Kitabı oku: «Weiße Magie in der Praxis - Hexenschule für zu Hause»

Yazı tipi:

Mangana Gerloff

Weiße Magie in der Praxis

Hexenschule für zu Hause - Lernen Sie

alles über Tarot-Deutung, Hexen-Rituale

und Wicca-Kult.



Hexe Mangana ist eine echte Zauberhexe, sie praktiziert seit vielen Jahren die Weiße Magie mit Wissen und Erfolg. Sie ist selbstinitiiert und äußerst erfahren in der Hexenkunst des Guten.

Als weiße Hexe folgt sie der typischen Hexenreligion WICCA, welche vor Jahrtausenden auch „die Alte Religion“ genannt wurde und damals in ganz Europa fast überall verbreitet war. Mit diesem Buch können Sie mit ihr die Weiße Magie und die Wicca-Religion (welche in England bereits staatlich anerkannt ist) im Selbstunterricht erlernen.

Das Lehrbuch von Mangana Gerloff unterscheidet sich im Wesentlichen von allen anderen Büchern darin, dass nicht nur die nötigsten und wichtigsten Erkenntnisse ohne große Umschreibung auf den Punkt gebracht werden, sondern auch mit einfachen aber hochwirksamen


Mitteln anhand vieler Beispiele praktisch angewendet werden können.

Hexe Mangana hat für den Leser eine leichte und schnell erlernbare Hexenschule für zu Hause geschaffen.

Fühlen Sie sich berufen, oder sind Sie einfach nur neugierig? Dann ist das Buch genau das Richtige für Sie.

Mangana Gerloff

Weiße Magie in der Praxis

Grafikgestaltung: S. Fiegler

2. Auflage

Copyright © 2019 by verlag4you

www.verlag4you.de

Alle Rechte sind vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise, ist verboten. Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form (fotomechanische Wiedergabe, Speicherung in elektronischen Medien oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung oder gewerblichen Nutzung, reproduziert, vervielfältigt oder verbreitet werden.

ISBN Epub 978-3-936612-33-2

Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

Einleitung

Widmung

1. KAPITEL

Weiße Magie – Die Entdeckung meiner Hexenmächte

Die drei magischen Gesetze

Grundlegendes über die Christen

Was bedeutet Weiße Magie?

Wicca - Religion

Eine Weiße Hexe soll im Einklang mit der Natur leben

2. KAPITEL

HEXEN hexen

1. Altar einrichten

2. Magische Hilfsmittel

2.1 Der Magische Kreis: Was ist das?

3. Kleidung und Hilfsmittel weihen

4. Das Reinigungs-Weiheritual

3. KAPITEL

Vorbereitung und Kreisziehung

Magische Bäderrezepte

Erstes Ritual zur Gottheitenverehrung

Kreisritual - Der Magische Kreis

Kreisöffnung

Das Erden

4. KAPITEL

Die Gesetze der Weißen Magie

Die Wicca-Lehren

Kürzeres Ritual für den Alltagskreis

Pentagramm - Alltagszauberzirkel

5. KAPITEL

Das Pentagramm

Bannende Pentagramme

Anrufende Pentagramme

6. KAPITEL

Nichtmenschen und andere Wesen

Abwehrritual

Falle

Amulett / Talismanschutz

Halbedelsteine

Magische Wirkung der Steine

Weitere Schutzsymbole

7. KAPITEL

Die Hexenhohenfeste

Bedeutung der Magischen Feste

Manganas Festtagszirkel

8. KAPITEL

Die Esbate

Vollmondritual

Elementeanrufung

Anrufung an den Gott

Elementargeisteranrufung

Krafttiere

9. KAPITEL

Blumen, Kräuter und Pflanzen

Wirkung der Pflanzen als Hexenkräuter

Mondgärtnern

10. KAPITEL

Harze und Räucherwerk

Andere Düfte

Öle

Kerzen

Farben der Kerzen und ihre Wirkung

11. KAPITEL

Zeit für Zauber

Regeln für festgelegte Zauber

Regeln für selbstentworfene Zauber

Sprüche

Die Gottheiten

Götter

Göttinnen

12. KAPITEL

Selbstinitiierung (Selbstweihe)

Selbstinitiierungs-Ritual

Sie brauchen für das Ritual

Kleiderfarben und ihre Wirkung

13. KAPITEL

Zaubertränke und Heiltränke

Heilzauber

Sternzeichenentsprechungen für Heilzauber

Heilungszauber

Heilungsritual nur als Spruch

Heilungszauber mit Hilfe des Planeten Mars

14. KAPITEL

Die Hexendiät

Wichtiges Wissen für alle Hexen

Elemente und Nahrungsmittel

Engel

15. KAPITEL

Die Tarotkarten von A. E. Waite

Die 22 Großen Arkana

Die 56 Kleinen Arkana

Stäbe

Schwerter

Münzen

Kelche

Wie lese ich die Karten ?

16. KAPITEL

Das Pendel

Die Pendellänge

Sichergehen, dass die Antworten auch stimmen

Zahlen erpendeln - Wie geht das ?

Auffinden eines verborgenen Gegenstandes

Auffinden einer Person

Photos

17. KAPITEL

Die Chakren

Mit Hilfe der Chakren meditieren

Die Farben der Chakren

Hinweise über das Dritte Auge

18. KAPITEL

Astralreisen

Meine eigenen Erfahrungen

19. KAPITEL

Schmuck - Was sollte eine Weiße Hexe tragen?

Hexenschmuck

20. KAPITEL

Runen - Die Kunst, mit ihnen wahrzusagen

Das Ältere Futhark

Bedeutung der 24 Runen

Die Umkehrung

Eigene Runen herstellen und entwerfen

Sie haben noch Fragen oder Anregungen ?

EINFÜHRUNG
Einleitung

Wie werde ich eine Weiße Wicca-Hexe?

