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Kitabı oku: «Der Graf von Bragelonne», sayfa 121
VI.
Worin Molière vielleicht den ersten Gedanken zu seinem Bürger-Edelmann faßte
D’Artagnan fand Porthos im anstoßenden Zimmer, aber nicht mehr den zornigen, ausgebrachten Porthos, sondern Porthos aufgeheitert, strahlend, reizend und mit Molière plaudernd, der ihn mit einer Art von Vergötterung und wie ein Mensch anschaute, welcher noch nie etwas Besseres, aber auch noch nie etwas Aehnliches gesehen hat.
Aramis ging gerade aus Porthos zu, reichte ihm seine zarte, weiße Hand, welche von der Riesenhand seines alten Freundes verschlungen werden sollte – eine Operation, welche Aramis nie ohne eine Art von Angst wagte. Doch als der freundschaftliche Druck ohne zu großen Schmerz vor sich gegangen war, so wandte sich der Bischof von Bannes gegen Molière um und sagte zu ihm:
»Nun, mein Herr, werdet Ihr mit mir nach Saint-Mandé kommen?«
»Ich werde überallhin gehen, wohin Ihr wollt, Monseigneur,« antwortete Molière.
»Nach Saint-Mandé!« rief Porthos erstaunt, daß er den stolzen Bischof von Vannes so vertraulich mit einem Schneidergesellen sah. »Wie! Aramis, Ihr nehmt den Herrn nach Saint-Mandé mit?«
»Ja,« antwortete Aramis lächelnd, »die Arbeit hat Eile.«
»Und dann, mein lieber Porthos,« fuhr d’Artagnan fort, »Herr Molière ist nicht gerade das, was er zu sein scheint.«
»Wie?« fragte Porthos.
»Ja, der Herr ist einer der ersten Gehilfen von Herrn Percerin, und man erwartet ihn in Saint-Mandé, um den Epicuräern die Festkleider anzuprobiren, welche von Herrn Fouquet bestellt worden sind.«
»Ganz richtig,« sagte Molière. »Ja, mein Herr.«
»Kommet also, mein lieber Herr Molière, wenn Ihr mit Herrn du Vallon fertig seid,« sagte Aramis.
»Wir sind fertig,« sprach Porthos.
»Und Ihr seid zufrieden?« fragte d’Artagnan.
»Vollkommen zufrieden,« antwortete Porthos.
Molière nahm unter vielen Verbeugungen von Porthos Abschied, und drückte die Hand, die ihm verstohlen der Kapitän der Musketiere reichte.
»Mein Herr,« sagte Porthos zum Schluß, »seid besonders pünktlich.«
»Herr Baron, Ihr werdet Euer Kleid morgen haben,« erwiederte Molière.
Und er ging mit Aramis weg.
Da nahm d’Artagnan Porthos beim Arm und fragte ihn:
»Was bat denn dieser Schneider mit Euch gemacht, daß Ihr so zufrieden mit ihm seid?«
»Was er mit mir gemacht hat, mein Freund! was er gemacht hat!« rief Porthos voll Begeisterung.
»Ja, ich frage, was er mit Euch gemacht bat.«
»Er hat zu thun gewußt, was noch nie ein Schneider gethan hat; er hat mir das Maß genommen, ohne mich zu berühren.«
»Ab! bah! erzählt mir das, mein Freund.«
»Vor Allem, mein Freund, hat man, ich weiß nicht, wo, eine Reihenfolge von Gliedermännern von jeder Größe geholt, in der Hoffnung, es würde sich darunter einer von der meinigen finden; aber der größte, der vom Tambour-Major der Schweizer, war zwei Zoll,zu kurz und einen Fuß zu mager.«
»Ah! wahrhaftig!«
»Wie ich Euch zu sagen die Ehre habe, mein lieber d’Artagnan; doch er ist ein großer Mann, oder wenigstens ein großer Schneider, dieser Herr Molière. Er war deshalb nicht im Geringsten verlegen.«
»Und was hat er gethan?«
»Oh! etwas ganz Einfaches. Es ist meiner Treue unerhört, daß man so plump gewesen, dieses Mittel nicht sogleich zu finden. Welche Mühe, welche Demüthigungen hätte man mir erspart!«
»Abgesehen von den Kleidern, mein lieber Porthos.«
»Ja, dreißig Kleider,«
»Wohl! sagt mir die Methode von Herrn Molière.«
»Molière? Nicht wahr, so nennt Ihr ihn? Es liegt mir daran, seinen Namen zu behalten.«
»Ja, oder Poquelin, wenn Ihr lieber wollt.«
»Nein, Molière ist mir lieber. Will ich mich seines Namens erinnern, so werde ich an Voliere denken, und da ich eine in Pierrefonds habe . . . «
»Vortrefflich, mein Freund. Und die Methode von Herrn Molière?«
»Höret, statt mich zu zergliedern, wie es alle diese Lumpenkerle machen, statt mich die Lenden biegen und die Knochenfügungen recken zu lassen, lauter entehrende, gemeine Practiken . . . «
D’Artagnan nickte billigend mit dem Kopf.
