Kitabı oku: «Das Leben mit und nach dem Tod»
Tim Braun
Das Leben mit und nach dem Tod
Tim Braun
Das Leben mit und
nach dem Tod
Heilung und Trauerverarbeitung
mit der geistigen Welt
Übersetzt aus dem Amerikanischen
von Georg Maximilian Knauer
Giger Verlag
Die Originalausgabe erschien 2017 unter dem Titel
Afterlife: Loving Communication from the other Side.
A Medium’s Messages on Healing, Transition and Reclaiming
Your Life bei Findhorn Press, Forres, Schottland.
1. Auflage 2017
© Giger Verlag GmbH, CH-8852 Altendorf
Telefon 0041 55 442 68 48
www.gigerverlag.ch Lektorat: Monika Rohde Umschlaggestaltung:
Hauptmann & Kompanie Werbeagentur, Zürich
Layout und Satz: Roland Poferl Print-Design, Köln
e-Book: mbassador GmbH, Basel
Printed in Germany
ISBN 978-3-906872-27-8
eISBN 978-3-907210-66-6
Inhalt
Die Botschaft eines Mediums
Nach Botschaften Ausschau halten
Tod: Ein natürlicher Teil des Lebens
Bestätigung und Affirmation
Kernübung
Aspekte des Todes
Die physische Form ablegen
Die nächste Phase der Beziehung
Kernübung zur Heilung
Meditation – spirituelle Reinigung
Eine tiefere Verbindung
Umarmen Sie die Angstgefühle
Heilende Meditation: Schuldgefühle loslassen
Meditation: Ein Weg, sich Veränderung zunutze zu machen
Werden Sie zum Wundertäter Ihres eigenen Lebens
In Harmonie mit dem Universum
Heilungsübung – die Meditation
Der Prozess
Was geschieht
Schritte zum Verstorbenen
Wussten Sie schon?
Eine schöpferische Meditation: Ein Neubeginn
Ein gut gelebtes Leben?
Die geistige Welt
Eine kurze Geschichte, wie ich die »Lebensrückschau« sehe
Neu anfangen
Schritte zum Beginn der Erneuerung
Übung in Dankbarkeit
Alte Energie loslassen
Ein Fenster in eine neue Welt
Alternatives Energieheilen
Chakra-Ausrichtung
Eine schlichte Berührung
Chakren ausbalancieren – Meditation »Der Mandala-Moment«
Selbstvertrauen durch Liebe erzeugen
Schritte zu neu gewonnenem Vertrauen
Wenn Ihnen der Weg lang vorkommt
Die Selbstliebe vertiefen
Vergleiche sind der sichere Tod
Die Lernkurve umarmen
Heilung verläuft nie geradlinig
Wann ist »genug« genug?
Selbstliebe wiederherstellen – den Schmerz herausziehen
Verwirklichen Sie das höchste Potenzial Ihrer Seele
Seelenpotenzial versus materielles Potenzial
Wie findet man sein Potenzial?
Schritte zu ihrem höchsten Selbst
Heilende Übung
Die Lektionen umsetzen für Ihr bestmögliches Leben
Heilende Übungen – manifestieren Sie Ihren Seelenzweck
Finden Sie Ihre Glückseligkeit
Das Gesetz des Dharma
Wenn sich Ihnen Ihr Dharma entzieht
Manifestation: Ziele versus Vorsätze
Tugendhaft leben nach einer Krise
1. Respekt für das Leben
2. Aufrichtigkeit
3. Freundlichkeit
4. Unterstützung
Die Macht des »Ich weiß es nicht«
Wie kann die Suche nach Heilung uns neue Möglichkeiten eröffnen?
Das Leben neu beginnen
Ein Schritt nach dem anderen
Danksagung
Über den Autor
Die Botschaft eines Mediums
Da ich viele Jahre als Medium gearbeitet und Tausende von Botschaften von der anderen Seite empfangen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass der Tod und die Botschaften aus dem Jenseits dazu da sind, uns letztlich eine einzige Lektion zu vermitteln – die Liebe. Den Leuten dabei zu helfen, mit jenen Verbindung aufzunehmen, die auf die andere Seite hinübergewechselt haben, ist nicht nur meine Berufung, sondern eine Berufung, der ich mit tiefer Leidenschaft nachgehe. In einem einzigen Augenblick kann eine einzelne Botschaft von einem lieben Menschen, sei es nun direkt von der anderen Seite oder in Form einer wunderbaren Erinnerung, mit einem Schlag so viel Schmerz heilen. Warum? Weil diese Botschaften aus dem Jenseits bestätigen, dass die Liebe unendlich ist. Als Seelen auf dieser Reise, die wir Leben nennen und auf der wir physische Erfahrungen sammeln, können wir alle etwas mit der heilenden Kraft der Liebe verbinden.
Mein einziger Zweck als Medium ist es, mit Verstorbenen zu kommunizieren und so den Leuten dabei zu helfen, den Schritt aus der Trauer in die Heilung zu schaffen – ein Zweck, für den ich wirklich dankbar bin. So schwierig und störungsanfällig diese Arbeit manchmal sein kann, ist sie noch öfter sehr bereichernd. Meistens obliegt mir die große Verantwortung und das Privileg, Botschaften aus dem Jenseits zu übermitteln, und zwar nicht unbedingt Botschaften des Todes, sondern Botschaften unendlicher Liebe und echter Verwandlung. Es ist dieser Moment, wenn eine Frau, die völlig in ihrer Trauer festsitzt, mir ganz gefroren vor Schmerz gegenübersitzt und dann eine Welle der Erleichterung über ihr Gesicht gleitet, wenn ihr klar wird, dass ihr lieber Mensch noch da ist. Er ist nicht davongegangen, sondern hat einfach nur Zeit und Raum überwunden. Das ist eine Freude. Und das darf ich erleben, einfach nur indem ich eine Leitung bin, um Bestätigung aus der Welt der Verstorbenen in Form von Botschaften zu übermitteln, wenn diese sich entscheiden, sie zu schicken.
Nach Botschaften Ausschau halten
Nach vielen Jahren Erfahrung erkenne ich jetzt, dass es hilft, diese Botschaften von Verstorbenen zu empfangen – nicht immer, aber doch oft –, wenn Sie dafür offen sind, sie zu empfangen. Wenn jedoch ein geliebter Mensch stirbt, kann es schwierig sein, die letztlich anstehende Heilung und das Wachstum anzunehmen, das sich ereignen kann, wenn wir eine neue Beziehung mit dem geliebten Menschen aufbauen müssen, und zwar jetzt im Geiste. Der Schmerz und der Kummer sind zweifelsohne herzzerreißend, wenn es auch notwendig ist, sie durchzustehen, um wieder zu heilen. Und doch ist es für manche Leute selbst nach einer gewissen Zeit schwierig sich vorzustellen, dass aus dieser Dunkelheit tatsächlich irgendeine Freude oder Erleuchtung wachsen könnte. Aber ich kann Ihnen versichern, dass Heilung für jeden Menschen möglich ist, wenn Sie nach Botschaften der Liebe Ausschau halten, auch in den dunkelsten Momenten. Liebe ist überall um uns herum, wenn Sie sich entscheiden, Sie zu sehen, und das gilt auch für die Formen, die sie in Botschaften von der anderen Seite annehmen kann. Ich werde daran jeden Tag bei meiner Arbeit erinnert.
