Kitabı oku: «Schlechte Romanzen», sayfa 2

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Meine Klitoris schien zu vibrieren. Die Muskulatur meiner Muschi sandte bebende Schauer aus. Ich spürte, wie mein Saft aus dem winzigen Spalt zwischen den Wänden meiner Muschi und seinem Schwanz hervorquoll. Ich schwitzte. Als Jan zwischendurch meine Brustwarzen zwirbelte, jagte ein Schauer durch meine Brust. Ich merkte, dass mir die Zunge aus dem Mund heraushing. Ich zog sie wieder ein, um sie wenige Sekunden später erneut unbemerkt herauszuhängen. Die ersten Vorboten eines Orgasmus’ stellten sich ein. Ich ritt immer schneller.

Nun fing auch Jan an, ab und zu leise zu stöhnen. Meine Hand rutschte an meinen Kitzler und fing an, um ihn herum zu rotieren. Mein Geist begab sich auf eine andere Ebene. Es riss mich regelrecht davon. Dann kam es. Ich begann, wie wahnsinnig zu zittern. Meine Schamlippen zuckten um Jans Schwanz. Ich vergaß alles um mich herum und begann zu schreien. Ich spürte, wie er in mich reinspuckte, und kam ebenfalls. Ich hatte nicht einmal die Kraft übrig, um dabei zu schreien.

Dann entspannte sich mein Inneres, und ich sackte auf Jans Brust zusammen. So blieb ich eine Weile ruhig liegen und kam langsam wieder zu Atem. Ich legte mich neben ihn, kuschelte mich an ihn an und genoss die Nachwirkungen des gerade Erlebten.

Es dauerte nicht lange und Jan atmete tief und ruhig neben mir. Ich konnte nicht so schnell einschlafen, weil etwas Aufregendes passiert war: Ich hatte meinen ersten Sex inklusive Orgasmus gehabt. Nicht schlecht. Aber es war ja auch Zeit gewesen. In meiner Klasse war ich eine von den Letzten. Schließlich war ich bereits vierzehn. Endlich würde ich mitreden können.

Nun lag ich im Bett und dachte nach. Ich hatte einen schönen Geschlechtsakt hinter mich gebracht. Nur dass ich das Wort wahrscheinlich in meinen Gedanken so nicht verwendet hatte, wahrscheinlich hatte ich Sex gedacht. Jedenfalls war er schön gewesen.

Aber war ich nun auch verliebt? War ich nun mit ihm zusammen? Ich wusste es nicht. Wie auch? Wir hatten ja kaum gesprochen. Wir hatten wahrscheinlich keine hundert Wörter miteinander geredet. Aber wir hatten miteinander geschlafen. Die Gedanken flogen durch meinen Kopf. Ich war müde, aber ich konnte einfach nicht schlafen. Dafür war ich zu aufgewühlt.

Hinter den Gardinen versprach es, ein sonniger Tag zu werden. Die Vögel zwitscherten schon zuhauf. Ein tolles Gefühl, wenn der Tag anbrach und man noch nicht geschlafen hatte. Dieses Gefühl sollte ich später noch viele Male haben.

So lag ich da, völlig nackt. Meine Brustwarzen waren immer noch etwas hart. Meine Muschi fühlte sich geschwollen an. Muskelkater kündigte sich an. Ich streichelte noch ein wenig meine Brüste. Das tat ich unbewusst. Durch diese zärtliche Zuwendung verlängerte sich das angenehme Gefühl in meinem Körper. An Einschlafen war nicht zu denken. Ich hob seine Bettdecke an. Ich wollte »ihn« noch mal sehen. »Ihn«, der mir soviel Freude bereitet hatte. Doch »er« sah jetzt gar nicht mehr so aus, als könne er Wohlbefinden spenden. Er sah klein und zusammengeschrumpelt aus. Irgendwie unattraktiv.

