissement stehen haben wollte, nahm er den Bus und hoffte inständig, dass ihm kein Bekannter über den Weg laufen würde. Nachdem er an der Zielhaltestelle ausgestiegen war, tigerte er gut eine halbe Stunde um das Gelände herum. Auf einmal übermannte ihn erneut die Unsicherheit. Als er die prüfenden Blicke anderer Passanten auf sich gerichtet fühlte, verließ ihn der Mut und er entschied sich zur Flucht. An der Haltestelle auf der anderen Straßenseite wartete er auf den Bus für die Rückfahrt, doch je mehr Minuten vergingen umso mehr fühlte er sich als Versager und als Feigling.
Nein, er würde nicht als Versager nach Hause fahren. Er ließ die Haltestelle hinter sich und erreichte fest entschlossen die Tür zum versprochenen Paradies. Nachdem er geklingelt hatte, wurde ihm von einem Mann geöffnet, der ihn willkommen hieß. Er machte einen netten Eindruck und die Aufmachung des Eingangsbereichs stimmte Simon zuversichtlich nicht in die letzte Absteige geraten zu sein. Er erklärte leicht stammelnd, was er im Sinn hatte, woraufhin ihm die 99 Euro abgeknöpft wurden. Ein Mann im Jackett hielt ihm die Tür auf, wünschte ihm viel Spaß und kurz darauf betrat Simon nach Überwindung aller Zweifel die Höhle des Löwen.
Hinter der Tür erwartete ihn eine junge Dame, die nichts weiter als einen schwarzen knappen Bikini trug. Sie begrüßte Simon freundlich und hakte sich an seinem Arm unter. Sie geleitete ihn in eine Art Umkleideraum, wo sie ihm einen Bademantel reichte und ihm ein Schließfach für seine Sachen zuwies. Sie verließ den neuen Gast und gab zu verstehen, dass sie am Ausgang auf ihn warten würde, sobald er sich umgezogen hatte. Simon war klar, dass es kein Zurück mehr gab und legte nach und nach seine Kleidungsstücke ab. Bei der Unterhose zögerte er und fragte sich, was die Frauen im Club von ihm erwarteten. Er nahm an, dass man unter dem Bademantel nichts tragen sollte, und schlüpfte schließlich nackt in das flauschig weiche Kleidungsstück. Er schloss seine Sachen im Schließfach ein und steckte sich den Schlüssel in eine Tasche des Bademantels. Er öffnete die Tür zum Clubraum, wo ihn die junge Dame wieder in Empfang nahm.
Simon ließ den großen Raum auf sich wirken. Dieser erinnerte ihn an eine Art Lagerhalle, die für diese besonderen Zwecke umgebaut wurde. Im Raum befanden sich mehrere große Pfeiler, welche die Decke stützten. An den Wänden befanden sich Türen, die zu anderen Räumlichkeiten führten. In einem Bereich des Raumes konnte er einen riesigen Whirlpool oder Badewanne erkennen, in dem sich momentan ein junger Mann und eine junge Dame aufhielten. Die nackten Brüste der Frau befanden sich oberhalb der Wasseroberfläche und Simon nahm an, dass beide nackt waren. Neben diesem Bereich gab es eine Theke mit mehreren Barhockern, auf deinen zwei weitere Männer in Bademänteln Platz genommen hatten und sich von einer barbusigen jungen Frau bedienen ließen. Die Frau hatte lange blonde Haare und einen auffällig großen Busen. Simon schätzte sie auf Anfang zwanzig und als er ihre nackte Pracht genauer in Augenschein nahm, spürte er seine Männlichkeit reagieren.