Unglücklicherweise konzentrieren sich viele von uns nach dem Verlust eines geliebten Menschen zuerst auf die augenfällige Zerstörung vor unseren Augen – dessen Fehlen in physischer Form. Aber Energie stirbt nicht, sie verwandelt sich nur. Nachdem jemand, der Ihnen nahestand, gestorben ist, können Sie sich dieses Konzept in Ihrem eigenen Leben nur durch Erfahrung zu eigen machen. Mit der Zeit kommen Sie, wenn Sie Glück haben, vielleicht zu einem höheren Verständnis, aber dazu müssen Sie durchs Feuer gehen, bis Sie schließlich ankommen. Durch den Schmerz lernen Sie schließlich, dass Sie durch die Erfahrung eines solchen Verlusts stärker werden können. Sie entwickeln vielleicht sogar mit der Zeit Ihre eigene persönliche Verbindung mit dem Verstorbenen, eine Verbindung, die Sie sich so nie erträumt hätten. Natürlich sei damit nicht gesagt, dass Sie auf dem Weg dahin keine Wachstumsschmerzen erleben werden, die anhalten. Keiner von uns ist hier, weil wir schon alles wissen. Wir sind hier als physische Wesen, die eine physische Erfahrung machen. Wir sind hauptsächlich in dieser physischen Form, um die Liebe zu lernen und zu erkennen. Aus diesem Grund kann auch die kleinste Bestätigung, die sich als Botschaft aus dem Jenseits einstellt, immense Kraft besitzen.
Tod: Ein natürlicher Teil des Lebens
Wenn Sie mehr über das spirituelle Reich in Erfahrung bringen, werden Sie auch mehr über den natürlichen Prozess lernen, den wir »Tod« nennen, sowie die Rolle, die er im gegenwärtigen Leben eines jeden Menschen zu spielen hat. Das kann Ihre Perspektive auf den Schmerz verändern, sodass Sie ihn nicht länger als Verlust und Zerstörung ansehen, sondern die Einsicht gewinnen, dass Sie nun eine stärkere spirituelle Allianz auf der anderen Seite gewonnen haben. Letztlich kann ein klareres Verständnis des Lebens nach dem Tod Ihr größter Lehrer in all den Dingen sein, die mit Liebe, Wandlung und persönlichem Wachstum zu tun haben – wenn Sie es zulassen.
Trauer und Verlust sind wie alle wichtigen Ereignisse im Leben dazu da, Ihnen eine weitere Gelegenheit zu bieten, größere Weisheit zu erlangen. Wenn Sie auf Ihrem eigenen Pfad zur Erleuchtung wandeln, stellt sich Verlust ein, um Ihnen eine höhere Wertschätzung für das Leben zu vermitteln. In manchen Fällen wird es Ihnen helfen, die Verbindung zu der Liebe zu vertiefen, die Sie bereits haben, und es mag sogar sein, dass es Ihnen eine bessere spirituelle Rüstung bietet, wenn Sie Ihre Reise durch das Leben fortsetzen. Ein Verlust kann selbst die Besten von uns erschüttern. Als Medium kommt mir die Rolle zu, die Leute, die das durchmachen, an das echte Geschenk zu erinnern, das uns die Verbindung zu einem Verstorbenen bieten kann, selbst wenn man mitten in einem tiefen Herzschmerz steckt.
Bestätigung und Affirmation
Wenn ein Verstorbener Verbindung aufnehmen möchte, sendet er eine große Bandbreite von Botschaften, die von Details, die die Umstände eines tragischen Übergangs umgeben, bis hin zu ulkigen Beweisen, die er Ihnen täglich vorsetzt, reichen können. Aber ehrlich gesagt kommen die meisten Botschaften in Form liebender Bestätigung, sodass Sie wissen, dass der Verstorbene Sie nicht mit seinem Tod verlassen hat. Stattdessen hat er nur seine »physische« Form abgestreift, um sich in ein höheres Bewusstsein, die geistige Welt zu bewegen. Die Botschaften bestätigen typischerweise, dass es der Person im Leben nach dem Tod gut geht und, was das Wichtigste ist, dass er oder sie immer noch für die Kommunikation mit Ihnen zur Verfügung steht, wenn Sie das wünschen. Ich bin in einer Sitzung eine von Gott gelegte Leitung, die dazu da ist, genau eine Sache zu machen: die Botschaften von Verstorbenen zu übermitteln, die helfen, die Lebenden zu beruhigen, dass der Tod keine triste Endgültigkeit ist, sondern lediglich eine weitere Chance auf echte Transformation – eine Transformation, die genauso heilsam für die ist, die weitergezogen sind, wie für die, die in physischer Form verbleiben. Damit Sie sich die machtvollen Lektionen und Botschaften der Liebe ganz zu eigen machen können, die sich möglicherweise einstellen bei einer so intensiven Verwandlung, sollten Sie, wie ich es tat, zu der Einsicht kommen, dass es umso besser ist, sich mit allen Aspekten des Todes immer besser vertraut zu machen. Es ist entscheidend, dass Sie jede Stufe Ihrer Trauer durchmachen, weil es Ihnen dann leichter fällt, den Schritt in die Heilung zu gehen und die zukünftigen Lebenslektionen, die auf Sie warten, je mehr Wissen Sie über den Tod und das Jenseits bekommen, anzunehmen. Wenn Sie bereit sind, Ihren Widerstand aufzugeben und das Leben nach dem Tod sowohl physisch wie spirituell anzunehmen, sind sogar noch größere Liebe und Weisheit möglich.
Kernübung
Vertrauen in das Universum aufbauen und sich in Einklang damit bringen
Wenn Sie Ihre Reise zur Heilung beginnen, achten Sie auf Ihre Träume, denn die dürften in dieser Zeit der Verwandlung sehr machtvoll sein. Legen Sie sich ein Tagebuch ans Bett.
Schreiben Sie sich jede Nacht Ihre Träume auf, ohne sie zu beurteilen. Lesen Sie sie jeden Tag mindestens einmal.

Aspekte des Todes
Der Tod ist der tiefste, transformierendste Wendepunkt im Leben eines Menschen. Klingt nach einem Widerspruch? Verständlich. Das Konzept des Todes ist komplex und kompliziert. Wenn ein geliebter Mensch hinübergeht, haben Sie in dieser Sache keine Wahl mehr. Sie sind gezwungen, ein Konzept anzunehmen, für das Ihnen keine kontextuelle Erfahrung zur Verfügung steht – besonders, wenn es um die geistige Welt geht –, zumindest nicht auf irgendeine Art, an die sich Ihr physisches Selbst erinnern könnte. Es kann sogar eine noch größere Herausforderung sein, wenn Sie keine spirituelle Grundlage haben oder wenn Sie darauf konditioniert sind, zu glauben, dass der Tod des physischen Körpers das endgültige Ende der Lebenskraft ist, wie wir sie kennen. Wenn Sie glauben, dass nach dem Tod der physischen Hülle keine Energie mehr weiterexistiert, dass es einfach vorbei ist, dann ist das besonders erschütternd. Wenn diese letztgenannte Perspektive nach der Ihren klingt, möchte ich Sie zum Zweck von Heilung und Wachstum herausfordern, Ihren Geist ein klein wenig zu öffnen und diese Wahrnehmung des Todes als endgültig ein klein wenig zu verändern, um sich eine alternative Idee zu eigen zu machen. Der Tod ist die natürliche nächste Stufe des Lebens. Natürlich sind wir uns alle einig, egal, welches Ihre Perspektive ist, dass diese Art von Ende und Loslassen tiefe, herzzerreißende Umwälzungen mit sich bringt, ganz so wie das Ende einer Beziehung oder ein Umzug. Aber in diesem Fall ist die Sache natürlich sowohl für den Sterbenden als auch für den Trauernden extrem viel weitreichender. Also besteht der erste Aspekt des Todes darin, ihn als eine natürliche Veränderung in der energetischen Form anzusehen – die Veränderung, die sich vollzieht, wenn eine Seele ihren physischen Körper abstreift, um in ihren geistigen Zustand zurückzukehren.
