Kitabı oku: «Shaolin Kempo», sayfa 2

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8. Atmung

In allen Bereichen des Shaolin Kempo sind eine korrekte Atmung und ein guter Atemrhythmus wichtig. D. h., daß bei sämtlichen Techniken hinsichtlich Kraft, Energie und Kondition auf eine Atemtechnik geachtet werden muß, die dem Ablauf der Technik angemessen ist und sie sinnvoll unterstützt.

Ziele des Shaolin Kempo

Die primäre Zielsetzung des Shaolin Kempo ist seine breitensportliche Verbreitung als Selbstverteidigungssportart. Darüber hinaus kann sie aber auch – leistungsorientiert – als Wettkampfsportart betrieben werden.

Als Grundlage dienen die ursprünglichen Techniken des chinesischen Quanfa, d. h., die Anwendung von Schlägen, Tritten und Stößen mit Armen und Beinen in wechselnder Verbindung von kraftvoller Dynamik und vitaler Gewandtheit, teilweise ergänzt durch Hebel- und Wurftechniken.

Das zweite Ziel des Shaolin Kempo ist die Ausbildung körperlicher Fitneß sowie das harmonische Wechselspiel von Körper und Geist, das in der Schulung von Konzentrationsfähigkeit, richtiger Atmung und Charakterbildung zum Ausdruck kommt. Dies schließt die Entwicklung einer entsprechenden Ethik ein: die Bereitschaft zur Bildung und zu sozialem Verhalten.


Das Symbol des Drachens im Shaolin Kempo

In der heutigen Form des Shaolin Kempo finden sich nur noch sehr wenige ursprüngliche Elemente des chinesischen Drachenstils, so daß man kaum noch vom klassischen Drachenstil sprechen kann. Dennoch wird der chinesische Drache im Shaolin Kempo als Symbol für Kraft, Gewandtheit und Weisheit verwendet.

Foto 11

Foto 12

Foto 13

Fotos 11 bis 13: Die traditionelle Ausbildung in den Kampfkünsten zielte darauf ab, daß man zu jeder Zeit und unter allen Umständen auf unverhoffte Gefahr mit den zur Verfügung stehenden Mitteln reagieren konnte. Auf den 1976 entstandenen Fotos ist Meister Tang mit einem seiner Schüler zu sehen. Rechts im Bild auf Foto 13 ist der Autor Klaus Konrad zu sehen.

II

Musubi dachi, Heiko dachi und Shiko dachi

Foto 14: Musubi dachi. Die sogenannte V-Fuß-Stellung.

Foto 15: Heiko dachi. Stellung in Schulterbreite mit nach vorn gerichteten Zehen.

Foto 16: Shiko dachi. Stellung in doppelter Schulterbreite mit nach außen gerichteten Zehen.

Kake dachi und Uchihachiji dachi

Foto 17: Kake dachi. Überkreuzstellung.

Foto 18: Uchihachiji dachi. Stand in Schulterbreite mit nach innen gerichteten Zehen.

Kokutsu dachi und Sanchin dachi

Foto 19: Kokutsu dachi.


Foto 20: Sanchin dachi.


Bei der Rückwärtsstellung Kokutsu ­dachi (19, Schwerpunktdarstellung) trägt das hintere Bein 70 %, das vordere 30 % des Körpergewichts.

Aus dieser Stellung kann man sehr leicht in eine andere übergehen, und sie ist somit sowohl gut für den Angriff als auch für die Abwehr zu gebrauchen.

Bei der Knieinnenstellung Sanchin dachi (20, Schwerpunktdarstellung) sind die Knie nach innen gerichtet, so daß man eine gute Standfestigkeit erlangt.

Aus dieser Stellung kann man eine große Schlag- und Stoßkraft erzielen. Ein Fuß steht etwa eine Fußlänge weiter vor oder zurück als der andere.

Kiba dachi

Foto 21: Kiba dachi.

Foto 22

Foto 23


Die Füße sind im Kiba dachi, dem Reitersitz, etwa um die doppelte Schulterbreite auseinander, wobei das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine verteilt sein soll. Die Knie sind nach außen gebeugt und die Zehen zeigen gerade nach vorn.

Diese Stellung bezeichnet man im Shaolin auch als mittleren Reitersitz. Man unterscheidet zwischen dem tiefen (22) und dem hohen Reitersitz (23). In diesen Stellungen sollte man öfter einige Zeit verharren, um Körper und Geist zu stärken.

Beide Fäuste werden vor der Brust plaziert; die Ellenbogen zeigen dabei nach unten und die Fäuste nach oben. Wichtig ist hierbei vor allem die vollkommene Konzentration auf die Körperhaltung. Dabei wird langsam und gleichmäßig durch die Nase geatmet, wobei die Zunge den Gaumen berühren soll.

