Kitabı oku: «Die 50 besten Fühl- und Tastspiele - eBook»

Yazı tipi:

Sybille Schmitz
Die 50 besten
Fühl- und Tastspiele

MiniSpielothek

Inhalt

Fühlen und ­Tasten mit ­Naturmaterial

Fühl-Spaziergang

Fühlen im Wald

Barfuß-Abenteuer

Eichhörnchen-Spiel

Fröhliche Pinguine

Mein Stein, dein Stein

Fühl-Bild

Fühl-Vergnügen mit ­Wasser

Heubad

Sackhüpfen mit Heu

Fühlen und Tasten mit ­Fingern und Füßen

Mikado

Fühl-Socken

Kurz, lang, länger

Fädeln

Gut zu Fuß

Ich gehe meinen Weg

Angeln mal anders

Post für dich

Eislaufen mit Schwämmen

Fühl-Straße für die Füße

Fühlend raten und rätseln

Fühl-Tunnel

Was ist da wohl drin?

Was fehlt?

Hier spukt’s wohl

Verpackungsspiel

Ich fühle was, was du nicht siehst

Mit dem Tastsinn zählen

Blinde Kuh mit dem Mund

Verborgenes mit den ­Füßen erspüren

Immer am Seil bleiben

Fühlen mit dem ganzen Körper

Oh, wie wohl ist mir am Rücken

Notarzt-Team

Wellness für das Gesicht

Im Schönheitsstudio

Rucksack-Safari

Die Igel machen ­Winterschlaf

Mit Luftballons tanzen

Luftiges Liegen

Sandwich

Wildbach

Kreatives ­Fühlen und ­Tasten

Fühl-Kiste

Rein ins Glas

Fühlendes Malen

Fühlen vom Band

Sandbilder

Wer hat die schönsten Beine?

Fühl-Freude mit ­Bierdeckeln

Fühlerfahrung mit Ton

Formen ertasten

Fühl-Post



Fühlen und ­Tasten mit ­Naturmaterial
1 Fühl-Spaziergang

Die Kinder machen mit der Spielleitung einen Spaziergang durch die Natur. Auf ein Signal hin dürfen die Kinder an einem bestimmten Ort ausschwärmen und Naturmaterialien sammeln, die man fühlen kann. Hierfür eignen sich gut kleine Körbchen, in denen die Kinder ihre „Fühl-Schätze“ sammeln können.

Daraufhin wird eine große Picknick-Decke ausgebreitet und die Kinder zeigen der Gruppe nacheinander ihre „Fühl-Schätze“. Alle Kinder fühlen die Naturmaterialien und suchen gemeinsam Begriffe dafür, wie sich dieser Gegenstand anfühlt: rau, weich, hart, leicht, schwer, kalt, warm, heiß, bröselig, matschig, glitschig, rund, eckig, kantig, glatt, stumpf, spitz, harzig, klebrig, schwabbelig, wellig, schmierig, trocken, feucht, nass, staubig, fusselig, pelzig, zart, samtig, groß, klein …

Material

große Picknick-Decke, pro Kind ein kleiner Korb

2 Fühlen im Wald

Die Spielleitung spannt ein langes Seil auf Höhe der Hände der Kinder von Baum zu Baum. Die Kinder stellen sich in einer Reihe hintereinander neben das Seil, setzen jeweils eine Augenbinde auf, ergreifen mit einer Hand das Seil und legen die andere Hand dem davorstehenden Kind auf die Schulter. Nun geht es los: Langsam gehen die Kinder hintereinander am Seil entlang, tasten sich am Seil vorwärts, spüren mit den Füßen den Untergrund des Waldes und ertasten mit der Hand, die sie am Seil haben, jeden Baumstamm, an dem das Seil entlangführt.

