Kitabı oku: «BSFF»
Verena Stollnberger
Vorbemerkung des Verlags Dieses Buch dient der Information über eine psychologische Selbsthilfemethode. Sie hat sich in der praktischen Anwendung bewährt, doch kann hier keine Erfolgsgarantie gegeben werden. Wer die Methode anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Autorin und Verlag beabsichtigen nicht, Diagnosen zu stellen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die Informationen in diesem Buch sind nicht als Ersatz für professionelle therapeutische Hilfe bei psychischen oder gesundheitlichen Problemen, ins besondere chronischen Beschwerden, zu verstehen. Wenn hier von Behandeln die Rede ist, so ist dies nicht im medizinischen Sinne gemeint, sondern im Sinne von Anwenden der Methode.
Inhalt
Einführung
1. Die Grundelemente von BSFF
Schlüsselbegriffe
Grundannahmen
Maßgebliche Faktoren
Das Wichtigste in Kurzform
2. Die Instruktionen für das Unbewusste
Die Hauptinstruktion
Die Kurzinstruktion
Die Schlusssequenz
Weitere Instruktionen
Kurzer Leitfaden zu den Instruktionen
3. Der Code und seine Anwendung
Wie man codiert …
Was man codiert
Wie oft man codiert
Wie man den Code wechselt
Wie man den Code optimiert
Kurzer Leitfaden zu den Codes
4. Kurzversionen der Anwendung von BSFF
Ständiges Codieren negativen Befindens
Pauschalbearbeitung aller momentanen Befindlichkeitsstörungen
5. Methoden der Überprüfung
Der Muskeltest
Hinweise zur Ausführung
Der Selbsttest
Möglichkeiten der Nutzung des Muskeltests
Zusammenfassung
Die Anwendung von BSFF ohne Muskeltest
Skalieren – die Alternative zum Muskeltest
6. Die Bearbeitung von Kernthemen
Selbstbild
Selbstvertrauen
7. Das Fail-Safe-Verfahren
Die elf Fail-Safe-Sätze
Die Durchführung des Fail-Safe-Verfahrens
Das Fail-Safe-Verfahren in Kurzform
8. Die Bearbeitung verborgener Probleme
Instruktion zur Kombination von Code und Schläfenklopfen
Grundlegende Kombinationsmöglichkeiten
Doppelcodierung eines Problems
Zusammenfassung
9. Die systematische Anwendung von BSFF
Problembestimmung und Zieldefinition
Annäherung an das Problem
Der Ablauf der Problembearbeitung
Fokussierung auf das Problem
Basisbehandlung mit den Pauschalanweisungen
Bearbeitung von Einzelaspekten
Bearbeitung typischer Selbstverurteilungen
Beseitigen von Widerständen
Bearbeitung von Wut, Verurteilung, Kritik und Unverzeihen
Der Abschluss des Prozesses
Weitere Probleme bearbeiten
Die Schlusssequenz
Leitfaden zum Behandlungsablauf
10. Die Bearbeitung von Glaubenssätzen und Ängsten
Glaubenssätze zur allgemeinen Lebenseinstellung
Glaubenssätze zum Selbstbild
Glaubenssätze zu menschlichen Grundängsten
Glaubenssätze zum Thema Gesundheit
11. Die Behandlung körperlicher Probleme
12. Die Bearbeitung verursachender Sequenzen
13. BSFF und aktuelle Erklärungsmodelle für Veränderungen im Erleben und Verhalten
14. Anhang
Anhang 1: Liste von Gefühlen und Zuständen
Anhang 2: Grundlegende Freiheitsblockaden
Anhang 3: Die BSFF-Methode im Überblick
Literaturverzeichnis
Über die Autorin
Einführung
Jeder von uns kennt das Empfinden, sich in seiner Haut nicht wohl zu fühlen. Der Umgang mit anderen Menschen funktioniert nicht so, wie man sich das wünscht, die Lebensumstände entwickeln sich höchst unerfreulich und man gerät aus seinem inneren Gleichgewicht. Zu allem Überfluss handelt man auch noch wie von einer fremden Macht gelenkt und nicht im Entferntesten so, wie man es gerne hätte.
Wie schön wäre es doch, wenn man in solchen Situationen aus einer tiefen seelischen Ruhe und Selbstsicherheit heraus überzeugend auftreten könnte. Verhalten und Handeln würden genau so ablaufen, wie man es beabsichtigte, und das Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten würde einen befähigen, auch die schwierigsten Situationen elegant zu bewältigen. Der Umgang mit nahen Menschen könnte noch harmonischer gestaltet werden und eventuelle Konfrontationen mit weniger freundlichen Personen wären mit Überlegenheit zu meistern. All die schlimmen Empfindungen wie Angst, Trauer, Schuld, Scham, Wut, Ärger und Verzweiflung würden sich gar nicht erst einstellen. Man hätte vielmehr die Wahl, sich für eine optimale Variante der eigenen Persönlichkeit zu entscheiden, für eine entscheidungsfähige und selbstbewusste Alternative zum eigenen Ich, die verhinderte, dass man wie ein unbewusst gesteuerter Automat reagierte und empfände.
Es gibt eine Möglichkeit, die Energie von Gedanken sowie die Macht und die Fähigkeiten des Unbewussten zu nutzen, um die Alternativen von emotionalem Empfinden und praktischem Handeln im Leben eines Menschen zu vervielfältigen. Die Methode, die all dies umsetzt, wurde von dem amerikanischen Psychologen Dr. Larry Phillip Nims entwickelt und heißt BSFF. Die vier englischen Wörter BE SET FREE FAST™ (abgekürzt: BSFF) sind ihrerseits als Abkürzung eines längeren Methodennamens zu verstehen. Sie setzen sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben von: Behavioral & Emotional Symptom Elimination Training For Resolving Excess Emotion: Fear, Anger, Sadness & Trauma (zu Deutsch etwa: Training für das Entfernen emotionaler und verhaltensbezogener Symptome zum Zweck des Auflösens übermäßiger Emotionen: Angst, Wut, Traurigkeit und Trauma). Die Pointe dabei: Die Buchstabenfolge BE SET FREE FAST ergibt selbst natürlich auch einen Sinn und heißt übersetzt etwa: Seien Sie schnell davon befreit! Oder: So befreien Sie sich schnell!
Larry Nims begann die Entwicklung von BSFF als Schüler von Roger Callahan, dem Begründer der Thought Field Therapy. Diese „Gedankenfeldtherapie“ war die erste bekannte Methode des systematischen Stimulierens von Akupunkturpunkten zur Aktivierung der Meridiane. Eine Weiterentwicklung davon ist das im deutschsprachigen Raum schon sehr verbreitete EFT (Emotional Freedom Techniques™), das Sie vielleicht schon kennen.
Auch wenn Dr. Nims ursprünglich auch das Klopfen von Meridianpunkten therapeutisch nutzte, erschien es ihm für die Beseitigung von Problemen immer mehr als nicht notwendiger Umweg. Der eigentliche Ursprung von Problemen liegt aus seiner Sicht im unbewussten Bereich, weshalb für die Problemlösung psychische Prozesse aktiviert werden müssen. BSFF arbeitet daher (ohne Klopfen von Akupunkturpunkten) mit dem und im Unbewussten, weil dieses laut Dr. Nims Entstehung, Erhalt und Auflösung psychischer Probleme, emotionaler Störungen und persönlicher Einschränkungen bestimmt. Die Beseitigung solcher Schwierigkeiten kann aus seiner Sicht nur mithilfe dieses wesentlichen Anteils der eigenen Persönlichkeit, des Unbewussten, erfolgen.
Mit BSFF hat Larry Nims – mittlerweile in enger Zusammenarbeit mit dem Psychologen Don Elium – eine ideale, leicht erlernbare und einfach anzuwendende Methode entwickelt, die darauf abzielt, auf der Basis einer Instruktion des bewussten Denkens das Unbewusste zum Wohle der Gesamtpersönlichkeit des Menschen mit dem Prozess der Problemlösung zu betrauen.
Das vorliegende Buch richtet sich sowohl an psychologisch interessierte Laien, die sich selbst helfen wollen, als auch an professionelle Anwender, die BSFF bei Ihrer Arbeit mit Klienten einsetzen wollen. Wenn ich Ihnen im Folgenden die Vorteile von BSFF so schildere, wie Sie sie „am eigenen Leib“ erfahren können, dann gilt das auch für die Berater, Therapeuten usw. unter Ihnen, die anderen bekanntlich noch besser helfen können, wenn sie die Wirkungen selbst erlebt haben … Und nachdem Sie die Methode für sich selbst ausprobiert haben, können Sie sie in Ihrer Praxis sicherlich leichter bei anderen einsetzen.
Dieses Buch möchte Ihnen die Möglichkeit eröffnen, wieder mehr zu dem Menschen zu werden, als der Sie ursprünglich angelegt waren, bevor traumatische Lebenserfahrungen der Kindheit die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit teilweise negativ und behindernd beeinflusst haben. Mit der Anwendung von BSFF können Sie die Ursprünge von Missstimmungen und Fehlverhalten dahingehend verändern, dass Sie fortan die Wahl haben, die Möglichkeit zu anderem Empfinden oder Handeln. Sie erlangen in emotionaler, mentaler, physischer und spiritueller Hinsicht Freiheit von den negativen Effekten dieser Unannehmlichkeiten und setzen dann Ihr Leben ohne selbstschädigende Emotionen fort.
