Kitabı oku: «Schnittkonstruktion in der Mode - Grundschnitte»
Teresa Gilewska
Schnittkonstruktion in der Mode
Grundschnitte
stiebner
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Allgemeines
Körpermaße
Größentabelle
Schnittbogen
Grundschnitt
Oberteile
Konstruktion des Grundschnitts
Konstruktion von Abnähern auf dem Grundschnitt
Verschieben von Abnähern
Grundmodell aus Strickware
Vergrößerung
Pass- und Einsetzzeichen
Abflachung
Mehrweite
Besatz für geschlossenen Kragen
Besatz für offenen Kragen
Ausschnittformen
Modell 1 : U-Boot-Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 2 : Asymmetrischer Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 3 : Tiefer enger Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 4 : Runder Ausschnitt, gerafft
Modell 5 : Eckiger Ausschnitt mit Trägern, auf der Brust gerafft
Modell 6 : Asymmetrischer Ein-Träger-Ausschnitt
Modell 7 : Herzförmiger Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 8 : Geraffter Tropfenausschnitt mit nackten Schultern und Schnürung
Modell 9 : Spitzer Ausschnitt mit Schnürung, schulterfrei
Modell 10 : Spitzer Westenausschnitt mit Falten und Knöpfen auf einer Seite, ärmellos
Modell 11 : V-Ausschnitt mit Trägern, auf der Brust gerafft
Modell 12 : Asymmetrischer Ausschnitt mit gerafftem Träger
Ärmel
Konstruktion des Grundärmels
Tiefe und Länge (oder Umfang) des Armausschnitts
Konstruktion eines Ärmelschnittmusters durch Zerlegen
Kurze Ärmel
Modell 1 : Puffärmel
Modell 2 : Tulpenärmel ohne geraffte Ärmelkugel
Modell 3 : Tulpenärmel mit geraffter Ärmelkugel
Modell 4 : Ärmel mit asymmetrischen übereinandergelegten Volants
Modell 5 : Schmetterlingsärmel
Modell 6 : Unten geraffter Ärmel
Modell 7 : Ärmel mit gerafftem Einsatz
Modell 8 : Ballonärmel mit Einschnitten unten
Modell 9 : Laternenärmel
Modell 10 : Angeschnittener Ärmel
Modell 11 : Ballonärmel
Modell 12 : Ärmel mit geraffter Ärmelkugel und vertikaler Falte
Modell 13 : Ärmel mit geraffter Ärmelkugel aus zwei Teilen
Modell 14 : Volantärmel
Modell 15 : Breite Träger über die Schulter
Lange Ärmel
Modell 1 : Keulenärmel
Modell 2 : Enger Ärmel mit separatem Ballonoberteil
Modell 3 : Ärmel mit halber geraffter Partie oben
Modell 4 : Unten geraffter Ärmel
Modell 5 : Puffärmel mit geknöpftem Unterarm
Modell 6 : Schmetterlingsärmel
Modell 7 : Einfacher Ärmel mit geknöpftem Unterarm
Modell 8 : Einfacher Ärmel mit durchgehender Knöpfung
Modell 9 : Einfacher Ärmel mit Volant als Abschluss
Modell 10 : Einfacher Ärmel mit umgeschlagener Manschette
Modell 11 : Einfacher Ärmel mit Blusenmanschette
Modell 12 : Einfacher Ärmel mit zwei Falten und umgelegter Manschette
Modell 13 : Einfacher Ärmel mit Schlitz an der Unterkante
Röcke
Konstruktion des geraden Grundmodells mit einem Abnäher halb vorn
Konstruktion des geraden Grundmodells mit zwei Abnähern halb vorn
Etuirock
Bundarten
Schlitze
Röcke
Modell 1 : Rock mit Kellerfalten
Modell 2 : Rock mit Kellerfalte vorn und hinten
Modell 3 : Ausgestellter Rock aus sechs Bahnen
Modell 4 : Ausgestellter Rock ohne vordere Naht
Modell 5 : Rock mit Godets
Modell 6 : Bahnenrock „Sirene“
Modell 7 : Rock mit kreisförmigem Volant
Modell 8 : Rock mit schräg angesetztem Volant
Modell 9 : Glockenrock mit Zipfelsaum
Modell 10 : Hosenrock
Kragen
Kragenarten
Die Konstruktion offener und geschlossener angesetzter Kragen
Ein Sonderfall : das Jabot
Angesetzte Kragen
Modell 1 : Geschlossener Kragen an rautenförmigem Dekolleté
Modell 2 : Offener Kragen mit V-Ausschnitt
Modell 3 : Offener Kragen mit Volants am spitzen Ausschnitt
Modell 4 : Offener Kragen am vorn geknöpften V-Ausschnitt
Modell 5 : Offener Kragen mit Volants am vorn geknöpften V-Ausschnitt
Modell 6 : Klassischer Stehkragen
Modell 7 : Kurzer Stehkragen
