Kitabı oku: «Leben und Sterben aus Sicht unserer Tiere»

Yazı tipi:

Das Buch

Ingrid Rose Fröhling lässt die unterschiedlichsten Tiere zu den großen Themen Leben und Sterben zu Wort kommen und gibt uns inspirierende, aufwühlende und berührende Einblicke in deren Gefühls- und Gedankenwelt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Weisheit, Liebe und Hingabe. Darüber hinaus gibt die Autorin viele Anregungen und praktische Empfehlungen für die Begleitung unserer Tierfreunde im Alter sowie im Sterbeprozess.

Die Autorin

Ingrid Rose Fröhling (*1953), feinfühlig und hellsichtig von Kind an, nutzt ihre medialen Fähigkeiten seit 2002 beruflich als Tierkommunikatorin im Dienste der Tiere und ihrer Menschen, gibt Kurse über Tierkommunikation und begleitende Themen. Parallel dazu veröffentlichte sie mehrere Kurzgeschichten, schrieb als Co-Autorin zwei Ratgeberbücher über den therapeutischen Einsatz von Farbe und Licht, wirkte an der Entstehung der beiden CDs Heilsame Klänge für Tiere I + II mit, veröffentlichte 2014 ihr erstes Buch über Tierbotschaften als Heilungsimpulse und legt nun ihr zweites Buch zu einem Thema vor, über das wir von den Tieren noch einiges lernen können.

Ingrid Rose Fröhling

Leben und Sterben aus Sicht unserer Tiere


Inhaltsverzeichnis

Umschlag

Das Buch / Die Autorin

Titel

Inhaltsverzeichnis

Eine Vor-Geschichte von Amelia Kinkade

Vorwort von Renate Dimter

Vorwort von Peter Freitag

Einleitung

Kapitel I: Die optimale Einstimmung

Haustiere sind Familienmitglieder

Das scheinbar Unsichtbare

Kapitel II: Geburt in die andere Welt

Kapitel III: Die letzten Lebenstage

Wie erleben Tiere ihre letzten Wochen, Tage und Stunden? Haben sie besondere Wünsche?

Begleitung mit heilsamen Klängen

Wollen Tiere sehr alt werden?

Was kann eine Tierseele im Irdischen festhalten?

„Es ist wichtig, dass ihr all das wisst ...“

Was tragen Tiere für uns Menschen?

Kapitel IV: Können Tiere den Zeitpunkt ihrer Vollendung voraussagen?

Purzels Lebenszeitprognose

Unerwartete zusätzliche Lebenszeit

Kapitel V: Verfrühter Tod eines Tiergefährten

Was sagen Tiere dazu, wenn ein Tierleben aus menschlicher Sicht zu früh endet?

Kapitel VI: Wie erleben Tiere ihren Übergang?

Sterbekultur für Haustiere

Purzels Übergang

Wo verlässt die Seele eines Tieres den Körper?

Es gibt keine Bilder, keine Beschreibung

Kapitel VII: Spirituelle Erkenntnisse und Einsichten

Wie können Menschen besser loslassen?

Nahtoderlebnis eines Hundes

Lichtkörperprozesse bei Tieren

Die Krönung

Kapitel VIII: Tiere erkennen übergeordnete Zusammenhänge

Was haben Sterbefälle bei Epidemien oder einer Pandemie mit dem Aufstieg der Menschheit zu tun?

„Die Seelen kommen wieder in einem lichteren Körper“

Kapitel IX: Unterstützung beim Älterwerden und Sterben Ihrer Tiere

Vorbeugen und Einstimmen

Vollendungswege und die 6 Sterbephasen

Praktische Empfehlungen

Kapitel X: Meditationen, Innere Reisen

Meditation und Gedanken zu Ängsten und Hoffnungen zum bevorstehenden Übergang Ihres Tieres

Innere Reise zum geistigen Helferwesen

Anleitung zu einer Loslass-Übung

Präsent Sein

Anleitung: Verbindung mit dem gemeinsamen Seelenplan

Kapitel XI: Empfehlungen und Hilfe bei Euthanasie

Kapitel XII: Die Bestattung

Ein weiterer Bewusstseinsschritt

Bestattungsmöglichkeiten

Nachwort und Dank

Literaturhinweise

Bezugsquellen, hilfreiche Links

Die Autorin

Fußnoten

Impressum

Eine Vor-Geschichte von Amelia Kinkade1

Ich habe die letzten dreißig Jahre damit verbracht, in einer magischen Welt voller Schönheit und Geheimnisse zu leben, die die meisten Menschen nie kennengelernt haben – einer Welt, in der Tiere sprechen und wir tatsächlich lernen können, sie zu hören. Während meiner 19-jährigen Lehrtätigkeit als Tierkommunikatorin in siebenundzwanzig Ländern hatte ich das außerordentliche Privileg, Zeuge des Wunders zu werden, Tiere zu verstehen, auf sie zu hören und die Stimme Gottes – die Stimme Gottes nicht nur in ihnen, sondern in jedem menschlichen Wesen – in meinen Studenten auf der ganzen Welt erwachen zu sehen. Ich bin immer in Ehrfurcht vor den Wundern, die in meinen Seminaren in Europa geschehen, besonders in Deutschland und der Schweiz, wo ich in den letzten zwanzig Jahren so oft unterrichtet habe.

Eine Person sticht in meiner Erinnerung hervor, weil diese mein eigenes Leben und die Wahrnehmung verändert hat, wie ich meine eigene Katze und sogar unseren einzigartigen Platz im Universum und die liebevolle Führung sah, die wir ganz sicher haben, wenn unsere Engel und sogar unterstützende „fremde“ Familien mit Liebe auf uns herabschauen und uns ihre Hilfe anbieten, wenn wir nur den Mut haben zuzuhören.

Als ich im April 2007 in Frankfurt einen Kurs gab, hatte ich die talentierteste Schülerin im Raum ausgesucht und dieser ein Bild meiner eigenen Katze in Nord-Hollywood vorgelegt. Diese Schülerin war Ingrid Rose Fröhling.

Lassen Sie mich Ihnen zunächst ein wenig über meine „verrückte“ kleine Katze und ihr unglaublich bizarres Verhalten erzählen! Der Star meines zweiten Buches Tierisch einfach – Warum und WIE Sie Tiere verstehen und mit ihnen sprechen können ist eine schöne schwarz-weiße Katze namens Florabelle. Ich hatte die alte Tante Flo, wie ich sie nannte, von der berühmten amerikanischen Autorin Susan Chernek McElroy geerbt. Flo hatte Susan vermutlich von einer unheilbaren Krebserkrankung geheilt. Dann heilte sich die Katze selbst von Katzenleukämie und erholte sich von einem Unfall, der sie hätte töten sollen. Sie lehrte mich so viele schöne Dinge über das Leben, den Tod, die emotionale Gesundheit und vor allem, wie man seine Krallen ausstreckt und „Nein“ sagt, wenn es wirklich nötig ist. Florabelle hätte nicht länger als 48 Stunden leben dürfen, als ich sie nach dem Angriff eines Hundes mit einer klaffenden Wunde blutend nach Hause flog, damit sie friedlich in meiner liebevollen Obhut sterben konnte. Dreieinhalb Jahre später war die alte Flo immer noch da, ein Zeugnis dafür, dass bedingungslose Liebe und Verehrung wirklich wunderbare Heilungen bewirken können.

Aber als Florabelle schließlich starb – ohne meine Hilfe –, war ich am Boden zerstört. Obwohl ich wusste, dass sie im Himmel in Sicherheit war, und obwohl sie mir periodisch in ihrem Engelskörper erschien, war meine Trauer sehr tief.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Florabelles Tod erschien eine Katze vor meiner Haustür in Nord-Hollywood. Diese weibliche Katze sah fast genauso aus wie Flo, außer dass sie grau-weiß statt schwarz-weiß war. Diese Katze verhielt sich völlig wild, erschien wie aus dem Nichts vor meiner Tür und bestand darauf, in meine Wohnung zu ziehen und mit mir zu leben! Sie hatte eine Kerbe im Ohr, was darauf hinwies, dass sie eine wilde bzw. streunende Katze war, die wie viele andere von Tierliebhabern in Los Angeles gefangen wurde, um sie zum Tierarzt zu bringen, sie zu kastrieren und dann wieder freizulassen.

Als ich sie bei mir aufnahm, verhielt sie sich erstaunlich zutraulich, aber sie hatte einige der seltsamsten Verhaltensweisen, die ich je gesehen hatte. Sie wusste nicht, wie man isst. Sobald sie bei mir einzog, kaufte ich ihr frisches Hühnchen. Ich legte ihr ein Stück Hühnchen unter die Nase, und sie fragte mich: „Was ist das?“ Ich antwortete: „Das ist Essen. Das ist Futter für Katzen.“ Sie verschlang das Stück Huhn, als hätte sie noch nie einen Bissen gegessen, und sagte: „Das ist das Köstlichste, was ich je in meinem Leben gegessen habe!“ Ich fragte mich, ob dieses seltsame Verhalten darauf zurückzuführen sein könnte, dass sie nie frisches Hühnchen gegessen hatte, aber sie reagierte auf diese Weise auf ALLES Futter, sogar auf Katzentrockenfutter!

Eine weitere ihrer Eigenheiten kam zum Vorschein, als ich sie das erste Mal in ein kleines Katzenklo setzte. Als sie dann ihren Kot bemerkte, drehte sie sich um, schaute, was aus ihr herausgekommen war, und schrie! Sie rannte schreiend durch die ganze Wohnung! Als ich fragte, was los sei, fragte sie: „DAS kam aus MIR heraus?“ Ich habe so sehr gelacht! Ich versicherte ihr, dass ihr Körper solche übelriechenden Dinge produzieren würde und sie sich an den Gedanken gewöhnen müsse!

