Kitabı oku: «Wünsch es dir einfach aber mit Leichtigkeit»
Pierre Franckh
Wünsch es dir einfach – aber mit Leichtigkeit
Pierre Franckh
Wünsch es dir einfach – aber mit Leichtigkeit

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© KOHA-Verlag GmbH Burgrain
Alle Rechte vorbehalten
Lektorat: Michaela Merten
und Birgit-Inga Weber
Umschlag: HildenDesign, München
© Shutterstock
Gesamtherstellung: Karin Schnellbach
eBook-Herstellung und Auslieferung
Brockhaus Commission, Kornwestheim
www.brocom.de
ISBN (epub) 978-3-86728-706-7
Inhalt
In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir glauben
Mit Leichtigkeit ins Glück
So werden Wunder wahr
Eine kleine Gebrauchsanweisung für richtiges Wünschen
Wünsch dir was – zum Beispiel Geld
Armut ist nur ein Irrtum unserer Gedanken
Die zehn wichtigsten Regeln, um Reichtum in dein Leben zu ziehen
Geldaffirmationen
Aus meinem Schatzkästchen
Amüsante Geldgeschichten
Die Sorge, das Geld wieder zu verlieren
Warum wir uns nicht nur Geld wünschen sollten
Wünsche dir lieber gleich, was du mit dem Geld kaufen würdest
Wünsch dir was – zum Beispiel Gesundheit
Es gibt eine starke Wechselwirkung zwischen Geist und Körper
Der Placeboeffekt
Warum werden wir überhaupt krank?
Der schnellste Weg, seine Selbstheilungskräfte anzuregen
Heilsame Affirmationen
Der Gesundheit zuarbeiten
Aus meinem Schatzkästchen
Wünsch dir was – zum Beispiel den idealen Job
Was ist überhaupt der ideale Job für mich?
Affirmationen der positiven Arbeitseinstellung
Visualisiere deinen Traumjob
Stelle deinen Beruf in den Dienst anderer
Stolpersteine beim Wünschen
Wie man es schafft, für lange Zeit Erfolg in seinem Beruf zu haben
Aus meinem Schatzkästchen
Fragen und Antworten
Kann ich die neue Startbahn am Flughafen verhindern?
Kann man seinen Wunsch mit dem Zusatz »… oder besser« versehen?
Was tun, wenn man etwas verlegt hat und nicht wiederfindet?
Kann man »Daueraufträge« erteilen?
Kann man sich etwas wegwünschen?
Kann man sich Reisen wünschen?
Wenn man sich mehrere Sachen gleichzeitig wünscht, in welcher Reihenfolge treffen sie dann ein?
Können sich Wünsche sofort erfüllen?
Wir müssen uns nicht immer die ganz großen Dinge wünschen
Manches kann auch schiefgehen
Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln
Ich freue mich über jede neue Wunschgeschichte von euch
Wenn ich daran glaube, es zu können,
werde ich mit Sicherheit
die Fähigkeit dazu entwickeln,
selbst wenn ich sie zu Anfang noch nicht hatte.
GHANDI
In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir glauben
Jeder Gedanke ist reinste Energie, und diese Energie setzt alles daran, sich zu manifestieren, das heißt, den Gedanken in die Tat umzusetzen. Die ausgesandte Energie sucht sich auf ihrem Weg eine gleichschwingende Energie, nämlich genau so eine, die mit unseren Gedanken in Resonanz steht. Durch die Kraft der Gedanken ziehen wir somit all das, was wir über uns und andere Menschen denken, in unser Leben.
Mit unseren Gedanken senden wir Befehle aus – gleichgültig, ob wir sie bewusst oder unbewusst denken.
Ob wir bestellen, wünschen oder zweifeln: Alles funktioniert ausschließlich durch das Gesetz der Anziehungskräfte. Und da Energie generell keinen eigenen Willen oder moralische Bedenken hat, handelt sie immer nur nach unserer Vorstellungskraft.
Die Energie kann auch nicht erkennen, ob die Erfüllung des Wunsches für uns von großer Bedeutung ist oder ob es sich eher um etwas »Kleines« handelt. Die ausgesandte Energie kennt diesen Unterschied nicht, sie sucht einfach nach einer gleichschwingenden Energie.
Wenn wir uns also nur an die kleinen Wünsche herantrauen, ist dies einzig und allein unsere Entscheidung; der Energie ist das gleichgültig.
Es sind immer nur wir selbst, die dem Wunsch die Bedeutung beimessen, ob er groß oder klein ist.
Natürlich werden wir uns in diesem Buch auch mit den kleineren Wünschen beschäftigen und genauer betrachten, warum gerade sie für unser tägliches Leben so wesentlich sind.
Um uns jedoch gleich zu Beginn ein bisschen Mut zu machen, damit wir uns ruhig mal an die großen Wünsche heranwagen, beginnen wir mit einer Wunschgeschichte, die sich viele von uns ebenfalls gerne erfüllen würden.
Wie Dagmar durch »Erfolgreich Wünschen« ihren Traumpartner fand
Lieber Pierre,
bei Deinem Seminar war ich nur für den ersten Tag angemeldet. Meine Freundin überzeugte mich, mitzukommen. Eigentlich dachte ich während dieses Tages, für mich wäre der zweite Tag viel wichtiger, denn da ging es speziell um Partnerschaft.
Am Ende des Tages überraschte mich meine Freundin damit, dass sie mir den nächsten Tag bezahlte, mich einfach einlud, damit ich endlich meinen Traum- bzw. Wunschmann finden würde.
Somit machte ich alle Übungen mit, verfolgte aufmerksam, wie man Wünsche richtig formuliert und die passenden Gefühle in den Kosmos schickt.
Nun hatte ich also gelernt, stimmige Affirmationen anzuwenden. Nach ein paar Überlegungen wusste ich, dass es für mich wichtig war, erst einmal mein Herz zu öffnen, um die Liebe zuzulassen, denn das hatte ich die Jahre vorher nicht bedacht und wurde immer wieder verlassen. Mein Satz hierfür lautete: »Ich bin offen und bereit für die Liebe.« Was für eine Herausforderung ... Es fiel mir anfangs schwer, diese Worte überhaupt zu sagen.