Neben der Bar standen mehrere Tische mit Stühlen, die so arrangiert waren, dass die Gäste auf einen riesigen Flachbildfernseher an der Wand schauen konnten, auf dem gerade ein Fußballspiel der englischen Premier League gezeigt wurde. Simon stellte fest, dass sich dort niemand aufhielt. Die junge Dame führte Simon zu einer Sitzecke, die mit roten Lederelementen ausgestattet war und auf denen zwei weiter hübsche Frauen in aufreizenden Dessous auf ihn zu warten schienen. Simon wurde zwischen die beiden befördert, die ihn sogleich begrüßten und ihre Hände auf seinen Arm und seinen Oberschenkel legten. Simon war zu nervös um beurteilen zu können, wie attraktiv sie waren. Ihm fiel sogleich auf, wie viel nackte Haut sie anboten und wie sie sich um ihn bemühten.
Kurz darauf kehrte die Dame vom Empfang mit einem Glas Sekt zu ihm zurück, dass er unsicher an sich nahm. Man erkundigte sich nach seinem Vornamen und Simon sah keinen Grund sich eine gefälschte Persönlichkeit auszudenken. Was sollte das bringen? Er gestand ein, dass dies sein erster Besuch hier war und dass er nie zuvor einen ähnlichen Club aufgesucht hatte. Man signalisierte ihm sogleich, dass dies kein Problem sei und er sich wohlfühlen und entspannen sollte. Die beiden Animierdamen bezirzten ihn nach allen Regeln der Kunst und hin und wieder wanderte eine Hand unter seinen Bademantel und streifte seine Oberschenkel oder die behaarte Brust.
Simons Männlichkeit war mittlerweile deutlich angeschwollen. Er nahm an, dass die Frauen seinen Zustand bemerkt hatten. Simon ließ seinen Blick im Raum umherwandern und stellte fest, dass der Club ordentlich und ansprechend aufgemacht war. Er schien, als ob man sich wohlfühlen könnte und die jungen Frauen schienen ihr Möglichstes zu tun, um die Gäste zufriedenzustellen. Neben ihm befanden sich nur die drei zuvor gesehenen Männer im Raum, was Simon auf die frühe Nachmittagszeit zurückführte. Ihm fiel ein, dass sich einige Männer in den anderen Räumlichkeiten aufhalten konnten, zumal auch nicht annähernd alle 21 angepriesenen Frauen zu sehen waren. Wahrscheinlich waren die meisten der Damen nicht vor Ort und würden sich erst gegen Abend blicken lassen. Ein paar mochten möglicherweise auf Abruf bereitstehen, für den Fall, dass mehrere Kunden zu betreuen wären.
Die Bemühungen der beiden Frauen wurden intensiver. Sie ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie ihn verführen wollten. Kurz darauf hatte eine Frau ihre Hand unter dem Bademantel auf seine harte Männlichkeit gelegt und nachdem er verschämt zusammengezuckt war, genoss er die zärtliche Bearbeitung seines Stabes durch die nette Handarbeit. Die betreffende Frau flüsterte ihm ins Ohr, dass sie mit ihm in einem der Separees verschwinden wollte, was Simon angesichts seiner Erregung schwerlich ablehnen konnte. Simon nahm an, dass es zu keinen sexuellen Handlungen vor Ort kommen würde, sondern dass man sich mit den Frauen zurückziehen sollte.
Er folgte der jungen Frau und betrat gemeinsam mit ihr einen kleinen Raum, in dem schummriges Licht vorherrschte und leise Musik gespielt wurde. Den Blickfang bildete ein mit roter Seide bezogenes Bett, auf das Simon vorsichtig geschoben wurde. Simon nahm mit seinem Sektglas in der Hand Platz und starrte auf die schlanke Frau, die sich hinter den Rücken fasste und wenig später ihre Brüste von hinderlichem Stoff befreit hatte. Sie hatte kleine Brüste, deren Anblick Simon zusagte. Es mussten nicht immer Riesenmöpse sein, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Zudem war die junge Dame schlank und wirkte zerbrechlich auf ihn. Mit ihrem Höschen bekleidet ging sie auf ihn zu und kniete sich zwischen seine Beine.
