Kitabı oku: «Ihre Partner, die Viken»

Yazı tipi:

Ihre Partner, die Viken
Interstellare Bräute® Programm, Buch 11
Grace Goodwin


Inhalt

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Willkommensgeschenk!

Interstellare Bräute® Programm

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Über Die Autorin

Ihre Partner, die Viken Copyright © 2020 durch Grace Goodwin

Interstellar Brides® ist ein eingetragenes Markenzeichen

von KSA Publishing Consultants Inc.

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Buch darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis des Autors weder ganz noch teilweise in jedweder Form und durch jedwede Mittel elektronisch, digital oder mechanisch reproduziert oder übermittelt werden, einschließlich durch Fotokopie, Aufzeichnung, Scannen oder über jegliche Form von Datenspeicherungs- und -abrufsystem.

Coverdesign: Copyright 2020 durch Grace Goodwin, Autor

Bildnachweis: Deposit Photos: magann, zamuruev

Anmerkung des Verlags:

Dieses Buch ist für volljährige Leser geschrieben. Das Buch kann eindeutige sexuelle Inhalte enthalten. In diesem Buch vorkommende sexuelle Aktivitäten sind reine Fantasien, geschrieben für erwachsene Leser, und die Aktivitäten oder Risiken, an denen die fiktiven Figuren im Rahmen der Geschichte teilnehmen, werden vom Autor und vom Verlag weder unterstützt noch ermutigt.

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1


Rager, Planet Viken, Nördliche Aufstellung, Medizinhangar 1

Ich hatte meine Augen geschlossenen und konzentrierte mich ganz auf meine übrigen Sinne, als ich von Empfindungen nur so bombardiert wurde. Meine Hände befühlten ihre weiche, seidige Haut. Das kraftvolle Pochen meines Pulsschlags donnerte durch meinen Schwanz. Ich war vom sanften Duft femininer Hitze umgeben, das herbe Aroma der heißen, nassen Muschi meiner Partnerin befand sich nur Zentimeter von meinem gierigen Mund entfernt. Ich atmete tief ein und genoss ihr Verlangen, die berauschende Vorahnung ihres Körpers, als ich sie auf die eine Sache warten ließ, die nur ich ihr geben konnte.

Sie gehörte mir. Ihre Schenkel zitterten unter meinen mächtigen Handflächen und ihr bedürftiges Wimmern hallte wie ein Beckenschlag in meinem Körper wider, dessen Echo in qualvollen Wellen direkt in meinen steinharten Schwanz wanderte. Ich wollte sie verzweifelt und begrüßte die liebliche Qual. Dieses Bedürfnis, mein Verlangen für sie war wie eine Droge, überwältigend und berauschend. Ich wollte, dass dieses Gefühl nie mehr aufhörte. Ich hatte so lange auf sie gewartet. Meine Partnerin.

Irgendwo in den finsteren Tiefen meines Verstandes wusste ich, dass das hier nicht wirklich war. Ich wusste, dass ich bewusstlos auf einem Untersuchungsstuhl lag, auf Viken. Meine Hände hielten nicht ihre Muschi offengespreizt, um sie zu kosten, zu lecken und an ihr zu saugen—und sie irgendwann zu ficken, sondern sie waren an einem Paar unnachgiebiger Armlehnen festgeschnallt. Ich wusste, dass die verführerischen Kurven und die einladende Hitze ihres Körpers, ihr Verlangen und ihr Vertrauen nicht wirklich mir gehörten und dass ich verstört und allein aufwachen würde.

Ich war immer allein.

Aber das war egal. Ich konnte nicht aufhören, wollte auch gar nicht aufhören, denn es war so verdammt geil. Ich war dabei, die Gedanken und Sinneseindrücke eines anderen Kriegers zu durchleben, eines Mannes, der bereits verpartnert wurde und diese Frau gehörte ihm. Er war es, der ihren Körper beherrschen, erobern und mit endlosem Vergnügen peinigen durfte.

Mir.

Nein, nicht mir, aber der Drang, diejenige zu finden, die ganz und gar mir gehörte trieb mich weiter an. Die Vorstellung war eher instinktiv als rational und ich überließ mich ganz den Trieben des anderen Kriegers, denn in diesem Augenblick wollte ich seine Frau kosten, ich wollte ihr Vergnügen bereiten und hören, wie sie meinen Namen schrie.

Ich öffnete die Augen und voller Staunen erblickte ich sie vor mir. Sie lag auf einem Tisch festgeschnallt. Dicke Lederbände um ihre Schultern, Taille und Hüften stellten sicher, dass sie nicht entkommen konnte. Ihre Hände waren über ihrem Kopf fixiert und ihre Beine, die Götter mögen mir beistehen, ihre Beine waren angewinkelt und weit auseinandergespreizt. Lederriemen an ihren Oberschenkeln und Sprunggelenken zogen sie regelrecht auseinander und entblößten ihre Muschi für mich.

Ich kniete zwischen ihren Beinen und meine Position erlaubte mir nicht ihr Gesicht zu sehen, aber das war angesichts des Festmahls, das vor mir ausgebreitet war auch nur eine Kleinigkeit. Ihre großen Brüste hoben sich ruckartig, als sie nach Luft schnappte. Ihre harten Nippel waren steil aufgestellt und bebten jedes Mal, wenn sie vor Verlangen keuchte. Ihre Beine zitterten, ihr gesamter Leib war dermaßen angespannt, dass die zarteste Berührung meiner Fingerspitzen oder ein flüchtiger Lufthauch an ihrer Spalte ihren ganzen Körper zum Beben brachte. Ihre Muschi glitzerte vor Erregung, ihre äußeren Lippen waren prall und angeschwollen, ein grelles, heißes Pink und insgeheim wusste ich, dass sie eben kreuz und quer über meiner Zunge gekommen war. Das Aroma ihres wüsten Verlangens lag immer noch auf meinen Geschmacksknospen.

Sie war dabei durchzudrehen, ihr Kopf schleuderte wie wild von Seite zu Seite, als ich mich nach vorne neigte und einen warmen Lufthauch über ihr zartes Fleisch pustete. Götter, ich liebte Muschis. Ich liebte die komplexe Art, mit der Frauen ihr Vergnügen fanden. Für mich gab es nichts Verführerisches, als ihren Körper zu bearbeiten und dabei zuzusehen, wie sie sich auflöste. Ich wollte herausfinden, was genau ihr am besten gefiel, wo ich sie berühren, streicheln, ablecken musste.

Eine Muschi war wie ein Musikinstrument; wenn man sie zupfte und auf die richtige Art spielte, dann würde die Frau wunderschöne Töne von sich geben, wie das leise Wimmern, das soeben den Lippen dieser Frau hier entwich.

Sie buckelte und die Muskeln in ihrer Muschi taten sich auf und zogen sich zusammen, während ich fasziniert zusah. Wie besessen. Besitzergreifend. Sie wollte einen Schwanz in sich haben, wollte geöffnet, gefüllt werden. Genommen werden.

In diesem Traum gehörte diese Muschi mir. Nur meine Zunge, mein Schwanz, meine Finger würden sie ausfüllen.

“Bitte.” Ihre Stimme strömte über mich, durch mich hindurch und meiner Kehle entwich ein düsteres Knurren. Ich hatte gewartet. Gewartet, bis sie betteln würde.

Mit einem Grinsen ließ ich zwei Finger in ihre Scheide hineingleiten. Mit dem Zeigefinger umkreiste ich die verborgene, feste Öffnung ihrer Gebärmutter. Sie stöhnte und wollte sich mir entgegen schieben, konnte es aber nicht aufgrund der Fesseln. Ich krümmte den zweiten Finger und suchte nach der geheimen Stelle in ihrer Mitte, die, so wusste ich, ihr das exquisiteste Vergnügen bereiten würde.

Sie wollte flüchten, denn was ich ihrem Körper da abverlangte war beinahe zu heftig. Ihr Rücken wölbte sich von der gepolsterten Oberfläche empor, aber die Fesseln hielten sie an Ort und Stelle und ich erstarrte. Es war intensiv, vielleicht zu intensiv. Ich wollte ihr keine Angst einjagen. Im Gegenteil, ich konnte stundenlang zwischen ihren gespreizten Beinen verweilen und sie verwöhnen. “Soll ich aufhören, Liebes?”

“Nein,” hauchte sie. “Hör nicht auf, bitte.”

“Zu wem gehörst du?” Die Antwort darauf kannte ich bereits, aber meine primitive, bestialische Seite wollte sie noch einmal von ihr hören. Und noch einmal. “Sag mir zu wem du gehörst und ich werde deine süße Muschi lecken bis du schreist.”

“Dir.” Ihre Muschi zog sich um meine Finger herum zusammen und mein Schwanz antwortete mit einem schmerzhaften Zucken. Schon bald würde ich mich in ihrer feuchten Hitze vergraben und in sie hineinstoßen, bis sie nicht mehr konnte. Ich würde sie mit meinem Samen füllen und die Macht meines Samens würde sie vor lauter Verlangen in den Wahnsinn treiben und sie kreischend und sich hin und her windend kommen lassen. Ich würde sie ausfüllen, sie ficken und sie kommen lassen, bis sie vor Erschöpfung zusammenklappen würde. Bis sie genau wissen würde, zu wem sie gehörte. Bis sie sich an nichts anderes als an meinen Namen erinnern würde.

“Mir.” Ich ging sicher, dass sie mich auch hörte, bevor ich die Lippen auf ihren Kitzler senkte—er war dick angeschwollen und das kleine Häubchen war zurückgezogen—und ihn in meinen Mund sog, ihn mit der Zunge schnippte. Ihr Geschmack explodierte förmlich in meinem Mund und das liebliche Aroma ihres Nektars brachte mich zum Stöhnen. Sie schmeckte süß und würzig. Perfekt. Und sie gehörte mir. Mir allein.

Ich bearbeitete sie mit Zunge und Fingern, brachte sie an ihre Grenze und stoppte. Ich wartete. Dann saugte und leckte ich sie erneut. Fester. Schneller.

Als sie kurz davor war zu kommen, wurde ich langsamer und zog meine Finger aus ihr heraus, sodass sie leer und sehnsüchtig zurückblieb. Verzweifelt.

“Bitte!” Sie wollte sich rühren, die Fesseln aber hielten sie weiterhin für mich geöffnet. Ihre Muskeln zitterten und bebten. Sie konnte nicht widerstehen. Konnte nicht entkommen.

Mein Schwanz war bereit. Ich blickte an mir herunter und stellte fest, dass ich nackt war und dass sich an der Spitze meiner harten Länge bereits ein Sehnsuchtstropfen angesammelt hatte.

Grinsend wischte ich die Flüssigkeit von meinem Schwanz und stand auf.

“Bist du bereit, Liebes?”

“Ja! Götter, beeil dich. Fick mich. Tu es!”

Ich musste kichern. Sie war so ungeduldig, meine kleine Partnerin.

Der Nachgeschmack ihrer reichhaltigen Essenz lag noch auf meiner Zunge, als ich mit einem mühelosen Stoß nach vorne glitt und sie mit meinem Schwanz ausfüllte. Sie stöhnte und ihre Muschi zog sich wie eine heiße Faust um mich herum zusammen.

Aber das war noch nicht genug. Sie musste kreuz und quer auf meinem Schwanz kommen. Ich wollte die unkontrollierten Spasmen ihrer Muschi spüren, wenn die Wonne sie überkam. Ich wollte ihre Säfte spüren, während sie mich tiefer in sich hineinzog und meinen Schwanz ausquetschte.

Als ich tief in ihrem Inneren steckte, nahm ich meinen Finger und rieb meinen Vorsaft über ihren perfekten kleinen Kitzler und beobachtete, was als Nächstes kam. Ich wartete.

Sekunden später fing sie an zu schreien. Ihre Muschiwände fingen an sich zu kräuseln und pulsierten, als der Orgasmus sie überrollte. Ihre Nippel waren steinharte, steil aufgestellte Spitzen und ich begann, sanft daran zu ziehen und sie behutsam zwischen meinen Fingern zu rollen, während ich weiter meine Hüften bewegte und immer fester und tiefer in sie hineinstieß, bis ihr Körper regelrecht explodierte.

Mir. Sie gehörte mir. Nur ich war imstande, sie dermaßen anzutörnen. Nur ich konnte ihr derartiges Vergnügen bereiten.