Modell 8 : Stehkragen mit Knopfleiste
Modell 9 : Bubikragen
Modell 10 : Flacher einseitiger Kragen
Modell 11 : Großer flacher Kragen
Modell 12 : Flacher Kragen mit Revers
Angeschnittene Kragen
Modell 1 : Klassischer Stehkragen
Modell 2 : Stehkragen mit Fantasieausschnitt
Modell 3 : Asymmetrischer Stehkragen
Modell 4 : Stehkragen mit Abnähern
Modell 5 : Stehkragen mit Revers
Modell 6 : Stehkragen mit Revers auf Fantasieausschnitt
Modell 7 : Klassischer Schalkragen
Modell 8 : Eckiger Schalkragen
Modell 9 : Kurzer Schalkragen
Taschen
Einschnitt für eine Innentasche in Einzelschritten
Bordüren für Taschen mit diagonaler Kante
Eingesetzte Taschen
Modell 1 : Schlitztasche in der Seitennaht eines Rockes
Modell 2 : Paspeltasche für Röcke
Modell 3 : Vordertasche im Rockabnäher
Modell 4 : Schräge eingeschnittene Rocktasche
Modell 5 : Vertikale Einschubtasche für Jacken
Modell 6 : Horizontale Einschubtasche für Jacken
Aufgesetzte Taschen
Modell 1 : Blasebalgtasche mit Patte
Modell 2 : Blasebalgtasche mit Überschlag
Modell 3 : Fantasietasche mit gerafftem Eingriff
Futter
Rockfutter
Jacken- und Mantelfutter
Nähte
Glossar
Vorwort
Dieses Buch ist das Resultat von fast 30 Jahren Zusammenarbeit mit Auszubildenden und ihren Fragen. Ob es sich um meine vielen Schüler aus Polen, Frankreich oder China handelt oder aber um Menschen, die ohne den Beruf zu erlernen, einfach ihre Garderobe gestalten wollen – allen wollte ich stets erklären, dass die Entwicklung eines Kleidungsstücks nie auf dem Zufall beruht ! Wie der Körper, so gehorcht auch seine Bekleidung präzisen Regeln der Architektur, an die sich selbst die größten Genies halten müssen.
Diese Konstruktionsregeln sind kein Joch, denn sie lassen sich einfach anwenden, wenn man sich die Mühe macht, sie Schritt für Schritt zu verstehen. Oft genug sehe ich, dass Designer mit Schablonen arbeiten (Grundschnitte in den Größen 38 oder 40 als Arbeitsgrundlage), ohne wirklich Zeit zu sparen und den strukturellen Aufbau des zu fertigenden Kleidungsstücks zu verstehen. Ohne dies kritisieren zu wollen, meine ich doch, dass es besser ist, die Schablone im Kopf zu haben als den Kopf in der Schablone !
Deswegen finden Sie in diesem Buch keine Schnittmuster „zum Kopieren und Ausschneiden“, sondern grundlegende Hinweise, die Ihnen helfen, den detaillierten Aufbau des Kleidungsstücks zu verstehen, sei es ein Rock, ein T-Shirt oder eine Jacke. Auf dieser Basis können Sie dann auch einfach und logisch eigene Grundmuster erstellen.
Überhasten Sie nichts, denn im Verständnis liegt der Fortschritt und nur so werden Sie besser ! Um Ihre Kreativität zu befriedigen, habe ich die Elemente der Details wie Ausschnitte, Kragen, Ärmel und Taschen kapitelweise abgehandelt. Sobald Sie den Grundschnitt für Ihr Kleidungsstück haben, können Sie ihn nach Belieben anpassen und persönlich gestalten.
Ich möchte, dass dieses Buch mehr bietet als eine Methode. Es ist ein Werkzeug, um die Logik von Kleidung zu verstehen und ein Mittel, um ihre Struktur und ihren Aufbau zu beschreiben.
Teresa Gilewska
Allgemeines
Mit diesem ersten Band über die Schnittkonstruktion in der Mode erlernen Sie die Grundlagen für die Erstellung von Schnittmustern.
Die Technik für das Anfertigen von Musterzeichnungen wird in allen Details gezeigt. Zu den Modellen gibt es zahlreiche Zeichnungen mit Beschreibung, damit Sie die Struktur des Kleidungsstücks kennen und verstehen lernen.
Die hier entwickelte Methode können auch nicht professionelle Schneider nachvollziehen.
Aber bevor wir in das Thema einsteigen, also Schnittmuster konstruieren und die Modelle Schritt für Schritt beschreiben, zunächst ein paar allgemeine Informationen : Körpermaße, Größentabelle und Begriffe für die Schnittbogen.