»Sagte er zu mir: »»Mein Herr, ein galanter Mann muß sich selbst messen. Habt die Güte, vor den Spiegel zu treten.«« Da näherte ich mich dem Spiegel. Ich muß gestehen, daß ich nicht vollkommen begriff, was dieser brave Herr Volière von mir wollte.«
»Molière.«
»Ah! ja. Molière, Molière. Und da mich die Furcht, gemessen zu werden, immer noch gefangen hielt, so sagte ich zu ihm: »»Gebt wohl Acht auf das, was Ihr mit mir machen wollt. Ich bin sehr kitzelig, das sage ich Euch zum Voraus.«« Er aber mit seiner sanften Stimme (mein Freund, man muß gestehen, es ist ein artiger Junge), er aber mit seiner sanften Stimme erwiederte: »»Soll das Kleid gut stehen, so muß es nach Eurem Bilde gemacht sein. Euer Bild wird von diesem Spiegel genau zurückgestrahlt. Wir nehmen das Maß von Eurem Bilde.««
»In der That, Ihr saht Euch in dem Spiegel,« sprach d’Artagnan; »doch wie hat man einen Spiegel gesunden, in dem Ihr Euch ganz sehen konntet?«
»Mein Freund, es ist derselbe Spiegel, in dem sich der König beschaut.«
»Ja, doch der König ist anderthalb Fuß kleiner als Ihr.«
»Wohl! ich weiß nicht, wie das kommt, es war ohne Zweifel eine Art, dem König zu schmeicheln, aber der Spiegel war zu groß für mich. Allerdings war seine Höhe aus drei über einander gesetzten Venetianer Gläsern und seine Breite aus ähnlichen angesetzten Gläsern gemacht.«
»Oh! mein Freund, was für bewunderungswürdige Worte besitzt Ihr da! Wo des Teufels habt Ihr sie gesammelt?«
»In Belle-Isle; Aramis erklärte sie dem Baumeister.«
»Ah! sehr gut. Kommen wir aus den Spiegel zurück, lieber Freund.«
»Der brave Herr Volière . . . «
»Molière.«
»Ja, Molière, ganz richtig, Ihr werdet sehen, mein Freund, daß ich mich nun seines Namens ganz genau erinnere. Der brave Herr Molière fing nun an mit einem Stückchen weißer Kreide Linien aus dem Spiegel zu ziehen, wobei er der Zeichnung meiner Arme und meiner Schultern folgte und dabei den Grundsatz aussprach, welchen ich vortrefflich fand: »»Ein Rock darf denjenigen, welcher ihn trägt, nicht beengen.««
»In der That, das ist eine schöne Maxime, welche leider nicht immer in Anwendung gebracht wird.«
»Darum fand ich sie um so wunderbarer, besonders, als er sie entwickelte.«
»Ah! er entwickelte diese Maxime?«
»Bei Gott!«
»Laßt diese Entwickelung hören.«
»»In Betracht,«« fuhr er fort, »»daß man unter einem schwierigen Umstande oder in einer beschwerlichen Lage seinen Rock auf der Schulter haben und ihn nicht auszuziehen wünschen kann!««
»Das ist wahr,« bemerkte d’Artagnan.
»»So,«« fuhr Herr Volière fort.
»Molière.«
»Molière, ja. »»So,«« fuhr Herr Molière fort, »»müßt Ihr notwendig den Degen ziehen, mein Herr, und Ihr habt Euren Rock aus dem Rücken. Wie macht Ihr es?««
»Ich lege ihn ab,« antwortete ich,
»»Nein,«« erwiederte er.
»»Wie! nein?««
»»Ich sage, das Kleid muß so gemacht sein, daß es Euch in keiner Hinsicht beengt, nicht einmal, um den Degen zu ziehen.««
»»Ah! ah!««
»»Legt Euch aus,«« fuhr er fort. Ich legte mich mit einer so wunderbaren Festigkeit aus, daß davon zwei Fensterscheiben sprangen.