Dann benutzte ich folgenden Satz: »Ich habe einen wundervollen Partner, der zu mir passt.«
Und um mein Selbstwertgefühl wiederzufinden: »Ich bin schön, fit und gesund.«
Was nun geschah, ist einfach überirdisch!
Der Mann meiner Freundin feierte seinen 50. Geburtstag, und ich wurde eingeladen. Es kamen viele Gäste, unter anderem ein gut aussehender Mann, Jochen. Es ergab sich in der lustigen Runde, dass Jochen auf einmal sagte, er würde mich mit dem Fahrrad heimbringen. So wurde ich auf dem Gepäckträger nach Hause chauffiert. Das Interessante war, dass wir uns noch nie bewusst begegnet waren, obwohl wir nur 200 Meter voneinander entfernt wohnen, und das in einem kleinen Ort.
Eine Woche später dachte ich: Schade, er läuft mir nirgends über den Weg! Am Wertstoffhof nicht, beim Einkaufen nicht ... Ach ja, und seinen Nachnamen kannte ich auch nicht.
Kurz darauf wollte mein Sohn in den Biergarten, und ich sollte mit. Weil dort sämtliche Freunde meiner Kinder waren, hatte ich zuerst überhaupt keine Lust, mitzugehen. Nachdem wir schon eine ganze Weile dort verbracht hatten, schaute ich plötzlich in das Gesicht von Jochen, und er schaute genauso überrascht in meine Augen ... Kurze Begrüßung und eine rasche Erklärung, dass er mit Schwager und Schwägerin verabredet sei. Schade.
Aber nach einer weiteren Stunde begegneten wir uns »zufällig« vor der Toilette wieder und dann lud er mich an seinen Tisch ein (ich hatte die ganze Zeit überlegt, wie ich dahin komme). Wir haben wieder viel gelacht.
Dieses Mal brachte ich ihn nach Hause, weil er zu Fuß und ich mit dem Auto da war. Mit einem Lächeln lud er mich noch auf ein Glas Wein ein. Ich blieb bis 5 Uhr bei ihm ... und dann erzählte er mir, dass er genau das Gleiche gedacht hatte wie ich und es schade fand, dass wir uns nicht mehr über den Weg liefen; er war ebenfalls nicht adressfündig geworden, da er meinen Namen nicht kannte. Und an diesem Abend wollte er ebenfalls nicht in den Biergarten und ließ sich schließlich doch überreden. Tja, seither klopfen zwei Herzen ganz heftig!
Aber jetzt kommt’s: Bereits vor gut einem Jahr habe ich zwei Deiner Bücher gelesen und in einer ruhigen Stunde eine Aufstellung auf zwei karierten Blättern erstellt. Ich schrieb nieder, wie ich mir meinen Partner konkret vorstellte, bis ins kleinste Detail.
Diesen Wunschzettel gab ich Jochen zu lesen, als wir schon zwei Wochen zusammen waren. Er war so tief berührt, dass ihm die Augen feucht wurden, und er sagte, das sei unglaublich, denn da sei er beschrieben. Mehrere Punkte konnte ich ja noch gar nicht von ihm kennen, nach so kurzer Zeit.
Was ebenfalls spannend ist: Wir fühlten uns von Anfang an, als würden wir uns schon ewig kennen.
Ein Traum und/oder Wunsch ist für uns beide in Erfüllung gegangen.
Alles Liebe
Dagmar
Mit Leichtigkeit ins Glück
Wunder geschehen jeden Tag. Nicht nur im Himalaja bei spirituellen Meistern oder in abgelegenen Dörfern auf der anderen Seite der Weltkugel.
Wunder geschehen direkt in unserer Mitte. Wir müssen sie nur zulassen. Stimmt man sich nämlich auf die Existenz von Wundern ein, kann man sie nicht nur wahrnehmen, sondern sie sogar selbst entstehen lassen.
Wir werden im Folgenden von vielen großen und kleinen Wundern zu »hören« bekommen, von Berufswünschen, die sich erfüllt haben, von unverhofftem Geldsegen, gewonnenen Reisen, zurückgewonnener Gesundheit und vielen anderen erstaunlichen Dingen.
Vor allem aber möchte ich das Augenmerk auf die kleinen Wünsche lenken, schließlich sind die unscheinbaren alltäglichen Wunder manchmal viel wichtiger und bedeutender für uns als die großen Wünsche. Gerade die kleinen Wunder beeinflussen unser tägliches Leben und unser Urvertrauen so nachhaltig.
Es lebt sich wesentlich angenehmer und entspannter, wenn man Tag für Tag der eigenen Wunschkraft vertrauen kann und sie in seinen Alltag integriert, als wenn man sich alle paar Jahre Hilfe suchend und in höchster Not wieder einmal – inmitten der selbst erschaffenen Krise – des wünschens besinnt und ganz schnell, sozusagen in letzter Sekunde, durch die eigene Gedankenkraft das Ruder herumzureißen versucht.
Mehr noch: Es lebt sich nicht nur angenehmer und harmonischer – das Leben erhält dadurch eine gewisse Leichtigkeit. Ist es nicht das, was wir uns letztendlich alle Wünschen: ein Leben in Harmonie und Leichtigkeit zu führen? Daher sind all die kleinen alltäglichen Wunder so wesentlich, weil sie uns helfen, immer größeres Vertrauen in unsere eigene Gedankenkraft zu entwickeln.
Manchmal müssen wir erst lernen, der Leichtigkeit zu vertrauen. Sobald wir aber damit ein wenig Erfahrung gewonnen haben, verändert sich alles. Mit einem Mal wandelt sich unser Leben und wird zu einer einzigen wundervollen Erfahrung, die aufregender und atemberaubender ist, als wir es uns jemals hätten träumen lassen. Spätestens dann geschieht nämlich das eigentliche Wunder.
Wir sind selbst in der Lage, in unserem Leben wahre Wunder zu bewirken.
Jeder von uns kann das. Jeder. Auch du. Der Schlüssel hierzu ist Leichtigkeit. Und die gewinnen wir zunächst mit den kleinen Wünschen.
