Kitabı oku: «Anti - Justine»

Yazı tipi:

Anti –
Justine
Skandal Literatur aus alter Zeit

IMPRESSUM

Autor: Restif de la Bretonne

Übersetzt von Dr. Martin Isenbiel (Richard Fiedler)

Herausgeber:

Jürgen Prommersberger

Händelstr 17

93128 Regenstauf

delsalvs160571@web.de

Bibliographische Einleitung

Über die Berechtigung oder Verwerflichkeit solcher Ausgaben etwas zu sagen, erscheint überflüssig: für denjenigen, für den diese Ausgaben allein bestimmt sind, für den wirklichen Bibliophilen, existiert der Begriff des »unmoralischen Buches« überhaupt nicht. Er kennt, wie jeder echte Sammler, nur einen Wertmesser in seiner Liebhaberei: die Seltenheit. Diese Eigenschaft besitzt der vorliegende Band der Serie in hohem Maße. Die »Anti-Justine« des Restif de la Bretonne, das einzige rein erotische Werk dieses merkwürdigen Autors, ist von jeher bei allen Bibliophilen ein Gegenstand ebenso eifrigen, wie erfolglosen Suchens gewesen. Kennt doch selbst Monselet, der fleißige Biograph Restifs, nur ein einziges Exemplar der Originalausgabe, die folgenden Titel führte:

L’Anti-Justine ou les Déliées de l’Amour

par M. Linguet av. au et en Parlament.

Epigraphe: Casta placent superis

Manibus punis sumite cunnos.

Av. 6o fig.

Au Palais royal; chez feue la veuve Girouard

très connue. 1798. Deux parties. In 12°.

Ein zweites Exemplar, das Monselet nicht kannte, befand sich in der Bibliothek des Herzogs von Aumale und wurde später für 2000 Francs an den bekannten englischen »Spezialsammler« verkauft. Nach diesem Exemplar ist wahrscheinlich der (jetzt ebenfalls seltene) französische Neudruck veranstaltet worden, dem unsere Übersetzung folgt. Ein drittes Exemplar endlich befindet sich in der Nationalbibliothek in Paris. Die vorliegende Übersetzung ist genau und vollständig; um den Charakter des Originals zu wahren, mussten die pornologischen Ausdrücke ebenso derb wiedergegeben werden, wie sie im Originale stehen.

Der Übersetzer

Einleitung *

Welche Entschuldigung kann ein Autor vorbringen, der ein Werk wie das vorliegende veröffentlicht?

Ich habe hundert für eine.

Die Befriedigung seiner Leser muss das einzige Ziel eines Schriftstellers sein. Fontenelle sagt einmal: »Es gibt keinen Kummer, der einer einzigen Stunde Lektüre stand hielte.« Nun ist aber von allen Arten von Lektüre diejenige erotischer Werke die anziehendste, namentlich wenn sie durch wirkungsvolle Illustrationen unterstützt wird. Ich war schon lange abgestumpft in bezug auf die Frauen, als mir die »Justine« des Marquis de Sade in die Hände fiel.

Das wollte ich auch genießen … Und ich genoss fast in Raserei, ich zerbiss meiner Geliebten den Busen, krallte ihr das Fleisch zusammen …

Natürlich schämte ich mich nachher dieser Ausschreitungen, der Frucht meiner Lektüre. Und darum setzte ich mich hin und schuf mir selbst ein saftiges »Erotikon«, das mich so erregte, dass ich eine Bucklige, eine Krummbeinige, eine Zwergin hätte umarmen können …

Hier ist es. Nehmt – lest … und es wird euch ebenso gehen!

* Zum Verständnis dieser Einleitung Restifs und des folgenden »Vorworts« sei daran erinnert, dass das Werk zunächst unter dem Namen des »Advokaten Linguet« erschien, der es angeblich im Gefängnis niederschrieb. – D. Übers.

Vorwort

Niemand war wohl so entrüstet wie ich über die schmutzigen Werke dieses scheußlichen Marquis de Sade, die »Justine«, »Aline«, das »Boudoir«, die »Theorie der Wollust«, die ich im Gefängnis las. Dieser Elende stellt die Wonnen der Liebe immer und ewig nur in Begleitung von Folter und Mord dar!

Mein Zweck ist dagegen, ein Buch zu schreiben, das noch saftiger werden soll als die de Sadeschen, und das doch die Frauen getrost ihren Männern empfehlen sollen, um besser von ihnen bedient zu werden, ein Buch, in dem das Herz sehr wohl neben den Sinnen seinen Platz hat, in dem die Wollust keine Grausamkeiten kennt, in dem die Liebe, rein natürlich aufgefasst wird, ohne die geringsten Zierereien und Bedenken, das nur fröhliche und wonnige Bilder vorführt. Man soll die Frauen anbeten, wenn man es liest, man soll sie vergöttern, wenn man sie nachher genießt. Hoffentlich wird man dann den Menschenschlächter nach Gebühr verabscheuen, der am 14. Juli 1789 als ein weißbärtiger Greis aus der Bastille geschleppt wurde. Möge das reizvolle Werk, das ich veröffentliche, die seinigen vernichten!

Ein schlimmes Buch also, aber in guter Absicht geschaffen. Ich jedenfalls, Jean Pierre Linguet, zur Zeit Gefangener in der Conciergerie, erkläre feierlichst, dass ich dieses Werk, so toll es sein mag, nur in der allerbesten Absicht verfasst habe. So hat z. B. die Blutschande nur deshalb ihren Platz darin, um den abgestumpften Wüstlingen die Grausamkeiten zu ersetzen, mit denen de Sade ihre Sinne aufstachelt.

Im Jahr II, im Floréal

I. Erste Erregungen der Kindheit

Ich bin in einem Dorfe bei Reims geboren und heiße Cupidonnet. Von Kindheit an liebte ich die hübschen Mädchen; namentlich hatte ich eine Schwäche für niedliche Füßchen und schönes Schuhwerk, worin ich also mit dem Kronprinzen, dem Sohne Ludwigs des Vierzehnten, und dem Opernsänger Thevenard übereinstimmte. Das erste Mädchen, das mich aufregte, war eine hübsche Bauerndirne, die mir das Vesperbrot brachte. Sie strich mit der Hand über meine nackten Schenkel, kitzelte mir die Eierchen, und als sie merkte, dass mich das aufregte, gab sie mir mit jungfräulicher Zärtlichkeit einen Kuss.