»»Es ist nichts, es ist nichts,«« sagte er, » bleibt so.««
»Ich hob den linken Arm, den Vorderarm anmuthig gebogen, die Manchette zurückgeschlagen und das Faustgelenke circumflex in die Luft, während der rechte Arm, halb ausgestreckt, den Gürtel mit dem Ellenbogen und die Brust mit dem Faustgelenke schützte.«
»Ja,« rief d’Artagnan, »die wahre Auslage, die academische Auslage.«
»Ihr habt das rechte Wort gesagt, mein theurer Freund. Während dieser Zeit skizzirte Volière . . . «
»»Molière.««
»Mein Freund, ich nenne ihn entschieden lieber . . . wie habt Ihr seinen andern Namen genannt?«
»Poquelin.«
»Ich will ihn lieber Poquelin nennen.«
»Und wie werdet Ihr Euch besser dieses Namens, als des andern erinnern?«
»Ihr begreift, er heißt Poquelin . . . nicht wahr?«
»Ja.«
»Ich werde an Madame Coquenard denken.«
»Gut.«
»Ich verwandle Coc in Poc, nard in lin, und statt Coquenard habe ich Poquelin.«
»Vortrefflich!« rief d’Artagnan. »Oh! mein Freund, ich höre Euch mit Bewunderung.«
»Dieser Coquelin skizzirte also meinen Arm aus dem Spiegel.«
»Verzeiht, Poquelin.«
»Wie habe ich denn gesagt?«
»Ihr habt gesagt Coquelin.«
»Ah! richtig. Dieser Poquelin skizzirte also meinen Arm aus dem Spiegel; aber er brauchte Zeit dazu, er schaute mich viel an . . . ich war allerdings schön. »»Das strengt Euch sehr an?«« fragte er. »»Ein wenig,«« erwiederte ich, indem ich die Kniee etwas bog, »»doch ich will es noch eine Stunde aushalten.«« »»Nein, nein, das werde ich nicht dulden! Wir haben hier gefällige Bursche, die es sich zur Pflicht machen werden, Euch die Arme zu halten, wie man einst die der Propheten hielt, wenn sie den Herrn anriefen.«« »»Sehr gut,«« erwiederte ich. »»Wird Euch das demüthigen?«« »»Nein, Freund,«« sagte ich, »»ich glaube, es ist ein großer Unterschied zwischen unterstützt werden und gemessen werden.««
»Der Unterschied ist sehr sinnreich,« sagte d’Artagnan.
»Da machte er ein Zeichen,« fuhr Porthos fort; »zwei Gesellen kamen herbei; der eine unterstützte meinen linken Arm, während der andere mit unendlicher Geschicklichkeit den rechten unterstützte.
»»Ein dritter Geselle!«« rief er.
»Ein dritter Geselle näherte sich.
»»Unterstützt die Lenden des Herrn,«« sagte er,
»Der Geselle hielt meine Lenden.
»Somit standet Ihr Modell?« fragte d’Artagnan.
»Ganz und gar, und Herr Pocquenard zeichnete mich auf den Spiegel.«
»Poquelin, mein Freund.«
»Poquelin, Ihr habt Recht. Oh! ich will ihn offenbar lieber Volière nennen.«
»Ja, und damit sei es abgethan, nicht wahr?«
»Mittlerweile zeichnete mich Volièce auf den Spiegel.«
»Das war artig.«
»Ich liebe diese Methode ungemein; sie ist ehrerbietig und stellt Jeden an seinen Platz.«
»Und das endigte?«
»Ohne daß mich Jemand berührt hatte.«
»Die drei Gesellen ausgenommen, die Euch unterstützten.«
»Allerdings, doch ich habe Euch, wie ich glaube, schon auseinandergesetzt, welcher Unterschied zwischen unterstützen und messen stattfindet.«
»Es ist wahr,« erwiederte d’Artagnan. Und er sagte dann zu sich selbst: »Meiner Treue! wenn mich nicht Alles täuscht, habe ich diesem Schelm Molière einen schönen Hasen in die Küche gejagt, und wir werden sicherlich die Scene, nach der Natur gezeichnet, in irgend einem Lustspiele sehen.«
Porthos lächelte.
»Was macht Euch lachen?« fragte d’Artagnan.
»Toll ich es Euch gestehen? Wohl! ich lache darüber, daß ich so viel Glück gehabt habe.«
»Oh! das ist wahr; ich keime keinen glücklicheren Menschen, als Euch.«
»So wünscht mir Glück, mein Freund.«
»Von Herzen.«
»Es scheint ich bin der Erste, dem man das Maß aus diese Art genommen hat.«
»Wißt Ihr das gewiß?«
»So ungefähr! Gewisse zwischen Volière und den andern Gesellen ausgetauschte Zeichen des Verständnisses haben mir das klar gemacht.«
»Nun wohl! mein lieber Freund, das wundert mich bei Molière nicht.«
»Volière, mein Freund.«
»Oh! nein, nein! Ich will Euch wohl Volière sagen lassen, doch ich werde fortfahren, Molière zu sagen. Nun! ich sagte also, das wundere mich bei Molière nicht, der ein geistreicher Junge ist, und dem Ihr diese schöne Idee eingegeben habt.«
»Ich bin überzeugt, sie wird ihm später dienlich sein.«
»Wie! ob sie ihm dienlich sein wird! Ich glaube wohl, daß sie ihm dienlich sein wird, und zwar sehr; denn seht Ihr, mein Freund, Molière ist von allen unseren bekannten Schneidern derjenige, der am Besten unsere Barone, unsere Grafen und unsere Marquis . . . nach ihrem Maße kleidet.«
Nach diesem Worte, dessen Richtigkeit und Tiefe wir nicht bestreiten werden, gingen d’Artagnan und Porthos von Meister Percerin weg und kehrten zu ihrem Wagen zurück. Wir lassen sie dort, wenn es dem Leser gefällt, um Molière und Aramis nach Saint-Mandé zu folgen.
