Kitabı oku: «Die 50 besten Spiele für den Religionsunterricht. Klasse 1-4 - eBook»
Marina Seidl
Die 50 besten Spiele
für den Religions-
unterricht
MiniSpielothek

Inhalt
Spiele zum Ankommen
Namen merken
Obstsalat
Aufstellen
Kennst du mich?
Papierflieger
Ballkette
Mir geht es heute ...
Schlüsselkönig
Gummibärchen
Die verlorene Drachme
Religiöse Ratespiele
Sonntagsmaler
Pantomime
Bibelstellen finden
Galgenmännchen
Frage und Antwort-Quiz
ABC-Liste
Themen-Ball
Personen raten
Tabu
Netz
Spiele für Wahrnehmung und Achtsamkeit
Mandala Bingo
KIM-Spiele
Murmellauf
Den leisen Ton hören
Stuhlkreis mit Kerze
Fühlst du das?
Kreuz zeichnen
Handauflegung
Das Weizenkorn
Gebet mit Bewegung
Spiele für Gemeinschaft und Sozialkompetenz
Schnellmaler
Rate, von wem
Alle, die ...
Ich mag an dir, dass du ...
Die gute Nachricht
Wie lang ist eine Minute?
Das finde ich gut an mir
Klassenkerze verzieren
Blind führen
Turmbau
Kunterbunte Klassenzimmerspiele
Wo ist mein Nest?
Kissenrennen
Die Letzten werden die Ersten sein
Tohuwabohu
Der einsame Schläfer
Erstarren
Zublinzeln
Die Stadt schläft ein
Nachts im Museum
In der Ruhe liegt die Kraft

Spiele zum Ankommen

1 Namen merken
Im Stuhlkreis nennt jeder Schüler seinen Vornamen zusammen mit einer Eigenschaft, die mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie der Vorname. Der nächste Schüler muss den Namen und die Eigenschaft des Vorgängers wiederholen, und seinen Namen und seine Eigenschaft dazu nennen.
Beispiele
Ich heiße Bettina und ich bin brav.
Du heißt Bettina und bist brav. Ich heiße Timon und bin toll.
Du heißt Bettina und bist brav, du bist Timon und bist toll, ich bin die Miriam und bin müde.
Variationen
Es wird ein Gegenstand, z.B. Kugelschreiber, Bleistift o.ä. mit herumgereicht. Wer ihn in der Hand hat, ist mit der Vorstellung dran.
Jeder zeigt pantomimisch, was er kann und die anderen Schüler müssen es beim entsprechenden Namen mitmachen.
In der ersten Klasse können sich die Kinder mit gemalten Bildern vorstellen. Es werden Gegenstände, Tiere, Gemüse, Obst gemalt, die mit dem Anfangsbuchstaben des Namens beginnen.
Tipp
Bei vielen Mitspielern oder in den unteren Klassen in der Mitte neu anfangen und die erste Hälfte der Namen weglassen. Aber es ist erstaunlich, dass selbst in großen Gruppen die Aufzählung gelingt.

2 Obstsalat
Die Schüler sitzen im Stuhlkreis. Der Lehrer steht in der Mitte und teilt die Schüler in vier Gruppen ein und zwar durch Abzählen mit Obstnamen (z.B. Apfel, Banane, Kirsche, Birne). Es gibt einen Stuhl weniger als Mitspieler. Ein Schüler stellt sich in die Mitte und nennt eine Obstsorte. Daraufhin müssen alle Schüler mit dem aufgerufenen Begriff und der in der Mitte Stehende sich einen neuen Platz suchen. Die anderen Schüler dürfen sitzen bleiben. Derjenige, der keinen Platz findet, geht in die Mitte und darf wieder eine Obstsorte rufen.
Wird „Obstsalat“ gerufen, müssen alle Mitspieler die Plätze tauschen.
Variation
Die Kinder werden eingeteilt nach
Tieren
Blumen
Apostelnamen
Kirchenpatronen
Evangelisten

3 Aufstellen
Die Schüler bekommen den Auftrag, sich in einer jeweils vorher genannten Reihenfolge aufzustellen. Zum Beispiel sollen die Vornamen nach dem Alphabet sortiert sein.
Mögliche weitere Kriterien:
Geburtsdatum
Schuhgröße
Nachnamen
Herkunftssort
Geburtsmonat
Variationen
Die Schüler stehen auf Stühlen und versuchen die Reihenfolge herzustellen, ohne dass jemand den Boden betritt. (Auf Standfestigkeit der Stühle achten!) Für draußen bietet sich auch ein Brett oder ein Baumstamm an.
Wenn sich die Mitspieler nicht kennen ist es sinnvoll, die Reihenfolge durch Absprache herzustellen. Durch den Austausch ist ein besseres Kennenlernen möglich. Die Reihenfolge herzustellen ohne dabei zu sprechen, stellt einen höheren Schwierigkeitsgrad dar.