Nach der Bearbeitung eines Problems mit BSFF wird sich im Umkreis der bisher problematischen Umstände einiges für Sie ändern. Sie werden dann nämlich auch in solchen Situationen wieder bewusst wählen und entscheiden können, in denen Sie zuvor aufgrund unbewusster Beschränkungen durch Glaubenssätze und Blockaden nur automatisch reagiert haben. BSFF beseitigt psychische Beschränkungen, Blockaden, negativ wirkende Glaubenssätze sowie belastende Emotionen und setzt dadurch einen natürlichen Genesungsprozess in Gang. Als Folge dieser Entwicklung sind zusätzlich auch noch positive Auswirkungen auf den Körper möglich.
Mit BSFF entfernen Sie ganz einfach, schnell und sanft alle negativen Emotionen, Verhaltens- und Denkweisen auf allen Ebenen Ihrer Lebenserfahrung. Es ist anwendbar bei allen Arten von Problemen emotionaler, körperlicher oder geistiger Art, also dann, wenn Sie in einem dieser Bereiche …
… nicht optimal (nach Ihren Vorstellungen) funktionieren,
… sich nicht wohl fühlen oder nicht so handeln können, wie Sie eigentlich möchten,
… sich nicht in Ihrer Mitte beziehungsweise im Gleichgewicht fühlen,
… sich mit sich selbst, anderen Personen oder Situationen nicht in gewünschter Weise in Harmonie und Frieden befinden, oder
… als Ergebnis der zuvor genannten Aspekte ungewünschte emotionale Empfindungen wie Ängste und Phobien, Traumata, Trauer, Depression, Schuld- und Schamgefühle, Süchte und Zwangsverhalten, Selbstwertprobleme, Beziehungsprobleme und Blockaden aller Art entwickelt haben und daher entsprechend eingeschränkt, also ohne alternative Wahlmöglichkeiten leben.
Wenn Sie mit BSFF an der Lösung eines Problems arbeiten, vollbringt Ihr Unbewusstes die eigentliche Arbeit. Um sich dies anschaulich zu machen, stellen Sie sich das Unbewusste als einen Computer vor, auf dem sozusagen eine neue Anti-Viren-Software installiert wird. Durch einen selbst gewählten Code wird dieses mentale „Anti-Viren-Programm“ aktiviert, sobald Sie etwas Störendes bemerken, das Sie ausschalten möchten. Ihre bewusste Absicht, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen, kombiniert mit dem Nennen des Codes, aktiviert also im Unbewussten den Prozess der Problemlösung. Bei der Umsetzung dieses Vorgangs hält es sich dann strikt an das vorgegebene, neue Programm.
Wie Sie das Unbewusste anweisen, in Zukunft in Ihrem Sinne und zu Ihrem Vorteil für Sie zu arbeiten, und was Ihr bewusster Anteil hierbei zu tun hat, das ist Inhalt dieses Buches. Sie werden lernen, die Ursprünge leichter Befindlichkeitsstörungen wie auch stark belastender Probleme erfolgreich und dauerhaft mit BSFF zu beseitigen. Was Ihnen momentan vielleicht noch als unmögliche „Zauberei“ erscheinen mag, werden Sie nach den ersten Anwendungen deutlich spüren. Das Unbewusste wird Ihre Anweisungen befolgen und Sie können das Ergebnis an Ihrer körperlichen Reaktion oder Ihrem emotionalen Empfinden sofort überprüfen.
Notwendig hierfür ist die entsprechende einmalige Instruktion des Unbewussten, wie sie in Kapitel 2 dargestellt wird. Welche weiteren Schritte Sie bewusst tun müssen, damit Ihr Unbewusstes seine Arbeit erfolgreich durchführt, erfahren Sie der Reihe nach in der für die Durchführung notwendigen Abfolge. Um das allgemeine Verständnis zu erleichtern, werden einführend die Grundannahmen und wesentliche Begriffe der Methode erklärt. Als Abschluss der einzelnen Themengebiete werden die wichtigsten Gedanken und Abläufe nochmals in Kurzform zusammengefasst. Dies ermöglicht Ihnen einen schnellen Rückgriff auf wesentliche Elemente der Methode.
* * *
Es mag Ihnen jetzt recht mühsam erscheinen, dass Sie ein ganzes Buch lesen und dabei noch aktiv sein sollen. Sie sollen trockene Instruktionen an Ihr Unbewusstes über sich ergehen lassen, anstrengende Denkarbeit beim Verstehen von Hintergründen leisten und „Behandlungssätze“ erarbeiten … – schöne Aussichten! Vielleicht haben Sie ja auch schon mehrere Ratgeber oder Methodenbücher enttäuscht beiseitegelegt, denn wenn Ihnen die Methode zur Lösung aller Probleme bereits begegnet wäre, dann hätten Sie nicht nach diesem Buch gegriffen. Ist das hier nicht nur ein weiterer „Geheimtipp“ mit „Heilungsversprechen“ und angeblichen Aussichten auf Dauerglück – und wie üblich natürlich ohne Garantie? Sie haben insoweit recht: Heilungsversprechen und Dauerglück gibt es auch mit BSFF nicht. Allerdings kann ich Ihnen zwei Dinge doch garantieren:
1. Zum einen haben Sie einen großen Teil der bewussten „Arbeit“ erledigt, sobald Sie das Buch gelesen und die Methode anzuwenden gelernt haben. Mit etwas Übung ist BSFF – verglichen mit anderen Methoden – extrem einfach und mit minimalem Zeitaufwand durchzuführen. Die Kosten-Nutzen-Analyse oder die Relation von Aufwand und Ergebnis spricht eindeutig für BSFF.
2. Doch was noch interessanter ist: Es gibt keine vergleichbare Methode, bei der Sie nur den Auftrag zur Problemlösung erteilen und die Richtung vorgeben müssen, während die eigentliche Lösungsarbeit unbemerkt und ohne weitere Anstrengung oder gar schmerzliche Erinnerung wie von selbst passiert. Sie müssen die Schrecken ihres Problems nicht nochmals durchleiden oder auch nur als Zaungast dabei sein, Sie erteilen vielmehr eine Weisung und lassen für sich „lösen“.
Wenn Sie also schon zahlreiche arbeitsintensive und leidvolle Problemlösungsvarianten mit bescheidenem Ergebnis ausprobiert haben, versuchen Sie es doch zur Abwechslung mit stressfreier Arbeitsteilung im Verhältnis 10 : 90 und besserem Resultat! Zudem beauftragen Sie auch noch einen „Profi“ mit der Arbeit. Und zwar den Anteil Ihrer Gesamtpersönlichkeit, der für diesen Job wirklich kompetent ist: Ihr Unbewusstes. Keiner sonst hat nämlich Zugang zu den Bereichen, in denen grundlegende Änderungen durchführbar sind.
Wie BSFF zu nutzen ist, das können Sie schnell lernen, und davon, dass es wirkt, werden Sie nach nur einer Anwendung überzeugt sein. Wenn Sie die Methode schon kennen, erfahren Sie hier die neuesten Vereinfachungen und zusätzlichen Verbesserungen, die erst innerhalb des letzten Jahres entwickelt wurden und die BSFF nochmals revolutioniert haben.
Ich selbst war immer auf der Suche nach Methoden, die einfach, schmerzfrei und effektiv sind und die keine Abhängigkeit von Helfern aller Art mit sich bringen, sondern von jedem Menschen eigenständig und erfolgreich ausgeführt werden können.
Als ich BSFF kennenlernte, wusste ich gleich, dass dieser „Treffer“ allen meinen Kriterien in optimaler Weise entsprach. Allerdings war der Ablauf von BSFF früher noch etwas komplizierter und für eine Veröffentlichung in Buchform nicht wirklich geeignet. In jüngster Zeit hat Larry Nims sowohl die Durchführung wesentlich vereinfacht als auch die Effektivität durch geniale Zusatzanwendungen nochmals vertieft und gesteigert. Diese Neuerungen sind derzeit noch nur bei den Ausbildungen von Larry Nims und Don Elium (in den USA) erfahrbar, deutschsprachige Teilnehmer gab es außer mir bisher nicht. Sie erhalten also mit diesem Buch Informationen, die zum Zeitpunkt seines Erscheinens sonst in Europa noch kaum bekannt sind.
Dies wird sich nun hoffentlich schnell ändern! Die unglaublich tiefe und nachhaltige Wirkung von BSFF, die mir im Zuge meiner Ausbildung bei Larry Nims und Don Elium immer wieder auf einfühlsame und gleichzeitig professionelle Weise vor Augen geführt wurde, sollte auch im deutschsprachigen Raum leicht zugänglich werden. Es kann also auch für Sie sehr bald gelten:
BSFF: BESTIMME DICH SELBST – FREI VON FESSELN !
1. Die Grundelemente von BSFF
Schlüsselbegriffe
Wie jede Methode greift auch BSFF auf allgemeine Ideen zurück, die Voraussetzung für das Verständnis der Methode sind. Um eventuelle Differenzen zum gängigen Sprachgebrauch zu klären und Ihnen einen ersten Eindruck vom geistigen Hintergrund von BSFF zu vermitteln, erläutere ich im Folgenden die wichtigsten Grundgedanken.