Ich war erstaunt, was aus dem kleinen Mann geworden war. Außerdem sah er verklebt aus. Ich ließ die Bettdecke fallen. Schließlich wollte ich mir die schönen Erinnerungen nicht versauen. Schlafen konnte ich immer noch nicht. Ich hatte zu viele Gedanken in meinem Kopf. Waren wir nun zusammen oder nicht? Wie würde er das sehen? Ich hatte keine Ahnung, aber auch keine Lust mehr, schlaflos in diesem fremden Bett zu liegen und mir Gedanken zu machen. Leise stand ich auf und zog mich an. Als ich meinen BH über meine Brüste zog und dabei meine Brustwarzen berührte, zog ein empfindliches Gefühl durch sie hindurch. Als ich angezogen war, betrachtete ich noch einmal meinen schlafenden Liebhaber. Was mache ich nun, fragte ich mich. Wie sollte ich handeln?

Ich schrieb meine Telefonnummer auf einen kleinen Zettel und legte sie auf den Tisch. Wenn er will, ruft er an, dachte ich mir. Übrigens hat er bis heute nicht angerufen. Oder ich war nicht zuhause, als er angerufen hatte.

Warum ich ihm nicht meine Handynummer gegeben habe?

Du, das war 1993! Da kannte man noch kein Mobiltelefon. Aber das kannst Du ja nicht wissen.

Ich verließ also den kleinen Bungalow, nachdem ich meinem Liebhaber noch einen Kuss auf die Wange gedrückt habe. Leise bedankte ich mich für die schöne Entjungferung. Nachdem ich das Häuschen verlassen hatte, machte ich mich auf den Weg zum S-Bahnhof. Ich hatte Schwierigkeiten, ihn zu finden. Schließlich war ich zum ersten Mal hier draußen. Aber letztendlich fand ich ihn doch und fuhr mit denjenigen, die auch am Sonntag arbeiten mussten, nach Hause. Ich saß in der S-Bahn, eine angenehme Müdigkeit auf den Lidern, und fuhr der Morgensonne entgegen. Selbige schien mir zart ins Gesicht. Das wohlige Gefühl, das ich damals hatte, fühle ich heute manchmal noch, wenn ich mich wohlfühle. Ich war sehr glücklich damals.

Als ich umsteigen musste, kam ich an einem Bahnhofsbäcker vorbei. Dort holte ich gleich für meine Familie die Frühstücksbrötchen und eine Zeitung. Außerdem leistete ich mir einen großen Becher Kaffee. Für den musste man damals noch kein gefühltes halbes Monatsgehalt auf den Tresen packen.

Zuhause angekommen legte ich die Brötchen auf den Tisch. Von der Familie war noch keiner wach. Ich wollte auf sie warten und mit ihnen gemeinsam frühstücken. Ich setzte mich an den Küchentisch und schlug die Zeitung auf. Doch nach einer Weile begannen die Buchstaben zu verschwimmen und mein Kopf wollte immer wieder der Tischplatte entgegen sinken. Da schrieb ich einen Zettel »Mich bitte nicht wecken« und legte ihn an die Brötchentüte.

In meinem Bett schlief ich mit einem angenehmen Gefühl und einem leichten Muskelkater in den Schenkeln ein. Ich stand erst wieder auf, als meine Mutter die duftenden Mittags-Rouladen auf den Tisch stellte.

So, nun hast Du gehört, wie mein erster Sex gelaufen ist. Von Jan habe ich, wie schon gesagt, nie mehr etwas gehört oder gesehen. Ich vermisste ihn auch nicht und dachte auch nicht oft an ihn. Ich dachte nur oft an meinen ersten Sex und Jan war einfach nur ein Teil davon. Er war nichts weiter als der Typ, der mein Jungfernhäutchen auf dem Gewissen hatte. Falls das nicht schon vorher der Zipfel meines Sofakissens erledigt hatte.

Masturbation und andere Unfälle

In der nachfolgenden Zeit hatte ich erst mal keinen Sex mehr. Aber ich war auf den Geschmack gekommen. Also versuchte ich, mit Masturbation an meine Befriedigung zu kommen. Dazu hatte ich mir ein Hilfsmittel besorgt. Einen Dildo. Einfach und transparent, aber einen Dildo. So etwas war in der Vor-Internet-Zeit für ein minderjähriges Mädel nicht so einfach zu besorgen. Man konnte nicht einfach zu Beate Uhse rennen und sich dort den Einkaufskorb vollpacken. Aber ein Freund des Bruders meiner Freundin war ein Alles-Besorger: Drogen, Alkohol, Dienstleistungen und auch Spielzeuge anderer Art. Er tat das ohne Aufpreis, einfach, um den jungen Mädels zu gefallen.

