Kitabı oku: «Emotional Healing Process. Neubeginn für Körper, Geist und Seele.»
Lydia Zangerl
Emotional Healing Process
Neubeginn für Körper, Geist und Seele
Selbstheilung durch die Körper- und Chakrenlehre
Aussöhnung mit dem Inneren Kind
und Unterbrechung der Ahnenlehre

www.verlag4you.de
© 2019 by verlag4you - Germany
www.verlag4you.de
2. Auflage
ISBN 978-3-936612-69-1(PRINT)
ISBN 978-3-936612-70-7 (EBOOK)
Buch- und Umschlaggestaltung:
Daniela Hofer B.A., Jasmin Czermak
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Danksagung
Meinem Mann Willi ein wunderbares Danke, weil du immer Verständnis hast und mit mir diesen Weg gehst.
Meinen beiden Töchtern Kathrin und Andrea vielen Dank für eure Liebe und Freundschaft zu mir.
Meiner Mama Danke, dass du immer an mich geglaubt hast.
Meinen beiden wunderbaren Freundinnen Karin und Inge für die tolle Unterstützung und auch Motivation während des Schreibens. Was hätte ich nur ohne euch getan!
Auch meiner lieben Petra Danke, dass du nie locker gelassen hast.
Lydia
Inhaltsverzeichnis
I. Teil – Der Weg zu mir
Einleitung – mein eigener Weg zu mir selbst Meditationen auch als Audioversion (CD/Download)
Meditation: Begegnung mit deinem Schutzengel
II. Teil – Die wichtigsten Meisterjahre
2.1 Aussöhnung mit Nicht-Licht-Energien in uns
Meditation: Begegnung mit dem eigenen Schatten
2.2 Aussöhnung mit der irdischen Mutter
Meditation: Aussöhnung mit deiner Mutter
2.3 Aussöhnung mit dem Vater
Meditation: Aussöhnung mit deinem Vater
2.4 Das Innere Kind
Meditation: Dein Inneres Kind
2.5 Ohne was kann ich nicht leben – Innere Freiheit
Meditation: Innere Freiheit
2.6 Die Eigenermächtigung
Meditation: Gehe in deine Eigenermächtigung
2.7 Die Aussöhnung mit der Spiritualität
2.8 Die Dualseele
Meditation: Vorbereitung zur Begegnung mit der Dualseele
2.9 Die Kraft der Gedanken
Meditation: Die Kraft deiner Gedanken
III. Teil – Die sieben Hauptchakren
3.1 Das Wurzelchakra
Meditation: Wurzelchakra und Urvertrauen
3.2 Das Sakralchakra
Meditation: Sakralchakra
3.3 Der Solarplexus
Meditation: Solarplexus
3.4 Das Herzchakra
Meditation: Herzchakra
3.5 Das Halschakra
Meditation: Halschakra
3.6 Das Stirnchakra
Meditation: Drittes Auge
3.7 Das Kronenchakra
Meditation: Kronenchakra
IV. Teil – Deine vier Körper
4.1 Der Physische Körper
Meditation: Aussöhnung mit deinem Physischen Körper
4.2 Der Emotionale Körper
Meditation: Aussöhnung mit deinem Emotionalen Körper
4.3 Der Mentale Körper
Meditation: Aussöhnung mit deinem Mentalen Körper
4.4 Der Spirituelle Körper
Meditation: Aussöhnung mit deinem Spirituellen Körper
4.5 Die Einheit in dir
Meditation: Verbindung all deiner Körper/Anteile in dir
V. Teil – Erfahrungsberichte
5.1 Eigenliebe
5.2 Fehlende Mutterliebe
5.3 Das eigene Ich leben
5.4 Opferrolle
5.5 Beziehungsangst
5.6 Verlustangst
5.7 Burn-out
5.8 Panikattacken
VI. Nachtrag
VII. Über die Autorin
I. Teil - Der Weg zu mir
Einleitung – mein eigener Weg zu mir selbst
Es hat alles angefangen im Sinne der geistigen Welt, eigentlich ist im Leben sehr viel vorbestimmt. Man kann sich nur nicht mehr erinnern, was man sich so alles vom Beginn des Lebens an vorgenommen hat. Man hat es einfach vergessen und so versucht die geistige Welt, einen immer wieder da-ran zu erinnern. Und so war es auch bei mir. Meine geistigen Helfer hatten viel zu tun, mich wieder dorthin zu bringen, wo ich mir eigentlich vorgenommen hatte hinzukommen.
Am Anfang meines Lebens konnte ich mich sicher noch sehr gut daran erinnern, denn da waren meine hellseherischen Fähigkeiten noch sehr präsent. Obwohl ich schon als Kind immer leise belächelt oder als übersensibel abgestuft wurde. Und mit elf Jahren war dann alles vorbei.
Mein Vater verursachte einen schlimmen Autounfall, bei dem auch meine Mutter und ich dabei waren. Im anderen Auto wurde eine ganze Familie mit einem Schlag ausgelöscht. Dadurch veränderte sich auch für mich alles. Lange Zeit hatte ich immer diese Bilder im Kopf und auch die Ängste, was denn jetzt mit meinem Vater als Strafe passieren würde. Ich habe gelernt, meinen ganzen Fokus bewusst aufs Verdrängen zu lenken, und mich dadurch mehr und mehr meiner Pubertät und allem Möglichen gewidmet, was einem Teenager so wichtig ist.
Später habe ich meinen ersten Mann kennengelernt, Kinder bekommen, wobei leider das erste Kind gleich 16 Tage nach der Geburt aufgrund einer starken Behinderung gestorben ist.
Und so lief mein Leben mit den alltäglichen Sorgen und Ängsten, Höhen und Tiefen „planmäßig“ dahin, bis zu jenen Tagen, als wir unseren ersten großen Familienurlaub in Griechenland machten.