Mit einem Brüllen stieß ich in sie hinein, ich zog ihren Orgasmus in die Länge, während mehr und mehr meines Sehnsuchtstropfens die Innenwände ihrer Muschi bedeckte und sie ein weiteres Mal an den Abgrund trieb, sie an mich kettete, sie mein machte.

Mein Körper reagierte auf sie, als ob sie diejenige war, die die gesamte Macht hielt. Fast besinnungslos stieß ich in sie hinein und ihr Aroma befeuerte mein instinktives Bedürfnis sie zu unterwerfen, zu erobern. Sie mit meinem Samen zu füllen. Mein Kind in ihrem Leibe. Meine Wichse. Meine Partnerin.

Mein Blut begann zu brodeln, es sammelte sich in meinen Eiern und die Spannung stieg immer weiter, bis ich förmlich explodierte. Ich brüllte laut und füllte sie mit meinem Samen, markierte sie gleich einem wilden Tier.

Ich fühlte mich wie ein Tier. Stumpfsinnig. Wild. Außer mir.

Nur sie konnte mich in diesen Zustand versetzen. Und ich wollte mehr. Brauchte mehr. Nur mit ihr fühlte ich mich ganz und nicht kastriert.

Schmerz und Vergnügen. Lust und Liebe. Obsession und Geborgenheit. Ein Dutzend Emotionen bekriegten sich in meinem Körper, als ich sie ausfüllte, sie eroberte.

Ich senkte meine Lippen auf ihren schweißnassen Körper und wollte sie küssen, sie erkunden. Sie trösten und anbeten. Ich wollte ihre Haut schmecken. Sie verhätscheln. Sie liebkosen. Mit derselben Inbrunst, mit der ich Momente zuvor wie ein wildes Tier in sie hineinrammte, brauchte ich jetzt Zärtlichkeit.

Es war ein fast schmerzhaftes Verlangen, mein Herz zog sich in meiner Brust zusammen und meine Augäpfel schmerzten, als ob mir ein Paar glühend heiße Klingen in den Schädel gerammt wurden.

Sie war so nah. Nur Millimeter entfernt. Nur ein paar Millimeter bis zum Paradies …

“Rager?”

Die Stimme war schroff und kaltherzig, eine Männerstimme. Nicht das, was ich jetzt hören wollte. Ich wollte sie. Ihre Haut. Ihren Duft. Ihre Berührungen …

“Im Namen der Götter, Rager. Ich wusste, dass du mir auf den Sack gegen würdest.”

Ich spürte einen unsanften Stich im Nacken und das Frauenbild verdünnisierte sich augenblicklich. Ich fauchte vor Schmerz und öffnete die Augen, um zu sehen, wer gewagt hatte mich zu stören. Der Gegensatz zu dem, was ich eben noch erfahren hatte, war schon fast grausam. Ich lag auf einem kalten, harten Untersuchungsstuhl auf der Krankenstation festgeschnallt. Der stechende, bittere Geschmack von was auch immer mir gerade in die Blutbahn injiziert worden war machte sich in meinem Mund breit.

Mit dem Geschmack kamen die Erinnerungen. Die Realität.

“Verdammt nochmal, Doktor. Das ist abartig.” Ich war zornig, ja wutentbrannt. Der fremdartige Chemikaliengeschmack vertrieb das süße Muschiaroma endgültig aus meiner Realität. Egal wie sehr ich mich auch bemühte, ich konnte ihren lieblichen Nektar einfach nicht zurück auf meine Zunge bekommen.

Die Tür ging auf und ich hörte, wie zwei Paar schwerer Stiefel in den Raum traten.

Ich wusste, und zwar ohne mich umzuschauen, dass diese Stiefel Evon und Liam gehörten. Meinen Kumpel und Waffenbrüdern. Jenen Idioten, denen ich das hier zu verdanken hatte. Diesen verfluchten Stuhl. Den Traum.

Der Doktor knuffte mir den Arm, als wären wir alte Freunde, dann drückte er einen Knopf, damit die Fesseln wieder eingefahren wurden und verschwand. “Schön, dass du wieder da bist, Rager.”

Ich rollte mit dem Kopf und meine Nackenwirbel knacksten, als die Fesseln an meinen Händen und Fußgelenken gelöst wurden. Ich streckte mich und versuchte, wieder einen einigermaßen klaren Kopf zu bekommen, konnte aber an nichts anderes als an ihre Muschi denken. Sie war heiß. Feucht. Ein himmlisches Gefühl, sowohl auf meiner Zunge wie auch um meinen Schwanz herum. “Ich wollte gar nicht zurück.”

Der Doktor lachte nur. “Das möchte niemand.”

Ich richtete mich auf und Evon und Liam kamen angelaufen. Sie türmten sich regelrecht vor mir auf, sodass ich aufblicken musste. Ich war größer als die beiden, in dem Untersuchungsstuhl aber kam ich mir ganz klein vor, ich fühlte mich verfickt nochmal wehrlos.

“Und?” fragte Evon. Seine Familie hatte seit Generationen in der Koalitionsflotte gedient. Selbst jetzt dienten er und seine Schwester Thalia im IQC hier im Norden. Evons schwarze Uniform und sein kurzes blondes Haar wiesen darauf hin, dass er dem Sektor 2 verpflichtet war. Aber das rote Band an seinem Bizeps, welches wir alle trugen, bedeutete, dass wir den royalen Garden angehörten. Wir gehörten jetzt zu ganz Viken, nicht nur zu unseren Heimatsektoren. Und wie andere Krieger unseres Planeten, die gegen die Hive gekämpft und aus dem Krieg zurückgekehrt waren, standen wir jetzt über der Sektorenpolitik. Diese beiden waren meine engsten Verbündeten. Wir hatten gemeinsam gegen die Hive gekämpft und überlebt. Wir waren heil zurückgekehrt. Sie waren knallharte Typen, Hardcore-Killer. Und beide waren sie liebeskranke Narren.

“Bei den Göttern, am liebsten würde ich dir die Fresse polieren,” murrte ich und wischte mir mit der Hand den Schweiß aus dem Gesicht. Verdammt, es hatte sich dermaßen echt angefühlt. Ihre Haut. Ihre zaghaften Laute, als sie sich mir unterwarf.

Bei den Göttern, vielleicht war ich ein ebenso hoffnungsloser Narr wie die beiden.

Ich blickte kurz an meiner stahlgrauen Uniform herunter und stellte erleichtert fest, dass keine Feuchtflecken die Dimension meines Vergnügens zu verraten schienen; ein Vergnügen, das mir für immer verwehrt bleiben würde. Als ich den Traum hatte, war ich gekommen, an meinen Hosen aber klebte kein Samen, wie bei einem Teenager, der seinen ersten feuchten Traum erlebte. Ich hatte keine Ahnung, wie das möglich war, aber ich war mehr als froh, dass ich mich vor dem Doktor und meinen Kumpels nicht total lächerlich gemacht hatte. Hatten die beiden Ähnliches erlebt, als sie fürs interstellare Bräute-Programm abgefertigt wurden? Man hatte uns gesagt, dass es sich um eine harmlose Erfahrung handeln würde, ein vager Traum, an den wir uns womöglich nicht einmal erinnern würden.

Warum also hatte ich meine Fäuste zusammengeballt, um die zarte Haut unter mir festzuhalten? Waren Liam und Evon ebenso heftig abgegangen? Oder war ich mit meiner verzweifelten Sehnsucht nach einer Partnerin und meiner Bereitschaft, für sie mit unserer jahrhundertealten Tradition zu brechen und mir wie unsere drei Könige eine Braut zu teilen einfach nur ein Freak? Evon meinte, dass wir zu dritt eine viel höhere Chance hatten, eine Partnerin zu finden. Vielleicht war das auch so. Aber wir drei waren verschieden. Und ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Frau uns alle drei akzeptieren würde. Es war ein bisschen mehr als die gestörte Fantasie eines kleinen Jungen.

Eine Partnerin? Die besitzergreifende Freude, die ein fremder Krieger verspürt hatte, als er seine Frau betrachtet hatte, sie erobert hatte, sie gefickt hatte? Das würde niemals mir gehören. Und jetzt wusste ich genau, was mir fehlte. “Evon, du bist so ein Arsch. Ich hätte diesem Scheiß niemals zustimmen sollen.”

Ich erwartete, dass der Doktor uns alleine lassen würde, aber er schien mit der Steuerkonsole beschäftigt zu sein, also ignorierten wir ihn, während Evon mir antwortete. “Warum?”

Mein Blick wanderte von seinen hellblauen, eisigen Augen zu Liams dunkelblauen Augen und ich schüttelte den Kopf. “Das wird niemals funktionieren. Keine Frau wird sich mit allen dreien von uns verpartnern lassen.”

Es war schlicht und einfach unmöglich. Liam kam vom Sektor 1, wo Frauen in der Öffentlichkeit von ihrem Partner beansprucht wurden. Die Männer vom Sektor 1 waren wie besessen davon, es öffentlich zu treiben und ihre Frau zu erobern und verwöhnen, indem sie sie vor den Augen aller in den Arsch fickten. In ihrem Sektor galt diese Art der Eroberung als die ultimative Geste der Unterwerfung. Eine Ehre, die nur einem würdigen Krieger zuteil wurde. Ein Geschenk, das vollkommenes Vertrauen voraussetzte, pures Einverständnis. Liebe.

Und dann war da noch Evon, der immer das Sagen haben musste. In seinem Sektor wurde die totale Unterwerfung der Frau großgeschrieben, wenngleich nur im Privaten. Hörigkeit. Unterwerfung. Die Krieger dort lebten für nichts anderes als die totale und umfassende Kontrolle. Evon würde sich eine unterwürfige Frau wünschen, eine, die ihm vollstens vertraute und jeden seiner Wünsche erfüllte. Eine, die ihre Stärke, ihr Leben und ihr Vergnügen in seine Hände legte und sich vollkommen darauf verließ, dass er sich auf alle erdenklichen Arten um sie kümmerte.

Und ich? Keine dieser Macken war für mich von Bedeutung. Wie fast alle Krieger vom Sektor 3 wollte ich einfach nur die süße Muschi der Frau ausschlecken, bevor ich sie mit meinem Samen füllte. Ich wollte ihre vollen Lippen um meinen Schwanz herum spüren, während sie mich mit ihrer Zunge liebkoste, mich verwöhnte und mir gestattete, ihren Mund zu ficken, was mich genauso beglückte, wie mich am süßen Nektar ihrer femininen Hitze zu ergötzen. Ich war geduldig, konnte stundenlang den Körper einer Frau mit meinem Mund bearbeiten, dabei über ihrem köstlichen Duft verweilen und sie mit meiner Zunge wieder und wieder zur Ekstase bringen, bevor ich sie durchfickte und für mich beanspruchte.

“Bei den Königen hat es doch funktioniert.” Evons kalten, analytischen Tonfall hatte ich schon viele Male gehört, üblicherweise dann, wenn wir uns für den Kampf bereit machten. Und genauso fühlte es sich auch an. Es stand Einiges auf dem Spiel. Eine ausgewählte Partnerin? Das Ende unserer einsamen Existenz? In der Tat, es ging um Einiges.

“Wir sind keine Könige. Wir sind nicht auf Viken United. Wir sitzen auf diesem eisbedeckten Alptraum von einer Arbeitsstation fest. Welche verdammte Frau würde denn schon hier herkommen wollen?” Liam kam zu mir herübergelaufen und lehnte sich mit den Hüften an den Untersuchungsstuhl, sodass er dem Doktor gegenüber stand. Er verschränkte die Arme. “Rager hat recht, Evon. Es war eine Schnapsidee.”

Ja, er hatte recht. Die nördliche Station war hunderte Meilen weit von nichts als eisiger Tundra umgeben. Aber der Planet benötigte die Kommunikationszentrale, um Transporte und Nachrichten von der Koalitionsflotte und anderen Planeten zu übermitteln. Die technische Bezeichnung für die Zentrale lautete interstellares Quantenkommunikationsfeld, oder IQC. Wir waren royale Garden, IQC-Offiziere und diese Station war Vikens Verbindung zum Rest des Universums. Ohne die Station wären wir verloren im schwarzen Ozean des Universums und ohne Möglichkeit, andere zu kontaktieren oder unsere Krieger in den Kampf gegen die Hive zu entsenden, oder Bräute zu empfangen. Kein Transport. Keine Nachrichten. Nichts als leerer, nichtssagender Raum.