Körpermaße

BILD 1
Ganz gleich, welches Modell oder welche Größe – auf jeden Fall sollte man zunächst einen Grundschnitt fertigen und dann die gewünschten Änderungen vornehmen. Bevor man mit der Schnittkonstruktion beginnt, müssen die Maße sorgfältig genommen werden.
Zunächst wird der Sitz der Taille mit einem leicht gespannten Band in der Vertiefung oberhalb des Beckenknochens gemessen.
Diese Taillenlinie dient auch als Bezugspunkt für die Längenmaße.
Die Maße werden ohne Zugaben gemacht ; die Vergrößerung erfolgt später auf der Konstruktion des Grundschnitts, wenn das Muster abgewandelt wird.

BILD 2
1. Brustweite – Maßband um die stärkste Stelle der Brust legen.
2. Taillenweite – gemäß dem Maßband.
3. Obere Hüftweite – etwa 10 cm unterhalb der Taillenlinie.
4. Hüftweite – etwa 20 cm unterhalb der Taillenlinie.

BILD 3
5. Rückenlänge – von der Schulter am Halsansatz bis zur Taille.
6. Vordere Taillenlänge – von der Schulter am Halsansatz bis zur Taille, über die Brustspitze.
7. Brusthöhe – von der Schulter am Halsansatz bis zur Brustspitze.
8. Obere Hüfthöhe – etwa 10 cm unterhalb der Taillenlinie nach unten.
9. Leibhöhe – etwa 20 cm unterhalb der Taillenlinie nach unten.
10. Brustzugabe – von einer Brustspitze zur nächsten.
11. Rückenweite – von einem Arm zum nächsten, gemessen an den Armansätzen.
12. Oberbrustweite – von einem Arm zum nächsten, gemessen an den Armansätzen.
13. Halsweite – gemessen am Halsansatz.
14. Schulterbreite – vom Halsansatz bis zum Armausschnitt.
15. Armlänge – gemessen am gebeugten Arm, von der Schulter bis zum Ellbogen und dann vom Ellbogen bis zum Handgelenk.

BILD 4

BILD 5
16. Ellbogenhöhe.
17. Oberarmweite – an der stärksten Stelle des Armes.
18. Handgelenkumfang.
Größentabelle
Die ursprüngliche Größentabelle basiert auf den Durchschnittsmaßen von 1000 bis 10 000 Frauen, die vom IFTH (Institut français du textile et de l’habillement) gemessen wurden.
Auf diesen Standardgrößen basieren die Grundschnitte.
Diese Tabelle ist aber nicht allgemeingültig. Viele Hersteller haben für den Bedarf ihrer Kundinnen bei bestimmten Kleidungsstücken eigene Größen oder Zwischengrößen.
Auch über die einzelnen Maße herrscht keine Einigkeit. So wird die Länge des Oberkörpers hinten vom Halsansatz an gemessen – manchmal in der Mitte und manchmal an der Schulter. Das gibt natürlich wegen der Vertiefung zwischen den Schulterblättern unterschiedliche Maße.
Daher gibt es nicht nur eine Größentabelle. Jede Tabelle ist für eine bestimmte Nutzung bestimmt und es gibt dann entsprechende Konstruktionsmethoden für die Grundschnitte.
Die Messungen der Jahre 2003 bis 2004 haben deutliche Unterschiede zu den Messungen um 1950 ergeben.
Die Größentabelle gilt für Körpergrößen von 168 bis 172 cm.

Schnittbogen – Begriffe

BILD 6
Grundschnitt
Der Grundschnitt ist die Übertragung der Körperformen und Proportionen und die Verteilung der Abnäher auf eine zweidimensionale Fläche nach den ermittelten Maßen.

Die perfekte Anpassung des Modells an den Körper (ohne Kneifen und unerwünschte Falten) hängt von der Qualität des Grundschnitts ab.
Es ist nicht besonders schwer, ein Schnittmuster für ein modisches Kleidungsstück zu entwickeln. Das wahre Problem liegt in der Anpassung an den Körper. Man kann die Technik oder die Methode für die Konstruktion eines Schnittmusters aber nicht durch bloßes Ausprobieren erlernen. Um sie wirklich zu beherrschen, muss man verstehen, was man gerade tut, und sich die einzelnen Schritte einprägen.
Es gibt drei Methoden für die Konstruktion eines Schnittmusters :
1. Schnittmuster auf der Grundlage der Standardgrößen.
2. Schnittmuster nach Maß – das Schnittmuster wird nach den Maßen der Person konstruiert, für die das Kleidungsstück bestimmt ist.
3. Schnittmuster für Haute Couture – die Konstruktion des Schnittmusters erfolgt nach einem Toile in den Körpermaßen der Kundin. Zu diesem Zweck wird ein Abguss vom Körper genommen und daraus eine Kunststoffbüste angefertigt.
Ein paar notwendige Anmerkungen
Der menschliche Körper ist in ständiger Bewegung. Um den Grundschnitt für ein bequemes Kleidungsstück zu konstruieren, muss man daher die Bezugspunkte und -linien in der Bewegung ermitteln.
In der Regel ist das Kleidungsstück vorn länger als hinten (wegen der Wölbung der Brust). Bei kleineren Größen macht das etwa 2 bis 3 cm aus, bei Größe 42 sind es aber über 4 cm. Diese Zugabe wird durch das Volumen der Brust ausgeglichen. Wenn man aber die horizontalen Konstruktionslinien auf der Grundlage der vorderen Länge zieht, wird der Rücken zu lang, ohne dass man ihn durch Abnäher verkürzen kann. Daher geht die Konstruktion des Schnittmusters stets von der mittleren Rückenlinie (vertikal) und der Taillenlinie (horizontal) aus.