Schon am ersten Tag fiel mir an der Bar eine wunderschöne Frau auf, mit langen schwarzen glänzenden Haaren und Augen wie Bernsteinen. Sie wirkte auf mich, als ob sie auf mich gewartet hätte. Sie lächelte mich an und lud mich auf ein Glas Wein ein. Wahrscheinlich wäre ich ohne Wein gleich wieder davon gelaufen. Denn alles, was sie mir erzählte, habe ich die Monate vorher nicht hören wollen. Allein die Vorstellung, über Engel zu sprechen, nervte mich in den Monaten vorher höllisch und auch für andere spirituelle Gespräche konnte man mich nicht erreichen. Ich ging einfach. Bis zu dem Abend in Griechenland, wo ich dieser Frau einfach zuhören wollte oder musste.
Sie erzählte mir von meinem Schutzengel, der neben mir stehen würde, ausgehungert wie ein Biafrakind. Sie lehrte mich, mich wieder an meinen Schutzengel zu erinnern, mit ihm zu sprechen, ihn an meinem Leben teilhaben zu lassen, und jeden Abend lehrte sie mich ein bisschen mehr. Genau mit der „Dosierung“, wie ich es annehmen konnte. Jedenfalls spürte ich, wie sich in mir alles veränderte.
Ich begann, mich wieder langsam zu erinnern, und eine leise Sehnsucht nach Unbekanntem nahm Raum in mir ein. Als es Zeit war, mich von dieser tollen Frau zu verabschieden, da der Urlaub zu Ende war, sagte sie zu mir, dass ich sie nicht anzurufen bräuchte, um ihr zu sagen, wie es mir gehe. Denn sie wisse, dass ich jetzt auf meinem richtigen Weg sei und sie hätte ihre Tätigkeit somit erfüllt.
Ich bin bis heute überzeugt, dass sie ein Engel in Menschengestalt war, den ich brauchte, um endlich wieder auf meinen wahren Weg zu kommen. Und somit war mein Rückflug nach Hause eine Reise in ein neues bewusstes Leben. Zwar mit vielen Hindernissen, aber eine spannende Abenteuerreise, auf der ich mich neu entdeckte.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich so viele Rollen gespielt habe, ohne es zu merken. Aber durch die vielen Seminare, die ich danach besuchte, wurde mir mehr und mehr bewusst, wie weit ich von meinem wahren Ich entfernt war. Wie oft habe ich es anderen Menschen recht machen wollen und mich dabei immer wieder auf die Seite gestellt. Wie sehr wollte ich immer meinen Kindern die perfekte Mutter und meinem Mann die perfekte Frau sein. Ohne zu merken, dass meine Familie das gar nicht wollte.
Aber um zu diesen Erkenntnissen zu kommen, braucht es oft einen langen Weg heraus aus dem mentalen perfekten Ego hin zum eigenen emotionalen Ich und das tut manchmal ganz schön weh.
Alles, was ich so herrlich verdrängen wollte, kam ans Tageslicht. Allein die vielen Tränen, die ich weinte, bis ich endlich einen Zugang zu meinem Inneren Kind fand. Die Zeit, bis mir bewusst wurde, dass alles, was mich jetzt belastet, in meiner Kindheit zu finden war, war mit vielen schmerzhaften Erkenntnissen verbunden. Aber irgendwie machte es mich auch innerlich ruhiger und liebevoller zu mir selbst.
Bei meiner ersten Begegnung mit meinem Inneren Kind hatte dieses das Verlangen, energetisch von mir gestillt zu werden. Obwohl ich dies im ersten Moment überhaupt nicht wollte, wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, dass ich mir selbst diese Fürsorge gebe, da meine Mutter bereits sechs Wochen nach meiner Geburt wieder arbeiten ging und ich in die Obhut meiner nicht gerade liebevollen Großmutter übergeben wurde.
Und so begann mein Weg der Erkenntnis, auf dem ich versuchte, für jedes Thema, das ich suchte, die Wurzel zu finden, und diese ist eben sehr oft in der tiefsten Kindheit oder noch früher zu finden.
Als ich meine Ausbildung zur Lebensberaterin abgeschlossen hatte, wurde mir meine Sehnsucht nach der geistigen Welt bewusst. Ich beschloss, mich wieder für die geistige Welt zu öffnen und wollte unbedingt wieder mit all den geistigen Wesen kommunizieren lernen. Aber ich rechnete nicht mit all den Prüfungen, die diese mit mir vor hatten.
So gab es bei meiner Channelausbildung einen Teil, in dem jeder einzelne Teilnehmer eingechannelt wurde. Einchanneln heißt, dass die geistige Welt mit jedem Einzelnen über den medialen Ausbildner spricht und ihm seine Fähigkeiten zeigt und jedem einen Kanalhüter zur Verfügung stellt, der als Unterstützung, Beistand und Hilfe dient. Alle wurden eingechannelt mit wunderbaren Aufgaben. Zu mir sagte die geistige Welt lediglich: „Schwimm in täglichen Meditationen mit Delfinen. Lass los, was nicht zu dir gehört, und bitte um Kraft. Alles Weitere werden wir sehen.“
In meinem gut vorhandenen Ego habe ich sicher drei Tage durchgeweint, war beleidigt mit allem, was mit Spirituellem zu tun hatte. Aber irgendwie war ich dann doch bereit, diese Verbindung zu den Delfinen zu suchen. Und je öfter ich es machte, desto mehr liebte ich diese Meditationen und desto größere Kräfte spürte ich in mir.
Nach circa sechs Wochen täglichen Übens durchrieselte mich während der Meditation ein riesiger, fast unheimlicher Schauer und ich hörte ganz laut in mir: „Dies ist Shekaina und ich will durch dich die Liebe und das Leben lehren und heilen“. Und ich wusste, jetzt ist nichts mehr, wie es war. Jedes Mal, als ich danach mit Menschen arbeitete, spürten diese ein Kribbeln in ihrem Körper und wussten, dass etwas Schönes in ihnen passierte.