Wir könnten aber überleben, theoretisch zumindest. Der Planet würde uns ernähren, das war nicht das Problem, denn wir hatten Jahrtausende lang überlebt bis die Hive zur Bedrohung wurden und die Planeten sich hinter den Kriegern von Prillon Prime vereinigten. Es waren die Prillonischen Krieger, die sich als erste den Hive gegenüber gestellt hatten und sie hatten sie am längsten bekämpft. Die Hive waren eine Bedrohung und das IQC-Feld mit unseren Kommunikations- und Transportmitteln war von ausschlaggebender Bedeutung, um sie uns vom Leib zu halten.

Wir hatten eine wichtige Aufgabe hier und alle Krieger im IQC waren ausgewählt worden, weil wir genau wussten, was auf dem Spiel stand. Wir alle hatten im Krieg gedient und die Hive und deren Gräuel mit eigenen Augen gesehen. Zu hören, wie Liam mir zustimmte, hob meine Stimmung jedoch nicht. Und Evons wurde scheinbar auch nicht besser.

“Wenn ich doch richtig liege, dann werdet ihr beide noch darum betteln sie berühren zu dürfen.” Evons lusterfüllte Augen brachten mich zum Schmunzeln.

“Soll das eine Drohung sein, Evon? So wie du drauf bist, hatte ich mir schon gedacht, dass es sowieso so laufen wird.” Ich musste lachen, denn meine Worte hatten sogar Liam ein Schmunzeln entlockt und er lächelte so gut wie nie.

“Er hat recht.” Liams Miene wandelte sich zu einem Grinsen, aber seine Augen blieben durch und durch ernst. Und da, an diesem eindringlichen Blick, konnte ich Liams wahres Wesen erkennen. Evon war der Stratege, aber Liam war einfach realistisch. Er hatte seine gesamte Familie verloren und war unter schwierigen Umständen groß geworden. Der Sohn eines VSS-Anführers. Der verdammte VSS. Unser eigener, interner Feind. In gewisser Weise waren sie schlimmer als die Hive, schließlich waren sie auch Viken—Verräter—und wünschten sich einen neuen Bürgerkrieg, um den Planeten, der jetzt unter den drei Königen vereint war wieder zu spalten. Sie hatten bereits einen Mordversuch auf die Thronfolgerin, Prinzessin Allayna, verübt, um Viken erneut ins Chaos zu stürzen.

Liams Vater war ein Anführer der Separatistengruppen auf Viken, einer der Männer, die hinter dem Anschlag auf die junge Prinzessin steckten. Liam war zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr vom VSS beeinflusst. Als er als Teenager im Gefängnis landete und dann freiwillig zur Koalitionsflotte ging, um gegen die Hive zu kämpfen, hatte seine Familie ihn direkt verstoßen. Er hatte zu ihnen keinerlei Verbindung mehr und selbst seine Mutter hatte seit Jahren nicht mehr mit ihm geredet. Und im Sektor 1 stand die Familie über allem. Wir waren jetzt seine Familie. Seine einzige Familie.

Liam legte eine Hand auf Evons Schulter. “Evon, wir kennen dich doch. Du brauchst eine Frau auch nur anzuschauen und wirst sofort anfangen, uns Befehle zuzuraunen, als wären wir zurück auf Noerzen 5 mit den übergeschnappten Hive.”

In diesem Kampf wären wir fast alle draufgegangen, aber Evon hatte die Truppe zusammengehalten. Wir hatten wie Atlanische Bestien gekämpft, weil er es uns befohlen hatte und weil er uns angeführt hatte, hatten wir auch überlebt.

“Ich werde mich der Situation anpassen. Wir alle werden uns anpassen.” Das war ein schwaches Argument und wir alle wussten es. Ich grunzte unzufrieden, als Liam die Stimme erhob.

“Nein. Das werden wir nicht.” Liam schüttelte den Kopf und sein langes Haar fiel wie ein Vorhang über seine Schultern, sodass ich sein Gesicht nicht länger sehen konnte. Aber ich hörte das Verlangen in seiner Stimme, und die Verzweiflung. “Wir sind zu verschieden, Kumpel. Wenn du wirklich eine Partnerin haben willst, dann musst dir ein paar Leute suchen, die eher so drauf sind wie du. Verdammt, wir haben total unterschiedliche Bedürfnisse. Mein Schwanz wird steif, wenn ich an den hochgestreckten Arsch meiner Partnerin denke, wenn ich zusehe, wie er sich auseinander zieht und ich Stück für Stück in sie hinein gleite. Ich mag es, wenn ich meinen rosa Handabdruck auf ihren kessen Arschbacken bewundern kann.”

Liam stieß mir den Ellbogen in die Rippen und ich nahm an, dass er meine Zustimmung suchte, aber ich ignorierte ihn. Ich war einen halben Kopf größer als die beiden und sehr viel kräftiger. In unserer Einheit hatten sie mich aufgrund meiner Größe und wegen meines dunklen, bronzefarbenen Haares immer Bronzebiest genannt. Ich war groß für einen Viken, und impulsiv. Manchmal verlor ich die Kontrolle, wie eine Bestie im Paarungsfieber. Ein massiver, mit Waffen beladener Krieger, der auch noch schlechte Laune hatte? Keine besonders gute Kombination. Als ich jünger war, als frischer Rekrut, hatte ich mir eine Menge Ärger eingebrockt. Jetzt aber verließ ich mich auf Liam und Evon, um mich, wenn nötig, zurückzupfeifen. In den seltenen Fällen, an denen man es zu weit mit mir trieb und ich am Durchdrehen war, ging einer der beiden immer dazwischen, um mich vor Schlimmerem zu bewahren.

“Warum rempelst du mich an? Ich weiß doch, was dich heiß macht. Einen willigen Arsch würde ich zwar auch nicht verschmähen, meine Geschmäcker sind aber verschieden.”

Evon lachte und klatschte mir auf die Schulter. “Genau. Geschmäcker. Du könntest morgens, mittags und abends Muschis ausessen.”

Ich musste grinsen. “Verdammt richtig.” Ich dachte zurück an den Traum, an die Frau, die erst unter meinen Lippen gekommen war und danach mit meinem Schwanz. Scheiße. Sie war gefesselt gewesen, aber ich würde meine Partnerin nicht erst festbinden müssen, um ihre Beine zu spreizen, es sei denn Evon würde sie zuerst verwöhnen. Ich wurde wieder steif und musste mich und meine Uniformhose zurechtrücken. “Du wirst sie ans Bett fesseln, wehrlos.”

Evon schüttelte den Kopf. “Sie wird mir vertrauen. Das wertvollste Geschenk.”

“Das wird niemals funktionieren,” Liam murrte. “Für einen von uns die Richtige zu finden wird schon schwierig werden. Aber eine für uns alle drei? Unmöglich.”

Seufzend stand ich auf. Wir hatten die Tests absolviert. Ich war der letzte von uns dreien. Jetzt würden wir abwarten. Und weiter warten, denn nie und nimmer würde es auf Viken oder irgendeinem anderen Planeten eine Frau geben, die es liebte gefickt und abgeleckt, beherrscht und herumkommandiert zu werden, übers Knie gelegt und von allen Seiten in der Öffentlichkeit genommen zu werden. Keine Frau würde mit meinem impulsiven Temperament klar kommen, oder mit Liams verstörendem, grüblerischem Schweigen, oder Evons Bedürfnis nach Macht, wenn er alles und jeden und jede Begegnung befehlen musste. Er war gnadenlos, wie die Wüstensonne um zwölf Uhr. Er ließ niemals locker. Kannte keine Auszeit.

Selbst wenn eine Frau uns sexuell befriedigen konnte, dann würde es schon einem wahren Wunder gleichen, wenn sie uns außerdem als Männer akzeptieren konnte, uns als ihre wahren Partner annehmen würde. Keine Frau würde uns alle drei lieben können. Wir hatten uns falsche Hoffnungen gemacht. Das wurde mir jetzt klar.

“Dann lasst uns zurück an die Arbeit gehen,” sprach ich. Ich wollte in mein Privatquartier verschwinden und an meinem harten Schwanz Hand anlegen, mich von der Spannung befreien. Ich musste diesen Traum wieder vergessen, aber das würde wohl nichts werden.

“Genau, wir wurden zwar getestet, aber ein Match? Das ist verfickt nochmal unmöglich. Ich hätte euch beiden sagen sollen, dass ihr euch einen anderen Dritten sucht. Ich werde euch beiden die Chancen vermiesen.” Evons Worte stimmten mich hoffnungslos. Da er es wirklich liebte, das Sagen zu haben war er vielleicht derjenige, der sich am meisten dieses Match wünschte. Es war ein logischer Schritt für einen Mann seines Alters. Eine Partnerin. Babys machen. Wie es sich gehört. Hier im Norden war das Ganze nicht so einfach und schon gar nicht für ein paar Viken, die sich als Trio verpartnern wollten. Aber Liam und ich waren im gleichen Alter. Sicher, wir wollten auch eine Partnerin, eine, die wir uns zu dritt teilen würden, die dem Auswahlprogramm des Programms für interstellare Bräute nach perfekt zu uns passen würde, aber wir waren nicht ganz so desillusioniert wie er. Oder doch? Der Traum verblasste zusehends, genau wie der Traum von einem echten Match.

“Verdammt,” brummte ich.

“Unmöglich?” fragte der Doktor. “Ich denke nicht.” Wir hatten ihn schon total vergessen. Mit leuchtenden Augen wandte er sich uns zu. “Es gibt keine Frau im Universum, die jedes einzelne eurer sexuellen Bedürfnisse erfüllen kann? Falsch. Da ist eine.” Er blickte zu Liam. “Eine, die annehmen kann, was ein Mann aus dem Sektor 1 ihr zu bieten hat.” Dann blickte er zu Evon. “Eine Frau, die willig ist, sich Ansprüchen zu unterwerfen, die nur ein Mann aus dem Sektor 2 stellen kann.” Dann blickte er in meine Richtung. “Eine, die sich mit Freude zurücklehnt und deine Art der Zuwendungen genießt, Rager, vom Sektor 3.”

Mein Herz schlug schneller und ich versuchte, das, was er da sagte zu verarbeiten. “Doktor?” Schockiert stellte ich fest, dass meine Hände zitterten.

Er lächelte. “Ich gratuliere, Krieger. Ihr Match wurde gefunden.”

2


Isabella Martinez, Planet Viken, IQC-Feld, Transportzentrum

Aufseherin Egara hatte gesagt, es würde sich wie ein Nickerchen anfühlen, die Sache mit dem Transport durchs halbe Universum. Sie hatte gefragt, ob mir die Weisheitszähne gezogen worden waren und ich hatte mit “ja” geantwortet. Als ich fünfzehn war, hatten sie mir eine Narkose verabreicht und ich war mit einer Mullbinde um die Wangen gewickelt wieder aufgewacht; ohne jede Erinnerung an die zwei Stunden, die es gedauert hatte die betroffenen Backenzähne aus mir herauszuholen. Gott sei Dank.

Als ich blinzelnd die Augen aufmachte und versuchte herauszufinden, wo ich jetzt war, erinnerte ich mich an diese Unterhaltung. Ich hatte keine komischen Medikamente im Blut. Kein Kieferchirurg, der sich mit einer Lampe an der Stirn über mich drüber lehnte oder Blutgeschmack im Mund.

Nein. Als ich nach meinem Abtransport vom Bräuteabfertigungszentrum in Miami aufwachte, erblickte ich drei große Typen, die mich allesamt auf eine Art anstarrten, dass ich mich fast hin und her winden wollte.

Aliens. Es waren Aliens.

Und ich war in einem Land, das sich weit, weit weg von der Erde befand.

Es mussten Aliens sein, oder hatten sie mir eine echt krasse Droge reingepfiffen, denn diese drei hier? Sie waren rattenscharf. Brandheiß. Magazin-Titelseiten-Supermodel-gepaart-mit-Holzfäller-heiß. Und sie waren groß, so groß, dass sie mich überragten, obwohl sie mich in Hockstellung umzingelten. Ich befand mich nicht auf einem Zahnarztsessel, sondern lag auf dem Boden ausgestreckt. Als ich mich von der harten, unbequemen Oberfläche nach oben drückte, wuselten sie hastig herum und halfen mir dabei, mich aufzusetzen.

