Sadece Litres'te okuyun

Kitap dosya olarak indirilemez ancak uygulamamız üzerinden veya online olarak web sitemizden okunabilir.

Kitabı oku: «Der Graf von Bragelonne», sayfa 110

Yazı tipi:

XIII.
Die Methode van Porthos

Die große Anzahl der Personen, die wir in diese lange Geschichte eingeführt, macht, daß jede nur ihrer Reihe nach und nach den Bedürfnissen der Erzählung erscheinen darf. So kommt es, daß unsere Leser nicht Gelegenheit gehabt haben, sich wieder mit unserem Freunde Porthos seit seiner Rückkehr von Fontainebleau zusammenzufinden.

Die Ehrenbezeigungen, die ihm vom König zu Theil geworden waren, hatten den freundlichen und liebevollen Charakter des achtbaren Herrn nicht geändert; nur trug er den Kopf höher als gewöhnlich, und etwas Majestätisches offenbarte sich in seiner Haltung, seitdem er an der Tafel des Königs zu speisen so glücklich gewesen. Der Speisesaal Seiner Majestät, hatte eine gewisse Wirkung aus Porthos hervorgebracht. Der

Grundherr von Bracieur und Pierrefonds liebte es, sich zu erinnern, daß, während dieses merkwürdigen Mahles, viele Diener und eine große Anzahl von Officianten, die sich hinter den Gästen befanden, dem Schmause ein gutes Aussehen verliehen und das Gemach meublirten.

Porthos gelobte sich, Mousqueton mit irgend einer Würde zu bekleiden, eine Hierarchie bei seinen übrigen Leuten zu gründen und sich eine Haustruppe zu schassen, was nichts Ungewöhnliches unter den großen Kapitänen war, insofern man diesen Luxus im vorhergehenden Jahrhundert bei den Herren von Treville, von Schomberg, von Vieurville bemerkte, von den Herren von Richelieu, von Condé und von Bouillon-Turenne nicht zu sprechen.

Warum sollte er, Porthos, ein Freund des Königs und von Herrn Fouquet, Baron, Ingenieur u.s.w. nicht alle mit großen Gütern und großen Verdiensten verbundenen Annehmlichkeiten genießen?

Ein wenig verlassen von Aramis, der sich, wie wir wissen, Siel mit Herrn Fouquet beschäftigte, ein wenig vernachlässigt, des Dienstes wegen, von d’Artagnan, übersättigt in Beziehung aus Trüchen und Planchet, überraschte sich Porthos dabei, daß er träumte, ohne genau zu wissen warum. Doch Jedem, der ihn gefragt haben würde: »Fehlt Euch etwas, Porthos?« hätte er sicherlich geantwortet: »Ja.«

Während eines von den Mahlen, bei denen sich Porthos aller einzelner Umstände des königlicher Mahles zu erinnern suchte, überließ sich Porthos halb heiter durch den guten, Wein, halb traurig in Folge von ehrgeizigen Gedanken einem Anfang von Sieste, als ihm sein Kammerdiener meldete, Herr von Bragelonne wolle ihn sprechen.

Porthos ging in den anstoßenden Saal, wo er seinen jungen Freund in der uns bekannten Verfassung fand.

Raoul drückte Porthos die Hand und erstaunt über seinen Ernst, bot ihm dieser, einen Stuhl an.

»Lieber Herr du Vallon,« sagte Raoul, »ich habe Euch um einen Dienst zu bitten.«

»Das kommt vortrefflich, mein junger Freund,» erwiederte Porthos. »Man hat mir diesen Morgen acht tausend Livres von Pierrefonds geschickt, und wenn es Geld ist, was Ihr braucht . . . «

»Nein, es ist nicht Geld, ich danke, mein vortrefflicher Freund.«

»Desto schlimmer! Ich habe immer sagen hören, es sei dies der seltsamste der Dienste, aber derjenige, welcher sich am leichtesten leisten lasse. Dieses Wort ist mir aufgefallen, ich führe gern die Worte an, die mir auffallen.«

»Euer Herz ist eben so gut, als Euer Geist gesund.«

»Ihr seid zu artig. Speist Ihr vielleicht bei mir zu Mittag?«

»Oh! nein, ich habe keinen Hunger.«

»Sagt, was für ein abscheuliches Land ist England!«

»Nicht zu sehr . . . aber . . . «

»Seht Ihr, fände man dort nicht die vortrefflichen Fische und das schöne Fleisch, es »wäre unerträglich,«

»Ah! ich bin gekommen . . . «

»Ich höre Euch. Erlaubt mir nur, daß ich mich ein wenig erfrische. Man speist gesalzen in Paris. Puh!«

Porthos ließ eine Flasche Champagner bringen, füllte vor seinem Glas das von Raoul, that einen bedeutenden Zug, und sagte dann befriedigt:

»Es war dies ein Bedürfnis! für mich, um Euch ohne Zerstreuung anzuhören. Nun bin ich ganz zu Euren Diensten. Was verlangt Ihr von mir, mein lieber Raoul? Was wünscht Ihr?«

»Sagt mir Eure Meinung über die Zwiste, mein theurer Freund.«

»Meine Meinung? . . . Entwickelt mir ein wenig Eure Gedanken,« erwiederte Porthos, indem er sich an der Stirne kratzte.