Nun, ich hatte nicht vor, Beweise für die Reinkarnation zu liefern. Dass es Reinkarnation gibt, hat sich einfach durch Geschichten offenbart, die mir die Tiere und ihre menschlichen Gefährten Tausende Male erzählt haben, dass ich also dasselbe Wesen in einem neuen Körper wieder vor mir habe, wenn der Geist eines geliebten Tieres eine neue Form annimmt. Diese Katze war sicherlich nicht Flo, aber sie schien von Flo „geschickt“ worden zu sein. Florabelle war eine sehr alte Seele, während diese neue Katze, die ich liebevoll Virginia Sue Ann aus dem Weltall nannte, ihr ERSTES Leben auf der Erde zu erleben schien. Sie konnte normale Gegenstände oder Handlungen einfach nicht identifizieren, und sie schien sich vor absolut allem auf der Erde zu fürchten. Ich verliebte mich wahnsinnig in sie und wollte sie in Ehren halten, um sie vor all den beängstigenden Dingen auf der Erde zu schützen.

Aber hier beginnt die Geschichte erst richtig: Als ich Virginia fragte, woher sie stammte, und ich überlegte, ob sie vielleicht in der Nachbarschaft gelebt und mich in meine Wohnung kommen und gehen gesehen hatte, bekam ich nie eine Auskunft. Meine Wohnung lag im zweiten Stock! Nicht so leicht zu erreichen, aber Virginia schien genau zu wissen, in welcher Wohnung ich mich befand und wie sehr ich sie lieben würde, wenn sie auf meiner Türschwelle auftauchen und mich bitten würde, ihre Menschenmutter zu sein!

Doch immer, wenn ich sie nach ihrer Vergangenheit fragte, tat sich nichts als eine große Lücke auf! Selbst ich konnte nicht auf ihre Geschichte zugreifen und „die Aufzeichnung im Quantenfeld lesen“, die mir helfen würde, ihre Herkunft zu identifizieren!

Wieder einmal flog ich nach Europa und ließ Virginia sicher bei einem Katzensitter in Nord-Hollywood zurück. Bei dem genannten Seminar in Frankfurt legte ich der Teilnehmerin Ingrid Rose ein Foto von Virginia vor und bat sie, meine Katze zu fragen:

„Wo kommst du her? Und wie hast du mich gefunden?“

Ingrid Rose starrte das Foto an, zog sich zurück, nahm über die Liebe Kontakt auf und betrat Virginias energetisches Feld. Später schilderte Ingrid Rose mir, dass sie emotional sehr bewegt war, auch weil sie das, was sie von Virginia wahrnehmen konnte, schier unglaublich fand.

Virginia sagte: „Ich habe deine Lichtlinien gesehen und gerochen. Ich befand mich in einer Art Raumschiff und blickte auf eine Karte der Vereinigten Staaten hinunter. Die Menschen hinterlassen auf ihrem Weg durchs Leben Lichtspuren. Deine Spur war stärker als die Spuren, die die anderen Menschen hinterlassen, auch weil deine Lichtspur eher der eines Tieres gleicht. Das Schiff hat dich und deine Wohnung gefunden. Dann gab es einen Lichtblitz. Und ich saß plötzlich vor deiner Tür!“

Nun, ich gebe zu, ich hatte davor zwei anderen Studenten in zwei anderen Ländern dieselbe Frage gestellt, und egal wie talentiert sie waren, die Studenten hatten auch keinen Zugang zu einer Geschichte von Virginia auf der Erde. Doch auch sie sagten: „Sie kam aus dem Weltraum. Ich sehe Astronauten und höre ein Klatschen, dann erschien sie vor Ihrer Tür.“ Ein anderer sagte: „Sie kam aus dem Universum. Man könnte sagen, es war ein Raumschiff …“ Aber was Ingrid Rose mir zusätzlich anbot, gab mir Trost und Einsichten, die ich nie vergessen werde.

Eine andere Schülerin, eine deutschsprachige Tierärztin und ebenfalls medial sehr begabt, bestätigte, dass, während ein Tier für eine Operation unter Narkose steht, wie es bei Virginia bei ihrer Kastration der Fall war, eine Seele mit einer anderen „den Platz tauschen“ und in den Körper eines bereits existierenden Tieres „hineinspazieren“ kann.

Mir war bewusst, dass Menschen hier unten auf der Erde von einer höheren Form außerplanetarischer Intelligenz bewacht und geleitet werden. Ich wusste auch schon immer, dass Katzen die mächtigsten interdimensionalen Reisenden sind und dass sie in ihrem Design – ein Meisterwerk von Mutter Natur – so überlegen sind, dass diese heiligen Entwürfe und übernatürlichen Kräfte nicht auf der Erde „entstanden“ sein können.

Ingrid Rose hat dieses Wissen über die Katzenmagie noch erweitert! Sie zeigte mir, dass unsere „außerirdischen“ Vorfahren und Familienmitglieder im „Himmel“ sogar Katzen bis vor unsere Haustür bringen können! Dass sie also aktiv auf unsere Welt einwirken können. Ich war so beeindruckt von dem, was sie mir erzählte, dass ich es nie vergessen werde. Ingrid Rose hat mein Leben für immer verändert!

Was für eine magische Welt, in der wir leben! Und was für eine magische Gabe Ingrid Rose Fröhling hat, um dem Ganzen einen Sinn zu geben!

Lassen Sie sich von ihr leiten und Ihnen helfen, die verborgene Fähigkeit in Ihnen zu entdecken, Kontakt zu Ihren Tieren aufzunehmen und von ihrer Weisheit belehrt zu werden.

Amelia Kinkade, Juni 2020

Laut New York Times Nr. 1 in der Tierkommunikation

Vorwort von Renate Dimter

Auf der Suche nach einer Tierkommunikatorin, bei der ich den letzten Teil meiner Ausbildung absolvieren konnte, stieß ich durch das Internet auf Rose. Schon bei unserem ersten Gespräch spürte ich eine Übereinstimmung zu allen Themen der Tierkommunikation und eine tiefe Verbundenheit in der Liebe zu Tieren und Natur. Ihre Sanftheit, ihr Einfühlungsvermögen beim Erklären und Führen faszinierten mich von Anfang an. Ich spürte, dass Rose die Richtige für mich ist. Meine Mentorin war gefunden.

Ich besuchte bei Rose einige Seminare, die mich in meiner Entwicklung zur Tierkommunikatorin weiterbrachten. Auch in den Zeiten zwischen den Seminaren standen wir in gutem Kontakt und arbeiteten auch oft zusammen. Dabei ergänzten wir uns sehr gut. So war es für mich ein großes Glück, Rose an meiner Seite zu haben, als sich meine Hündin Lilly im Jahr 2012 entschied, das irdische Leben zu verlassen.

In der Zeit des Sterbeprozesses hatten Rose und ich intensiven Kontakt und wir arbeiteten eng zusammen. Durch mehrere telepathische Kontakte konnte ich erfahren, wie sich die jeweiligen Befindlichkeitssituationen für Lilly darstellten, was in dieser Zeit noch wichtig für sie war, welche Wünsche sie noch hatte und welche Botschaften sie mir mit auf meinen Weg geben wollte. Ich erfuhr durch Rose, dass Lilly in unserem Flur sterben wollte, vor unserer alten Holztür. Bis zu diesem Ort ist sie dann auch noch selbstständig gelaufen und hat dort mit mir zusammen und meiner jungen Hündin Jolly drei Tage und Nächte lang gelegen. Begleitet von der Musik der CD „Heilsame Klänge für Tiere. Vollendung, Loslassen, Neubeginn“ verbrachten wir dort sehr intensiv Lillys letzte Lebenszeit. Diese Musik hat sich auf Lilly und auch auf mich beruhigend ausgewirkt.

Auch wenn sich für mich alles stimmig anfühlte, gab es immer wieder Zweifel meinerseits, und oft kam auch eine Mutlosigkeit auf, von Fragen begleitet wie: Ist das alles richtig so? Geht es Lilly gut? Diese menschlichen Zweifel und Fragen sind, wie ich natürlich weiß, ganz normal. Wird uns doch von der Gesellschaft suggeriert, dass man Tiere nicht leiden lassen soll und man sie erlösen darf, ja soll.

Durch Rose an meiner Seite habe ich mich immer wieder stark und bestätigt gefühlt in dem, was ich tat. Sie hat meine Zweifel ausgeräumt, indem sie mit Lilly kommunizierte und mir auf diesem Weg vermittelte, dass alles richtig und gut so ist, wie es ist. Für diese liebevolle und mutmachende Sterbebegleitung bin ich Rose sehr dankbar. Diese Zeit möchte ich nicht missen. Es war die intensivste Zeit, die ich mit meiner Hündin erleben durfte. Sie lag in meinen Armen, und es gab nur uns, wir waren „Eins“. Als Lilly sich auf den Weg ins Licht machte, konnte ich beobachten, wie ihre Seele in den schönsten Farben ihren Körper verließ. Rose und ich haben Lilly gemeinsam auf ihrer Reise begleitet. Auf ihrem Weg hat sie sich bei Rose und mir bedankt und uns vermittelt, dass alles, was wir für sie getan hatten, richtig war. Lillys letzte Worte, bevor sie ins Licht trat, waren: „Wir sehen uns wieder.“ Sie möchte auf die Erde zurückkommen.

