Kitabı oku: «Wünsch es dir einfach aber richtig»

Yazı tipi:

Pierre Franckh

Wünsch es dir einfach – aber richtig

Pierre Franckh

Wünsch es dir einfach – aber richtig


Wichtiger Hinweis

Die im Buch veröffentlichten Ratschläge wurden von

Verfasser und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft.

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© KOHA-Verlag GmbH Burgrain

Alle Rechte vorbehalten

Lektorat: Delia Rösel

Umschlag: HildenDesign, München

© Shutterstock

Gesamtherstellung: Karin Schnellbach

ebook-Herstellung und Auslieferung

Brockhaus Commission, Kornwestheim

www.brocom.de

ISBN (epub) 978-3-86728-704-3

Inhalt

In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir glauben

Einfach nur wundervoll

So werden Wunder wahr

Eine kleine Gebrauchsanweisung für richtiges Wünschen

Nutze deine Stärken als Potenzial zum Wünschen

Vordrucke für richtiges Wünschen

Was sind Affirmationen?

Warum gibt es mehrere, verschiedene Affirmationen

Affirmationen verhindern automatische Gedanken

Wenn einem das Wasser schon bis zum Hals steht

Wünsch dir was – zum Beispiel einen Partner

Die richtige Formulierung

Höre auf zu suchen, lasse dich finden

Das, was du über dich denkst, wird auch dein künftiger Partner über dich denken

Tu so, als wäre dein Partner bereits bei dir

Wenn die Lieferung eintrifft, höre nur auf deinen Bauch

To do Liste zum Partnerglück

Aus meinem Schatzkästchen

Wünsch dir was – zum Beispiel Erfolg

13 Punkte um Erfolg zu haben

Freue dich über den Erfolg anderer

Kann man einen anderen durch Wünschen beeinflussen?

Kann man einem anderen Menschen Gutes wünschen?

Kann man mit Wünschen jemanden auch negativ beeinflussen?

Wie schütze ich mich vor Fremdenergie?

Wenn zwei sich das Gleiche wünschen

Dem gemeinsamen Wunsch noch mehr Kraft verleihen

Kann man für seine Kinder etwas wünschen?

Der gemeinsame Wunsch

Vorsicht bei selbstsüchtigen Wünschen

Sei extrem vorsichtig bei der Wortwahl für deine Kinder

Fragen und Antworten

Was mache ich, wenn die Zeit drängt?

Ich versuche alles, dennoch klappt so manches nicht. Warum?

Warum werden manche Wünsche nicht erfüllt?

Kann ich auch mehrere Wünsche gleichzeitig wünschen?

Was passiert, wenn sich alle gleichzeitig einen Parkplatz wünschen?

Wie kann ich meine Wünsche wieder ändern, wenn ich sie nicht mehr will?

Wie lange dauert es, bis der Wunsch eintrifft?

Manche Sachen können auch schief gehen statt eines Schlusswortes

Ich freue mich über jede neue Wunschgeschichte von euch

Was ich glaube, verwirklicht sich.

Was ich nicht glaube, kann in meinem

Leben nicht stattfinden.

In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir glauben

Jeder Gedanke ist reinste Energie und die Energie setzt alles daran sich zu manifestieren, d. h. diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Sie sucht sich auf ihrem Weg eine gleichschwingende Energie, also eine, die mit unseren Gedanken in Resonanz ist. Durch die Kraft der Gedanken ziehen wir somit all das, was wir über uns denken, in unser Leben.

Mit unseren Gedanken senden wir Befehle aus.

Gleichgültig, ob wir sie bewusst oder unbewusst denken.

Ob wir bestellen, wünschen oder zweifeln. Alles funktioniert ausschließlich durch das Gesetz der Anziehungskräfte. Und da Energie generell keinen eigenen Willen oder moralische Bedenken hat, manifestiert sie sich immer dort, wo sie hingeschickt wird.

Wie ich mir ein Zeichen wünschte, ob ich überhaupt weiterschreiben sollte

Auch ich habe meine Tiefpunkte. Als ich zum Beispiel in der Endphase der Fertigstellung dieses Buches war, schrieb ich teilweise bis zu 16 Stunden am Tag.

Wieder einmal saß ich spät nachts und etwas übermüdet an meinem Computer und war plötzlich ziemlich verunsichert, ob sich überhaupt jemand für dieses neue Buch interessieren würde. Hatte ich nicht schon alles in den vorangegangenen Büchern gesagt, war nicht schon alles aufgeschrieben worden? Innerhalb kürzester Zeit war ich eigentlich gar nicht mehr so sicher, ob die Welt wirklich mein neues Buch brauchen würde.

Und so lehnte ich mich entmutigt zurück und wünschte mir ein Zeichen. Und dieses Zeichen sollte bald kommen. Und es sollte sehr deutlich sein, um mich zu überzeugen wieder an meinen Computer zurückzukehren. Da geschah das Unglaubliche. Keine zehn Minuten später traf eine Mail bei mir ein. Wohlgemerkt um 00:43 in der Nacht. Mit Tränen in den Augen beantwortete ich diese Mail um 1:02 Uhr und machte mich noch in der gleichen Nacht daran, weiter an diesem Buch zu arbeiten.

Hier nun die Mail von Anka, und weil sie mich so tief berührte, gebe ich sie in ganzer Länge wieder.

Wie eine Mutter ihren Sohn krank und dann wieder gesund gewünscht hat

Wie ich Ihnen bereits geschrieben hatte, haben sich schon viele meiner Wünsche erfüllt. Vor über vier Monaten zum Beispiel hat sich mein bisher schönster Wunsch erfüllt. Ich habe einen gesunden, wunderschönen Jungen auf die Welt gebracht. Nun ja, auch wenn ich durch Ihr Buch schon wusste, wie man erfolgreich wünscht und damit Wahnsinns-Erfolge hatte, liefere ich hier einen traurigen Beweis dafür, dass wirklich ALLE unsere Wünsche erfüllt werden, auch oder gerade wenn wir sie unbewusst wünschen.

