Kitabı oku: «Und führe mich in Versuchung»

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Und führe mich

in Versuchung

Ein erotischer Roman von

Vera Gram

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© 2020 Vera Gram

Vera Gram

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36037 Fulda

Lektorat: Die Textretter · Susanne Manderla · www.textretter.eu

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Prolog

Lovely lag vollkommen nackt, umgeben von Kissen, auf dem Wohnzimmerboden. Sie war von den Liebkosungen ihrer Freundin Clair noch ganz benommen und erholte sich von dem wunderbaren Orgasmus, den sie eben wieder erleben durfte. Clair holte ihre Kamera, um die Stimmung festzuhalten.

Sie fotografierte Lovely von allen Seiten. Sie betrachtete ihre Freundin, die nun bald ein Kind zur Welt bringen sollte und mit ihrem runden Bauch so weiblich und schön war, durch ihre Kamera. Mit den Bildern wollte sie diese besondere Zeit festhalten, die nun bald zu Ende sein sollte.

Lovely legte sich mit ihrem runden Bauch auf die Seite und irgendwie hatte sie ein komisches Gefühl. Und dann spürte sie es. Es fühlte sich an, als würde sie urinieren. Zwischen ihren Beinen floss Flüssigkeit hinab. Um sie herum war alles nass.

„Oh, Gott! Lovely, was passiert jetzt?“, hörte sie Clair.

„Clair, es ist soweit!“ Sie schaute ihre Freundin, die nun die Kamera beiseite gelegt hatte, hilfesuchend an. „Bitte bring mir schnell etwas zum Anziehen und hole das Auto. Wir müssen sofort in die Klinik.“ Lovelys Stimme klang besorgt.

Die sonst so kontrollierte Clair geriet in Panik. Wie ein aufgescheuchtes Huhn eilte sie von einem Zimmer ins andere, bis Lovely endlich angezogen war, eine kleine Tasche für die Klinik bei sich hatte und Clair sie zum Auto bringen konnte.

Eine halbe Stunde später betraten sie die Klinik. Lovely gab ihre Daten an, eine Krankenschwester begleitete beide auf die Entbindungsstation. Die Ärztin wurde sofort verständigt. Sie suchten sich eines der Entbindungszimmer aus und dann nahmen sie ihren Platz auf dem Bett ein. So, wie sie es bereits wiederholt geübt hatten.

Mit ihrem Körper spendete Clair ihrer Freundin Wärme und Sicherheit. Sie unterstützte Lovely, legte ihre Hände auf den Bauch der Gebärenden, als die Wehen begannen und beruhigte sie. Die Geburt dauerte bereits mehr als zwölf Stunden. Es war, als würde dieses Kind spüren, dass es nicht bei seiner Mutter bleiben konnte. Nicht nur Lovely, auch Clair war körperlich am Ende. Die Ärztin war inzwischen eingetroffen und überwachte alles. Dann war es endlich soweit. Clair musste ihre letzten Kräfte einsetzen, um Lovely zu stützen. Mit einem erlösenden Schrei presste Lovely das Kind aus ihrem Körper. Es flutschte in die Hände der Ärztin, die es abnabelte und in einem warmen Handtuch forttrug.

Clair löste sich von ihrer Freundin, legte sich schnell ein OP-Hemd über, setzte sich zu ihr und betrachtete sie. Andere Frauen würden jetzt vor Freude weinen oder lachen. Lovely lag da und fühlte nichts. Leere umgab sie. Lovely legte sich die Hand auf ihren Bauch, der nun eingesunken war. Sie sah Clair fragend an und blickte in ihr besorgtes Gesicht. Dann hörten sie es. Das Kind fing aus Leibeskräften an zu schreien. Es ließ beide wissen, dass es nun da war. Nun sollte die Entscheidung fallen. Clair stand langsam auf und ging zu dem Kind. Es dauerte eine Weile, bis sie wieder zu Lovely zurückkam.

„Lovely, es ist ein Mädchen. Sie sieht aus wie du! Sie ist so schön wie du! Du gibst uns allen so viel Liebe. Dieses süße kleine Mädchen braucht deine Liebe auch. Bitte, gib sie nicht her. Du bist eine wunderbare, liebevolle und starke Frau. Deine Tochter kann keine bessere Mutter bekommen. Und du bist nicht allein!“ Clair hielt ihre Hand fest und war ihrer Freundin ganz nah.

Wieder hörten sie das Baby schreien. Lovely konnte nicht anders, jetzt war die Bindung hergestellt. „Gib sie mir“, bat Lovely ihre Freundin mit Tränen in den Augen. Clair eilte zur Ärztin und kam mit Lovelys Tochter zurück. Sie legte das kleine Wesen in ihre Arme. Der kleine Körper bebte. Als das Baby Lovelys Haut und ihre Wärme spürte, beruhigte es sich.

Lovely bewunderte den kleinen Körper, die dunklen Locken, die kleinen Bäckchen, die feinen dunklen Wimpern und den Mund, der wie eine kleine Kirsche aussah.

Sie war entstanden in der Welt der Erotik,

in Lovelys Welt, die so wunderbar war

und in der alles möglich schien.

Als mich meine Mutter nach Hause brachte, war die Freude über den Familienzuwachs riesengroß. Ich war noch so winzig, gerade einmal fünfzig Zentimeter groß und zweitausendachthundert Gramm schwer. Sam war gerührt und konnte seine Gefühle und einige Tränen nicht zurückhalten. Tante Clair eilte los, besorgte Babykleidung und alles, was ich sonst so brauchte. Ich schlief in Mamas Bett. Und das blieb auch eine Weile so.

Sie gaben mir den Namen „Mona“. Der Name hat unterschiedliche Bedeutungen:

Die Edle, die Liebende, niedlich und das Geschenk. Niedlich war ich sicherlich schon. Ob ich auch die anderen Merkmale erfüllte, würde die Zukunft zeigen. Ein Überraschungsgeschenk war ich auf jeden Fall.

Sam umsorgte mich wie ein Vater und die Balladen, die er für mich textete, hörte ich regelmäßig.

Dann waren da noch Tante Clair, eine außergewöhnliche und auffallende Persönlichkeit, ihr Freund und seine Band. Ich wuchs in einer großen Familie auf, wurde umsorgt, verwöhnt und lernte viel.

Dass ich bei Mama schlief und Sam sein eigenes Zimmer hatte, war für mich ganz normal. Gelegentlich kuschelte er sich zu uns ins Bett.

Nicht nur die Liebe der Gemeinschaft war eine Bereicherung für mich, sondern auch ihr Interesse an Kunst. Ich lauschte ihren Unterhaltungen und den Diskussionen. Sie lehrten mich vieles mit ihrer Fantasie, ihrem Wissen und ihrer Geduld.

Bevor ich in die Schule kam, konnte ich bereits etwas rechnen und schreiben. Manche schätzten mein Können, andere waren neidisch.

Aber ich genoss die Unterstützung meiner großen Familie. Wenn es ein Problem gab, setzten sich alle für mich ein und wir lösten es. Ich brauchte nicht viele Freundinnen. Ein oder zwei genossen mein Vertrauen.

Für mich als Mädchen waren Mama und Tante Clair immer meine Vorbilder. Beide waren sehr schöne und sinnliche Frauen, die modisch gekleidet waren und penibel auf ihr Äußeres achteten.

Tante Clair zog durch ihr außergewöhnliches Outfit das Interesse vieler Männer auf sich. Sie war immer sexy gekleidet, aber manchmal übertrieb sie es auch. Ich kannte Tante Clair nur so und für mich war das ganz normal. Für die Eltern im Kindergarten oder in der Schule war sie eine Exotin. Wenn sie mich abholte, hatte sie meist ihren großen Auftritt. Mütter musterten sie kopfschüttelnd und Väter klebten mit den Augen an ihr, wenn ihre Brüste fast aus der Bluse hüpften oder die Spitze ihrer Strümpfe unter dem Rock hervorblitzte.

Mama war eine natürliche Schönheit und benötigte kaum Kosmetik. Übertriebenes Make-up störte ihre Ausstrahlung. Sie war eine Frau, die man einfach nur umarmen wollte, um ihren Körper zu riechen oder zu spüren. Sie hatte eine wunderbare Aura. In meinem jungen Leben gab sie mir Geborgenheit und Stärke und von ihrer Schönheit hatte ich viel geerbt.

Mit fortschreitendem Alter und beginnender Pubertät experimentierte ich zunehmend an mir herum. Dabei weckte Tante Clair meine Neugierde. Manchmal ging ich heimlich in ihr Zimmer und durchsuchte ihre Kommode nach Dessous und Strümpfen. Ab und zu nahm ich heimlich etwas mit und schloss mich im Bad ein, um die Sachen auszuprobieren. Anfangs war alles noch zu groß. Aber mit zunehmenden Alter füllte mein Körper den Platz darin aus. Meine kleinen Brüste konnten allerdings lange nicht mithalten.

Und so stand ich oft vor dem Spiegel: in schwarzen Netzstrümpfen, mit schwarzem Slip mit Straßsteinchen oder in einer schwarz-roten Corsage. Bei Mama hatte ich pinkfarbene Highheels entdeckt. Die Augen geschminkt, roten Lippenstift aufgelegt - und schon war ich in einer anderen Welt. Eine Welt, die immer stärker mein Interesse fand. Aber davon durfte Mama nichts erfahren. Sie achtete sehr auf meine Erziehung. Darauf, dass ich anständig gekleidet war und mich entsprechend benahm.

Inzwischen besuchte ich das Gymnasium und entwickelte mich zu einer jungen und klugen Frau. An den Wochenenden verbrachte ich meine Zeit gerne mit Sam und den Jungs aus der Band. Bei ihnen entwickelte sich mein musikalisches Talent. Ich durfte ihre Musikinstrumente ausprobieren und gelegentlich sang ich mit Sam. Mein Traum war es, einmal mit der Band aufzutreten. Wenn es Zeit und Ort zuließen, begleitete ich sie mit Lovely zu ihren Konzerten.

Es war eine spannende Zeit und wir waren eine wunderbare, große Familie. Es gab tolle Momente, wenn wir beim Abendessen in der Küche waren oder gemeinsam ein Picknick machten. Was in meiner Kindheit zunächst selbstverständlich war, wurde mit den Jahren immer wichtiger.

Als Heranwachsende beobachtete ich immer interessierter das Leben und Verhalten der Paare in unserer großen Familie. Bei Tante Clair und ihrem Freund oder bei den Paaren aus der Band, beobachtete ich eine herzliche, liebevolle Freundschaft. Mama und Sam hatten sich wohl gerne und gelegentlich sah ich sie aus seinem Zimmer kommen. Aber es war nie die Liebe, wie ich sie bei den anderen wahrnahm.

Ich war inzwischen sechzehn Jahre alt, eine hübsche, junge Frau. Die Jungs hatten bereits Interesse an mir gezeigt. Es waren gutaussehende, nette Jungs aus der Schule, und sie bemühten sich sehr. Aber eine Freundschaft mit ihnen dauerte nie länger als ein bis zwei Monate. Sie erreichten mich nicht und ich hatte immer das Gefühl, dass etwas fehlte.

Die Schule machte mir Spaß und mit meinen Leistungen konnte Mama zufrieden sein. Sie erhielt ein Angebot, wieder in ihrem Beruf als Anwältin tätig zu werden. Zunächst nur als Assistentin in einer Kanzlei, dann als gleichberechtigte Anwältin. Mit Interesse verfolgte ich ihre Arbeit, die ich als sehr anspruchsvoll und spannend wahrnahm. Eine Arbeit, in die sie aber auch viel Zeit investieren musste. Da ich in der großen Familie stets unter Aufsicht war, lief es dennoch problemlos, wenn sie nicht da war. In letzter Zeit kam sie jedoch mehrmals spät abends nach Hause.

Es war Freitagabend, die Jungs waren zu Hause und wir saßen in der Küche. Sam hatte Chili für uns gekocht. Tante Clair war noch in der Stadt unterwegs und Mama war ebenfalls noch nicht da. Ich wollte bereits die Küche verlassen und in mein Zimmer gehen, als ein Wagen vorfuhr. Ich blieb und beobachtete durch das Fenster, wie Mama mit einem Mann auf das Haus zukam. Zuerst hörte ich die Haustüre ins Schloss fallen und bald darauf öffnete sich die Küchentüre. Ich sah Mama mit einem gutaussehenden Mann an ihrer Seite und blickte weiter zu Sam, der beide interessiert ansah, aber nichts sagte. Mama grüßte uns kurz, nahm eine Flasche Rotwein und verschwand mit ihrem Begleiter in ihrem Zimmer.

Fassungslos stand ich in der Küche. Mama hatte einen anderen Mann mitgebracht und Papa akzeptierte das wortlos. Mit dieser Situation konnte ich nicht umgehen. Ich verließ ebenfalls die Küche und suchte mein Zimmer auf. Mit Musik versuchte ich mich abzulenken, was aber nur bedingt funktionierte. Als ich genervt den Kopfhörer ablegte, hörte ich Geräusche im Haus.

Ich öffnete meine Zimmertür und konnte sofort erkennen, woher die Stimmen und Geräusche kamen. Aus dem Zimmer meiner Mutter! Ich schlich durch den dunklen Flur und horchte. Es waren die Geräusche, die ich sonst aus Tante Clairs Zimmer hörte. Was sie bedeuteten, war mir inzwischen klar. Durch das Schlüsselloch drang ein kleiner Lichtstrahl. Ich bückte mich und sah hindurch.

Das Zimmer war nur durch das Licht einer kleinen Lampe spärlich erhellt. Ich sah Mama und den Fremden auf Mamas Bett. Er lag unter ihr und sie saß nackt auf ihm. Sie bewegte ihren Körper. Dabei packte er ihre Pobacken und drückte seine Lenden in ihr Becken. Mamas Stöhnen wurde von ihm erwidert. Sie ritt auf ihm und er stieß in ihren Körper. Ich beobachtete, wie sie die Stellung wechselten und er ihr seinen Penis von hinten hineinschieben konnte. Zunächst vorsichtig und sanft, dann steigerte er seine Bewegung, bis er sie leidenschaftlich vögelte. Sein Körper klatschte gegen ihren, sodass sie erbebte. Offensichtlich nahm sie den Fick dankbar an. Ich fühlte unendliche Wut in mir aufsteigen. Ich richtete mich auf und stand fassungslos vor ihrer Tür. Die Schreie aus dem Zimmer wurden immer lauter. Den Schlussakkord bildete ein von beiden zugleich ausgestoßener animalischer Laut.

In diesem Moment stieß ich die Tür auf und stand mitten im Zimmer. Erschrocken bedeckten beide ihre Blöße und starrten mich an.

„Hört auf! Hau ab“, schrie ich sie an und stürmte in den Raum, packte sein Gewand und schleuderte es in seine Arme. „Hau ab“, wiederholte ich wütend in seine Richtung. „Du gehörst nicht hierher.“

Mama hatte sich schnell ein Shirt übergezogen und eilte zu mir. „Mona, hör auf! Verlass sofort den Raum!“

Vor Wut liefen mir die Tränen über das Gesicht. Ich drehte mich um und eilte in mein Zimmer. Die Tür fiel mit einem lauten Knall hinter mir zu.

Aufgelöst lag ich auf meinem Bett. Was war geschehen? Wieso tat Mama das? Und warum hatte Papa die Situation wortlos akzeptiert? Waren sie kein Paar mehr? Die Gedanken kreisten in meinem Kopf und machten mir Angst.

Ich hörte, wie beide das Zimmer verließen und bald fiel auch die Haustüre ins Schloss. Das Ereignis blieb im Haus nicht unbemerkt. Bald öffnete sich meine Zimmertüre und Sam sah vorsichtig herein. Ich bemerkte ihn nur aus dem Augenwinkel, ich wollte nicht mit ihm sprechen. Erschöpft schlief ich ein.

Früher als sonst wachte ich am nächsten Morgen auf. Sofort fiel mir der vergangene Abend ein. Was würde nun folgen? Mama war sicher wütend auf mich. So, wie auch ich auf sie. Wie konnte sie das unserer Familie antun? Wieder fühlte ich Wut aufsteigen. Wie konnte Sam so etwas zulassen? Ich hatte keine Lust, ihnen zu begegnen.

Leise verließ ich mein Zimmer. Im Bad erledigte ich meine Morgentoilette, betrachtete mich im Spiegel und sah ein verheultes, zorniges Mädchen. Vor mir lagen die Schminkutensilien von Tante Clair. Ich nahm einfach ein paar Sachen und eilte in mein Zimmer.

Schnell schlüpfte ich in meine Jeans, dazu ein Trägershirt mit Spitze und meine Jeansjacke. Von meinem Taschengeld nahm ich ein paar Scheine und steckte sie mit meinem Handy und den Schminksachen in meine Tasche. Meine Haare, die ich nur grob gekämmt hatte, fielen wild über meine Schultern. Leise verließ ich mein Zimmer, schlich über den Hausflur in Richtung Haustüre, zog dort rasch meine Stiefeletten an und verließ das Haus. Die Bushaltestelle war nicht weit und nach zehn Minuten fuhr mich der Stadtbus ins Zentrum. Ich hatte keinen Plan, wollte nur fort, um mich abzulenken.

Und so schlenderte ich durch die Fußgängerzone. Mein Umfeld nahm ich nur bedingt wahr. Zu sehr beschäftigte mich das Erlebnis mit meiner Mutter. In einer Bäckerei kaufte ich mir eine Kleinigkeit zum Frühstück. Gegen Mittag setzte leichter Regen ein. Ich war in der Nähe des Bahnhofs und sah dort eine Kneipe, die mit Angeboten auf einem Schild lockte. Noch nie war ich allein in einer Kneipe. Nur wenn die Band nach einem Auftritt noch ein Bier trinken gehen wollte, durfte ich gelegentlich mit.