VII.
Der Bienenkorb, die Bienen und der König
Sehr ärgerlich, daß er d’Artagnan bei Meister Percerin getroffen hatte, kehrte der Bischof von Vannes, ziemlich übler Laune, nach Saint-Mandé zurück.
Molière dagegen, der entzückt war, daß er eine so gute Skizze zu machen Gelegenheit gehabt, von derer das Original wiederzufinden wußte, kehrte in der freudigsten Laune dahin zurück.
Den ganzen ersten Stock der linken Seite hatten die berühmtesten Epicuräre in Paris und die vertrautesten im Hause inne; Jeder war in seiner Abtheilung, wie die Bienen in ihren Zellen, beschäftigt, einen Honig bestimmt für den königlichen Kuchen zu erzeugen, den Herr Fouquet Seiner Majestät König Ludwig XIV. bei dem Feste in Vaux bieten wollte.
Den Kopf in der Hand, sann Pelisson über die Grundlagen für den Prolog zu den Facheux (Aergerlichen) nach, einer Komödie in drei Akten, welche Poquelin von Molière, wie d’Artagnan sagte, und Coquelin von Volière, wie Porthos sagte, aufführen lassen sollte.
In der ganzen Naivität seines Standes als Zeitungsschreiber – die Zeitungsschreiber sind in allen Zeiten naiv gewesen – verfaßte Loret die Erzählung von den Festen in Vaux, ehe diese Feste stattgefunden hatten.
La Fontaine schwamm zwischen den Einen und den Anderen, ein irrender, zerstreuter, beschwerlicher, unerträglicher Schatten, der an der Schulter von Jedem tausend poetische Ungereimtheiten summte und surrte. Er fiel Pelisson so oft beschwerlich, daß dieser den Kopf erhob und dem Lästigen zurief:
»La Fontaine, pflückt mir wenigstens einen Reim, da Ihr sagt, Ihr gehet in den Garten des Parnaß spazieren.«
»Was für einen Reim wollt Ihr haben,« fragte das Fabelbuch, wie ihn Frau von Sévigne nannte.«
»Ich will einen Reim auf lumière?« (Licht.)
»Ornière (Geleise),« antwortete La Fontaine.
»Ei! mein lieber Freund, man kann unmöglich von Ornière sprechen, wenn man die Reize von Vaux rühmt,« sagte Loret.
»Ueberdies reimt sich das nicht,« bemerkte Pelisson,«
»Wie! das reimt sich nicht!« rief La Fontaine erstaunt.
»Ja, Ihr habt eine abscheuliche Gewohnheit, mein Theurer; eine Gewohnheit, die Euch stets hindern wird, ein Dichter ersten Rangs zu sein. Ihr reimt feige.«
»Ho! ho! Ihr findet das, Pelisson?«
»Ja, mein Lieber, ich finde. Erinnert Euch, daß ein Reim nie gut ist, so lange sich ein besserer finden läßt.«
»Dann werde ich immer nur in Prosa schreiben,« sagte La Fontaine, der den Vorwurf von Pelisson im Ernste genommen hatte. »Oh! ich vermuthete oft, ich sei ein Lumpenkerl von einem Dichter! Ja, das ist die reine Wahrheit.«
»Sagt das nicht, mein Lieber, Ihr werdet zu ausschließlich, und Ihr habt Gutes in Euren Fabeln.«
»Und um anzufangen,« fuhr La Fontaine seinen Gedanken verfolgend fort, »werde ich ein hundert Verse, die ich so eben gemacht habe, verbrennen.«
»Wo sind sie, Eure Verse?«
»In meinem Kopf.«
»Nun! wenn sie in Eurem Kopfe sind, könnt Ihr sie nicht verbrennen . . . «
»Das ist wahr sagte La Fontaine, »Wenn ich sie jedoch nicht verbrenne . . . «
»Was wird geschehen, wenn Ihr sie nicht verbrennt?«
»Es wird geschehen, daß sie mir im Kopf bleiben, und daß ich sie nie vergesse.«
»Teufel!« rief Loret, »das ist gefährlich, man wird ein Narr darüber.«
»Teufel! Teufel! Teufel!« wiederholte La Fontaine, »was ist da zu machen?«
»Ich habe ein Mittel gesunden,« sagte Molière, der bei den letzten Worten eingetreten war.