Material

langes Seil, pro Kind eine Augenbinde

3 Barfuß-Abenteuer

Die Kinder bauen gemeinsam einen Fühl-Pfad für ihre Füße. Hierfür eignen sich große Schuhkartons gut, deren Wände um zwei bis vier Zentimeter abgeschnitten werden. Auch die Deckel der Schuhkartons können für den Fühl-Pfad verwendet werden. Die flachen Kartons und Deckel werden in einer Reihe nebeneinander aufgestellt und die Kinder füllen verschiedene Fühl-Materialien in die Kartons: Sand, Moos, Korken, runde Kieselsteine, Stroh, Woll- oder Stoffreste, Baumrinde, Reissäckchen, getrocknete Bohnen, Heu, Kastanien, Watte, Muggelsteine, Knöpfe, Laub, Styropor-Bällchen …

Jetzt geht das Abenteuer los: Die Kinder steigen mit bloßen Füßen nacheinander langsam und tastend von Karton zu Karton. Wenn alle Kinder den Fühl-Pfad ein- oder mehrmals durchschritten haben, werden ihnen für den nächsten Durchgang die Augen verbunden und die Reihenfolge der Kartons wird verändert. Die Augenbinde verstärkt das Fühlerlebnis, da die Kinder keine visuelle Ablenkung mehr haben.

Hinweis

Die Kieselsteine müssen rund sein, sodass keine Verletzungen entstehen können.

Material

große Schuhkartons mit Deckel, Schere, Fühlmaterialien für die Füße (siehe oben), Augenbinden

4 Eichhörnchen-Spiel

Die Spielleitung hat einen großen Sack mit verschiedenen Nüssen und Samen dabei: Haselnüsse, Erdnüsse, Walnüsse, Macadamianüsse, Pistazien – alle mit Schale. Außerdem befinden sich in dem Sack Bucheckern, Eicheln und getrocknete (Riesen-)Bohnen. Zu Beginn des Spiels darf jedes Kind in den Sack greifen und einen Gegenstand herausziehen, ohne dabei in den Sack zu schauen. So entscheidet sich, welche Art von Eichhörnchen jedes Kind ist: Die Kinder, die eine Walnuss gezogen haben, sind Walnuss-Eichhörnchen. Die Kinder, die eine Eichel gezogen haben, sind Eichel-Eichhörnchen usw.

Im Raum stehen viele kleine Säckchen bereit, die ebenfalls mit dieser Mischung gefüllt sind. Nun darf eines der Kinder mit einem großen Schaumstoffwürfel in der Mitte des Raumes würfeln. Auf ein Startsignal der Spielleitung hin laufen alle Kinder zu je einem Sack. Dort ertasten sie blind in der Augenzahl des Würfels die Nussart, zu der sie im Spiel gehören. Wenn alle Kinder fertig sind, würfelt das nächste Kind. So geht es weiter, bis die Säckchen im Raum weitgehend leer sind.

Tipps

 Anschließend können die Kinder mit den Nüssen, Bucheckern, Eicheln, Samen und Bohnen ein Natur-Mandala auf einem großen Stück Pappe oder auf einem schönen Tuch legen oder aufkleben.

 Alternativ dürfen die Kinder die Nüsse knacken und so üben, einen Nussknacker (am besten aus Holz und zum Schrauben) zu bedienen – auch das ist eine spannende Fühlerfahrung.

Material

großer Sack, viele kleine Säckchen, viele verschiedene Nüsse mit Schale, Bucheckern, Eicheln, getrocknete (Riesen-)Bohnen, großer Schaumstoffwürfel, evtl. großes Stück Pappe oder schönes Tuch, Nussknacker

5 Fröhliche Pinguine

Im Raum sind auf dem Boden mehrere Wachstuchtischdecken ausgebreitet. Im Kreis stehen darauf so viele niedrige Wannen bzw. Wasserbehälter, wie es Kinder in der Gruppe gibt. Die Behälter werden unterschiedlich gefüllt:

 Wasser mit vielen Eiswürfeln

 Wasser mit wenigen Eiswürfeln

 Wasser in Zimmertemperatur

 warmes Wasser

 sehr warmes Wasser

 Wasser mit großen runden Steinen darin

 Wasser mit kleinen, runden Kieselsteinen darin

Jedes Kind zieht seine Socken aus und stellt sich neben einen der Wasserbehälter. Ein Kind darf einen großen Schaumstoffwürfel in die Mitte werfen. Dann steigen alle Kinder vorsichtig und langsam in den Behälter, der neben ihnen steht. Sie achten darauf, dass das Wasser nicht herausspritzt. Jetzt fühlen sie mit ihren Füßen das Wasser, die Temperatur und eventuell die Steine im Wasser. Anschließend dürfen die Kinder im Uhrzeigersinn so viele Wasserbehälter weitergehen, wie der Würfel Augen zeigt. Dabei steigen sie langsam aus einem Behälter heraus und dann in den nächsten hinein. Die Spielleitung achtet darauf, dass immer genug Zeit zum Spüren bleibt, bevor die Kinder weiterwandern.