Das Unbewusste …
… ist der Anteil unseres Geistes, der jenseits der bewussten Wahrnehmung operiert. Es zeichnet sämtliche von außen kommenden Informationen, inneren Erfahrungen, Erinnerungen und energetischen Eindrücke auf. Jeder Mensch bildet aufgrund dieser Informationen und Eindrücke – hauptsächlich in den ersten Lebensjahren – grundsätzliche Überzeugungen zur eigenen Person, zu anderen Menschen, zu den zwischen diesen bestehenden Zusammenhängen und dem Leben an sich. Solche Grundannahmen bestimmen unsere subjektive Sicht der Welt: wie sie funktioniert, welchen Platz wir in ihr einnehmen und welche Art von Beziehung wir zu anderen Menschen haben. Unser Unbewusstes kreiert also:
– unser Selbstbild,
– das Ausmaß an Selbstvertrauen,
– die Vorstellung von den eigenen Fähigkeiten,
– die Einschätzung von Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Lebens sowie
– das Ausmaß von Vertrauen in andere Menschen und höhere Kräfte.
Unser Bewusstsein nimmt Eindrücke wahr, versieht sie mit Kommentaren und sendet diese Vorstellungen und Einstellungen an unser Unbewusstes, das sie zu Programmen verarbeitet. Leider sehen wir Menschen nun einmal nicht nur die Sonnenseite der Dinge, sondern fixieren uns gerne auf das, was nicht „passt“. So sind die Kommentare zu unseren Wahrnehmungen meist eher negativ ausgerichtet. Auch unsere grundlegende Sicht der Welt ist für gewöhnlich nicht über das Fokussieren von „Highlights“ entstanden. Wir merken uns vielmehr eher die unerfreulichen Augenblicke, in denen man uns wehgetan und uns dadurch in Angst versetzt hat. Mit solchen Eindrücken, zusätzlich noch angereichert mit unseren unschönen Kommentaren, bombardieren wir unser Unbewusstes so lange, bis es begriffen hat und aus einzelnen Erlebnissen ein grundsätzliches Programm baut – vielfach leider kein sehr lebensdienliches.
Sobald zu einem Thema ein Programm existiert, vergleicht das Unbewusste sämtliche neuen und weniger massiven „Befehle“ mit diesem Ursprungsprogramm und missachtet sie, wenn sie sich nicht decken. Es übernimmt also die Funktion eines Wächters, der alle eintreffenden Gedanken, Ideen, Vorstellungen und Weltbilder mit dem vergleicht, was zum jeweiligen Themenkreis bereits vorliegt, und Neuerungen sofort verwirft.
Wenn Sie sich also für Ihre eigenen Gefühle und Verhaltensweisen noch so sehr verfluchen – der Verursacher ist nicht Ihr scheinbar hinterhältiges Unbewusstes. Vielmehr haben Sie selbst – vermutlich in frühester Kindheit – aufgrund traumatischer Umstände ein damals hilfreiches Überlebensmuster gebildet und dem Unbewussten als Handlungsvorlage zugeteilt. An genau diese Weisung hält sich das Unbewusste seitdem und führt sie bei jeder ähnlichen Situation aus, selbst wenn das daraus resultierende Empfinden und Handeln heute nicht mehr angemessen ist.
Aufgrund seiner Position kann das Unbewusste sowohl als Verursacher wie auch als Heiler sämtlicher Probleme agieren, und das in Bezug auf jeden Aspekt unseres Daseins: in mentaler, emotionaler und spiritueller sowie vielfach als Folge auch in physischer Hinsicht. In dieser Tatsache liegt die große Chance eines Ansatzpunktes für hilfreiche Veränderung.
Mit BSFF wird Ihr Unbewusstes derart umprogrammiert, dass schädigende Grundhaltungen beseitigt und Probleme gemäß den neuen Wünschen Ihres Bewusstseins gelöst werden. Ausgehend von der Annahme, dass Ihr Unbewusstes schon immer alle Aufträge erfolgreich und unbeirrt ausgeführt hat, auch wenn sie letztlich nicht mehr zu Ihrem Wohle waren, wird über BSFF ein ebensolcher Prozess aktiviert, in diesem Fall jedoch ausschließlich in Ihrem Sinne und zu Ihrem Nutzen. Es ist dann nicht länger notwendig, dass Sie sich mit schmerzlichen Erinnerungen und belastenden emotionalen Programmierungen auseinandersetzen, die Ursache immer neuer Probleme sind. Vielmehr können Sie fortan Ihr Leben auf der Basis von Selbstbestimmung und unter Ausschöpfung aller gegebenen Fähigkeiten führen.
Emotionale Wurzeln …
… sind unverarbeitete, meist negative emotionale Erfahrungen der Vergangenheit, die aufgrund alter Programmierungen niemals richtig ausgedrückt und dadurch aufgelöst werden konnten. Emotionale Wurzeln basieren fast immer auf schmerzhaften Erfahrungen im Umgang mit Autoritätspersonen oder Menschen, zu denen wir als Kind eine starke emotionale Bindung hatten und deren Urteil daher von wesentlicher Bedeutung war. Sie bilden sich also dadurch, dass wir uns in bestimmten Situationen herabgesetzt, entwürdigt, zurückgewiesen, missverstanden, missachtet, allein gelassen oder auf irgendeine Art ungerecht beurteilt und ungeliebt fühlen. Mit jeder weiteren, ähnlichen negativen Erfahrung entstehen zusätzliche emotionale Wurzeln mit weiteren Aspekten von Angst, Wut, Trauer oder Trauma und die schon bestehenden Wurzeln werden wieder belebt und gekräftigt. So entwikkelt sich mit der Zeit eine Art emotionaler Statik; wir scheinen gewisse Erlebnisse und Vorkommnisse magisch anzuziehen; als logische Folge bilden sich feste Glaubenssätze zu den entsprechenden Themen. Aus den unzähligen Kombinationen zwischen emotionalen Wurzeln und Glaubenssätzen ergeben sich dann die jeweiligen Probleme oder Problemthemen.
Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Als Säugling hatten Sie Hunger und weinten. Ihre Mutter war nicht so schnell zur Stelle, wie Ihr kindliches Verlangen es gebraucht hätte, und Sie fühlten sich allein gelassen, unbeachtet und ungeliebt. Dazu kamen noch grundlegende Überlebensängste, weil Sie aus Hunger geweint hatten und die Verzögerung des Fütterns als lebensbedrohend empfanden. Als Erwachsener wissen Sie heute, dass solche Situationen völlig normal sind und weder auf eine schlechte Mutter noch auf Ihre Überempfindlichkeit hinweisen. Passierte Ihnen dies als Säugling jedoch häufiger, mit Wartezeiten, die Ihnen zu lang erschienen, so prägte sich die frühe Erfahrung ein, dass Sie sich als ungeliebt, allein und ängstlich empfanden. Im Laufe Ihrer weiteren Kindheit waren Sie deshalb besonders sensibel, was ähnliche Situationen mit vergleichbaren Emotionen betraf – und wurden mit Sicherheit nicht enttäuscht!
Das Leben bietet eine Menge Möglichkeiten dafür, ein solches frühkindliches Weltbild bestätigt zu sehen. Mit der Zeit wird zur Gewissheit, was zuvor nur dunkle Vermutung war. Zu dem Gefühl, nicht geliebt oder beachtet zu werden und in schwierigen Situationen allein und verlassen zu sein, gesellt sich noch eine undefinierbare Angst, die schon lange nichts mehr mit der Lebensbedrohung durch Verhungern zu tun hat. Das ist der Moment, von dem an die Weichen gestellt sind für die Bildung eines passenden Glaubenssatzes in der Art von: „Keiner liebt mich“, oder: „Ich bin immer allein und auf mich gestellt.“
Glaubenssätze …
… sind feste Meinungen, Überzeugungen, die wir zu einem bestimmten Sachverhalt gebildet haben. Dies ist nicht grundsätzlich negativ zu beurteilen, denn das menschliche Wahrnehmen basiert auf der Übernahme von Glaubenssätzen. Die Welt ist so komplex, dass sie über die Sinne nicht ausreichend erfassbar ist. Um entscheidungs- und handlungsfähig zu bleiben, muss der Mensch die eintreffenden Informationen reduzieren und auf schon bestehendes Wissen zurückgreifen. In den meisten Bereichen des alltäglichen Lebens ist solch ein Verhalten hilfreich, vielfach sogar überlebensnotwendig; im sozialen Umgang und beim emotionalen Empfinden hat es jedoch oft schädigende Auswirkungen.
Die Entwicklung eines Glaubenssatzes könnte beispielhaft folgendermaßen beschrieben werden: Eine einschneidende Referenzerfahrung oder die Aussage wichtiger Autoritätspersonen – meist in frühester Kindheit – hat Ihre erste Meinung zu einem bestimmten Thema geprägt. Nehmen wir einmal an, Sie wurden in einer für Sie bedeutungsvollen Situation von einem älteren Kind ausgelacht. In diesem Moment fühlten Sie sich zurückgesetzt, beschämt und beleidigt. Die Befürchtung, das andere Kind könnte Recht gehabt haben, ließ Sie zusätzlich noch an Ihrem Selbstwert zweifeln. Dadurch bekamen Sie auch Angst, in der Gemeinschaft nicht zu genügen und daher alleine gelassen zu werden, was für Sie als Kind das Überleben bedroht hätte.