Achtung !
Nicht die Armausschnittlinie mit der Brustlinie verwechseln ! Die Brusthöhe wird unter dem Armausschnitt angenommen. Bei großen Größen oder einer voluminösen Brust ist dieser Unterschied markant.


Oberteile
Unter den vielen Techniken zur Fertigung eines Schnittmusters für ein Oberteil eignet sich diese besonders für Anfänger.
Wichtig ist, den Aufbau der Grundlage für das Oberteil zu verstehen und die Schritte sorgfältig zu befolgen, denn von dem erworbenen Können hängen der Erfolg und die Qualität des Kleidungsstücks ab.
In diesem Buch wird der Grundschnitt anhand von Beispielmaßen ohne Vergrößerung konstruiert, d. h. ohne Zugaben für mehr Tragekomfort. Die Vergrößerung erfolgt je nach Modell vor der Abwandlung des Grundschnitts.
Der Grundschnitt enthält auch keine Nähte, denn er ist eine Arbeitsgrundlage für die Abwandlung des gewünschten Modells. Die Nähte sind auf dem endgültigen Schnittmuster eingezeichnet.
Zur Vereinfachung basiert diese Konstruktion auf dem halben Rücken- und dem halben Vorderteil. So erhält man ein absolut symmetrisches Kleidungsstück mit identischen Seiten. Die beiden fehlenden Hälften werden durch einfache Symmetrie entwickelt.
Konstruktion des Grundschnitts
Unabhängig vom gewünschten Modell wird zunächst der Grundschnitt für das Oberteil mit den Maßen der Trägerin gezeichnet – in unserem Beispiel : Rückenlänge = 44 cm, vordere Taillenlänge = 46 cm, Brustweite = 92 cm. Die Schnittmuster für Rücken- und Vorderteil werden separat erstellt.
Zunächst werden die Schnittmuster für den halben Rücken und das halbe Vorderteil gezeichnet.
1. Das Rechteck für das Rückenteil
Konstruieren Sie zunächst ein Rechteck : Zeichnen Sie die hintere Mitte (vertikale Linie links, hier 44 cm lang) und dann die horizontalen Linien, also Taillenlinie (unten) und Schulterlinie (oben).
Halber Rücken = Brustweite geteilt durch 4 minus 1 cm :
(92 : 4) – 1 = 22 cm.
Abgeschlossen wird das Rechteck mit der Seitenlinie (vertikale Linie rechts).
2. Das Rechteck für das Vorderteil
Konstruiert nach dem gleichen Prinzip (Bild 7) durch Verlängerung der Taillenlinie, dann zeichnen Sie die vordere Mitte (vertikale Linie rechts, hier 46 cm).
Halbes Vorderteil = Brustumfang geteilt durch 4 plus 1 cm :
(92 : 4) + 1 = 24 cm.

BILD 7
3. Halsausschnitt am Rückenteil
Um den Bogen des Halsausschnitts perfekt an den Hals anzupassen, teilen Sie die Halsweite durch 16, um die Tiefe des Halsausschnitts zu ermitteln, sowie durch 6, um die Breite zu berechnen.
Beispiel : Halsweite = 38 cm
Tiefe des Halsausschnitts = 38 : 16 = 2,38 cm
Breite des Halsausschnitts = 38 : 6 = 6,3 cm
Von der Halbierungslinie Tiefe/Breite des Halsausschnitts 1,5 cm abtragen.
Dann mit dem Schneiderlineal den Bogen des Halsausschnitts zeichnen (Bild 8).