Während der gesamten Schwangerschaft habe ich erfolgreich alles Negative ignoriert. In Büchern habe ich alle möglichen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft einfach überlesen. Für mich stand fest: Mir geht es prima, meine Schwangerschaft verläuft bestens und ich bringe einen gesunden Jungen zur Welt.

Und so war es dann auch! Ich blieb von Übelkeit, Wassereinlagerungen, übermäßiger Gewichtszunahme, Schwangerschaftsstreifen usw. verschont. Ich war von einer gesunden Schwangerschaft, einer unkomplizierten Geburt und einem gesunden Kind überzeugt. Als ich nach nicht ganz neun Monaten voller Glück meinen Sohn im Arm hielt, war das Wunder vollendet und alle meine Wünsche erfüllt.

Ob es die Hormone waren oder was auch immer, nach all der Euphorie und den Glücksgefühlen überfiel mich irgendwann die Angst. Lange Jahre hatte ich unter einer ziemlich heftigen Neurodermitis gelitten. Nur wer diese Krankheit hat (oder hatte) weiß, wie quälend und hässlich dieser Hautausschlag sein kann. Nun bekam ich regelrechte Panik, ich könnte meinem Kind diese Krankheit vererbt haben. Obwohl nichts darauf hindeutete, drehten sich meine Gedanken immer öfter um das Eine: »Hoffentlich hat der Kleine NICHT diese Krankheit!«

Wie ich aus Ihrem Buch »Erfolgreich wünschen« ja gelernt hatte, kennt das Unterbewusstsein kein NICHT und kein KEIN. Trotzdem, ich begann die neuesten Erkenntnisse über diese Krankheit zu lesen und mich in meinen Gedanken immer mehr damit zu beschäftigen. Kaufte Creme, Badeöle und Mittelchen. Bei jedem kleinen Pickel hörte ich den Arzt die Diagnose aussprechen. Obwohl drei Kinderärzte und zwei Hautärzte mir immer wieder bestätigten, wie gesund mein Kind sei, hatte ich meine Angst nicht unter Kontrolle. Auch meinen Mann hatte ich irgendwann endlich soweit, sich Sorgen zu machen. Nun fing auch er an, sich bei befreundeten Ärzten zu erkundigen und um Rat zu fragen. Wie konnte es anders sein, aus den kleinen Pickelchen (die vor mir nie jemand gesehen hatte) entwickelte sich eine rote, schuppende, schlimm entzündete Haut. Mit jedem Tag wurde es schlimmer. Nach drei Monaten hatte sich dann endlich mein (unbewusster) Wunsch erfüllt und der Kinderarzt sprach die Diagnose »Neurodermitis« nun endlich »live« aus.

Auf dem Heimweg dachte ich mir: »Super, habe ich es endlich geschafft und am Ende doch Recht bekommen.« Ich fühlte mich auf seltsame Weise sogar erleichtert. Völlig klar und bewusst kam ich zu Hause an und kramte das Buch von Ihnen aus dem Regal. Spontan schlug ich die Seiten 36 und 37 auf. Die fettgedruckten Worte sprangen mir förmlich ins Auge:

NICHT UND KEIN oder die Sache mit der Angst. Alles, was wir vermeiden wollen, ziehen wir in unser Leben.

Ich legte mir meinen kleinen Sohn auf die Brust, drückte ihn liebevoll an mich und gab ihm das Versprechen, er würde wieder ganz gesund werden. Am selben Abend erzählte ich meinem Mann, der bereits einen weiteren Facharzt aufsuchen wollte, von Ihrem Buch und was ich daraus gelernt hatte. Obwohl ich meinen Mann als absoluten »Realisten« kenne, der sich immer etwas über meine (rein zufällig) erfüllten Wünsche lustig machte, beschlossen wir an diesem Abend gemeinsam zu wünschen. Und das als verzweifelte Eltern eines Sohnes, der mittlerweile schon sehr unter dem starken Juckreiz und der gereizten, nässenden Haut zu leiden hatte, oft weinte und sich mit seinen Fingerchen seinen kleinen Körper zerkratzte. Wir wünschten uns »vollkommene Gesundheit« für unser Kind. Als Beweis für unseren Erfolg wollten wir beim nächsten Arzttermin eine Besserung bestätigt bekommen. Nur eine Woche danach, bei der nächsten Routineuntersuchung, sprach der Arzt nur noch von einem Ekzemchen, dem wir keine weitere Beachtung zu schenken bräuchten.

Voll tiefer Dankbarkeit möchte ich Sie, lieber Pierre Franckh, an diesem Erfolgserlebnis teilhaben lassen. Ohne Ihr Buch hätte ich nie die Kraft meiner angstbesetzten Gedanken erkannt und niemals der unglaublichen Kraft und Energie meiner heilenden Gedanken so viel Macht zugesprochen. In drei Wochen steht der nächste Termin beim Kinderarzt an und mit dem felsenfesten Glauben, mit dem sich bisher jeder Wunsch erfüllt hat, weiß ich, dass unser Sohn dann »vollkommen gesund« sein wird.

Vielen Dank

Anka

Dies war für mich das schönste Zeichen und eine Ermutigung weiterzumachen.

Einfach nur wundervoll

Normalerweise dankt man an dieser Stelle seiner Frau, die einen so treu begleitet hat oder dem Verleger für seinen heldenhaften Mut oder der armen Lektorin, die sich so aufopfernd durch alle Schreibfehler durchgequält hat.

Ich dagegen danke euch.

Ich danke euch, dass ich an all den Wundern, die seit dem Erscheinen des Buches »Erfolgreich wünschen« in eurem Leben eintreffen, auf so lebhafte Weise teilhaben darf. Es ist einfach wundervoll, wenn man erfahren darf, wie sich das Leben unzähliger Menschen zum Positiven verändert, wie sich Fehlschläge, Trauer und hoffnungslose Situationen in Fülle und Reichtum verwandeln, wie sich Mangel und Einschränkungen aus so manchem Leben verabschieden und Glück und Freude Einzug halten.

