Kitabı oku: «Glyx-Mix»

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MARION GRILLPARZER

Marion Grillparzer studierte Ökotrophologie an der Technischen Universität Weihenstephan. Auf das Diplom folgte die journalistische Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Von ihr sind schon zahlreiche Bestseller mit den Schwerpunkten Ernährung und Gesundheit erschienen – im Jahr 1999 hat sie den Begriff „Glyx“ erfunden. Sie lebt als freie Autorin und Journalistin in München und im Chiemgau und schreibt neben ihren Büchern für verschiedene Magazine über populärwissenschaftliche Themen.

„Es geht um Wissen, um Tun und um Spüren. Nicht um eine einzelne Zahl, die sich glykämischer Index nennt.“

Ein guter Start in den Tag

WIE SIEHT DENN SO EIN GLYX-MIX-TAG AUS? GANZ EINFACH: EIN BUNTER MIX AUS FRÖHLICHEN AUGENBLICKEN UND KLUGEN REZEPTEN.

1. Langsam starten: Trink schon morgens ein Glas zimmerwarmes Wasser vom Nachttisch. Das verhilft über den gastrocholischen Reflex nach ein paar Minuten (Brumm-)Ruhe zu einem leichten Geschäft.

2. Brummübung: Bleib im Bett liegen und atme tief in den Bauch. Krimi oder Bibel drauflegen. Ausbrummen, bis keine Luft mehr da ist. Das Ganze 5-mal. Idealerweise macht man das mit dem Healington von 528 Hertz. Die Übung kann man runterladen auf meiner Webseite.

3. Alexa oder Wolf aktivieren: Gibt’s ’nen Kaffee oder Tee ans Bett? Ohne Zucker. Nein? Hm.

4. Mixen & mehr. Mixer an für den Smoothie. Genau 1 Minute Zeit, um barfuß im Stehen auf den Fersen zu laufen. Trainiert die Faszien. Hält jung und beweglich und straff. Hält vom Nacken bis zu den Zehen.

5. Mehr Protein: Ist der Smoothie das Frühstück, dann mix 2 EL gutes Eiweißpulver (basisch, ohne Kohlenhydrate, aus Erbse oder Hanf) darunter.

6. Mensch, beweg dich! 20 Minuten aufs Trampolin oder 30 Minuten joggen oder stramm gehen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Gleich Termin für heute festlegen. Wer morgens nicht kann, bewegt sich halt abends.

7. Ingwerwasser aufsetzen …

Das kocht die folgenden 20 Minuten. Drei Minuten für den Po abzweigen: Hände an die Arbeitsplatte. 5-mal rechtes Bein nach hinten strecken. Bein wechseln.

8. Oder Wasser vitalisieren: 1 l Wasser mit 5 bis 6 Gurkenscheiben, einer Handvoll Beeren oder Kräutern gut durchziehen lassen.

9. Entgiften: Nun kann man die Zunge abschaben und unter der Dusche 5 bis 10 Minuten Ölziehen – einfach 1 Löffel Öl im Mund durch die Zähne ziehen. Ich press mir mein Sesamöl dafür übrigens selbst. So entsorgt man fettlösliche Gifte. Sobald man rumsteht, und das tut man immer mal wieder vor dem Mixer, Lymphe aktivieren: 20-mal auf die Zehenspitzen und zurück …

10. Frühstücken? Fettverbrennung „on“. Wer die Fastenphase ausdehnen möchte, kann NoCarb frühstücken. Die Rezepte sind entsprechend gekennzeichnet. Wer noch nichts essen mag, der nimmt sich sein Frühstück mit auf die Arbeit. Oder lässt es einfach weg.

11. Trinken, trinken, trinken. Ingwerwasser in Thermoskanne füllen. Oder vitalisiertes Wasser einpacken. Morgens sollte 1 l Ingwerwasser oder heißes Wasser oder Tee oder vitalisiertes Wasser getrunken werden.

Und so geht’s weiter ...

... DURCH DEN GLYX-(ALL-)TAG: GUTARTIGE SNACKS, KALORIENFREIE ENERGIESPENDER UND VIELE TRICKS, DIE DIE FETTVERBRENNUNG AM LAUFEN HALTEN.

12. Stress? Bewusst atmen. Tieeeef ausatmen, bis zehn zählen, einatmen, bis zehn zählen. 5-mal.

13. Hunger zwischendurch? Dann trink einen Smoothie oder iss Hüttenkäse mit Kräutern. Eine Handvoll Nüsse oder frisch gekeimte Körner. Ein Ei. Paprika oder Gurke mit einem Stück Käse. Ein Stück Hühnerbrust mit Kohlrabi. Löffel einen Joghurt oder Hummus. Eine Snack-Notration muss immer mit!

14. Obst zwischendurch? Im Grunde tabu. Stoppt nämlich die Fettverbrennung. Die Ausnahme: Mal ein kleiner saurer Apfel, eine halbe Grapefruit oder ein Mini-Schälchen Beeren ist okay.

