Kitabı oku: «Erlebnispädagogik im Klassenzimmer»

Dieser Titel ist auch als Printausgabe erhältlich
ISBN 978-3-944 708-18-8
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ISBN 978-3-944 708-51-5 (eBook)
| Verlag: | ZIEL – Zentrum für interdisziplinäres erfahrungsorientiertes Lernen GmbH Zeuggasse 7– 9, 86150 Augsburg, www.ziel-verlag.de 1. Auflage 2014 |
| Grafik und Layoutgestaltung: | Stefanie Huber, Friends Media Group GmbH Zeuggasse 7, 86150 Augsburg |
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„Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln, es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, man muss es bisweilen inszenieren.“
(Kurt Hahn in Kreszmeier A.H. (1994) Das Schiff Noah. Dokumente einer therapeutischen Reise)
Inhaltsverzeichnis
Danksagung
Einleitung
Was will dieses Buch?
Literatur
Materialkoffer
Eisbrecherübungen
Soziogramm
Countdown
Wütender Tom
Glückspilz
Partnerklau
Big Buddy
Küchengeräte/Dreier Tierfiguren
Wo ist Fridolin?
Wandernde Dreiecke
Konzentrationsübungen
Tag und Nacht
Schneller Ball
Stuhlkreis
Stab der Zwietracht
Zimmermanns Pause
Sortieren blind und stumm
Verkehrsstau
Hidden Way 1
SET in verschiedenen Gruppen
Ubongo in Gruppen
Da Vinci Brücke
Tetris
Make ‘N’ Break
Zwergenaufgabe
Übungen zur Wissensvermittlung
Memory
Paternoster
Hidden Way 2
Find a Term
Blind Date
Blaupause
Catch me if you can
Zeitungspatschen
Frageduell
Twister Move
Chaos-Spiel
Wer bin ich?
Scrabble
Puzzle
Gedankenbrücken
Sortieren
Quiz in 30 Sekunden
Alphabet rückwärts
Koffer packen
Karten legen
Wer weiß mehr
Übungen zur Stärkung von Sozialkompetenz
Stühle rücken
Flying Egg
Sort Yourself
Eisschollenspiel
Reise von …
Elektrischer Draht
Spinnennetz
Platz ist in der kleinsten Hütte
Blindflug
Reise unter dem Tisch
Farbquadrate
Aufstehen Rücken an Rücken
Sitzkreis
Gordischer Knoten mit Seil
Mobile Seilbrücke
Seilschwung
Moorpfad
Adlerflug
Über den Autor
Danksagung
Zu der hohen Qualität und dem Inhalt dieses Buches haben viele liebe Menschen beigetragen. Allen voran möchte ich Miklas Wrieden, Yvonne Voges und Andreas Fuchs erwähnen. Bei Miklas Wrieden möchte ich mich nicht nur für die Gesamtleitung des Projekts bedanken, sondern auch dafür, dass er es hervorragend verstanden hat, mich während des gesamten Projekts immer wieder neu zu motivieren. Bei Yvonne Voges und Andreas Fuchs möchte ich mich für die langjährige Zusammenarbeit und das gemeinsame Erarbeiten und Gestalten konstruktiver Ideen ganz herzlich bedanken.
Ines Friedel als ausgezeichnete Illustratorin schaffte es, die teils komplexen Übungen sehr prägnant und anschaulich darzustellen.
Dieses Buch ist ein Ergebnis der bisherigen Lehrerfortbildungen und ich bedanke mich bei allen teilgenommenen Lehrerinnen und Lehrern, denn sie sind die eigentlichen Co-Referenten des vorliegenden Buches.
Ganz besonderer Dank gilt meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen. Ohne ihre Unterstützung und ihr Interesse an meiner Arbeit wäre ein Projekt von dieser Größenordnung nicht zu bewerkstelligen gewesen.
Einleitung
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
(Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief)
Ist es möglich, dass Erlebnispädagogik Einzug in den Schulalltag hält, eingezwängt in das Regelwerk „Schule“ mit einer Klassenstärke bis 30 Schülerinnen, der zeitlichen Vorgabe von 45 oder 90 Minuten und der Begrenzung auf das Klassenzimmer? Kann mit Erlebnispädagogik auch Wissen vermittelt werden?
Angeregt durch Teilnehmerinnen verschiederner Lehrerfortbildungen mache ich mir in disem Buch Gedanken zu den oben aufgeworfenen Fragen; stelle in den 64 praktischen Übungen praxiserprobte Beispiele dar, welche mit wenig Materialaufwand in den Unterricht integriert werden können.