Die physische Form ablegen
Der schwierigste Aspekt des Todes für die Lebenden besteht im Verlust der physischen Hülle. Dieser Verlust sowohl im Sterben als auch nach dem Tod kann ungeheuer schmerzhaft mit anzusehen und zu ertragen sein. Wenn ein geliebter Mensch in die geistige Welt weiterzieht, gehen uns vielleicht Erinnerungen an einen verfallenden, von Krankheit gezeichneten Körper nach und sorgen dafür, dass wir uns schuldig oder traurig fühlen. Es kann auch sein, dass wir die physische Präsenz eines Menschen so sehr vermissen, dass wir nicht weitermachen können. Vielleicht ist es der Geruch der Person, die starken, festen Umarmungen oder das bellende Lachen.
Natürlich ist das für viele von uns der schwierigste Teil. Wie sollen wir in der physischen Welt weitermachen, ohne dass diese Person an unserer Seite ist? Dennoch können Sie, wenn Sie eine echte Seelenschau betreiben, an einen Ort gelangen, wo Sie erkennen, dass die physische Form nicht die Seele definiert, die diese Person war. Sobald Sie die Heilung einsetzen lassen, werden Sie langsam nach und nach das Gefühl bekommen, dass die betreffende Person, auch wenn sie nicht mehr physisch präsent ist, Sie oft anleitet oder Ihnen eine süße Botschaft sendet.
Es ist nicht immer der Fall, aber ich bin der Überzeugung, dass ein Verstorbener sich bemerkbar macht, wenn eine wirklich tiefe Beziehung zu seinen Lieben besteht. Sie sollten offen dafür sein, wie es sich bei Ihnen manifestiert. Das kann bedeuten, dass Sie sich auf einmal bei einem Medium wiederfinden oder vielleicht haben Sie einen besonders ergreifenden Traum. Die Hauptlektion, die es hier zu lernen gilt, ist die Veränderung der Form zu akzeptieren. Ja, Sie haben Ihren geliebten Menschen in der physischen Welt verloren. Ja, den Körper gibt es nicht mehr, aber jetzt, da die Person in der geistigen Welt weiterexistiert, können Sie, wenn Sie wollen, eine ganz neue Art der Verbindung entwickeln.
Die nächste Phase der Beziehung
Jede Beziehung macht eine Entwicklung durch. Unsere Beziehung mit uns selbst, zur Welt, zu anderen, sie alle sind im Wandel. Nichts bleibt gleich und nichts währt ewig.
Veränderung ist ein Teil der Natur. Wir sehen das in den Bäumen und im Meer, in Geburt, Tod und Wiedergeburt – das alles sind Bestandteile der Jahreszeiten des Lebens. Selbst wenn wir oft wünschen, wir könnten die Zeit anhalten – ohne Veränderung könnte es kein Wachstum geben. Wir nehmen jede Beziehung in den Blick, um ihr eine weitere Gelegenheit zu echtem Wachstum und Heilung zu geben. Ob es nun Spannungen mit unseren Geschwistern sind, eine Trennung von einem Menschen, den wir lange geliebt haben, oder ein Kind geboren wird – eine Beziehung gibt uns die Chance zu wachsen. Oft herrschen große Freude und Liebe und recht oft auch großer Schmerz. Aber was die meisten Leute nicht sehen, ist, dass der größte Schmerz nicht aus der Veränderung selbst entsteht, sondern wenn wir uns gegen die Veränderung des Wesens der Beziehung wehren. Dasselbe gilt, wenn ein Partner in einer Beziehung im Tod weiterzieht, aus der physischen Form in die geistige Welt.
Unsere Liebe für diese Person stirbt nicht, aber die Natur der Beziehung muss nun Umwälzungen und Veränderungen durchmachen. Der zweite Aspekt des Todes besteht darin, die Veränderung der Beziehung zu der Person oder dem Verstorbenen anzunehmen. Wie jede reale Veränderung ist das Loslassen der schwierigste Teil. Für die Lebenden und die Sterbenden kann das jeweils der Part sein, in dem man »stecken bleibt«.
Wenn Sie begreifen, dass es sich um eine Veränderung handelt, die Sie entweder akzeptieren oder in Ihrem Kummer gefangen bleiben können, und Sie sich dann entscheiden, es schlussendlich zu akzeptieren, dann werden Sie weiterkommen und einen ersten Schritt in Richtung Heilung gehen. Sobald ein geliebter Mensch stirbt, lastet die Trauer uns schwer auf dem Herzen. Das ist ein natürlicher Teil des gesunden Weitermachens, ein Schritt in Richtung der Veränderung. Das gilt auch in mancher Hinsicht für die Verstorbenen. Sobald der Übergang von physischer zu geistiger Form geschehen ist, stehen auch bei ihnen ein Annehmen und ein Loslassen an. Für beide Parteien sind die natürliche Transformation und die letztliche Akzeptanz, dass der Tod ein sehr realer Bestandteil des Lebens ist, das, was uns Heilung bringt. Ganz so, wie ein Trauernder in seinem Kummer stecken bleiben kann, so kann es auch ein Verstorbener, der seine neue geistige Form nicht akzeptiert hat und in der physischen Welt bleiben will.
Jedoch berichten die meisten Leute, die den Tod eines Menschen, der ihnen nahestand, erlebt haben, dass sich nach der Trauer eine Art Wissen einstellt, der geliebte Mensch sei da, nur eben in anderer Form. Tod ist Verwandlung. Das ist der erste Aspekt des Todes. Tod ist Transformation. Er ist keine existenzielle Endgültigkeit. Das Leben geht weiter und die Energie stirbt nicht. Sie ändert einfach nur ihre Form sowohl für die, die in der physischen Welt zurückbleiben, als auch für jene, die in die geistige Welt weiterziehen.
Die Person macht sich aus der physischen Welt in ein neues, höheres Selbst davon, ein spirituelles Selbst. So ist der Tod nur Verwandlung. Wir betrauern den Tod der physischen Form, doch in Wahrheit hat sich lediglich die Energie gewandelt. Darum ist meine Arbeit als Medium so ein Geschenk sowohl für mich wie auch für meine Klienten. Oft bringt es schon Heilung, wenn man nach einem Besuch bei mir das Wissen erlangt, dass ein geliebter Mensch nicht weg ist, sondern einfach in eine höhere Bewusstseinsform weitergezogen.
Kernübung zur Heilung
Alte Energie loslassen
Hier eine simple Übung, um neue Energie zu bekommen und alte loszulassen. Sie können das in jedem Stadium Ihres Lebens machen – wenn Sie noch trauern oder auch Jahre später. Jeder kann so seine Energie gut neu einstellen.