Wie sich Julia voller Vertrauen und Leichtigkeit für ihren Bruder etwas wünschte
Lieber Herr Franckh,
es funktioniert!
Mir ist klar, dass ich Ihnen nicht wirklich etwas Neues erzähle, aber vielleicht freut es Sie, zu hören, dass Ihre Flughafengeschichte aus Ihrem Buch »Erfolgreich Wünschen« heute »Nachahmung« gefunden hat.
Mein Bruder sollte heute Morgen ziemlich früh nach London fliegen, um auf dem dortigen wissenschaftlichen Kongress am Abend einen kurzen Vortrag über seine Doktorarbeit zu halten. Er hat sich unbändig gefreut, an dem Kongress teilzunehmen und als Student seine Arbeit vorstellen zu dürfen. Sein Flug wurde jedoch wegen schlechten Wetters komplett gestrichen. Die folgenden Maschinen waren bereits ausgebucht. Am frühen Nachmittag saß er trotz verzweifelter Versuche, nach London zu kommen, immer noch am Flughafen fest. Als er mich anrief, dachte ich sofort an Ihre Flughafengeschichte. Da die Zeit extrem knapp war, ließ ich alles stehen und liegen und schickte folgenden Wunsch ans Universum, natürlich schriftlich:
»Liebes Universum,
ich danke so sehr für die beste und schnellste Lösung, dass mein Bruder rechtzeitig und glücklich zu seinem Vortrag in London ist. Danke!
Express-Bestellung! Danke!«
Meine Bitte wurde wie folgt »bearbeitet«: Eine halbe Stunde später rief mich mein Bruder wieder an. Wie durch ein Wunder habe er plötzlich ohne Weiteres ein Ticket für die nächste Maschine bekommen, er habe sogar schon die Bordkarte. Außerdem sei sein Vortrag jetzt doch erst morgen, er könne also in aller Ruhe eine Nacht im Hotel verbringen.
Vielen Dank, dass es Ihre Bücher gibt, die einen immer wieder daran erinnern, dass es eigentlich ganz einfach ist. Wenn nur nicht immer der Verstand aufmüpfig würde. Dann ist es gut, etwas in der Hand zu haben, um den Verstand zu überzeugen, dass er nicht über allem steht, sondern Teil des Ganzen ist.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Inspiration und Erfolg, herzliche Grüße!
Julia
Der große Vorteil von kleinen Wünschen ist, dass sie uns relativ leichtfallen. Bei den großen Wünschen dagegen verlieren wir oft die Leichtigkeit, weil es ja um »etwas« geht. Der Wunsch ist uns dann so wichtig, dass wir mit Nachdruck und einer gewissen Ernsthaftigkeit wünschen.
Leichtigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.
Leichtigkeit bringt unseren Wunsch noch positiver zum Schwingen. Wenn unsere Grundstimmung von Leichtigkeit geprägt ist, finden Zweifel und unbewusste Ängste keinen Boden, auf dem sie gedeihen können.
Wenn du merkst, dass du beim Wünschen viel zu ernst und schwer wirst, dann erinnere dich an die Leichtigkeit und Freude beim Wünschen. Denn je öfter wir mit unseren leichten Wünschen all die wunderschönen Erfolge erzielen, desto leichter fällt es uns mit der Zeit, auch die größeren Wünsche in unser Leben zu integrieren. Und zwar mit genau der gleichen Leichtigkeit.
Im Übrigen sind es oftmals gerade die kleinen Dinge, welche die großen Glücksgefühle in uns auslösen können. Wir sollten also die kleinen Wünsche nie als weniger wertvoll betrachten, sondern als einen wesentlichen Weg zu unserem täglichen Glück.
Von so einem Glücksgefühl erzählt auch die nächste Geschichte.
Wie Inès Patin eines Eselbabys wurde und sich damit ihr Kindheitstraum erfüllte
Lieber Pierre,
vom 17. bis 19. September gastierte der Zirkus Barelli in Baden-Baden. Leider erfuhr ich davon erst am 20.9. Da ich aber nun gelernt habe, dass selbst Unmögliches wahr werden kann, wünschte ich mir, dass ich die Vorstellung doch noch besuchen könnte. Natürlich bekam ich noch am gleichen Nachmittag von meinem Lebensgefährten die Nachricht, dass der Zirkus Barelli seinen Aufenthalt verlängert habe, bis zum 23.9., so stehe es in der Zeitung.
Also fuhren wir zum Zirkus, um Karten für die Freitagsvorstellung zu kaufen, aber leider waren die Kassen geschlossen. Als ich zu den Wohnwagen schlenderte, kam mir ein zerzauster Mann im Morgenmantel entgegen – wie sich später herausstellte: der Zirkusdirektor. Nachdem sich Herr Barelli für sein Aussehen entschuldigt hatte, erklärte er, dass man keine Karten reservieren müsse, da der Zirkus leider sehr wenig besucht sei und deswegen auch keine Vorstellung stattfinde.
Ich bat darum, dass alle Anwesenden wenigstens die Tierschau besuchen dürften, damit vor allem die Kinder eine kleine Freude hätten. Und dieser Wunsch ging prompt in Erfüllung – kostenfrei!
Während des Rundganges durch die Tierschau wünschte ich inständig: »Die Vorstellung findet statt!« Ich hatte leider vergessen, »heute« zu sagen, und so fand sie eben nicht am gleichen Tag statt. Am Samstag traf ich dann mit meiner Mama pünktlich vor Ort ein. Bei der 20-Uhr-Vorstellung waren leider wieder nur 42 Leute, aber sie wurde trotzdem durchgeführt.
Der Zirkusdirektor brachte seine Traurigkeit darüber zum Ausdruck, hatte aber dann auch eine freudige Nachricht, denn in der vergangenen Nacht war ein Eselbaby gesund zur Welt gekommen und es sollte am nächsten Tag in der Nachmittagsvorstellung getauft werden. Mein Herz schlug bis zum Hals ... Warum? Esel sind meine Lieblingstiere!
