Kitabı oku: «Der offizielle MVV-Freizeitführer Wandern mit dem MVV»
Der offizielle
MVV-Freizeitführer
Wandern
mit dem 
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den
50 schönsten Touren rund um München
Exklusiv für Sie als Leser:
MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD
unter: gps.bruckmann.de

Inhalt
Bequem, zuverlässig, umweltfreundlich
Werden Sie zum Entdecker!
Abwechslungsreiche Touren
1Nach Weihenstephan
Auf dem Klosterhügel steht die älteste Brauerei der Welt
Mit der S1 nach Freising
2Schlossbesuche in Schleißheim
Der »Blaue Kurfürst« ließ zuerst den Park anlegen
Mit der S1 nach Oberschleißheim
3Altstadt, Hofgarten, Englischer Garten
Auf adeligen Spuren vom Marienplatz nach Schwabing
Von der Innenstadt nach Schwabing
4Nach Ampermoching und Dachau
Wanderung durch die Flussauen der Amper
Mit der S2 nach Röhrmoos
5Die westlichen Amperauen
Ein Vogelparadies am Stadtrand
Mit der S2 nach Dachau
6Parkwanderung
Auf adeligen Spuren
Obermenzing und Nymphenburger Schlosspark
7Vom Stachus zum Hauptbahnhof
Mitten in der Stadt und doch im Grünen
Im Zentrum
8Im Rothschwaiger Forst
Unterwegs auf dem Walderlebnispfad
Mit der S4 nach Buchenau
9Zum Kloster Fürstenfeld
In Bruck steht eine der schönsten Barockkirchen Bayerns
Mit der S4 nach Schöngeising
10Nach Steinebach am Wörthsee
Aussichtsreiche Wanderung
Mit der S4 nach Grafrath
11Zum Jexhof bei Mauern
Ein Bauernhofmuseum, umgeben von Wald
Mit der S4 nach Grafrath
12Über St. Ottilien nach Eresing
Abwechslungsreiche Strecke durch Wald und Feld
Mit der S4 nach Geltendorf
13Rund um Geltendorf
Rundtour inmitten von Hügellandschaften
Mit der S4 nach Geltendorf
14Durch die Aubinger Lohe
Idyllische Wald- und Moorlandschaften am Stadtrand
Mit der S8 nach Harthaus
15Rundweg bei Weßling
Idyllischer Badesee mit Wald- und Wiesenwanderung
Mit der S8 nach Weßling
16Zum Kloster Andechs
Über die Prinzenhöhe und entlang des Kienbachs
Mit der S8 nach Herrsching
17Seepromenade Herrsching
Sonnenwanderung mit Blick auf die Alpen
Mit der S8 nach Herrsching
18Rundweg über Forst Kasten
Zum Stadtgrund außerhalb Münchens
Mit der S6 nach Planegg
19Tour nach Possenhofen
Durch die Maisinger Schlucht zu Sisis Schloss
Mit der S6 nach Starnberg
20Durch das Würmtal
Über Rieden und das Mühlthal zur Würm
Mit der S6 nach Starnberg-Nord
21Berg und Bismarckturm
Eine Rundtour mit Sicht bis zu den Alpen
Mit der S6 nach Starnberg
22Uferweg nach Tutzing
Schönste Stimmungsbilder garantiert
Mit der S6 nach Possenhofen
23In die Starzenbachschlucht
Durch tiefe Waldtäler und entlang schöner Uferwege
Mit der S6 nach Possenhofen
24Rundweg zum Deixlfurter See
Wiese, Wald, Schlucht – hier ist Abwechslung geboten
Mit der S6 nach Tutzing
25Rundweg zur Ilkahöhe
Die Erbin derer von Vieregg gab dem Hügel seinen Namen
Mit der S6 nach Tutzing
26Zum Kloster Schäftlarn
Eine der schönsten Kirchen Bayerns steht im Isartal
Mit der S7 nach Icking
27Wolfratshauser Aussichtsrunde
Wo die Flößer jahrhundertelang den Ton angaben
Mit der S7 nach Icking
28Durch die Pupplinger Au
Naturschutzgebiet mit botanischen Raritäten
Mit der S7 nach Wolfratshausen
29Vom Bahnhof in den Biergarten
Wanderung durch Parklandschaft im Münchner Westen
Auf der Stammstrecke zum Hirschgarten
30Im Isartal nach Großhesselohe
Biergartenkult in der Waldwirtschaft
Mit der S7 nach Höllriegelskreuth
31Am Isarhochufer nach München
Musik von den Floßen begleitet uns
Mit der S7 nach Höllriegelskreuth
32Vor die Tore Münchens
An der Isar der Sonne entgegen
Vom Isartor nach Pullach
33Durch den Grünwalder Forst
Ausflug mit Einkehrglück
Mit der Tram 25 nach Grünwald
34Waldwanderung nach Taufkirchen
Durch die grüne Lunge am Rande der Stadt
Mit der S3 nach Furth
35Durch das Gleißental
Am Deininger Weiher ist immer Ausflugssaison
Mit der S3 nach Deisenhofen
36Zum Hackensee
Idyllischer See als Filmkulisse
Mit der S3 nach Holzkirchen
37Zum Kastenseeoner See
Idyllischer Badesee bei Glonn
Mit der S7 nach Aying
38Nach Großhelfendorf
Aussichtsreiche Wanderung auf Moränenhügeln
Mit der S7 nach Aying
39Zum BergTierPark Blindham