»Welches?«
»Schreibt sie zuerst und verbrennt sie hernach,«
»Wie einfach das ist! Ich hätte das nie ersonnen. Wie viel Geist hat er, dieser Teufel von einem Molière!« sprach La Fontaine. Dann schlug er sich vor die Stirne und fügte bei: »Ah! Jean de La Fontaine, Du wirst stets nur ein Esel sein.«
»Was sagt Ihr da, mein Freund?« unterbrach ihn Molière, der sein Beiseit gehört hatte.
»Ich sage, ich werde stets nur ein Esel sein, mein lieber College,« antwortete La Fontaine mit einem schweren Seufzer und die Augen ganz angeschwollen von Traurigkeit. »Ja, mein Freund,« fuhr er mit wachsender Betrübniß fort, »es scheint, ich reime schlecht.«
»Das ist ein Unrecht.«
»Ihr seht wohl, ich bin ein verächtlicher Bursche!«
»Wer hat das gesagt?«
»Wahrhaftig! Pelisson. Nicht wahr, Pelisson?«
Wieder in seine Composition versunken, hütete sich Pelisson wohl, zu antworten.
»Aber wenn Pelisson gesagt hat, Ihr seid ein verächtlicher Bursche, so hat er Euch schwer beleidigt,« rief Molière.
»Ihr glaubt?«
»Ah! mein Lieber, ich rathe Euch, da Ihr Edelmann seid, eine solche Beleidigung nicht unbestraft hingehen zu lassen.«
»Ei!« machte La Fontaine.
»Habt Ihr Euch nie geschlagen?«
»Einmal, mein Freund, mit einem Lieutenant von den Chevaurlegers.«
»Was hatte er Euch gethan?«
»Es scheint, er hatte meine Frau verführt.«
»Ah! ah!« rief Molière leicht erbleichend.
Da sich aber bei dem Geständnis von La Fontaine die Anderen umgewandt hatten, so behielt er aus seinen Lippen das spöttische Lächeln, das beinahe verschwunden wäre, und fuhr fort, mit La Fontaine zu sprechen:
»Und was ist aus diesem Duell erfolgt?«
»Es ist daraus erfolgt, daß mich mein Gegner aus dem Kampfplatz entwaffnete, sich dann entschuldigte und mir versprach, nie mehr einen Fuß in mein Haus zu setzen.«
»Und Ihr hieltet Euch für befriedigt?« fragte Molière.
»Nein! im Gegentheil. Ich hob meinen Degen auf und sprach: »»Verzeiht, mein Herr, ich habe mich nicht mit Euch geschlagen, weil Ihr der Liebhaber meiner Frau waret, sondern weil man mir gesagt hat, ich müßte mich schlagen. Da ich aber nun seit dieser Zeit glücklich gewesen bin, so macht mir das Vergnügen, mein Haus zu besuchen wie früher, oder, alle Teufel! sangen wir wieder an!«« So daß fuhr La Fontaine fort, »so daß er genöthigt gewesen ist, der Liebhaber meiner Frau zu bleiben, und daß ich fortwährend der glücklichste Ehemann der Erde bin.«
Alle brachen in ein Gelächter aus. Molière allein fuhr mit seiner Hand über seine Augen. Warum? Vielleicht, um eine Thräne abzuwischen, vielleicht, um einen Seufzer zu ersticken. Ah! es ist bekannt, Molière war Moralist, aber Molière war kein Philosoph.
»Gleichviel,« sagte er, aus den Ausgangspunkt des Streites zurückkommend, »Pelisson hat Euch beleidigt.«
»Ah! es ist wahr, ich hatte es schon vergessen.«
»Und ich will ihn in Eurem Auftrag herausfordern.«
»Das mag sein, wenn Ihr es für unerläßlich erachtet.«
»Ich halte es für unerläßlich, und ich gehe.«
»Wartet,« sagte La Fontaine. »Ich will Euren Rath hören.«
»Worüber? über diese Beleidigung?«
»Nein, sagt mir, ob ornière sich wirklich nicht aus lumière reimt?«
»Ich ließe diese zwei Wörter reimen.«
»Bei Gott! ich wußte es wohl.«
»Und ich habe hundert tausend ähnliche Verse in meinem Leben gemacht.«
»Hundert tausend,« rief La Fontaine. »Viermal die Pucelle14, welche Herr Chapelain dichtet! habt Ihr etwa auch über diesen Gegenstand hundert tausend Verse gemacht, mein lieber Freund.«
»Hört mich doch an, ewig Zerstreuter!« rief Molière.
»Es ist gewiß,« fuhr La Fontaine fort, »daß sich zum Beispiel légume (Gemüse) auf posthume (nachgeboren) reimt.«
»Im Plural besonders.«
»Ja, besonders im Plural, in Betracht, daß es dann nicht mehr mit drei Buchstaben, sondern mit vier reimt; das ist wie ornière mit lumière. Setzt ornières und lumières im Plural, mein lieber Pelisson,« sagte La Fontaine, seinem Collegen, dessen Beleidigung er schon völlig vergessen hatte, auf die Schulter klopfend, »und es wird sich reimen.«
»Wie?« machte Pelisson.