Wenn ich nun in meinem Bett lag, das »Bitte nicht stören«-Schild an der Tür, versuchte ich als Erstes, meine Brüste so zu streicheln, wie Jan es getan hatte. Ich streichelte sie, knetete sie und zwirbelte an meinen Brustwarzen. Es machte mich zwar scharf und meine Nippel wurden hart, aber die Gefühle, die Jan damit in mir geweckt hatte, blieben dabei aus. Trotzdem ließ ich mich nicht entmutigen. Eine Hand ließ ich an meinen Brüsten, sie streichelte, knetete und zwirbelte, während ich mir vorstellte, dass Uwe dies tat.

Das war der Junge, in den ich aktuell verknallt war. In meiner Vorstellung verschmolz er ab und zu mit Jan, der ja bis dato mein einziger Sexpartner gewesen war.

Die andere Hand tastete sich langsam über Bauch und Bauchnabel bis zu meinem Dreieck vor. Zärtlich wuselte ich in meiner Schambehaarung.

Nun brauchst Du nicht wieder so zu schauen, ich hab’s Dir doch vorhin erklärt. Das war damals nun mal so.

Ich streichelte also meinen kleinen Busch – wie man das heutzutage wohl nennt. Sofort fing es an, in meiner Muschi zu kribbeln. Ich konnte mich nicht lange mit meinem Venushügel aufhalten, ich musste sofort tiefer. Ich streichelte meine Schamlippen. Schon spürte ich an meinem Finger leichte Feuchtigkeit. Er flutschte ein wenig hinein. Ein schönes Gefühl. Ich ließ den Finger ein bisschen kreisen. Echt toll, fand ich. Ich glaub’, ich war ganz gut im Masturbieren.

Während mein Finger so kreiste, wurde ich immer feuchter. So bereitete ich meine Muschi für den Penis aus flexiblem Kunststoff vor. Ich nahm ihn in die Hand. Ein merkwürdiges Gefühl. Auch ein merkwürdiger Geruch. Nun musste ihn ich laut Bedienungsanleitung (die ich natürlich nur stichpunktartig durchgelesen hatte) mit dem Gleitmittel benetzen. Ich ließ mir etwas davon (ebenfalls merkwürdig riechend) in die Handfläche tropfen und rieb den Dildo damit ein. Irgendwie schon pervers, ich wichste ein Stück Latex. Aber die Bewegung machte mich an. Ich bedauerte, dass es kein echter Penis war. Nur dass ich damals vermutlich »Schwanz« gedacht habe.

Dann setzte ich das Werkzeug an. Ich hatte erwartet, dass er nun einfach hineinflutschte. Aber das war gar nicht so einfach. Ich war ja auf mich allein gestellt. So musste ich das Loch ganz alleine finden. Na ja, hat nicht lange gedauert.

Ich fand es also, doch da ging auch wieder nicht alles glatt. Während ein echter Penis (besser gesagt: steifer Schwanz) richtig hart ist, jedenfalls, wenn alles so läuft, wie es laufen soll, ist ein Latexdildo flexibel und biegsam. Er bog sich durch, als ich ihn hineinschieben wollte. Er bockte wie ein störrisches Pferd. Als ob es in meiner Muschi so schlimm wäre, er wollte einfach nicht hinein.

Mit meiner heutigen Erfahrung (meiner reichhaltigen Erfahrung) hätte ich es vorsichtig tastend weiter versucht. Damals hingegen wollte ich in meiner Ungeduld mit Druck und sanfter Gewalt mein Ziel erreichen. Was ich davon hatte, wirst Du gleich hören.

Ich drückte und fuhrwerkte mit dem Dildo an meiner Öffnung herum, es war wirklich nicht schön. Als immer noch nichts funktionierte, presste ich wie eine Wilde. Es passierte nach wie vor nichts. Da erhöhte ich den Druck. Auf einmal rutschte er hinein. Ich schrie auf. Es war, als ob der Dildo mir ganze Fasern aus meinem inneren Fleisch gerissen habe. Ich zog die Hände vom Dildo fort und presste sie an meinen Mund. Hinter den Händen wimmerte ich vor mich hin, während das Latex-Spielzeug nutzlos in meiner Muschi steckte. Der Schmerz ließ nur langsam nach, aber er ließ nach. Nun konnte ich mir auch Gedanken darüber machen, ob jemand mein Schreien gehört haben könnte. Aber da niemand klopfte, ließ die Angst davor nach.