Setzen Sie sich hin und stellen Sie sich das beste Leben vor, das Sie sich wünschen könnten. Wie sieht es aus? Wie würde es aussehen, wenn Sie alte Energie loslassen und neue willkommen heißen? Nehmen Sie sich jetzt ein paar Fotos und Magazine und eine große Pinnwand und fangen Sie an zu basteln. Schaffen Sie eine neue Vision für sich selbst. Sie wird anders sein. Sie wird nicht mehr den lieben Menschen beinhalten, der hinübergegangen ist. Wie sieht sie also aus? Seien Sie spezifisch. Machen Sie die Collage so farbenfroh und verrückt, wie Sie möchten.
Nehmen Sie sich wirklich eine oder zwei Stunden Zeit, um zu basteln – immerhin ist das Ihre Vision für ein neues Leben. Platzieren Sie sich das Ganze nun dorthin, wo Sie es gut sehen können. Selbst wenn es an der Wand in Ihrem Wandschrank hängt – machen Sie etwas daraus, das Sie täglich sehen. Allein das Gestalten dieser Tafel, selbst wenn sich nichts von all dem Neuen darauf manifestiert – und ich würde sagen, dass es das sehr wahrscheinlich tun wird –, bringt Ihr Leben einen Riesenschritt voran. Klopfen Sie sich nun ein wenig auf den Rücken, Gratulation. Denken Sie daran, das Universum hört jede Bitte und Entscheidung. Toll gemacht!
Meditation – spirituelle Reinigung
Meditation ist ein machtvolles spirituelles Werkzeug, um Frieden, Heilung und Liebe in Ihrem Leben nutzbar zu machen. Für den Anfänger muss es nicht komplizierter sein als stillsitzen und bewusst atmen. Atmen Sie einfach nur ein und konzentrieren Sie sich für einen Moment auf Ihre Liebe, dann atmen Sie aus und konzentrieren sich darauf, Schmerz und Kummer loszulassen.
Oder setzen Sie sich vielleicht nur still hin und schließen Sie die Augen. Stellen Sie sich eine wunderschöne Lichtquelle oder einen Schmetterling vor – egal was, solange es Sie friedlich stimmt – und atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Schließlich können Sie mehr Werkzeuge einführen, um Ihre tägliche Meditation zu verstärken, zum Beispiel, indem Sie sich auf die Träume und Absichten konzentrieren, die Sie umsetzen wollen.
Aber fangen Sie wie bei jeder anderen Gewohnheit, die Sie sich antrainieren wollen, mit kleinen Schritten an. Sobald Sie es ganz und gar akzeptieren, wie sehr Sie diese tägliche Praxis öffnet und es Ihnen erlaubt, die beste Version Ihrer selbst zu sein, ist es möglich und wahrscheinlich, all die großartigen Dinge zu nutzen, die sich durch die Macht der Meditation einstellen. Sie müssen sich dann nur noch zurücklehnen und zusehen, wie es in Ihrem Leben arbeitet.
Eine tiefere Verbindung
Meditation kann auch hilfreich sein, wenn wir trauern und unsere Lieben auf der anderen Seite vermissen. Konzentrieren Sie sich in einem meditativen Zustand auf einen friedlichen Ort und kommunizieren Sie die Liebe, die Sie für sie empfinden, so, als wären sie gegenwärtig. Vielleicht ist es der Tag Ihrer großen Reise oder Ihrer Graduierung oder die Hochzeit, bei der Sie sich wünschen, dass die Person anwesend wäre. Atmen Sie tief durch und denken Sie an all die Dinge, die Sie an dieser Person lieben. Als tägliches Werkzeug kann diese Technik unglaublich mächtig und erdend sein, wenn es darum geht, die Verbindung mit unseren Lieben in der geistigen Welt aufrechtzuerhalten und uns gleichzeitig dabei zu helfen, Heilung zu finden und den nächsten Schritt zu gehen.
Umarmen Sie die Angstgefühle
Der Akt des Stillseins in der Meditation wird oft als »zu schwierig« verworfen, sodass die Leute damit aufhören, bevor sich irgendein Fortschritt einstellt. Ich habe Klienten sagen hören: »Ich kann nicht so lange an einem Ort sitzen.« Oder: »Ich fühle mich einfach nicht wohl dabei.« Die Wahrheit ist – das ist in Ordnung. Wenn Sie tief durchatmen können, können Sie meditieren. Machen Sie sich klar, dass das kribblige Gefühl sich einstellt, um Sie zu lehren, wo Sie sich konzentrieren müssen. Tun Sie Ihr Bestes, um sich nicht mehr dagegen zu wehren, und atmen Sie sich einfach hindurch. Umarmen Sie dieses schreckliche Bedürfnis, aufzustehen und etwas anderes zu tun. Nehmen Sie einen tiefen Atemzug und lehnen Sie sich hinein. Manchmal bewirkt schon das allerhand, wenn es darum geht, »verstockte« Emotionen in Ihrem Körper oder ein negatives Muster in Bewegung zu bringen, das Sie vielleicht blockiert hat, ohne dass Sie es merken.
Viele Leute stellen fest, dass sich tausenderlei Gefühle einstellen, sobald sie die Rastlosigkeit zulassen und einfach hindurchatmen. Das mögen Trauer, Zorn und Albernheit sein – egal was es ist, das man loslassen muss. Lassen Sie es kommen und gehen. Wenn das geschieht – wunderbar. Leisten Sie keinen Widerstand. Wir unterdrücken den ganzen Tag Gefühle; wir beißen uns eher auf die Zunge, als dass wir etwas ansprechen, um zu überleben. Meditation verschafft Ihrem Geist die Chance, sich zu öffnen und das rauszulassen, was »wegmuss« oder was Sie loswerden wollen.
Wenn Sie das als Workout für Ihre Seele betrachten, hilft es Ihnen vielleicht, den Nutzen etwas besser zu erkennen. Natürlich ist es bequemer, wenn wir den ganzen Tag dasitzen, als ein paar Kilometer zu laufen, aber unser Körper braucht die Bewegung, um zu funktionieren. Bewegung erzeugt Bewegung. Nach dem Laufen haben Sie vielleicht Schmerzen und Ihre Muskeln sind gereizt, weil sie sich an die Bewegung gewöhnen müssen. Dasselbe gilt bei Achtsamkeitsmeditationen. Am Anfang sagt Ihr Verstand: »Nein, ich weigere mich, still zu werden.« Möglicherweise fühlen Sie sich auch mit den sehr schwierigen Gefühlen nicht wohl, die dabei hochkommen, zum Beispiel Trauer. Das ist normal. Seien Sie anfangs nachsichtig mit sich selbst. Es ist in Ordnung. Sobald Sie nur dreißig Sekunden meditieren können, dann sind Sie auf Ihrer Reise schon einen großen Schritt weiter. Wenn Sie sich einfach nur einmal am Tag hinsetzen und sich dreißig Sekunden lang auf Ihren Atem konzentrieren, haben Sie schon unglaublich viel erreicht.