Die Urne mit Lillys Asche stand nun einige Jahre in meinem Zimmer, ich war nicht bereit, ihr altes Haus herzugeben. Angeregt durch Roses aktuelle Erfahrungen mit der Asche ihrer Tiergefährtinnen und einer zeitgleichen telepathischen Kommunikation zwischen Rose und Lillys Seele bin ich einen großen Schritt weitergekommen. Die Urne habe ich vor wenigen Tagen an Lillys Wunschplatz in meinem Garten gestellt … und ich fühle große Erleichterung. Innerlich bin ich in Vorbereitung, Lilly ganz der Erde zu übergeben.

Einen herzlichen Dank, Rose, für deinen Beistand damals und heute, und dafür, dass ich dich kennenlernen durfte. Deine Bitte an mich, ein Vorwort für dein Buch zu schreiben, hat mich sehr berührt. Es ist mir eine Ehre, dir diesen Wunsch erfüllen zu dürfen. Danke für dein Vertrauen.

Renate Dimter, Tierkommunikatorin,

August 2020

Vorwort von Peter Freitag

Ich hatte mich schon seit längerem mit telepathischer Tierkommunikation beschäftigt und die meisten Werke, zumindest der bekannten Tierkommunikatoren, gelesen. Mein Wunsch war umso größer, selbst eine Person kennenzulernen, die mit „Tieren sprechen“ konnte. Durch Zufall – doch Zufälle gibt es bekanntlich nicht – trat Ingrid Rose Fröhling in mein Leben und führte mich in beglückender Weise in die innere Welt meiner geliebten Tiere ein. Erst durch diese unmittelbare Kommunikation wurde mir bewusst, was es wirklich bedeutet, wenn man sagt, dass auch Tiere eine Seele und ein Bewusstsein haben. Die Bedeutung der tierischen Welten für uns Menschen sowie die Schönheit und Liebe ihres Denkens erschließen völlig neue, bisher unbekannte Dimensionen.

Ich bin überzeugt, dass die telepathische Tierkommunikation dazu beitragen kann und wird, das Verständnis zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Tiere, welches leider zutiefst gestört und am desolaten Zustand der Erde mitschuldig ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Die Tiere arbeiten bereits daran. Nun müssen immer mehr Menschen ebenfalls auf eine höhere Bewusstseinsstufe gelangen, und dabei können uns mediale Menschen wie Ingrid Rose Fröhling und ihre Kolleginnen und Kollegen weltweit wertvolle Hilfe leisten, wofür ich mich sehr bedanke.

Im Sinne der Thematik dieses Buches möchte ich noch einige persönliche Erfahrungen mit Sterbebegleitung hinzufügen: Als mein geliebter Kater Kobold nach 17 Jahren diese Welt verlassen wollte, war ich zutiefst verzweifelt, ratlos und in Panik, als wir ihn nach kurzer schwerer Krankheit erlösen mussten. Beim nächsten Sterbefall in meiner Katzenfamilie, als es um meine geliebte und weise Katze Aristaia ging, war ich in einer völlig anderen Situation, Dank der Tierkommunikation. Ich hatte ja in der Zwischenzeit Ingrid Rose Fröhling kennengelernt, und sie hatte mir die Möglichkeit erschlossen, die Meinung und den Wunsch meiner Katze zu erfahren. Aristaia teilte mir mit, dass sie noch einige wichtige Aufgaben außerhalb meines Hauses zu erledigen hätte. Sie musste sich um einen Wurf junger heimatloser Katzen mitkümmern, und das sei der Grund, warum sie jetzt des Öfteren länger wegblieb und nicht wie gewohnt nach Hause kam. Und sie bereitete mich darauf vor, dass sie zum Übergang nicht zurückkommen werde. Ich war natürlich sehr traurig, sie nicht in ihren letzten Stunden begleiten und auch nicht in meinem Garten beerdigen zu können, aber bei aller Trauer habe ich ihre Entscheidung akzeptiert und war ihr zutiefst dankbar, mir durch ihre Vorhersage quälende Ungewissheit, Schuldgefühle und Verzweiflung erspart zu haben. Auch nach ihrem Übergang hatte sie noch eine sehr schöne Botschaft für mich.

Einige Zeit später zeigte Taiga, die Tochter von Aristaia, plötzlich Lähmungserscheinungen, sie konnte nicht mehr laufen. In der Tierklinik stellte man dann per MRT2 fest, dass sie einen Tumor im Rückgrat hatte, der die Nervenbahnen blockierte. Da unheilbar, wurde eine sofortige Sterbehilfe empfohlen. Einem Gefühl folgend aber bat ich Ingrid Rose Fröhling, einen Kontakt mit ihr herzustellen. Taiga wollte jedoch noch nicht sterben, auch sie hatte noch eine Aufgabe. Wie durch ein Wunder konnte sie anschließend wieder gehen. Für die Ärzte der Tierklinik war das absolut unverständlich. Taiga und mir wurden 4 Wochen weitere Gemeinsamkeit geschenkt, die viel enger und liebevoller war als je zuvor. Dann stellte sich das Leiden wieder ein. Ich habe die Phase des Sterbens mit der intensiven Begleitung als eine mich – bei aller Trauer – beglückende Erfahrung empfunden. In einem letzten Gespräch teilte sie dann den Wunsch mit, kein Dauerpflegefall sein zu wollen und dass wir ihren Übergang einleiten sollten. Sie konnte dann friedlich in meinen Armen sterben.

Diese drei exemplarischen Fälle mögen zeigen, welch ein Segen die telepathische Tierkommunikation sein kann: mehr Klarheit und weniger Leid für Mensch und Tier.

Peter Freitag, Salem, Juli 2020

Einleitung

Die Geburt eines Lebewesens, wenn also ein beseeltes Wesen in die für uns sichtbare Welt eintritt, wird mit freudiger Aufregung vorbereitet und erwartet; davon dürfen wir im Hinblick auf den Wohlstand der wirtschaftlich einigermaßen stabilen Länder ausgehen. Beim Anblick eines neugeborenen Menschenkindes oder Tierbabys werden wir von dem Wunder der Schöpfung berührt, wir staunen, jubeln oder werden ganz still vor Ehrfurcht.

Das Befassen mit dem anderen großen Tor im Leben, Sterben und Tod genannt, wird von vielen Menschen immer noch verdrängt, auch wenn es um ihre geliebten Tiergefährten geht. Doch dann ist der Zeitpunkt plötzlich da, und damit oft auch die Rat- und Hilflosigkeit.

Für die Tiere ist Sterben „die Vollendung ihres Lebens“ und der bewusste Schritt in eine andere Seinsform, egal wie lang ihr Leben gedauert hat. Keines der vielen Haustiere, mit denen ich nach ihrer Vollendung Kontakt haben durfte, hat das je anders beschrieben.

Ich kann in diesem Buch allerdings nur auf die Tiere eingehen, die die Menschen als Haustiere im Alltag begleiten, die ein Menschenleben bereichern, die gestreichelt werden, die in passenden Unterkünften, weichen Körbchen oder sogar im Bett ihrer menschlichen Begleiter schlafen dürfen – und auf Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Sie die Verantwortung für Ihre tierlichen Gefährten übernommen haben.

Vielleicht erhalte ich eines Tages den Auftrag der Tiere, über die andere Realität zu schreiben, darüber, was Tiere empfinden, die im Schlachthof nach qualvollen Jahren in engen dunklen Ställen getötet wurden. Darüber, was Tiere denken und fühlen, die eingefangen wurden und in einer Tötungsstation auf Vermittlung oder auf die Tötung warten. Darüber, wie die Seelen von Tieren in Tierversuchslaboren zittern und dort tatsächlich die schnelle Erlösung durch Menschenhand herbeisehnen. In meinem Alltag wende ich mich diesen Situationen häufig zu, auch wenn es sehr schmerzhaft ist, ich bete, segne und meditiere die Vision einer Welt, in der die Menschen liebevoll und friedlich mit allen tierlichen Brüdern und Schwestern umgehen.

Alles, was Sie in diesem Buch lesen werden, basiert auf Erfahrungen und Erkenntnissen, die ich dank einer telepathischen Verständigung auf Herzensebene und ohne gesprochene Worte machen und gewinnen durfte. Die telepathische Tierkommunikation ist ein Segen. Es gibt so viele Missverständnisse im Zusammenleben mit Tieren – und Leid, das daraus hervorgeht. Dank der Tierkommunikation lassen sich diese Missverständnisse auflösen, die Nöte und Bedürfnisse können klar benannt und damit die Befindlichkeit und Lebensqualität unserer Tiergefährten wesentlich verbessert werden.

Tierkommunikation gab es schon immer und in allen Kulturen, war jedoch lange in Vergessenheit geraten oder wurde als esoterischer Hokuspokus abgetan. Im Jahr 1995 erschien die deutsche Erstausgabe von Gespräche mit Tieren der US-Tierkommunikatorin Penelope Smith im Verlag Zweitausendeins. Dieser Verlag wagte sich damals schon an „heiße Eisen“. Rupert Sheldrakes Buch Der 7. Sinn der Tiere folgte 1999. Der Untertitel Warum Ihre Katze weiß, wann Sie nach Hause kommen und andere bisher unerklärte Fähigkeiten der Tiere scheint ebenfalls auf telepathische Kommunikation hinzuweisen, doch der Autor legte seinen Schwerpunkt auf bislang unbeachtete Fähigkeiten der Tiere, was natürlich ebenfalls ein gewaltiger Vorstoß in die – aus meiner Sicht – gewünschte Richtung war. Das erste Buch von Amelia Kinkade erschien 2001 in den USA, die deutsche Ausgabe folgte 2003.