Eine abwechslungsreiche Runde – nicht nur für Kinder
Mit der S7 nach Großhelfendorf
40Nach Hohendilching
Schöne Rundwanderung an den Ufern der Mangfall
Mit der S7 nach Kreuzstraße
41Nach Niederaltenburg
Traumhafte Wege am Ufer der Mangfall
Mit der S7 nach Kreuzstraße
42Rundtour nach Valley
Uferidylle am Wasser
Mit der S7 nach Kreuzstraße
43Egglburg und Ebersberg
Die Zielstadt dieser Tour war einst kultureller Mittelpunkt Bayerns
Mit der S6 nach Kirchseeon
44Aussichtsturm Ebersberg und Museum
Von der Ludwigshöhe gibt es den schönsten Blick ins Land
Mit der S6 nach Ebersberg
45Zum Wildpark Poing
Erlebnistour durch den wildreichsten Park Deutschlands
Mit der S2 nach Poing
46Um den Kronthaler Weiher
Die Sempt schenkte der Stadt zwei natürliche Burggräben
Mit der S2 nach Erding
47Aufkirchener Runde
Ein schlanker Zwiebelturm beherrscht das Land
Mit der S2 nach Erding
48Rundtour nach Sonnendorf
Äcker, Bäche und Kirchen säumen den Weg
Mit der S2 nach Ottenhofen
49Nach Freising
Weite Wanderung durch die Isarauen
Mit der S8 nach Ismaning
50Rundweg über Halmsried
Aus der Lokalbahn wurde doch noch eine S-Bahn
Mit der S2 nach Altomünster
Register
Netzplan
Impressum
Piktogramme erleichtern den Überblick
| leicht |
| mittel |
| schwer |
| Weglänge |
| Gehzeit |
Zeichenerklärung zu den Tourenkarten
| Tour |
| Tourenvariante |
| Richtungspfeil |
| Ausgangs-/ Endpunkt der Tour |
| Bahnlinie mit Bahnhof |
| S-Bahn |
| Tunnel |
| Seilbahn, Gondelbahn |
| Bushaltestelle |
| Parkmöglichkeit |
| Hafen |
| Autofähre |
| Personenfähre |
| Flugplatz |
| Kirche |
| Kloster |
| Burg/Schloss |
| Ruine |
| Wegkreuz |
| Denkmal |
| Turm |
| Leuchtturm |
| Windpark |
| Windmühle |
| Mühle |
| Hotel, Gasthof, Restaurant |
| Jausenstation |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter) |
| Schutzhütte, Berggasthof (Sommer) |
| Unterstand |
| Grillplatz |
| Jugendherberge |
| Campingplatz |
| Information |
| Museum |
| Bademöglichkeit |
| Bootsverleih |
| Sehenswürdigkeit |
| Ausgrabung |
| Kinderspielplatz |
| schöne Aussicht |
| Aussichtsturm |
| Wasserfall |
| Randhinweispfeil |
| Maßstabsleiste |
Bequem, zuverlässig, umweltfreundlich
Mit dieser Neuauflage des MVV-Wander- und Freizeitführers laden wir Sie und Ihre Familie ein, das reizvolle Münchner Umland von seiner angenehmsten Seite kennenzulernen. Vorbei an Verkehrsstaus, Stress und Parkplatzsuche haben wir 50 erholsame und gleichermaßen abwechslungsreiche Wanderrouten zusammengestellt, die mit dem MVV optimal erschlossen sind. Sie benötigen lediglich festes Schuhwerk, ein wenig freie Zeit sowie genügend Freude an Natur und Kultur, dann steht einem gelungenen Ausflug nichts mehr im Wege. Ob entspannter Spaziergang oder anspruchsvollere Wanderung, ob kultureller Anreiz oder Naturidyll – das MVV-Wanderbuch hat eine Menge zu bieten.
Tipp
Weiterführende Informationen, insbesondere zu Fahrplan oder Fahrpreisen, erhalten Sie auf unserer Homepage www.mvv-muenchen.de sowie über das MVV-Infotelefon 089/41 42 43 44.
Unsere Touren führen etwa zum Kloster Schäftlarn (Tour 26), an heißen Sommertagen auf schattigen Wegen durch die romantische Maisinger Schlucht (Tour 19) oder das schöne Isartal (Tour 31). Besonders für Familien mit Kindern gibt es zahlreiche spannende Orte zu entdecken, etwa die mittelalterliche Burg Grünwald (Tour 32), das Bauernhofmuseum Jexhof (Tour 11) oder das Schloss Schleißheim (Tour 2). Das Netz des MVV ist groß, die Vielfalt der Ausflugsmöglichkeiten beinahe grenzenlos.
Neben einer ausführlichen Wegbeschreibung einschließlich Wissens- und Sehenswertem enthält jede Tour zunächst Angaben zu Länge, Dauer sowie Schwierigkeitsgrad der Routen. Die Gehzeiten sind unter zwei Stunden in der Kategorie blau – leicht, ab zwei Stunden in der Kategorie rot – mittel und ab drei Stunden in der Kategorie schwarz – schwer angegeben. Kartenskizzen erleichtern Ihnen die Orientierung. Die Beschreibung beliebter Wirtshäuser und Biergärten entlang der Routen lädt darüber hinaus zum gemütlichen Einkehren ein – das »(B)« nach den Hinweisen auf Einkehrmöglichkeiten bedeutet im Übrigen »Biergarten«!