»Ich will sagen: Habt Ihr ein gutes Naturell, wenn ein Streit zwischen Euren Freunden und Fremden stattfindet?«

»Oh! ein vortreffliches Naturell, wie immer.«

»Sehr gut, aber was macht Ihr dann?’

»Entspinnen sich Streitigkeiten zwischen meinen Freunden, so habe ich einen Grundsatz.«

»Welchen?«

»Den, daß die verlorene Zeit unwiederbringlich ist, und daß man eine Sache nie so gut abmacht, als wenn man noch die Erhitzung des Streites hat.«

»Ah! wahrhaftig, das ist Euer Grundsatz?«

»Durchaus. Sobald sich ein Streit entsponnen hat, stelle ich auch die Parteien einander gegenüber.«

»Ah!«

»Ihr begreift, aus diese Art ist es unmöglich, daß eine Sache nicht abgemacht wird.«

»Ich hätte geglaubt,« sagte Raoul mit Erstaunen, »so genommen müßte eine Sache im Gegentheil . . . «

»Ganz und gar nicht. Bedenkt, daß ich in meinem Leben so etwas wie hundert und achtzig bis hundert und neunzig Duelle gehabt habe; die Vorkommnisse, bei denen ich sonst noch nach dem Degen gegriffen und die zufälligen Begegnungen nicht zu rechnen.«

»Das ist eine schöne Zahl,« versetzte Raoul, unwillkührlich lächelnd.

»Oh! das ist nichts; ich bin so sanft. D’Artagnan zählt seine Duelle nach Hunderten. Es ist wahr, er ist hart und stechend, ich habe es ihm oft wiederholt.«

»Ihr macht also gewöhnlich die Angelegenheiten ab, die Euch Eure Freunde anvertrauen?«

»Es gibt kein Beispiel, daß ich eine nicht abgemacht habe erwiederte Porthos mit einer Zahmheit und einem Vertrauen, wodurch Raoul sehr freudig angesprochen wurde.

»Aber,« sagte er, »Eure Anordnungen sind wenigstens ehrenvoll?«

»Oh! dafür stehe ich Euch, und ich will Euch in dieser Hinsicht meinen andern Grundsatz erklären. Hat mir einmal mein Freund seinen Streit übertragen, so verfahre ich auf folgende Art. Ich suche seinen Gegner aus der Stelle aus, ich bewaffne mich mit einer Höflichkeit und einer Kaltblütigkeit, wie sie unter solchen Umständen streng nothwendig sind.«

»Darum müßt Ihr die Sachen so gut und so sicher abmachen,« sagte Raoul mit Bitterkeit.

»Ich glaube es. Ich suche also den Gegner aus und sage zu ihm: »»Mein Herr, Ihr müßt nothwendig begreifen, in welchem Grad Ihr meinen Freund beleidigt habt.««

Raoul faltete die Stirne.

»Zuweilen, oft sogar ist mein Freund durchaus nicht beleidigt worden,« fuhr Porthos fort; »ja, er hat zuerst beleidigt: Ihr möget beurtheilen, ob meine Rede geschickt ist.«

Hier brach Porthos in ein Gelächter aus.

»Ich habe entschieden Unglück,« sagte Raoul zu sich selbst, während der furchtbare Donner dieser Heiterkeit erscholl. »Guiche nimmt mich kalt aus, d’Artagnan verspottet mich, Porthos ist fühllos; Niemand will diese Sache nach meiner Art anordnen. Und ich wandte mich an Porthos, um einen Degen statt eines Raisonnement zu finden! Oh! welch ein Mißgeschick!«

Porthos faßte sich wieder und fuhr fort:

»Ich habe also durch ein einziges Wort den Gegner in sein Unrecht versetzt.«

»Je nachdem,« bemerkte Raoul zerstreut.

»Nein, das ist sicher. Ich habe ihn in sein Unrecht versetzt; in diesem Augenblick entwickle ich meine ganze Höflichkeit, um zum glücklichen Ausgang meines Planes zu gelangen. Ich gehe mit freundlicher Miene aus den Gegner zu, nehme ihn bei der Hand . . . «

»Oh!« machte Raoul ungeduldig.