Tiere leben im Jetzt. Sie wissen dennoch um ihre irdische Vergangenheit und haben Einblicke in die irdische Zukunft, doch sie halten weder gedanklich noch emotional daran fest. Selbst wenn sie sich als Haustiere Gewohnheiten zulegen oder sich aufgrund traumatischer Erfahrungen blockiert verhalten (die Menschen nennen das „störend“), identifizieren sie sich nicht mit dem traumatischen Ereignis, denn sie haben kein Ego.

Das Ego, wie ich es verstehe, ist (kurz gefasst) ein Aspekt des unbewussten Erden-Ichs des Menschen, definiert sich über die Ereignisse und Prägungen aus der Vergangenheit, identifiziert sich mit gesellschaftlichen Normen, gedanklichen Vorstellungen, nährt sich aus Mangeldenken, Drama und Leid und sucht ständig Bestätigung im Außen.

Tiere sind normalerweise durch ihren Körper und ihre Instinkte geerdet und gleichzeitig sehr stark ins Geistige ausgerichtet, sind mit dem verbunden, was wir Menschen das SEIN oder ALLES-WAS-IST nennen. Daher haben sie Zugang zu übergeordneten Zusammenhängen. Manchen Tieren ist eine starke Verbundenheit zu ihrer Gruppenseele eigen, andere haben sich durch das Zusammenleben mit Menschen individualisiert. Sie lassen sich von ihrer Intuition, ihrem Instinkt und ihrer Verbindung mit der allumfassenden göttlichen Weisheit und Liebe leiten. Sie müssen sich kein Wissen aneignen, um weise oder im Sinne einer höheren Ordnung agieren zu können.

Tiere sind Liebe pur. Ihre Liebesfähigkeit treibt im positivsten Sinne dieser Redewendung die tollsten Blüten, zeigt sich häufig versteckt, also unerkannt. Sie sind uns Spiegel und möchten uns mit ihrem Sein, ihrem Verhalten und ihren Symptomen auf unserem Wachstums- und Bewusstseinsweg helfen – und auch mal korrigieren. Die Worte, Sätze, Botschaften, die ganze Art und Weise, wie Tiere in einer Kommunikation selbst auf heikle Themen so sanft und liebevoll eingehen, damit ihre Menschen diese annehmen können, bescheren mir bei jedem Tiergespräch Gänsehaut-Gefühle. Selbst mit meiner angelernten Wortgewandtheit könnte ich niemals diese Qualität erreichen, die eine Tierbotschaft in sich trägt. Auch ihre Wortneuschöpfungen oder ihre Hinweise auf die ursprünglichen Bedeutungen oder doppelte Lesarten von Worten verblüffen mich immer wieder.

Die Fähigkeit, mit Tieren zu sprechen und sie zu verstehen, wurde mir in die Wiege gelegt. Obwohl ich sie nach einigen unschönen Erfahrungen als Kind beinahe fünf Jahrzehnte lang verdrängt hatte, aus Angst vor Ablehnung, Strafe und anderen noch unbewussten Blockaden, suchte sie sich einen Weg zurück in mein Bewusstsein als Erwachsene und in meinen Alltag. Ein Tier half mir dabei ganz wesentlich: meine Katze Maja.

Mit Amelias Vor-Geschichte und Virginias Mitteilung über ihre Herkunft werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich vielleicht noch mehr herausgefordert fühlen als allein von der für mich selbstverständlichen Feststellung, dass Tierkommunikation funktioniert, und wie ich in diesem Buch ebenfalls ganz selbstverständlich darüber schreibe, dass ich mit Tieren spreche und sie mit mir, und das auch noch ziemlich ausführlich.

Ich möchte Ihnen jedoch etwas verraten: Damals in Frankfurt, als Amelia, die weltberühmte Tierkommunikatorin, mit dem Foto ihrer Katze auf mich zukam, mich um eine Kommunikation mit ihr bat und diese mir dann etwas von Weltraum und Lichtlinien erzählte, war ich in höchstem Maße herausgefordert. Ich weiß wirklich nicht, was mich davon abhielt, sofort klammheimlich den Seminarraum zu verlassen, spätestens dann, als ich diese schier unglaubliche Mitteilung von Virginia empfangen hatte. Ich redete mir immer wieder zu, dass ich ja jederzeit gehen könnte, es kannte mich ja niemand aus der großen Teilnehmergruppe, und brachte irgendwie doch all meinen Mut auf, mit Virginias Antworten zu Amelia zu gehen. Sie hörte mir aufmerksam zu. Dann bemerkte ich Tränen in ihren Augen, und Amelia umarmte mich. Da wusste ich, dass ich nicht abreisen musste.

Diese unerwartete Prüfung hatte ich also bestanden. Darüber hinaus erweiterte Virginias Mitteilung mein Weltbild, und sogar Amelia gesteht, dass die Botschaft ihrer Katze ihr Leben veränderte.

Darf ich Sie also einladen, etwas vielleicht bislang als unwahrscheinlich Eingestuftes einmal „für wahr“ zu nehmen, und wenn es nur versuchsweise ist? Die Schöpfung lässt uns in ihrer Genialität an unzähligen Wundern und Überraschungen teilhaben; sie hält sich nicht an die begrenzten Vorstellungen der Menschen, sondern weitet unser Bewusstsein, wenn wir uns dafür öffnen!

Kapitel I
Die optimale Einstimmung
Haustiere sind Familienmitglieder

Je besser sich die menschlichen Gefährten – ich verwende diese Bezeichnung lieber als „Tierhalter“ – auf den Abschied einstimmen, desto leichter und entspannter kann der Übergang, die Vollendung eines Tiergefährten werden. Dank der telepathischen Tierkommunikation können wir die Tiere schon einige Zeit vor ihrer Vollendung fragen, was sie ihren Menschen dazu sagen wollen, natürlich auch und vor allem dann, wenn die Anzeichen ganz deutlich zu erkennen sind.

Wie Sie also in dieser Zeit sinnvolle Hilfe und Begleitung geben können, anstatt in hilflosen Aktionismus zu fallen, wie Sie Ruhe bewahren, eine besinnliche und feierliche Atmosphäre schaffen können für diesen bedeutsamen Augenblick, wenn das geliebte Tier in die andere Welt hinübergeboren werden will, statt Stress und Panik zu verbreiten … darüber möchte ich in diesem Buch schreiben und Ihnen so viele Anregungen und Hilfestellung wie möglich geben.

Haustiere sind Familienmitglieder, ob sie als solche betrachtet werden oder nicht. Der Tod eines Tieres ist für die meisten Menschen mindestens so gravierend wie der Tod eines menschlichen Familienmitglieds, zumal gerade bei älteren und alleinstehenden Menschen das Haustier die einzige emotionale Beziehungsmöglichkeit ist, und oft sind Tiere auch Partnerersatz.

In unserer westlichen Gesellschaft werden Altwerden und Sterben vermehrt aus dem Familienleben ausgegrenzt, es gibt immer mehr Altenheime und Hospize. Nichts gegen diese Einrichtungen an sich, sie sind wichtig für die Menschen, die sonst wirklich niemanden haben.

Bei alten und kranken Tieren machen es sich manche Menschen noch einfacher: das Tier wird eingeschläfert, sobald es nicht mehr zufriedenstellend funktioniert. Wer hat schon noch Zeit, sich intensiv um ein krankes Tier zu kümmern, wenn man doch berufstätig und die Karriere so wichtig ist? Da spricht man dann vom „Erlösen“. Das Tier soll erlöst werden … Stimmt das?

Viele meiner Klientinnen und Klienten haben eine solche Entscheidung eben aus den genannten Gründen getroffen, doch sie haben danach gespürt, dass es nicht gut und richtig war, und wurden von Schuldgefühlen gequält. Sie wollten es dann beim nächsten Tier anders machen, hörten von Tierkommunikation … und kamen zu mir. Sie gaben zu, voller Reue, dass sie diese Erlösung hauptsächlich für sich taten, denn sie hatten keine Zeit, wollten in Urlaub fahren, waren vom Anblick ihres kranken oder alten Tieres überfordert, kamen an ihre Grenzen, fühlten sich hilflos und ohnmächtig. Sie konnten damals auch noch nicht reflektieren, dass sie an die eigene Vergänglichkeit erinnert wurden. Ich glaube, dieser Punkt ist besonders schwerwiegend: mit der Angst vor Krankheit und Bedürftigkeit sowie der eigenen Endlichkeit konfrontiert zu werden.

Wenn es möglich ist, in einer Partnerschaft und Familie offen mit diesem Thema umzugehen, darüber zu sprechen, kann man Sterbebegleitung und schließlich gelebte Trauer parallel mit der weiteren Teilnahme am Leben verbinden. Damit hilft man nicht nur sich selbst, sondern ist auch tröstendes und stärkendes Beispiel für andere Menschen.

Sind wir uns unserer Vergänglichkeit bewusst, können wir präsenter im Hier und Jetzt leben und uns der Verantwortung für das Jetzt bewusster werden. Im Hier und Jetzt leben heißt auch, wichtige Anliegen und Herzenswünsche nicht ständig auf morgen oder eine noch fernere Zukunft zu verschieben, sondern zu erledigen bzw. zu realisieren, was jetzt und heute möglich ist. Und das ist meist mehr, als man so glaubt, wenn wir diese Dinge erstmal hinterfragen …

Bewusst im Hier und Jetzt zu leben heißt auch, dankbar zu sein und das zu schätzen, was man gerade hat: die Familie, den Partner, die Freunde, die Tiergefährten, das Haus oder die Wohnung und alles, was wir sonst noch haben, nutzen und teilen dürfen. Das bedeutet auch, sich über die einfachen schönen Dinge des Lebens zu freuen: an der Natur, an einem wärmenden und lichtspendenden Sonnenstrahl oder auch an einem erfrischenden und auf der Haut prickelnden Regentropfen, über einen unerwarteten tiefen bis ins Herz gehenden Blick eines Tiergefährten, ein unerwartet echtes Lächeln von der Dame an der Kasse im Supermarkt, einen lieben Gruß per Postkarte, eine gelungene Arbeit, eine gelöste Aufgabe, mag sie uns noch so unbedeutend vorkommen.

