Kitabı oku: «Das Huhn im Ouroboros»

Yazı tipi:

Das Huhn im Ouroboros

Peter Werner


Für alle

meine Kinder










Impressum

EKLATANT VERLAG KASSEL GERMANIA ©2020

Peter Kussike

Friedrich-Wöhler-Straße 17

34127 Kassel

Lektorat: „Peter Kussike 04.2021“

Covergestaltung: „P.W.K.1“

Druck: Print on demand

ISBN: 9783969534120

Verbesserte Auflage 3

Kopie, Weitergabe, Zitat und Veröffentlichung, nur wenn durch den Autor autorisiert. Es gilt das allgemeine Copyright!

Peter Werner © 2020

Einleitung

Dies ist ein philosophisches Werk.

Ein literarisches Werk.

Ich werde den Dingen logisch auf den Grund gehen. Man mag mich hier in Gedankengängen finden, die ein Akademiker vielleicht belächelt. Ich bin kein graduierter Wissenschaftler. Kein Professor, Doktor, Master oder Bachelor. Hätte ich vorher gewusst wie schwer es ist, sich vernünftig auszudrücken, ich hätte vielleicht erst gar nicht damit angefangen. Doch dann machte es auf einmal Spaß. Dieses Buch könnte glatt über 100 Millionen Wörter haben. Sollte ihnen also eines nicht gefallen, dann bitte ich sie es einfach durchzustreichen.

Danke!

Rechtschreib- oder Tippfehler korrigieren sie am besten selbst. Ich habe mehrere Rechtschreibreformen überlebt und bin deshalb völlig verdorben in dieser Angelegenheit. Womit ich meine, dass ich einfach schreibe und dann erst erforsche, ob das so erlaubt sein könnte.

Aber nicht, dass man am Ende ein komplett geschwärztes Buch hat.

Sie werden hier nichts Religiöses vorfinden.

Wer das sucht, der sollte dieses Buch weglegen und stattdessen lieber die Bibel, den Koran oder den Talmud lesen, obwohl die irgendwie alle gleich sind. Hier geht es nicht um Religion oder gar Verschwörungen. Aber hier geht es sehr wohl um die Fragen woher wir kommen, warum wir hier sind und wohin die Reise geht. Es geht um wissenschaftliches und philosophisches, ein bisschen Politik und Wirtschaft.

Natürlich kann man daran glauben was hier geschrieben steht, viel besser ist es aber den wissenschaftlichen Grundlagen zu folgen um zu erkennen wie viel Wahrheit darin zu finden ist. Es geht darum, ob wir in einem deterministischen Universum leben. Darum ob die Erkenntnis darüber unser Leben vielleicht etwas besser machen könnte. Das sind hier die treibenden Fragen.

Aber nicht, ob es einen Gott gibt, ob wir ein Leben nach dem Tod haben werden und wie dies vielleicht aussehen könnte.


Solche Fragen sind in meinen Augen höchst irrelevant und gehören nicht in dieses Buch. Denn Fakten bestimmen unser Leben, selbst wenn Träume diese Welt formen. Religion ist wie eine Krücke. Sie kann ein Bein nicht ersetzen. Für meinen Geschmack haben die Menschen genug damit zu tun ihre Welt zu verstehen, um darin zu überleben und sollten ihre kostbare Zeit nicht mit Fantasien und Märchen verbringen. Dieses Buch ist kein Tabubruch, nicht ketzerisch oder Häretisch. Die Ausführungen sind in gewisser Weise nachvollziehbar und wissenschaftlich überprüfbar oder einfach widerlegbar.

Vieles von dem, was ich hier schreibe, ist allgemein bekannt. Sie können mir natürlich vorwerfen ich hätte dieses Buch nur geschrieben, damit ich später immer sagen kann: „Wenn ihr meine Ansichten dazu wissen wollt, lest doch bitte mein Buch!“ Ich sage mal: Stimmt genau! Warum auch nicht? Immerhin heißt es: „Wer schreibt der bleibt!“ Und an manche erinnern wir uns nur, weil sie ein Buch geschrieben haben. Aber ich sage auch sonst weiterhin was ich denke. Und meine Meinung habe ich auch um sie notfalls zu ändern.

Aber, vielleicht haben sie ja auch ein Problem damit, dass es offenbar Menschen wie mich gibt, die von einer, in ihren Augen vielleicht eher niedrigen Position aus meinen, das Gesamtbild beurteilen zu können. Als ob man von Unten schlechter sieht, wer von oben auf einen darauf tritt. Und das, obwohl es in Wirklichkeit dieses Oben und unten nur in den Köpfen der Menschen gibt. Egal aus welcher Position, wenn sie genauer hinschauen, werden sie genau das hier erkennen, das kann ich ihnen versprechen. Immerhin habe ich nur die allgemein verfügbaren Quellen genutzt. Jedoch nicht ohne den Versuch, ausreichend zu differenzieren.

Das Schöne an der Wissenschaft ist ja die Tatsache, dass sie beständig bemüht ist sich selbst zu hinterfragen. Eine Fähigkeit, die jeder Religion zuwider ist, da sie sich damit selbst ad absurdum führen würde. Und so bestehe ich sogar darauf mich zu widerlegen und mir meine Fehler aufzuzeigen.

Was den Wissenschaftlern unter den Lesern sicher leicht fallen dürfte, vor allem da ich fast keine Mathematik verwende.

Es könnte aber auch sein, dass einige unter ihnen das Fehlen von mathematischen Formeln noch bemängeln. Dennoch kann man einiges ganz sicher getrost als Sciencefiction abtun. Ich träume auch schon mal und komme vom Hündchen aufs Stöckchen. Ein Paar von Ihnen werden es lieben. Andere ganz sicher nicht. Das wird von ihrem Charakter abhängen.

Ich fange da an wo meiner Meinung nach für uns alles begann und ende da wo wir offenbar gerade stehen. Dabei werde ich immer ein wenig den Determinismus im Auge behalten. Mithilfe der Wissenschaft haben wir gelernt die richtigen Fragen zu stellen. Wissenschaft, das heißt beobachten und messen, beobachten und messen, beobachten und messen! So schafft Wissenschaft Wissen.

Doch Vorsicht!

Wer glaubt,

er wüsste schon alles,

verwehrt sich selbst nur,

etwas Neues zu lernen!

Manifest

Mir erschließt sich diese Welt so:

Das Universum entstand aus einer Singularität bzw. durch eine Fluktuation im Quantenraum.

In diesem Quantenraum gibt es keine Größen, keinen dimensionalen Raum und keine Zeit.

Multidimensionaler Raum und Materie sind innerhalb des sich bildenden Universums eine Konsequenz seiner Entstehung.

Dabei wirkt jede höhere Dimension auf die darunter liegende Dimension als Zeit.

Die Anzahl möglicher anderer Universen ist unendlich.