Ich war dermaßen aufgeregt, dass jedes Mal, als ich mit Shekaina arbeiten durfte, mein Kopf zu wackeln begann. Und Shekaina bat mich, damit aufzuhören, da sie genau so froh war, durch mich zu heilen, wie ich, sie zu spüren. Ich solle doch diese Gleichberechtigung akzeptieren. Und ab diesem Zeitpunkt war ich ruhig.
Es war der Beginn einer neuen spirituellen Freundschaft, aber ich wusste damals nicht, was die geistige Welt alles mit mir vorhatte. Und dass ich, wenn sie mir einen Auftrag gaben, diesen auch früher oder später zu befolgen hätte.
Und so hörte ich plötzlich während einer Meditation eine Stimme in mir: „Baue deinen Keller in ein Seminarzentrum um.“ Rein „zufällig“ hatte ich damals schon im Keller einen großen Raum und rein „zufällig“ hatte ich 20 Jahre vorher in diesen Kellerraum eine Bodenheizung installiert. Und da soll noch jemand sagen, dass nicht alles vorprogrammiert ist.
In zwei Monaten hatte mein neues kleines Zentrum eine Küche, eine Garderobe, ein WC und natürlich diesen beheizten Seminarraum. Es war urgemütlich und man spürte, dass hier einige geistige Helfer mit am Werk waren. Die Fliesen vom WC, die Eckbank und der Tisch für die Küche wurden mir geschenkt und die Küche selbst bekam ich für eine Bagatelle.
Aber zwei Monate später kam dann die nächste Botschaft während einer Meditation: „Kündige deinen Job und mach dich selbstständig!“ Diesen Auftrag fand ich aber dann nicht mehr so lustig. Allein die Vorstellung, mich von meinem Beruf (Sekretärin an der Pädagogischen Akademie) zu trennen, brachte mir schon existenzielle Ängste. Nicht zu denken an eine für mich unsichere Zukunft. Und so wollte ich halt diesen Auftrag übergehen. Die Betonung liegt hier auf „wollte“. Denn ab diesem Zeitpunkt wurde ich einfach gemobbt. Alles, was bisher freundschaftlich war, war ab jetzt schwierig und teilweise mit starkem Mobbing verbunden.
Ja, und so wusste ich, dass es wieder einmal Zeit war, den Auftrag der geistigen Welt zu erfüllen. Ich kündigte und machte mich selbstständig. Ich konnte ja damals nicht wissen, dass dies das Beste war, was ich machen konnte. Denn damals hatte ich noch ganz große Ängste, die ich irgendwie nicht lösen konnte, oder zumindest wusste ich nicht wie.
Allein meine Existenzangst war mein ständiger Begleiter. Ich glaube, ich habe die geistige Welt ganz schön ins Schwitzen gebracht. Für Vertrauen war einfach kein richtiger Platz in meinem Leben. Obwohl ich immer wieder gelehrt wurde, mich dem Vertrauen zu öffnen, stand immer ganz streng daneben meine Existenzangst. Bis zu jenem Tag, wo ich nach oben die Botschaft abgab: „Okay, ich bin bereit mich von meiner Existenzangst zu verabschieden.“ Hätte ich gewusst, in welch tiefen emotionalen Keller ich dadurch geführt würde, hätte ich mir diese Botschaft sicher noch einmal überlegt. Aber es ging los.
Meine Existenzangst wurde aus allen emotionalen Tiefen meines Seins herausgeholt. Ich wurde konfrontiert mit der Hiobsbotschaft eventuell Brustkrebs zu haben. Dies traf dann doch nicht ein. Doch die geistige Welt wollte mir zeigen, dass auch das Leben mit der Existenz zusammenhängt und ich mich unbedingt auch damit und mit meinem Körper auseinandersetzen sollte. Dann wurde mein Mann von seinem sicheren Job durch Mobbing gekündigt und so wurde ich gelehrt, mich vollkommen auf mein Vertrauen einzulassen.
Jeden Tag konnte ich mich neu entscheiden. Entweder für das Vertrauen oder für meine Ängste. Jeden Tag spürte ich mich neu und ich lernte zu unterscheiden, wie wohltuend es ist, sich für das vollkommene Vertrauen zu entscheiden. Ich lernte die geistige Welt zu spüren und ich lernte, in mir ganz ruhig zu werden und einfach sicher zu sein. Und nach drei Monaten wachte ich eines Morgens auf und wusste: „Ich bin durch, ich vertraue!“
Und so konnte ich lernen zu vertrauen, dass für mich immer gesorgt ist und war. Und ich lernte auch zu erkennen, dass ich, wenn etwas einmal nicht im Fluss war, mich nicht als armes Opfer zu fühlen brauche, sondern in mir schauen sollte, was nicht stimmt.
Es ist spannend zu erkennen, dass jede Disharmonie eine emotionale Wurzel hat, die genau diese Disharmonie aktiviert. Und da meine Kindheit nicht gerade leicht war, hatte ich ein sehr starkes „Wurzellager“ in mir, das sehr viele negative Emotionen auslöste.
Und ich möchte dir, lieber Leser, liebe Leserin, mit Meditationen immer wieder zeigen, wie einfach es ist, aus dem alten Bewusstsein des Funktionierens herauszutreten und sich mehr und mehr dem Bewusstsein der neuen Zeitqualität zu widmen.
Meditationen auch als Audioversion (CD/Download)
Die nachfolgenden Meditationen in diesem Buch habe ich zusätzlich auch vertont unter dem gleichen Titelnamen als Audio-Version herausgebracht. Du erhältst die vertonten Meditationen u.a. auf www.verlag4you.de. Durch das Anhören der aufgenommenen Meditationen verankern sich diese noch schneller und einfacher. Nutze dazu einen entspannten Ruhezustand und lasse die Meditationen mit Hilfe eines Wiedergabegerätes auf dich einwirken.