»Gewiß! Molière sagt es, und Molière versteht sich darauf; er bekennt selbst, hundert tausend Verse gemacht zu haben.«
»Ah!« sagte Molière lachend, »nun ist er abgefahren!«
»Es ist wie rivage (Ufer), das sich vortrefflich auf herbage (Gras) reimt; ich wollte meinen Kopf daraus verwetten.«
»Aber . . . « machte Molière.
»Ich sage Euch dies Alles, weil Ihr ein Lustspiel für Vaux macht, nicht wahr?«
»Ja, »Les Facheux!«
»Ah! les Facheux, so ist es; ja, ich erinnere mich. Es ist mir eingefallen, daß ein Prolog sehr gut für Euer Lustspiel wäre.«
»Gewiß, das ginge vortrefflich.«
»Ah! Ihr seid auch meiner Ansicht?«
»Ich bin es so sehr, daß ich Euch gebeten hatte, ihn mir zu machen, diesen Prolog.«
»Ihr hattet mich gebeten, ihn zu machen?«
»Ja, Euch, und aus Eure Weigerung habe ich Euch sogar gebeten, Pelisson darum zu ersuchen, der ihn in diesem Augenblick macht.«
»Ah! das ist es, was Pelisson macht? Meiner Treue, mein lieber Molière, Ihr könntet wohl zuweilen Recht haben.«
»Wenn dies?«
»Wenn Ihr sagt, ich sei zerstreut. Das ist ein abscheulicher Fehler; ich werde mich in dieser Hinsicht bessern, und ich will Euch Euren Prolog machen.«
»Pelisson macht ihn ja!«
»Ah! richtig! ah! ich doppelter Dummkopf! Loret hatte Recht, wenn er sagte, ich sei ein verächtlicher Bursche.«
»Nicht Loret hat es gesagt, mein Freund.«
»Wohl also, derjenige, welcher es gesagt hat, gleichviel wer! Euer Lustspiel heißt also: Les Facheux? Nun werdet Ihr nicht heureux (glücklich) aus facheux reimen lassen?«
»Ja, das kann ich wohl thun.«
»Und auch capricieux (eigensinnig)?«
»Oh! nein, diesmal, nein.«
»Nicht wahr, das wäre gewagt? Doch warum sollte es am Ende gewagt sein?«
»Weil die Endung zu verschieden ist.«
»Ich dachte,« sagte La Fontaine, der Molière verließ, um Loret auszusuchen, »ich dachte . . . «
»Was dachtet Ihr?« fragte Loret mitten in einer Phrase: »Sprecht geschwinde.«
»Nicht wahr, Ihr macht den Prolog der Facheux?«
»Ei! nein, alle Teufel! Pelisson!«
»Ab! Pelisson?« rief La Fontaine. Und er ging zu Pelisson, »Ich dachte,« fuhr er fort, »die Nymphe von Vaux . . . «
»Ah! schön!« rief Loret. »Die Nymphe von Vaux! ich denke, La Fontaine, Ihr habt mir die zwei letzten Verse meiner Zeitung gegeben:
»Gut, gut! das ist gereimt!« rief Pelisson, »wenn Ihr so reimtet, La Fontaine, das wäre schön.«
»Mir scheint, ich reime so, da Loret sagt, ich habe ihm die zwei Verse gegeben, die er so eben gesprochen.«
»Nun, »wenn Ihr so reimt, so sagt mir, wie Ihr meinen Prolog anfangen würdet?«
»Ich würde zum Beispiel sagen: »»0 nymphe . . . qui . . . «« (O Nymphe . . . die . . . ) Nach qui, würde ich ein Verbum in der zweiten Person des Plurals vom Präsens des Indicativs setzen, und dann fortfahren: cette grotte profonde (diese tiefe Grotte).«
»Aber das Verbum, das Verbum?« fragte Pelisson.
»Pour venir admirer le plus grand roi du monde.