In der Pause durfte man beim Besuch der Tierschau auch das Eselbaby hautnah erleben. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich konnte nach Herzenslust mit dem Eselbaby schmusen. In mir keimte ein Wunsch auf, der während der zweiten Vorstellungshälfte immer stärker wurde: »Ich möchte das Eselbaby am nächsten Tag in der Manege taufen!« Ich ließ den Wunsch los und vertraute auf die Erfüllung, auch wenn es vollkommen verrückt schien.
Als die Vorstellung zu Ende war, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte den Zirkusdirektor, der am Ausgang stand: »Ich frage Sie jetzt einfach etwas, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Darf ich morgen das Eselbaby taufen?« Nun war es raus.
Die Sekunden vergingen wie in Zeitlupe, dann antwortete er: »Lassen Sie mich eine Nacht darüber schlafen, ich sage Ihnen morgen Bescheid.«
»Aber wann wird denn die Taufe sein: um 15 oder um 18 Uhr?«, fragte ich ein bisschen panisch.
Und plötzlich schaute er mich an, als habe ihm gerade jemand etwas ins Ohr geflüstert, und sagte: »Wissen Sie was, Sie dürfen die Taufe des Eselbabys machen und es wird Ihren Namen bekommen.«
Können Sie sich vorstellen, was ich in dem Moment fühlte? Ich fiel Herrn Barelli um den Hals und wankte unter Freudentränen dankbar zum Auto.
Der Tag der Taufe war ein kleiner Freudentaumel. Mein Wunsch nach mehr Publikum erfüllte sich, es waren mehr als 120 Personen gekommen. Gegen Ende der Vorstellung war es endlich so weit, die Eselin wurde mit ihrem Baby hereingeführt und der Zirkusdirektor bat mich in die Manege ... Mit wild pochendem Herzen trat ich ins Scheinwerferlicht, und plötzlich war die Welt rings um mich vergessen. Ein Kindheitstraum ging gleichzeitig mit in Erfüllung, denn ich hatte mir immer gewünscht, in der Manege im Rampenlicht zu stehen. Mit 37 Jahren erfüllte sich nun dieser Kinderwunsch zusammen mit meinem kürzlich versandten Wunsch nach der Eseltaufe. Ich durfte nun das Eselbaby mit Sekt auf meinen Namen »Inès« taufen. Jetzt bin ich, solange die Eselin lebt, die Patin und darf sie im Zirkus Barelli besuchen, sooft ich mag – »denn ein Zirkus verkauft seine Tiere nie«, sagte mir Herr Barelli.
Danke, lieber Pierre, dass Du so vielen Menschen hilfst, ans Wünschen zu glauben. Das Leben ist so wundervoll! Danke, liebes Universum!
Herzliche Grüße
Inès
Wenn wir es schaffen, uns jeden Tag viele kleine Wunder zu erlauben, wird unser Alltag zu einer einzigen atemberaubenden Ansammlung von Wundern. Mehr noch, gerade durch die vielen kleinen Wunder werden all die großen Wunder erst möglich, weil wir durch sie genügend Vertrauen in unsere Wunschkraft gewinnen.
Mit Wundern und Wünschen
ist es wie mit der Liebe:
Sie vermehren sich,
je mehr man davon aussendet.
So werden Wunder wahr
Eine kleine Gebrauchsanweisung für richtiges Wünschen
Für all jene, die zum ersten Mal in Kontakt mit Erfolgreich Wünschen kommen, und für alle anderen zur Erinnerung fasse ich hier die wichtigsten Punkte zusammen, die es beim Wünschen zu beachten gilt. Im Folgenden werden wir immer wieder darauf zurückkommen.
1 Beginne am besten immer erst mit kleinen Dingen, um durch erste Erfolge den Verstand von der Möglichkeit des Wünschens zu überzeugen. Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg selbst.
2 Wünsche immer in der Gegenwartsform, nie in der Zukunftsform. »Ich bin reich «, und nicht: »Ich will reich sein. « Sonst schaffen wir den Zustand von »etwas wollen « und nicht von »etwas sein «.
3 Streiche die Wörter »nicht« und »kein«aus deinen Wünschen. Alles was wir vermeiden wollen, ziehen wir in unser Leben, weil wir die gedankliche Energie eher dorthin führen. Hier gilt der Grundsatz: Gleiches zieht Gleiches an. Was wir denken, sagen oder fühlen, ziehen wir unweigerlich in unser Leben. Ängste ziehen genau die Ereignisse an, die wir verhindern wollen. »Ich will nicht krank sein « bedeutet als Wunschenergie: »Ich will krank sein. «
4 Formuliere klar, knapp und präzise. Je genauer du bei der Wunschformulierung bist, desto genauer wird die Bestellung ausgeführt. Je präziser und kürzer man sein muss, desto mehr ist man gezwungen, zum eigentlichen Kern seines Wunsches vorzudringen.
5 Schreibe den Wunsch auf. Wenn wir ihn niederschreiben, manifestieren wir unseren Wunsch. So lässt er sich nachverfolgen, wenn er eintrifft: Was habe ich wirklich gewünscht und wie muss ich meine Formulierungen verbessern, damit ich genau das erhalte, was ich mir aus tiefster Seele wünsche?
6 Tue so, als ob. Das, was wir wünschen, haben wir bereits. Wir beschäftigen uns immer wieder mit dem Kommenden auf positive Weise und stimmen uns erwartungsvoll darauf ein.
7 Danke! Mit dem Danken vermehren wir das Gute. Wir beginnen, die Dinge in unserem Leben zu betrachten, die gut laufen. Wir schenken ihnen Achtung und Anerkennung. Worauf man sein Augenmerk richtet, dem führt man Energie zu.
8 Vertraue, statt zu zweifeln. Mit dem Zweifel ruft man seine Wünsche, kaum dass sie ausgesandt wurden, wieder zurück. Oft wird parallel zum Wunsch gesagt oder gedacht: »Das funktioniert ja sowieso nicht. « Dieser Gedanke ist nichts anderes als ein ausgesprochener Wunsch. Wer nicht an den Erfolg glaubt, kann keinen Erfolg haben.
9 Übe Verschwiegenheit. Darüber reden schwächt den eigenen Wunsch. Zum einen verpufft die Energie durch das ständige »Zerreden«. Zum anderen rufen wir ganz schnell Widersacher, Neider und Zweifler auf den Plan.