Meditation: Begegnung mit deinem Schutzengel
Loslassen von alten schweren Energien
Erlaube dir, dich zu entspannen, ganz ruhig zu werden, auch wenn dich dein Herz noch so sehr drückt. Lass es zu, sei einverstanden, dass sich dir im Moment Traurigkeit zeigen möchte. Spüre deinen Körper und spüre jetzt bewusst hin, wo du deine Traurigkeit am meisten wahrnimmst. Sei einverstanden, lass es geschehen. Spüre, dass du dich genau jetzt, in diesem Moment, entscheidest, dir treu zu werden, nicht mehr vor dir davonzulaufen und dich auch zu erinnern, dass du jede Menge himmlische Helfer hast, die dich unterstützen wollen, aus deinen alten, gewohnten Blockaden herauszukommen.
Und so spüre in dir, wie du jetzt bewusst deinen Atem lenkst und dir bewusst mit jedem Atem vorstellst: „Ich entscheide mich in diesem Moment für mich.“ Spüre jetzt, welche Farbe du dazu jetzt einfließen lässt, und spüre hin oder frage auch, was diese Farbe in dir bewirkt. Und so lass es geschehen, dass genau dieser Strahl jetzt über dein Kronenchakra in deinen Körper hineinfließt. Genau dorthin, wo du Traurigkeit oder Ähnliches jetzt am meisten spürst. Vertraue, dass diese Farbe gelenkt wird von einem Lichtwesen, das dich dabei jetzt sehr gerne unterstützen möchte, und so nimm diesen Strahl ganz bewusst an. Lass ihn überall dorthin fließen, wo du jetzt bereit bist, lichtvolle Veränderung geschehen zu lassen. Spüre wie diese göttliche, für dich bestimmte Farbe dir hilft zu beobachten, loszulassen, Heilung geschehen zu lassen. Lehne dich dabei jetzt ganz entspannt zurück und spüre, was es heißt, bewusst heilvolle Veränderung geschehen zu lassen, weil du dazu bereit bist.
Spüre, wie dich jetzt jemand ganz sanft und liebevoll berührt. Vielleicht spürst du einen sanften, kühlen Hauch, vielleicht auch nur eine zarte Energie. Lass dich auf diese Begegnung ein und vertraue, dass du jetzt dazu auch die Unterstützung von deinem Schutzengel bekommst, der schon lange darauf wartet, dir näher kommen zu dürfen und für dich in deinem Leben ein treuer Begleiter zu sein, auf den du dich verlassen kannst.
So spüre, nimm wahr. Vielleicht riechst du ihn oder du spürst ihn, vielleicht kannst du ihn sogar hören oder sehen. Vertraue einfach, dass er da ist und schon lange die Chance sucht, von dir bewusst wahrgenommen zu werden. Ich gebe dir jetzt ein bisschen Zeit, dich ganz bewusst auf deinen treuen Begleiter einzulassen.
Spüre, wie er sich bewusst mit diesem Strahl oder dieser Farbe verbindet und dich jetzt unterstützt und auch einlädt, deine Traurigkeit gehen zu lassen. Und wie dieser Strahl dich nun energetisch füllt, mit allen Energien, die du nun brauchst.
Dein Schutzengel berührt dich energetisch nun genau dort, wo er spürt, dass du noch zusätzlich seine Energie benötigst. Einfach geschehen lassen, loslassen, einlassen. Lass in dir ein Gefühl von Nach-Hause-Kommen entstehen und sei einverstanden, dass es einfach dazugehört, den Keller mit zu reinigen. Geschehen lassen, heimkommen zu dir.
Wenn du glaubst, es reicht für dich, dann bedanke dich bei dem Strahl und schicke ihn wieder zurück und wenn du willst, dann lade deinen Schutzengel ein, dein treuer Begleiter zu werden. Genieße noch ein bisschen den Beginn einer schönen Freundschaft mit deinem Schutzengel, vielleicht wollt ihr schon ein bisschen kommunizieren oder euch einfach nur spüren.
Du entscheidest, wann du dich wieder ganz bewusst aus dieser Meditation löst.
II. Teil - Die wichtigsten Meisterjahre
2.1 Aussöhnung mit Nicht-Licht-Energien in uns
Bedenke, dass wir durch die neue Zeitqualität gar nicht anders können, als uns neu zu suchen und zu definieren. Die Qualität des Wassermannzeitalters hat uns vollkommen erreicht und bestimmt dadurch mehr und mehr unser Leben, wenn man dazu bereit ist.
Jedes Zeitalter dauert ungefähr 2000 Jahre und wenn man bedenkt, wie sehr uns gerade die Inkarnationen der letzten 2000 Jahre, des Fischezeitalters, geprägt haben, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn Ängste und Blockaden uns begleiten. Besonders die Zeit des Mittelalters war mit Tod, Gewalt und Hierarchie verbunden und es wurde den Menschen in diesen 2000 Jahren beigebracht, dass das eigene Ich keinen Wert hat, nur wenn man dieses im Herrschertum bzw. in der Religion einsetzen konnte. Und so wurde vor allem Frauen der Wert, Frau zu sein, genommen, da die Kirche in diesen 2000 Jahren die Macht ganz bewusst an sich reißen wollte.
Und da Frauen die Fähigkeit haben, Kinder zu gebären, und dies eigentlich eine der wunderbarsten Ermächtigungen ist, die es gibt, wollte die Kirche natürlich den Wert, Frau zu sein, noch mehr entwerten. So sehr, dass im Religiösen außer der Mutter Maria keine weitere Frauenfigur mehr „im Positiven“ Platz hatte. Und jede Frau, die sich in irgendeiner Weise an ihre eigenen Fähigkeiten erinnerte oder diese sogar lebte, wurde als Hexe verbrannt oder auf andere Weise eliminiert.
