Kitabı oku: «Freistellen mit Adobe Photoshop CC und Photoshop Elements - Gewusst wie»

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Impressum

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ISBN: 978-3-95982-455-2

© 2020 by Markt+Technik Verlag GmbH

Espenpark 1a

90559 Burgthann

Produktmanagement: Christian Braun, Burkhardt Lühr

Lektorat, Herstellung: Jutta Brunemann

Layout: Merve Zimmer

Covergestaltung: David Haberkamp

Coverfotos: © deagreez – Fotolia.com; Robert Lukeman, Shawn Ang – Unsplash.com

Inhaltsverzeichnis

Impressum

1. Freistellen mit ­schnellen ­Automatiken

Motiverkennung

Fokusbereich

Assistent/Hintergrund ersetzen (Photoshop Elements)

2. Auswahl des Motivs mit klassischen ­Auswahlwerkzeugen

Schnellauswahlwerkzeug

Zauberstab

Magnetisches-Lasso-Werkzeug

Magnetisches Lasso – Frequenzwert

Magnetisches Lasso – Kontrast

Magnetisches Lasso – Breite

Magnetisches Lasso – ­versehentlich gesetzte ­Punkte löschen

Polygon-Lasso-Werkzeug

Auswahlrechteck-Werkzeug

Auswahlellipse-Werkzeug

Auswahlrechteck- und Auswahlellipse-Werkzeug bereits beim Erstellen anpassen

3. Auswahlen malen

Quickmaske bzw. Maskierungsmodus

Auswahlpinsel (Photoshop Elements)

Grafiktablett

Das Lasso-Werkzeug

4. Auswahloptionen

Glätten

Weiche Kante

Weiche Kante sichtbar machen

Weiche Kante – Warnmeldung

Auswirkung einer extrem weichen Kante beim Freistellen

5. Auswahlen optimieren

Auswahlmodi

Auswahl verschieben

Der Auswahl hinzufügen

Von Auswahl subtrahieren

Schnittmenge bilden

Auswahl transformieren im Maskierungsmodus

Auswahl transformieren

Auswahl verformen (Photoshop)

Auswahl speichern/laden

6. Freistellen mittels Ebenenmaske

Tipps zur Arbeit mit Ebenenmasken

Ebenenmaske auf Basis eines Pfads erstellen (nur ­Photoshop)

Auswählen und maskieren

7. Haare freistellen

Grobe Auswahl der Kontur erstellen

Die Funktion Kante verbessern (Photoshop Elements)

Auswählen und maskieren (1)

Auswählen und maskieren (2)

Details freimalen

Details in der Ebenenmaske freimalen

Farbdekontamination

Alternative Farbdekontamination mit dem Farbe-ersetzen-Werkzeug

8. Haare mit speziellen Pinselspitzen ­freistellen

Hair-Brushes verwenden

Standardverzeichnis für heruntergeladene ­Hair-Stocks nutzen

Brushes besser erkennen

Gedächtnis des Programms verbessern

Kontur der Maske malen

Maske optimieren

Jitter

Auswahl-verbessern-Pinsel (Photoshop Elements)

Eigene Pinselspitze anlegen

Einzelnes Haar malen

Pinseleinstellungen für die erstellte Haar-Pinselspitze

Haarbereiche mit Brushes ergänzen bzw. verlängern

9. Freistellen mit Zeichenstift und Co.

Zeichenstift-Werkzeug

Pfade kombinieren

Ansichtssteuerung bei Detailauswahl

Radienerstellung einfach gemacht (1)

Radienerstellung einfach gemacht (2)

Radius direkt beim Erstellen steuern

Um die Ecke – abknickende Ankerpunkte erstellen

Erkennbarkeit des Pfadverlaufs verbessern

Ankerpunkt nach dem Erstellen anpassen

Position eines Ankerpunkts während des Erstellens ­anpassen

Ankerpunkte auswählen/verschieben

Ankerpunkte hinzufügen/löschen

Pfade gezielt auswählen

Invertierte Pfade erkennen und korrigieren

10. Freistellen mittels Vektormaske

Vektormasken – Kante weichzeichnen

Vektormasken erstellen

11. Freistellen anhand von Farbe und Helligkeit

Farbbereich auf Basis einer Ebenenmaske

Lokalisierte Farbgruppen verwenden

Nicht benachbarte Farbgruppen verwenden

Maske mit Bildkanälen und Pinsel erstellen ­(Photoshop Elements)