Zögernd betrat ich das Lokal und setzte mich an die Theke. Als mich der Wirt nach meiner Bestellung fragte, entschied ich mich spontan für ein Bier, von dem ich mir etwas Beruhigung erhoffte.

Ich war nicht allein. Drei Männer mittleren Alters standen an der Theke. Ich saß in Gedanken vor meinem Bier, bis ich von ihnen angesprochen wurde. Eine Unterhaltung konnte ja nicht schaden, dachte ich, und gesellte mich zu ihnen.

Nachdem ich mein Bier ausgetrunken hatte, suchte ich die Toilette auf. Während ich meine Hände wusch, blickte ich in den Spiegel und sah noch immer die müden, verheulten Augen. Mir fiel die Schminke in meiner Tasche ein. Ich durchsuchte sie und fand den Kajal und den roten Lippenstift. Tante Clair hätte damit sicher toll ausgesehen. Bei mir wirkte es übertrieben. Aber in diesem Moment war es mir egal.

Ich ging wieder in den Gastraum an meinen Platz. Dort standen bereits ein neues Bier und Knabberzeug. Bei den Männern sorgte meine Anwesenheit sofort für Aufmerksamkeit. Zu ihrem Bier tranken sie einen Kurzen und bestellten für mich gleich mit. Unter Protest ließ ich mich überreden. Die Nüsse nahmen mir zwar den Hunger, konnten jedoch nicht verhindern, dass der Alkohol seine Wirkung zeigte. Meine Stimmung wurde zunehmend besser. Die Kerle scherzten mit mir und hatten ihren Spaß. Gelegentlich hörte ich mein Handy in der Tasche brummen.

Sie nahmen mich in den Arm und zogen mir die Jeansjacke aus. Sie sahen mich mit leuchtenden Augen an. Auch bei ihnen zeigte der Alkohol langsam Wirkung. Es folgten die ersten Küsse, die ersten zärtlichen Berührungen. Ich empfand es nicht als unangenehm und machte mir keine Gedanken. Der ungewohnte Alkohol enthemmte mich. Ich erwiderte ihre Küsse und irgendwie erschienen mir diese Kerle reizvoller als meine Verehrer aus der Schule. Ich wurde neugierig, die Küsse wurden leidenschaftlicher und die Hände der Männer zudringlicher.

Neben mir stand ein Tisch mit Stühlen, an den ich mich anlehnte. Inzwischen war mir etwas schwindelig. Als ich dann in den Arm genommen und geküsst wurde, ließ ich mich fallen. Ich war betrunken und müde. Ich spürte Hände auf meinem Körper. Ich spürte, wie mein Shirt und mein BH hochgeschoben wurden. Hände umspielten meine junge Brust. Fremde Zungen berührten meinen Körper. Ich spürte, wie meine Jeans geöffnet und abgestreift wurde. Meine Pussy war nur noch mit dünnem Stoff bedeckt. Eine warme Hand suchte ihren Weg in mein Höschen und ich ließ es zu.

Es dauerte nicht lange, und sie hatten mir den Slip abgestreift. Kundige Hände öffneten meine Beine. Ich spürte ihren warmen Atem, ihre Münder an meinen Schenkeln. Dann, vorsichtig und zärtlich, ein leichtes Zungenspiel. Ein anderer küsste mich zärtlich auf dem Mund, der Dritte leckte an meiner Brust. Und so ließ ich mich liebkosen und musste feststellen, dass es schön war. Ich war erregt und spürte dieses tolle Gefühl in meinem Inneren. Meine Hand wurde genommen und an eine Hose gedrückt. Ich spürte das harte Stück dahinter. Wow, solange niemand das Lokal betrat, konnte es so weitergehen. Ich wusste nicht, wie lange es so ging und ich gab Laute von mir, wie ich es noch nie getan hatte.

Plötzlich wurde die Tür energisch aufgestoßen und einige Leute betraten den Raum. Ich nahm in meinem Rausch die Situation nur am Rande wahr. Auf jeden Fall endete das Spiel jäh und mir wurde eine Jacke auf den Körper gelegt. Sam war bei mir und nahm mich in seine Arme. Tante Clair drohte den Männern, die nun rasch das Weite suchten.

Tante Clair hatte wiederholt versucht, mich auf dem Handy zu erreichen. Irgendwann hörte der Wirt es summen und holte es aus meiner Tasche. Als es wieder läutete, ging er ran und bat sie, mich abzuholen.

Tante Clair zog mir schnell meine Kleidung über. Sie führten mich zum Auto und wir fuhren nach Hause. Sam saß bei mir und hielt mich fest. Es wurde kein Wort gesprochen. Mir war übel.

Es war kein weiter Weg, aber er kam mir ewig vor. Ich hatte mit der Übelkeit zu kämpfen und sehnte mich nach zuhause. Dort angekommen, betraten wir ein leeres Haus. Niemand war da, auch Mama nicht. Beide führten mich in das obere Stockwerk. Mit Tante Clair betrat ich das Bad. Dort ließ sie mich erst einmal ordentlich auskotzen. Als ich fertig war, setzte ich mich erschöpft auf den Boden.

Tante Clair kniete sich zu mir, nahm mein Gesicht in ihre Hände und schaute mir streng in die Augen. „Haben sie dich gefickt?“ Entsetzt über diese Worte, wehrte ich ab und verneinte kleinlaut. Ohne jeglichen Kommentar packte sie mich, zog mir die Jeans und das Höschen aus, um es zu kontrollieren. Erleichtert stellte sie fest, dass nichts passiert war.

Anschließend half sie mir auf, wusch mir das Gesicht und ließ mich etwas Wasser trinken. Sam und Tante Clair begleiteten mich in mein Zimmer und legten mich aufs Bett, wo ich sofort einschlief. Der nächste Tag war grauenvoll. Mir war schwindelig und der Kopf brummte. Ich wollte nur noch sterben. Eigentlich hätte ich in die Schule gehen müssen, aber ich war dazu nicht in der Lage. Und so ließen sie mich in Ruhe. Mama schaute gelegentlich nach mir und brachte mir Tee ans Bett. Einmal hatte ich das Gefühl, dass sie weinte. Erst am Abend ging ich kurz in die Küche, um eine Suppe zu essen.

Am nächsten Tag ging es mir wieder besser. Im Magen war es mir nicht mehr flau vom Alkohol, mich quälte nur noch mein schlechtes Gewissen und die Predigt, die mir Tante Clair sicher halten würde. So nahm ich meine Kleidung mit ins Bad und zog mich dort an. Bevor ich das Haus Richtung Schule verließ, nahm ich aus der Küche noch etwas Obst mit. Der Tag verlief eher unproduktiv. Mein Exzess hatte noch Nachwirkungen und meine Gedanken waren mehr bei meiner Familie als im Unterricht. Eigentlich hatte ich keine Lust, nach Hause zu fahren, wollte aber den Ärger nicht noch größer werden lassen.

Mama war sicher noch in der Kanzlei und Tante Clair und Sam hoffentlich auch bei der Arbeit. Da ich in den letzten Stunden kaum gegessen hatte, ging ich zuerst in die Küche. Zu meiner Überraschung stand dort Mama. Diese wunderschöne Frau mit den weichen Gesichtszügen, den geschwungenen Lippen und den dunklen Augen stand vor mir. Sie sah mich an und heute war in ihren Augen nicht diese Leidenschaft, sie waren nur traurig. Sie kam auf mich zu und umarmte mich. „Verzeih mir, Mona, verzeih mir.“ Dabei hielt sie mich fest.

So hatte ich meine Mutter noch nie erlebt. Sicher hatte ich einen großen Blödsinn gemacht. Aber mit solch einer Reaktion hatte ich nicht gerechnet.

Es dauerte, bis sie mich losließ. „Du hast sicher Hunger. Ich habe dir Pasta gemacht. Setz dich doch.“ Ich setzte mich, noch immer irritiert von ihrer Reaktion zu meinem Fehlverhalten. Hatte ich das eben richtig gehört? Sie hatte sich entschuldigt?

Dankend nahm ich das Essen an und aß es mit Appetit. Mama saß in Gedanken versunken mit am Tisch.

„Mona“, sagte sie plötzlich, „Sam wird auch bald da sein. Wir möchten mit dir sprechen. Du kannst nach dem Essen schon mal mit deinen Hausarbeiten anfangen. Ich werde dich holen.“

„Aha“, dachte ich, „doch eine Standpauke.“ Aber die musste ich wohl über mich ergehen lassen. Ich verließ bald die Küche und ging in mein Zimmer. Dort lag noch die Kleidung, die ich im Lokal getragen hatte. Ich nahm das Höschen und dachte zurück.

Ich hatte mich unmöglich benommen! Unmöglich! Aber es war geil. Der Gedanke an ihre Hände, die erwachsenen Männer und ihre Liebkosungen, ließ mich erschaudern. Jetzt wusste ich, warum die Jungs aus der Schule mich nicht erreichten. Ich wollte Kerle, richtige Kerle! Nur mit Mühe konnte ich mich auf meine Hausaufgaben konzentrieren.

Irgendwann öffnete Sam die Tür und betrat mein Zimmer. Er nahm mich in die Arme und küsste mich auf die Stirn. „Na, Kleines, wieder alles gut?“ Ich nickte und sah ihn an. „Wirst du mich arg schimpfen, Papa?“, fragte ich. Sam schüttelte mit Tränen in den Augen den Kopf und bedeutete mir, mitzukommen.

Ich erhob mich von meinem Schreibtisch und folgte ihm. Ich fühlte keinen Zorn in ihm. Alles war so eigenartig. Ich betrat das Wohnzimmer. Dort saß bereits Mama und sah mich erwartungsvoll an.

Ich setzte mich zu ihr und Sam nahm den Platz neben mir. Ich hatte das Verlangen ihr zu sagen, weshalb das alles geschehen ist und fing an zu erzählen.

Dass ich ihr Verhältnis zueinander nicht verstand. Dass ich nicht verstand, wie Mama einen anderen Mann mitbringen konnte. Dass ich nicht verstand, wie Papa dies akzeptieren konnte. Und dass ich Angst hatte, ich könnte meine Eltern verlieren.

Was genau im Lokal passiert war und dass mich die Kerle geil gemacht haben, sagte ich natürlich nicht.

Sie hatten mir aufmerksam zugehört und mich nicht unterbrochen. Ich spürte, dass jetzt etwas kam, auf das ich nicht vorbereitet war.

Es lag eine ungeheure Spannung in der Luft. Unvermittelt sagte Sam: „Ich bin nicht dein Vater.“ Es dauerte, bis ich diese Worte begreifen konnte. Ich sah Mama fragend an. Diese nickte wortlos. „Lovely, bitte erkläre es ihr“, forderte Sam.

Mama ließ sich Zeit, bis sie die richtigen Worte fand. Dann erzählte sie von ihrem Leben, dem Leben in der Gemeinschaft und dass sie dort Kontakt zu einem Mann hatte, den sie danach nie wieder gesehen hatte.

Sie sprach über ihre Freundschaft zu Tante Clair, zu der Band und insbesondere zu Sam.

„Sam und ich schätzen uns, aber wir lieben uns nicht. Und ich bin ihm sehr dankbar, dass er sich so lieb um uns kümmert“, schloss Mama ab.

Ich hatte zugehört. Auch wenn ich etwas einwenden wollte, so konnte ich es nicht. Zu sehr war ich von diesen Worten benommen. Meine Hände waren eiskalt. So, als wäre mein Blut gefroren.

Sam nahm mich in den Arm. „Es ist dir bisher doch so gut gegangen und so soll es auch bleiben“, versuchte er mich zu beruhigen.

Jetzt fiel mir Mamas Freund ein. „Und dieser Mann?“, platzte ich heraus. „Geht das weiter?“, und suchte mit fragenden Augen nach einer Antwort.

Sie sahen sich beide an. „Ja, Mona er ist mein Freund. Und ich wäre dir sehr dankbar, wenn du dich ihm gegenüber benimmst“, ermahnte mich Mama.

Ich sah Sam an, der schweigend auf den Boden sah. In diesem Moment sah er sehr hilflos aus.

Jetzt kam wieder Leben in meinen Körper. Waren meine Hände zuvor eiskalt, so glühte ich jetzt vor Wut. Ich stand auf und sah meine Mutter an. Ich liebte sie, verehrte sie und schätzte sie als Freundin. Aber das war nun vorbei. Ich hatte nur noch Wut im Bauch. Und diese Wut machte sich Luft.

„Du lässt dich ficken und bist froh, dass sich Sam um uns kümmert? Und bist aber nicht bereit, ihn zu lieben? Ein anderer Mann ist dir lieber? Nichts wird so bleiben mit diesem Kerl!“, schrie ich und verließ wütend den Raum.

Von da an war es schwierig mit mir. Die Pubertät machte meine Launen nicht erträglicher.

Ich machte, was ich wollte. Ich zog an, was ich wollte und kam nach Hause, wann ich wollte. Meine Begabung, schnell und leicht zu lernen, verhinderte, dass ich in der Schule schlechter wurde. Und so schloss ich das Gymnasium mit einem guten Abitur ab. Am Tag der Notenvergabe teilte ich Sam und Mama meine Entscheidung mit.

Sam, Mama, Tante Clair, alle waren sie in der Küche, als ich nach Hause kam. Ohne meine Jacke abzulegen, ging ich hinein. Normalerweise hätte ich jetzt mit ihnen eine rauschende Abi-Party steigen lassen.

Aber ich hatte keine Lust dazu, sondern stellte mich vor sie. „Ich habe jetzt mein Abi und ich werde studieren. Aber nicht hier, ich ziehe weg!“ Ich drehte mich um und verließ den Raum.

Ich erinnerte mich an die Stadt, in der Mama in dieser Gemeinschaft lebte. Dort war ebenfalls eine Universität. Ich schrieb mich dort für das Jurastudium ein und suchte mir eine kleine Wohnung in einem alten Haus. Erst am Tag meiner Abreise informierte ich meine Mutter über mein Ziel und sah mit Freude das Entsetzen in ihrem Gesicht.

Mama verständigte sofort Tante Clair. „Lovely“, versuchte Clair sie zu beruhigen, „seit dieser Zeit sind achtzehn Jahre vergangen. Nie hast du etwas von ihnen gehört. Sie wissen auch gar nicht, wo du lebst. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn sie auf Mona stoßen würden.“

Aber Mama war so aufgebracht, dass Tante Clair ihr versprach, mich zu meinem Studentenappartement zu begleiten und auf dem Rückweg das damalige Haus zu besuchen. Jeglicher Widerspruch meinerseits wurde von Clair deutlich abgewiesen. Die Zeit zu Hause nutzte sie noch, um sich mit mir auszusprechen.

„Mona, Liebes, sei nicht so streng mit deiner Mutter. All die Jahre hat sie dir so viel Liebe und Zuwendung gegeben. Du hast hier eine große Familie, die zu dir gestanden hat. Die für dich da war und dir Halt gegeben hat. Die Verbindung zwischen Sam und deiner Mutter ist schwer zu verstehen. Sie hegen eine große Wertschätzung füreinander, aber eben keine Liebe. Und ich finde, dafür waren sie dir großartige Eltern. Und das möchten sie auch bleiben. Sam und Lovely sind sehr traurig, dass du sie verstoßen hast. Wir sind traurig, dass wir nicht mehr so lebensfrohe Stunden mit dir verbringen dürfen.“

Ihre Worte trafen mich. Wie ein begossener Pudel stand ich vor ihr und die Tränen schossen mir in die Augen.

Ja, all die wunderbaren, unbeschwerten Jahre, diese starke Gemeinschaft, meine Eltern, die immer für mich da waren. Die Band, die so supercool war und mit der ich so viel Spaß hatte. In den letzten Monaten war davon nichts mehr zu spüren. Ich hatte mich von ihnen distanziert. Aber ich sehnte mich so sehr nach ihrer Freundschaft.

Meine Tante ließ nicht locker: „Mona, wir haben dein Abi gar nicht gefeiert. Sollen wir das nicht nachholen? Ich weiß, dass heute Abend alle da sind. Lass uns doch eine geile Party schmeißen!“

Freudestrahlend fiel ich dieser großartigen Frau um den Hals. „Danke, Tante Clair, danke!“

„Schenkst du mir auch deinen knallroten Lippenstift?“, und sah ihr schelmisch ins Gesicht.

„Du Luder“, rief Clair aus, „habe ich es mir doch gedacht! Aber nur, wenn du in einer Stunde pünktlich zum Einkauf fertig bist“, protestierte sie lachend.

Tante Clair verständigte alle und fuhr mit mir in den Supermarkt, in dem wir alles bekamen, was meine Party zu einem Erfolg machen sollte. Zu Hause angekommen machte es mir Spaß, mit ihr das Essen vorzubereiten. Mama hatte sich extra früher frei genommen und nach und nach kamen Sam und die Jungs von der Band nach Hause. In der Küche duftete es köstlich nach italienischem Essen und unsere Mühe, die Küche gemütlich zu machen und mit etwas Partydeko zu schmücken, machte Lust auf eine großartige Feier.

Mama und Sam hatten sich neben mich gesetzt und gaben mir das Gefühl, dass sie mich als Eltern liebten.

Tante Clair sah wieder extrascharf aus. Mit einem tief ausgeschnittenen Shirt, das ihre prallen Äpfel eher betonte als verbarg, die schwarzen Haare toupiert und wild fallend, zog sie alle Aufmerksamkeit auf sich. Das Gesicht und die Augen geschminkt, wie immer etwas zu stark, aber das passte zu ihr. Sie war eben ein Rasseweib!

Sie übergab mir ein kleines Kästchen mit einer roten Schleife. Ich öffnete es und spitzelte hinein. Es war, wie ich mir schon gedacht hatte, ihr knallrot leuchtender Lippenstift.