Ich war einmal im Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber und war schockiert. Es wurden die verschiedensten Arten von Folterungen aufgezeigt, die gerade in der Zeit des Mittelalters sehr aktuell waren, um besonders Frauen von ihrem „Hexenbewusstsein“ zu befreien. Vom Ziehen von Zehennägeln bis zum Spreizen des Unterleibes und vieles, vieles Grausames mehr. Und zum größten Teil stand darunter: Diözese Salzburg und einige andere.
Und wir alle haben Opfer- und Täterenergien dieses Fischezeitalters in uns. Und all diese Speicherungen begleiten uns in diesem Leben. Lassen uns mit unbewussten Ängsten leben, die uns immer wieder blockieren bzw. daran hindern Ja zu sagen. Und Ja sagen sollen wir, da es unsere Aufgabe ist, in diesem Leben zu unserem Ursprung zurückzukommen. Oder wir können eine alte Täterenergie nicht loslassen und sühnen unbewusst uralte Themen.
Und jetzt hat bereits seit einigen Jahren die neue Zeitqualität des Wassermanns Raum genommen. Die Menschen treten wieder heraus aus dem Funktionieren. Aus dem Kollektiv wird wieder ein Ich, eine Sinnsuche. Aus dieser Hierarchie des Untergebenseins darf wieder die Eigenliebe und der Selbstwert Raum nehmen. Aber wie, wenn wir unser Ich noch nicht kennen. Und so hat jedes Jahr ab 2000 eine eigene Qualität bekommen, um von der dichten Energie in die lichte Energie im Jahr 2012 zu kommen.
So wurde von der geistigen Welt das erste Jahr mit dem Thema „Aussöhnen mit Nicht-Licht-Energien in uns“ aktiviert. Das heißt, dass es ganz wichtig ist, sich mit den eigenen Schattenseiten auseinanderzusetzen. Egal, was man in sich nicht annehmen kann. Erst wenn ich alle meine nicht so lichtvollen Anteile annehme, kann ich mich dem Licht zuwenden.
Ein Beispiel: Solange ich mich schäme, dass ich z. B. als junges Mädchen einmal gestohlen habe, werde ich auf dieses oder Ähnliches sofort und ganz speziell reagieren. Oder ein anderes Beispiel: Man kann sich mit gewissen Schwächen in seinem Körper nicht anfreunden. Man wird immer Angst haben, darauf angesprochen zu werden. Söhnt man sich jedoch damit aus, dann vermittelt man Kraft und Klarheit und die Außenwelt geht mit Respekt mit diesem Thema um, da man es selbst so vermittelt.
Dabei gilt es auch zu überprüfen, welche Anteile ich mir oder meinem Mitmenschen nicht verzeihen kann. Sei es, dass ich einen Menschen nur mit Hass bestrafe oder umgekehrt. Dieses erste Meisterjahr lehrt mich, wenn ich einverstanden bin, hinzuschauen, was dahinter steckt, was ich anschauen und nicht auf andere projizieren sollte. Andere Menschen lösen dieses Thema oft nur aus und da man ein unangenehmes Gefühl in sich spürt, ist man in sich lieber bereit, die Ablehnung oder sonstige negative Gefühle auf den anderen zu lenken, um nicht hinschauen zu müssen, was es einem selbst sagen möchte. Bis ich bereit bin, mich mit diesem Teil auseinanderzusetzen und diesen Teil ganz bewusst in mir anzunehmen.
Meditation: Begegnung mit dem eigenen Schatten
Setz dich ganz bewusst in die Ruhe, entspanne dich. Nütze deinen Atem, um ganz ruhig zu werden. Spüre, dass mit jedem Einatmen Entspannung einfließt und mit jedem Ausatmen Anspannung abfließt. Wenn du willst, dann lade wieder eine Farbe, einen Strahl ein, dich dabei zu unterstützen loszulassen. Gib dir Zeit, mit diesem Strahl ganz ruhig zu werden, und wisse, dass dieser Strahl von einem Lichtwesen gelenkt wird.
Wenn du spürst, dass du innerlich so weit bist, dann erlaube, dass sich ein Thema dir zeigen darf, das du bist jetzt versucht hast zu verdrängen, weil du dich vielleicht dafür schämst oder Ähnliches.
Spüre, dass diese Energie jetzt in dir hochkommen darf und dass du dir bewusst machst: „Auch das bin ich.“ Irgendeinen Grund hat es damals dafür gegeben und jetzt bist du erwachsen und bist bereit, auch diesen Teil in dir anzunehmen. Er gehört zu dir, denn er wurde von dir aktiviert.
Wenn es dir gelingt, dann öffne jetzt dein Herz in dir, lass auch deinen Farbstrahl hinzufließen und wenn du willst, auch die Energie dieses Lichtwesens, das mit diesem Farbstrahl verbunden ist. Lass dein Herz jetzt ganz weit werden, lass Frieden entstehen. Und je mehr Frieden entsteht, desto mehr öffnest du dein Herz und lenkst die Energie bewusst jetzt zu jenem Teil in dir, den du bis jetzt nicht annehmen konntest oder wolltest. Spüre wie wohltuend es ist, die eigene Kraft wieder zu spüren, die meistens dort eingesperrt ist, wo man etwas verdrängen will. Hol deine eingesperrte Kraft wieder heraus und genieße es, vor deinem dunklen Anteil nicht mehr davon zu laufen, sondern ein innerliches Ja zu spüren, auch das bin ich – na und!
Übergib jetzt einfach die negativen Energien wie alte Scham, oder Angst oder Ähnliches ganz bewusst dem Kosmos mit der Bitte um Auflösung und genieße deine alten dunklen Seiten, die nur so lange dunkel sind, solange du vor ihnen davonläufst.
Bleib jetzt noch eine Weile in diesem angenehmen freien Bewusstsein und komm wieder langsam hierher zurück.
2.2 Aussöhnung mit der irdischen Mutter
Es ist wichtig, dass man in sich ein neues Bewusstsein Raum nehmen lässt und so möchte ich gerne auch noch auf das zweite und dritte Meisterjahr intensiver hinweisen, da vielleicht auch diese verstärkt dazu beitragen, aus der Dichte in das Lichte zu kommen.