Hat man einmal die Kraft der eigenen Wunschenergie zu spüren bekommen und weiß, wie man sie ganz bewusst einsetzen kann, so ändert sich das Leben grundlegend und all die Wunder geschehen auch im eigenen Leben. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt man ist, welches Einkommen man hat oder aus welcher Gesellschaftsschicht man stammt, ob man Taxifahrer, Student oder Professor ist, Kassiererin im Supermarkt ist oder ein eigenes Geschäft besitzt, arbeitslos ist oder völlig überbeschäftigt. Es spielt auch keine Rolle, wie groß oder wie klein die Wünsche sind, die sich verwirklichen sollen. Wesentlich ist einzig und allein, wie bewusst und richtig wir sie uns wünschen.

Seit einigen Jahren darf ich also miterleben, wie unzählige Menschen diese Kraft für sich entdecken und erfolgreich einsetzen. Wie sie sich aus finanziellen Verstrickungen lösen, alte Lasten loswerden, neue Freunde gewinnen, einen wundervollen Partner in ihr Leben ziehen, Anerkennung und Wertschätzung erfahren und sogar Ruhm und Reichtum.

Und das Wundervollste daran ist, dass all das, was so viele Leser erfahren haben, keine Zufälle sind. Dies kann jeder von uns. Jeder von uns kann ein erfülltes, erfolgreiches und glückliches Leben führen. Wir müssen es uns nur wünschen.

In jedem von uns schlummert diese wundervolle Kraft sein Leben nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Auch in dir.

Und genau darum geht es in diesem Buch. Denn jetzt geht es mit dem Wünschen erst richtig los. In diesem Buch erfährst du:

 wie man sich alles, was man sich wünscht, in seinem Leben realisieren kann

 wie man Fehler beim Wünschen vermeidet

 seinen Wünschen mehr Kraft verleiht

 Verbindung mit seinen wahren Wünschen aufnehmen kann

 und welche Wunschformulierungen am besten gelingen.

Und natürlich:

 wie es anderen beim Wünschen ergeht.

Da nichts erfolgreicher ist als Erfolg, werde ich nicht nur meine eigenen neuen Erfolgsgeschichten erzählen, sondern auch viele Leser in diesem Buch zu Wort kommen lassen, die voller Freude von ihren »Wundern« berichten. Wir werden zum Beispiel von zwei geschenkten Traumautos hören, die Mutter und Tochter bekamen, von einem verschwundenen Baum, von Häusern, idealen Partnern, unverhofftem Geldsegen, dem berührenden Bericht einer Mutter, die durch Wünschen ihr Kind heilte und den seltsamsten »Zufällen«, damit all die Wünsche eintreffen konnten. Wir werden von ebenso witzigen »Kleinigkeiten« hören, wie auch von »unmöglichen« großen Dingen.

Es ist fast so, als ob ganz viele von uns von der wundervollen Kraft schon immer wussten. Sie hat einfach nur geschlummert und ein kleiner Impuls genügte, um sie zu neuem Leben zu erwecken. Es scheint so, als hätten die eigenen Kräfte und Energien nur darauf gewartet endlich loszulegen.

Natürlich werden wir auch so manchen »Misserfolg« beleuchten und nachsehen, was dort schief gelaufen ist und wie man solche Fehlbestellungen in Zukunft verhindern kann. Und außerdem werde ich all die Fragen beantworten, die beim Wünschen immer wieder mal auftauchen und die ihr mir gestellt habt. Da eure Anfragen und erfolgreichen Wunschgeschichten nun so unglaublich zahlreich waren, war schnell klar, dass hierfür ein einziges Buch nicht ausreichen würde. Doch da mich eure Erlebnis- und Erfolgsberichte so berührt haben und ich gerne auf einige genauer eingehen möchte, habe ich Schwerpunkte gesetzt. In diesem Buch haben daher die Themen Partnersuche, Erfolg und Wünsche für andere Menschen das Hauptgewicht. Beim nächsten Buch, das Anfang nächsten Jahres erscheint, besprechen wir dann die Themen Geld, Job, Gesundheit und Schönheit sowie Wünsche von Kindern.

In diesem Buch findet ihr also all das, was ihr euch von mir gewünscht habt. Antworten, Problemlösungen, Wunschformulierungen, Erfolgsgeschichten und praktische Hilfsmittel, damit sich all die Wunder in eurem Leben so rasch wie möglich realisieren.

Grenzen gibt es beim Wünschen nicht.

Grenzen gibt es nur in unseren Köpfen.

Wenn also dein Nachbar vielleicht jetzt gerade umzieht, weil er ein größeres Haus bekommen hat, ein neues Auto vor seiner Tür steht oder er endlich den ersehnten Partner in seinen Armen hält, frag doch mal still und heimlich nach, ob nicht vielleicht zufällig das Buch »Erfolgreich wünschen« in seinem Regal steht. Denn viele wünschen sich inzwischen Dinge, an die ich bisher nicht einmal im Traum gedacht habe. Und das auch noch erfolgreich.

Das Handwerkszeug von Erfolgreich wünschen ist übrigens nichts Neues, nichts von mir Entdecktes. Es ist einfach die Art, wie ich mein Leben gestalte. Vor mir haben dies bereits alle erfolgreichen Erfinder und Entdecker, alle erfolgreichen Manager und Direktoren getan. Der einzige Unterschied zwischen ihnen und mir liegt nur darin, dass ich darüber rede und jeden, der es gerne möchte, daran teilhaben lasse. Erfolgreich wünschen ist also kein versiegeltes Geheimnis. Du musst auch nichts erwerben oder antrainieren. Alles, was du brauchst, steckt bereits in dir. Du musst diese Energie einfach nur anwenden. Dann steht dir alles zur Verfügung.

Aus meiner eigenen kleinen Schatztruhe:

Als kleine Zugabe habe ich in diesem Buch auch all die etwas ausführlicheren Wunschformulierungen aufgeschrieben, die ich ursprünglich für mich entwickelt und erfolgreich angewendet habe. So findest du am Ende eines Kapitels zum Beispiel den genauen Wortlaut meiner eigenen Wunschmeditation, mit der ich mir meine Frau in mein Leben gezogen habe.

So werden Wunder wahr
Eine kleine Gebrauchsanweisung für richtiges Wünschen

Für all diejenigen, die zum ersten Mal in Kontakt mit Erfolgreich wünschen kommen, und natürlich für alle anderen zur Erinnerung, hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Dinge, die es beim Wünschen zu beachten gilt. Im Laufe des Buches werden wir immer wieder darauf zurückkommen.