BILD 8
4. Halsausschnitt am Vorderteil
Breite des vorderen Halsausschnitts = Breite des hinteren Halsausschnitts. Um die Tiefe des vorderen Halsausschnitts zu ermitteln, Halsweite durch 6 teilen und 2 cm zugeben.
Beispiel : Halsweite = 38 cm
Tiefe des Halsausschnitts = (38 : 6) + 2 = 8,3 cm
Von der Schnittstelle Tiefe/Breite des Halsausschnitts 2,5 cm abtragen. Dann mit dem Schneiderlineal den Halsausschnitt zeichnen (Bild 8).
5. Die Schulter
Auf der Schulterlinie mit dem Winkelmesser einen Winkel von 18° für das Rücken- und von 26° für das Vorderteil zeichnen und auf den erhaltenen Linien die Schulterbreite abtragen (Bild 8, Beispiel : 14 cm).
6. Der Armausschnitt
Um die Höhe des Armausschnitts zu ermitteln, die Rückenlänge durch 2 teilen und 1 cm zugeben (Bild 7).
Höhe des Armausschnitts = (44 : 2) + 1 = 23 cm
Auf den Rechtecken für Rücken- und Vorderteil die Armausschnittlinie 23 cm oberhalb der Taillenlinie ziehen.
7. Oberbrustlinie
Ein Bezugswert zum Zeichnen des gesamten Armausschnittbogens fehlt noch : die Oberbrusthöhe.
Oberbrusthöhe = [(Rückenlänge – Armausschnitthöhe – Tiefe des Halsausschnitts) : 3] + 1 cm, also [(44 – 23 – 2,38) : 3] + 1 = 7,2 cm.
Die Oberbrustlinie 7,2 cm oberhalb der Armausschnittlinie ziehen (Bild 7).

BILD 9
Von den Schnittstellen Armausschnittlinie/Oberbrusthöhe hinten 3 cm und vorn 2,3 cm abtragen. Zum Abschluss den Bogen des Armausschnitts mit dem Schneiderlineal zeichnen (Bild 8 und 9).
Hinweis : Da wir ein Schnittmuster im Stoffbruch konstruieren (Rücken und Vorderteil jeweils zur Hälfte), gelten die Maße in Bild 8 für das halbe Rechteck.
Beispiel : Rückenweite = 36 cm, halbe Rückenweite = 36 : 2 = 18 cm
Oberbrustweite = 34 cm, halbe Oberbrustweite = 34 : 2 = 17 cm
Konstruktion von Abnähern auf dem Grundschnitt
Auf dem Grundschnitt müssen mitunter diverse Abnäher eingezeichnet werden.
1. Einfacher Abnäher oder Brustabnäher
Zur Ermittlung des Brustabnähers sind (auf dem halben Vorderteil) zunächst folgende Maße zu nehmen : Höhe und halbe Brustzugabe.
Beispiel : Brusthöhe = 27 cm, halbe Brustzugabe = 19 : 2 = 9,5 cm.
Die erste Linie des Brustabnähers geht von der Mitte der Schulterlinie bis zur Brustspitze, die zweite beginnt auf der Schulterlinie im Abstand der Abnäherweite.
Abnäherweite =
des Brustumfangs.
Beispiel : Brustumfang = 92 cm, Abnäherweite = 92 : 20 = 4,6 cm.
Die zweite Linie des Abnähers ist genau so lang wie die erste. Um die Schulterlinie (nach dem Schließen des Abnähers) anzupassen, ist der zweite Teil der Schulterlinie in einem Winkel von 72° zur zweiten Abnäherlinie zu zeichnen.
Das Maß des Abnähers (Zugabe, Bild 10) zugeben und Bogen des Armausschnitts (wie oben erklärt) zeichnen.

BILD 10
2. Taillenabnäher
Der Unterschied zwischen Brust- und Taillenweite ergibt den Wert, der in der Mitte der Abnäher abzunehmen ist. Dieser Wert ist auf die sieben Grundabnäher (Bild 11) zu verteilen :
– zwei Abnäher vorn auf der vertikalen Linie, die durch das Maß der Brustzugabe bestimmt wird ; in der Regel nie mehr als 3 cm ;
– zwei Abnäher auf dem Rückenteil (deren Achsen auf einem Viertel der Rückenbreite liegen); in der Regel nie mehr als 3 cm ;
– zwei seitliche Abnäher, deren halbes Maß nicht 4 cm übersteigt ;
– ein mittlerer Rückenabnäher, dessen halbes Maß meist 1 bis 2 cm beträgt.

Zu große Maße für die Abnäher können das Kleidungsstück verformen !
Rechenbeispiel zum Ausgleich der Abnähermaße für eine Brustweite von 92 cm und eine Taillenweite von 68 cm :
– Brustweite – Taillenweite = 92 – 68 = 24 cm ;
– 24 : 2 = 12 = auszugleichendes Maß für ein halbes Schnittmuster ;
– 12 – 1 (½ Maß mittlerer Rückenabnäher) = 11 cm ;
– 11 : 4 = 2,75 cm im Schnitt für jeden Abnäher, zu verteilen auf 2,5 cm für die vorderen und hinteren Abnäher sowie 3 cm (½ Maß) für die seitlichen.
Überprüfung : 1 cm (½ Maß mittlerer Rückenabnäher) + 2,5 cm (hinterer Abnäher) + 2,5 cm (vorderer Abnäher) + 2 x 3 cm (½ Maß seitliche Abnäher) = 12 cm, der auszugleichende Wert.
Die Höhe der hinteren Abnäher ist in der Regel unter der Oberbrustlinie.
Die vorderen Abnäher können bis zur Brustrundung gehen, wobei eine Gerade von 2 cm über den Brustspitzen zu berücksichtigen ist.
Die Verteilung der Maße für die Abnäher hängt vom Körperbau der entsprechenden Person ab. Wenn der Unterschied zwischen Brust- und Taillenweite sehr groß ist, lässt sich das durch mehrere Abnäher ausgleichen.