Wenn ich noch einmal auf das Fischezeitalter zurück komme, dann kann man sich auch vorstellen, dass es genau jetzt, in dieser neuen Zeitqualitiät, Menschen braucht, die sich vorgenommen haben, die Ahnenreihe, die in diesen letzten zweitausend Jahren sehr viel Negatives geprägt hat, zu unterbrechen.
Und so ist das zweite Meisterjahr „der Aussöhnung mit der irdischen Mutter (und der weiblichen Ahnenreihe)“ und das dritte Jahr der Aussöhnung mit dem irdischen Vater (und der männlichen Ahnenreihe) gewidmet.
Bleiben wir zuerst beim zweiten Meisterjahr. Die Wunden, die durch das Mutterthema auf Erden entstanden sind, stehen oft damit in Verbindung, dass man sich nicht angenommen fühlt.
Oft entsteht auch durch ein nicht geheiltes Mutterthema das Gefühl von Schuld. Schuld, der Mutter zu früh das Leben verbaut zu haben, Schuldgefühle, dass die Mutter dadurch bei ihrem Partner bleiben musste oder auch ihr Leben nicht so verlaufen konnte, wie sie es vielleicht wollte, oder vielleicht auch gekommen zu sein, obwohl schon einige Kinder in diese Familie geboren wurden bzw. die Mutter bereits ein gewisses Alter erreicht hatte.
All diese Wahrnehmungen entstehen oft schon im Mutterleib, da man ja über die Nabelschnur mit all den Gefühlen der Mutter verbunden ist. Und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass man sich nicht erlaubt, das Recht auf Leben zu aktivieren, da man sich dadurch oft sehr stark mit der Mutter verbunden fühlt und glaubt, ihr etwas abnehmen zu müssen, etwas beitragen zu müssen, dass man eine „Berechtigung zum Leben hat“.
Und dieses Sich-Nicht-Angenommen-Fühlen bzw. die Energie von Schuld prägt den Menschen oft so sehr, dass er ganz vergisst, sein eigenes Ich zu aktivieren und den ganzen Fokus nach außen lenkt, vor allem zur Mutter, und das Leben danach ausrichtet.
Solltest du dich bei diesem Thema angesprochen fühlen, möchte ich dir gerne die Gelegenheit geben, dies über die anschließende Meditation in die Heilung zu bringen:
Meditation: Aussöhnung mit deiner Mutter
Lehn dich wieder ganz bewusst zurück, entspanne dich über deinen Atem und werde ruhiger und ruhiger. Wenn du willst, lade wieder einen Farbstrahl dazu ein, und wenn du willst, lade auch deinen Schutzengel zu dir ein.
Versuche dir jetzt vor deinem inneren Auge deine Mutter vorzustellen und erlaube dir dabei auch, alles in dir hochkommen zu lassen, was dir dabei gefehlt hat und wo du vielleicht bis heute im Mangel bist.
Vielleicht spürst du jetzt dabei auch die Energie deines Schutzengels, der dich liebevoll berührt oder einhüllt.
Kannst du dir vorstellen, dass genau du diese reife Seele bist, die sich vorgenommen hat, diese weibliche Ahnenreihe zu unterbrechen und dass reife Seelen nie eine glückliche Kindheit haben, da sie ja sonst nicht auf die Suche nach ihrem wahren Ich gehen würden. Oft fühlen sich reife Seelen in der Kindheit, als ob sie nicht dazugehören würden.
Erlaube dir jetzt einfach, das Gefühl von Einverstanden-Sein Raum nehmen zu lassen. Wo spürst du deine reife Seele am meisten in dir? Öffne dein Herz und lass diese Energie in dein Herz einfließen, um dich wieder zu erinnern. Befreie dich aus deinem engen Denken und öffne dich wieder für das Wahre, für das Ursprüngliche, für dein Ich. Und so erlaube dir an deine Mutter alles zurückfließen zu lassen, was du ihr abgenommen hast, um ihre Liebe zu bekommen. Gerne lebt man auch die Schuld der Mutter für alles, weil man glaubt, dass sie es ohne einen leichter gehabt hätte. Es gibt keine Schuld, sie ist eine Erfindung der Kirche und so gib jetzt ganz bewusst diese Energie frei. Allein dadurch befreist du deine weibliche Ahnenreihe, wenn du die Energie von Schuld erlöst und jedem die Chance der Eigenverantwortung zurückgibst.
Und so stelle dir jetzt vor deinem inneren Auge vor, dass sich hinter deiner Mutter die weibliche Ahnenreihe beginnt aufzustellen und diese dich bittet, dass du all das Schwere, das von Ahnin zu Ahnin weitergegeben wurde, jetzt wieder an sie zurückfließen lässt – bis zum Ursprung. Spüre deinen Strahl in dir, der dich unterstützt, diese reife Seele zu sein, die sich dazu bereit erklärt, die Ahnenreihe aus der Dichte zu erlösen, indem du deine Freiheit in dir und die Liebe zu dir zu leben beginnst. Spüre den Segen deiner weiblichen Ahnenreihe, den Dank, dass endlich Heilung und Neubeginn geschieht, dass Dunkelheit unterbrochen wird.
Verbinde dich jetzt ganz bewusst mit deiner inneren Frau in dir und nimm sie wahr. Lade auch sie ein, noch alte Anteile an die Ahnenreihe zurückzuschicken, mit dem Bewusstsein der Erlösung. Frag deine innere Frau, was sie von dir braucht. Welche Anteile in ihr jetzt ganz besonders Heilung brauchen und widme dich jetzt eine Weile ganz ihr. Erinnere dich, dass dein Schutzengel bei dir ist und dich sehr gerne unterstützen möchte, wenn du es ihm erlaubst.