Nun zog ich den Dildo ganz vorsichtig hinaus. Es schmerzte wieder dumpf. Was hatte ich nun wieder falsch gemacht? Konnte ich denn nicht mal richtig masturbieren? Das war schier unglaublich. Das konnte nicht sein. Ich schob es auf den Dildo. Irgendetwas konnte mit dem Ding nicht stimmen. Keines der Mädels in meiner Klasse hatte je so etwas erwähnt, wenn sie über ihre Erlebnisse berichteten. Also nahm ich noch mal den dezent knallroten Beutel, der dem pausierenden Dildo ein Zuhause bot. Siehe da: Es befanden sich zwei Fläschchen darin, beim ersten Mal hatte ich nur eines bemerkt.

Ich nahm beide heraus und warf jeweils einen Blick darauf. Dabei entpuppte sich das Gleitgel von eben als Reinigungsflüssigkeit. Siehste, hatte ich damals gedacht, reinigen muss man das Ding also auch. Darüber hatte ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht. Manchmal kommt man auf die einfachsten Sachen nicht. Ich musste lächeln, denn ich stellte mir vor, wie ich, um im Bad meinen Dildo zu reinigen, über den Flur gehe, das wackelnde Stück Latex in der Hand. Meine Mutter kommt mir auf dem Weg ins Wohnzimmer entgegen und sieht mich nun mit dem Dildo. Ich sage: »Hallo, wie geht’s?«, und der Dildo in meiner Hand wackelt dazu. Nein, das wäre zu köstlich!

Nun hielt ich das zweite Fläschchen in der Hand. »Gleitgel« stand in fließenden Lettern darauf. Zusätzlich waren noch eine Erdbeere und ein sexy Frauenmund abgebildet. Was nun eine Erdbeere mit einem Dildo oder einem Gleitgel zu tun hatte, wusste ich nicht. Sah aber nett aus.

Aufmerksam las ich mir den Text auf der Flasche durch, auch den Teil, der hinter »Ingredients« stand. Von den »Ingredients« wollte ich eigentlich nichts außer »Aqua« in meiner Muschi haben, so merkwürdig und chemisch hörten sich die Inhaltsstoffe an. Da sah ich, dass aus dem kleinen roten Beutel ein Zettel schaute. Ich musste ihn mit herausgezogen haben. Ich nahm den Zettel und faltete ihn auseinander. Es stand doch tatsächlich »Anleitung« darauf. »Anleitung«, ha, ha, ha, Anleitung zu Masturbieren! Allerdings stand über den eigentlichen Akt der Selbstbefriedigung nichts geschrieben. Lediglich ein Reinigungshinweis: »Bitte nach Benutzung mit der beiliegenden Reinigungsflüssigkeit reinigen. Anschließend mit warmem klarem Wasser abspülen.« Da kam wieder der Gang über den Flur ins Spiel. Der zweite Hinweis war für mich schon interessanter: »Nicht ohne Gleitmittel verwenden.« Aha! Deswegen also. Das hätten sie mal lieber direkt auf den Dildo aufdrucken sollen.

Na, ja. Für heute hatte ich erst mal genug. Die reißenden Schmerzen waren abgeklungen. Trotzdem verschob ich einen neuerlichen Versuch auf morgen. Mein Unterleib würde es mir danken.

Schon als ich am nächsten Tag aus der Schule kam, war ich wieder spitz darauf, das Ding auszuprobieren. Es war keiner weiter in der Wohnung. Ich feuerte meine Schulsachen in die Ecke und holte den Kumpel aus Latex aus dem Schrank. Den Beutel ließ ich im Schrank, ich nahm nur das Gleitgel-Fläschchen mit ins Bett. Dort zog ich mich bis auf die Unterwäsche aus und begann, an mir herumzuspielen.