3. Hinterer Schulterabnäher
Der Schulterabnäher sitzt in der Mitte der Schulterlinie in einem Winkel von 90° zu dieser Linie (Bild 11).
Breite des Abnähers = ± 1 cm, Länge des Abnähers = ± 7 cm.
Der hintere Schulterabnäher wird bei kleinen Größen selten eingesetzt, bei großen Größen hingegen ist er wegen der Rundung der Brust unverzichtbar. Bei schweren Materialien (besonders für Jacken oder Mäntel) können Abnäher das Volumen des starren Stoffes ausgleichen, bei dünnen, leichten oder dehnbaren Stoffen ist das nicht erforderlich.

BILD 11
So wird der Grundschnitt gezeichnet.

Mit dieser Technik erhält man auf einfachem Wege eine präzise Arbeitsgrundlage, die nach der Abwandlung und der Anpassung an die Maße der Person die Konstruktion der Schnittmuster ermöglicht.
Verschieben von Abnähern

BILD 12
Für einen Abnäher auf dem Vorderteil fängt man in der Regel mit einem Schnittmuster mit Grundabnäher an (Brustabnäher), den man dann je nach Modell für das endgültige Schnittmuster verschiebt. Das geht schnell und einfach und man kann die exakten Schnittbogen für den Abnäher aufheben.
1. Die Linie des Abnähers an die neue Stelle zeichnen.
2. Wie auf der Zeichnung gezeigt, zuschneiden (Bild 12).
3. Brustabnäher schließen (durch Verschieben des ausgeschnittenen Stückes).
4. Neuen Abnäher zeichnen.

BILD 13

BILD 14
Abnäher im Armausschnitt
Dieser Abnäher darf generell nicht unter der Oberbrustlinie gezeichnet werden, denn der Bogen des Armausschnitts verläuft schräg und neigt dazu, sich zu strecken. Das kann die Grundlinie ruinieren.

BILD 15
Abnäher an der Seite
Diese häufig benutzten Abnäher finden sich etwa 4 cm unter der Armausschnittlinie.

BILD 16
Abnäher auf Brusthöhe
Dieser Abnäher auf der Brust wird für den Untertritt (Dior-Falte) benutzt.

BILD 17
Abnäher im Halsausschnitt
Dieser Abnäher kann hinter dem Revers des Kragens verborgen sein oder es werden mehrere kleine Fältchen um den Ausschnitt gezogen. Der Abnäher wird mitten in den Ausschnitt gesetzt, um die Ausschnittlinie in der Schräge zu vergrößern. Das vereinfacht das Kräuseln und sieht hübsch aus. Achtung, ein Abnäher an der geraden Stelle des Ausschnitts (zu nahe an der vorderen Mitte) kann diesen verformen.

BILD 18
Abnäher in der Taille
Dieser Abnäher markiert die Taille für die Taillierung. Da das Maß der Wegnahme sehr wichtig ist, können mehrere Abnäher erforderlich sein. Mehrere Abnäher können auch sehr elegant wirken.
Grundmodell aus Strickware