»»Mein Herr,« sage ich zu ihm, »»nun, da Ihr von der Beleidigung überzeugt seid, sind wir der Genugthuung versichert. Zwischen meinem Freunde und Euch findet fortan ein Austausch artigen Benehmens statt. Dem zu Folge bin ich beauftragt, Euch die Länge des Degens von meinem Freunde zu geben.««

»Ah!«

»Wartet doch! . . . »»die Länge des Degens von meinem Freunde. Ich habe ein Pferd unten; mein Freund wartet da und da auf Eure liebenswürdige Gegenwart; ich nehme Euch mit; wir holen im Vorübergehen Euren Zeugen ab; die Sache ist abgemacht.««

»Und Ihr versöhnt die zwei Gegner aus dem Platze der Zusammenkunst?« fragte Raoul bleich vor Aerger.

»Wie beliebt?« unterbrach ihn Porthos, »versöhnen? warum denn?«

»Ihr sagt, die Sache sei abgemacht?«

»Allerdings, da mein Freund wartet.«

»Nun! was? wenn er wartet?«

»Wenn er wartet, so geschieht es, um sich die Beine geschmeidig zu machen. Der Feind ist im Gegentheil noch ganz steif vom Pferde. Man stellt sich aus, und mein Freund tödtet den Gegner. Damit hat es ein Ende,«

»Oh! er tödtet ihn!« rief Raoul.

»Bei Gott! . . nehme ich je Leute zu Freunden, die sich tödten lassen? Ich habe hundert und einen Freund, an deren Spitze Euer Herr Vater, Aramis und d’Artagnan – ich glaube, lauter lebhafte Leute – stehen.«

»Oh! mein thenrer Baron!« rief Raoul im Uebermaß seiner Freude. Und er umarmte Porthos.

»Ihr billigt also meine Methode?« sagte der Riese.

»Ich billige sie so sehr, daß ich heute, aus der Stelle meine Zuflucht dazu nehmen werde. Ihr seid der Mann, den ich suche.«

»Gut! hier bin ich; wollt Ihr Euch schlagen?«

»Gewiß!«

»Das ist sehr natürlich. Mit wem?«

»Mit Herrn von Saint-Aignan.«

»Ich kenne ihn… ein reizender Junge; er ist an dem Tage, als ich die Ehre hatte, mit dem König zu speisen, sehr artig gegen mich gewesen. Ich werde seine Höflichkeit erwiedern, wenn dies auch nicht meine Gewohnheit wäre. Ah! er hat Euch also beleidigt?«

»Tödtlich!«

»Teufel! Ich werde sagen können tödtlich?«

»Noch mehr, wenn Ihr wollt.«

»Das ist sehr bequem.«

»Nicht wahr, das ist eine ganz abgemachte Sache?» sagte Raoul lächelnd.

»Das geht von selbst. Wo erwartet Ihr ihn?«

»Ah! verzeiht, das ist delicater Natur. Herr von Saint-Aignan ist sehr befreundet mit dem König.«

»Ich habe es sagen hören . . . «

»Und wenn ich ihn tödte . . . «

»Ihr werdet ihn sicherlich tödten. Es ist Eure Sache, Euch vorzusehen. Gegenwärtig erdulden dergleichen Dinge keine Schwierigkeiten mehr. Ah! ja, wenn Ihr zu unserer Zeit gelebt hättet!«

»Theurer Freund, Ihr habt mich nicht verstanden. Ich will damit sagen, da Herr von Saint-Aignan ein Freund des Königs sei, so lasse sich die Sache schwieriger anordnen, insofern der König es vorher erfahren kann.«

»Ei! nein! meine Methode, Ihr wißt wohl: »»Mein Herr, Ihr habt meinen Freund beleidigt, und . . . «

»Ja, ich weiß es.«

»Und dann: »»Mein Herr, das Pferd ist unten.«« Ich führe ihn also fort, ehe er mit Jemand gesprochen hat.«

»Wird er sich nur so fortführen lassen?«

»Bei Gott! das wollte ich wohl sehen. Er wäre der Erste. Es ist wahr, die jungen Leute von heute . . . Doch bah! ich führe ihn, wenn es Noth thut, mit Gewalt fort.«

Und die Geberde mit dem Worte verbindend, hob er Raoul und seinen Stuhl in die Höhe.

»Sehr gut!« sagte der junge Mann lachend. »Nun haben wir noch die Frage für Herrn von Saint-Aignan zu stellen.«

»Welche Frage?«

»Die der Beleidigung.«

»Das ist abgethan, wie mir scheint.«

»Nein, mein lieber Herr du Vallon, bei uns jungen Leuten von heute, wie Ihr sagt, heischt die Gewohnheit, daß man sich die Ursachen der Beleidigung erklärt.«

»Bei Eurer neuen Methode, ja. Nun! so erzählt mir Eure Sache.«

»Es war . . . «

»Oh! bei Gott, das ist langweilig. Bei uns war es früher nie nöthig, etwas zu erzählen. Man schlug sich, weil man sich schlug. Ich kenne keinen besseren Grund.«