Kurz darauf hatte sie seinen Bademantel geöffnet und geteilt und betrachtete Simons harten Ständer. Ohne zu zögern, legte sie ihm den Kopf in den Schoß und bedeckte seinen Penis mit zärtlichen Küssen. Simon genoss ihre Bemühungen, obwohl er sich unwohl in seiner Haut fühlte. Natürlich war sie sehr zärtlich zu ihm, weil er sie indirekt bezahlte. Freiwillig würde sie sich nicht mit einem wie ihm einlassen. Simon hatte sich noch nicht damit arrangiert, dass er für Sex bezahlte und war deswegen peinlich berührt. Jetzt nahm die Frau seinen Phallus in ihren Mund und kurz darauf leckte ihre Zunge um den oberen Teil seiner Männlichkeit.
Es fühlte sich gut an. Simon konnte sich nicht erinnern, ob er früher ein vergleichbares Gefühl verspürt hatte. Zwar hatten er und seine verstorbene Frau Oralsex betrieben, doch war dies lange her und war in der Regel zurückhaltend und weniger fordernd ausgefallen. Simon hätte gerne sein Glas abgestellt, doch mitten auf dem Bett fehlte ihm die Möglichkeit dazu. Er saß breitbeinig an der Bettkante und ließ die junge Frau ihre Arbeit machen. Kurzerhand leerte er das Sektglas in einem Zug und legte es auf das Bettlaken. Simon stützte sich mit beiden Händen auf der Matratze ab und blickte an sich herab. Der Kopf der jungen Dame bewegte sich rhythmisch hin und her und vor und zurück und es kam ihm so vor, als ob sie bewusst oder unbewusst zu sehr mit dem Kopf wackelte. Im gleichen Moment ärgerte er sich erneut über sich selber, weil er sich ständig unnötige Gedanken machte und das alles nicht einfach genoss.
Dann ging alles schnell vorbei. Er spürte seine Erregung den Gipfel erreichen, und bevor er etwas sagen oder unternehmen konnte, erlebte er seinen Höhepunkt. Simon stöhnte auf und signalisierte unbeholfen, dass er jetzt kommen würde. Die Animierdame schien darauf nicht einzugehen und liebkoste weiterhin sein bestes Stück. Simon spürte, wie sein Sperma sich aus seinem Penis in den Mundraum der Frau ergoss und er fand es unglaublich, dass sie sich sein Zeug einverleibte, als ob es das Natürlichste auf der Welt wäre.
Sie machte noch eine Weile weiter und ließ nach knapp einer Minute von ihm ab. Sie blickten einander an. Simon sah den lächelnden und zufriedenen Ausdruck in ihrem Gesicht.
„Hat es dir gefallen?", erkundigte sie sich und erhob sich im gleichen Augenblick. Simon realisierte, dass sie sein Zeug herunter geschluckt hatte, und nickte stumm. „Ja, das war schön."
„Du warst aber schnell fertig", erklärte die Frau und legte ihren BH an. Simon wusste nicht, ob dies einer Kritik an ihm gleich kam, und war verunsichert.
„Aber das macht ja nichts ... Du kannst ja jederzeit einen weiteren Versuch unternehmen. Wenn du willst, ficken wir gleich noch miteinander. Oder du machst es mit einer Kollegin", gab die Frau zu verstehen und lächelte Simon nett an. Simon wusste nichts zu erwidern und nickte stumm. Ihm war die Situation peinlich und obwohl er gerade den schönsten Augenblick seit langer Zeit erlebt hatte, bereute er sein Erscheinen in dem Club ein wenig. Er erhob sich von dem Bett und schloss den Bademantel um seinen nackten Körper.
„Du kannst ja einen Drink an der Bar nehmen oder ein Spiel ansehen", schlug die Frau vor und nahm ihn am Arm.