Alles innerhalb eines Universums hat denselben Ursprung und ist für immer und ewig damit verbunden.

Es kann das Universum nicht verlassen.

Alle Materie und alle Lebewesen darin sind mit dem gesamten Universum für immer verbunden.

Das Universum bildet von sich aus das Leben.

Körper und Geist (und Seele, wer will) sind für immer mit dem Universum verbunden. Alle Menschen sind miteinander verbunden, alles ist für immer eins.

Daraus ergibt sich konsequent, dass es für uns nur dieses Universum gibt.

Das Ego der Menschen existiert nur zum Schutz des eigenen Körpers und ist rein funktional.

Die einzig wahre Existenz ist die Existenz von Mutter Natur.

Sie ist „Alles“.

Unser Universum bewegt sich auf einem ihm vorgesehen Pfad durch die Zeit.

Ursache und Wirkung sind dieser Pfad.

Das Universum ist deterministisch und alles ist vorgegeben.

Eine für uns unüberschaubare Kausalkette führt zum Ende des Universums. Kausalität ist für uns unverrückbare Realität.

Niemand kann jemals alle Ursachen erkennen.

Das Universum erscheint uns Chaotisch, folgt aber einer exakten Ordnung. Aus dem Quantenraum gesehen existieren Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig und für immer und ewig. Evolution ist die Konsequenz und Folge kausaler Ereignisse.

Nur der Wache Geist vermag Teile dieser Ordnung zu erkennen und für sich zu nutzen.

Der zweite Satz der Thermodynamik ist offenbar zum Teil falsch, weil man nicht aus reiner Unkenntnis etwas für Chaotisch (bzw. unordentlich) erklären kann, auch wenn daraus die Vielfalt des Universums zu resultieren scheint.

Der Geist kann nur nach Ordnung streben, wenn diese Ordnung ihn auch umgibt. Wäre das Universum oder irgend etwas darin Chaotisch, würde der Mensch nicht existieren.

Wir sind Teil der universellen Ordnung.

Daraus ergibt sich wiederum: Die Menschen folgen vorgegebenen Pfaden. Diese Pfade sind unveränderlich und können niemals verlassen werden. Alles geschieht genau so wie vorgegeben und ist das Ergebnis der scheinbar endlosen Kausalketten. Sie könnten sich berechtigterweise fragen, wie ich auf all dies hier komme.

Dieses Manifest ist wie ein Straßenschild auf dem in kurzen Lettern und mit kleinen Symbolen gezeigt wird, wohin die Reise in diesem Buch gehen wird.

Ich behaupte:

Wir leben in einem deterministischen Universum und in ein Paar der nachfolgenden Kapitel werde ich versuchen dies auf meine Weise zu erklären. Dann werde ich darlegen welche Konsequenzen das für uns haben könnte. Außerdem hoffe ich, dass der geneigte Leser auf diese Weise etwas mehr in der Lage sein wird, unsere Welt aus einer neuen Perspektive und mit neuem Verständnis zu sehen. Nicht aber ohne ein gesundes Maß an Skepsis und Verstand.

Es soll jedoch niemals eine Frage des Glaubens sein.

Glauben kann er natürlich, was er will.

Glauben

Glauben heißt, dass man etwas nicht weiß.

Etwas nicht zu wissen ist zunächst keine Schande.

Es besteht ja immer noch die Möglichkeit, sich das notwendige Wissen anzueignen und so die Lücken zu schließen.

Allerdings halten es viele Menschen mit dem Glauben so, dass sie das, was sie glauben, als Wahr erklären und dann von allen anderen verlangen, es ihnen gleichzutun.

Wenn es sich dabei um eine Sache handelt, welche quasi unmöglich zu beweisen ist und niemals eine Chance hat Realität und damit eine Gewissheit zu werden (eine Gewissheit, an die man nicht mehr einfach glauben muss, sondern die dann belegte Tatsache geworden ist) dann ist das in der Tat eine große Schande. Braucht man dafür sogar eine Gehirnwäsche, dann ist es ein Verbrechen.

Die Indoktrinierung durch Glaubensgemeinschaften haben in dieser Welt perverse Züge von Gehirnwäsche angenommen. Unter dem Diktat, was man zu glauben hat, leben die Menschen auch nach Vorgaben, die überhaupt nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Hier haben sich nachweislich durchaus kranke Gehirne Dinge überlegt, wie sie ihre Mitmenschen mit allen möglichen und unmöglichen Praktiken terrorisieren können.

Sie erheben sich aus der Masse der Indoktrinierten und stellen sich gottgleich auch als deren Richter über Leben und Tod. Als Kontrollinstanz von Massen geben sie vor, was Recht und was Unrecht ist. Dabei sind diese Dinge, auch ohne solche narzisstischen, egomanischen geisteskranken klar.

Der Mensch will in Frieden sein Leben leben, ein Dach über dem Kopf, keinen Mangel leiden und die Freiheit der Entscheidung. Was wir Zivilisation nennen, ist im Grunde höchst unzivilisiert. In unseren Gesellschaften gibt es Ausgrenzung, den Kampf um Macht, Menschen die viel Mangel erleiden müssen, dadurch täglich viel Unrecht begehen und es gibt eine Aufspaltung in eine Klassengesellschaft. Daran ist nichts zivilisiert.

Religionen haben diesen Zustand nachweislich immer begünstigt. Bei dem Versuch Säkularität in der Gesellschaft zu etablieren erkennen wir ganz deutlich die brutalen Methoden der Religionsgemeinschaften, dies um jeden Preis zu verhindern.

Und sie schrecken vor nichts zurück.

Auch wenn es bedeutet scheußliche Kriege zu führen bei denen Millionen Unschuldiger ihr Leben hingeben müssen, fühlen sich diese geisteskranken noch immer im Recht und wollen auch auf diese Art und Weise ihren Irrglauben verteidigen. Hochmütig gehen sie über Leichen. Dabei sind auch sie nur Marionetten des Geldes.

Denn Krieg triebt die Wirtschaft an wie sonst nichts!

Ein Glaube, der die Menschen unterdrückt und terrorisiert und Tod und Verderben bringt, ist eine Geißel und ein Verbrechen an der Menschheit. Wir sollten ausnahmslos alle großen Religionsgemeinschaften für ihre Verbrechen an der Menschheit anklagen und zu Wiedergutmachung verurteilen. Gleich nachdem man sie verboten hat.

Die Katholische Kirche ebenso wie ISIS und alle anderen Glaubensdiktaturen.

Fragen sie sich jetzt, woran man sonst glauben soll?

Ich sage:

Woran immer sie wollen, solange es keinem anderen nützt oder schadet!