1. Am besten immer erst mal mit kleinen Dingen beginnen und durch erste Erfolge den Verstand von der Möglichkeit des Wünschens überzeugen. Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg selbst, denn er zieht weiteren Erfolg nach sich. Dann können wir uns auch an die großen Dinge wagen.

2. Richtig formulieren

Wünsche immer in der Gegenwartsform, nie in der Zukunftsform! »Ich bin reich« und nicht »Ich will reich sein«. Sonst schaffen wir den Zustand von etwas-wollen und nicht von Etwas-Sein.

»Nicht« und »kein« gibt es nicht beim Wünschen. Alles, was wir vermeiden wollen, ziehen wir in unser Leben, weil wir ihm gedankliche Energie zuführen.

Hier gilt der Grundsatz: Gleiches zieht Gleiches an. Was wir denken, sagen oder fühlen, ziehen wir unweigerlich in unser Leben. Ängste ziehen also genau die Ereignisse an, die wir verhindern wollen. »Ich will nicht krank sein«, bedeutet als Wunschenergie: »Ich will krank sein.« Wir können nicht etwas nicht entstehen lassen. Wir können immer nur etwas erschaffen und nicht »etwas nicht« erschaffen. Allein der Gedanke an »Nicht-Erschaffen«, erschafft das Unerwünschte, weil wir daran angstvoll denken. Etwas vermeiden zu wollen geht also nicht. Aber wir können das Gegenteil davon entstehen lassen. Wir müssen uns also mit der positiven Entsprechung beschäftigen.

»Ich bin gesund.« Dieser Befehl ist einfach und klar. Mit diesem Wunsch beschäftigen wir uns nämlich mit unserer Gesundheit und nicht mit Krankheit.

Klar, knapp und präzise formulieren. Je genauer man bei der Wunschformulierung ist, desto genauer wird die Bestellung ausgeführt. Je präziser und kürzer man sein muss, desto mehr ist man gezwungen, zum eigentlichen Kern seines Wunsches vorzudringen. Kann man es mit zwei Sätzen ausdrücken, weiß man selbst viel genauer, was man sich wirklich wünscht.

3. Schreibe den Wunsch auf. Wenn wir es niederschreiben, manifestieren wir unseren Wunsch. Ab nun ist er in der Materie. Es ist unser fester Wille. Unerschütterlich, klar und eindeutig.

Und es lässt sich nachverfolgen, wenn der Wunsch eintrifft. Was habe ich wirklich gewünscht und wie muss ich meine Formulierungen verbessern, damit ich genau das erhalte, was ich mir aus tiefster Seele wünsche. Durch das Aufschreiben lässt sich also ziemlich gut damit arbeiten.

4. So tun als ob. Das, was wir wünschen, haben wir bereits. Wir beschäftigen uns immer wieder mit dem Kommenden auf positive Weise und stimmen uns erwartungsvoll darauf ein. Wir bringen uns in die richtige Schwingung. Wir ziehen das Ereignis regelrecht in unser Leben.

5. Danken

Mit dem Danken vermehren wir das Gute, da wir beginnen, die Dinge in unserem Leben zu betrachten, die gut laufen. Wir schenken ihnen Achtung und Anerkennung. Worauf man sein Augenmerk richtet, dem führt man Energie zu. Durch das Danken vermehrt man all die guten Dinge, die es bereits im eigenen Leben gibt, weil man ihnen noch mehr Energie zuführt.

Danken verlegt den Wunsch in die Gegenwart. Es ist vergleichbar mit dem Amen am Ende eines Gebetes. Amen heißt übersetzt: »Wahrlich, gewiss! So sei es.« Die Energien von Gebet und Wunsch sind sich ganz ähnlich. In beiden Fällen rufen wir eine höhere Ordnung an und bitten um eine Lösung. Bei beiden besiegeln oder beschließen wir durch das Amen oder den Dank.

Der Dank beseitigt alle Zweifel und Sorgen. Man glaubt an die Ausführung. Man ist sich sicher. Im Alltag bedankt man sich auch nur für die Dinge, die bereits bestätigt sind. »Danke, dass du das für mich machst.« Man bedankt sich also nur für das, wo man absolut sicher ist, dass es auch ausgeführt wird. Mit dem Bedanken bestätigen wir unseren Auftrag. Der Wunsch ist besiegelt. Es ist wie die Unterschrift unter ein Dokument.

6. Vertrauen statt zweifeln. Zweifel ist ein ganz klarer Wunsch, der ausgeführt wird.

Mit dem Zweifel ruft man seine Wünsche, kaum dass sie ausgesandt wurden, wieder zurück. Oft wird parallel zum Wunsch gesagt oder gedacht: »Das funktioniert ja sowieso nicht.« Aber auch dieser Gedanke ist nichts anderes als ein ausgesprochener Wunsch. Die Erwartungshaltung lautet dann: »Es funktioniert nicht.« Und was wird dann geschehen? Dieser ausgesandte Wunsch wird genauso ausgeliefert. Wir sind immer erfolgreich. Meistens mit der Erschaffung unseres Misserfolgs. Wer nicht an den Erfolg glaubt, kann keinen Erfolg haben. Vertraue deshalb darauf, dass dein Wunsch sich erfüllt.

7. Verschwiegenheit. Darüber reden schwächt den eigenen Wunsch. Zum einen verpufft die Energie durch das ständige »Zerreden«. Zum anderen rufen wir ganz schnell Widersacher, Neider und Zweifler auf den Plan und geben ihrem Glauben und ihren Überzeugungen Raum.

8. Offen sein für Zufälle. Die Art und Weise wie geliefert wird, kann man sich nicht ausdenken. Denn fast immer wird der Wunsch auf eine Weise erfüllt, wie man es nie für möglich gehalten hätte. Also sollte man einfach nur bereit sein, dass der Wunsch erfüllt wird. Der Kosmos sucht sich immer den schnellsten und leichtesten Weg aus und den können wir nicht kennen.