(um den größten König der Welt zu bewundern).«
»Aber das Verbum, das Verbum? rief Pelisson beharrlich. »Die zweite Person des Plurals vom Präsens des Indicativs?«
»Woh! denn, quittez (verlaßt).«
»Ihr würdet: qui quittez, setzen?«
»Warum nicht?«
»Qui . . . qui?«
»Oh! mein Lieber,« sagte La Fontaine, »Ihr seid furchtbar pedantisch.«
»Abgesehen davon,« sprach Molière, »daß der zweite Vers: Venir admirer schwach Ist, mein lieber La Fontaine.«
»Ihr seht also wohl, da? ich ein Tölpel, ein verächtlicher Kerl bin, wie Ihr sagtet.«
»Ich habe das nie gesagt«
»Also wie Loret sagte.«
»«Auch nicht Loret: Pelisson.«
»Wohl! Pelisson hatte hundertmal Recht. Was mich aber besonders ärgert, mein lieber Molière, ist, daß wir, glaube ich, keine Epicuräer-Kleider bekommen werden.«
»Ihr rechnetet aus das Eurige für das Fest?«
»Ja, für das Fest und auch, um es nach dem Feste zu tragen. Meine Haushälterin hat mir eröffnet, das meinige sei ein wenig mürbe.«
»Teufel: Eure Haushälterin hat Recht, es ist mehr als mürbe.«
»Ah! seht Ihr,« rief La Fontaine, »ich habe es aus dem Boden liegen lassen, in meinem Cabinet, und meine Katze . . . «
»Nun! Eure Katze?«
»Meine Katze hat ihre Jungen darauf geworfen und dadurch ist es etwas beschädigt worden.«
Molière schlug ein Gelächter auf. Pelisson und Loret folgten ihm.
In diesem Augenblick erschien der Bischof von Vannes mit einer Rolle Pläne und Pergamente unter dem Arm.
Als ob der Tod alle diese tollen, lachenden Phantasten in Eis verwandelt, als ob dieses bleiche Gesicht, die Grazien verscheucht hätte, denen Xenokrates opferte, trat sogleich das Stillschweigen in der Werkstätte ein, und Jeder nahm wieder seine Kaltblütigkeit an, griff wieder zu seiner Feder.
Aramis theilte Einladungskarten den Anwesenden aus und richtete Danksagungen im Austrage von Herrn Fouquet an sie. In seinem Cabinet durch Arbeiten zurückgehalten, sagte er, könne sie der Oberintendant nicht besuchen, aber er bitte sie, ihm ein wenig von ihrer Tagesarbeit zu schicken, um ihn die Anstrengung seiner Nachtarbeit vergessen zu machen.
Bei diesen Worten sah man alle Stirnen sich senken. La Fontaine setzte sich selbst an den Tisch und ließ eine rasche Feder über das Papier laufen; Pelisson brachte seinen Prolog ins Reine; Molière lieferte fünfzig neu entworfene Verse, die ihm sein Besuch bei Percerin eingegeben hatte; Loret seinen Artikel über die wunderbaren Feste, die er prophezeite, und Aramis kehrte, mit der Beute beladen, wie die Bienenkönigin, die große Drohne mit den Zierrathen von Gold und Purpur, schweigsam und geschäftig in sein Zimmer zurück. Ehe er aber zurückkehrte, sagte er:
»Bedenkt, liebe Herren, daß wir alle morgen Abend abreisen.«,
»In diesem Fall muß ich zu Hause Nachricht geben,« sagte Molière.
»Ah! ja, armer Molière,« versetzte Loret lächelnd, »er liebt zu Hause.«
»Er liebt, ja,« erwiederte Molière mit seinem sanften, traurigen Lächeln, »er liebt, was nicht besagen will, man liebe ihn.«
»Mich,« sagte La Fontaine, »mich liebt man in Chateau-Thierry, dessen bin ich sicher.«
In dieser Secunde trat Aramis, nachdem er einen Augenblick verschwunden war, wieder ein.
»Geht Jemand mit mir?« fragte er. »Ich fahre durch Paris, nachdem ich eine Viertelstunde mit Herrn Fouquet gesprochen habe, und biete meinen Wagen an.«
»Gut für mich!« sagte Molière; »ich nehme es an, denn ich habe Eile.«
»Ich, ich werde hier zu Mittag speisen.» sagte Loret, »Herr von Gourville hat mir Krebse versprochen.«
»Il m’a promis des écrevisses.«
»Suche den Reim, La Fontaine.«
Aramis ging lachend weg, wie er zu lachen verstand. Molière folgte ihm. Sie waren unten an der Treppe, als La Fontaine die Thüre halb öffnete und ihnen nachrief:
Moyennant que tu I’écrevisses,
Il t’a promis des écrevisses.
(Unter der Bedingung, daß Du es schreibest,
hat er die Krebse versprochen.)
Das Gelächter der Epicuräer verdoppelte sich und drang bis zu den Ohren von Fouquet in dem Augenblick, wo Aramis die Thüre seines Cabinets öffnete.
Molière hatte es übernommen, die Pferde zu bestellen, während Aramis mit dem Oberintendanten die paar Worte austauschte, die er ihm zu sagen hatte.
»Oh! wie sie da oben lachen,« sagte Fouquet mit einem Seufzer.