15. Mittags unterwegs? Dann pick ein To-go-Gericht aus diesem Buch heraus. Keines dabei? Dann gilt der nächste Punkt.

16. Kantine oder Restaurant? Fleisch, Geflügel, Ei oder Fisch mit Gemüse oder Salat. Halte einfach die Kohlenhydrat-Beilage klein, unter 100 g, so etwa faustgroß.

17. Lust auf einen Softdrink? Ja, einer ist erlaubt. Einmal im Jahr. Zum Geburtstag. Schon der dritte Schluck stoppt die Fettverbrennung.

18. Trinken, trinken, trinken. Bis zum Abendessen sollte 1 weiterer Liter durch die Kehle fließen. Klar, pur. Ohne Süßstoffe. Erlaubt ist vitalisiertes Wasser und die Marionade, Wasser mit Zitrone und Minze.

19. Energie tanken? Nebenbei. Wenn der Mixer läuft. Füße hüftbreit hinstellen. Brust raus, Arme ausbreiten und hochheben. Mundwinkel hoch. Kinn hoch. 60 Sekunden lang tief ein- und ausatmen. Der Testosteronspiegel steigt.

20. Kaffee und Kuchen? Klar. 5 Protein-Kekse. Ein Schüsselchen Glyx-Mus oder Glyx-Eis. Ein Stück Käsekuchen aus dem Thermomix®. Oder ein Stück Bitterschokolade. Ideal: raw. Rezepte stehen im Buch.

21. Muskelrunde: Ab 16 Uhr steht die Bio-Uhr auf Muskelaufbau. Irgendwann in den nächsten zwei Stunden könnte man was für die Muskeln tun. Wenn der Thermomix® für ein Fruchtmus läuft, ein Brot, Kekse, das Abendessen ... ein paar Minuten Bauch-Beine-Po-Yoga.

22. Abendessen streichen? Na ja, wer will ,kann das tun. Nur: Wer clever ist, lässt nur das weg, was die Fettverbrennung drosselt. Die Kohlenhydrate. Wirft den Mixer an für ein NoCarb-Gericht. Kommt nachts in das Insulintief, das die Fettverbrennung antreibt. Nicht häufiger als 3-mal die Woche machen. Ideal im Wechsel mit dem Frühstück. Sonst die wunderbaren Glyx-Mix-Rezepte aus diesem Buch herauspicken. Jedes hält schlank.

23. Ein Gläschen Wein? Kein Problem, ein trockener Weißwein, Rotwein oder Rosé hat einen niedrigen Glyx. So gut wie keine Kohlenhydrate. Ein Glas ist erlaubt. Mit viel, viel Wasser dazu. Bier? Lieber nicht. Hat den höchsten aller Glyxe. Darum nehmen Männer so schnell ab, wenn sie nur das Bier weglassen. Gilt auch für „Light“-Biere.

24. JA ICH WEISS, NUN KOMMT DER ABENDHEISSHUNGER … Hierfür braucht man eine Alternative. Eine TV-Platte mit Möhren-Feta-„Crostini“, Antipasti-Gemüse, Schoko-Sorbet, Eiweiß-Keksen, Gewürz- Kerne-Mix. Alles in diesem Büchlein.

25. Gute Nacht! Wer vor Mitternacht ins Bett geht, hat weniger Probleme mit dem Gewicht, vor allem, wenn man auch wirklich 8 oder 9 Stunden schläft. Wer zu wenig schläft, hat mehr vom Hungerhormon Ghrelin im Blut, und die Werte des Sättigungshormons Leptin sinken. Die Folge: mehr Hunger. Und das nicht nur nachts.

Die Anleitung für die Glücks-YogaÜbungen kann man auf www.die-glyx-diaet.de herunterladen.


In diesem Buch

Einfach losglyxen ist ein Start in ein neues Leben, ja, sowas wie ein Sechser im Lotto – für 70 Billionen Zellen. Für den Körper, für die Seele. Viel Spaß beim Lesen und Kochen. Und guten Appetit!

Vorwort

Glyxen heißt ...

Glücks-Mix

Der 2. Mann

Frühstück

Glyx auf Rezept

Leicht, schnell & lecker

Glyx-Mix aus dem Vorrat

Die Glyx-Zahl

Vier Wochen glyxen



Vorwort

Darf ich mich kurz vorstellen, ich bin Ernährungswissenschaftlerin. Ich weiß viel über den Körper und die Lebensmittel. Ich koche recht gerne, esse sehr gerne, esse unglaublich gerne gesund – und hab kein bisschen Zeit zu verschwenden. Weil es nämlich meine ganze Leidenschaft ist, darüber zu schreiben. Über Essen, gesund Genießen und Abnehmen. Letzteres geht dann übrigens ganz nebenbei. Und noch nebenbeier geht das mit dem Thermomix®.

