Kitabı oku: «Der Graf von Monte Christo», sayfa 47
»Und Sie haben kein Mißtrauen mehr?« fuhr Monte Christo fort.
»Oh! mein Herr Graf,« rief der Banquier, »ich hatte nie eines.«
»Nein, Sie wollten nur einen Beweis haben. Nun also da wir uns verstehen, und da Sie kein Mißtrauen mehr hegen, wollen wir eine allgemeine Summe für das erste Jahr feststellen, sechs Millionen etwa.«
»Sechs Millionen, es sei!« versetzte der Banquier ganz betäubt.
»Brauche ich mehr, fuhr Monte Christo mit gleichgültigem Wesen fort, »so setzen wir mehr. Doch ich gedenke nur ein Jahr in Frankreich zu bleiben, und während dieses Jahrs überschreite ich diese Summe wohl nicht . . . übrigens werden wir sehen . . . Schicken Sie mir morgen zum Anfang fünfmal hunderttausend Franken, ich werde bis zur Mittagsstunde zu Hause sein; und wäre dies auch nicht der Fall, so fände sich ein Empfangsschein bei meinem Intendanten.«
»Das Geld wird morgen Vormittag um zehn Uhr bei Ihnen sein, mein Herr Graf, erwiderte Danglars. »Wollen Sie Gold, Bankbillets oder Silber.«
»Ich bitte, zur Hälfte Gold, zur Hälfte Bankbillets.«
Der Graf stand auf.
»Ich muß Ihnen gestehen, Herr Graf,« sagte Danglars, »ich glaubte genaue Kenntnisse von allen schönen Vermögen in Europa zu haben, und dennoch war mir das Ihrige, welches beträchtlich zu sein scheint, völlig unbekannt; es ist neu?«
»Nein, mein Herr, es ist im Gegenteil von sehr altem Datum; dieses Vermögen war eine Art von Familienschatz, den man nicht berühren durfte; die Anhäufung der Interessen desselben hat das Kapital verdreifacht; die von dem Erblasser festgestellte Epoche ist erst vor ein paar Jahren abgelaufen, und erst seit diesen paar Jahren bin ich im Genuß; somit ist Ihre Unwissenheit in diesem Punkte ganz natürlich; übrigens werden Sie den Stand der Dinge in einiger Zeit genauer kennen lernen.«
»Der Graf begleitete diese Worte mit jenem bleichen Lächeln, das Franz d’Epinay so bange machte.
»Mit Ihrem Geschmack und Ihrer Gesinnung, mein Herr Graf, fuhr Danglars fort, »werden Sie in der Hauptstadt einen Luxus entwickeln, der uns arme kleine Millionäre insgesamt in den Staub treten muß: da Sie jedoch ein Liebhaber der Kunst zu sein scheinen, denn bei meinem Eintritte betrachteten Sie meine Gemälde, so bitte ich Sie um Erlaubnis, Ihnen meine Galerie zeigen zu dürfen: lauter alte Gemälde, lauter Bilder von Meistern, wofür man mir garantiert hat; ich liebe die Neueren nicht.«
»Sie haben Recht, mein Herr, denn sie leiden gewöhnlich an einem Fehler, an dem, daß sie noch nicht Zeit gehabt haben, alt zu werden.«
»Kann ich Ihnen einige Statuen von Thorwaldsen, den Bartolini, von Canova, lauter fremden Meistern, zeigen? Sie sehen, ich lege keinen Wert aus die französischen Künstler.
»Sie haben das Recht, ungerecht gegen sie zu sein, mein Herr, denn es sind Ihre Landsleute.«
»Doch alles Dies später, wenn wir nähere Bekanntschaft gemacht haben; für heute beschränke ich mich darauf, Sie, wenn Sie mir erlauben wollen, der Frau Baronin von Danglars vorzustellen; entschuldigen Sie meinen Eifer, Herr Graf, doch ein Kunde, wie Sie, gehört beinahe zur Familie.«
Monte Christo verbeugte sich und zeigte dadurch, er nähme die Ehre an, die ihm der Finanzmann zu erweisen die Güte haben wollte.
Danglars läutete; es erschien ein Lackei in auffallender Livree.
»Ist die Frau Baronin zu Hause?« fragte Danglars.
»Ja, Herr Baron, antwortete der Lackei.
»Allein?«
»Nein, die Frau Baronin hat Gesellschaft.«
»Nicht wahr, es ist nicht unbescheiden, wenn ich Sie in Gegenwart von Andern vorstelle? Sie beobachten kein Incognito, Herr Graf?«
»Nein« mein Herr Baron, erwiderte Monte Christo lächelnd, »ich maße mir dieses Recht nicht an.«
»Und wer ist bei der Frau Baronin? Herr Debray?« fragte Danglars mit einer Gutmüthigkeit, welche Monte Christo, der bereits über die durchsichtigen Geheimnisse im Hause des Financier belehrt war, innerlich lächeln machte.