Das menschliche Denken funktioniert nun leider derart, dass solche unbewussten Schlussfolgerungen aus wichtigen Lebenserfahrungen allgemeine Gültigkeit für künftiges Empfinden und Handeln erhalten. Sie haben daher fortan Ihre Aufmerksamkeit unbewusst nur noch auf die Art von Informationen gerichtet, die Ihren Glaubenssatz gestärkt und bewiesen haben. Gegenteilige Indizien hat Ihr Bewusstsein kaum noch wahrgenommen und Ihre subjektive Meinung wurde mehr und mehr zu scheinbar eindeutig bewiesener Realität. Auch in dieser Hinsicht haben sich in Ihrem Leben fortan ausreichend „Chancen“ ergeben, Ihren Glaubenssatz zu festigen – Chancen, die Sie eifrig ergriffen haben. Endlich können Sie es nun mit scheinbarer Sicherheit von sich behaupten: „Ich bin eine lächerliche Figur“, oder: „Ich bin wertlos.“
Hier beweist das Unbewusste nachhaltig seine Funktion als absolut treuer Diener, nur leider mit sehr negativen Folgen. Es vergleicht neu Erlebtes mit bestehenden Glaubenssätzen und ordnet entsprechend zu oder sortiert aus – exakt gemäß der Instruktion, die Glaubenssätze zur Messlatte zu machen. Sämtliche eingehenden Gedanken und Gefühle werden über die Glaubenssätze gefiltert, Entscheidungen und Handlungen werden von ihnen bestimmt. Die Gesamtheit aller Glaubenssätze funktioniert wie ein Computerprogramm, mit dem unser Unbewusstes programmiert ist.
Je jünger der Mensch zum Zeitpunkt der Entstehung eines einschränkenden Glaubenssatzes war, desto dramatischer wird sein Leben von diesem beeinflusst. Außerdem sind Glaubenssätze in der Kindheit vielfach überlebensnotwendig und hilfreich, während sie später für den Erwachsenen zunehmend unangebracht und lebensfern werden und sich dadurch noch negativer auswirken.
Probleme …
… entstehen, sobald emotionale Wurzeln in dazu passende, schädigende Komplexe von Glaubenssätzen, die sogenannten Glaubenssysteme, eingebaut werden. Ein solches Set unverarbeiteter Aspekte von Angst, Wut, Trauer und Trauma verfestigt immer neue Schwierigkeiten. Das jeweilige Glaubenssystem stellt sicher, dass Probleme aufgrund bestimmter, meist nicht bewusster Auslöser wie automatisch ablaufende Programme immer wieder auftreten.
Ein Problem steht unter vollständiger Kontrolle des Unbewussten und bleibt es auch, mit bewusstem Denken kann dieser Zustand meist nur teilweise und vorübergehend beseitigt werden. Dauerhafte Veränderung und damit die Lösung des Problems ist erst möglich, wenn die emotionalen Wurzeln und der dazugehörende Glaubenssatz vollständig beseitigt sind.
Themen …
… setzen sich aus zwei oder mehreren Problemen zusammen, die dann in der jeweiligen Situation zusammenarbeiten, was manchmal sogar bis ins Bewusstsein dringt. Themen sind daher wesentlich umfangreicher als einzelne Probleme; für die erfolgreiche Nutzung von BSFF spielt das Ausmaß eines Anliegens jedoch keine Rolle. Im Falle sehr komplexer Themen bearbeitet das Unbewusste dann gleichzeitig eine Vielzahl von emotionalen Wurzeln mit den jeweils dazugehörenden Glaubenssätzen, ohne dadurch weniger effektiv zu werden.
Die Absicht …
… desjenigen, der BSFF für sich nutzen möchte, ist hier der Schlüssel zur Veränderung. Der geistige Entschluss des Anwenders ermöglicht es, Zweck und Ziel festzulegen und eine Aktion zu starten. Signal für den Beginn der Problemlösungsaktivitäten ist der persönliche Code.
Der Code …
… aktiviert die Aufmerksamkeit des Unbewussten und signalisiert diesem, die Bearbeitung eines Problems oder Themas zu starten. Er umfasst ein Wort oder einen kurzen Satz und kann gedacht, geflüstert, gesungen oder ausgesprochen werden. Aus praktischer Sicht betrachtet ist ein wirksamer Code kurz, einfach und schnell verfügbar.
Die „Behandlung“ …
… wird vom Unbewussten eigenständig und meistens innerhalb von Sekunden durchgeführt, unmittelbar nach dem absichtsvollen Denken oder Sprechen des Codes. Das Ergebnis kann anschließend mit einem Prüfverfahren wie Muskeltest oder Skalierungstechnik überprüft werden. (Näheres zu diesen Prüftechniken siehe unten, im entsprechenden Kapitel dieses Buches. Zwar nimmt die Beschreibung des von vielen professionellen Anwendern eingesetzten kinesiologischen Muskeltests im vorliegenden Buch den größeren Raum ein, doch bedeutet dies keinesfalls, dass BSFF nicht auch ohne Beherrschen des Muskeltests angewendet werden könnte!)
„Behandlung“ ist nicht im medizinischen Sinne gemeint
Es sei ausdrücklich betont, dass der Begriff „Behandlung“ hier nicht im medizinischen Sinne zu verstehen ist, sondern dass damit die Beschäftigung mit Problemen, die Bearbeitung derselben (im alltagssprachlichen Sinne) gemeint ist. Vor allem in den weiter unten vielfach angeführten standardisierten Sätzen zum Ablauf, die direkt vom amerikanischen Begründer der Methode übernommen wurden, ist von „Behandeln“ die Rede. („Behandlungssätze“) Hauptsächlich handelt es sich da um Anweisungen an das Unbewusste. Mit diesem „Behandeln“ ist also immer das Anwenden von BSFF gemeint. Da sich unser Unbewusstes nicht um begriffliche und rechtliche Spitzfindigkeiten kümmert und möglichst klare Anweisungen benötigt, kann die mit doppelter Bedeutung belegte Bezeichnung „Behandeln“ in den Instruktionen vielfach nicht vermieden werden. Sie musste auch deswegen übernommen werden, weil die amerikanische Urfassung der Methode (dort heißt es treatment) nicht verfälscht werden sollte.
Für den methodischen Ablauf ist es vorrangig wichtig, sämtliche Perspektiven, die mit dem Problem oder Thema verbunden und wahrnehmbar sind, extrem gründlich und hinsichtlich aller auftauchenden Aspekte zu bearbeiten, denn ein vergessener Anteil kann das gesamte Thema wieder aufbauen.
Alles, was Sie aus dem Zustand von Liebe, Freude, Freundlichkeit, Güte, Sanftheit, Geduld, Selbstkontrolle, Frieden und Vertrauen aussteigen lässt und entsprechend mental, emotional, körperlich oder spirituell wahrnehmbar wird, sollten Sie sofort als Problem auffassen und codieren. Herkunft, Umstände oder Einzelheiten des Problems müssen hierfür nicht bekannt sein und die Symptome nicht genau beschrieben werden. Wahrnehmen und kurzes Verbalisieren reichen völlig aus, Ihr Unbewusstes kümmert sich um den Rest, nämlich die eigentliche Problemlösung.
Mit BSFF „behandeln“ Sie weder Symptome noch medizinische Probleme, sondern Sie verändern die psychischen Hintergründe der jeweiligen Fehlfunktion. Daher hat auch jede Form von Medikamentierung, die das Bewusstsein nicht ausschaltet, keinen Einfluss auf den Erfolg der Anwendung.
Der Dialog …
… mit dem Unbewussten ist ein wesentlicher Bestandteil der Anwendung von BSFF. So wie Sie dem Unbewussten zu Beginn die Instruktionen erteilen, damit es weiß, was es fortan wann und wie zu tun hat, sollten Sie es auch während des Prozesses immer wieder in den Ablauf einbinden. Das kann notwendig werden, wenn Sie ihm etwas genau erklären oder ihm zusätzliche Anweisungen geben müssen. Zusätzlich hilfreich wäre, wenn Sie sich grundsätzlich angewöhnten, mit ihrem unbewussten Anteil auf einer für Sie passenden Ebene zu kommunizieren. Ein solcher innerer Dialog mit dieser Instanz kann erstaunliche Einsichten bringen und Gedanken hervortreten lassen, die Ihnen den weiteren Weg und die optimale Richtung der Anwendung verdeutlichen.
Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, Ihr Problem nicht genau definieren oder eingrenzen können, Informationen zu den Hintergründen benötigen oder einfach eine zündende Idee brauchen, bitten Sie Ihr Unbewusstes um Hilfe. Wenn Sie es mehr als achtsamen Diener oder freundlichen Helfer behandeln und nicht wie bisher meist als Gegner, den man verurteilt, beschimpft und wegzusperren versucht, wird es Ihnen gute Dienste leisten und nützliche Informationen übermitteln.
Mit der Zeit und einiger Übung im Anwenden von BSFF können Sie ein immer stärker partnerschaftlich geprägtes Verhältnis zu Ihrem Unbewussten aufbauen und vielleicht sogar lernen, Ihr Bewusstsein tiefer in Ihren unbewussten Bereich eintauchen zu lassen. Das dort gelagerte Wissen ist dem Bewusstsein zwar nicht direkt zugänglich; man kann aber mit zunehmender Routine über die Intuition Nutzen daraus ziehen. Es liegt in Ihrem Ermessen, mit Hilfe von BSFF Ihrem Unbewussten im Dialog immer mehr Mitteilungen zu entlocken oder es über entsprechende Instruktionen zur Preisgabe von Wissen und Fähigkeiten zu bewegen. Auch wenn aus Sicht der Neurologie angeblich jede Einflussnahme auf den Bereich der rechten Gehirnhälfte unmöglich sein soll, so sind die Grenzen nicht wirklich festgelegt und BSFF bietet Instrumente für eine effektive „Grenzüberschreitung“. In jedem Fall kann die regelmäßige Anwendung der Methode den Übergang zu Ihrem Unbewussten durchlässiger werden lassen und Sie aufmerksamer dafür machen, die jeweilige Information auch wirklich zu erkennen und zu verstehen.