Heilende Meditation: Schuldgefühle loslassen
Meditation ist ein nützliches Werkzeug in der Trauerbewältigung. Oft erleben wir beim Tod eines geliebten Menschen ein tiefes Gefühl von Trauer, das uns regelrecht lahmlegen kann. Häufig fühlen wir uns auch schuldig – wir waren beim Tod der Person nicht anwesend oder haben uns im Leben nicht genug um sie gekümmert. Wir haben nicht genug getan – und so weiter und so weiter. Die Geschichten, die wir uns erzählen, können dafür sorgen, dass wir in Schuldgefühlen, Scham und Trauer stecken bleiben.
Warum? Weil der Tod – auch wenn wir ihn erwarten – seine eigene Zeit hat. Man kann sich nicht wirklich darauf vorbereiten – die plötzliche Trennung ist also katastrophal. Das Aufgeben von Kontrolle, die Endgültigkeit des Ganzen können Bedauern, Schuldgefühle, Wut und tiefe, unvorstellbare Trauer zum Vorschein bringen. Der Prozess kann auch schmerzlich isolierend wirken, weil wir alle unterschiedlich mit diesem Gefühl von Verlassenheit umgehen. Normalerweise macht niemand dasselbe gleichzeitig wie Sie durch. Selbst wenn Sie zusammen mit anderen trauern, fühlen Sie sich vielleicht komplett allein damit, wie Sie die Sache verarbeiten. Niemand macht das genauso wie ein anderer. Ein gebrochenes Herz fühlt sich vielleicht für Sie ganz anders an als für Ihre Geschwister. Werden Sie sich zunächst klar, dass das in Ordnung ist. Die Gefühle – egal, wie sehr sie Sie überraschen oder vielleicht sogar anekeln – sie sind normal. Meditation kann hier ein wunderbares Werkzeug sein, um diese Emotionen zu ordnen. Einfach nur ruhig dazusitzen, zu atmen und die Gefühle zuzulassen, kann heilsam sein. Sie können den Gefühlen sogar ein Gesicht geben. Wie sieht ihre Schuld aus, wie ihre Wut? Geben Sie ihnen ein Bild oder einen Ton. Rezitieren Sie etwas oder weinen Sie, wie es sich eben für Sie ergibt. Denken Sie einfach nur daran, durch den Schmerz hindurchzuatmen.
Erteilen Sie sich die Erlaubnis, alle Empfindungen zu fühlen, und lassen Sie sich dann darauf ein. Urteilen Sie nicht. Wenn Sie es sich wirklich vornehmen, diesen schwierigen Prozess zu durchleben, werden Sie den Schmerz mit der Zeit leichter loslassen können. Den Kummer festzuhalten ist nie das Ziel, weil es später zu allerhand gesundheitlichen Problemen führen kann. Widerstehen Sie also dem Drang, den Schmerz zu unterdrücken, egal, wie schwierig es Ihnen vorkommt. Wenn Sie sich jeden Tag einen ruhigen Moment zugestehen, um sich an den geliebten Menschen zu erinnern oder einfach nur mit Ihrem Atem dasitzen und auf gesunde Art die vielen Stadien durchleben, die mit der Trauer einhergehen, ist das der Schlüssel zur Heilung.
Therapie kann helfen, Freunde, Bücher, sogar Medien, aber letztlich wissen nur Sie, wie Sie sich jeden Tag wieder fühlen. Vertrauen Sie Ihrer inneren Stimme und lassen Sie sich davon auf Ihrer Reise führen. Machen Sie das zur Zeit Ihrer Heilung, denn das kann niemand sonst für Sie tun. Aber bitte behandeln Sie sich nachsichtig. Sie fühlen sich vielleicht wahnsinnig wütend und das mag ein Gefühl sein, das Ihnen fremd ist. Das ist in Ordnung. Vergeben Sie sich für Ihre Wut. Sie ist dazu da, Ihnen eine Lektion zu erteilen. Vielleicht fühlen Sie sich apathisch, unmotiviert – was vielleicht wiederum untypisch für Ihre extrovertierte Persönlichkeit ist. Erleben Sie diese Gefühle – das ist Teil der menschlichen Erfahrung, den wir alle durchmachen müssen. Ich bin da, um Sie daran zu erinnern: Sie werden es schaffen. Sie können das absolut durchstehen und am Ende wird es Ihnen besser gehen.
Zu guter Letzt – falls Sie sich sonst schon nichts anhören wollen, hören Sie sich bitte das hier an – die Liebe ist bedingungslos. Sie stirbt nie. Liebe braucht keinen physischen Ort oder physischen Körper, um existieren zu können. Liebe ist ewig. Sie ist das eine Absolutum, das ich mit voller Gewissheit unterschreiben kann. Die Liebe stirbt NIE. Sie verändert nur ihre Form. Ganz so, wie die Liebe, die Sie für die eine Person in Gedanken pflegen, nicht mit dem Tod des physischen Körpers geringer wird, gilt dasselbe für die Liebe, die für Sie reserviert ist. Der Spirit umgibt Sie überall. Geben Sie sich die Zeit, zu trauern. Anschließend werden Sie verstehen, dass Ihre Lieben immer um Sie sein werden. Halten Sie nach Zeichen Ausschau, die sich mit der Zeit einstellen werden. Ich verspreche Ihnen, dass Ihnen klar werden wird, dass Ihre Lieben da sind, wenn Sie auf Ihre Träume achten, auf die Natur und auf Ihr Herz. Die Liebe ist ein machtvolles Werkzeug. Wenn Sie sich öffnen und nach der Trauer nicht Ihr Herz verschließen, werden Sie die Liebe überall um sich herum spüren, sowohl bei den Menschen in der physischen Welt als auch bei denen aus der geistigen Welt.
Meditation: Ein Weg, sich Veränderungzunutze zu machen
Sobald Sie einige einfache Atemtechniken gelernt haben, können Sie Ihrem Achtsamkeits-Werkzeugkasten noch weitere hinzufügen. Für eine Öffnung der Chakren suchen Sie sich aus dem Internet die Farben der sieben wichtigsten Chakren heraus. Meditieren Sie dann über die einzelnen Farben. Damit öffnen Sie Ihre Chakren für das göttliche Licht. Ja, dazu gehören auch Chakren für Geld und Liebe – und das ist richtig so.
Atmen Sie einfach nur und stellen Sie sich vor, wie ein Ball aus Licht von Ihren Füßen zu Ihrem Becken aufsteigt, weiter hoch ins Zwerchfell und dann bis hinauf zum Scheitel. Wenn Sie sich diesen Lichtball vorstellen, ändern Sie seine Farbe, sodass er die Farbe jedes einzelnen Chakra widerspiegelt, und füllen Sie ihn mit einem liebenden Gedanken oder der Idee von Verwurzelung oder sogar von Überfluss.
Für diejenigen, die mit Meditation zu kämpfen haben, ein Hinweis: Vielleicht finden Sie diese Art von Übung hilfreicher, weil sie »aktiv« ist, obwohl Sie eigentlich nur atmen und sich Licht vorstellen. Aber selbst wenn Sie ein alter Profi sind, kann es oft genau die Arznei sein, die Sie brauchen, um wieder in Bewegung zu kommen, wenn Sie zu den Grundlagen zurückkehren. Es ist also immer eine gute Übung. Ich mache sie oft vor einer Lesung. Wenn Sie Fortschritte in Ihrer Achtsamkeitspraxis machen, kann Meditation ein sehr segensreiches Werkzeug sein, um Traumata und Schmerz loszulassen und schließlich neue Liebe, mehr Überfluss oder was Sie sonst in Ihrem Leben anstreben, zu sich zu rufen. Ich habe vielen Klienten geholfen, die mit einem tiefen Gefühl von Verlust und Trauer zu kämpfen hatten, die schmerzhaften Emotionen loszulassen und neue Klarheit und Frieden zu finden.