»Ja, Herr Baron, Herr Debray, antwortete der Lackei.
Danglars machte ein Zeichen mit dem Kopfe. Dann sich gegen Monte Christo wendend, sagte er:
»Herr Lucien Debray, ein alter Freund von uns, ist geheimer Secretaire beim Minister des Innern. In Betreff meiner Frau muß ich Ihnen bemerken, daß sie sich durch die Heirat mit mir unter ihren Stand erniedrigt hat, denn sie gehört einer alten Familie an; sie ist ein Fräulein von Servières, Witwe in erster Ehe von dem Herrn Obersten Marquis von Nargonne.«
»Ich habe nicht die Ehre, die Frau Baronin von Danglars zu kennen; aber Herrn Lucien Debray traf ich unmittelbar nach meiner Ankunft.«
»Bah! wo denn?«
»Bei Herrn von Morcerf.«
»Ah! Sie kennen den kleinen Vicomte.«
»Wir waren miteinander zur Zeit des Carnevals in Rom.«
»Ah! ja; habe ich nicht von etwas wie von einem sonderbaren Abenteuer mit Banditen; mit Räubern in Ruinen sprechen hören, deren Händen er auf eine wunderbare Weise entrissen wurde? Ich glaube, er hat meiner Frau und meiner Tochter bei seiner Rückkehr aus Italien dergleichen erzählt.«
»Die Frau Baronin erwartet die Herren, meldete der Lackei, zurückkehrend.
»Ich gehe voraus, um Ihnen den Weg zu zeigen,« sprach Danglars mit einer Verbeugung.
»Und ich folge Ihnen,« versetzte Monte Christo.
Siebentes Kapitel.
Das Apfelschimmel-Gespann
Gefolgt von dem Grafen, durchschritt der Baron eine Reihe durch ihre schwerfällige Pracht und den darin herrschenden übermäßig schlechten Geschmack merkwürdiger Zimmer und gelangte in das Boudoir von Madame Danglars, ein kleines achteckiges Zimmer, mit rosa Atlaß austapezirt, den man mit indischer Mousseline überzogen hatte; die Fauteuils waren von altem vergoldetem Holz mit alten Stoffen; über den Thüren waren Gemälde, Schäferszenen in der Weise von Boucher darstellend, angebracht; zwei mit der übrigen Ausstattung im Einklang stehende hübsche Pastellen in Medaillon machten endlich aus diesem Zimmer das einzige des ganzen Hotel, das einigen Charakter hatte; dasselbe war allerdings dem zwischen Herrn Danglars und seinem Baumeister, einer der erhabensten Berühmtheiten des Kaiserreichs, besprochenen und festgestellten allgemeinen Plan entgangen, und die Baronin hatte sich mit Lucien Debray allein die Ausschmückung vorbehalten. Herr Danglars, ein großer Bewunderer des Antiken, nach den Begriffen und Ansichten zur Zeit des Directorium, verachtete auch diesen zierlichen kleinen Winkel, wo er in der Regel nur eingelassen wurde, wenn er seine Gegenwart durch die Einführung eines Dritten zu entschuldigen wußte; in der Wirklichkeit war es also nicht Danglars, welcher vorstellte, sondern er wurde im Gegenteil vorgestellt und gut oder schlecht empfangen, je nachdem das Gesicht des Besuches der Baronin angenehm oder unangenehm war.
Madame Danglars, deren Schönheit trotz ihrer sechsunddreißig Jahre genannt werden konnte, saß an ihrem Klavier, einem Meisterwerke von eingelegter Arbeit, während Lucien, an einem Tische sitzend, ein Album durchblätterte.
Lucien hatte schon vor der Erscheinung des Grafen Zeit gehabt, der Baronin allerlei Dinge in Beziehung auf seine Person zu erzählen. Man weiß, welchen Eindruck Monte Christo während des Frühstücks bei Albert auf dessen Gäste hervorbrachte; dieser Eindruck, so wenig empfänglich im Ganzen Debray war, hatte sich bei ihm noch nicht vermischt und die Mitteilungen, die er der Baronin über den Grafen machte, waren ganz davon erfüllt. Durch die früheren Erzählungen von Morcerf und durch neue von Debray beigefügte Einzelheiten erregt, hatte die Neugierde von Madame Danglars den höchsten Grad erreicht. Die Anordnung mit dem Piano und dem Album war auch nur eine List, wie man sie häufig in der Welt anwendet, um die größte Unruhe zu verbergen. Die Baronin empfing Herrn Danglars mit einem Lächeln, wie es ihm gewöhnlich nicht zu Teil wurde. Der Graf erhielt im Austausch für seinen Gruß eine ceremoniöse, aber zugleich freundliche Verneigung.