Wir leben heute in einer Welt, in der der Mensch nicht mehr viel glauben muss. Fast alles ist in irgendeiner Form überprüfbar geworden. Wie das Universum entstanden ist, ist den Wissenschaftlern relativ klar. Man muss da nicht viel glauben. Wenn mir gesagt wird, dass das Universum aus einer Singularität, einem Punkt schier unendlich verdichteter Energie entstand und begann sich nach der Expansion abzukühlen wobei und wodurch sich Materie, und Raum gebildet haben. Dann kann ich lernen den mathematischen Ausführungen zu folgen und anhand der Hintergrund-Strahlung im Universum auch noch immer sehen, wie es vor Milliarden von Jahren, kurz nach seiner Entstehung vor sich hin glühte.

Natürlich brauche ich dafür einen Satelliten wie „WMAP”.

Man könnte allerdings über den Ursprung dieser Singularität spekulieren und glauben, dass eine höhere Macht diese bewirkt hat. Auch hierfür haben die Wissenschaftler bereits einen äußerst plausiblen mathematischen Gegenansatz gefunden.

Durch Vorgänge im Quantenfeld, kommt es durch Mathematisch berechenbare Prozesse, zu Fluktuationen die eine Singularität hervorrufen können und so zur Bildung eines Universums führen. Dafür gibt also mathematische Ansätze, die ich hier aber weglasse, weil ich glaube, das ginge zu weit. Im Internet würden sie diese aber mit Sicherheit finden und dann müssen sie auch an nichts glauben, was hier geschrieben steht.

Folgt man also der Wissenschaft, welche die Religionen immer wieder erfolgreich widerlegt hat, dann kommt man letztlich zu einem Universum, dass sich grundlegend von dem der Religionsgemeinschaften unterscheidet.

Es ist rein funktional, voll strukturiert und wunderschön.

Darin gibt es klare Gesetze und Vorgaben die alle Lebewesen auf dieselbe Stufe stellen und auf diese Weise dazu zwingen sich immer wieder anzupassen. Man erkennt auch, dass es unmöglich ist sich dem zu entziehen. Die sich selbst widersprechenden, zumeist kindischen und auch kranken Ansichten der Religionsgemeinschaften haben, außer den Menschen oft unsagbares Leid, Elend, Krieg und Tod zu bringen, nur sehr wenig dazu beigetragen, die Menschen darüber aufzuklären, wie unsere Welt wirklich ist.

Stattdessen gibt es Bashing gegen alles und jeden.

Das ist wenig verwunderlich, weil das ihnen die Macht gibt, Massen von Menschen für ihre Zwecke zu lenken und zu missbrauchen. Dabei schrecken die Indoktrinierer nicht davor zurück, sich auch Teile der neuen Erkenntnisse anzueignen und diese dann für ihre Zwecke umzumünzen. Stephen Hawking, einer der hellsten Köpfe des 20ten und 21ten Jahrhunderts hat Gott für tot erklärt. Er hat mit seinen Theorien schlüssig aufgezeigt, warum das Universum auch ohne irgend ein höheres Wesen bestehen könnte. Er war damit der größte Ketzer aller Zeiten.

Unter der Ägide der Kirche und noch vor wenigen hundert Jahren, hätte man ihn dafür, samt Rolli auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Ein schrecklicher Tod, der sehr qualvoll ist.

Eine Religion die vor solchen Mitteln nicht zurückschreckt um von sich behaupten zu können über eine Sache im Recht zu sein, eine Sache die jedoch aus wissenschaftlicher Sicht gar nicht haltbar ist, sollte verboten sein.

Jede Religion erhebt für sich den Anspruch darauf absolut im Recht zu sein, begünstigt Machtstreben, Klassengesellschaften und bringt die Menschen gegeneinander auf.

Es wird beharrlich behauptet, der Mensch müsse unbedingt an etwas glauben. Die Wissenschaft hätte in den Gehirnen der Menschen ein Areal gefunden, welches ausschließlich dafür zuständig wäre. Ein Hirnareal, welches die Menschen dazu zwingt zu glauben, ist jedoch höchst unglaubwürdig und ein Beleg für den verzweifelten Versuch die Säkularität, den Laizismus zu verhindern.

Ein Areal, welches unter bestimmten Voraussetzungen bestimmte Botenstoffe ausschüttet, um so eine bestimmte körperliche Reaktion hervorzurufen ist allerdings belegt. Wenn man das in Verbindung mit Religion untersucht, bekommt man natürlich auch die entsprechenden Ergebnisse. Das ändert aber nichts an der einfachen Funktionalität dieses Areals. Würde man es im Zusammenhang mit ihrem Lieblingsessen untersuchen, wären die Ergebnisse demnach ähnlich, wenn nicht sogar gleich.

Was bedeutet, dass dies rein gar nichts aussagt und von Ärzten oder Doktoren durchgeführt wurde, welche sich dem Diktat ihrer Religion unterworfen haben. Die denken ja leider auch, die Welt wäre gerade einmal fünftausend Jahre alt.

Wenn wir in die Zukunft schauen könnten, dann würden wir vielleicht sehen, dass Religionen immer mehr verschwinden und die Menschen aufgeklärt und sachlich mit sich und dieser Welt umgehen.

Da eine Religion niemals einen Aufruf zur Nachhaltigkeit, Expansion in den Weltraum, Geburtenkontrolle oder Wirtschaftlichkeit machen würde (auch wenn einige von ihnen heute so tun, als würden sie versuchen das jetzt für sich zu adaptieren) werden sie zwangsläufig eines Tages, von der Wissenschaft verdrängt.

Schon um Giordano Brunos Willen.

Dann können die Menschen zwar immer noch glauben, was sie wollen, aber es wird keiner Religionsgemeinschaft je wieder gelingen die Geschicke der Menschheit zu ihrem eigenen Vorteil zu lenken.

ISIS ist ein Aufbäumen gegen die Säkularität.

Die Christen verschwören sich seit jeher in Geheimbünden und wollen noch immer im verborgenen die Fäden der Macht in den Händen behalten.

Wüssten sie, so glaube ich es, wie das Universum beschaffen ist, dann wüssten sie, dass sie diese Vorhaben aufgeben und sich wichtigeren Aufgaben zuwenden sollten.

Die Geschichte der Menschheit hat gezeigt, dass es eines Tages unser Untergang sein wird uns zu entzweien und dass wir zu den großartigsten Taten fähig sind, wenn wir nur zusammen halten. Gemeinsam ist die Menschheit, mit all ihrer Vielfalt und dem unendlichen Ideenreichtum in der Lage diese Welt zu retten, zu den Sternen zu reisen, Wohlstand, Gesundheit und Glück für alle zu bringen und selbst das Monster des Kapitalismus zu bändigen. Egomanische, Narzisstische Aufwiegler und Separatisten im Namen von nutzlosen Göttern werden das niemals erreichen, weil ihr Werk darin besteht, genau das zu verhindern.