Werden Sie zum WundertäterIhres eigenen Lebens
Meditation erlaubt es Ihnen, zum Wundertäter in Ihrem Leben zu werden. Alles, was Sie manifestieren wollen, lässt sich durch Meditation in Realität verwandeln. Haben Sie schon einmal den ganzen Tag an jemanden gedacht, jemanden, den Sie vielleicht jahrelang nicht mehr gesehen haben, und plötzlich ruft diese Person Sie aus heiterem Himmel an? Sie haben diese Energie in Ihre Realität gerufen. Meditation funktioniert auf ganz ähnliche Art, aber in mancherlei Hinsicht kann sie sogar ein noch wesentlich schärferes Werkzeug sein, weil es sich bei ihr um zielgerichtete Achtsamkeit handelt. Wenn Sie beispielsweise im Finanzbereich arbeiten wollen, dann stellen Sie sich einen kompletten Tagesablauf bei Ihrer Arbeit vor. Dasselbe gilt, wenn Sie sich danach sehnen, Heilung von Ihrer Trauer zu finden. Stellen Sie sich detailliert vor, wie Sie sein wollen. Konzentrieren Sie sich darauf, wie Sie sich in dieser zukünftigen Version fühlen – und atmen Sie jetzt in diese Emotion hinein. Machen Sie diese Vorstellung zum Mittelpunkt Ihrer Meditation, solange Sie diesen Traum hegen.
Zwei Dinge: Erstens, lassen Sie einfach geschehen, was in der Meditation passieren will. Mit anderen Worten: Wenn Sie plötzlich eine Stadt oder eine Person, die Sie nicht erwartet hätten, vor Ihrem geistigen Auge sehen – dann nehmen Sie das einfach an. Zweitens, lösen Sie sich vom Ergebnis, sobald Sie zu meditieren beginnen. Warum? Weil sich an etwas zu binden die Energie erstickt, die Sie in das Universum schicken, und ebenso die Energie, die zu Ihnen kommen will. Es ist genug, zu meditieren und Ihre Vorhaben hinauszuschicken. Das ist alles, was Sie tun müssen. Das Universum wird Sie mit seiner Unterstützung komplett überraschen. Alles, was Sie tun müssen, ist darauf zu vertrauen, dass Ihre achtsame Übung, dazusitzen und mit einem starken Gedanken einzuatmen, mächtig genug ist, um die Energie in Ihre Richtung umzuleiten.
In Harmonie mit dem Universum
Tägliches Meditieren und Achtsamkeitsübungen erlauben es Ihnen, zum Wundertäter in Ihrem eigenen Leben zu werden. Frei von alten, negativen energetischen Mustern, frei von Blockaden, werden Sie schließlich zu einer Harmonie mit dem Universum finden und mit den Plänen, die es ausschließlich für Ihr Glück bereithält. Bald werden Sie feststellen, dass Sie in Lauterkeit leben, dass Ihre Intuition schärfer wird, wenn Sie Entscheidungen treffen, und Sie genau die Dinge, die Sie sich erträumen, fokussieren können.
Eine tägliche Meditationsübung kann und wird Ihnen helfen, Ihr eigenes Glück zu meistern. Für manche Menschen ist es genau das Werkzeug, das es ihnen erlaubt, die Trauer, an die man sich so lange geklammert hat, zu kontrollieren. Sorgen Sie dafür, dass die Trauer nicht Ihr Leben bestimmt. Sie können entscheiden. Wenn Sie der Schiedsrichter darüber werden, was Sie in Ihre Welt hineinlassen, ist das ein machtvoller Schritt in Richtung des eigenen Schicksals und Lebenszwecks. Das schlichte Einüben achtsamer Konzentration auf das, was Sie sich wünschen, kann eine Verlagerung der Energie bewirken. Das ist keine Frage des Ob, es ist eine Frage des Wann. Wenn Sie täglich üben, werden Sie die Veränderung wahrnehmen – das ist die Macht der Übung.
Der schnellste Weg dorthin ist es, ins kalte Wasser zu springen und später Fragen zu stellen, nicht wahr? Streichen Sie sich im Kalender für morgen etwas Zeit an. Sie müssen nicht alles perfekt planen. Halten Sie sich jeden Tag etwas Zeit dafür frei. Setzen Sie sich an einen ruhigen, ordentlichen Platz bei sich zu Hause. Wenn Sie den nicht haben, dann vielleicht unter einen Baum im Park oder sogar in einem Bad – irgendwo, wo es friedlich und ruhig ist. Einfach ein Ort, wo Sie nur atmen und sich sicher und friedlich fühlen können. Bald werden die Vorteile die Veränderungen in Ihrem Terminkalender überwiegen, die jeden Plan vereiteln können. Ich weiß, dass es für die meisten von uns schwierig sein kann, jeden Tag dreißig Minuten Zeit zu finden. Wenn Sie jedoch die erstaunlichen Ergebnisse in Ihrem Leben sehen, dann werden dreißig Minuten Stille und Atmen zu etwas werden, worauf Sie sich jeden Tag freuen können, das verspreche ich Ihnen.
Heilungsübung – die Meditation
Wenn Sie Ihre Augen schließen, atmen Sie lange und tief ein, lassen Sie den Atem einfach fließen und alle Spannung los. Fühlen Sie, wie Ihr Körper sich entspannt, während Sie weiter langsam und tief atmen.
Einatmen und ausatmen.
Lassen Sie alle Sorgen und allen Stress los. Lassen Sie die Gedanken, die Ihnen kommen, einfach weiterziehen.
Stellen Sie sich vor, dass Sie draußen sind, an einem schönen, offenen Platz, vielleicht an einem Strand. An diesem Ort vollständiger Entspannung und totalen Friedens richten Sie Ihre Achtsamkeit darauf, alle Trauer und allen Zorn loszulassen. Achten Sie darauf, dass Sie an einer Weggabelung eines Pfades in Ihrem endlosen Raum dort im Freien stehen. Wenn Sie den Kopf drehen, um hinter sich zu schauen, dorthin, woher Sie gekommen sind, fällt Ihnen auf, dass der Pfad, auf dem Sie gekommen sind, steinig war. Werden Sie sich bewusst, dass dieser Pfad der Pfad des Kummers war und in Verbindung mit der Lebenssituation steht, auf die Sie nun Ihre Achtsamkeit richten.
Beobachten Sie mit sanfter Achtsamkeit die Hindernisse auf dem Pfad. All die Hürden und Sperren lösen sich nun in nichts auf.
Danken Sie Ihrer inneren Weisheit dafür, Sie zu der Weggabelung geführt zu haben, an der Sie nun stehen. Wenn Sie wieder nach vorn schauen, bemerken Sie die zwei Wege vor Ihnen.
Einer davon ist eine Fortsetzung des steinigen Wegs, auf dem Sie sich zuvor befunden haben, der Pfad des Kummers, der andere ist ein viel breiterer und ebener Weg. Sie erkennen, dass es der Pfad der Liebe ist.