10 Sei offen für Zufälle. Fast immer wird der Wunsch auf eine Weise erfüllt, wie man es nie für möglich gehalten hätte. Also sollte man nur bereit sein, dass der Wunsch erfüllt wird. Der Kosmos sucht sich immer den schnellsten und leichtesten Weg aus, und den können wir nicht kennen.
11 Folge deiner Intuition. Da alles eine Frage von Energie ist, werden wir manchmal »nur« sehr sanft geführt, und zwar dorthin, wo das Gewünschte zu finden ist. Hat man einen Wunsch ausgesandt, gilt es, hellhörig und wach zu bleiben. Dann wird man alle nötigen Informationen bekommen.
12 Finde deine wahren, großen Wünsche heraus. Bevor wir uns etwas wünschen, sollten wir uns darüber klar sein, was wir tatsächlich für unser Leben benötigen. Fühlen wir uns nach der Erfüllung unserer Wünsche wirklich besser, angenommener, liebenswerter oder glücklicher? Jeder erfolgreiche Wunsch verändert auch unsere Lebensumstände. Deswegen sollten wir genau prüfen, ob wir zu dieser Veränderung bereit sind. Finde heraus, was deine wirklichen Sehnsüchte und Wünsche sind, damit sie dich glücklich machen.
Wie sich Heidi einen »roten Flitzer« wünschte
Lieber Pierre,
schon vor den Sommerferien fingen wir an, für mich einen kleinen Stadtflitzer zu suchen, da mein Mann sehr viel arbeitet, ich also oft ohne Auto mit den drei Kindern dastehe. Wir rannten von einem Händler zum anderen mit zum Teil haarsträubenden Erlebnissen. Da fiel uns Dein Buch in die Hände, welches wir mit der ganzen Familie »verschlangen«. Es musste sofort ein Wunschzettel her! Ich schrieb ganz genau auf, welches Auto ich haben wollte, und beriet mit meinem Mann, was uns wichtig war. Es sollte selbstverständlich in unser Budget passen: »Knallroter Suzuki Alto, 3 Jahre, unfallfrei, Sommer- und Winterreifen, Radio/Kassettendeck« etc. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, nachdem ich meinen Wunsch so manifestiert hatte. Meine Jungs ermahnten mich aber, dass ich ihn vergessen sollte – das hatte »er« doch geschrieben! Ich konnte aber nicht. Ich bin damit ins Bett und damit aufgestanden.
Die Sommerferien waren zu Ende, und während der ganzen Fahrt zurück von der Ostsee bis nach Hause war ich in der freudigen Überzeugung: »Jetzt ist es da!« Zu Hause klickte ich mich sofort ins Internet ein – und da stand der kleine rote Flitzer! Unser Sohn Florian aber meinte nur lapidar: »Das ist er nicht, da stehen ja nicht alle deine Wünsche dabei.« Vor Entsetzen unterbrach ich sofort die Verbindung. Und grämte mich. Aber mein Mann ist ja der Stabile: »Ruf doch mal an und frage nach deinen Wünschen!«
Und tatsächlich, der Wagen entsprach in allen Details meiner Wunschliste.
Noch am selben Nachmittag kam ein alter Herr mit dem Flitzer angefahren und überreichte uns den Autoschlüssel.
Das Erstaunliche ist nun, dass der bisherige Besitzer schon seit einiger Zeit versucht hatte, das Auto zu verkaufen. Aber es wollte nicht klappen.
Dann stellte einer seiner Bekannten das Auto ins Internet (als wir an der Ostsee waren). Obwohl der Wagen doch verhältnismäßig günstig war und Kleinwagen bei uns in der Gegend weggehen wie warme Semmeln, riefen nur zwei Händler an.
Der alte Herr zu mir: »Denen hab ich ihn nicht gegeben; ich wollte, dass er in gute Hände kommt.«
So sucht das Universum die passende Resonanz!
Liebe Grüße
Heidi, Thomas, Oliver, Florian und Carolin
Wünsch dir was – zum Beispiel Geld
Die Sehnsucht nach Reichtum ist durchaus verständlich. Mit Reichtum verbinden wir Schönheit, Sicherheit, Glück und Unbeschwertheit. Wer reich ist, hat scheinbar mehr vom Leben. Er wird bewundert, genießt Achtung und Ansehen, besitzt alles im Überfluss, und sein Leben gelingt scheinbar mit Leichtigkeit, fern von jeglichen Existenzängsten. Reich zu sein, scheint unser Leben nicht nur zu erleichtern – für viele Menschen beginnt erst damit ein lebenswertes Leben.
Warum schaffen es dennoch so viele Menschen nicht, ein reicheres Leben zu führen? Geld ist nur ein Tauschmittel. Also eigentlich etwas, das wir uns ohne Weiteres wünschen könnten. Und trotzdem tun sich viele von uns damit so schwer. Warum ist das so?
Armut ist nur ein Irrtum unserer Gedanken
Grundsätzliche Ursache für das Gelingen oder Scheitern ist oft nur ein einziger Gedanke. Entweder glauben wir: »Geld steht mir zu«, oder: »Geld steht mir nicht zu.«
»Natürlich steht es mir zu!«, werden jetzt viele aufschreien. Und sie haben damit absolut recht.
Jeder von uns hat ein Recht auf Gesundheit, Wohlstand, Glück und Reichtum. Reich zu sein, ist ein natürlicher Zustand, den wir ohne schlechtes Gewissen oder moralische Bedenken erreichen können. Es ist nur natürlich, ein sorgenfreies Leben führen zu wollen. Schließlich ist niemandem mit unserer Armut gedient. Niemandem geht es deswegen besser oder schlechter. Warum sollten wir uns also ständig einschränken müssen und am Existenzminimum herumknabbern?
Der Wunsch nach Reichtum ist also vollkommen in Ordnung. Wir sollen und wollen uns schließlich geistig und seelisch entfalten. Dies geht aber nicht, wenn wir ständig daran denken müssen, wie wir die Miete, das Essen oder andere Dinge bezahlen können.