Wer mit dem MVV anreist, darf sich ohne Bedenken im Biergarten eine kühle Maß bestellen.
Die An- und Abreise mit dem MVV ist jeweils klar erläutert. Für die meisten Ziele empfehlen wir die attraktiven MVV-Tageskarten. Gerade Gruppen bis zu fünf Personen oder Familien fahren mit unseren Partnertageskarten besonders preisgünstig – auch so macht Wandern Spaß.
Reichhaltige Natur, Tradition, Ruhe und Gelassenheit – das Münchner Umland ist der ideale Ort, um den Alltag zu vergessen und neue Kräfte zu sammeln. Gönnen Sie sich und auch Ihrem Auto eine Auszeit. Die Busse und Bahnen im MVV bringen Sie bequem, zuverlässig und vor allem umweltfreundlich zu den schönsten Ausflugszielen und selbstverständlich auch wieder sicher nach Hause.
Wir wünschen Ihnen erholsame Stunden und viel Spaß beim Wandern!
Ihr MVV
Werden Sie zum Entdecker!
Haben Sie sich auch schon über Ausflugsratgeber geärgert, die voraussetzen, dass man ganz selbstverständlich mit dem Auto zum Startpunkt der Tour kommt? Dabei ginge es oftmals anders. Mit diesem Buch will der BUND Naturschutz Ihnen Mut machen: Für eindrucksvolle Erlebnisse braucht man kein Auto. Im Gegenteil: Autofrei unterwegs zu sein bedeutet, neue Freiheiten zu entdecken. Lassen Sie Ihren Ausflug nicht dort enden, wo Sie ihn begonnen haben und werden Sie zum Entdecker.
Schon der Blick auf die an der S-Bahn vorbeiziehende Landschaft gibt einen Eindruck von der Vielfalt des Münchner Umlands. Wie sehr diese insbesondere auch der BUND Naturschutz mitgeprägt hat, zeigt sich vielerorts. Unser Einsatz rettet Landschaften. Möglicherweise erinnern Sie sich daran, wenn Sie gemütlich im Biergarten am Forsthaus Kasten sitzen (Tour 18). Seit über 30 Jahren kämpft der BUND Naturschutz dafür, dass hier keine neue Autobahn durch den Wald gebaut wird. Außerdem verteidigen wir den Forst Kasten gegen Pläne, dort größere Flächen für den Kiesabbau zu roden. Die Erhabenheit der Schlossanlage Schleißheim darf auch deshalb weiterhin ihre Wirkung unbeeinflusst entfalten (Tour 2), weil in den Nachbargemeinden die vom BUND Naturschutz mitgetragenen Bürgerbegehren die Diskussion über eine »Stadt mit Maß« angestoßen haben. Geplant war dort u.a. ein fast 100 Meter hoher Bürokomplex. Bei anderen Touren bieten sich Abstecher zu Schwerpunkten unserer Arbeit an: Südlich von Herrsching erwartet das BUND Naturschutz Jugend- und Erlebniszentrum in Wartaweil kleine und große Naturentdecker. Nahe des Deininger Weihers (Tour 35) konnten wir ein trockengelegtes Moor dank großzügiger Spenden erwerben und wieder vernässen. Nun kann sich das Moor regenerieren. Und mit einer kleinen, versteckt angelegten Biotopfläche in der Aubinger Lohe (Tour 14) haben wir dem dort vorkommenden Kammmolch unter die Arme gegriffen. Der Tümpel ist die letzte bekannte Stelle, an der die »kleinen Drachen« in München vorkommen.
Tipp
Mehr Infos rund um den BUND Naturschutz in Bayern e.V., zu den Wanderangeboten und Broschüren sowie zu unseren Aktionen erhalten Sie unter BUND Naturschutz, Kreisgruppe München, Pettenkoferstraße 10a, 80336 München (Nähe Sendlinger-Tor-Platz) Tel. 089/51 56 76-0, Fax -77
www.bn-muenchen.de.
Werden Sie Teil im Netz des Lebens! Werden Sie Mitglied im BUND Naturschutz! Denn die Erde braucht Freunde!