Das erstemal, das ich selbst ein Mädchen berührte, war eine Folge meiner Vorliebe für hübsche Stiefel. Es war meine erste Stiefschwester, Genovevette mit Namen. Ich hatte acht Schwestern; fünf, die älter als ich waren, aus einer ersten Ehe meiner Mutter, und drei Stiefschwestern. Die zweite meiner Vollschwestern war reizend; von ihr wird noch die Rede sein. Die vierte hatte einen wundervollen seidenhaarigen Venusberg; die andern waren hässlich. Die Stiefschwestern waren alle drei sehr anziehend. Meine Mutter zog Genovevette vor, weil sie die hübscheste von allen war und brachte ihr einmal von einer Reise nach Paris wunderhübsche Schuhe mit. Ich schaute zu, wie sie sie anprobierte, und hatte eine heftige Erektion. Am folgenden Tage, einem Sonntag, zog Genovevette feine weißbaumwollene Strümpfe an und ein Korsett, das ihre niedliche Taille einschnürte. Mit ihrer reizenden Hüftlinie regte sie, so

jung sie war, sogar meinen Vater auf, der rasch meiner Mutter winkte, sie hinauszuschicken. (Ich lag unter dem Bett, um die Schuhe und Strümpfe der Kleinen besser betrachten zu können.) Sobald meine Schwester draußen war, warf mein Vater die Mutter auf das Bett und bearbeitete sie kräftig, gerade über meinem Platze. Dabei sagte er:

»Höre: gib acht auf deine Lieblingstochter! Sie wird dereinst ein rasendes Temperament entwickeln … Nun schließlich – man weiß ja auch, woher sie es hat … Ich küsse gut und du – ah – siehst du – du spendest ja wie eine Fürstin …«

Ich bemerkte, dass Genovevette alles sah und hörte. Mein Vater behielt recht: mein hübsches Schwesterchen wurde später von ihrem Beichtvater entjungfert, dann von allen möglichen Leuten hergenommen und ist bis heute noch nicht keuscher geworden. Nach dem Essen kam Genovevette in den Garten, wo ich allein herumspazierte. Ich bewunderte sie und regte mich dabei sehr auf. Ich trat hinzu, drückte, ohne ein Wort zu reden, ihre Taille, betastete ihren Fuß, ihre Schenkel, ihr reizendes kleines Loch … Genovevette sagte nichts dazu. Ich hieß sie nun, sich auf alle viere hinhocken, das heißt auf die Hände und Knie, und wollte sie so, wie die Hunde, stoßend, schiebend, besteigen, indem ich ihr dabei die Leistengegend zusammendrückte. Ich ließ sie den Popo herausstrecken, so dass ihre kleine Scheide ebenso in meinem Bereich war wie das hintere Löchelchen. Endlich trat ich heran und steckte die Spitze meines Schwänzchens in die äußeren Schamlippen, indem ich rief

»Hoch – hoch mit dem Popo, damit ich hineinkomme!«

Aber natürlich konnte eine so junge Scheide einen Liebespfeil nicht einlassen, der noch nicht einmal aus der Vorhaut trat. Ich konnte nur die Lippen der kleinen Ritze ein wenig öffnen – fertig wurde ich natürlich noch nicht. Da ich sie also nicht nach Art der Hunde bespringen konnte, so fing ich an, gerade wie ich es bei diesen gesehen hatte, die kleine Scheide zu lecken. Genovevette fühlte offenbar einen angenehmen Kitzel, denn das Spiel machte ihr Spaß, und sie gab mir hundert Küsse, als ich aufhörte. Dann wurde sie abberufen und lief schnell weg. Da sie noch keinen Busen hatte, machte sie sich am nächsten Tage falsche Brüste, wahrscheinlich, weil sie den Busen meiner Mutter oder ihrer Freundinnen hatte rühmen hören. Ich bemerkte es, ließ sie auch ihre Schuhe anziehen und legte sie dann bequem auf das Bett, worauf ich mich fast zwei Stunden mit ihr abmühte. Ich glaube wahrhaftig, sie wurde fertig, denn sie benahm sich wie verrückt bei der Leckerei. Am übernächsten Tage wurde sie zur Erziehung nach Paris geschickt, wo sich denn auch glücklich das von Papa geweissagte Schicksal an ihr erfüllt.

II. Der seidene Schamberg

Von meinen Schwestern war die eine ernst; sie hielt mich immer in den Grenzen; aber ihre beiden Töchter habe ich später in Paris doch vorgenommen. Die dritte war noch sehr jung, ein reizendes Mädchen in ihrem zehnten Jahre. Diesem Kinde wandte ich mich zu, als ich bemerkte, dass Cuthos, die Zwillingsschwester von Genovevette, unnahbar war. Ich musste wieder eine Scheide haben, seitdem ich einmal eine betastet hatte. Ich versuchte also Babiche. Eines Sonntags, als Mama sie gebadet hatte, leckte ich sie.Bei dieser süßen Beschäftigung wurde ich von der leidenschaftlichen Madeleine, die den seidenen Schamberg hatte, überrascht. Sie sah uns lange zu, ehe sie uns störte, und als sie sah, dass die Kleine Vergnügen empfand, wurde sie auch erregt. Sie machte Geräusche und wir richteten uns rasch auf.

Madeleine sagte kein Wort, sondern schickte Babiche weg und fing mit mir zu scherzen an. Sie warf mich in der Scheune, wohin ich Babiche gelockt hatte, auf das Stroh, kitzelte mich und legte sich dann mit gespreizten Beinen über mich. Ganz wie von ungefähr streckte ich meine Hand unter ihre Röcke und fühlte die wundervolle Scham. Diese göttliche Stelle entflammte mich vollends für Madeleine Linguet und ich verlangte, sie dort küssen zu dürfen.