Maske mit Bildkanälen und Pinsel erstellen (Photoshop)

Bestimmte Helligkeitswerte ausblenden

12. Montage mit neuem Hintergrund

Farb- und Helligkeitsanpassung

Korrektur mittels Schnittmaske auf den ­Freisteller ­begrenzen

Schatten

Schatten erstellen

Spiegelung

Transparenz freistellen

13. Bildausschnitt

Zuschnitt

Scans automatisch freistellen und ausrichten lassen (­Photoshop Elements)

Bildausschnitt vom Programm vorschlagen lassen ­(Photoshop Elements)

Index

1. Freistellen mit ­schnellen Automatiken


Das Freistellen von Objekten ist eine eigene Disziplin der digitalen Bildbearbeitung. Was in dieser Hinsicht noch vor einigen Jahren nur mit sehr viel Mühe und Aufwand zu realisieren war, ist heute deutlich komfortabler umsetzbar.

Beispielsweise ist es mittlerweile möglich, die Freistellung dominanter Motive vollständig in die Hände des Bild­bearbeitungs­­programms zu legen. Gleiches gilt für die Freistellung auf Basis der Bildschärfe. Hier kann Photo­shop z. B. zwischen einem unscharfen Hintergrund und dem scharfen (freizustellenden) unterscheiden.

In vielen Fällen sind aber doch noch das Know-how und die Handarbeit des Anwenders notwendig. Das beginnt bereits bei der (in den meisten Fällen) notwendigen Auswahl des freizustellenden Bildbereichs. Damit Sie das möglichst effizient, aber dennoch präzise erledigen können, stellt Ihnen dieses Buch den Einsatz der Auswahlwerkzeuge und Funktionen zum Freistellen vor. Dabei profitieren Sie von einer Vielzahl von Tipps und Tricks. Viele Funktionen von Photo­shop finden sich auch in Photoshop Elements wieder. Daher spricht dieses Buch auch Anwender von Photoshop Elements an.

Motiverkennung


Über Auswahl/Motiv stellt Photoshop eine automatische Motiverkennung zur Verfügung. Enthält das Bild nur ein dominantes Motiv, gelingen hin und wieder erstaunlich gute Auswahlen.

Beispielsweise wurde die Statue (fast) perfekt ausgewählt, da es die Funktion aufgrund des sehr homogenen Hintergrunds hier verhältnismäßig einfach hatte. Lediglich der unter dem rechten Arm durchscheinende Hintergrund wurde nicht als solcher erkannt und musste daher im Nachgang bzw. manuell ausgewählt werden.



Foto: Composer – stock.adobe.com

Solche vom Anwender vorzunehmenden Korrekturen der Auswahl sind insbesondere bei komplexeren Motiven eher die Regel.

Beispielsweise beim hier abgebildeten Karmann Ghia. Hier musste die Auswahl an diversen Stellen (z. B. im Bereich der Seitenscheibe, der Stoßstangenunterseite und des Verdecks) im Nachgang optimiert werden.

TIPP: Die Funktion steht auch als Schalt­fläche in der Optionsleiste von Zauberstab und Schnellauswahlwerkzeug zur Verfügung. Informationen zum Optimieren von Auswahlen finden Sie in „5. Auswahlen optimieren“.

Fokusbereich

Die über Auswahl/Fokusbereich zu ­erreichende Funktion ermöglicht die Freistellung anhand der Bildschärfe. Voreingestellt ist das Kontrollfeld Automatisch aktiv. In den meisten Fällen werden Sie die Automatik aber zugunsten der manuellen Steuerung deaktivieren. Letzteres geschieht, sobald Sie den Regler In-Fokus-Bereich bewegen. Je weiter Sie den Regler nach rechts ziehen, desto mehr (tendenziell) unscharfe Bildbereiche werden von der Funktion ausgewählt. Mit den beiden Pinseln des Fensters können Sie Bereiche manuell zur Auswahl hinzufügen oder aus ihr entfernen. Wenn Sie das Fenster schließen, erscheint im Bild die entsprechende Auswahl. Sie haben aber auch die Möglichkeit, über das Pull-down-Menü Ausgabe in eine Ebenenmaske anzulegen.