Dass ich den mal besitze, hätte ich vor einem Jahr noch nicht gedacht. Damals fand ich mich mit einer Schüssel voller Gemüse und Vorurteilen in meinem kleinen Dort-lebe-ich-in-meiner-Freizeit-Künstlerdorf im wundervollen Chiemgau bei Christiane ein. Wir mixten in lustiger Runde. Und ich ging nach Hause mit einer Schüssel voller Rohkost und Ideen, wie der weiße Topf mein Leben erleichtern könnte, und natürlich gleich auch noch das meiner Leser.

Als ich vor 20 Jahren anfing meinen ersten Lesern meine Glyx-Philosophie ans Herz zu legen, weil’s nicht nur schlank macht, sondern vor allem glücklich und wach und gesund, waren manche sehr grantig mit mir. Das viele Gemüse schnippeln … Suppen kochen, wo’s doch die aus der Tüte gibt … So viel Zeit … habe man doch nicht … Darum habe ich mir im Laufe der Jahre so einiges einfallen lassen, wie das Gesundessen auch schneller geht. Und trotzdem schmeckt. Trotzdem? Sagen wir lieber: erst recht. Weil nämlich in der Konzentration auf das Wesentliche die wahre Gaumenfreude liegt. Wir brauchen nur wenige, aber gute Zutaten. Und wir brauchen Gesundheit und Genuss. Ja, echten Genuss. Ich sag jetzt nur mal: Mandel-Pancakes, Sommerbeeren-Schaum, Rindfleisch-Tajine, 15-Minuten-Fischsuppe, Grüner-Apfel-Zitronensorbet … Da läuft doch schon das Wasser im Mund zusammen. Des Weiteren freuen sich 70 Billionen Körperzellen. Nur die Adipozyten rümpfen die Nase. Die wollen Fast-Food. Doof. Denn das, was uns die Industrie mit ihren Fertigprodukten an Zeit schenkt, das nimmt sie uns an Lebenszeit wieder weg. Und durch die vielen Junkfood-Zipperlein ist die verbliebene Lebenszeit auch nicht so schön, wie sie eigentlich sein könnte. Da machen wir jetzt was dagegen. Mit diesem Buch schenke ich euch allen Zeit, jeden Tag – und Lebenszeit auch noch. Gesunde Lebenszeit, glückliche Lebenszeit. Und ganz nebenbei schrumpft die Adipozyte. Die Adi-was? Sorry: die gemeine Fettzelle.

Wo bleibt das Kocherlebnis? Natürlich nehme ich mir noch die Zeit, ein Lammkotelett in der Eisenpfanne zu braten. Während das Allroundtalent die Rohkost wiegt, schnippelt, mixt. Und freilich kommt der Gockel in der Reine in den Ofen. Während der gescheite Mixer die Tomatensuppe kocht, den Quinoa gart, die Heidelbeerbowl rührt. Der ergänzt mich doch einfach nur perfekt, sozusagen ein zweiter Mann in der Küche. Gott sei Dank still. Na ja, fast. Passt wunderbar zur Glyx-Philosophie.

Glyx-Moment noch mal! Wenn Sie mich noch nicht kennen: Glyx ist die gesunde Lebensweise für Jedermann. Für jeden Tag. Die auch der Doc verschreibt. Glyx ist die Fee, die nachts die Klamotten weiter macht. Glyx ist Zufriedenheit, Energie, Wachsein, die die gut gefütterten Nervenbotenstoffe und Hormone im Körper zaubern. Glyx ist der Begriff, der mir und meinem Mann Wolf (ja, den kennen meine Leser mittlerweile auch recht gut) bei einem Glas Wein am Küchentisch eingefallen ist, in Anlehnung an den DAX als Abkürzung für den glykämischen Index. Das war vor 20 Jahren. Und der steht heute im Duden. Glyx ist ein Leben voller Glücksmomente. Und das – ich verspreche – ist kein leeres Versprechen.

Und weil Glyx auf fünf Beinen steht: gesund essen und trinken, mit Spaß bewegen, clever entspannen, Körper wahrnehmen, täglich entgiften, kann man wunderbar meine kleinen Minutenrezepte ins Leben einbauen, während der Glyx-Mix seine Runden dreht (Brummmeditation, Glücks-Küchen-Yoga ... einfach von meiner Webseite runterladen). Im Bauch die leckersten Rezepte der Welt, von Susann Kreihe. Alle Rezepte in diesem Buch hat sie mit dem Thermomix® TM5 entwickelt und ausprobiert.

Ich wünsche guten Appetit und ein langes, gesundes, glückliches Leben.

Herzlichst


Gesund essen, schlank essen, gut essen, schnell kochen. Ja, das passt alles in einen Topf. Mit Glyx und Mix geht das Abnehmen so was von auf Knopfdruck, ganz nebenbei – und, ja freilich, schmecken tut’s auch! Einfach mal vier Wochen ausprobieren. Und: Vorher die Blutwerte vom Doc messen lassen.