Tipp

Die Spielleitung kann auf dem Boden zwischen den Behältern Handtücher auslegen, sodass sich die Kinder zwischendurch die Füße abtrocknen können und zudem nicht zu viel Wasser auf dem Boden verteilen. Auch die Wachstuchtischdecken bieten einen Schutz für den Boden.

Material

Wachstuchtischdecken, Wasserbehälter oder Wannen in Anzahl der Kinder, Wasser, Eiswürfel, großer Schaumstoffwürfel, runde Steine in verschiedenen Größen, evtl. Handtücher

6 Mein Stein, dein Stein

Zu Beginn des Spiels steht in der Mitte des Sitzkreises eine große, mit Wasser gefüllte Wanne. Daneben befindet sich ein großes, ausgebreitetes Tuch. Auf dem Tuch liegen Steine, die sich in der Form stark unterscheiden (länglich, bauchig, flach, groß, klein, raue Oberfläche, glatte Oberfläche, mit Rillen …). Die Kinder stehen nacheinander von ihren Plätzen auf und suchen sich jeweils einen Stein aus. Wenn alle wieder sitzen, schließen die Kinder ihre Augen und ertasten den Stein in aller Ruhe. Sie sollen dabei den Stein gut kennenlernen.

Danach zeigt jedes Kind der Reihe nach seinen Stein der Gruppe und beschreibt, wie er sich anfühlt. Die Spielleitung unterstützt bei Bedarf, indem sie dem Kind passende Begriffe vorschlägt.

Daraufhin darf ein Kind nach dem anderen in die Mitte zur Wanne kommen. Die Spielleitung schreibt auf die Unterseite des Steins mit einem wasserfesten Stift die Anfangsbuchstaben des Kindes. Dann legt das Kind seinen Stein in die Wanne.

Wenn alle wieder auf ihren Plätzen sitzen, darf ein Kind beginnen und seine Hand ins Wasser tauchen. Es versucht, den eigenen Stein zu ertasten und wiederzufinden. Wenn es seinen Stein gefunden hat, darf es ihn mit zu sich an den Platz nehmen, wenn es den Stein eines anderen Kindes genommen hat, legt es ihn wieder zurück ins Wasser.

Material

große Wanne, Wasser, großes Tuch, Steine in unterschiedlichen Größen und Formen, wasserfester Stift

7 Fühl-Bild

Zunächst stellt die Spielleitung mit den Kindern kindgerechten Kleister oder Leim selbst her (zum Beispiel aus Stärke, Essig, Salz und Wasser). Nun erhält jedes Kind mehrere Pinsel in verschiedenen Stärken, ein Schälchen mit dem Leim und ein großes Stück Pappe oder festes Tonpapier. Die Spielleitung stellt in die Mitte des Tisches ein großes Tablett mit Fühl-Materialien für das Fühl-Bild (Pfefferkörner, Büroklammern, Sand, Glasperlen, Baumrinde, Moos, Sägespäne, Papierschnipsel, Wollfäden, Watte, Federn, Muscheln, Knöpfe, Taschentücher, Papierbällchen, Kreppband, Alufolie, Filz, gepresste Herbstblätter, Stöckchen oder Zweige aus Holz, Tannennadeln, Tonkügelchen, Stroh, Muggelsteine, getrocknete Linsen, Salz, Knisterpapier, Reiskörner, Heu, Gras, Weidenkätzchen, kleinere Kieselsteine, Stücke eines Küchenschwamms, Pfeifenputzer, kleine Schneckenhäuser …).

Nun dürfen die Kinder ihr Tonpapier oder die Pappe mit Leim bestreichen und ein kreatives Fühl-Bild mit den Materialien gestalten.

Variation

Die Kinder erhalten jeweils einen dicken Bleistift, einen schwarzen Buntstift oder einen schwarzen Filzstift und zeichnen zunächst ein Bild auf das Tonpapier oder die Pappe, zum Beispiel eine Landschaft. Danach bekleben sie die verschiedenen Flächen des Bildes mit unterschiedlichen Fühl-Materialien.