Am Abend wurde ausgelassen gefeiert und es wurde spät. Die Band machte Musik, Mama und Tante Clair drückten mich und zum Abschluss sang Sam eine seiner Balladen für mich. Da konnte ich nicht mehr. Schluchzend fiel ich allen um den Hals und entschuldigte mich für mein grausiges Benehmen in den Wochen und Monaten zuvor. Spät, aber glücklich, schlief ich irgendwann in meinem Bett ein.

Am nächsten Tag hatte ich viel zu tun. Ich musste meine Kleidung zusammenpacken und notieren, was ich für die Uni zu erledigen hatte. Mama war sicher bereit, mich finanziell zu unterstützen, aber ich wollte ihr nicht zu sehr auf der Tasche liegen.

Ich nahm mir deshalb vor, zu arbeiten. Bestimmt fand ich in einer Bar einen Job und dachte an mein Erlebnis von damals.

Mama und Tante Clair fuhren mich mit großem Gepäck in die Universitätsstadt zu meiner Bude. Sie lieferten mich ab und ließen sich nicht davon abhalten, den leeren Kühlschrank zu füllen. Mit einem Gläschen Sekt und vielen Ermahnungen verabschiedeten sie sich.

Auf dem Rückweg erfüllte Tante Clair Mamas Wunsch, das Haus von damals aufzusuchen. Sie fuhren erst über die Hauptstraße am Anwesen vorbei. Niemand, auch kein Auto, war zu sehen. Dann fuhr Clair in die Allee hinein, direkt auf das Haus zu. Sie verließen das Auto und gingen vorsichtig auf die Haustüre zu. Mama hielt sich zurück und ließ Clair den Vortritt. Alles war ruhig, es war Herbst und nur die Blätter raschelten im Wind. Das Haus schien verlassen. Mama und Clair schauten neugierig durch die großen Fenster. Die Bewohner hatten es entweder nicht geräumt oder waren gerade nicht da. Aber das Schild „Zu vermieten“ sprach dafür, dass es nicht bewohnt war.

Sie konnten sich nun sicher sein, dass sie nicht gestört wurden und nahmen die angrenzenden Stallungen und das Anwesen unter die Lupe. Lovely ging, gefolgt von Tante Clair, auf die Tür des Saales zu, in dem die Zeremonien stattgefunden hatten. Das Schloss gab nach und langsam öffnete sie die große Türe. Sie betraten den Raum und alles war noch so, wie Lovely es in Erinnerung hatte.

Sie schluckte, denn alles war noch so lebendig. Sie sah die jungen Leute, wie überglücklich sie waren, wie sie sich liebkosten, sich auszogen, sich berührten, in Leidenschaft versanken und ineinander verschmolzen. Sie konnte sich an den Duft erinnern, das Stöhnen, die heiße Luft nach den ausschweifenden Orgien.

Da war auch das Bild mit den Liebesschaukeln. Wie die Frauen darin fixiert wurden und zwei Männer mit Prachtkörpern mit ihnen eins wurden. Sie versuchte, sich an die Gesichter ihrer Männer zu erinnern. Einer dieser beiden war nun der Vater ihrer Tochter. „Was wohl aus ihm geworden war?“, sinnierte Lovely. Sie hegte keinen Groll. Er wollte ihr nichts Böses. Anders als Björn, der sie für seine Sekte missbrauchen ließ.

Da holte sie die Erinnerung an die furchtbare Zeit in diesem Haus, in diesem Zimmer ein, in dem sie beinahe verreckt wäre. Sie setzte sich auf einen Stuhl und fing an zu weinen. Sie schluchzte und konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Clair trat zu ihr. „Lovely, weine nur. Endlich kannst du das Geschehene verarbeiten.“

Es dauerte, bis sie den Raum verließen und wieder vor dem Haus mit den alten Bäumen standen. „Es war auch eine gute und sehr schöne Zeit“, wandte Lovely ein. „Das Haus kann noch nicht lange verlassen sein, denn es ist noch alles gepflegt.“ Sie ging auf die Haustüre zu und notierte sich die Telefonnummer des Maklers.

Lovely dachte an die Zeit zurück, in der sie mit ihrer Freundin alleine im Haus war und sie sich liebten. Clair, die ihr so viel zeigte und in ihr eine Sexualität entwickelt hatte, die sie so vorher nicht kannte. Lange war das her. Mit ihrer Tochter lebte sie jetzt anständig. Aber nun, wo sie an diese Zeit zurückdachte, kam wieder Sehnsucht nach dem wunderschönen Körper ihrer Freundin auf.

Sie machte ein paar Schritte auf ihre Freundin zu. Stand nun dicht hinter ihr, schob ihre Haare auf die Seite, nahm ihre Schultern in die Hände und zog sie an sich. Küsste ihren Hals, ihre Schultern, leckte die weiche, salzig schmeckende Haut. Sie nahm den verführerischen Geruch ihres Parfüms war und eine große Sehnsucht tat sich auf. Clair rührte sich nicht, sie ließ es zu und genoss es.

Als sie Lovelys Sehnsucht immer mehr spürte, drehte sie sich langsam um, sah ihrer Freundin in die Augen, nahm ihr Gesicht in die Hände und küsste sie auf den Mund. Fast achtzehn Jahre war es nun her, dass sie ihre Freundin zuletzt berührt hatte. Nichts hatte sich geändert. Es war das gleiche Gefühl. Keine Liebe, sondern die tiefe Freundschaft und Verehrung zu dieser Frau.

Küssend und liebkosend führte sie Lovely auf die angrenzende Wiese. Sie schaute in ihre Augen und fing an, ihr das Kleid aufzuknöpfen. Nach und nach kamen ihr schöner Körper und ihre feine, helle Haut hervor. Als das Kleid geöffnet war, streifte sie es ab und legte es auf die trockene Wiese. Lovely hatte die Augen geschlossen und ließ es geschehen. Ihr BH wurde geöffnet, das Höschen abgestreift.

„Bleib stehen, rühr dich nicht“, hauchte ihr Clair ins Ohr.

Clair entfernte sich ein paar Schritte und Lovely stand dort nach wie vor mit geschlossenen Augen.

Dieser wunderschöne Frauenkörper stand mitten in der Natur, umgeben von alten Bäumen und Sträuchern. Der Wind spielte mit ihren schwarzen Haaren. Eine Haarsträhne klebte an ihrem vollen, sinnlichen Mund. Ihre helle Haut strahlte und ihre vollen Brüste waren wundervoll anzusehen. Die Spitzen verführten zum Lecken und ihr geschwungener erotischer Körper erfüllte jeden Wunsch.

Clair genoss dieses Bild ihrer Freundin. Sie nahm eine kleine Kamera aus der Tasche und schoss ein paar Fotos von dieser wunderschönen Frau.

Dann ging sie auf Lovely zu und stellte sich vor sie. Sie kam ihr ganz nah und fing an, ihren Körper und ihre Haut anzupusten. Lovely, die noch immer die Augen geschlossen hielt, sollte zunächst nur ihren Atem spüren, um so ihre Sinne zu schärfen. Ihr Körper, nackt und in freier Natur, war angespannt und Clairs Atem steigerte dies noch mehr. Dann ging Clair hinter sie, führte ihre Fingerspitzen zu ihren Brüsten und strich langsam mit den Fingern über ihre Nippel. Lovely stöhnte bei diesem Gefühl auf. Dann nahm Clair sie in ihre Arme und zog sie auf den Boden und legte sie auf ihr Kleid.

Sie kniete sich über ihren nackten Körper, küsste sie auf ihren Mund und leckte an ihrem Hals. Lovely öffnete ihre Augen. „Wow, ist das schön, wie damals am See. Hör nicht auf!“, und bot Clair ihren sinnlichen Körper dar.

Clair leckte und saugte an ihrer Brust, an ihrem Körper, erkundete ihn mit den Händen und endete zwischen ihren Beinen. Dort war es heiß und feucht, sehr feucht.

Clair öffnete Lovelys Beine, strich mit ihren Händen über ihre Scham und über ihre Öffnung, bis sie bereit war und der Eingang zu ihrem Körper sich rosa und feucht-glänzend anbot.

Wieder spürte Lovely das Anpusten ihrer Scham. Keine Berührung hatte sie bisher so elektrisiert. Bald spürte sie auch Clairs Zunge, wie sie ihren Intimbereich umspielte, in ihre Öffnung eindrang und ihre Pussy leckte. Sie genoss es und stellte sich vor, wie sie an einem Schwanz saugte.

Dieses Kopfkino mit Zungenspiel steigerte ihre Lust und brachte sie langsam zum Höhepunkt. Es dauerte nicht lange, denn in ihr tat sich ein ungeheures Gefühl auf. Sie bäumte sich auf und ließ diesem Urknall in ihrem Körper freien Lauf. Ihr Körper, ihre Vagina zuckten immer und immer wieder. Clair legte sich zu ihr und hielt sie fest.

Und so blieben sie eine ganze Weile liegen. Ihre Körper dem Windspiel und den sanften Sonnenstrahlen zugewandt. Danach fuhren sie mit einem zufriedenen Gefühl nach Hause. Sie mussten sich und ihre außergewöhnliche Freundschaft niemandem erklären. Nur das Haus ging beiden nicht aus dem Kopf.

Zu Hause nutzten sie die letzten Sonnenstrahlen und suchten den Garten auf. „Eigenartig“, ergriff Lovely das Wort und erinnerte sich an das Haus, das sie eben aufgesucht hatten. „Als hätten die Bewohner urplötzlich das Weite suchen müssen.“

„Ja“, bestätigte Clair. „Es ist noch alles da, als würden sie gleich wiederkommen. Und das Haus ist perfekt.“

Lovely sah sie überrascht an: „Warum?“

„Weil mein Club zu klein ist und ich dort eine tolle Location hätte. Es wäre auch nicht zu weit weg.“ „Und ich wäre in der Nähe von Mona“, ergänzte Lovely.

Mona war inzwischen dabei, ihre Bude gemütlich zu machen und sich für die Uni vorzubereiten. Auch optisch wollte sie sich verändern. Die Kleidung, die sie brav zu Hause trug, war jetzt nicht mehr angebracht. Als sie nach ein paar Stunden die Einkaufstüten leerte, war sie zufrieden. Hohe Schuhe, Minirock, Shirt und enge Jeans. Dazu passte Tante Clairs roter Lippenstift perfekt. Um einen Job musste sie sich ebenfalls kümmern. Denn die Shoppingtour hatte ein Loch in ihr Budget gerissen.

Mona hatte trotz ihres jungen Alters bereits die sinnliche Ausdruckskraft ihrer Mutter. Aus ihren kindlichen Lippen war jetzt ein wunderbarer geschwungener Kussmund geworden. Nur ihre Haut war nicht so hell wie die ihrer Mutter. Sie nahm schnell Farbe an und hatte stets einen frischen Teint. Mit Sport hielt sie sich fit und ihren Körper schlank. Mit diesem Aussehen fand sie bald in der Stadt eine Anstellung in einer bei Geschäftsleuten beliebten Bar.

Im Studentenwohnheim lernte sie bald ihren Nachbarn Michael kennen und freundete sich mit ihm an. Michael studierte ebenfalls Jura und hatte eine zuvorkommende und zurückhaltende Art. Sie verstanden sich wunderbar. Mona erkannte bald, dass sein Interesse eher Männern galt. Und so entstand eine wunderbare Freundschaft. Morgens gingen sie gemeinsam auf den Campus, besuchten zusammen die Vorlesungen und lernten oft miteinander. Wenn Michael Damenbegleitung brauchte, konnte er sich auf Mona verlassen.

Am Wochenende arbeitete Mona nun in der Bar, die gemütlich eingerichtet war und von anspruchsvollen Gästen besucht wurde. Meist konnte sie sich über ein üppiges Trinkgeld freuen. Aber was ihr mindestens genauso gefiel, war die Aufmerksamkeit der Herren. Wie damals in der Kneipe spürte sie die Blicke und die Hände auf ihrem Körper. Immer wieder bekam sie Angebote, die sie jedoch dankend ablehnte. Bis zu dem besagten Abend ...

In Gesellschaft anderer Männer, vielleicht waren es Kollegen, saß er an der Bar. Mitte Vierzig, gepflegt, ansprechende Figur und eine teure, aber geschmackvolle Uhr am Handgelenk. Es wurde guter Wein getrunken und diverse Köstlichkeiten aus der Küche bestellt. Sie spürte, wie er sie beobachtete. Zu gerne hätte sie sich mit ihm unterhalten, doch die Arbeit ließ dazu keine Lücke. Nach etwa zwei Stunden ging er.

Das Lokal war, wie so oft am Wochenende, auch zu später Stunde noch gut besucht und blieb an diesem Abend länger geöffnet. Erst als der Rummel nachließ, ging ihr Chef nach Hause und ließ sie mit den restlichen Gästen allein. Zuletzt war nur noch ein Paar anwesend. Sie säuberte nebenbei die Theke, als sie hörte, wie die Tür geöffnet wurde. Missgelaunt über weitere Kunden, drehte sie sich um. Er kam auf sie zu und lächelte sie an. „Noch offen?“ „Für Sie gerne“, antwortete Mona. Der elegante Herr, der sie vor kurzem beobachtet hatte, stand vor ihr.

„Wow“, dachte sie, „er ist meinetwegen nochmal gekommen.“ Sie stellte dem Paar noch ein Getränk auf den Tisch und wandte sich ihm zu.

„Mona“, stellte sie sich ihm vor. „Womit kann ich dienen?“, und dachte dabei nicht an ein Getränk. „Trinken Sie mit mir ein Glas Champagner?“, fragte er. „Gerne“, antwortete sie und holte die geöffnete Champagnerflasche aus dem Kühler. Jetzt war sie ganz und gar nicht mehr routiniert. Sie war nervös und plauderte spontan los, ohne dabei zu überlegen, ob ihn das überhaupt interessierte. Er unterbrach sie nicht, sondern legte mit der Flasche Champagner nach. Irgendwann bezahlte auch das Paar und verließ die Bar.

Nun waren sie allein. Sie ging zu ihm und nahm neben ihm Platz. Jetzt saß er ganz nah bei ihr. Er trug ein schickes Hemd, die teure, elegante Uhr und hatte eine wunderbare Ausstrahlung. Und sie wusste nichts von ihm. Vor lauter Aufregung hatte sie ihn gar nicht zu Wort kommen lassen.

„Wer sind sie eigentlich?“, fragte sie kleinlaut. „Nennen sie mich Gerd“, und reichte ihr das Glas. „Ich habe heute mit meinen Mitarbeitern gefeiert. Ich hoffe, sie haben sie nicht zu sehr genervt.“

„Schon gut“, beschwichtigte sie ihn und nun fiel ihr gar nichts mehr ein.

Er nahm ihre Hand und in diesem Moment wäre sie zu gern in seine Arme gefallen. „Mona, Sie sind eine sehr schöne junge Frau. Passen Sie auf sich auf!“, und sah ihr in die Augen. Dabei war er ihr sehr nahe.

„Ich nehme an, bei Ihnen bin ich in besten Händen“, antwortete sie und schmiegte sich an ihn. Er gehörte nicht zu den Männern, die Frauen in einer Bar umwarben. Sein Interesse war ehrlich. Mona machte ihn schwach. Sie war ihm so nah, dass er ihr einen Kuss gab.

Die Berührung ihrer Lippen löste in ihnen Schauer aus und beiden wurde bewusst, dass es keine Grenzen mehr gab, wenn sie ihre Zärtlichkeiten nicht stoppten. Aber wie immer siegte nicht die Vernunft.

Sie trug ein rotes Sommerkleid mit einem schönen Ausschnitt, darunter halterlose Strümpfe. Die Vorstellung, jemand könnte ihr während der Arbeit unters Kleid fassen, regte sie an. Bis heute war dies allerdings noch nie passiert.

Er legte seinen Arm um ihren Körper und drückte sie an sich, nahm ihr Gesicht und küsste sie intensiv. Sie schmiegte ihre Hüften an ihn und stellte ihren Fuß mit den hohen Schuhen auf seinen Barhocker. Dabei rutschte ihr Kleid nach oben und ihre Strümpfe waren zu sehen. Während er sie küsste, streichelte er mit seiner Hand an ihrem Bein entlang und spürte die Spitze ihrer Strümpfe. Er hielt inne, löste den Kuss und begutachtete, was er gerade gespürt hatte.

Er betrachtete ihre langen Beine und die schönen Strümpfe und streichelte immer wieder darüber. Dann nahm er sie hoch, trug sie zum letzten Barhocker in der Reihe und setzte sie darauf. So, dass sie sich mit dem Rücken an der Theke anlehnen konnte. Er schob ihr Kleid hoch und sah wieder ihre geilen Beine in den verführerischen Strümpfen. In der Mitte der Hauch eines Slips. Sie lehnte an der Bar und beobachtete ihn. Er war genau der Mann, der ihr gefiel. Er strahlte Souveränität aus, hatte sicher reichlich Erfahrung beim Sex, zeigte Führungspotential und war sehr sexy.

Sie zog ihre Beine an und gewährte ihm Einblick. Er sah ihr in die Augen und berührte ihre Mitte. Nestelte an ihren Slip und fühlte ihre warme Spalte. Berührte sie zärtlich und vorsichtig und schob ihren Slip zur Seite. Nachdem er sie erneut zärtlich berührt hatte, wandte er sich mit seinem Mund ihrer Möse zu und küsste sie. Immer wieder, bis er sie vorsichtig leckte. Mona stöhnte und ließ ihn gewähren. In diesem Moment fiel ihr ein, dass die Bar noch nicht abgeschlossen war. Es machte sie nervös, aber es erregte sie auch.