KONZENTRATION AUF DAS WESENTLICHE

Glyx steht für: ursprünglich und wirkungsvoll. Ich bin ein Feind von Fertigprodukten, die Dinge enthalten, die nichts mit „Leben“ zu tun haben. Stärke, Zucker, Weißmehl, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, technische Hilfsmittel, Weichmacher, gehärtete Fette, Aromastoffe, Süßstoffe … Die bringen unseren feinen biochemischen Hormon- und Neurotransmitterhaushalt so durcheinander, dass unser Energiehaushalt in Richtung müde, dick, krank läuft. Geht anders. Essen, so wie die Natur es uns auftischt, kann mehr als nur schmecken. Es kann wirken. Besser als jede Pille aus der Apotheke. Richtig essen macht wach, fröhlich, fit, energiegeladen, gesund – und schlank so gut wie nebenbei. Wer glyxt, konzentriert sich auf das Wesentliche. Den Spargel selbst, nicht das Drumrum namens Tütensuppe. Den echten Joghurt, nicht das zuckersüße, aromastoffreiche Industrieprodukt. Wir nutzen die Heilkraft, die in unserem Essen steckt, die funktionalen Lebensmittel (Nutraceuticals) der Natur. Vom Steinsalz bis zur alten, wieder aufgelebten Selleriesorte, vom Markknochen bis zum Lupinenmehl.

KOCH SELBST – UND NIMM AB

Wer selbst kocht, nimmt ab, ganz nebenbei. Der weiß, was drin ist. Nämlich nicht die Dickmacher, die die Lebensmittelindustrie zusetzt, damit wir mehr essen. Mehr Zucker, mehr Fett, mehr Glutamat, mehr Chemie … Die alle sorgen für schwelende Entzündungen im Körper, für Insulinresistenz, für Übersäuerung, für Gewichtszunahme. So ein kochender Mixer macht einem das gesund und schlank Essen einfach sooooo leicht. Weil es im Grunde nicht viel mehr Zeit kostet, als sich ein Fertigprodukt warm zu machen. Okay, ein bisschen mehr. Aber die schenkt jede Menge Lebenszeit. Nicht mehr als zehn Minuten: Die Gemüsebrühe für jeden Tag, Fit-Fühl-Salat, Paprika-Buttermilch-Gazpacho, Hähnchenbolognese mit Kohlrabinudeln, Auberginen-Amaranth-Burger.

CARB EIN BISSCHEN …

Kohlenhydrate? Früchte, Getreide, Süßes? Aber ja. Halt nicht soooo viel und die mit niedrigem glykämischem Index. Mit niedrigem Glyx. So, wie sie die Natur uns liefert. Mit dem ganzen Ballast dabei, den Fasern, den Schalen … Zuckers Gegengift sozusagen. Damit die Bauchspeicheldrüse nicht so viel vom Blutzuckerhormon Insulin ausschüttet. Das uns den Heißhunger schickt und die Lipolyse (Fettverbrennung) stoppt. Und wie machen wir das auf clevere Art und Weise? Wir ersetzen die Kohlenhydrate, die uns dick machen, durch Alternativen, die uns schlank machen, und auch noch besser schmecken. Industriezucker durch Rohrohrzucker, Honig, Reissirup, Kokosblütenzucker, Datteln und andere getrocknete Früchte. Und wir ersetzen Weißmehl durch Mandelmehl, Kichererbsenmehl, Hanfmehl, Süßlupinenmehl, schwarze Bohnen … lecker! Probiert mal: Mandel-Pancakes, Apfel-Frischkorn-Müsli, Gemüse-Emmersotto mit Lachsschaschlik, Schwarze-Bohnen-Brownies. Und wir ersetzen die üblichen Kohlenhydratsnacks vom Obst bis zum Schokoriegel durch kleine, uns energetisierende proteinreiche Vitalstoffwunder. Hummus. Glyx-Sandwich. Aktivierte Nüsschen. Oder schlicht ein Ei. Und ab und zu bringen wir einen Turbo in die Fettverbrennung, weil wir NoCarb frühstücken oder abendessen. Ab und zu! Sonst leiert der Stoffwechsel aus.

… UND PASS BEIM FETT AUF

Freilich, man spart ein wenig an tierischen Fetten. Man braucht weder Schweinenacken noch die lebensverkürzende Wurst. Aber man meidet „light“ ganz genauso. Milch- und Milchprodukte wählt man so unverarbeitet wie möglich und mit dem Fettgehalt der Natur. Man genießt vom fetten Käse halt das kleinere Stück. Man schaut, dass man genug kriegt von Olivenöl (Natives extra), Leinöl, Hanföl, Walnussöl. Davon kann man genießen, so viel man will.