Da die meisten Haustiere eine viel kürzere Lebenserwartung haben als Menschen, kommen sie gar nicht drum herum, sich mit dem Thema Altwerden und Sterben ihrer tierlichen Begleiter auseinanderzusetzen. Doch diese kürzere Lebensspanne hat den Vorteil, dass die Menschen daran erinnert werden, sich mit jeder Faser ihres Lebens über jede Sekunde mit ihrem Tier und über sein Wesen zu freuen und die Zeit mit ihm zu genießen.

Was ich in diesem Buch vermitteln möchte, ist natürlich stark von meinen Erfahrungen als Tierkommunikatorin und dem, was ich aus unzähligen Tiergesprächen schöpfen durfte, geprägt. Ein Tierarzt oder ein Landwirt würde anders an dieses Thema herangehen. Nun ist es ja sowieso unmöglich, allumfassend über Leben, Sterben und Tod zu schreiben. Schier unendlich viele Betrachtungsweisen, Facetten, Untersuchungen, Theorien und Erfahrungen – und vor allem ganz viel Nicht-Wissen oder noch Unbekanntes, Unerforschtes gibt es da.

So begab ich mich also in aller Demut und Ehrfurcht vor dem Leben und dem, was wir das Jenseits nennen, an dieses Buchprojekt. Ach, und hätten die Tiere mich nicht beauftragt, mich dringlich gebeten, Sterben, Tod und das Danach aus ihrer Sicht zu beschreiben und aus dem Material für Kurse über Sterbebegleitung für Haustiere, die ich viele Jahre lang gab, ein Buch zu verfassen, ich wäre vermutlich nicht auf die Idee gekommen, meine vielen Erfahrungen und all das Wissen, das ich von den Tieren erhalten habe, niederzuschreiben.

Ich hoffe sehr, dass ich viele Ihrer Fragen, die Sie zu diesem so tiefgreifenden Thema haben, beantworten und Ihnen dienliche Hinweise und Möglichkeiten an die Hand geben kann. Antworten auf Fragen, auf die Sie hier keine Antwort finden, dürfen Sie sich von Ihren geistigen Ratgebern erhoffen, die Sie kennenlernen werden, wenn Sie sich auf die Übungen bzw. geführten Meditationen einlassen, und manche Fragen bleiben vielleicht noch eine Zeit lang offen …

Wenn ich bedeutsame Fragen in mir bewege, noch keine Antwort in Sicht ist und ich deshalb aufgeregt oder besorgt bin, finde ich in diesen Zeilen von Rainer Maria Rilke oft wieder zur inneren Ruhe:

Über die Geduld

Man muss den Dingen

die eigene, stille

ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von innen kommt

und durch nichts gedrängt

oder beschleunigt werden kann,

alles ist Austragen – und

dann Gebären …

Reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst,

dass dahinter kein Sommer

kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt zu den Geduldigen,

die da sind, als ob die Ewigkeit

vor ihnen läge,

so sorglos, still, weit …

Man muss Geduld haben

mit dem Ungelösten im Herzen

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben

wie verschlossene Stuben

und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache

geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken,

eines fremden Tages

in die Antworten hinein.

Ja, denn stets lebte ich in die Antworten hinein … oder die Antworten fanden mich, sie waren manchmal einfach da, wurden mir zugetragen oder ich träumte sie.

Ich werde Ihnen Anleitung an die Hand geben, damit Ihre Tiergefährten die Gelegenheit bekommen, Ihnen ihre Antworten auf Ihre Fragen ins Herz zu legen, um sie entweder sofort oder eines Tages verstehen zu können. Dafür müssen Sie keine Kurse in Tierkommunikation besuchen, denn ich erinnere Sie an etwas ganz Natürliches, etwas, das jedem Lebewesen, sogar dem kopflastigsten Menschen, zu eigen ist.

Dieses Buch beinhaltet eine Mischung von ganz praktischen Informationen sowie spirituellen Inhalten. Meine wichtigsten Lehrer zu diesem Thema waren und sind noch immer die Tiere, im Besonderen Maja und Purzel, zwei meiner Katzengefährtinnen, die mir in den Wochen und Monaten vor ihrer Vollendung – sowie auch danach – sehr viel Wissen mitgegeben haben. Sie haben mir all die Zeit geschenkt, die ich brauchte, um ihren Vollendungsprozess zu verstehen und sie loszulassen, bevor sie vollendeten. Auch durch die vielen Kontakte mit Seelen vollendeter Tiere sowie durch Gespräche mit lebenden Tieren von Klienten wurde und werde ich gelehrt. Immer wieder erfahre ich Neues, und das nach nun beinahe 20 Jahren Berufserfahrung.

Einige wenige Bücher über Sterben und den Tod habe ich natürlich auch gelesen und freute mich jedes Mal sehr, wenn die Autoren von etwas schrieben, was ich zuvor bereits im Gespräch mit einem Tier erfahren hatte.

Manches, was ich schreibe oder empfehle, gilt für alle Tiere. In vielen Situationen sowie zusätzlich ist es jedoch unbedingt ratsam und sinnvoll, ganz individuell auf das Tier und seine Bedürfnisse oder Sichtweise einzugehen. Es sind Individuen, wie wir auch.

Diese Individualität zu erfassen, die speziellen Bedürfnisse der Tiere zu erfahren, zu Lebzeiten und ganz besonders in der Vollendungsphase, damit wir als menschliche Begleiter reagieren können, ist ein Hauptanliegen der telepathischen Tierkommunikation, und damit auch meines.

Meine Hündin Lucina verstarb absolut unerwartet. Ich hatte keinerlei Chance der Vorbereitung, konnte weder auf angeeignetes Wissen noch auf Erfahrungen zurückgreifen. Niemals hätte ich gedacht, dass ihr und mir so etwas geschehen könnte, uns, die wir so inniglich verbunden waren. Ich brauchte Monate, um mich aus dem Schock zu lösen, die Trauer zuzulassen – und um das anzunehmen, was mir Lucina nach ihrem Tod vermittelte und mir mit ihrem Tod schenkte. Es mag seltsam klingen, dass ein Wesen einem anderen etwas mit dem Tod schenken könnte. Und doch war und ist es so.

Das scheinbar Unsichtbare

In der Natur erleben wir Sterben und Geburt jedes Jahr aufs Neue. Doch es ist kein endgültiges Sterben. Darauf können wir uns verlassen. Manche Pflanzen ziehen ihre Lebensenergie zurück bzw. zusammen in Stamm und Wurzel, nehmen sich eine Ruhezeit, bis es erneut Zeit ist, zu wachsen und sich zu entfalten, also im Frühjahr (zumindest in unseren Breitengraden). Dann treiben sie mit neuer Kraft wieder aus. Andere Pflanzen haben nur ein Jahr für uns sichtbare Lebenszeit. Doch ihre Lebenskraft haben sie in Samen weitergegeben oder in bestimmten Wurzel- oder Keimformen unter der Erde und kommen auf diese Weise im nächsten Jahr wieder ans Licht in frischem Grün. Sie wechseln ihre Seinsformen, ihre Energieformen, sichtbar und unsichtbar.

Auch Menschen und Tiere wechseln ihre Energie- und Seinsformen, nur, dass die meisten Menschen verlernt bzw. vergessen haben, die Formen nach dem, was wir Tod nennen, zu sehen.

Manchmal stelle ich die Frage nach der Anzahl der menschlichen und tierischen Familienmitglieder eines Haustieres, wenn ich in Tierkommunikations-Übungskreisen mit den Teilnehmenden arbeite. Sehr häufig ist die wahrgenommene Anzahl erst einmal „falsch“, weil zu hoch. Wenn ich dann nachfrage, ob in den vergangenen Jahren Tiere oder Menschen in dieser Familie – ich sage auch Arten-Mix-Rudel dazu – gestorben sind, stellt sich sehr oft heraus, dass die angeblich „falsche“ Zahl doch stimmt, denn die Tiere zählen die Verstorbenen noch als Rudel- oder Familienmitglieder mit. Sie nehmen die ehemaligen Gefährten wahr, die ihren irdischen Körper zwar abgelegt haben, sich auf irgendeine feinstoffliche Weise jedoch noch in ihrer Nähe aufhalten.

Die Tiere leben nicht im Gefühl der Trennung von ihrem Schöpfer. Sie fühlen sich mit allem verbunden, sie kommunizieren mit allem (also auch mit der Pflanzen-, Mineralien-, Naturwesenwelt, mit allen Elementen), sie sind voller Liebe, frei von Egoismus. Wenn wir uns auf sie einlassen, auf ihre Essenz, ihre Seele, ihr Sein, kommen wir in Kontakt mit dem, was uns abhandengekommen ist auf unserem Erdenweg. Über den Kontakt mit Tieren erschließt sich uns auch wieder der Kontakt mit diesen Eigenschaften oder Potenzialen in uns.

