Kitabı oku: «Hanebüchner III. Er dichtet immer noch»
Klaus Büchner
Hanebüchner III
– Er dichtet immer noch –
Mehr Gedichte und Fotos von Klaus Büchner –
Mitbegründer und Sänger von Torfrock

Klaus Büchner: Hanebüchner 3 – Er dichtet immer noch.
Mehr Gedichte und Fotos von Klaus Büchner – Mitbegründer und Sänger von Torfrock
Hamburg, acabus Verlag 2020
Originalausgabe
ePub-eBook: ISBN 978-3-86282-705-3
PDF-eBook: ISBN 978-3-86282-704-6
Print: ISBN 978-3-86282-703-9
Cover & Layout: © Annelie Lamers, acabus Verlag
Covermotiv: © Chris Emil Janßen
Polaroids: pixabay.com
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Der acabus Verlag ist ein Imprint der Bedey Media GmbH,
Hermannstal 119k, 22119 Hamburg.
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© acabus Verlag, Hamburg 2020
Alle Rechte vorbehalten.
http://www.acabus-verlag.de
Hanebüchner III.
Dieses Buch widme ich meiner Frau Kathrin für ihre
Unterstützung durch Organisation in allen Bereichen,
als erste Testperson meiner Gedichte und nicht zuletzt
für ihre liebevolle Geduld mit mir.

Inhalt
Cover
Impressum
Vorwort
Das Leben und alles
Die Welt, das Land, die Stadt und Überall
Früher und ganz Früher
Kunst und Künstler
Gute Nacht
Mysteriöses und Legenden
Tierisch
Wetter und Jahreszeiten
Weihnacht
Vita
VORWORT
Kunst kommt von Können, nicht von Wollen.
Sonst müsste es ja Wunst heißen.
(Frei nach Karl Valentin)
Ob nun Künstler oder Wünstler, an dieser Stelle möchte ich meinen Kollegen vorstellen, der meine Lesungen brillant begleitet mit Wort, Gesang und Gitarre, Christof Stein-Schneider, Mitglied der Bands „Fury in the Slaughterhouse“ und „Wohnraumhelden“.
Wenn man jetzt meint, ich würde Werbung für unsere Auftritte machen, liegt man gar nicht so falsch. Obwohl meine Frau Kathrin schon in der Widmung Platz findet, will ich sie hier auch noch mal dankend nennen, und nicht zuletzt unsere Hündin Fienchen, die mich vor niederträchtigen Kühen und aggressiven Landmaschinen beschützt.

70 Jahre
„Du bist doch aber jung geblieben?“
Das ist oft die Frage.
Wär das wirklich so, ihr Lieben,
hätt ich Grund zur Klage.
Wär ich im Kopf noch junger Spund,
dann wär ich heute nämlich,
wie früher, oft ein blöder Hund
und noch genau so dämlich.


AHOI
Der Lutz träumte schon lange von ein’ Schiff
und tat sich zum Geburtstag glatt eins schenken.
Weil er die Seefahrt aber nie begriff,
kam’n ihm nach und nach ’n paar Bedenken.
Da wär so’n Schiff im Garten viel bequemer,
denn, wie man weiß, die See is’ manchma’ fies.
„Ich taufe dich“, rief er, „auf ‚Hattn Lena!‘
und immer unterm Kiel drei Strich Kies!“
Das Baumhaus

Ein Namensvetter namens Klaus
baute sich im Baum ein Haus.
Vor Angestrengung verkrampft aktiv,
verzog er Mund und Nase schief.
Ich kritisierte leise, dass
am Haus was hier und da nich’ passt.
Da hat er mir stolz anvertraut:
„Na ja, hab frei nach Schnauze gebaut.“
Die Prüfung
Piet Jux aus Winsen an der Luhe
nahm kein Missgeschick die Ruhe.
Da nahm ihn Gott zum Test als Ziel,
brachte auch Luzifer ins Spiel.
Sie nahm’ ihn heftig in die Mache.
(Ob’s beide gibt, tut nix zur Sache.)
Auto kaputt, gebroch’nes Bein,
Geld weg, auch der Führerschein.
Sie sandten Blitze auf sein Dach.
Das Haus zerlegte sich danach.
Piet meinte sachlich: „Alles Trümmer,
aber irgen’was is’ ja immer.“
Gott sprach und kratzte sich am Kopp:
„Wenn ich nich’ wär, hätt er mein’ Job.“

Ein Morgen im Sommer
Es ist noch ziemlich früh am Tach.
Ich bin noch gar nich’ richtig wach.
Um circa zwanzich vor halb sieb’n
hat der Hund mich raus getrieb’n.
Es ist noch still. Ich könnte schwör’n,
mich kann im Dorf noch keiner hör’n.
Ich schau den Himmel an, den klar’n,
und lass ganz ungeniert ein’ fahr’n.

Ich bin

Manchmal denk ich vor mich hin,
bin ich okay so, wie ich bin?
War ich nich’ auch ’n dummes Schwein?
Ich glaub, ich sollte mir verzeih’n.
Man is’ nich’ immer gut im Leben.
Ich hab ja andern auch vergeben.
Man fragt sich auch, wird man gemocht?
Das int’ressiert ein’ manchma’ doch.
Ich sitz am Wasser und sinniere,
um mich rum drei Hundetiere,
und grins beruhigt, guck in die Runde.
Mich mögen jedenfalls die Hunde.
Das is’ für’n Anfang gar nich’ schlecht.
Ich bin wohl doch ’n doller Hecht.
Jesus
Ein Einbrecher stieg zur Nacht ins Zimmer,
in der Dunkelheit, wie immer.
Da hörte er ’ne laute Stimme:
„Jesus sieht dich! Mach dich dünne!“
Er machte Licht. Die Pöbelei
erklang von einem Papagei.
Erleichtert schrie der Schuft erbost:
„Ich geh doch nich’, weil du mit Jesus drohst!“
„Nö, nich’ mit dem“, rief der. „Viel geiler!
Jesus heißt auch unser Rottweiler!“

Mein Garten hinterm Haus

Mein Garten hinterm Haus
sieht büsch’n struppich aus.
Hat keine akkuraten Kanten,
erwähnt ein Teil der Bekannten.
Sein Pflegezustand wäre schlecht
durch Schlampigkeit. Da ham sie Recht.
Der Rasen wird nur dann gemäht,
wenn es nich’ mehr anders geht.
Dem Maulwurf wird nix passier’n.
Kann ruhig den Rasen dekorier’n.
Mein Garten is’ wie Rock ’n’ Roll,
nuddelich und lebensvoll.
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