»Ungesättigte Fettsäuren (Omega-3) aus guten Pflanzenölen, Nüssen oder Samen senken den Insulinspiegel und machen auf diesem Weg die Fettverbrennung möglich.«

Sie locken gute Eicosanoide, das sind Gewebehormone, die das Immunsystem unterstützen, schwelende Entzündungen im Keim ersticken und den ganzen Menschen auf gesund trimmen. Sie normalisieren das Appetithormon Leptin und stimulieren Hormone und Enzyme, die den Fettstoffwechsel anregen. Und: Sie erhöhen die Thermogenese, sorgen also dafür, dass Kalorien als Wärme verpuffen.


Wundervoll ist natürlich Olivenöl, weil es schmeckt, weil es schlank macht, Mitochondrien macht … Gut zur Abwechslung: Sesamöl, Kürbiskernöl, Arganöl. Bitte sparsam sein mit: Distelöl, Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl. Ihre Omega-6-Fettsäuren verdrängen die guten Omega-3-Fettsäuren. Ein Pulverfass. Macht Entzündungen im Körper. Die Grundlage für die meisten Zipperlein von Gelenkschmerzen bis Depression. Kokosöl? Macht satt und hilft mit seinen mittelkettigen Fettsäuren beim Abnehmen. Ich würde da abwechseln mit anderen Ölen – und mit der Dosis nicht übertreiben. Mal ein Löffelchen im Kaffee, mal einer in der Pfanne. Butter darf ruhig auch mal in die Pfanne – aber nicht zu stark erhitzen. Und sie gehört aufs Brot. In Abwechslung mit Quark und Avocado und Olivenöl. Leckere Brotaufstriche aus dem Mixer wie Glyx-Obatzda, Glyx-Mix-Frischkäse, Kürbiskern-Kräuter-Pesto.

ACHTE AUF DEIN PROTEIN

Eiweiß ist ein Fatburner. Liegt Eiweiß – eine Fischkalorie – auf dem Teller, wird viel mehr Energie in Wärme überführt (und steht daher den Problemzonen nicht mehr zur Verfügung), als wenn Kohlenhydrate auf dem Teller liegen, also die Kartoffelkalorie, die Brotkalorie oder die Nudelkalorie. Übersetzt heißt das: Wenn man Eiweiß isst, holt sich der Körper Energie aus den Fettdepots, um das Eiweiß in Körpereiweiß umzuwandeln. Und: Eiweiß macht satt und glücklich. Erhöht die Botenstoffe der guten Laune. Eiweißreich kochen? Damit das nebenbei und glücklich Abnehmen auch funktioniert. Wir auf unsere 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilo kommen. Klar. Leckere Lieferanten: Quinoa-Kefir, Quick-Start-Quark, Hüttenkäse-Ei-Muffins, Lachs-Amaranth-Rollen, Hähnchentopf … Klar, Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier liefern am meisten Eiweiß. Etwa 20 Gramm pro 100 Gramm. Aber auch in Pflanzen steckt es drin: Nüsse liefern pro 100 Gramm 20 g, Linsen 25 g, Lupinenmehl 30 g, Quinoa 16 g, Kichererbsen 20 g. Auf meiner Webseite kann man sich eine Glyx-Mix-Eiweißtabelle runterladen. Wichtige Regeln? Abwechslung reinbringen. Vor allem viel pflanzliches Eiweiß auf den Plan setzen. Weißem Fleisch wie Fisch und Geflügel den Vortritt lassen. Wild gehört auch zur ersten Wahl. Wenn Rind, dann Weiderind. Das hat andere Fettsäuremuster. Schwein haben wir nicht im Glyx-Programm. Wenn, dann mal ein Stück guten Schinken vom freilaufenden Wollschwein oder dem schwarzen Iberischen Schwein, das Eicheln frisst. Die haben ein völlig anderes, gesundes Fettsäuremuster.

DIE 10 GEBOTE

1 Minimiere Zucker, Weißmehl und Süßstoffe – auch in Getränken.

2 Meide Fertigprodukte – das heißt alles, auf dessen Zutatenliste mehr als vier Dinge stehen. Es sei denn, es handelt sich um eine bunte Gemüsemischung aus der Tiefkühltruhe.

3 Steck mindestens zehn Minuten Zeit in das, was du isst. Oder beauftrage einen klugen Mixer.

4 Iss Leben. Zu jeder Mahlzeit ein bisschen. Gekeimtes, Fermentiertes, (so gut wie) frisch Gepflücktes.

5 Hör auf deinen Körper – mag er es lieber warm oder kalt, roh oder gekocht, jetzt gleich oder später …?

6 Genieß die Vielfalt, die die Natur dir bietet. So frisch, so unverarbeitet wie möglich.

7 Eine Zutat sollte Obst oder Gemüse sein.

8 Schenke deinem Körper nach dem Essen vier bis fünf Stunden Zeit zum Verdauen – ohne Nachschub. Es sei denn, du hast Hunger. Dann genieße einen Snack, der den Fettabbau nicht bremst. Joghurt, Beeren, Gemüse, ein paar Nüsse …

9 Gib dem Körper, was er braucht (Eiweiß, Ballaststoffe, essenzielle Fettsäuren, Biostoffe der Pflanzen), dann lässt er das los, was er nicht braucht: Fett.