Die Vielfalt der Natur zu entdecken, macht nicht nur Kindern Spaß (Tour 16).
Der Reichtum unserer Umwelt ist Erfolg unseres Einsatzes, doch auch die Kräfte des BUND Naturschutz sind erschöpflich und nicht immer sind wir erfolgreich. Dem findigen Auge bleiben die Punkte nicht verborgen, wo unsere Kulturlandschaft aus dem Gleichgewicht gerät. Sei es, weil ein Feldgehölz fehlt, das nicht nur die Gleichförmigkeit von Äckern und Feldern wohltuend unterbrechen würde, sondern auch wertvolles Refugium für Tiere ist. Oder weil Feldlerche, Schwalbenschwanz, Laubfrosch, Feldhase oder Blindschleiche immer seltener Begleiter unserer Wanderungen sind. Wir wollen diese Vielfalt für uns selbst und für unsere Kinder und Enkel erhalten. Umweltschutz startet hier, vor unserer Haustür. Es ist nie zu spät, damit zu beginnen.
Wir Menschen sind ein Teil davon. Wandern mit dem MVV gehört für uns zu einem Lebensstil, der unsere Landschaften in ihrer Schönheit erhalten will.
Viel Spaß beim autofreien Entdecken des Münchner Umlandes wünscht Ihnen
Ihr BUND Naturschutz in München
Abwechslungsreiche Touren
Es steht außer Frage, dass die Wanderungen südlich von München entlang der Isar, am Ammersee oder am Starnberger See, umrahmt von schönen Landschaftsbildern und oft mit Blick auf die Alpenkette, einen sehr hohen Freizeitwert haben. Die Touren nördlich von München hingegen bergen noch so manches Geheimnis, etwa auf den Wegen entlang der Amper mit dem Schloss Dachau als Highlight oder die Wanderung zum Schloss Oberschleißheim – die Wege durch dessen Schlosspark bieten einen abwechslungsreichen Ausflug. Auch die Wanderung nach Sonnendorf, die durch entlegene, von einer sanften Hügellandschaft umrahmte Dörfer führt, hat ihren ganz eigenen Reiz.
Die Wege ab den S-Bahnhöfen führen oft zunächst durch die Nebenstraßen der Siedlungen, das lässt sich nicht vermeiden. Dafür aber locken einige Touren mit Wanderungen von Bahnhof zu Bahnhof, was nicht nur eine umweltfreundliche Anreise garantiert, sondern mit dem Auto auch deutlich umständlicher zu bewerkstelligen wäre. In jedem Fall wurde immer der bestmögliche Weg gewählt, um zu vermeiden, dass man auf belebten Hauptstraßen mit Lkw-Verkehr wandern muss.

Mit der S7 erreichen wir unkompliziert die Stadt Wolfratshausen an der Loisach.
In typischen Waldgegenden, wie etwa dem Forstenrieder Park oder dem Grünwalder Forst, muss man stellenweise auch einmal ohne Wegweiser auskommen und z. B. ganz einfach an der dritten Gabelung den rechten unbeschilderten Weg nehmen – dies wird aber in den Touren immer detailliert beschrieben, sodass ein Verlaufen nicht möglich ist. Die Zeiten des Wandertourismus mit groß angelegten Wandertagen wie dem IVV ist vorbei, nur alte verblichene Wegweiser zeugen noch davon. Wenngleich auch in Corona-Zeiten diese Art des Wanderns eine Renaissance erlebt, so fehlt es doch nach wie vor oft an einer durchgehenden Beschilderung.
Obwohl bei den Touren darauf geachtet wurde, Radlrouten zu meiden, werden Sie auf einigen der Wanderungen naturgemäß auch immer mal wieder Radfahrern begegnen – achten Sie dabei bitte auf ein vernünftiges freundliches Miteinander, und lassen Sie beim Wandern auf breiten Wegen immer auch genug Platz für die Radler, damit diese Sie gefahrlos mit ausreichendem Abstand passieren können.

Es gibt nichts Schöneres als einen ersten Frühlingsausflug nach Herrsching am Ammersee.
Mit besten Grüßen, Michael Kleemann
1Nach Weihenstephan
Auf dem Klosterhügel steht die älteste Brauerei der Welt
Freising entdecken: »Kultur & Natur«, so lautet die Devise dieser vielseitigen Rundwanderung, die die historische Altstadt mit den Universitätsanlagen und dem nördlichen Waldrand bis hinunter in die Isarauen verbindet.

Abfahrt: Ab M-Hbf tief alle 20/40 Min., RE ab M-Hbf alle 20/40 Min.
Fahrzeit: S1 41 Min., RE 27 Min. (einfach)
Fahrpreis: Zone M–4/6 Streifen (einfach); Tageskarte M–4
Route: Freising – Weihenstephaner Berg – Hofgarten – Oberdieckgarten – Universitätsanlagen – Freisinger Forst – Freising
Anspruch: Abwechslungsreiche, ausgedehnte Tour durch Stadt- und Waldgebiet
Einkehr: Lindenkeller (B)