Zielgruppe dieses Buches sind Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen der Sekundarstufen 1 und 2, Lehrkräfte an Berufsschulen sowie alle Pädagoginnen, welche einer lehrenden und vermittelnden Tätigkeit mit jungen Menschen nachgehen.
Im ersten Abschnitt gebe ich einen kurzen Abriss über die Begrifflichkeit und Geschichte der Erlebnispädagogik. Dieser Abriss erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Für ein intensiveres Studium der Geschichte der Erlebnispädagogik stehen unterschiedliche Publikationen zur Verfügung. Ein Beispiel sei hier genannt: Rainald Baig-Schneider „Die moderne Erlebnispädagogik“. (Baig-Schneider, 2012)
Ich entschied mich für die weibliche Form der Ansprache, was keine Ausgrenzung der Männer darstellen soll. Ich bitte die Männer um Nachsicht.
Definition Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik in der Definition von Heckmair und Michl (2012):
„Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“
Wikipedia fügt ergänzend hinzu:
„Erlebnispädagogik gilt heute als integrativer Bestandteil ganzheitlicher Erziehungs- und Bildungskonzepte. Ursprünglich in der Reformpädagogik verwurzelt, gewinnt sie in jüngster Zeit wieder an Bedeutung, da Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz, Wagnisbereitschaft und Persönlichkeit eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft spielen.“
Geschichte der Erlebnispädagogik
Die Geschichte der Erlebnispädagogik beginnt schon sehr früh. Einer der dieses Thema erstmals in der Öffentlichkeit zur Sprache brachte war Jean-Jacques Rousseau (1712 bis 1778) mit seinem Buch „Emile oder Über die Erziehung“.
Kurt Hahn prägte die schulische Reformpädagogik. Er war der Begründer der Schule Schloss Salem (1920). Damit gestaltete er erfolgreich die „verkopfte bürgerlich ausgerichtete“ Schulform um.
Leider wurde Erlebnispädagogik erst in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wieder thematisiert und dann vorwiegend in außerschulischen und projektbezogenen Aktionen umgesetzt.
Vergleicht man das Arbeiten in der Schule, die vom Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ spricht, mit der Arbeit der Erlebnispädagogik, die vom Lernen mit „Herz, Hand und Kopf“ (Ziegenspeck,1994, S. 3 f.) handelt, so wird ein Unterschied deutlich. Wenn die Kinder durch eigenverantwortliches Handeln lernen, ist dies viel nachhaltiger als das sture Auswendiglernen von Grundsätzen. Im Mittelpunkt steht vor allem die Person, welche durch das Erlebte lernt, zu handeln. Dies kann als ganzheitlicher Prozess angesehen werden.
Jean- Jacques Rousseau
In seinem Werk „Emile oder über die Erziehung“ kritisiert Rousseau die damaligen Erziehungsmethoden und gibt in seinem 1762 erschienenen Buch gut gemeinte Ratschläge an Mütter und Väter im Umgang mit Kindern. Am Anfang seines Buches erklärt der Autor, man solle die Säuglinge nicht ihrer Freiheit berauben, in dem man sie in Leinentücher einzwängt oder im Bettchen liegen lässt als wären sie tot. Man solle ihnen lieber alle Freiheiten geben die sie brauchen.
Er nennt auch Folgen dieses Tuns: „Die Untätigkeit und die Beengtheit der Glieder hindern den Blut-und Saftumlauf, verhindern Wachstum und Kräftigung und schädigen so seine Gesundheit“ (Rousseau, 1998, S.16). Im Weiteren geht er auf die barbarische Erziehung der damaligen Zeit ein, und veranschaulicht, dass aus so einer gelebten Kindheit kein glückliches Individuum entstehen kann. „So vergeht das Alter der Fröhlichkeit unter Tränen, Strafen, Drohungen und Sklaverei […]. Wer weiß, wie viele Kinder als Opfer der Weisheit eines Vaters oder eines Erziehers zugrunde gehen?“ (ebenda , S. 55). In seinen Gedanken war er seiner Zeit weit voraus, bedenkt man, dass erst 1840 durch die verwahrloste Jugend – die das öffentliche Leben in Gefahr brachte – die „soziale Frage“ aufkam (Hobmair, 2012, S. 287). Die wichtigsten Faktoren, die einen Menschen beeinflussen, sind die Natur, die Menschen und die Dinge, die den Menschen umgeben.