»Kleiner Schelm«, sagte sie, »warte einen Augenblick!«

Sie holte einen Eimer Wasser vom Brunnen und setzte sich darauf. Dann tändelte sie weiter mit mir. Ich schrie jetzt fast vor Aufregung:

»Ich muss dies kleine Loch lecken!«

Sie legte sich auf den Rücken, spreizte die Beine und ich leckte. Die schöne Madeleine zuckte heftig mit dem Popo.

»Tiefer hinein mit der Zunge, mein süßer kleiner Freund«, rief sie, und ich steckte die Zunge immer tiefer hinein und leckte mit Eifer darin umher.

Sie schrie vor Vergnügen, und ich war geil wie ein kleiner Karmeliter. Da ich nicht entlud, bewahrte ich immer das gleiche Feuer. Madeleine betete mich an. Als sie mich verließ, schenkte sie mir Naschwerk, das ich mit Babiche zusammen verzehrte. Eines Abends sagte Madeleine zu mir:

»Cupidonnet, dein kleiner Pfeil ist immer ganz steif, wenn du mich leckst. Ich glaube, wenn wir zusammen im Bett lägen, könntest du ihn ganz gut in mein ›Murmeltierchen‹ stecken, das du so gerne leckst und dessen Fell so weich ist. Es wird mir Spaß machen und dir auch. Komm diese Nacht zu mir.«

Als alles schlafen gegangen war, glitt ich in das Bett meiner großen Schwester. Sie sagte:

»Ich habe einmal gesehen, wie Papa, nachdem er Schwester Marie geliebkost hatte, mit seinem harten Pfeil auf Mama zulief und in ihr ›Murmeltier‹ hineinrannte. Ich werde dir’s zeigen, damit du es genau so machen kannst.«

»Ich habe es auch gesehen.«

»Gut, gut.«

Sie richtete sich her, legte sich auf mich und feuerte mich an, zu stoßen. Sie stieß kräftig gegen, und obwohl er mir gut stand, konnte ich ihn nicht einführen und tat mir weh. Madeleine entlud zweifellos, denn sie war ganz außer sich. Ach, wie sehnte ich mich nach dieser hübschen, seidenweichen Scham, die ich sechs Monate hindurch leckte. Mein Vater Claude Linguet, der ganz anders war als ich, schickte seine Töchter immer weg, wenn sie anfingen, ihn aufzuregen. Möglich auch, dass Madeleine versucht hatte, ihn direkt zu verführen – jedenfalls fuhr sie drei Tage später nach Paris, wo mein ältester Bruder, der Geistliche, ihr einen Posten als Haushälterin bei einem Kanonikus besorgte. Dieser Heuchler erkannte bald ihren Wert. In seiner Wohnung gab es eine verkleidete Tür zu dem Zimmer der Haushälterinnen, die er während der Nacht besuchte. Noch nie hatte er eine so hübsche Scham wie die der seidenhaarigen Madeleine gefunden. Sie erregte ihn ungemein, und er gab nicht eher Ruhe, als bis er sie vorgenommen hatte. Eines Nachts, als sie ungewöhnlich tief schlief, leckte er sie und sie entlud stark. Sofort bestieg sie der Kanonikus und griff sie an. Sie schmiegte sich in seine Arme und schob den Popo zurück …

»Eh, Kleinchen«, sagte er, »wie nette Bewegungen du hast! Dir wird es ja auch nicht weh tun, denn du scheinst mir eine richtige kleine Hure zu sein!«

Ihr blutiges Hemd und die roten Bettücher bewiesen ihm, dass sie Jungfrau war. Er betete sie an. So verkehrte sie ganz fromm mit diesem frommen Mann zwei Jahre lang und brachte ihn endlich ins Grab. Doch setzte er ihr ein Erbe aus, weshalb sie den Sohn des ersten Mannes ihrer Mutter heiratete.

III. Mama kommt an die Reihe

Da ich nach der Hochzeit Madeleines und ihrer Rückkehr nach Reims ziemlich erwachsen war, hatte ich große Lust, es ihr auch einmal zu machen. Seit mehr als zwei Jahren war ich darauf beschränkt, Babiche und einige Kusinen zu kitzeln

und zu lecken. Aber während mein Glied wuchs, wurden alle diese unbehaarten Löchelchen immer enger. Ich verlangte von der neuen Madame Bourgelat ein nächtliches Stelldichein. Sie gewährte es mir gleich für denselben Abend. Wir befanden uns auf unserem Landgut, und ihren Mann hatte ein Geschäft nach Reims abberufen. Durch irgendeinen Zufall war mein Vater gerade in dieser Nacht unpässlich. Nachdem meine Mutter ihm Hilfe geleistet hatte, legte sie sich, um ihn nicht zu stören, neben der jungen Frau nieder. Als sie eingeschlafen war, erhob sich Madeleine, um sich zu mir zu legen, während ich meinerseits zu ihr ging. Unglücklicherweise verfehlten wir uns. Ich legte mich an die Seite der Frau, die ich im Bett fand. Sie lag auf dem Rücken. Ich bestieg die Schlafende und griff sie von vorn an, war allerdings überrascht, einen so weiten Eingang zu finden. Sie drückte mich in ihre Arme, machte halb im Schlaf einige Gegenstöße und rief dabei:

»Ah … nie hast du mir solche Wonne bereitet!«

Ich entlud auch, wurde aber dabei ohnmächtig und fiel auf ihren Busen, der noch fest war, weil er nie genährt hatte und nie abgegriffen worden war. In diesem Augenblick kam Madame Bourgelat zurück, gerade, als ich ohnmächtig wurde. Sie war sehr erstaunt über die Worte ihrer Schwiegermutter (in doppeltem Sinne), begriff aber die Situation und trug mich, noch ohnmächtig, in mein Bett zurück. So hatte ich denn meinen ersten Samen in die mütterliche Scheide entladen. Als meine Mutter vollständig wach war, fragte sie Madeleine:

»Aber was tust du denn, meine Tochter?«

Ich war wieder zu mir gekommen; meine Schwester kehrte in Mamas Bett zurück, die leise zu ihr sagte:

»Du hast recht sonderbare Manieren!«

»Mein Mann«, erwiderte Madame Bourgelat, »lässt mich öfters oben liegen. Ich träumte von ihm und tat es daher. Als ich erwachte, sprang ich aus dem Bett.«