Der unerwartete Körperkontakt ließ mich zurückschrecken, ich war überwältigt. Sie waren mir so nahe. So intensiv. Eine Sekunde lang fühlte ich mich wie eine Made unterm Mikroskop. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich Mitleid mit einem Insekt.

Ich blickte kurz an mir herunter, denn ich fürchtete, dass ich voller Blut oder schlimmer noch, vollkommen nackt war. Als ich aber das schlichte weiße Kleid erblickte, dass mir vom Hals bis zu den Knöcheln reichte, seufzte ich erleichtert. Wie eine zweite Haut schmiegte es sich an meine Kurven, sexy und unschuldig zugleich.

Ich schaute nochmal auf das hinreißende Kleid und atmete tief durch, dann nahm ich meinen gesamten Mut zusammen und blickte auf. Mich zu zieren oder die Schüchterne zu spielen würde mir nicht helfen. Nicht hier. Eben war ich quer durchs Universum gereist, um einen Fremden zu heiraten, um mit ihm zu schlafen und “Ich will, auf immer und ewig” zu einem Mann zu sagen, den ich noch nie vorher getroffen hatte. Aufseherin Egara hatte auch etwas Komisches über meine Partner verlauten lassen. Als ginge es um mehr als einen Mann. Aber ich hatte einfach nur genickt und angenommen, dass ich mich verhört hatte.

Vielleicht hatten sie mich ja wirklich unter Drogen gesetzt, denn diese drei Typen waren dabei, mich wie ihre liebste Zuckerschnecke zu beäugen, so als ob jeder von ihnen mich gleich ablecken wollte. Bei der Vorstellung leckte ich mir die Lippen, woraufhin ihre Blicke auf meinen Mund wanderten. Ich schwöre, einer der drei machte ein knurrendes Geräusch in der Brust. Ihre Hände lagen auf mir, sie stützten mich behutsam, als ob ich von alleine nicht sitzen konnte und die Hitze ihrer Handflächen ließ mich erschaudern, als sich wie ein Tropensturm in mir das Verlangen aufbaute. Mein gesamtes Leben lang war ich von Dunkelheit gepeinigt worden, hatte ich mich nach dem verzehrt, was ich nicht haben konnte. Aber das war mein altes Leben, richtig? Ich hatte eine Broschüre vom Programm für interstellare Bräute gelesen und in dieser hatte gestanden, dass die Übereinstimmungsrate bei den Verpartnerungen bei über 97 % lag.

Allerdings war ich schon immer einsame Spitze, wenn es darum ging, die Ausnahme vom Regelfall zu sein. Unter meinen Freundinnen in der Grundschule war ich die einzige, die nicht in Tommy Parker verknallt war. Die einzige Achtklässlerin im Mathe-Club. Die einzige weibliche Programmiererin in einem schnelllebigen Silicon-Valley-Startup, bis die beschissene Einstellung der Männer dort im Büro mich zu etwas getrieben hatte, was ich noch immer nicht wirklich bereute.

Sicher, ich war dafür ins Gefängnis gegangen, aber anschließend bin ich hier gelandet, mit den drei schärfsten Typen, die ich je gesehen hatte und die mich gerade anglotzten, als wäre ich ein Dessert. Nicht nur ein einfaches Dessert, sondern ein heißer Schokoladenkuchen mit einem Herz aus geschmolzenem Fondant, Karamelltopping und einer Kugel sahnigem Vanilleeis als Beilage.

Das ultimative Dessert.

Aber solange sie mich anfassten, konnte ich keinen klaren Gedanken fassen. Vielleicht war es auch wegen des Trips durch eine Art dunkle Materie, quer durchs Weltall, mit einer irren Transporttechnik, die direkt aus einer Folge Star Trek hätte stammen können. Ich wollte aufstehen, aber alles im Raum drehte sich und ich plumpste direkt wieder zu Boden.

“Sie ist verletzt.” Der blonde Typ fing an zu reden.

“Warum ist der Doktor nicht hier?” Dieser Typ hatte dunkles Haar, es war unglaublich schwarz und fast so lang wie meines.

“Ich werde ihn holen.” Der Typ mit welligen, kupferfarbenen Haaren stand auf und, heilige Scheiße, war er groß. Wie ein Riese. Ich legte den Kopf in den Nacken und blickte zu ihm auf, als er die Männer hinter der Steuerkonsole anschrie. Es war, als wäre ich gerade bei Dreharbeiten für einen durchgeknallten Science-Fiction-Streifen hereingestolpert … mit riesigen, verdammt heißen Aliens. Nur, dass diese hier menschlich aussahen. Ein Kopf, zwei Augen, breite Schultern, schmale Hüften und überall Muskeln. Ihre Haut war weder blau, noch war sie mit Schuppen bedeckt und da waren weit und breit keine Tentakel zu sehen. Sie sahen besser aus als Menschen, zumindest meiner Libido nach zu urteilen.

“Mir geht’s gut,” sagte ich. Ich räusperte mich einmal und versuchte es erneut. “Wirklich.” Das war nicht gelogen. Der Raum hatte aufgehört sich zu drehen und mein vernebelter Verstand wurde zusehends klarer und nervöser. War einer dieser Typen mein Match? Ich war zu aufgeregt, um nachzufragen, aber Himmel, ich wollte noch nicht einmal daran denken. Nicht ernsthaft. Alle drei waren umwerfend und auf keinen Fall wollte ich vor die Wahl gestellt werden.

Der Riese machte auf der Stelle kehrt, als er meine Stimme hörte und blickte zu mir herunter. Dann ging er in die Hocke, eine absichtliche Geste, damit wir auf Augenhöhe waren.

“Ich bin Rager, einer deiner Partner.”

Er redete kein Englisch, aber ich konnte ihn verstehen. Merkwürdig. Aber klar doch. Mit den Fingern befühlte ich den Knubbel über meinem Ohr. Aufseherin Egara hatte mir erklärt, dass sie mich für den Transport bereit machen würden, inklusive NPU, einer neuralen Prozessionseinheit. Sie sagte, dabei handelte es sich um eine Art Dolmetschertechnik, die sich direkt ins Sprachzentrum in meinem Gehirn einhaken würde, damit ich alle Sprachen des Universums verstehen könne. Das Ganze erschien mir surreal, bis jetzt.

“Rager.” Der Name passte zu ihm. Seine Hände waren auf seine Oberschenkel gestützt—mächtige, kräftige Oberschenkel—und ich konnte ihre enorme Größe nicht übersehen. Ja, alles an ihm war groß. Ich riss die Augen auf. “Du bist mein Partner?”

Seine goldenen Augen dämpften sich und meine Nippel wurden augenblicklich hart. Ich verspürte mehr als nur reine Lust. Ich wusste nicht genau was, aber mein Körper reagierte auf ihn, als ob er mich gerade eine Stunde lang durchmassiert hatte. Wurde ich etwa schwach? Hier und jetzt? “Also, ähm. Wow. Freut mich, dich kennenzulernen.”

Ich streckte ihm die rechte Hand aus und er wirkte irritiert, dann aber reichte er mir seine sehr viel größere Hand. Er hielt meine Handfläche, die Fingerspitzen seiner anderen Hand strichen über meinen Arm, dann die Innenseite meines Handgelenks und ich biss meine Lippe, als die Hitze mich überkam. Nicht nur seinetwegen, sondern gleichermaßen von den anderen vier Händen, die mich weiterhin berührten und mir dabei halfen, aufrecht sitzen zu bleiben.

So verdammt heiß. Gott, mir blieb die Luft weg.

Ich wandte den Blick von ihm ab und konnte nicht anders als darauf zu hoffen, dass alles an ihm groß sein würde. Die Vorstellung bewirkte, dass ich mir erneut die Lippen leckte. Mein Partner? Er war umwerfend.

Er grinste und ich schwöre, ich konnte meine Eierstöcke spüren, wie sie vor Freude einen Hüpfer machten. Krass. Ich konnte es kaum fassen, dieser Typ war mein Partner? Derjenige, dem ich zugeteilt worden war? Zuvor, auf dem Untersuchungsstuhl, hatte ich diesen verdammt heißen Traum durchlebt. Einen Sextraum, in dem ich gefesselt und genommen wurde. Ja, genommen. Rau und heftig, lieblich und wild. Dinge, die ich nie getan hatte und Stellungen, die ich mir kaum ausgemalt hätte. Und es hatte sich so verdammt gut angefühlt. Tatsächlich war ich nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal gekommen, bevor Aufseherin Egara mich auf grausame Weise aufgeweckt hatte. Meine Muschi war dermaßen gierig und feucht gewesen, dass die Rückseite meines Untersuchungskittels ganz nass gewesen war.

Die letzten paar Monate in dieser beschissenen Gefängniszelle hatten nicht gerade dabei geholfen, meine Lust auf einen starken, ordentlichen Orgasmus zu dämpfen. Guten Sex hatte ich schon immer gemocht, oder zumindest war ich nie eine dieser Frauen gewesen, die sich nicht trauten ihrem Lover zu sagen, was sie wollten oder wie sie gerne angefasst wurden. Das Problem aber war, abgesehen davon, dass es im Frauengefängnis keine Männer gab, mit denen ich schlafen konnte, dass auch draußen viele Typen einfach nicht zuhören wollten.

Im Knast hatten mich auch ein paar Lesben angemacht und ich hatte zumindest mit dem Gedanken gespielt. Aber ernsthaft? Ich stand nun mal auf Männer. Ich liebte die Art, wie ihre Schultern sich beim Ficken über mir aufbäumten, ich liebte ihren Geruch, ihre Stärke. Ich liebte es, wenn ich mir an ihrer Seite klein und ausgeliefert vorkam. Nicht, dass ich das je einem Typen erzählt hätte, aber ich wusste es. Ich wollte einen Mann, einen dominanten, kommandostarken Lover mit einem großen, harten Schwanz und ausreichend Geduld, um mich zum Stöhnen zu bringen.

Wenn dieser heiße Alien meine Belohnung dafür war, das Gesetz zu brechen, dann hätte ich das schon vor Jahren machen sollen, anstatt mir von diesen verlogenen paar Arschlöchern meinen Code klauen zu lassen und mir beim Vorbeigehen auch noch an den Hintern grapschen zu lassen. Nicht alle waren dermaßen übel gewesen, aber Junge, es waren nur ein paar faule Äpfel nötig, um es allen anderen Mitarbeitern zu verderben. Besonders den Frauen. Zwei Jahre nach der Eröffnung war ich die einzige Frau, die übrig geblieben war.

Die Informationen, die ich weitergereicht hatte, hatten ihnen den Börsengang ruiniert und mich wegen Insidergeschäften in den Knast gebracht, aber das mir vollkommen egal. Sicher, ich hätte die zwei Jahre einfach absitzen und dann mein Leben weiterleben können. Aber dann … kam das hier dazwischen.

Ein Partner. Ein Neubeginn mit dem Programm für interstellare Bräute.

Die Vergangenheit existierte nicht mehr. Ich befand mich jetzt auf einem fremden Planeten, umgeben von heißen Typen. Wie sich herausgestellt hatte, würde ich einen normalen Typen von einem netten Planeten bekommen—einen Alien—der sich den Rest meines Lebens um mich kümmern würde. Von den Anzeigen und Werbespots des Bräute-Programms wusste ich, dass der Testvorgang mich mithilfe diverser Persönlichkeitstests und Analysen des Unterbewusstseins zu einem spezifischen Planeten zuordnen würde. Davon ausgehend würde man mir einen perfekten Partner finden. Aber ich hatte meine Zweifel, dieselben Zweifel, die mich plagten, seit ich mich für Sex zu interessieren begann. Vielleicht sogar schon früher, als ich mich danach sehnte, gefesselt zu werden und von einem dominanten Mann herumkommandiert zu werden, auch wenn ich diese Neigung damals noch nicht verstand.