9. Intuition. Da alles eine Frage von Energie ist, werden wir manchmal »nur« sehr sanft geführt. Und zwar dorthin, wo das Gewünschte zu finden ist. Hat man einen Wunsch ausgesandt, gilt es einfach nur hellhörig und wach zu bleiben. Dann wird man alle nötigen Informationen bekommen. Wenn man Kontakt zu seiner Intuition bekommen möchte, muss man nichts anderes tun, als dem nachgehen, was sich gut anfühlt.

10. Die wahren, großen Wünsche herausfinden. Welche Wünsche passen zu mir? Das ist die wesentliche Frage. Es hat wohl keinen Sinn sich etwas zu wünschen, was überhaupt nicht dem eigenen Naturell entspricht. Trotzdem tun es die meisten von uns. Oft wünschen wir uns nur etwas, weil andere es sich wünschen oder bereits besitzen. Oft hecheln wir einem Ideal nach, das überhaupt nicht das unsere ist. Bevor wir uns etwas wünschen, sollten wir uns wirklich klar darüber sein, was wir tatsächlich für unser Leben benötigen. Fühlen wir uns dann wirklich besser, angenommener, liebenswerter oder glücklicher? Jeder erfolgreiche Wunsch verändert auch unsere Lebensumstände. Deswegen sollten wir genau prüfen, ob wir zu dieser Veränderung auch wirklich bereit sind. Finde also heraus, was deine wirklichen Sehnsüchte und Wünsche sind, damit sie dich auch glücklich machen.

Wünsche und sei bereit,

all die Wunder in deinem Leben zuzulassen.

Als ich Anfang des Jahres in Freising einen Vortrag hielt, saß dort eine Frau mit glühenden Augen. Sie war so begeistert und überzeugt von Erfolgreich wünschen, dass sie den weiten Weg von Tirol auf sich genommen und dazu noch gleich 17 Freunde mit in den Vortrag gebracht hatte. Als ich das erfuhr, wollte ich natürlich wissen, was geschehen war. Voller Begeisterung erzählte sie mir und allen Anwesenden ihre Wunschgeschichte:

Wie eine Mutter und eine Tochter sich jeweils ein eigenes Auto wünschten

Sie hatte das Buch gelesen und genau nach diesen Anweisungen begonnen zu wünschen. Ihr wichtigster Wunsch war ein Auto. Und da ihre Stärke das Vorfühlen war, begann sie sich regelrecht in das Auto, das sie gerne haben wollte, hineinzufühlen. Gedanklich saß sie also bereits in diesem Wagen. Sie malte sich die Farbe aus, wusste genau, welches Modell es sein sollte, und vergaß selbst den CD-Player nicht, den sie sich genau vorstellte und an dessen Knöpfen sie bereits voller Freude drehte. In ihren Gedanken fuhr sie bereits den Wagen. Sie roch das Leder, hörte das leise Brummen des Motors und war bereits voller Freude. So wundervoll fühlte es sich also an, wenn man bereits Besitzer eines solchen herrlichen Autos war.

Ihre Überraschung war dann nicht schlecht, als sie plötzlich genau dieses Auto bei ihrem Autohändler im Schaufenster sah. Sie hatte zwar nicht das Geld den Wagen zu kaufen, aber er stand schon mal physisch ganz in ihrer Nähe. Und zwar exakt so, wie sie es sich gewünscht hatte. Die gleiche Farbe, das gleiche Modell, sogar der CD-Player war identisch. Und da dies eine Erfolgsstory ist, geschah das Unglaubliche. Ein Freund schenkte ihr völlig überraschend Geld, und zwar genau so viel, dass sie sich exakt diesen Wagen leisten konnte. Das Erstaunliche hierbei ist, dass dieser Freund nichts von ihrem Wunsch wusste und ihr dennoch exakt den nötigen Betrag gab.

Nun ist diese Geschichte aber noch nicht zu Ende.

Ihre Tochter, die anfangs dem Ganzen sehr skeptisch gegenübergestanden hatte und die Mutter angesichts dieses »Hineinfühlens« für ein bisschen »merkwürdig« hielt, war nun so überrascht und überzeugt, dass sie sich ebenfalls ein Auto wünschte. Wenn es bei der Mutter geklappt hatte, warum dann nicht auch bei ihr?

Also ließ sie sich die ganze Sache mit dem Wünschen von ihrer Mutter genau erklären und begann ebenso in ihren Wunsch hineinzufühlen. Genau wie ihre Mutter besaß sie den Wagen bereits in Gedanken, sie roch das Leder, hatte ihre Hand an der Gangschaltung und fuhr mit dem Wagen bereits spazieren. Durch das Hineinfühlen brachte sie sich also in die Resonanz des »Bereits-Besitzens«. Kein Wunder also, dass das Universum sich so schnell wie möglich dieser neuen Realität angleichen musste. Und innerhalb weniger Wochen bekam auch die Tochter einen Wagen geschenkt. Und zwar genau den, den sie sich gedanklich ausgemalt und in den sie sich so überzeugend hineingefühlt hatte.

Für die beiden Frauen war dies kein Wunder, sondern Beweis ihrer eigenen Wunschkraft.

Nutze deine Stärken als Potenzial zum Wünschen

Jeder von uns hat andere Bereiche, die ihm leicht fallen. Das ist beim Wünschen ebenso wie im ganz normalen Leben.

Deswegen sollten wir uns auch beim Wünschen nicht mit Dingen aufhalten, die uns ganz offensichtlich schwer fallen. Das Schlimmste wäre es, etwas erzwingen zu wollen. Schließlich ist eines der erfolgreichsten Hauptrezepte, dass wir alles, was wir gerne in unserem Leben hätten, mit Leichtigkeit herbeiwünschen. Wenn du also merkst, dass du beim Wünschen eng oder ängstlich wirst oder mit Gewalt und Druck zu formulieren versuchst, hör sofort damit auf. Überlege dir lieber, welche Art des Wünschens dir leicht fallen würde. Auf welche Weise kannst du deine Gedanken am besten in die gewünschte Richtung lenken?