Sollten wir Kirchen, Moscheen und Tempel niederreißen und die Ausübung jedweder Religionen verbieten? Da dies die unbelehrbaren, ewig-gestrigen Fortschrittsleugner nur in den Untergrund treiben würde, hätte es vermutlich wenig Sinn. Ein Verbot von Religion für Kinder, die gnadenlose Aufklärung über die Gefahren von Religion, sowie deren öffentliche Verurteilung und die Förderung von Wissenschaft und Fortschritt sind die einzigen Waffen, mit denen man dieses Übel bekämpfen kann. Eine Geisteskrankheit kann man nicht mit einem Holzhammer heilen. Erst muss eingesehen werden, dass man krank ist. Dann kann man beginnen Wege für eine Genesung zu finden und dann muss man hoffen, dass diese dauerhaft erfolgreich sind.

Marx hat angeblich gesagt: „Religion ist Opium für das Volk“.

Damit meinte er, so glaube ich, dass man die Massen mithilfe der Religion betäubt und ruhig stellt. Auf diese Weise sind sie leichter lenkbar und können für fast alle Zwecke missbraucht werden.

Im Namen eines Gottes, der unzweifelhaft alle Geschicke, der Menschen zu lenken scheint, wurden sie gutgläubig immer wieder, zu Millionen in den Tod gesandt.

Wir konnten aber auch lernen, dass Lenin und Stalin das auch ohne Religionen gut hinbekamen. Hier könnte man noch argumentieren, dass ein wenig Opium dem Volk vielleicht nicht schaden würde.

Nein!

Religion ist ein tödliches, ätzendes Gift. Sie zersetzt den Geist und macht die Menschen zu willenlosen Sklaven von mörderischen, verlogenen geisteskranken. Zumindest in den letzten Zweitausend Jahren.

Sie unterdrückt die Neugier und den Wissensdrang der Menschen und hat über Jahrtausende die schrecklichsten Verbrechen begangen. Religion hat sich immer wieder wie eine Seuche ausgebreitet und auf heuchlerische Art den Menschen Honig ums Maul geschmiert. Den Menschen eine Welt vorgegaukelt die es gar nicht gibt. Nachweislich nicht geben kann.

Selbst die Erfindung der Seele dient nur dazu, die Menschen in eine Abhängigkeit von den Religionen zu bringen.

Und das ist so betrachtet eine wirklich grausame Sache.

Glauben wir der Wissenschaft, dann schließt das deren grundlegende Methodik mit ein, dass eine These, solange richtig ist, bis sie widerlegt wird. In der Wissenschaft ist nichts in Stein gemeißelt, bis es unwiderlegbar und auf die immer gleiche Weise durchführbar geworden ist. Ein Zustand, den Wissenschaftler gar nicht mögen, weil sie dann nicht weiterkommen. Sie hängen so zu sagen fest. Glauben sie es oder nicht, aber es gibt in der Wissenschaft unzählige Beispiele dafür, dass Dinge offenbar unwiderlegbar sind. Gravitation existiert unwiderlegbar. Es ist ebenso unwiderlegbar, dass wir bisher nicht in der Lage sind diese abzuschirmen.

Es gibt Kräfte, die der Gravitation entgegenwirken. Aber es gibt noch keinen Weg Gravitation abzuschirmen? Könnten wir das, dann könnten wir schweben!

Möglicherweise unbegrenzt lang.

Wenn eine Religion behauptet, es gäbe Götter, die durch den blauen Himmel schweben, dann kann man also daran glauben oder einfach darauf warten, ob wir das irgendwann selbst bewerkstelligen können. Dann bräuchten wir aber nicht mehr an Götter zu glauben, denn dann wären wir alle selbst zu diesen Göttern geworden.

Ein Gedicht sagt:

Der Pfaffe sagt: Ich Glaube.Der Wissenschaftler sagt: Ich Weiß.Der Pfaffe sagt: Ich habe recht mit meiner Sicht.Der Wissenschaftler darauf: Ich glaube nicht!

Gehen wir also einmal ganz an den Anfang und schauen vielleicht etwas wissenschaftlich auf unseren Kosmos. Natürlich nicht ohne dabei auch ein wenig visionär zu sein. Visionen sind wichtig und haben uns immer geholfen unseren Weg zu finden.

Danach werde ich noch über alltägliches und unsere Art zu Leben nachdenken. Auf diese Art hätte ich meiner Meinung nach eine solide Grundlage für weitere Überlegungen geschaffen. Ich hole hier also einmal so richtig weit aus, bevor ich mich wieder dem Alltag zuwende.

Wer lieber gleich mit mir über die Menschheit nachdenken will, der kann auch direkt zum Kapitel - Das deterministische Universum - springen. Alle anderen nehme ich in meinem Raumschiff der Vorstellungskraft mit, auf einen kleinen Exkurs durch meine Sicht auf das Universum.

Und denjenigen die diese Kapitel überspringen wollen sei gesagt: Ich glaube sie kommen ganz sicher zurück, um das was sie ausgelassen haben nachzuholen.

Das ist nur eine Frage der Zeit.

Auch wenn es ab hier ein wenig wissenschaftlicher zugehen wird, werde ich niemanden mit aufwendigen Formeln bombardieren.

Selbstverständlich könnten darum einige dieser Ausführungen etwas unbeholfen wirken, ich bin wie ich weiter oben schon erwähnte, kein Wissenschaftler. Auch jahrelanges privates Studieren von Wikipedia macht mich leider nicht dazu.

Den Faktencheck überlasse ich also ihnen.

Ich hoffe, das ist fair. Immerhin machen das alle so, in ihren Büchern.

Schauen wir also mal, wo wir hier überhaupt zu sein scheinen.

Eine Frage der Zeit

Ich möchte das hier einmal so formulieren:

Was wir Zeit nennen ist die Messung der Bewegung von Materie im 3Dimensionalen Raum.

Aber Zeit ist auch Bewegung an sich.

Keine Bewegung = keine Zeit.

Zeit ist auch Distanz, dazu später mehr.

Ich behaupte:

Zeit war der ausschlaggebende Faktor für die Entstehung des Universums. Alles, was in der Unendlichkeit einen Widerstand darstellt, erzeugt Zeit. Und die Zeit wirkt auch abwärts auf die Dimensionen. Das heißt, dass die 2te Dimension als Zeit auf die 1te Dimension wirkt. Die 3te Dimension wirkt auf die 2te und die 1te als Zeit. Als Beweis stellen wir uns vor, wie wir auf einem Blatt Papier Punkte machen. Um gleichzeitig an verschiedenen Stellen dieses 2Dimensionalen Blattes zu existieren, brauche ich die 3te Dimension. Für ein 2Dimensionales Wesen, wäre es nicht möglich auf dem Blatt an verschiedenen Orten gleichzeitig zu sein. Für uns 3Dimensionale Wesen ist das gar kein Problem. Das 2Dimensionale Wesen, muss sich immer erst von Punkt A nach Punkt B bewegen. Ich bin schon da. Was dem 2Dimensionalen Wesen so vorkommen muss, als könnte ich durch Raum und Zeit springen. Über dem 3Dimensionalen Raum steht für uns die Unendlichkeit. Für uns 3Dimensionale Wesen ist es die Unendlichkeit. Ist es aber für ein 4Dimensionales Wesen wiederum nicht. Das ist wohl nie zu beweisen und für mich im Grunde irrelevant, weil ich diese höhere Dimension nicht direkt nutzen könnte. Na ja, ausgenommen es gäbe einen Weg, wie man zu einem 4Dimensionalen Wesen werden kann, dann schon. Wie sie nun gesehen haben, ist es mit den Dimensionen so eine Sache.