Zenkutsu dachi

Foto 24: Zenkutsu dachi.

Foto 25

Foto 26


Beim Zenkutsu dachi, der Vorwärtsstellung (24), ist das vordere Bein gebeugt und das hintere gestreckt, wobei auch hier wieder die Zehen nach vorn zeigen sollten. Das vordere Bein trägt 60 %, das hintere 40 % des Körpergewichts. Der seitliche Abstand zwischen den Füßen geht nur wenig über die eigene Schulterbreite hinaus.

Diese Stellung bezeichnet man im Shaolin Kempo auch als geduckten Reitersitz (25 und 26). Aus ihm kann die gleiche Konzentrationsübung wie bei den anderen Reitersitzen durchgeführt werden. Diese Übung kann rechts und links ausgeführt werden, so lange, bis die Knie anfangen zu zittern.

Tsuruashi dachi und Fudo dachi

Foto 27: Tsuruachi dachi.

Foto 28: Fudo dachi.

Beim Stehen auf einem Bein im Tsuru­ashi dachi (27) soll das nichtbelastete Bein mindestens bis auf Höhe der Kniescheibe des Standbeins angehoben werden, wobei die Zehen leicht nach unten gerichtet sind. Der Oberkörper muß eine gerade Haltung annehmen. Die Finger der unteren Hand sollen wie Krallen gekrümmt sein. Die obere Hand ist einfach geöffnet. Auch in dieser Stellung kann die beschriebene Konzentrationsübung rechts und links durchgeführt werden.

Foto 28 zeigt den Fudo dachi mit nach außen gerichteten Zehen.

Kakato dachi

Foto 29

Foto 30

Der Kakato dachi (Fersensitz, 29 und 30) ist der Gegensatz zum geduckten Reitersitz. Bei ihm ist das vordere Bein gestreckt und das hintere gebeugt. Die Hauptlast liegt auf dem hinteren Bein. Das vordere berührt nur leicht den Boden.

Die Haltung der Arme und Fäuste ist identisch mit der für die vorhergehenden Stellungen beschriebenen. Diese Stellung sollte rechts und links bis zur Ermüdung durchgeführt werden.

Nekoashi dachi und Heisoku dachi

Foto 31: Nekoashi dachi.

Foto 32: Heisoku dachi.


Im Nekoashi dachi, der Katzenfußstellung (31), trägt das hintere Bein 90 % des Körpergewichts (siehe Darstellung des Schwerpunkts). Das vordere Bein wird nur mit dem Fußballen aufgesetzt. Dieser Stand bietet die besten Voraussetzungen für anschließende fließend ineinander übergehende Bewegungen und ist somit Ausgangspunkt eines jeden Kumite.

III

Oi zuki, Gyaku zuki und Tate zuki

Foto 33: Oi zuki.

Foto 34: Gyaku zuki.

Foto 35: Tate zuki.

Oi zuki ist der gleichseitige Fauststoß (33). Dies ist ein gerader Fauststoß nach vorn, wobei sich die ganze Kraft des Körpers auf die Faust überträgt. Die gestoßene Faust ist immer auf der Seite des vorderen Fußes.

Gyaku zuki ist der gegenseitige Fauststoß (34). Hierbei ist die gestoßene Faust immer auf der Seite des hinten stehenden Fußes. Dieser Fauststoß erhält seine Kraft aus dem Hüftimpuls.

Tate zuki ist der Stoß mit der vertikalen Faust (35). Die Faust wird aus der Hüfte gerade nach vorn gestoßen und macht kurz vor dem Ziel eine Vierteldrehung nach innen. Die Technik kann auch auf Jodan-Höhe ausgeführt werden, indem die Faust schon mit der Vierteldrehung vor der Brust plaziert und gerade nach vorn gestoßen wird.

Chudan ura zuki und Jodan ura zuki

Foto 36: Chudan ura zuki.

Foto 37: Chudan ura zuki.

Foto 38: Jodan ura zuki.

Chudan ura zuki ist der umgekehrte Fauststoß zur Körpermitte (36 und 37). Ausgangspunkt ist wieder die Hüfte. Die Faust wandert nach hinten, um dann in gerader Linie ohne Drehung nach vorn zu stoßen. Die Vorderseite der Faust trifft auf. Bevorzugte Ziele sind Solarplexus oder Kinn.

Jodan ura zuki (38) ist der umgekehrte Fauststoß zum Kinn.

Morote zuki und Yama zuki

Foto 39: Morote zuki.

Foto 40: Morote zuki.

Foto 41: Yama zuki.

Foto 42: Yama zuki.

Morote zuki ist ein doppelter Fauststoß (39 und 40). Beide Fäuste starten gleichzeitig von der Hüfte aus zum Ziel.

