Kitabı oku: «Die besten lustigsten Geschichten / Лучшие смешные рассказы», sayfa 6
Ein Paar Schuhe
Die Geschäftewaren an diesem Sonnabend nur bis 3 Uhr geöffnet41. Kurz vor zwei Uhr wollte ein Herr in einem Schuhgeschäft noch ein Paar Schuhe kaufen. Der arme Verkäufer musste ihm mehr als zwanzig Paar Schuhe zeigen. Schließlich42 wählte er ein Paar, das 40 Euro kostete. Er wollte aber nur 30 Euro bezahlen. Der Mann sagte:
„Ich brauche die Schuhe schon heute Abend. Kann ich die 10 Euro am Montag bezahlen?“
Der Verkäufer fragte nunden Besitzer des Geschäftes43, was er tun soll.
„Geben Sie dem Herrn ruhig die Schuhe für 30 Euro.“
„Aber wenn nun der Herr die 10 Euro Montag nicht bezahlt?“
„Das tut er bestimmt. Legen Sie zwei linke Schuhe in den Karton.“
* * *
Der Richter zum Angeklagten:
„Sie sind beschuldigt, Ihren Nachbarn unter Schimpfworten in den Wald getrieben und dort ganz fürchterlich verprügelt zu haben. Sind Sie da nicht ein bisschen zu weit gegangen, Angeklagter?“
„Ja, das stimmt, Herr Richter!Ich hätte es schon vorher auf der Wiese tun sollen44!“
Die Mausemutter und die Katze
Eine Mausemutter gingmit ihren Kindern45 spazieren. Nun kommen sie zurück zu ihrem Mauseloch. Doch vor dem Mauseloch steht eine Katze und wartet auf die Mäuse.
Was macht da die Mausemutter? Sie läuft zu der Katze und ruft:
„Wau, wau!“
Die Katze läuft schnell fort.
„Seht ihr, Kinder“, sagt stolz die Mausemutter, „es ist immer gut, wenn man eine Fremdsprache kennt.“
Ein junger Briefträger46
Ein junger Briefträger musste einmal sehr viele Briefe austragen. Als er endlichzurückkam47, fragte ihn der Postmeister:
„Hast du alle Briefe ausgetragen?“
„Ja, genau“, antwortete der Junge.
„Hast du auch den Brief für Dietmar Klein abgegeben? Hast du den Mann endlich gefunden?“
„O ja, das habe ich gemacht. Es war ja nicht leicht. Dietmar Klein wohnt nicht in der Gartenstraße, wie es auf dem Briefumschlag steht, sondern in der Bergstraße, und auch nicht links, sondern rechts, und auch nicht im dritten Stock, sondern im ersten. Er heißt gar nicht Dietmar Klein, sondern Anna Fischer!“
Eine Handvoll Salz48
In ein Haus kam ein Gast. Man machte Feuer und stellte einen Topf darauf. Während das Fleisch kochte, machte jeder noch etwas. Der Herr des Hauses brachte Holz, die Frau des Hauses wusch Kartoffeln, die Tochter holte Zwiebeln, die Großmutter gab gute Ratschläge.
Nach einiger Zeit kam die Frau in die Küche. Sie ging zum Topf und tat eine Handvoll Salz hinein. Dann ging sie wieder hinaus. Nach einiger Zeit kam die Tochter. Sie ging auch zum Topf, tat eine Handvoll Salz hinein und ging fort. Auch die Großmutter kam in die Küche und vergaß nicht, Salz in den Topf zu tun.
Und dann saßen alle am Tisch. Die Großmutter begann zu essen.
„Pfui, ist das salzig!“ rief sie.
Die Tochter kostete das Fleisch und sagte:
„Das kann man überhaupt nicht essen.49“
Die Hausfrau kostete das Fleisch und fragte:
„Wer hat denn die Suppe versalzen?“
„Ich habe wirklich nur eine kleine Handvoll Salz hineingetan“, sagte die Großmutter.
„Ich auch“, rief die Tochter.
„Und ich dachte, ihr habt vergessen, das Fleisch zu salzen, und habe eine Handvoll Salz hineingetan“, sagte die Frau.
* * *
„Warum weint deine kleine Schwester die ganze Zeit?“
„Sie hat keine Zähne, keine Haare, kann nicht gehen, kann nicht sprechen, darum weint sie“.