Meine Mutter glaubte ihr. Der Stoß hatte übrigens getroffen: Madame Linguet wurde schwanger, kam heimlich mit einem Söhnchen, schön wie Adonis, nieder und war so geschickt, ihn an die Stelle eines Enkelkindes, das bei der Geburt gestorben war, unterzuschieben. Von ihm wird später als von einem »Neffen Cupidonnet«, genannt »das Hähnchen«, die Rede sein. Acht Tage später, nachdem ich mich von meiner Ohnmacht wieder erholt hatte, erhielt ich ein zweites Rendezvous. Aber denken Sie sich mein Unglück: eine großbusige Schnitterin aus unserem Hause, die in der Scheune schlief, belauschte uns. Als Madame Bourgelat in mein Bett kommen wollte, sagte Mammelasse, die mich liebte und sich meinetwegen oft kitzelte, aber nicht gerade bösartig war, zu meinem Bruder, er solle doch des Nachts die Tür seines Zimmers zusperren.

Er tat es …

Ermessen Sie mein Erstaunen, als ich statt einer seidenweichen Scham und zarter Brüste ein mächtiges Loch mit Pferdehaaren und zwei stark aufgeblasene Ballons abgriff … Sie steckte sich ihn selbst hinein, ich stieß zu und hatte ziemlich großen Genuss, obwohl ich wieder beinahe ohnmächtig wurde. Schließlich machte ich es Madeleine doch noch, und zwar auf dem Heuboden. Ich griff sie an wie ein Rasender – und beim dritten Stoß wurde ich wieder ohnmächtig!

IV. Ein zweiter Schwager zum Hahnrei

Madeleine vermied es, mir ihre Gunst öfters zu gewähren, da die Folgen sie erschreckten. Aber ich hatte nicht lange unter dieser Beschränkung zu leiden, denn schon nach acht Tagen reiste ich zu Studienzwecken nach Paris ab. Aber von meinen Studien soll nicht weiter die Rede sein. Ich wurde bei der schönen Marie, meiner zweitältesten Schwester, untergebracht. Bei meiner Entjungferung hatte ich meinen Vater zum Hahnrei gemacht; einem Bruder mütterlicherseits hatte ich Hörner aufgesetzt, indem ich eine Schwester väterlicherseits beschlief, die ich übrigens dabei schwängerte: denn Bourgelat hatte nur dieses eine Kind, das neun Monate nach der Fickerei auf dem Heuboden zur Welt kam. – Immerhin hatte ich noch Arbeit mit acht Schwestern, von denen sechs oder wenigstens fünf gut zu begatten waren. Aber kehren wir zu Marie, der allerschönsten zurück. – Eines Tages hatte sie sich besonders hübsch, mit dem feinen Geschmack der schönen Frau, gekleidet; ein wundervolles Blumenbukett beschattete ihren Busen. Sie regte mich kolossal auf. Ich war damals vierzehn Jahre alt und hatte schon drei Frauen beschlafen und geschwängert; denn auch Mammelasse besaß eine Tochter von mir, die Genovevette Linguet ähnelte wie ein Ei dem andern. Meine Begierden waren also schon sehr reif: sie richteten sich direkt auf die Scheide meiner reizenden Schwester. Nach dem Mittagessen streckte sie sich auf dem Ehebett zur Ruhe aus. Sie hatte gesehen, dass ihr Mann »standhaft« war, so dass seine weiße Hose ganz straff gespannt war und wollte ihm das Vergnügen machen, bereit zu sein … Ich versteckte mich, um sie zu belauschen. Aber mein Schwager betastete nur die Brüste und die Scham meiner Schwester, bewunderte sie nach Gebühr und verschob alles Weitere auf die Nacht. Ich sah, wie er nach Hut und Stock griff, um auszugehen. Ich schob den Riegel vor. Der Gatte hatte seine Frau mit aufgehobenen Röcken liegen gelassen. Ich legte mich mit herabgezogenen Hosen und stark erigiertem Penis auf sie und drang in ihre Ritze ein, bald ihren entblößten Busen, bald ihre geöffneten Lippen küssend. Sie hielt mich für ihren Mann. Ein spitzes Zünglein kitzelte mich. Ich stieß zu, meine Schöne sekundierte, und mein langes Glied drang bis auf den Grund. Jetzt zuckte meine Schwester zusammen, ich entlud und – wurde ohnmächtig. Das verriet mich. Die Schöne genoss noch die letzten Zuckungen meines Gliedes mit vollen Zügen. Aber sobald sie die Wonne einer üppigen Entladung genossen hatte, warf sie mich zur Seite. Sie öffnete die Vorhänge des Alkovens und rief bei dem unerwarteten Anblick erstaunt:

»Ah – bei Gott – das ist ja Cupidonnet –! Und er hat so stark entladen, dass er ohnmächtig ist!«

Ich kam zur Besinnung; sie schalt mich aus und fragte, wer mich das gelehrt habe.

»Deine Schönheit, holde Schwester!«

»Aber so jung noch!«

Ich erzählte ihr nun mein ganzes Leben. Wie ich Genovevette betastet und geleckt hatte, wie ich die seidenweiche Scham Madeleines geliebkost hatte, wie ich Madame Linguet vornahm, ferner die fromme Madame Bourgelat und Mammelasse, wie ich Babiches Löchelchen beschleckte und wie ich die drei Frauen, denen ich beiwohnte, gleich geschwängert hatte …

»Himmel, du bist aber sehr schwatzhaft!«

»Nur bei dir, weil du doch meine zweitälteste Schwester und nun auch meine Geliebte bist …«

Meine Erzählung, der Busen meiner Schwester und ihre Kleidung regten mich wieder auf.