Wieder dachte ich an Uwe. Wieder verschmolz er mit Jan. Immer wenn ich mir Uwes Oberkörper vorstellen wollte, sah ich Jans tollen Brustkasten vor mir. Die ständige Verschmelzung störte mich in meiner Konzentration. Ich beschloss, nun gleich an Jan zu denken. In Gedanken entschuldigte ich mich bei Uwe. Es funktionierte nun wesentlich besser. Meine Nippel standen gleich und meine Schamlippen schwollen ein wenig an. Ich setzte mich auf und lehnte mich an das Kopfteil meines Kinderbettes. Ich nahm den Dildo, ich nahm das Fläschchen mit dem Gleitmittel. Die Inhaltsstoffe des Mittels ignorierend, ließ ich etwas davon auf den Gummipenis tropfen. Und verrieb es auf ihm. Dazu bildete ich eine Faust, umschloss den Dildo und ließ meine Hand rauf und runterfahren.

Wie beim »Herunterholen.« Das machte mich nun vollends scharf. Meine Atmung verschnellerte sich. Meine Hand schnellte hoch und runter. Man konnte es fast schon reißen nennen. Dabei stellte ich mir vor, es sei ein echter Penis. Von Jan, von Uwe oder sonst wem. Scheißegal! Ich rubbelte und ackerte. Eine Hand stahl sich an meine Perle und rubbelte dort in ebensolchem Tempo.

Beide Hände erbrachten Höchstleistungen. In meinem Unterleib zog sich auf einmal alles zusammen. Alle Teile meiner Muschi schienen anzuschwellen. Immer weiter zog sich alles zusammen. Mein Atem wurde immer kürzer, bis ich ihn schließlich ganz anhalten musste. Dann die Erleichterung. Ein heftiger Orgasmus durchzuckte mich. In Schüben entspannte sich die Muskulatur in meinem Unterleib. Endlich konnte ich wieder atmen – und ziemlich laut brüllen. Nur gut, dass keiner zuhause war.

Anschließend zuckten meine Beine noch weiter. Ein nasser Fleck hatte sich auf meinem Laken breitgemacht. Da hatte ich nun einen Orgasmus erlebt, ohne dass mein Freund aus Latex überhaupt in der Nähe meiner Muschi war. Doch das musste ich unbedingt noch ausprobieren.

Zuerst musste ich mich aber beruhigen und meine zitternden Gliedmaßen unter Kontrolle bringen. Dann überprüfte ich den Dildo. Ich hatte sämtliches Gleitgel weggerubbelt. Also benetzte ich ihn neu, obwohl das gar nicht nötig war, soviel Feuchtigkeit hatte sich in meiner Muschi angesammelt. Aber nach der Erfahrung von gestern wollte ich keine Experimente wagen.

Ich führte ihn ein. Ordentlich Gleitgel am Dildo, massenweise Saft in meiner Muschi – er flutschte nur so hinein. Keine Spur von Schmerz, nur ein tolles Gefühl des Ausgefülltseins. Langsam zog ich ihn wieder zurück. Herrlich! Ich schob ihn wieder nach vorne. Wahnsinn! So wollte ich noch eine Weile weitermachen, doch ich konnte dieses langsame Tempo nicht länger durchhalten. Ich musste schneller werden. Meine linke Hand spielte dabei abwechselnd an meiner Perle und meiner linken Brust. Immer schneller stieß ich den Dildo hinein und zog ihn wieder heraus. Schneller und schneller.

Und ich konnte noch an Tempo zulegen. Allmählich tat mir allerdings der Arm weh. Doch lange brauchte ich nicht mehr durchhalten, die Anspannung war schon an ihrem höchsten Punkt. Gleich war es soweit. Das wusste ich nun schon aus Erfahrung. Und siehe da, ein heftiger Orgasmus explodierte in meinem Körper. Ich brüllte meine Freude in die Tiefen meines kleinen Zimmers hinaus. Zum Glück, wie schon gesagt, war niemand zuhause. Als ich erschöpft auf meinem Bett lag und mich beruhigte, war ich davon überzeugt, so geil hätte es mir kein Junge besorgen können. Nur hätte ich dann nicht über den Flur laufen müssen in Richtung Bad, den wackelnden Dildo in der einen, ein Fläschchen Reinigungslotion in der anderen Hand.