Jugendbewegung
Innerhalb Deutschlands waren es die Jugendbewegungen, die 1890 damit begannen, dass sich Jugendliche (Gymnasiasten) aus Magdeburg und Berlin, auf Wanderung begaben. Sie waren auf der Suche nach mehr Freiräumen und Wissensvermittlung durch Eigenverantwortung. „Im Gegensatz gegen die Aufklärung und bloße Wissenskultur mit ihrem Individualismus, ihrer Veräußerung jedes menschlichen Gehalts zu Nutzen und Leistung, ihrer Trennung aller Einheit des Lebens sucht diese Bewegung die neue Einheit eines höheren geistigen Lebens, die schließlich in einem neuen Verhältnis zum metaphysischen Grunde unseres Daseins wurzelt und an dieser letzten Einheit alle jene Trennungen aufheben und die toten Formen der Kultur wieder belebt und von innen umgestaltet“ (Nohl, 2002, S. 15 – 16). Im Jahr 1913 kritisierte die Freideutsche Jugendbewegung wiederum den verschulten Unterricht und bezeichnet ihn als Überbetonung des Geschichtlichen im Glauben, wo es um die Vermittlung von Naturwissenschaften geht. Als Ziel dieser neuen Bewegung wurde das Fest am Hohen Meisner gehalten. „Die Freideutsche Jugend will aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt die Jugendbewegung unter allen Umständen geschlossen ein. Zur gegenseitigen Verständigung werden Freideutsche Jugendtage abgehalten. Als Grundsatz für gemeinschaftliche Veranstaltung gilt: Alle gemeinsamen Veranstaltungen der Freideutschen Jugend sind Alkohol- und Nikotin-frei“ (Scheibe, 2010, S. 40).
Als wichtigste Aussage der Jugendbewegung gilt ihr unerschütterlicher Glaube an die Natur und an die Gemeinschaft, die eigenverantwortliches Handeln erlernen möchte und die Freiheit dazu erhalten will.
Kurt Hahn
Kurt Hahn, der zusammen mit Prinz Max von Baden die Schule Schloss Salem 1920 gegründet hat, gilt wohl als die prägendste Person in der Geschichte der Erlebnispädagogik. Die Grundsätze seiner Schule finden sich auch in der Hohen Meisner Formel wieder: Kein Alkohol, kein Nikotin. In seiner Schule gab es Platz für Training zur Steigerung der Überwindungskraft und Ausdauer, wodurch die Schüler lernen sollten, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen. Vielseitig war der Unterricht: So gab es verschiedene Expeditionen durch die Berge, was die Entschluss- und Überwindungskraft eines jeden Jugendlichen steigerte.
Klar ersichtlich baute er zuerst einen Bezug zu den Kindern und Jugendlichen auf. Dadurch konnten und wollten sie auch etwas von ihm lernen. Wahrscheinlich war dies das Entscheidende. Er gab ihnen die Chance das eigenverantwortliche Handeln zu erleben und daraus zu lernen. Außerdem gab er den Kindern Gelegenheit sich selbst zu entdecken […] „lasst sie Triumph und Niederlage erleben“ (Hahn, 1986, S. 12).
Ein Schüler schrieb aus den Tagen seiner Schulzeit über Kurt Hahn: „Wenn er gesprochen hatte, so saßen wir Schüler da, stumm, ein wenig zu sehr überwältigt. Er spürte es und schien die Wirkung seiner Beredsamkeit eher mäßigen als steigern zu wollen; wie er überhaupt sich distanzierte, sobald er fühlte, sein Einfluss auf die ihm anvertraute Jugend könnte zu stark, zu direkt werden“ (Fischer, 1992, S. 19). Er kritisierte auch den Verfall der Jugend durch die modernisierte Gesellschaft mit Ihren Fortbewegungs- und Kommunikationsmitteln. Ihm war es wichtiger Ihren Horizont zu erweitern, Erlebnisse zu ermöglichen und die Forscherfreude zu unterstützen.
Jörg Ziegenspeck
Jörg Ziegenspeck hat die neuere Form der Erlebnispädagogik entscheidend geprägt. Er möchte das Verhalten der Jugend nachhaltig verändern, so dass die Personen lernen auch in Notfällen verantwortlich zu handeln. Auch sollte ein ganzheitliches Lernen erreicht werden, bei dem das Erleben, verbunden mit Handeln, im Mittelpunkt steht. „Erleben, Erfahrung, Erkenntnis sind wichtige Begriffe, in der Erlebnispädagogik“ (Pausewang,1994, S. 4). In seinem Buch „Erinnerungen – Gedanken – Aufforderungen“ gibt er klare Vorschläge als neue Zielsetzungen für die Schulen. Der erste Punkt besagt, dass die Schulen mehr freie Gestaltungsmöglichkeiten haben sollten und mit anderen, privaten und Reformschulen, kooperieren sollten. Zum zweiten Punkt sollte der politische Unterricht durch konkrete Erfahrungen verinnerlicht werden. Weiter schlägt Ziegenspeck vor, dass Schüler ab der 12. Klasse Sozialdienste am Menschen verrichten sollten und dies auch Lob verdient. Jede Schulform sollte der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Als letzten Punkt wünscht Jörg Ziegenspeck, dass sich alle Schulen europaweit mit einander austauschen und Kurt Hans Grundsätze anerkennen.