Wir verlassen den Bahnhof Freising an seiner Westseite, folgen der Bahnhofstraße über die Ampelanlage, überqueren die Moosach und halten uns an das Schild »Altstadt«. An der Oberen Domberggasse gehen wir rechts hinauf zum Domberg, dann auf der Brennergasse wieder bergab. Anschließend nehmen wir die Fischergasse rechts, bis links die Hummelsgasse zur Unteren Hauptstraße führt. Es folgt die Obere Hauptstraße durch die Altstadt. Links nehmen wir nun wenige Meter wieder die Bahnhofstraße und folgen dann der Straße Am Wörth über den Moosbach. An diesem geht es rechts ein Stück entlang, bis wir neuerlich auf einer Brücke den Moosbach queren. Jetzt geht es auf dem Veitsmüllerweg rechts, und an seinem Ende biegen wir scharf links in den Weihenstephaner Fußweg ein. So wird der Lindenkeller passiert auf dem Weg zum Oberdiek-Garten und dem Salettl. Über den Weihenstephaner Berg wird die Vöttinger Straße gequert. Wir passieren nun den Campus Weihenstephan und folgen einem Rad- und Fußweg parallel zur Thalhauser Straße, die dann später zum Sichtungsgarten gequert wird. An der nächsten Straßengabelung hält man sich links in die Lange Point, um sich wenig später rechts in die Straße Am Gereuth zu wenden und zum Gehölzlehrpfad zu gelangen. Über einen Fußweg wird der Weihenstephaner Ring mit Vorsicht gequert, und wir erreichen den Schafhof. Zurück geht es ein kurzes Stück zum Weihenstephaner Ring, dem man rechts folgt. Am nächsten Abzweig wendet man sich rechts mit dem Schild »Walderlebnispfad« zur Plantage. Der Erlebnispfad lohnt sich für einen Abstecher, ansonsten verlassen wir ihn an der nächsten Wegkreuzung rechter Hand. Nach wenigen Metern wenden wir uns linker Hand der geteerten Fahrstraße bergauf zu. An der Hauptstraße an der Waldsiedlung angekommen, gehen wir ein kurzes Stück nach links und biegen nach wenigen Metern gleich wieder rechts ab, dem Radwegweiser »Marzling« in den Wald folgend. An der Hauptstraße gehen wir hinüber zur Kleinen Wieskirche und wandern am südlichen Waldrand entlang auf einem Schotterweg Richtung Freising. Über die Wiesenthalstraße erreichen wir Neustift und gehen durch den Kirchgarten hinunter zur Landshuter Straße, der wir beim Gasthaus Zum Löwen stadtauswärts folgen. Rechts geht es dann in den Marzlinger Fußweg. Die Bahnlinie wird mittels der Schranke passiert, dann wandern wir isaraufwärts weiter und kommen dabei zur Luitpold- und zur Korbinianbrücke. Hier geht es rechts in die Erdinger Straße und bald links in einen Fußweg. Die Bahnlinie wird nun unterquert, und auf der Ottostraße wenden wir uns links zum Bahnhof Freising.

Am Freisinger Domberg

Ein Idyll: die Schleifermoosach am Fürstendamm
Wichtiger Hinweis: Nicht alle Wegpassagen sind mit dem Wegweiser »Freising entdecken, Kultur und Natur« abgedeckt, weshalb die zusätzliche Wegbeschreibung angefertigt wurde.
Die älteste Brauerei der Welt
Den Benediktinern, die seit 1020 auf dem Weihenstephaner Berg ein Kloster unterhielten, soll bereits 1040 das Braurecht verliehen worden sein. Das Hofbrauhaus Freising (Moy-Bier) leitet seine Brautradition von den frühen Freisinger Bischöfen ab. Es ist darum eventuell älter, hat aber einen urkundlichen Nachweis erst von 1160. Heute stehen auf dem Hügel die Gebäude der berühmten Hochschule für das Brauwesen.
Die Wieskirche
Die »Kleine Wies« im Norden der Stadt wurde zwischen 1746 und 1748 gebaut, um einer Kopie des Gnadenbildes der Steingadener Wieskirche (dem gegeißelten Jesus) einen würdigen Platz zu geben. Die kleine Wallfahrtskirche nach dem Steingadener Vorbild enthält interessante Votivgaben und -bilder.
Die Säule auf dem Marienplatz
Die Säule auf dem Marienplatz stammt aus dem Jahr 1674. Sie ist der Münchner Mariensäule nachempfunden, die 1638 entstand, und zeigt am Sockel die Figuren der Schutzpatrone der Stadt: Korbinian, Sigismund, Norbert und Franziskus.

Wahrzeichen über der Stadt: der Freisinger Dom
2Schlossbesuche in Schleißheim
Der »Blaue Kurfürst« ließ zuerst den Park anlegen
Kurfürst Max Emanuel ließ zum Schloss Parkanlagen nach dem Vorbild von Versailles anlegen. Dazu gehörte ein Kanalsystem, das Wasserwegverbindungen zwischen den Schlössern Nymphenburg, Dachau und Schleißheim schuf.