»Ihr habt Recht, mein Freund.«

»Laßt indessen Eure Beweggründe hören.«

»Ich habe zu viele zu nennen. Nur da genau anzugeben ist . . . «

»Ja, ja, Teufel! bei der neuen Methode!«

»Da, sage ich, genau anzugeben ist, da andererseits die Sache eine Menge von Schwierigkeit hat und völlige Geheimhaltung erfordert . . . «

»Ho! ho!«

»So werdet Ihr so gefällig sein, Herrn von Saint-Aignan nur zu sagen, und er wird das begreifen, er habe mich beleidigt, einmal dadurch, daß er ausgezogen.«

»Daß er ausgezogen? Gut!« versetzte Porthos, indem er an den Fingern recapitulirte, »hernach?«

»Dann dadurch, daß er eine Fallthüre in seiner Wohnung habe machen lassen.«

»Ich begreife, eine Fallthüre. Teufel! das ist ernst! Ich glaube wohl, daß Ihr hierüber wüthend sein müßt. Und warum dürfte dieser Bursche Fallthüren machen lassen, ohne Euch zuvor um Rath zu fragen? Fallthüren! . . . alle Gewitter! Ich . . . habe keine, wenn nicht etwa meine Oubliette in Bracieur!«

»Ihr fügt bei, der letzte Grund, aus dem ich mich beleidigt glaube, sei das Herrn von Saint-Aignan wohl bekannte Portrait.«

»Oh! auch noch ein Portrait? . . . Wie! sein Auszug, eine Fallthüre und ein Portrait! Aber, mein Freund, nur bei einer von diesen Beschwerden wäre für den ganzen Adel von Frankreich und Spanien, was nicht wenig besagen will, Grund vorhanden, sich gegenseitig zu erwürgen.«

»Mein Theurer, Ihr seid also hinreichend ausgerüstet?«

»Ich nehme ein zweites Pferd mit. Wählt den Ort der Zusammenkunft, und während Ihr wartet, macht Biegungen und fallt weit aus, das gibt eine seltene Elasticität.«

»Meinen Dank! ich werde im Walde von Vincennes, bei den Minimes, warten.«

»So ist es gut! Wo findet man Herrn von Saint-Aignan?«

»Im Palais-Royal.«

Porthos ergriff eine große Glocke und läutete. Sein Diener erschien.

»Mein Galakleid,« sagte er, »mein Pferd und ein Handpferd.«

Der Diener verbeugte sich und trat ab.

»Weiß Euer Vater etwas hiervon?« fragte Porthos.

»Nein; ich will ihm schreiben.«

»Und d’Artagnan?«

»D’Artagnan eben sowenig. Er ist klug und hätte mich abwendig gemacht.«

»D’Artagnan ist ein Mann von gutem Rath,« entgegnete Porthos, in seiner redlichen Bescheidenheit darüber erstaunt, daß man an ihn gedacht, während es einen d’Artagnan auf der Welt gab.«

»Lieber Herr du Vallon,« sprach Raoul, »ich beschwöre Euch, befragt mich nicht mehr . . Ich habe Alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Es ist ein Handeln, was ich erwarte, und zwar tüchtig und entschieden, wie Ihr das vorzubereiten wißt. Darum habe ich Euch gewählt.«

»Ihr werdet mit mir zufrieden sein.«

»Und bedenkt, theurer Freund, daß außer uns dieses Duell Jedermann unbekannt bleiben muß.«

»Man bemerkt dergleichen Dinge immer, wenn man einen Leichnam in einem Walde findet. Ah! lieber Freund, ich verspreche Euch Alles, nur nicht, den Leichnam zu verbergen. Er ist da, man sieht ihn, das ist unvermeidlich. Ich habe den Grundsatz, nicht zu begraben, das riecht nach dem Mörder. Auf die Gefahr der Gefahr, wie die Normannen sagen.«

»Bravo, theurer Freund, zum Werke!«

»Verlaßt Euch aus mich,« sprach der Riese, seine Flasche vollends leerend, während sein Lackei aus einem Tische das kostbare Gewand und die Spitzen ausbreitete.

Als Raoul wegging, sagte er mit einer geheimen Freude zu sich selbst:

»Oh! falscher König! oh! verrätherischer König! ich kann dich nicht erreichen; ich will es nicht! die Könige sind geheiligte Personen; aber dein Freund, dein Schuldgenosse, dem Kuppler, der dich vertritt, dieser Schändliche soll dein Verbrechen bezahlen. Ich werde ihn in deinem Namen tödten; und dann wollen wir an Louise denken.«

XIV.
Der Auszug, die Fallthüre und das Portrait

Zu seiner großen Freude mit dieser Sendung beauftragt, die ihn verjüngte, sparte Porthos eine halbe Stunde an der Zeit, die er gewöhnlich aus seine Staatstoilette verwandte.

Als ein Mann, der sich in der großen Welt bewegt hatte, sing er damit an, daß er seinen Lackei abschickte, um sich erkundigen zu lassen, ob Herr von Saint-Aignan zu Hause sei.