Gemeinsam verließen sie das Separee und gelangten in den großen Raum. Simon nahm wahr, wie zwei andere Kunden ihn anblickten und wissend grinsten. Zwei andere Angestellte des Clubs lächelten ihn an und Simon war klar, dass sie alle wussten, was er gerade getan hatte. Er bemühte sich, das Lächeln zu erwidern, und versuchte so souverän und cool wie möglich auszusehen. Ihm war klar, dass ihm dies nicht gelang, und war froh, als er endlich am Tresen saß und ein Bier bestellen konnte. Die barbusige Bedienung, deren Brüste üppiger als die seiner Sexpartnerin waren, bediente ihn sogleich und Simon leerte das Glas in einem Zug. Ohne etwas zu sagen, stand kurz darauf ein zweites Glas mit der gelben Flüssigkeit vor ihm.
Simon ließ seinen Blick durch den Raum schweifen. Der Mann aus dem Whirlpool und seine Begleiterin waren nirgends zu sehen. Er nahm an, dass sie sich ebenfalls zurückgezogen hatten. Die beiden Männer von der Bar saßen mit zwei Animierdamen in einer Sitzecke und unterhielten sich, während die Frauen drauf und dran waren sie zu beturteln und zu begrapschen. Eine von ihnen war die Frau, mit der Simon vor wenigen Minuten seinen Spaß gehabt hatte. Als sein Blick zu einer Türöffnung wanderte, setzte seine Atmung für einen Augenblick aus. Sein Blick fiel auf eine Frau in einem verführerischen Einteiler aus rotem Stoff. Sie war schlank und hatte ein sympathisches Gesicht, das von halblangen dunklen Haaren umrandet war. Er kannte die Frau, denn sie war niemand anders als seine Nachbarin.
Als seine Nachbarin Simon erblickte, hielt sie inne und musterte den Mann in dem weißen Bademantel. Sie schien überrascht zu sein, setzte ein freundliches Lächeln auf und ging auf Simon zu. Simon erkannte, dass er überführt worden war und nicht mehr die Flucht ergreifen konnte.
„Hallo, Simon. Welche Überraschung?"
„Hallo Marlene. Ich bin nicht minder überrascht", stellte Simon fest und bot Marlene den Platz neben sich an. Marlene nahm das Angebot an und signalisierte der Bardame etwas trinken zu wollen. Kurz darauf stand ein Glas Wasser vor ihr. Marlene war seit zwei Jahren Simons Nachbarin. Sie war 35 und schon einmal geschieden. Simon kannte ihren früheren Mann Markus und wusste, dass dieser mit einer anderen Frau abgehauen war und Marlene seitdem alleine im Nachbarhaus wohnte. Sie kannten einander und verstanden sich gut miteinander. Sie duzten sich und auch wenn es keine gemeinsamen Unternehmungen gab, kam es hin und wieder zu einer kleinen Unterhaltung vor dem Haus oder am Gartenzaun. Simon wusste, dass Marlene als Sekretärin bei einer Firma arbeitete, doch offenbar hatte sie noch ein weiteres Betätigungsfeld, von dem er bislang nichts geahnt hatte.
„Lass uns einfach darauf verzichten peinlich berührt zu sein", schlug Marlene vor. „Ich bin hier, weil ich mir nebenbei etwas dazuverdienen möchte und du, weil du dir etwa Spaß gönnen willst, nicht wahr?"
„So könnte man es ausdrücken. Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass ich dich hier antreffen würde."
„Bist du das erste Mal hier?", fragte Marlene neugierig und nahm einen Schluck von ihrem Wasser.
„Ja, das stimmt. Aber der Club hat ja auch erst vor wenigen Wochen geöffnet."
„Das ist wohl wahr."
„Machst du das hier auch erst seit kurzer Zeit?"
Marlene lächelte ihn an und es schien, als ob sie die Frage zunächst nicht beantworten wollte. „Nein ... Ich hatte schon in zwei anderen Clubs gearbeitet, aber hier verdienen wir mehr als woanders."