Zielsetzung in der Erlebnispädagogik
Die Ziele der Erlebnispädagogik liegen als erstes in der Vermittlung von Ereignissen, die dem Klientel im Gedächtnis bleiben und so eine nachhaltige Wirkung erzielen. Sie möchte den Kindern und Jugendlichen die Chance geben, frei ihre Umwelt zu entdecken, sie zu behandeln und sich damit zu befassen, um sie dadurch zu begreifen. Wenn wir uns die Umgebung von Kindern anschauen, sehen wir zu viele Verbote wie „auf diesem Rasen darfst du nicht Fußball spielen“ oder der Ausspruch „pass auf, dass du da nicht herunter fällst!!!“ Genau durch diese gut gemeinten Verbote nehmen wir ihnen die Möglichkeiten, sich selbst zu testen oder ihre Stärken und Schwächen zu begreifen. Die heutige Flut von Medien (Fernsehen, Internet, Computerspiele usw.) fesselt die Kinder regelrecht und ersetzt ihre eigenen Erlebnisse. Wo sie doch eigentlich lernen sollen, sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen: Denn nur, wenn sich eine Person mit einer andern auseinandersetzt, ist sie in der Lage, die Wirkung ihres Handelns richtig einzuschätzen und daraus zu lernen.
Die Erlebnispädagogik möchte das Engagement der Jugendlichen aktivieren und ihre Eigen- und Mitverantwortung stärken. Außerdem sollen die Teilnehmer körperlich und sozial gefordert werden, sodass sich auch Rücksichtnahme und Achtsamkeit entwickeln.
Arbeitstechniken der Erlebnispädagogik
Als Technik dient der Erlebnispädagogik alles, womit eine einprägsame Situation geschaffen werden kann. In der Öffentlichkeit bekannt wurde vor allem die pädagogische Nutzung von Natursportarten. Die Bandbreite erstreckt sich von Berg- oder Skitouren über Alpinklettern bis hin zum Segeln (vgl. Kölsch, 1998). Durch die Nutzung dieser Natursportarten kann auf zahlreiche Möglichkeiten und Kombinationen zurück gegriffen werden.
Die pädagogische Zielsetzung von Abenteuersportarten liegt in der Ausübung in der freien Natur, wodurch oft außergewöhnliche Situationen für Menschen der heutigen Gesellschaft gegeben sind. Hier bestehen reale Risiken, bei denen die Teilnehmer automatisch eine Herausforderung erleben. Der soziale Aspekt bei der Ausübung von Abenteuersportarten ist: Um die Herausforderung bewältigen zu können, ist der Einzelne auf die Gruppe angewiesen.
In der Öffentlichkeit weniger beachtete Techniken der erlebnispädagogischen Projekte sind Kooperations- und Interaktionsübungen, Kommunikationstechniken, Rollenspiele, kreative Methoden, Selbsterfahrung, Theater etc.
Entscheidend für das Gelingen einer erlebnispädagogischen Aktion ist die Reflexion und der Transfer in den Alltag der Teilnehmenden.
Erlebnispädagogik im 21. Jahrhundert
In unserer gegenwärtigen Gesellschaft wird der Begriff des Erlebens für viele Bereiche des Alltages verwandt. Es gibt ErlebnisGastronomie, ErlebnisShopping, ErlebnisReisen und sogar ErlebnisWohnen. Bei vielen dieser Angebote wird damit geworben, dass ein Erlebnis- und Lerneffekt den Menschen erfüllt. Durch diese medienwirksamen Wortschöpfungen und Schlagwörter verliert der Begriff des „Erlebens“ an Kraft und wirkt verwaschen und unklar.
Einige Kolleginnen und ich verwenden daher den Begriff des handlungsorientierten Lernens. Denkt man diesen Begriff weiter und abstrakter, so kommt man zu der Kombination einer handlungsorientierten systemischen Pädagogik.
Handlungsorientiert bedeutet: Im Handeln erlebe ich mich in meiner gesamten Person und meiner Umwelt. Kurz gesagt: „Lernen durch Erleben“.