Es war wunderbar, wie er sie leckte. Sie konzentrierte sich nur auf dieses Gefühl. Schauer durchfluteten ihren Körper. So sehr sie die Berührung erregte und sie die Situation genoss, umso mehr wollte sie von ihm spüren. Sie wollte gevögelt werden. Sie ließ ihn spüren, dass sie bereit war. Er richtete sich auf und zog ihr Gesicht zu sich. „Mona, wenn ich es jetzt zulasse, bist du künftig meine Geliebte und kein anderer Mann darf an dich.“

Dies war deutlich, aber es machte ihn noch interessanter. „Dann nimm mich!“, hauchte sie in sein Ohr.

Nun fühlte sie seine Hände an ihrem Gesäß. Er nahm ihren Slip und streifte ihn langsam ab. Dabei beobachtete er sie so, wie er es schon den ganzen Abend tat. In diesem Moment nahm er Besitz von ihr.

Sie saß nun nackt mit angezogenen Beinen vor ihm. Ihre rosa Schamlippen und ihre bereits feuchte Mitte forderten ihn einladend auf. Sie erwartete sehnsüchtig, seinen Schwanz zu spüren. Doch zuerst spürte sie seine Hand an ihrer Möse. Wie er mit Fingern in sie eindrang und ihren G-Punkt sanft bearbeitete. Dann spürte sie seinen Daumen an ihrem Kitzler. Er vögelte sie mit seiner Hand. Kein Penis hätte dies besser tun können.

Nebenbei hörte sie leise die Tür. Dann war es wieder still. Ihr Kitzler wurde größer und aus ihrer Möse floss ihr Saft. Er küsste sie auf ihren Mund und sie spürte seinen Körper an ihrem. Den Körper eines Mannes, der wusste, wie man eine Frau befriedigte. Ihr Körper bebte und der Raum war erfüllt von ihrem Stöhnen. Dann wurde sie erfasst von einem wunderbaren Gefühl. Sie bäumte sich auf und wurde von ihm aufgefangen. Sie umklammerte ihn und öffnete bald ihre Augen. Dabei blickte sie in die Augen eines erstaunten Paares, das sich nach ihrem Anblick wieder diskret verzog.

Sie hielten sich eine Weile in den Armen, bis sie sich langsam voneinander lösten. Mona rutschte vom Hocker, suchte ihren Slip und ging eilig zum Ausgang, um endlich die Tür zu verschließen. Sie drehte sich zu ihm und ja, sie wollte weiter mit ihm Kontakt halten. Er saß vor ihr in lässiger Haltung, das Hemd leicht geöffnet mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Er war attraktiv, sexy und charmant.

Mona spülte noch die letzten Gläser, säuberte schnell die Theke und verließ mit ihm das Lokal. Zu gerne hätte sie die Nacht mit ihm verbracht. In seinen Armen wartete sie auf ein Taxi. „Mona, ich werde dich nicht begleiten. Aber wenn du möchtest, kannst du mich anrufen. Ich würde mich sehr freuen!“, und drückte ihr seine Visitenkarte in die Hand.

In diesem Moment fuhr das Taxi vor. Mit einem innigen Kuss verabschiedeten sie sich. Mona war erfüllt von Gefühlen und hatte Sehnsucht nach ihrem Bett. Sie musste bald Kontakt zu ihm aufnehmen.

Am nächsten Morgen waren ihre Gedanken sofort bei ihm. Dieser Mann, der sie in der Bar verführt hatte. Hatte er das ernst gemeint, dass sie ihm gehörte? Sie suchte nach ihrem Handy und wählte seine Nummer. Enttäuscht stellte sie fest, dass sich nur die Mailbox meldete. Sie blieb noch etwas liegen und dachte an die letzte Nacht. Dabei streichelte sie ihren Körper, suchte mit ihrer Hand nach ihrer Mitte. Es war so ein gutes Gefühl. Das Liebesspiel vor den Augen und dabei ihren Körper bespielen. Ihre jungen Brüste berührend, über ihren flachen Bauch streichelnd bis sie ihren Venushügel gefunden hatte. Sie stellte sich vor, wie sie von ihm gevögelt wurde, er sie dabei festhielt und ihr nichts anderes übrigblieb, als sich seinem Körper hinzugeben. Mit dem Bild vor Augen wurde sie erregt und feucht. Sie bespielte sich immer mehr und steckte sich ihren Finger in ihre Öffnung, bearbeitete ihre nasse Möse und wand ihren Körper im Bett. In Gedanken spürte sie seine Hände an ihrem Körper. Es gefiel ihr, dass er älter war als sie. Ein Mann mit Erfahrung, der wusste wie eine Frau verwöhnt wird, was einer Frau gefällt. All diese Bilder im Kopf ließen sie zum Höhepunkt kommen, ihren Körper in Ekstase fallen. Es war wunderbar.

Als ihr Körper wieder zu Ruhe kam, stand sie auf, ging an den Kühlschrank, schenkte sich Orangensaft ein und ließ ihn sich schmecken. In der Dusche floss ausgiebig warmes Wasser über ihren Körper. Sie pflegte sich und kuschelte sich in ihren flauschigen Bademantel, nachdem sie sich abgetrocknet hatte. Sie trat vor ihren Spiegel und betrachtete sich. Sie sah eine junge Frau, zufrieden und erfüllt. Nun wusste sie, was sie wollte. Es waren Männer, die fest im Leben standen. Sie gaben ihr Wärme, Sicherheit und wunderbaren, geilen Sex.

Sie wollte diesen Tag nicht allein beginnen. Ihr fiel ihr Nachbar und Studienfreund ein. Frühstück zu zweit sagte ihr heute zu. Sie schrieb ihm eilig eine SMS und holte Croissants zum Aufbacken aus dem Kühlschrank. Mit diesen und dem Rest Orangensaft aus dem Kühlschrank, stand sie eine Viertelstunde später vor seiner Wohnungstüre. Er empfing sie mit einem freundschaftlichen Kuss. Der Tisch war bereits gedeckt und Kaffeeduft stieg in ihre hübsche Nase. Ihre Appartements befanden sich in einem alten Haus. Die Wohnungen hatten hohe Decken und der Blick aus dem Küchenfenster fiel in einen Innenhof mit einer alten Weide, darunter standen bunte Gartenstühle und einige Fahrräder der Studenten.

Sie fühlte sich großartig, plauderte, lachte und ließ ihren Freund kaum zu Wort kommen. „Mona, was ist mit dir los?“, fragte Michael. „Du bist so aufgedreht.“ Mona biss sich auf die Lippen. Sollte sie ihm ihr Erlebnis erzählen? Michael bemerkte ihre Unsicherheit. „Mona, na, rede schon! Wir sind doch Freunde.“ Sie sah ihn verlegen an und dann platzte es aus ihr heraus. Sie erzählte ihm von ihrem Erlebnis in der Bar und über ihre Neigung zu reiferen Männern.

Michael schmunzelte. „Darf ich dir auch etwas anvertrauen?“ Vor Neugier platzend spornte sie ihn an, zu erzählen. Und so erfuhr sie von seinen Dates und Erfahrungen. Es wurde ein frivoles Frühstück, ohne, dass einer vom anderen etwas wollte. Sie vertrauten sich und erfuhren Dinge voneinander, die sonst niemand kannte. Mona offenbarte ihre Vorlieben ebenso, wie Michael seine Liebe zur Sexualität zwischen Männern.

Sie schätzte Michael schon immer sehr und jetzt erst recht. Es tat ihr gut, einen Vertrauten zu haben. Das Frühstück dauerte länger als üblich. Nach zwei Stunden entschlossen sie sich, Sportkleidung anzuziehen und in dem angrenzenden Park zu joggen. Nach einer guten Stunde kamen sie erschöpft, aber guter Dinge, wieder zurück und zogen sich in ihre Appartements zurück. Im Bad legte Mona ihre verschwitzte Kleidung ab, duschte, cremte sich ein und lackierte sich die Fußnägel. Mit einem Hausanzug und hochgesteckten Haaren ging sie zurück in ihre Küche. Auf dem Tisch lag ihr Handy. Es blinkte. Sie hatte eine Nachricht erhalten.

„Hallo, du süße Maus, du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich würde dich gerne wiedersehen. Dein Verehrer.“

Monas Herz schlug schneller. Natürlich wollte sie ihn wiedersehen. Aber auch die Pflicht rief. Sie hatte mit Michael vereinbart, dass sie am Nachmittag noch zusammen lernen wollten. Und das war gut so.

„Heute Abend?“, schrieb sie zurück.

„Sehr schön, ich hole dich zum Essen ab!“, lautete seine Antwort.

Mit einem Schmunzeln im Gesicht ging sie später zu Michael, der sofort wusste, was los war. Er hatte Mühe, ihre Konzentration zu halten.

Kurz vor ihrer Verabredung ging sie in ihre Wohnung zurück, suchte sich ein hübsches Kleid mit einem schönen Dekolleté aus, legte etwas Parfüm auf und wartete voller Sehnsucht auf ihn. Als es klingelte, eilte sie nach unten und als sie die Haustüre öffnete, lehnte er an seinem Auto und lächelte ihr entgegen. Er nahm sie in die Arme und küsste sie. Dann öffnete er die Beifahrertür und ließ sie einsteigen. Sie fuhren in ein kleines Restaurant. Er suchte einen Tisch aus, an dem sie ungestört plaudern konnten. Sie überließ ihm die Wahl aus der Speisekarte und fühlte sich in seiner Nähe wohl. Nach dem Essen blieben sie noch sitzen und erzählten voneinander. Sie erfuhr, dass er seit Jahren geschieden war und eine eigene Firma hatte. Mona erzählte von ihrer Großfamilie, von ihrer Mutter und Tante Clair. Es wurde ein sehr schöner Abend.

Als sie sich auf den Weg machten, führte er sie zur Garderobe, half ihr in ihre Jacke, nahm sie bei der Hand und geleitete sie zu seinem Auto. Er öffnete die Wagentüre und hielt ihre Hand, während sie einstieg. Er fuhr aus der Stadt hinaus. Sie wusste, dass es nicht der Weg nach Hause war. Aber sie vertraute ihm und fühlte sich in seiner Nähe wohl. Sie ließ das Seitenfenster herunter und frische Luft erfüllte den Innenraum. Der Luftstrom spielte mit ihren Haaren.

Er nahm ihre Hand. „Vertraust du mir?“ „Ja“, sagte sie und unterstrich ihre Antwort mit einem Händedruck. Der Wagen glitt dahin und die Scheinwerfer suchten sich ihren Weg. Als der Wagen an Geschwindigkeit verlor, bog er bald auf einen großen Parkplatz ein. Er stellte den Motor aus, drehte sich zu ihr, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie. Dann wandte er sich der Tür zu, öffnete sie und stieg aus. Er kam auf ihre Seite, öffnete ihre Tür und reichte ihr die Hand. Sie nahm sie dankend entgegen und stieg ebenfalls aus. Sie befanden sich auf einem Parkplatz am Rand eines Waldes. Frischer Duft von Tannen und ein leichter Wind erfüllte die Nacht.

Er stand vor ihr und sie sahen sich in die Augen. „Vertraue mir“, und dann wurde es dunkel. Er legte ihr ein Tuch über die Augen, strich ihr über die Haare und küsste sie. Sie stand vor ihm, konnte ihn nur riechen und seine Nähe und Wärme spüren. Er sah sie eine Weile an und küsste sie auf die Schulter und auf ihren Hals, ließ sie wieder stehen und beobachtete sie. Dann nahm er ihre Hand, führte ihre Finger an seinen Mund, küsste sie und saugte daran. Dabei beobachtete er sie weiter. Sah, wie sich ihr Brustkorb hob und senkte. Dann nahm er sie in die Arme und drückte sie an sich. „Darf ich weitermachen?“, hauchte er ihr ins Ohr. „Ja“, antwortete sie und nahm dabei sein Männerparfüm war, das feine Hemd und seinen sportlichen Körper.

Er drückte sie nochmal und ließ langsam von ihr ab. Er betrachtete sie in ihrem Kleid, das ihre wohlgeformten Brüste deutlich zur Geltung brachte. Er legte seine Hände auf ihre Schultern, strich mit seinem Handrücken über ihren Hals und über ihre Brust.

Dann, ganz langsam, streifte er das Kleid von ihren Schultern. Er entblößte sie und ihre Brust kam in einem rosafarbenen BH zum Vorschein. Auch die Träger schob er hinab. Er sah ihre junge Brust mit den kleinen erregten Nippeln. Mit seiner warmen Hand, seinen Fingern strich er sanft darüber, leckte an ihren Brustspitzen und genoss ihre weiche Haut. Sie stöhnte auf und zeigte ihm, dass ihr seine Berührungen guttaten. Nachdem er eine Weile an ihrer Brust gespielt hatte, entfernte er sich etwas von ihr. „Spiel selbst an deiner Brust. Ich möchte sehen, wie du deine Brust streichelst“, forderte er sie auf.

Mona nahm ihre Brüste in ihre Hände, drückte sie leicht, umschmeichelte sie und zupfte an ihren Nippeln. Er sah ihr zu, suchte wieder ihre Nähe, nahm seine Hand, liebkoste ihre Hüften und führte seine Hand zwischen ihre Beine. Er umschmeichelte ihre Schenkel, verschaffte sich Zugang unter das kleine Stück Stoff und berührte vorsichtig ihre weiche Scham. Spürte die zarten Schamlippen und strich über ihren Venushügel, der mit weichen Schamhaaren bedeckt war. Er beobachtete weiter, wie sie sich streichelte. Er suchte mit seinen Lippen nach ihren Brustwarzen und saugte daran. Mit seiner Hand umspielte er immer wieder ihre Scham. Schauer durchströmten ihren Körper. Mit verbundenen Augen nahm sie seine Berührungen intensiver wahr. Sie spürte seine Lippen auf ihrem Mund. Erst kurz, dann innig und fordernd. „Geht es dir gut?“, fragte er leise. „Oh ja, es ist so wunderbar“, hauchte sie atemlos.

Er stand vor ihr, bewunderte nochmal ihren Körper, ging nun in die Hocke und führte seine Hand erneut unter ihren Slip, den er bald entfernte. Das, was er zuvor spürte, lag nun vor seinen Augen. Ihre schlanken Beine mit dem kleinen, leicht behaarten Venushügel in der Mitte. Er roch ihr süße Weiblichkeit, nahm seine Hand, strich nochmal über ihre Schamlippen und berührte vorsichtig ihren Kitzler. Mit seiner Zunge leckte er immer wieder darüber und saugte zärtlich daran. Er hörte ihr Stöhnen und war erfreut, dass sie es genoss.

Während er sie leckte, führte er seine Hand an ihre Öffnung, streichelte ihre Schamlippen mit den Fingern und drückte leicht dagegen, bis er in sie eindringen konnte. Warme, feuchte Flüssigkeit benetzte seine Finger. Er suchte nach ihrem G-Punkt und bespielte ihn vorsichtig. Sie fiepte, spürte seine Zunge wieder an ihrem Kitzler und seine Finger in sich. Ihre Beine zitterten. Ein wunderbares Ziehen erfüllte ihre Bauchgrube, bis sie mit einem Lustschrei ihrem Orgasmus freien Lauf ließ. Dabei saugte er weiter und spürte, wie aus ihrer Öffnung Saft in seine Hand floss. Erst, als sie ihn anflehte aufzuhören, erhob er sich und nahm sie in die Arme, löste das Tuch von ihren Augen und sah sie an: „Du bist wunderbar, Mona.“

Mona fröstelte und suchte bei ihm Schutz. „Komm, ich bring dich nach Hause.“ Er legte ihr rasch seine Jacke um die Schultern, nahm sie in den Arm und führte sie zum Wagen. Mona nahm erschöpft im Auto Platz und sehnte sich nach ihrer warmen Bude. Ob er wohl mitkam? Nach einer halben Stunde parkten sie vor ihrem Haus. „Möchtest du noch zu mir?“

„Nein“, antwortete er ihr. „Ich melde mich wieder“, und sah dabei die Enttäuschung in ihrem Gesicht. Er nahm sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr: „Oh, Mona, hab noch ein wenig Geduld.“ Sie antwortete ihm mit einem zärtlichen Kuss und verließ den Wagen, winkte ihm zu und eilte zur Haustüre. Ihre Geduld sollte belohnt werden. Sie hatte jetzt einen sehr aufmerksamen Liebhaber an ihrer Seite.

Mit dem Jurastudium ging es gut voran. Michael war ein guter Wegbegleiter. Inzwischen hatte sie auch seine Eltern kennengelernt. Sehr konservative Leute mit genauen Vorstellungen. Dass er ihnen nicht sagen konnte, dass er schwul war, war für sie nun nachvollziehbar. Sie spielte seine Freundin und hatte kein Problem damit, ihm einen Kuss zu geben und mit ihm zu schmusen. Für Michael war es manchmal zu viel. Aber Hauptsache, seine Eltern kauften ihnen das Spiel ab. Sein Vater führte eine erfolgreiche Kanzlei und Michael sollte sein Nachfolger werden. So waren die Erwartungen an ihn sehr groß. In den Semesterferien wollte sie ihn nun auch ihrer Mutter und den anderen Familienmitgliedern vorstellen.

Die letzten Vorlesungen waren absehbar und die Tasche für zu Hause bereits gepackt. Vor Wochen schon hatte sie ihre Ankunft daheim angekündigt. Am Tag vor ihrer Abreise schickte sie noch einmal eine Nachricht an ihre Mutter und Tante Clair. Im Zug stellte sie besorgt fest, dass keine Rückmeldung ankam und ihre Nachricht auch nicht gelesen wurde. Aber sie würde schon jemanden erreichen, dachte sie zuversichtlich. Ihr fiel Tante Clairs Bar ein, in der sie noch nie gewesen war. Sie wusste nur aus Erzählungen davon und wo sie diese finden konnte. Außerdem wollte sie noch einen Zwischenstopp in der Stadt einlegen.