Das Fail-Safe …
… ist ein spezielles Verfahren, das bei der Anwendung von BSFF eine wichtige Rolle spielt. Fail-Safe könnte man frei übersetzen als: Technik zur Absicherung gegen Misslingen. Das Fail-Safe-Verfahren ist also eine Art Störungssicherung, ein Spezialprogramm im Ablauf von BSFF, das immer dann zur Anwendung kommt, wenn die Behandlung aufgrund innerer Widerstände gegen Veränderungsprozesse stagniert und daher zunächst einmal diese Widerstände zu beseitigen sind.
Wenn nach mehrfachem (für gewöhnlich sieben- bis zehnmaligem) Codieren keinerlei Veränderung in der Einschätzung des gerade bearbeiteten Problems erfolgt (oder über ein eventuelles Testverfahren keine Verbesserung nachweisbar ist), können Sie davon ausgehen, dass unbewusste Mechanismen am Werk sind, die so stark sind, dass sie jede Form von Veränderung blockieren können. Es arbeiten dann mehrere Probleme systematisch im Verbund zusammen, um sicherzustellen, dass die Codierung wirkungslos bleibt und dass keine Veränderung stattfindet.
In einem solchen Fall wenden Sie das Fail-Safe-Verfahren an, das weiter unten im entsprechenden Kapitel noch genauer erklärt wird. Dieses Programm besteht aus einem Set spezieller Prüf- und Behandlungssätze, mit deren zielgerichteter Codierung Sie solche unbewussten Widerstände ausräumen, damit Sie anschließend die Anwendung von BSFF erfolgreich weiterführen können.
Grundannahmen
Die Anwendung von BSFF bringt Ihnen Handlungsfreiheit zurück in Bereichen, wo Sie zuvor aufgrund unbewusster Glaubenssätze und emotionaler Programmierungen automatisch reagieren mussten. Sie handeln dann nicht grundsätzlich anders, sondern werden vielmehr fähig, sich zu einer anderen Art von Handlung zu entschließen, als Sie es bisher getan hätten. Auch wird Ihnen bei der Anwendung von BSFF nichts von außen vorgegeben oder für Sie durchgeführt. Die Verantwortung liegt immer bei Ihnen, aber Sie können dann aktiv eine Wahl zu treffen, wo Ihnen dies zuvor nicht möglich war.
Neben diesem wichtigen Prinzip der Selbstbestimmung baut BSFF auf verschiedenen weiteren wichtigen Grundsätzen und Grundannahmen auf. Damit Sie seine Wirkungsweise leichter nachvollziehen können, werden im Folgenden die theoretischen Hintergründe zu Entstehung, Aufbau, Erscheinungsbild, Lebensdauer und Handhabung von Problemen aus der Sicht von BSFF erklärt:
• Quelle sämtlicher psychischen Probleme sind ungelöste negative Emotionen und Glaubenssätze.
• Entstehung, Intensität, Dauer, Häufigkeit und Zweck psychischer Symptome werden durch unbewusste Programmierungen bestimmt. Die meisten dieser emotionalen Reaktionen und Verhaltensweisen laufen automatisch ab. Sie werden also nicht bewusst oder gezielt eingesetzt und sind mit herkömmlichen Methoden über das Bewusstsein kaum zu beeinflussen.
• Die emotionalen Wurzeln bilden in Verbindung mit den tiefsten Ursachen von Problemen ein elektromagnetisches Muster im Körper, aufgrund dessen Gedanken, Gefühle und Verhalten immer wieder in denselben Bahnen verlaufen. BSFF neutralisiert solche negativen Energien in diesen emotionalen Wurzeln schnell und sanft und beseitigt dadurch Glaubenssysteme, die Probleme schaffen oder erhalten.
• Der Wunsch zur Veränderung störender Verhaltensweisen ist meist gegeben, die Umsetzung scheitert jedoch daran, dass der bewusste Wille von unbewussten Programmen blockiert wird.
• Um völlige Freiheit von den Auswirkungen problematischer Gegebenheiten zu erlangen, ist die vollständige und dauerhafte Beseitigung schädigender Glaubenssysteme und deren emotionaler Wurzeln erforderlich.
• Die Meridiane werden zwar von psychischen Problemen betroffen, sind jedoch nicht deren Auslöser und haben daher auch keine direkte Kontrolle über solche Phänomene. Der Lösungsprozess kann also letztlich nicht durch das „Klopfen“ von Meridianen bewirkt werden („Klopfakupressur“), sondern ist ausschließlich auf dem Weg über das Unbewusste steuerbar.
• Die persönliche Geschichte und sämtliche Lebenserfahrungen eines Menschen sind im Unbewussten gespeichert; es hat damit auch den Überblick über alle psychologischen Vorgänge.
• Das Unbewusste akzeptiert sämtliche über die BSFF-Instruktionen vorgegebenen Anweisungen und führt die notwendigen Schritte (Veränderungen) konsequent durch, sobald es mittels Code dazu angewiesen wird.
• Unbewusste Information kann über den Muskeltest zugänglich gemacht werden, kombiniert mit sonstigen fachlichen Kenntnissen.
• Mit der Anwendung von BSFF bearbeitet man effektiv alle psychischen, psychosomatischen oder spirituellen Probleme, die emotionale Ursachen haben. Die einzige Einschränkung hierbei ist eigener Widerstand – hauptsächlich die Angst, positive Veränderung zu erschaffen, zuzulassen und zu genießen.
• Durch die Arbeit mit BSFF werden nur die überflüssigen und beeinträchtigenden Gefühle entlassen. Emotionale Freiheit bedeutet also nicht, keine Gefühle mehr zu haben, sondern frei darüber entscheiden zu können, welche Art von Gefühlen man haben will und welche nicht.
• Ein Problem bewusst identifizieren, beschreiben und verstehen zu können ist für effektive Abhilfe nicht erforderlich. Das bloße Wahrnehmen eines Problems reicht für erfolgreiche Bearbeitung aus.
• Auf jedes Problem – unabhängig von seiner Entstehung oder Benennung – kann augenblicklich immer dasselbe BSFF-Verfahren angewendet werden. Es gibt also keine Sonderprobleme, die aufgrund ihrer Schwere einer speziellen „Behandlung“ bedürfen.
• BSFF ist eine optimale Methode für extrem emotionsgeladene Themen, weil die Gefühle nicht nochmals durchlitten werden müssen. Sie gelangen im Verlauf der Beschäftigung mit der Thematik nicht an die Oberfläche, sondern werden schon im unbewussten Bereich aufgelöst. Die Gefahr, während des Bearbeitungsprozesses von seinen Gefühlen überwältigt zu werden, ist somit nicht gegeben.
• Mit BSFF kann man Probleme so lange erfolgreich bearbeiten, bis man dabei auf einen unbewussten Selbstsabotage-Mechanismus trifft. Dieses sogenannte Fail-Safe, das in einem späteren Kapitel genau beschrieben wird, ist dann mit einem speziellen Verfahren zu beseitigen, bevor man die Bearbeitung des eigentlichen Problems fortsetzt.
• Es kann zusätzliche Probleme geben, die mit dem gerade bearbeiteten Problem zusammenhängen und die weiterer oder gesonderter Bearbeitung bedürfen. Aufgrund solcher versteckten Probleme und der Art und Weise, wie unser Bewusstsein arbeitet, kann es immer noch ein Mehr des Problems geben, das zunächst nicht sichtbar wird – ein weiterer Grund für extreme Präzision und die Notwendigkeit, auch das Umfeld des Problems ganz genau zu untersuchen.
• Das Unbewusste hat das jeweilige Problem erzeugt und verfügt über die Fähigkeit, es wieder zu lösen. Dafür ist es notwendig, extrem gründlich, fokussiert, präzise und ausdauernd beim Thema zu bleiben. Manche Probleme sind leichter zu lösen als andere, Sorgfalt und Ausdauer werden jedoch letztlich meist zum Ziel führen.
• Wenn die Anwendung von BSFF nicht oder nicht mehr funktioniert, gibt es zwei hauptsächliche Ursachen:
– Fehlende Gründlichkeit: Das „Basisprotokoll“ wurde nicht in allen Punkten korrekt angewendet oder die besonders wichtige Schlusssequenz wurde ausgelassen (was die gesamte schon bearbeitete Problematik zurückholen kann). Es geht bei der Anwendung von BSFF keineswegs um absolute Perfektion, sondern um Gründlichkeit. Die Bearbeitung unwesentlicher Problemaspekte hat keinerlei negative Auswirkungen, sondern verlängert nur die Dauer der Anwendung; dagegen bringt das Übersehen wesentlicher Aspekte das Gesamtproblem wieder zurück. Oft wird die Methode auch in einem Mix mit anderen Methoden angewandt, was dann ebenfalls auf Kosten der Gründlichkeit geht. Notwendige Elemente können leicht übersehen und die Fokussierung des Unbewussten auf seine Anweisungen kann behindert werden.