Verneige dich jetzt innerlich vor deiner weiblichen Ahnenreihe und erinnere dich: ES GIBT KEINE SCHULD! Und nimm den Segen an, den diese dir jetzt schenken möchte. Erlaube dir auch, dich innerlich jetzt zu entscheiden, deine Mutter anzunehmen, denn sie hat dir dieses Leben geschenkt und dies ist das höchste Gut, das sie dir geben konnte. Und du hast jetzt die Gelegenheit, dich daran zu erinnern, indem du deine reife Seele in dir annimmst und beginnst zu entdecken und zu leben.
Und dann komm ganz langsam wieder hierher zurück.
2.3. Aussöhnung mit dem Vater
Jedes dieser Jahre von 2000 bis 2012 nennt man Meisterjahre, da sie die Meisterschaft in dir unterstützen, wenn du dich bewusst auf die Themen, die die geistige Welt aktiviert hat, einlässt.
Und so ist es auch wichtig, dass du dich auf das dritte Meisterjahr „Aussöhnung mit dem irdischen Vater und der männlichen Ahnenreihe“ einlässt. Dieses Thema steht mit dem Wurzelchakra in Verbindung. Es befreit dich nicht nur aus der dichten Materie der männlichen Energie, sondern unterstützt dich auch, die Kraft in dir zu aktivieren und Vertrauen zu deinem eigenen Ich zu finden und zu leben.
All die Themen, die durch das Vaterthema entstehen, stehen auch in Verbindung mit Zorn und Wut. Die Aufgabe des Vaters wäre es, dem Kind das Urvertrauen in das Leben zu geben, und zwar indem er dem Kind Anerkennung gibt. Wahres Vertrauen entsteht daher durch das natürliche Selbstvertrauen. Wenn man als Kind jedoch Ablehnung, vielleicht sogar körperliche Übergriffe wie Schläge erfahren hat, dann entsteht die Energie von Wut und Zorn, die das Vertrauen einschränkt. Die Seele fühlt sich in ihrer Existenz bedroht und sucht den Weg der Verteidigung.
Und das daraus entstehende mangelnde gesunde Vertrauen wird dadurch gerne in materielle Abhängigkeiten gelenkt.
Bedenke, dass gerade in diesen letzten 2000 Jahren Männer ihre Gefühle nicht leben konnten und sich oft hinter Autorität und ähnlicher Härte verstecken mussten. Und dadurch konnte kein gesundes Vertrauen mehr gelebt bzw. weitergegeben werden, da dies vor allem in der männlichen Energie blockiert wurde.
Meditation: Aussöhnung mit deinem Vater
Und so gehe noch einmal ganz bewusst über deinen Atem in die Ruhe, spüre hin, ob dein Farbstrahl für die Aussöhnung mit deinem männlichen Anteil in dir derselbe ist wie vorher. Ansonsten gib dir Zeit, ganz bewusst diesen neuen Farbstrahl in dir wirken zu lassen, und gib dir auch Zeit, die Unterstützung von deinem Schutzengel wahrzunehmen.
Und so verbinde dich jetzt mit deinem Wurzelchakra, in dem das Urvertrauen gespeichert ist, und spüre hin, wo du in diesem Leben Vertrauen nicht leben konntest. Erkenne, dass dein Vater eigentlich die Aufgabe hätte, dir das Vertrauen in das Leben zu lehren.
Und so erinnere dich wieder an die reife Seele, die du bist, erinnere dich an die Aufgabe, auch die männliche Ahnenreihe von dieser dichten Energie zu befreien und auch dich von jeder Art von Mangel zu befreien. Darum bitte jetzt deinen Farbstrahl sowie die Energie deines Schutzengels ganz bewusst, dein Wurzelchakra zu stärken. Und stelle dir nun vor, dass dein Vater energetisch vor deinem inneren Auge Raum nimmt. Wenn du deinen leiblichen Vater nicht kennst, dann bitte deinen Schutzengel, dass er dir hilft, energetisch die Energie deiner männlichen Wurzeln vor dich hinzustellen.
Spüre jetzt für dich hin, was du gerne an deinen Vater zurückfließen lassen möchtest. Erlaube dir, dass alles Raum hat: Härte, Unterdrückung, nicht gelebte Gefühle, Schwäche oder vielleicht Autorität, materielle oder emotionale Ängste, Schocks von Krieg und ähnlichen schlimmen Erfahrungen. Alles, was du glaubst, deinem Vater bewusst oder unbewusst abgenommen zu haben, darf jetzt gehen. Und alles, von dem du glaubst, dass dadurch dein Vertrauen nicht aktiviert wurde, darf sich lösen.
Langsam nimmt hinter deinem Vater die männliche Ahnenreihe Raum und freut sich, dass diese männliche blockierte Energie endlich erlöst wird. Und so erlaube, dass alles, was du zurückfließen lässt, über die Ahnenreihe zurückgeht bis zum Ursprung. Und du bist die-/derjenige, die/der diese Ahnenreihe unterbricht.
Und so verbinde dich mit deinem inneren Mann in dir und spüre hin, wo deine Kraft bis jetzt am meisten gebunden war. In der Angst zu versagen, nicht geliebt zu werden, geschlagen zu werden? Spüre hin und lass diese Blockade jetzt ganz bewusst gehen. Und aktiviere jetzt deine eigene Kraft in dir, hole sie wieder zu dir zurück. Nimm sie wahr und entscheide mit deinem inneren Mann, diese Kraft wieder mit dem göttlichen Licht zu verbinden. Stell dir vor, dass diese Kraft sich mehr und mehr wieder mit dem neuen Bewusstsein des göttlichen Lichtes verbindet und du diese Energie deinem inneren Mann zur Verfügung stellst und sie langsam auch auf deine innere Frau übergeht. Spüre, wie in dir Ermächtigung geschieht, alles in dir zu finden und zu leben, da du dich wieder mit dem göttlichen Licht verbunden hast.