Lucien wechselte mit dem Grafen einen Gruß der Halbbekanntschaft und mit Danglars eine Gebärde der Vertraulichkeit.
»Frau Baronin»sprach Danglars, »erlauben Sie mir, Ihnen den Herrn Grafen von Monte Christo vorzustellen, der von meinen Correspondenten in Rom mit den dringendsten Empfehlungen an mich adressiert ist; ich habe nur ein Wort zu sagen, das ihn im Augenblick zum Liebling von allen unseren schönen Damen machen wird: er kommt nach Paris, um ein Jahr hier zu bleiben und während dieses Jahrs sechs Millionen auszugeben; dies verspricht eine Reihe von Bällen, Mittagsmahlen und Mitternachtsschmäusen, wobei der Herr Graf, wie ich hoffe, uns eben so wenig vergessen wird, als wir ihn bei unseren kleinen Festen vergessen werden.«
Obgleich die Vorstellung ziemlich plump lobrednerisch war, so ist doch ein Mensch, der nach Paris kommt, um in einem Jahre das Vermögen eines Fürsten zu verbrauchen, etwas so Seltenes, daß Madame Danglars auf Monte Christo einen Blick warf, dem es nicht an einer gewissen Teilnahme gebrach.
»Kann sind Sie angelangt, mein Herr?« fragte die Baronin.
»Gestern früh.«
»Und Sie kommen Ihrer Gewohnheit gemäß, wie man mir gesagt hat, vom Ende der Welt?«
»Diesmal nur ganz einfach von Cadix.«
»Oh! Sie erscheinen in einer abscheulichen Jahreszeit; Paris ist im Sommer fürchterlich; es gibt keine Bälle, keine Gesellschaften, keine Feste. Die italienische Oper ist in London, die französische Oper überall, mit Ausnahme von Paris; und was das Théâtre-Francais betrifft, so wissen Sie, daß es nirgends mehr ist. Somit bleiben uns als einzige Zerstreuung nur noch ein paar unglückliche Wettrennen auf dem Champ-de-Mars und in Satory. Werden Sie rennen lassen, Herr Graf?«
»Ich, Madame,« erwiderte Monte Christo, »ich werde Alles tun, was man in Paris tut, wenn ich das Glück habe, Jemand zu finden, der mich auf eine entsprechende Weise über die französischen Gebrauche und Gewohnheiten belehrt.«
»Sie sind Liebhaber von Pferden, Herr Graf?«
»Ich habe einen Teil meines Lebens im Orient zugebracht, Madame, und die Orientalen schätzen, wie Sie wissen, nur zwei Dinge in der Welt, den Adel der Pferde und die Schönheit der Frauen.«
»Ah! Herr Graf,« entgegnete die Baronin, »Sie hätten die Artigkeit haben sollen, die Frauen voranzusetzen.«
»Sie sehen, Madame, daß ich Recht hatte, wenn ich mir so eben einen Führer wünschte, der mir in den französischen Sitten Anleitung zu geben vermöchte.«
In diesem Augenblick trat die Lieblingskammerfrau der Baronin Danglars ein, näherte sich ihrer Gebieterin und flüsterte ihr ein paar Worte in das Ohr.
Madame Danglars entgegnete erbleichend:
»Es ist unmöglich!«
»Nein, es ist die strengste Wahrheit,« sprach die Kammerfrau.
Madame Danglars fragte, sich an ihren Gatten wendend:
»Ist es wahr, mein Herr?«
»Was, Madame?« erwiderte er sichtbar beunruhigt.
»Was mir diese sagt!«
»Und was sagt sie Ihnen?«
»Sie sagt mir, mein Kutscher habe, als er anspannen wollte, meine Pferde nicht mehr im Stalle gefunden; ich frage Sie, was soll das bedeuten?«
»Madame, hören Sie mich.«
»Oh! ich höre Sie, denn ich bin neugierig, zu erfahren, was Sie mir sagen werden; ich mache diese Herren zu Richtern zwischen uns und will damit beginnen, daß ich ihnen mitteile, wie sich die Sache verhält. Meine Herren,« fuhr die Baronin fort, »der Herr Baron von Danglars hat zehn Pferde im Stalle unter diesen zehn Pferden gehören zwei mir, reizende Tiere, die schönsten Pferde von Paris: Sie kennen sie, Herr Debray, meine Apfelschimmel. Nun, in dem Augenblick, wo Frau von Villefort meinen Wagen von mir entlehnt, wo ich ihr denselben für morgen zu einer Spazierfahrt zusage, finden sich meine zwei Pferde nicht mehr. Herr Danglars wird ein paar tausend Franken darauf zu gewinnen gewußt und sie verkauft haben. Oh! mein Gott, es ist eine gemeine Race, die Race der Spekulanten!«
»Madame, ,« erwiderte Danglars, »die Pferde waren zu lebhaft und kaum vier Jahre alt, sie machten mir grausam bange für Sie.«
»Ei! mein Herr, Sie wissen wohl, daß seit einem Monat der beste Kutscher von Paris in meinem Dienste ist, wenn Sie ihn nicht etwa mit den Pferden verkauft haben.«
»Liebe Freundin, ich werde ähnliche, sogar schönere für Sie finden, wenn es gibt, aber sanfte, ruhige Pferde, die mir keine solche Angst einflößen.«
Die Baronin zuckte die Achseln mit der Miene tiefer Verachtung.