Mit diesem Buch ist es möglich. Hier haben Sie die komplette Ausbildung der kompetenten Hexe Mangana für Zuhause. Mangana Gerloff ist seit Jahren eine selbstinitiierte Weiße Wicca-Hexe, die Ihnen ihr spirituelles Wissen gern zur Verfügung stellt.

Eingangs erzählt sie in ihrem Buch, wie sie zur Weißen Magie gekommen ist und was bzw. wer sie dazu gebracht hat. Folglich lesen Sie, worauf Sie achten müssen, wenn Sie diese Hexenschule absolvieren wollen. Es werden die Religion der Wicca-Hexen erklärt und ihre Religionskontrahenten hervorgehoben. Eine Einführung in die Weiße Magie mit anschließender detaillierter Hexenschule zeigt Ihnen den Weg zum Erfolg.

Lernen Sie alles über die Weiße Magie, den Wicca-Kult, Rituale, Sprüche, Gebete, Anrufungen, Edelsteine, Altaraufbau, Tarot-Deutung, Pendel und vieles mehr bis hin zur Selbstinitiierung.

Wollen Sie Ihr Leben mit Magie bereichern?

Hiermit können Sie es endlich in die Tat umsetzen - einfach zu Hause.

Widmung

Dieses Buch wäre ohne die Mithilfe einiger sehr lieber Menschen nie zustande gekommen:

Ich danke für spirituellen Beistand und Hilfe meiner Hexenschwester Samira. Mögen die Engel sie immer beschützen! Ihr künstlerisches Talent ist eine Gabe. Danke für die schönen Zeichnungen. Mein Sohn Sascha hat viel Geduld aufgebracht. Mein Vater ist und wird mir immer ein großes Vorbild sein, denn er hat mir das Talent zum Schreiben vererbt.

Ester Comann hat mich, so gut sie konnte, unterstützt und aufgemuntert, war ich mal down. Sabrina Fiegler hat mich inspiriert.

Ich widme dieses Buch der großen Mondgöttin Luna und dem großen Sonnengott Apollo. Sie haben mich auf den einzigen, richtigen Weg geführt. Nie will ich sie missen! Ich danke meinem Schutzengel, den Engeln, den Elementargeistern und meinem süßen Kater Nicki für magische Hilfe und Schutz.

Leserbelehrung

Dieses Buch ist kein medizinischer Ratgeber und auch als solcher nicht zu verstehen. Es entbindet den Leser nicht davon bei Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen. Es sollte grundsätzlich der Arzt aufgesucht werden, will man eine bestehende Medikation durch eine Diätempfehlung ersetzen. (siehe Kapitel 14)

Für nachteilige Reaktionen die auf einen falschen Gebrauch oder schlechte Qualität der ätherischen Öle, Kräuter und Nahrungsmittel zurückzuführen sind, übernehmen die Autorin und der Verlag keinerlei Haftung.

1. KAPITEL
Weiße Magie – Die Entdeckung meiner Hexenmächte

Eines Tages - ich war ein Teenager, so zwischen 15 und 16 Jahren - hatte ich meinen berühmten Weltschmerz, den jeder ja mal in diesem Alter durchmacht. Nur: Ich rief den Teufel, zündete eine schwarze Kerze an und fiel regelrecht in Trance.

Viele Jahre hatte ich lange Zeit immer wieder denselben Traum. Als ich 16 war, kam es meiner Gesundheit zugute, manches Mal ein Mittagsschläfchen einzulegen. Leider endete dieses meistens in einem Fiasko. Immer wenn ich aufwachen wollte - und ich wusste genau, was ich dabei dachte und dass es Zeit war - seltsamerweise, kamen sie! Mindestens 10 bis 12 sehr große Gestalten in bodenlangen schwarzen Roben mit verhüllten Gesichtern. Einer - und ich war mir sicher, dass es männliche Wesen waren - drückte mir den Hals zu, wollte mich erwürgen. Immer wieder versuchte ich laut zu sagen: „Geh weg!“, bis es mir gelang. Alles war sofort verschwunden, löste sich in einer Nanosekunde in Luft auf. Ich war wach, aber nicht, wie wenn man langsam aufwacht, ich richtete meinen Oberkörper genauso schnell auf und öffnete meine Augen, wie die bösen Wesen verschwanden.

Wenn ich sehr traurig war, konnte ich immer eine kleine skorpionartige Spinne erscheinen lassen. Sie war pechschwarz und verschwand, wenn meine Probleme sich lösten.

Als ich älter wurde, heiratete, ein Kind bekam und umzog, zogen auch meine `Träume´ und meine verborgenen, mir nicht bekannten Kräfte mit. Von nun an wurde mein Leben richtig turbulent. In der neuen Wohnung war immer etwas los: Wenn wir schlafen wollten, schleppten sich ständig Schritte über die Teppiche, und meinem Sohn und mir erschienen Wesen, die mit Menschen nichts mehr zu tun hatten. Es waren Verstorbene, dessen Ableben man erst zwei Tage später in den Nachrichten hörte, oder riesige schwarze Gestalten, dessen Köpfe nicht zu erkennen waren. Der Unterschied bestand allerdings darin, dass wir niemals schliefen, wenn wir sie sahen. Mein Sohn hatte nie Angst, er wuchs damit auf. Für ihn sind es bis heute harmlose Besucher, die ihm gar nichts tun. Sie sahen und sehen nie Furcht einflößend aus.

Allerdings ging man mit mir nicht so zimperlich um, was mein Sohn nie erfuhr. Ich wurde nun öfter gewürgt, aber nur von einem Wesen. Da schlief ich nicht, sondern hatte die Augen geschlossen, und sobald ich sie aufschlug, war die Gefahr gebannt. Schlimmer wurde es dann, als ein männliches Wesen mit mir Beischlaf ausübte und ich mich - wie betäubt - nicht wehren konnte. Da wurde mir bewusst, dass ich diesen Zustand bei meinem ersten Traum doch auch gehabt hatte (10 bis 12 Gestalten)! Waren das denn damals keine Träume gewesen?