4 Kennst du mich?
Ein Schüler bekommt eine Frage gestellt, überlegt sich die Antwort, antwortet aber noch nicht. Jetzt wird die Klasse nach der möglichen Antwort des Mitspielers gefragt (Ja oder Nein) und stimmt per Handzeichen ab. Der Lehrer zeigt den Trend der Antworten der Schüler an. Eventuell kann er auch einzelne Schüler nach einer Begründung fragen. Daraufhin gibt der gefragte Schüler seine Antwort. Die Klasse vergleicht mit ihrer Einschätzung.
Beispiele
Hat er eine Bibel daheim?
Wäre er gerne für eine Woche Papst?
Kann er das Vaterunser?
Weiß er an welchem Tag er Namenstag hat?
Möchte er gerne einmal in der Kirche predigen?
Hat er schon einmal abgeschrieben?
Würde er gerne einen Tag jemand anderer sein?
Weiß er, wann und wo er getauft wurde?
Glaubt er an außerirdische Lebewesen?
Glaubt er an ein Leben nach dem Tod?
Material
vorbereitete Fragen

5 Papierflieger
Die Schüler falten einen Papierflieger und beschriften ihn mit ihren Hobbys. Geeignet sind auch Eigenschaften, Wünsche o.Ä. Auf Kommando werfen alle ihre Papierflieger in eine Richtung. Jeder Schüler sucht sich einen anderen Papierflieger und rät, von wem der Flieger stammen könnte.
Variation
Anstatt Flieger können auch Zettel genommen werden, die zu „Schneebällen“ geformt werden. Nach einer kurzen „Schneeballschlacht“ nimmt sich jeder einen Papierball und sucht denjenigen, der den Zettel geschrieben hat.
Material
Papier für Flieger bzw. Bälle

6 Ballkette
Die Schüler stehen im Stuhlkreis. In der ersten Runde wird ein kleiner Ball kreuz und quer von Schüler zu Schüler geworfen, so dass jeder ihn einmal gehabt hat. Dazu wird immer der Name desjenigen genannt, der den Ball fangen soll. Jeder merkt sich, von wem er den Ball erhalten hat und an wen er ihn weitergeworfen hat. In jeder folgenden Runde soll diese Reihenfolge beibehalten werden. Wird der Ball nicht gefangen, beginnt die Runde wieder von vorne.
Nach einer Weile kann die Runde auch in umgekehrter Reihenfolge geworfen werden.
Variation
Schwieriger wird es, wenn ein zweiter Ball ins Spiel kommt, der zeitlich versetzt zum ersten startet. Gelingt auch dies, wechselt einer der Bälle die Richtung und die Bälle laufen entgegengesetzt.
Material
kleiner Ball

7 Mir geht es heute ...
Die Schüler sitzen im Kreis. In der Mitte liegen drei Blätter mit Smileys: ein grünes mit einem lachenden Gesicht, ein gelbes mit ernstem Gesicht und ein rotes mit traurigem Gesicht. Sie sind in Ampelform ausgelegt. Jeder Schüler nimmt reihum das für ihn passende Smiley und begründet seine Wahl:
Mir geht es gut, weil ...
Mir geht es heute gut und schlecht, weil ...
Mir geht es heute schlecht, weil ...
Wenn jedes Kind an der Reihe war, reichen sich alle die Hände und sprechen das folgende Gebet:
Wir reichen uns die Hände, wir sind nicht mehr allein.
Wie eine feste Kette soll unsere Klasse sein.
Gott, komm in unsere Mitte, so bitten wir dich nun.
Wir brauchen deine Hilfe, bei allem was wir tun.
Wir wollen dir auch danken, weil du uns nie vergisst
und jetzt mit deinem Segen in unserer Klasse bist.
Amen.
Je nach Kenntnisstand der Schüler können noch andere Gebete angefügt werden.
Als Abschluss wird mit einem leichten Händedruck der „Segen“ durch den Kreis geschickt. Der Lehrer beginnt und drückt leicht die Hand des rechten oder linken Kindes neben ihm und der Händedruck wandert durch den Kreis, bis er wieder beim Lehrer ankommt.

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