Danglars schien diese mehr als eheliche Gebärde nicht zu bemerken, und sprach, sich an Monte Christo wendend:
»In der Tat, ich bedauere, Sie nicht früher gekannt zu haben, mein Herr Graf; Sie richten Ihr Haus ein?«
»Ja wohl.«
»Ich hätte Ihnen diese Tiere angetragene denken Sie sich, daß ich sie um ein Nichts weggegeben habe: aber wie gesagt, ich wollte mich derselben entäußern, denn es sind Pferde für einen jungen Menschen.«
»Mein Herr,« sprach der Graf, »ich danke Ihnen, ich habe diesen Morgen ziemlich gute und nicht zu teuer gekauft. Doch sehen Sie, Herr Debray, Sie sind, glaube ich Liebhaber?«
Während sich Debray dem Fenster näherte, näherte sich Danglars seiner Frau und sagte ganz leise zu ihr:
»Stellen Sie sich vor, daß man zu mir gekommen ist und mir einen ungeheuren Preis für diese Pferde geboten hat, Ich weiß nicht, welcher Narr, der sich mit Gewalt zu Grunde richten will, diesen Morgen seinen Intendanten zu mir schickte; nur so viel ist gewiss, daß ich sechzehntausend Franken bei dem Handel gewinne. Schmollen Sie nicht, und ich gebe Ihnen viertausend davon und Eugenie ebenfalls viertausend.«
Madame Danglars ließ einen niederschmetternden Blick auf ihren Gatten fallen.
»Oh! mein Gott!« rief Debray.
»Was denn?« fragte die Baronin.
»Wenn ich mich nicht täusche, sind Ihre Pferde, Ihre eigenen Pferde an den Wagen des Grafen gespannt.«
»Meine Apfelschimmel!« rief Madame Danglars und eilte an das Fenster.
»In der Tat, sie sind es.« sprach die Baronin.
Danglars war ganz verblüfft.
»Ist es möglich?« rief Monte Christo, den Erstaunten spielend.
»Es ist unglaublich.« murmelte der Banquier.
Die Baronin sagte Debray ein paar Worte in das Ohr, und dieser näherte sich Monte Christo.
»Die Baronin läßt Sie fragen, um welchen Preis ihr Gatte sein Gespann an Sie verkauft hat?«
»Ich weiß es nicht genau, es ist eine Überraschung, die mir mein Intendant, ich glaube, um dreißigtausend Franken bereitete.«
Debray überbrachte die Antwort der Baronin.
Danglars war so bleich und so aus der Fassung gebracht, daß sich Monte Christo das Ansehen gab, als bekäme er Mitleid mit ihm.
»Sehen Sie, wie undankbar die Frauen sind,« sprach er zu ihm; »diese Zuvorkommenheit von Ihrer Seite hat die Baronin nicht einen Augenblick gerührt; undankbar ist nicht das richtige Wort, ich sollte sagen, kalt. Doch, was wollen Sie, man liebt beständig das, was schadet; glauben Sie mir, Baron, es ist stets das Kürzeste, sie nach ihrem Kopfe handeln zu lassen; wenn sie sich denselben brechen, so haben sie wenigstens nur sich selbst die Schuld beizumessen.«
Danglars erwiderte nichts, er sah in einer nahen Zukunft eine unheilvolle Szene voraus; bereits war die Stirne der Frau Baronin gefaltet und weissagte einen Sturm, wie den des olympischen Jupiters; Debray fühlte diesen Sturm herannahen, schützte ein Geschäft vor und entfernte sich. Monte Christo, der die Lage der Dinge nicht durch ein längeres Verweilen wieder verderben wollte, verbeugte sich vor Madame Danglars, ging ebenfalls weg und überließ den Baron dem Grimme seiner Gemahlin.
»Gut!« dachte Monte Christo, während er sich zurückzog; »ich bin dahin gelangt, wohin ich kommen wollte; ich halte den Frieden dieser Ehe in meinen Händen und kann mit einem Schlage das Herz des Herrn und das der Frau gewinnen; welch ein Glück! Aber,« fügte er bei, »nun bin ich Fräulein Eugenie Danglars nicht vorgestellt worden, während ich sie doch so gerne hätte kennen lernen. Doch wir sind in Paris,« fügte er mit dem ihm eigenthümlichen Lächeln bei, »und wir haben Zeit vor uns. Es wird später geschehen!«
Nach dieser Betrachtung stieg der Graf in seinen Wagen und kehrte nach Hause zurück.