„Ich wusste nicht, dass du knapp bei Kasse bist. Ist Markus also nicht sehr spendabel dir gegenüber?"
„Er investiert sein Geld offenbar lieber in seine neue Liebschaft", gab Marlene zu verstehen. „Aber wir sind geschieden und er zahlt, was er zahlen muss ... Da ich aber das Haus halten möchte, wird es knapp bei meinem Gehalt."
Simon nickte verständnisvoll. Er überlegte, wie er möglichst rasch den Club verlassen konnte und somit den Anschein erwecken könnte, dass dies hier alles nur ein riesiges Missverständnis gewesen war. Marlene setzte zu einer indiskreten Frage an. „Hast du schon eine meiner Kolleginnen kennengelernt?"
Simon blickte in das schelmisch lächelnde Gesicht und fragte sich spontan, ob er sie anlügen konnte und ob er damit durchkommen würde. Wahrscheinlich würde Marlene ihre Kolleginnen fragen, was viel peinlicher für ihn werden würde. „Ich bin noch nicht lange hier ... Aber ich habe zumindest schon mal eines der Separees kennengelernt."
„Und ... Wie gefällt es dir?"
Simon wusste nicht, ob sie von der Aufmachung des Clubs oder von den dargebotenen Animierdamen sprach, weswegen er neutral antwortete: „Ganz nett hier ... Man kann sich wohlfühlen."
„Das ist schön", erwiderte seine Gesprächspartnerin. Sie schwiegen sich eine Weile an.
Simon fühlte sich unwohl in dieser Situation und wollte das Gespräch wieder zum Laufen bringen. „Arbeitest du als Animierdame?"
„Sagt man das heutzutage überhaupt noch ...? Das hört sich eher an wie ein Ausdruck vor dem Zweiten Weltkrieg."
„So alt bin ich nun auch wieder nicht", gab Simon gespielt empört zu verstehen. Marlene legte ihm entschuldigend die Hand auf seinen Unterarm. „Das meinte ich auch gar nicht ... Aber ich kümmere mich auch um unsere Gäste und um alles, was dazugehört."
Sie ließ ihre Hand auf seinem Arm liegen und lächelte Simon an. Simon fand, dass es sich gut anfühlte und er genoss Marlenes Nähe. Sie präsentierte sich ihm gegenüber in einem freizügigen Outfit, wie er sie noch nie zuvor gesehen hatte. Marlene sah klasse aus und ihre Figur war einwandfrei. Vergleichen mit den zehn Jahre jüngeren Frauen schnitt sie schlechter ab, doch Simon war es unerklärlich, warum Marlene nicht einen neuen Partner hatte, sondern stattdessen ihr Zubrot als Callgirl verdiente.
„Wie lange hast du hier zu tun?", erkundigte er sich und realisierte spontan, dass sie seine Frage falsch verstehen könnte. Als ob er auf ihren Feierabend wartete, um mit ihr gemeinsam zurückzufahren.
Marlene hatte die Frage anders aufgenommen und erklärte: „Wahrscheinlich die nächsten fünf Stunden ... Nach mir sind dann die Mädels von der Spätschicht dran."
„Gegen Abend ist wohl am meisten los, oder?"
„Gestern Abend war das hier brechend voll", bestätigte Marlene. Sie hatte mittlerweile ihre Hand von seinem Arm genommen und blickte sich um. „Ich denke, dass es die nächste Zeit etwas ruhiger zugehen wird."
Sie blickten sich an. Simon fand, dass er etwas sagen musste. „Ich ... Mir ist das irgendwie total peinlich, dass du mich hier getroffen hast. Du musst doch denken, dass ich ..."
„Dass du etwas Spaß haben willst ...? Warum auch nicht. Genau dafür gibt es so etwas wie das hier ... In netter Atmosphäre entspannen und von hübschen Frauen verwöhnt werden. Für mich ist da nichts Anrüchiges dran."