Rücken- und Vorderteil, ausgehend von einer Vertikale XY (vordere und hintere Mitte), zeichnen.
Punkte A, B, C, D, E und F sowie Linien AB = Leibhöhe, BE = vordere Länge, BF = Rückenlänge, CE = ½ BE (Brustlinie), DE = ½ CE (Oberbrustlinie) platzieren.
Die Lotlinien zu XY mit den Punkten A, B, C, D, E, F zeichnen, wobei AA1 = ¼ Hüftweite, BB1 = ¼ Taillenweite, CC1 = ¼ Brustweite, DD1 = ½ vorderes Rechteck, DD2 = ½ hinteres Rechteck.
Bogen des vorderen Halsausschnitts
EG und GH zeichnen = ⅙ Halsweite. Von der Halbierungslinie EG/GH 2,5 cm abtragen und mit dem Schneiderlineal den Bogen des Halsausschnitts HE zeichnen, in der Mitte eine Gerade von 1,5 cm lassen.
Bogen des hinteren Halsausschnitts
HI = 2,4 cm zeichnen. Von der Halbierungslinie FI/IH 1,5 cm abtragen und den Bogen des Halsausschnitts HF zeichnen ; er verläuft in der Mitte 3 cm auf der Geraden.
Schulterlinie
GJ = 1/3 von GH. Horizontal JK zeichnen, wobei HK = Schulterbreite.
Seitenlinie
Mit dem Schneiderlineal den Bogen A1B1 zeichnen. B1C2 = (vordere Länge + Rückenlänge) : 4 + 2,5 cm. B1C2 über C1 verbinden.
Vordere Armausschnittlinie
Mit dem Schneiderlineal C2, D1 und K verbinden, von C2 eine Gerade von 1,5 cm belassen.
Hintere Armausschnittlinie
Mit dem Schneiderlineal C2, D2 und K verbinden, von C2 eine Gerade von 1 cm belassen.
Vorder- und Rückenteil jeweils umlegen, um die andere Hälfte des Schnittmusters zu erhalten.
Dieser Grundschnitt gilt für alle Konstruktionen von Kleidungsstücken aus Strickware.
Vergrößerung
Die Vergrößerung ist eine Zugabe zu den am Körper genommenen Maßen, um das Kleidungsstück weiter zu machen. Sie hängt ganz vom Stil des Kleidungsstücks, der gewünschten Weite und vor allem der gewünschten Bequemlichkeit ab.
Um ein korrektes Schnittmuster zu erhalten, muss man zunächst den Grundschnitt nach den Körpermaßen zeichnen und dann die Vergrößerung anfügen, denn die Berechnungen für ein vergrößertes Schnittmuster sind nicht ganz präzise (z. B. Oberbrusthöhe, Abnäherweite oder Halsweite).
Die hier vorgeschlagenen Werte in Zentimeter gelten für die Vergrößerung eines klassischen Kleidungsstücks. Sie sind minimal.

BILD 19
Verbreiterung der Schulter
Für Kleidung mit ausgeprägten Schultern muss die Schulterlinie zurückgenommen und verlängert werden. Für ein 1 cm dickes Schulterpolster die Schulterlinie dann ebenfalls um 1 cm zurücknehmen und verlängern.

BILD 20
Pass- und Einsetzzeichen
Ein Zeichen ist eine kleine Kerbe von 3 bis 5 mm am Rand des Stoffes. Zwei Arten von Zeichen werden für Schnittmuster benutzt.
– Einsetzzeichen zeigen (während des Nähens) die Position einer Partie im Kleidungsstück. So kann man daran Rücken- oder Vorderteil eines Ärmels erkennen (Bild 21). Diese Zeichen sind also auch wichtig, wenn der Ärmel noch nicht zusammengenäht ist.
– Passzeichen dienen dazu, während des Nähens zwei Stücke in der richtigen vertikalen und horizontalen Position zu halten. Dadurch werden Gleichgewicht und Passform des Kleidungsstücks gewahrt. So muss man bei einem Prinzessschnitt die Passzeichen auf die Brust- und Taillenlinie der beiden Vorderteile setzen.
Die Pass- und Einsetzzeichen kommen auf das endgültige Schnittmuster und sind beim Zuschneiden des Stoffes zu beachten, denn sie liefern wichtige Hinweise für das richtige Zusammennähen.

BILD 21

BILD 22

Achtung ! Das Zusammennähen ohne Beachtung der Pass- und Einsetzzeichen kann die Konstruktion verformen und destabilisieren.
Abflachung
Die Abflachung markiert das Ende eines schrägen Schnittes, damit nach dem Zusammennähen keine Spitze auftritt.
Bei der Konstruktion eines Schnittmusters ist manchmal eine Abflachung einzuplanen, um das Kleidungsstück an den Körper anzupassen und einen schöneren Effekt zu erzielen. So wird beim Prinzessschnitt der Effekt der Taillen- und Armausschnittabnäher ausgeglichen, um eine schöne Brustform zu erzielen.
Dieser kleine abgeflachte Bereich hängt vom Volumen der Brust ab, man erzielt ihn, indem man die Länge der Abnäher um die Brust um etwa 2 cm kürzt (Bild 24).
Mehrweite
Die Mehrweite ist eine Zugabe am oberen Ende der Ärmelkugel (Bild 23). Ihre Größe hängt vom Ärmel und vom Stil des Kleidungsstücks ab. Sie dient eher dem Aussehen als der Bequemlichkeit.
Das Armausschnitt im Oberteil stützt den Ärmel. In der Regel wird zum Ärmel hin genäht und wenn man noch eine natürliche „Rundung“ zum Arm hinzugibt, wird man (oft erst nach dem Anprobieren) feststellen, dass die Ärmelkugel etwas mehr Länge braucht, als die Konstruktion nach Ärmelweite und Tiefe des Armausschnitts erfordern würde.
Einige Beispiele für Mehrweiten am Ärmel : enge Bluse 0,5 bis 1 cm, Bluse mit Abnähern 1 bis 2 cm, Jacke mit Schulterpolstern 2 bis 4 cm.
Achtung ! In diesem Buch wird die Ärmel konstruktion ohne die Mehrweite gezeichnet.