Die restliche Zeit im Zug verbrachte sie mit einem Buch und dem Flirt und Liebesbekundungen, die sie von ihrem Liebhaber per Handy erhielt. Endlich wurde der Zielbahnhof angekündigt. Sie sammelte ihre persönlichen Sachen ein und ließ sich ihren Koffer von einem hilfsbereiten Mann reichen. Mit dem vielen Gepäck war der Weg vom Bahnsteig zum Bahnhofsplatz beschwerlich. Eigentlich hätte sie abgeholt werden sollen. Wieder keine Nachricht von ihrer Familie. Auch im Bahnhof war niemand zu sehen. Sie suchte sich eines der großen Schließfächer aus und verstaute, bis auf einen kleinen Rucksack, ihr Gepäck.

Es war ein sonniger Tag. Auf dem Weg in die Stadt kam sie an Eisdielen und Cafés vorbei. Die Tische waren mit Sonnenanbetern besetzt. Mona suchte sich eine kleine Eisdiele aus und bestellte sich einen Eisbecher. Sie trug Jeans und ein enganliegendes Shirt mit einem großzügigen Ausschnitt, das ihre Rundungen umschmeichelte. Ihre dunklen, lockigen Haare glänzten in der Sonne und ihr Mund lud zum Küssen ein. Sie war eine reizende junge Frau, die zu Recht wohlwollende Blicke auf sich zog. Sie nahm die Blicke der Männer wahr und fühlte sich geschmeichelt. Es fühlte sich an, als würden sie ihren Körper streicheln. Gerne hätte sie die Hände der Männer gefühlt. Dabei fiel ihr die letzte Nacht mit ihrem Liebhaber ein. Gerd war ein sehr aufmerksamer und feinfühliger Mann.

Er begeisterte sie mit seiner Souveränität und mit seinem Geschick, ihren Körper zu erkunden. Ihre Gedanken schweiften ab. Sie hatte das Bild vor sich, wie sie bei ihm in der Küche auf dem großen Tisch lag, die Beine gespreizt und er vor ihr stand. Sie streichelte, mit seiner Hand langsam in sie eindrang, ihren G-Punkt vorsichtig bearbeitete und beobachtete, wie sie langsam zum Höhepunkt kam. Sie fühlte, wie er in sie eindrang und sie zunächst langsam, dann intensiv mit seinem Schwanz bearbeitete. Bei diesem Gedanken schlug ihr Herz schneller und sie merkte zunächst gar nicht, wie sie von der Bedienung angesprochen wurde und das Eis serviert wurde. Der Herr gegenüber lächelte sie an, als hätte er ihre Gedanken gelesen. Sie lächelte zurück, stellte sich vor, wie sie ihm ihr nun feuchtes Höschen überreichen würde und er genüsslich daran roch.

Während sie das Eis verspeiste, beobachtete sie die Menschen um sich herum und erkundete ihr Umfeld. In der Nähe fiel ihr ein kleiner Laden auf, der Dessous und Strümpfe verkaufte. Ihr Interesse war nun geweckt. Nach dem Eisessen, genoss sie an ihrem Platz noch etwas die Sonne und spürte immer wieder die Blicke ihres Gegenübers. Es war eine prickelnde Situation und ein Spiel. Sie wusste, dass er immer mehr das Bedürfnis hatte, ihr nahe zu kommen. Als die Bedienung wieder in ihrer Nähe war, nutzte sie die Gelegenheit und zahlte. Sie verließ ihren Platz und spürte die Blicke ihres Nachbarn an sich haften.

Der kleine Laden hatte ihr Interesse geweckt. Sie blieb davor stehen und betrachtete die Auslage. Noch immer waren seine Blicke bei ihr. Dann betrat sie den Laden. Hier wurde ein reiches Sortiment an Dessous angeboten. Wäsche aus schwarzer Spitze, farbige Dessous mit Blümchen und vieles mehr. Sie war gerade dabei, sich etwas auszusuchen, als plötzlich ihr Tischnachbar neben ihr stand. Er hielt ihr einen Spitzentanga hin. „Ich schenke ihnen das, wenn ich ihr Höschen bekomme!“, und lächelte ihr ins Gesicht. Mona sah ihn an und fand das Angebot erregend. Sie lächelte zurück und erwiderte: „Aber nur, wenn ich es vor ihnen anziehen darf.“ Sie ging mit der auserwählten Wäsche in die Umkleidekabine. Sie hatte sich einen schwarz-roten BH und passenden Slip ausgesucht, dazu halterlose Strümpfe. Sie wusste, was Gerd gefiel. Und es gefiel ihr, ihn damit zu reizen.

Als sie sich wieder ankleidete, steckte sie ihr getragenes Höschen in ihren Rucksack und verließ die Kabine. Sie sah den Unbekannten hinter einem Regal und steuerte die Kasse an. Beide bezahlten sie die Ware und verließen den Laden. „Und nun?“, fragte sie. Und musterte ihn dabei. Er war etwa Mitte Dreißig und durchaus attraktiv.

Er nahm ihre Hand. „Komm mit“, und zog sie ein paar Häuser weiter. Dort öffnete er eine Stahltüre. Sie betraten einen Durchgang in einem Hinterhof, in dem der Krempel der Hausbesitzer deponiert war. Kein Hauseingang, aus dem jederzeit jemand kommen konnte. Mona sah sich um und drehte sich zu ihm. Sie lächelte und öffnete ihren Rucksack. Sie zog langsam ihr Höschen heraus, roch daran und übergab es ihm. Er nahm es entgegen, spürte mit seiner Hand den weichen Stoff, roch ebenfalls daran und schaute dabei in ihre Augen. Wäre er ein Kater, sie hätte sein Schnurren hören können. Dann nahm er die kleine Tüte und holte den Spitzentanga heraus, kam ihr näher und fragte: „Darf ich ihn dir anlegen?“

„Gerne“, antwortete sie und war ihm dabei ganz nah. Sie streifte ihre Jeans ab und stand vor ihm. Das Shirt leicht über den Hüften. Er kniete sich vor sie, hielt den Tanga geöffnet hin, damit sie mit ihren Füßen reinschlüpfte. Langsam schob er die feine Spitze an ihren Beinen hoch. Mona hob ihr Shirt und sein Blick fiel auf ihre glattrasierte Scham. Sie spürte seinen Atem, seine Erregung. Auch sie konnte der Verlockung nicht widerstehen. Sie öffnete ein wenig die Beine, schloss die Augen und ließ es zu.

Zunächst waren da nur sein warmer Atem und ein zarter Kuss. Dann vorsichtig und spielerisch seine Zunge in ihrer Mitte. Er hielt sie am Becken und drückte sein Gesicht an ihre Möse. Leckte und begehrte sie immer mehr. Mona war noch aufgewühlt von den Gedanken an ihren Liebhaber. Deshalb dauerte es nicht lange, bis sie spürte, wie auch sie immer erregter, ihre Vagina feuchter wurde und sich nach mehr sehnte. Mit seiner Zunge umspielte er ihren Kitzler und jagte Schauer durch ihren Körper, bis sie es nicht mehr aushielt. Als ihr Körper vom Orgasmus ergriffen wurde, drückte er sie an sich und fühlte mit. Dann schob er ihren Tanga hoch, kam zu ihr, umschloss ihren Körper mit seinen Armen und küsste sie auf den Mund. „Danke, du süßes Ding!“, und ging mit ihrem gebrauchten Slip wieder auf die Straße.

Mona stand angelehnt an der Hauswand und versuchte, ihre Gedanken, ihren Körper wieder zu beruhigen. Wow, war das ein Erlebnis. Sofort fiel ihr Gerd, ihr Liebhaber, ein. Niemand sonst solle an ihren Körper, hatte er gesagt. Und jetzt? Sie fühlte sich schuldig. Aber das Erlebte war zu schön. Das Erlebnis war größer als ihr schlechtes Gewissen. Sie war zu jung und zu neugierig, um auf solche Momente verzichten zu können.

Sie ging auf die Straße. Alles war wie zuvor. Niemand war da, der sie anklagte. Sie schaute auf ihr Handy. Keine Nachricht von ihrer Familie. Gerd hatte versucht, sie zu erreichen. Vielleicht in dem Moment, als sie sich die Möse lecken ließ? Der Nachmittag schritt voran und sie entschied, Clairs Bar aufzusuchen. „Vom Bahnhof aus geht sicher ein Bus“, dachte sie. Sie holte das Gepäck aus dem Schließfach, ging zum Busbahnhof und suchte sich die nächste Verbindung heraus. Sie musste eine halbe Stunde warten. Frustriert über die Umstände, hockte sie an der Haltestelle. Und wer weiß, wo dann die Bar war. „Wie konnte meine Familie mich vergessen?“, fragte sie sich.

Mit der Zeit kamen weitere Fahrgäste. Und endlich steuerte der Bus die Haltestelle an. Ein junger Herr half ihr, das Gepäck zu tragen. Sie suchte sich schnell einen Platz und ging zum Fahrer.

„Wo muss ich bitte aussteigen, wenn ich dieses Lokal aufsuchen möchte?“, und reichte ihm die Visitenkarte von Clairs Bar. Beim Anblick richtete er sich auf und schaute Mona breitgrinsend an. „Ja, wo möchten denn Sie hin?“, fragte er sie mit großen Augen. Mona blickte ihn irritiert an. „Eigentlich möchte ich nur die Haltestelle wissen und ein Ticket kaufen“, antwortete sie genervt. Er nannte ihr den Ausstieg und legte die Fahrkarte auf die Kasse. Dabei musterte er sie eingehend. Mona fühlte sich unbehaglich. Als sie sich eilends wieder zu ihrem Sitzplatz bewegte, hatte sie den Eindruck, dass der halbe Bus sie anschaute. Laut genug hatte der Fahrer ja gesprochen. Zurück auf ihrem Sitz, holte sie noch einmal die Visitenkarte hervor und betrachtete sie näher. Das Design war sicher auffälliger, als man es von einer seriösen Bar erwartete. Aber das war nun mal Tante Clair. Bei Tante Clair war alles etwas auffälliger.

Sie war nun schon Stunden unterwegs und Müdigkeit machte sich langsam in ihr breit. Das Schaukeln des Busses machte es ihr nicht leichter, sich wach zu halten. Sie musste eingenickt sein, denn sie schrak auf, als der Fahrer in ihre Richtung rief: „Junge Dame, aussteigen! Sie haben ja noch was vor!“

Mona sammelte schnell ihr Gepäck und eilte aus dem Bus. Der Fahrer deutete noch die Richtung des Lokals an und fuhr weiter. Da alles so plötzlich ging, blieb sie zunächst stehen und beruhigte sich. Schließlich läutete ihr Handy. Sie nahm es aus ihrer Tasche und sah, dass Gerd sie anrief. „Hallo Kleines, endlich erreiche ich dich! Ist bei dir alles okay? Bist du schon zu Hause?“

„Nein“, antwortete sie. „Ich erreiche meine Familie nicht. Sie hätten mich abholen sollen. Ich bin nun auf dem Weg zu Tante Clairs Bar. Sie muss dort sein. Dann fahre ich mit ihr nach Hause.“ Sie nannte ihm den Namen und die Adresse der Bar und versprach ihm, aufzupassen. Dann suchte sie auf ihrem Handy die Adresse und konnte sich mit den Daten auf den Weg machen.

Nach zehn Minuten Fußmarsch kam sie einem Haus näher, das mit einer auffallenden Leuchtschrift die Gäste anlockte. Sie war angekommen. Einige teure Autos standen davor. Tante Clairs Lokal lief offensichtlich gut. Als sie das Haus betreten wollte, war die Tür versperrt. Erst jetzt fiel ihr die Glocke daneben auf. „Seltsam, offensichtlich eher ein Club“, dachte Mona. Sie läutete und nach einer Weile wurde ihr geöffnet. Ein junger Mann mit enganliegenden Hosen und pinkfarbenem, ebenfalls knappen Shirt öffnete ihr. Er sah sie und ihr Gepäck und flötete in seiner schwulen Art: „Na endlich, wir warten schon auf dich! Komm herein und lass dir helfen.“ Dabei klimperte er mit den Augen und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

„Ist Clair da?“, fragte sie. „Schätzchen, die kommt heute etwas später. Aber du sollst dich schon mal umziehen“, antwortete er, nahm Monas Gepäck und ging zielstrebig durch einen kurzen Gang zu einem Raum. Mona folgte ihm irritiert. Tante Clair wusste, dass sie hierherkam? Irgendwie war hier alles komisch.

„So, Schätzchen, hier kannst du alles verstauen, dich hübsch machen und dann an die Bar kommen. Ich muss gleich wieder zum Eingang.“ Er grinste Mona an und war auch schon wieder weg. Nun war ihr klar, dass diese Örtlichkeit mit Gastronomie wenig zu tun hatte. Sie nahm erst mal auf einem der Hocker Platz und dachte nach. Mit der Zeit kamen weitere Gäste. Paare, Damen und einzelne Herren, die sich alle mit Dessous und sexy, frivoler Wäsche kleideten. Mona beobachtete sie und fand ihren Anblick durchaus bezaubernd. Nun war sie schon mal da. Jetzt wieder mit dem Bus in die Stadt zurückzufahren und dann irgendwo alleine zu sitzen, dazu hatte sie keine Lust. Ihr fiel die Wäsche ein, die sie in der Stadt gekauft hatte. Dazu passten die halterlosen Strümpfe perfekt und ein Paar hohe Schuhe hatte sie sicher auch im Koffer. Und Tante Clair? Sie hoffte auf ihr Verständnis. Schließlich hätte sie abgeholt werden müssen und konnte nichts für ihre Situation.

Und so fing sie an, ihre Kleidung abzulegen. Dabei wurde sie von den Anwesenden beobachtet. Ihre Blicke brachten sie in Stimmung. Zum Raum gehörte ein kleines Bad mit Dusche. Mit einem kleinen Rasierer betrat sie die Kabine. Pflegeartikel standen dort bereit. Sie ließ das Wasser laufen, bis es angenehm warm war. Ihr Körper entspannte sich bei der Wärme. Das Duschgel duftete auf ihrer Haut und ihre kleine Scham war nach ein paar Handgriffen schnell wieder glatt. Dabei wurde sie von zwei, drei Herren beobachtet, die vor der Kabine standen. Sie öffnete die Glastüre und stand dampfend vor ihnen. Ein Herr hielt ihr einladend ein großes Handtuch entgegen. Sie ging zu ihm und ließ sich in das große Duschtuch einwickeln. Die Anwesenden traten an sie heran und halfen ihr, sich abzutrocknen. So viele Hände, die mit dem Tuch ihren Körper trockenrieben und massierten. Ihre Schultern, ihren Bauch, ihren Rücken, die wohlgeformte Brust und nun auch ihre Pussy, als sie ihre Beine bereitwillig öffnete. Als sie abgetrocknet war, war sie erregt und ihre Neugierde war geweckt. Sie bedankte sich mit einem Kuss und fing an, ihre Reizwäsche anzulegen. Der rot-schwarze Spitzen-BH sah verführerisch aus und der Spitzentanga passte sehr gut dazu. Sie kämmte ihre lockige Mähne und legte etwas Schminke auf. Zuletzt betonte sie ihren Kussmund mit Tante Clairs rotem Lippenstift. Sie war zufrieden mit ihrem Bild.

Sie erhob sich von ihrem Sitz, stand noch einmal prüfend vor dem Spiegel. Voller Erwartung steuerte sie aufgeregt auf den Ausgang zu. Sie ging hinaus und stand in einem Gang, der nur spärlich beleuchtet war. An den Wänden hingen Spiegel und Bilder, auf denen sich Paare innigst küssten. Sie wählte die Richtung, aus der sie Stimmen vernahm. Auf dem Weg kamen ihr ein, zwei Herren entgegen, die sie neugierig beäugten. Trotz der angenehmen Wärme fröstelte sie. Ihr Körper war nur mit dem hübschen BH und dem Spitzen-Tanga bedeckt. Sie erreichte einen Raum mit weichen Sesseln und kleinen Tischchen. An der Seite war eine Bar. Dort saßen bereits Paare und Männer, alle leicht bekleidet. Mit wohlwollenden Gesten wurde sie empfangen. Von Tante Clair keine Spur. Sie ließ sich ein Glas Sekt reichen, um ihre Aufregung etwas zu dämpfen. Ihre Augen erkundeten ihr Umfeld.

An den Wänden waren Flachbildschirme angebracht. Pornofilme sollten die Gäste in Stimmung bringen. Geschmackvolle Bilder von nackten weiblichen Körpern zierten den Raum. Warmes Licht sorgte für ein angenehmes Gefühl. Vor der Bar waren Barhocker aufgereiht. Ein Herr, der hinter der Bar stand, bot ihr einen Platz an. Sie lehnte dankend ab. Sie war zu neugierig. Sie wollte wissen, was sie erwartete, wenn sie die große Treppe hinaufging.

Sie nippte stetig an ihrem Glas, das obere Stockwerk im Blick. Nach dem letzten Schluck stellte sie das Glas ab und steuerte die Treppe an. Langsam ging sie Schritt für Schritt nach oben. Sie nahm von oben Menschenstimmen wahr, Frauen in Erregung, Körper in Aktion. Die Luft war geschwängert vom Parfüm der Damen. Sie erreichte einen dunklen Gang. Von dort hatte man Zugang zu verschiedenen Räumen. Einer davon war von zwei Paaren belegt, die ihre Partner tauschten und ihre Körper verwöhnten. Mona blieb stehen und sah ihnen zu. Sah zu, wie Körper ineinander verschlungen den Höhepunkt suchten. Gesichter, die erahnen ließen, was sie fühlten. Stöhnen erfüllte den Raum. Gerne hätte sie noch länger zugeschaut.