So mancher ist gut im Visualisieren, einem anderen fällt es leicht bedingungslos an die Erfüllung zu glauben, andere sind gut im Zweifel loslassen und so mancher ist gut im Formulieren. Vielen fällt es leicht völlig zu vertrauen und sie können sich ganz in den Wunsch fallen lassen. Andere dagegen sind gut im Hineinfühlen.

Die Stärke der Mutter und ihrer Tochter, die sich beide erfolgreich ein Auto gewünscht hatten, war also nicht das Formulieren oder das Vergessen. Ihre beste Kraft entfaltete sich beim Hineinfühlen. Das Wundervolle am Visualisieren ist nämlich die Freude, die sich bereits im Vorfeld entwickelt. Und Freude ist eine fabelhafte Energie, damit sich die Wünsche in unserem Leben verwirklichen.

Wenn man nicht genau weiß, worin man nun beim Wünschen am besten ist, sollte man einfach alle verschiedenen Handwerkszeuge ausprobieren. Dann findet man schnell heraus, welches einem am leichtesten fällt. Wichtig ist immer nur, dass es sich gut anfühlt. Am Anfang, wenn man mit Erfolgreich wünschen beginnt, kann es sein, dass man noch kein richtiges Gefühl dazu entwickelt. Zu oft und zu massiv tauchen die Zweifel – die wir schließlich jahrzehntelang entwickelt haben – auf und versuchen die Wünsche zu torpedieren.

In diesem Fall sind die Affirmationssätze am wirkungsvollsten, weil sie unseren Geist mit einer positiven Entsprechung beschäftigen und nicht nur auf unser Unterbewusstsein, sondern auch auf unsere Umwelt wie Befehlssätze wirken. Nutzen wir eine Weile die Kraft solcher autosuggestiven Sätze, so gewinnen wir mehr Vertrauen in unsere neue Technik und spüren schon sehr bald, wie wir ergänzend auf unser Leben einwirken können. Die positive Kraft und Energie der Affirmationen verändert unsere gesamte Einstellung zum Leben.

Lege anfangs stets mehr Gewicht auf das, was dir leicht fällt, sei es vertrauen, vergessen, hineinfühlen, formulieren, Zweifel loslassen oder ständig den Wunsch wiederholen.

Wesentlich ist, dass du dich dabei gut fühlst und dass du spürst, wie du an Kraft und Freude gewinnst. Sobald sich die ersten positiven Gefühle einstellen, wirst du schnell merken, dass dir auch die anderen Aspekte des Wünschens immer leichter fallen.

Und mach dich nicht selber fertig, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Man kann nicht seine komplette Denkweise von einer Sekunde zur anderen völlig umkrempeln. Sei nachsichtig mit deinem Verstand. Er wird anfangs verwirrt sein. Gönne ihm die Zeit für die Umstellung.

Meine Frau Michaela war zum Beispiel anfangs von der Kraft ihrer Gedanken so geschockt, dass sie für einige Zeit das Wünschen völlig sein ließ.

Wie Michaela bei einer Verlosung gewann

Als Kind wünscht man sich natürlich vieles, träumt in den Tag hinein und möchte am liebsten gleich alles und bitteschön sofort haben. Alles, was ich mir so wünschte, »erdachte« ich mir in meinen Tagträumen, ich stellte mir die Situation bildlich vor und fühlte mich dabei wie in einem Film. Aber es blieb erstmal beim Träumen.

Da hatte ich eines Tages die Idee, nachdem ich im Radio gehört hatte, dass eine LP meiner Lieblingsgruppe »ABBA« verlost werden sollte, meine bildliche Vorstellungskraft einmal auf die Probe zu stellen. Ich füllte brav die Postkarte mit dem Kennwort aus und schickte sie an BR 3. Die darauf folgenden Tage dachte ich ganz intensiv daran, dass der Briefträger klingeln würde und mir diese Schallplatte überreichen würde. Dieses Bild blieb immer gleich und ich stellte es mir jeden Tag vor meinem geistigen Auge vor. Als es dann tatsächlich passierte und ich die ersehnte Schallplatte in den Händen hielt, die der Briefträger meiner Mutter überreicht hatte, war ich erschrocken. Ich dachte mir, dass es ein Zufall gewesen sein müsste und ich doch bestimmt nicht so viel Macht hätte, dass ausgerechnet meine Postkarte aus dem Berg von Postkarten herausgezogen werden konnte.

Daraufhin beschloss ich, es noch einmal zu versuchen. Ich hörte so lange Radio, bis wieder ein Gewinnspiel kam. Diesmal wurde eine Platte verlost, die ich nicht besonders mochte, aber für den Versuch wollte ich es darauf ankommen lassen. Ich füllte also wieder eine Postkarte aus und steckte sie in den Briefkasten. Die darauf folgenden Tage wiederholte ich mein Bild mit dem Briefträger, bis er wieder klingelte und eine Platte in der Hand hielt!!! Das hat mich so geschockt, dass ich es jahrelang nicht mehr versuchen sollte. Ich war damals 10 Jahre alt und dieses Erlebnis hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich dachte, etwas würde mit mir nicht stimmen.

Vordrucke für richtiges Wünschen

Immer wieder werde ich gefragt, ob es denn keine vorformulierten Anleitungen für die verschiedenen Wünsche gibt, also sozusagen Vordrucke für das erfolgreiche Wünschen. Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren Ja beantworten. Obwohl jeder Wunsch ganz individuell ist, gibt es doch so etwas wie generelle, auf breiter Ebene funktionierende »Vordrucke«. Man nennt sie auch Affirmationen.

Was sind Affirmationen?

Affirmationen sind Befehlssätze für das Universum. Sie führen uns zu einem bestimmten Energiestrom, damit sich all das realisieren kann, was wir gerne in unser Leben einladen möchten. Auf den ersten Blick betrachtet sind Affirmationen einfach positiv formulierte Sätze. Also Bejahungen, die unsere Lebensziele verstärken. Doch in Wirklichkeit bewirken sie wesentlich mehr. Wir erkennen all unsere negativen Glaubenssätze – das sind die Zweifel, die immer wieder nach oben schwappen und uns vom Glück abschneiden – und ersetzen sie mit lebensbejahenden, bewussten Affirmationen. Damit verändert sich unser ganzes Leben. Denn Affirmationen, die immer und immer wieder gedacht oder gesprochen werden, wandern tief in unser Unterbewusstsein und verändern unsere gesamte Grundeinstellung. Man kann auch sagen unsere Überzeugung. Da sich immer das realisiert, was wir glauben, helfen uns Affirmationen am schnellsten unseren Glauben zu transformieren und damit – durch die stete Wiederholung – unsere Wünsche in unser Leben zu ziehen. Mit Hilfe von Affirmationen konzentrieren wir unsere Energie auf unsere Ziele, sie sind also der eigentliche Wunderschlüssel, mit dem wir unser Leben verändern.