Immer wieder versuchte „Es“ mich zum Beischlaf zu zwingen, umschlang mich, wenn ich im Bett lag, mit seinen Armen, die ich genau spürte, so fest, dass mir der Atem stockte. Doch mein Widerstand wuchs, wurde so stark, dass ich es nach einiger Zeit schaffte, schon beim ersten Mal „Geh weg!“ zu rufen. Seltsamerweise fielen mir diese Worte immer spontan ein, und das Böse ließ von mir ab. In vielen Gestalten sah ich das Böse - ob es an der Decke hing oder im Türrahmen stand. Immer wieder zeigte es sich mir. Das ist bis heute so geblieben, denn sie kehren von Zeit zu Zeit zurück.

Das einschneidendste Erlebnis hatte ich dann irgendwann vor fünf Jahren. Mitten in der Nacht, es war um halb Zwei - ich weiß das so genau, weil ich in jenem Moment auf die Uhr gesehen hatte - raste neben meinem Fernseher ein grauer, lauter Wirbel im Durchmesser von ungefähr 1,50 m. Es war ein so hochtoniges Geräusch, als wenn sich ein riesiges Windrad viel zu schnell dreht. Dieser Vorgang wiederholte sich sehr viele Monate, ein- bis zweimal pro Woche.

Von da an erschienen mir nachts an den Vorhängen tellergroße Spinnen, die aber nur immer ein, zwei Sekunden auftauchten und dann wieder verschwanden.

Am Abend des 30. April - es war vor zwei Jahren - erinnerte ich mich, dass es nicht nur den Tanz in den Mai gibt, sondern auch die Walpurgisnacht. Der Hexenkalender der Weißen Hexe Anthea war mir Anfang des Jahres wie durch ein Wunder in die Hände gefallen. Nie zuvor hatte ich irgendetwas, das mit Magie zu tun hatte zum Verkauf angeboten gesehen, geschweige denn, hatte den Sinn dafür gehabt. Eigentlich hielt ich mich bis dahin immer nur für „verwunschen“, komischerweise nie für verrückt oder irre. Aber an dem besagten Abend wurde mir schlagartig klar: Alles, was mir widerfuhr, kam aus anderen Welten. Ich sah mir den Hexenkalender nun ganz genau an, denn zuvor hatte ich ihn gar nicht richtig beachtet. Im Fernsehen lief eine Sendung, in der die Walpurgisnacht gefeiert wurde, und gegen 22 00 Uhr machte es „Klick“ in meinem Gehirn: Mir war absolut klar, dass bei mir Kräfte walteten, die nur mit Magie zu bekämpfen sind, und zwar nur mit Weißer Magie. Denn ich bin gut und wollte im Grunde meines Herzens immer nur Gutes tun. Das Böse, das ich einst angerufen hatte, ließ mich nicht aus seinen Fängen. Also sann ich intensiv darüber nach, wie ich mich nun mit Weißer Magie wehren wollte. Hexen-Walpurgisnacht - der Hexenkalender…

Ich hatte plötzlich das unwiderstehliche Verlangen, eine Weiße Hexe zu sein und mich gleichzeitig von meinen Peinigern zu befreien. Ich lief auf den Balkon und rief in die Nacht hinaus: „Von nun an will ich eine Hexe sein!“

Eine uralte Weisheit sagt:

Wer in der Walpurgisnacht solch einen Wunsch äußert, dem wird er erfüllt.

Jetzt wurde mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt, wenn es das nicht schon vorher gewesen war. Natürlich war ich nicht auf der Stelle eine Hexe! Unsinn. Das große Lernen war angesagt. Zurück auf die Schulbank: Bücher wälzen, Kräuter lernen, ebenso die Steine und die Tarotkarten, einen Altar aufbauen usw. .. Und jetzt fängt mein Buch eigentlich erst an.

„Meine Hexenmächte, erwacht…“ So soll es sein.

Mein langer Lehrweg ins Glück, ich will niemals mehr zurück.

Wie wird man eine Weiße Hexe?

Nun, wie Sie gelesen haben, waren reichliche Gründe vorhanden für meinen Entschluss. Natürlich hätte ich auch einfach einen so genannten “Geisteraustreiber“ rufen können, die ganze Arbeit anderen überlassen und zum Alltag zurückkehren.

Meine wahre Berufung lag aber anderswo. Ich wollte mein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Wollte zeigen, was ich „drauf hab“; spüren, an welche Grenzen ich gehen oder gar überschreiten kann.

Da ich mit absoluter Sicherheit die Bekanntschaft nichtmenschlicher Wesen gemacht hatte, war ich fest davon überzeugt `hinter die Kulissen´ schauen zu müssen und ein `Tänzchen wagen´ zu dürfen. Anfangs wurde es ein Tanz mit dem Teufel, denn einige Peiniger entpuppten sich als Dämonen. Gab es die denn - oder war ich jetzt total verrückt geworden?

Nein, war ich nicht! Ich habe sie gesehen und verbürge mich dafür, dass es sie gibt.

Wer dieses Buch liest, glaubt an deren Existenz sowieso oder will von mir überzeugt werden.

Wenn Sie in Ihrem ganzen Leben niemals solch einen `Bösen´ zu Gesicht bekommen, freuen sie sich. Aber sind Sie erst einmal mit dem `Hexeneinmaleins´ vertraut, wissen Sie: Es gibt wesentlich mehr, als sich unsere Schulweisheit erträumen lässt. Allerdings sind wir hier nicht im Fernsehen, wo man Blitze oder Feuer schleudert, um Dämonen zu beseitigen. Die Realität sieht anders aus. Es geht um Rituale, Räucherwerk, Schutzsymbole – so genannte Talismane (Und glauben Sie bloß nicht, es reicht einfach aus, sich etwas auszusuchen und umzuhängen!) - um festen, bedingungslosen Glauben. Ist Ihr Wille, Ihr Glaube nicht felsenfest, können Sie so gut wie nichts erwirken; denn Sie sind es, der die Energie lenkt.