Zwei Stunden später erhielt Madame Danglars einen bezaubernden Brief vom Grafen von Monte Christo, worin er ihr schrieb, da er seine Debuts in der Pariser Welt nicht damit anfangen wolle, daß er eine hübsche Frau in Verzweiflung bringe, so bitte er sie, ihre Pferde zurückzunehmen. Sie hatten dieselben Geschirre, welche sie am Morgen an ihnen gesehen, nur hatte der Graf in den Mittelpunkt jeder Rosette, die sie über dem Ohre trugen, einen Diamant nähen lassen.
Danglars empfing auch einen Brief. Der Graf bat ihn um Erlaubnis, bei der Baronin dieser Millionärslaune entsprechen zu dürfen, und schrieb ihm zugleich, er möge die orientalische Manier entschuldigen, mit der die Zurücksendung der Pferde stattfinde. Im Verlauf des Abends begab sich Monte Christo von Ali begleitet nach Auteuil.
Durch einen Schlag auf das Glöckchen gerufen, trat Ali am andern Morgen in das Cabinet des Grafen.
»Ali,« sprach Monte Christo, »Du hast oft Deiner Geschicklichkeit im Werfen des Lasso erwähnt?«
Ali machte ein bejahendes Zeichen und richtete sich stolz hoch auf.
»Gut! . . Du könntest also mit dem Lasso einen Ochsen aufhalten?«
Ali machte mit dem-Kopfe ein bejahendes Zeichen.
»Einen Tiger?«
Dasselbe Zeichen.
»Einen Löwen?«
Ali machte die Gebärde eines Menschen, der den Lasso schleudert und ahmte ein zusammengepreßtes Gebrülle nach.
»Ich begreife,« sagte der Graf, »Du hast den Löwen gejagt?«
Ali machte ein hochmüthiges Zeichen mit dem Kopfe.
»Würdest Du zwei toll gewordene Pferde in ihrem Laufe aufhalten?«
Ali lächelte.
»Wohl, so höre,« sprach Monte Christo; »sogleich wird ein Wagen, fortgerissen von zwei Apfelschimmeln, denselben, welche ich gestern hatte, hier vorüber kommen. Du mußt diesen Wagen vor meiner Thüre anhalten, und sollten die Rosse dabei zu Grunde gehen.«
Ali ging auf die Straße hinab und zog vor der Thüre eine Linie auf dem Pflaster; dann kehrte er zurück und zeigte die Linie dem Grafen, welcher ihm mit den Augen gefolgt war.
Der Graf schlug ihm sanft auf die Schulter . . . dies war seine Weise, Ali zu danken; dann ging der Nubier abermals hinab und rauchte seinen Schibuk auf einem Weichsteine, der die Ecke des Hauses und der Straße bildete, während Monte Christo sich mit anderen Dingen beschäftigte.
Gegen fünf Uhr jedoch, zur Stunde, wo der Graf; den Wagen erwartete, hätte man beinahe unmerkliche Zeichen einer leichten Ungeduld an ihm wahrnehmen können; er ging in einem Zimmer umher, das die Aussicht nach der Straße hatte, horchte in Zwischenräumen, und näherte sich von Zeit zu Zeit dem Fenster, aus dem er Ali Rauchwolken mit einer Regelmäßigkeit ausstoßen sah, welche andeutete, daß sich der Nubier ganz und gar dieser wichtigen Beschäftigung hingab.
Plötzlich hörte man ein entferntes Rollen, das sich jedoch mit der Geschwindigkeit des Blitzes näherte, dann erschien eine Caleche, deren Kutscher vergebens die Pferde zurückzuhalten suchte, welche wütend, mit gesträubten Mähnen, in wahnsinnigen Sprüngen fortstürzten.
Eine junge Frau und ein Kind von sieben bis acht Jahren, welche sich im Wagen eng umschlossen hielten, hatten durch das Übermaß des Schreckens sogar die Kraft, einen Schrei auszustoßen, verloren; ein Stein unter ein Rad oder ein Anstreifen an einem Baume hätten genügt, um den krachenden Wagen zu zerschmettern. Der Wagen hielt die Mitte des Pflasters, und man hörte auf der Straße die Schreckensrufe derjenigen, welche ihn kommen sahen.
Plötzlich legt Ali seinen Schibuk weg, zieht den Lasso aus der Tasche, schleudert ihn, umwickelt dreimal die Vorderbeine des linken Pferdes, und läßt sich ein paar Schritte durch die Heftigkeit der Bewegung fortreißen, aber nach diesen paar Schritten stürzt das gefesselte Pferd auf die Deichsel nieder, die es zerbricht, und lähmt die Anstrengungen des aufrecht gebliebenen Pferdes, das mit aller Gewalt seinen Lauf fortzusetzen trachtet; der Kutscher benützt diese Frist, um von seinem Sitze herabzuspringen; doch bereits hat Ali das zweite Pferd mit seiner eisernen Faust an den Nüstern gefaßt, und vor Schmerz wiehernd streckt sich das Tier neben seinem Gefährten aus.