In jedem Kapitel dieses Buches findest du daher für das jeweilige Thema solche Affirmationen. Die meisten von ihnen haben mir selber schon sehr oft geholfen und funktionieren ausgezeichnet. Am besten ist es, wenn man sich am Ende jeder Affirmation seinen ganz persönlichen Wunsch bildlich vorstellt. Was immer es ist, lass ihn wie einen kleinen Film vor deinem geistigen Auge ablaufen und bleibe in dieser von dir geschaffenen Energie so lange es geht. Wenn du spürst, dass irgendwann die Zweifel wieder überhand nehmen, kehre einfach zu dem Text zurück. Er bringt dich schnell wieder in die gewünschte Energie.

Warum gibt es mehrere, verschiedene Affirmationen?

In jedem Kapitel findest du mehrere Affirmationen. Nicht jede wird dich im gleichen Maße ansprechen. Bei manchen werden sich vielleicht sogar Widerstände melden. Suche dir einfach diejenigen heraus, die sich für dich am besten anfühlen und bei denen du am wenigsten Widerstand spürst. Am besten ist es, ein bisschen damit herumzuspielen und selbst zu entdecken, welche Sätze bei dir die größte Kraft besitzen. Wichtig ist, dass du die Wahrheit deiner Affirmation fühlst und dass sie dir ein angenehmes Gefühl gibt.

Sprich die Affirmation stillschweigend in deinen Gedanken oder laut rezitierend aus und spüre in jedem Moment die Zuversicht, die dadurch in dir entsteht. Du kannst diese Wunschsätze entweder wie ein Mantra benutzen oder auch nur einmal anwenden, wenn du das Gefühl hast, dass du deinem Wunsch bereits genügend Kraft verliehen hast. Wenn du jedoch bemerkst, dass wieder einmal die Zweifel deine Gedanken beherrschen, wende dich deiner ganz persönlichen Wunschformulierung zu und wiederhole sie so lange, bis du die Kraft und den Frieden spürst, die von ihr ausgehen.

Es geht einfach immer nur darum, keine Energien auszusenden, die deinen Wunsch torpedieren könnten. Da Zweifel nämlich solche gegenläufigen Wünsche sind – und zwar sehr starke, da sie mit Emotionen besetzt sind – sollte man die Wunschformulierungen immer wieder zur eigenen Bestätigung benutzen. Auf diese Weise kann man sich wieder in Resonanz mit dem eigentlichen Wunsch bringen und gibt den vielleicht entstehenden Zweifeln keinen gedanklichen Raum mehr.

Wenn wir bereits etwas denken,

ist kein Platz für einen zweiten Gedanken.

Dein Wunschsatz ist ein unmissverständlicher Befehl. Am besten du wiederholst die Formulierung abends vor dem Einschlafen und morgens beim Aufwachen. Wenn du mit dem Wunsch auf deinen Lippen einschläfst, wird dein Unterbewusstsein diesen Wunsch die ganze Nacht weitertragen. Wahrscheinlich träumst du sogar davon. Der Gedanke an die Verwirklichung deiner Wünsche lässt dich meist befreit und sorgenfrei zur Ruhe kommen und jede Zelle deines Körpers nimmt diese Information ungehindert auf, ohne dass es zu tausend anderen Einflüssen kommt, wie sie tagsüber auf uns einströmen. Probiere es einmal aus, du spürst den Unterschied sofort. Sehr oft wirst du sogar damit wieder aufwachen und auf angenehme Weise bemerken, wie wundervoll es sich anfühlt, wenn dein Wunsch bereits in Arbeit ist. Wenn du nun auch noch morgens eine Minute in stiller Andacht mit deinem Wunsch und der zugehörigen Affirmation verbringst und den Tag auf diese Weise beginnst, wird dich die positive Energie den ganzen Tag über begleiten. Auf diese Weise wirst du die meiste Zeit in Resonanz mit deinem Wunsch verbringen und beständig diese Energie aussenden.

Vielleicht wird man dich fragen, warum du so still und leise in dich hinein lächelst. Warum du so guter Dinge bist? Das ist nämlich der wundervolle Nebeneffekt von Erfolgreich wünschen. Wir bekommen schlagartig gute Laune, sehen nicht mehr alles so pessimistisch, sondern sind voller freudiger Erwartung.

Affirmationen verhindern automatische Gedanken

Wir alle kennen das. Völlig ungefragt schießt uns ein negativer Gedanke in den Kopf. Aber anstatt ihn links liegen zu lassen, verfolgen wir ihn sogar weiter und bauen ihn regelrecht aus.

Als Beispiel ein solcher Gedanke, der auf mich zutreffen könnte. »Wenn ich mich jetzt nicht hinsetze und das Buch schreibe, werde ich den Abgabetermin nicht einhalten können. Eigentlich bin ich jetzt schon zu spät dran. Ich werde wahrscheinlich die ganzen Nächte durcharbeiten müssen. Aber unter Druck fällt mir nichts ein. Es wird also sehr schlecht werden. Der Verlag wird sehr unzufrieden sein und das Buch wird sich nicht gut verkaufen. Ich werde schlechte Kritiken bekommen und kein Verlag wird mehr Bücher von mir veröffentlichen. Ich werde ohne Arbeit sein. Ich werde meine Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Ich werde aus dem Haus ausziehen müssen, die Schule für meine Tochter nicht mehr bezahlen können und alles wird im Chaos enden.« Diese Gedanken könnten wir endlos weiterspinnen, bis wir überzeugt davon sind, dass die Lage aussichtslos ist, wir nichts taugen und wir alles verlieren werden. Eine derartige Abfolge von Annahmen nennt man automatische Gedanken. Da aber Gedanken stets nach Verwirklichung streben, sollten wir diesen negativen automatischen Gedankenfluss lieber gleich zu Beginn stoppen. Denn solch ein anfänglicher Gedanke entwickelt sich schnell zu einer festen Annahme und wird schließlich zu einer fast unüberwindlichen Überzeugung. Darüber hinaus sind diese negativen Gedanken meist emotional sehr geladen und gerade deshalb sehr kraftvoll. So ein automatischer Gedanke kann sich zum Beispiel auch hinter einem einzigen Wort verstecken: »Oh je«, ist oft bereits eine Kurzformel dafür.