Jetzt bekommen Sie, bitte, keine Panik: „Oh Gott, das kriege ich nie hin“..: Doch wenn Sie wirklich wollen - und ich meine WIRKLICH, dann klappt es!

Die drei magischen Gesetze

ERSTES GESETZ : Neues Denkmuster aufbauen und Geheimnis hüten.

Vergessen Sie alles, was Sie bisher „gelernt“ haben von der Gesellschaft. Haben Sie den Mut zu sagen: „Ich bin anders - dies ist mein fester Grundsatz!“. Gut. - Nun müssen Sie sich damit vertraut machen, wenn Sie allein lernen wollen, dass oft Phasen des Selbstzweifels kommen. Wenn Sie sich anderen öffnen, könnten Sie Hohn und Spott ernten. Da müssen Sie durch; da hilft nichts. Die Erfolge werden Sie zu Höherem führen - zu einer Sichtweise, die Sie möglicherweise beim ersten Mal das Gefühl der Überlegenheit spüren lässt. Das dürfen Sie aber auf keinen Fall andere merken lassen, denn es könnte gefährlich werden und sogar böse Mächte auf Sie aufmerksam machen. Seien Sie bescheiden in Ihrer Mitteilungsfreude. Wenden Sie sich nur an Wesen, denen Sie völlig vertrauen können.

ZWEITES GESETZ : Gleiches zieht Gleiches an.

Wenn Sie schlechte Laune haben, werden negative Schwingungen ausgestrahlt, die immer auf ein Pendant treffen, der die schädliche Information an Sie zurück sendet. Vorsicht bei Ausdehnung und Wiederholung solcher Gemütszustände. Es können Depressionen entstehen.

DRITTES GESETZ (DREIFACHGESETZ) : Das Negative kehrt immer dreimal so schlimm zurück.

Versuchen Sie niemals, Ihren Willen einem anderen einzutrichtern. Das kommt auch zu Ihnen zurück. Sie werden erleben, dass sich dieses Wesen dann völlig - eventuell für immer - von Ihnen abwendet. Das kann manchmal erst Jahre später sein, aber es wird unweigerlich passieren. Das nennt man das DREIFACHGESETZ.

Darunter fällt auch, wenn Sie jemandem Schlechtes wünschen: Die Folge davon ist, dass Ihnen selbst dann dreimal so schlimmes Pech widerfährt. Es kann sogar bis zu zehnmal so schlimm werden!

Fassen wir zusammen:

Schweigen, Wissen, der feste Wille, der Mut durchzuhalten - das sind Ihre Hexenkräfte und Hexenmächte.

Grundlegendes über die Christen

Wie Sie schon dem Titel des Buches entnehmen konnten, sind meine Ansprechpartner nicht die Christen unter uns. Nach meiner Meinung sollte eine Weiße Hexe nur der Alten Religion folgen, denn unzählige Rituale sprechen so viele verschiedene Göttinnen und Götter an, dass das mit dem Christentum nichts mehr zu tun hat.

Die Alte Religion war Jahrtausende vor dem Christentum etabliert - auf sie ist die Magie zurückzuführen. Die Beschützerin aller Hexen und Magier ist die Göttin Hekate; sie hat im Christentum nichts verloren. Die Christen haben die Alte Religion vertrieben, die Hexen verbrannt. Ihre Feste sind billige Plagiate der schon längst da gewesenen Hexenhohefeste - und den Tannenbaum gab es schon Jahrtausende früher, nicht erst im 19. Jahrhundert. Das Osterfest geht auf Ostara zurück - und bunt bemalte Eier, ein Symbol der Fruchtbarkeit und der Wiederkehr des Frühlings, gab es auch schon längst. Die Hexenhohefeste werde ich natürlich noch einzeln genau behandeln. Wir kommen mit den Christen immer irgendwie zurecht, aber die nicht mit uns. Denken Sie immer daran, und seien Sie auf der Hut. Die Zeit der Hexenverbrennungen ist vorbei, aber vor Verunglimpfungen ist man nie sicher. Wenn Sie ein Kind haben, halten Sie in der Schule bloß den Mund! Es gibt immer Menschen, die Ihnen Böses wollen. Wenn Sie sich trotzdem outen wollen, denken Sie vorher ganz genau über weitreichende Folgen nach! Im Verborgenen lässt es sich sowieso viel besser lernen. Hier sind Sie keinerlei Druck ausgesetzt. Das empfiehlt auch das Alleinlernen, was natürlich – verständlicherweise - nicht jedermanns Sache ist.

Sollten Sie eine Gruppe suchen, schließen Sie sich Hexenkonvents an. Das sind keine Sekten, sondern nur Gleichgesinnte. Es ist in einem Konvent so, dass Sie in einigen Belangen den Hohepriestern folgen sollten. Aber das ist keine Pflicht. Viele haben festgefahrene Meinungen, die nur schwer zu erschüttern sind. Wer das nicht mag, sollte allein lernen.

Ich habe dies getan.

Mit der Zeit macht es etwas einsam, und Sie könnten meinen, Sie brauchten manchmal einen Lehrer, der Ihre „Arbeit“ zensiert. Ja, dann suchen Sie sich entweder Hexenfreunde im Internet oder in Hexenläden (Auch in Ihrer Stadt gibt es einen). Sie können auch ab und zu einmal einen Hexenkonvent aufsuchen, um Resümee zu ziehen.

Wenn Sie - wie ich - das Glück haben, eine Schwester zu besitzen, die mit Ihnen gemeinsam lernt oder schon längst Hexe ist: Bravo! Bei mir war es so, dass meine Schwester der gleichen Berufung fast zur gleichen Zeit folgte, und wir lieben und unterstützen einander nach wie vor. Wenn in der Familie Gleichgesinnte zu finden sind, kann das bei Ritualen sehr starke Schwingungen hervorrufen.

Was bedeutet Weiße Magie?