Abfahrt: Ab M-Hbf tief alle 20 Min.
Fahrzeit: 21 Min. (einfach)
Fahrpreis: Zonen M–1/3 Streifen (einfach); Tageskarte M–1
Route: Oberschleißheim – Altes Schloss – Schloss Lustheim – Oberschleißheim
Anspruch: Leichter Spaziergang durch weitläufige Parkanlagen mit Kanälen und Kaskaden; zugleich ein Ausflug in die Kunst- und Kulturgeschichte des Barockzeitalters in Bayern
Einkehr: Schleißheim: Schlosswirtschaft (B); Lustheim: Zum Kurfürst

Vom östlichen Bahnhofsausgang in Oberschleißheim biegen wir zunächst rechts in die Rotdornstraße ein und gehen weiter in die Mittenheimer Straße. Ebenso gut können Sie aber auch vom westlichen Bahnhofsausgang links direkt in die Mittenheimer Straße gelangen. Ihr folgen wir südwärts über die Kreuzung der Dachauer- und Freisinger Straße weiter geradeaus. Dann werden beide Torbögen des Wilhelmshofes durchquert. An der nächsten Straßengabelung gehen wir linker Hand in die Amigonistraße mit dem Wegweiser »Schloss Oberschleißheim«. Vorbei am Biergarten gelangen wir so zum Schloss, das wir auf seiner rechten Seite passieren, zu den Parkanlagen.
Tipp
Das Deutsche Museum zeigt einen wichtigen Teil seiner Luftfahrtsammlung auf dem Flugplatz Oberschleißheim. Sie erreichen es, indem Sie der Effnerstraße ein kurzes Stück nach Süden folgen. Die Flugwerft ergänzt die Luftfahrtausstellung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel mit Hubschraubern, Hängegleitern, 50 Flugzeugen und einer EUROPA-Rakete. Zudem gibt es eine Ausstellung zur Geschichte dieses Flugplatzes (Informationen unter www.deutsches-museum.de).
Dort nehmen wir den rechten Alleeweg zum Schloss Lustheim. Hier gehen wir auf dem gegenüberliegenden nördlichen Alleeweg zurück zum Schloss Oberschleißheim und folgen der gewohnten Wegstrecke zurück zum Bahnhof. Natürlich können Sie auch im Park anhand der dortigen Pläne beliebige Wegstrecken aussuchen. Bitte beachten Sie zudem die Schließungszeiten der Parkanlagen, ersichtlich auf den Aushängen an den jeweiligen Eingängen.

Schloss Oberschleißheim an einem schönen Sommertag
Das Schloss Oberschleißheim
Im Gebiet von Schleißheim hatte schon Herzog Wilhelm V. Ende des 16. Jahrhunderts ausgedehnte Ländereien, u. a. vom Domkapitel Freising, erworben und eine große Schwaige und ein Herrenhaus errichtet. 1616 ließ Kurfürst Maximilian I. das frühere Herrenhaus von Heinrich Schön zum Schloss umbauen (Altes Schloss). Seit etwa 1683 plante Kurfürst Max Emanuel (der »Blaue Kurfürst«) eine neue Schlossanlage und beauftragte Enrico Zuccalli mit der Ausführung.
3Altstadt, Hofgarten, Englischer Garten
Auf adeligen Spuren vom Marienplatz nach Schwabing
Verbinden Sie einen Altstadtbummel mit einem Spaziergang durch die adeligen Gärten Münchens. Auf dem Kleinhesseloher See können Sie zudem eine Runde mit dem Boot drehen oder am Wasser bei einem Kaffee sitzen.

Abfahrt: Stammstrecke minütlich
Route: Marienplatz – Odeonsplatz – Hofgarten – Englischer Garten – Kleinhesseloher See und zurück
Einkehr: Seehaus am Kleinhesseloher See (B), Chinesischer Turm (B)