»Göttliche Marie«, sagte ich, »ich möchte dich noch einmal besitzen!«

»Aber mein Gott …«

»Fürchte nichts; ich habe den Riegel vorgeschoben.«

Da presste sie meinen Kopf gegen ihren Busen und sagte ganz leise:

»Kleiner Schelm, mache mir auch ein Kind …«

Ich griff sie noch einmal an und genoss diesmal, ohne ohnmächtig zu werden. Die schöne Marie hatte noch kein Kind gehabt: ich wurde der Vater von einem Fräulein Beauconin, der einzigen Tochter meines Schwagers. Von nun an will ich alle gewöhnlichen Ausschweifungen übergehen. Nur durch Ausmalung der allerlüsternsten Bilder kann man mit Erfolg in den Herzen der abgestumpften Wüstlinge die grausamen Begierden bekämpfen, die der grässliche de Sade in ihnen erweckte. Darum habe ich alle Kraft aufgespart, um nie geahnte Wonnen zu beschreiben, die alles überbieten, was die Henkerphantasie des Autors der »Justine« je erfinden konnte.

V. Ein lieber Ehemann

Bevor ich zu den eben versprochenen Schilderungen übergehe, muss ich kurz über ein Abenteuer berichten, das ich mit zwanzig Jahren als Student der Rechte in der rue Saint-Honoré hatte. Mir gegenüber wohnte ein alter Uhrmacher, der eine junge, reizende Frau besaß. Es war seine dritte. Die erste hatte ihn zwölf Jahre hindurch vollkommen glücklich gemacht, die zweite nur achtzehn Monate lang, und zwar unter dem Beistand einer jüngeren Schwester, die sie bei der geringsten Unpässlichkeit statt ihrer mit ihrem Mann schlafen ließ, damit dieser nie Widerwillen empfände. Nach dem Tode dieser ausgezeichneten Gattin hatte der nunmehr sechzigjährige Uhrmacher die zierliche Fidelette, die natürliche Tochter eines Marquis, geheiratet. Die Schönheit dieser dritten Frau hatte nicht ihresgleichen. Ihr Mann betete sie an – aber er war alt. Da er reich war, verschaffte er ihr alles, was sie nur wünschen konnte, erreichte aber seinen Zweck nicht. Fidelette wurde von Tag zu Tag trauriger. Der gute Gatte sagte also eines Tages zu ihr:

»Mein Engel, du weißt, dass ich dich anbete. Und doch bist du traurig, und ich fürchte für deine kostbaren Tage. Alles, was ich für dich tue, gefällt dir nicht: sage du mir also, als deinem besten Freunde, was du dir wünschest. Alles was in meiner Macht steht, ist dir von vornherein bewilligt.

»Oh –! Alles?«

»Alles. Fehlt deinem Herzen oder deinem göttlichen Muschelchen etwas?«

»Mein Herz füllst du völlig aus, teurer Freund. Aber ich habe heiße Sinne und mein Kleinod, obwohl aschblond, hungert nach Wollust!«

»Ist es dir gleichgültig, wer dich befriedigt, oder hast du einen bestimmten Geschmack, eine Laune?«

»Aber ich liebe nur dich …«

»Aber wer erregt deine Sinne, dass ich fliege, sein hübsches kleines Ding zu holen?«

»Nun denn – jener Nachbar, der mich immer anstarrt und über den ich mich schon beklagt habe.«

»Ich weiß. Geh ins Bad, mein Liebling! Ich komme sofort wieder.«

Er suchte mich auf.

»Junger Herr, man sagt, dass Sie die Folin, die Uhrmachersfrau, lieben?«

»Meiner Treu, es ist die Wahrheit. Ich bete sie an.«

»Kommen Sie mit; was möglich ist, soll geschehen.« Er nahm mich bei der Hand und führte mich in sein Haus.

»Entkleiden Sie sich. Steigen Sie in das Bad, das meine Frau eben verlassen hat. Hier ist Wäsche. Behandeln Sie sie als Neuvermählte oder schonen Sie sich für mehrere Nächte, ganz nach Belieben. Ich bete meine Fidelette an, aber ich bin zufrieden, wenn ich sie befriedigt und glücklich sehe. Nachdem Sie sie besessen haben und ihr kleines Löchelchen gut entladen hat, werde ich ihr auch ein kleines Geschenk darbringen.«

Er ließ mich in das Bett steigen, in dem seine Frau sich nach dem Bade befand und ging davon.

»Teurer Freund«, rief sie, »du lässt mich mit einem Unbekannten allein? Bleib doch und sei Zeuge der Freuden, die ich nur dir verdanke!«

Und sie küsste uns beide auf dem Mund. Das Bett war breit. Der gute Folin legte sich zu mir hinein, stieg über den Bauch der jungen Frau, und ich legte meine Lanze ein. Sie stieß mit rasender Heftigkeit zurück.

»Mut, lieber Freund!«, rief der ausgezeichnete Gatte, indem er mich am Sack kitzelte.

»Entlade, mein Kind, hoch den Popo, züngle ihn! Er wird dich überschwemmen. Tiefer hinein – tiefer – stoße – stoße –!«

Wir entluden wie zwei Engel. Ich nahm sie sechsmal in dieser Nacht vor, und die beiden Gatten waren sehr zufrieden mit mir. Diese himmlischen Freuden genoss ich bis zur Niederkunft Fidelettes, die dabei ihr Leben ließ.

VI. Der Gatte fängt von hinten an

Meine Liebesabenteuer mit meiner Frau will ich mit Stillschweigen übergehen, die übrigens meine heimliche Gattin war, da ich jene Heirat mit Conquette nie eingestanden habe. Sie war hübsch und rund, und besaß ein derartig unersättliches Loch, dass ich gezwungen war, ihr die Zügel völlig freizugeben und sie ficken zu lassen, mit wem sie wollte. Sie war die Tochter eines Gastwirts aus der rue Saint Jacques und die Schwester des Buchhändlers Petite Beauté. Erst lange nachdem sie mir zwei Töchter geschenkt hatte, starb sie an Syphilis. Ach, wie gut sie gearbeitet hatte! Niemals noch hat eine Frau ihren Reiter so gut befriedigt wie Conquette. Als ihre Gesundheit anfing zweifelhaft zu werden, bearbeitete ich sie auf ihre Aufforderung von hinten, und sie war das einzige Geschöpf, bei dem ich das tat. Sie verschaffte mir später den Popo ihrer jüngeren Schwester unter der Vorspiegelung, es wäre noch immer der ihre, und ich glaubte es ihr auch. Aber das junge Ding ließ sich auch von vorne hernehmen. Ich bemerkte schließlich die Täuschung, sagte aber nichts … Es war sehr gut, aber schließlich auch nichts weiter als eine gewöhnliche Vögelei. Als meine Schwägerin sich verheiratete, verleitete meine Frau ihre Friseuse, mir ihren Popo darzubieten, indem sie versicherte, ich sei nur diese Art gewöhnt. Schließlich nahm ich dies Mädchen aber doch von vorne her, ohne dass Conquette es bemerkte. Ich besaß auf diese Weise während zwölf Jahre sechs Friseusinnen, und alle waren hübsch. Meine Frau bezahlte sie und glaubte auf diese Weise mir verbergen zu können, dass sie von der Lustseuche ergriffen sei.