Nun - Magie an sich bedeutet, Energien zu leiten. Das heißt: Wenn wir unsere Gedanken aussenden, setzen wir damit unsere Energie frei, die Kraft und Macht der Gedanken. Auch der Wille hat seine eigene Energie. Haben wir Gottheiten, Engel oder andere Wesen angerufen, setzen auch diese ihre Kraft/ Energie frei. Binden wir in unsere Zaubersprüche Pflanzen, Mineralien, Planeten oder Edelmetalle ein, werden ihre Energien frei.

Die Weiße Magie symbolisiert das Gute und die Liebe. Das bedeutet also: Wer sich der Weißen Magie verschrieben hat, darf niemals Böses tun. Der große Gegensatz dazu ist die Schwarze Magie, die das Böse symbolisiert. Sie richtet Schaden an, möglicherweise bis hin zum Tod. Am schrecklichsten ist der Satanismus, eine Spielart der Schwarzen Magie.

Weiß und Schwarz sind streng voneinander getrennt. Es gibt immer wieder schwarze Magier oder Hexen, die meinen, die Weiße Magie könne ohne die Schwarze nicht existieren; aber das ist absoluter Unfug. Die Weiße Magie ist völlig eigenständig und hat mit dem Bösen absolut nichts zu tun.

Weiße Magie lebt mit der Natur, in der Natur, für die Natur. Die Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft schützen uns, setzen wir sie gezielt ein, nämlich im Magischen Kreis.

Wicca-Religion

Wicca ist eine moderne Naturreligion, welche auch „Alte Religion“ oder Hexentum genannt wird. Ihre Anhänger heißen Wiccaner. Sie glauben an die ununterbrochene zyklische Bewegung aller Dinge, die der eines unendlichen Kreises gleichsteht. Dieser symbolisiert die immerwährende Wiederkehr von Tag und Nacht und den Jahreszeiten. Wichtiger Bestandteil ist die Reinkarnation. Das Feenland, auch Sommerland genannt, ist der Ort, wo man nach dem körperlichen Tod ausruhen darf und sich ein neues Leben aussuchen soll. Ist man allerdings schon so oft wiedergeboren worden, dass Göttin und Gott einen für immer zu sich rufen, ist es Schluss mit der Reinkarnation.

Hier kommen wir zu Göttin und Gott. In der Wicca-Religion glauben wir an die Allmacht, den Ursprung aller Schöpfung. Sie gilt als höchste, göttliche Macht. Daraus gehen zwei Gottheiten hervor.

Das Göttliche als Dualität:

Da ist die Göttin, das Weibliche; sie ist der Dreifaltigkeit untergeordnet. Die Göttin ist die Muttergöttin. Man kennt sie als Jungfrau, Mutter und altes Weib, welche die drei Mondphasen symbolisieren: zunehmender, voller und abnehmender Mond. Sie ist die Mondgöttin, sie repräsentiert die gesamte Natur. Man verehrt sie unter vielen Symbolen: Kessel, Kelch, Silber, Kerzen in den Farben grün, weiß oder Silber, alle Mondnachbildungen oder Abbildungen. Sie gebietet über die Erde, das Meer und den Mond, heilig sind ihr auch Katze und Hund, Bienen und Vögel.

Der Gott, das Männliche, ist gleichrangig. Es ist der Sonnengott, und er trägt als Beschützer der wilden Tiere Hörner. Der große Sonnengott gebietet über Wälder, Wüsten und Berge. Die Vereinigung mit der Mondgöttin, die er jedes Jahr aufs Neue vollbringt, sein Tod und seine Wiedergeburt haben die Hohefeste hervorgerufen. Er kann dargestellt werden in den Symbolen Zauberstab, Messer, Gold, Kerzen in den Farben rot, gelb oder gold, alle Sonnenabbildungen oder Nachbildungen. Heilig sind ihm Vögel, Fische, Käfer und Schlangen.

Sie rufen die Mondgöttin am besten LUNA, den Gott APOLLO. Die Göttin können Sie auch mit einer Geste anrufen: Daumen und Zeigefinger, zum Halbmond geformt. Den Gott rufen Sie mit der Geste: Zeigefinger und kleiner Finger nach vorn gestreckt, die anderen Finger mit dem Daumen zurückgehalten.

Die Göttin erscheint uns im Mond, der Gott erscheint uns in der Sonne. Sie sind in uns, wir beten sie nicht an, sondern wir haben sie zu unseren Freunden gemacht, wir haben direkten Kontakt. Die Mondgöttin und der Gehörnte Gott, der Sonnengott, sind unsere ständigen Begleiter.

Wicca bedeutet, niemandem zu schaden oder Böses anzutun, Freude und Liebe zu leben und zu verbreiten, die Natur zu respektieren und mit Göttin und Gott in Harmonie zu sein.

Eine Weiße Hexe soll im Einklang mit der Natur leben

Wenn Sie Mondgöttin und Sonnengott anrufen, sprechen Sie damit quasi die gesamte Natur an. Um die Gottheiten nicht zu verärgern, müssen Sie die Natur respektieren, schützen, erhalten, lieben.

Schauen Sie sich die Natur doch einmal ganz genau an. Wie wunderbar schön und wandelbar sie ist!

Göttin und Gott stehen natürlich für alle Aspekte der Natur, auch die uns nicht so erfreuenden. Damit gehören auch die notwendigen Übel zum Bestandteil des Seins. Sie sind weder gut noch böse.

Unsere Zügellosigkeiten müssen wir selber in den Griff kriegen.

Alle Göttinnen und Götter, die wir anrufen, haben Platz im Wicca-Pantheon. Einen speziellen Tempel haben wir nicht; er ist in unseren Köpfen.

2. KAPITEL
HEXEN hexen

Dies dürfte wohl jedem klar sein… Die Frage ist nur: Wie?

Wenn Sie sich all das zu Herzen genommen haben und auch alles ausführen wollen, was ich Ihnen vorher geraten habe, kann es nun ans „Eingemachte“ gehen. Sie wollen ein Zauberlehrling werden? Es geht los.