Die Dimensionen These

Stellen wir uns vor wie eine Singularität in der Unendlichkeit, hervorgerufen durch Zeit, entsteht. Eine Fluktuation die einen Widerstand zur Unendlichkeit darstellt. Sie zerfällt auf einer geraden Linie in 2 gegensätzliche Pole. Diese stoßen einander ab und entfernen sich auf eben dieser geraden Linie weiter voneinander.

Die 1. Dimension ist entstanden.

Absolut Zeitgleich fällt alles weiter durch die Unendlichkeit. Weil die Vorgänge mit der gleichen Geschwindigkeit ablaufen, mit der alles durch die Unendlichkeit fällt, wiederholt sich der Vorgang, aber aufgrund der existierenden Zeit mit einer minimalen Verzerrung. Unendlich viele nebeneinander liegende Linien entstehen und erzeugen eine kreisrunde Fläche.

Die 2. Dimension ist entstanden.

Wiederum gleichzeitig, erzeugt die Unendlichkeit auch hier eine Wiederholung der Entstehung der Fläche mit minimaler Abweichung und bildet wegen der Gleichzeitigkeit der Abläufe eine Kugel.

Die 3. Dimension ist entstanden.

Hier vermute ich den sogenannte Big Bang. Es gab natürlich keinen Bang, auch wenn alles schneller ablief als man mit einer heutigen Uhr messen könnte. Anstelle von unendlich vielen Kugeln, die man an dieser Stelle vermuten könnte, dehnt sich die nun entstandene Kugel in die Unendlichkeit immer weiter aus.

Die Unendlichkeit stellen wir uns als einen Ort vor, an dem alles und nichts zugleich existiert. Es besteht darin das Potenzial alles zu erschaffen. Und weiter stellen wir uns vor wie das entstandene Universum in der Unendlichkeit verschmiert wird. Alles fällt unablässig durch die Unendlichkeit. Wir können an dieser Stelle von fallen reden, weil man in der Unendlichkeit einen Körper nicht wirklich verorten kann.

Zusammenfassend formuliert: Aus einem Punkt entsteht eine Linie, daraus eine kreisrunde Fläche und daraus eine Kugel die sich immer weiter ausdehnt und sich dann von innen heraus beginnt aufzulösen. Das neu entstandene Universum zerfällt dann am Rand zur Unendlichkeit wieder, weil dort die Ausdehnungsgeschwindigkeit so sehr zunimmt, dass sie die innerhalb des Universums vorherrschende Maximal mögliche Geschwindigkeit von C übersteigt und sich so der Fallgeschwindigkeit des gesamten Universums angleicht.

Bedingt durch die zunehmende Ausdehnungsgeschwindigkeit wird das Universum von innen nach außen zur Unendlichkeit hin, immer leerer werden, bis es komplett verschwunden ist. Ich habe gesehen, dass man gigantische Leerräume innerhalb des Universums erkannt hat, die sogenannten Voids, in denen sich so gut wie keine Sterne befinden. Sie sind beinahe absolut leer und dehnen sich immer weiter aus.

An den Rändern der Voids, haben sich extrem Sternreiche sogenannte Filamente gebildet, die ebenfalls auseinanderdriften. Wo das endliche Universum und die Unendlichkeit zusammentreffen, also am Rand des Universums, wird das Universum somit mit der Fallgeschwindigkeit des Universums annihiliert. Solange das Universum noch nicht genug Ausdehnungsgeschwindigkeit in seinem Innern besitzt, wird die Unendlichkeit es demnach nicht verschlingen.

Hat es irgendwann genug Energie, wird es annihiliert und verschwindet in der Unendlichkeit als hätte es nie existiert. Dieser Theorie zu Folge nimmt die Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums zu seinem Rand hin stetig zu. Die Auflösung des Universums wird in unseren Augen aber noch Ewigkeiten dauern.

Es gibt die Theorie, dass Singularitäten in der Unendlichkeit von super massiven schwarzen Löchern in anderen Universen hervorgerufen werden könnten. Dem würde ich an dieser Stelle gern zustimmen, da diese einen fast unendlichen Widerstand zur Unendlichkeit selbst darstellen würden. Das bedeutet aber vielleicht auch, dass es unendlich viele Universen gibt.

Wenn ein super massives schwarzes Loch in der alles umgebenen und durchdringenden Unendlichkeit eine Singularität erzeugt, die dann als Zeit in der Unendlichkeit wirkt, könnte man vermuten, dass die Bildung von Singularitäten in der Unendlichkeit unvorhersehbar und unendlich zahlreich sind.

Eine Ortsbestimmung ist in der Unendlichkeit unmöglich, weil dort weder Raum noch Zeit existieren. Raum und Zeit kann es nach meinem Verständnis nur innerhalb eines Universums geben.

Innerhalb eines Universums könnte eine zu einem Universum auswachsende Singularität nicht entstehen. Das würde das vorhandene Universum vernichten. Auch nicht innerhalb eines anderen Universums. Weil sie sich vermutlich gegenseitig annihilieren würden.

Außerhalb dieses Universums gibt es nur die Unendlichkeit, die ich der Einfachheit halber in Zukunft als Quantenraum bezeichnen möchte, da ich nach meiner Vorstellung davon ausgehe, dass man beides nicht unterscheiden kann. Dort im Quantenraum bestehen nach meiner Vorstellung also unendlich viele Universen, hervorgerufen durch super massive schwarze Löcher in anderen Universen.

Nur das man von einem Universum nicht herüber zu einem anderen Universum sehen könnte, da es im Quantenraum kein Licht gibt.

Bei der Frage warum Lichtteilchen, also Photonen, innerhalb unseres Universums nicht annihilieren, scheint für mich eine schlüssige Erklärung zu sein, dass Photonen langsamer sind, als die Geschwindigkeit mit der sich das gesamte Universum selbst, durch den Quantenraum fällt. Photonen nähern sich also nur soweit an die Maximalgeschwindigkeit an, dass sie als Licht auch in dem für uns sichtbaren Spektrum wirken.

Wären sie schneller würden sie annihilieren und weder messbar noch sichtbar sein.