Ich meine, welcher Typ von einem anderen Planeten würde schon in der Lage sein, meine schrägen sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen? Klar, ich war irgendwie anders gestrickt als andere Frauen. Ich wusste es seit meiner Highschool-Zeit, als ich nicht die schüchterne, zurückhaltende Jungfrau hergab—selbst als ich wirklich noch Jungfrau war. Mein Sextrieb war viel stärker als bei anderen Frauen. Ich war dreimal in einem Testtraum gekommen, was, Aufseherin Egara zufolge, nicht normal war. Was also war, wenn ich ein paar heiße Knöpfe besaß, die manche Männer noch nicht einmal versuchen wollten zu drücken? Was, wenn ich kaum Hemmungen hatte? Nicht selten hatte man mich als Schlampe, Freak oder Hure bezeichnet. Ich war zwar nichts Derartiges, aber die Beschimpfungen waren mir egal. Kein Mann hatte von mir mehr als eine schnelle Nummer gewollt, ein One-Night-Stand und niemals lief es besonders toll. Also hatte ich dem verdammten Planeten Lebewohl gesagt und war jetzt hier. Auf Viken.

Mit ihm.

“Rager,” ich wiederholte seinen Namen, während mein Blick seine vollen Lippen nachzeichnete und ich mir vorstellte, wie meine Finger durch sein Haar fuhren. Es war schwer zu sagen, wie groß genau er war, bestimmt aber würden ihm meine eins-siebzig nicht mal bis unters Kinn reichen.

Heiß. Einfach nur heiß.

Er nickte einmal, dann wandte er sich den anderen beiden zu. “Das ist Evon.”

Der stählerne Blonde nickte.

“Und Liam.” Das war der Schwarzhaarige mit den aufgewühlten blauen Augen.

Der Erstere sah aus wie ein knallharter Guerilla-Kämpfer von der Navy und der zweite ähnelte einem Piraten.

Die beiden Männer begrapschten mich weiterhin und noch immer beäugten sie mich wie Raubtiere, die eben ihre Beute geschnappt hatten. Es schien seltsam, dass die beiden mich anfassten, obwohl Rager mein Partner war.

“Sag uns, ob du verletzt bist.” Evon stellte keine Frage, er forderte einfach eine Auskunft und ich gehorchte ihm instinktiv; aus irgendeinem merkwürdigen Grund, den ich in diesem Moment nicht analysieren konnte, wollte ich es ihm recht machen.

“Mir geht’s gut,” sagte ich. “Ich möchte einfach nur aufs—”

Bevor ich den Satz zu Ende sprechen konnte, schaufelte mich Liam—der längliche, rabenschwarze Hüne—auf seine Arme.

“Aiii,” quietschte ich, als ich mit einer Hand seinen Bizeps umklammerte und mit der anderen Hand gegen seinen Torso drückte und fürchtete, dass er mich fallen lassen könnte. Gütiger Gott, der Mann war wohl aus Stahl. Heißem Stahl. Ich spürte seine sehnigen Muskeln, als sie sich gerippt und wohl definiert unter meinen Fingern anspannten. Nie und nimmer würde er mich fallen lassen. Verdammt, auf die Art, wie er mich fest hielt, war ich mir nicht ganz sicher, ob er mich je wieder runter lassen würde. Ich leckte mir die Lippen und musste mich fragen, wie all diese Pracht von einem Torso wohl nackt aussehen würde.

Vor mir stand jetzt der blonde Mann. Er war kurz geschoren und seine hellblauen Augen waren kalt wie Eis und fokussiert. Auf mich.

“Ich bin Evon. Dein anderer Partner.”

Meine Kinnlade klappte nach unten.

“Ich würde auch gerne hören, wie du meinen Namen sagst.”

“Evon. Mein anderer Partner?” fragte ich ungläubig. Hatte meine Stimme sich gerade überschlagen? Zum Glück hatte ich nicht auch noch—nicht—mit dem Typen, der mich wie ein Federgewicht in den Armen hielt geliebäugelt, während mein auserwählter Partner, also Rager, neben mir stand. Ich fand Männer zwar allgemein attraktiv, aber das war selbst für mich unterste Schublade. Ich war eine Ein-Mann-Frau. Ich mochte zwar Sex, aber ich war der Monogamie verschrieben. Ich war keine Fremdgeherin.

“Du hast drei Partner,” sprach Evon, als er seine Hand auf meine Hüfte legte und sanft zukniff. “Und ich möchte gerne wissen, wie du deinen Namen aussprichst.”

“Auf dem Protokoll steht: ‘Iiieh-zah-be -la’?” Rager hielt eine Art Tablet in der Hand und zog verwirrt die Augenbrauen zusammen. “Ich kenne diese Sprache nicht.”

“Bella. Mein Name ist Isabella Maria Santiago Martinez, aber meine Freunde nennen mich Bella.”

“Wir sind nicht deine Freunde.” Evon sprach erneut und streichelte mir mit der Hand über die Wange. “Wir sind deine Partner. Und du bist Bella. Unsere Bella.”

Ich blickte zu Liam auf und er schien Evons Worten komplett zuzustimmen. Er hatte dieses fantastisch lange Haar, wie bei einem Indianer, es war glatt und geschmeidig und wirkte im grellen Licht fast bläulich. Seine Augen waren einige Stufen dunkler als Evons und starrten mich an. Nein, sie starrten nicht. Sein Blick war dabei, sich in mich hineinzubohren. Als könne er viel mehr als nur mein Gesicht und das komische weiße Kleid, das ich anhatte sehen. Ich kam mir vor, als würde er mir in die Seele blicken und mich ausziehen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Als ob ich ihm gehören würde.

Fast panische rührte ich mich jetzt in seinen Armen, als Rager auf uns zu kam. Er hatte das Tablet irgendwo abgelegt und erneut waren alle drei dabei, mich zu umzingeln. Ich erwartete Zwietracht in seinem Blick. Da, wo ich herkam, würden sich drei enorme Kerle niemals eine Frau miteinander teilen. Ehrlich gesagt bezweifelte ich, dass sie dazu imstande waren. Was, wenn ich einen von ihnen den anderen vorziehen würde? Was, wenn ich mich verlieben würde und die anderen beiden eifersüchtig sein würden? Was, wenn sie mich wie ein Möbelstück weiterreichen würden und sie alle eine andere Partnerin, eine andere Frau irgendwo versteckt hatten?

“Heilige Scheiße,” nuschelte ich und wollte mich aus Liams Griff befreien. Ich steckte in Schwierigkeiten. “Drei? Von dreien war nie die Rede. Das muss ein Fehler sein. Das wird nie funktionieren.”

Liam schüttelte den Kopf, er zog mich enger an sich heran und sein Blick verdunkelte sich und ließ mich erzittern, und zwar nicht vor Hitze. Sein Blick schockierte mich und gleichzeitig bewirkte er, dass ich mich sicher fühlte. Es war ein Blick, der mir zu verstehen gab, dass er meinetwegen töten würde, mich beschützen würde. “Nein, es gibt keinen Fehler. Jetzt, wo du hier bist, werden wir dich nicht mehr gehen lassen.”

“Aber ich sollte mit nur einem Mann verpartnert werden, einem Alien, der ähm … perfekt zu mir passen sollte.” Ich konnte seinem Blick nicht länger standhalten, als ich mich aber von ihm abwandte, warteten bereits Evons gletscherblaue Augen auf mich.

Er blickte auf mich herab und seine helle Augenbraue flog nach oben. “Du wurdest genau den Partnern zugeteilt, die perfekt für dich sind.”

Rager grunzte zustimmend und lief in Richtung einer großen Schiebetür. Liam, der mich weiter in den Armen hielt, folgte ihm. Evon gesellte sich an unsere Seite. Ich versuchte, mich protestierend hin und her zu winden, aber Liam zuckte noch nicht einmal mit der Wimper und zog mich einfach noch fester an sich heran, bis ich es kapiert hatte.

Nein. Ich würde nicht auf eigenen Füßen stehen. Noch nicht.

Ich hätte mich zur Wehr setzen sollen, aber tief in meinem Inneren war gerade etwas aus einer Art Dornröschenschlaf erwacht und dieses böse, böse Mädchen wollte einfach wissen, wie es sich mit den drei heißesten Typen des Universums anfühlen würde. Ich wollte mich in ihrer Mitte wiederfinden und alles entgegennehmen, was sie mir zu bieten hatten … selbst, als ich mich fragen musste, wie viel das wohl sein würde.

Liam stolzierte weiter und er schien dabei nicht genau zu wissen, wohin die Reise ging. Der Flur war gerade und Rager führte uns an … irgendwo hin. Liams tiefe Stimme dröhnte durch meinen Körper und ich machte es mir in seinen Armen bequem, zufrieden. “Du hast drei Partner, Bella. Rager, Evon, mich. Wir wurden getestet und jeder von uns wurde dir zugeteilt. Für uns bist du der Alien und du bist perfekt.”

Er blieb eisern—anstatt einfach nur irgendwelchen Mist runterzuspulen, den ich seiner Meinung nach hören wollte—und genau deswegen liebte ich seine Worte. Sie klangen so süß in meinen Ohren, wie ein Sonett von Shakespeare, aber auch ein bisschen lächerlich.

“Ihr kennt mich noch nicht einmal,” entgegnete ich. “Glaub mir, ich bin bei weitem nicht perfekt.”

Evon lief neben uns den geräumigen Flur entlang. “Wir kennen dich nicht und du kennst uns auch nicht. Stimmt. Aber der Test ändert alles. Selbst bevor ich deinen Namen kannte, wusste ich bereits, dass du uns alle drei attraktiv finden würdest und dass eine Muschi vor lauter Willkommenssäften ganz feucht sein würde, obwohl wir uns zum allerersten Mal sehen.”

Seine unverschämten Worte hätten mich anwidern sollen. Wenn irgendein Typ in einer Kneipe sich so an mich herangemacht hätte und verwegen und arrogant genug gewesen wäre, um mir zu sagen, dass meine Muschi bei seinem bloßen Anblick feucht werden würde, dann hätte ich ihm in die Eier getreten.

Aber Evon lag richtig, meine Muschi war nass. Ich fühlte mich zu allen dreien hingezogen. Augenblicklich. Konnten sie etwa meine Erregung riechen? Gab es an der Rückseite meines einfachen, nachthemdartigen Kleides etwa einen nassen Fleck? Ich wusste, dass ich keine Unterwäsche anhatte. Den glatten, seidigen Stoff an meinem nackten Arsch konnte ich nämlich nur allzu gut spüren.

“Lass dich von seinen frechen Sprüchen nicht verärgern,” Liam wollte mich beschwichtigen. “Evon war zwar nicht besonders feinfühlig, aber du musst zugeben, dass dir seine Aufrichtigkeit gefallen hat. Ich werde dir dieselbe Aufrichtigkeit schenken. Wir mögen deine irdischen Sinne angesprochen haben, du aber hast uns komplett umgehauen. Spürst du nicht, wie mein harter Schwanz gegen deine Hüfte drückt?”

Ich schnappte nach Luft und konzentrierte mich auf Liams Körper. Er hielt mich fest an sich gepresst. Wie ein Burgfräulein in Nöten hatte er mich aufgegabelt und ich spürte ein hartes Rohr, das gegen meine Hüfte presste. Ich hatte nicht einmal gedacht, dass es sich dabei um seinen Schwanz handelte. Ich hatte überhaupt nichts gedacht, denn ich hatte mich ganz auf ihre Worte konzentriert. Aber jetzt? Scheiße, es fühlte sich eher an wie eine Knarre oder so. Nicht wie ein Schwanz.

“Wohin bringt ihr mich?” fragte ich.

“Ihr habt sie eingeschüchtert,” sprach Rager und warf mir über die Schulter einen eindeutigen Blick zu, dann wedelte er mit der Hand neben einer Tür hin und her und die Tür öffnete sich geräuschlos. Er ging hinein und wir folgten ihm. Nicht, dass ich irgendwie die Wahl gehabt hätte, als Liam mich weiter fest hielt.

Ragers Wortwahl entlockte mir ein Grinsen. Ich war nicht schüchtern. Wenn überhaupt, dann war ich wohl zu forsch.

Sie brachten mich in ein großes Zimmer, das wie eine luxuriöse Hotelsuite aussah, mit Wohnbereich, Tisch, dunkelgrünen Sofas und Stühlen, deren Bezug wie reine Seide aussah, sowie einem Schlafzimmer, dessen Bett genug Platz für eine ganze Fußballmannschaft bot.

Oder für mich und diese drei massiven Aliens.