Handeln führt fast zwangsläufig zu Erlebnissen. Sind diese Erlebnisse einprägsam und nachhaltig, werden sie zu Erfahrungen. Erfahrungen bilden sich aus dem Hintergrund der eigenen Persönlichkeitsstruktur, Umwelteinflüssen und Kompetenzen heraus. Dies stellt den systemischen Ansatz der beschriebenen Pädagogik dar.
Systemisch heißt dabei, dass die Pädagogik sich gegebenen Persönlichkeits-, Gruppen- und institutionellen Strukturen anpasst. Nicht die Schülerinnen passen sich der Pädagogik an, sondern die Pädagogik geht auf die spezifischen Anforderungen ein, welche die Schülerinnen benötigen, um einen maximalen Lernerfolg zu gewährleisten.
Was will dieses Buch?
In meiner zwanzigjährigen Tätigkeit in Schulen, auf Klassenfahrten, Projekttagen und Projektwochen verwandte ich stets Mittel und Methoden des handlungsorientierten Lernens (Erlebnispädagogik), wie ich sie oben beschrieben habe.
Gruppendynamische Prozesse, Persönlichkeitsstrukturen, Stärken und Schwächen Einzelner sowie der Gruppe zeigte ich durch die Erlebnispädagogik auf und bearbeitete sie. Der Wunsch nach Nachhaltigkeit der Prozesse innerhalb der Klasse und des Schuljahres war groß.
In den Lehrerfortbildungen konfrontierten mich die Teilnehmerinnen mit einem ernstzunehmenden Problem: Das Regelsystem der Schule – 30 Schülerinnen in einem Klassenraum und Unterricht im 45- oder 90 Minuten-Takt. Die Absicht der Fortbildungsteilnehmerinnen, Aufgabenstellungen in den Unterricht zu integrieren, stieß an institutionelle Grenzen und Beschränkungen durch schulische Anforderungen.
Trotz der institutionellen Hindernisse stellte sich die Frage: Ist es möglich, dass handlungsorientiertes Lernen in den Schulalltag integriert werden kann? Kann – darüber hinaus – mit handlungsorientiertem Lernen Wissen vermittelt werden? Diesen Fragen stellten sich verschiedene Lehrerfortbildungen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg, die als Workshops von mir durchgeführt worden sind. Die Antwort lautet: Ja! Die Ergebnisse finden sich in diesem Buch wieder.
In einer Projektwoche oder auf einer Klassenfahrt wird ausreichend Zeit und Raum geboten, um Aufgaben und Prozessen ihren Lauf zu lassen. Dies ist leider im Schuljahr nur punktuell möglich. Verfügungsstunden im Schulalltag sind zu kurz und müssen vielschichtige Probleme abdecken.
Die menschliche Persönlichkeitsstruktur ist reich an Anlagen und reich an individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Fleiß, Motivation, Wille, Beharrlichkeit, Risikobereitschaft, Neugier, Phantasie und geistige Unruhe sind entscheidende Schlüsselkompetenzen.
Kinder und Jugendliche gehen täglich freiwillig in die Auseinandersetzung mit diesen Schlüsselqualifikationen. Auch viele Internetspiele (etwa World of Warcraft) verlangen diese Eigenschaften als Voraussetzung, um im Team gemeinsam Aufgaben bewältigen zu können. Grundkompetenzen aller Mitglieder eines Clans, Gruppe, Teams sind Beharrlichkeit, Pünktlichkeit, Solidarität, Motivation, Gemeinsamkeit und der Wille zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles unter Einsatz der unterschiedlichen zusätzlichen Fähigkeiten und Kompetenzen der Einzelnen.
Auf den Schulalltag bezogen argumentierte Herr Klippert zu recht: „Kontroverse Einfälle und Meinungen der Gruppenmitglieder regen zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand an. Die Möglichkeit, sich bei Lernschwierigkeiten zu unterstützen, fördert die Einsicht in Lösungsprozesse. […] Vorteilhaft wäre diese Teamorientierung nicht nur für die Schwächeren und/oder Ängstlicheren unter den SchülerInnen, sondern für die cleveren Schnelldenker und -lerner. Diese profitieren von der Gruppenarbeit insofern, als dass sie in ihrer Expertenrolle das vorhandene Wissen wirksam festigen und zugleich wichtige methodische, kommunikative und affektive Fähigkeiten erwerben können“ (Klippert, 2008).