Zu allem Dem bedurfte es nicht mehr Zeit, als die Kugel braucht, um ihr Ziel zu erreichen.
Es genügte jedoch, daß ein Mann aus dem Hause, vor welchem der Unfall sich ereignet hatte, gefolgt von mehren Dienern, herbeieilen konnte: in dem Augenblick, wo der Kutscher den Schlag öffnet, hebt er aus dem Wagen die Dame, welche sich mit einer Hand an ein Kissen anklammert, während sie mit der andern ihren ohnmächtigen Sohn an ihre Brust drückt. Monte Christo trug Beide in den Salon und sprach, während er sie auf ein Canapé niederlegte:
»Haben Sie nicht bange, Madame, Sie sind gerettet.«
Die Frau kam zu sich und bezeichnete ihren Sohn mit einem Blicke, beredter als alle Bitten.
Das Kind war in der Tat immer noch ohnmächtig.
»Ja, Madame, ich begreife,« sagte der Graf, das Kind aufmerksam betrachtend; »doch seien Sie unbesorgt, es ist ihm kein Unglück widerfahren, nur die Angst allein hat den Kleinen in diesen Zustand versetzt.«
»Oh! mein Herr.« rief die Mutter, »sagen Sie mir das nicht, nur um mich zu beruhigen? Sehen Sie, wie bleich er ist! Mein Sohn! mein Kind! mein Eduard! antworte doch Deiner Mutter! Ah! mein Herr, lassen Sie einen Arzt rufen; mein Vermögen demjenigen, welcher mir meinen Sohn zurück gibt!«
Monte Christo machte mit der Hand eine Gebärde, um die in Tränen zerfließende Mutter zu beruhigen, öffnete ein Kästchen, nahm daraus einen mit Gold incrustirten Flacon von böhmischem Kristall, welcher einen blutroten Saft enthielt, und ließ einen einzigen Tropfen auf die Lippen des Kindes fallen.
Obgleich immer noch bleich, schlug das Kind doch sogleich die Augen auf.
Bei diesem Anblick ward die Mutter beinahe wahnsinnig vor Freude.
»Wo bin ich?« rief sie, »und wem verdanke ich so viel Glück nach einer so grausamen Prüfung?«
»Madame,« antwortete Monte Christo, »Sie sind bei einem Manne, der sich äußerst glücklich fühlt, daß er Ihnen einen Kummer zu ersparen im Stande gewesen ist.«
»Oh! fluchwürdige Neugierde,« versetzte die Dame; »ganz Paris sprach von den schönen Pferden von Madame Danglars, und ich hatte den tollen Gedanken, sie versuchen zu wollen.«
»Wie!« rief der Graf mit vortrefflich gespielter Verwunderung, »es sind die Pferde der Baronin?«
»Ja, mein Herr, Sie kennen sie?«
»Madame Danglars? . . . ich habe die Ehre, und es gewährt mir doppelte Freude, daß ich Sie der Gefahr entrissen habe, der Sie durch diese Pferde preisgeben waren; denn Sie hätten diese Gefahr mir zuschreiben können; ich hatte die Pferde gestern dem Baron abgekauft, die Baronin schien dies jedoch so sehr zu bedauern, daß ich dieselben mit der Bitte, sie von meiner Hand anzunehmen. zurückschickte.«
»Sie sind also der Graf von Monte Christo, von welchem Herminie gestern so viel mit mir sprach?«
»Ja, Madame.«
»Und ich, mein Herr, bin Madame Heloise von Villefort.«
Der Graf verbeugte sich wie ein Mensch, vor dem man einen Namen zum ersten Male ausspricht.
»Oh! wie dankbar wird Herr von Villefort sein!« fuhr Heloise fort, »denn Sie haben ihm seine Frau und sein Kind zurückgegeben; ohne Ihren edelmüthigen Diener wäre ich sicherlich mit diesem Kinde getötet worden.«
»Acht. Madame, ich zittere noch, wenn ich an die Gefahr denke, die Sie gelaufen sind.«
»Oh! ich hoffe, Sie werden mir erlauben, den aufopfernden Dienst dieses Menschen würdig zu belohnen.«
»Madame.« erwiderte Monte Christo, »ich bitte Sie, verderben Sie mir Ali weder durch Lobeserhebungen, noch durch Belohnungen; er soll keine solche Gewohnheiten annehmen. Ali ist mein Sklave, dadurch daß er Ihnen das Leben gerettet hat, dient er mir, und mir zu dienen, ist seine Pflicht.«
»Aber er hat sein Leben gewagt,« sprach Frau von Villefort, auf welche dieser Gebieterton einen seltsamen Eindruck machte.