TIPP: Zoomen Sie mit + bzw. + schrittweise in das Bild, um die Freistellungskante zu kontrollieren. Mit + bzw. + können Sie schrittweise wieder auszoomen. Aktivieren Sie das Kontrollfeld Kante weichzeichnen oder verwenden Sie für mehr Kontrolle hinsichtlich der Kantenoptimierung die Funktion Auswählen und maskieren.

Assistent/Hintergrund ersetzen (Photoshop Elements)




Laden Sie das zu bearbeitende Bild und aktivieren Sie den Arbeitsbereich Assistent. Klicken Sie im Register Spezielle Bearbeitungen auf Hintergrund ersetzen. Wählen Sie mit einem der hier angebotenen Auswahlwerkzeuge das Hauptmotiv bzw. den Vordergrund aus. In diesem Fall habe ich mich für das Auto-Werkzeug entschieden und eine grobe bzw. rechteckige Auswahl über der Frau aufgezogen. Unmittelbar nach dem Loslassen der Maustaste erscheint bei mir eine nahezu perfekte Auswahl der Frau.

Lediglich in den Randbereichen der Auswahl waren noch einige Stellen zu optimieren. Diese Problemstellen sollten Sie jeweils genau unter die Lupe nehmen und z. B. mit dem hier angebotenen Pinsel-Werkzeug optimieren. Anschließend können Sie sich um den neuen Hintergrund kümmern. Hierzu können Sie auf ein eigenes Foto oder auf einige mitgelieferte Hintergrundgrafiken und Bilder zurückgreifen.

2. Auswahl des Motivs mit klassischen Auswahlwerkzeugen


Dort, wo die bereits vorgestellten Automatiken keine überzeugenden Ergebnisse liefern, ist im Regelfall eine mehr oder weniger manuelle Auswahl des freizustellenden Motivs erforderlich. Auswahlen werden mithilfe der Auswahlwerkzeuge erstellt.

Zunächst gilt es, das richtige Aus­wahlwerkzeug zu verwenden und die den jeweiligen Anforderungen entsprechenden Werkzeugoptionen einzu­stellen. Je nachdem, welches Werkzeug Sie verwenden, können Sie die Auswahl auf verschiedenste Art und Weise erstellen. Das Spektrum reicht hier vom einfachen Klick ins Bild bis hin zu äußerst filigranen Auswahltechniken.

Unabhängig vom jeweils verwendeten Werkzeug werden ausgewählte Bildbereiche immer mit einer gestrichelten Linie umschlossen dargestellt. Diese Linie trennt ausgewählte von nicht ausgewählten Bereichen. Ist das Motiv ausgewählt, können Sie die ­Auswahl umkehren (Auswahl/­Auswahl umkehren) und die nicht zum Motiv gehörenden Pixel mit einer Farbe Ihrer Wahl einfärben oder löschen. Dabei ist der Status der Ebene von Bedeutung. Befindet sich das Motiv auf der Hintergrundebene, können Sie die Pixel nur einfärben. Mit dem Befehl Bearbeiten/Löschen werden die ausgewählten Pixel in der aktuell eingestellten Vor­dergrund­farbe eingefärbt. Über den Befehl Bearbeiten/Fläche füllen erreichen Sie einen Dialog, in dem Sie die Füllfarbe festlegen können. Wenn Sie möglichst flexibel arbeiten möchten, sollten Sie die Freistellung allerdings besser mithilfe einer Maske realisieren. Mehr Informationen dazu finden Sie in „6. Freistellen mittels Ebenenmaske“.


Um den Hintergrund transparent zu gestalten, muss sich das freizustellende Motiv auf einer normalen Bildebene befinden. Da sich alle Fotos zunächst immer auf einer Hintergrundebene befinden, müssen Sie diese mit dem Befehl Ebene/Neu/Ebene aus Hintergrund in eine normale Bildebene umwandeln. Mit Bearbeiten/Löschen werden die aktuell gewählten Pixel der Bildebene tatsächlich gelöscht und somit transparent. Letzteres ist gut an der dafür typischen Schachbrett-Symbolik zu erkennen.

TIPP: Die verschiedenen Freistellungswerkzeuge und Methoden, die in diesem Buch vorgestellt werden, können Sie mit Ihrem eigenen Bildmaterial nachvollziehen. Sie können zudem auf www.quedenbaum.com nachsehen, dort stelle ich Ihnen auch einige Beispielbilder zur Verfügung.