Nachdem ich die sechste Friseusin gehabt hatte, schlug die sterbende Conquette meiner Nichte Mariette vor, sich ihn von ihrem Liebhaber, einem meiner jüngsten Söhne, hineinstecken zu lassen; aber da sie fürchtete, dass der junge Mann sie nicht entjungfern könne, sagte sie zu mir, dass die letzte Friseuse mir eine ihrer Schülerinnen schicke, die ich von vorne bearbeiten solle,

und zwar ohne zu sprechen, weil meine Nichte in dem Nebenzimmer schlief … Das war mir ganz gleichgültig, wenn ich nur in ein junges Loch hineinfahren konnte. Ich ging nackt zu Bett, fand knospende Brüste, ein zitterndes Muschelchen und entjungferte. Ich war schon dreimal von vorne tätig gewesen, als man mich wegholte. Ich glaubte, dass das ein Übereinkommen sei, war aber sehr erstaunt, als ich hörte, dass man mein Ross nochmals bestieg, und meine Frau sowohl meinen Neffen als auch meine Nichte ermutigte. Am nächsten Tag verlangte ich von Conquette eine Erklärung.

»Was denn!«, sagte sie, »du hast deine Nichte Beauconin entjungfert, bevor ihr Vetter ihr den seinen hineinsteckte, weil ich fürchtete, dass er es nicht bewältigen könnte.«

Ich war entzückt. Ich hatte die Erstlinge jenes Mädchens besessen, das ich an einem unvergesslichen Tage in die Scheide von Marie Linguet hineingepflanzt hatte. Aber ich verbarg meine Freude. Das war ein günstiges Vorzeichen für die Genüsse, auf die ich schon seit langem hoffte und für die der Augenblick herannahte. Ich beginne nunmehr.

VII. Kapitel: Die beflaumte Scheide

Bekanntlich besaß ich zwei Töchter, oder wenigstens besaß sie meine Frau, denn ich erinnere mich, dass sie behauptete, ihre wirklichen Töchter seien gestorben und … ein König … und eine Prinzessin … aber sie war eine solche Lügnerin, dass es verrückt gewesen wäre, ihr zu glauben. Conquette, die Züchtige, meine älteste Tochter erregte von ihrem zehnten Jahre an in mir Begierden. Während ihre damals noch nicht verseuchte Mutter bei einem Liebhaber schlief und arbeitete, schickte sie Conquette in mein Bett. Sie hatte die hübscheste Muschel. Ich hatte es mir zur Regel gemacht, sie ihr jeden Abend zu küssen, nachdem ich ihr die Schenkel auseinandergespreizt hatte. Während sie zu schlummern anfing, steckte ich leise meine Zunge hinein, aber leckte sie nicht; ich schlief dann ein, während sie auf der Seite lag, ihre Hinterbacken meine Schenkel berührten, und mein Glied zwischen den ihren steckte. Während des Tages bearbeitete ich entweder die Geliebte eines gewissen Rivière, eines Advokaten, oder eine hübsche Bucklige, die immer gut angezogen war und in meinem Hause wohnte, oder eine Hinkende, die aber ein entzückendes Gesicht hatte und eben im Begriff stand, sich zu verheiraten. Sie hatte sich von ihrem Zukünftigen entjungfern lassen und seit der Zeit ging sie mit ihrem wunderhübschen blonden Loch nicht sehr schonend um. Wenn diese drei Unterhaltungen mir dazu Zeit ließen, wühlte ich mit meinem Glied in den Schenkeln von Conquette, der Züchtigen, die, da es ihr unbequem war, sie fest zusammenpresste, und mich so zum Entladen brachte. Sie war elf Jahre alt. Sie merkte etwas und sprach. Man gab sie in eine andere Stadt und ließ sie, als sie dreizehn oder vierzehn war, zeichnen lernen. Nach zwei Jahren war ich Witwer geworden, und sie kam wieder nach Hause zurück. Sie schlief in einem kleinen Zimmer neben dem meinen. Sie war groß und voll geworden und besaß das vollendetste Bein. Ich ließ sie von dem geschicktesten Künstler nach der Art ihrer Mutter, die sich wie die Marquise von Morigny trug, kleiden. Ich verliebte mich unsterblich in mein Werk. Aber so keusch wie dieses Mädchen war noch keine, obwohl ihre Mutter, die wirkliche sowohl wie die angebliche, Huren waren und beide an Lustseuche gestorben sind. Conquette, die Züchtige, gestattete nicht, dass man sich ihr gegenüber die geringste Freiheit herausnehme. Zweifellos wollte es das Schicksal so, damit sie eines Tages um so wollüstiger und begehrenswerter sei. So musste ich mich darauf beschränken, sie, während sie schlummerte, zu lecken. Als sie einmal eingeschlafen war, benützte ich die Gelegenheit, sie aufzusuchen, um ihre wundervolle Scham, die ein leichter Flaum zu beschatten begann, zu bewundern und sanft zu lecken. Erst in der zehnten Nacht fühlte ich ihren Gegenstoß. Ich verdoppelte meine Zungenschläge, und sie entlud! Das Licht war erloschen, als »die Züchtige« erwachte, indem sie sagte:

»Ah … Ah … Ah … Wie mich das kitzelt. Ah! …«

Sie glaubte geträumt zu haben. Jedoch bedachte sie ihre jüngere Schwester mit einigen Ellbogenstößen, wie wenn sie gedacht hätte, dass dieses Kind sie gekitzelt hätte. Ich begab mich in mein Bett zurück, entzückt darüber, dass meine Tochter entladen hatte. Diese Wirkung ließ mich hoffen, dass, nachdem ich einmal ihr Temperament erweckt hatte, ich bald auch mein Glied einführen und sie zu meiner Geliebten machen könnte. Aber wie falsch hatte ich meine Rechnung gemacht! Conquette, die Züchtige, hatte in der nächsten Woche ihre Periode. So musste sie noch geiler sein. Aber sobald sie erwacht war, konnte ich von ihr keine besondere Begünstigung erreichen. Meine Schwester Marie, die mich kannte, brachte sie zu einer sehr hübschen Putzmacherin in die Lehre, deren Mann Bürochef war. Das Kleinod der schönen Comprenant entschädigte mich jetzt, konnte mich aber nicht über die Zurückhaltung meiner Tochter trösten. Ich steckte ihn auch meiner Nichte Beauconin hinein, denn hätte ich ohne diesen doppelten Trost mich zurückhalten können, die aufreizende Conquette zu vergewaltigen? Verliebt, wie ich in sie war, und unfähig, weder bei Tag noch bei Nacht ihre hübsche beflaumte Scham zu besitzen, musste ich mich begnügen, sie durch ein Fenster auf die Straße schauen zu lassen, wodurch ich einen wundervoll beschuhten Fuß, einen Teil des schönsten Beines und, wenn ich mich bückte oder sie sich anschickte herabzusteigen, die Schenkel und bei gewissen Bewegungen sogar das Löchelchen zu sehen bekam. Er stand mir wie einem Karmelitermönch, aber glücklicherweise kam dann wie gerufen entweder die Herrin von Conquette, der Züchtigen, oder meine schöne Nichte Beauconin, die ich in meinem Zimmer vornahm, nachdem ich meiner Nichte gesagt hatte, nach den beiden am Fenster auszuschauen. Meine Tür ließ ich offen, so dass ich den aufreizenden Fuß und das wollüstige Bein sehen und daran geil werden konnte, während ich entweder die Herrin oder die Kusine bearbeitete.

Vier Jahre verflossen auf diese Weise und ich hatte niemanden, den ich hätte vornehmen können. Ich beschloss also, die nun achtzehnjährige und von mir mehr als je geliebte Conquette mehrmals bei mir schlafen zu lassen, indem ich sie bis spät in der Nacht unter dem Vorwande eines plötzlichen Unwohlseins zurückhielt. Ihr Schlaf war noch immer so tief. Ich leckte sie, sobald sie eingeschlafen war und brachte sie dazu, reichlich zu entladen. Sie besaß eine wundervolle von schwarzen, seidigen Haaren bedeckte Scham. Ich brannte vor Begierde, ihr ihn hineinzustecken, aber beim Entladen erwachte sie. Dann sagte sie mir:

»Nur bei Ihnen habe ich so sonderbare Träume, die mich, ich weiß nicht in welchen Zustand versetzen.«

Das einzige, was ich mir erlaubte, war sie zu bitten, ihren hübschen Fuß, manchmal ihr Bein küssen zu dürfen. Eines Tages erreichte ich es nach langem Quälen, ihr das Seidenfell ihres Kleinods berühren zu dürfen. Aber sie war danach so aufgeregt und fürchtete sich derart, dass ich sie vor ihrer Heirat entjungfern könnte, dass sie mit Unterstützung ihrer Herrin eine schlechte Verbindung mit einem gemeinen Menschen einging. Das konnte ich ihr schwer verzeihen, aber das arme Kind hatte nachher zu viel gelitten, sie hat es zu sehr bereut, als dass ich ihr diese Jugendtorheit nicht hätte verzeihen sollen. Dazu wurde ich auch aus einem anderen Grunde veranlasst. Ich verdanke dieser Heirat unsagbare Wonnen (wie man sehen wird) und mein gegenwärtiges Glück.

VIII. Heiratsbedingungen

Am nächsten Sonntag, als Conquette, die Züchtige, wie gewöhnlich bei mir war, konnte sie nicht umhin zu bemerken, dass er mir stark stand. Sie zitterte um ihre Jungfernschaft. Ich hatte ihren Fuß und das Bein geküsst, ihr Muschelchen zu küssen erlaubte sie nicht. Plötzlich erhebe ich mich und, indem ich mich auf die Lehne des Sessels aufstütze, fasse ich, mit beiden Händen in ihr Korsett greifend, ihre Brüste. Ah! Wie hübsch klein, fest und weiß sie waren! Sie konnte mir nicht ausweichen. Sie erklärte mir also ernsthaft, dass sie sich verheiraten wollte. Ich zeigte ihr mein bloßes und ganz steifes Glied. Sie wurde rot wie eine Kirsche. Ich glühte entflammt von Liebe und Wollust. Ich bemerkte, dass ich nichts unterzeichnen würde, wenn ich sie vorher nicht entjungfern dürfte. Sie schrie auf. Ich ergriff ihre Scham mit Gewalt.

»So unterzeichnen Sie wenigstens dafür.«

»Ja, wenn ich dich lecken darf.«

Sie verstand mich nicht. Ich erklärte mich weiter:

»Bis du entladest.«

Sie dachte nach, dann sagte sie seufzend:

»Ah! Was haben Sie mir angetan! Meine Träume werden also nur durch Sie verursacht!«

Sie legte sich mit dem Rücken auf das Bett und sagte mir:

»Befriedigen Sie sich an mir und verraten Sie mich nicht. Ich möchte am Tage meiner Verheiratung mit Herrn Vitnégre Jungfrau sein. Er ist Witwer, und Frau Comprenant sagt, dass er sich auskennt.«

Während dieser Worte sättigte ich vorerst meine Augen an dem Anblick des reizendsten Muschelchens, eines Leibes wie von Elfenbein, eines alabasternen Schenkels und eines seidenweichen Popos!