»Ich habe ihm dieses Leben gerettet,« entgegnete Monte Christo, »folglich gehört es mir.«
Frau von Villefort schwieg: vielleicht dachte sie über diesen Mann nach, der vom ersten Anfang an eine so tiefe Wirkung auf die Geister hervorbrachte.
Während dieses kurzen Stillschweigens konnte der Graf nach Gefallen das Kind betrachten, das seine Mutter mit ihren Küssen bedeckte. Es war klein, schwächlich, hatte eine weiße Haut, wie die roten Kinder, und dennoch bedeckte ein Wald von schwarzen, gegen jede Anstrengung des Kammes widerspänstigen Haaren seine gewölbte Stirne und verdoppelte, an beiden Seiten des Gesichtes auf die Schultern herabfallend, die Lebhaftigkeit seiner Augen, in denen ein hoher Grad von Duckmäuserei und jugendlicher Bosheit nicht zu verkennen war; sein nun wieder rot gewordener Mund war sein den Lippen nach, aber weit hinsichtlich der Öffnung; die Züge des kaum acht Jahre alten Kindes deuteten bereits mehr als zwölf an. Es war sein Erstes, daß es sich mittelst einer ungestümen Bewegung aus den Armen seiner Mutter losmachte und das Kästchen öffnete, woraus der Graf das Elixirfläschchen genommen hattet dann begann der Knabe, ohne Jemand um Erlaubnis zu fragen, und wie ein Kind, das allen seinen Launen zu fröhnen gewohnt ist, die Stöpsel aus den Phiolen zu ziehen.
»Berühren Sie das nicht, mein Freund,« sprach der Graf, »einige von diesen Flüssigkeiten sind gefährlich, nicht nur wenn man sie trinkt, sondern schon wenn man den Geruch derselben einatmet.«
Frau von Villefort erbleichte, hielt den Arm ihres Sohnes zurück und zog ihn an sich; sobald jedoch ihre Furcht beschwichtigt war, warf sie auf das Kästchen einen kurzen, aber ausdrucksvollen Blick, den der Graf erhaschte.
In dieser Sekunde trat Ali ein.
Frau von Villefort machte eine Bewegung der Freude und sprach, ihren Sohn noch näher an sich ziehend:
»Eduard, siehst Du diesen guten Diener? Er hat sich sehr mutig benommen, denn er setzte sein Leben ein, um die Pferde, die uns fortrissen, und den Wagen anzuhalten, welcher der Zertrümmerung nahe war. Danke ihm, denn ohne ihn wären wir zu dieser Stunde wohl Beide tot.«
Das Kind streckte seine Lippen vor, wandte verächtlich den Kopf ab und rief:
»Er ist zu häßlich!«
Der Graf lächelte, als hätte das Kind eine von seinen Hoffnungen erfüllt; Frau von Villefort aber schalt ihren Sohn mit einer Mäßigung, welche gewiss nicht nach dem Geschmacke von Jean-Jacaues Rousseau gewesen wäre, wenn der kleine Eduard Emile geheißen hätte.
»Siehst Du,« sprach der Graf arabisch zu Ali, »diese Dame bittet ihren Sohn, Dir dafür zu danken, daß Du ihnen Beiden das Leben gerettet hast, und das Kind erwidert, Du seist zu häßlich.«
Ali wandte einen Augenblick seinen gescheiten Kopf nach dem Kinde und betrachtete es ohne einen scheinbaren Ausdruck, aber aus einem einfachen Beben seiner Nasenlöcher ersah Monte Christo, daß der Araber im Herzen verwundet war.
»Mein Herr,« fragte Frau von Villefort, während sie aufstand, um sich zu entfernen, »wohnen Sie gewöhnlich in diesem Hause.«
»Nein, Madame, es ist eine Art von Absteigquartier, das ich mir gekauft habe, ich wohne in der Avenue des Champs-Elysées Nro. 30. Doch ich sehe, Sie haben sich wieder völlig erholt und wollen zurückkehren. Es ist Befehl gegeben, Ihre Pferde an meinen Wagen zu spannen, und Ali, der häßliche Bursche,« sagte er dem Kinde zulächelnd, wird die Ehre haben, Sie nach Hause zu führen, während Ihr Kutscher hier bleibt, um die Caleche wieder in Stand setzen zu lassen. Sobald diese unerläßliche Arbeit vollendet ist, bringt eines von meinen Gespannen den Wagen unmittelbar zu Madame Danglars zurück.«
»Aber mit denselben Pferden zu fahren, werde ich nie wagen,« entgegnete Frau von Villefort.