Spüre, wie dieses göttliche Licht dein Yin und dein Yang in dir harmonisiert. Wenn du willst, stelle diese neue Energie auch der männlichen Ahnenreihe zur Verfügung mit dem Bewusstsein: „Ich unterbreche die Ahnenreihe und lebe meinen männlichen Anteil im Vertrauen und in Liebe zu mir.“
Und dann hol diese Energie wieder zu dir zurück, spüre den Segen der männlichen Ahnenreihe und komme wieder ganz bewusst zurück ins Hier und Jetzt.
2.4 Das Innere Kind
Und all dies trägt zu deiner Eigenermächtigung bei. Dich zu erinnern, dass du nicht auf der Welt bist, um die Schwere deiner Ahnenreihen fortzusetzen, sondern herauszutreten und die Qualität des Wassermannzeitalters in dir zu aktivieren.
Und genau für diese Eigenermächtigung braucht es etwas ganz Wichtiges: Und zwar das eigene Innere Kind! Nur wenn ich vor ihm nicht mehr weglaufe, kann ich mich voll und ganz in Besitz nehmen. Und genau diesem Thema ist das vierte Meisterjahr gewidmet.
Das Innere Kind ist dein kleines Ich in dir und entsteht bereits im Mutterleib. Dieses kleine Ich, das du damals warst, spürt über die Nabelschnur genau, wie es seiner Mutter geht. Ob es willkommen ist, ob die Mutter vielleicht gar nicht bereit ist für eine Schwangerschaft oder vielleicht vom Partner (Vater des Inneren Kindes) sehr verletzt wird usw. Und so übernimmt dieses kleine Ich schon im Mutterleib sehr viele Themen, die die Mutter belasten. Dementsprechend kommen solche Kinder dann nicht mit einem „Hurra, da bin ich!“ auf die Welt, sondern eher angepasst und brav, um einen Platz im Leben zu haben.
Die ersten drei Jahre kann ein Kind nicht denken und so übernimmt es alle Einflüsse im Leben und lässt daraus sein eigenes Denkprogramm entstehen. Das heißt z. B. normalerweise lernt das Kind in den ersten drei Jahren, Wünsche zu äußern und emotionale und körperliche Bedürfnisse auszudrücken. Wenn diese von den Eltern bzw. vom Umfeld nicht wahrgenommen werden, lernt das Kind diese zu unterdrücken und programmiert so unbewusst sein eigenes Denkprogramm.
Wenn ein Kind emotionale oder ähnliche Verletzungen oder sogar Schocks erfährt, die es nicht lösen kann, dann entwickelt es eine Schutzfunktion. Denn dieser nicht geheilte Schmerz würde dermaßen die Entwicklung des Kindes stören, dass es schon sehr früh lernt, diese in eine energetische Schublade zu verdrängen, da es sonst in diesem Schmerz stecken bleiben würde.
Doch die Verletzungen oder Schocks lösen sich nicht auf, sondern bleiben in dieser Schublade liegen und begleiten uns auch bis zum Erwachsenenalter, und zwar so lange, solange wir vor unseren negativen Kindheitserfahrungen davonlaufen. Und diese Schubladen werden immer wieder eine Gelegenheit suchen, sich zu öffnen, wenn ihnen das Schicksal eine Möglichkeit dazu gibt.
Ein Beispiel: Man hat im Kindesalter ein Geschwisterchen oder Elternteil verloren und hat nie die Möglichkeit gehabt zu trauern, da man sich damals viel mehr um die erwachsenen Trauernden gekümmert hat. So musste dieses Kind den Schmerz und auch die daraus entstehenden Ängste verdrängen, da niemand da war und es verstanden hat, auch das Kind zu trösten.
Und so kann es passieren, dass dieser inzwischen Erwachsene bei jedem noch so entfernten Trauerfall ganz tiefe Schmerzen in sich hochsteigen spürt und die Tränen nicht zurückhalten kann. Hier nützt das eigene Innere Kind die Möglichkeit zu zeigen, wie dringend es geheilt werden möchte.
Weiters ist auch wichtig zu sagen, dass man alles, was man bis 17 Jahren erfahren hat, Inneres Kind nennt. Und all diese Erfahrungen begleiten uns in unserem Leben. Wenn einem z. B. bis zum 17. Lebensjahr immer wieder gesagt wurde, dass man dumm sei, dann ist man auch im Erwachsenenalter überzeugt davon, dumm zu sein. Und wird dadurch vielleicht gar nicht in der Lage sein, wichtige Prüfungen zu bestehen.
Ich habe immer wieder Klienten in meiner Praxis, die sogar vor der Führerscheinprüfung überzeugt sind, diese nicht zu schaffen. Und immer wieder erkennt man dabei, das diese in ihrer Kindheit zu wenig Unterstützung in der Schule hatten und dadurch schlechte Noten bekamen und sich später einfach nichts mehr zutrauen.
Und allein durch die Aussöhnung mit dem Inneren Kind und der Erlösung dieser alten Ängste und Überzeugungen kann ein neues positives Bewusstsein entstehen.
Oder wenn man z. B. das Gefühl hat, dass die eigenen Eltern nur wegen dem Kind zusammengeblieben sind, dann wird sich dieses Kind auch im Erwachsenenalter eher im Leben für alles schuldig fühlen und glauben, dieses und jenes machen zu müssen, um unbewusst ein Recht auf Leben zu haben.
Denn der Mensch agiert zu 80% aus dem Unterbewusstsein heraus. Vielleicht kann man sich jetzt besser vorstellen, wie sehr man Sklave der eigenen energetischen Schubladen ist.
Aber die Lösung ist ganz einfach, sie heißt: Verbinde dich mit deinem Inneren Kind und gehe in deine Heilung, indem du der verantwortungsvolle Erwachsene wirst, der sein inneres Kind wahrnimmt, wichtig nimmt und heilt.
Ücretsiz ön izlemeyi tamamladınız.