Der Wettstreit/Wettbewerb untereinander ist ein Motivationsfaktor bei Lernprozessen, dem sich die Schule nicht verschließen kann. Die heranwachsende Persönlichkeit vergleicht sich ständig mit ihrer Umgebung. Daraus werden bereits im Kleinkindalter Lernprozesse initiiert die ein Leben lang andauern. Die menschliche Entwicklung vollzieht sich im Entdecken von immer anderen Zusammenhängen und durch das Einbinden in wiederum andere. Dies fördert die Entwicklung von Flexibilität als Voraussetzung einer Geisteshaltung.
Ich lade Sie ein, mit mir gemeinsam die Idee dieses Buches weiter zu gestalten, verborgene Kreativität und Enthusiasmus freizusetzen und das gewonnene Potenzial anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.
Entsprechend dem Buch „Fish. Ein ungewöhnliches Motivationsbuch“ (Lundin, Paul und Christensen, 2003) sollten Sie vier Grundvoraussetzungen mitbringen:
1. Wähle Deine Einstellung – Jeder erwachsene Mensch entscheidet sich bewusst täglich für eine Arbeitseinstellung. Diese Arbeitseinstellung umfasst unser Selbstvertrauen, unsere Schaffenskraft und unsere Authentizität.
2. Spiele – Spielerisch macht die Arbeit Spaß und Spaß bringt Energie.
3. Bereite anderen Freude – Beziehe andere Menschen mit ein, indem Du für positive Energie und gute Stimmung sorgst.
4. Sei präsent – mit dem ganzen Herzen und der vollen Aufmerksamkeit.
Nun bin ich kein Entertainer, Komiker oder Clown, was meine Kolleginnen und meine Familie gerne bestätigen. Dennoch gelingt es mir, Freude und Spaß in die Übungen zu integrieren, welche sich durch die Teilnehmerinnen selbst entwickeln.
Für mich ergibt sich ein qualitativer Unterschied, ob ich durch Scherze und Sprüche anderer lache oder aus mir selbst heraus lache. Beides ist befreiendes Lachen und setzt positive Energie frei, doch das eine wirkt kurzzeitig und das andere langfristig, als eigenes Erleben, welches zur Erfahrung wurde und in meinem Bewusstsein abgespeichert wird.
Eine Lehrerin erzählte, dass sie einmal zum Auftritt von Otto „dem ostfriesischen Komiker“ war und danach begeistert viele Witze von ihm zitieren konnte. Auch dank der anschließend gekauften und wiederholt gehörten CDs. An alle Einzelheiten des Auftrittes konnte sie sich nicht mehr erinnern.
Dafür wusste sie noch jede einzelne Begebenheit einer Floßbau-Aktion, die schon zehn Jahre zurücklag. Sie sollte als Studentin mit anderen gemeinsam ein Floß aus unterschiedlichem Material bauen. Dazu gehörten z.B. Luftballons statt Fässern, Reifen oder Kanistern. Die Gruppe rätselte, philosophierte, probierte und schuf dann ihr eigenes Kunstwerk, das fünf Kilometer auf dem Wasser mit allen an Bord fahren musste. Es war ein stolzer Glücksmoment, als dieses Gefährt tatsächlich alle trug und jeder war froh gelaunt, als die Fahrt begann.
Es wurde gesungen, gescherzt und gelacht. Alles ging gut, bis sich das Floß nach drei Kilometern an einem Ast verfing, instabil wurde und in der Mitte zusammen knickte. Alle gingen über Bord und machten Bekanntschaft mit dem kalten Nass des Flusses. Zehn tropfnasse Studentinnen und ich standen am Ufer, wir lagen uns lachend in den Armen und fuhren anschließend mit der Straßenbahn drei Kilometer zurück. Die Lehrerin wird die fragenden, erstaunten und verstörten Gesichter der anderen Passanten beim Anblick des Häufchens lustiger, durchnässter und glücklicher Erwachsener sicher nie vergessen.
Dieses Buch versteht sich als Arbeitsgrundlage, Diskussionspapier und Denkanstoß für die eigene Arbeit mit Schülerinnen. Es baut auf die Mitarbeit der Leserinnen und Leser.
Ich bin Experte auf dem Gebiet des handlungsorientierten Lernens, der handlungsorientierten systemischen Pädagogik und des Erschaffens von stetig neuen und veränderten Aufgaben, welche die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmerinnen fordern und fördern.
Die Lehrerinnen sind Expertinnen in ihrem Fachgebiet, kennen die Anforderungen des Lehrplanes, die Strukturen der Schule, die Zusammenhänge ihres Fachgebietes sowie die Stärken und Schwächen der Schülerinnen.