Tiere wissen um die Ewigkeit ihrer Seele, ihres Bewusstseins. Für sie ist der Tod die Geburt in die andere Welt, aus der sie immer wieder auf diese Erde zurückkommen können, wenn sie das wollen. Eine Welt, die zu sehen die meisten Menschen verlernt haben, ja sich sogar davor fürchten. Der Geist oder die Seele der Tiere begleitet uns Menschen auch noch nach ihrem Tod, inkarniert wieder und findet zu uns entweder in der gleichen Tierart wie zuvor oder in einer anderen Körperform, je nachdem, was aus ihrer Weisheitssicht am dienlichsten für uns ist. Sie schicken uns auch Zeichen aus der anderen Welt. Meist dann, wenn wir gerade an sie denken, blicken wir auf eine Wolke, in der wir ein Katzengesicht erkennen können, oder befinden uns in einer Situation, in der etwas für unser Tier zu Lebzeiten so Typisches geschieht.

Eine junge Klientin, von der ich später noch erzählen werde, berichtete, dass, wenn sie mit ihrer Hündin Rosalie am Ufer eines Sees in ihrer Nähe spazieren geht, die Schwäne auf Rosi genauso zutraulich reagieren und zu ihnen ans Ufer schwimmen wie bei ihrer Hündin Yomi, die in der anderen Welt weilt. Und das sogar in der Brutzeit, in der man diesen Wassertieren besser nicht näherkommen sollte. Diese junge Klientin bekommt so viele Zeichen von ihrer ehemaligen Hundefreundin Yomi aus der geistigen Welt, überhaupt ist ihre Geschichte so besonders, dass ich ihr schon länger nahegelegt habe, ein Buch darüber zu schreiben. Ich hoffe, sie tut es. Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden es lieben!

Vor einiger Zeit hörte ich einen Vortrag von dem englischen Medium Gordon Smith3. Er hat die Gabe, mit den Seelen „auf der anderen Seite“ Kontakt aufzunehmen, bzw. er stellt sich zur Verfügung, wenn diese Seelen Kontakt mit einem noch lebenden Menschen haben wollen. Er hatte sich, bevor er als Medium offiziell arbeitete, der Wissenschaft zu Untersuchungen dieses Phänomens zur Verfügung gestellt und irgendwann beschlossen, lieber den Menschen als der Wissenschaft zu dienen. In diesem Vortrag erzählte er von einem Erlebnis zu einer Zeit, da ihm seine Gabe zwar schon bewusst war, er jedoch noch als Friseur und Barbier arbeitete.

Eines Abends wollte er gerade den Salon schließen, da trat ein Mann ein und bat um einen Haarschnitt. Gordon Smith hatte für diesen Abend ein Ticket für ein Konzert von Tina Turner und wollte den Mann wegschicken, doch irgendetwas hinderte ihn daran, ahnend, dass er das Konzert verpassen würde. Er begann also mit seiner Arbeit. Plötzlich sah er im Spiegelbild eine Frau. Er drehte sich um, doch da stand niemand. Er schaute wieder in den Spiegel, die Frau war immer noch dort zu sehen. Sie hielt einen Lolli in der Hand und bat Gordon Smith, dies dem Mann auf dem Friseurstuhl mitzuteilen. Ich meine mich zu erinnern, dass Gordon Smith damals doch einige Bedenken hatte, über seine Wahrnehmung zu sprechen und die seltsame Botschaft zu überbringen, doch schließlich tat er es. Der Kunde brach in Tränen aus und erzählte, dass seine Frau vor einiger Zeit gestorben sei und dass es ihm neben der Trauer um sie in der Seele weh tue, dass sie nicht miterleben könne, wie ihr gemeinsamer Sohn aufwachse. Sie seien am Tag zuvor zum Grab seiner Ehefrau und Mutter ihres Kindes gegangen, und der Sohn habe ihr einen Lolli statt Blumen aufs Grab gelegt. – Diese Botschaft, so sagte er, sei für ihn enorm wichtig, denn nun wisse er, dass der Geist oder die Seele seiner Frau sehr wohl da sei und das Aufwachsen ihres gemeinsamen Kindes mitverfolgen könne.

Als ich diesen Vortrag hörte, befand ich mich gerade in schmerzhafter Trauer um meine Hündin Lucina. All mein Wissen darum, dass die Seelen unsterblich sind und uns begleiten, war nicht greifbar für mich, auch wenn ich immer wieder in Kontakt mit Lucinas Seele war. Es war ein Hin und Her zwischen Schmerz und Trauer. Dieser Vortrag, dieses Erlebnis schenkte mir einen solchen Trost, den ich kaum beschreiben kann, und ich hatte wieder Zugang zu meinem Wissen, meinen Erfahrungen.

Kapitel II
Geburt in die andere Welt

Vor dem letzten Schritt, der Vollendung, steht das Älterwerden und Altsein. Ich möchte in diesem Buch all meine Erfahrungen als Tierkommunikatorin und Gefährtin meiner Tierbegleiterinnen weitergeben sowie auch Erfahrungen und Rat anderer geschätzter Therapeuten, Autoren und Herstellern von sanfter Naturheilprodukte, damit Sie Ihr in die Jahre gekommenes Tier gut und sanft versorgen und behandeln können. – Und natürlich werde ich darauf eingehen, wie Sie zur gegebenen Zeit den eigentlichen Vollendungsprozess unterstützend begleiten können.

Die meisten Tiere sprechen nicht von Sterben oder Tod, sondern von Vollendung und Geburt in die andere Welt. Der Lebensprozess ist so angelegt, dass es in einer Dimension einen Anfang und ein Ende gibt, wobei das Ende nur der Wechsel in eine andere Dimension ist, also in eine andere Seinsform. Es war ein Tier, das mir die folgende Sichtweise vermittelte:

Wenn es auf irdisch körperlicher Ebene bzw. in irdisch körperlicher Form keine Weiterentwicklung mehr gibt, wenn der Körper, egal wie alt oder jung er ist, Begrenzung ist für das innere Wachstum, muss es einen Dimensionswechsel geben für neue Erfahrungen, für weiteres Wachstum. Also wird das zu enge oder alte müde abgewetzte Körperkleid abgelegt, und die Reise in die andere Dimension beginnt.

Diese Weisheit befreite mich von dem Gedanken und dem dazu gehörenden Stress, dass nur ein langes Leben ein gutes Leben sei. So kann man es ja in der Bibel lesen … doch die Zeiten und ihre Qualitäten ändern sich. Früher hat man vielleicht 200 Jahre gebraucht, um das zu erfahren, was man heute in 50 Jahren erfahren kann … Und warum sollte z. B. ein Kinder- oder Welpenleben, das nur wenige Tage oder sogar nur Stunden dauerte, ein schlechtes Leben gewesen sein (schlecht als Gegenteil von gut)? Da kommen wir mit unserer menschlichen Beurteilung nicht wirklich weiter.

Nun soll und darf ich also die Betonung auf Geburt legen, Geburt in eine andere Welt zwar, doch eben Geburt, nicht Tod oder Ende und aus. Und diese Betonung mag für Sie eine wertvolle Hilfe sein für den Fall, dass Sie Ihr Tier einmal bei seiner Vollendung begleiten werden:

1 Jedes Tier, jedes Wesen, hat seine individuelle Lebenszeit und weiß, wann es Zeit ist für den Dimensionswechsel! Es sollte weder festgehalten noch Druck ausgeübt werden.

2 Wir Menschen wissen bereits vor der Geburt eines Lebewesens, und oft schon kurz nach der Zeugung, dass eine Seele in der für uns sichtbaren Dimension und in einem Körper angekommen ist. Die Dimension, aus der die Seele kommt, ist da, auch wenn wir sie nicht sehen können. Beim Sterben können wir den Dimensionswechsel auch nur von unserer Seite beobachten. Die Dimension, in die die Seele beim Sterben hineingeboren wird, existiert ebenfalls, es ist vermutlich dieselbe, aus der die Seelen kommen, auch wenn die meisten Menschen sie nicht sehen können. Wir mögen Trost darin finden, dass es im unendlichen Universum einen friedvollen heilen „Ort“ gibt, von dem aus Seelen inkarnieren und auch wieder dorthin zurückkehren.

3 Wir konzentrieren uns darauf, es dem Tier so angenehm wie möglich zu machen, ihm zu geben, was es braucht, und zu lassen, was es nicht mehr braucht, wenn es sich im Sterbe- bzw. Vollendungsprozess befindet.

4 So wie es verschiedene Stufen oder Phasen in einer Schwangerschaft und der Geburt gibt, gibt es verschiedene Phasen auch im Sterbeprozess. Bekannt auch in der westlichen Welt wurde das Wissen um diese Sterbephasen durch das sogenannte Tibetische Totenbuch. Durch die Beschreibung dieser 6 Phasen, basierend auf dem Weisheitswissen der uralten ganzheitlichen „Traditionellen Chinesischen Medizin“ sowie der Elementelehre, bekommen wir einen viel umfassenderen und tieferen Einblick in den Sterbeprozess. Es ist sehr hilfreich, diese zu kennen, um zu verstehen, was mit Körper und Seele eines Menschen oder Tieres beim Sterben geschieht und wie eine sinnvolle Begleitung aussehen kann. In Kapitel IX finden Sie eine Zusammenfassung der 6 Sterbephasen, auf Tiere bezogen.

5 Beziehen Sie Ihre/n Tierarzt/Tierärztin in Ihre Vorbereitungen mit ein. Sollte eine Euthanasie nötig sein, ist es wichtig, alles vorher zu besprechen und abzuklären, ebenfalls, wie ein Ritual um die Euthanasie herum in der gewohnten Umgebung des Tieres zu Hause gestaltet werden kann. In Kapitel XI gehe ich auf dieses Thema noch einmal ein.