»Beeilen Sie sich.«

»Nun, die Bedingung zum Unterzeichnen ist erfüllt mit Ausnahme eines Dinges, das ich dir noch sagen werde. Los also!«

Ich war wütend erregt und leckte sie mit Feuer, auf den Augenblick wartend, in dem sie ihre jungfräuliche Flüssigkeit ausspritzen würde und ich mich auf sie stürzen könnte, um mein Glied hineinzustecken. Sie entlud beim sechsten Zungenschlag in solchem Maße, dass ich es nicht glauben wollte, aber bald überzeugten mich ihre Zuckungen. Nun stürzte ich mich berauscht von Wollust auf sie. Sicherlich hätte sie mich gewähren lassen. Aber ihr junges Löchelchen, obwohl von ihrer Entladung und meinem Speichel gut angefeuchtet, leistete Widerstand. Die Erfahrung, der man bedarf, um zu wissen, dass man gewisse Jungfrauen entweder mit Salbe oder frischer Butter nehmen muss, hatte ich noch nicht erworben. Schließlich ergriff sie mein Glied, um es wegzudrängen. Ihre süße, weiße Hand brachte es dahin, dass ich ihre Scham, ihren Bauch, ihre Schenkel und die Hand mit heißem Samen begoss! Reinlich, wie sie schon immer war, schob sie mich zur Seite und lief weg, sich zu waschen.

»Wer würde nicht glauben«, rief ich aus, als ich sah, dass sie sich Popo, Schenkel und Muschelchen mit dem Schwamm wusch, »dass ich dich von vorne gefickt habe?«

»Ah, wenn Sie vernünftig wären«, erwiderte Conquette, die Züchtige, »könnten Sie mich, so oft Sie wollten, so hübsch lecken, denn ich habe großes Vergnügen dabei empfunden.«

»Das ist ein gutes Wort«, sagte ich und veranlasste sie, ihre Zunge in meinen Mund hinein zu stecken, während ich ihr Muschelchen hielt.

»Aber nur nicht das tun, was mich eben beschmutzt hat«, erwiderte sie, »ich will ein anständiges Mädchen bleiben.«

»Du verdankst dein hübsches Loch doch deinem Vater, meine süße Tochter.«

»Wenn Sie reicher wären, würde ich auf die Heirat verzichten, um mich nur Ihrem Vergnügen zu widmen; aber ich muss einen Mann haben, damit ich Ihnen nicht länger zur Last falle.«

Gerührt von diesem Gespräch, küsste ich sie vom Kopf bis zu den Füßen ab, ihre Schuhe, die Beine, Stirn, das Auge, den Mund, die Büste, Schenkel und den Popo, bis sie entlud. Danach unterzeichnete ich alles, was sie wollte. In diesem Augenblick betete ich sie an.

Sie verheiratete sich, ohne dass ich sie wieder sah, und sie mied mich während dreier Jahre. Dieses Benehmen machte mich wütend, und ich schwor, dass, wenn sie mir in die Hände fiele, ich sie erst tausend und einige Male selbst ficken und ficken lassen würde, bevor ich ihr einen so schmählichen Verrat und eine solche Flucht verzeihen würde. Aber wusste ich denn damals, wie unglücklich sie war!

IX. Die Entschädigung

Meine zweite Tochter Victoire Conquette lebte seit dem Tode ihrer Mutter in der Provinz bei Tante Genovevette, die mit ihrem letzten Liebhaber verheiratet war. Da mir keine Scheide zur Verfügung stand, verlangte ich Victoire zurück. Während ich sie erwartete, gelang es mir, zwei kleine noch unbärtige oder zum mindesten flaumbärtige Muschelchen zu durchbohren. Sie gehörten der Schwester und der Geliebten meines Sekretärs, der sie mir selbst zuführte, wie man weiter unten sehen wird. Bis dahin hatten wir seine alte Schwiegermutter bearbeitet, da wir nicht zu Dirnen gehen wollten. Sobald Victoire angelangt war, ließ ich sie wie ihre Schwester mit hohen schmalen Stiefeln beschuhen, und dieses kaum fünfzehnjährige Kind brachte ihn mir zum Stehen, wie ihre ältere Schwester. Aber ich trachtete nicht danach sie zu entjungfern. Sie diente mir nur dazu, mich in Stimmung zu bringen, damit ich mit größerer Wollust Minonne und Conette, die Schwester und die Geliebte meines Sekretärs, oder seine Schwiegermutter vornehmen könnte. Zu diesem Zwecke ergriff ich Victoire, wenn sie hergerichtet und gut beschuht hereintrat, an dem Rocke, setzte sie auf mein Knie, wenn ich es konnte, kreuzweise. Nachdem ich mir die Hosen herabgezogen hatte, ließ ich mich von ihr liebkosen und kleine Zungenschläge geben. Wenn ich sie mit gekreuzten Beinen auf mir sitzen hatte, bewegte sich mein Glied zwischen ihren Schenkeln wie der Schwengel einer Glocke. Wenn sie sich nicht aufgeschürzt hatte, gab ich ihr mein Glied in die Faust, da sie sehr unschuldig war, und sagte ihr:

»Drücke mir den Finger, Liebchen, fest, fest!«

Minonne, Connette oder die Schwiegermutter kamen dann an. Trait-d’amour holte schon immer eine von ihnen, sowie er sah, dass ich mich mit Victoire einschloss. Wenn ich eine von ihnen hernahm, brachte ich das entzückende Kind durch eine verkleidete Tür nach ihrem Zimmer, ließ die Tür offen und fickte flott, während mir Trait-d’amour die Hoden kitzelte. Er nahm dann dieselbe Schwester oder Schwiegermutter vor, und ich kitzelte ihm die Hoden. Ich wäre mit diesem Leben lange Zeit zufrieden gewesen, obwohl ich noch immer in Conquette, die Züchtige, verliebt war, wenn es meine Schwestern Marie und Genovevette nicht für unanständig gefunden hätten, dass Victoire allein bei mir wohnte. Sie zwangen mich, dass ich sie Unterricht im Wäschenähen nehmen ließ, und Madame Beauconin führte sie selbst in die Lehre. Glücklicherweise hatte mir die teure Fanfan seit einigen Tagen die Bekanntschaft einer wundervollen Frau verschafft, welche mich in Victoire sterblich verliebt glaubte. Diese schöne Frau arbeitete unter mir mit Feuer und nannte mich zur Täuschung Papa.

»Steck ihn hinein«, sagte sie, »steck ihn deiner reizenden Victoire, deiner leidenschaftlichen teuren Tochter hinein.«


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ISBN:
9783753191027
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