Yama zuki ist ein doppelter Fauststoß zu zwei verschiedenen Angriffspunkten (Hindernisstoß, 41, 42). Die rechte Faust stößt zum Kopf, die linke trifft in Ura-zuki-Form in Chudan oder Gedan auf. Die Fäuste stehen übereinander.

Hiraken zuki

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Hiraken zuki ist der Fingerknöchelstoß (43-48). Diese Technik wird von der Hüfte aus auf geradem Wege nach vorn gestoßen; dabei treffen die Fingerknöchel auf. Bevorzugte Ziele sind Augenpartie, Kehlkopf, Solarplexus und die Herzregion.

Shotei zuki

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Shotei zukiist der Stoß mit dem Handballen (48-53). Die Hand wird auf geradem Weg von der Hüfte aus in Jodan-Höhe (49) oder in Chudan-Höhe (50) nach vorn gestoßen. – Das Ziel wird bei dieser Technik mit der Handwurzel getroffen (51-53).

Mawashi zuki

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Foto 56

Foto 57

Foto 58

Foto 59

Der Mawashi zuki ist der Halbkreisfauststoß (54-57 ). Die Faust wird dabei von der Hüfte aus im Halbkreis zum Ziel gestoßen. Das Ziel wird entweder mit der Vorderseite der Faust (56, 58) oder dem Faustrücken (57, 59) getroffen. – Auch hier ist wieder die charakteristische Drehung des Handgelenks kurz vor dem Ziel zu beachten.

Atama zuki

Foto 60

Foto 61

Foto 62

Atama zuki ist der Kopfstoß (60-62). Stöße mit dem Kopf werden meistens mit dem Gesicht nach unten ausgeführt. Es kann aber auch die Seite des Kopfes oder der Hinterkopf auftreffen.

Kopfstöße eignen sich gut für den Nahkampf, können aber auch beim Ausführenden Verletzungen und Schädigungen wie Gehirnerschütterungen usw. hervorrufen.

Jodan tettsui zuki

Foto 63

Foto 64

Foto 65

Jodan tettsui zuki ist der gestoßene Hammerschlag. Hierbei wird die Faust von der Hüfte aus auf geradem Weg nach vorn gestoßen (63, 64). Auch hier trifft die Kleinfingerseite der Faust auf (65).

Hiraken uchi, Haito uchi und Oyayubi ipponken uchi

Foto 66: Hiraken uchi.

Foto 67: Haito uchi.

Foto 68: Oyayubi ipponken uchi.

Foto 69: Oyayubi ipponken uchi.

Die auf dieser Seite dargestellten Techniken werden mit der gleichen Kreisbewegung ausgeführt wie der Mawashi zuki.

Hiraken uchi: Die Fingerknöchel der halbgeballten Faust treffen im Ohrbereich auf (66).

Haito uchi: Handkantenschlag mit der Daumenseite. Diese Technik kann von innen nach außen und umgekehrt, sowie auch zur Seite (z. B. als Schlag zum Kehlkopf) ausgeführt werden (67).

Oyayubi ipponken uchi: Daumenfaustschlag. Bei diesem Schlag trifft der Daumenknöchel auf. Die Daumenspitze wird dabei fest an das Zeigefingergelenk gedrückt (68, 69).

Yonhon nukite, Ippon nukite und Nihon nukite

Foto 70: Yonhon nukite.

Foto 71: Yonhon nukite.

Foto 72: Ippon nukite.

Foto 73: Ippon nukite.

Foto 74: Nihon nukite.

Foto 75: Nihon nukite.

Die Speerhand (Nukite) kann in verschiedenen Formen ausgeführt werden. Bei der gebräuchlichsten Form, dem Yonhon nukite (70, 71) wird der Daumen bei ausgestreckten Fingern etwas nach innen gedreht.

Ippon-Nukite, der Zeigefingerspeer. Hierbei wird mit gestrecktem Zeigefinger zugestoßen (72, 73).

Nihon-Nukite, der Zwei-Finger-Speer. Zeigefinger und Mittelfinger bilden ein »V« (74, 75). Auch dieser Stoß dient dazu, den Gegner an Hals, Augen usw. zu verletzen.

Uraken shomen uchi

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Foto 80

Uraken shomen uchi ist der Schlag mit der Vorderseite der umgekehrten Faust. Die Faust wird von der Hüfte aus, ohne daß man sie dabei dreht, nach vorn gestoßen (76-78). Die Vorderseite der Faust trifft auf (79, 80).

Uraken uchi

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Foto 82

Foto 83

Foto 84

Uraken uchi – Schlag mit der umgekehrten Faust zur Seite. Die Faust wird von der anderen Hüfte aus in Form einer Aufwärtsbewegung zur Seite geschlagen (81-83). Die Vorderseite der Faust trifft auf (84).

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Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
22 aralık 2023
Hacim:
467 s. 662 illüstrasyon
ISBN:
9783938305256
Telif hakkı:
Автор
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