C wäre demnach langsamer, als die eigentliche Maximalgeschwindigkeit, also die Geschwindigkeit mit der sich das gesamte Universum durch den Quantenraum bewegt. Und am Rand gibt es kein Licht mehr weil es dort schließlich annihiliert.

Dort endet nach meiner Vorstellung, für uns, ein für alle Mal, der Raum. Es mag zwar ein dahinter geben, aber wir werden da niemals hingelangen, geschweige denn sehen was da ist.

Denn zum Sehen, braucht man nach meinem Verständnis, Raum.

Raum

Für alle die sich immer noch fragen sollten, was eine Dimension überhaupt ist, will ich an dieser Stelle kurz ins Detail gehen.

Neben den üblichen Begrifflichkeiten wie der Größenordnung und der Abmessung gibt es als Dimension bei uns noch die Auslegung von Freiheitsgraden in der Mathematik und die Dimension als Ausdehnung.

Eine Dimension ist demnach im Grunde nur die Bezeichnung einer Abmessung. Im Rahmen der räumlichen Dimension erhalten wir so eine Abmessung in jeweils eine bestimmte Richtung.

Eindimensional erstreckt sich von einem Punkt zu einem anderen Punkt. Diese eine Dimension hat keine weiteren Abmessungen als die Verbindung zwischen den zwei Punkten. Etwas Eindimensionales kann sich darauf nur hin und her bewegen. Vor und zurück, mehr geht nicht, denn dafür fehlen die weiteren Abmessungen. Wollte es versuchen sich anders als nur vor und zurückzubewegen, würde es seine Dimension sprengen und zugleich eine weitere Dimension eröffnen.

Zweidimensional bedeutet flach. Die Abmessungen sind nicht statisch auf nur eine Linie zwischen zwei Punkten beschränkt. Die Linien können sich kreuzen und mehrere Punkte miteinander verbinden. Zu der einfachen Länge ist die Breite als neue Ausdehnung hinzugekommen und kann völlig neue Abmessungen ermöglichen. Abmessungen die auf der eindimensionalen Linie zwischen zwei Punkten absolut unmöglich sind. Man könnte die zweite Dimension als eine unendlich, aneinander gereihte Wiederholung der ersten Dimension verstehen.

Dreidimensional bedeutet, dass sich die zweite Dimension unendlich wiederholt. Es kommen weitere Freiheitsgrade hinzu. Man kann nun nicht nur vor und zurück, seitlich oder in einer Formation. In der dreidimensionalen Welt kann man die Formen und Linien aufstellen. Die Winkel, die man auf der Fläche entdeckt hat, können jetzt in allen nur erdenklichen Ausrichtungen aufgestellt werden. Vor, zurück, links, rechts und nun auch rauf und runter. Auch die dritte Dimension ist eine unendliche Wiederholung der zweiten Dimension.

Und es gibt nichts, das uns sagt das hier Schluss wäre mit den Dimensionen. Im Prinzip könnte das unendlich so weitergehen. Man hat sich allerdings gefragt, wann damit theoretisch Schluss sein könnte, bzw. wann unser Geist nicht mehr in der Lage sein wird dem ganzen zu folgen. Eigentlich ist bei drei Schluss. Drei scheinen ausreichend.

Es muss allerdings eine vierte Dimension geben, denn sonst hätten wir keine Zeit. Raum ist demnach die Dreidimensionale Auffaltung der Zeit, durch drei aufeinander aufbauende und gegeneinander im Winkel von 90° stehende Dimensionen.

Länge, welche bei seiner Auffaltung die Breite formt und diese formt die Höhe aus. Die ein direktionale Länge fächert zeitversetzt die zweite Dimension die Breite auf und diese dann durch zeitliche Versetzung die Höhe. Jede steht Dimensional über der vorherigen. Keine Dimension kann hier ohne die andere Dimension Existieren.

Da der Prozess der Entstehung der Dimensionen, nach meinem Verständnis genau gleichzeitig geschah, kann man sie auch nicht voneinander trennen.

So leben wir im dreidimensionalen Raum, welcher sich für uns in einem flachen Universum zu entfalten scheint.

Die scheinbare Flachheit des Raumes können wir meiner Meinung nach niemals wirklich beweisen. Denn ebenso wie uns die Erde flach erscheint und aus unserer Sicht keinerlei Wölbung aufweist, so weist auch die Hintergrundstrahlung des Universums, welche von Urknall herrührt, offenbar keinerlei Wölbung auf.

Man kann hier jedoch auch behaupten, dass die Wölbung nur nicht zu erkennen ist, weil der gemessene Abschnitt zu klein war. Und wegen der Schwerkraft. Immerhin sehen wir ja deutlich, dass die Erde eine Kugel ist, wenn wir nur hoch genug aufsteigen und so einen besseren Überblick und den notwendigen Abstand gewinnen. Außerdem sind die Winkel, die man bei einer Kugel misst größer als auf einer Fläche.

Die Schwerkraft These

Ich stelle mir vor, dass Massen einen Widerstand zur Unendlichkeit bilden. Die Zeit verlangsamt an dieser Stelle im Verhältnis zur jeweiligen Masse.

Je größer die Masse, desto größer der Widerstand und desto langsamer vergeht die Zeit im Verhältnis zum weitgehend Massefreien Raum.

Man spricht heute von der gravitativen Zeitdilatation.

Eine Uhr im All läuft schneller als auf der Erde.

Durch die Verlangsamung der Zeit fallen Massen nicht mehr frei durch den Raum, sondern werden voneinander abgebremst und stürzen aufeinander zu. Die Verlangsamung der Zeit erzeugt das sogenannte Schwerefeld. Eine Art Trichter um eine Masse herum.

Paradox erscheint die Tatsache, dass aufeinander zustürzende Massen beschleunigen, obwohl bei abnehmender Distanz zueinander, die Zeit zum Berührungspunkt hin immer langsamer läuft und damit auch die Prozesse verlangsamt ablaufen.

Jedoch übersteigt die Umwandlung der potenziellen Energie in kinetische Energie beider Körper, bei der Annäherung die Auswirkungen der zeitlichen Verlangsamung und die Körper erhöhen dadurch trotzdem ihre Geschwindigkeit.

Die Umwandlung von potenzieller Energie in kinetische Energie ist also größer als die Auswirkungen des Schwerefeldes, weshalb ein Körper auch an der Atmosphäre eines anderen Körpers abprallen kann. Solange er nur klein und schnell genug ist.

Ein fallender Körper beschleunigt proportional zum Quadrat der zurückgelegten Strecke. Die Verlangsamung der Zeit in einem Schwerefeld ist proportional zur Masse des Körpers. Der Körper fällt schneller als sich die Zeit im Schwerefeld verlangsamt.

Außer in einem schwarzen Loch, da ist alles anders.