„Das mit den hübschen Frauen stimmt allerdings", gab Simon zu und sah Marlene direkt an. „Danke für das Kompliment ... Bleibst du noch lange hier?"
„Ich weiß nicht. Vielleicht gehe ich gleich schon."
„Aber nicht meinetwegen", stellte Marlene klar. „Du solltest nicht fast 100 Euro zahlen und nach einmal Spaß wieder gehen. Entspann dich, lege dich in den Whirlpool und trinke und esse etwas ... Lass es dir einfach gut gehen."
„Einverstanden", versprach Simon.
„Ich mache mal meine Runde", gab Marlene zu verstehen und rutschte vom Barhocker. Sie ging auf eine andere Angestellte zu. Gemeinsam verließen sie den großen Raum.
Simon nahm sich vor zu bleiben. Allerdings würde er mit keiner Frau mehr in die Hinterräume verschwinden, weil er nicht wollte, dass Marlene ihn dabei beobachtete. Wahrscheinlich waren seine Bedenken unangebracht, doch innerlich fühlte er sich wie ein unartiges Kind, dass bei einer kleinen Sünde erwischt wurde. Er trank sein Bier aus und entschied sich eine Weile im Whirlpool zu entspannen. Dieser war frei und keine der Frauen hielt sich in der Nähe auf. Er bestellte ein weiteres Bier und begab sich zu der anderen Ecke des Raumes.
Als er dort ankam, stellte er das Getränk ab und wurde sich des Fehlens einer Badehose bewusst. Da er mit dem Bademantel nicht ins Wasser konnte, musste er zwangsläufig nackt in den Whirlpool steigen. Mit gehöriger Verunsicherung verharrte er in seiner Position. Er sah sich zögernd um und stellte fest, dass ihn niemand beobachtete. So schnell wie möglich legte er den Bademantel ab und rutschte in das heiße Wasser. Dieses fühlte sich herrlich an und das sprudelnde Nass prickelte auf seiner nackten Haut. Hin und wieder nahm er einen Schluck von seinem Bier und ließ seinen Blick durch den Raum schweifen.
Ein neuer Gast traf ein und wurde sogleich von zwei der Frauen in Beschlag genommen. Der Mann, der zuvor in einem Separee verschwunden war, saß nun an der Bar und genehmigte sich einen Cocktail. Wahrscheinlich erholte er sich von dem Sex mit seiner vorherigen Begleitung. Die beiden anderen Kunden, die sich noch vor wenigen Minuten mit zwei Frauen auf der Sitzecke unterhalten hatten, waren nicht mehr zu sehen. Simon stellte fest, dass man den Aufenthalt hier genießen sollte und er beschloss, es locker zu nehmen und den Rest des Tages auf sich zukommen zu lassen.
Nach einer Weile betrat Marlene erneut den Raum. Sie trug noch ihre aufreizenden Dessous und blickte sich suchend um. Es schien für sie nichts zu tun zu geben. Als sie ihren Nachbarn im Whirlpool sitzen sah, ging sie lächelnd auf ihn zu. Sie erreichte den Rand des Pools und fragte: „Was dagegen, wenn ich dir ein wenig Gesellschaft leiste?"
„Nein, ganz im Gegenteil", merkte Simon an. Er fragte sich, wie er sich fühlen würde, wenn sich die langjährig bekannte Nachbarin zu ihm in das Wasser begeben würde, in dem er vollkommen nackt lag.
„Mein Chef sieht es nicht gerne, wenn ich nur rum sitze, während ein Kunde alleine im Whirlpool sitzt."
„Er möchte wohl, dass man sich als Kunde wohlfühlt?"