Die Synergie beider Kompetenzbereiche bringt den optimalen Erfolg für eine Integration von handlungsorientiertem Lernen in den Schulalltag. Die bisherigen Lehrerfortbildungen zu diesem Thema erlebte ich stets in einer Doppelrolle: Als Dozent und als Lernender. Dieses Buch ist ein Ergebnis der bisherigen Fortbildungen und ich bedanke mich bei allen Lehrerinnen, die daran teilgenommen haben, denn sie sind die eigentlichen Co-Referentinnen des vorliegenden Buches.
Jede der nachfolgenden Aufgabenstellungen ist nicht starr zu betrachten, sondern kann und sollte auf die zutreffende Situation in der Schule und die Möglichkeiten der Schülerinnen zugeschnitten werden. Seien Sie kreativ und lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Betrachten Sie die Aufgabenstellungen als Grundrezepte. Zutaten, welche die Speise speziell machen wie Gewürze, müssen von Ihnen eingebracht werden.
Ich kann keine Empfehlungen geben, welche Aufgabenstellung im Bereich der Wissensvermittlung in welchem Fach besonders gut angewendet werden kann.
Dies ist Ihr Anteil. Je unvoreingenommener Sie sich die vorgeschlagenen Aufgabenstellungen ansehen, desto vielfältigere Anwendungsgebiete werden Sie entdecken. Seien Sie offen für spontane Einfälle und probieren Sie diese aus! Ihre Schülerinnen werden es Ihnen danken, auch wenn eine Aufgabenanleitung mal schief geht. Jeder gelungene neue Weg der Wissensaneignung/-vermittlung kommt Ihnen mehrfach wieder zugute. Dies spiegeln die gemachten Erfahrungen der Teilnehmerinnen der Lehrerfortbildungen wider.
Bei den Aufgaben geht es um bis zu drei Stufen der Lernerfahrung. Ein Beispiel ist die Aufgabenstellung „Memory“ (siehe Inhaltsverzeichnis).
| 1. Stufe der Lernerfahrung | Erstellen der Beziehungspaare (des Aufgabenmaterials) durch die Schülerinnen |
| 2. Stufe der Lernerfahrung | Finden der Beziehungspaare und visuelles Merken der Lage der aufgedeckten Blätter |
| 3. Stufe der Lernerfahrung | Selbständiges Finden von Gedankenhilfen (Eselsbrücken), je komischer, um so einprägsamer |
Denkbar ist, dass Aufgaben parallel in Kleingruppen gespielt werden, um die Intensität der Lern- und Erlebniserfahrungen zu erhöhen. Damit wird die Konzentration gesteigert und die Selbstkontrolle der Gruppe initiiert. Der Lehrerin bleibt die angenehme Rolle der Beobachterin und Ratgeberin.
Wenn Sie handlungsorientierte Übungen als ständiges Konzept in Ihre Unterrichtsgestaltung integrieren, erreichen Sie:
bei den Schülerinnen
eine Motivationssteigerung
die Erhöhung der Lernbereitschaft
ein verbessertes soziales Klima innerhalb der Klasse
eine kreative Lernatmosphäre
und damit eine Leistungssteigerung
für sich selbst als Pädagogin
entspannte und vielschichtige Unterrichtsgestaltung
verbesserte Möglichkeiten der Beobachtung der Schülerinnen bei Lernprozessen
Entwicklung von Selbstregulierungsmechanismen innerhalb der Klasse
gemeinsame Freude am Lernen
Gelingt es Ihnen, die vier beschriebenen Grundvoraussetzungen umzusetzen, erschließen sich Ihnen täglich neue Möglichkeiten und Erfahrungen. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Schülerinnen sich auf die Stunden mit Ihnen freuen. Wenn die Schülerinnen wissen, dass in der morgigen Stunde wieder eine handlungsorientierte Aufgabe gestellt wird, bereiten sie gerne den Klassenraum dafür vor – z.B. Tische zur Seite stellen und einen Stuhlkreis bilden. Probieren Sie es aus!
Ich habe bei der Auswahl der Aufgaben darauf geachtet, dass nur ein geringer Materialeinsatz notwendig ist. Alle Materialien (bis auf Verbrauchsmaterialien) können wieder verwendet werden und stehen somit der gesamten Schule zur Verfügung. Im Anschluss liste ich den gesamten Materialeinsatz und den damit verbundenen Kostenaufwand für die Übungen in diesem Buch auf.
Zu Beginn des Einsatzes von handlungsorientierten Übungen steigt der zeitliche Aufwand zur Erstellung bestimmter Arbeitsmaterialien (was normal für jede neue Unterrichtsvorbereitung ist), doch je vertrauter Sie damit werden, desto leichter gestaltet sich die Erarbeitung der Materialien.