10 Halte dich niemals zu 100 Prozent an Regeln – 80 Prozent tun’s auch.

Glücks-Mix

Wer mich kennt, weiß: Langfristig abnehmen funktioniert nur mit Glücksgefühlen. Junkfood (Weißmehl, Stärke, Zucker, Chemie) macht über Entzündungsreaktionen nicht nur dick, sondern auch depressiv. Meiden wir. Und: Essen und Trinken ist Wirk-Medizin. Glücksmedizin. Dazu zählen zum Beispiel psychotrope Aminosäuren, Omega-3s, Selen und B-Vitamine.

RAW IST EINE FEINE SACHE …

Ein bisschen widersinnig, aber mit dem neuen Mixer zog tatsächlich mehr Rohkost in mein Leben ein. Leben pur. Das Antidepressivum! Hilft mitunter, dass wir so ein Fertigprodukt besser vertragen. Wird bei euch nicht anders sein. Kommt der Kohlkopf mit der Biokiste, liegt er nicht mehr wochenlang rum, weil mir alle Nase lang eine Ausrede einfällt, warum ich ihn gerade nicht auf der Reibe … Nun kommt er sofort aufs Holzbrett, wird grob geschnitten, fliegt in den Mixer. Wird vermählt mit gutem Essig, gutem Öl, Steinsalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Da wirbelt er fünf Sekunden – und dann kommen noch ein paar Nüsschen drauf. Und rein in den Bauch. Die Brokkoli-Walnuss-Suppe ist in 14 Minuten fertig. Der Raw-Blumenkohl-Bulgur überrascht Gaumen und Seele. Raw heißt: keine Sekunde heißer als 42 Grad. Das hält die Vitalstoffe beieinander. Und wie viel Raw braucht der Mensch? Ich würde sagen: fifty-fifty. Wenn man es verträgt. Mancher verträgt es halt nicht. Fifty-fifty? Einfach funktioniert das mit einem Smoothie, einem Salat, Sprossen und Keimen und natürlich etwas Rohkost.

MORGENGLÜCK KANN MAN MIXEN

Wenn ich morgens in meine Küche komme, bin ich schon ziemlich froh, dass da so ein superschnelles Helferlein steht, das mir in Windeseile mein Morgenglück mixt: Jede Menge Vitalstoffe, eine dicke Portion Ballaststoffe, viel Eiweiß und genau so viel (sprich wenig) Kohlenhydrate, dass der Körper mit dem Angebot die Nervenbotenstoffe der Zufriedenheit und Leistung bilden kann – und die Fettverbrennung trotzdem noch weiterläuft. Und die Darmbakterien auch schon mal so richtig zufrieden sind. Praktisch heißt das: Kräuteromelett mit Protein-Samen-Brot. Buchweizenporridge mit Erdbeermus, Quick-Start-Quark … Mandel-Pancakes mit Aroniabeeren. Quinoa-Kefir-Bowl, Hüttenkäse-Ei-Muffins, der weltbeste Bagel mit selbst gemachtem Frischkäse. Und natürlich mein Lebensretter-Smoothie. Theoretisch heißt das: nicht mehr als 30 g Kohlenhydrate im Frühstück. Glyx-niedrig! Und ab und zu verlängert man mit einem NoCarb-Frühstück die Fastenphase des Körpers. So gut wie Teilzeitfasten.

SÜSS IST ERLAUBT

Jeder braucht ab und zu was Süßes. Kann man sich mit dem Mixer jederzeit und wunderbar schlank zaubern. Mit supersoftem Softeis, Schoko-Leinsamen-Pudding und Eiweiß-Keksen kommt man fröhlich durchs Leben. Mit was darf man denn süßen? Ich bin immer für Natur. Rohrohrzucker, Dicksäfte, Honig. Habe aber nix dagegen, wenn man mal den Birkenzucker nimmt, mal Stevia. Aber immer kombiniert mit etwas natürlich Süßem. Wichtige Regel: niemals leere Kalorien gesüßt anbieten. Das kennt der Körper nicht. Das stört unser feines biochemisches Programm. Und macht am Ende traurig und dick.

SCHOKOLADE IST EIN GLÜCKS-GEMÜSE

Die Kakaobohne liefert schlank machende Bitterstoffe, Eiweiß, Magnesium, Zink, Eisen, Chrom, Kupfer, Omega-3s, Magnesium – kein anderes Lebensmittel der Welt hat so viele Antioxidantien (30-mal mehr als grüner Tee). Wirkt positiv auf Knochenwachstum, auf Blutbild und Zellwachstum, stärkt Herz und Kreislauf, stärkt und erhöht unsere Energie. Reiner Kakao enthält die Stimmungsaufheller Theobromin und Serotonin, das natürliche Antidepressivum Tryptophan, er fördert das Wachstum von Hautzellen, unterstützt die Wundheilung und glättet Falten. Ideale Schoko-Medizin: raw, bitter (mehr als 80 Prozent Kakao), ohne Zusatz von Zucker und Milch.