Also, warum sich nicht einfach Geld wünschen – wie zum Beispiel die Verfasserin der nächsten Geschichte.
Wie sich Susanne für sich selbst und für ihre Katzen etwas wünschte
Lieber Pierre Franckh,
heute Morgen habe ich Ihr Buch »Wünsch es dir einfach« zu Ende gelesen. Es macht mich wieder rundum glücklich. Um Ihnen ein bisschen davon zurückzugeben und auch, weil Sie sich über jede Wunschgeschichte freuen, schreibe ich Ihnen, wie sich mein erster »größerer materieller« Wunsch in dieser Woche erfüllt hat.
Ich hatte mir 5000 Euro gewünscht, um einige Ausgaben abzudecken. Meine beiden Katzen sollten auch etwas davon haben: Ich wollte einen tollen großen Kratzbaum kaufen, sobald ich das Geld habe. Da ich handwerklich ganz geschickt bin und Spaß daran habe, beschloss ich, den Kratzbaum selbst zu bauen, und habe damit sofort losgelegt.
Vorgestern erfuhr ich nun, dass ich von meinem Arbeitgeber eine Prämie in Höhe von 5200 Euro erhalte, die noch in diesem Monat ausgezahlt wird. Meine 5000 Euro und sogar noch 200 Euro, die mich das Material für den Kratzbaum kosten!
Ich bin überglücklich und einfach nur dankbar!
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Susanne
Sich Geld zu wünschen, scheint ziemlich einfach zu sein. Man kann sich sogar den genauen Betrag wünschen. Warum klappt es dennoch nicht bei allen? Die Antwort ist oft ganz einfach.
Jedem von uns steht Geld zu.
Aber gestehen wir es uns auch selber zu?
Sag ein paarmal: »Ich habe ein Anrecht darauf, reich zu sein«, und spüre nach, ob sich bei dir vielleicht still und leise ein paar Widerstände melden.
Die meisten glauben nämlich nicht, dass ihnen Geld tatsächlich zustehen könnte. Viele von uns sind nicht mit Geld aufgewachsen und erinnern sich noch an die Zeit, in der Mangel herrschte.
Dadurch haben sich oft tief sitzende Glaubenssätze der Armut eingegraben, die meist erfolgreich verhindern, dass der Überfluss an Geld tatsächlich in unser Leben tritt. Viele haben – ohne es zu wissen – zum Geld eine sehr gespaltene Beziehung: Sie brauchen es zwar, finden Geld aber nicht wirklich positiv. Für viele ist Geld schmutzig oder sogar Teufelszeug: Sie glauben, vom Streben nach Geld komme alles Übel auf dieser Welt.
Manche meinen sogar, nach Geld zu streben sei unmoralisch, mit ihrer Religion nicht zu vereinbaren oder gar egoistisch. Solange wir aber von solchen Gedanken überzeugt sind, wird Geld nicht in unser Leben treten. Wir wehren einen Geldfluss sogar regelrecht ab.
Geld ist nichts anderes als ein Tauschmittel.
Geld ist völlig neutral.
Geld verhält sich zu uns immer nur so,
wie wir uns zum Geld verhalten.
Die Sache ist im Prinzip einfach: Wenn wir Geld positiv bewerten, werden wir es im Überfluss besitzen; wenn wir es verteufeln, wird Geld uns meiden – obwohl wir meinen, es so dringend zu brauchen.
Wenn das Wünschen von Geld bei dir nicht funktioniert, dann lies die folgenden Sätze und überprüfe, welche davon auf dich zutreffen könnten:
Geld kommt immer nur zu den Reichen.
Wer viel Geld besitzt, ist bestimmt über Leichen gegangen.
Ein Reicher ist nur ein Ausbeuter.
Geld macht nicht glücklich.
Viel Geld zu haben, ist unmoralisch.
Solange es anderen schlecht geht, darf es mir nicht gut gehen.
Nur durch harte Arbeit kann man Geld verdienen.
Geld verdirbt den Charakter.
Geld macht süchtig.
Seitdem er reich geworden ist, hat er sich negativ verändert.
Arme Menschen sind glücklicher als reiche.
Armut ist moralisch einwandfrei.
Geld macht gierig.
Geld ist eine Erfindung des Teufels, um die Menschen zu manipulieren.
Die Reichen schieben sich immer alles untereinander zu, die Armen haben gar keine Chance.
Wenn wir auch nur einen oder zwei solcher Sätze glauben, wird Geld in unserem Leben mit Sicherheit nicht sehr willkommen sein. Menschen, die solche Sätze sagen oder denken, werden bei genauerer Betrachtung meist selbst nicht im Besitz von Geld sein und im Wohlstand leben.
Warum ist das so? Hinter solchen Gedanken stecken unterschwellig immer auch Neid und Missgunst. Man gönnt es anderen nicht. Wenn man aber anderen etwas neidet und missgönnt, verbindet man negative Gedanken mit Wohlstand, also mit dem Zustand, den wir eigentlich gerne erreichen wollen. Neid und Missgunst machen den erhofften Reichtum unmöglich.
Sprich deswegen nur gut über diejenigen, die Geld haben. Schließlich willst du selbst einer von ihnen werden.
Befreunde dich mit dem Gedanken, selbst Geld zu haben. Das gelingt dir am besten, wenn du dich über den Reichtum anderer freust, weil du auf diese Weise ganz schnell in die Freude des Wohlstandes hineinkommst.
Betrachte den Reichtum anderer als erstrebenswertes eigenes Ziel und äußere deswegen kein negatives Wort darüber. Sonst entfernst du dich immer mehr von deinem Wunsch. Genau genommen verurteilst du deinen Wunsch. Du wünschst dir Reichtum, aber gleichzeitig verurteilst du ihn, weil Reichtum deiner Meinung nach immer einen Makel hat.
Was man nicht schätzt, verliert man.
Meist kommen in unserem alltäglichen Leben weitere alte Überzeugungen und Befehlssätze hinzu, die wir nur zu gerne fast täglich aussprechen:
Ich bin pleite.
Ich komme nie zu Geld.
Mein Bankkonto ist meistens in den Miesen.