Nehmen Sie jetzt einen tiefen Atemzug und bekräftigen Sie gegenüber Ihrem Verstand Ihre Entscheidung, auf dem Pfad der Liebe weiterzuschreiten. Behalten Sie Ihre Lebenssituation im Bewusstsein und gehen Sie nun die ersten Schritte auf dem Pfad der Liebe, der vor Ihnen liegt.
Achten Sie darauf, wie Sie dahingleiten. Wie Sie sich getragen fühlen, da ist eine Energie, die Ihnen auf Ihrem Weg hilft, Ihnen assistiert. Fühlen Sie, wie die Emotionen von Trauer und Kummer durch Sie hindurchfließen. Achten Sie darauf, wie breit der Pfad ist, wie viel Raum er Ihnen bietet.
Fühlen Sie die Leichtigkeit, mit der Sie sich auf dem Pfad der Liebe bewegen. Sehen Sie zu, wie alle Hindernisse und Hürden sich in nichts auflösen.
Fühlen Sie die liebende Führung des Geistes an Ihrer Seite.
Fühlen Sie die Dankbarkeit, die durch Ihren Körper strömt, die Freiheit des Loslassens.
Umarmen Sie die Liebe und Unterstützung, die Sie nun fühlen.
Atmen Sie jetzt tief ein, und wenn Sie aus dieser Meditation zurückkommen, bekräftigen Sie Ihre Liebe zu sich selbst, denn sie ist die Essenz, mit der Sie alles erschaffen können.
Der Prozess
Der Prozess des Hinübergehens kann genauso eine Herausforderung für die Hinterbliebenen sein wie für die, die hinübergehen. Dass es eine Herausforderung ist, ist jedoch nicht immer gleichbedeutend damit, dass es schwierig ist. Dennoch ist der Tod, auch wenn es sich dabei um einen normalen Teil des Lebens handelt, ein tiefer Wandel in der Energie eines Menschen und daher kein Kinderspiel – das ist niemals eine echte Veränderung. Doch um die Sache zu verstehen, können Sie sie in folgendem Rahmen sehen. Ganz so, wie manche Geburten leichter sein können als andere, können einige ein viel größeres Risiko oder eine größere Herausforderung bedeuten, dasselbe gilt für das Hinübergehen. Beim Sterben können die unterschiedlichsten Faktoren den Prozess des Hinübergehens beeinflussen.
Manchmal kann es davon abhängen, wie bereit diese Person ist. Mit anderen Worten: War es ein plötzlicher Übergang? War er tragisch? Kam die Ruhe zum Schluss, aber erst nach langer Krankheit, einem gut gelebten Leben – das ist wichtig. Umgekehrt gilt – da dieses Thema offensichtlich zu komplex ist, als ein simpler Überblick aus einer begrenzten Perspektive liefern kann –, dass letztlich nichts davon eine Rolle spielen mag. Das Hinübergehen ist, einfach formuliert, die Akzeptanz und die Transformation in einen neuen energetischen Zustand sowie das Aufgeben des physischen Körpers. Das ist der Prozess, den wir als Tod bezeichnen. Das ist vielleicht der perfekte Zeitpunkt für mich, um hinzuzufügen, dass ich das Wort »Tod« nicht besonders schätze, da es sich dabei um eine Fehlbezeichnung handelt. Ich bevorzuge es, vom Tod so oft wie möglich als einem Übergang oder einer Transformation zu sprechen. Für unsere Zwecke hier sieht man ihn am besten sowieso unter diesem Blickwinkel.
Was geschieht
Während der Transformation erfährt die Seele eine Energieverlagerung. Die Seele existiert nicht länger auf einer rein physischen Ebene, sondern zieht weiter, erfährt den Übergang vom Körper zum Geist im Leben nach dem Tod. Er oder sie geht über von seiner menschlichen Erfahrungswelt in ein neues Reich und streift die physische Hülle ab. Wie bei jeder Veränderung stellt sich Kampf nur durch Widerstand ein. Das ist ein interessanter Aspekt – sobald die Zeit nach dem Trauerprozess gekommen ist und Sie eine gewisse Weite und Perspektive gewonnen haben, werden Sie wissen, dass sowohl die Seele, die hinübergegangen ist, als auch der Trauernde sich der Herausforderung stellen müssen, auf dieser Reise ihren Widerstand gegen die Veränderung aufzugeben. Es ist eine Aufforderung, sich dem tiefsten, umwälzendsten Energiewandel zu stellen, den man je erleben kann.
Schritte zum Verstorbenen
Zum Zeitpunkt des Übergangs ist ein Moment der absoluten Achtsamkeit und Akzeptanz der erste Schritt, den man auf sich nehmen muss, wenn man wachsen und spirituell weiterkommen möchte. Das gilt auf der physischen wie auf der spirituellen Ebene, ob Sie es glauben oder nicht. Bedenken Sie Folgendes – die Person, die hinübergeht, muss ebenfalls den neuen Zustand ihrer Energie und ihres Bewusstseins akzeptieren. Wenn das nicht geschieht, wird es eine lange Reise. Es gibt wenige, die hinübergehen, aber sich in der Tat weigern, es anzunehmen. Aber in den meisten Fällen, außer bei Nahtoderfahrungen und Blicken ins Jenseits, haben beide Parteien nicht wirklich eine Option. Ganz so wie die, die zurückbleiben und trauern, die gegenwärtige Realität akzeptieren müssen, müssen sich auch beide Seiten einem neuen Normalzustand fügen.
Wir haben dennoch immer die Wahl. Auch wenn Sie in diesem Fall beide Optionen eher einschüchtern mögen. Wir alle müssen uns dieser Wahl stellen. Man kann sich an eine geringere Schwingung klammern, an Widerstand, endlosen Zorn und Trauer, oder im Fall der Seele, die hinübergeht, an die Weigerung, den Übergang zu vollziehen – wir haben die Wahl. Wenn dem so ist, ist mit beiden Entscheidungen keinerlei Urteil verbunden, denn in beiden Fällen schaffen beide oft zuletzt den Durchbruch, auch wenn sie Widerstand leisten. Die Entscheidung und Akzeptanz verzögern sich nur. Dann wird es einfach eine längere Reise zur Akzeptanz.
Wenn Sie jedoch wie die meisten von uns sind, dann werden Sie sich entscheiden, in einer schnelleren Schwingung zu agieren. Bei dieser Option müssen Sie in gewissem Sinn durchs Feuer gehen, sich der Herausforderung direkt stellen und geheilt aus ihr hervorgehen. In diesem Zustand findet sofortige Annahme statt und dann eine spirituelle Reinigung, die so lange dauert wie eben nötig, und schließlich geschieht endlich das Lernen. Darauf folgt oft eine große Chance, echte Heilung von der Reise des Lebens, von Liebe und Verlust zu finden. Selbst wenn das schmerzlich ist, sind Sie vielleicht in der Lage zu erkennen, dass das ebenso gut magisch ist. Es ist die Dualität von Leben und Tod. Die parallelen Prozesse, über die wir vermutlich nie nachdenken, aber die nichtsdestoweniger geschehen, wenn beide Seelen auf die andere Seite hinüberwechseln, sei es auf die andere Seite von Schmerz und Verlust oder buchstäblich »die andere Seite« in der geistigen Welt.