DARM GUT, ALLES GUT: FERMENTIERE DOCH MAL

Unsere größte Glücksfabrik heißt: Darm. Und der braucht, um uns glücklich zu machen, Ballaststoffe und Eiweiß. Glyx heißt, wir lassen die konservierende Lebensmittelchemie einfach mal weg. Meiden Fertigprodukte. Und machen mit den Lebensmitteln das, was uns lange, lange Zeit gutgetan hat. Der Mensch hat seine Lebensmittel fermentiert, weil sie das haltbar gemacht hat und weil das sehr, sehr bekömmlich war, den Darm gut aufgestellt hat. Der Mensch hat damals noch nix gewusst von schwelenden Entzündungen im Körper. Noch nix von Säure-Basen-Gleichgewicht. Noch nix von Mikrobiom. Und genau darum kümmert sich Fermentieren. Es macht das Gemüse so richtig basisch. Gut für die Darmpopulation. Medizin für den ganzen Körper. Täglich eine kleine Portion essen, von unserem milchsauer eingelegten Kohl. Mit diesem Rezept kann man natürlich auch anderes Gemüse fermentieren. Und plötzlich tut sich was. Mit der Energie. Mit der Laune. Mit dem Gewicht.

UND BACK DIR DAS GLÜCK IN DEN BAUCH

Das weltgesündeste Brot ist genau meins. Low Carb, glutenfrei, vegan, superschnell … und einfach unendlich lecker. Vor allem das, was wir gerne und viel essen, sollte so sein, dass es uns lieber schlank macht als dick. Und natürlich glücklich. Brot? Ja, das funktioniert. Ballaststoffe, Eiweiß und B-Vitamine rein, in Form von Nüssen und Samen und Flocken, Gewürze, Wasser in die Schüssel. Dann 1 Stunde im Ofen backen. Fertig. Und so macht der Mixer auch superschnell den Teig für mein Knäckebrot aus Gemüse und Buchweizen. In jedem Fall: Ich weiß, was drin ist. Und das belastet weder Gefäße noch die Hüfte. Und der Kuchen: lecker! Schwarze-Bohnen-Brownies oder, ganz ohne Backofen, der Käsekuchen aus dem Varoma – mit viel Eiweiß und Süßlupinenmehl.

7 LEBENSRETTER

Der Mixer ist für mich so was wie ein Glyx-Ritter. Er rettet mich auf märchenhafte Weise aus kleinen und größeren Nöten. Die folgenden sieben Rezepte retten immer mal wieder das Leben. Erst meins, dann deins.

MEIN GLYX-BROT

Ich brauch ein Brot? Glutenfrei. Glyx-niedrigst. Eiweißreich. So was von gesund. Geht sozusagen im Vorübergehen. Nüsse, Kerne und Samen rein, insgesamt 200 g. Klein hacken – 3 Sekunden/Stufe 5. 100 g Buchweizenflocken dazu – und ganz wichtig: 3 EL Flohsamenschalen. 1 TL Meersalz. Fenchel. Kümmel. Koriander. Ein Schuss Olivenöl (15 g) dazu. Und 250 g Wasser. 20 Sekunden/Stufe 4 mischen. 1 Stunde quellen lassen. 1 Stunde bei 180°C backen. Fertig.

MEIN GLYX-WACHRUF

Wenn ich morgens halbblind die Treppe runterstolpere, irgendwie zum Mixer komme, muss, was dann passiert, einfach sein. Schnell sein. Und wirkungsvoll. Dafür hat mir mein Wolf fünf Töpfchen hingestellt: Kakaobohnen, Leinsamen, Datteln, Paranüsse, Äpfel. Daraus wandert je ein Stück oder 1 Löffel (Leinsamen) in den Mixer. Der Apfel wird vorher geviertelt. Dazu kommt mein selbst gezüchteter Kefir (250 g) für den Darm – und zwei große Handvoll grüne Blätter. Was halt da ist. Knopf drehen, 1 Minute/Stufe 10 – und aufwachen.

MEIN GLYX-EIS

Lust auf Eis? Dann 500 g TK-Beeren in den Mixer und 10 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern, 2 EL Kokosblütenzucker, 500 g Joghurt dazu. Mithilfe des Spatels 30 Sekunden/Stufe 4

cremig rühren. Vier Mann sind versorgt – und vier Heere von Darmbakterien.

MEINE GLYX-GUMMIBEEREN

500 g derzeitige Lieblingsbeeren (die wechseln bei mir) und 5 Datteln im Mixer

30 Sekunden/Stufe 5–8 ansteigend pürieren. Das Mus auf einem Backpapier ausstreichen. Im Dörrapparat oder Backofen 6 Stunden trocknen lassen. Gummibeeren ausstechen.