Man antwortete ihm, der Herr Graf von Saint-Aignan habe die Ehre gehabt, den König nach Saint-Germain zu begleiten, wie der ganze Hof; der Herr Graf sei aber so eben zurückgekehrt.

Aus diese Antwort beeilte sich Porthos, und er kam nach der Wohnung von Saint-Aignan, als dieser gerade seine Stiefel ausgezogen hatte.

Die Promenade war herrlich gewesen. Immer verliebter und immer glücklicher, zeigte sich der König von der besten Laune gegen Jedermann; er entwickelte eine unvergleichliche Güte,

Herr von Saint-Aignan war, wie man sich erinnert. Dichter und glaubte es unter genug merkwürdigen Umständen bewiesen zu haben, daß man ihm diesen Titel nicht streitig machen könne.

Als ein unermüdlicher Reimeschmied hatte er aus dem ganzen Weg zuerst den König und dann la Vallière mit Strophen von vier, von sechs Versen und mit Madrigalen bestreut.

Der König war seinerseits in Begeisterung gewesen und hatte ein Distichon gemacht.

La Vallière aber hatte, wie die liebenden Frauen, zwei Sonnete gemacht.

Der Tag war, wie man sieht, nicht unfruchtbar für Apollo vergangen.

Saint-Aignan, der zum Voraus wußte, seine Verse würden in alle Gemächer der Damen Eingang finden, war auch etwas ängstlicher, als er es aus der ganzen Promenade gewesen, mit der Abfassung und der Idee beschäftigt.

Einem zärtlichen Vater ähnlich, der im Begriff ist, seine Kinder in die Welt einzuführen, fragte er sich, ob das Publicum diesen Sohn seiner Einbildungskraft richtig, correct und anmuthig finden würde. Um mit sich hierüber ins Reine zu kommen, recitirte er sich selbst folgendes Madrigal, das er dem König aus dem Gedächtniß vorgesagt und ihm geschrieben zu geben versprochen hatte:

 
Iris, von yeux malins ne disent pus toujours
Ce que votre pensée à votre coeur confie;
Iris, pourquoi faut-il que je passe vie
A plus aimer vos yeux qui m’ont joué ces tours.8
 

Dieses Madrigal, so anmuthig es war, schien Saint-Aignan nicht vollkommen, sobald er von der mündlichen Ueberlieferung zur handschriftlichen Poesie überging. Viele hatten es reizend gesunden, der Verfasser zuerst; aber beim zweiten Anblick war er nicht mehr so sehr dafür eingenommen. Vor seinem Tische sitzend, ein Bein über das andere gekreuzt und sich am Schlafe kratzend, wiederholte sich auch Saint-Aignan:

Irin, vos yeux malins ne disent pas toujours . . .

»Oh! was diesen betrifft,« murmelte Saint-Aignan, »dieser ist tadellos. Ich darf sogar beifügen, er hat so etwas von Ronsard oder Malherbe, folglich bin ich zufrieden. Leider ist nicht dasselbe beim zweiten der Fall, Man hat Recht, wenn man sagt, der erste Vers sei am leichtesten zu machen.« Und er fuhr fort:

Ce que votre pensée à votre coeur confie . . .

»Ah! der Geist anvertraut dem Herzen! Warum sollte nicht auch eben so gut das Herz dem Geiste anvertrauen? Meiner Treue! ich, was mich betrifft, finde kein Hinderniß hierbei. Warum des Teufels habe ich diese zwei Halbverse mit einander verbunden. Ah! der dritte ist gut:

Iris, pourquoi faut-il que je passe ma vin . . .

»Der Reim ist zwar nicht reich – vie und confie. Meiner Treue! der Abbé Boyer, der ein großer Dichter ist, macht in seinem Trauerspiel: der falsche Tonareres, Reime, wie vie und confie, abgesehen von Herrn Corneille, der sich in seiner Tragödie: Sophonisbe, in dieser Hinsicht auch keinen Zwang anthut. Vie und confie mag also stehen bleiben. Jedoch der Vers ist unverschämt . . . Ich erinnere mich, daß sich der König in diesem Augenblick auf den Nagel gebissen hat. Es sieht in der That gerade aus, als wollte er zu la Vallière sagen: »»Woher des Teufels kommt es, daß ich von Euch bezaubert bin?«« Ich hätte mich, glaube ich, besser so ausgedrückt:

»Que bénis soient les dieux qui condament ma vie.9«

»Abermals eine Artigkeit! Verurtheilen! Der König zu la Vallière verurtheilt! . . . Nein!« Dann wiederholte er:

»Mais bénis soient les dieux qui . . . destinent ma vie . . . 10«

»Nicht schlecht, obgleich destinent ma vie schwach ist; doch es kann nicht Alles stark bei einem Quatrain sein, A plus aimer vos yeuz. Mehr lieben wen? was? Dunkelheit . . . Die Dunkelheit ist nichts, da la Vallière und der König mich begriffen haben. Jedermann wird mich begreifen. Ja, aber nun kommt das Traurige! . . . der letzte Halbvers! Qui m’ont joué ees tours. Der gezwungene Plural des Reimes wegen! Und dann die Schamhaftigkeit von la Vallière einen Streich nennen! Das ist nicht glücklich! Ich werde mich dem Tadel aller Papierverschmierer, meiner Collegen, aussetzen. Man wird meine Poesien Verse eines vornehmen Mannes nennen. Und hört der König mich einen schlechten Dichter schelten, so wird ihm der Gedanke kommen, es zu glauben.«

Und während er diese Worte seinem Herzen anvertraute, und sein Herz seinen Gedanken, entkleidete sich der vollends. Er war eben im Begriff, seinen Schlafrock anzuziehen, als man ihm den Besuch des Herrn Baron du Vallon de Bracieur de Pierrefonds meldete.

»Ei! . . . was ist das für ein Klumpen von Namen?« sagte Saint-Aignan, »Ich kenne das nicht.«

»Es ist ein Edelmann,« erwiederte der Lackei, »den die Ehre gehabt hat, mit dem Herrn Grafen an der Tafel des Königs während des Aufenthalts Seiner Majestät in Fontainebleau, zu speisen.«

»Beim König in Fontainebleau!« rief Saint-Aignan. »Ei! führe den Herrn geschwinde ein!«

Der Lackei beeilte sich, zu gehorchen.

Porthos trat ein.

Saint-Aignan hatte das Gedächtniß der Höflinge: mit dem ersten Blick erkannte er den Gutsherrn aus der Provinz mit dem seltsamen Ruf, den der König, trotz einiges Lächelns der gegenwärtigen Officiere, in Fontainebleau so gut ausgenommen hatte. Er ging daher mit allen Zeichen eines ganz natürlichen Wohlwollens aus Porthos zu, der, wie wir wissen, wenn er bei einem Gegner eintrat, die Fahne der raffinirtesten Höflichkeit auspflanzte.

Saint-Aignan ließ durch den Lackei, der Porthos gemeldet, einen Stuhl vorrücken. Der Letztere sah nichts Uebertriebenes in diesen Artigkeiten, setzte sich und hustete. Es wurden die üblichen Höflichkeiten zwischen den zwei Herren ausgetauscht, dann, da es der war, der den Besuch empfing, sagte Saint-Aignan:

»Herr Baron, welchem glücklichen Zufall verdanke ich die Gunst Eures Besuches?«

»Das ist es gerade, was ich Euch zu erklären die Ehre haben werde,« erwiederte Porthos; »aber verzeiht . . . «

»Was gibt es, mein Herr?«

»Ich sehe, daß ich Euren Stuhl zerbreche.«

»Keines Wegs, mein Herr, keines Wegs.«

»Doch, Herr, doch, ich zerbreche ihn, und zwar dergestalt, daß ich, wenn ich zögere, niederfallen werde, – eine ganz und gar unpassende Position bei der ernsten Rolle, die ich bei Buch zu spielen habe.«

Porthos stand aus. Es war Zeit; der Stuhl war schon um ein paar Zoll zusammengesunken. Saint-Aignan suchte mit den Augen ein solideres Geräthe für seinen Gast.

»Die modernen Meubles,« sprach Porthos, während der Graf sich dieser Forschung hingab, »die modernen Meubles sind von einer lächerlichen Leichtigkeit geworden. In meiner Jugend, einer Zeit, wo ich mich mit noch viel mehr Energie setzte, als heute, erinnere ich mich nicht, je einen Stuhl zerbrochen zu haben, wenn nicht in den Wirthshäusern mit meinen Armen.«

Saint-Aignan lächelte angenehm über diesen Scherz.

»Doch,« fuhr Porthos fort, während er sich aus einem Ruhebett einquartierte, das zwar seufzte, aber widerstand, »doch leider handelt es sich nicht um dieses.«

»Wie, leider! Solltet Ihr der Ueberbringer einer Botschaft von schlimmer Vorbedeutung sein, Herr Baron?«

»Von schlimmer Vorbedeutung . . . für einen Cavalier? Oh! nein, Herr Graf,« antwortete Porthos voll Adel. »Ich komme nur, um Euch anzuzeigen, daß Ihr einen meiner Freunde grausam beleidigt habt.«

»Ich mein Herr?« rief Saint-Aignan, »ich habe einen von Euren Freunden beleidigt? Und welchen, wenn ich bitten darf?«

»Herrn Raoul von Bragelonne.«

»Ich habe Herrn von Bragelonne beleidigt, ich?« rief Saint-Aignan, »Ah! in der That, mein Herr, das ist unmöglich, denn Herr von Bragelonne, den ich nur wenig kenne, ich möchte sagen, gar nicht kenne, ist in England, und da ich ihn seit langer Zeit nicht gesehen, kann ich ihn nicht beleidigt haben.«