6 Sie können Ihrem Tier gegenüber Ihre Ängste, Sorgen, Ihren Kummer eingestehen und die Befürchtung, womöglich etwas Wichtiges zu übersehen. Ihr Tier versteht Sie! Etwas „verschweigen“ zu wollen, z. B. dass der Tierarzt gleich kommen wird für die Euthanasie, ist sinnlos und … ja, so empfinde ich es: respektlos.

7 Mit Hilfe von Tierkommunikation werden Sie wiederum Ihr Tier verstehen. Auch wenn Sie sich auf die Anleitungen zu den Übungen und Meditationen in Kapitel X – Innere Reisen einlassen, können Sie:mit den geistigen Helfern des Tieres in inneren Kontakt gehen und diese um Rat fragen. Diese geistigen Helfer sind schon zu Lebzeiten an der Seite des Tieres, das vollenden wird. Kein Wesen ist allein, weder im Leben noch beim Sterben bzw. der Vollendung!Sie können das Krafttier Ihres Tieres finden und bitten, Ihnen Rat zu geben oder Ihnen zu vermitteln, was Ihr Tier braucht.Auch in der Verbindung mit seinem Seelenplan können Sie wichtige Informationen zur Befindlichkeit oder den Wünschen Ihres Tieres erhalten und dann in seinem Sinne handeln.

8 Erlauben Sie sich auch, noch zu Lebzeiten Ihres Tieres Gedanken über seine Bestattung zu machen. Vielleicht hat Ihr Tier bei einer telepathischen Kommunikation geäußert, welche Art der Bestattung es sich wünscht. Oder Sie gestalten diese, wie es für Sie eben möglich und stimmig ist. Gibt es einen Tierfriedhof in Ihrer Nähe? Oder soll der Körper kremiert werden? Welche Urne würden Sie dann wählen? Was soll mit der Asche geschehen? Haben Sie einen Platz in Ihrem Garten, wo Sie die Asche mit oder ohne Urne der Erde übergeben oder ein Grab für den Körper Ihres Lieblings anlegen können (s. auch Kapitel XII)?

9 Sie dürfen auch darüber nachdenken, was sein wird, wenn das geliebte Tier nicht mehr bei Ihnen ist, ob und wann es Zeit wird für ein anderes Tier und Ähnliches – ganz ohne Sorge darüber, dass Ihr altes, vielleicht bald sterbendes Tier traurig sein könnte, weil es ja noch lebt … In einigen Fällen wünschten sich die alten Tiere, dass sie ihre „Nachfolger“ noch kennenlernen und erleben durften. Andere wollten auf keinen Fall mehr die Aufregung durch ein neues Tier in der Familie. Auch hier können Sie mit Hilfe der Tierkommunikation Klarheit bekommen.

10 Wie bei einer Geburt kann es auch im Vollendungsprozess mit seinen 6 Phasen laut zugehen: Es gibt die Sterbewehen, oft sind es Wellen mit Hochs und Tiefs, der Körper hat vielleicht Krämpfe, die Krankheit strebt auf ihren Endpunkt zu, es gibt die sog. Schnappatmung (meist ganz zum Schluss), vielleicht muss sich das Tier übergeben, mag nichts mehr essen oder trinken, zieht sich zurück. Das sind typische Reaktionen der Physis auf die bevorstehende Trennung von Seele und Körper. Dann ist die Seele plötzlich frei, draußen – vielleicht noch spürbar im Raum … Stunden, Tage … doch herzlichst auf der anderen Seite begrüßt und aufgenommen – für uns nicht sichtbar. Der Körper ist leblos, die Seele hat das Erdenkleid abgestreift. Das können wir sehen! Von Mabels Seele durfte ich erfahren, wie ein Geburts-Freudenfest „auf der anderen Seite“ aussehen und sich anfühlen kann (Kapitel VII – Spirituelle Erkenntnisse und Einsichten – Die Krönung)

An dieser Stelle möchte ich Sie zu einer ersten geführten inneren Reise oder Meditation einladen, bei der Sie sich all Ihrer Fragen, Ängste und Hoffnungen, die auftauchen, wenn Sie an den Abschied Ihres Tiergefährten denken oder sich daran erinnern, bewusstwerden und aufschreiben können. Im Laufe des Buches werden Sie Antworten darauf finden oder – bei einer weiteren Meditation – Antworten erhalten.

Die Anleitung hierzu finden Sie in Kapitel X.

Kapitel III
Die letzten Lebenstage
Wie erleben Tiere ihre letzten Wochen, Tage und Stunden? Haben sie besondere Wünsche?
Maja

Mit meiner Katze Maja, die mich auf den Weg zur professionellen Tierkommunikation gebracht hatte, sprach ich fast jeden Tag in ihren letzten Lebensmonaten. Sie hatte mit etwas über 18 Jahren eine Art Schlaganfall, und meine Tierärztin meinte, ich solle sie einschläfern lassen, da sei nichts mehr zu machen. Doch ich hatte einen ganz anderen Eindruck. Maja wurde nach diesem Ereignis zwar taub und blind, aß jedoch mit Appetit und schien sich wohlzufühlen. Es musste so sein, dass ich genau in diesen Tagen über eine Freundin von einer Tierkommunikatorin in Bayern erfuhr, die ich dann auch gleich kontaktierte.


Maja

Dieses Gespräch zwischen der Kollegin, wie ich sie heute nennen kann, und Maja leitete den Anfang der bewussten Tierkommunikation bei mir ein. Maja ließ mir ausrichten, dass ich sie auch verstehen würde, und andere Tiere ebenfalls, ich solle nur meinen kontrollierenden Verstand weglassen. Und die Kollegin bestätigte zudem mein Gefühl, dass Maja noch leben wollte.

Es war damals, als wäre ein innerer Vorhang zur Seite gezogen worden. Diese Gabe, die ich zwar immer irgendwie gespürt, doch nie wirklich entfaltet hatte, kam nun zum Einsatz, als wäre es etwas ganz Natürliches für mich, was es im Grunde ja auch war.4

Ich setzte mich fortan fast jeden Tag zu Maja, fragte sie nach ihren Bedürfnissen und bat darum, von ihr lernen zu dürfen. Sie liebte es auch, wenn ich ganz präsent bei ihr saß, oder wenn ich meditierte und Mantren oder das unendliche OM sang.

Bis ca. 2 Wochen vor ihrer Vollendung schätzte sie meine Nähe und meine Berührungen. Doch dann kam die Bitte: „Lass mir mehr Raum, damit sich meine Seelengeschwister um mich scharen können. Du kannst nicht mehr viel tun für mich, ich habe nichts mehr davon. Dein Bedürfnis nach Nähe ist dein Bedürfnis, nicht meines. Ich lass es dir zuliebe zu.“

Diese Worte taten mir erst einmal sehr weh, ich fühlte mich zurückgestoßen. Doch bald spürte ich die Freiheit, die mir Maja damit schenkte, und konnte sie mehr und mehr verstehen. Wenige Tage später durfte ich eine geistig anwesende große weiße Angorakatze und andere geistig anwesende Tiere sehen, die um Maja herumstanden. Dieses Geschenk des Sehendürfens erhielt ich 6–7 Tage vor ihrer Vollendung.

Majas Lebensraum musste ich immer mehr eingrenzen, denn sie fand den Weg nicht mehr zur Toilette oder zu ihren Futterschälchen, irgendwann wollte sie gar nicht mehr aufstehen. Da habe ich den Boden ihres Körbchens mit einer Plastikfolie ausgelegt, mit Katzenstreu aufgefüllt und zwei, drei Frotteetücher darübergelegt, so dass sie weich liegen konnte. Nachdem sie Urin gelassen oder Kot abgesetzt hatte, wechselte ich die Tücherlagen aus. Das ging alles sehr gut.

Als sie noch auf den Beinen war und dennoch immer ruhebedürftiger wurde, wollte sie, dass ich ihren Korb vom Wohn- ins Schlafzimmer umräumte, um wirklich Ruhe zu haben. Dort, im Schlafzimmer, tat sie dann auch ihren letzten Atemzug. An einem Morgen Anfang Juni wachte ich gegen 5 Uhr auf, gerade noch rechtzeitig, um ihren letzten Atemzug, ein tiefes Seufzen, zu hören. Sie hatte noch nicht einmal die oft sehr typische Schnappatmung. Danach durfte ich sehen, wie ihre Seele ihren Körper verließ. Das war wie ein Sternenregen, nur, dass die Sterne nicht Richtung Boden fielen, sondern Richtung Himmel schwebten. Ich war so sehr dankbar, dass sie mich geweckt hatte, damit ich ihren Austritt aus ihrem Körper miterleben durfte – und gleichzeitig sehr traurig.

Bijou

Einer bezaubernden kleinen Chinese Crested Powder Puff Hündin namens Bijou habe ich zu verdanken, dass ich die Bedeutung von Loslassen begreifen und lernen durfte, wie richtiges Loslassen gehen kann. Ich möchte Bijou danken und sie würdigen, indem ich ihre Geschichte erzähle.


Bijou

Als sich Monika H. mit ihren Fragen an Bijou an mich wandte, war diese ca. 12 Jahre alt. Ihre Hündin machte auf sie einen traurigen Eindruck, verbellte eine Nachbarin, reagierte gar panisch, wenn sie diese Frau schon von weitem sah. Das war für Bijou völlig untypisch, daher hoffte Monika H., über die telepathische Tierkommunikation eine Erklärung zu bekommen. In dem folgenden Kontakt wies Bijou auf eine starke karmische Belastung des Wohnhauses und aller Bewohner hin. Das Wohnhaus stehe auf einem Platz, wo es vor langer Zeit einen Kindermord gegeben habe. Starke erstickend wirkende Schuldgefühle seien noch mit dem Platz verknüpft.