“Oh Gott.” Jetzt gleich? Wir würden das jetzt sofort durchziehen? Rein hier, nackig machen und ab in die Waagerechte, auf diesem enormen Bett? Sicher, technisch betrachtet und nach dem, was sie mir eben erzählt hatten, war ich jetzt ihre Frau, und sie gehörten mir. Also war es ganz legal. Oder?

Nicht, dass ich einen Ring am Finger stecken haben musste, um es mit jemandem zu treiben, aber das hier? Mit allen dreien? Die bloße Vorstellung war aufregend und beängstigend zugleich. Ich wollte sie und allein schon das war krank. Aber ich war gleichzeitig nervös. Dass sie mir gehörten beruhigte mich etwas. Dass ich ihnen gehörte.

Aber gehörten sie denn tatsächlich zu mir? Wie sollte eine einzelne Frau es schaffen, drei heiße Aliens zu befriedigen? Im Ernst. Sie waren wie Sex-am-Stiel und ich war, nun, einfach nur ich.

“Seid ihr Jungs euch sicher? Dass ihr mich wollt? Weil, Aufseherin Egara hat mir gesagt, dass Partner niemals fremdgehen. Aber ich kann nicht nachvollziehen, wie ihr alle drei mit mir allein glücklich werden sollt.”

“Wir werden es dir zeigen.” Liams Stimme klang jetzt tiefer und die Hitze seines Körpers fühlte sich fast schon wie ein Schweißbrenner an. Evon blickte mir tief in die Augen, als er die Worte vernahm und er ließ sich Zeit, mich gründlich zu mustern, sein Blick verweilte an allen Stellen, an denen ich von ihm berührt werden wollte.

Meine Muschi zog sich zusammen und meine Nippel stellten sich zu harten, heißen Spitzen auf. Mein Herz raste wie wild, aber mein Kopf? Oh Mann, die Gedanken, die da oben nur so herumschwirrten waren ein einziges Chaos.

Wollte ich sie? Ja. Ja verdammt. Durfte ich das? Nein. Nicht drei Typen auf einmal.

Ganz, ganz, ganz schlecht. Dafür würde ich in die Hölle kommen. Vorausgesetzt, auf diesem Planeten hatten sie auch eine Hölle.

Und all das hätte mich eventuell auch umgestimmt, hätte ich in der Tat auch an die Hölle geglaubt. Was nicht mein Fall war. Was blieb war…pure Lust. Sechs Monate lang nichts als graue Gefängniswände, die hässliche Sträflingsuniform und andere Frauen, die mich davon überzeugen wollten, dass ich nicht länger auf Männer stand.

Falsch. Dermaßen falsch.

Einen Moment lang konnte ich mich umblicken, aber sobald ich mich einigermaßen beruhigt hatte, beugte Liam sich vor und verpasste mir mitten auf den Scheitel einen Kuss. Rager trat an mich heran, sodass er mir direkt gegenüber stand und strich mit dem Finger über meine Wange. Evon gesellte sich neben ihn und wieder war ich von drei gigantischen Männern umgeben.

“Keine Angst, Liebes. Wir werden uns gleich um dich kümmern.”

Ich schloss die Augen, als sechs Hände begannen, ehrfürchtig meinen Körper zu befühlen. Ich entspannte mich in Liams Griff und wehrte mich nicht, als er zum Bett ging und mich dort absetzte, sodass ich auf der weichen Oberfläche kniete. Er ließ mich los und ich öffnete die Augen. Überrascht stellte ich fest, dass Rager selbst jetzt fast so groß war wie ich. Die anderen beiden waren einen Kopf kürzer, aber immer noch riesig, mindestens zwei Meter groß.

Auf Viken wussten sie wohl, wie man riesige Kerle heranzüchtete.

“Ihr alle gehört mir? Ihr alle drei? Und ihr wollt das hier wirklich? Ihr wollt mich wirklich miteinander teilen?” Ich musste ganz sicher gehen, bevor ich mich in diese Sache stürzte. “Seid ihr sicher, dass hier kein Versehen vorliegt?”

Evon trat hervor, sodass er mir direkt gegenüber stand und seine Augen, die zuvor eiskalt gewesen waren, glühten jetzt mit gierigem, blauen Feuer. “Zieh dein Kleid aus, Liebes. Wir wollen sehen, was uns gehört.”

Ah, okay. Also kein Versehen.

Diese Stimme. Gott. Ich blickte ihm in die Augen und hob meine Hände an den Nacken, um den Haken zu öffnen, der dort gegen meine Haut presste.

Der weiche Stoff fiel mit einem langsamen Rutsch an mir hinunter, wie Zuckerguss, der in der Mittagssonne zerschmolz und gab schließlich preis, was darunter lag.

“Du gehörst mir.” Auf Evons Kundgebung folgte die sengende Hitze seiner Hand auf meiner Hüfte. “Nimm die Arme über den Kopf und halt sie oben, Liebes.”

Wieder tat ich, wie er mir befahl—obwohl ich ihn erst seit ein paar Minuten kannte—und meine vollen Brüste sprangen stolz nach vorne. Ich hatte keine Modelfigur, ich war eher Couchpotato als Marathonläufer, besonders nach den sechs Monaten im Knast, aber durch die Art, wie sein Blick sich vor Lust verdunkelte fühlte ich mich wie eine Göttin, eine mächtige, begehrenswerte Herrscherin über das männliche Geschlecht.

Über diese Männer hier.

“Ist sie nicht perfekt?” fragte er die anderen.

Liam und Rager nickten zustimmend, als Evon die beiden heranwinkte.

“Küss sie, Rager. Überall, genau wie du es willst. Steck deinen Schwanz in ihren heißen Mund. Liam, ihr Arsch gehört dir. Stell sicher, dass sie auch bereit ist.”

“Ähm—” brabbelte ich und bekam kein einziges Wort heraus. Mich überall küssen? Mein Arsch gehörte Liam? “Äh …”

“Verfickt nochmal, Evon. Ich wusste, dass du uns herumkommandieren würdest,” klagte Liam, aber gleichzeitig grinste er, als er mich zur Seite drehte, meine Handgelenke packte und sie nach unten senkte, um sie hinter meinem Rücken zusammen zu halten.

Ich wurde festgehalten, keuchte und wusste, ein gutes Mädchen würde ihnen sagen, dass sie aufhören sollten. Ich sollte mehr Fragen stellen. Sollte die Sache langsam angehen und sie kennenlernen, bevor wir hier eine totale Orgie veranstalten würden. Aber nein, eine Orgie würde bedeuten, dass es jeder mit jedem treiben würde. Evon zufolge würden allerdings nur sie Sex mit mir haben.

Als Evons Hände meine nackten Brüste befühlten und Liams entschlossener Griff mich daran erinnerte, dass ich jetzt ihnen gehörte, dass sie mich erobern, mich ficken konnten, riss diese Gewissheit alle Dämme in mir ein und rohe Lust flutete jede einzelne Zelle meines Körpers. Ich stöhnte. Gott, ich konnte es nicht unterdrücken. War es so einfach? Würden sie mir genau das geben, was ich brauchte, selbst wenn ich nicht mehr genau sagen konnte, was das war?

Liam stieg hinter mir aufs Bett und strich mit seiner freien Hand mein Haar beiseite, um meinen Nacken zu küssen. Er stieß meine Beine auseinander und ich plumpste nach hinten, auf ihn drauf. Ich war ihm komplett ausgeliefert, als Rager sich nach vorne beugte und anfing meine Muschi zu lecken und sich dabei besonders meiner harten Knospe widmete.

Und plötzlich waren alle Gedanken an irdische Moralvorstellungen wie verflogen. Zum Teufel damit.

Wie es aussah, wurde ich gerade erobert und ich hatte nicht die geringste Absicht, irgendetwas dagegen zu unternehmen.

3


Evon, Planet Viken, Nördliche Aufstellung, Privatquartiere

Unsere Partnerin war atemberaubend. Und sie reagierte. Rager hatte den Kopf zwischen ihre Schenkel geklemmt und sie keuchte nur so vor Lust und ihre Nippel wurden unter meinen Handflächen steif.

Götter, es war unglaublich. Diese Frau war durchs halbe Universum gereist und sie war absolut perfekt für uns. Ich hatte an der Verpartnerung, den Tetsts gezweifelt, aber jetzt nicht mehr. Ich wusste nichts über den Planeten Erde, ob ihre Größe dort normal war, aber für mich war sie klein. Sie war mindestens einen Kopf kleiner als wir und es würde ein Leichtes sein, sie zu überwältigen. Oder ihr sogar weh zu tun. Ihr Körper war üppig und kurvenreich und unter ihrer zarten Haut zeichneten sich geschmeidige Muskeln ab. Sie würde überall gleichermaßen zart sein, da war ich sicher.

Und diese Markierungen, diese bunten Zeichnungen auf ihrem Arm und an einer Hüfte; ich konnte nicht anders, als die grazilen Blütenblätter einer Blume zu berühren, oder den geschwungenen Flügelrand einer fliegenden Kreatur. Rager ließ kurz von ihr ab und sie wimmerte, er wischte sich mit dem Handrücken über den Mund und blickte zu mir. Bella schnappte nach Luft, als meine Fingerspitze sachte die Muster nachzeichnete. Rote, blaue, schwarze und grüne Wirbel. Ein geflügeltes Tier von der Erde, Reben, Blumen. Ein Name? Ich drückte fester zu, um zu sehen, ob die Zeichnungen abfärben würden, aber nein.

“Ein Tattoo,” sprach sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. “Das ist Tinte, unter meiner Haut.”

Liam und Rager starrten ebenfalls auf die Bilder. Fasziniert.

“Bei uns gibt es kein … Tattoo. Ich weiß von anderen Planeten, wo sie ihre Körper verzieren, aber nicht mit Farben oder Mustern wie diesen.” Mein Blick wanderte von der Markierung über ihrer Hüfte zu ihren dunklen Augen. “Was für ein Tier ist das?”

Sie biss ihre Lippe und in diesem Moment erkannte ich, dass sie meine noch so leichten Berührungen genoss, während ich mit dem Finger über ihren Körper glitt. Selbst die kleinsten Gesten gefielen ihr und sie war noch nicht einmal der Macht des Samens erlegen. Nach der Art, wie sie die Hüften verlagerte hatte Rager hervorragende Arbeit geleistet und sie angetörnt, ja sogar notgeil gemacht. Sein Mund glitzerte immer noch mit ihren Säften und ich konnte sehen, dass ihre Schenkel ganz nass waren.

“Ein Schmetterling.”

Rager sprach ihr das Wort nach, während er sich vorbeugte und das Bild auf ihrer Haut küsste. Als sie diesmal nach Luft schnappte, beobachtete ich, wie sich ihre Brüste hoben. Ich hatte sie in den Händen gehalten, sie waren schwer und üppig, aber ein einfaches Tattoo hatte mich ohne weiteres hypnotisiert.

“Liebes, du hast mich abgelenkt.”

Sie zog eine Augenbraue hoch, als ob sie sich wundern musste, wie sie so etwas nur fertiggebracht hatte.

“Ich gebe gerne Befehle,” fügte ich hinzu.

Liam lächelte, als er das hörte, als ob diese vier Worte viel zu bescheiden ausdrückten, wie gerne ich das Sagen hatte. Nicht nur ich war so drauf. Alle Männer im Sektor 2 forderten von ihren Partnerinnen die totale Unterwerfung. Es lag mir im Blut. Und der Test war der Beweis dafür, dass Bella sich jemandem unterwerfen musste.

“Gefällt es dir, wenn Liam deine Hände festhält?”

Ich beobachtete, wie ihre Arme zuckten, als sie den Griff an ihren Handgelenken testete und sah, wie sich ihre Pupillen weiteten, als ihr klar wurde, dass sie nicht entkommen würde. Wir würden sie natürlich freilassen, sollte sie Angst bekommen, aber ihr Blick verriet mir keine Angst. Nein, ganz im Gegenteil.

“Ich sehe, dass es dir gefällt. Wir werden dich nehmen, dich ans Äußerste treiben, dich kommen lassen. Mit drei Partnern wirst du ziemlich viele Bedürfnisse befriedigen müssen, befriedigen wollen.”

“Woher willst du das wissen?”