Sicherlich nützen uns diese Gedanken nicht bei der Verwirklichung unserer Wünsche. Daher sollten wir ihnen keine weitere Energie zuführen. Dies können wir am besten, indem wir uns den Affirmationen zuwenden und sie stetig wiederholen, bis wir eine völlig neue, positive und kraftvolle Energie in uns spüren. Diese Energie wird uns dorthin tragen, wo die Erfüllung unseres Wunsches auf uns wartet. Wir können uns nämlich die Funktionsweise der automatischen Gedanken auch zunutze machen, indem wir immer wieder unser Denken in die positive Richtung lenken. Dann werden irgendwann vollkommen automatisch positive Assoziationsketten entstehen.

Setz keinen Druck, sondern Freude hinter die Affirmationen. Druck erzeugt nur Gegendruck. Das lässt uns nicht entspannt und leicht sein. Wenn wir mit aller Gewalt Dinge erzwingen wollen, ist dies meist nur ein Hinweis darauf, dass wir unserer Wunschenergie nicht vertrauen. Wenn wir Druck erzeugen, wollen wir meist etwas anderem entkommen, z. B. dem Mangel, und geben unserem Wunsch vor allem diese Energie mit. Man spürt in unserem Wunsch den energetischen Angstschweiß.

Fühle daher einfach nur die Kraft und die Freude der Verwirklichung. Auf diese Weise änderst du das ganze Gefüge in deinem Denken und schwingst immer besser mit deinem Wunsch in Resonanz. Du wächst regelrecht in deinen Wunsch hinein. Du wirst immer mehr zu deinem Wunsch.

Und jedes Mal, wenn wieder der Funke eines Zweifels deinen Geist bevölkert, gibst du dich ihm nicht mehr hin, sondern schenkst deine Aufmerksamkeit einfach wieder deiner Wunschformulierung.

 Deine Wünsche werden durch das ständige Wiederholen von Affirmationen sehr kraftvoll und stark. Je intensiver und öfter du dies machst, desto beharrlicher und konstanter wird die gewünschte Energie ausgesandt.

 Schenke deinem Wunsch immer wieder Aufmerksamkeit. Schließe in der U-Bahn oder im Bus kurz die Augen und denke dich in den Wunsch hinein. Oder in der Mittagspause. Oder in der Werbepause beim Fernsehen.

 Schlafe mit deinem Wunsch und der passenden Affirmation abends ein. Während dein Tagesbewusstsein schläft, kann sich die Wunschenergie ungehindert die ganze Nacht über ausbreiten.

 Gönne dir und deinem Wunsch morgens zwei Minuten. Setze dich entspannt hin und wiederhole deine Affirmationen.

 Diese Sätze sind deine neue Wahrheit. Sie haben mehr Kraft als alles andere.

 Wiederhole sie vor allem dann, wenn Zweifel hochkommen, wenn du dich müde und abgeschlagen fühlst oder wenn du spürst, dass du mutlos wirst oder Gefahr läufst wieder in altes Fahrwasser zu geraten.

 Je bildhafter deine Vorstellung ist, je freudiger deine Erwartung ausfällt, desto stärker werden dein Glaube und damit die Verwirklichung deines Wunsches.

 Wichtig ist die volle Überzeugung deiner Gedanken.

 Ebenso unerlässlich ist es, dass du die Kraft der Affirmation fühlst.

 Jede Affirmation sollte sich gut anfühlen und dir ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit schenken.

 Jede Affirmation sollte bejahend lauten und in der Gegenwartsform sein.

 Jede Affirmation sollte dich mit Freude erfüllen.

Wie Rainer sich ein Traumbike wünschte

Hallo Pierre,

Dein Seminar hat mich wieder motiviert und ich hab sofort einige Wünsche losgeschickt und auch aufgeschrieben…

Ich habe mich seit Monaten damit beschäftigt, mir ein neues Mountainbike zu kaufen, ich wusste also ziemlich genau, was ich wollte. Nach deinem Seminar hab ich mir mein Wunschbike virtuell zusammengebastelt und den Wunsch losgeschickt. In einer Fachzeitschrift hatte ich mein Wunschbike gefunden. Nach dem Motto »so tun als ob« habe ich mir das Bike auf Vorbehalt bestellt und zwei Wochen für mich reservieren lassen. Das Geld dafür, 1.999 Euro, hatte ich noch nicht zusammen. Am Donnerstag darauf rief mich der Hersteller an und sagte, mein Bike sei jetzt fertig und zur Abholung bereit, ich solle es innerhalb von zwei Wochen abholen, andernfalls würde es weiter verkauft – na ja, leider hatte ich immer noch nicht das Geld dafür!!! Ungefähr eine Stunde später machte ich eine kleine Onlineüberweisung und beim Kontrollieren des Kontostandes traute ich meinen Augen nicht: Ich bekam eine Steuerrückerstattung für 2005 von genau 2.049 Euro vom Finanzamt, mit der ich nie und nimmer gerechnet hätte…! Also das Geld abgehoben, zum Bikehersteller gefahren, noch einen Tachometer montieren lassen und bezahlt!

Der Preis: EXAKT 2.049 Euro …!!!

Tja das Wünschen funktioniert absolut präzise …

Danke für das Buch und die Motivation.

Liebe Grüße

Rainer

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Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Hacim:
134 s. 8 illüstrasyon
ISBN:
9783867287043
Yayıncı:
Telif hakkı:
Bookwire
İndirme biçimi:

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