Aber sie wollte wissen, wo ihr Platz war, was für sie gedacht war, wo sie ihre Lust befriedigen konnte. Sie fühlte, dass sie hier etwas Besonderes entdecken würde. Und so löste sie sich von dem Schauspiel und ging den Gang weiter entlang, bis sie vor einer Tür stand. Sie zögerte, bevor sie die Türklinke in die Hand nahm und eintrat. Sie stand sofort vor einem schweren roten, samtenen Vorhang. Sie schob ihn langsam zur Seite und sah in einen fast komplett verdunkelten Raum, den Darkroom. Nur schemenhaft waren Gegenstände zu erkennen. Vorsichtig betrat sie den Raum. Schritt für Schritt tastete sie sich vor. Sie merkte, dass sie nicht allein war. Sie hörte das Atmen einer Person. Oder waren es mehrere? Hier war sie richtig.

Obwohl sie kaum etwas sah, schloss sie die Augen, nahm die Arme hoch und verschränkte sie im Nacken, öffnete etwas die Beine und wartete. Sie spürte die Blicke auf ihrem Körper. Zunächst tat sich nichts. Aber das steigerte die Spannung noch mehr. Sie spürte, dass es nicht dabei bleiben würde. Sie löste einen Arm und führte ihre Hand zu ihrem Hals, spielte mit den Fingern im Haar und ertastete sich weiter. Saugte am Finger und führte diesen nass an ihre Brust. Immer wieder, mit beiden Händen, beiden Fingern, berührte sie ihre rosa Nippel. Dann nahm sie beide Brustspitzen zwischen die Finger und massierte sie, bis sie hart wurden. Jetzt nahm sie schweres Atmen war. Und es war nicht nur eine Person im Raum.

Sie war bereit und spürte jemanden hinter sich. Einen Körper, der Wärme ausstrahlte und wunderbar duftete. Lippen berührten ihre Schulter. Dann eine Person, die ihre Schenkel liebkoste. Weitere Männer, die ihre Brüste küssten. Es mussten vier bis fünf Männer sein. Ihr Herz raste. Die Atmosphäre war jedoch zu elektrisierend, als dass sie jetzt noch etwas hätte ändern wollen.

Die Liebkosungen, das Verlangen der Männer, wurden intensiver. Sie spürte Münder, die an ihrem jungen Körper leckten und saugten. Hände, die ihre weiche, warme Haut betasteten und streichelten. Körper, die sich an ihren drückten und ihre Erregung bemerkten.

Jemand nahm ihre Hand und führte sie zu seinem Glied. Es lag wohlgeformt in ihrer Hand und sie fing an, es zu massieren und fühlte, wie es härter wurde.

Sie bückte sich und leckte am Penis in ihrer Hand, spielte mit ihrer Zunge um die Eichel herum, öffnete ihren Mund und saugte ihn ein. In diesem Moment stöhnte er auf und zufrieden nahm sie seine Erregung wahr.

Die Hand an ihrer Möse hatte sich inzwischen weiter vorgetastet. Finger drangen in sie ein, bearbeiteten ihre Vagina und penetrierten sie. Sie öffnete sich und wurde nass.

Sie spürte Verlangen nach dem Schwanz in ihrem Mund. Sie hatte ihn nun lange genug verwöhnt, nun war sie dran. Sie richtete sich auf und kam ihm nahe. „Fick mich, schieb ihn mir rein“, sagte sie leise.

Er nahm sie an die Hand und führte sie ein paar Schritte weiter. Sie spürte einen Gegenstand an ihren Beinen. Er drehte sie und ließ sie rücklings auf eine Liege nieder. Kaltes Leder drückte sich an ihren Rücken. Die Kühle empfand sie angenehm, denn die Luft im Raum war durch die Menschen warm. Ihre Beine wurden angehoben und sie spürte seinen Körper an ihrem Becken. Sie spürte, wie er sich an sie drückte und sein Glied in sie eindrang. So groß, wie sie es in ihrer Hand gefühlt hatte, so sehr füllte es sie nun aus.

Die Anwesenden stellten sich nun um sie und berührten sie. Wieder spürte sie einen Penis an ihren Lippen. Mit ihren Händen ertastete sie Körper und massierte Schwänze. Sie lutschte und rieb, während ihre Möse gestoßen wurde. Zunächst mit Bedacht, dann intensiver und schneller. Dabei wurde ihr Körper geküsst und ihr Kitzler bespielt. Alles war so neu, so wunderbar, dass sie nicht aufhören wollte. Und so genoss sie mit den Männern um sich herum dieses geile Liebesspiel. Vögeln bis zur Erschöpfung, sich fallenlassen, Vertrauen haben und wunderbare Momente erfahren. Zuletzt lag sie erschöpft auf der Liege. Ihr Körper war schweißgebadet und sie fühlte sich gut, sehr gut.

Nach einer Weile setzte sie sich auf, sammelte ihre Wäsche ein und verließ den Raum. Ein paar Türen weiter waren Duschen. Sie reinigte sich und cremte sich mit der Lotion ein, die für Gäste bereitstand. Sie duftete und ihre Haut war weich.

Da fiel ihr Tante Clair wieder ein. Sicher war sie inzwischen angekommen. Sie wollte versuchen, unbemerkt in den Umkleideraum zu gelangen, um ihr mit ordentlicher Kleidung zu begegnen. Sie schlich die Treppe hinab, der Barkeeper war beschäftigt und die Gäste sowieso. Angezogen kam sie wieder zum Barbereich und fragte nach Tante Clair. „Sie kommt heute nicht“, informierte sie der Herr hinter der Theke.

„Na toll“, dachte Mona. „Jetzt bin ich umsonst hier, oder?“ Nein, dafür war das eben Erlebte zu genial. Sie suchte ihr Handy und versuchte erneut, ihre Familie zu erreichen. Und endlich meldete sich jemand. Es war Sam. „Kleines, was ist los?“, fragte er.

„Ich bin da! Hol mich bitte vom Bahnhof ab“, antwortete sie. Am anderen Ende war kurzes Schweigen. „Oh Gott! Wir haben erst morgen mit dir gerechnet. Ich mach mich auf den Weg!“, antwortete Sam und beendete das Gespräch. Mona ließ sich vom Türsteher ein Taxi rufen und trank in der Zwischenzeit ein Glas Sekt.

Im Taxi war sie in Gedanken im Darkroom. Es war so ein besonderer Ort. Ein Ort, in dem die Sinne geschärft wurden und wo sie sich fallen lassen konnte. Der Fahrer holte sie aus ihren Träumen, als er auf den Bahnhof zusteuerte. Sie beglich das Fahrgeld und ließ sich ihr Gepäck aus dem Kofferraum reichen.

Inzwischen war es kühl und regnerisch. Sie suchte Schutz in der Bahnhofshalle. Dort wartete sie auf Sam. Sie hatte das Gefühl, dass ihr alle ansahen, was sie vor kurzem erlebte hatte. Sie spürte Blicke auf ihrer Haut, als würden sie ihr Stück für Stück ihre Kleidung vom Körper schneiden. Und es gefiel ihr. Dann hörte sie ihren Namen.

Sam kam freudestrahlend auf sie zu. Nahm sie in den Arm und drückte sie. Er roch so gut. Ihr Papa, dem sie alles anvertraut hatte. Und jetzt? Konnte sie ihm das auch anvertrauen? Wie gut hätte es ihr getan, sich jemanden zu offenbaren. Ihre Sehnsüchte zu beichten und von ihren Erfahrungen zu berichten. Sie war ergriffen, aber auch verängstigt von der Neugierde, mit der sie zur Sexualität gefunden hatte. Sie erwiderte seine Begrüßung mit einem herzlichen Kuss auf die Wange.

Sam sah gut aus. Er hatte längere blonde Haare, die inzwischen etwas ergraut waren. Er trug Jeans, ein weißes Hemd, Stiefeletten und eine Lederweste. Sein Gesicht wurde geprägt von ein paar Falten, die ihn noch interessanter machten. Sein Körper war athletisch und auf der Bühne himmelten ihn die Frauen an. Aber an seiner Seite sah Mona nie eine andere Frau als ihre Mutter. Es war für sie so unglaublich, dass sie nie ein Paar waren. Sie hätte es sich so gewünscht.

Sam nahm ihr Gepäck und sie verließen die Bahnhofshalle. Er fuhr einen feuerroten Mustang. Schon von weitem sah sie diesen tollen Wagen. Sam half ihr ins Auto und verstaute die Reisetasche. „Na, Baby, freust du dich auf zu Hause?“, fragte er und strahlte sie an. Mona bestätigte seine Frage mit einem Kuss. „Oh ja, endlich wieder daheim!“ Als er losfuhr, öffnete sie das Fenster und genoss die kühle Luft. Der Mustang glitt dahin und sie beobachtete die Lichter und den Trubel der Stadt. Als sie die Stadt verließen, schloss sie das Fenster und legte ihre Hand auf seinen Arm. Seine Nähe tat ihr gut. Bis sie endlich in die Hofeinfahrt des Anwesens fuhren.

Sie stieg aus und stand nun vor dem Haus. Es war dunkel und es hatte etwas geregnet. Die Luft war frisch und roch wunderbar nach Gras und den Rosen, die den Garten zierten. Ein weiterer Duft stieg in ihre Nase. Es war nun schon Stunden her, dass sie etwas gegessen hatte. Umso mehr wurde ihre Neugierde geweckt, welche duftenden Speisen auf sie in der Küche warteten. Sie steuerte mit Sam auf das Haus zu und betrat die Diele. Ihre Mutter kam ihr freudestrahlend entgegen und umarmte sie. „Willkommen, Mona. Endlich bist du wieder bei uns“, freute sie sich. „Entschuldige, wenn es noch mit dem Essen dauert, aber ich habe dich erst morgen erwartet. Gut, dass ich bereits eingekauft hatte.“ Sie umarmte sie und drückte ihr einen herzlichen Kuss auf die Wange.

Mona erwiderte die Begrüßung, legte die Schuhe ab und betrat mit den beiden die Küche. Hier war sie zu Hause. Dieser Raum gab ihr Geborgenheit. Hier fühlte sie sich wohl. So viel passierte in ihrem jungen Leben. Sie brauchte jemanden, dem sie sich anvertrauen konnte. Sam oder ihr Studienfreund? Mama? Nein, bei ihr schämte sie sich. Mama war immer ihr großes Vorbild. Sie musste den richtigen Zeitpunkt abwarten. Zunächst wollte sie Michael anrufen.

Sam saß neben ihr und sie suchte seine Nähe. Sie kuschelte sich an ihn, so, wie sie es immer tat. Aber heute war es anders. Sie nahm ihn anders war. Sie spürte seine Wärme, spürte ihn als Mann. Sie war irritiert, konnte sich aber nicht von ihm distanzieren. Nie war es Unrecht, als sie mit ihm schmuste. Er war doch ihr Daddy. Zumindest hatte sie ihn all die Jahre so wahrgenommen. Nach und nach kamen die Jungs von der Band. Die Küche wurde immer mehr mit Leben erfüllt. Ihre Familie, die ihr so wichtig war.

Wo war Tante Clair, von der sie nun wusste, dass sie einen Club leitete? Tante Clair, die immer anders war, immer sexy, immer etwas zu intensiv geschminkt, stark und leicht dominant. Sie kannte sie nicht anders. Nun war ihre Neugierde geweckt. Welches Geheimnis verbarg sich in ihrem Leben. Nie hatte sie hinterfragt, was ihre Tante tat. Ihre Mutter lebte nun schon so lange mit ihr zusammen. Welche Rolle spielte ihre Mutter im Leben von Tante Clair? Eines wusste sie: Über Clair hatte sie Zugang zu einer Welt, die sie immer mehr begeisterte: Die Welt der Erotik. Sie wollte mehr wissen, wollte mehr erfahren. Im Leben ihrer Tante steckte mehr, als sie bisher wusste. Was würde sie erfahren? Von Clair und von Lovely? Dies konnte sie nur über Sam erfahren.

Ihre Mutter hatte italienische Speisen zubereitet. Der Duft von Gewürzen und Wein lag in der Luft. Auf dem großen Tisch in der Küche standen Pasta, Oliven, Brot und Wein. Es war so schön, wieder mit ihrer Familie und ihren Freunden zusammen zu essen. Und so blieben sie bis spät in der Nacht zusammen, plauderten, hörten Musik und hatten Spaß.

Als Nachtisch hatte ihre Mutter Obst auf den Tisch gestellt. Neben Trauben und Orangen waren auch Bananen dabei. Ihr Blick fiel immer wieder auf diese Frucht und ihre Fantasie gewann an Schwung. Ihre Erinnerungen waren im Darkroom. Sie hatte nun so ein schönes Gefühl zwischen den Beinen. Das Spielzeug in der Obstschale würde sie von ihrer Sehnsucht bestimmt erlösen. Es wurde spät und bevor sie die Küche in Richtung Bad verließ, steckte sie heimlich eine Banane ein.

Im Bad säuberte sie ihr Gesicht. Sie spürte, dass sie zwischen den Beinen feucht war. Das sollte auch so bleiben. Sie wusste noch, wo im Badschrank Kondome deponiert waren und nahm eines mit in ihr Zimmer. Ihr Zimmer war noch immer so, wie es ihr als Mädchen eingerichtet wurde. Weiße Gardinen mit Blümchen. Die Wände in einem leichten Rosa. Bordüren mit weißen Blümchen. Ein Schrank und eine Kommode für ihre Wäsche. Eine Truhe, in der sie ihre Schätze sammelte. Ihr Bett mit passender Wäsche und reichlich Kissen darauf. Nichts sollte sich hier ändern, auch wenn sich ihr Geschmack als junge Frau wesentlich verändert hatte. An den Wänden waren Fotos aus den letzten Jahren mit der Band. Sam, Clair und natürlich auch ihre Mutter. Ein großer Spiegel stand ebenfalls im Raum.

Mona stellte sich vor ihn und betrachtete sich. Ihre lockigen, schwarzen Haare hatte sie hochgesteckt. Sie sah so süß und verführerisch aus. Ihr Mund hatte sich in all den Jahren nicht verändert. Noch immer waren ihre Lippen geformt wie eine Kirsche und luden zum Küssen ein. Ihre Haut war fein und rosig. Ein Körper, eine Haut, die nur ganz vorsichtig berührt werden sollte und doch so verführerisch war. Sie hatte heute so viel erlebt. Sie hatte das Bild vom Hinterhof im Kopf, in den sie dieser fremde Mann geführt hatte. Sie spürte seine Zunge zwischen ihren Beinen. Sie träumte, wie sie im Hof stand und er ihre Möse leckte. Nun sah sie ihre Augen im Spiegel, die vom Feuer der Lust leuchteten.

Langsam entkleidete sie sich. Zog ihr Shirt vom Leib und streifte die Jeans ab. Ihre jungen Brüste wurden von einen hellblauen BH gehalten. Sie löste den Verschluss und befreite sie aus dem weichen Stoff. Inzwischen waren ihre Brüste größer als noch vor ein, zwei Jahren. Gerd liebte es, daran zu saugen. Bei dem Gedanken spürte sie noch mehr Erregung in ihrer Körpermitte. Sie führte ihre Hand in ihr Höschen und ihre Scham. Mit einem Finger tastete sie sich weiter und umspielte ihren Kitzler. Benetzte ihn mit dem Saft aus ihrer Möse und trieb sich weiter in Erregung. Mit der anderen Hand umspielte sie ihre Brustspitzen. Sie stellte sich vor, wie Gerd sie auf den Küchentisch gelegt hatte und in sie eindrang. Dieser Gedanke machte sie wahnsinnig. Ihr Kitzler wurde immer empfindlicher und ihr Saft floss. Jeden Moment musste sie explodieren. Als sie sich dann auch noch vorstellte, wie sie im Darkroom einen Schwanz lutschte, war sie nicht mehr zu halten. Mit einem lauten Luststöhnen wurde sie vom Orgasmus ergriffen.

Sie ließ sich auf das Bett fallen und der Spiegel stand noch immer vor ihr. Ihr Körper bebte, war ergriffen und sehnte sich nach mehr. Die Banane und das Kondom lagen neben ihr auf dem Bett. Sie nahm sie zu sich, holte das Kondom aus der Verpackung und zog es über die Banane. Sie stapelte Kissen unter ihrem Po, so, dass ihr Becken etwas aufgerichtet war und sie ihre Möse im Spiegel sehen konnte. Sie öffnete ihre Beine und sah ihre rosafarbene Pussy. Nun führte sie die erotische Frucht zu ihrer Scham, rieb daran, benetzte das Teil mit ihrer Körperflüssigkeit und brachte sich wieder in Stimmung.

Sie beobachtete sich dabei und stellte fest, dass ihr Spielzeug, im Vergleich zu ihrer engen Öffnung, eine ordentliche Größe hatte. Ihre Schamlippen waren jetzt glänzend und öffneten sich. Ihr Spielzeug war benetzt von ihrem Saft. Vorsichtig setzte sie die Spitze an ihre Öffnung und drückte dagegen. Langsam drang das Lustobjekt ein. Mona zog es wieder heraus, um es anschließend noch tiefer eindringen zu lassen. Es sah so geil aus, wie sich dieses gelbe Teil deutlich von ihrer rosigen Möse abhob und in ihr verschwand, sie dabei ausfüllte und dehnte. Inzwischen konnte sie leichter eindringen und die Stöße heftiger werden lassen. Zunächst bedächtig, wurden die Stöße immer intensiver. Oh, wie geil war dieser Schwanzersatz! Ihr Körper wurde in einen Rausch versetzt, der sie antrieb, ihre Möse weiter zu bearbeiten. Sie trieb es mit dem Teil, bis sie genug hatte und ihren Leib zur Ruhe kommen ließ. Mit diesem wohlbefriedigten Gefühl schlief sie bald ein.