Was ist das also für ein Ort, zu dem die Seelen hinüberwechseln, und wie sieht dieser Prozess aus? Die Chancen stehen gut, dass die meisten von Ihnen, die diesen Satz lesen, schon irgendeine Form eines Trauerprozesses durchgemacht haben, aber wahrscheinlich sind Sie noch nicht hinübergewechselt – es sei denn, Sie wären zurückgekommen. Aber ich würde mal vermuten, dass 99,9 % von Ihnen keine Ahnung haben, was passiert. Was geschieht in genau dem Moment, wenn die Seele den physischen Körper verlässt? Nun, ganz ähnlich, wie wenn man aus einem Traum aufwacht, stellt sich bei der Seele, die hinübergeht, ein Gefühl von »Realität« ein, egal was das sein mag. Wenn Sie nun bereit waren loszulassen und sich bereits verabschiedet hatten, dann ist das vermutlich kein allzu großer Schock für die Seele. Aber wenn Sie plötzlich und unerwartet hinübergegangen sind, müssen Sie vielleicht Ihre Sinne erst daran gewöhnen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, das es vielleicht klarer macht.
Sind Sie je aus einem Traum aufgewacht und wussten nicht, wo Sie sind? Sie sind zu schnell aufgewacht und wussten nicht, ob Montag oder ob es morgens war? Haben Sie vergessen, die Kinder zur Schule zu bringen? Haben Sie verschlafen? Dann merken Sie nach ein paar Minuten, dass Sonntag ist und Sie einfach nur auf der Couch eingeschlafen sind. So ist das. Ja, die Seele muss es auch akzeptieren, dass die physische Form, die er oder sie jahrelang gekannt hat und die er oder sie noch vor ein paar Stunden hatte, gestorben ist.
Aber anders als das Sprichwort »Du kommst allein auf die Welt und stirbst auch allein« aussagt, gehst du nicht allein. Sicher, Sie gehen normalerweise nicht mit Ihrem Partner an der Seite hinüber, aber Sie werden dort einem Engel und Führer begegnen. Dessen können Sie sich sicher sein. Die Seele begegnet normalerweise einem Engel oder einem verstorbenen Verwandten. Dadurch wird der Übergang erträglicher und lässt die Person wissen, dass sie nicht allein auf ihrer Reise ist. Das ist so, als bekäme sie gesagt: »Hey, Kumpel, du hast recht. Du bist tot.« Leichtigkeit ist stets willkommen. Aber wenn Sie einer der Menschen sind, die sich Sorgen wegen Ihrer Lieben gemacht haben, ob sie allein waren, als sie hinübergegangen sind, dann machen Sie sich jetzt klar, dass die sterbende Seele stets von lieben Menschen auf der anderen Seite begrüßt und dann sachte durch den Übergang geführt wird.
Meist ist es ein Ehepartner, der den anderen auf der anderen Seite begrüßt, oder vielleicht eine Mutter ihren Sohn oder ihre Tochter, wenn sie hinübergehen und bereit sind, ihre Körper zu verlassen. Machen Sie sich also keine Gedanken wegen dieser Details. Das ist eine rein physische Sorge – dass die Person hätte allein sein können – denn er oder sie war es nicht. Selbst wenn die Person in einem Zimmer oder auf der Straße gestorben ist und niemand da war, keine Panik, keiner muss allein hinübergehen. Selbst wenn Sie denken: »Nun, er oder sie hatte niemanden auf der anderen Seite.« Das stimmt nicht. Jeder hat einen Führer, das können sogar Verwandte sein, die wir gar nicht gekannt haben, oder lange vergessene Ahnen – es wird immer jemand für die Seele da sein. Verlassen Sie sich darauf, dass Sie in dem Wissen ruhen können, dass die geistigen Führer und Engel Ihren geliebten Menschen bei seinem Übergang und dem Abstreifen seines physischen Körpers unterstützen werden.
Dann beginnt die neue Reise. Aber versuchen Sie, die Sache nicht aus dem Blickwinkel »Schwierigkeiten« zu sehen. Natürlich ist es eine Veränderung, aber es ist auch nicht schwieriger, als wenn ein Baby durch den Geburtskanal kommt und in die Arme seiner Mutter gelegt wird. Tatsächlich könnte das sogar schwieriger sein. Es handelt sich lediglich um das Annehmen eines neuen energetischen Bewusstseins. Der Tod oder der Prozess des Übergangs mögen seltsamerweise in mancherlei Hinsicht leichter sein, weil die Person eine ganze Reihe von Bezugspunkten und Lektionen namens »gerade gelebtes Leben« hinter sich hat. Dennoch muss es niemand allein herausbekommen. Die Sache ist die, dass wir alle eine Wahl haben, das heißt, die Seele muss freiwillig mit dem Engel oder dem Führer in das neue Reich gehen.
Oft wird eine Seele erst einmal ein bisschen herumhängen. Das heißt nicht, dass sie im Limbus feststeckt, was ein völlig anderes Phänomen wäre. Es handelt sich stattdessen um eine Atempause, eine Erholung vom Übergang. Das mag in einer Zeit sein, wenn die Seele ihre eigene Totenwache besucht oder ihre Kinder, die zurückgeblieben sind. Es ist eine Entscheidung, eine Minute zwischen den Welten herumzuhängen, und sie ist absolut vernünftig. Oft höre ich von lieben Menschen, dass sie eine Weile nicht die Präsenz ihrer Lieben im Geist fühlen konnten. Manchmal liegt das daran, dass sie so tief in ihrer Trauer stecken, dass sie nicht offen sind. Aber oft liegt es daran, dass die Seele entweder eine Atempause macht oder viel zu viel Spaß daran hat, über den ganzen Planeten zu reisen, um schon liebevolle Nachrichten zu schicken – und das tut sie fast immer. Ruhen Sie sich jedoch in jedem Fall in dem Wissen aus, dass es sich um einen Prozess handelt und Ihre Lieben mit der Zeit Wege finden werden, mit Ihnen zu kommunizieren, auch wenn das nicht unbedingt auf großartige Weise passieren wird. Passen Sie auf – vielleicht sind Sie gerade in einem Café und hören, dass jemand sagt »Ich liebe dich, Anton« und Anton Ihr Mann war, der gerade gestorben ist. Das führt dazu, dass Sie an ihn denken. Das sind oft die kleinsten Formen der Kommunikation, aber ich kann Ihnen versichern, dass es sich dabei selten um Zufälle handelt.
Wussten Sie schon?
Wussten Sie schon, dass, wenn der Übergang eines geliebten Menschen unmittelbar bevorsteht, die Seele vielleicht schon ins Reich des Geistes weitergezogen ist, während Sie noch bei der Person wachen? Ja, diese Möglichkeit besteht absolut. Nur weil die Ärzte noch keinen Todeszeitpunkt festgestellt haben, bedeutet das nicht, dass der Mensch, den Sie lieben, nicht schon hinübergegangen ist. Das sollte für viele von Ihnen eine Erleichterung sein. Manche Menschen gehen genau zu dem Zeitpunkt hinüber, wenn ihr physischer Körper nicht mehr funktioniert, andere verlassen ihren physischen Körper bereits Tage, Wochen oder sogar Monate vorher. Das passiert besonders bei jenen, die große Traumata erlebt haben oder lange im Koma lagen oder deren Sterbeprozess lang und mühselig war und in allen Fällen von kognitiver, geistiger Demenz. Bei dem allen kann es sein, dass die Seele vor dem Tod den Körper besucht und wieder verlässt, bevor er sich ganz davonmacht.
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