Material

kindgerechter Leim oder Kleister (frei von Lösungsmitteln), großes Tablett, Fühlmaterialien (Beispiele siehe oben), pro Kind ein großes Stück Pappe oder festes Tonpapier, Pinsel in verschiedenen Stärken, evtl. Bleistifte, schwarze Buntstifte oder Filzstifte

8 Fühl-Vergnügen mit ­Wasser

Dieses Spiel kann in einem gefliesten Waschraum, einem Raum mit PVC-Boden oder draußen auf einer Terrasse oder Wiese gespielt werden.

Der Boden wird mit Wachstuchtischdecken oder mit Abdeckfolie ausgelegt. Die Kinder erhalten Becher, Eimer, Wannen, Schalen, Gießkannen und andere Behälter, außerdem Wasser aus dem Wasserhahn oder im Garten aus dem Gartenschlauch.

Im Sommer dürfen die Kinder für dieses Spiel ihre Badesachen anziehen. Zu anderen Jahreszeiten bzw. wenn das Spiel drinnen durchgeführt wird, sind die Kinder je nach Temperatur so leicht wie möglich bekleidet.

Nun kann das Spiel beginnen! Die Kinder experimentieren nach Herzenslust mit dem Wasser: mit nackten Füßen in die mit Wasser gefüllten Wannen oder Behälter steigen, Becher oder Eimer mit Wasser befüllen, sich das Wasser in einer größeren Wanne stehend über die Beine oder Arme laufen lassen, das Wasser von einem Behälter in einen anderen schütten …

Tipp

Die Spielleitung kann auch unterschiedlich warmes Wasser zur Verfügung stellen, sodass die Kinder ihre Wahrnehmungsfähigkeit für Temperaturunterschiede entdecken können.

Material

Wachstuchtischdecken oder Abdeckfolie, verschiedene Behälter (siehe oben), Wasser

9 Heubad

Dieses Spiel eignet sich für draußen oder für Räume, in denen wenig Möbel stehen. Wenn das Spiel drinnen gespielt wird, kann der Boden zum Schutz mit Wachstuchtischdecken, Abdeckfolie oder Zeitungspapier ausgelegt werden.

Je nach Gruppengröße erhalten die Kinder mehrere große, aufblasbare Planschbecken oder große Wannen und drei oder vier große Säcke prall gefüllt mit Heu. Alternativ können auch zwei oder drei Heuballen zur Verfügung gestellt werden. Zunächst lösen die Kinder das Heu aus den Säcken bzw. den Ballen und füllen es in die Planschbecken oder die großen Wannen.

Danach dürfen die Kinder in die Planschbecken oder Wannen steigen und das Heu befühlen. Wenn ausreichend Wannen vorhanden sind, kann sich ein Teil der Kinder bequem in jeweils eine Wanne setzen und von ein oder zwei anderen Kindern ganz mit Heu bedecken lassen.

Hinweis

Dieses Spiel ist nicht geeignet für Kinder mit Heu- oder Stauballergie. Außerdem ist es wichtig, den Eltern vorab mitzuteilen, dass die Kinder nach dem Spiel duschen oder baden und für dieses Spiel alte Kleidung tragen sollten.

Material

Wachstuchtischdecken, Abdeckfolie oder Zeitungspapier, mehrere große aufblasbare Planschbecken oder große Wannen, drei oder vier große Säcke mit Heu oder zwei bis drei Heuballen

10 Sackhüpfen mit Heu

Dieses Spiel eignet sich für draußen. Die Spielleitung legt eine Start- und Ziellinie für das spätere Sackhüpfen fest.

Jedes Kind erhält einen Sack, steigt in den Sack hinein und zieht den Sack mit beiden Händen an den Rändern bis unter die Arme hoch. Die Spielleitung oder andere Kinder füllen den Sack nun bis zum Rand mit Heu. Je nach Wunsch des Kindes darf das Heu auch in großen Mengen in den Sack gestopft werden.

Anschließend hüpfen alle Kinder in ihren Säcken zur Startlinie und dürfen auf ein Signal hin loshüpfen. Das Kind, das auf der Strecke am wenigsten Heu verliert, gewinnt. Es geht also nicht um Schnelligkeit, sondern um achtsames Hüpfen.

Hinweis

Dieses Spiel ist nicht geeignet für Kinder mit Heu- oder Stauballergie. Außerdem ist es wichtig, den Eltern vorab mitzuteilen, dass die Kinder nach dem Spiel duschen oder baden und für dieses Spiel alte Kleidung tragen sollten.

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