1. Altar einrichten

Suchen Sie sich ein rollbares Dinett oder einen anderen kleinen Tisch. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten. Wenn Sie jeden Tag einen Altar haben wollen, empfiehlt es sich, ihn entweder in einem Raum zu belassen, wo man ihn als Gast nicht finden kann. Oder Sie nutzen ein Rolldinett, welches Sie auf Wunsch immer verstecken können. Wenn Sie Ihren Altar nur zu einem Ritual einrichten wollen, geht das auch auf dem sauberen Boden. Selbst auf einem Holzstumpf in der freien Natur geht es.

Das Dinett ist folgendermaßen aufgebaut (Grafik siehe nächste Seite): Links steht die Göttinnenkerze - entweder grün, weiß oder silbern. Rechts steht die Gottkerze - entweder rot, gelb oder gold. Zwischen den Kerzen können Sie, wenn Sie wollen, Blumen platzieren, zur Ehrung der Gottheiten. Darunter, mittig, steht ein Räuchergefäß. Es muss eines sein, worin Sie Holzkohletabletten und Öle räuchern können (Dazu reicht schon ein normales feuerfestes Duftöl-Lämpchen.). Nun - natürlich alles etwas versetzt - links eine Glasschale mit Wasser (Element Wasser); rechts eine Schale mit Salz (Element Erde), darunter in die Mitte die Pentagrammscheibe und rechts einen Halter für Räucherstäbchen (Element Luft).

Das Dinett:


Zur Erinnerung:

Die Farben der Kerzen, je nach Festlichkeit auszutauschen:

Göttin: Grün, Weiß, Silber --- Gott: Rot, Gelb; Gold

Die Oberfläche muss immer sauber sein. Legen Sie ein schönes Tuch auf, das nie Wachsflecken aufweisen darf. Erneuern Sie täglich das Wasser und achten Sie darauf, dass das Salz immer sauber ist. Wenn Sie das erste Mal das Wasser ausgetauscht und dies auch mit dem Salz getan haben, sind Wasser und Salz und die dazugehörenden Schälchen automatisch geweiht.

Zu Festlichkeiten und Ritualen wird der Altar noch durch andere Bestandteile ergänzt. Welche es sind und wo sie platziert werden, erkläre ich nun:

2. Magische Hilfsmittel:

DER ZAUBERSTAB: Sie können ihn kaufen oder selbst herstellen. Mein erster Zauberstab war ein selbst hergestellter Eichenstab. Er darf nicht länger als 50 cm sein. Mit Sandpapier abgeschmirgelt, wird er griffig. Der Stab steht für das Element Feuer und symbolisiert die Hexenmacht und Kraft. Verschiedene Holzarten sind für verschiedene Zwecke zu verwenden:


Eiche:Sonnenmagie
Weide:Mondrituale
Birke:Heilungsrituale
Haselnussstrauch:alle weißmagischen Rituale
Eberesche:Schutz-Rituale

DIE ATHAME: Dies ist das magische zweischneidige Messer mit einem dunklen Griff, welches wir Hexen für Rituale gebrauchen. Meist wird damit der magische Kreis gezogen. So werden wieder Energien gelenkt. Sie dient aber auch dazu, Gottheiten herbeizurufen. Dabei muss beachtet werden, dass dies keinen Befehlen unterliegt. Die Athame sammelt die Energien bei den jeweiligen Ritualen und speichert diese. Sie steht für das Element Feuer.

DIE BOLLINE: Es ist ein normales kleines Küchenmesser mit weißem Griff, das vor allem dazu da ist, um Kräuter für magische Zwecke zu schneiden. Die Kürbisse zu Halloween können damit ausgehöhlt und geschnitzt werden. Zauberstäbe und Kerzen dürfen mit der Bolline bearbeitet werden.

DER HEXENBESEN: Er dient in erster Linie zur Reinigung des Magischen Kreises. Dabei werden negative Energien beseitigt. Man kann mit ihm auch böse Kräfte abwehren, indem man ihn zum Verschließen von Toren in andere Welten benutzt. Hierbei einfach nur an das Tor lehnen. Zum Schutz quer über die Schwelle der Wohnungstür oder die Tür gehängt, zeigt er unliebsamen Besuchern sanft den Weg nach draußen. Unter das Bett oder auf das Fensterbrett gelegt, hat er die gleiche Funktion.

Der Besen muss rund sein. Er ist Göttin und Gott heilig und hat eine lange Tradition. Es erweist sich als zweckmäßig, mehrere zu besitzen. Anmerkung:

Sie können während Ihrer ersten Astralreise darauf fliegen. Wie das geht, erläutere ich im Kapitel „Astralreisen“.

RÄUCHERSTÄBCHENHALTER: Er symbolisiert das Element Luft, steht im magischen Kreis im Osten, ansonsten auf dem Altar. Allerdings ist es bequemer zwei zu besitzen, einen für den Altar und einen für das Kreisritual.

RÄUCHERGEFÄSS: Muss feuerfest sein zum Abrennen von Holzkohletabletten und Räuchern von ätherischen Ölen. Selbstentzündliche Holzkohletabletten gibt es in Esoterikläden, darauf wird Räucherwerk aller Art - außer Stäbchen - verräuchert. Gehört ebenfalls zum Element Luft.

RÄUCHERWERK: Alle Arten von Räucherwerk, die Sie in der Magie und zu Anrufungen benutzen, müssen absolut naturrein sein. Am allerbesten kaufen Sie nur in Esoterik-Läden. Wenn Sie selbst welches herstellen, wissen Sie natürlich, was darin ist. Niemals dürfen Sie Duftöle verwenden, nur 100% naturreine ätherische Öle.

TONGEFÄSS FÜR DAS ELEMENT ERDE: Es muss aus Ton bzw. Tonerde sein (Keramik) und wird im Magischen Kreis im Norden aufgestellt. Wie bereits erwähnt, repräsentiert es das Element Erde. Gefüllt wird es mit dem geweihten Salz vom Altar, aber nur so viel, dass auf dem Altar noch genug im Schälchen bleibt.