Vom S-Bahnhof Marienplatz gehen wir über das Sperrengeschoss zum Ausgang »Weinstraße«. Dieser folgen wir über die Fußgängerzone in nördlicher Richtung, also linker Hand und weiter über die Theatiner Straße zum Odeonsplatz. Hier gehen wir vorbei an der Residenz, die rechts von uns liegt, in den Hofgarten hinüber. Ihn durchqueren wir diagonal nach Nordosten über den Pavillon, der in der Mitte des Hofgartens steht. An seinem Ende geht es mit dem Radwegweiser »Freimann, Hirschau, Englischer Garten« durch die Unterführung am Altstadtring und wir gelangen so in den Englischen Garten. Hier gehen wir in nordöstlicher Richtung nahe dem Eisbach zum Chinesischen Turm. Dann überqueren wir eine Fahrstraße für Linienbusse und gehen zum »Kleinhesseloher See« weiter in nördlicher Richtung, den wir dann umrunden, um so auf dem gewohnten Hinweg zurück zum Marienplatz zu gehen. Viele Variationen kleiner und großer Wege bieten sich für diese Tour durch den Englischen Garten an. Natürlich können Sie auch vom Kleinhesseloher See in westlicher Richtung zur Feilitzschstraße gehen und dieser bis zum U-Bahnhof Münchner Freiheit folgen. Dort gelangen Sie mit der U3 und U6 in 10 Minuten ebenso zurück zum U-Bahnhof Marienplatz.
Tipp
Machen Sie doch am Ende der Tour einen ausgiebigen Bummel durch die Fußgängerzone der Wein- und Theatinerstraße. Egal, ob Sie shoppen gehen wollen oder einen Kaffee trinken, ja, vielleicht auch beides, hier sind Sie richtig aufgehoben.
Residenz, Festsaalbau, Hofgartenseite
Der Englische Garten
Der Englische Garten umfasst 375 Hektar. Er gehört so zu den größten Parkanlagen der Welt. Die Bezeichnung erklärt sich aus den englischen Landschaftsgärten, die sich Friedrich Ludwig von Sckell bei der Gestaltung zum Vorbild nahm. Im engeren Sinne trägt der Südteil des Parks die Bezeichnung. Hier liegen die bekannten Gebäude, etwa Teehaus, Monopteros und der Chinesische Turm. Als Grenze des Nord- und Südteils gilt der Isarring. Durch dessen starke Befahrung denkt man über eine Untertunnelung dieser Verkehrsader nach. Somit wäre der Englische Garten dann durchgehend begehbar.
Der Hofgarten
1560 begann die Geschichte des Münchner Hofgartens mit dem Bau eines neuen Renaissancegartens durch Herzog Albrecht von Bayern. Das Hofgartentor wurde 1816 errichtet und bildet den Haupteingang nach Westen hin. Altehrwürdige Gebäude umrahmen die Anlage, wie etwa die Münchner Residenz nach Süden hin. Nach Osten sieht man den Kuppelbau der Bayerischen Staatskanzlei, dem ehemaligen Armeemuseum. Der Dianatempel liegt in der Mitte der Anlage als Pavillon. Vom ihm aus verlaufen die Kreuzwege durch den Garten, dessen Struktur ihn dadurch bestimmt. Der Hofgarten ist ein schöner Ort, der auch zum Verweilen einlädt.

Der Chinesische Turm: Blickfang und Biergarten im Englischen Garten
4Nach Ampermoching und Dachau
Wanderung durch die Flussauen der Amper
Am Stadtrand von Dachau beendet die Würm ihren Weg vom Auslauf aus dem Starnberger See (früher Würmsee) bis zur Einmündung in die Amper. Ihr Name soll keltischen Ursprungs sein und »die Reißende, Schnelle« bedeuten.

Abfahrt: Ab M-Hbf tief alle 20/40 Min.
Fahrzeit: Hinfahrt 29 Min.; Rückfahrt S2 ab Dachau 22 Min., RE ab Dachau 15 Min.
Fahrpreis: Hinfahrt Zone M–3/5 Streifen; Rückfahrt Zone M–1/3 Streifen; Tageskarte Zone M–3
Route: Röhrmoos – Mariabrunn – Ampermoching – Dachau
Anspruch: Abwechslungsreiche Tour mit Streckenabschnitten durch Wald und Auenlandschaft
Einkehr: Mariabrunn: Schlossgaststätte (B)

Vom Bahnhof in Röhrmoos gehen wir an seiner Ostseite rechter Hand über die Fußgängerbrücke zum Sparkassenplatz und hinüber zur Lagerhausstraße. Ihr folgen wir bis zur Hauptstraße. Dort angelangt, gehen wir später rechts in die Bgm.-Haller-Straße und wandern über die Unterweilbacher Straße aus dem Ort. Dann folgt man in einer Senke dem Wegweiser »Schönbrunn« vorbei an einem Bauernhof, den man links passiert. An einer alten Eiche nimmt man die Rechtsbiegung in den Wald und wandert bergan, bis Mariabrunn erreicht ist. Zwischen der Kirche und dem Biergarten führt der Weg bergan, und in südlicher Richtung geht es aus dem Wald. Der Feldweg nimmt eine Linkskurve nach Osten entlang der Hangkante, mit Blick über München bis zu den Alpen.
Am Ende des Wegs hält man sich rechts hinunter und gelangt auf einer gepflasterten Nebenstraße nach Ampermoching. Im Ort geht es an der Kirche rechts und gleich wieder links in die Weiherstraße (Radwegweiser »Dachau«). Links folgt man nun der Bamergasse bis zu ihrem Ende, alsdann geht es auf der Haimhauser Straße aus dem Ort und über die Amper. Dann hält man sich rechts mit dem Radwegweiser »Dachau« und nimmt an einer Weggabelung den rechten Weg zur Amper. Auf Höhe von Deutenhofen wird die Straße an der Amperbrücke geradeaus überquert, und weiter geht es mit dem Schild »Würmmündung« entlang der Amper, bis man rechts – weiter diesem Schild folgend – auf einer Brücke die Würm nahe der Mündung überquert. An der gleich darauffolgenden Wegkreuzung nimmt man den mittleren Weg geradeaus und folgt seiner Linkskurve; auf Höhe von Km 61,6 verläuft so in der Folge ein idyllischer Flusspfad neben der Amper, bis eine Straße an der Floßlände bei Km 62,8 unterquert wird.