Mir zaubert es stets ein Schmunzeln auf die Lippen, wenn ich mir die Reaktionen meiner Teilnehmerinnen vorstelle. Es gibt nichts Schöneres als gemeinsame Anstrengung verbunden mit gemeinsamer Freude über das Erreichte!
Lernen kann Spaß machen!
Die nachfolgenden Übungen teilen sich in vier Kategorien:
1. Eisbrecher Übungen
Diese dienen der Auflockerung der Lernatmosphäre, bringen Energie für konzentriertes Arbeiten zurück und stärken die Freude und das Gemeinschaftsgefühl.
2. Konzentrationsübungen
Bei diesen Aufgaben wird gezielt die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen abgerufen und geschult. Dabei wird die Konzentration der einzelnen Schülerin durch die Gruppe erhöht und gestärkt.
3. Übungen zur Wissensvermittlung
Diese Übungen sind die Antwort auf die Fragestellung, ob mit dieser Methode auch schulisches Wissen vermittelt werden kann. Der größte Anteil der Übungen entstand in den Lehrerfortbildungen (Workshops) zu diesen Themen.
4. Übungen zur Sozialkompetenzstärkung
Mit diesen Übungen ist es Ihnen möglich, innerhalb des Regelwerks Schule, Sozialkompetenzen der Einzelnen und der Klasse zu formen und zu stärken.
An dieser Stelle ermutige ich alle Leserinnen, die Übungen selbst zu erfahren, besonders die Aufgabenstellung im Abschnitt Sozialkompetenzstärkung. Besuchen Sie gerne Seminare zu handlungsorientierter systemischer Pädagogik – siehe www.teamwaerts.de – oder fragen Sie nach Lehrerfortbildungen speziell für Ihre Einrichtung. So können Sie die Übungen selbst erleben und erhalten Hinweise und Tipps zur eigenen Anleitung und Auswertung, sowie zum sinnvollen Einsatz verschiedener Aufgabenstellungen. Die Übungen werden auch aus dem sicherheitsrelevanten Blickwinkel betrachtet. Sicherheit muss beim Einsatz dieser Aufgabenstellungen oberste Priorität haben. Eine Übung, sei sie noch so einfach, kann nur gelingen und zum Lernerfolg beitragen, wenn sie in einer sicheren, entspannten und respektvollen Arbeitsatmosphäre durchgeführt wird.
Eine zweite, sehr effektive Möglichkeit kennen viele Freunde und Bekannte von mir. Ich gestalte stets Übungen und Aufgaben neu. Diese werden bei Familienfeiern, Geburtstagsfeiern und Freundestreffen ausprobiert. Dabei sind die Freunde und Bekannten die ersten Probanden/Versuchskaninchen und geben mir wertvolle Hinweise zur Gestaltung und zum Einsatz der Übungen. Mich freut, dass die Freunde und Bekannten immer noch gerne zu diesen Treffen und Feiern kommen oder mich dazu einladen!
Ich selbst bin dann oft bewusst Teilnehmer der Übung. Das eigene Erleben der Emotionen, Gefühle und Entscheidungsprozesse bildet eine solide Grundlage, um auf die Gefühle und Beweggründe von Schülerinnen und anderen Teilnehmerinnen sensibel eingehen zu können. Eigene Erfahrungen als Teilnehmerin einer Übung bieten eine besondere Grundlage, um Schülerinnen zu ermutigen, ihre Grenzen zu erweitern sowie Ängste und Hemmnisse zu überwinden.
Entscheiden Sie mit Feingefühl und Gespür, wann ein Einsatz sinnvoll ist und wann nicht. Haben Sie den Mut, Aufgaben abzubrechen, zu verändern oder neue, vielleicht einfachere, Aufgaben zu stellen, die der Situation der Klasse angemessen erscheinen.
Durch einen kontinuierlichen Einsatz der Methode handlungsorientierter systemischer Pädagogik werden Sie über eine solide Vielfalt an Übungen, über Erfahrungen beim Einsatz dieser Übungen, über Wirkungsweisen bei den Schülerinnen und über ein feines Gespür für Situationen verfügen, welches Sie in die Lage versetzt, situationsbedingt zu reagieren.
Sollten Sie aktuell auf einem Gebiet einen Rat oder Hinweis brauchen oder für mich eine Anregung haben, rufen Sie mich an und senden mir vorab eine E-Mail, damit ich mich auf das Telefonat vorbereiten kann.
Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anregungen!
Meine Kontaktdaten:
Klaus Minkner
| Mobil: | 0175 80 78 929 |
| E-Mail: | k.minkner@teamwaerts.de |
| Website: | www.teamwaerts.de |
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