GLASSCHALE FÜR DAS ELEMENT WASSER: Diese steht im Magischen Kreis im Westen. Das geweihte Wasser nehmen Sie vorher vom Altar, aber nur die Hälfte, damit sich auf dem Altar und am Kreispunkt genug befindet.

Wenn Sie das Wasser schon einmal erneuert haben, ist es automatisch geweiht, wie bereits erwähnt.

PENTAGRAMM: Davon gibt es zwei Arten - einmal das Amulett und einmal die runde Schutz- und Ablagescheibe. Ersteres ist der fünfzackige Stern, auch Drudenfuß oder Hexenstern genannt. Er dient zum Schutz, zum Lenken und Freisetzen von Energien. Die runde Scheibe sollte selbst angefertigt werden, entweder aus Wachs, Holz, Metall oder Ton.

Auf diese Scheibe malt man einen in einem Kreis befindlichen fünfzackigen Stern. Sie bleibt immer auf dem Altar zum Schutz und zur Ablage von magischen Objekten.

Den Kreis mit Stern kann man auch zum Schutz an Türen und Fenster hängen. Es muss natürlich ein selbstgezeichnetes Pentagramm mit durchgezogener Linie sein. Zeigt eine Spitze senkrecht nach oben, ist er das Symbol der Weißen Magie. Zeigen zwei Spitzen nach oben, ist er das Symbol der Schwarzen Magie - also Achtung!

Nur ein in einer Linie durchgezogener Stern ist magisch. Es repräsentiert das Element Erde. (Kapitel 5, bannendes Erde-Pentagramm)

KELCH: Das ist ein Glas mit einem Stiel. Er kann aber auch aus jedem anderen Material sein. Mit ihm werden Wasser oder Tee, Wein oder Zaubertränke eingenommen, dies aber ausschließlich zu rituellen Zwecken. Er symbolisiert die Göttin.

DAS BUCH DER SCHATTEN: Es ist ein selbst geschriebenes Buch der Hexe, in dem alle magischen Rituale, Rezepte und Sprüche stehen. Es soll ein Nachschlagewerk über das gesamte magische Wissen der Hexe sein und darf niemandem zugänglich gemacht werden - nur engen Vertrauten. Das Böse wird durch ein im Buchdeckel aufgemaltes, bannendes Pentagramm - dazu später mehr - oder ein aufgemaltes Schutzrunenzeichen - auch hierzu später mehr - ferngehalten. Nach dem Tod der Hexe wird es an die nächsten Kinder vererbt oder der Hohepriesterin übergeben.

DER HEXENKESSEL: Er soll aus Gusseisen oder Eisen sein. In ihm werden Zaubertränke gebraut, oder es werden andere rituelle Handlungen damit vorgenommen. Wenn Sie keinen finden, haben Sie Geduld. Der Kessel findet Sie, nicht umgekehrt. Sein Element ist das Wasser. Er steht für das Weibliche, das Ewige Leben, die Wiedergeburt und die Inspiration.

Er wird auch Dreibein genannt, da er auf drei geschwungen Füßen steht. Heutzutage wird gern ein einfacher Topf verwendet. Eigentlich reicht das aus, wenn man es nicht so genau mit der Tradition nehmen will.

DIE GLOCKE: Sie darf aus jedem erdenklichen Material sein. Kupfer oder Kristall sind allerdings am üblichsten. Sie ist ein weibliches Symbol. Man kann mit ihr Elementargeister oder Gottheiten rufen oder böse Zauber/ Geister abwehren. Auch eine Gruppenmeditation läutet man mit ihr ein. Sie hat ebenfalls Wirkung auf das Wetter, Stürme zu beenden. Positive Energien damit freizusetzen ist möglich. In einem Schrank oder über einer Tür schützt sie das Haus. Bei einer Hexenhochzeit oder beim Hexentod wird sie geläutet. Aber ganz wichtig ist, dass man die Glocke am Anfang und am Ende eines Rituals betätigt.

Der Kelch, der Zauberstab und die Glocke gehören auf die linke Seite. In die Mitte gehört der Kessel, und rechts liegt die Athame, dann die Bolline. Den Besen können Sie, wenn Sie wollen, an den Altar lehnen. Meine Altarskizze gilt für eine Altargestaltung, die ständig so stehen bleiben kann. Alles andere wird je nach Festlichkeit hinzugefügt.

Die Frage steht noch offen, welche Kleidung bei Festen und Ritualen die Hexe trägt. Nun, eine Vorschrift gibt es nicht; es gibt lediglich Vorschläge. Ich bevorzuge natürliche Materialien. Man kann sich selbst eine schöne, lange Robe schneidern, ist man des Schneiderns mächtig. Aber das wichtigste ist, Sie fühlen sich in Ihren Sachen wohl. Die Kontrastfarbe Schwarz hat einen schützenden Effekt. Sie müssen diese ausgewählte Kleidung nicht bei jedem Zauber oder jeder Kreisziehung tragen, sondern nur zu hohen Festritualen.

2.1 Der Magische Kreis: Was ist das?

Der Magische Kreis auch Zirkel genannt, ist die Basis jeden Rituals, welches besonders feierlich abgehalten werden soll. Wie aber geht man dabei vor?

Ziehen Sie den Kreis. Stellen Sie sich vor, ein weißes Licht umgibt Sie wie eine Kuppel, aber visualisieren Sie, dass sich der Kreis in der Erde fortsetzt, also eine komplette Kugel ergibt. Es ist eine große Energieblase, die Sie und Ihren Altar schützt und positive Energien gefangen hält. Die Größe des Kreises ist davon abhängig, wie viele Personen in ihm stehen werden - sie ist also unterschiedlich. In der Mitte wird meist der Altar platziert, nur in Ausnahmefällen am Rand. Der Kreis wird drinnen oder draußen gezogen - entweder durch Visualisierung, mit dem Finger, der Athame oder mit Kerzen, Blumen, Steinen. Als Altar kann auch der Boden oder draußen ein Baumstumpf gewählt werden. Denken Sie immer daran, vorher ein Tuch auszubreiten.