Ich bin bankrott.
Ich kann die Miete nicht mehr bezahlen.
Ich bin ein Versager.
Ich kann mir das nicht leisten.
Die Welt wird immer schlimmer.
Ich will nicht arm sein.
Ich schaffe es nie.
Ich habe kein Geld.
Ich bin arm.
Ich habe immer Pech.
Wenn das so weitergeht, lande ich auf der Straße.
Ich gewinne nie etwas.
Ich kann mit Geld nicht umgehen.
Dies alles sind »Befehlssätze« für das Universum, um Geld aus unserem Leben auszuklammern und Armut und Mangel in unserem Leben zu manifestieren. Meist ist es uns gar nicht bewusst, dass wir ständig solche Sätze denken und aussprechen.
Nicht selten beginnen Menschen bei meinen Vorträgen mit ihren Fragen nach Geld so: »Ich habe kein Geld. Ich hatte noch nie welches. Wenn ich Geld habe, verschwindet es sofort wieder. So geht es mir immer. Ich bin meistens pleite. Was kann ich dagegen tun?«
Sehr oft wollen sie also wissen, wie sie etwas in ihrem Leben ändern können, und manifestieren erst mal kräftig ihren unangenehmen Zustand, indem sie ihn wieder und wieder aussprechen.
Wie kraftvoll negativ ausgesprochene Sätze sein können, beweist das folgende Beispiel auf äußerst anschauliche Weise. Wie wir wissen, schaden negative Äußerungen hauptsächlich uns selbst.
Wie der Berg zur (schimpfenden) »Prophetin« Rosi kam
Lieber Pierre Franckh,
ich lese gerade ganz begeistert Ihr neues Buch und habe mir schon viele Sachen gewünscht. Darf ich Ihnen einen – negativen – Wunsch schildern, den ich mir vor vier Jahren gewünscht habe und der mein Leben verändert hat?
Mein Mann und ich lebten zehn Jahre in Südfrankreich und betrieben dort ein kleines Hotel. Nach acht Jahren verkauften wir das Hotel und zogen in die Berge der Provence. Dort fanden wir ein absolutes Traum-Anwesen. Es gehörte uns, mit Grundbucheintrag und allem Drum und Dran.
Ein in der Nähe lebender Schotte war der Meinung, der Vorbesitzer habe ihn betrogen, weil er ihm das Haus, Monate bevor wir es in einer Immobilien-Zeitschrift entdeckten, versprochen hatte. Der Schotte zog alle Register. Er reichte Klage ein und ließ sich – was in Frankreich möglich ist – in unser Grundbuch eintragen! Dort stand nun, es sei eine Verhandlung im Gange, die die Besitzfrage des Anwesens klären würde.
Da wir durch diesen Grundbucheintrag einen bei der Bank beantragten und »eigentlich« schon bewilligten Kredit nicht bekamen, stand uns finanziell das Wasser bis zum Hals. Die Verhandlung sollte ein halbes Jahr später in Grenoble sein.
Während dieser sechs Monate saß ich nicht nur einmal auf unserer Terrasse, zeigte hasserfüllt auf den Berg hinter dem Haus und sagte voller Inbrunst: »Wenn der Schotte den Prozess gewinnt, soll dieser Berg herunterkommen!«
Die Verhandlung war am 23. Oktober – und wir gewannen den Prozess! Sechs Wochen später, am 3. Dezember, nach drei Tagen und Nächten sintflutartiger Regenfälle, kam morgens früh der besagte Berg herunter! Unterhalb des Berges gab es einen Erdrutsch, und unser Haus wurde unwiederbringlich zerstört. Mein Wunsch war also in Erfüllung gegangen. Wobei der Zusatz in meinem Wunsch: »... wenn der Schotte den Prozess gewinnt«, nicht in Erfüllung ging.
Dieses Erlebnis hat mich geprägt. Seitdem bin ich sehr vorsichtig mit negativen Gedanken und Wünschen. Der Erdrutsch hat mich zu einem positiv denkenden Menschen gemacht.
Herzliche Grüße
Rosi
Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sehr die negativ ausgesandte Energie uns selbst schaden kann, obwohl die Formulierung an einen anderen Adressaten gerichtet war.
Wenn unsere Gedanken eine so zerstörerische Kraft haben können, dann kann man sich vorstellen, wie intensiv unsere negativen Glaubenssätze auf unsere Geldwünsche wirken. Also überlege, welche negativen Gedanken du über Geld hast. Sie werden zu deiner Wahrheit.
Glücklicherweise kann man negativ ausgesendete Energie auch wieder neutralisieren. Am wirkungsvollsten macht man das, indem man sich positiv einstimmt und dadurch den negativen Gedanken die Energie entzieht. Wollen wir also alle unsere negativen Überzeugungen über uns und unsere negativen Meinungen über Geld loswerden, konzentrieren wir uns auf das, was wir erreichen wollen.
Die zehn wichtigsten Regeln, um Reichtum in dein Leben zu ziehen
1 Halte dich nicht mit der Situation auf, die du im Grunde gerne verändern möchtest. Jeder weitere Gedanke daran baut in Wirklichkeit diesen Zustand weiter auf.Gib keine langen Erklärungen ab, wie es dir gerade geht – weder vor anderen noch vor dir selbst. Erkläre dir und deinem Unterbewusstsein lieber, wie wundervoll es jetzt gerade ist.
2 Glaube felsenfest daran, dass dir Geld zusteht – egal, wie schlecht es der Wirtschaft geht und wie viele furchtbare Nachrichten du in den Zeitungen liest. Gleichgültig, wie stark die Börsen zusammenkrachen – lass diese Energie nicht zur deiner werden.Wenn sich andere mit der Angstenergie verbinden, wird dieses Erleben zu ihrer Erfahrung werden. Mache sie dir nicht zu eigen.Du weißt, dass du dir alles leisten kannst, was du dir wünschst, und so leben kannst, wie du glaubst, dass es dir zusteht.
3 Halte stets an deiner Vision fest. Reichtum ist dein natürlicher Zustand, Geld ist im Überfluss vorhanden, es ist auch für dich da und permanent zu deiner Verfügung.Durch beständiges Festhalten an diesen Gedanken bringen wir uns selbst in Resonanz mit der Energie von Reichtum.