Bei schwarzen Löchern wurde die Masse möglicherweise bereits annihiliert, die Raumzeitkrümmung blieb jedoch erhalten.

Da ich hier also vermute, dass das Universum schneller als Lichtgeschwindigkeit durch die Unendlichkeit fällt und dadurch die Maximalgeschwindigkeit für das Licht im Universum zustande kommt, könnte man es als schlüssig erachten, dass Massen, die eine Beschleunigung nahe der Maximalgeschwindigkeit erreichen annihiliert werden.

Die Tatsache, dass Masse Licht ablenkt, könnte als ein Beweis für die These von deren Auswirkung als Widerstand zur Unendlichkeit gesehen werden.

Zusammengefasst: Die Zeit hält uns am Boden.

Also nehmen sie sich ruhig noch ein wenig mehr davon.

Kann nicht unterschieden werden:Druck nach unten, durch Beschleunigung z.B. in einem Fahrstuhl und die Gravitation.


Und nochmal die Zeit

Nach meinen oben genannten Ausführungen, erzeugt die Zeit eine Art Feld. Dieses Feld kann fluktuieren. Dadurch kann die Zeit mal langsamer oder mal schneller vergehen. Dies tut dieses Feld also relativ gesehen zu vorgegebenen Parametern.

Wenn Zeit ein Feld ist, dann könnte man eventuell, irgendwann, auch eine Abschirmung zu diesem Feld erzeugen. Es könnte vermutet werden, dass sich gegenüberstehende Parameter aufheben.

Das bedeutet, dass wenn ein Zeit verlangsamender Parameter auf einen Zeit beschleunigenden Parameter trifft, diese sich gegenseitig aufheben. Da bisher nur Zeit verlangsamende Parameter bekannt sind, die durch ein Schwerefeld oder hohe Geschwindigkeiten erzeugt werden, bleibt zu überlegen welche Parameter die Zeit beschleunigen würden. Einmal abgesehen von der Beschleunigung der Zeit, wenn man den Bereich einer Schwerkraft bedingten zeitlichen Verlangsamung wieder verlässt.

Weil das Universum eine Geschwindigkeitsbegrenzung hat, die an die Masse gebunden ist, ist es dadurch unmöglich einen Körper mit einer Masse auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, ohne diesen zu zerstrahlen oder zu annihilieren.

Ohne ein Zeit-isolierendes, Masse und Trägheit negierendes Feld ist es nicht möglich, Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Eine Aufhebung des, Masse-Zeit bedingten Schwerefeldes durch sich gegenübergestellte Parameter ist auf diese Art offenbar nicht zu verwirklichen.

Niemand hat Lust sich in Nichts aufzulösen, nur weil man ihn gerade auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt hat.

Da das gesamte Universum offenbar schneller als C durch die Unendlichkeit fällt, könnte man es für denkbar halten, dass alles was sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, rückwärts durch die Zeit reist. Wahrscheinlicher ist aber, dass es sich bei dem Versuch in der Unendlichkeit auflöst bzw. Annihiliert wird. Ich habe weiter oben ja schon einmal erwähnt, dass man das bitte nicht tun sollte. Schwarze Löcher sind mit ihrer Gravitation so stark, dass das Licht es nicht schafft den sogenannten Schwarzschild-Radius zu verlassen und scheinen darum eine Ausnahme zu sein.

Träumen wir ein klein wenig weiter und stellen uns vor, dass ein Körper sich so schnell wie das Licht bewegen will. Er bräuchte wie gesagt ein ihn umgebendes Feld. Dieses Feld sollte ihn von den Auswirkungen von Zeit und Masse isolieren, ähnlich wie ein schwarzes Loch, welches sich übrigens theoretisch mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen könnte, weil es ein Zeit-isolierendes Feld in Form des Schwarzschild-Radius besitzt.

Wenn sich aber das Schwarze Loch mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen würde, könnte dadurch vielleicht die gesamte darin enthaltene Masse annihilieren. Ohne Masse gibt es allerdings auch keine Schwerkraft und ohne Schwerkraft kein Schwarzes Loch.

Hier haben wir anscheinend ein Paradoxon. Jedoch weiß man heute, das sich ein Schwarzes Loch, welches so viel Masse besitzt, dass es das Licht festhalten kann. Auflöst. Was zum Beispiel von Stephen Hawking beantwortet und beschrieben wurde. Ihm verdanken wir die Hawking Strahlung.

Die Auflösung der Materie eines schwarzen Loches benötigt für den Betrachter jedoch eine geraume Zeit, weshalb sie nicht sofort mit einem Plopp verschwinden, sondern für Milliarden von Jahren bestehen bleiben. Das wiederum könnte auch erklären, warum sie in der Zeit vor ihrer Annihilation sogar noch zulegen können und mit anderen schwarzen Löchern verschmelzen. Undenkbar scheint der notwendige Energieaufwand um einen künstlichen Schwarzschild-Radius zu erzeugen.

Zitat Wikipedia: „Die gravitative Zeitdilatation ist ein Phänomen der allgemeinen Relativitätstheorie. Man bezeichnet damit den Effekt, dass eine Uhr, wie auch jeder andere Prozess, in einem stärkeren Gravitationsfeld langsamer läuft als in einem schwächeren. So vergeht die Zeit im fernen, näherungsweise gravitationsfreien Weltraum (ohne Berücksichtigung der Gravitationsfelder anderer Himmelskörper) um etwa den Faktor 1 + 7·10−10 = 1,0000000007 schneller als auf der Erdoberfläche. Genauer gesagt misst jeder gegenüber dem Gravitationsfeld ruhende Beobachter eine längere bzw. kürzere Ablaufzeit von Vorgängen, die in identischer Weise im bzw. außerhalb des Gravitationsfelds ausgelöst wurden (wie z.B. eine Oszillation des elektrischen Feldstärkevektors eines Lichtstrahls, die als Zeitbasis verwendet werden kann). Anders als bei der Zeitdilatation durch Bewegung ist die gravitative Zeitdilatation nicht gegenseitig: Während der im Gravitationsfeld weiter oben befindliche Beobachter die Zeit des weiter unten befindlichen Beobachters langsamer ablaufen sieht, sieht der untere Beobachter die Zeit des oberen Beobachters entsprechend schneller ablaufen.“ Zitat Ende.

Wenn Gravitation, Zeit und Materie so direkt miteinander verbunden sind und alles auf Ursache und Wirkung basiert, dann wird der Determinismus immer mehr zu einer Gewissheit.

Schauen wir ruhig noch einmal genauer hin und fragen uns, wie das mit der Zeit und der Bewegung zusammenhängt.

Einstein hatte bekanntlich große Freunde an diesem Thema.

Er wurde bis heute auch immer wieder in seinen Theorien bestätigt.