– Mangelhafte Zieldefinition: Zweck und Absicht des Veränderungsbemühens werden nicht genau definiert oder es wird ein Ziel anvisiert, das nicht im Bereich der eigenen Kontrolle liegt. Aus diesem Grund ist es optimal, das Ziel samt seinen wichtigsten Kriterien schriftlich festzuhalten und dann eingehend auf seine Durchführbarkeit zu prüfen.
• Probleme können zurückkommen aufgrund von
– bewusster Wahl,
– Nachwachsen eines unbearbeiteten Aspekts,
– zusätzlichem, neuem Trauma zum gleichen Thema.
Maßgebliche Faktoren
Bei der Anwendung von BSFF werden Probleme nicht schulpsychologisch klassifiziert oder graduiert, sondern lediglich als momentan gegebene Fakten definiert, die es zu ändern gilt. Bestimmte typisch menschliche Neigungen haben allerdings einen besonderen Stellenwert, da sie die Wirksamkeit der Methode stark beeinflussen können. In erster Linie handelt es sich hierbei um die unbewussten Kontrollund Abwehrmechanismen nach der Art von Lügen und Vorwürfen.
Lügen & Leugnen
Alle Verhaltensweisen im Umfeld von Lügen und Leugnen bewirken teilweise unbewusste psychische Abläufe, die die optimale Entwicklung der Persönlichkeit stark behindern. Mechanismen wie Lügen, Leugnen, Vermeiden und Kontrollieren sind nützliche Überlebensmuster für extrem schmerzhafte oder sogar existenzbedrohende Situationen. Wenn solche ursprünglich lebenserhaltenden Programme jedoch mit der Zeit zu festen Gewohnheiten werden, schränken sie die Möglichkeiten eigener Entscheidungen extrem ein. Der in Notsituationen entworfene illusionäre Eindruck von Wirklichkeit hilft nämlich nur kurzfristig, den Schmerz nicht zu fühlen oder die Schuld anderen zuzuschieben. Erst die Konfrontation mit der Wirklichkeit und deren Akzeptanz kann Erleichterung bringen und den Druck lösen.
Jeder von uns hat als Kind gelernt, sich vor Bedrohung zu schützen, indem er die Wahrheit mehr oder weniger, aber vor allem zweckdienlich, „veränderte“ und bestimmte Tatsachen ganz einfach aus dem Bewusstsein beseitigte. Dies sind oft erprobte, hilfreiche Mechanismen, die uns auch als Erwachsene noch begleiten. Gewisse Probleme sind jedoch nicht dauerhaft lösbar, wenn solche Verhaltensweisen nicht erkannt und im konkreten Fall beseitigt werden.
BSFF hilft uns dabei, auch die Gefühle vorübergehend zu ertragen, zu bearbeiten und zu neutralisieren, die uns sonst zwingen würden, wieder auf bewährte Muster nach der Art von Lügen und Leugnen (als „lebenserhaltende“ Maßnahmen) zurückzugreifen. Mit der Option auf Entscheidungsfreiheit und weiterführende positive Veränderung der eigenen Persönlichkeit liefert uns BSFF jedoch ausreichend Gründe, uns unseren Lügen, Verleugnungen und Kontrollmechanismen zu stellen und uns auch die Dinge anzusehen, die wir bisher gemieden haben. Erst dann lassen sich die jeweiligen Probleme lösen – meist in Verbindung mit Themen von Schuld und Scham und der dann notwendigen Vergebung.
Vergeben & Verzeihen
Ein extrem wichtiger Faktor bei der Arbeit mit BSFF ist das Thema Vergebung, bezogen auf sich selbst und andere Menschen. Nach Auffassung von Larry Nims nährt jedes „Unverzeihen“ (seine spezielle Wortschöpfung für den Zustand des Nicht-verzeihen-Könnens) gegenüber sich und anderen die eigenen Probleme und erhält sie aufrecht. In einem Artikel über die „schrecklichen Kosten von Unverzeihen“ stellt er seelische und spirituelle Konsequenzen von Wut, Verurteilung, Kritik und Unverzeihen wie folgt dar:
– Der psychische Schmerz, den ein „Vergehen“ in uns ausgelöst hat, bleibt lebendig.
– Wir blockieren eine gesunde Kommunikation und eine mögliche Versöhnung mit dem „Täter“.
– Wir erfahren ähnliche Vergehen an uns von anderen, die uns an den Täter erinnern.
– Wir ziehen ähnliche Situationen, Menschen und Verletzungen an.
– Unter bestimmten Umständen, wenn der Schmerz alter Verletzungen wieder ausgelöst wird, reagieren wir nur noch. Wir werden in unserem Denken, Empfinden und Handeln zum Teil fremdbestimmt und lassen zu, dass unsere Kraft und Freiheit eingeschränkt werden.
– Wir machen es uns damit unmöglich, jemals die Wahrheit über das Ereignis, das unsere Beziehung verletzt hat, zu erfahren und daraus zu lernen.
– Unsere negativen Haltungen vergiften unsere übrigen Beziehungen.
– Wir erschweren es uns, neue, gesündere und befriedigendere Beziehungen einzugehen.
– Wir laufen Gefahr, gehässig, nachtragend und bitter zu werden.
– Auf tiefster psychischer Ebene misstrauen, missachten und entwürdigen wir uns selbst.
– Solange wir uns in der Rolle eines Richters oder Vollstreckers befinden, blockieren wir jegliche Hilfe und Heilung von oben.
– Unser Geist und unsere Seele ziehen sich immer mehr zurück.
Sich und anderen nicht verzeihen zu können verhindert ein Leben im Einklang mit der Welt und wirkt – so Larry Nims – wie ein inneres, geistiges Gift aus Wut und Bitterkeit. Letztlich führt Unverzeihen zu enormen emotionalen „Folgekosten“ in Form von belastenden Lebensumständen, Unfähigkeit zur Lösung von Problemen oder ständig wiederkehrenden Schwierigkeiten.
Das Festhalten an der Verurteilung anderer ist wohl ein uns allen bekanntes Gefühl. Wenn wir in problematischen Situationen nicht gerade damit beschäftigt sind, uns selbst in irgendeiner Form zu geißeln, dann gibt es immerhin noch die zweite Möglichkeit: Irgendjemand anderer muss schuld sein und wird dafür gnadenlos verachtet – für immer und ewig. Die ungerechterweise aus eigener Not erschaffenen Feindbilder sind mit etwas Realitätssinn noch relativ leicht zu erkennen, zu hinterfragen und aufzulösen. Weit schwieriger erscheint uns der Ausstieg aus dem Kreislauf von Verurteilung und Unverzeihen, wenn ein Vorwurf tatsächlich begründet ist. Meist bemessen wir hier die Dauer und Stärke unseres Grolls nach der „Schwere“ des „Vergehens“.
Abgesehen von den Zwischenstufen gibt es natürlich auch die nach geltendem Recht und sozialem Übereinkommen eindeutige Schuld. Hier scheint Unverzeihen legitim, angebracht und Vergebung scheint undenkbar zu sein – was bei großem Leid sicher nachvollziehbar ist. Dennoch sollte man gerade in solchen Situationen die Kosten gegen den Nutzen abwägen. Auch die schlimmsten Taten sind durch negative Emotionen, Rache oder Unverzeihen kaum wieder rückgängig zu machen, die Nachteile solcher Reaktionen für einen selbst sind jedoch absolut sicher.
Für langfristigen Erfolg mit BSFF ist es unumgänglich, dass Sie alle mit dem jeweiligen Problem verbundenen Gefühle von Wut, Verurteilung, Kritik, Hass, Rache und Unverzeihen (Ihnen selbst, anderen Menschen sowie gegebenen Sachverhalten gegenüber) vollständig beseitigen. Solange noch solche Gefühle vorhanden sind – selbst wenn sie Ihnen nicht bewusst sind –, ergeben sich dramatische Konsequenzen im psychischen, seelischen und spirituellen Bereich. Erst über Vergebung erlangen Sie Unabhängigkeit von der betreffenden Person und können damit wirkliche Freiheit von Einschränkungen durch das jeweilige Problem erreichen.
In Anbetracht seiner Bedeutung wird dieser Problembereich im Ablauf von BSFF speziell berücksichtigt. In der Abschlusssequenz jeder „Behandlung“ werden deshalb vier Kurzaussagen codiert, die alle Formen von Unverzeihen oder Nichtvergeben vollständig beseitigen, einschließlich aller daran beteiligten Emotionen, die das Problem im Laufe der Bearbeitung begleitet haben.
Das Wichtigste in Kurzform
BSFF, das „Anti-Viren-Programm“ für die Psyche, …
… wurde entwickelt von Dr. Larry Phillip Nims, einem klinischen Psychologen aus den USA.
… ist eine zur Selbsthilfe geeignete Methode der Bearbeitung aller Arten von emotionalen Befindlichkeitsstörungen: Das Unbewusste eliminiert hierbei selbstständig, vom Bewusstsein lediglich aktiviert durch Aussprechen eines Codewortes, sowohl die Wurzeln der Beschwerden als auch die sogenannten Glaubenssätze, jene einschränkenden und schädigenden Grundsatzüberzeugungen, die das Problem aufrechterhalten.
… kategorisiert unterschiedliche Probleme grundsätzlich nicht, sondern beseitigt die zugrunde liegende Störung, unabhängig von der Zusammensetzung des Problems. Der Ablauf des Prozesses bleibt immer gleich, was die Anwendung wesentlich vereinfacht.
… entfernt auf einfache, schnelle und sanfte Art negative Emotionen, Verhaltens- und Denkweisen auf allen Ebenen der Lebenserfahrung.