Die Pfarrkirche St. Peter in Ampermoching
An einem Industriegelände wendet man sich dann wieder rechts zur Amper, nimmt den nun breiteren Uferweg, quert auf Höhe der Kriemhildenstraße die Erich-Ollenhauer-Straße und folgt weiter dem Amperweg vorbei an der Brunnhildenstraße, bis die Bahn neben der Amper unterquert wird. Mit dem Radwegweiser »Olching, FFB« geht es dann gleich links neben der Bahn bis zur Schleißheimer Straße, der man rechts zur Ampelkreuzung folgt. Hier geht man links auf der Frühlingstraße bis zum S-Bahnhof-Dachau und nimmt zuletzt die Unterführung zu den Gleisen.
St. Peter in Ampermoching
Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die heutige Einrichtung entstand um 1670. Den Hochaltar krönt eine Figur des Kirchenpatrons St. Petrus.
5Die westlichen Amperauen
Ein Vogelparadies am Stadtrand
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Dachau zum berühmten Künstlerort. So lebten u. a. Carl Spitzweg, Fritz von Uhde, Max Liebermann oder Ludwig Thoma für einige Zeit hier und schufen dabei einige ihrer bedeutendsten Werke.

Abfahrt: Ab M-Hbf tief alle 20 Min., RE ab M-Hbf alle 30/60 Min.
Fahrzeit: Hinfahrt S2 22 Min., RE 15 Min.; Rückfahrt 22 Min., RE 15 Min.
Fahrpreis: Zone M–1/3 Streifen (einfach); Tageskarte M–1
Route: Dachau – Günding – Dachau
Anspruch: Reizvolle Uferwege und -pfade an der Amper, schöner Abstecher zum Schloss Dachau
Einkehr: Alte Liebe (B, kurzer Abstecher in die Amperauen), mehrere Gaststätten und Cafés in Dachau

Vom S-Bahnhof Dachau (Ausgang: Busbahnhof/Altstadt) gehen wir durch die Unterführung der Frühlingsstraße, folgen dem Schild »Altstadt – Museen« der Langhammerstraße über den Gröbenbach und den Sparkassenplatz bis zur Münchner Straße. Wir queren diese an der Fußgängerampel und gehen nach rechts Richtung Stadtmitte. Wenn wir die Eisdiele Venezia erreicht haben, halten wir uns links und biegen gleich wieder nach links in die Brunngartenstraße. So kommen wir nach kurzer Zeit zum Wasserkraftwerk und damit auch zur Amper.
Wir folgen dem Rad- und Fußweg und gehen an der nächsten Gabelung rechts über die Brücke. Entlang dem Amper-Uferweg, queren wir die nächste Straße auf dem Zebrastreifen in die Ludwig-Dill-Straße und wandern weiterhin am Uferweg. Am Maisachzufluss gehen wir links über eine kleine Brücke (blaues Dreiecks-Schild »2«) und folgen weiter der Amper, bis links ein kleiner Steg mit dem Schild »Naturfreundehaus Dachau« abzweigt (zur Orientierung: bei Km 67,2). Es folgt ein idyllischer Flusspfad, und das Wasserkraftwerk Günding II wird passiert. Weiter geht es nun auf einem breiten Schotterweg am Amperkanal entlang, bis links zwei Holzbrücken über den Kanal und die Amper abzweigen. Direkt nach der zweiten Brücke geht es links über die Stufen und auf einem idyllischen Flusspfad entlang der Amper flussaufwärts. Kleinere Wegabzweigungen rechter Hand werden ignoriert, man bleibt immer in Flussnähe, bis ein Steg rechts über einen Seitenarm auf einen breiten Schotterweg führt. Ihm folgt man links entlang der Amper.

Flussromantik an der Amper
Nach etwa einer halben Stunde zweigt rechts ein idyllischer Weg zum Biergarten Alte Liebe ab. Nach einer zünftigen Einkehr geht es wieder zurück an die Amper, und wir wandern weiter flussaufwärts. Am Schwimmbad auf Höhe der Ludwig-Dill-Straße wird die Amper überquert. Dann geht es auf ein Stück auf dem Hinweg zurück. Wenn wir die Brücke rechts Richtung Dachau erreichen, halten wir uns hier weiterhin geradeaus und steigen über die Stufen durch den Wald in Serpentinen bergan. Oben angelangt, hält man sich rechts in den Schlosspark und folgt dem Weg an der südlichen Hangkante entlang zum Schloss Dachau. Man durchquert den Schlossgarten, geht links neben dem Schloss durch das Tor und alsdann rechts am Schloss vorbei. Am Parkplatz hält man sich bergab und folgt dem Schild »S-Bahn« in die Schlossgasse, vorbei am Amtsgericht. Rechts geht es dann den Karlsberg hinunter und auf dem Hinweg zurück zum S-Bahnhof-Dachau.
Tipp
Das Dachauer Volksfest findet jedes Jahr in der Woche von Mariä Himmelfahrt (15. August) statt. Es startet an einem Samstag, dauert zehn Tage und endet stets am Montag nach Mariä Himmelfahrt. Es steht für konkurrenzlos niedrige Bierpreise und zieht große Mengen von Besuchern an – auch der Festzug zur Eröffnung, das Feuerwerk und die Atmosphäre machen es zu einem Erlebnis. Alle zwei Jahre findet zudem ein Kinderfestzug statt.
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