Das Problem bei der Zeitdilatation durch Bewegung ist, dass ein masseloses Lichtteilchen bei der Messung eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 300.000 Km/s hat sonst aber, ohne auch nur zu altern, das gesamte Universum durchquert.

Es durchquert also das gesamte Universum ohne das für dieses Teilchen auch nur eine Sekunde vergangen ist. Für jeden Betrachter jedoch braucht es Zeit um vom Ursprungsort bis zum Betrachter zu gelangen. Was auch erklärt, warum für uns das Universum nicht komplett ausgeleuchtet ist.

Würden wir uns der Lichtgeschwindigkeit annähern, könnte dies jedoch in zunehmendem Maß der Fall sein und wir würden anstelle von Sternen, nur noch helles gleißendes Licht wahrnehmen. Und Licht im Gamma Röntgen Bereich, welches das härtste Licht im Universum ist, könnte uns körperlichen Schaden zufügen.

Das könnte sämtliche Teilchen mit einer Masse, schon bei weniger als 100 % der Lichtgeschwindigkeit zerstören.

Eine Abschirmung gegen dieses Licht gestaltet sich nachweislich schwierig. Masselose Lichtteilchen die mit Lichtgeschwindigkeit in einem Wahrscheinlichkeitsfeld durchs All rasen, werden durch nichts zerstört. Man kann sich vielleicht nur mit einem entsprechend starken Magnetfeld vor ihnen Schützen und versuchen diese damit abzulenken.

Bei der Zeitdilatation durch Bewegung kommt es also zu dem Effekt, dass alles, was sich nur schnell genug bewegt nicht mehr altert. Allerdings nur im Verhältnis zum Rest des Universums.

Wenn z.B. 2 Raumschiffe mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch das All rasen, dann sind die in dem schnelleren Schiff nicht nur schneller da, sondern bei ihrer Ankunft auch jünger als die in dem langsameren Schiff. Die in dem langsameren Schiff sind nicht nur später da, sondern auch älter, wenn sie ankommen.

Was ganz logisch scheint.

Einmal angenommen, ein Schiff kreist mit annähernder Lichtgeschwindigkeit um die Erde und tut dies aus Sicht eines Beobachters von der Erde für 5 Jahre, dann sind für die Leute in dem Schiff keine 5 Jahre vergangen. Für sie sind nicht einmal 5 Minuten vergangen. Das wäre eine Zeitreise. Leider ohne einen Weg zurück.

Denn soweit es bisher recherchiert werden konnte, führt kein weg rückwärts durch die Zeit. Außer auf den von mir vorher beschriebenen Weg, der jedoch neben seiner offensichtlichen Unmöglichkeit, zur Annihilierung des Schiffes und seiner Insassen führen könnte. Annihiliert durch die Unendlichkeit.

Das ist zwar reine Theorie und wird nicht einfach zu beweisen sein, folgt man aber der gängigen Lehrmeinung könnte man schon zu diesen Schlüssen kommen. Ein paar mehr Wellen wollen wir hier aber schon noch schlagen, bevor wir wieder auf der Erde landen.

Ich versuche mich mal, an das oben genannte anzulehnen.

Das Teilchen, welches einen Widerstand zur Unendlichkeit darstellt verformt den Raum wellenförmig. Die Verformung breitet sich im Raum gleichmäßig ringförmig (konzentrisch) aus.

Stößt sie auf eine andere Welle, dann können beide miteinander wechselwirken. Da alles ständig in Bewegung ist, werden auch immer Wellen erzeugt. Demzufolge scheinen Massen Wellen formen.

Wir könnten Maxwell und die elektromagnetische Welle studieren und danach suchen, ob es Unterschiede oder Übereinstimmungen gibt. Zunächst könnte auffallen, dass elektromagnetische Wellen sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und Materie ungehindert durchdringen, was aber nicht so leicht möglich sein sollte, wenn Materie oder Teilchen Wellen formen.

Dabei ist jedoch die Stärke der jeweiligen Welle zu berücksichtigen.

Es scheint im Grunde schwer zu sein zwischen einem Teilchen und einer Welle zu unterscheiden. Eine stärkere Welle durchdringt Materie, welche eine entsprechend schwächere Welle erzeugt. So können sich zwei Magnete durch eine Tischplatte oder eine Glasscheibe hindurch anziehen. Alle Wellen bewegen sich im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit fort.

Dies wiederum wäre rückblickend ein Beweis dafür, dass

A) das Universum mindestens mit Lichtgeschwindigkeit durch die Unendlichkeit fällt und

B) Materie einen Widerstand zur Unendlichkeit bildet und dabei Wellen im Raum erzeugt.

Die sogenannten Gravitationswellen z.B., wurden bisher sehr aufwendig mit Installationen wie dem LIGO in der Toskana oder anderen mit Licht arbeitenden V-förmigen Interferometern gemessen. Sie gehören zu den stärksten Wellen, die es im Universum geben kann. Diese Wellen verformen den Raum und die Materie darin.

Bei einer durch eine Gravitationswelle hervorgerufene Verschiebung um den Faktor 1*10^-18 m Ist LIGO eine fragile und Platzraubende Angelegenheit. Das entspricht der Messung Verformung eines Quants, also eines einzelnen Bausteins, eines Atomkerns.

Ich denke, würde man meiner oben aufgestellten Theorie zufolge Gravitationswellen durch die Differenzen zweier Atomuhren messen, weil Gravitation und Zeit miteinander wechselwirken,

dann könnte man auf solche riesigen Apparaturen verzichten.

Man würde einfach die bereits vorhandenen Atomuhren auf der Erde und in der Umlaufbahn verwenden um die dort auftretenden Differenzen zur Bestimmung der Wellen und deren Stärke zu messen.

Sogar Richtungsbestimmungen wären auf diese Art möglich.

Eine Gravitationswelle beschleunigt und verlangsamt nach dieser Theorie erst die eine Atomuhr und dann die Andere. Aufgrund der Entfernung und dem Umstand das die auf der Erdoberfläche befindlichen Uhren langsamer laufen als die im Orbit, wäre eine äußerst präzise Messung zu realisieren.

Vorausgesetzt die Atomuhren übersteigen die Präzision der Interferometer. Bei Genauigkeiten von 5*10^18 MHz können diese jedoch mittlerweile mithalten und kämen deshalb möglicherweise wirklich dafür in Betracht. Vielleicht hat jemand Lust das auszuprobieren und sagt mir dann Bescheid, ob das wirklich geht.

Danke.

Wenn auf diese Weise Gravitationswellen nachgewiesen werden können, dann würde das vielleicht auch meine Theorie bestätigen. Ganz sicher aber wieder einmal die von Einstein. Das ist vielleicht eine Menge Fachchinesisch für einige unter ihnen, es geht hier aber nicht unendlich so weiter, versprochen.

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08 temmuz 2025
Hacim:
193 s. 6 illüstrasyon
ISBN:
9783969534120
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