“Weil wir deine Partner sind,” sprach Liam und küsste ihren Nacken. Er war der glückliche Bastard, der sie in den Armen halten durfte, ihren schlanken Nacken und ihre nackte Haut spüren durfte.

“Du bist uns zugeteilt worden. Deine Bedürfnisse passen zu den Unseren. Wie ein Puzzle, das schließlich zusammengeführt wird. Ich liebe Macht und dir gefällt es dominiert zu werden.”

Es stimmte. Ihre Atmung war angestrengt und ich konnte nicht länger übersehen, wie ihre tropfenförmigen Brüste sich in meine Richtung schoben. Ihre Nippel, die zuvor wie breite, braune Knöpfe aussahen, hatten sich zu engen Knospen zugespitzt und ihre Vorhöfe waren jetzt ein paar kräftige, weite Scheiben, die auf ihren vollen Brüsten lagen. Ich legte mein Knie aufs Bett, beugte mich nach vorne und nahm ihren Nippel in den Mund. Die harte Spitze drückte gegen meine Zunge und meinen Gaumen. Ihre Haut war warm, ihr Geschmack süßlich und mein Mund wurde wässrig. Sie zuckte, dann hielt sie inne. Sie wusste, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als unsere Zuwendungen anzunehmen.

Rager gesellte sich an meine Seite und nahm ihren anderen Nippel in den Mund. Wir beide saugten und leckten sie, während Liam weiter zu ihr sprach.

“Siehst du, mit drei Partnern, drei Liebhabern ist es besser als mit einem. Wir werden deinem Körper alle Wonne entlocken und dir genau das geben, was du brauchst.”

“Oh Gott,” hauchte sie und ich konnte spüren, wie sie erschauderte.

“Evon mag zwar die totale Unterwerfung verlangen, aber du wirst sie ihm freiwillig geben. Siehst du? Ich halte deine Handgelenke gar nicht mehr fest und trotzdem hältst du sie weiter hinter deinem Rücken.”

Ich hatte nicht mitbekommen, wie er sie losgelassen hatte und mein Schwanz pochte und pulsierte nur so, als mir klar wurde, dass unsere Worte sie ebenso fesselten.

“Du willst unsere Münder auf deinen Titten spüren, eine Hand an deiner Muschi,” Liam sprach weiter.

Daraufhin entwich ihr ein Schrei und ich wusste, dass Liams Hand sie berührt hatte. Von hinten hatte er ihr zwischen die Beine gefasst. Ich blickte kurz nach unten und sah, wie seine Fingerspitze über ihren Kitzler kreiste. Ihre Muschi war glatt rasiert, ich konnte ihr rosa Fleisch sehen und ihre kleine Knospe, wie sie unter seiner Berührung anschwoll und unter ihrem Häubchen hervorkam.

Ich warf Liam einen Blick zu. Auch ohne Worte war klar, dass ich jetzt an der Reihe war. Ich legte meine Hand auf Liams und ebenfalls auf ihre Muschi. Seine Hand glitt zurück und jetzt war ich dabei, ihr heißes, feuchtes Fleisch zu befühlen.

“Fass deine Ellebogen,” sprach ich. Ihre dunklen Augen trafen die Meinen, aber sie waren nicht vor Verlangen vernebelt. Ihre Schultern bewegten sich und ich sah, wie sie die Arme beugte und hinter ihrem Rücken verschränkte. Die Bewegung ließ sie die Brüste noch weiter durchdrücken, ein Festmahl für Rager. “Gutes Mädchen. Jetzt kann Liam mit deinem Arsch spielen. Das macht er am liebsten.”

Sie riss die Augen auf und ihr Mund stand offen, als Liam mit einer Hand ihren Arsch packte, ihre Pobacken auseinanderzog und sich an ihr zu schaffen machte. Seine Finger mussten von ihren Säften ganz glitschig sein—meine waren klitschnass—, als er begann mit ihrem Arsch zu spielen.

“Hier schon mal gefickt worden?” wollte Liam von ihr wissen, während er sich nach vorne beugte und an ihrer Schulter knabberte.

Sie schüttelte den Kopf, was mich überraschte. Liams Augen aber leuchteten auf, als hätte man ihm eben das schönste Geschenk der ganzen Welt gemacht.

“Ich … ich hab’ herumgespielt,” gestand sie. “Toys, aber sonst nichts.”

“Dann werde ich der Erste sein,” versicherte er ihr.

Ich beobachtete, wie ihre Augen vor Sorge größer wurden und obwohl Liam es nicht sehen konnte, spürte er es doch. “Nicht jetzt. Später. Zuerst werden wir spielen. Wir werden jeden Zentimeter deines Körpers erkunden und dich zum Höhepunkt bringen. Erst, wenn du darum bettelst werden wir deine Muschi ficken. Und später, wenn dein Arsch richtig vorbereitet wurde, werde ich dich dort ebenfalls ficken.”

“Ihr seid immer noch angezogen,” sprach sie und warf mir und Rager einen kurzen Blick zu. Der war weiter damit beschäftigt, an ihren Nippeln zu saugen und wechselte dabei vom einem zum anderen, als ob er unsicher war, welcher von ihnen die meiste Aufmerksamkeit brauchte. Er war der Geduldigere unter uns und glücklich, wenn er den Körper unserer Partnerin stundenlang auskosten konnte. Ohne Zweifel würden seine Zuwendungen sie zum Orgasmus bringen, wenn ich ihm ausreichend Zeit dafür lassen würde.

Grinsend blickte er auf. “Du willst uns sehen?”

Sie nickte.

Rager und ich stellten uns vor ihr hin und Liam kletterte vom Bett herunter, damit wir alle nebeneinander standen. Dann zogen wir unsere Uniformen aus. Bis auf die Farbe waren sie identisch. Meine war schwarz, Liams braun und Ragers war stahlgrau, entsprechend unserer Heimatsektoren. Ich beobachtete, wie sie uns in sich aufnahm und kaum wusste, wohin sie zuerst blicken sollte. Wir waren zwar ähnlich groß, sonst aber waren wir vollkommen verschieden. Ich war hellhäutig, Liam war dunkel. Rager war kräftiger und schwerer.

Als unsere Kleider auf dem Boden verstreut lagen, packte ich meinen Schaft und begann, mein Verlangen nach ihr zu lindern. Von ihrem Anblick allein, also auf den Knien hockend, mit gespreizten Beinen und einladender Muschi, hätte ich kommen können. Ihre Nippel waren von Ragers Mund ganz nass und hart, ihre Hände weiter hinter ihrem Rücken verschränkt.

“Sie ist einfach perfekt,” murmelte Rager. Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, dass auch er dabei war, seinen Schwanz zu streicheln.

Sie starrte auf meinen Schwanz und leckte sich die Lippen, dann wanderte ihr Blick auf Ragers, dann auf Liams.

“Gefällt dir, was du siehst?” fragte Liam.

Sie nickte, wie gelähmt.

Ein Tropfen Vorsaft sickerte aus meiner Spitze heraus und ich rieb mit dem Daumen über meine Eichel. “Du bist mit drei Kriegern verpartnert worden, aber wir sind auch Viken.” Ich ließ meinen Schwanz los und er federte gegen meinen Bauch, dann trat ich näher und wischte meinen feuchten Daumen über einen ihrer Nippel, ich schmierte sie mit meinem Vorsaft ein. Dann wartete ich einfach.

Sie senkte den Kopf, um zu sehen, was ich da veranstaltete. Es war eine einfache Geste, die ihr vielleicht merkwürdig vorkam. Als sie wieder aufblickte, riss sie die Augen auf und ihr Mund stand offen. Ihre klaren, dunkelbraunen Pupillen waren jetzt wie beschlagen. Ihre Nippel wurden sofort wieder weich und sie plumpste zurück auf ihre Fersen.

“Oh Gott,” flüsterte sie, als ein Schauer durch sie hindurch jagte.

Rager folgte meinem Beispiel, er glitt mit dem Finger über ihre Brust und bedeckte sie mit einem Tropfen seines eigenen Vorsafts. Sie ließ die Arme hängen und schloss die Augen.

“Was … was ist das?” fragte sie. “Was geschieht mit mir?”

Als letztes schmierte Liam sie mit seinem Saft ein, er trat an sie heran und strich mit dem Daumen über ihre Unterlippe. Ihre rosa Zunge schnellte hervor und kostete ihn.

Plötzlich riss sie die Augen auf, ihr Körper zuckte und versteifte sich, dann fing sie an zu stöhnen.

“Verdammt,” ich keuchte und sah ihr beim Kommen zu. Heftig. Wir rührten sie nicht einmal an. Sie verlagerte die Hüften, als würde sie nach einem Schwanz suchen, den sie reiten konnte. Ihre Brüste hüpften und wackelten und von den Wangen bis zum Hals wurde sie ganz rot im Gesicht. Sie warf den Kopf in den Nacken und ihr langes Haar fiel über ihren Rücken.

Ich blickte kurz zu Rager, der hielt jetzt wieder seinen Schwanz fest und drückte ihn fest an der Wurzel zusammen, um seinen eigenen Orgasmus hinauszuzögern. Bella fiel unterdessen aufs Bett zurück, ihr Kopf landete auf dem Kopfkissen und sie starrte außer Atem zu uns auf. Ihre Augen waren jetzt mit Lust überzogen und sanfter als zuvor. Akzeptierend. Und genau so wollte ich sie auch behalten, kurz vor der Schwelle, bedürftig, außer sich. Das würde nicht schwierig werden.

Rager konnte nicht mehr warten. Er kletterte aufs Bett, packte ihre Fußgelenke und drückte sie weit auseinander. Ich konnte ihre Muschi sehen, dick angeschwollen und feucht, bis Rager den Kopf senkte und sie verschlang. Erneut fing sie an zu stöhnen, sie drückte den Rücken durch und warf den Kopf nach hinten. Vorher hatte er sie nur kurz kosten dürfen und jetzt war er bereit für das volle Festmahl.

Liam begab sich zum anderen Ende des Betts und setzte sich neben sie. Ich trat an sie heran und kniete mich auf den Boden, damit ich ihr ins Ohr flüstern konnte. Ich atmete ihren Duft ein. Er war beinahe blumig, gemischt mit Schweiß und ihrer herben Erregung. Das mächtigste Aphrodisiakum überhaupt. Mein Schwanz presste gegen das Bett und sehnte sich nach ihr.

“Was eben passiert ist? Wie du gekommen bist, einfach so? Die Macht des Samens. Heftig, oder? Das Verlangen nach deinen Partnern strömt jetzt in deinen Adern. Du bist allein vom Kontakt mit unserem Samen gekommen, was ziemlich selten ist. Und da du allein von unserem Samen kommen kannst, Liebes, stell dir vor wie es sich anfühlen wird, sobald wir dich anfassen, unsere Schwänze in dir vergraben, wenn wir dich füllen. Wie es sich anfühlen wird, wenn wir dich schließlich offiziell für uns beanspruchen werden und dich alle drei gleichzeitig ficken werden.”

Sie stöhnte unter Ragers Zungenkünsten und ihre Hüften buckelten nur so. Rager hob den Kopf gerade lange genug, um drei Worte hervorzubringen.

“Haltet sie offen.”

Liam und ich gehorchten aufs Wort, jeder von uns legte ihr eine Hand aufs Knie, um ihre Schenkel nach oben und an ihre Brust zu ziehen. Ihre Beine waren breit gespreizt und ihre feuchte, rosa Muschi nach oben geneigt, damit Rager leichter an sie herankam. Liam wandte sich wieder ihrem Nippel zu und sie drückte den Rücken durch, um sich zu seinem Mund hin nach oben zu schieben. Sie legte die Hände an seinen Kopf und begann, ihre Finger in seinem langen, schwarzen Haar zu vergraben, sie wollte ihn festhalten, aber das würde ich nicht durchgehen lassen. Sie hatte hier nichts zu sagen. Nur ich durfte das.

Sie würde sich mit dem begnügen, was wir ihr bieten würden und keine Forderungen stellen. Wir würden sie zum Stöhnen bringen, ihr unvorstellbares Vergnügen bereiten. Wir würden ihren Körper erobern … unseren Vorstellungen entsprechend.