»Ihr lacht nicht, Monseigneur?«
»Ich lache nicht mehr, Herr d’Herblay,«
»Das Fest kommt herbei.«
»Das Geld entfernt sich.«
»Habe ich Euch nicht gesagt, das sei meine Sache?«
»Ja, Ihr habt mir Millionen versprochen.«
»Ihr werdet sie am andern Tag nach der Ankunft des Königs in Vaux erhalten.«
Fouquet schaute Aramis tief an und fuhr mit seiner eiskalten Hand über seine feuchte Stirne. Aramis begriff, daß der Oberintendant an ihm zweifelte, oder seine Ohnmacht, Geld zu bekommen, fühlte. Wie konnte Fouquet vermuthen, ein armer Bischof, ein Exabbé, ein Exmusketier würde Geld finden?«
»Warum zweifeln?« sagte Aramis.
Fouquet lächelte und schüttelte den Kopf.
»Mann vom kleinen Glauben!« fügte der Bischof bei.
»Mein lieber Herr d’Herblay,« sagte Fouquet, »wenn ich falle . . . «
»Nun, wenn Ihr fallt?«
»So falle ich wenigstens so hoch herab, daß ich fallend mich zerschmettere.«
Dann schüttelte er sich, als wollte er sich selbst entschlüpfen, und sagte:
»Woher kommt Ihr, lieber Freund?«
»Von Paris,«
»Von Paris? ah!«
»Ja, von Percerin.«
»Und was habt Ihr selbst bei Percerin gemacht? denn ich nehme nicht an, daß Ihr einen so großen Werth aus die Kleider unserer Dichter legtet.«
»Nein; ich habe eine Ueberraschung bestellt,«
»Eine Ueberraschung?«
»Ja, die Ihr dem König bereiten werdet.«
»Wird sie viel kosten?«
»Oh! hundert Pistolen, welche Ihr Lebrun gebt.«
»Ein Gemälde? Ah! desto besser. Und was soll dieses Gemälde vorstellen?«
»Ich werde Euch das erzählen; dann habe ich zugleich, was Ihr auch sagtet, die Kleider unserer Dichter in Augenschein genommen.«
»Bah! und sie werden glänzend, reich sein?«
»Herrlich! es werden wenige vornehme Herren ähnliche haben. Man wird sehen, welcher Unterschied unter den Höflingen des Reichthums und denen der Freundschaft stattfindet.«
»Immer geistreich und edelmüthig, lieber Prälat.«
»Aus Eurer Schule.«
Fouquet drückte Aramis die Hand.
»Und wohin geht Ihr?« sagte er..
»Ich gehe nach Paris, wenn Ihr mir einen Brief gegeben habt.«
»Einen Brief, an wen?«
»An Herrn von Lyonne.«
»Und was wollt Ihr von Lyonne?«
»Ich will ihn einen Geheimbefehl unterzeichnen lassen.«
»Einen Geheimbefehl? Ihr wollt Jemand in die Bastille sperren lassen?«
»Nein, im Gegentheil, ich will Jemand herausbringen.«
»Oh! und wen denn?«
»Einen armen Teufel, einen jungen Menschen, der bald zehn Jahre wegen zweier lateinischen Verse, die er gegen die Jesuiten gemacht hat, in der Bastille eingesperrt ist.«
»Er hat kein anderes Verbrechen begangen?«
»Abgesehen von diesen zwei Versen ist er unschuldig, wie Ihr und ich.«
»Und er heißt?«
»Seldon.«
»Ah! das ist doch zu stark! Und Ihr wußtet das und habt es mir nicht gesagt?«
»Gestern erst hat sich seine Mutter an mich gewandt, Monseigneur.«
»Und diese Frau ist arm?«
»Im tiefsten Elend.«
»Mein Gott! Du gestattest oft solche Ungerechtigkeiten, daß ich begreife, wenn es Unglückliche gibt, die an Dir zweifeln! Wartet, Herr d’Herblay.«
Fouquet nahm eine Feder und schrieb rasch ein paar Zeilen an seinen Collegen Lyonne.
Aramis nahm den Brief und schickte sich an, wegzugehen.
»Einen Augenblick,« sagte Fouquet.
Er öffnete seine Schublade und nahm zehn Kassenbillets, die darin lagen, jedes zu tausend Franken.
»Nehmet,« sprach er, »bringt den Sohn aus dem Gefängnis, und gebt das der Mutter, aber sagt ihr ja nicht . . . «
»Was, Monseigneur?«
»Daß sie um zehn tausend Livres reicher ist, als ich. Sie würde sagen, ich sei ein trauriger Oberintendant! Geht, und ich hoffe, Gott wird diejenigen segnen, welche seiner Armen gedenken.«
»Das hoffe ich auch,« erwiederte Aramis, Fouquet die Hand küssend.
Und er entfernte sich rasch mit sein Briefe an Lyonne und den Kassenbillets für die Mutter von Seldon, und nahm Molière mit, der ungeduldig zu werden anfing.
Und man sah die Nymphe von Vauxden Preis ihren Arbeiten geben.
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