Marlene lächelte und begann ihren Einteiler abzulegen. Simon starrte ungläubig auf die nackte Haut seiner Nachbarin, die immer mehr zum Vorschein kam. Zuerst konnte er ihre wohlgeformten Brüste sehen. Später erblickte er den kahl rasierten Venushügel zwischen ihren langen Beinen. Kurz darauf ließ sich Marlene mit einem Lächeln neben Simon in den Pool gleiten und gab einen entspannten Seufzer von sich. „Ah ... schön warm ist das hier."
Simon war klar, dass Marlene keinen Badeanzug getragen hatte und nicht mit Unterwäsche ins Wasser gehen konnte. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie sich in seinem Beisein ausziehen würde. Offenbar hatte sie kein Problem damit, dass ein Bekannter sie nackt zu Gesicht bekam. „Möchtest du eigentlich etwas trinken?"
„Wir sollen uns von den Kunden zu einem Glas Sekt einladen lassen", gab Marlene zu. „Allerdings ist das nicht im Preis inbegriffen und kostet extra."
„Das macht nichts. Ich lade dich natürlich ein."
Marlene gab der Bardame ein Zeichen. Kurz darauf erhielt sie ein volles Glas Sekt. Sie stieß mit Simon an und bedankte sich. Sie nahm einen Schluck und sagte: „Schade, dass es so etwas nicht für Frauen gibt ... Ich meine, dass man als Frau in einen Club geht und von halb nackten Männern bedient wird."
„Gibt es das wirklich nicht ...? Es wäre doch nur fair, wenn sich Frauen auch entspannen könnten und für gewisse Stunden ihren Spaß hätten."
„Vielleicht gibt es das ja sogar. Aber zu Ohren gekommen ist mir das noch nicht."
„Würdest du denn davon Gebrauch machen?"
„Vielleicht", antwortete seine Nachbarin. „Aber momentan muss ich das nicht haben ... Ich bekomme durch den Job hier ausreichend Gelegenheit dem männlichen Geschlecht nahezukommen."
Simon wunderte sich über Marlenes Offenheit und wurde neugieriger. „Macht es dir denn Spaß, was du hier tust?"
„Nicht immer ... Aber meistens ist es ganz nett und hin und wieder habe ich auch was davon", gestand Marlene ein. „Warum fragst du?"
„Ach nichts", wehrte Simon ab. „Ich dachte nur ... Du kannst dir doch die Kerle nicht immer aussuchen, oder?"
„Natürlich kommen nicht nur gut gebaute Traumtypen hierher ... Es macht aber auch Spaß, wenn man mit netten und sympathischen Typen wie du es bist, zu tun hat."
Simon blickte sich um und erblickte einen Mann im Anzug, der zu Marlene und ihm herübersah. Er bemerkte, dass Marlene seinen Blick erwiderte und kurz den Mund verzog.
„Gibt es Probleme?", fragte Simon neugierig. Marlene schwieg für einen Augenblick und erklärte: „Mein Chef möchte natürlich, dass seine Kunden so zufrieden wie möglich sind. Schließlich sollen sie wiederkommen."
„Was nur allzu verständlich ist."
„Ja, aber zufriedene Kunden sind nur solche, die gut umsorgt und bedient werden. Dem Grunde nach müsste ich jetzt mit dir in einem Separee verschwinden, damit du dich noch wohler als ohnehin schon fühlst."
Simon blickte seine Nachbarin irritiert an. „Kannst du nicht einfach mit mir hier sitzen bleiben?"
„Ja, eigentlich schon ... Du musst aber wissen, dass wir Frauen hier ein festes Gehalt bekommen. Es spielt keine Rolle, ob wir hier nur Baden oder uns richtig um die Kundschaft bemühen."
„Ich verstehe ... Manche Frauen arbeiten hart für ihr Geld während andere nur locker herumsitzen. Klingt nicht sehr fair."
„Und da ich heute noch nicht voll im Einsatz war ..."
„Also soll ich jetzt mit dir nach hinten verschwinden?"
„Was hältst du von einer schönen Massage? Ich kann das gut."