Mit meiner freien Hand packte ich ihre Handgelenke und hob sie über ihren Kopf. Zufrieden beobachtete ich, wie ihre Augen vor Verlangen aufflackerten und sie sich stöhnend hin und her wand, aber Liam und ich hielten sie weiter fest, als ihr Atem immer schneller wurde und sie hingebungsvoll die Augen schloss. Sie konnte sich nicht rühren. Konnte nichts ausrichten, als sich Ragers Zunge zu ergeben.

Grinsend tauchte Rager wieder nach unten und ich beobachtete gebannt, wie er langsam seine Zunge in ihre nasse Muschi einführte und sie mit dem Mund fickte, während seine Finger ihren Kitzler bearbeiteten.

“Rager, gib ihr mehr Samen. Reib deinen Vorsaft über ihren Kitzler.”

“Oh Gott.” Bella öffnete die Augen und blickte zu mir.

“Küss mich,” hauchte sie. “Bitte.”

Ihre Bitte ließ mein Herz höher schlagen und ich legte meine Lippen auf ihre, während meine Arme sie weiter an Ort und Stelle fixierten, damit Rager sie oral bearbeiten konnte. Sein lustvolles Stöhnen wandelte sich in ein bedrohliches Knurren und er war kurz davor, die Beherrschung zu verlieren. Ich war dabei ihn und uns alle ans Äußerste zu treiben und ich genoss die rasiermesserscharfe Grenze, jene schmale Linie der Selbstbeherrschung, ohne die wir alle gleich durchgehen würden. Meine Lippen schwebten über ihren und ich gab einen weiteren Befehl. “Du kommst kreuz und quer auf Ragers Fresse und dann ficken wir dich.”

Vielleicht waren es meine Worte, oder Ragers Zuwendungen, aber als ich ihren Mund nahm, musste sie augenblicklich kommen und ich verschluckte ihre wilden Lustschreie. Sie schmeckte zart und unbeschwert, wie Blüten und Kandiszucker.

Das hier gehörte mir.

Der Gedanke war primitiv, ich konnte ihn aber nicht zurückdrängen, als ich in sie hineinstieß und die lieblichen Untiefen ihres Mundes eroberte. Sie gehörte voll und ganz mir, zusammen mit Rager und Liam. Das hier war jetzt meine Familie. Ich würde sie beherrschen, befehlen und verwöhnen.

Sie winselte und öffnete sich mir, als sie kommen musste. Ihr Orgasmus war nicht heftig und grell, sondern milde; ihr Körper erschlaffte und sie bekam überall Gänsehaut, während sie beglückt wimmerte und die sanften Wogen der Wonne ausritt.

Rager hob den Kopf, hielt dabei aber ihre Füße fest und zog. Ich ließ sie wieder los, damit Rager sie so positionieren konnte, wie er es wünschte. Mühelos glitt sie vom Bett, sodass ihr Arsch auf der Bettkante saß und ihre Waden auf Ragers Schultern ruhten. Er stand auf und ihre Beine rutschten abwärts, bis er ihre Knöchel packte und sie auf Höhe seiner Schultern hielt. Ihre Muschi lag jetzt nicht mehr auf der Matratze, sondern war perfekt auf seinen Schwanz ausgerichtet. “Ich darf als Erster ran.”

Als ich sie anblickte, starrte sie mit vollkommenster Untergebenheit zu mir auf. Was immer ich sagte, was immer ich wollte, ich würde es bekommen.

Diese Gewissheit machte mich dermaßen hart, ich zuckte vor Schmerz, als mein Schwanz vor Freude zuckte. Rager war mehr Bestie als wir anderen beiden, aber seine Geschmacksknospen waren vorerst befriedigt worden. Er würde warten. Liam war es, der jetzt kurz vorm Kollaps stand, aber seine Erlösung würde sich umso köstlicher anfühlen, wenn er jetzt noch ein bisschen warten müsste. Genau wie ich mich um meine Partnerin kümmern würde, musste ich zudem sicher stellen, dass meine Waffenbrüder hier voll auf ihre Kosten kamen. Ich besaß mehr Willensstärke als die anderen, hatte das versauteste Gemüt. Ich würde warten, auch wenn mein Schwanz damit nicht einverstanden war.

“Fick sie, Rager. Fick sie und füll sie mit deinem Samen.”

Ihre Knöchel lagen auf seinen Schultern und sein nässender Schwanz war perfekt in Position.

Er blickte zu mir und ich nickte. “Stopp, Rager. Warte, damit ich ihre Muschi spreizen kann, dann musst du sie langsam ficken. Ich will sehen, wie sie dich in ihre Tiefen nimmt, ich will ihr Gesicht sehen, während du sie ausfüllst.”

Rager stöhnte, als er Liam zusah, wie der an ihren prächtigen Titten nuckelte.

Ich legte meine Hand auf ihre dicken Schamlippen und mein Kiefer verspannte sich, als ihre nasse Hitze meine Finger umhüllte. Götter, sie war einfach perfekt. Ich blickte ihr in die Augen und packte ihr langes schwarzes Haar, damit ich ihr Gesicht zu mir wenden konnte. “Liebes, sieh mich an wenn er dich fickt. Schau mir in die Augen. Ohne wegzuschauen.”

Sie blinzelte und ich wusste, dass sie verstanden hatte, denn sie blickte mir fest in die Augen, beinahe besinnungslos aber voller Vertrauen und Verlangen. Ich wollte mehr, in diesem Moment wurde mir klar, dass ich mehr sehen musste. Zärtlichkeit? Zuneigung? Liebe? Emotionen, die wir uns erst noch verdienen mussten. Es war zu früh. Aber das würden wir. Ich war fest entschlossen. Sie würde uns lieben. Sie musste einfach. Wir brauchten sie sehr viel stärker, als sie uns brauchte. Sie war der einzige Lichtblick in unserer trostlosen Existenz. Sie gehörte uns.

“Du bist wunderschön, Bella.” Während ich sprach, spreizte ich mit der anderen Hand ihre Schamlippen auseinander und hielt sie geöffnet, ich entblößte ihre leere Mitte, machte sie für Ragers Schwanz bereit. Sie keuchte und wölbte sich vom Bett empor, sie positionierte sich, damit er sie füllen würde, aber das würde ich nicht durchgehen lassen. Sie hatte hier nichts zu melden und schon bald würde sie das auch verstehen. “Liam, halt sie fest.”

Liams Arm glitt über ihre Taille und presste ihre Hüften und ihren Oberkörper zurück aufs Bett. Sie stöhnte und ihre Muschi zog sich so heftig zusammen, ich konnte es in meinen Fingerspitzen fühlen. Ich blickte sie an, wartete einen Moment lang, um sicher zu gehen, dass sie ganz bei der Sache war, dass sie das hier wollte. Ja, sie wollte alles, was wir ihr anboten. Sie nahm alles an. “Jetzt, Rager. Sachte.”

Langsam und Zentimeter für Zentimeter glitt er in sie hinein. Sie wollte sich aufbäumen und mehr von ihm nehmen, aber mit dem Ballen über ihrem Kitzler und meiner Faust in ihrem Schopf drückte ich sie nach unten.

“Oh Gott, oh Gott, oh Gott!” Sie ächzte vor Lust, blickte mir aber in die Augen, wie ich es ihr befohlen hatte. Liam saugte immer eindringlicher an ihren Brüsten und wie eine Maschine bewegte er dabei den Kopf auf und ab, er zog und zerrte an ihrem Nippel, während Rager immer tiefer in sie eindrang und schließlich bis zu den Eiern in ihr vergraben war.

“Halt still, Rager. Nicht bewegen. Sie soll von ganz alleine kommen.” Meine Hand wanderte nach oben, bis meine Fingerspitzen auf ihrem Kitzler saßen und ich zwickte, zog und zerrte an ihrer Knospe. Erst zitterte sie, dann erbebte ihr gesamter Körper, bis sie unter Muskelkrämpfen endgültig die Kontrolle verlor.

“Verdammt, Evon. Ich kann nicht mehr.” Ragers aufgebrachte Stimme entlockte mir ein Grinsen, während Bellas heiße Muschi seinen Schwanz zusammenschnürte, seinen Samen herausquetschte. Er verkrampfte sich und jede Sehne seines Körpers stand hervor, als er schließlich kommen musste und in sie hineinstieß. Sie ausfüllte.

Ich wusste, dass die Macht des Samens in Ragers Wichse ihr ordentlich zusetzen würde. Mir blieben nur ein paar Sekunden bis zum nächsten Orgasmus, wenn ich mich bis zu den Eiern in ihr zu vergraben wollte.

“Ich bin dran,” knurrte ich.

Rager glitt aus ihr heraus, sein Schwanz glitzerte vor Feuchte und wir wechselten die Position. Aber das würde mir nicht reichen. Ich brauchte mehr.

Ich hob ihre Hüfte vom Bett und stieß in sie hinein, als Ragers Samen mit aller Macht ihren Organismus überflutete. Wieder explodierte sie geradezu, ihre Beine waren um meine Hüften geschlungen und zogen mich tiefer in sie hinein, während ihre Muschi sich um mich zusammenzog und zuckte. Götter, ihre Muschi fühlte sich unglaublich an. Heiß, nass und eng, ihre Wände zogen sich um meinen Schwanz. Und ich rührte mich noch nicht einmal. Von der Wonne überwältigt, konnte ich dennoch sehen, dass ihre Hand schon wieder in Ragers Haar vergraben war.

Rager kniete jetzt an ihrer Seite, da wo ich vorher gekniet hatte und streichelte mit den Fingerspitzen sanft über ihren Körper. Ich sah ihm dabei zu und stellte mir vor, wie es sich anfühlen musste, um mich so abzulenken und durchzuhalten. Ich war noch nicht bereit zu kommen. Ich wollte sie ficken. Ich musste sie erobern, ihre Hemmungen zerstören, sie brechen, bis sie die Besinnung verlieren würde und nur noch aus Empfindungen und Triebhaftigkeit bestehen würde. Keine Gedanken. Keine Zweifel. Nur uns. Nur noch Lust.

“Hebt sie an meine Brust,” befahl ich und Liam und Rager machten sich an die Arbeit. Sie hoben sie in meine Arme, sodass wir Brust an Brust lagen. Ihre Beine umschlangen weiterhin meine Hüften, während ich sie fest hielt und mit dem Schwanz aufspießte. Ich nickte Liam zu. “Liam, mach sie bereit für dich.”

Seine Augen leuchteten fast schon fanatisch, als er zu einer geheimen Schublade lief und eine kleine Schachtel aus der Wand hervorholte. Bella keuchte immer noch, sie blickte ihm aber nach. Zweimal war sie jetzt schon gekommen.

Ich legte meine Hände auf ihren runden Arsch und hob sie nach oben, dann rammte ich sie auf meinen Schwanz. Sie schrie und war wieder ganz bei mir, als ich in kleinen Stößen immer wieder in sie hineinrammelte, um sie ganz wild zu machen. Sie klammerte sich an mir fest, dann wurde sie schwach und ein Teil von mir entspannte sich, fast befriedigt. Das Gefühl trieb mich fast an den Abgrund, etwas, das ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte … wenn überhaupt. Nicht so jedenfalls. Diese Wärme in meinem Herzen hatte ich seit der Zeit vor den Kriegen nicht mehr gespürt, bevor ich den Glauben verloren hatte.

Bella war dabei, mich zu brechen. Sie ließ mich schwach werden, selbst als ich sie sicher und beschützt in den Armen hielt.

Aber ich wollte nicht abschweifen, also schob ich verärgert diese Gedanken beiseite und lief zur Bettkante. Sie schmiegte sich immer noch an meinen Torso und ich setzte mich nieder und lehnte mich nach hinten, bis ich flach auf dem Bett lag und Bella sich gleich einer Decke an mich kuschelte. Meine Beine blieben gebeugt und meine Füße berührten den Boden, als ich meine kurvige Partnerin in die Reiterstellung beförderte. Sie saß jetzt auf mir drauf, ihre Knie pressten zu beiden Seiten meiner Lenden in die weiche Matratze und sie wollte sich bewegen, wollte ihren empfindlichen kleinen Kitzler gegen meinen harten Körper reiben. Aber ich hielt sie fest, ihr rundes Hinterteil ragte in die Höhe und meine Hände packten ihre Hüften, sodass ich ihre festen Backen auseinander ziehen konnte und ihren süßen kleinen Arsch zwang, sich zu öffnen.

“Füll sie, Liam. Mach sie bereit für deinen Schwanz.”

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