Das war mein erstes Masturbationserlebnis mit einem Freund aus Latex. Nun konnte ich endlich mitreden, wenn in der Klasse über solche wichtigen Themen geredet wurde.

Meine Zeit in der Schule ging dem Ende zu. Über meine Zukunft war schon entschieden. Daher stellten wir in der Schule nur noch Blödsinn an.

Einen Tag vor unserer Abschlussfeier machten wir eine Kremserfahrt über die Dörfer. Die Fahrt war ein Highlight in meinem Leben. Wir trafen uns morgens um neun an einem S-Bahnhof und fuhren mit der Bahn hinaus aufs Land. Natürlich hatten wir reichlich Alkohol im Gepäck. Schon in der Bahn wurde ausgiebig konsumiert. Übrigens waren wir alle verkleidet. Die Jungs vorzugsweise als Mädchen und die Mädchen als alles Mögliche.

Lärmend fuhren wir unserem Ziel entgegen. Einige Jungs standen an einer offenen S-Bahntür und rauchten. (Damals konnte man die Türen während der Fahrt noch öffnen.) Unsere Mitreisenden starrten angestrengt aus dem Fenster. Ein großer Teil schlief auch. Muss wohl eine sehr anstrengende Nacht für viele gewesen sein. Allerdings, wenn man genauer hinsah, hatten alle Schlafenden schmale Sehschlitze, um uns zu beobachten.

Als wir unser Ziel erreichten, warteten schon zwei Kremser auf uns. Teilnahmslos blickten die Pferde auf die lärmende Horde, die auf ihre Wagen kletterte. Dann ging sie los, die wilde Fahrt.

Das Wetter war schön, bestimmt waren es um die neunundzwanzig Grad. Der Duft der Pferde drang angenehm in meine Nase.

Wir hatten alle nicht viel gefrühstückt, die Hitze drückte. Der Alkohol zeigte schnell Wirkung. Umso länger die Fahrt dauerte, desto öfter wurde sie unterbrochen. Eigentlich musste ständig jemand pinkeln.

Irgendwann ließ Kati die Kremser anhalten, weil ihr die Blase drückte. Sie torkelte die Treppe herunter und hockte sich zur Unterhaltung aller Zuschauer direkt an den Waldesrand. Und sagt ein Gesetz nicht aus: wenn etwas schief gehen kann, dann geht es auch schief.

Kati hatte etwas übersehen. Nämlich eine bestimmte Pflanzenart, die dort wuchs, wo sie pinkelte.

Sie verlor das Gleichgewicht und plumpste mit dem nackten Arsch mitten in die Brennnesseln. Oh, wie die gejodelt hat! Sie sprang auf, den Schlüpper und den Rock um die Knöchel und hüpfte wie wild umher. Das war vielleicht ein Anblick! Besonders für die Jungs.

Gegen Ende der Kremserfahrt kam es zu trunkenen Annäherungsversuchen. Sie begannen meist gleich. Ein Mädchen fasste einem Jungen an die Taschentuch- oder Sockenbrust (du weißt noch – fast alle Jungs hatten sich als Mädchen verkleidet). Dann wurde noch etwas Intelligentes hinzugefügt, wie »Geile Titten, ey« zum Beispiel. Dies hatte logischerweise zur Folge, dass einem der jeweilige Junge nun selbst an die Möpse fasste und dieses dann mit so etwas Geistreichem wie »Du aber auch, ey« kommentierte. So waren der Unsittlichkeit Tür und Tor geöffnet.

Nun waren wir mit dem Kremser zurück zum S-Bahnhof gefahren. Also versammelten sich die jeweiligen Pärchen rund um diesen Bahnhof und man paarte sich vergnüglich. Überall hörte man wildes Geschnaufe, spitzes Gequietsche und brachiales Gestöhne. Es hörte sich ein bisschen an wie im Berliner Tierpark im Alfred-Brehm-Haus.

Auch ich, natürlich mal wieder Vorzeige-Schlampe, war mit von der Partie. Der Sex selbst war nicht der Rede wert und auch nicht von einem Orgasmus gekrönt, aber die Gesamtsituation war schon witzig.

Traurig aus heutiger Sicht war nur, dass im Anschluss an diese Orgie keine einzige Kondompackung zu finden war.

So endete also meine Schulzeit.

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