Schnellauswahlwerkzeug


Ziehen Sie das Schnellauswahlwerkzeug einfach über die zu markierenden Bereiche. Sie brauchen dabei keine besondere Präzision an den Tag zu legen: Die Software wählt die entsprechenden Bereiche auf der Basis von Farb-, Kontur- und Strukturinformationen aus. Im Gegensatz zum Zauberstab können hier aber auch zum Teil unterschiedliche Farbbereiche in einem Zug berücksichtigt werden.

TIPP: Das Schnellauswahlwerkzeug stellen Sie wie ein Malwerkzeug ein. Mit dem Schieberegler Größe können Sie die Breite der Werkzeugspitze vorgeben. Die anderen Funktionen werden eingeblendet, sobald Sie im Werkzeugoptionsbereich auf Pinseleinstell. klicken. Grundsätzlich gilt: Die Werkzeugspitze des Schnellauswahlwerkzeugs darf nur die Bereiche berühren, die auch tatsächlich ausgewählt werden sollen. Bildbereiche, die nicht ausgewählt werden sollen, dürfen auf keinen Fall mit dem Werkzeug berührt bzw. übermalt werden.

Zauberstab





Der Zauberstab wählt Pixel gleicher bzw. ähnlicher Farbe aus. Welche Pixelfarbe verwendet werden soll, legen Sie durch einen Klick in das Bild auf einen entsprechend farbigen Bereich fest. Die Funktion des Werkzeugs hängt dabei maßgeblich von dem eingestellten Toleranzwert ab: Bei einem niedrigen Wert (z. B. 5–20) werden ausschließlich sehr ähnliche Pixel ausgewählt. Höhere Toleranzwerte (ca. ab 70) sorgen hingegen dafür, dass der Zauberstab bei seiner Auswahl toleranter ans Werk geht und demzufolge auch solche Pixel mit einbezieht, die sich stärker von der vorgegebenen Farbe unterscheiden.

TIPP: In der Optionsleiste von Zauberstab und Schnellauswahlwerkzeug finden Sie in Photoshop die Schaltfläche Motiv auswählen. Hierbei handelt es sich um eine automatische Motiverkennung. Insbesondere dann, wenn das Bild nur ein dominantes Motiv zeigt, kann die Funktion unter Umständen ganz hilfreich sein. Erwarten Sie von dieser Automatik aber keine Wunder. Im Regelfall muss die so erstellte Auswahl zumindest optimiert werden.

Magnetisches-Lasso-Werkzeug




Nutzen Sie dieses Werkzeug immer dann, wenn sich der auszuwählende Bereich durch eine prägnante Kontur vom Rest des Bildes abgrenzt. Nach einem ersten Klick müssen Sie das Magnetische Lasso dabei nur an der auszuwählenden Kontur entlangführen, bis Sie wieder zum Startpunkt gelangen. Dabei werden automatisch sogenannte Befestigungspunkte gesetzt. Diese fixieren die vom Programm definierte Auswahl.

TIPP: Sie können die Auswahl des Magnetischen Lassos schließen, indem Sie auf den Startpunkt der Auswahl klicken, die -Taste drücken oder doppelklicken.

Magnetisches Lasso – Frequenzwert


Wie häufig Befestigungspunkte gesetzt werden, hängt von dem eingestellten Frequenzwert ab. Eine hohe Punktdichte sorgt bei detailreichen Motiven für eine entsprechend hohe Detailgenauigkeit des Werkzeugs. Ein zu geringer Wert kann hingegen dazu führen, dass Details bei der Auswahl nicht berücksichtigt werden (siehe die beiden oben stehenden Abbildungen).

Magnetisches Lasso – Kontrast


In der Praxis ist die Auswirkung dieses Parameters eher als marginal zu bezeichnen. Dennoch soll der technische Hintergrund der Funktion an dieser Stelle erläutert werden. Je höher der in den Werkzeugoptionen eingestellte Parameter Kontrast ist, umso höher muss der Kontrast von Pixeln zu deren Umgebung sein, damit diese als verfolgungswürdige Kontur akzeptiert werden. Wenn Sie bei Kontrast hingegen einen geringen Wert einstellen, erkennt das Werkzeug auch weniger kontrastreiche Kanten.