… ermöglicht die Befreiung von einschränkenden und destruktiven emotionalen Programmen und dadurch den Wechsel vom automatischen Reagieren zu selbst gewähltem Handeln.
… funktioniert, weil es dem Zusammenspiel der bewussten und unbewussten Prozesse in der menschlichen Psyche optimal entspricht, weil es also der Entwicklung mentaler und emotionaler Prozesse perfekt angepasst ist.
… berücksichtigt die unbewussten Kontroll- und Abwehrmechanismen wie Lügen und Vorwürfe sowie mit der Notwendigkeit des Verzeihens als Voraussetzung emotionaler Unabhängigkeit.
… ist leicht erlernbar und beobachtbar, bringt messbare Ergebnisse, arbeitet auf geordnete Art und ist daher wiederholbar. Damit erfüllt BSFF mehrere Grundbedingungen effektiver Therapie – sicherlich ein Grund dafür, dass es bereits in mehr als 35 Ländern der Welt angewendet wird.
2. Die Instruktionen für das Unbewusste
Zu Beginn der Arbeit mit BSFF leiten ausführliche Anweisungen Ihr Unbewusstes durch einen Prozess, in dem es sämtliche Details seiner späteren Aufgaben erklärt bekommt. Wie zuvor bereits kurz erwähnt, besteht die Arbeit mit BSFF im Kern darin, dass Sie Ihr Unbewusstes anweisen, die von Ihrem Bewusstsein wahrgenommenen Probleme zu lösen. Wie ihr Unbewusstes dies zu tun hat, wird ihm in präzisen Instruktionen erklärt, und wann es gemäß diesen Weisungen aktiv werden soll, das wird ihm über das Denken oder Sprechen eines Codes signalisiert. Die Instruktionen helfen Ihrem Unbewussten zu verstehen, was der bewusste Teil Ihrer Persönlichkeit als Problem begreift. Außerdem erfährt es die Bedeutung des Codes und lernt, was es im gegebenen Fall, wenn es also durch den Code dazu aufgefordert wird, zur Lösung eines Problems zu tun hat.
Gleich zu Anfang wird dafür dem Unbewussten Ihr Code mitgeteilt. Hierzu setzen Sie verbal oder gedanklich in den Satz „Der Code, den wir gewählt haben, lautet: …“ einen Begriff Ihrer Wahl ein. Dieser Code ist von da an bei der Anwendung von BSFF das Stichwort für Ihr Unbewusstes, ein gerade bemerktes Problem gemäß den ihm aufgetragenen Anweisungen zu lösen.
Im besten Fall besteht Ihr Code aus nur einem Wort oder einem Kurzsatz, weil mit zunehmender Länge der gesamte Ablauf nur unnötig verlängert wird. Da er nur das Signal für das Unbewusste darstellt, mit der Arbeit gemäß der Instruktion zu beginnen, kann der Code aber auch ein Brummen, Augenzwinkern, Fingerschnippen oder irgendeine andere Form von Laut oder typischer Bewegung sein. Wichtig ist nur, dass er für Sie nicht allzu sehr emotional belastet ist (wie für viele Menschen beispielsweise das Wort „Geld“), damit neben dem gerade bearbeiteten Problem nicht noch weitere Befindlichkeitsstörungen entstehen.
Der Code hat nur die Funktion eines Auslösers für den eigentlichen Prozess, es ist also nicht zwingend notwendig, dass er von Sinn und Inhalt her für Sie eine wichtige oder positive Bedeutung hat. Dennoch bevorzugt Ihr bewusster Persönlichkeitsanteil erfahrungsgemäß sehr wohl eine zusätzliche Bedeutung dieses Befehlswortes. In der Praxis haben sich in erster Linie Worte oder Kurzsätze als beliebt und tauglich erwiesen; die gängigsten Beispiele sind folgende:

Natürlich können Sie auch ein ganz persönliches Wort benutzen, das eine schöne Erinnerung an ein angenehmes Erlebnis wieder bewusst macht, oder ein Fantasiewort, das für Sie einen angenehmen Klang oder eine mystische Bedeutung hat. Ebenso denkbar sind Namen von nahe stehenden Menschen oder Haustieren. Ihrem persönlichen Einfallsreichtum sind bei der Wahl des Codes keinerlei Grenzen gesetzt und der Code kann auch für immer Ihr persönliches Geheimnis bleiben, zu dem außer Ihnen und Ihrem Unbewussten niemand Zugang erhält.
Dennoch sollten Sie bei der Wahl Ihres Codes eines nicht vergessen: Dem Unbewussten ist Ihre subjektive Begeisterung für einen wohlklingenden oder berührenden Code völlig egal, es kennt keine Emotionen und „denkt“ ausschließlich rational. Ihr Unbewusstes braucht ganz einfach nur irgendeine Form von Signal, damit es weiß, wann es den Prozess der Problemlösung zu beginnen hat. Solange dieses Signal nicht aufgrund seiner Beschaffenheit zusätzliche Störungen im menschlichen System verursacht, ist es dem Unbewussten recht und wird akzeptiert.
Hinweise zur Textgestaltung
Die folgenden Symbole werden im weiteren Verlauf des Buches Hinweise auf die Art eines Satzes oder die jeweils durchzuführende Aktion geben:
= „Instruktion“
In dieser Art markiert und fett gedruckt sind die Anweisungen an das Unbewusste, die einmalig zu installieren sind – in Form des Vorlesens des jeweiligen Textes.
= „Behandlungsanweisung“
Solche Anordnungen betreffen die Art und Ausrichtung der Bearbeitung eines Problems. Sie beschreiben konkret das jeweilige Vorgehen und sind anschließend zu codieren, damit das Unbewusste den Prozess der Problembearbeitung startet.
= „Codieren!“
Dieses Symbol steht für die Aufforderung an den BSFF-Anwender, seinen jeweiligen persönlichen Code auszusprechen oder zu denken und damit sein Unbewusstes zur Bearbeitung eines Problems zu veranlassen.
= „Testsatz überprüfen!“
Ein auf die jeweilige Problemsituation abgestimmter, auf dieses Symbol folgender Satz soll mit dem kinesiologischen Muskeltest oder mit einer anderen Technik überprüft werden.
= „Test negativ“
Ein mit diesem Symbol bezeichnetes negatives Testergebnis (im Fall des Muskeltests meist in Form eines schwachen Muskels) ist anschließend zu codieren:
= „Negatives Testergebnis codieren!“
Diese beiden Symbole hintereinander bedeuten also, dass die Aussage, die zu einem ungewünschten Testergebnis geführt hat, sofort so lange codiert werden soll, bis das Ergebnis positiv testet.
= „Schläfen klopfen!“
Dieses Zeichen steht für das Denken oder Aussprechen des Begriffs Schläfenklopfen oder Temporal Tap oder eines persönlich besser passenden Synonyms; anschließend ist jeweils zu codieren.
Der Abdruck dieser Symbole erfolgt, wenn mehrere Beispielsätze aufeinanderfolgen, nur beim ersten Beispiel. Sie gelten dann aber für alle nachfolgenden (mit Aufzählungspunkten markierten) Beispielsätze, bis zum nächsten Abschnitt oder bis zur Änderung des Symbols.
Die Wahl Ihres Codes spiegelt ausschließlich die Bedürfnisse Ihres Bewusstseins wieder, die natürlich zu berücksichtigen sind, damit sie bei der Anwendung von BSFF eine zusätzliche Freude haben und Ihr Bewusstsein das Gefühl bekommt, aktiv an der Problemlösung beteiligt zu sein. Auf die erfolgreiche Nutzung von BSFF hat die Art des Codes aber keinen primären Einfluss.
In jedem Fall erhält Ihr ausgewähltes Wort seine Wirksamkeit als Code erst mit Ihrer Absicht zur Nutzung im Zusammenhang mit der gezielten Bearbeitung eines Problems. Im normalen Gesprächsablauf können Sie den Begriff daher wie zuvor ohne irgendwelche Auswirkungen verwenden.
Die Hauptinstruktion
Die erste Instruktion ist so formuliert, dass sämtliche Anteile Ihrer Gesamtpersönlichkeit, also auch solche, die teilweise von Ihrem bewussten Empfinden abgespalten sind, mit einbezogen werden. Ihr Bewusstsein muss den (im Folgenden abgedruckten) Text nicht verstehen oder logisch nachvollziehen können, absolute Konzentration ist also nicht notwendig. Der Adressat ist ausschließlich Ihr Unbewusstes, das immer gesammelt und aufmerksam ist, um Ihre Befehle entgegenzunehmen. Auch wenn der Text für Ihr Bewusstsein möglicherweise schwierig und verwirrend klingt: Sie können absolutes Vertrauen in Ihr Unbewusstes haben, es wird alles perfekt verstehen.
Sie können den Text entweder selbst lesen oder ihn sich vorlesen lassen. In diesem Fall müssen Sie jedoch gleichzeitig mitlesen, da die Botschaft ja an Sie adressiert ist. Wichtig: Sollten Sie BSFF bei einem anderen Menschen „installieren“ wollen, der nicht selbst mitlesen kann, so ist die Instruktion entsprechend umzuwandeln: „Diese Anweisungen sind für dich, Unbewusstes von Person XYZ …“
Bei dieser Installation handelt es sich nicht um einen hypnotischen Prozess, der Text kann Ihnen daher von jeder Person auf jede erdenkliche Art vorgelesen werden. Es spielt also keine Rolle, ob er schnell oder langsam, getragen oder humorvoll gesprochen wird. Auch Versprecher oder etwaige Unterbrechungen für Randbemerkungen haben keine negativen Auswirkungen. Ihrem Unbewussten ist dann einfach nur mitzuteilen, dass gerade ein Lesefehler passiert ist, der nun korrigiert wird, oder dass man jetzt die Instruktion unterbricht, um eine erklärende Anmerkung zu machen.