»Herr von Bragelonne ist in Paris, Herr Graf,« erwiederte Porthos unempfindlich, »und was die Beleidigung betrifft, so siehe ich dafür, denn er hat es mir selbst gesagt! Ja, Herr Graf. Ihr habt ihn beleidigt, ich wiederhole das Wort, tödtlich beleidigt.«

»Unmöglich, Herr Baron, ich schwöre Euch, unmöglich!«

»Uebrigens kann Euch dieser Umstand nicht unbekannt sein, da mir Herr von Bragelonne erklärt hat, Ihr seid von ihm durch ein Billet in Kenntniß gesetzt worden.«

»Ich habe kein Billet erhalten, mein Herr, darauf gebe ich mein Wort.«

»Das ist höchst seltsam! . . . und was Raoul sagt . . . «

»Ich will Euch überzeugen, daß ich nichts empfangen habe,« sagte Saint-Aignan. Und er läutete.

»Basque,« sprach er, »wie viel Briefe oder Billets sind in meiner Abwesenheit gekommen?«

»Drei, Herr Graf.«

»Und zwar?«

»Das Billet von Herrn von Fiesque, das von Frau von Laferté und der Brief von Herrn de la Fuentès.«

»Das ist Alles?«

»Alles, Herr Graf.«

»Sprich die Wahrheit vor diesem Herrn . . . Die Wahrheit, hörst Du wohl? Ich verbürge mich für Dich.«

»Gnädiger Herr, es war noch ein Billet von . . . «

»Von . . . sage geschwinde.«

»Von Fräulein de la Val . . . «

»Genug,« unterbrach ihn Porthos discreter Weise. »Sehr gut, ich glaube Euch, Herr .«

Saint-Aignan entließ den Bedienten und schloß selbst die Thüre; als er zufällig vor sich hinschauend zurückkam, sah er aus dem Schloß des anstoßenden Zimmers das bekannte Papier hervorstehen, das Bragelonne vor seinem Abgang hineingeschoben hatte.

»Was ist das?« sagte er.

Porthos, der diesem Zimmer den Rücken zukehrte, wandte sich um.

»Ho! ho!« machte Porthos.

»Ein Billet im Schloß!« rief Saint-Aignan.

»Das konnte wohl das unsere sein, Herr Graf,« sagte Porthos, »seht nach.«

Saint-Aignan nahm das Papier und rief:

»Ein Billet vom Herrn von Bragelonne!«

»Ihr seht, ich hatte Recht. Oh! wenn ich etwas sage . . . «

»Von Herrn von Bragelonne selbst hierher gebracht,« murmelte der erbleichend. »Das ist unwürdig! Wer ist hier eingedrungen?«

Saint-Aignan läutete abermals, Basque erschien wieder.

»Wer ist hier gewesen, so lange ich mit dem König aus der Promenade war?«

»Niemand, gnädiger Herr.«

»Das ist unmöglich. Es muß Jemand hier gewesen sein.«

»Es konnte Niemand herein, Herr Graf, da ich die Schlüssel in meiner Tasche hatte.«

»Aber das Billet, das hier im Schlosse stak . . . Jemand muß es hinein gesteckt haben, es kann nicht von selbst gekommen sein.«

Basque öffnete die Arme, um damit völlige Unwissenheit zu bezeichnen.

»Wahrscheinlich wird es Herr von Bragelonne hinein gesteckt haben,« sagte Porthos.

»Dann wäre er hier gewesen?«

»Ohne Zweifel.«

»Aber da ich den Schlüssel in der Tasche hatte,« versetzte Basque hartnäckig.

Saint-Aignan zerknitterte das Billet, nachdem er es gelesen.

»Darunter ist etwas verborgen,« murmelte er in Gedanken versunken.

Porthos überließ ihn einen Augenblick seinen Betrachtungen, Dann nahm er seine Botschaft wieder aus.

»Wäre es Euch gefällig, daß wir aus unsere Angelegenheit zurückkommen würden?« fragte er Saint-Aignan, als der Lackei weggegangen war.

»Ich glaube sie durch das so seltsam hierher gekommene Billet zu begreifen. Herr von Bragelonne kündigt mir einen Freund an . . . «

»Ich bin sein Freund, folglich bin ich derjenige, welchen er ankündigt.«

»Um eine Aufforderung an mich zu richten.«

»So ist es.«

»Und er beklagt sich, ich habe ihn beleidigt?«

»Grausam, tödtlich!«

»Aus welche Art, wenn’s beliebt, denn sein Schritt ist zu geheimnißvoll, als daß ich nicht wenigstens einen Sinn davon suchen sollte?«

»Mein Herr,« antwortete Porthos, »mein Freund muß Recht haben, und was seinen Schritt betrifft, wenn er geheimnißvoll ist, so klagt nur Euch an.«

Porthos sprach diese letzten Worte mit einem Vertrauen aus, das für einen an seine Manieren wenig gewöhnten Mann einen tausendfältigen Sinn offenbaren mußte.