Magnetisches Lasso – Breite




Mit dem Wert Breite legen Sie fest, auf welcher Breite das Werkzeug nach Konturen sucht. Eine niedrige Einstellung führt dazu, dass die Befestigungspunkte und damit die spätere Auswahl dicht an der jeweiligen Cursorposition gehalten werden. Bei Objekten, die über wenige Konturdetails verfügen, kann das sehr hilfreich sein, denn dadurch konzentriert sich das Werkzeug auf die nahe liegende Kontur. Konturen der weiteren Umgebung werden hingegen ignoriert. Auf diese Weise können nervige Ausreißer vermieden werden. Wenn Sie den Cursor allerdings zu weit von der Konturlinie entfernen, entstehen bei einer geringen Breite ebenfalls unschöne Ausreißer. Verfügt das jeweilige Objekt hingegen über eine sehr detailreiche Konturlinie und sind in unmittelbarer Nähe keine anderen Konturen vorhanden, sollten Sie einen entsprechend höheren Wert verwenden, damit Sie nicht jedes Detail mit dem Cursor genau nachfahren müssen. Vielmehr reicht es, wenn Sie den Cursor innerhalb der definierten Breite an der Kontur entlangführen.

Magnetisches Lasso – versehentlich gesetzte Punkte löschen

Hier und da kann es vorkommen, dass die vom Lasso erstellte Linie in die eine oder andere Richtung Reißaus nimmt (obere Abbildung). Bewegen Sie den Cursor in einem solchen Fall – ohne die linke Maustaste zu drücken – zurück zu einer korrekt ausgewählten Stelle. Um die zuvor bzw. dabei gesetzten (unpassenden) Befestigungspunkte zu löschen, drücken Sie für jeden versehentlich gesetzten Punkt jeweils einmal die Taste . An der Stelle mit der korrekten Auswahl angekommen, setzen Sie die Arbeit mit dem Magnetischen Lasso fort (untere Abbildung). Auf diese Weise umrunden Sie die Blume, bis Sie wieder zum Startpunkt gelangen.

Polygon-Lasso-Werkzeug




Klicken Sie nacheinander die Ecken bzw. die Kontur in das Bild, bis Sie erneut an den Startpunkt gelangen. Mit einem Doppelklick oder einem gezielten Klick auf den Startpunkt schließen Sie die Auswahl.

In diesem Fall wurde die Auswahl umgekehrt (Menübefehl Auswahl/Auswahl umkehren) und der Kunstfilter Aquarell (Filter/Filtergalerie/Verzerrungsfilter/Weiches Licht) zugewiesen. So kommt der ansonsten etwas langweilige Hintergrund etwas spannender rüber.

Das freigestellte Objekt kann aber natürlich auch wie gewohnt mit anderen Bildinhalten (hier mit einem Teil des auf der Stehle beschriebenen Palastgebäudes) kombiniert werden. Die perspektivische Anpassung wird dabei in Photoshop über die Funktion Bearbeiten/Transformieren/Perspektivisch erreicht. In Photoshop Elements können Sie dazu die Funktion Bild/Transformieren/Perspektivisch verzerren nutzen.



TIPP: Gegenüber dem Zeichenstift-Werkzeug hat das Polygon-Lasso-Werkzeug insbesondere einen Nachteil: Wenn Sie während der Auswahl versehentlich doppelklicken, wird der Auswahlprozess jäh unterbrochen, da sich damit die Auswahl schließt. Vor allem bei komplexen Auswahlen eine sehr unerfreuliche Sache.

Auswahlrechteck-Werkzeug



Beim Freistellen von Objekten kommt dieses Werkzeug im Regelfall nur sehr selten ganz allein zum Einsatz. Es eignet sich vielmehr sehr gut, um mit anderen Auswahlwerkzeugen kombiniert zu werden. Beispielsweise im Zuge der Optimierung einer bereits erstellten Auswahl. Wenn Sie eine quadratische Auswahl erstellen möchten, müssen Sie beim Aufziehen der Auswahl gedrückt halten. Wenn sich die Auswahl konzentrisch entwickeln soll, können Sie das bewerkstelligen, indem Sie beim Aufziehen bzw. gedrückt halten. Beide Tastenkombinationen können zudem miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise entsteht eine sich konzentrisch entwickelnde quadratische Auswahl.