Optimal ist eine Instruktion in Ihrer eigenen Muttersprache oder zumindest einer Sprache, in der Sie über gute Sprachkenntnisse verfügen. Sämtliche Instruktionen sind immer nur einmal zu geben, das Unbewusste versteht sie sofort und braucht keine Wiederholungen. Im nachfolgenden Text ist die Rede von „Stoppern“; diese werden Ihrem Unbewussten anschließend in einer gesonderten Instruktion erklärt. Es ist hilfreich, vor der Instruktion auf diesen Tatbestand hinzuweisen, damit Ihr Unbewusstes nicht verwirrt wird, während es die Instruktion erhält.
Noch eine Anmerkung: Wundern Sie sich bitte nicht über die sonderbare Anredeform in der Instruktion. Als hypnotherapeutisch geschulter Psychologe achtete Larry Nims bei der Entwicklung von BSFF auf die Besonderheiten im Umgang mit der Persönlichkeit eines Menschen. So ist es eine gängige Annahme, dass die Gesamtpersönlichkeit aus mehreren Anteilen besteht. Die Instruktion ist daher so verfasst, als würde eine Art Zusammenschluss von Teilpersönlichkeiten in der „Wir-Form“ das Unbewusste ansprechen. In der weiter unten folgenden Kurzinstruktion, die viele Jahre später entwickelt wurde, verzichtet Larry Nims auf dieses Zugeständnis an hypnotherapeutische Grundannahmen und verkürzt auf die Einzahl. Seien Sie aber sicher: Ihr Unbewusstes versteht beide Varianten und wird sie gleichermaßen akzeptieren.
Der Text der Hauptinstruktion lautet wie folgt:
„Die folgenden Anweisungen sind für dich, unser Unbewusstes. Wann immer wir bewusst ein Problem bemerken, das wir von dir entfernen lassen wollen, und dann unseren Code aussprechen oder denken, führst du für uns die komplette BSFF-Schrittfolge zu diesem Problem durch. Der Code, den wir gewählt haben, lautet: …
Du bearbeitest gleichzeitig alle genetischen, ahnen- und generationsbezogenen und alle gegenwärtigen Aspekte dieses Problems, alle von diesem Problem abgespaltenen und fragmentierten Teile sowie sämtliche emotionalen Wurzeln und Glaubenssätze, die mit diesem Problem und/oder mit verwandten Erfahrungen auch nur irgendwie in Verbindung stehen. Das heißt, dass du alle geistigen, emotionalen, körperlichen und spirituellen Aspekte aller verwandten Probleme sowie alle abgespaltenen und fragmentierten Anteile meiner Persönlichkeit, die in irgendeiner Weise bei diesen Problemen involviert sind, bearbeitest. Alle diese Persönlichkeitsanteile – in welcher Kombination auch immer sie auftreten mögen – werden hier und im Folgenden mit den Wörtern „wir, uns, unser, unsere Gesamtheit, ich, mir, mich, mein“ usw. angesprochen.
Du entfernst alle diese Probleme auf allen Ebenen und in allen Teilen unseres Wesens, die in irgendwelcher Weise direkt oder indirekt bei jedem einzelnen Problem, das wir bemerkt haben und von dir bearbeiten lassen wollen, eine Rolle spielen, es nähren, es mit verursachen, es irgendwie aufrechterhalten oder unterstützen. Bei jeder „Behandlung“ befasst du dich mit all diesen Dingen und beseitigst sie komplett, dauerhaft und auf sichere Art und Weise.
Das bedeutet, dass du, unser Unbewusstes, jede Ebene aller hemmenden emotionalen Wurzeln und Glaubenssätze entfernst, die mit jedem Problem, das wir von dir behandeln lassen wollen, auch nur irgendwie zusammenhängen. Bei jeder Bearbeitung eines Problems, die wir dich anweisen durchzuführen, schließt du jedes Erleben (vom ersten bis zum letzten) dieses Problems und sämtlicher seiner Anteile mit ein.
Gleichzeitig entfernst du bei jeder „Behandlung“ auch jeden Faktor posttraumatischer Belastung, der mit irgendeiner emotionalen Wurzel des gerade bearbeiteten Problems verbunden ist und von dieser emotionalen Wurzel oder während ihrer Aktivität ausgelöst oder wieder ausgelöst worden ist.
Du löst diese Auswirkungen posttraumatischer Belastung gründlich auf, sodass sie in uns keinerlei geistige, emotionale, körperliche oder spirituelle Beschwerden oder Unausgeglichenheiten mehr auslösen können. Die Faktoren posttraumatischer Belastung, die du entfernst, umfassen die sieben im Folgenden genannten negativen Auswirkungen auf unsere Gesamtheit sowie jegliche anderen hemmenden, schwächenden oder sonst wie störenden Auswirkungen posttraumatischer Belastungen des bearbeiteten Problems:
– Schock in unserem System
– Stress in unserem System
– Verletzung oder Erschütterung in unserem System
– Verärgerung oder Irritation in unserem System
– Trauma in unserem System
– Leid oder Verzweiflung in unserem System
– Durcheinandersein in unserem System
Du tust das alles für uns, unabhängig davon, ob uns bewusst ist, was das Problem ist oder nicht, und sogar dann, wenn wir das Problem nicht einmal identifizieren, in Worte fassen oder benennen können. Es reicht, wenn wir ein Problem bewusst bemerken und unseren Code einsetzen, und schon bearbeitest und entfernst du das Problem samt allen verwandten Teilen, die irgendeinen Beitrag zu diesem Problem geleistet haben, auf allen Ebenen unseres Verstandes und unserer Existenz vollständig, auf sichere Art und Weise und dauerhaft.
Du tust das alles für uns, egal, welche Kombinationen oder Ebenen unserer Gesamtheit zu der Zeit beteiligt oder betroffen waren, als jedes einzelne dieser verwandten Probleme entstand oder von uns wieder erfahren wurde. Du entfernst jedes und alle Probleme, die wir bearbeiten, komplett und dauerhaft, zusammen mit allen möglicherweise in uns vorhandenen, unbewussten Programmierungen, die uns jetzt oder irgendwann einmal anfällig und empfänglich dafür machen könnten, diese Probleme zu behalten, zurückzuholen, ihnen zu erlauben oder zu gestatten zurückzukehren, oder sie passiv – egal, in welcher Art, Form oder auf welchem Wege auch immer – je zu akzeptieren oder zurückzunehmen.
Du entfernst gleichzeitig auch jegliches andere Problem, das uns auf welche Art und Weise und wann auch immer in Zukunft anfällig und empfänglich für die Rückkehr bearbeiteter Probleme machen könnte.
Sogar wenn wir mit der Bearbeitung anderer Probleme oder Themen fortfahren, behandelst du automatisch alle Aspekte aller bislang bearbeiteten Probleme und Themen weiter, bis unser Bewusstsein alle relevanten Einsichten über die Herkunft oder die Ursachen eines jeden bearbeiteten Problems gewonnen und diese unmissverständlich begriffen hat.
Du machst dies alles ab sofort für uns, für jedes Problem, das wir je bewusst bemerken und zu bearbeiten beabsichtigen, wann immer wir die Bearbeitung mit unserem Code oder jeglichen anderen Worten einleiten, die wir je als Befehl für die BSFF-Anwendung festlegen. Alles, was wir zu tun haben, wenn wir ein Problem bewusst bemerken, ist, die Bearbeitung mit irgendeinem der von uns gewählten Codes einzuleiten.
Jedes Mal, wenn wir die Stopper oder irgendeine Art von Wut, Verurteilung, Kritik oder Unverzeihen oder jegliche anderen einschränkenden Gedanken, Gefühle, innere Haltungen oder Glaubenssätze, die wir in Bezug auf uns selbst haben mögen, bearbeiten, schließt du all diese Dinge, die möglicherweise aus früheren „Behandlungen“ übrig geblieben sind, in die laufende Arbeit mit ein. Bei solchen Aktualisierungsprozessen ist es unerheblich, wie lange die früheren „Behandlungen“ zurückliegen.
Ebenso wirst du bei jeder Bearbeitung von Wut und Unverzeihen gegenüber einer anderen Person oder einer Gruppe von Menschen diese Haltungen hinsichtlich der ganzen Persönlichkeit und aller Anteile dieser Person oder aller Personen innerhalb dieser Gruppe von Menschen bearbeiten. Dies ist auch dann der Fall, falls wir die Bezeichnungen „du“ oder „Sie“ oder deren Name(n) verwenden, wenn wir uns während des Prozesses auf sie beziehen.
Unser Unbewusstes, ab sofort vollziehst du, wenn wir dich mit unserem Code dazu auffordern, diese komplette Instruktion unter allen Bedingungen und Umständen, in allen emotionalen und mentalen Zuständen und in allen Situationen, in denen wir uns zum Zeitpunkt der Anwendung befinden, an die wir uns erinnern oder die wir uns vorstellen. Unser Unbewusstes, wir danken dir und schätzen und achten dich zutiefst dafür, dass du in jeglicher Hinsicht immer unser treuer Diener bist.”
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