Der nächste Tag war trübe und verregnet. Ihre Tasche war noch nicht ausgepackt und für die Uni hatte sie auch noch zu tun. So war der Tag geeignet, um produktiv zu sein. Sie blieb noch eine Weile im Bett, träumte vor sich hin und erkundete ihr Umfeld. Auf Kopfhöhe saß der Kuschelhase aus ihrer Kindheit, daneben ihr Verwöhnteil von letzter Nacht. „Welcher Kontrast“, dachte sie. Aus dem Mädchen mit dem Kuschelhasen war nun eine junge Frau geworden, die soviel Spaß am Sex hatte.

Das Klopfen an der Tür holte sie aus ihren Tagträumen. Sie antwortete mit „ja“ und schaute auf. Vorsichtig wurde ihre Tür geöffnet und Sam sah herein. „Hallo Kleines, schon ausgeträumt?“, und betrat ihr Zimmer. Sein Blick fiel auf ihr Bett, zuerst zu ihr und dann auf den Gegenstand, der auf ihrem Bett lag. Ein überraschtes Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit. Mona erschrak, als sie realisierte, was er gesehen hatte. Blitzschnell versteckte sie ihre Verwöhnfrucht und lief tiefrot an. „Ich komme schon“, antwortete sie kleinlaut. Mit seinem Grinsen im Gesicht verließ Sam kommentarlos das Zimmer und zog die Tür leise zu. „Shit“, dachte sie, „wie peinlich.“ Sie verließ ihr Bett, nahm die Banane mit und entfernte das Kondom, das nach ihr roch. Da sie ohnehin Hunger hatte, verspeiste sie ihren Liebesdiener und musste dabei innerlich lachen.

Als nächstes blickte sie auf ihr Handy. Ihr fiel ein, dass Gerd verständigt werden wollte, wenn sie zu Hause war. Das hatte sie an diesem aufregenden Tag komplett vergessen. Jetzt war kaum mehr Strom auf ihrem Handy und so musste er wohl noch warten. Mit einem Hemdchen und einem Slip bekleidet, verließ sie ihr Zimmer und steuerte das Bad an. Die schwarzen Locken umrahmten wild ihren Kopf. Nach ihrer Toilette entschied sie sich, ein Bad einzulassen. Im Regal stand ein duftendes Badeöl, das sie mit Bedacht einfließen ließ. Sie setzte sich daneben und beobachtete, wie sich die Wanne füllte und die Schaumberge höher wurden. Angenehmer Duft erfüllte den Raum. Bevor sie in die Wanne stieg, legte sie sich Rasierer und Duschgel zurecht.

Sie hatte sich das Wasser gut warm gemacht. Vorsichtig setzte sie ein Bein nach dem anderen in das Schaumbad und glitt hinein. Ihr Körper wurde umspült vom warmen Wasser. Sie lehnte sich zurück und entspannte sich. Spielte mit dem Schaum und setzte davon ein kleines Häufchen auf ihre Brustspitzen. Dann legte sie auch ihren Kopf in das Wasser und ließ sich tragen. Mit ihrer Hand ertastete sie sich und spürte ihre Härchen zwischen den Beinen. Im Club hatte sie die Frauen glattrasiert gesehen. War das so besser? Hatten Frauen grundsätzlich ihre Muschi rasiert? Sie konnte sich nicht erinnern, dies bei ihrer Mutter oder Clair gesehen zu haben. Sie wollte es ausprobieren.

Nachdem sie das warme Wasser lange genug auf ihren Körper hatte einwirken lassen, fing sie an, sich zu säubern. Benetzte ihre Haut mit Duschgel und massierte es in ihre Haut ein. Beine, Arme und Achselhöhle rasierte sie sich. Nun war ihre Körpermitte dran. Sie setzte sich auf den Wannenrand und spreizte die Beine. Vorsichtig setzte sie den Nassrasierer an einer Stelle an und zog ihn über die Haut. Nach und nach wurde nackte Haut sichtbar. Ihre Scham war glatt und geschmeidig. Eine Mädchenpussy, die verführerisch aussah. Sie betrachtete ihr Werk und cremte sich ein. Dabei umspielte sie ihre Schamlippen. Das neue Bild, ihre nackte Möse und wie sie diese mit ihren Fingern umspielte, erregte sie. Mit der anderen Hand öffnete sie ihre kleinen Schamlippen und ihre Klitoris trat zum Vorschein. Klein und rosa stand sie ab. Sie befeuchtete ihren Finger mit Speichel und rieb vorsichtig daran. Sie beobachtete, wie sie etwas größer wurde und spürte zunehmend Erregung. Ihre Öffnung wurde feucht und sie konnte spielend ein, zwei Finger einführen. Sie drückte sie tief hinein und zog sie wieder heraus. Sie schloss die Augen und dachte an die süße Frucht, die sie sich in der Nacht eingeführt hatte. Dieses dicke gelbe Teil, das in ihrer rosigen Öffnung verschwand. Die Vorstellung geilte sie auf und verhalf ihr bald zu einem wunderbaren Orgasmus. Sie rutschte wieder in das warme Wasser und sehnte sich nach Gerd, der ihre Lust nach Sex stillen musste.

Nach dem Bad schlüpfte sie in ihr Hausgewand. Sie trocknete ihre Lockenmähne mit dem Föhn und legte anschließend etwas Schminke auf. Sie war zufrieden und fühlte sich wohl. Mit einem guten Gefühl verließ sie das Bad und suchte die Küche auf. Dort traf sie auf ihre Mutter und Sam. Sam hatte seine Hand freundschaftlich um die Hüften ihrer Mutter gelegt. War sie sonst immer froh, wenn sie die beiden vertraut sah, so fühlte sie jetzt Eifersucht aufsteigen.

Auf dem Heimweg aus der Stadt, hatte sie es das erste Mal gespürt. Sam roch unheimlich gut, hatte eine tolle Ausstrahlung und wirkte auf sie nicht mehr wie ihr Daddy, sondern wie ein begehrenswerter Mann. Sie sah ihn jetzt mit anderen Augen. Es waren nicht mehr die kindlichen Gefühle, die sie kannte. Nein, sie fühlte sich zu ihm hingezogen und war davon irritiert. Sie schämte sich dabei, konnte jedoch ihre Zuneigung zu diesem attraktiven Mann, der sie ihr Leben lang begleitet hatte, nicht unterdrücken. Sam war lässig gekleidet, hatte lange blonde Haare mit einem leichten, weißen Ansatz. Seine Statur war sportlich und sein Gesicht mit den hellblauen Augen ausdrucksstark. Wenn Sam sie ansah, hatte sie das Gefühl, dass er sie ergründen wollte. Er sah fantastisch aus. Bei den Konzerten konnte er sich vor Zuneigung und willigen Mädchen kaum retten.

Sie ging zu den beiden und drückte sich dazwischen, schmiegte sich an Sam und gab ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange. „Na, gut geschlafen?“, fragte Sam und lächelte. Mona war sich unsicher. Spielte er auf ihren Liebesdiener an? Sie hatte das Gefühl, tiefrot anzulaufen. „Ja, ja“, antwortete sie betont desinteressiert. „Ist mein Frühstück fertig?“, wandte sie sich an ihre Mutter, um der Situation eine andere Aufmerksamkeit zu geben. „Gleich, Süße. Setz dich doch schon. Ich reiche dir alles.“

Mona setzte sich an den Tisch und betrachtete Sam. Sam war ihr erster Mann. Der erste Mann, der sie wirklich liebte. Der ihr seine eigens für sie komponierten Lieder vorsang, als sie noch gar nicht auf der Welt war. Er war stets für sie da, übernachtete in ihrem Zimmer, wenn sie krank war und tröstete sie, wenn sie als Kind stürzte. Er war der starke Mann an ihrer Seite. Ihr Ritter, der auf sie aufpasste. Nach ihren Erlebnissen hatte sie jetzt noch stärker das Bedürfnis, von ihm beschützt zu werden. Er war ihr Bodyguard und ihre Gefühle zu ihm hatten sich geändert. Er war jetzt nicht mehr der Vater, der seine kleine Stieftochter beschützte. Nie durfte er merken, welches Bild sie nun von ihm hatte. Sie schämte sich dafür, konnte jedoch ihre Empfindungen nicht ändern.

Jetzt war sie da, zu Hause. Endlich Ruhe finden vom Leistungsdruck an der Universität und den vielen Eindrücken der letzten Monate. Sie hatte das Gefühl, dass in ihr zwei Seelen entstanden. Einmal die fleißige, erfolgreiche Jurastudentin und dann ihr großer Drang ihren Körper zu entdecken. Die Erfahrungen der letzten Monate hatten sie geprägt. Sie wollte mehr wissen. Und das war nicht nur eine Nebenerscheinung. Nein, Sex prägte immer mehr ihren Alltag und ihr Interesse. Ihr Zuhause bei ihren Eltern fühlte sich für die nun an wie eine Insel der Zuflucht.

Mit Sam und ihrer Mutter frühstückte sie und plante den Tag. Ihre Mutter hatte sich freigenommen und Sam hatte erst am nächsten Tag ein Konzert. Sie beschlossen einen kleinen Ausflug mit Picknick und den Besuch des Konzertes am nächsten Tag. Danach half sie ihrer Mutter in der Küche und war mit ihr allein.

Ihre Mutter war eine eindrucksvolle Frau, inzwischen in die Jahre gekommen, aber noch immer schön. Auch wenn ihre Rundungen zugenommen hatten, so strahlte sie eine wunderbar frauliche Sinnlichkeit aus. Ihr volles, schwarzes Haar war leicht angegraut. Ihr Gesicht war mit den Jahren reifer geworden, aber noch immer schön. Sie war souverän, als Anwältin wieder erfolgreich und mit sich im Reinen. Wer Monas Vater war, das hatte sie nie erzählt.

„Mona“, begann ihre Mutter das Gespräch. „Wie geht es dir? Was machst du in deiner Freizeit?“ Mona hielt inne, um die richtigen Worte zu finden. Gerne hätte sie ihr alles erzählt. Von Gerd, ihrem reifen Liebhaber, der ihr alle Wünsche von den Augen ablas. Von ihren Erlebnissen mit anderen Männern und vor allem, dass sie nun wusste, wie Tante Clair ihr Geld verdiente. Aber sie wich auf ihren Studienfreund aus. Wie auch für ihn, war für sie die angebliche Beziehung zwischen ihnen eine gute Ausrede.

Sie gab vor, dass ihr Studienpartner Michael ihr fester Freund sei. Wie leidenschaftlich er sich um sie kümmerte und dass sie an der Universität ein Team waren. Ihre Mutter war entzückt und wünschte sich, diesen smarten jungen Mann kennenzulernen. Auch Mona fand diese Idee gut. Sie umarmte ihre Mutter und eilte auf ihr Zimmer. Sie wusste, dass Michael bei seinen Eltern war und der Besuch bei ihr für ihn eine angenehme Abwechslung war. Dass er nun auch bei ihrer Mutter vorspielen musste, dass sie ein Paar waren, musste sie ihm noch beibringen.

Inzwischen hatte ihr Handy genügend Strom. Sie schaltete es ein und sah, dass einige Nachrichten eingegangen waren. Vor allem Gerd hatte einige Male versucht, sie zu erreichen. Er hatte auf die Mailbox gesprochen. Gerd war nun ein Problem. Von ihm durfte ihre Mutter nichts erfahren. Sie konnte nicht ausschließen, dass er kommen wollte. Aber zuerst wollte sie ihren Studienfreund erreichen. Sie suchte seine Nummer und rief ihn an. Schon bald meldete er sich. „Hi Mona, wo bist du? Wieder in deiner Bude?“

„Nein, ich bin bei meiner Mutter. Michael, es wäre schön, wenn du hierherkommen könntest! Meine Mutter möchte dich unbedingt kennenlernen“, eröffnete sie ihm freudig.

„Mona, lieber gestern, als heute! Meine Eltern nerven und ich langweile mich hier. Ich kann hier nichts anfangen. Wann darf ich kommen?“

„Hör zu“, antwortete Mona. „Morgen sind wir auf Sams Konzert. Übermorgen wäre besser. Ich freue mich riesig. Es wird dir hier sicher gefallen.“ Mit diesen Worten und der Aussicht, weiter telefonisch Kontakt zu halten, verabschiedete sie sich.

Nun hatte sie das Gespräch mit Gerd vor sich. Sie hörte die Mailbox ab. Was sie hörte, fühlte sich nicht gut an. Gerd war besorgt, aber auch anklagend, weil sie sich nicht gemeldet hatte. Er hatte sich anscheinend erkundigt, wo in der Stadt sie war, als sie das Lokal von Tante Clair aufsuchen wollte.

Sie hatte keine Lust auf das Gespräch, hatte jedoch keine andere Wahl. Sie wartete eine Weile und überdachte ihre Worte. Keinesfalls durfte er sie besuchen.

Mit einem unguten Gefühl wählte sie seine Nummer. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine Frau, Gerds Sekretärin. Von ihr erfuhr sie, dass er auf Geschäftsreise war. Erleichtert stellte sie fest, dass sie nun für das schwierige Gespräch mehr Zeit gewonnen hatte. Sie hatte ja versucht, ihn zu erreichen. Um ihre gute Absicht zu unterstreichen, schrieb sie ihm eine Nachricht, dass sie gut bei ihrer Mutter angekommen war und beide einen Kurzurlaub planten. Damit hatte sie Luft und die Gefahr, dass er plötzlich hier auftauchte, war damit auch gebannt.

Sie freute sich auf die nächsten Tage. Picknick mit Sam und ihrer Mutter, genau wie früher. Konzerte der Band waren immer fantastisch und schon lange her. Und übermorgen war ihr Freund angesagt. Mit Gerd hatte sie nun Zeit gewonnen. Erleichtert kleidete sie sich an und ging erneut zu ihrer Mutter, um sie über die Ankunft ihres Freundes zu informieren.

Gemeinsam suchten sie die Sachen zusammen, die sie für das Picknick brauchten. Es war ein freundlicher Frühsommertag. Mona war guter Dinge und freute sich auf den Ausflug mit den beiden. Sie hatte einen hellen BH mit Blümchen und den passenden Slip ausgewählt. Dazu trug sie eine kurze Jeans und ein Shirt mit einem schönen Ausschnitt, der etwas Einblick auf ihre Brüste zuließ. Und sie wusste genau, wen sie damit erreichen wollte.

Wieder schämte sie sich bei dem Gedanken. Aber umso mehr sie Gelegenheit dazu hatte, desto mehr reizte sie das Spiel mit dem Feuer. Verführen war ihre Leidenschaft. Nachdem sie sich ein paar Söckchen und Turnschuhe angezogen hatte, eilte sie zu ihrer Mutter, die mit Sam bereits beschäftigt war, das Auto zu beladen. Der Tag war warm genug für eine Fahrt mit Sams Mustang, dessen Verdeck für die Ausfahrt geöffnet werden konnte. Mona bändigte ihre Lockenmähne mit einem Tuch und sah damit reizend aus. Vom Rücksitz aus hatte sie eine schöne Sicht auf die Landschaft und auf Sam.

Nach einer halben Stunde erreichten sie ihr Ziel. Zunächst war eine Wanderung über die Wiesen angesagt. Sie blickten über eine leicht hügelige Landschaft. Eine Birkenallee zierte einen Bachlauf, auf den Wiesen blühten kleine gelben Blumen und die jungen Weizenfelder bewegten sich im Wind. Ihre Mutter hängte sich bei Sam ein und alle waren guter Dinge. Der Besuch von Michael, Monas Freund, war dann auch bald das Gesprächsthema.

„Beschreib ihn mir doch mal“, wandte sich Sam interessiert an Mona. Michael war für Mona ein ganz wertvoller Freund und Wegbegleiter. Und so fiel es ihr leicht, ihn mit allen Vorteilen, die man einem Mann nachsagen konnte, zu beschreiben. Sie schwärmte von seinem Charme, seinem guten Aussehen und dem Fleiß, den er im Studium bewies. Als sie dann auch noch erwähnte, dass er die Kanzlei seiner Eltern weiterführen sollte, war er als künftiger Schwiegersohn gesetzt. Mona war darüber ganz froh, denn so ahnte niemand, dass sie für Sam schwärmte. Sam würde nicht ahnen, dass ihr Anschmiegen nicht mehr so war, wie er es als Kind von ihr kannte.

Nach zwei Stunden hatten sie die Wanderung beendet und waren froh über das mitgebrachte Essen. Ein Platz für die Decke war bald an einem angrenzenden Wald gefunden und die Köstlichkeiten aufgedeckt. Mona setzte sich dicht zu Sam, um seine Wärme und seinen Duft wahrzunehmen. Auch ihre Brüste sollte er sehen, die mit ihrem Shirt schön zur Geltung kamen. „Mona“, fing Sam an, „ich bin ganz froh, dass du solch einen netten, jungen Mann kennengelernt hast. Sicher kannst du dich vor Angeboten kaum retten. Ich freue mich, dich in guten Händen zu sehen.“

„Gute Hände?“, dachte Mona. Na, wenn er wüsste, in wie viel gute Hände sie sich in letzter Zeit begeben hatte. Dabei dachte sie an den Darkroom, in dem sie von ganz vielen Händen verwöhnt worden war. Wie ihre jungen Brüste geknetet und ihre Beine auseinandergedrückt wurden und wie sie fremde Lippen an ihren Schenkeln und ihrer Möse gespürt hatte. Die Vorstellung erregte sie. Diese Erfahrung sollte nicht die letzte sein. Sie wollte unbedingt nochmal dorthin. Ob das mit Michael ging? Ob er hier seine schwule Neigung befriedigen konnte? Sie müsste für ihn jemanden finden. Den Gedanken fand sie toll, wusste aber nicht, ob sie Michael damit gewinnen konnte. Vor allem durften sie Tante Clair dort nicht über den Weg laufen.