»Ein Geheimniß! Erklärt das Geheimniß.«

Porthos aber verbeugte sich und erwiederte:

»Ihr werdet erlauben, daß ich nicht in dasselbe eingehe, und zwar aus vortrefflichen Gründen.«

»Die ich ganz gut begreife. Ja, mein Herr, gehen wir also darüber weg. Zur Sache, laßt hören.«

»Vor Allem nenne ich Euch den Umstand, daß Ihr ausgezogen seid.«

»Es ist wahr, ich bin ausgezogen,« sagte Saint-Aignan.

»Ihr gesteht es?« rief Porthos mit einer Miene sichtbarer Befriedigung.

»Ob ich es gestehe? Ja, ich gestehe es. Warum sollte ich es denn nicht gestehen?«

»Ihr habt gestanden. Gut,« notirte Porthos, indem er nur einen Finger in die Höhe hob.

»Ah! mein Herr, wie kann mein Auszug Herrn von Bragelonne Schaden zugefügt haben? Antwortet, denn ich verstehe durchaus nichts von dem, was Ihr sagt.«

Porthos unterbrach ihn.

»Mein Herr,« sprach er ernst, »diese Beschwerde ist die erste von denjenigen, welche Herr von Bragelonne gegen Euch vorbringt. Bringt er sie vor, so geschieht es, weil er sich verletzt gefühlt hat.«

Saint-Aignan stieß vor Ungeduld mit dem Fuß aus den Boden und rief:

»Das gleicht einem bösen Streit!«

»Man kann keinen bösen Streit mit einem so galanten Mann, wie der Vicomte von Bragelonne, haben,« entgegnete Porthos, »doch nicht wahr, Ihr habt nichts mehr in Beziehung aus den Auszug beizufügen?«

»Nein. Sprecht weiter.«

»Ah! weiter! Bemerkt wohl, mein Herr, daß dies schon eine abscheuliche Beschwerde ist, aus die Ihr nicht antwortet oder vielmehr schlecht antwortet. Wie! mein Herr, Ihr zieht aus; das beleidigt Herrn von Bragelonne, und Ihr entschuldigt Euch nicht! Sehr gut!«

»Wie!« rief Saint-Aignan, der sich über das Phlegma dieses Menschen erzürnte, »wie! habe ich nöthig, Herrn von Bragelonne um Rath zu fragen, ob ich ausziehen soll oder nicht? Geht doch, mein Herr!«

»Verpflichtet, mein Herr, verpflichtet! Jedenfalls werdet Ihr mir zugestehen, daß dies nichts im Vergleich zu der zweiten Beschwerde ist.«

»Laßt die zweite Beschwerde hören.«

Porthos nahm eine strenge Miene an und sprach:

»Und die Fallthüre, mein Herr, die Fallthüre.«

Saint-Aignan wurde übermäßig bleich. Er rückte seinen Stuhl so ungestüm zurück, daß Porthos, so naiv er war, bemerkte, der Schlag habe getroffen.

»Die Fallthüre?« murmelte Saint-Aignan.

»Ja, mein Herr, erklärt Euch, wenn Ihr könnt,« sagte Porthos den Kopf schüttelnd.

Saint-Aignan neigte die Stirne und murmelte:

»Oh! ich bin verrathen, man weiß Alles.«

»Man weiß stets Alles,« erwiederte Porthos, der nichts wußte.

»Mein Herr,« fuhr Saint-Aignan fort, »Ihr seht mich zu Boden gedrückt, und zwar dergestalt zu Boden gedrückt, daß ich den Kopf darüber verliere.«

»Ein schuldiges Gewissen, mein Herr! Oh! Eure Sache ist nicht gut.«

»Mein Herr!«

»Und wenn das Publicum davon unterrichtet sein und sich zum Richter machen wird . . . «

»Oh! mein Herr,« rief lebhaft der, »ein solches Geheimniß muß unbekannt bleiben, selbst für den Beichtiger.«

»Wir werden daraus bedacht sein, und das Geheimniß wird in der That nicht weit gehen.«

»Aber sprecht, gibt sich Herr von Bragelonne, indem er dieses Geheimniß ergründet, Rechenschaft von der Gefahr, die er läuft und der er Andere bloßstellt?«

8
Iris, Deine schlauen Augen sagen nicht immer, wasDein Geist Deinem Herzen anvertraut; Iris, warummuß ich mein Leben damit hinbringen, daß ich DeineAugen, die mir diese Streiche gespielt, mehr liebe.

[Закрыть]
9.Gesegnet seien die Götter, die mein Leben verurtheilen.
10.Gesegnet seien die Götter, die mein Leben bestimmen.

Türler ve etiketler

Yaş sınırı:
0+
Litres'teki yayın tarihi:
10 aralık 2019
Hacim:
2641 s. 19 illüstrasyon
Telif hakkı:
Public Domain