Simon realisierte, dass Marlene bemüht war, ihren Chef zufriedenzustellen und gleichzeitig bei Simon nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Er fragte sich, ob er Marlene näherkommen oder ihr besser aus dem Weg gehen wollte. Würde es ihr nachbarschaftliches Verhältnis zueinander gravierend beeinträchtigen, wenn sie sich näherkommen würden? „Hört sich gut an."
Marlene lächelte ihn an und stellte ihr Sektglas am Rand des Whirlpools ab. Sie stieg aus dem Wasserbecken. Simon starrte auf den nackten Körper, an dem das Wasser perlend herab lief. Marlene griff nach einem der vielen Badetücher an der Wand und umhüllte ihren nassen Körper. Simon erhob sich ebenfalls und schlüpfte in den Bademantel, den Marlene ihm reichte.
Nachdem er den Mantel um den Körper gelegt hatte, folgte er Marlene, die auf einen der Ausgänge zusteuerte. Aus dem Augenwinkel erkannte er, dass der Chef des Clubs sich nun mit anderen Dingen beschäftigte, zumal seine Mitarbeiterin auf dem Weg war, einen neuen Kunden glücklich zu machen. Mit mulmigem Gefühl folgte er Marlene und fragte sich, was gleich zwischen ihnen beiden geschehen würde. Simon war überzeugt, dass es ihm peinlich wäre, wenn er sich vor Marlene erregt präsentieren würde. Dies würde schwer zu vermeiden sein, ging es ihm durch den Kopf.
Sie betraten einen Raum, den Simon noch nicht kennengelernt hatte. In diesem herrschte spärliches Licht vor und die Hauptattraktion bestand aus einem großen Doppelbett an der Wand.
„Leg dich mal auf das Laken ... Das Bett ist übrigens frisch bezogen", forderte Marlene ihn auf. Simon nahm noch einen großen Schluck aus seinem Glas und stellte dieses auf einer Kommode ab. Er öffnete den Bademantel und legte diesen auf einem Stuhl ab. Er kam sich zwar unsicher vor, doch immerhin war ihm klar geworden, dass er sich nicht mit Bademantel massieren lassen konnte. Er legte sich bäuchlings auf das Bett, das mit einem kühl wirkenden Seidenstoff bezogen war. Es fühlte sich eigenartig an, wie sein Penis den Stoff streifte.
Er hatte seinen Kopf in Marlenes Richtung gelegt und sah zu, wie sich seine Nachbarin ihres Badetuchs entledigte und nackt im Raum umher lief. Sie kehrte mit einer Tube Lotion zum Bett zurück. Simon realisierte, dass sie ihn in nacktem Zustand massieren wollte. Bevor sie ihn überhaupt nur berühren konnte, machte sich eine Veränderung bei seiner Männlichkeit bemerkbar. Langsam aber sicher wuchs sein Penis zur Einsatzgröße an, was alleine an der sexuellen Spannung lag, die zwischen ihm und Marlene entstanden war. Simon war heilfroh, dass er seine Erregung vor Marlene verbergen konnte.
Marlene begab sich zu ihrem Kunden auf das Bett. Simon spürte, wie sie sich auf seine Oberschenkel setzte. Kurz darauf spürte er ihre Hände auf seinem Rücken, welche die kühle Lotion zärtlich auf seiner Haut verteilten. Simon konnte sich kaum erinnern, wann ihn eine Frau das letzte Mal auf diese Weise berührt hatte. Es war anderes als zuvor mit der anderen Frau, die ihn oral bedient hatte. Diese hatte zwar gewusst, was sie zu tun hatte, doch im Gegensatz zu ihr ging es Marlene zärtlicher und vorsichtiger an. Es kam Simon so vor, als ob seine Nachbarin sich ihm zärtlich annähern wollte und dies erschien ihm wesentlich prickelnder und aufregender als bloßer mechanischer Sex.
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