BILD 23

BILD 24
Besatz für geschlossenen Kragen
Wenn das Oberteil vorn mit Knöpfen geschlossen wird, kommt rechts an der vorderen Mittellinie ein Übertritt hinzu. Die Breite des Übertritts hängt vom Modell oder vom Knopfdurchmesser ab. In der Regel beträgt sie 2 cm.


BILD 25
Rechts vom Übertritt wird ein Besatz hinzugefügt, der den inneren Beleg darstellt. In der Regel ist er 1 bis 2 cm breiter als der Übertritt.
Für den oberen Abschluss des Besatzes zunächst den Halsausschnitt durchpausen und vom Stoffbruch (Linie zwischen Übertritt und Besatz) an umgekehrt umschlagen.
Besatz für offenen Kragen

BILD 26
Der Besatz für den offenen Kragen dient als Revers. Seine Linie wird auf dem Grundmuster des Oberteils ab der Schulterlinie gezeichnet. Er ist mindestens 4 cm breit. Dann Form durchpausen und ab dem Stoffbruch nach innen umlegen.
Die Breite des Übertritts hängt vom Modell ab, beträgt aber mindestens 2 cm.

Ausschnittformen
Der Ausschnitt beeinflusst den Stil des Modells. Es gibt zahlreiche Formen – ob offen oder geschlossen, ob mit Kragen oder ohne, der Ausschnitt verleiht dem fertigen Modell erst seine Wirkung. Der Ausschnitt ist stets technisch und ästhetisch an Stil und Material anzupassen, dazu ist die Verarbeitung zu berücksichtigen (Einlage, Besatz).
U-Boot-Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 1

Zunächst ein Grundschnittmuster für ein Oberteil zeichnen, dann Rücken- (Bild 1) und Vorderteil (Bild 2) abwandeln. Einfacher ist es, zunächst die Form des Ausschnitts vorn zu fixieren und seine Breite vom hinteren Halsausschnitt an auf der Schulterlinie abzutragen.
Besätze für Halsausschnitt und Armausschnitt anzeichnen.
Länge des Besatzes für den Halsausschnitt um die Breite des vorderen Besatzes kürzen, denn die letztere gleicht nach dem Umschlagen den Unterschied aus.

BILD 1

BILD 2

BILD 3

BILD 4
Bei diesem Modell wird die Schulterlinie aus ästhetischen Gründen um maximal 5 bis 10 cm verlängert und um 2 cm abgesenkt, um den durch die Konstruktion bedingten spitzen Winkel abzurunden (Bild 1 und 2).
Vorderer Besatz : immer 2 cm breiter als der Übertritt, damit er nach dem Umlegen über die vordere Mittellinie hinausreicht (Bild 2).
Um zu verhindern, dass der Rand eines Flügelärmels sich verzieht, den Besatz des Armausschnitts im geraden Fadenlauf zuschneiden (Bild 3 und 4) oder den Besatz mit einem Nahtband unterlegen und dieses beim Zusammennähen mit einnähen.
Rund um die endgültigen Schnittmuster 1 cm Nahtzugabe vorsehen.
Nicht die Pass- und Einsetzzeichen vergessen.
Asymmetrischer Ausschnitt, vorn geknöpft
Modell 2

Auf dem Grundschnitt den vorderen und hinteren Halsausschnitt halsnah zeichnen, den Ausschnitt dann rund um den Hals um 2 bis 4 cm absenken.
Die beiden vorderen Schnittmusterhälften (rechts und links) fertigen, denn das Vorderteil ist asymmetrisch (die Knopfleiste ist oben nicht mittig).
Den rechten Besatz nach einer der beiden Optionen aus Bild 3 oder 4 zeichnen : Die Wahl hängt ab von der Form des Vorderteils und der Stoffqualität.

BILD 1

BILD 2

BILD 3

BILD 4
Länge des Besatzes für den Halsausschnitt links vorn : kürzer als die Halsweite, um die Breite des vorderen Besatzumschlags zu berücksichtigen.
Breite des vorderen Besatzes : in der Regel mindestens 3 bis 5 cm (hängt von der Stoffstärke ab).
Übertritt : in der Regel nicht mehr als 2 bis 3 cm (je nach Art des Modells oder Durchmessers der Knöpfe).
Breite des Besatzes : immer 1 cm breiter als der Übertritt, damit er nach dem Umlegen über die vordere Mittellinie hinausreicht.
Alle Besätze durchpausen.
Rund um die endgültigen Schnittmuster 1 cm Nahtzugabe vorsehen.
Nicht die Pass- und Einsetzzeichen auf dem endgültigen Schnittmuster vergessen.

BILD 5

BILD 6

BILD 7

BILD 8
Endgültige Schnittmuster für beide Optionen für die vorderen Besätze

BILD 9
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