Zu ihrer später hinzukommenden Krankheit Morbus Cushing erklärte die Hündin, dass diese ebenfalls ein Ausdruck, ein Symptom für diese Belastung sei. Sie bat um medizinische Unterstützung ebenso wie um energetische Entlastung. Doch sie wies auch auf ihre eigene Seelenkraft und ihre Liebe zu ihrer Menschenfreundin hin.

Monika H. beauftragte jemanden, der sich mit dieser Materie auskannte, mit der energetischen Reinigung des Hauses. Und sie selbst begann, Segensrituale mit Bijou zu machen, dankte ihr für diese Hinweise und versicherte ihrer Hündin, dass es jetzt andere gebe, die sich um die Lösung dieser Belastung kümmern würden.

Bijou kommentierte: „Vielleicht spürst du beim nächsten Ritual, nun, da du von meiner großen Kraft und Liebe weißt, auch etwas mehr Kraft und Liebe in dir, eine Liebe, die weit über die persönliche Liebe zu dir hinausgeht. Verbinde dich mit dieser Kraft in mir, hinter dem kleinen Körper. Lass deine Kraft, die dir noch nicht bewusst ist, antworten, und sie wird sich dir offenbaren. - Habe Freude an meiner Süße und wisse, ich bin mehr.“

Monika H. durfte noch beinahe zwei glückliche Jahre mit Bijou verbringen. Doch einmal, als sie den Eindruck hatte, dass es vielleicht bald Zeit zum Abschiednehmen wäre, sollte ich Bijou wieder kontaktieren, denn sie wollte ihre geliebte Hündin nicht gegen ihren Willen festhalten, und sie sollte auch keine Schmerzen haben.

Bijou antwortete: „Du darfst darauf vertrauen, dass du mich nicht gegen meinen Seelenwillen festhalten kannst. Und du bist dabei zu lernen loszulassen. Du kannst dir helfen, indem du dir jeden Tag vorstellst, dass du mich und mein Leben in Gottes Hand legst. Lass ein Bild in dir entstehen, wie das aussehen könnte. Die Hand kann auch eine Engelhand sein. Lass dir von deiner Seele das passende Bild für dich zeigen.

Wenn du mich auf diese Weise abgibst, in die Hand der Kraft legst, die uns erschaffen hat, kannst du dann noch an Verrat oder an Im-Stich-Lassen denken? Wohl kaum! Also arbeite täglich mit diesem Bild.

Es bedeutet nicht automatisch, dass ich dann gleich sterbe. Es bedeutet, dass du die Kontrolle und den Stress abgeben kannst und die Entwicklung wirklich Gott anvertraust.

Dank deines Mutes und deiner Geduld, mich auf meine Weise vollenden zu lassen, konnte und kann ich noch sehr viel erledigen, transformieren, ich werde leichter, rund-lichter, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist alles gut, es geht mir gut.

Vertraue dem Leben, noch mehr, noch tiefer, noch dringlicher, denn es ist ewig … in immer neuen Kleidern. Ich bleibe dir erhalten, bleibe in deinem Herzen, auch wenn wieder eine verkörperte Seele das Leben mit euch teilen wird. Hier gibt es keinen Verrat. Denn Liebe schließt mit ein, grenzt nicht aus.

Meine Vollendungszeit ist Lernzeit für dich zu einer tieferen, umfassenden, loslassenden Liebe, denn ALLES wartet darauf, geliebt zu werden, auch das vermeintlich Hässliche, Böse. Segne alles mit dieser Liebe, damit es sich verwandeln kann. Es ist leicht, den oder das zu lieben, der oder das die Liebe schon erfahren hat. Es ist eine große Herausforderung, den oder das zu lieben, was die Liebe noch nicht erfahren hat. Es braucht so sehr Menschen, die bedingungslos lieben. Wir Tiere tun es, und es braucht die Menschen für diese umfassende Transformation.

Das ist mein Vermächtnis an dich, an euch. In ewiger Liebe. Bijou“

Bijous Vollendungsprozess dauerte noch einige Monate. Im folgenden Winter spürte Monika H. jedoch deutlich, dass Bijou nun bald gehen wollte, dass sie Erlösung wünschte. Bijou teilte telepathisch mit:

„Die Hand Gottes ist geöffnet und erwartet mich, du kannst mich jederzeit hineinlegen.“

Am Tag der heiligen Vollendung kam der Tierarzt nach Hause zu Monika und Bijou. Ihre geliebte Hündin war geistig bereits drüben, bevor die Euthanasie angesetzt wurde.

Monika hatte sich davor ca. 3 Stunden mit Bijou und der großen Kraft Gottes verbunden und legte sie in die Hände Gottes – voller Dank für 14 wundervolle Jahre mit viel Liebe, Freude und unzähligen Momenten des gemeinsamen Glücks. Hierbei halfen ihr sehr die Klänge auf der CD „Vollendung, Loslassen, Neubeginn“.

Sie schilderte mir ihre persönlichen Gefühle: „… Mein Herz will zerspringen, ich weine und bin tief, tief berührt. Es ist ,nur ein Hundʻ, wie viele Menschen sagen. Aber jetzt weiß ich, was ich schon lange spürte, dass ich ein ganz besonderes Geschenk des Himmels erhalten habe mit der kleinen Bijou. Ich fühle mich jetzt ganz klein und demütig, denn ich dachte bislang, ich hätte schon einen Wimpernschlag der Göttlichkeit erahnen dürfen. Aber nun ist es eine Welle, die mich in die Knie niederzwingt vor dieser Kraft, der Quelle – Gott.

Ich habe große Achtung und nun noch mehr Liebe in mir, da ich jetzt wissen darf, wer zu mir gekommen ist: eine universelle, allumfassende Kraft mit dem Namen Bijou.“

Zwei Jahre später zog eine liebe kleine Mischlingshündin aus dem Tierschutz von Rumänien bei Monika H. ein. Die Gespräche mit Bijou hatten ihr eine ganz andere Sichtweise eröffnet, und so wusste und weiß sie auch von der Seelengröße und -kraft ihrer neuen Hundegefährtin.

Teddy

Kater Teddy hatte mir telepathisch mitgeteilt, was in seiner Vollendungszeit (und damit meinte er nicht nur seine) geschieht: Er zeigte mir seinen irdischen Körper, und ganz dicht bei ihm befand sich sein Lichtkörper. Es wurde mir auf diese Weise gezeigt, um zu erkennen, dass es zwei Energien sind, doch ich hatte den Eindruck, dass Licht- und physischer Körper gar nicht getrennt waren. Kontinuierlich wanderten Lichtzellen vom Lichtkörper in den physischen Körper, und mit jeder Lichtzelle, die eintrat, wanderte eine Körperzelle in den Lichtkörper und wurde dort zu Licht. Auf diese Weise wurde der physische Körper Zelle für Zelle durchlichtet, für den normalen Blick eines Menschen nicht erkennbar. Wenn dann alle Zellen ausgetauscht waren, wäre sein Leben vollendet.

Teddy bat seine Menschen, ihn bei diesem Durchlichtungsprozess zu unterstützen, indem sie sich innerlich vorstellten, wie die Lichtzellen ihre Arbeit taten und die Körperzellen zu Lichtzellen wurden.

Einen weiteren Lichtkörperprozess eines Tieres sowie das begleitende Geschehen beschreibe ich ausführlich in Kapitel VII, denn ich durfte dieses Tier und seine Menschen einige Wochen lang begleiten.

Asta

Die 13 Jahre alte Berner-Sennen-Mischlingshündin Asta hatte schon mehrere Krebsoperationen hinter sich sowie eine Chemotherapie, als ich gebeten wurde, telepathisch Kontakt mit ihr aufzunehmen. Die Tierärzte rieten zu einer weiteren OP, einer zweiten Chemo. Doch Asta war therapiemüde, wollte diesen Stress nicht mehr. Sie war einverstanden mit ihrem Schicksal und fühlte Frieden und Ruhe in sich, ganz im Gegensatz zu der sehr aufgeregten und besorgten Menschengefährtin, die nichts unversucht lassen wollte, um ihrer Hündin zu helfen, und zusätzlich noch nach einem ruhigeren Wohnort für sich, ihren Mann und Asta suchte. So äußerte Asta u. a. auch diese Bitte:

„Verbinde dich mit der Ruhe in mir. Das tut auch deiner Sehnsucht nach einem ruhigen Ort gut. Nähre die Ruhe in dir, damit du diesen Ort finden kannst. Verbinde dich auch mit deiner Lautstärke, die gut sein kann neben der Ruhe. Setze dich zu mir, in liebevoller Mütterlichkeit, ohne Aktionen, ganz im Gefühl. Lass uns beide mütterlich sein, und lass uns beide Kind sein, verspielt, fröhlich, unbeschwert. Lass uns beide beides sein, beides fühlen mit Hilfe der schönsten inneren Bilder, die du zaubern kannst. Lass sanfte Klänge uns begleiten dabei.“

Damals hatte ich noch keine Idee davon, dass ich einmal CDs mit heilsamen Klängen für Tiere herausgeben würde.5

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Yaş sınırı:
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Litres'teki yayın tarihi:
22 aralık 2023
Hacim:
204 s. 25 illüstrasyon
ISBN:
9783946959847
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