»Oh! Sie sollen sehen, Madame,« sprach Monte Christo, »unter der Hand von Ali werden sie sanft wie die Lämmer.«
Ali näherte sich in der Tat den Pferden, die man nur mit Mühe auf die Beine gebracht hatte. Er hielt in der Hand einen kleinen mit aromatischem Essig getränkten Schwamm. rieb damit die mit Schaum und Schweiß bedeckten Nüstern und Schläfe, und beinahe in demselben Augenblick fingen sie an heftig zu schnauben, und ihr ganzer Leib zitterte ein paar Sekunden lang.
Dann ließ Ali mitten unter einem Volkshaufen, den die Trümmer den Wagens und der Lärmen von dem Vorfall vor das Haus gezogen hatten, die Pferde an das Coupé den Grafen spannen, faßte die Zügel, stieg auf den Bock, und war zum großen Erstaunen der Anwesenden, welche diese wie vom Sturmwind fortgerissenen Pferde gesehen hatten, genötigt, sich kräftig der Peitsche zu bedienen, um sie von der Stelle zu bringen, und dabei konnte er von diesen berühmten, nun aber verdumpften, toten Apfelschimmeln nicht mehr erlangen, als einen so unsichern, so matten Trab, daß Frau von Villefort beinahe zwei Stunden brauchte, um den Faubourg Saint-Honoré zu erreichen, wo sie wohnte.
Kaum war sie zu Hause und die erste Familienaufregung vorüber, so schrieb sie folgenden Billet an Madame Danglars:
»Liebe Herminie,«
»Ich bin auf eine wunderbare Weise mit meinem Sohne durch denselben Grafen von Monte Christo gerettet worden, von dem wir uns gestern Abend unterhielten und den ich heute zu sehen entfernt nicht vermutete. Sie sprachen gestern von ihm mit einer Begeisterung, welche mit aller Gewalt meinen armen kleinere Witzes zu verspotten ich mich nicht enthalten konnte. Heute aber finde ich daß diese Begeisterung unter dem Manne steht, der sie eingeflößt hat. Beim Ranelagh wurden Ihre Pferde wie wütend und rissen den Wagen mit so unwiderstehlicher Gewalt fort, daß mein armer Eduard und ich ohne Zweifel an dem erstere Baume der Landstraße oder an dem ersten Weichsteine des Dorfes die Hirnschale zerschmettert hätten, als ein Araber, ein Neger, ein Nubier, kurz ein schwarzer Mensch im Dienste den Grafen, ich glaube auf ein Zeichen des letzteren, die Pferde im Laufe aufhielt, auf die Gefahr, selbst in Stücke zerrissen zu werden, – und es ist ein Wunder, daß dies nicht wirklich der Fall war. Da eilte der Graf herbei, trug Eduard und mich in seine Wohnung, und rief hier meinen Sohn wieder ins Leben. Ich wurde in seinem Wagen nach Hause geführt: den Ihrigen wird man Ihnen morgen zuschicken. Sie werden Ihre Pferde seit diesem Vorfalle sehr geschwächt finden; sie sind wie verblüfft, es ist als könnten sie sich selbst nicht vergeben, daß sie sich von einem Menschen haben bändigen lassen. Der Graf beauftragt mich, Ihnen zu sagen, zwei Tage Ruhe auf der Streu und als einziges Futter Gerste werden sie wieder in einen ebenso blühenden Zustand versetzen, das heißt, wieder so furchtbar machen, als sie gestern gewesen sind.
»Adieu! ich danke Ihnen nicht für meine Spazierfahrt, und wenn ich es mir überlege, ist es dennoch unbillig, daß ich Ihnen wegen der Launen Ihres Gespannes grolle, denn einer von diesen Launen verdanke ich es, daß ich den Grafen von Monte Christo gesehen habe, und der erhabene Fremde erscheint mir, abgesehen von den Millionen, über welche er verfügt, ein so seltsames, so interessantes Problem, das ich um jeden Preis zu studieren gedenke, und müßte ich zu diesem Behuf eine neue Spazierfahrt nach dem Gehölze mit Ihren Pferden unternehmen.
»Eduard hat den Unfall mit einem wunderbaren Mute ausgehalten. Er ist ohnmächtig geworden, hat jedoch zuvor keinen Schrei ausgestoßen und nachher keine Träne vergossen. Sie werden mir abermals sagen, meine Mutterliebe verblende mich; aber in diesem kleinen, so schwächlichen, so zarten Körper wohnt eine eiserne Seele.
»Unsere kleine Valentine läßt Ihrer Eugenie viel Schönes sagen; und ich umarme Sie von ganzem Herzen.
Heloise von Villefort.
N. S. Machen Sie doch, daß ich aus irgend eine Art mit dem Grafen von Monte Christo bei Ihnen zusammentreffe; ich will ihn durchaus wiedersehen. Übrigens hat mir Herr den Villefort versprochen, dem Grafen einen Besuch zu machen, und ich hoffe, er wird ihn wieder besuchen.«