„Wo ist eigentlich Tante Clair?“, erkundigte sich Mona. „Sie ist mit Robby unterwegs und schaut sich ein Haus an“, antwortete ihre Mutter. „Aber heute Abend sind sie wieder da. Morgen ist ja das Konzert.“

„Ein Haus?“, fragte sie ihre Mutter. „Ziehen wir um?“ „Nein, Mona. Sie möchte es vielleicht geschäftlich nutzen.“ „Geschäftlich nutzen?“, dachte Mona. „Die Geschäfte kenne ich inzwischen.“ Aber das würde hoffentlich noch eine Weile dauern. Denn sie wollte den Club unbedingt noch einmal aufsuchen.

Nach dem Essen verstauten sie alles im Korb, blieben noch auf der Decke liegen und ruhten sich aus. Zu gerne hätte sie sich an Sam kuscheln wollen. Aber dann hätte er gemerkt, dass es nicht mehr der Körperkontakt eines Mädchens war. Und so genoss sie ihn an ihrer Seite und war erregt bei dem Gedanken, dass er sie berühren könnte. Ihr BH war gepolstert und niemand konnte sehen, dass sich ihre Brustspitzen aufgestellt hatten. Ihr Bedürfnis nach Zärtlichkeit wollte sie zu Hause stillen. Ein aufziehendes Gewitter beendete die Ruhe. Mit Korb und Decke eilten sie zum Auto, um das Verdeck zu schließen.

Zu Hause half sie ihrer Mutter in der Küche. „Mama“, begann Mona, „wie sieht mein Vater aus?“

Lovely hatte nicht mit dieser Frage gerechnet. Sie drehte sich zu ihrer Tochter und sah sie mit großen Augen an. „Weshalb fragst du das jetzt? Stimmt irgendetwas nicht? Muss ich mir Sorgen machen?“

„Nein, Mama. Du sagst immer, dass du nichts mehr von ihm weißt. Aber du hast ihn ja wohl gesehen. Wie sah er denn aus?“

Lovely erinnerte sich an diesen Zeitpunkt. Sie war damals in dieser Sekte. Wieder hatten sie diesen Meditationsabend und anschließend gemeinsam Sex. Sie erinnerte sich an den Moment, als sie in die Liebesschaukel gehoben wurde und die drei Männer, die für sie ausgesucht waren, sich um sie kümmerten. Diese wunderbaren Körper. Sie versuchte, sich an die Gesichter zu erinnern. Einer hatte sehr kurze glatte, der nächste blonde lange Haare und der dritte Mann einen dichten schwarzen Schopf. Das musste Monas Vater sein. Er war, wie auch die anderen, ein ausgesprochen schöner Mann und wurde von der Sekte deshalb bewusst ausgesucht, denn auch die Kinder sollten perfekt sein. Sie schämte sich, ihrer Tochter nicht mehr sagen zu können. Nicht wie er hieß, was er damals machte. Sie wusste nichts von ihm.

Sie wandte sich ihrer Tochter zu. „Mona, du hast einen bildhübschen Vater. Schau in den Spiegel, dann wirst du ihn sehen. Leider kann ich dir nicht mehr von ihm sagen. Er hat sicher auch sehr gute persönliche Eigenschaften, denn sonst wärst du nicht so eine wunderbare, intelligente Frau geworden. Hilft dir das? Gibt es einen Grund, weshalb du das jetzt wissen möchtest?“, fragte ihre Mutter besorgt.

Mona stand vor dem Fenster und träumte vor sich hin. Sie stellte sich ihren Vater vor und versuchte zu verstehen, weshalb ihre Mutter keinen weiteren Kontakt zu ihm hatte. Aber das würde wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Als Vorteil erkannte sie, dass Sam nicht ihr leiblicher Vater war und sie sich deshalb nur halb so viel Sorgen um ihre Gefühle machen musste. Sie drehte sich zu ihrer Mutter, ging auf sie zu und umarmte sie. „Danke, Mama, es war ein wunderbarer Tag. Es ist alles in Ordnung.“

Sie nahm sich Wasser aus dem Kühlschrank und verließ die Küche. „Morgen ist das Konzert und dann sehe ich Sam wieder auf der Bühne“, dachte sie. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch und schrieb die Ereignisse des Tages in ihr Tagebuch. Eines ihrer Stofftiere im Arm haltend, schlief sie bald ein.

Der nächste Tag begann früh. Die Morgensonne war noch schwach und kühl und die nach feuchtem Gras duftende Luft strömte durch das Fenster herein. Mona wachte langsam auf und fühlte das kühle Laken zwischen ihren Beinen. Nach und nach sammelte sie ihre Gedanken und dabei fiel ihr Gerd ein. Sie hatte nun schon tagelang nichts von ihm gehört. Er war ein ganz lieber und aufmerksamer Mann. Er erfüllte ihr jeden Wunsch und seine Art, ihren Körper zu verwöhnen, war richtig geil. Bei der Vorstellung, ihn anlügen zu müssen, fühlte sie sich mies. Aber für einen Besuch war jetzt ganz und gar der falsche Zeitpunkt. Vor allem, da alle dachten, dass Michael ihr Freund sei. Trotzdem fehlte er ihr. Sie spürte seine Lippen, auf ihrem Mund, ihrer Brust und zwischen den Beinen. Bei dem Gedanken sehnte sie sich nach ihm, dem gemeinsamen Sex und war jetzt hungrig, ihrer Lust nachzugeben. Sich von Gerd ordentlich durchnudeln zu lassen, seinen Schwanz zu lutschen, um ihn dann in ihre Möse zu stecken. Sie sah ihn vor sich liegen. Wie er ihr seinen erigierten Schwanz hinhielt, sie sich darüber beugte und ihn mit ihren Lippen umschloss. Wie sie sich anschließend über sein Gesicht kniete und er ihre Möse öffnete, um mit seinen Fingern daran zu spielen. Um ihren Kitzler zu lecken und seine Zunge durch ihre Spalte zu führen.

Ihr Herz schlug schneller. Sie hatte das Bild deutlich vor sich und fühlte, wie ihr Körper bei den Gedanken bebte. Sie führte ihre Hand unter die Bettdecke und nahm ihren warmen Körper wahr. Sie berührte ihre warme, weiche Haut, umschmeichelte ihre Hüften und streichelte ihre Schenkel. Dann legte sie sich auf den Rücken und öffnete ihre Beine. Ihre Finger ertasteten ihre Scham und ihre weiche Öffnung. Sie zupfte daran und drückte etwas dagegen. Ihre Möse gab nach und ihr Finger fand sich in einer heißen feuchten Öffnung. Nun wäre ein Vibrator oder ähnliches genau richtig. „Einfach etwas Dickes, Fettes hineinschieben und stoßen“, dachte sie. Sie musste sich mit ihrem Finger zufriedengeben. Aber zwei oder drei sorgten auch für ein geiles Gefühl. Mit kräftigen Stößen befriedigte sie ihre Sehnsucht, von ihrem Freund ordentlich gestoßen zu werden. Mit dem Gedanken an seinen harten Schwanz, verschaffte sie sich einen wunderbaren Orgasmus. Sie war zufrieden, ihr Körper war zufrieden. Nun konnte der Tag beginnen.

Mit Slip und Hemdchen schlurfte sie mit ihren Hausschlappen in die Küche. Ihre wilden Locken zierten ihren Kopf und mit ihren Kusslippen sah sie hinreißend aus. Ihre inzwischen wohlgeformten Brüste fanden gerade noch Platz unter dem Hemdchen. Sie setzte Wasser auf und machte sich einen schwarzen Tee, um wach zu werden. Dann hockte sie sich mit angezogenen Beinen auf einen Stuhl und träumte vor sich hin. Sie dachte an ihr Studium. Wenn sie sich bemühte, würde sie in einem Jahr fertig sein. Nach dem Semester musste sie sich um einen Praktikumsplatz in einer Kanzlei umsehen. Für Michael war klar, dass er in der Kanzlei seiner Eltern arbeiten würde. Beide belegten das gleiche Studienfach. Sie sollte ihn fragen, ob auch sie dort arbeiten könnte. Sie hätten dann den gleichen Weg. Als sie so vor sich hinträumte, ging die Tür auf und Sam kam herein. Sie reagierte nicht gleich. Erst als sie seinen Kuss an ihrer Wange merkte, endeten ihre Gedanken sofort. Sie sah ihm in die Augen, die sie wieder ergründeten. Sie fühlte, wie ihre Nippel steifer wurden und sich an das enge Hemdchen drückten. Auch der Gedanke, dass nur ein Stückchen Stoff ihren Körperkontakt verhinderte, ließ sie in Wallung kommen.

Sam nahm einen Stuhl und setzte sich zu ihr. „Na, Kleines? Wie geht es dir heute? Du sehnst dich wohl nach deinem Vater. Deine Mutter hat mir von eurem Gespräch erzählt.“ Dabei sah er in ihre Augen. „Ich bin doch für dich da“, und nahm sie fest in seine Arme. Auch Mona schlang ihre Arme um ihn. Das war einer der Momente, die sie nutzen konnte, ihn zu spüren, ohne dass sie aufflog. „Ich freue mich auf das Konzert“, flüsterte sie ihm zu. „Spielst du unser Lied?“

Sam löste sich von ihr und sah ihr strahlend ins Gesicht. „Aber klar doch! Für dich, für die Fans!“

Eine seiner Balladen wurde bald nach ihrer Geburt ein Hit. Seitdem musste er den Song bei jedem Konzert mit Gitarrenbegleitung singen. Sam stand auf, machte sich Kaffee und ein Brot. „Ich habe es eilig. Hoffentlich kommt Robby auch bald. Wir müssen zum Konzertsaal und alles aufbauen.“

Nach und nach kamen dann auch die anderen Jungs. Einer nach dem anderen wuschelte schnell in Monas Kopf und begrüßte sie mit einem Kuss. „Meine große, fantastische Familie“, dachte sie. Erinnerungen aus der Kindheit kamen wieder hoch: Wie sie mit den Jungs Fußball spielte und sie das erste Mal mit ihnen ein Konzert besuchen durfte. Jetzt sollte die Zeit stehen bleiben.

Bald fuhr auch Robbys Auto in den Hof. Es dauerte nicht lange und Tante Clair stand in der Tür. Sofort war jegliche Aufmerksamkeit bei ihr. Sie strahlte mit ihren langen schwarzen Haaren. Sie hatte eine schwarze Lederhose an, trug ein enges, rotes Shirt und dazu eine schwarze, kurze Lederjacke. Grobgliedriger Silberschmuck zierte ihren Hals, und ihre Lippen waren deutlich mit rotem Lippenstift bemalt. Im Vergleich zu ihrer Mutter, die es zuließ, dass ihr Alter ihre Schönheit nach und nach prägte, war Tante Clair davon weit entfernt. Sie tat alles, um ihr Alter zu vertuschen. Nichts hatte sich in den Jahren verändert. Sie war nach wie vor eine absolut vulgär-erotische Frau. Und das gefiel ihr. Mona begrüßte sie herzlich und auch ihre Mutter kam dazu. Sie beobachtete Tante Clair und dachte an den Club. „Dieses Luder“, dachte sie, stand auf und ging ins Bad.

Bevor sie auf das Konzert in die Stadt fuhren, wollte sie noch joggen. Duschen konnte sie danach. Mit ihrem Tuch in den Haaren und in Sportkleidung verließ sie das Haus, um bald in Richtung der Wiesen zu laufen. Das war ihr Zuhause: die Wiesen, die Wälder, der Bach, Mama, Sam, Tante Clair und die Jungs. Sie freute sich auf den gemeinsamen Besuch des Konzertes. Nach einigen Kilometern kam sie an einer große Buche an. Sie stoppte, schnaufte einige Male durch und ließ sich vor dem Baum im Gras nieder. Mit angezogenen Beinen sah sie über das Land. Beobachtete, wie sich das Gras im Wind bewegte, die Wolken über den Himmel zogen und der Gesang der Vögel das Bild untermalte. Diesen Ort wollte sie Michael zeigen. Hier konnte sie ihre Seele baumeln lassen. So viele Stunden hatte sie hier verbracht. Ihr Tagebuch und die große Buche kannten all ihre Geheimnisse. Dieser Baum hatte sie ihr Leben lang begleitet. Heute saß sie als junge Frau darunter, die gar nicht wusste, wie sie ihr lebendiges Herz in den Griff bekommen sollte. Die ihren Körper und all die Schönheiten der Sexualität kennenlernte. Sie lehnte sich an und fiel bald in einen mit Träumen erfüllten Schlaf.

Aufkommender Wind weckte sie. Sie sammelte sich und machte sich warm, bevor sie zurück zum Haus lief. Dort angekommen, roch sie Essen aus der Küche. Der Tisch im Garten war für drei Personen gedeckt. Die Band war also schon weg. Sie begrüßte schnell ihre Mutter und Tante Clair in der Küche, bevor sie in das Bad ging und ihre verschwitzte Kleidung in den Wäschekorb entsorgte. Dann stieg sie in die Dusche und ließ das warme Wasser ausgiebig über ihren Körper fließen. Wie so oft nutzte sie die Zeit, um ihren Körper zu erforschen. Mit ihrer Brust zu spielen und an ihren Nippeln zu zupfen. Sie brauchte bald einen Kerl. Sie musste einen geeigneten Zeitpunkt abwarten, wenn Tante Clair nicht im Club war.

Mama und Tante Clair riefen nach ihr und so musste die Körperpflege mit ihren Händen schneller beendet werden. Eilig rubbelte sie ihre Haare trocken und suchte sich Shorts und T-Shirt aus dem Schrank. Den BH wollte sie diesmal weglassen. Von den Männern war ja niemand da.

Sie hatten Pasta zubereitet. Der Tisch auf der Terrasse war gedeckt, buntes Geschirr zierte den Tisch und Mona pflückte eiligst ein paar Blumen auf der Wiese. Mama und Clair brachten das Essen und Mona folgte mit einem Krug Wasser. Die Pasta war köstlich und Essen im Freien war wie immer eine Besonderheit. Auch nach dem Essen blieben sie sitzen und unterhielten sich ausgiebig. Mona erzählte vom Studium, von der Kneipe, in der sie arbeitete und von Michael. Hier musste sie etwas fantasieren, was ihr aber gar nicht schwerfiel. Sie musste nur das erzählen, was sie bei Michaels Eltern erzählt hatte.

Tante Clair berichtete von dem Haus außerhalb der Stadt, den Wirtschaftsräumen und der schönen Allee, die die Zufahrt zum Haus säumte. Mona hörte aufmerksam zu. Das Haus war wieder zu mieten, mit der Option, es später zu kaufen. Bei ihrer Mutter hatte sie das Gefühl, dass sie das Thema nicht interessierte, ja, es ihr sogar nicht gefiel. Aber Tante Clair war ganz begeistert und dachte nach, es wieder zu bewirtschaften.

Nachdem sie die gezuckerten Erdbeeren verzehrt hatten, brachten sie das Geschirr ins Haus und räumten den Tisch auf. Die Frauen wollten sich noch hübsch machen, bevor sie sich auf den Weg zum Konzert machten. Mona stand vor dem Schrank und vor dem Spiegel und hielt ein Kleidungsstück nach dem anderen vor sich. Sie entschied sich für enge Jeans, Stiefeletten und ein kurzes Shirt mit dünnen Trägern, Glasperlen am Ausschnitt und Fransen an den Enden. Sie legte alles auf das Bett und gind ins Bad, als es endlich frei wurde.

Da sie bereits geduscht hatte, waren nur noch Make-up und das Styling ihrer Haare nötig. Sie legte leichtes Make-up auf und betonte mit einem Kajal ihre Augen. Wie immer wählte sie einen Lippenstift aus Clairs Fundus für ihre Lippen aus. Ihre schwarze Lockenpracht fixierte sie mit kleinen Klammern und steckte kleine Haarnadeln mit Straßsteinchen hinein. An den Schläfen fiel jeweils eine Lockensträhne herab. Als sie angekleidet vor ihrem Spiegel stand, zierte sie ihren Hals mit einem Kettchen, an dem eine Silberkugel mit einer Perle hing. Sie wählte das Parfum, das ihr Sam zu Weihnachten geschenkt hatte.

Es war Zeit, sich auf den Weg zu machen. Im Eingang traf sie Clair und ihre Mutter, die ebenfalls fantastisch gekleidet waren. Mit dem Auto machten sie sich bald auf den Weg und erreichten die Konzerthalle nach einer halben Stunde. Sie hatten VIP-Karten und mussten sich deshalb nicht wie alle anderen anstellen. Sie betraten die Halle, in der mehrere Stationen mit Getränkeservice und Snacks aufgereiht waren. Auch ein T-Shirt-Stand mit dem Aufdruck der Band war wie immer vorhanden. Plakate der Band mit den Folgekonzerten säumten die Wände. Security stand überall. Clair und ihre Mutter stellten sich am Getränkeservice an. Mona nutzte die Zeit und betrat den Eingang zur Konzerthalle. Weit vorn sah sie die Bühne, die bereits mit den Musikinstrumenten der Band bestückt war. In der Mitte standen das große Mikrophon und ein Barhocker. Sie stellte sich Sam vor, der bald ihr Lied singen würde. Von der Vorstellung wachte sie auf, als Clair hinter ihr stand und ihr eine Cola geben wollte.

Mit der Zeit füllten sich der Vorraum und die Halle immer mehr. Eine halbe Stunde vor Beginn stimmte Musik aus den Lautsprechern die Gäste ein. Clair, Mona und ihre Mutter standen in der ersten Reihe und warteten. Dann ging das Licht in der Halle aus und die Scheinwerfer wurden auf die Bühne gerichtet. Ein Bandmitglied nach dem anderen betrat unter Beifall die Bühne. Zuletzt Sam, der mit Extraapplaus begrüßt wurde. Zunächst wurden alle bekannten Songs gespielt. Die Besucher waren begeistert und sangen die Titel mit. Mona fieberte auf ihr Lied hin.

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