TIPP: Beide der hier vorgestellten Tastenkürzel funktionieren nur, wenn das Auswahlrechteck-Werkzeug im Modus Neue Auswahl betrieben wird. Kontrollieren Sie dazu ggf. die Einstellung im Werkzeugoptionsbereich.

Auswahlellipse-Werkzeug



Wie das Auswahlrechteck-Werkzeug wird dieses Tool im Rahmen des Freistellens oftmals in Kombination mit anderen Auswahlwerkzeugen eingesetzt. Wenn Sie eine kreisförmige Auswahl erstellen möchten, müssen Sie beim Aufziehen der Auswahl gedrückt halten. Wenn sich die Auswahl konzentrisch entwickeln soll, können Sie das erreichen, indem Sie beim Aufziehen bzw. gedrückt halten. Beide Tastenkombinationen können zudem miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise entsteht eine sich konzentrisch entwickelnde kreisförmige Auswahl.

TIPP: Beide der hier vorgestellten Tastenkürzel funktionieren nur, wenn das Auswahlellipse-Werkzeug im Modus Neue Auswahl betrieben wird. Kontrollieren Sie dazu ggf. die Einstellung im Werkzeugoptionsbereich.

Auswahlrechteck- und Auswahlellipse-Werkzeug bereits beim Erstellen anpassen



Beim Aufziehen kann es passieren, dass Sie nicht auf Anhieb die gewünschte Größe bzw. die gewünschten Proportionen erzielen. In einem solchen Fall müssten Sie entweder nochmals ansetzen oder die Auswahl anschließend über den Befehl Auswahl/Auswahl transformieren in ihrer Größe anpassen. Solche Neuanfänge bzw. die anschließende Anpassung über den Befehl Auswahl transformieren können Sie vermeiden,

indem Sie während des Aufziehens die linke Maustaste durchgehend gedrückt halten und zum Verschieben der Auswahl zusätzlich die drücken. So können Sie die Auswahl jederzeit an das Motiv anpassen. Wichtig bei dieser Technik ist allerdings, dass Sie die linke Maustaste erst dann loslassen, wenn Größe und Position der Rechteckauswahl Ihren Vorstellungen entsprechen.




3. Auswahlen malen


Verwenden Sie die in diesem Abschnitt vorgestellten Modi beispielsweise dann, wenn Sie mit den anderen Auswahlwerkzeugen nicht bzw. nicht komfortabel zum Ziel kommen, oder um einen Bildbereich grob auszuwählen und die so erstellte Auswahl dann mit den klassischen Auswahlwerkzeugen zu verfeinern.

Quickmaske bzw. Maskierungsmodus

In diesem Modus können Sie (z. B. mit dem Pinsel) eine Auswahl malen. In Photoshop erreichen Sie den Modus mit der Taste oder indem Sie auf die Schaltfläche unterhalb der Werkzeugleiste klicken.


In der Drop-down-Liste Modus (Optionsleiste) können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Auswahldarstellungen wählen: Der Modus Auswahl zeigt die mit dem Auswahlpinsel übermalten Bildbereiche in der gängigen Auswahlsymbolik.


Der Modus ­Maskieren hingegen zeigt ausgewählte Bildbereiche in ihrer ursprünglichen Farbe bzw. nicht ausgewählte Bereiche rot eingefärbt.


TIPP: In Photoshop Elements steht der Modus in leicht abgewandelter Form zur Verfü­gung.

Auswahlpinsel (Photoshop Elements)




In den Werkzeugoptionen dieses Pinsels können Sie über die Drop-down-Liste zwischen zwei unterschiedlichen Auswahldarstellungen wählen: Der Modus Auswahl zeigt die mit dem ­Auswahlpinsel übermalten Bildbereiche in der gängigen Auswahlsymbolik. Der Modus Maskieren hingegen zeigt ausgewählte Bildbereiche in ihrer ursprünglichen Farbe bzw. nicht ausgewählte Bereiche rot eingefärbt.

Mit den beiden Symbolen Der Auswahl hinzufügen und Von der Auswahl subtrahieren können Sie bestehende Auswahlen erweitern oder reduzieren.

TIPP: Durch Reduzierung der Kantenschärfe des Auswahlpinsels können Sie dabei eine Art weiche Auswahlkante erzielen.

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