4 Fühle dich reich. Gleiches zieht Gleiches an: Wenn wir uns reich fühlen, wird uns Geld fortwährend zufließen, in Form von Geschenken, einer wundervollen Arbeitsstelle oder von Dingen, die wir uns Wünschen.
5 Denke dich reich. Äußerer Mangel ist stets auf einen inneren Mangel zurückzuführen.Meist denken wir uns nicht reich, sondern fühlen uns vernachlässigt, emotional verarmt und ungeliebt. Sehr oft resultiert daraus der Gedanke, es stünde uns nichts zu. Unser Leitsatz sollte in diesem Fall lauten: »Das Leben ist wundervoll und beschenkt mich mit allem, was ich benötige.«
6 Geld besitzt keine Emotion. Es ist nur ein Tauschmittel. Jegliche Bewertung darüber entspringt den Vorstellungen anderer Menschen.
7 Wollen wir Geld in unser Leben ziehen, ist es wichtig für den Erfolg (oder Misserfolg), dass wir uns darüber klar werden, was wir über Geld denken und ob wir Geld auch wirklich in unserem Leben willkommen heißen.
8 Lass das Geld fließen. Versuche nicht, das Geld, das hereinkommt, zu horten und für Notzeiten aufzusparen. Damit sendet man nur die Energie aus, dass man auf Notzeiten wartet. Das Universum versteht diesen Befehl deutlich und sendet dir – dem Resonanzgesetz entsprechend – genau diese gewünschten Erlebnisse, damit das Geld seinem zugedachten Zweck zugeführt werden kann.Hast du immer wieder finanzielle Schocks, also Notzeiten, zu erdulden, kann dies von deiner Erwartung herrühren, die du an das Leben stellst.Das ist wie mit den berühmten Diäten: Je mehr wir abnehmen, desto mehr nehmen wir anschließend wieder zu, weil sich der Körper auf weitere Notzeiten einstellt. Ganz ähnlich geht es uns mit finanziellen Dingen: Haben wir gerade eine Notzeit überlebt, werden wir beim nächsten Mal etwas mehr Geld ansparen, damit wir gerüstet sind. Die nächste Notzeit kommt garantiert, denn schließlich wünschen wir sie uns herbei ...
9 Natürlich können wir Geld für gewisse Dinge zurücklegen: für unseren Lebensabend zum Beispiel, für ein Fahrrad, einen neuen Computer, für unseren Urlaub oder ein Haus oder ein Auto. Mit diesen Dingen verbinden wir uns in Freude. Wir fühlen uns reich und freuen uns, dieses Geld zum rechten Zeitpunkt wieder in den Kreislauf zurückzubringen. Wesentlich ist hierbei zu wissen, dass Geld stets fließen soll, damit es lebendig, also energiereich bleibt.
10 Wenn wir Geld besitzen, sollten wir auch an andere denken, denen es nicht so gut geht, und sie an unserem Reichtum teilhaben lassen. Das bringt vor allem nicht nur uns Freude, sondern lässt auch ein Gefühl von Wohlstand entstehen. Wir sind erst dann gedanklich reich genug, wenn wir mit Leichtigkeit anderen davon abgeben können. Horten wir dagegen das Geld geizig, misstrauen wir dem natürlichen Fluss des Geldes und schneiden uns unbewusst vom Leben ab. Wir glauben dann nämlich nicht wirklich, dass Geld nachfließen wird.
Hier nun eine wundervolle Wunschgeschichte, die wieder einmal zeigt: Die Lage kann mies und deprimierend sein, sodass es keine Lösung zu geben scheint – und dennoch ist nichts unmöglich!
Wie der Wunsch von Claudia über einen ungewöhnlichen Umweg erfüllt wurde
Lieber Pierre,
ich habe im September Dein Seminar in Köln besucht und es hat mich sehr berührt. Die Energie hat lange nachgewirkt. Damals habe ich erzählt, dass ich mich von meinem Partner trennen möchte – »muss« – aus sehr vielen schwerwiegenden Gründen. Ich habe mir während des Seminars gewünscht, dass das in Liebe und gegenseitigem Respekt geschieht. Das war der eine Wunsch; der zweite war: »Ich werde unser Haus mit meinen Kindern behalten und alleine finanzieren können« – was von der Logik und dem »gesunden Menschenverstand« her nicht zu schaffen war. Nun, ich hatte den Wunsch abgeschickt und glaubte fest daran. Selbstverständlich habe ich begonnen, Lotto zu spielen – nichts ist passiert.
Eines Tages rief mich meine Mutter völlig entsetzt an: Mein Vater, ein Banker durch und durch, mit über 40 Jahren Berufserfahrung, hatte doch tatsächlich, als eine Dame von der NKL eines Abends bei ihnen anrief, um Lose an den Mann zu bringen, während dieses kurzen Telefonats seine Bankverbindungen preisgegeben – für meinen sehr kopflastigen Vater normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit. Meine Eltern hatten danach den »schönsten« Streit. Vater konnte sich nicht erklären, wieso er das getan hatte (er hatte noch niemals in seinem Leben Lotto oder ähnliche Glücksspiele gespielt; er ist über 80 Jahre alt), wollte diese Losbestellung aber auch um keinen Preis stornieren. Er erstand drei Achtellose.
10 Tage später stand der Briefträger vor der Tür ... Eines dieser Achtellose wurde für die Tagesmillion gezogen, das heißt, ein Achtellos ergab einen Gewinn von 125.000 Euro. Das entspricht exakt der Hälfte unseres Hauses. Mein Anteil ist also mehr als bezahlt – und dafür bin ich unendlich dankbar.
Durch dieses »Wunder« – ich bin überzeugt davon, dass es eines war, weil die Umstände, wie es zu diesem Gewinn kam, mehr als ungewöhnlich waren – kann ich sehr zuversichtlich nach vorne blicken. Ich möchte mich bei Dir bedanken, weil Du mir Mut gemacht hast und weil ich bei Dir gelernt habe, dass alles möglich ist.
Alles Liebe
Claudia
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