Bevor Sie den Kreis ziehen und die magischen Utensilien benutzen, müssen diese geweiht werden.

3. Kleidung und Hilfsmittel weihen

Räucherstäbchenhalter und Räuchergefäß sind geweiht, sobald sie benutzt werden. Ist Wasser und Salz erst einmal erneuert worden, hat es sich auch von selbst geweiht. So ist es ebenfalls, wenn man die Kerzen anzündet. Aber alles andere muss einem speziellen Reinigungs-Weihe-Ritual unterzogen werden. Natürlich können Sie auch ein Ritual Ihres Hexenkonvents oder anderer Kompetenzen nehmen, aber es muss immer der Richtigkeit entsprechen. Bevor Sie zum Ritual schreiten, legen Sie alle Utensilien, die Sie weihen wollen, auf den Altar. Salz und Wasserschälchen müssen schon einmal erneuert worden sein. Sie dürfen nichts vergessen, auch das Feuerzeug, die Streichhölzer und den Kerzenlöscher nicht. Sonst müssen Sie mitten im Ritual abbrechen und von vorn anfangen. Ganz wichtig ist, dass Sie einen Kerzenlöscher besitzen; denn die Kerzen einfach auszublasen würde die Gottheiten verärgern - und das wollen Sie doch nicht? Auch müssen Sie immer Weihrauchräucherstäbchen in Reichweite liegen haben.

Sind nun alle Dinge parat, die Sie benötigen: Feuer, Stäbchen, Kerzenlöscher und Utensilien - dazu gehört selbstverständlich auch die Ritualkleidung - kann es losgehen.

4. Das Reinigungs-Weiheritual

Stellen Sie sich vor den Altar - aufgebaut nach meiner Skizze. Zünden Sie Kerzen und Weihrauch an, und heben Sie den ersten Gegenstand mit beiden Händen hoch.

Zeigen Sie ihn Göttin und Gott, und legen Sie ihn wieder zurück. Jetzt streuen Sie etwas Salz darüber und sprechen dabei Folgendes:

„Dieses Utensil reinige und weihe ich mit dem geweihten Salz.“

Beträufeln Sie das Utensil nun mit Wasser und sagen Sie dabei:

„Dieses Utensil reinige und weihe ich mit geweihtem Wasser.“

Halten Sie das Utensil jetzt in die Nähe einer der beiden Kerzenflammen und sagen Sie dabei:

„Dieses Utensil weihe ich mit der Kraft der heiligen Flammen.“

Als letztes halten Sie den Gegenstand in den Rauch des Stäbchens und sprechen dabei:

„Dieses Utensil weihe ich mit Weihrauchduft.“

Nun sind Sie mit dem ersten Utensil fertig. Haben Sie noch mehr, müssen Sie das jedes Mal wiederholen.

Sie sehen, es ist recht einfach; aber halten Sie sich an die Regeln, sonst sind die Zauberformeln unwirksam.

Salz und Wasser reinigen die Gegenstände beim Ritual. Wer zuvor noch eine andere Reinigung möchte, dem empfehle ich, die Dinge einige Stunden in Salzwasser zu belassen. Das macht sie nicht nur schön sauber, sondern befreit sie auch von negativen Energien.

Bei der Ritualkleidung können Sie davon ausgehen: Wenn sie gewaschen ist, reicht das vor dem Weihen völlig aus.

3. KAPITEL
Vorbereitung und Kreisziehung

Kommen wir nun zur Kreisziehung zurück, deren Bedeutung ich schon erklärt habe. Wenn Sie ein solches Ritual abhalten, beinhaltet es, dass Sie im Kreis Anrufungsrituale und Zauberrituale prozedieren.

Vor jeder Ziehung steht die körperliche und geistige Reinigung. Erstere ist eine ganz normale Waschung mit Seife - allerdings muss der komplette Körper einbezogen werden. Ich bevorzuge deshalb eine Dusche.

Ist dies geschehen, erfolgt die Reinigung des Geistes. Lassen Sie ein so genanntes Magisches Bad ein. Hierzu müssen Sie sich mit verschiedenen ätherischen Ölen, Kerzen und Kräutern eindecken, zu erhalten in Esoterik-Läden. Kaufen Sie niemals Duftöle für die Magie, sondern nur 100% reine ätherische Naturöle. Verwenden Sie für ein Vollbad nie mehr als 8 Tropfen!

Magische Bäderrezepte:


Bad zur Entspannung: Lavendelöl
Bad zur Beseitigung negativer Energien: 1 Flasche Apfelessig
Bad vor Liebesritualen: Rosenblütenblätter, Rosenöl oder Ylang- Ylang-Öl
Bad vor Wahrsage-Ritualen: Zitrone, Orangenöl oder Minzeöl
Bad vor Schutzritualen: Bergamotte oder Myrrhenöl
Bad vor der Meditation: Lavendelöl

Baden Sie bei absoluter Ruhe. Zünden Sie sich dabei ein paar schöne Kerzen an. Denken Sie intensiv an Ihr bevorstehendes Ritual, mit dem Sie unmittelbar nach dem Bad beginnen. Wie lange Sie baden, ist Ihnen selbst überlassen.

Ein wichtiger Tipp für Eilige:

Wenn Sie nicht so viel Zeit haben, reicht es aus, sich nach dem Duschen ein paar Minuten in den Wind zu stellen – natürlich angezogen. Die Gedanken sollten aber die gleichen sein.

Sollten Sie bei einem Ritual einmal Ihre entsprechende Robe nicht tragen, dann ist das kein Problem; die Wirksamkeit eines Rituals hängt nicht davon ab, es macht sich nur bei den Hohefesten besser.

Kommen wir nun zu einem einfachen Ritual, um Göttin und Gott zu huldigen. Dies empfehle ich, wenn Sie Wiccanerin/ Wiccaner werden wollen.

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Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
18+
Hacim:
125 s. 9 illüstrasyon
ISBN:
9783936612332
Yayıncı:
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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