MEIN GLYX-MUS

Nichts dimmt den heißen Süßhunger auf intelligentere Art und Weise als warmes Apfelmus. Oder warmes Beerenmus. Warm ist immer für die Seele. Mus ist auch immer für die Seele. So mutieren wir zu glücklichen Kindern am Brei. Also für 4 Portionen einfach 500 g Äpfel samt Kerngehäuse in Stücken in den Mixer geben. 1 EL Rohrohrzucker dazu. ½ TL Zimtpulver und, wenn da ist, noch das Mark einer Vanilleschote auskratzen. 10 Minuten/100°C/Stufe 1 kochen, anschließend 15 Sekunden/Stufe 5 pürieren. Und warm genießen.

MEINE GLYX-KEKSE

Je eine Handvoll (2 EL) Buchweizenflocken,

Nüsse, Kerne, Samen und getrocknete Aroniabeeren in den Mixer geben. Ganz kurz hacken (3 Sekunden/Stufe 8). Mit 1 EL Honig süßen. 100 ml Nussmilch dazugeben und mit 3 EL Flohsamen binden. 20 Minuten quellen lassen. 30 Sekunden/Knetstufe mischen. Mit einem Löffel 20 Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Und im vorgeheizten Backofen bei 160°C etwa 30 Minuten trocknen.

MEINE MARIONADE

Wasser mit Minzeblatt und Zitrone. Das ist schlicht. Kurbelt die Fettverbrennung an. Kann man anreichern. Mit Gurkenstreifen und Cayennepfeffer. Treibt uns noch effektiver in den Schlankmodus. Neuerdings halte ich mir so etwas Wundervolles wie einen Kefir. Der Pilz holt mir den Zucker aus der Milch – und steckt Enzyme, Milchsäurebakterien und Vitamine rein. Mit Zitrone und Minzeblatt die neue weiße Marionade. Laktosefrei!

Der 2. Mann

„Wooooolf, kannst du mal die Karotten klein schneiden, die Salatsauce anrühren, das Eiweiß schlagen, die Mandeln mahlen …?“ Bitte nicht falsch verstehen, Wolf macht das im Grunde genommen gerne. Nur ist der nicht immer da. Und wenn er da ist, dann hört er halt gern Jazz oder Rock. Hard Rock. Ganz laut. Was mich und die Milch sauer werden lässt … Nun habe ich einen zweiten Mann in der Küche. Den Thermomix®. Der macht das still. Bis auf das wirklich ausgesprochen grässliche Gedudel, mit dem er Vollendung meldet.

Ich plaudere ja immer gerne ein bisschen aus dem Nähkasterl. Weil ich finde, das zeigt: normal. Ich bin ganz normal. So wie alle anderen auch. Wie ich das erste Mal in Susanns Rezepten ein Kräuter-Joghurt-Rezept gelesen habe: Einstellen auf 10 Sekunden Linkslauf. Habe ich mir gedacht: so ein Hund. Unglaublich. Jetzt kümmert der sich auch noch darum, ob die Milchsäurebakterien linksdrehen oder rechtsdrehen. Und ich selbst hab noch nicht mal ansatzweise drüber nachgedacht, ob der Mixer, wenn er nach rechts dreht, die linksdrehenden Milchsäurebakterien zerstört.

Ich glaube, er tut das nicht. Und ich hab dann auch irgendwann begriffen, dass Linkslauf nicht schneidet, weil die Messer nur auf einer Seite ihre Schneide haben. Gesunder Menschenverstand?

Na ja. Ich habe mich auch schon auf meinen gesunden Menschenverstand verlassend dermaßen verkocht. Beispielsweise der Rote-Camargue-Reis, der erste Reis, den ich einfach nach Packungsangabe in meinem noch sehr neuen weißen Küchenhelfer statt im Topf gegart hab. Ohne den Gareinsatz.

„Wooooolf, wo sind Hammer und Meißel?“ „Wofür brauchst du die denn?“ „Für den roten Betonklotz im Gartopf.“ Gott sei Dank habe ich Wolf, dem ich das dann in die Hand drücken kann … „Ich muss zum Pferd!“ Was ich sagen will: Man sollte sich tunlichst erst dann auf seinen klugen Menschenverstand verlassen, wenn man mit dem Thermomix® schon ein bisschen Erfahrung gesammelt hat.

Das geht schnell. Und wer klüger ist als ich, der blickt das auch ganz schnell mit dem Chip und dem internen Kochbuch und für den ist der weiße Geselle dann einfach alles: Waage, Zutateneinflüsterer, Schnippler, Rührer, Koch. Ich guck ehrlich gesagt lieber ins externe Kochbuch. Und mach das dann sozusagen per Hand. Muss ich …, ich lebe von Büchern. Na ja, und ich mag sie auch.


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Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
12 kasım 2024
Hacim:
153 s. 123 illüstrasyon
ISBN:
9783898838061
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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